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Kader- und Systemthread 2021/2022

19.05.2021 - 08:38 Uhr
Kader- und Systemthread 2021/2022 |#481
20.03.2022 - 15:00 Uhr
Eine allgemeingültige Regel im Fußball lautet:

In der Bewertung eines Fußballspiels wird der gegenwärtige Tabellenstand zweier Teams gnadenlos überbewertet.

Für eine sachliche Analyse einer Partie ist es daher sinnvoll, Saisonziele, Erwartungshaltung und Tabellenstände auszublenden und die relevanten Fragen zu stellen.

Hat Freiburg ein gutes Spiel gemacht? Ja.

Hat Fürth ein gutes Spiel gemacht? Ja.

War eine Mannschaft deutlich über-/unterlegen? Nein.


Selten passte ein Remis so zum Spielverlauf und den Chancen wie gestern (XG-Werte 0.78 - 1.06). Fürth hatte in der ersten Halbzeit gute Chancen; in der 20. Minute muss Meyerhöfer den Ball nur noch ins leere Tor schieben, auch wenn der Abschluss zugegebenermaßen wesentlich anspruchsvoller war als es in dieser Formulierung klingt.

Hauptgrund dafür, dass Fürth in der Situation nicht in Führung geht, ist die Tatsache, dass Meyerhöfer keinen linken Fuß hat. Der Spieler ist Rechtsverteidiger und startete erstmals in dieser Saison und zum zweiten Mal in seiner Profikarriere auf einer linken Position, im gestrigen Fall LV. Grund hierfür war die Covid-19-Erkrankung von Luca Itter.

In der 27. Minute läuft Eggestein nicht konsequent mit Tillman mit - wobei festzuhalten ist, dass Fürth das überragend spielt mit dem Doppelpass inklusive no look Pass von Leweling in die Schnittstelle (per Hacke!). Das sieht man auch auf BL-Level nicht zu häufig. Dennoch bleibt die Frage, ob Günter nicht einrücken kann, der sich in dieser Situation ungewohnt hilflos an seinem Gegenspieler orientiert, anstatt Eggesteins Gegenspieler aufzunehmen. Im verlinkten Video bei Minute 1:22, es würde mich interessieren, wie andere User die Situation beurteilen

https://ourmatch.me/19-03-2022-greuther-furth-vs-freiburg/

Unter dem Strich kann Fürth ohne allzuviel Glück nach 27 Minuten mit 2-0 führen. Freiburg jedenfalls hätte aus diesen zwei hochkarätigen Chancen eher zwei Tore als eines (oder gar Null) gemacht.

Dagegen wirken die beiden Alu-Treffer des SC durch Sallai und Haberer zwar spektakulär, hatten aber eine deutlich geringere Torwahrscheinlichkeit. Die strittige Elfmeterszene von Schlotterbeck, N. war für mich ein Foul. Daher: Auf dem Papier Strafstoß. In der Praxis wird in diesen Situationen aber vielleicht zu 60% auf Elfer entschieden, insofern okay. Schlotterbeck selbst hatte in dieser Saison auch schon einige Aktionen, in denen er als Verteidiger gegen den Stürmer vergleichbar agiert, wenn auch cleverer und weniger elfmeterwürdig als hier Hrgota. Da waren schon auch ein paar 30%-Elfer dabei, die nicht ein einziges Mal gegen Schlotterbeck gepfiffen wurden.

Überaus erfreulich: Freiburg wollte zu jeder Zeit den Sieg, man merkte dem Team die Entschlossenheit über die gesamten 90 Minuten an. Dennoch verlor man nicht den Kopf, was Teil eines bemerkenswerten Reifeprozesses dieser Mannschaft ist. Blendet man die Unzufriedenheit über vermeintlich verlorene zwei Punkte einmal aus, kann man zu dem Schluss kommen:

Der Unterschied zwischen einem Top 6 Klub wie dem SC und einem Mittelklasseklub in dieser Saison ist - Freiburg nimmt aus so einem Spiel noch was mit, während andere Teams den Sieg erzwingen wollen, und am Ende zu viel Risiko gehen. Darauf wartet Fürth. Nachzufragen bei Union, Mainz und Hertha, die hier allesamt in der 2. Halbzeit ihr Spiel verloren.

