Fankultur in Köln
15.03.2012 - 23:46 Uhr
04.03.2026 - 11:17 Uhr
Zitat von wuerzbock
Man kann auch darüber diskutieren, ob die Ultras nicht den Fan als einer der ihren inszenieren. Im Zweifel gibt es dann auch auf die Fresse, wenn einer doch was anstimmen will.
Allgemein halte ich wenig von diesem Todes- und Märtyrerkult, den Ultras gerne pflegen. Erinnert mich an politische Systeme, in denen ich definitiv nicht leben möchte. Da verehrt man auch Tod, Opferkult und Martyrium, bevor die Schwarte richtig kracht. Daher habe ich bei solchen kollektivistischen Zeremonien der Ultras schnell ein Störgefühl.
Man kann auch darüber diskutieren, ob die Ultras nicht den Fan als einer der ihren inszenieren. Im Zweifel gibt es dann auch auf die Fresse, wenn einer doch was anstimmen will.
Allgemein halte ich wenig von diesem Todes- und Märtyrerkult, den Ultras gerne pflegen. Erinnert mich an politische Systeme, in denen ich definitiv nicht leben möchte. Da verehrt man auch Tod, Opferkult und Martyrium, bevor die Schwarte richtig kracht. Daher habe ich bei solchen kollektivistischen Zeremonien der Ultras schnell ein Störgefühl.
Wie empathielos will man eigentlich sein? Unfassbar, unfassbar.
04.03.2026 - 11:46 Uhr
Zitat von keolner
Also ich bin ja bekanntlich kein Fan unserer Ultras und empfinde auch so ziemlich alles, was sie tun als Selbstdarstellung, aber in diesem Fall verstehe ich nicht, wie man auf diese Idee kommt.
Mal abgesehen davon, dass es völlig unerheblich ist, wie du das für dich entscheiden würdest, aber da ist ein Mensch gestorben, der vermutlich nicht alleine im Stadion war, ein Mensch, der vermutlich Familie und Freunde hat und auch da geht es um Taktgefühl.
Ganz ehrlich, wenn ich sterben sollte interessiert es mich doch einen scheiß, ob der FC danach noch gewinnt, verliert, oder in die Verbandsliga absteigt, ich bin tot. Natürlich erwarte ich dann nicht, dass die Welt für mich still steht, aber ich würde mir für meine Angehörigen wünschen, dass sie nicht sofort mit Dauergesängen beschallt werden, zumindest bis sie das Stadion verlassen haben. Am Ende kann ich eben von meiner Sicht genau so wenig auf alle schließen, wie du von deiner und deswegen finde ich die Schlussfolgerung etwas deplatziert.
Natürlich kann es sein, dass das alles nur Selbstinszenierung ist, aber ich freue mich über jedes Stück Menschlichkeit, das unsere Ultras zwischen all den Entgleisungen noch zeigen und rege mich lieber über den nächsten Platzsturm bei einem Jugendspiel auf, als über Anteilnahme (egal ob ehrlich, oder nicht).
Dazu kommt, dass ich eh stark daran zweifele, dass die Frage "Schweigen, oder singen?" am Ende wirklich über Sieg, Remis, oder Niederlage entscheidet, dafür sehe ich einfach null Anhaltspunkte und das Spiel gegen Hoffenheim belegt sogar eher das Gegenteil.
Daher überwiegen für mich insgesamt die positiven Aspekte, wenn die Ultras zumindest zeitweise ihren Support einstellen gegenüber der entfernten Möglichkeit mit Weitergesang das Spielgeschehen signifikant zu beeinflussen.
Zitat von KSKChris
Ich bin grundsätzlich jemand, der den Ultras mehr positives denn negatives abgewinnt und verteidige oft genug, wenn andere draufhauen. Das nur vorneweg.
Party machen empfinde ich als falschen Ausdruck, darum geht es nicht. Für mich kommt man aus einem Zweck ins Stadion, und zwar um die Mannschaft anzufeuern und einen Beitrag zum Erfolg zu leisten. Das hat nichts mit Party machen zu tun.
Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Tragisch und traurig, dass dieser Unfall passiert ist und man kann das Einstellen des Supports grundsätzlich sicherlich als angemessen bewerten. Ich persönlich tue es nicht, weil es nichts ändert und das Fortsetzen des Anfeuerns aus meiner Sicht nichts damit zu tun hat, ob man Mitgefühl hat oder nicht.
Und nochmal. Wer, der ins Stadion geht um den FC zu supporten, würde sich denn als Opfer selber ein schweigendes Stadion wünschen, im Zweifel auf Kosten einer Niederlage? Also ich nicht. Sicherlich auch keiner der Ultras. Überhaupt jemand? Ich bezweifle es. Deswegen erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit der Aktion einfach nicht.
Zitat von FCAgnes
Der Mann wurde lange wiederbelebt und dann ins Krankenhaus gefahren und die Ultras haben die Info bekommen, dass es nicht gut aussieht. Keine 24h später ist der Mann Tod. Und ihr wollt das die Leute da Party und Stimmung machen? Empathie scheint komplett verloren gegangen zu sein, Hauptsache man kann gegen die Ultras hetzen. Ich bin sicher nicht mit allem was die da machen einverstanden aber wie man hier was zum meckern finden kann? Unglaublich.
Der Mann wurde lange wiederbelebt und dann ins Krankenhaus gefahren und die Ultras haben die Info bekommen, dass es nicht gut aussieht. Keine 24h später ist der Mann Tod. Und ihr wollt das die Leute da Party und Stimmung machen? Empathie scheint komplett verloren gegangen zu sein, Hauptsache man kann gegen die Ultras hetzen. Ich bin sicher nicht mit allem was die da machen einverstanden aber wie man hier was zum meckern finden kann? Unglaublich.
