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Mit Zorniger weitermachen oder nicht?

27.09.2015 - 15:43 Uhr
Korkut ist fachlich und taktisch sicherlich kein schlechter Trainer, allerdings habe ich bei ihm den Eindruck, dass er ähnlich wie Schneider zu ruhig und zu brav ist. Gerade mit unserer Truppe würde er ganz schon Probleme kriegen.
Bin daher auch dafür mit Zorniger weiter zu machen. Zum einen ist nicht alles schlecht was er macht und zum anderen gibt es mMn zurzeit auch gar keinen geeigneten Nachfolger, der verfügbar wäre. Von Trainern wie Rehm, Steffen und Ruthenbeck halte ich zwar durchaus viel, eine Besserung kann von denen aber auch keiner garantieren, zumal sie grade ja alle noch vergeben sind.
Zitat von Balleinfetter
Zitat von AndieBande

...
Lieber erhobenen Hauptes absteigen, als irgendwie durchmogeln und am Ende mit mehr Glück als Verstand drinbleiben (siehe HSV).

Sehe ich nicht so. Wir müssen drin bleiben, egal wie !
Ein Abstieg würde uns um Jahre zurückwerfen.
Deshalb Daumen drücken und hoffen, daß es reicht. Ob mit Zorniger oder ohne...


Und ein "Wir müssen drin bleiben, egal wie!" würde uns das selbe bescheren wie die letzten Saisons im Abstiegskampf: Planlosigkeit, Unbeständigkeit, Konzeptlosigkeit. Sich ständig drehendes Trainer- und Managerkarussell. Einen Kader der laufend umgebaut wird/werden muss, weil der neue Trainer mal wieder eine andere Spielphilosophie vertritt ...
Ist eigentlich Favre in Ruhestand gegangen? Jedenfalls hört man von ihm nichts mehr. Weiß auch nicht ob er überhaupt zur Verfügung steht.

Ich denke entweder bleibt man erstmals bei Zorniger oder es kommt einer der ein paar Erfolge nachweisen kann. Man sollte jetzt nicht unbedingt bei den ehemaligen Jugendtrainer fischen.
Zitat von Wacki87
Zitat von Balleinfetter

Zitat von AndieBande


...
Lieber erhobenen Hauptes absteigen, als irgendwie durchmogeln und am Ende mit mehr Glück als Verstand drinbleiben (siehe HSV).

Sehe ich nicht so. Wir müssen drin bleiben, egal wie !
Ein Abstieg würde uns um Jahre zurückwerfen.
Deshalb Daumen drücken und hoffen, daß es reicht. Ob mit Zorniger oder ohne...


Und ein "Wir müssen drin bleiben, egal wie!" würde uns das selbe bescheren wie die letzten Saisons im Abstiegskampf: Planlosigkeit, Unbeständigkeit, Konzeptlosigkeit. Sich ständig drehendes Trainer- und Managerkarussell. Einen Kader der laufend umgebaut wird/werden muss, weil der neue Trainer mal wieder eine andere Spielphilosophie vertritt ...

Nö. Drinbleiben ist das A und O. Jeder Plan, Beständigkeit und Konzept ist schwieriger umzusetzen, wenn wir absteigen sollten. Die Leute bei uns, die das in Liga 1 nicht hinbekommen, werden es in Liga2 erst recht nicht schaffen. Und wenn Wahler + Dutt zurücktreten würden, wer käme dann als "Retter"? Dazu sind ruckzuck unsere talentiertesten Spieler weg und man kriegt in Liga 2 nicht mal viel dafür. Da ist dann Chaos pur vorprogrammiert.
Und wenn man mit Zorniger nicht weitermachen will, darf natürlich kein Trainer kommen, der das Spielkonzept komplett über den Haufen wirft. Es muss einer sein, der zur anvisierten Spielidee passt, aber besser ist. Keine leichte Aufgabe.

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"Mit der Hoffnungslosigkeit beginnt der wahre Optimismus"
--------------------------Jean Paul Sartre---------------------------
Zitat von asc71
Zitat von Wacki87

Zitat von Balleinfetter


Zitat von AndieBande



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Lieber erhobenen Hauptes absteigen, als irgendwie durchmogeln und am Ende mit mehr Glück als Verstand drinbleiben (siehe HSV).

Sehe ich nicht so. Wir müssen drin bleiben, egal wie !
Ein Abstieg würde uns um Jahre zurückwerfen.
Deshalb Daumen drücken und hoffen, daß es reicht. Ob mit Zorniger oder ohne...