Fürth - Union 5-15 Torschüsse, Resultat 1-0
Fürth - Mainz 9-18 Torschüsse, Resultat 2-1
Fürth - Hertha 18-26 Torschüsse, Resultat 2-1

Der jeweilige Fürther Siegtreffer fiel in jedem dieser Spiele bei teilweise drückender Überlegenheit des Gegners im 2. Spielabschnitt. Auch gestern hatte ich das Gefühl: Hätte Freiburg noch riskanter gespielt, noch offensiver gestanden, wären wir eher mit 0 als mit 3 Punkten heimgefahren. Insofern halte ich das für einen sehr abgeklärten Punktgewinn gegen einen ekligen Gegner. Dagegen wäre das unumstößliche Narrativ im Forum nach einem späten 0-1 gestern gewesen: "Genau deshalb ist Freiburg kein Spitzenteam, ein Top Team weiß auch mal, wann es gegen einen Underdog auswärts einen Punkt mitnehmen sollte, anstatt kopflos alles nach vorn zu werfen und sich wie eine Schülermannschaft auskontern zu lassen." (vgl. Deutschland - Italien WM 2006, als D. völlig irrsinnig in der 119. Minute der Verlängerung beim Stand von 0-0 noch ein Tor erzwingen will und viel zu offensiv steht, um nach eigenem Eckball ausgekontert zu werden - anstatt das Remis zu nehmen)

Wie schon Wochen vor der Partie in Fürth klar war, sind die Franken im heimischen Stadion seit November 2021 schier unbesiegbar - auch wenn der gemeine Fußballfan das nicht wahrhaben möchte, weil es im vermeintlichen Widerspruch zum 18. Tabellenplatz der SpVgg steht, hinzu kommt das Image der Fürther als sog. kleiner Verein.

Doch abgesehen von Leipzig, das nunmal locker 1-2 Qualitätsebenen über fast allen BL-Teams anzusieden ist, gewann keines der letzten 7 Gästeteams in Fürth. Das ist richtig Qualität, aus dem Grund nannte ich vor den beiden Partien gegen Wolfsburg und Fürth Erstgenannte als deutlich wahrscheinlicheren Punktelieferanten (was @ArneSCF aus unserer privaten Unterhaltung vom 10.03 bestätigen kann Küssend ).

Nimmt man die jeweils letzten 8 Heimspiele aller Bundesligisten als Vergleichsbasis, verlor aktuell kein Bundesligist weniger Heimspiele als Fürth (1 Heimniederlage seit November 2021, wie Bayern München). Die unschlagbare Fan-Argumentation, man müsse gegen den Tabellenletzten oder -vorletzten gewinnen, weil dieser nunmal Tabellenletzter/-vorletzter sei, führt so zuverlässig zu Fehleinschätzungen, weil ein viel zu großer Qualitätsunterschied unterstellt wird. Gilt für jede Topliga, nicht nur BL. Selbst ein historisch punktarmer Tabellenletzter wie aktuell Fürth verlor ja nur 66% seiner Spiele, das auch nur mit absurd viel Pech in der Hinrunde. Gegen nicht-Top Teams wie Bayern/Dortmund/Leipzig wird Fürth am Saisonende vielleicht 55% seiner Spiele verloren haben, insofern ist die Erwartungshaltung von Fans eines Mittelklasseklubs gegen Fürth ja per se unrealistisch. Freiburg hatte vor der Partie gestern übrigens ein Siegwahrscheinlichkeit von 56% -->

https://projects.fivethirtyeight.com/soccer-predictions/bundesliga/

Auch ist meine Einschätzung, dass von den Bundesligisten, die gegen Fürth Punkte ließen, nicht ein einziges die SpVgg unterschätzte. Insbesondere nicht der SC, den ich gestern als sehr fokussiert empfand. Zudem war Freiburg griffig, gewann trotz eines sehr hohen Ballbesitzanteils von über 61% extrem viele Zweikämpfe (57%).