Ich bin grundsätzlich jemand, der den Ultras mehr positives denn negatives abgewinnt und verteidige oft genug, wenn andere draufhauen. Das nur vorneweg.
Party machen empfinde ich als falschen Ausdruck, darum geht es nicht. Für mich kommt man aus einem Zweck ins Stadion, und zwar um die Mannschaft anzufeuern und einen Beitrag zum Erfolg zu leisten. Das hat nichts mit Party machen zu tun.
Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Tragisch und traurig, dass dieser Unfall passiert ist und man kann das Einstellen des Supports grundsätzlich sicherlich als angemessen bewerten. Ich persönlich tue es nicht, weil es nichts ändert und das Fortsetzen des Anfeuerns aus meiner Sicht nichts damit zu tun hat, ob man Mitgefühl hat oder nicht.
Und nochmal. Wer, der ins Stadion geht um den FC zu supporten, würde sich denn als Opfer selber ein schweigendes Stadion wünschen, im Zweifel auf Kosten einer Niederlage? Also ich nicht. Sicherlich auch keiner der Ultras. Überhaupt jemand? Ich bezweifle es. Deswegen erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit der Aktion einfach nicht.
Also ich bin ja bekanntlich kein Fan unserer Ultras und empfinde auch so ziemlich alles, was sie tun als Selbstdarstellung, aber in diesem Fall verstehe ich nicht, wie man auf diese Idee kommt.
Mal abgesehen davon, dass es völlig unerheblich ist, wie du das für dich entscheiden würdest, aber da ist ein Mensch gestorben, der vermutlich nicht alleine im Stadion war, ein Mensch, der vermutlich Familie und Freunde hat und auch da geht es um Taktgefühl.
Ganz ehrlich, wenn ich sterben sollte interessiert es mich doch einen scheiß, ob der FC danach noch gewinnt, verliert, oder in die Verbandsliga absteigt, ich bin tot. Natürlich erwarte ich dann nicht, dass die Welt für mich still steht, aber ich würde mir für meine Angehörigen wünschen, dass sie nicht sofort mit Dauergesängen beschallt werden, zumindest bis sie das Stadion verlassen haben. Am Ende kann ich eben von meiner Sicht genau so wenig auf alle schließen, wie du von deiner und deswegen finde ich die Schlussfolgerung etwas deplatziert.
Natürlich kann es sein, dass das alles nur Selbstinszenierung ist, aber ich freue mich über jedes Stück Menschlichkeit, das unsere Ultras zwischen all den Entgleisungen noch zeigen und rege mich lieber über den nächsten Platzsturm bei einem Jugendspiel auf, als über Anteilnahme (egal ob ehrlich, oder nicht).
Dazu kommt, dass ich eh stark daran zweifele, dass die Frage "Schweigen, oder singen?" am Ende wirklich über Sieg, Remis, oder Niederlage entscheidet, dafür sehe ich einfach null Anhaltspunkte und das Spiel gegen Hoffenheim belegt sogar eher das Gegenteil.
Daher überwiegen für mich insgesamt die positiven Aspekte, wenn die Ultras zumindest zeitweise ihren Support einstellen gegenüber der entfernten Möglichkeit mit Weitergesang das Spielgeschehen signifikant zu beeinflussen.
Für mich kam bei dem Spiel gleich eine Frage auf:
Gab es auch so etwas vor 20-30 Jahren?
Falls ja, dann habe ich es nicht mitbekommen. Für mich ist es eher ein "Trend" und da komme ich zur nächsten Frage:
Wie wird es sich weiterentwickeln bzw. was ist der nächste Schritt?
Wird ins Zukunft das Spiel bei einem medizinischen Notfall in der Fankurve unterbrochen oder gar im schlimmsten Fall (verstorben) abgebrochen. Es wurden ja auch schon Fussballspiele abgebrochen, wenn ein Spieler zusammengebrochen ist.
Es ist halt, wo zieht man die Grenze.
04.03.2026 - 11:53 Uhr
Was man vermutlich kritisch feststellen kann, ist, dass unsere Ultras in vielem extremer sind als die meisten anderen.
Das fängt bei Pyro an, bei denen wir irgendwie immer noch mal eine drauf setzen und mehr zünden als es die anderen tun, und hört am anderen Ende des Spektrums auf bei dem Thema, das wir gerade hitzig diskutieren.
Extreme sind ja irgendwie selten gut.
Das fängt bei Pyro an, bei denen wir irgendwie immer noch mal eine drauf setzen und mehr zünden als es die anderen tun, und hört am anderen Ende des Spektrums auf bei dem Thema, das wir gerade hitzig diskutieren.
Extreme sind ja irgendwie selten gut.
04.03.2026 - 12:04 Uhr
Quelle: BILD
Ab der 3. Minute stellten die Bayern-Ultras in der Südkurve deswegen die Unterstützung für ihre Mannschaft ein – bis zum Abpfiff!
Zitat von KSKChris
Was man vermutlich kritisch feststellen kann, ist, dass unsere Ultras in vielem extremer sind als die meisten anderen.
Das fängt bei Pyro an, bei denen wir irgendwie immer noch mal eine drauf setzen und mehr zünden als es die anderen tun, und hört am anderen Ende des Spektrums auf bei dem Thema, das wir gerade hitzig diskutieren.
Extreme sind ja irgendwie selten gut.
Was man vermutlich kritisch feststellen kann, ist, dass unsere Ultras in vielem extremer sind als die meisten anderen.
Das fängt bei Pyro an, bei denen wir irgendwie immer noch mal eine drauf setzen und mehr zünden als es die anderen tun, und hört am anderen Ende des Spektrums auf bei dem Thema, das wir gerade hitzig diskutieren.
