| Geburtsdatum | 01.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | 1.FC Kaiserslautern |
Torsten Lieberknecht [Trainer]
22.04.2025 - 17:57 Uhr
01.02.2026 - 09:51 Uhr
Zitat von Olivarius
Das große Problem bei Lieberknecht ist doch, dass seine erfolgreichen Mannschaften nie den nächsten Schritt gemacht haben.
Sowohl Braunschweig als auch Darmstadt waren nach kurzer Zeit wieder da wo sie hergekommen sind. Zumindest konnte er keine Mannschaf in der 2. Liga auf eine neue Ebene bringen.
Was mich zu dem Schluss bringt das bei Lieberknecht irgendwie es eine Grenze gibt, über die er nicht drüber kommt.
Und ehrlich gesagt sehe ich uns schon ziemlich nahe an dieser Grenze und die Frage ist dann, sind wir in der Lage noch ein paar Schippen draufzulegen?
Wird unser Fußball durch Kontinuität also zwangsläufig besser und vor allem erfolgreicher?
Können wir auch ohne Skyttä und Prtajin erfolgreich sein?
Falls man Schwierigkeiten hat die Fragen alle mit Ja zu beantworten, dann sollte man zumindest einen Trainerwechsel auf dem Schirm haben.
Zitat von Vinterberg
Grundsätzlich bin ich voll bei dir, sehr plausible Argumentation!
Zu den von dir genannten Mannschaften:
Schalke hat krass überperformt (gar nicht negativ gemeint), Hannover hat einen irren Kaderumbruch hinter sich, um vom Leitl-Ball auf Titz-Ball umzustellen. Die beiden sollten wir uns in puncto langfristiger sportlicher Weiterentwicklung nicht unbedingt zum Vorbild nehmen.
Vorbild sollte viel eher Paderborn und Elversberg sein. Die haben zwar neue Trainer, jene können aber nahtlos da weitermachen, wo der Vorgänger aufgehört hat.
Dort gibt es eine Spielidee, die nicht nur vom Trainer abhängig ist, sondern praktisch über dem Trainer steht. Man holt den Trainer, der zum vom Verein angestrebten Konzept passt. Einen Trainerwechsel oder der Wegfall von Leistungsträgern auf dem Platz können die kompensieren, eben weil die sportliche Strategie aus einem Guss ist, und nicht jedes Mal das sprichwörtliche Rad neu erfunden werden muss.
Genau das wünsche ich mir schon seit Jahren. Beim FCK folgt jedoch grundsätzlich auf jeden Trainer, der A will, ein anderer Trainer, der B will.
Und an dem Punkt ist mangelnde Kontinuität eben doch ein großes Problem. Den Kader über zwei Transferperioden nach den Wünschen eines Trainers gestalten und dann einen Trainer mit völlig anderem Ansatz verpflichten, ist langfristig keine besonders effiziente und kluge Vorgehensweise.
Ich würde Lieberknecht eine Weiterentwicklung zum jetzigen Zeitpunkt nicht absprechen. Man hat offensichtlich die Winterpause genutzt, um sich defensiv variabler aufzustellen. Zwei der besten Saisonleistungen, nämlich gegen Hannover und Schalke waren das Resultat. Natürlich würde ich mir wünschen, dass wir uns auch in der Spileröffnung und in der Offensive verbessern und unsere individuelle Qualität voll ausschöpfen. Eine Trainerdiskussion deswegen halte ich jedoch für falsch.
Zitat von Patrol
Ein absolut schwaches Argument sehe ich in „Trainerwechsel bringen nichts, wir müssen da Kontinuität reinbringen“. Zieht irgendwie nicht. Auf den Plätzen 1-5 stehen vier Mannschaften die vor der Runde eine neuen Trainer bekommen haben, es wäre mehr Wert darauf zu legen den richtigen zu finden, statt an einem erfolglosen festzuhalten (allgemein gesprochen, ich rede nicht konkret von Lieberknecht).
Ein absolut schwaches Argument sehe ich in „Trainerwechsel bringen nichts, wir müssen da Kontinuität reinbringen“. Zieht irgendwie nicht. Auf den Plätzen 1-5 stehen vier Mannschaften die vor der Runde eine neuen Trainer bekommen haben, es wäre mehr Wert darauf zu legen den richtigen zu finden, statt an einem erfolglosen festzuhalten (allgemein gesprochen, ich rede nicht konkret von Lieberknecht).
