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Trainerscouting

05.03.2017 - 14:58 Uhr
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Trainerscouting |#101
02.05.2025 - 12:02 Uhr
Ich habe gerade nochmal die Beiträge rausgesucht, geben einen ganz guten Eindruck, wie Ten Hag vorher spielen ließ:

The last part is obvious since Ajax style wasn't the one he used with Utrecht. Utrecht were a balanced team(possession wise) that was based on various 442 versions. To illustrate that point Utrecht had 51 and 52 percent of possession under ETH, while his Ajax teams were between 59 and 60 percent


To understand my point you can answer this question, what makes you think that a manager that used two completely different approaches in his last two clubs wouldn't use a completely different approach for the third? As I said your point would make a lot of sense if Utrecth and Ajax played similarly or even had a little bit in common but they didn't.

His Ajax team played a high possession game with high press, even then he had several big alterations one where the width almost exclusively provided by fullbacks and an other where fullbacks added numbers inside and the wingers remained wide, these alteration came from the fact that Overmars brought totally different players during the ETH's tenure and the other alteration was the posseesion and line height approach which was completely different in the CL.


His Utrecht team was a counter attacking team with low possession, he mid to low block and often little widtch(from memory).

There is no particular reason to claim that he wouldn't implement a third approach that isn't based on Utrech or Ajax since these two approaches were quite obviously dissimilar.



Und auch noch ein sehr interessanter Punkt zu der viel zitierten CL-Leistung unter Ten Hag:


To strengthen your point, ETH isn't a possession focused manager. He was leaning on possession at Ajax because that's how the team was built by Overmars but if you have a look at Utrecht between 2015-2017, their possession rate was around 51.4% over two seasons.

If you have a look at Ajax in 18-19, the season that had everyone rave about ETH and Ajax, their possession rate in the CL was 52.2%.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Raumgewinn am 02.05.2025 um 12:04 Uhr bearbeitet
Trainerscouting |#102
02.05.2025 - 13:18 Uhr
Zitat von bayer04ulmer
Zitat von Raumgewinn

Ich habe gerade nochmal die Beiträge rausgesucht, geben einen ganz guten Eindruck, wie Ten Hag vorher spielen ließ:

The last part is obvious since Ajax style wasn't the one he used with Utrecht. Utrecht were a balanced team(possession wise) that was based on various 442 versions. To illustrate that point Utrecht had 51 and 52 percent of possession under ETH, while his Ajax teams were between 59 and 60 percent


To understand my point you can answer this question, what makes you think that a manager that used two completely different approaches in his last two clubs wouldn't use a completely different approach for the third? As I said your point would make a lot of sense if Utrecth and Ajax played similarly or even had a little bit in common but they didn't.

His Ajax team played a high possession game with high press, even then he had several big alterations one where the width almost exclusively provided by fullbacks and an other where fullbacks added numbers inside and the wingers remained wide, these alteration came from the fact that Overmars brought totally different players during the ETH's tenure and the other alteration was the posseesion and line height approach which was completely different in the CL.


His Utrecht team was a counter attacking team with low possession, he mid to low block and often little widtch(from memory).

There is no particular reason to claim that he wouldn't implement a third approach that isn't based on Utrech or Ajax since these two approaches were quite obviously dissimilar.



Und auch noch ein sehr interessanter Punkt zu der viel zitierten CL-Leistung unter Ten Hag:


To strengthen your point, ETH isn't a possession focused manager. He was leaning on possession at Ajax because that's how the team was built by Overmars but if you have a look at Utrecht between 2015-2017, their possession rate was around 51.4% over two seasons.

If you have a look at Ajax in 18-19, the season that had everyone rave about ETH and Ajax, their possession rate in the CL was 52.2%.


Also in der CL, vor allem wenn man so weit verstößt und gegen die ganz großen Kaliber spielt, sind 52% Ballbesitz doch keinesfalls konträr zu einem Ballbesitzfußball.

Vor allem ist es auch eine Sache der Deutung. Wenn man einen Trainer möchte, der dogmatisch ist, also "Ballbesitz oder nix" spielen möchte, dann ist EtH sicher der falsche Trainer. Dass man es ihm negativ anlastet, nicht dogmatisch sondern pragmatisch zu sein, lässt für mich erkennen, dass man eine gewisse vorgefertigte Meinung zu ihm hat.