Extreme sind ja irgendwie selten gut.
Es ist halt wirklich nichts extremes, wie kommt man auf diese Idee es ist extrem keine Stimmung in so einem Fall zu machen? Worüber diskutieren wir in diesem Forum? Seid ihr noch bei euch? Es ist absolut gang und gebe.
Gibt im Übrigen auch Beispiele aus Schalke, Leipzig, Magdeburg etc. nichts Neues, nichts köln spezielles, einfach menschlich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCAgnes am 04.03.2026 um 12:07 Uhr bearbeitet
04.03.2026 - 12:27 Uhr
Zitat von FCAgnes
Es ist halt wirklich nichts extremes, wie kommt man auf diese Idee es ist extrem keine Stimmung in so einem Fall zu machen? Worüber diskutieren wir in diesem Forum? Seid ihr noch bei euch? Es ist absolut gang und gebe.
Gibt im Übrigen auch Beispiele aus Schalke, Leipzig, Magdeburg etc. nichts Neues, nichts köln spezielles, einfach menschlich.
Quelle: m.bild.de
Ab der 3. Minute stellten die Bayern-Ultras in der Südkurve deswegen die Unterstützung für ihre Mannschaft ein – bis zum Abpfiff!
Zitat von KSKChris
Was man vermutlich kritisch feststellen kann, ist, dass unsere Ultras in vielem extremer sind als die meisten anderen.
Das fängt bei Pyro an, bei denen wir irgendwie immer noch mal eine drauf setzen und mehr zünden als es die anderen tun, und hört am anderen Ende des Spektrums auf bei dem Thema, das wir gerade hitzig diskutieren.
Extreme sind ja irgendwie selten gut.
Was man vermutlich kritisch feststellen kann, ist, dass unsere Ultras in vielem extremer sind als die meisten anderen.
Das fängt bei Pyro an, bei denen wir irgendwie immer noch mal eine drauf setzen und mehr zünden als es die anderen tun, und hört am anderen Ende des Spektrums auf bei dem Thema, das wir gerade hitzig diskutieren.
Extreme sind ja irgendwie selten gut.
Es ist halt wirklich nichts extremes, wie kommt man auf diese Idee es ist extrem keine Stimmung in so einem Fall zu machen? Worüber diskutieren wir in diesem Forum? Seid ihr noch bei euch? Es ist absolut gang und gebe.
Gibt im Übrigen auch Beispiele aus Schalke, Leipzig, Magdeburg etc. nichts Neues, nichts köln spezielles, einfach menschlich.
Aber die Frage muss erlaubt sein, warum stellt man im Sinne des verunglückten Fans den Support für die Mannschaft ein?
Gibt es hier wirklich Fans im Forum, die sagen, dass sie sich wünschen, dass der Support für die Mannschaft eingestellt wird, wenn sie verunglücken sollten? Man kann doch auch im Sinne des Fans gedenken und den Support weiter fortführen und die Mannschaft weiter unterstützen, weil doch genau aus diesem Grund der Fan/die Fans in Stadion gehen?
Warum erweist man einem verunglückten Menschen nur Respekt, wenn man still ist?
Ich glaube ja, dass die Ultras vorrangig den Support einstellen, weil sie dann etwas machen, was auffällt. Und genau das wollen sie ja --> auffallen. Und wenn man auffällt, wird über einen gesprochen. Wenn man den Support einfach weiter fortführt, ist ja alles wie immer und man fällt nicht auf.
Für mich ist diese Aktion der Ultras nicht Hauptsächlich dem Respekt gegenüber dem verunglückten Fan geschuldet, an erster Stelle steht "das Auffallen" und in den Mittelpunkt rücken und das über diese Gruppierung gesprochen wird. Es wird also gern als Vorwand genommen, um eigene Interessen zu pushen (meine Sicht).
04.03.2026 - 12:38 Uhr
Zitat von Walper2000
Aber die Frage muss erlaubt sein, warum stellt man im Sinne des verunglückten Fans den Support für die Mannschaft ein?
Gibt es hier wirklich Fans im Forum, die sagen, dass sie sich wünschen, dass der Support für die Mannschaft eingestellt wird, wenn sie verunglücken sollten? Man kann doch auch im Sinne des Fans gedenken und den Support weiter fortführen und die Mannschaft weiter unterstützen, weil doch genau aus diesem Grund der Fan/die Fans in Stadion gehen?
Warum erweist man einem verunglückten Menschen nur Respekt, wenn man still ist?
Ich glaube ja, dass die Ultras vorrangig den Support einstellen, weil sie dann etwas machen, was auffällt. Und genau das wollen sie ja --> auffallen. Und wenn man auffällt, wird über einen gesprochen. Wenn man den Support einfach weiter fortführt, ist ja alles wie immer und man fällt nicht auf.
Für mich ist diese Aktion der Ultras nicht Hauptsächlich dem Respekt gegenüber dem verunglückten Fan geschuldet, an erster Stelle steht "das Auffallen" und in den Mittelpunkt rücken und das über diese Gruppierung gesprochen wird. Es wird also gern als Vorwand genommen, um eigene Interessen zu pushen (meine Sicht).
Zitat von FCAgnes
Es ist halt wirklich nichts extremes, wie kommt man auf diese Idee es ist extrem keine Stimmung in so einem Fall zu machen? Worüber diskutieren wir in diesem Forum? Seid ihr noch bei euch? Es ist absolut gang und gebe.
Gibt im Übrigen auch Beispiele aus Schalke, Leipzig, Magdeburg etc. nichts Neues, nichts köln spezielles, einfach menschlich.