Grundsätzlich bin ich voll bei dir, sehr plausible Argumentation!
Zu den von dir genannten Mannschaften:
Schalke hat krass überperformt (gar nicht negativ gemeint), Hannover hat einen irren Kaderumbruch hinter sich, um vom Leitl-Ball auf Titz-Ball umzustellen. Die beiden sollten wir uns in puncto langfristiger sportlicher Weiterentwicklung nicht unbedingt zum Vorbild nehmen.
Vorbild sollte viel eher Paderborn und Elversberg sein. Die haben zwar neue Trainer, jene können aber nahtlos da weitermachen, wo der Vorgänger aufgehört hat.
Dort gibt es eine Spielidee, die nicht nur vom Trainer abhängig ist, sondern praktisch über dem Trainer steht. Man holt den Trainer, der zum vom Verein angestrebten Konzept passt. Einen Trainerwechsel oder der Wegfall von Leistungsträgern auf dem Platz können die kompensieren, eben weil die sportliche Strategie aus einem Guss ist, und nicht jedes Mal das sprichwörtliche Rad neu erfunden werden muss.
Genau das wünsche ich mir schon seit Jahren. Beim FCK folgt jedoch grundsätzlich auf jeden Trainer, der A will, ein anderer Trainer, der B will.
Und an dem Punkt ist mangelnde Kontinuität eben doch ein großes Problem. Den Kader über zwei Transferperioden nach den Wünschen eines Trainers gestalten und dann einen Trainer mit völlig anderem Ansatz verpflichten, ist langfristig keine besonders effiziente und kluge Vorgehensweise.
Ich würde Lieberknecht eine Weiterentwicklung zum jetzigen Zeitpunkt nicht absprechen. Man hat offensichtlich die Winterpause genutzt, um sich defensiv variabler aufzustellen. Zwei der besten Saisonleistungen, nämlich gegen Hannover und Schalke waren das Resultat. Natürlich würde ich mir wünschen, dass wir uns auch in der Spileröffnung und in der Offensive verbessern und unsere individuelle Qualität voll ausschöpfen. Eine Trainerdiskussion deswegen halte ich jedoch für falsch.
Das große Problem bei Lieberknecht ist doch, dass seine erfolgreichen Mannschaften nie den nächsten Schritt gemacht haben.
Sowohl Braunschweig als auch Darmstadt waren nach kurzer Zeit wieder da wo sie hergekommen sind. Zumindest konnte er keine Mannschaf in der 2. Liga auf eine neue Ebene bringen.
Was mich zu dem Schluss bringt das bei Lieberknecht irgendwie es eine Grenze gibt, über die er nicht drüber kommt.
Und ehrlich gesagt sehe ich uns schon ziemlich nahe an dieser Grenze und die Frage ist dann, sind wir in der Lage noch ein paar Schippen draufzulegen?
Wird unser Fußball durch Kontinuität also zwangsläufig besser und vor allem erfolgreicher?
Können wir auch ohne Skyttä und Prtajin erfolgreich sein?
Falls man Schwierigkeiten hat die Fragen alle mit Ja zu beantworten, dann sollte man zumindest einen Trainerwechsel auf dem Schirm haben.
Horst Steffen ist zu haben!
01.02.2026 - 09:59 Uhr
Horst Steffen wäre tatsächlich ein Trainer, der bei mir etwas wie Begeisterung auslösen würde. Und genau das tut Lieberknecht halt leider nicht, eher Langweile und Fußball aus der Mottenkiste. Kontinuität ist sehr erstrebenswert, aber braucht auch eine Perspektive, die ich leider bei TL nicht sehen kann.
01.02.2026 - 10:02 Uhr
Die entscheidende Frage ist doch, ob die Spielidee von Lieberknecht ganz grundsätzlich die richtige für den Verein und die verfügbaren Spieler ist. Ich, und einige andere, sind nicht erst seit gestern der Meinung, dass dem nicht so ist. Unter dieser Prämisse macht das Argument „Zeit geben zur Entwicklung“ wenig Sinn. Wieso sollte man etwas entwickeln wollen, was man für grundsätzlich falsch hält? Die einzige „Logik“, wie man sich das dann zurecht biegen könnte, endet in einer Sunk Cost Fallacy, also, wir haben ja schon so viel Zeit und Energie in diesen falschen Ansatz gesteckt, und sollten deswegen so weitermachen.
