Veränderungen Offensive XXI
18.05.2016 - 08:43 Uhr
11.07.2016 - 13:21 Uhr
Zitat von Vanlent
Ursprung war meine Vermutung, dass es sinnvoller sein könnte, noch einen Knipser dazuzuholen, da Schubert in den letzten Spielen die Vorteile Hahns (Durchschlagskraft, Abschluß, Kopfballstärke) entdeckt hat.
Und wenn man genauer hinschaut, ist da (momentan) niemand sonst im Kader, der diese Skillz liefern könnte, dafür haben wir aber jeweils eher ein Überangebot an ZOMs und Außenbahner.
Ob Simakala diese Rolle einnehmen oll/könnte, kann ich nicht beurteilen?!
Ursprung war meine Vermutung, dass es sinnvoller sein könnte, noch einen Knipser dazuzuholen, da Schubert in den letzten Spielen die Vorteile Hahns (Durchschlagskraft, Abschluß, Kopfballstärke) entdeckt hat.
Und wenn man genauer hinschaut, ist da (momentan) niemand sonst im Kader, der diese Skillz liefern könnte, dafür haben wir aber jeweils eher ein Überangebot an ZOMs und Außenbahner.
Ob Simakala diese Rolle einnehmen oll/könnte, kann ich nicht beurteilen?!
Ich hoffe, dieze Vermutung hazt du geäußert, bevor Eberl gezagt hat, dass keiner mehr kommen zoll.
Zitat von Fohlenweide
Wenn jetzt Drmic die Reha durchläuft, muss er all seine Bewegungsabläufe neu trainieren, das bringt auch den Vorteil mit, dass er sich anders in ein Süielsystem einbringen könnte.
Wenn jetzt Drmic die Reha durchläuft, muss er all seine Bewegungsabläufe neu trainieren, das bringt auch den Vorteil mit, dass er sich anders in ein Süielsystem einbringen könnte.
Du machst mich neugierig: Was haben denn Drmic' Reha bzw. Bewegungsabläufe mit dem einbringen in ein Spielsystem zu tun!?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von AlexFromTheGalax am 11.07.2016 um 13:21 Uhr bearbeitet
11.07.2016 - 13:36 Uhr
@AlexFromTheGalax :
Hier widerspreche ich eben unserm SpoDi.
Glaube, dass wir mit Gomez gegen Italien noch mehr Torchancen gehabt hätten, und das auf unseren Turnierverlauf heftige Auswirkungen hatte. Die Konzentrationsfehler gegen Frankreich waren ev. ja auch eine Folge für den langen Kampf gegen Italien. (Sorryfür OT) Löw hat sicher hier bedauert, keinen zweiten Boxstürmer wie einen Kießling oder unseren Hahn mitgenommen zu haben.
Übertragen auf unsere Borussia glaube ich, dass Schubert künftig öfter auf Hahn als "Knipser" in vorderster Front setzen wird. Dumm ist nur, dass er grundsätzlich der einzige seiner Art ist. Selbst wenn Drmic besser zurückkäme, ist er einem Herrmann näher als einem Hahn.
Unter Favre war es faktisch zwecklos, viel Geld in einen Abschlussspieler zu stecken. Unter Schubert sieht das m.E. anders aus...
Hier widerspreche ich eben unserm SpoDi.
Glaube, dass wir mit Gomez gegen Italien noch mehr Torchancen gehabt hätten, und das auf unseren Turnierverlauf heftige Auswirkungen hatte. Die Konzentrationsfehler gegen Frankreich waren ev. ja auch eine Folge für den langen Kampf gegen Italien. (Sorryfür OT) Löw hat sicher hier bedauert, keinen zweiten Boxstürmer wie einen Kießling oder unseren Hahn mitgenommen zu haben.
Übertragen auf unsere Borussia glaube ich, dass Schubert künftig öfter auf Hahn als "Knipser" in vorderster Front setzen wird. Dumm ist nur, dass er grundsätzlich der einzige seiner Art ist. Selbst wenn Drmic besser zurückkäme, ist er einem Herrmann näher als einem Hahn.
