Fankultur in Köln
15.03.2012 - 23:46 Uhr
03.03.2026 - 13:51 Uhr
Zitat von KSKChris
Dazu kommen dann noch die plötzliche Häufung medizinischer Notfälle, die die Kurve gefühlt in jedem Heimspiel dieses Jahr mindestens temporär zum schweigen gebracht haben.
Ich bin ehrlich, wenn mir im Stadion mal was passieren sollte, wünsche ich mir eine Kurve, die die Mannschaft zum Sieg trägt und bestimmt kein Schweigemarsch. Wenn das nicht 99% der Stadionbesucher ebenso sehen, verstehe ich unser Stadion seit Jahrzehnten falsch. Ich zweifle die Ehrlichkeit dieser „wohlerzogenen Rücksichtnahme“ an und habe persönlich meinen Support auch nicht eingestellt.
Dazu kommen dann noch die plötzliche Häufung medizinischer Notfälle, die die Kurve gefühlt in jedem Heimspiel dieses Jahr mindestens temporär zum schweigen gebracht haben.
Ich bin ehrlich, wenn mir im Stadion mal was passieren sollte, wünsche ich mir eine Kurve, die die Mannschaft zum Sieg trägt und bestimmt kein Schweigemarsch. Wenn das nicht 99% der Stadionbesucher ebenso sehen, verstehe ich unser Stadion seit Jahrzehnten falsch. Ich zweifle die Ehrlichkeit dieser „wohlerzogenen Rücksichtnahme“ an und habe persönlich meinen Support auch nicht eingestellt.
Welches Motiv unterstellst du denn?
03.03.2026 - 14:36 Uhr
Zitat von GelsenHandy
Welches Motiv unterstellst du denn?
Zitat von KSKChris
Dazu kommen dann noch die plötzliche Häufung medizinischer Notfälle, die die Kurve gefühlt in jedem Heimspiel dieses Jahr mindestens temporär zum schweigen gebracht haben.
Ich bin ehrlich, wenn mir im Stadion mal was passieren sollte, wünsche ich mir eine Kurve, die die Mannschaft zum Sieg trägt und bestimmt kein Schweigemarsch. Wenn das nicht 99% der Stadionbesucher ebenso sehen, verstehe ich unser Stadion seit Jahrzehnten falsch. Ich zweifle die Ehrlichkeit dieser „wohlerzogenen Rücksichtnahme“ an und habe persönlich meinen Support auch nicht eingestellt.
Dazu kommen dann noch die plötzliche Häufung medizinischer Notfälle, die die Kurve gefühlt in jedem Heimspiel dieses Jahr mindestens temporär zum schweigen gebracht haben.
Ich bin ehrlich, wenn mir im Stadion mal was passieren sollte, wünsche ich mir eine Kurve, die die Mannschaft zum Sieg trägt und bestimmt kein Schweigemarsch. Wenn das nicht 99% der Stadionbesucher ebenso sehen, verstehe ich unser Stadion seit Jahrzehnten falsch. Ich zweifle die Ehrlichkeit dieser „wohlerzogenen Rücksichtnahme“ an und habe persönlich meinen Support auch nicht eingestellt.
Welches Motiv unterstellst du denn?
So paradox das klingen mag, auf mich wirkt es in gewisser Weise selbstdarstellerisch nach dem Motto „Seht her wie anständig und empathisch wir doch sind“.
Support während eines laufenden Notfalleinsatzes einzustellen kann ich ja nachvollziehen. Aber ein ganzes Spiel zu schweigen, dann noch aufgrund von nicht unklaren Informationen bzw. Gerüchten? Wem soll das was bringen? Ich verstehe es einfach nicht.
Womöglich verstehe ich es auch einfach nicht bzw. die Ultras sehen es schlicht anders und haben nach ihrem Gefühl gehandelt. So oder so hoffe ich, dass beim nächsten Fall anders gehandelt wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KSKChris am 03.03.2026 um 14:37 Uhr bearbeitet
03.03.2026 - 14:49 Uhr
Zitat von KSKChris
So paradox das klingen mag, auf mich wirkt es in gewisser Weise selbstdarstellerisch nach dem Motto „Seht her wie anständig und empathisch wir doch sind“.