Ist man der Meinung, unsere Spielidee ist die Richtige, gibt es keinen Grund, nicht mit TL in die nächste Saison zu gehen. Da würde ich allerdings wirklich gerne die Argumente hören, die dafür sprechen.
Mal kurz meine Einschätzung wieso es nicht funktioniert, in Stichpunkten:
- wir sind taktisch unflexibel
- Unser System funktioniert nur mit fittem Prtajin (bzw einem Äquivalent)
- die Balance zwischen Defensive und Offensive fällt nach wie vor schwer
- Im Zweifel spielen wir Mann gegen Mann, was gegen spielerisch starke Teams wie Elversberg (und die muss man schlagen wenn man nach oben will), selten funktioniert
- zu großes Gewicht der Schienenspieler - Haas und Joly sind für diese enorme Relevanz schlicht nicht gut genug in unserem System (Stichwort Flankenqualität)
- wir überspielen das Zentrum obwohl genau dort unsere spielerisch besten Spieler zur Verfügung stehen sollten (Sirch, Skyttä, Ritter, Sahin)
Soweit mal meine Einschätzung zur bisherigen Arbeit von TL. Ich erkenne, wie manche Vorredner geschrieben haben, wenig Positives. Die guten bis sehr guten Spiele wie gegen Hannover, Kiel, Schalke bleiben leider die Ausnahme.
Ist man der Meinung, unsere Spielidee ist die Richtige, gibt es keinen Grund, nicht mit TL in die nächste Saison zu gehen. Da würde ich allerdings wirklich gerne die Argumente hören, die dafür sprechen.
Mal kurz meine Einschätzung wieso es nicht funktioniert, in Stichpunkten:
- wir sind taktisch unflexibel
- Unser System funktioniert nur mit fittem Prtajin (bzw einem Äquivalent)
- die Balance zwischen Defensive und Offensive fällt nach wie vor schwer
- Im Zweifel spielen wir Mann gegen Mann, was gegen spielerisch starke Teams wie Elversberg (und die muss man schlagen wenn man nach oben will), selten funktioniert
- zu großes Gewicht der Schienenspieler - Haas und Joly sind für diese enorme Relevanz schlicht nicht gut genug in unserem System (Stichwort Flankenqualität)
- wir überspielen das Zentrum obwohl genau dort unsere spielerisch besten Spieler zur Verfügung stehen sollten (Sirch, Skyttä, Ritter, Sahin)
Soweit mal meine Einschätzung zur bisherigen Arbeit von TL. Ich erkenne, wie manche Vorredner geschrieben haben, wenig Positives. Die guten bis sehr guten Spiele wie gegen Hannover, Kiel, Schalke bleiben leider die Ausnahme.
01.02.2026 - 10:30 Uhr
Hier muss man natürlich aber auch bedenken, dass sich die Erwartungshaltung der Zuschauer/Fans in KL seit Jahrzehnten nicht weiterentwickelt hat.
Man erwartet hohe Intensität. Also Lauf- und Kampfbereitschaft. Das bietet TLs Fußballkonzept in jedem Fall. Deshalb passt er schon irgendwie hierher.
Die Älteren können sich vielleicht noch an die Situation um Runjaic erinnern. Das war technisch und taktisch wahrscheinlich das Beste was der FCK jemals gespielt hat. Aber es war nicht intensiv und nicht zielstrebig genug. Als dann die Ergebnisse ausblieben, ist er genau daran gescheitert. Er konnte nicht auf "druff unn dewedder" umstellen. Quasi genau das Gegenteil von TL.
Aktuell sind wir paradoxerweise in der Situation, dass Klos und Hengen den Kader in eine Richtung entwickeln bzw. schon entwickelt haben, die gar nicht zur Spielweise des Trainers passt. Und mit jeder Kaderanpassung wird diese Problematik offensichtlicher werden.
Damit greifen die Rädchen weiterhin nicht optimal ineinander.
Sowas kann natürlich passieren, wenn man eine Mannschaft entwickelt. Problematisch wird es natürlich dadurch, dass man das Gefühl hat, dass TL die Wunschlösung der Investoren war.
Ich hoffe, dass hier dann zu gegebener Zeit genug Einsicht herrscht.
Man erwartet hohe Intensität. Also Lauf- und Kampfbereitschaft. Das bietet TLs Fußballkonzept in jedem Fall. Deshalb passt er schon irgendwie hierher.