Und ein "Wir müssen drin bleiben, egal wie!" würde uns das selbe bescheren wie die letzten Saisons im Abstiegskampf: Planlosigkeit, Unbeständigkeit, Konzeptlosigkeit. Sich ständig drehendes Trainer- und Managerkarussell. Einen Kader der laufend umgebaut wird/werden muss, weil der neue Trainer mal wieder eine andere Spielphilosophie vertritt ...

Nö. Drinbleiben ist das A und O. Jeder Plan, Beständigkeit und Konzept ist schwieriger umzusetzen, wenn wir absteigen sollten. Die Leute bei uns, die das in Liga 1 nicht hinbekommen, werden es in Liga2 erst recht nicht schaffen. Und wenn Wahler + Dutt zurücktreten würden, wer käme dann als "Retter"? Dazu sind ruckzuck unsere talentiertesten Spieler weg und man kriegt in Liga 2 nicht mal viel dafür. Da ist dann Chaos pur vorprogrammiert.
Und wenn man mit Zorniger nicht weitermachen will, darf natürlich kein Trainer kommen, der das Spielkonzept komplett über den Haufen wirft. Es muss einer sein, der zur anvisierten Spielidee passt, aber besser ist. Keine leichte Aufgabe.


Das mit der Langfristigkeit ist zwar ein Wunsch aller, aber praktisch - so zeigt es die jahrelange Bundesligaerfahrung, doch eine schöne Schimäre. Denn die duchschnittliche Trainerverweildauer liegt doch bei 1-2 Jahren. Labbadia bei uns gehörte ja schon zu den langfristigen Trainern. Ohne es jetzt nachzusehen, fällt mir gerade kein aktueller Bundesligatrainer ein, der länger als 3 Jahre bei seinem Verein in der Bundesliga aktiv ist. Bei Topvereinen, die um die internationalen Plätze spielen (Hitzfeld, Klopp, Favre), können es auch ab und zu etwas mehr sein, aber das ist die Ausnahme. Sonst geht es doch praktisch nirgendwo länger, weil irgendwann immer eine Krise kommt und der Trainer sich verbraucht. Kontinuität bekommst Du nur mit fortwährendem Erfolg, weil Du einen absoluten Ausnahmetrainer zu seiner Zeit hast (aktuell Klopp, Tuchel, früher Schaaf, Rehagel) oder in Freiburg - aber am Kaiserstuhl ticken die Uhren wirklich anders und Abstiege werden in Kauf genommen.

Deswegen halte ich es auch für falsch, sich auf ein Spielsystem eines Trainers festzulegen - für einen Mittelklasseverein wird das nicht funktionieren (abgesehen davon, dass sich das optimale System im Fußball ohnehin alle paar Jahre ändert).
Zitat von havelao
Ist eigentlich Favre in Ruhestand gegangen? Jedenfalls hört man von ihm nichts mehr. Weiß auch nicht ob er überhaupt zur Verfügung steht.

Ich denke entweder bleibt man erstmals bei Zorniger oder es kommt einer der ein paar Erfolge nachweisen kann. Man sollte jetzt nicht unbedingt bei den ehemaligen Jugendtrainer fischen.


Hör bitte sofort auf sowas zu schreiben! Favre hat bei einem Team wie BMG - einer CL-Mannschaft mit einem vielfachen an Qualität - nach ein paar Niederlagen das Handtuch geworfen. So einem kannst Du nen Blanko-Scheck hinlegen.. der kommt doch dann nie zum VfB! Da wär er ja bereits nach zwei Spielen so fertig mit den Nerven, dass er jeglichen Vertrag zurück gibt.
Zitat von justalittlethought
Zitat von asc71

Und wenn man mit Zorniger nicht weitermachen will, darf natürlich kein Trainer kommen, der das Spielkonzept komplett über den Haufen wirft. Es muss einer sein, der zur anvisierten Spielidee passt, aber besser ist. Keine leichte Aufgabe.


Das mit der Langfristigkeit ist zwar ein Wunsch aller, aber praktisch - so zeigt es die jahrelange Bundesligaerfahrung, doch eine schöne Schimäre. Denn die duchschnittliche Trainerverweildauer liegt doch bei 1-2 Jahren. Labbadia bei uns gehörte ja schon zu den langfristigen Trainern. Ohne es jetzt nachzusehen, fällt mir gerade kein aktueller Bundesligatrainer ein, der länger als 3 Jahre bei seinem Verein in der Bundesliga aktiv ist. Bei Topvereinen, die um die internationalen Plätze spielen (Hitzfeld, Klopp, Favre), können es auch ab und zu etwas mehr sein, aber das ist die Ausnahme. Sonst geht es doch praktisch nirgendwo länger, weil irgendwann immer eine Krise kommt und der Trainer sich verbraucht. Kontinuität bekommst Du nur mit fortwährendem Erfolg, weil Du einen absoluten Ausnahmetrainer zu seiner Zeit hast (aktuell Klopp, Tuchel, früher Schaaf, Rehagel) oder in Freiburg - aber am Kaiserstuhl ticken die Uhren wirklich anders und Abstiege werden in Kauf genommen.