Quelle: m.bild.de
Ab der 3. Minute stellten die Bayern-Ultras in der Südkurve deswegen die Unterstützung für ihre Mannschaft ein – bis zum Abpfiff!
Zitat von KSKChris
Was man vermutlich kritisch feststellen kann, ist, dass unsere Ultras in vielem extremer sind als die meisten anderen.
Das fängt bei Pyro an, bei denen wir irgendwie immer noch mal eine drauf setzen und mehr zünden als es die anderen tun, und hört am anderen Ende des Spektrums auf bei dem Thema, das wir gerade hitzig diskutieren.
Extreme sind ja irgendwie selten gut.
Was man vermutlich kritisch feststellen kann, ist, dass unsere Ultras in vielem extremer sind als die meisten anderen.
Das fängt bei Pyro an, bei denen wir irgendwie immer noch mal eine drauf setzen und mehr zünden als es die anderen tun, und hört am anderen Ende des Spektrums auf bei dem Thema, das wir gerade hitzig diskutieren.
Extreme sind ja irgendwie selten gut.
Es ist halt wirklich nichts extremes, wie kommt man auf diese Idee es ist extrem keine Stimmung in so einem Fall zu machen? Worüber diskutieren wir in diesem Forum? Seid ihr noch bei euch? Es ist absolut gang und gebe.
Gibt im Übrigen auch Beispiele aus Schalke, Leipzig, Magdeburg etc. nichts Neues, nichts köln spezielles, einfach menschlich.
Aber die Frage muss erlaubt sein, warum stellt man im Sinne des verunglückten Fans den Support für die Mannschaft ein?
Gibt es hier wirklich Fans im Forum, die sagen, dass sie sich wünschen, dass der Support für die Mannschaft eingestellt wird, wenn sie verunglücken sollten? Man kann doch auch im Sinne des Fans gedenken und den Support weiter fortführen und die Mannschaft weiter unterstützen, weil doch genau aus diesem Grund der Fan/die Fans in Stadion gehen?
Warum erweist man einem verunglückten Menschen nur Respekt, wenn man still ist?
Ich glaube ja, dass die Ultras vorrangig den Support einstellen, weil sie dann etwas machen, was auffällt. Und genau das wollen sie ja --> auffallen. Und wenn man auffällt, wird über einen gesprochen. Wenn man den Support einfach weiter fortführt, ist ja alles wie immer und man fällt nicht auf.
Für mich ist diese Aktion der Ultras nicht Hauptsächlich dem Respekt gegenüber dem verunglückten Fan geschuldet, an erster Stelle steht "das Auffallen" und in den Mittelpunkt rücken und das über diese Gruppierung gesprochen wird. Es wird also gern als Vorwand genommen, um eigene Interessen zu pushen (meine Sicht).
Naja die Aktion fällt ja Vorallem daher auf das im Nachhinein darüber gemeckert wurde, erst vom Trainer und nun hier von diversen Mitgliedern. Anderswo gibt es diese Diskussion so garnicht.
Und zum Thema, ich als toter. Natürlich ist es einem egal wie sich das Stadion verhält, wenn man Tod . Man ist ja Tod.
Ich empfinde es aber dennoch als respektlos und pietätlos sich dann auf der Südkurve hinzustellen und karnevalslieder oder andere Lieder anzustimmen und zu singen. Solidarität ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil von Fan- und Ultrakultur, was man auch daran sieht das sich die gegnerischen Fans/Ultras ja ebenfalls an diesen „Boykotten“ beteiligen.
Und wie gesagt, es war bekannt, dass der Mann im Stadion wiederbelebt wurde aber weiter in einem kritischen Zustand war und weiter um sein Leben kämpft. Das ist nochmal anders als wenn nach dem Einsatz derjenige wieder steht und halbwegs fit ist. In den Fällen wird ja der Support dann auch weitergeführt.
In einem Fall wie gegen hoffenheim, da ist dann ein Menschenleben mehr wert als der Support bei einem Spiel.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCAgnes am 04.03.2026 um 12:40 Uhr bearbeitet
04.03.2026 - 12:51 Uhr
Zitat von FCAgnes
Naja die Aktion fällt ja Vorallem daher auf das im Nachhinein darüber gemeckert wurde, erst vom Trainer und nun hier von diversen Mitgliedern. Anderswo gibt es diese Diskussion so garnicht.
Und zum Thema, ich als toter. Natürlich ist es einem egal wie sich das Stadion verhält, wenn man Tod . Man ist ja Tod.
Ich empfinde es aber dennoch als respektlos und pietätlos sich dann auf der Südkurve hinzustellen und karnevalslieder oder andere Lieder anzustimmen und zu singen. Solidarität ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil von Fan- und Ultrakultur, was man auch daran sieht das sich die gegnerischen Fans/Ultras ja ebenfalls an diesen „Boykotten“ beteiligen.
Und wie gesagt, es war bekannt, dass der Mann im Stadion wiederbelebt wurde aber weiter in einem kritischen Zustand war und weiter um sein Leben kämpft. Das ist nochmal anders als wenn nach dem Einsatz derjenige wieder steht und halbwegs fit ist. In den Fällen wird ja der Support dann auch weitergeführt.
In einem Fall wie gegen hoffenheim, da ist dann ein Menschenleben mehr wert als der Support bei einem Spiel.
Zitat von Walper2000
Aber die Frage muss erlaubt sein, warum stellt man im Sinne des verunglückten Fans den Support für die Mannschaft ein?
Gibt es hier wirklich Fans im Forum, die sagen, dass sie sich wünschen, dass der Support für die Mannschaft eingestellt wird, wenn sie verunglücken sollten? Man kann doch auch im Sinne des Fans gedenken und den Support weiter fortführen und die Mannschaft weiter unterstützen, weil doch genau aus diesem Grund der Fan/die Fans in Stadion gehen?