Die Älteren können sich vielleicht noch an die Situation um Runjaic erinnern. Das war technisch und taktisch wahrscheinlich das Beste was der FCK jemals gespielt hat. Aber es war nicht intensiv und nicht zielstrebig genug. Als dann die Ergebnisse ausblieben, ist er genau daran gescheitert. Er konnte nicht auf "druff unn dewedder" umstellen. Quasi genau das Gegenteil von TL.
Aktuell sind wir paradoxerweise in der Situation, dass Klos und Hengen den Kader in eine Richtung entwickeln bzw. schon entwickelt haben, die gar nicht zur Spielweise des Trainers passt. Und mit jeder Kaderanpassung wird diese Problematik offensichtlicher werden.
Damit greifen die Rädchen weiterhin nicht optimal ineinander.
Sowas kann natürlich passieren, wenn man eine Mannschaft entwickelt. Problematisch wird es natürlich dadurch, dass man das Gefühl hat, dass TL die Wunschlösung der Investoren war.
Ich hoffe, dass hier dann zu gegebener Zeit genug Einsicht herrscht.
02.02.2026 - 09:07 Uhr
Die selben Leute, die hier immer wieder nach verlorenen Spielen einen neuen Trainer sehen wollen, haben doch genau null Punkte in den ersten vier Spielen der Rückrunde erwartet. Jetzt sind es vier Punkte nach 3 Spielen geworden. Ich kann dieses "Trainer raus" Geschreie kaum mehr ernst nehmen. Im Stadion selbst ist das übrigens in dieser Form wie hier oder bei DBB nicht wahrzunehmen...
02.02.2026 - 09:14 Uhr
Zitat von Mikkaster
Die selben Leute, die hier immer wieder nach verlorenen Spielen einen neuen Trainer sehen wollen, haben doch genau null Punkte in den ersten vier Spielen der Rückrunde erwartet. Jetzt sind es vier Punkte nach 3 Spielen geworden. Ich kann dieses "Trainer raus" Geschreie kaum mehr ernst nehmen. Im Stadion selbst ist das übrigens in dieser Form wie hier oder bei DBB nicht wahrzunehmen...
Die selben Leute, die hier immer wieder nach verlorenen Spielen einen neuen Trainer sehen wollen, haben doch genau null Punkte in den ersten vier Spielen der Rückrunde erwartet. Jetzt sind es vier Punkte nach 3 Spielen geworden. Ich kann dieses "Trainer raus" Geschreie kaum mehr ernst nehmen. Im Stadion selbst ist das übrigens in dieser Form wie hier oder bei DBB nicht wahrzunehmen...
"Trainer raus" zu rufen, ist halt immer schnell gemacht. Wie nachhaltig das ist sollte allerdings, mit Blick auf unseren vergangenen Trainerentlassungen, jedem klar sein!
02.02.2026 - 09:30 Uhr
Träumt nicht von anderen Trainer. Wir haben einen und der gibt sich alle Mühe die er geben kann und lebt den FCK.
Ja ab und zu vercoacht er sich, aber das tut jeder Trainer mal. Auf Schalke zum Beispiel, war das eine grandiose taktische Einstellung.
Er hat einen guten Bezug zu den Spieler, dass merkt man einfach. Die Laune im Team ist sehr gut, Ersatzspieler freuen sich bei Toren mit, was heißt, dass Lieberknecht das Teamklima positiv hält. Er gibt ganz jungen Spielern eine Chance. Wir sind immer noch voll im Aufstiegskampf.
Das Startprogramm ist eben einfach nur brutal und auch in Darmstadt werden wir mit Sicherheit verlieren, weil wir in Darmstadt immer schlecht aussehen, aber danach kommen eben auch Gegner die uns liegen und die machbar sind.
Jetzt von anderen Trainer zu träumen ist unnötig. Als würde uns Horst Steffen so viel weiter bringen. Ja er hat in Elversberg gut gearbeitet, da kannst du aber auch ruhig arbeiten. Lautern ist nicht Elversberg. Im Bremer Haifischbecken ist er direkt unter gegangen und die sind sogar noch etwas lockerer als wir, was Trainer angeht. Die fordern nicht sofort den Kopf des Trainer.
Ja ab und zu vercoacht er sich, aber das tut jeder Trainer mal. Auf Schalke zum Beispiel, war das eine grandiose taktische Einstellung.