Zudem, was soll denn das aussagen, dass er bei Utrecht "nur" 51-52% Ballbesitz hatte, während es bei Ajax dann deutlich mehr waren? Ist das nicht völlig nachvollziehbar, oder erwartet man, dass ein Trainer mit jeder Mannschaft die Gegner reihenweise kontrollieren und dominieren kann, völlig unabhängig vom vorhanden Spielermaterial, von der Qualität, die in einem Kader steckt?

Ein Hürzeler hätte mit St. Pauli in der Bundesliga sehr wahrscheinlich auch nicht seinen Stil fortgesetzt, fortführen können, den er in der 2. Liga spielen ließ, weil das schlicht nicht möglich und auch nicht erfolgsversprechend ist.

Entsprechend sehe ich es dahingehend eher als Vorteil an, wenn ein Trainer pragmatisch, flexibel, schlicht anpassungsfähig ist und nicht auf Teufel komm raus sein Ding überall durchziehen möchte, weil das mMn weniger erfolgsversprechend ist und wäre, denn dadurch wirst du einfach ausrechenbarer. Das musste selbst ein Guardiola lernen und das zeichnet mit Ancelotti, den größten Pragmatiker schlechthin, aus, dass man sich eben anpassen, weiterentwickeln muss, dass es nicht nur den einen Weg geben darf, denn der Fußball ist stetig im Wandel und "lebt" in Epochen.

Ich habe jetzt EtH bei Utrecht nicht wirklich verfolgt, das nur am Rande mitbekommen, aber die Stationen bei den Bayern Amateuren, Ajax und Man Utd zum Teil sehr intensiv verfolgt. Zudem gibt es mehr als genügen Scouting Reports, um einen recht objektiven und neutralen Blick von ihm zu bekommen. Er ist sicher kein ganz so einfacher Trainer, aber die Zeit bei Utd jetzt zu überwerten, zu überinterpretieren, gar einseitig zu behandeln, wird diesem Trainer mMn nicht gerecht, ohne jetzt sagen zu wollen, dass er die beste oder gar perfekte Lösung wäre, denn die gibt es im Vorhinein nicht, weil Erfolg von so vielen Faktoren abhängig ist, was man eben nie vergessen sollte, wenn man jemanden bewertet und entsprechend sollte man seine Zeit bei Utd auch einordnen können. Er ist auch nicht der erste und einzige Trainer, der mit Spielern wie Sancho oder CR7 so seine Schwierigkeiten hat, oder der so manche falsche Entscheidung getroffen hat.

Den perfekten Trainer wird man nicht finden, weil es den nicht schlichtweg nicht gibt. Es wird letztendlich davon abhängen, was in den Gesprächen zwischen den Verantwortlichen und EtH bzw. anderen Kandidaten für Eindrücke gewonnen werden. Da wird es sicherlich Fragen bezüglich seiner Zeit bei Utd geben, oder bereits gegeben haben, denn es ist wichtig, dass man beide Seiten kennt und nicht nur das, was man von außen, durch die Presse erfahren konnte. Wie oft dadurch ein völlig falsches Bild erzeugt werden kann, brauch ich hoffentlich nicht auszuführen.

Es geht hier also darum, dass die Kandidaten einen klaren Plan in den Gesprächen skizzieren und die Verantwortlichen dann eine Entscheidung treffen, was für sie am besten passen könnte. Dabei wird es keine Rolle spielen, wie EtH bei Utrecht oder Utd spielen ließ, wenn er dort sein Vorhaben kommuniziert, den eingeschlagenen Weg fortsetzen zu wollen, sich wieder eher an die Ajax-Zeiten zu orientieren, weil das zur aktuellen Mannschaft, dem eingeschlagenen Weg von Alonso und zur Philosophie des Vereins passt.

Es ist halt etwas anderes, ob du mit Utrecht oder Ajax die Gegner bespielen musst. Es ist auch etwas anders, wenn du in der PL mit einem auf Irrwegen befindlichem Man Utd gegen die finanziell ebenfalls starke Konkurrenz, die zudem ein stabileres Fundament besitzt, einen kontrollierten und dominanten Ballbesitzfußball spielen lassen willst, in dem Wissen, dass das sehr wahrscheinlich in die Hose geht, vor allem, wenn der Kader dazu nicht passt.