Warum erweist man einem verunglückten Menschen nur Respekt, wenn man still ist?
Ich glaube ja, dass die Ultras vorrangig den Support einstellen, weil sie dann etwas machen, was auffällt. Und genau das wollen sie ja --> auffallen. Und wenn man auffällt, wird über einen gesprochen. Wenn man den Support einfach weiter fortführt, ist ja alles wie immer und man fällt nicht auf.
Für mich ist diese Aktion der Ultras nicht Hauptsächlich dem Respekt gegenüber dem verunglückten Fan geschuldet, an erster Stelle steht "das Auffallen" und in den Mittelpunkt rücken und das über diese Gruppierung gesprochen wird. Es wird also gern als Vorwand genommen, um eigene Interessen zu pushen (meine Sicht).
Zitat von FCAgnes
Es ist halt wirklich nichts extremes, wie kommt man auf diese Idee es ist extrem keine Stimmung in so einem Fall zu machen? Worüber diskutieren wir in diesem Forum? Seid ihr noch bei euch? Es ist absolut gang und gebe.
Gibt im Übrigen auch Beispiele aus Schalke, Leipzig, Magdeburg etc. nichts Neues, nichts köln spezielles, einfach menschlich.
Quelle: m.bild.de
Ab der 3. Minute stellten die Bayern-Ultras in der Südkurve deswegen die Unterstützung für ihre Mannschaft ein – bis zum Abpfiff!
Zitat von KSKChris
Was man vermutlich kritisch feststellen kann, ist, dass unsere Ultras in vielem extremer sind als die meisten anderen.
Das fängt bei Pyro an, bei denen wir irgendwie immer noch mal eine drauf setzen und mehr zünden als es die anderen tun, und hört am anderen Ende des Spektrums auf bei dem Thema, das wir gerade hitzig diskutieren.
Extreme sind ja irgendwie selten gut.
Was man vermutlich kritisch feststellen kann, ist, dass unsere Ultras in vielem extremer sind als die meisten anderen.
Das fängt bei Pyro an, bei denen wir irgendwie immer noch mal eine drauf setzen und mehr zünden als es die anderen tun, und hört am anderen Ende des Spektrums auf bei dem Thema, das wir gerade hitzig diskutieren.
Extreme sind ja irgendwie selten gut.
Es ist halt wirklich nichts extremes, wie kommt man auf diese Idee es ist extrem keine Stimmung in so einem Fall zu machen? Worüber diskutieren wir in diesem Forum? Seid ihr noch bei euch? Es ist absolut gang und gebe.
Gibt im Übrigen auch Beispiele aus Schalke, Leipzig, Magdeburg etc. nichts Neues, nichts köln spezielles, einfach menschlich.
Aber die Frage muss erlaubt sein, warum stellt man im Sinne des verunglückten Fans den Support für die Mannschaft ein?
Gibt es hier wirklich Fans im Forum, die sagen, dass sie sich wünschen, dass der Support für die Mannschaft eingestellt wird, wenn sie verunglücken sollten? Man kann doch auch im Sinne des Fans gedenken und den Support weiter fortführen und die Mannschaft weiter unterstützen, weil doch genau aus diesem Grund der Fan/die Fans in Stadion gehen?
Warum erweist man einem verunglückten Menschen nur Respekt, wenn man still ist?
Ich glaube ja, dass die Ultras vorrangig den Support einstellen, weil sie dann etwas machen, was auffällt. Und genau das wollen sie ja --> auffallen. Und wenn man auffällt, wird über einen gesprochen. Wenn man den Support einfach weiter fortführt, ist ja alles wie immer und man fällt nicht auf.
Für mich ist diese Aktion der Ultras nicht Hauptsächlich dem Respekt gegenüber dem verunglückten Fan geschuldet, an erster Stelle steht "das Auffallen" und in den Mittelpunkt rücken und das über diese Gruppierung gesprochen wird. Es wird also gern als Vorwand genommen, um eigene Interessen zu pushen (meine Sicht).
Naja die Aktion fällt ja Vorallem daher auf das im Nachhinein darüber gemeckert wurde, erst vom Trainer und nun hier von diversen Mitgliedern. Anderswo gibt es diese Diskussion so garnicht.
Und zum Thema, ich als toter. Natürlich ist es einem egal wie sich das Stadion verhält, wenn man Tod . Man ist ja Tod.
Ich empfinde es aber dennoch als respektlos und pietätlos sich dann auf der Südkurve hinzustellen und karnevalslieder oder andere Lieder anzustimmen und zu singen. Solidarität ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil von Fan- und Ultrakultur, was man auch daran sieht das sich die gegnerischen Fans/Ultras ja ebenfalls an diesen „Boykotten“ beteiligen.
Und wie gesagt, es war bekannt, dass der Mann im Stadion wiederbelebt wurde aber weiter in einem kritischen Zustand war und weiter um sein Leben kämpft. Das ist nochmal anders als wenn nach dem Einsatz derjenige wieder steht und halbwegs fit ist. In den Fällen wird ja der Support dann auch weitergeführt.
In einem Fall wie gegen hoffenheim, da ist dann ein Menschenleben mehr wert als der Support bei einem Spiel.
Sorry, wenn es etwas hart wird. Aber am Tag der Toten in Mexico wird gefeiert, gelacht und gegessen und getrunken. Also zeigen diese Menschen keinen Respekt vor den Verstorbenen?
Genauso, erinnerst du dich noch an das letzte Spiel in Nizza? Da gab es auch verletzte Fans. Wo war da der Respekt der Ultras? Wo sind sie dort still geblieben?