Er hat einen guten Bezug zu den Spieler, dass merkt man einfach. Die Laune im Team ist sehr gut, Ersatzspieler freuen sich bei Toren mit, was heißt, dass Lieberknecht das Teamklima positiv hält. Er gibt ganz jungen Spielern eine Chance. Wir sind immer noch voll im Aufstiegskampf.
Das Startprogramm ist eben einfach nur brutal und auch in Darmstadt werden wir mit Sicherheit verlieren, weil wir in Darmstadt immer schlecht aussehen, aber danach kommen eben auch Gegner die uns liegen und die machbar sind.
Jetzt von anderen Trainer zu träumen ist unnötig. Als würde uns Horst Steffen so viel weiter bringen. Ja er hat in Elversberg gut gearbeitet, da kannst du aber auch ruhig arbeiten. Lautern ist nicht Elversberg. Im Bremer Haifischbecken ist er direkt unter gegangen und die sind sogar noch etwas lockerer als wir, was Trainer angeht. Die fordern nicht sofort den Kopf des Trainer.
02.02.2026 - 09:41 Uhr
Zitat von FCK-Rickel
"Trainer raus" zu rufen, ist halt immer schnell gemacht. Wie nachhaltig das ist sollte allerdings, mit Blick auf unseren vergangenen Trainerentlassungen, jedem klar sein!
Zitat von Mikkaster
Die selben Leute, die hier immer wieder nach verlorenen Spielen einen neuen Trainer sehen wollen, haben doch genau null Punkte in den ersten vier Spielen der Rückrunde erwartet. Jetzt sind es vier Punkte nach 3 Spielen geworden. Ich kann dieses "Trainer raus" Geschreie kaum mehr ernst nehmen. Im Stadion selbst ist das übrigens in dieser Form wie hier oder bei DBB nicht wahrzunehmen...
Die selben Leute, die hier immer wieder nach verlorenen Spielen einen neuen Trainer sehen wollen, haben doch genau null Punkte in den ersten vier Spielen der Rückrunde erwartet. Jetzt sind es vier Punkte nach 3 Spielen geworden. Ich kann dieses "Trainer raus" Geschreie kaum mehr ernst nehmen. Im Stadion selbst ist das übrigens in dieser Form wie hier oder bei DBB nicht wahrzunehmen...
"Trainer raus" zu rufen, ist halt immer schnell gemacht. Wie nachhaltig das ist sollte allerdings, mit Blick auf unseren vergangenen Trainerentlassungen, jedem klar sein!
Mal darüber nachgedacht, dass es sich bei all den vergangenen Trainern um Fehleinschätzungen von Hengen und Co. handeln. Welcher Trainer ist von denen im Moment erfolgreich unterwegs? Welcher Trainer ist nachdem er bei uns entlassen wurde woanders durchgestartet? Wenn ich nur solche Trainer hole, dann kann ich nicht auf Kontinuität setzen.
02.02.2026 - 09:43 Uhr
Zitat von Mikkaster
Die selben Leute, die hier immer wieder nach verlorenen Spielen einen neuen Trainer sehen wollen, haben doch genau null Punkte in den ersten vier Spielen der Rückrunde erwartet. Jetzt sind es vier Punkte nach 3 Spielen geworden. Ich kann dieses "Trainer raus" Geschreie kaum mehr ernst nehmen. Im Stadion selbst ist das übrigens in dieser Form wie hier oder bei DBB nicht wahrzunehmen...
Die selben Leute, die hier immer wieder nach verlorenen Spielen einen neuen Trainer sehen wollen, haben doch genau null Punkte in den ersten vier Spielen der Rückrunde erwartet. Jetzt sind es vier Punkte nach 3 Spielen geworden. Ich kann dieses "Trainer raus" Geschreie kaum mehr ernst nehmen. Im Stadion selbst ist das übrigens in dieser Form wie hier oder bei DBB nicht wahrzunehmen...
Finde ich hält sich bei Lieberknecht aber echt im Rahmen. Ich meine wir sprechen hier über einen Trainer der in letzten fünf Spielen nur ein Sieg geholt hat, einen Punkteschnitt von 1,2 aus den letzten zehn Spielen hat, ich glaube da würde man jeden Trainer bei anhaltenden Ergebnissen hinterfragen. Und das die Diskussionen bei Lieberknecht zwangsläufig immer da sind, liegt natürlich auch an seinem Ansatz von Fußball. Der ist oft rein ergebnisorientiert, gelegentlich auch taktisch schlecht. Bleiben dann Ergebnisse aus, wird das Echo ja nicht geringer, weil man sich nicht wirklich an einer spielerischen Weiterentwicklung hochzieht, für die man Geduld einfordern müsste.
