| Geburtsdatum | 17.07.1988 |
|---|---|
| Alter | 38 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | 1.FC Köln |
René Wagner [Trainer]
22.03.2026 - 19:20 Uhr
24.05.2026 - 15:26 Uhr
Zitat von fcforlife
Geil, dann haben wir ja jetzt schon einen Trainertyp wie Guardioala, wenn wir jetzt noch die passenden Spieler zu dieser Spielphilosophie hätten...
Zitat von effzehRanjid
Eigentlich?
Schnörkelloser Offensivfußball, schnelles Umschalten bei Balleroberung, aggressives Pressing nah am gegnerischen Sechzehner und das Spiel mit Ball am Boden.
Setzt zudem gerne junge Spieler ein und fördert diese.
Gilt taktisch als smart, aber unkompliziert. Sein Ingamecoaching ist ausbaufähig, seine Matchvorbereitung wieder sehr stark.
Also eigentlich (eigentlich!) passt er super zu unserer Philosophie. Eigentlich.
Zitat von Tutti1989
Kann jemand etwas zu René Wagner sagen, für welche Werte oder Art von Fußball er steht?
Ich mein, die 7 Spiele die wir jetzt alle gesehen haben kann ja nicht alles sein?
Da muss ja deutlich mehr an Idee von einem eigenen Spiel hinterstecken, als man bis jetzt gesehen hat.
Das bis dato bekannte, kann ja kaum dafür gesorgt haben, um Thomas Kessler und co. Von sich zu überzeugen.
Kann jemand etwas zu René Wagner sagen, für welche Werte oder Art von Fußball er steht?
Ich mein, die 7 Spiele die wir jetzt alle gesehen haben kann ja nicht alles sein?
Da muss ja deutlich mehr an Idee von einem eigenen Spiel hinterstecken, als man bis jetzt gesehen hat.
Das bis dato bekannte, kann ja kaum dafür gesorgt haben, um Thomas Kessler und co. Von sich zu überzeugen.
Eigentlich?
Schnörkelloser Offensivfußball, schnelles Umschalten bei Balleroberung, aggressives Pressing nah am gegnerischen Sechzehner und das Spiel mit Ball am Boden.
Setzt zudem gerne junge Spieler ein und fördert diese.
Gilt taktisch als smart, aber unkompliziert. Sein Ingamecoaching ist ausbaufähig, seine Matchvorbereitung wieder sehr stark.
Also eigentlich (eigentlich!) passt er super zu unserer Philosophie. Eigentlich.
Geil, dann haben wir ja jetzt schon einen Trainertyp wie Guardioala, wenn wir jetzt noch die passenden Spieler zu dieser Spielphilosophie hätten...
Man kann auch auf viel schwächerem Niveau diesen Spielansatz haben!
Und selbst wenn man innerhalb seiner Liga zu den Außenseitern gehört kann man diesen Ansatz erfolgreich haben! Auch wenn es dann schwieriger wird und man natürlich kaum ein Spiel mit klarem Ballbesitz hat- deswegen passt der Guardiola Vergleich auch nicht.
Wichtig ist, dass man die Mischung aus Klarheit und Überzeugung hat und dennoch auf Situationen und Entwicklungen eingehen kann.
So viele Trainer beim FC waren blass und überfordert mit der Situation und dem Umfeld.
Jemand wie Baumgart hat in den ersten beiden Jahren beeindruckendes geleistet. Leider war er als Person gleichzeitig schwierig und schließlich kam er mit den folgenden Entwicklungen und Defiziten im Kader plötzlich überhaupt nicht mehr zu recht.
24.05.2026 - 15:45 Uhr
Zitat von Socceroo_FC
Sofern die Philosophie stimmig ist, ist die Anlehnung an Baumgart hoffentlich ironisch gemeint?!! 🤪
Das erklärt ja vielmehr die Idee hinter dem Trainergespann Kwasniok / Wagner, hier erkennt man doch viele Ähnlichkeiten in der Grundidee.
Dass er wohl doch eine klare Vorstellung hat, die und ggf. in aller Deutlichkeit bisher verborgen blieb, zeigt jetzt der Express Artikel zum Kaderumbau. Wenn da nur die Hälfte wahr ist, will er nicht nur kleine Stellschrauben drehen, sondern sieht deutlichen Handlungsbedarf, bei dem es ein „weiter so“ nicht geben wird. Es könnte eine extrem spannende transferperiofe werden…
Zitat von niwoemm
Zudem spricht er perfekt Englisch, sodass wir uns auf den internationalen Markt bedienen können. Baumgart + junge Spieler + internationale Spieler. Finde ich doch ziemlich interessant.
Zitat von LuLuLu
Klingt für mich eher wie Steffen Baumgart (von dem scheint Wagner auch gelernt zu haben), nur ohne das mit dem junge Spieler gerne einsetzen.
Na ja, wollen mal sehen was das wird. Allzu viel erwarten würde ich jetzt noch nicht.
Zitat von fcforlife
Geil, dann haben wir ja jetzt schon einen Trainertyp wie Guardioala, wenn wir jetzt noch die passenden Spieler zu dieser Spielphilosophie hätten...
Zitat von effzehRanjid
Eigentlich?
Schnörkelloser Offensivfußball, schnelles Umschalten bei Balleroberung, aggressives Pressing nah am gegnerischen Sechzehner und das Spiel mit Ball am Boden.
Setzt zudem gerne junge Spieler ein und fördert diese.
Gilt taktisch als smart, aber unkompliziert. Sein Ingamecoaching ist ausbaufähig, seine Matchvorbereitung wieder sehr stark.
Also eigentlich (eigentlich!) passt er super zu unserer Philosophie. Eigentlich.
Zitat von Tutti1989
Kann jemand etwas zu René Wagner sagen, für welche Werte oder Art von Fußball er steht?
Ich mein, die 7 Spiele die wir jetzt alle gesehen haben kann ja nicht alles sein?
Da muss ja deutlich mehr an Idee von einem eigenen Spiel hinterstecken, als man bis jetzt gesehen hat.
Das bis dato bekannte, kann ja kaum dafür gesorgt haben, um Thomas Kessler und co. Von sich zu überzeugen.
Kann jemand etwas zu René Wagner sagen, für welche Werte oder Art von Fußball er steht?
Ich mein, die 7 Spiele die wir jetzt alle gesehen haben kann ja nicht alles sein?
Da muss ja deutlich mehr an Idee von einem eigenen Spiel hinterstecken, als man bis jetzt gesehen hat.
Das bis dato bekannte, kann ja kaum dafür gesorgt haben, um Thomas Kessler und co. Von sich zu überzeugen.
Eigentlich?
Schnörkelloser Offensivfußball, schnelles Umschalten bei Balleroberung, aggressives Pressing nah am gegnerischen Sechzehner und das Spiel mit Ball am Boden.
Setzt zudem gerne junge Spieler ein und fördert diese.
Gilt taktisch als smart, aber unkompliziert. Sein Ingamecoaching ist ausbaufähig, seine Matchvorbereitung wieder sehr stark.
Also eigentlich (eigentlich!) passt er super zu unserer Philosophie. Eigentlich.
Geil, dann haben wir ja jetzt schon einen Trainertyp wie Guardioala, wenn wir jetzt noch die passenden Spieler zu dieser Spielphilosophie hätten...
Klingt für mich eher wie Steffen Baumgart (von dem scheint Wagner auch gelernt zu haben), nur ohne das mit dem junge Spieler gerne einsetzen.
Na ja, wollen mal sehen was das wird. Allzu viel erwarten würde ich jetzt noch nicht.
Zudem spricht er perfekt Englisch, sodass wir uns auf den internationalen Markt bedienen können. Baumgart + junge Spieler + internationale Spieler. Finde ich doch ziemlich interessant.
Sofern die Philosophie stimmig ist, ist die Anlehnung an Baumgart hoffentlich ironisch gemeint?!! 🤪
Das erklärt ja vielmehr die Idee hinter dem Trainergespann Kwasniok / Wagner, hier erkennt man doch viele Ähnlichkeiten in der Grundidee.
Dass er wohl doch eine klare Vorstellung hat, die und ggf. in aller Deutlichkeit bisher verborgen blieb, zeigt jetzt der Express Artikel zum Kaderumbau. Wenn da nur die Hälfte wahr ist, will er nicht nur kleine Stellschrauben drehen, sondern sieht deutlichen Handlungsbedarf, bei dem es ein „weiter so“ nicht geben wird. Es könnte eine extrem spannende transferperiofe werden…
Also "Schnörkelloser Offensivfußball, schnelles Umschalten bei Balleroberung, aggressives Pressing nah am gegnerischen Sechzehner und das Spiel mit Ball am Boden" klingt für mich sogar noch mehr nach Baumgart als nach Kwasniok. Immerhin war er unter ersterem ganze 5 Jahre lang Co-Trainer in vier verschiedenen Vereinen.
Da werden sicher auch andere Sachen eingeflossen sein, wie z. B. das Jahr unter Kwasniok, aber im Grunde hat Wagner nach seiner Ausbildung in den USA (nenne ich es jetzt mal) nicht viel mehr gesehen als die Arbeit dieser beiden Trainer und da liegt es für mich schon nahe, dass er deren Fußball - zumindest in den funktionierenden Elementen - mehr oder weniger übernehmen wird.
Er muss meiner Ansicht nach aber sein eigenes Ding finden, denn ich habe nicht den Eindruck, als passt er zu diesen beiden "intensiven" Vorbildern.
Entsprechend zum letzten Abschnitt mit dem Kaderumbau: bin ich sehr sehr skeptisch, denn wenn sich der FC nach der Vorstellung eines Cheftrainer-Neulings orientiert, kann das nur Bauchschmerzen verursachen, außer man ist super super überzeugt von ihm. Eventuell liegt darin aber auch eine Stärke von ihm, die er als bisheriger Co-Trainer nicht ausleben konnte.
24.05.2026 - 16:00 Uhr
Zitat von LuLuLu
Also "Schnörkelloser Offensivfußball, schnelles Umschalten bei Balleroberung, aggressives Pressing nah am gegnerischen Sechzehner und das Spiel mit Ball am Boden" klingt für mich sogar noch mehr nach Baumgart als nach Kwasniok. Immerhin war er unter ersterem ganze 5 Jahre lang Co-Trainer in vier verschiedenen Vereinen.