Unter Favre war es faktisch zwecklos, viel Geld in einen Abschlussspieler zu stecken. Unter Schubert sieht das m.E. anders aus...
11.07.2016 - 17:03 Uhr
Zitat von AlexFromTheGalax
Ich hoffe, dieze Vermutung hazt du geäußert, bevor Eberl gezagt hat, dass keiner mehr kommen zoll.
Du machst mich neugierig: Was haben denn Drmic' Reha bzw. Bewegungsabläufe mit dem einbringen in ein Spielsystem zu tun!?
Zitat von Vanlent
Ursprung war meine Vermutung, dass es sinnvoller sein könnte, noch einen Knipser dazuzuholen, da Schubert in den letzten Spielen die Vorteile Hahns (Durchschlagskraft, Abschluß, Kopfballstärke) entdeckt hat.
Und wenn man genauer hinschaut, ist da (momentan) niemand sonst im Kader, der diese Skillz liefern könnte, dafür haben wir aber jeweils eher ein Überangebot an ZOMs und Außenbahner.
Ob Simakala diese Rolle einnehmen oll/könnte, kann ich nicht beurteilen?!
Ursprung war meine Vermutung, dass es sinnvoller sein könnte, noch einen Knipser dazuzuholen, da Schubert in den letzten Spielen die Vorteile Hahns (Durchschlagskraft, Abschluß, Kopfballstärke) entdeckt hat.
Und wenn man genauer hinschaut, ist da (momentan) niemand sonst im Kader, der diese Skillz liefern könnte, dafür haben wir aber jeweils eher ein Überangebot an ZOMs und Außenbahner.
Ob Simakala diese Rolle einnehmen oll/könnte, kann ich nicht beurteilen?!
Ich hoffe, dieze Vermutung hazt du geäußert, bevor Eberl gezagt hat, dass keiner mehr kommen zoll.
Zitat von Fohlenweide
Wenn jetzt Drmic die Reha durchläuft, muss er all seine Bewegungsabläufe neu trainieren, das bringt auch den Vorteil mit, dass er sich anders in ein Süielsystem einbringen könnte.
Wenn jetzt Drmic die Reha durchläuft, muss er all seine Bewegungsabläufe neu trainieren, das bringt auch den Vorteil mit, dass er sich anders in ein Süielsystem einbringen könnte.
Du machst mich neugierig: Was haben denn Drmic' Reha bzw. Bewegungsabläufe mit dem einbringen in ein Spielsystem zu tun!?
Drmic war zuletzt ein Fremdkörper, was auch daran lag, dass das Spielsystem nicht seiner individuellen Art zu spielen entgegenkam. Anstatt etwas an seiner Spielweise und an an den Bewegungsabläufen zu ändern ist er lieber zum HSV gewechselt.
Jetzt ist für ihn alles auf "null" gesetzt. Er muss lernen seinen Körper anders zu bewegen, weil er auf Dauer ansonsten sein Knie zu stark belastet. Damit verbunden muss er auch seien Art zu spielen verändern. Da er ohnehin bei "null" anfängt, müsste er mit einer professionellen Einstellung dann auch die Anforderungen erfüllen können, die Schubert an ihn stellt. Spieler die einfach weitermachen können wie bisher, weil sie keine körperliche Notwendigkeit haben, tun sich mit solchen Umstellungen schwerer, als solche die neu starten.
Gomez ist eben ein klassisches Beispiel. Die Geschmeidigkeit, die er jetzt hat, hätte er vor seiner Verletzung nicht. Da war er eckiger und kantiger, daher passte er nicht so gut in das System von Löw wie jetzt.
11.07.2016 - 17:14 Uhr
Also meinst du, Drmic kann sich besser 6 Monate verletzen, als dass er sich in gesundem Zustand an das Spielsystem heranarbeitet?!