Wenn du mit einer hohen Abwehrlinie spielen lassen möchtest, brauchst du passende Verteidiger. Wenn du das Spiel kontrollieren möchtest, brauchst du spiel- und technischstarke Spieler. Wenn du den Gegner auch durch ein gutes, funktionierendes Pressing/Gegenpressing kontrollieren möchtest, brauchst du Angreifer, die das mittragen. *hust* CR7...

Wie gesagt: diese Schubladendenken, diese Einseitigkeit, weil man über einen Trainer bereits geurteilt hat, seine Meinung bereits gebildet hat, bringt insofern nichts, weil so eine faire und möglichst objektive/neutrale Bewertung nicht möglich ist, und das merkt man hier bei einigen sehr schnell, wohl auch, weil sie andere Trainer präferieren, sodass dann ein anderer Kandidat in ein schlechtes Licht gerückt wird.

•     •     •

Loriot: "In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten suchen nach Schuldigen.

Dieter Hallervorden: "Das größte Problem in der Geschichte der Menschheit ist, dass die Leute, die die Wahrheit kennen, den Mund nicht aufmachen. Und diejenigen, die von nichts eine Ahnung haben, bekommt man einfach nicht zum Schweigen."

"Sei Kind, wann immer Du kannst, und nur erwachsen, wenn Du musst"
Trainerscouting |#103
02.05.2025 - 14:36 Uhr
Zitat von Raumgewinn
Zitat von 3-Ecken-Elfer

Zitat von bayer04ulmer

Zitat von Raumgewinn

Ich habe gerade nochmal die Beiträge rausgesucht, geben einen ganz guten Eindruck, wie Ten Hag vorher spielen ließ:

The last part is obvious since Ajax style wasn't the one he used with Utrecht. Utrecht were a balanced team(possession wise) that was based on various 442 versions. To illustrate that point Utrecht had 51 and 52 percent of possession under ETH, while his Ajax teams were between 59 and 60 percent


To understand my point you can answer this question, what makes you think that a manager that used two completely different approaches in his last two clubs wouldn't use a completely different approach for the third? As I said your point would make a lot of sense if Utrecth and Ajax played similarly or even had a little bit in common but they didn't.

His Ajax team played a high possession game with high press, even then he had several big alterations one where the width almost exclusively provided by fullbacks and an other where fullbacks added numbers inside and the wingers remained wide, these alteration came from the fact that Overmars brought totally different players during the ETH's tenure and the other alteration was the posseesion and line height approach which was completely different in the CL.


His Utrecht team was a counter attacking team with low possession, he mid to low block and often little widtch(from memory).

There is no particular reason to claim that he wouldn't implement a third approach that isn't based on Utrech or Ajax since these two approaches were quite obviously dissimilar.



Und auch noch ein sehr interessanter Punkt zu der viel zitierten CL-Leistung unter Ten Hag:


To strengthen your point, ETH isn't a possession focused manager. He was leaning on possession at Ajax because that's how the team was built by Overmars but if you have a look at Utrecht between 2015-2017, their possession rate was around 51.4% over two seasons.

If you have a look at Ajax in 18-19, the season that had everyone rave about ETH and Ajax, their possession rate in the CL was 52.2%.


Also in der CL, vor allem wenn man so weit verstößt und gegen die ganz großen Kaliber spielt, sind 52% Ballbesitz doch keinesfalls konträr zu einem Ballbesitzfußball.

Vor allem ist es auch eine Sache der Deutung. Wenn man einen Trainer möchte, der dogmatisch ist, also "Ballbesitz oder nix" spielen möchte, dann ist EtH sicher der falsche Trainer. Dass man es ihm negativ anlastet, nicht dogmatisch sondern pragmatisch zu sein, lässt für mich erkennen, dass man eine gewisse vorgefertigte Meinung zu ihm hat.

Zudem, was soll denn das aussagen, dass er bei Utrecht "nur" 51-52% Ballbesitz hatte, während es bei Ajax dann deutlich mehr waren? Ist das nicht völlig nachvollziehbar, oder erwartet man, dass ein Trainer mit jeder Mannschaft die Gegner reihenweise kontrollieren und dominieren kann, völlig unabhängig vom vorhanden Spielermaterial, von der Qualität, die in einem Kader steckt?

Ein Hürzeler hätte mit St. Pauli in der Bundesliga sehr wahrscheinlich auch nicht seinen Stil fortgesetzt, fortführen können, den er in der 2. Liga spielen ließ, weil das schlicht nicht möglich und auch nicht erfolgsversprechend ist.

