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Reaktion auf Investoren-Pläne: UEFA boykottiert ab sofort alle FIFA-Wettbewerbe

30.07.2026 - 17:32 Uhr
Zitat von NoFairPlay
Die UEFA hat jetzt einmal für die Presse und die Fans Stellung bezogen, durchhalten werden sie das aber nicht.
Unter den 55 Nationalverbänden Europas sind dann doch auch noch die einen oder anderen schwarzen Schafe ... und ich würde mal behaupten, der DFB gehört dazu ^^

Worst Case wäre das man aus PR Gründen die Frauen WM boykottiert. Und für alle die denken dass das Geld (Sponsoren, Werbung, Merchandise, TV-Rechte, Wetten) in Europa verdient ... Die Zeiten sind vorbei!
I

Nee, der DFB ist der allerletzte der umfällt. DFB und GIanni ist alles andere als ein Match. Insbesondere nach der WM in Katar.

Nur würde es halt in meinen Augen mehr Sinn machen wenn man die übernächste WM in Saudi-Arabien boykottieren würde. Boykottiert man die WM in Spanien und Portugal, dann schneidet man sich ins eigenen Fleisch meiner Meinung nach.
Super League, DFL Investordeal, FIFA WM Deal...
Es ist zu viel Geld in der Welt welches weiteres Geld verdienen will. Und genug Schamlosigkeit auch, um wirklich alles zu probieren.

Das werden lustige Wochen und Monate der Scheinheiligkeit smile
Zitat von EisernBerlin
Ich sehe noch nicht, dass das eine krachende Niederlage für Infantino ist. Es ist eine schallende Ohrfeige, aber bspw seine Wiederwahl hängt nicht mal von den europäischen Stimmen ab. Diese Wiederwahl ist für ihn das vorherrschende Ziel.

Natürlich bleibt zu hoffen, dass die UEFA hier standhält und das nicht nur ein Aufmucken ist. Der Fakt, dass alle Verbände das Vorgehen absegnen, ist tatsächlich bemerkenswert. Das hab ich so nicht erwartet.


Ich bin auch ein bißchen fassungslos.
Unter allen Szenarien, die ich mir als Ergebnis dieser Dringlichkeitssitzung vorstellen konnte, war der Boykott aus meiner Sicht die allerunwahrscheinlichste.
Keine Ahnung, wann mich die UEFA zuletzt positiv überrascht hat - heute haben sie es jedenfalls geschafft.
Ich gebe zu, mich mit meiner sarkastischen Prognose komplett geirrt zu haben.

@Neopunk
Ich versteh Deinen Punkt - und insbesondere mit der Blase, in der wir Europäer da oftmals leben, hast Du natürlich auch recht.
Aber es kann doch nicht sein, dass sich ein Einzelner zum FOMAL (FIFA-Obermotz auf Lebenszeit) ernennt (denn wer würde denn wohl Chef der neuen Institution? rolleyes ) und damit für die nächsten 30+ Jahre an allen FIFA-Gremien vorbeiregieren kann (weil er allein übers Geld entscheiden kann), ohne auch nur die Möglichkeit seiner Abwahl?
Daran ist nichts "demokratish", das ist bestenfalls Trump-Demokratie. Aber da die beiden ja best buddies sind, ist diese Entwicklung jetzt auch nicht so überraschend.

Ich bin noch nicht überzeugt, dass alle UEFA-Mitgliedsstaaten standhaft bleiben, aber dieser erste Schritt war richtig.
Und überfällig war er auch!

•     •     •

"Goodness is about what you do - not who you pray to." (Terry Pratchett)

Borussia Dortmund - Sheffield Wednesday - Daring Club Echternach - Ferencvaros Budapest


Zitat von epitomator
Würde in einem neuen Wettbewerb unter neuem Träger die FIFA die bisherigen Weltmeisterschaftstitel aberkennen können?

Sind die Titel FIFA-gebunden?


Nein. Es wäre dann wie beim Boxen, da gibt es zig Weltmeister verschiedener Verbände. Ohne UEFA ist die FIFA dem Untergang geweiht, kein Schwein schaut sich hier eine WM ohne europäische Mannschaften an wenn die Komoren gegen die Kapverden im Halbfinale spielen. 100.000 Zuschauer maximal.

Ich denke schon, dass man die Süamerikaner gewinnen könnte, wenn man dad überhaupt will so wie die spielen.

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A lot of football success is in the mind. You must believe you are the best and then make sure that you are. (Bill Shankly)

Zitat von Zehner_UK
Zitat von NoFairPlay


Nur würde es halt in meinen Augen mehr Sinn machen wenn man die übernächste WM in Saudi-Arabien boykottieren würde. Boykottiert man die WM in Spanien und Portugal, dann schneidet man sich ins eigenen Fleisch meiner Meinung nach.


Nee sehe ich nicht so, eine WM wie wir sie bisher kannten wird es dann nicht mehr geben. Es sei den man gruendet eine Alternativ Association.

Sehe aber schon wie Hoeness sich beschweren wird wenn durch den Boykott einer Club WM zig Millionen an Einnahmen/Preisgeldern wegfallen werden.