Support während eines laufenden Notfalleinsatzes einzustellen kann ich ja nachvollziehen. Aber ein ganzes Spiel zu schweigen, dann noch aufgrund von nicht unklaren Informationen bzw. Gerüchten? Wem soll das was bringen? Ich verstehe es einfach nicht.
Womöglich verstehe ich es auch einfach nicht bzw. die Ultras sehen es schlicht anders und haben nach ihrem Gefühl gehandelt. So oder so hoffe ich, dass beim nächsten Fall anders gehandelt wird.
Zitat von GelsenHandy
Welches Motiv unterstellst du denn?
Zitat von KSKChris
Dazu kommen dann noch die plötzliche Häufung medizinischer Notfälle, die die Kurve gefühlt in jedem Heimspiel dieses Jahr mindestens temporär zum schweigen gebracht haben.
Ich bin ehrlich, wenn mir im Stadion mal was passieren sollte, wünsche ich mir eine Kurve, die die Mannschaft zum Sieg trägt und bestimmt kein Schweigemarsch. Wenn das nicht 99% der Stadionbesucher ebenso sehen, verstehe ich unser Stadion seit Jahrzehnten falsch. Ich zweifle die Ehrlichkeit dieser „wohlerzogenen Rücksichtnahme“ an und habe persönlich meinen Support auch nicht eingestellt.
Dazu kommen dann noch die plötzliche Häufung medizinischer Notfälle, die die Kurve gefühlt in jedem Heimspiel dieses Jahr mindestens temporär zum schweigen gebracht haben.
Ich bin ehrlich, wenn mir im Stadion mal was passieren sollte, wünsche ich mir eine Kurve, die die Mannschaft zum Sieg trägt und bestimmt kein Schweigemarsch. Wenn das nicht 99% der Stadionbesucher ebenso sehen, verstehe ich unser Stadion seit Jahrzehnten falsch. Ich zweifle die Ehrlichkeit dieser „wohlerzogenen Rücksichtnahme“ an und habe persönlich meinen Support auch nicht eingestellt.
Welches Motiv unterstellst du denn?
So paradox das klingen mag, auf mich wirkt es in gewisser Weise selbstdarstellerisch nach dem Motto „Seht her wie anständig und empathisch wir doch sind“.
Support während eines laufenden Notfalleinsatzes einzustellen kann ich ja nachvollziehen. Aber ein ganzes Spiel zu schweigen, dann noch aufgrund von nicht unklaren Informationen bzw. Gerüchten? Wem soll das was bringen? Ich verstehe es einfach nicht.
Womöglich verstehe ich es auch einfach nicht bzw. die Ultras sehen es schlicht anders und haben nach ihrem Gefühl gehandelt. So oder so hoffe ich, dass beim nächsten Fall anders gehandelt wird.
Empfinde ich exakt genau so. Alles, was die Ultras tun, ist Selbstdarstellung, und das dann plötzlich nicht? Never.
03.03.2026 - 15:28 Uhr
Der Mann wurde lange wiederbelebt und dann ins Krankenhaus gefahren und die Ultras haben die Info bekommen, dass es nicht gut aussieht. Keine 24h später ist der Mann Tod. Und ihr wollt das die Leute da Party und Stimmung machen? Empathie scheint komplett verloren gegangen zu sein, Hauptsache man kann gegen die Ultras hetzen. Ich bin sicher nicht mit allem was die da machen einverstanden aber wie man hier was zum meckern finden kann? Unglaublich.
03.03.2026 - 17:00 Uhr
Zitat von FCAgnes
Der Mann wurde lange wiederbelebt und dann ins Krankenhaus gefahren und die Ultras haben die Info bekommen, dass es nicht gut aussieht. Keine 24h später ist der Mann Tod. Und ihr wollt das die Leute da Party und Stimmung machen? Empathie scheint komplett verloren gegangen zu sein, Hauptsache man kann gegen die Ultras hetzen. Ich bin sicher nicht mit allem was die da machen einverstanden aber wie man hier was zum meckern finden kann? Unglaublich.
Der Mann wurde lange wiederbelebt und dann ins Krankenhaus gefahren und die Ultras haben die Info bekommen, dass es nicht gut aussieht. Keine 24h später ist der Mann Tod. Und ihr wollt das die Leute da Party und Stimmung machen? Empathie scheint komplett verloren gegangen zu sein, Hauptsache man kann gegen die Ultras hetzen. Ich bin sicher nicht mit allem was die da machen einverstanden aber wie man hier was zum meckern finden kann? Unglaublich.
