Taktiktisch
19.02.2006 - 19:37 Uhr
02.08.2021 - 11:05 Uhr
Wie in meinem vorherigen Post angesprochen, würde ich in einem 433 spielen und wie folgt aufstellen mit unserem derzeitigen spielermaterial und Eindrücken der Vorbereitung:
Auf LV brauchen wir definitiv noch Verstärkung, wer auch immer dort kommt wird den Platz für Laursen einnehmen.
Von den Offensivspielern konnte bisher wenn überhaupt nur Klos ein wenig überzeugen, deswegen fiel es mir schwer die Flügel zu besetzen. Lasme hat gute Ansätze gezeigt, weswegen er dort spielt.
Eigentlich wollte ich das 3er-MF mit Prietl, Schöpf und Okugawa besetzen, da ich glaube dass es sehr gut zusammen funktionieren würde und auch die indiv. Qualität sehr gut ist. Allerdings hätte ich dann keinen für den LF gehabt, weswegen ich es erstmal so aufgestellt habe.
Alle anderen Spieler konnten mich leider nicht überzeugen und ich hoffe dass wir durch Transfers und leihen noch mehr an Qualität gewinnen können, gerade auf der LV Position und den Flügeln
Auf LV brauchen wir definitiv noch Verstärkung, wer auch immer dort kommt wird den Platz für Laursen einnehmen.
Von den Offensivspielern konnte bisher wenn überhaupt nur Klos ein wenig überzeugen, deswegen fiel es mir schwer die Flügel zu besetzen. Lasme hat gute Ansätze gezeigt, weswegen er dort spielt.
Eigentlich wollte ich das 3er-MF mit Prietl, Schöpf und Okugawa besetzen, da ich glaube dass es sehr gut zusammen funktionieren würde und auch die indiv. Qualität sehr gut ist. Allerdings hätte ich dann keinen für den LF gehabt, weswegen ich es erstmal so aufgestellt habe.
Alle anderen Spieler konnten mich leider nicht überzeugen und ich hoffe dass wir durch Transfers und leihen noch mehr an Qualität gewinnen können, gerade auf der LV Position und den Flügeln
02.08.2021 - 11:06 Uhr
Ich frag mich nur warum Union, Augsburg, Mainz etc.
Nicht auch schon auf die Idee gekommen sind mit einer Dreierkette zu spielen. Ich glaube (nicht Wissen
Nicht auch schon auf die Idee gekommen sind mit einer Dreierkette zu spielen. Ich glaube (nicht Wissen
02.08.2021 - 11:13 Uhr
Zitat von Floxcs
@Ugolini Ich finde auch, Man muss variabler werden als wir letzte Saison allerdings heißt variabler nicht unbedingt dass es eine 4er-Kette und eine 3er-Kette sein muss. Auch wenn man zwischen 4er-Ketten wechselt ist das schon genug variabilität. Bspw. 442 Raute und 433 sind schon deutlich anders vom Spielsystem her.
@Knoiff Ich bin grundsätzlich auch ein Fan der 3er-Kette allerdings nur wenn man sie offensiv interpretiert, mit viel ballbesitz und schnellem Kombinationsspiel. Das sehe ich bei unserer fehlenden Qualität nicht, deswegen denke ich nicht dass uns dieses System viel helfen wird. Will man Bunkern, ist die 5er-Kette wohl prädestiniert dafür aber ob das wieder unser System sein soll weiß ich nicht.
@DSC4EVER Du hast vollkommen recht. Ich finde auch; bei solchen Stürmern muss man über die Flügel kommen, die 442 Raute passt dazu überhaupt gar nicht. Ich finde es schade, dass ein 433 anscheinend nichtmal in Betracht gezogen wird. Letzte Saison nicht und diese anscheinend auch nicht. Und auch deine Bedenken der 3er-Kette teile ich zu 100%.
@Colorman Ein Spielsystem kategorisch auszuschließen aufgrund Erfahrungen anderer Mannschaften halte ich für falsch. Allerdings müssen sich die Spieler in einer 3er-Kette zu 100% wohl fühlen, was bei der Natio nicht der Fall war und bei uns offensichtlich auch nicht. Das verteidigungsverhalten der IVs ist in einer 4er Kette ein komplett anderes als in einer 3er Kette. Und sowohl die IVs der DFB-Elf als auch bei uns sind mit dem nicht zu 100% vertraut und das lässt sich in wenigen Wochen auch nicht gerade biegen.
Zudem ist wie schon gesagt eine Stärke von Prietl das Absinken zwischen die IVs was im Spielaufbau einer 4er Kette dann ja auch zu einer 3er Kette wird. Bei einer 3er Kette wäre das dann überflüssig und er würde sich mit den IVs gegenseitig auf den Füßen stehen, ähnlich wie Kroos bei der EM. Ob man die Stärken von einem unserer besten und wichtigsten Spielern so übergehen möchte, will ich mal in Frage stellen.
@Ugolini Ich finde auch, Man muss variabler werden als wir letzte Saison allerdings heißt variabler nicht unbedingt dass es eine 4er-Kette und eine 3er-Kette sein muss. Auch wenn man zwischen 4er-Ketten wechselt ist das schon genug variabilität. Bspw. 442 Raute und 433 sind schon deutlich anders vom Spielsystem her.
@Knoiff Ich bin grundsätzlich auch ein Fan der 3er-Kette allerdings nur wenn man sie offensiv interpretiert, mit viel ballbesitz und schnellem Kombinationsspiel. Das sehe ich bei unserer fehlenden Qualität nicht, deswegen denke ich nicht dass uns dieses System viel helfen wird. Will man Bunkern, ist die 5er-Kette wohl prädestiniert dafür aber ob das wieder unser System sein soll weiß ich nicht.
@DSC4EVER Du hast vollkommen recht. Ich finde auch; bei solchen Stürmern muss man über die Flügel kommen, die 442 Raute passt dazu überhaupt gar nicht. Ich finde es schade, dass ein 433 anscheinend nichtmal in Betracht gezogen wird. Letzte Saison nicht und diese anscheinend auch nicht. Und auch deine Bedenken der 3er-Kette teile ich zu 100%.
@Colorman Ein Spielsystem kategorisch auszuschließen aufgrund Erfahrungen anderer Mannschaften halte ich für falsch. Allerdings müssen sich die Spieler in einer 3er-Kette zu 100% wohl fühlen, was bei der Natio nicht der Fall war und bei uns offensichtlich auch nicht. Das verteidigungsverhalten der IVs ist in einer 4er Kette ein komplett anderes als in einer 3er Kette. Und sowohl die IVs der DFB-Elf als auch bei uns sind mit dem nicht zu 100% vertraut und das lässt sich in wenigen Wochen auch nicht gerade biegen.