Also mit Verlaub, aber das kann ich nicht so ohne weiteres nicht glauben. Ist das rein subjektives Empfinden oder gibt es Beweise für diese Theorie?
Also mit Verlaub, aber das kann ich nicht so ohne weiteres nicht glauben. Ist das rein subjektives Empfinden oder gibt es Beweise für diese Theorie?
11.07.2016 - 21:44 Uhr
Drmic ist zum HSV gewechselt, weil sein Selbstbewusstsein im Keller war nach einem verschenkten Jahr in Leverkusen und einem ebenso verkorksten Start bei uns. Reset-Knopf.
11.07.2016 - 22:33 Uhr
Zitat von Fohlenweide
Finde die Theorie, dass Patrik Hermann immer weniger zum Einsatz kommt -die hier ständig proklamiert wird- hanebüchen!
Der Junge hat in Höchsgeschwindigkeit einen Kreuzbandriss hinter sich gebracht. Dass er zum Ende der Saison dann nur langsam Spielanteile bekommt ist doch logisch. Jetzt steigt er in die Vorbereitung ein und muss seine alte Form aufbauen. Unabhängig vom System ist er der Außenstürmer bei uns, der die höchste Qualität hat. Mir ist da schleierhaft, wie man hier ständig auf die Idee kommt ihn abzuschreiben.
Ich sehe das so, wenn er sich nicht erneut verletzt, wird Hermann in der kommenden Saison der Außenstürmer mit den meisten Spielanteilen und meisten Toren sein. Ein Traoré, Hofmann und auch ein Hahn haben allenfalls 90% der Qualität, die ein Patrik Hermann im Vollbesitz seine Kräfte auf den Platz bringt. Daran kann auch nicht das System von Schubert etwas ändern, weil der Junge eine Spielintelligenz hat, die es ihm ermöglicht, sich sehr schnell in das System einzupassen, wenn er denn wieder spielt.
Finde die Theorie, dass Patrik Hermann immer weniger zum Einsatz kommt -die hier ständig proklamiert wird- hanebüchen!
Der Junge hat in Höchsgeschwindigkeit einen Kreuzbandriss hinter sich gebracht. Dass er zum Ende der Saison dann nur langsam Spielanteile bekommt ist doch logisch. Jetzt steigt er in die Vorbereitung ein und muss seine alte Form aufbauen. Unabhängig vom System ist er der Außenstürmer bei uns, der die höchste Qualität hat. Mir ist da schleierhaft, wie man hier ständig auf die Idee kommt ihn abzuschreiben.
Ich sehe das so, wenn er sich nicht erneut verletzt, wird Hermann in der kommenden Saison der Außenstürmer mit den meisten Spielanteilen und meisten Toren sein. Ein Traoré, Hofmann und auch ein Hahn haben allenfalls 90% der Qualität, die ein Patrik Hermann im Vollbesitz seine Kräfte auf den Platz bringt. Daran kann auch nicht das System von Schubert etwas ändern, weil der Junge eine Spielintelligenz hat, die es ihm ermöglicht, sich sehr schnell in das System einzupassen, wenn er denn wieder spielt.
Hanebüchen find ich das mal so gar nicht. Im Offensiv-Dreieck muss PH an Hazard vorbei, wo auch Hahn derzeit höhere Chancen auf einen Startplatz hat. Auf der Außenbahn muss er an einem defensiv stärkeren wie Johnson vorbei, vor allem wenn wir 3er-Kette spielen. Ich sehe ihn derzeit (Stand Saisonende) nur als Einwechsler, mit größten Chancen in einem 4-3-3 bzw 4-1-4-1.
Würde mich nicht wundern, wenn Dortmund noch mal anklopft. Zum einen passt er hervorragend mit Reus zusammen, zum anderen ist dieser aktuell womöglich noch bis zum Winter verletzt und will irgendwie ersetzt werden. Andererseits kamen die Abwerbeversuche ja nur unter Klopp, aber Tuchel sollte eigtl auch Gefallen an ihm finden. Wundert mich dahingehend ein wenig, dass die so an Schürrle baggern.