Es gibt nicht viel, das man dem Team vorwerfen kann. Der Gegner verteidigte stark im Raum und hatte immer viele Beine hinter dem Ball, so wie man das in den vergangenen Jahren seinerseits vom SC Freiburg gegen Top Teams kannte. Genauso wie RB Leipzig, Leverkusen oder Dortmund in den letzten Jahren Partien gegen den SC hatten, die sie als hoher Favorit gewinnen wollten/sollten, um nach dem Duell zu konstatieren: Gegen diesen gut organisierten SC war heute nicht mehr drin, obwohl wir einen so viel besseren Kader haben.

Auch diese Teams (Leipzig/Dortmund/Bayern) unterschätzen Freiburg ja nie (Freiburg ist mM eines der am wenigsten unterschätzten Teams der Liga, was die Einschätzung gegnerischer Trainer betrifft). Manchmal ist auch als klarer Favorit gegen einen starken Underdog einfach nicht mehr drin, selbst wenn der Favorit ein gutes oder sehr gutes Spiel macht.

Mit der Qualität von gestern hätte Fürth bereits jetzt nichts mehr mit dem Abstieg zu tun, hätte das Team die gesamte Saison auf dem Niveau agiert. Diese Qualität schlägt sich auch in der Rückrundentabelle nieder

https://www.kicker.de/bundesliga/tabelle-hinrunde-rueckrunde/2021-22/27

Man bedenke, dass Fürth seit Mitte Dezember gerade einmal 4 Bundesligaspiele verlor (so viele wie Hoffenheim; nur 6 BL Teams verloren seltener als Fürth), 2 davon wohlgemerkt gegen Bayern München und Borussia Dortmund. Nichts verzerrt die Wahrnehmung von Fußballfans so regelmäßig wie der Tabellenstand eines niedrig platzierten Gegners.


Auch nach so vielen Jahren Bundesliga habe ich es noch nicht erlebt, dass ein Klub, der im Prinzip zur Winterpause abgestiegen war - mit 5 Punkten auf dem Konto und 11 Punkten Rückstand auf den Tabellen-17 (!) - Woche für Woche so viel reinlegt und jedem Gegner einen Fight liefert.

Höchste Anerkennung gebührt auch der Entscheidung, an Cheftrainer Stefan Leitl festzuhalten. Ohne hier von Trainer-des-Jahres Superlativen anfangen, aber mit einem Team, das im Winter mit 1 von 42 möglichen Punkten 13 Niederlagen, 1 Remis) schlicht und ergreifend tot war, eine solche Rückrunde zu spielen? Für mich nicht nachvollziehbar, wie das sportpsychologisch funktioniert, wenn es quasi um nichts mehr geht und jeder Spieler (und Trainer) mental am Boden ist.

Abgesehen davon wurde Fürth im Sommer komplett... "auseinandergekauft" kann man nichtmal sagen, weil es fast nur ablösefreie Abgänge gab, in der Form wohl einmalig für einen BL-Aufsteiger. David Raum wechselte ablösefrei zu Hoffenheim, ist jetzt Nationalspieler und Shootingstar dieser BL-Saison, aktuell einer der spannendsten linken Schienenspieler Europas. Stammspieler Paul Jaeckel wechselte für einen Betrag, der im heutigen Fußball-Zeitalter mehr als Witz denn als eine seriöse Ablösesumme anmutet, zu Union, ist dort Stammspieler (Ablöse 50.000 Euro). Anton Stach wechselte nach Mainz, wurde am Freitag von Hansi Flick für den Kader der Nationalmannschaft nominiert. An dieser Stelle dicke props für das tolle Scouting der SpVgg, ich bedaure, dass der Verein diese hervorragende Scouting- und Ausbildungsarbeit nicht monetarisieren konnte.