Und nochmal die Frage ganz konkret an Dich: Also in deinem Fall, wenn du verunglückst bei einem Spiel des FC's, wünschst du dir ganz klar, dass der Support eingestellt wird? Dies empfindest du dann als Respekt?
Theoretisch dürfte es nach deiner Aussage aber gar nicht gehen, weil du ja "Tod" bist.
Die Ultras zeigen keinen Respekt. Sie (Vorsicht! Harte Aussage von mir) heucheln Respekt und nutzen dies als Vorwand, um sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Wie viele Ultras waren bei der Beerdigung oder haben der Familie ihr Beileid persönlich ausgesprochen? Wo war der Trauermarsch für den verstorbenen Fan?
04.03.2026 - 13:34 Uhr
Zitat von Walper2000
Sorry, wenn es etwas hart wird. Aber am Tag der Toten in Mexico wird gefeiert, gelacht und gegessen und getrunken. Also zeigen diese Menschen keinen Respekt vor den Verstorbenen?
Genauso, erinnerst du dich noch an das letzte Spiel in Nizza? Da gab es auch verletzte Fans. Wo war da der Respekt der Ultras? Wo sind sie dort still geblieben?
Und nochmal die Frage ganz konkret an Dich: Also in deinem Fall, wenn du verunglückst bei einem Spiel des FC's, wünschst du dir ganz klar, dass der Support eingestellt wird? Dies empfindest du dann als Respekt?
Theoretisch dürfte es nach deiner Aussage aber gar nicht gehen, weil du ja "Tod" bist.
Die Ultras zeigen keinen Respekt. Sie (Vorsicht! Harte Aussage von mir) heucheln Respekt und nutzen dies als Vorwand, um sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Wie viele Ultras waren bei der Beerdigung oder haben der Familie ihr Beileid persönlich ausgesprochen? Wo war der Trauermarsch für den verstorbenen Fan?
Zitat von FCAgnes
Naja die Aktion fällt ja Vorallem daher auf das im Nachhinein darüber gemeckert wurde, erst vom Trainer und nun hier von diversen Mitgliedern. Anderswo gibt es diese Diskussion so garnicht.
Und zum Thema, ich als toter. Natürlich ist es einem egal wie sich das Stadion verhält, wenn man Tod . Man ist ja Tod.
Ich empfinde es aber dennoch als respektlos und pietätlos sich dann auf der Südkurve hinzustellen und karnevalslieder oder andere Lieder anzustimmen und zu singen. Solidarität ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil von Fan- und Ultrakultur, was man auch daran sieht das sich die gegnerischen Fans/Ultras ja ebenfalls an diesen „Boykotten“ beteiligen.
Und wie gesagt, es war bekannt, dass der Mann im Stadion wiederbelebt wurde aber weiter in einem kritischen Zustand war und weiter um sein Leben kämpft. Das ist nochmal anders als wenn nach dem Einsatz derjenige wieder steht und halbwegs fit ist. In den Fällen wird ja der Support dann auch weitergeführt.
In einem Fall wie gegen hoffenheim, da ist dann ein Menschenleben mehr wert als der Support bei einem Spiel.
Zitat von Walper2000
Aber die Frage muss erlaubt sein, warum stellt man im Sinne des verunglückten Fans den Support für die Mannschaft ein?
Gibt es hier wirklich Fans im Forum, die sagen, dass sie sich wünschen, dass der Support für die Mannschaft eingestellt wird, wenn sie verunglücken sollten? Man kann doch auch im Sinne des Fans gedenken und den Support weiter fortführen und die Mannschaft weiter unterstützen, weil doch genau aus diesem Grund der Fan/die Fans in Stadion gehen?
Warum erweist man einem verunglückten Menschen nur Respekt, wenn man still ist?
Ich glaube ja, dass die Ultras vorrangig den Support einstellen, weil sie dann etwas machen, was auffällt. Und genau das wollen sie ja --> auffallen. Und wenn man auffällt, wird über einen gesprochen. Wenn man den Support einfach weiter fortführt, ist ja alles wie immer und man fällt nicht auf.
Für mich ist diese Aktion der Ultras nicht Hauptsächlich dem Respekt gegenüber dem verunglückten Fan geschuldet, an erster Stelle steht "das Auffallen" und in den Mittelpunkt rücken und das über diese Gruppierung gesprochen wird. Es wird also gern als Vorwand genommen, um eigene Interessen zu pushen (meine Sicht).
Zitat von FCAgnes
Es ist halt wirklich nichts extremes, wie kommt man auf diese Idee es ist extrem keine Stimmung in so einem Fall zu machen? Worüber diskutieren wir in diesem Forum? Seid ihr noch bei euch? Es ist absolut gang und gebe.
Gibt im Übrigen auch Beispiele aus Schalke, Leipzig, Magdeburg etc. nichts Neues, nichts köln spezielles, einfach menschlich.
Quelle: m.bild.de
Ab der 3. Minute stellten die Bayern-Ultras in der Südkurve deswegen die Unterstützung für ihre Mannschaft ein – bis zum Abpfiff!
Zitat von KSKChris
Was man vermutlich kritisch feststellen kann, ist, dass unsere Ultras in vielem extremer sind als die meisten anderen.
Das fängt bei Pyro an, bei denen wir irgendwie immer noch mal eine drauf setzen und mehr zünden als es die anderen tun, und hört am anderen Ende des Spektrums auf bei dem Thema, das wir gerade hitzig diskutieren.
Extreme sind ja irgendwie selten gut.
Was man vermutlich kritisch feststellen kann, ist, dass unsere Ultras in vielem extremer sind als die meisten anderen.