11.07.2016 - 22:53 Uhr
Zitat von AlexFromTheGalax
Also meinst du, Drmic kann sich besser 6 Monate verletzen, als dass er sich in gesundem Zustand an das Spielsystem heranarbeitet?!
Also mit Verlaub, aber das kann ich nicht so ohne weiteres nicht glauben. Ist das rein subjektives Empfinden oder gibt es Beweise für diese Theorie?
Also meinst du, Drmic kann sich besser 6 Monate verletzen, als dass er sich in gesundem Zustand an das Spielsystem heranarbeitet?!
Also mit Verlaub, aber das kann ich nicht so ohne weiteres nicht glauben. Ist das rein subjektives Empfinden oder gibt es Beweise für diese Theorie?
Es ist vom Kopf her eine völlig andere Sache, wenn Du wieder bei Null anfangen musst. Hattest Du nur eine relativ kurze Allerweltsverletzung, sieht man keine Notwendigkeit, an den Grundschrauben zu drehen. Bei einer 6-monatigen Verletzung beschäftigt man sich viel intensiver mit Zusammenhängen und Abhängigkeiten. Außerdem arbeitet man bei sowas oft mit ansonsten externen Experten zusammen, die ein bis zwei Stufen unterhalb der "verstellten Grundschraube" anfangen und durch ihre Herangehensweise auch Deine eigene Wahrnehmung erneuern (können). Da lernt man mitunter das Gehen und das Atmen vollkommen neu, arbeitet eventuell erst einmal an seinem Rücken und Becken, um eine völlig neue Grundstabilität und Flexibilität zu erlernen. Erst danach kommt die eigentliche Arbeit am verletzten Körperteil, dann aber auf völlig neuen Grundfesten. So eine Erfahrung öffnet den Menschen nun mal. Bei mir war das einmal ein Achillessehnenriss mit sich anschließender Schonhaltungs-Vermurksung all over the body. Und das andere Mal eine verknorpelte Sehnenscheidenentzündung.
Die "neue Geschmeidigkeit" bei Gomez ist mir nämlich auch aufgefallen.
Nichtsdestotrotz sollte ein gestandener Profi auch ohne große Verletzung in der Lage sein, sich etwas neues antrainieren zu lassen. Das Stichwort dabei ist aber "antrainieren zu lassen (!)" und sollte vom Trainer entsprechend umgesetzt - und nicht ohne weiteres vom Spieler (ohne Hilfe) erwartet werden.
Ansonsten bin ich bei Dahlin, dessen Post quasi 1:1 so auch schon von mir kam.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Herr_Jemine am 11.07.2016 um 23:07 Uhr bearbeitet
12.07.2016 - 07:24 Uhr
Zitat von Herr_Jemine
So eine Erfahrung öffnet den Menschen nun mal. Bei mir war das einmal ein Achillessehnenriss mit sich anschließender Schonhaltungs-Vermurksung all over the body. Und das andere Mal eine verknorpelte Sehnenscheidenentzündung.
Die "neue Geschmeidigkeit" bei Gomez ist mir nämlich auch aufgefallen.
Nichtsdestotrotz sollte ein gestandener Profi auch ohne große Verletzung in der Lage sein, sich etwas neues antrainieren zu lassen. Das Stichwort dabei ist aber "antrainieren zu lassen (!)" und sollte vom Trainer entsprechend umgesetzt - und nicht ohne weiteres vom Spieler (ohne Hilfe) erwartet werden.
So eine Erfahrung öffnet den Menschen nun mal. Bei mir war das einmal ein Achillessehnenriss mit sich anschließender Schonhaltungs-Vermurksung all over the body. Und das andere Mal eine verknorpelte Sehnenscheidenentzündung.
Die "neue Geschmeidigkeit" bei Gomez ist mir nämlich auch aufgefallen.