Ich bin grundsätzlich jemand, der den Ultras mehr positives denn negatives abgewinnt und verteidige oft genug, wenn andere draufhauen. Das nur vorneweg.
Party machen empfinde ich als falschen Ausdruck, darum geht es nicht. Für mich kommt man aus einem Zweck ins Stadion, und zwar um die Mannschaft anzufeuern und einen Beitrag zum Erfolg zu leisten. Das hat nichts mit Party machen zu tun.
Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Tragisch und traurig, dass dieser Unfall passiert ist und man kann das Einstellen des Supports grundsätzlich sicherlich als angemessen bewerten. Ich persönlich tue es nicht, weil es nichts ändert und das Fortsetzen des Anfeuerns aus meiner Sicht nichts damit zu tun hat, ob man Mitgefühl hat oder nicht.
Und nochmal. Wer, der ins Stadion geht um den FC zu supporten, würde sich denn als Opfer selber ein schweigendes Stadion wünschen, im Zweifel auf Kosten einer Niederlage? Also ich nicht. Sicherlich auch keiner der Ultras. Überhaupt jemand? Ich bezweifle es. Deswegen erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit der Aktion einfach nicht.
03.03.2026 - 20:34 Uhr
Zitat von KSKChris
Ich bin grundsätzlich jemand, der den Ultras mehr positives denn negatives abgewinnt und verteidige oft genug, wenn andere draufhauen. Das nur vorneweg.
Party machen empfinde ich als falschen Ausdruck, darum geht es nicht. Für mich kommt man aus einem Zweck ins Stadion, und zwar um die Mannschaft anzufeuern und einen Beitrag zum Erfolg zu leisten. Das hat nichts mit Party machen zu tun.
Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Tragisch und traurig, dass dieser Unfall passiert ist und man kann das Einstellen des Supports grundsätzlich sicherlich als angemessen bewerten. Ich persönlich tue es nicht, weil es nichts ändert und das Fortsetzen des Anfeuerns aus meiner Sicht nichts damit zu tun hat, ob man Mitgefühl hat oder nicht.
Und nochmal. Wer, der ins Stadion geht um den FC zu supporten, würde sich denn als Opfer selber ein schweigendes Stadion wünschen, im Zweifel auf Kosten einer Niederlage? Also ich nicht. Sicherlich auch keiner der Ultras. Überhaupt jemand? Ich bezweifle es. Deswegen erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit der Aktion einfach nicht.
Zitat von FCAgnes
Der Mann wurde lange wiederbelebt und dann ins Krankenhaus gefahren und die Ultras haben die Info bekommen, dass es nicht gut aussieht. Keine 24h später ist der Mann Tod. Und ihr wollt das die Leute da Party und Stimmung machen? Empathie scheint komplett verloren gegangen zu sein, Hauptsache man kann gegen die Ultras hetzen. Ich bin sicher nicht mit allem was die da machen einverstanden aber wie man hier was zum meckern finden kann? Unglaublich.
Der Mann wurde lange wiederbelebt und dann ins Krankenhaus gefahren und die Ultras haben die Info bekommen, dass es nicht gut aussieht. Keine 24h später ist der Mann Tod. Und ihr wollt das die Leute da Party und Stimmung machen? Empathie scheint komplett verloren gegangen zu sein, Hauptsache man kann gegen die Ultras hetzen. Ich bin sicher nicht mit allem was die da machen einverstanden aber wie man hier was zum meckern finden kann? Unglaublich.
Ich bin grundsätzlich jemand, der den Ultras mehr positives denn negatives abgewinnt und verteidige oft genug, wenn andere draufhauen. Das nur vorneweg.
Party machen empfinde ich als falschen Ausdruck, darum geht es nicht. Für mich kommt man aus einem Zweck ins Stadion, und zwar um die Mannschaft anzufeuern und einen Beitrag zum Erfolg zu leisten. Das hat nichts mit Party machen zu tun.
Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Tragisch und traurig, dass dieser Unfall passiert ist und man kann das Einstellen des Supports grundsätzlich sicherlich als angemessen bewerten. Ich persönlich tue es nicht, weil es nichts ändert und das Fortsetzen des Anfeuerns aus meiner Sicht nichts damit zu tun hat, ob man Mitgefühl hat oder nicht.