Da werden sicher auch andere Sachen eingeflossen sein, wie z. B. das Jahr unter Kwasniok, aber im Grunde hat Wagner nach seiner Ausbildung in den USA (nenne ich es jetzt mal) nicht viel mehr gesehen als die Arbeit dieser beiden Trainer und da liegt es für mich schon nahe, dass er deren Fußball - zumindest in den funktionierenden Elementen - mehr oder weniger übernehmen wird.
Er muss meiner Ansicht nach aber sein eigenes Ding finden, denn ich habe nicht den Eindruck, als passt er zu diesen beiden "intensiven" Vorbildern.
Entsprechend zum letzten Abschnitt mit dem Kaderumbau: bin ich sehr sehr skeptisch, denn wenn sich der FC nach der Vorstellung eines Cheftrainer-Neulings orientiert, kann das nur Bauchschmerzen verursachen, außer man ist super super überzeugt von ihm. Eventuell liegt darin aber auch eine Stärke von ihm, die er als bisheriger Co-Trainer nicht ausleben konnte.
Zitat von Socceroo_FC
Sofern die Philosophie stimmig ist, ist die Anlehnung an Baumgart hoffentlich ironisch gemeint?!! 🤪
Das erklärt ja vielmehr die Idee hinter dem Trainergespann Kwasniok / Wagner, hier erkennt man doch viele Ähnlichkeiten in der Grundidee.
Dass er wohl doch eine klare Vorstellung hat, die und ggf. in aller Deutlichkeit bisher verborgen blieb, zeigt jetzt der Express Artikel zum Kaderumbau. Wenn da nur die Hälfte wahr ist, will er nicht nur kleine Stellschrauben drehen, sondern sieht deutlichen Handlungsbedarf, bei dem es ein „weiter so“ nicht geben wird. Es könnte eine extrem spannende transferperiofe werden…
Zitat von niwoemm
Zudem spricht er perfekt Englisch, sodass wir uns auf den internationalen Markt bedienen können. Baumgart + junge Spieler + internationale Spieler. Finde ich doch ziemlich interessant.
Zitat von LuLuLu
Klingt für mich eher wie Steffen Baumgart (von dem scheint Wagner auch gelernt zu haben), nur ohne das mit dem junge Spieler gerne einsetzen.
Na ja, wollen mal sehen was das wird. Allzu viel erwarten würde ich jetzt noch nicht.
Zitat von fcforlife
Geil, dann haben wir ja jetzt schon einen Trainertyp wie Guardioala, wenn wir jetzt noch die passenden Spieler zu dieser Spielphilosophie hätten...
Zitat von effzehRanjid
Eigentlich?
Schnörkelloser Offensivfußball, schnelles Umschalten bei Balleroberung, aggressives Pressing nah am gegnerischen Sechzehner und das Spiel mit Ball am Boden.
Setzt zudem gerne junge Spieler ein und fördert diese.
Gilt taktisch als smart, aber unkompliziert. Sein Ingamecoaching ist ausbaufähig, seine Matchvorbereitung wieder sehr stark.
Also eigentlich (eigentlich!) passt er super zu unserer Philosophie. Eigentlich.
Zitat von Tutti1989
Kann jemand etwas zu René Wagner sagen, für welche Werte oder Art von Fußball er steht?
Ich mein, die 7 Spiele die wir jetzt alle gesehen haben kann ja nicht alles sein?
Da muss ja deutlich mehr an Idee von einem eigenen Spiel hinterstecken, als man bis jetzt gesehen hat.
Das bis dato bekannte, kann ja kaum dafür gesorgt haben, um Thomas Kessler und co. Von sich zu überzeugen.
Kann jemand etwas zu René Wagner sagen, für welche Werte oder Art von Fußball er steht?
Ich mein, die 7 Spiele die wir jetzt alle gesehen haben kann ja nicht alles sein?
Da muss ja deutlich mehr an Idee von einem eigenen Spiel hinterstecken, als man bis jetzt gesehen hat.
Das bis dato bekannte, kann ja kaum dafür gesorgt haben, um Thomas Kessler und co. Von sich zu überzeugen.
Eigentlich?
Schnörkelloser Offensivfußball, schnelles Umschalten bei Balleroberung, aggressives Pressing nah am gegnerischen Sechzehner und das Spiel mit Ball am Boden.
Setzt zudem gerne junge Spieler ein und fördert diese.
Gilt taktisch als smart, aber unkompliziert. Sein Ingamecoaching ist ausbaufähig, seine Matchvorbereitung wieder sehr stark.
Also eigentlich (eigentlich!) passt er super zu unserer Philosophie. Eigentlich.
Geil, dann haben wir ja jetzt schon einen Trainertyp wie Guardioala, wenn wir jetzt noch die passenden Spieler zu dieser Spielphilosophie hätten...
Klingt für mich eher wie Steffen Baumgart (von dem scheint Wagner auch gelernt zu haben), nur ohne das mit dem junge Spieler gerne einsetzen.
Na ja, wollen mal sehen was das wird. Allzu viel erwarten würde ich jetzt noch nicht.
Zudem spricht er perfekt Englisch, sodass wir uns auf den internationalen Markt bedienen können. Baumgart + junge Spieler + internationale Spieler. Finde ich doch ziemlich interessant.
Sofern die Philosophie stimmig ist, ist die Anlehnung an Baumgart hoffentlich ironisch gemeint?!! 🤪
Das erklärt ja vielmehr die Idee hinter dem Trainergespann Kwasniok / Wagner, hier erkennt man doch viele Ähnlichkeiten in der Grundidee.
Dass er wohl doch eine klare Vorstellung hat, die und ggf. in aller Deutlichkeit bisher verborgen blieb, zeigt jetzt der Express Artikel zum Kaderumbau. Wenn da nur die Hälfte wahr ist, will er nicht nur kleine Stellschrauben drehen, sondern sieht deutlichen Handlungsbedarf, bei dem es ein „weiter so“ nicht geben wird. Es könnte eine extrem spannende transferperiofe werden…
Also "Schnörkelloser Offensivfußball, schnelles Umschalten bei Balleroberung, aggressives Pressing nah am gegnerischen Sechzehner und das Spiel mit Ball am Boden" klingt für mich sogar noch mehr nach Baumgart als nach Kwasniok. Immerhin war er unter ersterem ganze 5 Jahre lang Co-Trainer in vier verschiedenen Vereinen.
Da werden sicher auch andere Sachen eingeflossen sein, wie z. B. das Jahr unter Kwasniok, aber im Grunde hat Wagner nach seiner Ausbildung in den USA (nenne ich es jetzt mal) nicht viel mehr gesehen als die Arbeit dieser beiden Trainer und da liegt es für mich schon nahe, dass er deren Fußball - zumindest in den funktionierenden Elementen - mehr oder weniger übernehmen wird.
Er muss meiner Ansicht nach aber sein eigenes Ding finden, denn ich habe nicht den Eindruck, als passt er zu diesen beiden "intensiven" Vorbildern.
Entsprechend zum letzten Abschnitt mit dem Kaderumbau: bin ich sehr sehr skeptisch, denn wenn sich der FC nach der Vorstellung eines Cheftrainer-Neulings orientiert, kann das nur Bauchschmerzen verursachen, außer man ist super super überzeugt von ihm. Eventuell liegt darin aber auch eine Stärke von ihm, die er als bisheriger Co-Trainer nicht ausleben konnte.
Also bei schörkellos und hohes Pressing bin ich dabei. Geb ich dir recht. Hab mich etwas auf das Thema „Ball am Boden“ verhangen. Bei Baumgart war eben nicht viel taktischer Tiefgang dabei. Ballgewinn auf hoher Linie durch maximal Stress. Dann Ball nach außen, Flanke. Das war’s eigentlich an taktischem Rezept bei SB. In seiner ersten Saison war eben noch modeste da - für mich einer der besten offensiv Kopfball Spieler in Europa. Der hat selbst aus den schlechtesten Flanken noch Tore produziert. Als modeste dann weg war und die Gegner gegen uns wussten, wie sie die erste brutale Pressinglinie überspielen, wars dann vorbei mit der Herrlichkeit. So ähnlich auch bei SB weiteren Stationen.
Daher hoffe ich, dass RW vor allem mit Ball auch andere Ideen hat und sich von SB deutlich emanzipiert.
24.05.2026 - 16:31 Uhr
Erstmal kurze Zwischeninfo: Wagner war schon mal als Trainer hauptverantwortlich, nach der Zeit bei den Sharks. Zudem wohl auch bei Summercamps in den USA, was ich davor noch nicht wusste. Klingt wie Ferienfreizeit, aber diese Camps haben in den USA einen gänzlich anderen Stellenwert, da wird oft und gerne für College- und Youthteams gescoutet.
Fakt ist aber auch, dass Wagner nicht mit Erfahrung als Chefcoach zugepflastert ist. Dennoch lässt sich seine Idee von Fußball erkennen. In den Spielen bei uns nur bedingt, in seiner Anfangszeit sehr deutlich. Aber insbesondere das Dasein als Co von Baumgart ist ein sehr deutlicher Fingerzeig.
Ganz wichtig: Wagner ist nicht Baumgart.
Baumgart steht (oder eher stand) auch für unkomplizierten Offensivfußball. Ballgewinn, vertikal, ohne Hacke Spitze Tralala.
Aber Baumgart legt unheimlich großen Wert auf physisch präsente Spieler und das Spiel in der Luft. Außerdem ist Baumgart ein Befürworter des Spiels auf dem Flügel.
Quasi klassisch Steil-Klatsch, Flanke und Kopfballversuch.
Wagner praktiziert gegen den Ball ein sehr ähnliches Spiel. Bei Ballverlust hohes Gegenpressing, enge Räume zwischen den Ketten, dafür anfällig bei langen Bällen und Kontern. Kompensation durch große und kopfballstarke Spieler in IV, AV und Doppelsechs.
Mit dem Ball sucht Wagner aber viel eher das Glück in der Spielfeldmitte. Das hat man auch für mein Empfinden deutlich in seinen Spielen bei uns gesehen. Die Halbräume sind bei Wagner oft stark besetzt, während Baumgart die Zonen eher als sekundär betrachtet hat.
Wagner hat auf dem offensiven Flügel lieber inverse Spieler aus genau dem Grund, während Baumgart häufig klassische Flügelspieler an der Linie bevorzugt.