Der Rückrundenauftakt war nun so lala. Du sprichst es an, vier Punkte sind es aus drei schweren Spielen geworden, durch den schlechten Hinrundenabschluss hätten es aber eigentlich mehr sein müssen. Zumindest wenn man davon sprechen will, dass dein Ziel der Aufstieg ist. Auch wenn es fußballerisch nicht wirklich besser geworden ist, würde ich behaupten das wir gegen Hannover und Schalke wirklich gut eingestellt waren. Da passte vieles, auch wenn wir gegen Hannover glaube ich insbesondere durch die Überzahl gewonnen haben. Das Elversberg-Spiel lass ich mal so stehen, für mein Empfinden wurde ein falscher Ansatz gewählt, dennoch wäre da mit elf Mann vielleicht in der zweiten Halbzeit was gegangen. Dumm gelaufen.
Eine Kleinigkeit die ich nicht ganz ignorieren kann ist natürlich auch der Umstand, dass wir schon 11 (!) Heimspiele absolviert haben. Das sind zwei mehr als z.B. Schalke, Hannover oder Elversberg, entsprechend würde ich behaupten das Lieberknecht hier auch schon seine Vorteile hatte. Und insbesondere die "Highlight-Spiele" abends auf dem Betze gegen Schalke, Berlin und Elversberg wurden mit nur drei Punkten etwas enttäuschend absolviert. Bei unserer Auswärtsschwäche schwahnt da den meisten natürlich nichts gutes, insbesondere weil ich glaube das wir in den Heimspielen auch oft wegen dem Betze gewonnen haben und nicht wirklich wegen taktischer Genialität.
02.02.2026 - 09:44 Uhr
Zitat von jokl99
Mal darüber nachgedacht, dass es sich bei all den vergangenen Trainern um Fehleinschätzungen von Hengen und Co. handeln. Welcher Trainer ist von denen im Moment erfolgreich unterwegs? Welcher Trainer ist nachdem er bei uns entlassen wurde woanders durchgestartet? Wenn ich nur solche Trainer hole, dann kann ich nicht auf Kontinuität setzen.
Zitat von FCK-Rickel
"Trainer raus" zu rufen, ist halt immer schnell gemacht. Wie nachhaltig das ist sollte allerdings, mit Blick auf unseren vergangenen Trainerentlassungen, jedem klar sein!
Zitat von Mikkaster
Die selben Leute, die hier immer wieder nach verlorenen Spielen einen neuen Trainer sehen wollen, haben doch genau null Punkte in den ersten vier Spielen der Rückrunde erwartet. Jetzt sind es vier Punkte nach 3 Spielen geworden. Ich kann dieses "Trainer raus" Geschreie kaum mehr ernst nehmen. Im Stadion selbst ist das übrigens in dieser Form wie hier oder bei DBB nicht wahrzunehmen...
Die selben Leute, die hier immer wieder nach verlorenen Spielen einen neuen Trainer sehen wollen, haben doch genau null Punkte in den ersten vier Spielen der Rückrunde erwartet. Jetzt sind es vier Punkte nach 3 Spielen geworden. Ich kann dieses "Trainer raus" Geschreie kaum mehr ernst nehmen. Im Stadion selbst ist das übrigens in dieser Form wie hier oder bei DBB nicht wahrzunehmen...
"Trainer raus" zu rufen, ist halt immer schnell gemacht. Wie nachhaltig das ist sollte allerdings, mit Blick auf unseren vergangenen Trainerentlassungen, jedem klar sein!
Mal darüber nachgedacht, dass es sich bei all den vergangenen Trainern um Fehleinschätzungen von Hengen und Co. handeln. Welcher Trainer ist von denen im Moment erfolgreich unterwegs? Welcher Trainer ist nachdem er bei uns entlassen wurde woanders durchgestartet? Wenn ich nur solche Trainer hole, dann kann ich nicht auf Kontinuität setzen.
Da gebe ich dir zum Teil sogar recht, aber auch jetzt wurde bereits zu einem frühen Zeitpunkt " Trainer raus" gerufen. Mal drüber nachgedacht?
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