Nichtsdestotrotz sollte ein gestandener Profi auch ohne große Verletzung in der Lage sein, sich etwas neues antrainieren zu lassen. Das Stichwort dabei ist aber "antrainieren zu lassen (!)" und sollte vom Trainer entsprechend umgesetzt - und nicht ohne weiteres vom Spieler (ohne Hilfe) erwartet werden.
Naja, ich bin da etwas skeptisch. Also du hast es ja etwas diplomatischer ausgedrückt, aber Physio gegen falsche Schonhaltung ist ja nun was völlig anderers als was vorher beschrieben wurde. Aber dein erster von mir zitierter Satz impliziert ja schon etwas, dass es eher eine Kopfsache ist, genauso wie ich der Überzeugung bin, dass ein Profi auch ohne so eine Verletzung in der Lage sein müsste, innerhalb von 6-9 Monaten gewisse Dinge zu lernen. Ist ja vielleicht damit vergleichbar, wenn junge Spieler aus schwächeren Ligen kommen, die unisono sagen, dass in der Bundesliga alles schneller ist als wo sie zuvor gespielt haben etc., dafür braucht man auch eine gewisse Eingewöhnungs- bzw. Lernzeit.
Also ich finde diese Verletzungsthese äußerst fragwürdig, solange sie impliziert, dass eine große Verletzung hier mehr Vorteile bieten würde, als wenn man gesund auf das gleiche Ziel hintrainiert...
12.07.2016 - 08:09 Uhr
Zitat von AlexFromTheGalax
Naja, ich bin da etwas skeptisch. Also du hast es ja etwas diplomatischer ausgedrückt, aber Physio gegen falsche Schonhaltung ist ja nun was völlig anderers als was vorher beschrieben wurde. Aber dein erster von mir zitierter Satz impliziert ja schon etwas, dass es eher eine Kopfsache ist, genauso wie ich der Überzeugung bin, dass ein Profi auch ohne so eine Verletzung in der Lage sein müsste, innerhalb von 6-9 Monaten gewisse Dinge zu lernen. Ist ja vielleicht damit vergleichbar, wenn junge Spieler aus schwächeren Ligen kommen, die unisono sagen, dass in der Bundesliga alles schneller ist als wo sie zuvor gespielt haben etc., dafür braucht man auch eine gewisse Eingewöhnungs- bzw. Lernzeit.
Also ich finde diese Verletzungsthese äußerst fragwürdig, solange sie impliziert, dass eine große Verletzung hier mehr Vorteile bieten würde, als wenn man gesund auf das gleiche Ziel hintrainiert...
Zitat von Herr_Jemine
So eine Erfahrung öffnet den Menschen nun mal. Bei mir war das einmal ein Achillessehnenriss mit sich anschließender Schonhaltungs-Vermurksung all over the body. Und das andere Mal eine verknorpelte Sehnenscheidenentzündung.
Die "neue Geschmeidigkeit" bei Gomez ist mir nämlich auch aufgefallen.
Nichtsdestotrotz sollte ein gestandener Profi auch ohne große Verletzung in der Lage sein, sich etwas neues antrainieren zu lassen. Das Stichwort dabei ist aber "antrainieren zu lassen (!)" und sollte vom Trainer entsprechend umgesetzt - und nicht ohne weiteres vom Spieler (ohne Hilfe) erwartet werden.
So eine Erfahrung öffnet den Menschen nun mal. Bei mir war das einmal ein Achillessehnenriss mit sich anschließender Schonhaltungs-Vermurksung all over the body. Und das andere Mal eine verknorpelte Sehnenscheidenentzündung.
Die "neue Geschmeidigkeit" bei Gomez ist mir nämlich auch aufgefallen.
Nichtsdestotrotz sollte ein gestandener Profi auch ohne große Verletzung in der Lage sein, sich etwas neues antrainieren zu lassen. Das Stichwort dabei ist aber "antrainieren zu lassen (!)" und sollte vom Trainer entsprechend umgesetzt - und nicht ohne weiteres vom Spieler (ohne Hilfe) erwartet werden.