Der größte Unterschied ist aber, dass bei Wagner der Ball auf dem Rasen bleiben soll und dass die Trickkiste auch aufgemacht werden darf. Ist eigentlich ein sehr pragmatischer Ansatz: wenn du mit der Hacke den Ball eher an den Mann bekommst als "normal", dann spiele mit der Hacke. Auch das gab es ein paar mal bei uns zu sehen, während Uth unter Baumgart deswegen mal im Testspiel umgehend zur Sau gemacht wurde.
Bei Wagner dürfen und sollen also spielerische Lösungen gefunden werden, um die gegnerische Kette zu knacken. Aber er hat weiterhin eine recht organisierte Offensivreihe und setzt wenig auf konstruktives Chaos.
Beide Trainer eint, dass sie eine enorme Boxbesetzung wünschen, bei Baumgart aber eher stationär (Vorpositionierung für Flanken, meist mit Körperkontakt) und bei Wagner fluide (Besetzung über Tiefenläufe und Nachrücken mit geringem Wunsch nach direkten Zweikämpfen).
Deswegen ergibt Wagner auf dem Papier auch vollkommen Sinn, er passt zu unserer Philosophie seit Baumgart.
Es passt auch, dass er mit physisch eher schwachen aber technisch starken Spielern scheinbar gerne arbeitet, während Baumgart für diese Spieler wenig Verwendung hatte.
Ein Martinez also, um mal ein aktuelles Gerücht auszufassen, passt wie A. auf Eimer zu Wagners Konzept.
Bei Baumgart wäre er komplett verschenkt.
Ein Andersen z.B., auch wenn der wohl vom Tisch ist, ergibt bei beiden Sinn, da er diesen Archetyp vom groß gewachsenen Sechser mit progressivem Passspiel einwandfrei ausfüllt.
Fakt ist aber auch, dass Wagner nicht mit Erfahrung als Chefcoach zugepflastert ist. Dennoch lässt sich seine Idee von Fußball erkennen. In den Spielen bei uns nur bedingt, in seiner Anfangszeit sehr deutlich. Aber insbesondere das Dasein als Co von Baumgart ist ein sehr deutlicher Fingerzeig.
Ganz wichtig: Wagner ist nicht Baumgart.
Baumgart steht (oder eher stand) auch für unkomplizierten Offensivfußball. Ballgewinn, vertikal, ohne Hacke Spitze Tralala.
Aber Baumgart legt unheimlich großen Wert auf physisch präsente Spieler und das Spiel in der Luft. Außerdem ist Baumgart ein Befürworter des Spiels auf dem Flügel.
Quasi klassisch Steil-Klatsch, Flanke und Kopfballversuch.
Wagner praktiziert gegen den Ball ein sehr ähnliches Spiel. Bei Ballverlust hohes Gegenpressing, enge Räume zwischen den Ketten, dafür anfällig bei langen Bällen und Kontern. Kompensation durch große und kopfballstarke Spieler in IV, AV und Doppelsechs.
Mit dem Ball sucht Wagner aber viel eher das Glück in der Spielfeldmitte. Das hat man auch für mein Empfinden deutlich in seinen Spielen bei uns gesehen. Die Halbräume sind bei Wagner oft stark besetzt, während Baumgart die Zonen eher als sekundär betrachtet hat.
Wagner hat auf dem offensiven Flügel lieber inverse Spieler aus genau dem Grund, während Baumgart häufig klassische Flügelspieler an der Linie bevorzugt.
Der größte Unterschied ist aber, dass bei Wagner der Ball auf dem Rasen bleiben soll und dass die Trickkiste auch aufgemacht werden darf. Ist eigentlich ein sehr pragmatischer Ansatz: wenn du mit der Hacke den Ball eher an den Mann bekommst als "normal", dann spiele mit der Hacke. Auch das gab es ein paar mal bei uns zu sehen, während Uth unter Baumgart deswegen mal im Testspiel umgehend zur Sau gemacht wurde.
Bei Wagner dürfen und sollen also spielerische Lösungen gefunden werden, um die gegnerische Kette zu knacken. Aber er hat weiterhin eine recht organisierte Offensivreihe und setzt wenig auf konstruktives Chaos.
Beide Trainer eint, dass sie eine enorme Boxbesetzung wünschen, bei Baumgart aber eher stationär (Vorpositionierung für Flanken, meist mit Körperkontakt) und bei Wagner fluide (Besetzung über Tiefenläufe und Nachrücken mit geringem Wunsch nach direkten Zweikämpfen).
Deswegen ergibt Wagner auf dem Papier auch vollkommen Sinn, er passt zu unserer Philosophie seit Baumgart.
Es passt auch, dass er mit physisch eher schwachen aber technisch starken Spielern scheinbar gerne arbeitet, während Baumgart für diese Spieler wenig Verwendung hatte.
Ein Martinez also, um mal ein aktuelles Gerücht auszufassen, passt wie A. auf Eimer zu Wagners Konzept.
Bei Baumgart wäre er komplett verschenkt.
Ein Andersen z.B., auch wenn der wohl vom Tisch ist, ergibt bei beiden Sinn, da er diesen Archetyp vom groß gewachsenen Sechser mit progressivem Passspiel einwandfrei ausfüllt.
25.05.2026 - 13:43 Uhr
Zitat von effzehRanjid
Erstmal kurze Zwischeninfo: Wagner war schon mal als Trainer hauptverantwortlich, nach der Zeit bei den Sharks. Zudem wohl auch bei Summercamps in den USA, was ich davor noch nicht wusste. Klingt wie Ferienfreizeit, aber diese Camps haben in den USA einen gänzlich anderen Stellenwert, da wird oft und gerne für College- und Youthteams gescoutet.
Fakt ist aber auch, dass Wagner nicht mit Erfahrung als Chefcoach zugepflastert ist. Dennoch lässt sich seine Idee von Fußball erkennen. In den Spielen bei uns nur bedingt, in seiner Anfangszeit sehr deutlich. Aber insbesondere das Dasein als Co von Baumgart ist ein sehr deutlicher Fingerzeig.
Ganz wichtig: Wagner ist nicht Baumgart.
Baumgart steht (oder eher stand) auch für unkomplizierten Offensivfußball. Ballgewinn, vertikal, ohne Hacke Spitze Tralala.
Aber Baumgart legt unheimlich großen Wert auf physisch präsente Spieler und das Spiel in der Luft. Außerdem ist Baumgart ein Befürworter des Spiels auf dem Flügel.
Quasi klassisch Steil-Klatsch, Flanke und Kopfballversuch.
Wagner praktiziert gegen den Ball ein sehr ähnliches Spiel. Bei Ballverlust hohes Gegenpressing, enge Räume zwischen den Ketten, dafür anfällig bei langen Bällen und Kontern. Kompensation durch große und kopfballstarke Spieler in IV, AV und Doppelsechs.
Mit dem Ball sucht Wagner aber viel eher das Glück in der Spielfeldmitte. Das hat man auch für mein Empfinden deutlich in seinen Spielen bei uns gesehen. Die Halbräume sind bei Wagner oft stark besetzt, während Baumgart die Zonen eher als sekundär betrachtet hat.
Wagner hat auf dem offensiven Flügel lieber inverse Spieler aus genau dem Grund, während Baumgart häufig klassische Flügelspieler an der Linie bevorzugt.
Der größte Unterschied ist aber, dass bei Wagner der Ball auf dem Rasen bleiben soll und dass die Trickkiste auch aufgemacht werden darf. Ist eigentlich ein sehr pragmatischer Ansatz: wenn du mit der Hacke den Ball eher an den Mann bekommst als "normal", dann spiele mit der Hacke. Auch das gab es ein paar mal bei uns zu sehen, während Uth unter Baumgart deswegen mal im Testspiel umgehend zur Sau gemacht wurde.
Bei Wagner dürfen und sollen also spielerische Lösungen gefunden werden, um die gegnerische Kette zu knacken. Aber er hat weiterhin eine recht organisierte Offensivreihe und setzt wenig auf konstruktives Chaos.
Beide Trainer eint, dass sie eine enorme Boxbesetzung wünschen, bei Baumgart aber eher stationär (Vorpositionierung für Flanken, meist mit Körperkontakt) und bei Wagner fluide (Besetzung über Tiefenläufe und Nachrücken mit geringem Wunsch nach direkten Zweikämpfen).
Deswegen ergibt Wagner auf dem Papier auch vollkommen Sinn, er passt zu unserer Philosophie seit Baumgart.
Es passt auch, dass er mit physisch eher schwachen aber technisch starken Spielern scheinbar gerne arbeitet, während Baumgart für diese Spieler wenig Verwendung hatte.
Ein Martinez also, um mal ein aktuelles Gerücht auszufassen, passt wie A. auf Eimer zu Wagners Konzept.
Bei Baumgart wäre er komplett verschenkt.
Ein Andersen z.B., auch wenn der wohl vom Tisch ist, ergibt bei beiden Sinn, da er diesen Archetyp vom groß gewachsenen Sechser mit progressivem Passspiel einwandfrei ausfüllt.
Erstmal kurze Zwischeninfo: Wagner war schon mal als Trainer hauptverantwortlich, nach der Zeit bei den Sharks. Zudem wohl auch bei Summercamps in den USA, was ich davor noch nicht wusste. Klingt wie Ferienfreizeit, aber diese Camps haben in den USA einen gänzlich anderen Stellenwert, da wird oft und gerne für College- und Youthteams gescoutet.
Fakt ist aber auch, dass Wagner nicht mit Erfahrung als Chefcoach zugepflastert ist. Dennoch lässt sich seine Idee von Fußball erkennen. In den Spielen bei uns nur bedingt, in seiner Anfangszeit sehr deutlich. Aber insbesondere das Dasein als Co von Baumgart ist ein sehr deutlicher Fingerzeig.
Ganz wichtig: Wagner ist nicht Baumgart.
Baumgart steht (oder eher stand) auch für unkomplizierten Offensivfußball. Ballgewinn, vertikal, ohne Hacke Spitze Tralala.
Aber Baumgart legt unheimlich großen Wert auf physisch präsente Spieler und das Spiel in der Luft. Außerdem ist Baumgart ein Befürworter des Spiels auf dem Flügel.
Quasi klassisch Steil-Klatsch, Flanke und Kopfballversuch.