Und nochmal. Wer, der ins Stadion geht um den FC zu supporten, würde sich denn als Opfer selber ein schweigendes Stadion wünschen, im Zweifel auf Kosten einer Niederlage? Also ich nicht. Sicherlich auch keiner der Ultras. Überhaupt jemand? Ich bezweifle es. Deswegen erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit der Aktion einfach nicht.
Die Frage ist doch, ob ein 90 jähriger FC Anhänger ins Stadion geht um den Fc zu supporten, oder ob er einfach das Spiel sehen will.
Ich bin deutlich jünger, gehe aber auch nicht ins Stadion um den Fc zu supporten, sondern will das Spiel sehen, Freunde treffen, mich über Tore freuen und über Gegentore ärgern. Dieser Dauergesang aus der Süd, den manche als Support bezeichnen, empfinde ich dabei mehr als störend, als als Bereicherung.
Was ich damit sagen will: ob ein im Stadion verstorber Fan wollen würde, dass die Fans weiter machen als wäre nichts gewesen, oder nicht, ist sicherlich nicht eindeutig zu beantworten.
Im Zweifel finde ich es aber eher richtig nicht einfach zur Tagesordnung überzugehen, wenn gerade um einen herum ein Mensch gestorben ist
04.03.2026 - 08:31 Uhr
Zitat von KSKChris
Ich bin grundsätzlich jemand, der den Ultras mehr positives denn negatives abgewinnt und verteidige oft genug, wenn andere draufhauen. Das nur vorneweg.
Party machen empfinde ich als falschen Ausdruck, darum geht es nicht. Für mich kommt man aus einem Zweck ins Stadion, und zwar um die Mannschaft anzufeuern und einen Beitrag zum Erfolg zu leisten. Das hat nichts mit Party machen zu tun.
Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Tragisch und traurig, dass dieser Unfall passiert ist und man kann das Einstellen des Supports grundsätzlich sicherlich als angemessen bewerten. Ich persönlich tue es nicht, weil es nichts ändert und das Fortsetzen des Anfeuerns aus meiner Sicht nichts damit zu tun hat, ob man Mitgefühl hat oder nicht.
Und nochmal. Wer, der ins Stadion geht um den FC zu supporten, würde sich denn als Opfer selber ein schweigendes Stadion wünschen, im Zweifel auf Kosten einer Niederlage? Also ich nicht. Sicherlich auch keiner der Ultras. Überhaupt jemand? Ich bezweifle es. Deswegen erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit der Aktion einfach nicht.
Zitat von FCAgnes
Der Mann wurde lange wiederbelebt und dann ins Krankenhaus gefahren und die Ultras haben die Info bekommen, dass es nicht gut aussieht. Keine 24h später ist der Mann Tod. Und ihr wollt das die Leute da Party und Stimmung machen? Empathie scheint komplett verloren gegangen zu sein, Hauptsache man kann gegen die Ultras hetzen. Ich bin sicher nicht mit allem was die da machen einverstanden aber wie man hier was zum meckern finden kann? Unglaublich.
Der Mann wurde lange wiederbelebt und dann ins Krankenhaus gefahren und die Ultras haben die Info bekommen, dass es nicht gut aussieht. Keine 24h später ist der Mann Tod. Und ihr wollt das die Leute da Party und Stimmung machen? Empathie scheint komplett verloren gegangen zu sein, Hauptsache man kann gegen die Ultras hetzen. Ich bin sicher nicht mit allem was die da machen einverstanden aber wie man hier was zum meckern finden kann? Unglaublich.
Ich bin grundsätzlich jemand, der den Ultras mehr positives denn negatives abgewinnt und verteidige oft genug, wenn andere draufhauen. Das nur vorneweg.
Party machen empfinde ich als falschen Ausdruck, darum geht es nicht. Für mich kommt man aus einem Zweck ins Stadion, und zwar um die Mannschaft anzufeuern und einen Beitrag zum Erfolg zu leisten. Das hat nichts mit Party machen zu tun.
Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Tragisch und traurig, dass dieser Unfall passiert ist und man kann das Einstellen des Supports grundsätzlich sicherlich als angemessen bewerten. Ich persönlich tue es nicht, weil es nichts ändert und das Fortsetzen des Anfeuerns aus meiner Sicht nichts damit zu tun hat, ob man Mitgefühl hat oder nicht.