Entsprechend sehe ich es dahingehend eher als Vorteil an, wenn ein Trainer pragmatisch, flexibel, schlicht anpassungsfähig ist und nicht auf Teufel komm raus sein Ding überall durchziehen möchte, weil das mMn weniger erfolgsversprechend ist und wäre, denn dadurch wirst du einfach ausrechenbarer. Das musste selbst ein Guardiola lernen und das zeichnet mit Ancelotti, den größten Pragmatiker schlechthin, aus, dass man sich eben anpassen, weiterentwickeln muss, dass es nicht nur den einen Weg geben darf, denn der Fußball ist stetig im Wandel und "lebt" in Epochen.

Ich habe jetzt EtH bei Utrecht nicht wirklich verfolgt, das nur am Rande mitbekommen, aber die Stationen bei den Bayern Amateuren, Ajax und Man Utd zum Teil sehr intensiv verfolgt. Zudem gibt es mehr als genügen Scouting Reports, um einen recht objektiven und neutralen Blick von ihm zu bekommen. Er ist sicher kein ganz so einfacher Trainer, aber die Zeit bei Utd jetzt zu überwerten, zu überinterpretieren, gar einseitig zu behandeln, wird diesem Trainer mMn nicht gerecht, ohne jetzt sagen zu wollen, dass er die beste oder gar perfekte Lösung wäre, denn die gibt es im Vorhinein nicht, weil Erfolg von so vielen Faktoren abhängig ist, was man eben nie vergessen sollte, wenn man jemanden bewertet und entsprechend sollte man seine Zeit bei Utd auch einordnen können. Er ist auch nicht der erste und einzige Trainer, der mit Spielern wie Sancho oder CR7 so seine Schwierigkeiten hat, oder der so manche falsche Entscheidung getroffen hat.

Den perfekten Trainer wird man nicht finden, weil es den nicht schlichtweg nicht gibt. Es wird letztendlich davon abhängen, was in den Gesprächen zwischen den Verantwortlichen und EtH bzw. anderen Kandidaten für Eindrücke gewonnen werden. Da wird es sicherlich Fragen bezüglich seiner Zeit bei Utd geben, oder bereits gegeben haben, denn es ist wichtig, dass man beide Seiten kennt und nicht nur das, was man von außen, durch die Presse erfahren konnte. Wie oft dadurch ein völlig falsches Bild erzeugt werden kann, brauch ich hoffentlich nicht auszuführen.

Es geht hier also darum, dass die Kandidaten einen klaren Plan in den Gesprächen skizzieren und die Verantwortlichen dann eine Entscheidung treffen, was für sie am besten passen könnte. Dabei wird es keine Rolle spielen, wie EtH bei Utrecht oder Utd spielen ließ, wenn er dort sein Vorhaben kommuniziert, den eingeschlagenen Weg fortsetzen zu wollen, sich wieder eher an die Ajax-Zeiten zu orientieren, weil das zur aktuellen Mannschaft, dem eingeschlagenen Weg von Alonso und zur Philosophie des Vereins passt.

Es ist halt etwas anderes, ob du mit Utrecht oder Ajax die Gegner bespielen musst. Es ist auch etwas anders, wenn du in der PL mit einem auf Irrwegen befindlichem Man Utd gegen die finanziell ebenfalls starke Konkurrenz, die zudem ein stabileres Fundament besitzt, einen kontrollierten und dominanten Ballbesitzfußball spielen lassen willst, in dem Wissen, dass das sehr wahrscheinlich in die Hose geht, vor allem, wenn der Kader dazu nicht passt.

Wenn du mit einer hohen Abwehrlinie spielen lassen möchtest, brauchst du passende Verteidiger. Wenn du das Spiel kontrollieren möchtest, brauchst du spiel- und technischstarke Spieler. Wenn du den Gegner auch durch ein gutes, funktionierendes Pressing/Gegenpressing kontrollieren möchtest, brauchst du Angreifer, die das mittragen. *hust* CR7...

Wie gesagt: diese Schubladendenken, diese Einseitigkeit, weil man über einen Trainer bereits geurteilt hat, seine Meinung bereits gebildet hat, bringt insofern nichts, weil so eine faire und möglichst objektive/neutrale Bewertung nicht möglich ist, und das merkt man hier bei einigen sehr schnell, wohl auch, weil sie andere Trainer präferieren, sodass dann ein anderer Kandidat in ein schlechtes Licht gerückt wird.