Um es noch eindrücklicher zu formulieren: Fürth behielt aus seinem Aufstiegskader vom Sommer sage und schreibe 8 Feldspieler. Die zusammen einen Marktwert von 11.9 Mio haben (so viele wie bei Freiburg ein einzelner Spieler wie Günter, Sallai oder Grifo; alle je 12 Mio MW)

Ein unvergleichlicher Aderlass, gerade als Freiburger sollte man Hochachtung vor diesem Verein und diesem Trainerteam haben. Was Leitl aus diesem "minderwertigen" Kader (rein marktwerttechnisch) rausholt, zumal in einer so hoffnungslosen Situation. Es war ihm in der PK gestern anzumerken, wie sehr er sich über die Anerkennung von Christian Streich freut, einsehbar ab Minute 1:40 unter dem folgenden Link

https://www.sgf1903.de/#&gid=1&pid=1


Wenn man als ein Verein wie Freiburg mit einem Marktwert von 146 Mio gegen einen strukturell so benachteiligten Gegner wie Fürth mit einem Marktwert von 29 Mio verdientermaßen remis spielt, gehört es auch zum Respekt gegenüber dem kleinen Verein, diese Leistung anzuerkennen. Bereits für einen regulären Bundesligisten ist es in dieser Saison brutal schwer, gegen Freiburg was zu holen. Kurz: Kaum je habe ich einem Gegner einen Punkt gegen Freiburg so gegönnt wie Fürth und Stefan Leitl.

Der SC kann seinerseits mit dem Punkt gut leben, die Champions League Qualifikation bleibt auch nach einer möglichen Niederlage am kommenden Spieltag gegen Bayern in Reichweite, plusminus 4 Siege müssen allerdings noch her.

Für den SC spricht die schier unheimliche Konstanz. Freiburg punktet permanent, verlor seit Mitte Dezember nur 2 (von 11) Ligaspiele(n). Das gelang aktuell nur Bayern/Leipzig/Dortmund (wobei die beiden Letztgenannten heute erst spielen). Eine dieser beiden SC-Niederlagen seit Dezember entfiel auf die Partie auswärts in Dortmund, als Schlotterbeck und Flekken wg Covid-19 fehlten.

Noch deutlicher drückt sich besagte Konstanz gegen "schwächere" Teams aus. Freiburg ist auch nach dem gestrigen Spiel gegen Fürth weiterhin das einzige Team ligaweit, das gegen die letzten 7 Teams der Tabelle ungeschlagen bleibt. Selbst Bayern/Leipzig/Dortmund verloren allesamt jeweils mehrere Spiele. Das vielleicht als Stimmungsaufheller:

Bilanz gegen die letzten 7 der Tabelle (Sieg/Remis/Niederlage)

SC Freiburg 10/3/0 --> 33 Punkte
RB Leipzig 8/1/2 --> 25 Punkte
FC Bayern 7/1/2 --> 22 Punkte
Dortmund 7/1/2 --> 22 Punkte



Man führe sich das einmal vor Augen. Selbst 22 Punkte wären immer noch eine vollkommen unrealistische Bilanz für einen Klub wie Freiburg. Aber 33 Punkte und 0 Niederlagen sind utopisch. Das Remis in Fürth sollte auch in diesem Kontext betrachtet werden.

Wie fast immer in den letzten Jahren punktet Freiburg - relativ gesehen - überdurchschnittlich wenn es gegen tabellarisch schlechtere Teams geht (auch wenn diese Saison natürlich noch einmal alles toppt). Primär, weil der SC unter Streich seit jeher zu den taktisch stärksten Teams zählt, hinzu kommen eine fast schon berüchtigte Zweikampfpräsenz sowie eines der am besten organisierten Pressingsysteme ligaweit. Das können Spitzenteams durch individuelle Klasse naturgemäß besser bespielen/auflösen als schwächere Mannschaften. Darin liegt, stark vereinfacht gesagt, der permanent hohe Punkteschnitt gegen schwächere Mannschaften begründet. (Folgerichtig punktet Freiburg wie im Forum schon häufig besprochen im Schnitt erheblich schlechter als andere Bundesligisten gegen die Spitzenteams, aber das Thema wurde zu Genüge abgearbeitet).