Das fängt bei Pyro an, bei denen wir irgendwie immer noch mal eine drauf setzen und mehr zünden als es die anderen tun, und hört am anderen Ende des Spektrums auf bei dem Thema, das wir gerade hitzig diskutieren.
Extreme sind ja irgendwie selten gut.
Es ist halt wirklich nichts extremes, wie kommt man auf diese Idee es ist extrem keine Stimmung in so einem Fall zu machen? Worüber diskutieren wir in diesem Forum? Seid ihr noch bei euch? Es ist absolut gang und gebe.
Gibt im Übrigen auch Beispiele aus Schalke, Leipzig, Magdeburg etc. nichts Neues, nichts köln spezielles, einfach menschlich.
Aber die Frage muss erlaubt sein, warum stellt man im Sinne des verunglückten Fans den Support für die Mannschaft ein?
Gibt es hier wirklich Fans im Forum, die sagen, dass sie sich wünschen, dass der Support für die Mannschaft eingestellt wird, wenn sie verunglücken sollten? Man kann doch auch im Sinne des Fans gedenken und den Support weiter fortführen und die Mannschaft weiter unterstützen, weil doch genau aus diesem Grund der Fan/die Fans in Stadion gehen?
Warum erweist man einem verunglückten Menschen nur Respekt, wenn man still ist?
Ich glaube ja, dass die Ultras vorrangig den Support einstellen, weil sie dann etwas machen, was auffällt. Und genau das wollen sie ja --> auffallen. Und wenn man auffällt, wird über einen gesprochen. Wenn man den Support einfach weiter fortführt, ist ja alles wie immer und man fällt nicht auf.
Für mich ist diese Aktion der Ultras nicht Hauptsächlich dem Respekt gegenüber dem verunglückten Fan geschuldet, an erster Stelle steht "das Auffallen" und in den Mittelpunkt rücken und das über diese Gruppierung gesprochen wird. Es wird also gern als Vorwand genommen, um eigene Interessen zu pushen (meine Sicht).
Naja die Aktion fällt ja Vorallem daher auf das im Nachhinein darüber gemeckert wurde, erst vom Trainer und nun hier von diversen Mitgliedern. Anderswo gibt es diese Diskussion so garnicht.
Und zum Thema, ich als toter. Natürlich ist es einem egal wie sich das Stadion verhält, wenn man Tod . Man ist ja Tod.
Ich empfinde es aber dennoch als respektlos und pietätlos sich dann auf der Südkurve hinzustellen und karnevalslieder oder andere Lieder anzustimmen und zu singen. Solidarität ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil von Fan- und Ultrakultur, was man auch daran sieht das sich die gegnerischen Fans/Ultras ja ebenfalls an diesen „Boykotten“ beteiligen.
Und wie gesagt, es war bekannt, dass der Mann im Stadion wiederbelebt wurde aber weiter in einem kritischen Zustand war und weiter um sein Leben kämpft. Das ist nochmal anders als wenn nach dem Einsatz derjenige wieder steht und halbwegs fit ist. In den Fällen wird ja der Support dann auch weitergeführt.
In einem Fall wie gegen hoffenheim, da ist dann ein Menschenleben mehr wert als der Support bei einem Spiel.
Sorry, wenn es etwas hart wird. Aber am Tag der Toten in Mexico wird gefeiert, gelacht und gegessen und getrunken. Also zeigen diese Menschen keinen Respekt vor den Verstorbenen?
Genauso, erinnerst du dich noch an das letzte Spiel in Nizza? Da gab es auch verletzte Fans. Wo war da der Respekt der Ultras? Wo sind sie dort still geblieben?
Und nochmal die Frage ganz konkret an Dich: Also in deinem Fall, wenn du verunglückst bei einem Spiel des FC's, wünschst du dir ganz klar, dass der Support eingestellt wird? Dies empfindest du dann als Respekt?
Theoretisch dürfte es nach deiner Aussage aber gar nicht gehen, weil du ja "Tod" bist.
Die Ultras zeigen keinen Respekt. Sie (Vorsicht! Harte Aussage von mir) heucheln Respekt und nutzen dies als Vorwand, um sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Wie viele Ultras waren bei der Beerdigung oder haben der Familie ihr Beileid persönlich ausgesprochen? Wo war der Trauermarsch für den verstorbenen Fan?
Sorry aber was ist das für ein absolut sinnbefreiter Vergleich? Muss ich da echt drauf eingehen? Mehr Apfel und Birne geht kaum und auch sonst scheinst du eher wenig verstanden zu haben. Wenn ich im Stadion sterben sollte, dann ist es mir ganz egal was das Stadion macht, weil ich Tod bin. Darüber verschwende ich keine Gedanken, jeder muss aber selber wissen ob er sich dann auf den Zaun stellen will und das trömmelchen anstimmen möchte.
Genau so der Nizza Vergleich, wie bescheuert. Natürlich wird da nicht boykottiert wenn jemand dumme Spiele spielt und dann einen dummen Preis gewinnt. Versucht du gerade einen Mitte 20jährigen Hooligan, der sich prügeln wollte und dabei gestürzt ist mit einem 90 jährigen Mann der friedlich gestürzt ist und dabei in der Folge gestorben ist zu vergleichen? Merkst du eigentlich in deinem Hass oder deiner Abneigung noch etwas? Was ist das für eine Diskussion die wir hier führen. Das Thema wäre so lange vergessen wenn Leute wie du es nicht weiter aufmachen würden. Du willst dem Ganzen doch Aufmerksamkeit schenken? Absoluter Wahnsinn.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCAgnes am 04.03.2026 um 13:48 Uhr bearbeitet
04.03.2026 - 13:56 Uhr
Zitat von KSKChris
So paradox das klingen mag, auf mich wirkt es in gewisser Weise selbstdarstellerisch nach dem Motto „Seht her wie anständig und empathisch wir doch sind“.