Letztlich wird sich Infantino nun mit seinen potenziellen Geldgebern beraten und entweder klein beigeben oder es halt ohne die UEFA durchziehen. (Wenn tatsaechlich Trump und Konsorten Geldgeber sind, denen ist das egal, denen geht es nur um die $$$. Nicht um den Fussball. Dann, siehe oben, wird es keine WM wie wir sie kennen mehr geben. Vielleicht sogar ganz gut so, denn eine WM wie in z.B. Katar, die ja auch "gekauft" worden ist braucht niemand.)
Erstmal Hut ab an die UEFA das sie das überhaupt mal in Erwägung zieht, den so kann es definitiv nicht weitergehen.
Anscheinend ist ja auch der Südamerikanische und der Asiatische Verband der gleichen Meinung wie die UEFA, ob sie den Boykott auch anstreben ist ein anderes Thema.
Sollte es so sein das sich weitere Verbände anschließen wäre ein neuer Wettbewerb sicher ein Thema.
Im Sinne des Fußballs hoffe ich wirklich das man hier jetzt hart bleibt und der FIFA die Stirn bietet, den die Verbände die das befürworten haben mit Fußball nichts am Hut und so wie es momentan läuft kann ich gut auf die WM verzichten.
Tja am Ende heißt die Schlagzeile "Spanien ist der letzte FIFA Weltmeister"

Mal sehen was sich Trump einmischt und Europa auf seine Weise droht. 😅
Zitat von robstar

Sehr gut so. Und wenn die frech werden, würde ich gleich eine zweite EM ankündigen die parallel zur nächsten WM stattfindet. Mal sehen für welche Veranstlatung sich die Sponsoren und die Fussballinteressierten entscheiden...

Ich nehme den Post mal exemplarisch, da viele Foristen die „Macht“ bei Europa sehen.

Vielleicht bin ich ja zu pessimistisch: Der Sport ist so politisch geworden in den letzten Jahren, dass mich nicht einmal wundern würde, wenn Trump morgen Strafzölle gegen die Länder androht, die einen FIFA Boykott erwägen.

Er wäre ja letztlich auch einer von denen, die damit Geld verdienen würden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spaaamer am 30.07.2026 um 19:16 Uhr bearbeitet
Zitat von Zehner_UK
Zitat von NoFairPlay

Die UEFA hat jetzt einmal für die Presse und die Fans Stellung bezogen, durchhalten werden sie das aber nicht.
Unter den 55 Nationalverbänden Europas sind dann doch auch noch die einen oder anderen schwarzen Schafe ... und ich würde mal behaupten, der DFB gehört dazu ^^

Worst Case wäre das man aus PR Gründen die Frauen WM boykottiert. Und für alle die denken dass das Geld (Sponsoren, Werbung, Merchandise, TV-Rechte, Wetten) in Europa verdient ... Die Zeiten sind vorbei!
I

Nee, der DFB ist der allerletzte der umfällt. DFB und GIanni ist alles andere als ein Match. Insbesondere nach der WM in Katar.

Nur würde es halt in meinen Augen mehr Sinn machen wenn man die übernächste WM in Saudi-Arabien boykottieren würde. Boykottiert man die WM in Spanien und Portugal, dann schneidet man sich ins eigenen Fleisch meiner Meinung nach.


Man muss sofort und konsequent reagieren. Wenn man bis 2034 wartet, macht man sich unglaubwürdig.
Sich ins eigene Fleisch zu schneiden, gehört dann wohl dazu. So wie sich der DFB und Politiker positionieren (Stadionverbote für Infantino in deutschen Stadien) ist das Gegenteil der Trump Politik und lässt die Chancen auf die Austragung in Deutschland für 2038 oder 42 wohl ins Bodenlose sinken. Aber dann ist das halt so.

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Arminia till I die!
Wie sieht das denn mit den Übertragungsrechten für die WM 2030 aus? Die sind ja zumindest in Deutschland, soweit ich das weiß, bereits an MagentaTV vergeben. Sind die im Rest der Welt auch schon vergeben? Und kann MagentaTV von dem Vertrag eventuell zurücktreten, weil ein Austritt der Europäer nicht vorhersehbar war? Oder hat die FIFA ihre Einnahmen für 2030 quasi schon sicher und würde die finanziellen Konsequenzen eines Austritts der Europäer erst ab 2034 zu spüren bekommen?

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Du kannst nicht durch Geschwindigkeit wettmachen, was dir an Richtung fehlt.
Zitat von G_Verbeek
Ich verstehe nur den Sinn des Deals nicht, du hast kurzfristig einen riesige haufen Geld, aber langfristig büst du Einnahmen und Mitbestimmungsrechte ein, die dann an die Investoren gehen. Wo ist das der Sinn? Wofür sollen die 4 Milliarden denn sinnvoll eingesetzt werden?

Infantino darf laut FIFA Statuten nur noch bei der nächsten Wahl antreten, danach darf er nicht mehr kandidieren.
Mit dem Deal soll ja auch eine neue Firma (nenne es wie man will) gegründet werden die die Rechte verwaltet. Die Investoren investieren, aber haben nichts zu melden. Die bekommen ihren Anteil und gut ist.
Infantino kann der neuen Firma dann natürlich nahtlos vorstehen und am Geldzipfel der FIFA bleiben. Dadurch kontrolliert er die FIFA nach seiner Zeit als Präsident und kontrolliert vor allem den Präsidenten der FIFA nach ihm. Denn wer das Geld kontrolliert, kontrolliert alles.

Er wäre also quasi unantastbar.
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