Teil dieser Konstanz ist übrigens auch, dass Freiburg in der Lage ist, eine Partie wie gestern ohne drei der besten Spieler - Höfler, Lienhart, Schade - auswärts mit einem Punktgewinn über die Bühne zu bringen, während Hoffenheim sich ohne Grillitsch und Kaderabek gegen eine seit 2021 sieglose Hertha mit 0-3 abschießen lässt, dem aktuell mit Abstand schlechtesten Team der Liga. Alles andere als selbstverständlich und einer der Hauptgründe, warum ich nach jeder Niederlage in dieser Saison nie von der Position abgerückt bin, den SC als Spitzenteam zu betrachten, das am Saisonende in die Champions League einziehen könnte. Dabei bleibe ich auch nach dem Remis in Fürth.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zweitligameister am 20.03.2022 um 15:12 Uhr bearbeitet
Kader- und Systemthread 2021/2022 |#482
20.03.2022 - 18:49 Uhr
Haltet ihr es auch für möglich, dass Vermeij nun den Rest der Saison beim erweiterten Buli Kader bleibt?

Meine Pro's:
-Spielertyp Größe, Masse und Kopfball so nicht im Kader, schon gar nicht auf einer der offensiven Positionen.
-2. Mannschaft ziemlich sicher schon den Klassenerhalt erreicht (vgl. reife Leistung vs. Lautern)
-Trainingsbetrieb zum Einspielen nutzen um bei weiteren Coronafällen die Abläufe und Systeme (vor allem wenn man mal mit einem Stossstürmer spielt)
bereits zu kennen
-Motivation bei Vermeij hochhalten um vll. noch ein Jahr 3. Liga bei uns zu verbringen und zu erneutem guten Abschneiden beizutragen
-reichlich Erfahrung in der Eredevisie und Ajaxschule, mental kein so großer Sprung, wie wenn er mit 27 noch nie vor 10000 Fans gespielt hätte.

Kontra:

-Wechsel nach Deutschland in 3. Liga (1 Liga zu tief für sein Potenzial)
-mögliche Vorurteile wegen Punkt 1 Kontra
Kader- und Systemthread 2021/2022 |#483
20.03.2022 - 19:15 Uhr
Zitat von KatsuDon
Haltet ihr es auch für möglich, dass Vermeij nun den Rest der Saison beim erweiterten Buli Kader bleibt?

Meine Pro's:
-Spielertyp Größe, Masse und Kopfball so nicht im Kader, schon gar nicht auf einer der offensiven Positionen.
-2. Mannschaft ziemlich sicher schon den Klassenerhalt erreicht (vgl. reife Leistung vs. Lautern)
-Trainingsbetrieb zum Einspielen nutzen um bei weiteren Coronafällen die Abläufe und Systeme (vor allem wenn man mal mit einem Stossstürmer spielt)
bereits zu kennen
-Motivation bei Vermeij hochhalten um vll. noch ein Jahr 3. Liga bei uns zu verbringen und zu erneutem guten Abschneiden beizutragen
-reichlich Erfahrung in der Eredevisie und Ajaxschule, mental kein so großer Sprung, wie wenn er mit 27 noch nie vor 10000 Fans gespielt hätte.

Kontra:

-Wechsel nach Deutschland in 3. Liga (1 Liga zu tief für sein Potenzial)
-mögliche Vorurteile wegen Punkt 1 Kontra


Vermeij fällt halt schon in der 3. Liga auf, dass Entscheidungsfindung und Ballbehandlung in engeren Situationen ein Problem sind. Die Situationen hast du in der Bundesliga viel häufiger.

Wenn die Offensive wieder gesund ist, ist er maximal ein Spieler für 5 Minuten lange Bälle wie gestern. Sonst gibt es keine Situation in der er über Höler, Demi, Petersen, Jeong, Sallai oder Schade zentral spielen sollte.

•     •     •

• Sport-Club Freiburg • Dallas Mavericks •
Kader- und Systemthread 2021/2022 |#484
24.03.2022 - 07:38 Uhr
Gemäß dem Kicker laufen die Verträge von Grifo, Höfler, Schmid & den Schlotterbeck's allesamt 2023 aus. In diesem Sommer werden lediglich Haberer & Petersen gelistet.
Kader- und Systemthread 2021/2022 |#485
24.03.2022 - 09:55 Uhr
Zitat von Pichichi
Gemäß dem Kicker laufen die Verträge von Grifo, Höfler, Schmid & den Schlotterbeck's allesamt 2023 aus. In diesem Sommer werden lediglich Haberer & Petersen gelistet.