Zudem ist wie schon gesagt eine Stärke von Prietl das Absinken zwischen die IVs was im Spielaufbau einer 4er Kette dann ja auch zu einer 3er Kette wird. Bei einer 3er Kette wäre das dann überflüssig und er würde sich mit den IVs gegenseitig auf den Füßen stehen, ähnlich wie Kroos bei der EM. Ob man die Stärken von einem unserer besten und wichtigsten Spielern so übergehen möchte, will ich mal in Frage stellen.
Meiner Ansicht nach wären die Systeme 4-4-2 Raute und flach und 4-1-4-1 genug Flexibilität. Zumal diese Mischform aus 4-4-2 Raute und 4-2-3-1, wie es letzte Saison von Kramer praktiziert wurde, ja durchaus funktioniert hat und Früchte getragen hat (Klassenerhalt). Warum dieses System nicht weiter forciert wird und mit neuen Spielern qualitativ verbessert und verfeinert wird, erschließt sich mir nicht.
Dieses auf Teufel komm raus jetzt neue Systeme einzustudieren ist mir ehrlich gesagt schon wieder viel zu drastisch und erinnert mich an Rüdiger Rehm, dessen Spielidee seinerzeit auch nicht zu uns gepasst hat.
Man kann ja grundsätzlich ne 5er Kette einstudieren lassen um bei knappen Führungen in der Schlussphase hinten den Bus zu parken, aber mehr bitte nicht.
Ich fürchte es wird letztendlich auf eines der neuen Systeme hinauslaufen, weil vorrangig Stoßstürmer und zentrale Mittelfeldspieler verpflichtet wurden und kein Fokus auf den Flügeln lag..
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DSC4EVER am 02.08.2021 um 11:15 Uhr bearbeitet
02.08.2021 - 11:23 Uhr
Zitat von DSC4EVER
Meiner Ansicht nach wären die Systeme 4-4-2 Raute und flach und 4-1-4-1 genug Flexibilität. Zumal diese Mischform aus 4-4-2 Raute und 4-2-3-1, wie es letzte Saison von Kramer praktiziert wurde, ja durchaus funktioniert hat und Früchte getragen hat (Klassenerhalt). Warum dieses System nicht weiter forciert wird und mit neuen Spielern qualitativ verbessert und verfeinert wird, erschließt sich mir nicht.
Dieses auf Teufel komm raus jetzt neue Systeme einzustudieren ist mir ehrlich gesagt schon wieder viel zu drastisch und erinnert mich an Rüdiger Rehm, dessen Spielidee seinerzeit auch nicht zu uns gepasst hat.
Man kann ja grundsätzlich ne 5er Kette einstudieren lassen um bei knappen Führungen in der Schlussphase hinten den Bus zu parken, aber mehr bitte nicht.
Ich fürchte es wird letztendlich auf eines der neuen Systeme hinauslaufen, weil vorrangig Stoßstürmer und zentrale Mittelfeldspieler verpflichtet wurden und kein Fokus auf den Flügeln lag..
Zitat von Floxcs
@Ugolini Ich finde auch, Man muss variabler werden als wir letzte Saison allerdings heißt variabler nicht unbedingt dass es eine 4er-Kette und eine 3er-Kette sein muss. Auch wenn man zwischen 4er-Ketten wechselt ist das schon genug variabilität. Bspw. 442 Raute und 433 sind schon deutlich anders vom Spielsystem her.
@Knoiff Ich bin grundsätzlich auch ein Fan der 3er-Kette allerdings nur wenn man sie offensiv interpretiert, mit viel ballbesitz und schnellem Kombinationsspiel. Das sehe ich bei unserer fehlenden Qualität nicht, deswegen denke ich nicht dass uns dieses System viel helfen wird. Will man Bunkern, ist die 5er-Kette wohl prädestiniert dafür aber ob das wieder unser System sein soll weiß ich nicht.
@DSC4EVER Du hast vollkommen recht. Ich finde auch; bei solchen Stürmern muss man über die Flügel kommen, die 442 Raute passt dazu überhaupt gar nicht. Ich finde es schade, dass ein 433 anscheinend nichtmal in Betracht gezogen wird. Letzte Saison nicht und diese anscheinend auch nicht. Und auch deine Bedenken der 3er-Kette teile ich zu 100%.
@Colorman Ein Spielsystem kategorisch auszuschließen aufgrund Erfahrungen anderer Mannschaften halte ich für falsch. Allerdings müssen sich die Spieler in einer 3er-Kette zu 100% wohl fühlen, was bei der Natio nicht der Fall war und bei uns offensichtlich auch nicht. Das verteidigungsverhalten der IVs ist in einer 4er Kette ein komplett anderes als in einer 3er Kette. Und sowohl die IVs der DFB-Elf als auch bei uns sind mit dem nicht zu 100% vertraut und das lässt sich in wenigen Wochen auch nicht gerade biegen.
Zudem ist wie schon gesagt eine Stärke von Prietl das Absinken zwischen die IVs was im Spielaufbau einer 4er Kette dann ja auch zu einer 3er Kette wird. Bei einer 3er Kette wäre das dann überflüssig und er würde sich mit den IVs gegenseitig auf den Füßen stehen, ähnlich wie Kroos bei der EM. Ob man die Stärken von einem unserer besten und wichtigsten Spielern so übergehen möchte, will ich mal in Frage stellen.
@Ugolini Ich finde auch, Man muss variabler werden als wir letzte Saison allerdings heißt variabler nicht unbedingt dass es eine 4er-Kette und eine 3er-Kette sein muss. Auch wenn man zwischen 4er-Ketten wechselt ist das schon genug variabilität. Bspw. 442 Raute und 433 sind schon deutlich anders vom Spielsystem her.
@Knoiff Ich bin grundsätzlich auch ein Fan der 3er-Kette allerdings nur wenn man sie offensiv interpretiert, mit viel ballbesitz und schnellem Kombinationsspiel. Das sehe ich bei unserer fehlenden Qualität nicht, deswegen denke ich nicht dass uns dieses System viel helfen wird. Will man Bunkern, ist die 5er-Kette wohl prädestiniert dafür aber ob das wieder unser System sein soll weiß ich nicht.