Wagner praktiziert gegen den Ball ein sehr ähnliches Spiel. Bei Ballverlust hohes Gegenpressing, enge Räume zwischen den Ketten, dafür anfällig bei langen Bällen und Kontern. Kompensation durch große und kopfballstarke Spieler in IV, AV und Doppelsechs.
Mit dem Ball sucht Wagner aber viel eher das Glück in der Spielfeldmitte. Das hat man auch für mein Empfinden deutlich in seinen Spielen bei uns gesehen. Die Halbräume sind bei Wagner oft stark besetzt, während Baumgart die Zonen eher als sekundär betrachtet hat.
Wagner hat auf dem offensiven Flügel lieber inverse Spieler aus genau dem Grund, während Baumgart häufig klassische Flügelspieler an der Linie bevorzugt.
Der größte Unterschied ist aber, dass bei Wagner der Ball auf dem Rasen bleiben soll und dass die Trickkiste auch aufgemacht werden darf. Ist eigentlich ein sehr pragmatischer Ansatz: wenn du mit der Hacke den Ball eher an den Mann bekommst als "normal", dann spiele mit der Hacke. Auch das gab es ein paar mal bei uns zu sehen, während Uth unter Baumgart deswegen mal im Testspiel umgehend zur Sau gemacht wurde.
Bei Wagner dürfen und sollen also spielerische Lösungen gefunden werden, um die gegnerische Kette zu knacken. Aber er hat weiterhin eine recht organisierte Offensivreihe und setzt wenig auf konstruktives Chaos.
Beide Trainer eint, dass sie eine enorme Boxbesetzung wünschen, bei Baumgart aber eher stationär (Vorpositionierung für Flanken, meist mit Körperkontakt) und bei Wagner fluide (Besetzung über Tiefenläufe und Nachrücken mit geringem Wunsch nach direkten Zweikämpfen).
Deswegen ergibt Wagner auf dem Papier auch vollkommen Sinn, er passt zu unserer Philosophie seit Baumgart.
Es passt auch, dass er mit physisch eher schwachen aber technisch starken Spielern scheinbar gerne arbeitet, während Baumgart für diese Spieler wenig Verwendung hatte.
Ein Martinez also, um mal ein aktuelles Gerücht auszufassen, passt wie A. auf Eimer zu Wagners Konzept.
Bei Baumgart wäre er komplett verschenkt.
Ein Andersen z.B., auch wenn der wohl vom Tisch ist, ergibt bei beiden Sinn, da er diesen Archetyp vom groß gewachsenen Sechser mit progressivem Passspiel einwandfrei ausfüllt.
… dafür wurde aber weitestgehend viel gebolzt und wenig Fußball gespielt. Lang und hoch. Bis auf Leverkusen, waren das für mich die schrecklichsten Spiele der Saison unter Wagner.
Mit der festen Verpflichtung von Wagner schwingt sehr viel „hoffen auf Besserung mit“.
Und ja, ich hoffe auch.
25.05.2026 - 15:07 Uhr
Zitat von HessischCGN
… dafür wurde aber weitestgehend viel gebolzt und wenig Fußball gespielt. Lang und hoch. Bis auf Leverkusen, waren das für mich die schrecklichsten Spiele der Saison unter Wagner.
Mit der festen Verpflichtung von Wagner schwingt sehr viel „hoffen auf Besserung mit“.
Und ja, ich hoffe auch.
Zitat von effzehRanjid
Erstmal kurze Zwischeninfo: Wagner war schon mal als Trainer hauptverantwortlich, nach der Zeit bei den Sharks. Zudem wohl auch bei Summercamps in den USA, was ich davor noch nicht wusste. Klingt wie Ferienfreizeit, aber diese Camps haben in den USA einen gänzlich anderen Stellenwert, da wird oft und gerne für College- und Youthteams gescoutet.
Fakt ist aber auch, dass Wagner nicht mit Erfahrung als Chefcoach zugepflastert ist. Dennoch lässt sich seine Idee von Fußball erkennen. In den Spielen bei uns nur bedingt, in seiner Anfangszeit sehr deutlich. Aber insbesondere das Dasein als Co von Baumgart ist ein sehr deutlicher Fingerzeig.
Ganz wichtig: Wagner ist nicht Baumgart.
Baumgart steht (oder eher stand) auch für unkomplizierten Offensivfußball. Ballgewinn, vertikal, ohne Hacke Spitze Tralala.
Aber Baumgart legt unheimlich großen Wert auf physisch präsente Spieler und das Spiel in der Luft. Außerdem ist Baumgart ein Befürworter des Spiels auf dem Flügel.
Quasi klassisch Steil-Klatsch, Flanke und Kopfballversuch.
Wagner praktiziert gegen den Ball ein sehr ähnliches Spiel. Bei Ballverlust hohes Gegenpressing, enge Räume zwischen den Ketten, dafür anfällig bei langen Bällen und Kontern. Kompensation durch große und kopfballstarke Spieler in IV, AV und Doppelsechs.
Mit dem Ball sucht Wagner aber viel eher das Glück in der Spielfeldmitte. Das hat man auch für mein Empfinden deutlich in seinen Spielen bei uns gesehen. Die Halbräume sind bei Wagner oft stark besetzt, während Baumgart die Zonen eher als sekundär betrachtet hat.
Wagner hat auf dem offensiven Flügel lieber inverse Spieler aus genau dem Grund, während Baumgart häufig klassische Flügelspieler an der Linie bevorzugt.
Der größte Unterschied ist aber, dass bei Wagner der Ball auf dem Rasen bleiben soll und dass die Trickkiste auch aufgemacht werden darf. Ist eigentlich ein sehr pragmatischer Ansatz: wenn du mit der Hacke den Ball eher an den Mann bekommst als "normal", dann spiele mit der Hacke. Auch das gab es ein paar mal bei uns zu sehen, während Uth unter Baumgart deswegen mal im Testspiel umgehend zur Sau gemacht wurde.
Bei Wagner dürfen und sollen also spielerische Lösungen gefunden werden, um die gegnerische Kette zu knacken. Aber er hat weiterhin eine recht organisierte Offensivreihe und setzt wenig auf konstruktives Chaos.
Beide Trainer eint, dass sie eine enorme Boxbesetzung wünschen, bei Baumgart aber eher stationär (Vorpositionierung für Flanken, meist mit Körperkontakt) und bei Wagner fluide (Besetzung über Tiefenläufe und Nachrücken mit geringem Wunsch nach direkten Zweikämpfen).
Deswegen ergibt Wagner auf dem Papier auch vollkommen Sinn, er passt zu unserer Philosophie seit Baumgart.
Es passt auch, dass er mit physisch eher schwachen aber technisch starken Spielern scheinbar gerne arbeitet, während Baumgart für diese Spieler wenig Verwendung hatte.
Ein Martinez also, um mal ein aktuelles Gerücht auszufassen, passt wie A. auf Eimer zu Wagners Konzept.
Bei Baumgart wäre er komplett verschenkt.
Ein Andersen z.B., auch wenn der wohl vom Tisch ist, ergibt bei beiden Sinn, da er diesen Archetyp vom groß gewachsenen Sechser mit progressivem Passspiel einwandfrei ausfüllt.
Erstmal kurze Zwischeninfo: Wagner war schon mal als Trainer hauptverantwortlich, nach der Zeit bei den Sharks. Zudem wohl auch bei Summercamps in den USA, was ich davor noch nicht wusste. Klingt wie Ferienfreizeit, aber diese Camps haben in den USA einen gänzlich anderen Stellenwert, da wird oft und gerne für College- und Youthteams gescoutet.
Fakt ist aber auch, dass Wagner nicht mit Erfahrung als Chefcoach zugepflastert ist. Dennoch lässt sich seine Idee von Fußball erkennen. In den Spielen bei uns nur bedingt, in seiner Anfangszeit sehr deutlich. Aber insbesondere das Dasein als Co von Baumgart ist ein sehr deutlicher Fingerzeig.
Ganz wichtig: Wagner ist nicht Baumgart.
Baumgart steht (oder eher stand) auch für unkomplizierten Offensivfußball. Ballgewinn, vertikal, ohne Hacke Spitze Tralala.
Aber Baumgart legt unheimlich großen Wert auf physisch präsente Spieler und das Spiel in der Luft. Außerdem ist Baumgart ein Befürworter des Spiels auf dem Flügel.
Quasi klassisch Steil-Klatsch, Flanke und Kopfballversuch.
Wagner praktiziert gegen den Ball ein sehr ähnliches Spiel. Bei Ballverlust hohes Gegenpressing, enge Räume zwischen den Ketten, dafür anfällig bei langen Bällen und Kontern. Kompensation durch große und kopfballstarke Spieler in IV, AV und Doppelsechs.
Mit dem Ball sucht Wagner aber viel eher das Glück in der Spielfeldmitte. Das hat man auch für mein Empfinden deutlich in seinen Spielen bei uns gesehen. Die Halbräume sind bei Wagner oft stark besetzt, während Baumgart die Zonen eher als sekundär betrachtet hat.
Wagner hat auf dem offensiven Flügel lieber inverse Spieler aus genau dem Grund, während Baumgart häufig klassische Flügelspieler an der Linie bevorzugt.
Der größte Unterschied ist aber, dass bei Wagner der Ball auf dem Rasen bleiben soll und dass die Trickkiste auch aufgemacht werden darf. Ist eigentlich ein sehr pragmatischer Ansatz: wenn du mit der Hacke den Ball eher an den Mann bekommst als "normal", dann spiele mit der Hacke. Auch das gab es ein paar mal bei uns zu sehen, während Uth unter Baumgart deswegen mal im Testspiel umgehend zur Sau gemacht wurde.
Bei Wagner dürfen und sollen also spielerische Lösungen gefunden werden, um die gegnerische Kette zu knacken. Aber er hat weiterhin eine recht organisierte Offensivreihe und setzt wenig auf konstruktives Chaos.
Beide Trainer eint, dass sie eine enorme Boxbesetzung wünschen, bei Baumgart aber eher stationär (Vorpositionierung für Flanken, meist mit Körperkontakt) und bei Wagner fluide (Besetzung über Tiefenläufe und Nachrücken mit geringem Wunsch nach direkten Zweikämpfen).
Deswegen ergibt Wagner auf dem Papier auch vollkommen Sinn, er passt zu unserer Philosophie seit Baumgart.
Es passt auch, dass er mit physisch eher schwachen aber technisch starken Spielern scheinbar gerne arbeitet, während Baumgart für diese Spieler wenig Verwendung hatte.