Bevor Alonso bei uns angefangen hat, hieß es, dass man mit einem Team wie unseren keinen Ballbesitzfußball erfolgreich spielen lassen kann. Ich will einen Trainer haben, der sich von solchen wahrgenommenen Limitierungen nicht einschränken lässt und ggf. mit ihnen bricht. Ein Ten Hag argumentiert, dass er bei einem Club wie Manchester United keinen Ballbesitzfußball spielen lassen kann, während ein de Zerbi das beim viel kleineren Brighton hinbekommt und ein Alonso damit bei Leverkusen eine ungeschlagene Meisterschaft holt.

Manche bezeichnen solche Trainer als dogmatisch, andere als visionär. Ich zähle eher zum letzteren zwinker Ein Guardiola würde auch nicht plötzlich anfangen, tief zu stehen und lange Bälle zu spielen, weil er bei einem Verein anheuert, der früher mal so gespielt hat oder nicht die größten finanziellen Mittel besitzt.

Und ja, ich kann nicht abstreiten, dass ich nicht neutral bezüglich Ten Hag bin, aber das liegt eben daran, dass ich seine Zeit bei United sehr eng verfolgt habe. Das kann ich schlecht einfach aus dem Gedächtnis löschen und sehe auch nicht, wieso ich das tun sollte smile Genau die Sachen, die mich skeptisch stimmen, sind ja geschehen. All die komplett unverständlichen Entscheidungen, die er bei United getroffen hat, haben sich gerade deshalb ins Gedächtnis gebrannt, weil ich genau den Fußball erwartet habe, den er bei Ajax hat spielen lassen, und maximal enttäuscht war. Die ganzen Probleme in der Menschen- und Medienführung kamen dann noch obendrauf.

Das ist also keine uninformierte Meinung, sondern eine, die sich mit der Zeit gebildet hat und das obwohl ich ihm mal sehr positiv gegenüberstand. Das heißt nicht, dass ich sie nicht sehr gerne wieder ändere, wenn er das Gegenteil beweist. Im Endeffekt weiß niemand, was von Ten Hag in United verlangt wurde oder was hinter den Kulissen ablief. Wir können alle nur interpretieren, was an die Öffentlichkeit gelangt. Und Menschen können ja auch an sich arbeiten oder ihre Ansichten verändern. Daher hoffe ich natürlich, dass ich mich irre, aber umgekehrt startet er bei mir definitiv nicht unvorbelastet und sollte sich bestätigen, was ich befürchte, hoffe ich, dass wir uns hier nicht verrennen.

Wie von mir vermutet, überinterpretierst/übergewichtest du seine Zeit bei Man Utd, in der Annahme, er würde jetzt in der Zukunft auch bei anderen Vereinen so agieren. Finde ich aber gut, dass du da so ehrlich bist, weil das einfach nur menschlich ist. Geht jedem sicher immer wieder mal so. Kann man also so machen, sollte man aber nicht.

Ich würde hier aber nochmal daran appellieren, dass man hier nicht den Fehler begehen sollte, was ich nicht glaube, da ich die Verantwortlichen im Verein für zu gut erachte, den z. B. der BVB mit Klopp machte, den Utd mit Sir Alex Ferguson machte, sich nach dem jeweiligen Abgang zu sehr daran zu orientieren, sogar zu glorifizieren, weil dann jeder Nachfolger eigentlich nur scheitern kann. Jeder, der jetzt auf Alonso folgt, oder dann auch dessen Nachfolger, wird nicht Alonso sein, wird nicht so agieren, wie dieser es tat. Klar darf man das auch als Maßstab nehmen, bzw. sollte das auch, aber eben entsprechend einschätzen können, was möglich ist, denn der Nachfolger wird sehr wahrscheinlich einen veränderten Kader haben und was das für Auswirkungen hat, sollte selbsterklärend sein. Man hat auch diese Saison sehen kann, obwohl der Kader eigentlich nahezu unverändert geblieben ist, was Erfolge mit einer Mannschaft machen können. Wenn die Gier nach einer Meisterschaft, nach einem Pokalsieg nicht mehr ganz so extrem da ist, dann fehlen eben so manches Mal ein paar Prozente, auch beim Trainer, weil er diesem Rechnung tragen muss. Da wurde Alonso diese Saison häufig kritisiert, das sollte man bitte nicht vergessen, sodass niemand weiß, wie die nächsten Jahre mit Alonso verlaufen wären, sollte dieser gehen.