@DSC4EVER Du hast vollkommen recht. Ich finde auch; bei solchen Stürmern muss man über die Flügel kommen, die 442 Raute passt dazu überhaupt gar nicht. Ich finde es schade, dass ein 433 anscheinend nichtmal in Betracht gezogen wird. Letzte Saison nicht und diese anscheinend auch nicht. Und auch deine Bedenken der 3er-Kette teile ich zu 100%.
@Colorman Ein Spielsystem kategorisch auszuschließen aufgrund Erfahrungen anderer Mannschaften halte ich für falsch. Allerdings müssen sich die Spieler in einer 3er-Kette zu 100% wohl fühlen, was bei der Natio nicht der Fall war und bei uns offensichtlich auch nicht. Das verteidigungsverhalten der IVs ist in einer 4er Kette ein komplett anderes als in einer 3er Kette. Und sowohl die IVs der DFB-Elf als auch bei uns sind mit dem nicht zu 100% vertraut und das lässt sich in wenigen Wochen auch nicht gerade biegen.
Zudem ist wie schon gesagt eine Stärke von Prietl das Absinken zwischen die IVs was im Spielaufbau einer 4er Kette dann ja auch zu einer 3er Kette wird. Bei einer 3er Kette wäre das dann überflüssig und er würde sich mit den IVs gegenseitig auf den Füßen stehen, ähnlich wie Kroos bei der EM. Ob man die Stärken von einem unserer besten und wichtigsten Spielern so übergehen möchte, will ich mal in Frage stellen.
Meiner Ansicht nach wären die Systeme 4-4-2 Raute und flach und 4-1-4-1 genug Flexibilität. Zumal diese Mischform aus 4-4-2 Raute und 4-2-3-1, wie es letzte Saison von Kramer praktiziert wurde, ja durchaus funktioniert hat und Früchte getragen hat (Klassenerhalt). Warum dieses System nicht weiter forciert wird und mit neuen Spielern qualitativ verbessert und verfeinert wird, erschließt sich mir nicht.
Dieses auf Teufel komm raus jetzt neue Systeme einzustudieren ist mir ehrlich gesagt schon wieder viel zu drastisch und erinnert mich an Rüdiger Rehm, dessen Spielidee seinerzeit auch nicht zu uns gepasst hat.
Man kann ja grundsätzlich ne 5er Kette einstudieren lassen um bei knappen Führungen in der Schlussphase hinten den Bus zu parken, aber mehr bitte nicht.
Ich fürchte es wird letztendlich auf eines der neuen Systeme hinauslaufen, weil vorrangig Stoßstürmer und zentrale Mittelfeldspieler verpflichtet wurden und kein Fokus auf den Flügeln lag..
Das fehlende Tempo wird uns den Hals brechen. Ich sehe uns schon vermehrt lange Bälle auf Klos & Serra spielen und auf den 2. Ball hoffen. Prinzip Hoffnung wird eine ganz große Rolle spielen...
02.08.2021 - 11:57 Uhr
Bei vielen taktischen Überlegungen hier fällt auf, dass sich viele vor allem schnelle, wuselige Außenspieler wünschen, die bis zur Grundlinie durchmarschieren und dann zielgenaue Flanken in den Strafraum schlagen.
Soweit verständlich, seit vielen Jahren wird ja mal mehr und mal weniger erfolgreich bei vielen Vereinen so gespielt.
Was mir hier zu kurz kommt: unsere Spieler müssen sich hier mit den besten Spielern in Deutschland auf ihren Positionen messen. Und die Frage ist, ob es überhaupt realistisch für Arminia Bielefeld ist, Spieler verpflichten zu können, die eben diese besten Außenverteidiger in ganz Deutschland auf ihrem ureigensten Terrain in klassischer Art und Weise bezwingen können.
Seit Jahren fällt mir auf, dass der DSC da auch mal einen anderen Weg geht, der sich schon in der 2. Liga angedeutet hat.
Schaut man sich mal die Spieler an, die für die offensiven Außenpositionen verpflichtet bzw, dort eingesetzt wurden, waren das oft körperlich robuste Spieler, und es wäre wohl ziemlich naiv zu glaube, dass kein Konzept dahintersteckte.
Natürlich hat ein Außenspieler mit der Statur eines Mittelstürmers/Innenverteidigers oft Geschwindigkeitsnachteile und wird im Dribbling sicher nicht beispielsweise gegen Raphaël Guerreiro oder Wendell bestehen können. Aber wenigstens in Sachen Körperlichkeit/Zweikampf/Kopfball/Ballbehauptung darf man hier auf einen Vorteil oder (es sind ja nicht alle Außenverteidger der Liga unter 1,75 m) auf Ausgeglichenheit hoffen.
Das ist so ein bisschen Guerilla-Taktik. In einem direkten Vergleich sind wir nahezu auf jeder Position so ziemlich jedem Gegner in der Liga unterlegen. Und auch die Spieler, die wir mit unseren Mitteln dazubekommen können, werden daran vermutlich nichts signifikant ändern.
Also müssen wir kreative Wege gehen, und wenigstens an manchen Stellen für punktuelle Überlegenheit sorgen, gleichzeitig aber unsere Schwächen kompensieren. Wenn wir versuchen, so zu spielen wie die Großen, werden wir vermutlich scheitern. Anders vielleicht auch, aber dann haben wir es wenigstens versucht. Und so ganz schlecht sind wir in der jüngeren Vergangenheit mit der Kaderzusammenstellung und den Aufstellungen ja jetzt auch nicht gefahren.
Soweit verständlich, seit vielen Jahren wird ja mal mehr und mal weniger erfolgreich bei vielen Vereinen so gespielt.
Was mir hier zu kurz kommt: unsere Spieler müssen sich hier mit den besten Spielern in Deutschland auf ihren Positionen messen. Und die Frage ist, ob es überhaupt realistisch für Arminia Bielefeld ist, Spieler verpflichten zu können, die eben diese besten Außenverteidiger in ganz Deutschland auf ihrem ureigensten Terrain in klassischer Art und Weise bezwingen können.
Seit Jahren fällt mir auf, dass der DSC da auch mal einen anderen Weg geht, der sich schon in der 2. Liga angedeutet hat.
Schaut man sich mal die Spieler an, die für die offensiven Außenpositionen verpflichtet bzw, dort eingesetzt wurden, waren das oft körperlich robuste Spieler, und es wäre wohl ziemlich naiv zu glaube, dass kein Konzept dahintersteckte.