Ein Martinez also, um mal ein aktuelles Gerücht auszufassen, passt wie A. auf Eimer zu Wagners Konzept.
Bei Baumgart wäre er komplett verschenkt.
Ein Andersen z.B., auch wenn der wohl vom Tisch ist, ergibt bei beiden Sinn, da er diesen Archetyp vom groß gewachsenen Sechser mit progressivem Passspiel einwandfrei ausfüllt.
… dafür wurde aber weitestgehend viel gebolzt und wenig Fußball gespielt. Lang und hoch. Bis auf Leverkusen, waren das für mich die schrecklichsten Spiele der Saison unter Wagner.
Mit der festen Verpflichtung von Wagner schwingt sehr viel „hoffen auf Besserung mit“.
Und ja, ich hoffe auch.
War es in großen Teilen auch. Habe auch nix Gegenteiliges behauptet. Ist nunmal nicht der Fußball, für den Wagner eigentlich (wieder eigentlich!) steht bzw. stehen möchte.
Meine Hoffnung ist, dass er nur irgendwie das Ding zumachen wollte und in der kommenden Saison dann wieder seinen Fußball spielen lässt.
Mal schauen.
25.05.2026 - 22:33 Uhr
Zitat von effzehRanjid
War es in großen Teilen auch. Habe auch nix Gegenteiliges behauptet. Ist nunmal nicht der Fußball, für den Wagner eigentlich (wieder eigentlich!) steht bzw. stehen möchte.
Meine Hoffnung ist, dass er nur irgendwie das Ding zumachen wollte und in der kommenden Saison dann wieder seinen Fußball spielen lässt.
Mal schauen.
Zitat von HessischCGN
… dafür wurde aber weitestgehend viel gebolzt und wenig Fußball gespielt. Lang und hoch. Bis auf Leverkusen, waren das für mich die schrecklichsten Spiele der Saison unter Wagner.
Mit der festen Verpflichtung von Wagner schwingt sehr viel „hoffen auf Besserung mit“.
Und ja, ich hoffe auch.
Zitat von effzehRanjid
Erstmal kurze Zwischeninfo: Wagner war schon mal als Trainer hauptverantwortlich, nach der Zeit bei den Sharks. Zudem wohl auch bei Summercamps in den USA, was ich davor noch nicht wusste. Klingt wie Ferienfreizeit, aber diese Camps haben in den USA einen gänzlich anderen Stellenwert, da wird oft und gerne für College- und Youthteams gescoutet.
Fakt ist aber auch, dass Wagner nicht mit Erfahrung als Chefcoach zugepflastert ist. Dennoch lässt sich seine Idee von Fußball erkennen. In den Spielen bei uns nur bedingt, in seiner Anfangszeit sehr deutlich. Aber insbesondere das Dasein als Co von Baumgart ist ein sehr deutlicher Fingerzeig.
Ganz wichtig: Wagner ist nicht Baumgart.
Baumgart steht (oder eher stand) auch für unkomplizierten Offensivfußball. Ballgewinn, vertikal, ohne Hacke Spitze Tralala.
Aber Baumgart legt unheimlich großen Wert auf physisch präsente Spieler und das Spiel in der Luft. Außerdem ist Baumgart ein Befürworter des Spiels auf dem Flügel.
Quasi klassisch Steil-Klatsch, Flanke und Kopfballversuch.
Wagner praktiziert gegen den Ball ein sehr ähnliches Spiel. Bei Ballverlust hohes Gegenpressing, enge Räume zwischen den Ketten, dafür anfällig bei langen Bällen und Kontern. Kompensation durch große und kopfballstarke Spieler in IV, AV und Doppelsechs.
Mit dem Ball sucht Wagner aber viel eher das Glück in der Spielfeldmitte. Das hat man auch für mein Empfinden deutlich in seinen Spielen bei uns gesehen. Die Halbräume sind bei Wagner oft stark besetzt, während Baumgart die Zonen eher als sekundär betrachtet hat.
Wagner hat auf dem offensiven Flügel lieber inverse Spieler aus genau dem Grund, während Baumgart häufig klassische Flügelspieler an der Linie bevorzugt.
Der größte Unterschied ist aber, dass bei Wagner der Ball auf dem Rasen bleiben soll und dass die Trickkiste auch aufgemacht werden darf. Ist eigentlich ein sehr pragmatischer Ansatz: wenn du mit der Hacke den Ball eher an den Mann bekommst als "normal", dann spiele mit der Hacke. Auch das gab es ein paar mal bei uns zu sehen, während Uth unter Baumgart deswegen mal im Testspiel umgehend zur Sau gemacht wurde.
Bei Wagner dürfen und sollen also spielerische Lösungen gefunden werden, um die gegnerische Kette zu knacken. Aber er hat weiterhin eine recht organisierte Offensivreihe und setzt wenig auf konstruktives Chaos.
Beide Trainer eint, dass sie eine enorme Boxbesetzung wünschen, bei Baumgart aber eher stationär (Vorpositionierung für Flanken, meist mit Körperkontakt) und bei Wagner fluide (Besetzung über Tiefenläufe und Nachrücken mit geringem Wunsch nach direkten Zweikämpfen).
Deswegen ergibt Wagner auf dem Papier auch vollkommen Sinn, er passt zu unserer Philosophie seit Baumgart.
Es passt auch, dass er mit physisch eher schwachen aber technisch starken Spielern scheinbar gerne arbeitet, während Baumgart für diese Spieler wenig Verwendung hatte.
Ein Martinez also, um mal ein aktuelles Gerücht auszufassen, passt wie A. auf Eimer zu Wagners Konzept.
Bei Baumgart wäre er komplett verschenkt.
Ein Andersen z.B., auch wenn der wohl vom Tisch ist, ergibt bei beiden Sinn, da er diesen Archetyp vom groß gewachsenen Sechser mit progressivem Passspiel einwandfrei ausfüllt.
Erstmal kurze Zwischeninfo: Wagner war schon mal als Trainer hauptverantwortlich, nach der Zeit bei den Sharks. Zudem wohl auch bei Summercamps in den USA, was ich davor noch nicht wusste. Klingt wie Ferienfreizeit, aber diese Camps haben in den USA einen gänzlich anderen Stellenwert, da wird oft und gerne für College- und Youthteams gescoutet.
Fakt ist aber auch, dass Wagner nicht mit Erfahrung als Chefcoach zugepflastert ist. Dennoch lässt sich seine Idee von Fußball erkennen. In den Spielen bei uns nur bedingt, in seiner Anfangszeit sehr deutlich. Aber insbesondere das Dasein als Co von Baumgart ist ein sehr deutlicher Fingerzeig.
Ganz wichtig: Wagner ist nicht Baumgart.
Baumgart steht (oder eher stand) auch für unkomplizierten Offensivfußball. Ballgewinn, vertikal, ohne Hacke Spitze Tralala.
Aber Baumgart legt unheimlich großen Wert auf physisch präsente Spieler und das Spiel in der Luft. Außerdem ist Baumgart ein Befürworter des Spiels auf dem Flügel.
Quasi klassisch Steil-Klatsch, Flanke und Kopfballversuch.
Wagner praktiziert gegen den Ball ein sehr ähnliches Spiel. Bei Ballverlust hohes Gegenpressing, enge Räume zwischen den Ketten, dafür anfällig bei langen Bällen und Kontern. Kompensation durch große und kopfballstarke Spieler in IV, AV und Doppelsechs.
Mit dem Ball sucht Wagner aber viel eher das Glück in der Spielfeldmitte. Das hat man auch für mein Empfinden deutlich in seinen Spielen bei uns gesehen. Die Halbräume sind bei Wagner oft stark besetzt, während Baumgart die Zonen eher als sekundär betrachtet hat.
Wagner hat auf dem offensiven Flügel lieber inverse Spieler aus genau dem Grund, während Baumgart häufig klassische Flügelspieler an der Linie bevorzugt.
Der größte Unterschied ist aber, dass bei Wagner der Ball auf dem Rasen bleiben soll und dass die Trickkiste auch aufgemacht werden darf. Ist eigentlich ein sehr pragmatischer Ansatz: wenn du mit der Hacke den Ball eher an den Mann bekommst als "normal", dann spiele mit der Hacke. Auch das gab es ein paar mal bei uns zu sehen, während Uth unter Baumgart deswegen mal im Testspiel umgehend zur Sau gemacht wurde.
Bei Wagner dürfen und sollen also spielerische Lösungen gefunden werden, um die gegnerische Kette zu knacken. Aber er hat weiterhin eine recht organisierte Offensivreihe und setzt wenig auf konstruktives Chaos.
Beide Trainer eint, dass sie eine enorme Boxbesetzung wünschen, bei Baumgart aber eher stationär (Vorpositionierung für Flanken, meist mit Körperkontakt) und bei Wagner fluide (Besetzung über Tiefenläufe und Nachrücken mit geringem Wunsch nach direkten Zweikämpfen).
Deswegen ergibt Wagner auf dem Papier auch vollkommen Sinn, er passt zu unserer Philosophie seit Baumgart.
Es passt auch, dass er mit physisch eher schwachen aber technisch starken Spielern scheinbar gerne arbeitet, während Baumgart für diese Spieler wenig Verwendung hatte.
Ein Martinez also, um mal ein aktuelles Gerücht auszufassen, passt wie A. auf Eimer zu Wagners Konzept.
Bei Baumgart wäre er komplett verschenkt.
Ein Andersen z.B., auch wenn der wohl vom Tisch ist, ergibt bei beiden Sinn, da er diesen Archetyp vom groß gewachsenen Sechser mit progressivem Passspiel einwandfrei ausfüllt.
… dafür wurde aber weitestgehend viel gebolzt und wenig Fußball gespielt. Lang und hoch. Bis auf Leverkusen, waren das für mich die schrecklichsten Spiele der Saison unter Wagner.
Mit der festen Verpflichtung von Wagner schwingt sehr viel „hoffen auf Besserung mit“.
Und ja, ich hoffe auch.
War es in großen Teilen auch. Habe auch nix Gegenteiliges behauptet. Ist nunmal nicht der Fußball, für den Wagner eigentlich (wieder eigentlich!) steht bzw. stehen möchte.
Meine Hoffnung ist, dass er nur irgendwie das Ding zumachen wollte und in der kommenden Saison dann wieder seinen Fußball spielen lässt.