Support während eines laufenden Notfalleinsatzes einzustellen kann ich ja nachvollziehen. Aber ein ganzes Spiel zu schweigen, dann noch aufgrund von nicht unklaren Informationen bzw. Gerüchten? Wem soll das was bringen? Ich verstehe es einfach nicht.
Womöglich verstehe ich es auch einfach nicht bzw. die Ultras sehen es schlicht anders und haben nach ihrem Gefühl gehandelt. So oder so hoffe ich, dass beim nächsten Fall anders gehandelt wird.
Zitat von GelsenHandy
Welches Motiv unterstellst du denn?
Zitat von KSKChris
Dazu kommen dann noch die plötzliche Häufung medizinischer Notfälle, die die Kurve gefühlt in jedem Heimspiel dieses Jahr mindestens temporär zum schweigen gebracht haben.
Ich bin ehrlich, wenn mir im Stadion mal was passieren sollte, wünsche ich mir eine Kurve, die die Mannschaft zum Sieg trägt und bestimmt kein Schweigemarsch. Wenn das nicht 99% der Stadionbesucher ebenso sehen, verstehe ich unser Stadion seit Jahrzehnten falsch. Ich zweifle die Ehrlichkeit dieser „wohlerzogenen Rücksichtnahme“ an und habe persönlich meinen Support auch nicht eingestellt.
Dazu kommen dann noch die plötzliche Häufung medizinischer Notfälle, die die Kurve gefühlt in jedem Heimspiel dieses Jahr mindestens temporär zum schweigen gebracht haben.
Ich bin ehrlich, wenn mir im Stadion mal was passieren sollte, wünsche ich mir eine Kurve, die die Mannschaft zum Sieg trägt und bestimmt kein Schweigemarsch. Wenn das nicht 99% der Stadionbesucher ebenso sehen, verstehe ich unser Stadion seit Jahrzehnten falsch. Ich zweifle die Ehrlichkeit dieser „wohlerzogenen Rücksichtnahme“ an und habe persönlich meinen Support auch nicht eingestellt.
Welches Motiv unterstellst du denn?
So paradox das klingen mag, auf mich wirkt es in gewisser Weise selbstdarstellerisch nach dem Motto „Seht her wie anständig und empathisch wir doch sind“.
Support während eines laufenden Notfalleinsatzes einzustellen kann ich ja nachvollziehen. Aber ein ganzes Spiel zu schweigen, dann noch aufgrund von nicht unklaren Informationen bzw. Gerüchten? Wem soll das was bringen? Ich verstehe es einfach nicht.
Womöglich verstehe ich es auch einfach nicht bzw. die Ultras sehen es schlicht anders und haben nach ihrem Gefühl gehandelt. So oder so hoffe ich, dass beim nächsten Fall anders gehandelt wird.
Ich finde die Unterstellung der Selbstdarstellung in dem Zusammenhang schon ziemlich ekelhaft.
In diesem Fall haben die ihren Support eingestellt nachdem jemand wiederbelebt wurde. Derjenige ist ja dann sogar verstorben. Dass es da erstmal keine normale Tagesordnung gibt, finde ich völlig nachvollziehbar.
Aber es kommt natürlich auf den Fall ein wenig an. Und das ist natürlich auch für die Ultras vorne aufm Zaun nicht immer leicht überschaubar. Aber ich glaube schon, dass es hier um "echte" Solidarität geht, denn im Endeffekt sind die ja im Stadion, weil sie supporten wollen. Und genau das machen sie dann nicht. Ich glaube nicht, dass die dann nach so einem Spiel nach hause gehen und sagen "Klasse" oder so.
Persönlich kann man das natürlich alles wieder sehen wie man will, das ist ja ganz subjektiv. Wenn ich im Stadion verunglücke, wäre es mir nicht so wichtig ob da drumherum weiter Support etc. ist. Wenn aber bspw. ein Angehöriger der auch Fan ist gerade um sein Leben kämpft und in der Kurve ist fette Party... das fände ich schon eher nicht so toll.
04.03.2026 - 14:18 Uhr
Dass es da erstmal keine normale Tagesordnung gibt, finde ich völlig nachvollziehbar.
Es verlangt auch niemand, dass die Südkurve "En unserem Veedel" singt, während der Notarzteinsatz läuft. Es geht auch nicht darum, ein gleichermaßen sinnbildlich wie wortwörtliches Feuerwerk abzubrennen.
Ich als Angehöriger oder Betroffener fände es im Augenblick einer Behandlung sehr zweitrangig, was die Südkurve macht. Natürlich ist es eine schöne Geste. Aber ganz pragmatisch aus dieser Sicht - ohne emotionale Betroffenheit - hilft es mir dann?
Ich kenne den Fan nicht, der dort tragischerweise verunglückt ist. Aber dort ist ja nicht nur ein FC-Fan gestorben, sondern vielleicht auch ein Vater und Großvater. Ein Mensch mit einer Biografie und vermutlich nicht nur einer, der Tag und Nacht nur an den Effzeh dachte oder Bengalos als Ausdruck von Euphorie betrachtet hat.
Wie weiter vorne genannt: Ich finde es eine unangenehme Art der Vereinnahmung. Es ist sicher bedrückend, wenn man in das Stadion schaut und weiß, dass dort jemand um sein Leben kämpft. Aber vom Applaus vor dem Spiel mal abgesehen, merkt man der Anhängerschaft des 1. FC Köln auch keine tiefsitzende Trauer an, wenn der Effzeh um Legenden wie Löhr trauert.
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