Natürlich hat ein Außenspieler mit der Statur eines Mittelstürmers/Innenverteidigers oft Geschwindigkeitsnachteile und wird im Dribbling sicher nicht beispielsweise gegen Raphaël Guerreiro oder Wendell bestehen können. Aber wenigstens in Sachen Körperlichkeit/Zweikampf/Kopfball/Ballbehauptung darf man hier auf einen Vorteil oder (es sind ja nicht alle Außenverteidger der Liga unter 1,75 m) auf Ausgeglichenheit hoffen.
Das ist so ein bisschen Guerilla-Taktik. In einem direkten Vergleich sind wir nahezu auf jeder Position so ziemlich jedem Gegner in der Liga unterlegen. Und auch die Spieler, die wir mit unseren Mitteln dazubekommen können, werden daran vermutlich nichts signifikant ändern.
Also müssen wir kreative Wege gehen, und wenigstens an manchen Stellen für punktuelle Überlegenheit sorgen, gleichzeitig aber unsere Schwächen kompensieren. Wenn wir versuchen, so zu spielen wie die Großen, werden wir vermutlich scheitern. Anders vielleicht auch, aber dann haben wir es wenigstens versucht. Und so ganz schlecht sind wir in der jüngeren Vergangenheit mit der Kaderzusammenstellung und den Aufstellungen ja jetzt auch nicht gefahren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SvG0815 am 02.08.2021 um 11:59 Uhr bearbeitet
02.08.2021 - 12:09 Uhr
Zitat von SvG0815
Bei vielen taktischen Überlegungen hier fällt auf, dass sich viele vor allem schnelle, wuselige Außenspieler wünschen, die bis zur Grundlinie durchmarschieren und dann zielgenaue Flanken in den Strafraum schlagen.
Soweit verständlich, seit vielen Jahren wird ja mal mehr und mal weniger erfolgreich bei vielen Vereinen so gespielt.
Was mir hier zu kurz kommt: unsere Spieler müssen sich hier mit den besten Spielern in Deutschland auf ihren Positionen messen. Und die Frage ist, ob es überhaupt realistisch für Arminia Bielefeld ist, Spieler verpflichten zu können, die eben diese besten Außenverteidiger in ganz Deutschland auf ihrem ureigensten Terrain in klassischer Art und Weise bezwingen können.
Seit Jahren fällt mir auf, dass der DSC da auch mal einen anderen Weg geht, der sich schon in der 2. Liga angedeutet hat.
Schaut man sich mal die Spieler an, die für die offensiven Außenpositionen verpflichtet bzw, dort eingesetzt wurden, waren das oft körperlich robuste Spieler, und es wäre wohl ziemlich naiv zu glaube, dass kein Konzept dahintersteckte.
Natürlich hat ein Außenspieler mit der Statur eines Mittelstürmers/Innenverteidigers oft Geschwindigkeitsnachteile und wird im Dribbling sicher nicht beispielsweise gegen Raphaël Guerreiro oder Wendell bestehen können. Aber wenigstens in Sachen Körperlichkeit/Zweikampf/Kopfball/Ballbehauptung darf man hier auf einen Vorteil oder (es sind ja nicht alle Außenverteidger der Liga unter 1,75 m) auf Ausgeglichenheit hoffen.
Das ist so ein bisschen Guerilla-Taktik. In einem direkten Vergleich sind wir nahezu auf jeder Position so ziemlich jedem Gegner in der Liga unterlegen. Und auch die Spieler, die wir mit unseren Mitteln dazubekommen können, werden daran vermutlich nichts signifikant ändern.
Also müssen wir kreative Wege gehen, und wenigstens an manchen Stellen für punktuelle Überlegenheit sorgen, gleichzeitig aber unsere Schwächen kompensieren. Wenn wir versuchen, so zu spielen wie die Großen, werden wir vermutlich scheitern. Anders vielleicht auch, aber dann haben wir es wenigstens versucht. Und so ganz schlecht sind wir in der jüngeren Vergangenheit mit der Kaderzusammenstellung und den Aufstellungen ja jetzt auch nicht gefahren.
Bei vielen taktischen Überlegungen hier fällt auf, dass sich viele vor allem schnelle, wuselige Außenspieler wünschen, die bis zur Grundlinie durchmarschieren und dann zielgenaue Flanken in den Strafraum schlagen.
Soweit verständlich, seit vielen Jahren wird ja mal mehr und mal weniger erfolgreich bei vielen Vereinen so gespielt.
Was mir hier zu kurz kommt: unsere Spieler müssen sich hier mit den besten Spielern in Deutschland auf ihren Positionen messen. Und die Frage ist, ob es überhaupt realistisch für Arminia Bielefeld ist, Spieler verpflichten zu können, die eben diese besten Außenverteidiger in ganz Deutschland auf ihrem ureigensten Terrain in klassischer Art und Weise bezwingen können.
Seit Jahren fällt mir auf, dass der DSC da auch mal einen anderen Weg geht, der sich schon in der 2. Liga angedeutet hat.
Schaut man sich mal die Spieler an, die für die offensiven Außenpositionen verpflichtet bzw, dort eingesetzt wurden, waren das oft körperlich robuste Spieler, und es wäre wohl ziemlich naiv zu glaube, dass kein Konzept dahintersteckte.
Natürlich hat ein Außenspieler mit der Statur eines Mittelstürmers/Innenverteidigers oft Geschwindigkeitsnachteile und wird im Dribbling sicher nicht beispielsweise gegen Raphaël Guerreiro oder Wendell bestehen können. Aber wenigstens in Sachen Körperlichkeit/Zweikampf/Kopfball/Ballbehauptung darf man hier auf einen Vorteil oder (es sind ja nicht alle Außenverteidger der Liga unter 1,75 m) auf Ausgeglichenheit hoffen.
Das ist so ein bisschen Guerilla-Taktik. In einem direkten Vergleich sind wir nahezu auf jeder Position so ziemlich jedem Gegner in der Liga unterlegen. Und auch die Spieler, die wir mit unseren Mitteln dazubekommen können, werden daran vermutlich nichts signifikant ändern.
Also müssen wir kreative Wege gehen, und wenigstens an manchen Stellen für punktuelle Überlegenheit sorgen, gleichzeitig aber unsere Schwächen kompensieren. Wenn wir versuchen, so zu spielen wie die Großen, werden wir vermutlich scheitern. Anders vielleicht auch, aber dann haben wir es wenigstens versucht. Und so ganz schlecht sind wir in der jüngeren Vergangenheit mit der Kaderzusammenstellung und den Aufstellungen ja jetzt auch nicht gefahren.
Für mich gab es aber in der letzten Saison kein Offensivkonzept. Wurden die langen Bälle auf Klos abgefangen, dann ging oft wenig. Einzig Doan konnte uns mit seiner Wuseligkeit oft Punkte retten.