Mal schauen.
Ich denke, wir teilen die gleichen Sorgen und ich wollte Dir da auch gar nichts unterstellen (bzgl. schönreden). Es ist einfach nur so ernüchternd und in Teilen auch uninspiriert gewesen, was uns Wagner mit dem Team offenbart hat, dass ich trotz Klassenerhalt, nicht so happy bin, wie ich es eigentlich sein sollte. Und darüber ärgere ich mich ein wenig 😉
26.05.2026 - 10:02 Uhr
Zitat von effzehRanjid
Erstmal kurze Zwischeninfo: Wagner war schon mal als Trainer hauptverantwortlich, nach der Zeit bei den Sharks. Zudem wohl auch bei Summercamps in den USA, was ich davor noch nicht wusste. Klingt wie Ferienfreizeit, aber diese Camps haben in den USA einen gänzlich anderen Stellenwert, da wird oft und gerne für College- und Youthteams gescoutet.
Fakt ist aber auch, dass Wagner nicht mit Erfahrung als Chefcoach zugepflastert ist. Dennoch lässt sich seine Idee von Fußball erkennen. In den Spielen bei uns nur bedingt, in seiner Anfangszeit sehr deutlich. Aber insbesondere das Dasein als Co von Baumgart ist ein sehr deutlicher Fingerzeig.
Ganz wichtig: Wagner ist nicht Baumgart.
Baumgart steht (oder eher stand) auch für unkomplizierten Offensivfußball. Ballgewinn, vertikal, ohne Hacke Spitze Tralala.
Aber Baumgart legt unheimlich großen Wert auf physisch präsente Spieler und das Spiel in der Luft. Außerdem ist Baumgart ein Befürworter des Spiels auf dem Flügel.
Quasi klassisch Steil-Klatsch, Flanke und Kopfballversuch.
Wagner praktiziert gegen den Ball ein sehr ähnliches Spiel. Bei Ballverlust hohes Gegenpressing, enge Räume zwischen den Ketten, dafür anfällig bei langen Bällen und Kontern. Kompensation durch große und kopfballstarke Spieler in IV, AV und Doppelsechs.
Mit dem Ball sucht Wagner aber viel eher das Glück in der Spielfeldmitte. Das hat man auch für mein Empfinden deutlich in seinen Spielen bei uns gesehen. Die Halbräume sind bei Wagner oft stark besetzt, während Baumgart die Zonen eher als sekundär betrachtet hat.
Wagner hat auf dem offensiven Flügel lieber inverse Spieler aus genau dem Grund, während Baumgart häufig klassische Flügelspieler an der Linie bevorzugt.
Der größte Unterschied ist aber, dass bei Wagner der Ball auf dem Rasen bleiben soll und dass die Trickkiste auch aufgemacht werden darf. Ist eigentlich ein sehr pragmatischer Ansatz: wenn du mit der Hacke den Ball eher an den Mann bekommst als "normal", dann spiele mit der Hacke. Auch das gab es ein paar mal bei uns zu sehen, während Uth unter Baumgart deswegen mal im Testspiel umgehend zur Sau gemacht wurde.
Bei Wagner dürfen und sollen also spielerische Lösungen gefunden werden, um die gegnerische Kette zu knacken. Aber er hat weiterhin eine recht organisierte Offensivreihe und setzt wenig auf konstruktives Chaos.
Beide Trainer eint, dass sie eine enorme Boxbesetzung wünschen, bei Baumgart aber eher stationär (Vorpositionierung für Flanken, meist mit Körperkontakt) und bei Wagner fluide (Besetzung über Tiefenläufe und Nachrücken mit geringem Wunsch nach direkten Zweikämpfen).
Deswegen ergibt Wagner auf dem Papier auch vollkommen Sinn, er passt zu unserer Philosophie seit Baumgart.
Es passt auch, dass er mit physisch eher schwachen aber technisch starken Spielern scheinbar gerne arbeitet, während Baumgart für diese Spieler wenig Verwendung hatte.
Ein Martinez also, um mal ein aktuelles Gerücht auszufassen, passt wie A. auf Eimer zu Wagners Konzept.
Bei Baumgart wäre er komplett verschenkt.
Ein Andersen z.B., auch wenn der wohl vom Tisch ist, ergibt bei beiden Sinn, da er diesen Archetyp vom groß gewachsenen Sechser mit progressivem Passspiel einwandfrei ausfüllt.
Erstmal kurze Zwischeninfo: Wagner war schon mal als Trainer hauptverantwortlich, nach der Zeit bei den Sharks. Zudem wohl auch bei Summercamps in den USA, was ich davor noch nicht wusste. Klingt wie Ferienfreizeit, aber diese Camps haben in den USA einen gänzlich anderen Stellenwert, da wird oft und gerne für College- und Youthteams gescoutet.
Fakt ist aber auch, dass Wagner nicht mit Erfahrung als Chefcoach zugepflastert ist. Dennoch lässt sich seine Idee von Fußball erkennen. In den Spielen bei uns nur bedingt, in seiner Anfangszeit sehr deutlich. Aber insbesondere das Dasein als Co von Baumgart ist ein sehr deutlicher Fingerzeig.
Ganz wichtig: Wagner ist nicht Baumgart.
Baumgart steht (oder eher stand) auch für unkomplizierten Offensivfußball. Ballgewinn, vertikal, ohne Hacke Spitze Tralala.
Aber Baumgart legt unheimlich großen Wert auf physisch präsente Spieler und das Spiel in der Luft. Außerdem ist Baumgart ein Befürworter des Spiels auf dem Flügel.
Quasi klassisch Steil-Klatsch, Flanke und Kopfballversuch.
Wagner praktiziert gegen den Ball ein sehr ähnliches Spiel. Bei Ballverlust hohes Gegenpressing, enge Räume zwischen den Ketten, dafür anfällig bei langen Bällen und Kontern. Kompensation durch große und kopfballstarke Spieler in IV, AV und Doppelsechs.
Mit dem Ball sucht Wagner aber viel eher das Glück in der Spielfeldmitte. Das hat man auch für mein Empfinden deutlich in seinen Spielen bei uns gesehen. Die Halbräume sind bei Wagner oft stark besetzt, während Baumgart die Zonen eher als sekundär betrachtet hat.
Wagner hat auf dem offensiven Flügel lieber inverse Spieler aus genau dem Grund, während Baumgart häufig klassische Flügelspieler an der Linie bevorzugt.
Der größte Unterschied ist aber, dass bei Wagner der Ball auf dem Rasen bleiben soll und dass die Trickkiste auch aufgemacht werden darf. Ist eigentlich ein sehr pragmatischer Ansatz: wenn du mit der Hacke den Ball eher an den Mann bekommst als "normal", dann spiele mit der Hacke. Auch das gab es ein paar mal bei uns zu sehen, während Uth unter Baumgart deswegen mal im Testspiel umgehend zur Sau gemacht wurde.
Bei Wagner dürfen und sollen also spielerische Lösungen gefunden werden, um die gegnerische Kette zu knacken. Aber er hat weiterhin eine recht organisierte Offensivreihe und setzt wenig auf konstruktives Chaos.
Beide Trainer eint, dass sie eine enorme Boxbesetzung wünschen, bei Baumgart aber eher stationär (Vorpositionierung für Flanken, meist mit Körperkontakt) und bei Wagner fluide (Besetzung über Tiefenläufe und Nachrücken mit geringem Wunsch nach direkten Zweikämpfen).
Deswegen ergibt Wagner auf dem Papier auch vollkommen Sinn, er passt zu unserer Philosophie seit Baumgart.
Es passt auch, dass er mit physisch eher schwachen aber technisch starken Spielern scheinbar gerne arbeitet, während Baumgart für diese Spieler wenig Verwendung hatte.
Ein Martinez also, um mal ein aktuelles Gerücht auszufassen, passt wie A. auf Eimer zu Wagners Konzept.
Bei Baumgart wäre er komplett verschenkt.
Ein Andersen z.B., auch wenn der wohl vom Tisch ist, ergibt bei beiden Sinn, da er diesen Archetyp vom groß gewachsenen Sechser mit progressivem Passspiel einwandfrei ausfüllt.
Ist das bevorzugte System von Wagner tatsächlich 4-4-2 mit Doppel sechs, oder doch eine Raute wie Baumgart, oder lässt er vielleicht sogar gerne die Dreierkette hinten spielen wie Kwasniok?
26.05.2026 - 10:18 Uhr
Zitat von Andreas79
Ist das bevorzugte System von Wagner tatsächlich 4-4-2 mit Doppel sechs, oder doch eine Raute wie Baumgart, oder lässt er vielleicht sogar gerne die Dreierkette hinten spielen wie Kwasniok?
Zitat von effzehRanjid
Erstmal kurze Zwischeninfo: Wagner war schon mal als Trainer hauptverantwortlich, nach der Zeit bei den Sharks. Zudem wohl auch bei Summercamps in den USA, was ich davor noch nicht wusste. Klingt wie Ferienfreizeit, aber diese Camps haben in den USA einen gänzlich anderen Stellenwert, da wird oft und gerne für College- und Youthteams gescoutet.
Fakt ist aber auch, dass Wagner nicht mit Erfahrung als Chefcoach zugepflastert ist. Dennoch lässt sich seine Idee von Fußball erkennen. In den Spielen bei uns nur bedingt, in seiner Anfangszeit sehr deutlich. Aber insbesondere das Dasein als Co von Baumgart ist ein sehr deutlicher Fingerzeig.
Ganz wichtig: Wagner ist nicht Baumgart.
Baumgart steht (oder eher stand) auch für unkomplizierten Offensivfußball. Ballgewinn, vertikal, ohne Hacke Spitze Tralala.
Aber Baumgart legt unheimlich großen Wert auf physisch präsente Spieler und das Spiel in der Luft. Außerdem ist Baumgart ein Befürworter des Spiels auf dem Flügel.
Quasi klassisch Steil-Klatsch, Flanke und Kopfballversuch.
Wagner praktiziert gegen den Ball ein sehr ähnliches Spiel. Bei Ballverlust hohes Gegenpressing, enge Räume zwischen den Ketten, dafür anfällig bei langen Bällen und Kontern. Kompensation durch große und kopfballstarke Spieler in IV, AV und Doppelsechs.