Was für den SC dann trotzdem eine wichtige Transferphase bedeutet. Ein ablösefreier Abgang sollte und will ja grundsätzlich vermieden werden. Wir wollen gar nicht erst anfangen wie schlechte Beispiele, die auf Grund des Kampfs um den internationalen Wettbewerb Leistungsträger immer bis zum Vertragende gehalten haben, in der Hoffnung das diese ja verlängern werden. Schalke ist somit in wirtschaftliche und sportlich Schieflage geraten. Und nicht das einzige Beispiel der letzten 20 Jahre.

Ich habe allerdings vollstes Vertrauen in die Freiburger Verantwortlichen dass sie nicht den kurzfristigen sportlichen Erfolg über eine langfristige Vereinsplanung stellen.

Ergo. Mal abgesehen von Höfler und Schmid, der vermutlichen beim SC eh in Rente gehen früher oder später, muss bei den anderen 3en die Zukunftsplanung geklärt werden.
Kader- und Systemthread 2021/2022 |#486
28.03.2022 - 08:00 Uhr
Im heutigen Artikel bei dem die Situation von Grifo näher beleuchtet wird, steht nun die Vertragslaufzeit von 2024...
Kader- und Systemthread 2021/2022 |#487
30.03.2022 - 07:05 Uhr
Hat jemand den Artikel gelesen? Ich sehe gerade beim Kicker spontan diese Info, welche vermutlich auf ein Interview zurückzuführen ist:

Zitat von Kicker
Vincenzo Grifo (28) und der SC Freiburg: Alles in allem ist es eine perfekte Symbiose. Bis zum romantischen Karriereende? Das ist ein gut mögliches Szenario, mit einem Aber. Sollte ein italienischer Topklub im Werben um ihn Ernst machen, könnte Grifo ins Grübeln kommen. Aktuell ist ein Wechsel allerdings kein Thema.


Nicht wirklich was Neues, sondern das ewige Thema was wir ja schon häufig diskutiert haben.
Kader- und Systemthread 2021/2022 |#488
30.03.2022 - 17:27 Uhr
Ja, war der einseitige Artikel am Montag in der Printausgabe. Da ist nichts neues bzgl. seiner Zukunft erwähnt, was als Fakten durchgeht. Lediglich die Anmerkung, dass der Vertrag wohl bis 2024 datiert ist. Es wird einfach auf seine Lage eingegangen, hinsichtlich dem Verpassen der WM für die Squadra Azzurra und seiner Bedeutung für das Spiel des SC.
Kader- und Systemthread 2021/2022 |#489
31.03.2022 - 17:40 Uhr
Gibt es eigentlich Tendenzen bei Itter und Thiede für die nächste Saison? Fürth ist ja interessiert Itter zu halten, dürfte aber nicht in der Lage sein eine angemessene Ablöse zu zahlen.

Thiede finde ich hat Talent, ist auch ein moderner Torhüter, dem ich durchaus das Potential für unsere Nr. 2 zutrauen würde. Aber noch ist ja Uphoff da. Im Sommer haben wir halt einen Torhüter zu viel auf der Gehaltsliste. Ich meine Thiede hätte in den 6 Monaten vor der Leihe seinen Vertrag verlängert, weshalb er womöglich von der Vertragslaufzeit auch noch einmal verliehen werden könnte. Ansonsten sind viele Torhüter auf dem Markt und es wäre vermutlich nicht einfach irgendwo ein Stammcockpit zu finden. Ok in Duisburg wird vermutlich eins frei....

Aber aus SC Sicht wäre es interessant was geplant ist oder war. Weiß da jmd was? Danke
Kader- und Systemthread 2021/2022 |#490
31.03.2022 - 19:21 Uhr
Denkt ihr Vermeij ist am Wochenende mit im Kader?
Eine offensive Planstelle ist ja vakant.

4-3-2-1 für maximale Stabilität gepaart mit den aktuell physisch kompetentesten Spielern im Kader
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KatsuDon am 31.03.2022 um 19:50 Uhr bearbeitet
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