Wir haben zurzeit keine dribbelstarken und schnellen Spieler. Ein Konterspiel ist quasi unmöglich. Außerdem stellt sich mir die Frage, warum man Klos, Serra, Krüger und Lasme holt, die in etwa dieselbe Statur haben wenn man die Größe nicht ausnutzt, weil unsere AV´s nicht offensiv genug sind und wir auf der anderen Seite keine Flügelspieler haben.
Klar können wir uns nicht viel leisten, aber wenigstens den Versuch muss man doch unternehmen. Warum holt man nicht Spieler mit dieser Eigenschaft aus unteren Ligen oder aus Jugendmannschaften anderer Bundesligisten? Die helfen uns auf den ersten Blick zwar nicht, aber Überraschungen haben wir ja schon erlebt (s. Pieper)
Das Konzept von Kramer stört mich einfach unheimlich, da ich keines erkennen kann.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tw6253 am 02.08.2021 um 12:11 Uhr bearbeitet
02.08.2021 - 12:27 Uhr
Zitat von tw6253
Für mich gab es aber in der letzten Saison kein Offensivkonzept. Wurden die langen Bälle auf Klos abgefangen, dann ging oft wenig. Einzig Doan konnte uns mit seiner Wuseligkeit oft Punkte retten.
Wir haben zurzeit keine dribbelstarken und schnellen Spieler. Ein Konterspiel ist quasi unmöglich. Außerdem stellt sich mir die Frage, warum man Klos, Serra, Krüger und Lasme holt, die in etwa dieselbe Statur haben wenn man die Größe nicht ausnutzt, weil unsere AV´s nicht offensiv genug sind und wir auf der anderen Seite keine Flügelspieler haben.
Klar können wir uns nicht viel leisten, aber wenigstens den Versuch muss man doch unternehmen. Warum holt man nicht Spieler mit dieser Eigenschaft aus unteren Ligen oder aus Jugendmannschaften anderer Bundesligisten? Die helfen uns auf den ersten Blick zwar nicht, aber Überraschungen haben wir ja schon erlebt (s. Pieper)
Das Konzept von Kramer stört mich einfach unheimlich, da ich keines erkennen kann.
Zitat von SvG0815
Bei vielen taktischen Überlegungen hier fällt auf, dass sich viele vor allem schnelle, wuselige Außenspieler wünschen, die bis zur Grundlinie durchmarschieren und dann zielgenaue Flanken in den Strafraum schlagen.
Soweit verständlich, seit vielen Jahren wird ja mal mehr und mal weniger erfolgreich bei vielen Vereinen so gespielt.
Was mir hier zu kurz kommt: unsere Spieler müssen sich hier mit den besten Spielern in Deutschland auf ihren Positionen messen. Und die Frage ist, ob es überhaupt realistisch für Arminia Bielefeld ist, Spieler verpflichten zu können, die eben diese besten Außenverteidiger in ganz Deutschland auf ihrem ureigensten Terrain in klassischer Art und Weise bezwingen können.
Seit Jahren fällt mir auf, dass der DSC da auch mal einen anderen Weg geht, der sich schon in der 2. Liga angedeutet hat.
Schaut man sich mal die Spieler an, die für die offensiven Außenpositionen verpflichtet bzw, dort eingesetzt wurden, waren das oft körperlich robuste Spieler, und es wäre wohl ziemlich naiv zu glaube, dass kein Konzept dahintersteckte.
Natürlich hat ein Außenspieler mit der Statur eines Mittelstürmers/Innenverteidigers oft Geschwindigkeitsnachteile und wird im Dribbling sicher nicht beispielsweise gegen Raphaël Guerreiro oder Wendell bestehen können. Aber wenigstens in Sachen Körperlichkeit/Zweikampf/Kopfball/Ballbehauptung darf man hier auf einen Vorteil oder (es sind ja nicht alle Außenverteidger der Liga unter 1,75 m) auf Ausgeglichenheit hoffen.
Das ist so ein bisschen Guerilla-Taktik. In einem direkten Vergleich sind wir nahezu auf jeder Position so ziemlich jedem Gegner in der Liga unterlegen. Und auch die Spieler, die wir mit unseren Mitteln dazubekommen können, werden daran vermutlich nichts signifikant ändern.
Also müssen wir kreative Wege gehen, und wenigstens an manchen Stellen für punktuelle Überlegenheit sorgen, gleichzeitig aber unsere Schwächen kompensieren. Wenn wir versuchen, so zu spielen wie die Großen, werden wir vermutlich scheitern. Anders vielleicht auch, aber dann haben wir es wenigstens versucht. Und so ganz schlecht sind wir in der jüngeren Vergangenheit mit der Kaderzusammenstellung und den Aufstellungen ja jetzt auch nicht gefahren.
Bei vielen taktischen Überlegungen hier fällt auf, dass sich viele vor allem schnelle, wuselige Außenspieler wünschen, die bis zur Grundlinie durchmarschieren und dann zielgenaue Flanken in den Strafraum schlagen.
Soweit verständlich, seit vielen Jahren wird ja mal mehr und mal weniger erfolgreich bei vielen Vereinen so gespielt.
Was mir hier zu kurz kommt: unsere Spieler müssen sich hier mit den besten Spielern in Deutschland auf ihren Positionen messen. Und die Frage ist, ob es überhaupt realistisch für Arminia Bielefeld ist, Spieler verpflichten zu können, die eben diese besten Außenverteidiger in ganz Deutschland auf ihrem ureigensten Terrain in klassischer Art und Weise bezwingen können.
Seit Jahren fällt mir auf, dass der DSC da auch mal einen anderen Weg geht, der sich schon in der 2. Liga angedeutet hat.
Schaut man sich mal die Spieler an, die für die offensiven Außenpositionen verpflichtet bzw, dort eingesetzt wurden, waren das oft körperlich robuste Spieler, und es wäre wohl ziemlich naiv zu glaube, dass kein Konzept dahintersteckte.
Natürlich hat ein Außenspieler mit der Statur eines Mittelstürmers/Innenverteidigers oft Geschwindigkeitsnachteile und wird im Dribbling sicher nicht beispielsweise gegen Raphaël Guerreiro oder Wendell bestehen können. Aber wenigstens in Sachen Körperlichkeit/Zweikampf/Kopfball/Ballbehauptung darf man hier auf einen Vorteil oder (es sind ja nicht alle Außenverteidger der Liga unter 1,75 m) auf Ausgeglichenheit hoffen.