Deswegen halte ich es auch für falsch, sich auf ein Spielsystem eines Trainers festzulegen - für einen Mittelklasseverein wird das nicht funktionieren (abgesehen davon, dass sich das optimale System im Fußball ohnehin alle paar Jahre ändert).

Daher schreib ich ja auch nix vom System, sondern von Spielidee und Konzept. Dazu gehört beim VfB auch ein Trainer, der was mit dem Nachwuchs anzufangen weiß. Wenn jetzt einer kommen würde, der mit dieser Truppe auf Ballbesitz spielt, fährt er gegen die Wand. So wie Heidel seine Kategorien der Trainerwahl mal beschrieben hat und damit trotz personellen Wechseln für eine gewisse Kontinuität sorgen will, halt ich das schon für richtig. Ein bisschen Wandel ist ja auch ok und gewollt. Ganz im gleichen Trott soll es ja auch nicht weitergehen.

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Mit Zorniger weiter machen, wenn es nicht mehr geht, gibts nur einen und das ist Favre...
Zitat von asc71
Zitat von justalittlethought

Zitat von asc71


Und wenn man mit Zorniger nicht weitermachen will, darf natürlich kein Trainer kommen, der das Spielkonzept komplett über den Haufen wirft. Es muss einer sein, der zur anvisierten Spielidee passt, aber besser ist. Keine leichte Aufgabe.


Das mit der Langfristigkeit ist zwar ein Wunsch aller, aber praktisch - so zeigt es die jahrelange Bundesligaerfahrung, doch eine schöne Schimäre. Denn die duchschnittliche Trainerverweildauer liegt doch bei 1-2 Jahren. Labbadia bei uns gehörte ja schon zu den langfristigen Trainern. Ohne es jetzt nachzusehen, fällt mir gerade kein aktueller Bundesligatrainer ein, der länger als 3 Jahre bei seinem Verein in der Bundesliga aktiv ist. Bei Topvereinen, die um die internationalen Plätze spielen (Hitzfeld, Klopp, Favre), können es auch ab und zu etwas mehr sein, aber das ist die Ausnahme. Sonst geht es doch praktisch nirgendwo länger, weil irgendwann immer eine Krise kommt und der Trainer sich verbraucht. Kontinuität bekommst Du nur mit fortwährendem Erfolg, weil Du einen absoluten Ausnahmetrainer zu seiner Zeit hast (aktuell Klopp, Tuchel, früher Schaaf, Rehagel) oder in Freiburg - aber am Kaiserstuhl ticken die Uhren wirklich anders und Abstiege werden in Kauf genommen.

Deswegen halte ich es auch für falsch, sich auf ein Spielsystem eines Trainers festzulegen - für einen Mittelklasseverein wird das nicht funktionieren (abgesehen davon, dass sich das optimale System im Fußball ohnehin alle paar Jahre ändert).

Daher schreib ich ja auch nix vom System, sondern von Spielidee und Konzept. Dazu gehört beim VfB auch ein Trainer, der was mit dem Nachwuchs anzufangen weiß. Wenn jetzt einer kommen würde, der mit dieser Truppe auf Ballbesitz spielt, fährt er gegen die Wand. So wie Heidel seine Kategorien der Trainerwahl mal beschrieben hat und damit trotz personellen Wechseln für eine gewisse Kontinuität sorgen will, halt ich das schon für richtig. Ein bisschen Wandel ist ja auch ok und gewollt. Ganz im gleichen Trott soll es ja auch nicht weitergehen.


Lackmusfrage: Glaubst Du wirklich, dass Guardiola (erklärter Ballbesitztrainer) mit dieser Truppe gegen die Wand fahren würde?
Zitat von justalittlethought
Lackmusfrage: Glaubst Du wirklich, dass Guardiola (erklärter Ballbesitztrainer) mit dieser Truppe gegen die Wand fahren würde?

Wenn er den Stil spielen lassen würde schon. Und was Pep mit einer limitierten Truppe hinbekommt, weiß kein Mensch, weil er noch nie eine trainiert hat.

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