Mit dem Ball sucht Wagner aber viel eher das Glück in der Spielfeldmitte. Das hat man auch für mein Empfinden deutlich in seinen Spielen bei uns gesehen. Die Halbräume sind bei Wagner oft stark besetzt, während Baumgart die Zonen eher als sekundär betrachtet hat.
Wagner hat auf dem offensiven Flügel lieber inverse Spieler aus genau dem Grund, während Baumgart häufig klassische Flügelspieler an der Linie bevorzugt.
Der größte Unterschied ist aber, dass bei Wagner der Ball auf dem Rasen bleiben soll und dass die Trickkiste auch aufgemacht werden darf. Ist eigentlich ein sehr pragmatischer Ansatz: wenn du mit der Hacke den Ball eher an den Mann bekommst als "normal", dann spiele mit der Hacke. Auch das gab es ein paar mal bei uns zu sehen, während Uth unter Baumgart deswegen mal im Testspiel umgehend zur Sau gemacht wurde.
Bei Wagner dürfen und sollen also spielerische Lösungen gefunden werden, um die gegnerische Kette zu knacken. Aber er hat weiterhin eine recht organisierte Offensivreihe und setzt wenig auf konstruktives Chaos.
Beide Trainer eint, dass sie eine enorme Boxbesetzung wünschen, bei Baumgart aber eher stationär (Vorpositionierung für Flanken, meist mit Körperkontakt) und bei Wagner fluide (Besetzung über Tiefenläufe und Nachrücken mit geringem Wunsch nach direkten Zweikämpfen).
Deswegen ergibt Wagner auf dem Papier auch vollkommen Sinn, er passt zu unserer Philosophie seit Baumgart.
Es passt auch, dass er mit physisch eher schwachen aber technisch starken Spielern scheinbar gerne arbeitet, während Baumgart für diese Spieler wenig Verwendung hatte.
Ein Martinez also, um mal ein aktuelles Gerücht auszufassen, passt wie A. auf Eimer zu Wagners Konzept.
Bei Baumgart wäre er komplett verschenkt.
Ein Andersen z.B., auch wenn der wohl vom Tisch ist, ergibt bei beiden Sinn, da er diesen Archetyp vom groß gewachsenen Sechser mit progressivem Passspiel einwandfrei ausfüllt.
Erstmal kurze Zwischeninfo: Wagner war schon mal als Trainer hauptverantwortlich, nach der Zeit bei den Sharks. Zudem wohl auch bei Summercamps in den USA, was ich davor noch nicht wusste. Klingt wie Ferienfreizeit, aber diese Camps haben in den USA einen gänzlich anderen Stellenwert, da wird oft und gerne für College- und Youthteams gescoutet.
Fakt ist aber auch, dass Wagner nicht mit Erfahrung als Chefcoach zugepflastert ist. Dennoch lässt sich seine Idee von Fußball erkennen. In den Spielen bei uns nur bedingt, in seiner Anfangszeit sehr deutlich. Aber insbesondere das Dasein als Co von Baumgart ist ein sehr deutlicher Fingerzeig.
Ganz wichtig: Wagner ist nicht Baumgart.
Baumgart steht (oder eher stand) auch für unkomplizierten Offensivfußball. Ballgewinn, vertikal, ohne Hacke Spitze Tralala.
Aber Baumgart legt unheimlich großen Wert auf physisch präsente Spieler und das Spiel in der Luft. Außerdem ist Baumgart ein Befürworter des Spiels auf dem Flügel.
Quasi klassisch Steil-Klatsch, Flanke und Kopfballversuch.
Wagner praktiziert gegen den Ball ein sehr ähnliches Spiel. Bei Ballverlust hohes Gegenpressing, enge Räume zwischen den Ketten, dafür anfällig bei langen Bällen und Kontern. Kompensation durch große und kopfballstarke Spieler in IV, AV und Doppelsechs.
Mit dem Ball sucht Wagner aber viel eher das Glück in der Spielfeldmitte. Das hat man auch für mein Empfinden deutlich in seinen Spielen bei uns gesehen. Die Halbräume sind bei Wagner oft stark besetzt, während Baumgart die Zonen eher als sekundär betrachtet hat.
Wagner hat auf dem offensiven Flügel lieber inverse Spieler aus genau dem Grund, während Baumgart häufig klassische Flügelspieler an der Linie bevorzugt.
Der größte Unterschied ist aber, dass bei Wagner der Ball auf dem Rasen bleiben soll und dass die Trickkiste auch aufgemacht werden darf. Ist eigentlich ein sehr pragmatischer Ansatz: wenn du mit der Hacke den Ball eher an den Mann bekommst als "normal", dann spiele mit der Hacke. Auch das gab es ein paar mal bei uns zu sehen, während Uth unter Baumgart deswegen mal im Testspiel umgehend zur Sau gemacht wurde.
Bei Wagner dürfen und sollen also spielerische Lösungen gefunden werden, um die gegnerische Kette zu knacken. Aber er hat weiterhin eine recht organisierte Offensivreihe und setzt wenig auf konstruktives Chaos.
Beide Trainer eint, dass sie eine enorme Boxbesetzung wünschen, bei Baumgart aber eher stationär (Vorpositionierung für Flanken, meist mit Körperkontakt) und bei Wagner fluide (Besetzung über Tiefenläufe und Nachrücken mit geringem Wunsch nach direkten Zweikämpfen).
Deswegen ergibt Wagner auf dem Papier auch vollkommen Sinn, er passt zu unserer Philosophie seit Baumgart.
Es passt auch, dass er mit physisch eher schwachen aber technisch starken Spielern scheinbar gerne arbeitet, während Baumgart für diese Spieler wenig Verwendung hatte.
Ein Martinez also, um mal ein aktuelles Gerücht auszufassen, passt wie A. auf Eimer zu Wagners Konzept.
Bei Baumgart wäre er komplett verschenkt.
Ein Andersen z.B., auch wenn der wohl vom Tisch ist, ergibt bei beiden Sinn, da er diesen Archetyp vom groß gewachsenen Sechser mit progressivem Passspiel einwandfrei ausfüllt.
Ist das bevorzugte System von Wagner tatsächlich 4-4-2 mit Doppel sechs, oder doch eine Raute wie Baumgart, oder lässt er vielleicht sogar gerne die Dreierkette hinten spielen wie Kwasniok?
Er war (und uch glaube auch er ist weiterhin) Befürworter einer Viererkette, und das ziemlich deutlich.
Ergibt bei seinem Fußball auch Sinn, da er so tiefer stehende AVs hat um die für seinen Ball sehr wichtige Konterabsicherung auf Außen zu gewährleisten.
Was das Mittelfeld angeht, hat er häufig mit Doppelsechs agiert, wobei aber meist einer der Sechser deutlich offensiver steht. Da kann man fast eher von einem Achter sprechen, der nach vorne und hinten eine ordentliche Arbeitsrate mitbringt und ein recht komplettes Profil hat.
Das wird übrigens auch eine tragende Position werden, so ein Profil haben wir nämlich nicht.
Er hat häufiger auch mit einem Zehner agiert, wodurch das Ganze auch mal in Richtung 4-2-3-1 bzw. 4-3-3 kippen kann. Ob Einzel- oder Doppelspitze, da ist er recht flexibel. Da wir aber scheinbar gezielt nach inversen Rechtsaußen schauen (was ich persönlich sehr gut finde), gehe ich von einer Einzelspitze mit zwei Außenstürmern aus.
Realistisch dürfte also ein 4-2-3-1 mit Doppelsechs sein, oder ein offensiveres 4-3-3 mit einer Sechs und zwei spielstarken Achtern/Zehnern.
Dreierkette hat er bei uns denke ich eher behilfsmäßig gespielt, da hierfür die Grundlage gegeben war.
In Viererkette haben wir aber offensiv wie defensiv deutlich besser gestanden, weshalb ihm wohl auch der neuerliche Umbruch zugute kommt.
Dann kann er seine präferierte Formation wählen und die Mannschaft ein System spielen, mit dem sie besser zurechtkommt und die sich so auch in den Jugendteams finden lässt (Ruthenbeck z.B. spielt ebenfalls Viererkette, genau wie die meisten anderen Coaches in unseren Nachwuchsmannschaften).
26.05.2026 - 11:03 Uhr
Zitat von effzehRanjid
Er war (und uch glaube auch er ist weiterhin) Befürworter einer Viererkette, und das ziemlich deutlich.
Ergibt bei seinem Fußball auch Sinn, da er so tiefer stehende AVs hat um die für seinen Ball sehr wichtige Konterabsicherung auf Außen zu gewährleisten.
Was das Mittelfeld angeht, hat er häufig mit Doppelsechs agiert, wobei aber meist einer der Sechser deutlich offensiver steht. Da kann man fast eher von einem Achter sprechen, der nach vorne und hinten eine ordentliche Arbeitsrate mitbringt und ein recht komplettes Profil hat.
Das wird übrigens auch eine tragende Position werden, so ein Profil haben wir nämlich nicht.
Er hat häufiger auch mit einem Zehner agiert, wodurch das Ganze auch mal in Richtung 4-2-3-1 bzw. 4-3-3 kippen kann. Ob Einzel- oder Doppelspitze, da ist er recht flexibel. Da wir aber scheinbar gezielt nach inversen Rechtsaußen schauen (was ich persönlich sehr gut finde), gehe ich von einer Einzelspitze mit zwei Außenstürmern aus.
Realistisch dürfte also ein 4-2-3-1 mit Doppelsechs sein, oder ein offensiveres 4-3-3 mit einer Sechs und zwei spielstarken Achtern/Zehnern.
Dreierkette hat er bei uns denke ich eher behilfsmäßig gespielt, da hierfür die Grundlage gegeben war.
In Viererkette haben wir aber offensiv wie defensiv deutlich besser gestanden, weshalb ihm wohl auch der neuerliche Umbruch zugute kommt.
Dann kann er seine präferierte Formation wählen und die Mannschaft ein System spielen, mit dem sie besser zurechtkommt und die sich so auch in den Jugendteams finden lässt (Ruthenbeck z.B. spielt ebenfalls Viererkette, genau wie die meisten anderen Coaches in unseren Nachwuchsmannschaften).
Zitat von Andreas79
Ist das bevorzugte System von Wagner tatsächlich 4-4-2 mit Doppel sechs, oder doch eine Raute wie Baumgart, oder lässt er vielleicht sogar gerne die Dreierkette hinten spielen wie Kwasniok?