Das ist so ein bisschen Guerilla-Taktik. In einem direkten Vergleich sind wir nahezu auf jeder Position so ziemlich jedem Gegner in der Liga unterlegen. Und auch die Spieler, die wir mit unseren Mitteln dazubekommen können, werden daran vermutlich nichts signifikant ändern.
Also müssen wir kreative Wege gehen, und wenigstens an manchen Stellen für punktuelle Überlegenheit sorgen, gleichzeitig aber unsere Schwächen kompensieren. Wenn wir versuchen, so zu spielen wie die Großen, werden wir vermutlich scheitern. Anders vielleicht auch, aber dann haben wir es wenigstens versucht. Und so ganz schlecht sind wir in der jüngeren Vergangenheit mit der Kaderzusammenstellung und den Aufstellungen ja jetzt auch nicht gefahren.
Für mich gab es aber in der letzten Saison kein Offensivkonzept. Wurden die langen Bälle auf Klos abgefangen, dann ging oft wenig. Einzig Doan konnte uns mit seiner Wuseligkeit oft Punkte retten.
Wir haben zurzeit keine dribbelstarken und schnellen Spieler. Ein Konterspiel ist quasi unmöglich. Außerdem stellt sich mir die Frage, warum man Klos, Serra, Krüger und Lasme holt, die in etwa dieselbe Statur haben wenn man die Größe nicht ausnutzt, weil unsere AV´s nicht offensiv genug sind und wir auf der anderen Seite keine Flügelspieler haben.
Klar können wir uns nicht viel leisten, aber wenigstens den Versuch muss man doch unternehmen. Warum holt man nicht Spieler mit dieser Eigenschaft aus unteren Ligen oder aus Jugendmannschaften anderer Bundesligisten? Die helfen uns auf den ersten Blick zwar nicht, aber Überraschungen haben wir ja schon erlebt (s. Pieper)
Das Konzept von Kramer stört mich einfach unheimlich, da ich keines erkennen kann.
Das Konzept war schon erkennbar: lange Bälle, gerade durch Ortega, auf Klos/Voglsammer, die ablegen oder auf durchstartende Spieler weiterleiten. Wenn das weiterhin das Schema ist machen weitere Anspielstationen da vorne Sinn, damit man da auch mal flexibel spielen kann. Ob das im Endeffekt reicht wird man dann sehen. Gerade beim nachrücken hat uns da im letzten Jahr nämlich die Konsequenz gefehlt. Und man muss deutlich besser bei Standards werden, ein weiterer Vorteil den die großen, bulligen Spieler normalerweise mitbringen sollten.
02.08.2021 - 12:34 Uhr
Zitat von Thor1911
Das Konzept war schon erkennbar: lange Bälle, gerade durch Ortega, auf Klos/Voglsammer, die ablegen oder auf durchstartende Spieler weiterleiten. Wenn das weiterhin das Schema ist machen weitere Anspielstationen da vorne Sinn, damit man da auch mal flexibel spielen kann. Ob das im Endeffekt reicht wird man dann sehen. Gerade beim nachrücken hat uns da im letzten Jahr nämlich die Konsequenz gefehlt. Und man muss deutlich besser bei Standards werden, ein weiterer Vorteil den die großen, bulligen Spieler normalerweise mitbringen sollten.
Zitat von tw6253
Für mich gab es aber in der letzten Saison kein Offensivkonzept. Wurden die langen Bälle auf Klos abgefangen, dann ging oft wenig. Einzig Doan konnte uns mit seiner Wuseligkeit oft Punkte retten.
Wir haben zurzeit keine dribbelstarken und schnellen Spieler. Ein Konterspiel ist quasi unmöglich. Außerdem stellt sich mir die Frage, warum man Klos, Serra, Krüger und Lasme holt, die in etwa dieselbe Statur haben wenn man die Größe nicht ausnutzt, weil unsere AV´s nicht offensiv genug sind und wir auf der anderen Seite keine Flügelspieler haben.
Klar können wir uns nicht viel leisten, aber wenigstens den Versuch muss man doch unternehmen. Warum holt man nicht Spieler mit dieser Eigenschaft aus unteren Ligen oder aus Jugendmannschaften anderer Bundesligisten? Die helfen uns auf den ersten Blick zwar nicht, aber Überraschungen haben wir ja schon erlebt (s. Pieper)
Das Konzept von Kramer stört mich einfach unheimlich, da ich keines erkennen kann.
Zitat von SvG0815
Bei vielen taktischen Überlegungen hier fällt auf, dass sich viele vor allem schnelle, wuselige Außenspieler wünschen, die bis zur Grundlinie durchmarschieren und dann zielgenaue Flanken in den Strafraum schlagen.
Soweit verständlich, seit vielen Jahren wird ja mal mehr und mal weniger erfolgreich bei vielen Vereinen so gespielt.
Was mir hier zu kurz kommt: unsere Spieler müssen sich hier mit den besten Spielern in Deutschland auf ihren Positionen messen. Und die Frage ist, ob es überhaupt realistisch für Arminia Bielefeld ist, Spieler verpflichten zu können, die eben diese besten Außenverteidiger in ganz Deutschland auf ihrem ureigensten Terrain in klassischer Art und Weise bezwingen können.
Seit Jahren fällt mir auf, dass der DSC da auch mal einen anderen Weg geht, der sich schon in der 2. Liga angedeutet hat.
Schaut man sich mal die Spieler an, die für die offensiven Außenpositionen verpflichtet bzw, dort eingesetzt wurden, waren das oft körperlich robuste Spieler, und es wäre wohl ziemlich naiv zu glaube, dass kein Konzept dahintersteckte.
Natürlich hat ein Außenspieler mit der Statur eines Mittelstürmers/Innenverteidigers oft Geschwindigkeitsnachteile und wird im Dribbling sicher nicht beispielsweise gegen Raphaël Guerreiro oder Wendell bestehen können. Aber wenigstens in Sachen Körperlichkeit/Zweikampf/Kopfball/Ballbehauptung darf man hier auf einen Vorteil oder (es sind ja nicht alle Außenverteidger der Liga unter 1,75 m) auf Ausgeglichenheit hoffen.
Das ist so ein bisschen Guerilla-Taktik. In einem direkten Vergleich sind wir nahezu auf jeder Position so ziemlich jedem Gegner in der Liga unterlegen. Und auch die Spieler, die wir mit unseren Mitteln dazubekommen können, werden daran vermutlich nichts signifikant ändern.