Und nochmal. Wer, der ins Stadion geht um den FC zu supporten, würde sich denn als Opfer selber ein schweigendes Stadion wünschen, im Zweifel auf Kosten einer Niederlage? Also ich nicht. Sicherlich auch keiner der Ultras. Überhaupt jemand? Ich bezweifle es. Deswegen erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit der Aktion einfach nicht.
Also ich bin ja bekanntlich kein Fan unserer Ultras und empfinde auch so ziemlich alles, was sie tun als Selbstdarstellung, aber in diesem Fall verstehe ich nicht, wie man auf diese Idee kommt.
Mal abgesehen davon, dass es völlig unerheblich ist, wie du das für dich entscheiden würdest, aber da ist ein Mensch gestorben, der vermutlich nicht alleine im Stadion war, ein Mensch, der vermutlich Familie und Freunde hat und auch da geht es um Taktgefühl.
Ganz ehrlich, wenn ich sterben sollte interessiert es mich doch einen scheiß, ob der FC danach noch gewinnt, verliert, oder in die Verbandsliga absteigt, ich bin tot. Natürlich erwarte ich dann nicht, dass die Welt für mich still steht, aber ich würde mir für meine Angehörigen wünschen, dass sie nicht sofort mit Dauergesängen beschallt werden, zumindest bis sie das Stadion verlassen haben. Am Ende kann ich eben von meiner Sicht genau so wenig auf alle schließen, wie du von deiner und deswegen finde ich die Schlussfolgerung etwas deplatziert.
Natürlich kann es sein, dass das alles nur Selbstinszenierung ist, aber ich freue mich über jedes Stück Menschlichkeit, das unsere Ultras zwischen all den Entgleisungen noch zeigen und rege mich lieber über den nächsten Platzsturm bei einem Jugendspiel auf, als über Anteilnahme (egal ob ehrlich, oder nicht).
Dazu kommt, dass ich eh stark daran zweifele, dass die Frage "Schweigen, oder singen?" am Ende wirklich über Sieg, Remis, oder Niederlage entscheidet, dafür sehe ich einfach null Anhaltspunkte und das Spiel gegen Hoffenheim belegt sogar eher das Gegenteil.
Daher überwiegen für mich insgesamt die positiven Aspekte, wenn die Ultras zumindest zeitweise ihren Support einstellen gegenüber der entfernten Möglichkeit mit Weitergesang das Spielgeschehen signifikant zu beeinflussen.
04.03.2026 - 08:55 Uhr
Zitat von keolner
Also ich bin ja bekanntlich kein Fan unserer Ultras und empfinde auch so ziemlich alles, was sie tun als Selbstdarstellung, aber in diesem Fall verstehe ich nicht, wie man auf diese Idee kommt.
Mal abgesehen davon, dass es völlig unerheblich ist, wie du das für dich entscheiden würdest, aber da ist ein Mensch gestorben, der vermutlich nicht alleine im Stadion war, ein Mensch, der vermutlich Familie und Freunde hat und auch da geht es um Taktgefühl.
Ganz ehrlich, wenn ich sterben sollte interessiert es mich doch einen scheiß, ob der FC danach noch gewinnt, verliert, oder in die Verbandsliga absteigt, ich bin tot. Natürlich erwarte ich dann nicht, dass die Welt für mich still steht, aber ich würde mir für meine Angehörigen wünschen, dass sie nicht sofort mit Dauergesängen beschallt werden, zumindest bis sie das Stadion verlassen haben. Am Ende kann ich eben von meiner Sicht genau so wenig auf alle schließen, wie du von deiner und deswegen finde ich die Schlussfolgerung etwas deplatziert.
Natürlich kann es sein, dass das alles nur Selbstinszenierung ist, aber ich freue mich über jedes Stück Menschlichkeit, das unsere Ultras zwischen all den Entgleisungen noch zeigen und rege mich lieber über den nächsten Platzsturm bei einem Jugendspiel auf, als über Anteilnahme (egal ob ehrlich, oder nicht).
Dazu kommt, dass ich eh stark daran zweifele, dass die Frage "Schweigen, oder singen?" am Ende wirklich über Sieg, Remis, oder Niederlage entscheidet, dafür sehe ich einfach null Anhaltspunkte und das Spiel gegen Hoffenheim belegt sogar eher das Gegenteil.