Zitat von effzehRanjid
Erstmal kurze Zwischeninfo: Wagner war schon mal als Trainer hauptverantwortlich, nach der Zeit bei den Sharks. Zudem wohl auch bei Summercamps in den USA, was ich davor noch nicht wusste. Klingt wie Ferienfreizeit, aber diese Camps haben in den USA einen gänzlich anderen Stellenwert, da wird oft und gerne für College- und Youthteams gescoutet.
Fakt ist aber auch, dass Wagner nicht mit Erfahrung als Chefcoach zugepflastert ist. Dennoch lässt sich seine Idee von Fußball erkennen. In den Spielen bei uns nur bedingt, in seiner Anfangszeit sehr deutlich. Aber insbesondere das Dasein als Co von Baumgart ist ein sehr deutlicher Fingerzeig.
Ganz wichtig: Wagner ist nicht Baumgart.
Baumgart steht (oder eher stand) auch für unkomplizierten Offensivfußball. Ballgewinn, vertikal, ohne Hacke Spitze Tralala.
Aber Baumgart legt unheimlich großen Wert auf physisch präsente Spieler und das Spiel in der Luft. Außerdem ist Baumgart ein Befürworter des Spiels auf dem Flügel.
Quasi klassisch Steil-Klatsch, Flanke und Kopfballversuch.
Wagner praktiziert gegen den Ball ein sehr ähnliches Spiel. Bei Ballverlust hohes Gegenpressing, enge Räume zwischen den Ketten, dafür anfällig bei langen Bällen und Kontern. Kompensation durch große und kopfballstarke Spieler in IV, AV und Doppelsechs.
Mit dem Ball sucht Wagner aber viel eher das Glück in der Spielfeldmitte. Das hat man auch für mein Empfinden deutlich in seinen Spielen bei uns gesehen. Die Halbräume sind bei Wagner oft stark besetzt, während Baumgart die Zonen eher als sekundär betrachtet hat.
Wagner hat auf dem offensiven Flügel lieber inverse Spieler aus genau dem Grund, während Baumgart häufig klassische Flügelspieler an der Linie bevorzugt.
Der größte Unterschied ist aber, dass bei Wagner der Ball auf dem Rasen bleiben soll und dass die Trickkiste auch aufgemacht werden darf. Ist eigentlich ein sehr pragmatischer Ansatz: wenn du mit der Hacke den Ball eher an den Mann bekommst als "normal", dann spiele mit der Hacke. Auch das gab es ein paar mal bei uns zu sehen, während Uth unter Baumgart deswegen mal im Testspiel umgehend zur Sau gemacht wurde.
Bei Wagner dürfen und sollen also spielerische Lösungen gefunden werden, um die gegnerische Kette zu knacken. Aber er hat weiterhin eine recht organisierte Offensivreihe und setzt wenig auf konstruktives Chaos.
Beide Trainer eint, dass sie eine enorme Boxbesetzung wünschen, bei Baumgart aber eher stationär (Vorpositionierung für Flanken, meist mit Körperkontakt) und bei Wagner fluide (Besetzung über Tiefenläufe und Nachrücken mit geringem Wunsch nach direkten Zweikämpfen).
Deswegen ergibt Wagner auf dem Papier auch vollkommen Sinn, er passt zu unserer Philosophie seit Baumgart.
Es passt auch, dass er mit physisch eher schwachen aber technisch starken Spielern scheinbar gerne arbeitet, während Baumgart für diese Spieler wenig Verwendung hatte.
Ein Martinez also, um mal ein aktuelles Gerücht auszufassen, passt wie A. auf Eimer zu Wagners Konzept.
Bei Baumgart wäre er komplett verschenkt.
Ein Andersen z.B., auch wenn der wohl vom Tisch ist, ergibt bei beiden Sinn, da er diesen Archetyp vom groß gewachsenen Sechser mit progressivem Passspiel einwandfrei ausfüllt.
Erstmal kurze Zwischeninfo: Wagner war schon mal als Trainer hauptverantwortlich, nach der Zeit bei den Sharks. Zudem wohl auch bei Summercamps in den USA, was ich davor noch nicht wusste. Klingt wie Ferienfreizeit, aber diese Camps haben in den USA einen gänzlich anderen Stellenwert, da wird oft und gerne für College- und Youthteams gescoutet.
Fakt ist aber auch, dass Wagner nicht mit Erfahrung als Chefcoach zugepflastert ist. Dennoch lässt sich seine Idee von Fußball erkennen. In den Spielen bei uns nur bedingt, in seiner Anfangszeit sehr deutlich. Aber insbesondere das Dasein als Co von Baumgart ist ein sehr deutlicher Fingerzeig.
Ganz wichtig: Wagner ist nicht Baumgart.
Baumgart steht (oder eher stand) auch für unkomplizierten Offensivfußball. Ballgewinn, vertikal, ohne Hacke Spitze Tralala.
Aber Baumgart legt unheimlich großen Wert auf physisch präsente Spieler und das Spiel in der Luft. Außerdem ist Baumgart ein Befürworter des Spiels auf dem Flügel.
Quasi klassisch Steil-Klatsch, Flanke und Kopfballversuch.
Wagner praktiziert gegen den Ball ein sehr ähnliches Spiel. Bei Ballverlust hohes Gegenpressing, enge Räume zwischen den Ketten, dafür anfällig bei langen Bällen und Kontern. Kompensation durch große und kopfballstarke Spieler in IV, AV und Doppelsechs.
Mit dem Ball sucht Wagner aber viel eher das Glück in der Spielfeldmitte. Das hat man auch für mein Empfinden deutlich in seinen Spielen bei uns gesehen. Die Halbräume sind bei Wagner oft stark besetzt, während Baumgart die Zonen eher als sekundär betrachtet hat.
Wagner hat auf dem offensiven Flügel lieber inverse Spieler aus genau dem Grund, während Baumgart häufig klassische Flügelspieler an der Linie bevorzugt.
Der größte Unterschied ist aber, dass bei Wagner der Ball auf dem Rasen bleiben soll und dass die Trickkiste auch aufgemacht werden darf. Ist eigentlich ein sehr pragmatischer Ansatz: wenn du mit der Hacke den Ball eher an den Mann bekommst als "normal", dann spiele mit der Hacke. Auch das gab es ein paar mal bei uns zu sehen, während Uth unter Baumgart deswegen mal im Testspiel umgehend zur Sau gemacht wurde.
Bei Wagner dürfen und sollen also spielerische Lösungen gefunden werden, um die gegnerische Kette zu knacken. Aber er hat weiterhin eine recht organisierte Offensivreihe und setzt wenig auf konstruktives Chaos.
Beide Trainer eint, dass sie eine enorme Boxbesetzung wünschen, bei Baumgart aber eher stationär (Vorpositionierung für Flanken, meist mit Körperkontakt) und bei Wagner fluide (Besetzung über Tiefenläufe und Nachrücken mit geringem Wunsch nach direkten Zweikämpfen).
Deswegen ergibt Wagner auf dem Papier auch vollkommen Sinn, er passt zu unserer Philosophie seit Baumgart.
Es passt auch, dass er mit physisch eher schwachen aber technisch starken Spielern scheinbar gerne arbeitet, während Baumgart für diese Spieler wenig Verwendung hatte.
Ein Martinez also, um mal ein aktuelles Gerücht auszufassen, passt wie A. auf Eimer zu Wagners Konzept.
Bei Baumgart wäre er komplett verschenkt.
Ein Andersen z.B., auch wenn der wohl vom Tisch ist, ergibt bei beiden Sinn, da er diesen Archetyp vom groß gewachsenen Sechser mit progressivem Passspiel einwandfrei ausfüllt.
Ist das bevorzugte System von Wagner tatsächlich 4-4-2 mit Doppel sechs, oder doch eine Raute wie Baumgart, oder lässt er vielleicht sogar gerne die Dreierkette hinten spielen wie Kwasniok?
Er war (und uch glaube auch er ist weiterhin) Befürworter einer Viererkette, und das ziemlich deutlich.
Ergibt bei seinem Fußball auch Sinn, da er so tiefer stehende AVs hat um die für seinen Ball sehr wichtige Konterabsicherung auf Außen zu gewährleisten.
Was das Mittelfeld angeht, hat er häufig mit Doppelsechs agiert, wobei aber meist einer der Sechser deutlich offensiver steht. Da kann man fast eher von einem Achter sprechen, der nach vorne und hinten eine ordentliche Arbeitsrate mitbringt und ein recht komplettes Profil hat.
Das wird übrigens auch eine tragende Position werden, so ein Profil haben wir nämlich nicht.
Er hat häufiger auch mit einem Zehner agiert, wodurch das Ganze auch mal in Richtung 4-2-3-1 bzw. 4-3-3 kippen kann. Ob Einzel- oder Doppelspitze, da ist er recht flexibel. Da wir aber scheinbar gezielt nach inversen Rechtsaußen schauen (was ich persönlich sehr gut finde), gehe ich von einer Einzelspitze mit zwei Außenstürmern aus.
Realistisch dürfte also ein 4-2-3-1 mit Doppelsechs sein, oder ein offensiveres 4-3-3 mit einer Sechs und zwei spielstarken Achtern/Zehnern.
Dreierkette hat er bei uns denke ich eher behilfsmäßig gespielt, da hierfür die Grundlage gegeben war.
In Viererkette haben wir aber offensiv wie defensiv deutlich besser gestanden, weshalb ihm wohl auch der neuerliche Umbruch zugute kommt.
Dann kann er seine präferierte Formation wählen und die Mannschaft ein System spielen, mit dem sie besser zurechtkommt und die sich so auch in den Jugendteams finden lässt (Ruthenbeck z.B. spielt ebenfalls Viererkette, genau wie die meisten anderen Coaches in unseren Nachwuchsmannschaften).
Wie siehst du im Rahmen deines Gedankenmodells Gazibegovic? Könnte der in diesem Rahmen ein besserer Fit werden (auch wenn er für Wagner vermutlich größer sein dürfte?)
Was mir in dem Systemmodell noch unklar wäre, ist wo ACM einzuordnen wäre. Hast du da eine Idee, oder ist er dann am Ende ein guter Spieler unter Vertrag, für den wir aber dennoch wenig Verwendung haben werden?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von D0Mspatz am 26.05.2026 um 11:07 Uhr bearbeitet
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