Also müssen wir kreative Wege gehen, und wenigstens an manchen Stellen für punktuelle Überlegenheit sorgen, gleichzeitig aber unsere Schwächen kompensieren. Wenn wir versuchen, so zu spielen wie die Großen, werden wir vermutlich scheitern. Anders vielleicht auch, aber dann haben wir es wenigstens versucht. Und so ganz schlecht sind wir in der jüngeren Vergangenheit mit der Kaderzusammenstellung und den Aufstellungen ja jetzt auch nicht gefahren.
Bei vielen taktischen Überlegungen hier fällt auf, dass sich viele vor allem schnelle, wuselige Außenspieler wünschen, die bis zur Grundlinie durchmarschieren und dann zielgenaue Flanken in den Strafraum schlagen.
Soweit verständlich, seit vielen Jahren wird ja mal mehr und mal weniger erfolgreich bei vielen Vereinen so gespielt.
Was mir hier zu kurz kommt: unsere Spieler müssen sich hier mit den besten Spielern in Deutschland auf ihren Positionen messen. Und die Frage ist, ob es überhaupt realistisch für Arminia Bielefeld ist, Spieler verpflichten zu können, die eben diese besten Außenverteidiger in ganz Deutschland auf ihrem ureigensten Terrain in klassischer Art und Weise bezwingen können.
Seit Jahren fällt mir auf, dass der DSC da auch mal einen anderen Weg geht, der sich schon in der 2. Liga angedeutet hat.
Schaut man sich mal die Spieler an, die für die offensiven Außenpositionen verpflichtet bzw, dort eingesetzt wurden, waren das oft körperlich robuste Spieler, und es wäre wohl ziemlich naiv zu glaube, dass kein Konzept dahintersteckte.
Natürlich hat ein Außenspieler mit der Statur eines Mittelstürmers/Innenverteidigers oft Geschwindigkeitsnachteile und wird im Dribbling sicher nicht beispielsweise gegen Raphaël Guerreiro oder Wendell bestehen können. Aber wenigstens in Sachen Körperlichkeit/Zweikampf/Kopfball/Ballbehauptung darf man hier auf einen Vorteil oder (es sind ja nicht alle Außenverteidger der Liga unter 1,75 m) auf Ausgeglichenheit hoffen.
Das ist so ein bisschen Guerilla-Taktik. In einem direkten Vergleich sind wir nahezu auf jeder Position so ziemlich jedem Gegner in der Liga unterlegen. Und auch die Spieler, die wir mit unseren Mitteln dazubekommen können, werden daran vermutlich nichts signifikant ändern.
Also müssen wir kreative Wege gehen, und wenigstens an manchen Stellen für punktuelle Überlegenheit sorgen, gleichzeitig aber unsere Schwächen kompensieren. Wenn wir versuchen, so zu spielen wie die Großen, werden wir vermutlich scheitern. Anders vielleicht auch, aber dann haben wir es wenigstens versucht. Und so ganz schlecht sind wir in der jüngeren Vergangenheit mit der Kaderzusammenstellung und den Aufstellungen ja jetzt auch nicht gefahren.
Für mich gab es aber in der letzten Saison kein Offensivkonzept. Wurden die langen Bälle auf Klos abgefangen, dann ging oft wenig. Einzig Doan konnte uns mit seiner Wuseligkeit oft Punkte retten.
Wir haben zurzeit keine dribbelstarken und schnellen Spieler. Ein Konterspiel ist quasi unmöglich. Außerdem stellt sich mir die Frage, warum man Klos, Serra, Krüger und Lasme holt, die in etwa dieselbe Statur haben wenn man die Größe nicht ausnutzt, weil unsere AV´s nicht offensiv genug sind und wir auf der anderen Seite keine Flügelspieler haben.
Klar können wir uns nicht viel leisten, aber wenigstens den Versuch muss man doch unternehmen. Warum holt man nicht Spieler mit dieser Eigenschaft aus unteren Ligen oder aus Jugendmannschaften anderer Bundesligisten? Die helfen uns auf den ersten Blick zwar nicht, aber Überraschungen haben wir ja schon erlebt (s. Pieper)
Das Konzept von Kramer stört mich einfach unheimlich, da ich keines erkennen kann.
Das Konzept war schon erkennbar: lange Bälle, gerade durch Ortega, auf Klos/Voglsammer, die ablegen oder auf durchstartende Spieler weiterleiten. Wenn das weiterhin das Schema ist machen weitere Anspielstationen da vorne Sinn, damit man da auch mal flexibel spielen kann. Ob das im Endeffekt reicht wird man dann sehen. Gerade beim nachrücken hat uns da im letzten Jahr nämlich die Konsequenz gefehlt. Und man muss deutlich besser bei Standards werden, ein weiterer Vorteil den die großen, bulligen Spieler normalerweise mitbringen sollten.
Wir haben bisher unter Kramer in 11 Spielen 8 Tore geschossen. Natürlich musste er erstmal die Defensive stabilisieren. Aber in der Vorbereitung haben wir in 5 Spiele auch nur 3 mal getroffen. Reicht für mich nicht.
Außerdem waren wir gegen jegliche Art von 3er Kette beim Gegner absolut chancenlos mit dem Konzept.
02.08.2021 - 13:40 Uhr
Ich bin da ganz stark bei Sven. Aus mehreren Gründen.
Zum Einen erzeugt man mit dem Spiel über Außen deutlich weniger Gefahr als durch den Strafraum. Flanken sind tatsächlich in ihrer Gefährlichkeit maßlos überschätzt.
Zum Anderen beraubt man sich bei dem Spiel über Außen stark der möglichen Optionen, weil die Seitenlinie als zusätzlicher Verteidiger fungiert (im Extremfalls dann die Torauslinie als weiterer Verteidiger).
Da braucht es schon starke Einzelspieler, die aus Situation auf dem Flügel was machen können, siehe Kostic letztes Jahr gegen uns und selbst der war am Sechszehnerrand und nicht auf dem Flügel, siehe auch Svens Beitrag.
Die großen Spieler im Sturm sind mMn für die hohen Bälle geholt worden, nicht für Flanke. Und Hohe Bälle sind selbstverständlich ein Spielsystem ist, das natürlich nicht so schön anzuschauen ist und für das man keinen Beifall bekommt, dass aber einige Vorteile bietet.
Wie bereits beschrieben, ist das System sehr auf den Zufall abgestimmt, also wie springt der Ball, kann vielleicht ein Mittelfeldspieler den Ball bekommen, je nachdem wie der abspringt etc. Dabei macht der Zufall eine technische Überlegenheit, die die meisten Mannschaften uns gegenüber haben werden, teilweise zur Nichte. Im Prinzip das, was Jürgen Klopp immer mit seinem Kommentar, wir wollen den Gegner auf unser NIveau runterziehen, gesagt hat.