Daher überwiegen für mich insgesamt die positiven Aspekte, wenn die Ultras zumindest zeitweise ihren Support einstellen gegenüber der entfernten Möglichkeit mit Weitergesang das Spielgeschehen signifikant zu beeinflussen.
Zitat von KSKChris
Ich bin grundsätzlich jemand, der den Ultras mehr positives denn negatives abgewinnt und verteidige oft genug, wenn andere draufhauen. Das nur vorneweg.
Party machen empfinde ich als falschen Ausdruck, darum geht es nicht. Für mich kommt man aus einem Zweck ins Stadion, und zwar um die Mannschaft anzufeuern und einen Beitrag zum Erfolg zu leisten. Das hat nichts mit Party machen zu tun.
Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Tragisch und traurig, dass dieser Unfall passiert ist und man kann das Einstellen des Supports grundsätzlich sicherlich als angemessen bewerten. Ich persönlich tue es nicht, weil es nichts ändert und das Fortsetzen des Anfeuerns aus meiner Sicht nichts damit zu tun hat, ob man Mitgefühl hat oder nicht.
Und nochmal. Wer, der ins Stadion geht um den FC zu supporten, würde sich denn als Opfer selber ein schweigendes Stadion wünschen, im Zweifel auf Kosten einer Niederlage? Also ich nicht. Sicherlich auch keiner der Ultras. Überhaupt jemand? Ich bezweifle es. Deswegen erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit der Aktion einfach nicht.
Zitat von FCAgnes
Der Mann wurde lange wiederbelebt und dann ins Krankenhaus gefahren und die Ultras haben die Info bekommen, dass es nicht gut aussieht. Keine 24h später ist der Mann Tod. Und ihr wollt das die Leute da Party und Stimmung machen? Empathie scheint komplett verloren gegangen zu sein, Hauptsache man kann gegen die Ultras hetzen. Ich bin sicher nicht mit allem was die da machen einverstanden aber wie man hier was zum meckern finden kann? Unglaublich.
Der Mann wurde lange wiederbelebt und dann ins Krankenhaus gefahren und die Ultras haben die Info bekommen, dass es nicht gut aussieht. Keine 24h später ist der Mann Tod. Und ihr wollt das die Leute da Party und Stimmung machen? Empathie scheint komplett verloren gegangen zu sein, Hauptsache man kann gegen die Ultras hetzen. Ich bin sicher nicht mit allem was die da machen einverstanden aber wie man hier was zum meckern finden kann? Unglaublich.
Ich bin grundsätzlich jemand, der den Ultras mehr positives denn negatives abgewinnt und verteidige oft genug, wenn andere draufhauen. Das nur vorneweg.
Party machen empfinde ich als falschen Ausdruck, darum geht es nicht. Für mich kommt man aus einem Zweck ins Stadion, und zwar um die Mannschaft anzufeuern und einen Beitrag zum Erfolg zu leisten. Das hat nichts mit Party machen zu tun.
Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Tragisch und traurig, dass dieser Unfall passiert ist und man kann das Einstellen des Supports grundsätzlich sicherlich als angemessen bewerten. Ich persönlich tue es nicht, weil es nichts ändert und das Fortsetzen des Anfeuerns aus meiner Sicht nichts damit zu tun hat, ob man Mitgefühl hat oder nicht.
Und nochmal. Wer, der ins Stadion geht um den FC zu supporten, würde sich denn als Opfer selber ein schweigendes Stadion wünschen, im Zweifel auf Kosten einer Niederlage? Also ich nicht. Sicherlich auch keiner der Ultras. Überhaupt jemand? Ich bezweifle es. Deswegen erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit der Aktion einfach nicht.
Also ich bin ja bekanntlich kein Fan unserer Ultras und empfinde auch so ziemlich alles, was sie tun als Selbstdarstellung, aber in diesem Fall verstehe ich nicht, wie man auf diese Idee kommt.
Mal abgesehen davon, dass es völlig unerheblich ist, wie du das für dich entscheiden würdest, aber da ist ein Mensch gestorben, der vermutlich nicht alleine im Stadion war, ein Mensch, der vermutlich Familie und Freunde hat und auch da geht es um Taktgefühl.