Naja, ich bin da etwas skeptisch. Also du hast es ja etwas diplomatischer ausgedrückt, aber Physio gegen falsche Schonhaltung ist ja nun was völlig anderers als was vorher beschrieben wurde. Aber dein erster von mir zitierter Satz impliziert ja schon etwas, dass es eher eine Kopfsache ist, genauso wie ich der Überzeugung bin, dass ein Profi auch ohne so eine Verletzung in der Lage sein müsste, innerhalb von 6-9 Monaten gewisse Dinge zu lernen. Ist ja vielleicht damit vergleichbar, wenn junge Spieler aus schwächeren Ligen kommen, die unisono sagen, dass in der Bundesliga alles schneller ist als wo sie zuvor gespielt haben etc., dafür braucht man auch eine gewisse Eingewöhnungs- bzw. Lernzeit.
Also ich finde diese Verletzungsthese äußerst fragwürdig, solange sie impliziert, dass eine große Verletzung hier mehr Vorteile bieten würde, als wenn man gesund auf das gleiche Ziel hintrainiert...
Ich sage ja nicht, dass es so kommen wird, aber es ist für Drmic seine letzte Chance die Karriere als Laufen zu bringen. So eine Verletzung gibt dir nochmal stärker zu denken.
Wenn du aus der Position der Stärke heraus zu einem Verein wechselst -der Verein wollte mich unbedingt- dann erwartest du auch, dass man eine Spielidee hat, die auf dich zugeschnitten ist. So hat Drmic bisher agiert. Ein flexibler Spieler wäre da anders gewesen. Aber das war ja genau seine Schwäche, die fehlende Flexibilität.
Jetz muss er aus eine Position der Schwäche heraus sein Spiel neu denken, weil er Bewegungsabläufe ändern muss. Das kann, muss aber nicht von Vortril sein. Ich sehe darin aber eher eine Chance. Der Drmic vor der Verletzung passte nicht zu uns. Der Drmic nach der Verletzung könnte besser passen.
Ein weiterer Positivfaktor wäre die geringere Erwartungshaltung. Er selbst wird kleine Schritte gehen müssen und auch das gesamte Umfeld wird ihn jetzt nicht mehr als Ersatz für Kruse sehen. Meiner Ansicht nach war das eine zusätzliche Last die er mit sich rumschleppte und die aus der fehlenden Systemintegration heraus resultierte.
Sicher hast du recht, dass es eine gewagte These ist und wissenschaftlich kannst du das nicht verifizieren. Ich habe aber im Handball mehrfach Spieler erlebt, die nach einer Verletzung einen schlaueren und effizienteren Handball gespielt haben als vorher, allein durch die " Neuprogrammierung" ihrer Bewegungsabläufe. Zugegeben, dass waren die wirklich intelligenten Spieler. Ob Drmic dazuzählt, das wird sich zeigen. Bisher hat er das noch nicht nachweisen können. Seine Wechsle zu Leverkusen und zum HSV, sowie seine Bereitschaft zur Veränderung des eigenen Spiels sprechen da eine andere Sprache.
12.07.2016 - 09:17 Uhr
Mir ist auch die Frage durch den Kopf gegangen, wie ein Stürmer wie Gomez Borussia -neuerdings- helfen würde. Glaube, ganz erheblich. Aber das ist dann auch genau die Chance für einen Drmic, mit dem Ziel zurückzukommen, Buden zu machen. Wir brauchen neben Hahn noch eine Pfeilspitze, und das sollte das Ziel Drmics sein. Dass kein Neuer für Hrgota geholt wird, obwohl die Mittel dafür das kleinste Problem wären, darf er für sich gerne als Mutmacher beanspruchen, und bestens präpariert zurückkommen.
Ist absehbar, dass JD doch länger brauchen sollte, kann man ihn ja immer noch (mal) veleihen.
Ist absehbar, dass JD doch länger brauchen sollte, kann man ihn ja immer noch (mal) veleihen.
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