Weiterer Vorteil bei langen Bällen, die überbrücken des Mittelfelds ohne die Gefahr, dass die Bälle abgefangen werden und man ungeordnet steht. Worst Case ist ja eigentlich immer, dass ein Spieler ohne Behinderung auf eine Abwehrkette zulaufen kann, wird bei hohen Bällen zuminest nicht systembedingt zum Problem.
Und noch kurz zur Systematik, ich denke, wir werden diese Saison stark gegner-abhängig unterschiedliche Systeme sehen. Bei Gegner, die über die Flügel Druck erzeugen mit 3er/5er-Kette. Als Beispiel sei hier das gute Spiel der Ungarn gegen die Deutschen bei der EM genannt. Bei Gegnern die eher zentral kombinieren mit 4er-Kette. Die Offensivspieler werden dann auch nach Gegner angeordnet, Gegner mit 3er/5er-Kette sind eher anfällig für einen gute besetzten Zehnerraum mit Unterstützung, also wird es tendenziell die Raute geben. Bei Gegnern mit 4er-Kette eher ein 4-3-3 oder flaches 4-4-2 im die Kette auseinander zu ziehen.
Personell sind wir für alle Varianten so lala aufgestellt. Bei der 3er/5er-Kette passt Laursen eigentlich perfekt, offensiv deutlich stärker, defensiv eher schwächer, dafür müsste dann rechts vermutlich Schöpf spielen oder Gebauer macht noch einen Schritt.
Wichtig ist halt nur, dass man bei den hohen Bällen möglichst viele Spieler im Bereich der Viererkette bekommen, deswegen gehe ich mal davon aus, dass wir selten mit nur einem Stürmer spielen werden, was dann das 4-1-4-1 oder 4-2-3-1 eher ausschließt.
Zum Einen erzeugt man mit dem Spiel über Außen deutlich weniger Gefahr als durch den Strafraum. Flanken sind tatsächlich in ihrer Gefährlichkeit maßlos überschätzt.
Zum Anderen beraubt man sich bei dem Spiel über Außen stark der möglichen Optionen, weil die Seitenlinie als zusätzlicher Verteidiger fungiert (im Extremfalls dann die Torauslinie als weiterer Verteidiger).
Da braucht es schon starke Einzelspieler, die aus Situation auf dem Flügel was machen können, siehe Kostic letztes Jahr gegen uns und selbst der war am Sechszehnerrand und nicht auf dem Flügel, siehe auch Svens Beitrag.
Die großen Spieler im Sturm sind mMn für die hohen Bälle geholt worden, nicht für Flanke. Und Hohe Bälle sind selbstverständlich ein Spielsystem ist, das natürlich nicht so schön anzuschauen ist und für das man keinen Beifall bekommt, dass aber einige Vorteile bietet.
Wie bereits beschrieben, ist das System sehr auf den Zufall abgestimmt, also wie springt der Ball, kann vielleicht ein Mittelfeldspieler den Ball bekommen, je nachdem wie der abspringt etc. Dabei macht der Zufall eine technische Überlegenheit, die die meisten Mannschaften uns gegenüber haben werden, teilweise zur Nichte. Im Prinzip das, was Jürgen Klopp immer mit seinem Kommentar, wir wollen den Gegner auf unser NIveau runterziehen, gesagt hat.
Weiterer Vorteil bei langen Bällen, die überbrücken des Mittelfelds ohne die Gefahr, dass die Bälle abgefangen werden und man ungeordnet steht. Worst Case ist ja eigentlich immer, dass ein Spieler ohne Behinderung auf eine Abwehrkette zulaufen kann, wird bei hohen Bällen zuminest nicht systembedingt zum Problem.
Und noch kurz zur Systematik, ich denke, wir werden diese Saison stark gegner-abhängig unterschiedliche Systeme sehen. Bei Gegner, die über die Flügel Druck erzeugen mit 3er/5er-Kette. Als Beispiel sei hier das gute Spiel der Ungarn gegen die Deutschen bei der EM genannt. Bei Gegnern die eher zentral kombinieren mit 4er-Kette. Die Offensivspieler werden dann auch nach Gegner angeordnet, Gegner mit 3er/5er-Kette sind eher anfällig für einen gute besetzten Zehnerraum mit Unterstützung, also wird es tendenziell die Raute geben. Bei Gegnern mit 4er-Kette eher ein 4-3-3 oder flaches 4-4-2 im die Kette auseinander zu ziehen.
Personell sind wir für alle Varianten so lala aufgestellt. Bei der 3er/5er-Kette passt Laursen eigentlich perfekt, offensiv deutlich stärker, defensiv eher schwächer, dafür müsste dann rechts vermutlich Schöpf spielen oder Gebauer macht noch einen Schritt.
Wichtig ist halt nur, dass man bei den hohen Bällen möglichst viele Spieler im Bereich der Viererkette bekommen, deswegen gehe ich mal davon aus, dass wir selten mit nur einem Stürmer spielen werden, was dann das 4-1-4-1 oder 4-2-3-1 eher ausschließt.
02.08.2021 - 14:23 Uhr
Zitat von derkowa
Ich bin da ganz stark bei Sven. Aus mehreren Gründen.
Zum Einen erzeugt man mit dem Spiel über Außen deutlich weniger Gefahr als durch den Strafraum. Flanken sind tatsächlich in ihrer Gefährlichkeit maßlos überschätzt.
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Ich bin da ganz stark bei Sven. Aus mehreren Gründen.
Zum Einen erzeugt man mit dem Spiel über Außen deutlich weniger Gefahr als durch den Strafraum. Flanken sind tatsächlich in ihrer Gefährlichkeit maßlos überschätzt.
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Ich finde gerade bei dieser EM hat man gesehen wie unfassbar gefährlich Flanken sind und zwar nicht die hohen sondern die flachen.
Die hohen kann der Verteidiger noch irgendwie klären mit dem Kopf, kommt allerdings eine flache Flanke vors Tor gezogen und da steht ein Stürmer richtig, hat der Verteidiger die Wahl zwischen Eigentor und Ball durchlassen -> der Stürmer trifft.
Genau so sind 90% der Eigentore bei der EM gefallen. Also flanken als maßlos überschätzt zu sehen ist nicht ganz richtig.
Es kommt immer auf die Qualität der Flanken an, das ist aber bei Standards/ hohen Bällen/ Pässen auch der Fall.
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