Ganz ehrlich, wenn ich sterben sollte interessiert es mich doch einen scheiß, ob der FC danach noch gewinnt, verliert, oder in die Verbandsliga absteigt, ich bin tot. Natürlich erwarte ich dann nicht, dass die Welt für mich still steht, aber ich würde mir für meine Angehörigen wünschen, dass sie nicht sofort mit Dauergesängen beschallt werden, zumindest bis sie das Stadion verlassen haben. Am Ende kann ich eben von meiner Sicht genau so wenig auf alle schließen, wie du von deiner und deswegen finde ich die Schlussfolgerung etwas deplatziert.
Natürlich kann es sein, dass das alles nur Selbstinszenierung ist, aber ich freue mich über jedes Stück Menschlichkeit, das unsere Ultras zwischen all den Entgleisungen noch zeigen und rege mich lieber über den nächsten Platzsturm bei einem Jugendspiel auf, als über Anteilnahme (egal ob ehrlich, oder nicht).
Dazu kommt, dass ich eh stark daran zweifele, dass die Frage "Schweigen, oder singen?" am Ende wirklich über Sieg, Remis, oder Niederlage entscheidet, dafür sehe ich einfach null Anhaltspunkte und das Spiel gegen Hoffenheim belegt sogar eher das Gegenteil.
Daher überwiegen für mich insgesamt die positiven Aspekte, wenn die Ultras zumindest zeitweise ihren Support einstellen gegenüber der entfernten Möglichkeit mit Weitergesang das Spielgeschehen signifikant zu beeinflussen.
Gute Punkte, insbesondere an Stadionbegleiter habe ich vorher nicht gedacht.
Nur eine Klarstellung. Mir ging es in dem Fall um die Einstellung des Supports für das gesamte Spiel. Während eines Notfalleinsatzes, absolut d‘accord. Bisher wurde der Support aber nach Abschluss dessen wieder aufgenommen. Da ist der Betroffene entweder wieder ok oder aber auf dem Weg ins Krankenhaus und in guten Händen. Da sitzt dann auch kein Stadionbegleiter mehr auf seinem Platz und schaut das Spiel zu Ende.
Sonst stellt sich für mich irgendwann die Grundsatzfrage, ob es überhaupt noch angemessen ist, in der Welt, in der wir leben, mit all dem Krieg und Leid, Spaßveranstaltungen zu besuchen.
04.03.2026 - 10:25 Uhr
Man kann auch darüber diskutieren, ob die Ultras nicht den Fan als einer der ihren inszenieren. Im Zweifel gibt es dann auch auf die Fresse, wenn einer doch was anstimmen will.
Allgemein halte ich wenig von diesem Todes- und Märtyrerkult, den Ultras gerne pflegen. Erinnert mich an politische Systeme, in denen ich definitiv nicht leben möchte. Da verehrt man auch Tod, Opferkult und Martyrium, bevor die Schwarte richtig kracht. Daher habe ich bei solchen kollektivistischen Zeremonien der Ultras schnell ein Störgefühl.
Allgemein halte ich wenig von diesem Todes- und Märtyrerkult, den Ultras gerne pflegen. Erinnert mich an politische Systeme, in denen ich definitiv nicht leben möchte. Da verehrt man auch Tod, Opferkult und Martyrium, bevor die Schwarte richtig kracht. Daher habe ich bei solchen kollektivistischen Zeremonien der Ultras schnell ein Störgefühl.
04.03.2026 - 11:14 Uhr
Ich denke, man muss es nicht größer machen als es ist.
Künstler, die ähnliches auf ihren Konzerten erlebt haben, brechen ihre Show auch ab, selber schon vor Jahren von betroffen gewesen.
Es hat auch was mit Anstand und Respekt gegenüber den Angehörigen zu tun und, auch wenn ich wahrlich kein Fan von diesen "Burschen" bin, sehe ich es als positives Zeichen in einer Welt voller Geschmacklosigkeiten.
Leider gehen solche Aktion idR konträr zu ihrem sonstigen Verhalten und das wirft natürlich Fragen auf.
Künstler, die ähnliches auf ihren Konzerten erlebt haben, brechen ihre Show auch ab, selber schon vor Jahren von betroffen gewesen.
Es hat auch was mit Anstand und Respekt gegenüber den Angehörigen zu tun und, auch wenn ich wahrlich kein Fan von diesen "Burschen" bin, sehe ich es als positives Zeichen in einer Welt voller Geschmacklosigkeiten.
Leider gehen solche Aktion idR konträr zu ihrem sonstigen Verhalten und das wirft natürlich Fragen auf.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.