Die Befürchtung, dass jetzt bei nicht wenigen Fans die Erfolge zu einer veränderten Wahrnehmung und Sicht geführt haben, weil Erfolge eben süchtig machen, ist sicherlich nicht gänzlich unbegründet und da kann man nur warnen, nicht zu sehr den Blick zu verlieren und blind nach dem Optimum zu sehen, weil dann alles darunter nur als Misserfolg wahrgenommen werden würde. Da wird Demut und Realismus bei einigen angebracht sein, davon ist auszugehen, denn das hat bereits diese Saison gezeigt, wie enttäuscht doch nicht wenige über diese Saison waren. Eigentlich schon fast absurd, wenn man bedenkt, wo man herkommt. Jetzt zu erwarten, wenn man die wirtschaftlichen Möglichkeiten betrachtet, dass Leverkusen jetzt die neue Nr. 2 werden sollte bzw. sogar muss, dann werden die nächsten Jahre nicht unproblematisch.

Man darf und sollte nicht der Sehnsucht erliegen, einen zweiten Alonso finden zu wollen, und deshalb Trainerneulinge zu nehmen, die das leisten könnten. Wie wahrscheinlich ein zweiter Lottogewinn ist, muss auch nicht erklärt werden.

Den eingeschlagenen Weg fortsetzen, das muss die Devise sein, aber es darf durchaus auch etwas anders sein bzw. sollte es sogar, weil das Nachahmen meistens in die Hose geht, weil das Duplikat nie so gut ist wie das Original. Den Kader weiterhin mit den richtigen Profilen versehen, die für den Fußball nötig ist, den Leverkusen spielen lassen möchte. Dazu wird dann der Trainer passend ausgesucht. Das kann EtH sehr wohl leisten, da er bewiesen hat, siehe Ajax, dass er das generell kann. Wenn klar ist, dass er das nicht mehr möchte, dass er seine Ansichten dahingehend verändert hat, dann wird das in den Gesprächen relativ schnell klar werden und dann wird man ihn wohl nicht auswählen. Jetzt aber einen Trainer nehmen, der das noch nicht nachgewiesen hat, weil man hofft, der könnte so wie Alonso werden, wäre mindestens genauso seltsam und fragwürdig, als EtH zu unterstellen, nur weil er es bei Utd anders gehandhabt hat, der könne das nicht mehr bzw. könne es überhaupt nicht. Dahingehend sind irgendwelche Ballbesitzstatistiken bei Utrecht oder Utd wenig hilfreich und aussagekräftig, weil er es da ja nicht so wie bei Ajax versucht hat und gescheitert ist, sondern die Herangehensweise einfach eine andere war, weil du eben nicht mit jedem Verein, jedem Kader gleichermaßen agieren kannst.

Nimm bei Leverkusen Xhaka und Grimaldo raus, von Wirtz ganz zu schweigen, denn die beiden erstgenannten waren vor Alonso nicht im Verein, und das, was letzte Saison war, wäre so nicht möglich gewesen, dafür muss man sicher kein Hellseher sein. Da also davon zu sprechen, dass vor Alonso keiner für möglich hielt, mit Leverkusen Ballbesitzfußball spielen zu können, würde ich vehement bestreiten, sondern das eher so formulieren, dass es eben mit den Kadern, die vorhanden waren, nicht nicht möglich war, sondern die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg auf andere Art größer gesehen wurde, denn es gibt ja nicht nur den einen Weg, denn nur weil Leverkusen jetzt auf diese Art erfolgreich war, bedeutet das nicht, dass das reproduzierbar wäre oder nur dieser Weg zukünftig erfolgreich sein kann.

Du brauchst auf neuralgischen Positionen Spieler, die die benötigen Rollen sehr gut ausfüllen können. Die gibt es aber nicht wie Sand am mehr. Hätte Leverkusen Xhaka und/oder Grimaldo nicht bekommen, wer weiß, wie das gelaufen wäre.

Es bringt somit nichts, etwas so isoliert zu betrachten, sondern es müssen so viele Parameter erfüllt sein, damit so ein Erfolg möglich ist. Wäre das so einfach zu reproduzieren, wäre man z. B. nicht in Bielefeld ausgeschieden...

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Loriot: "In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten suchen nach Schuldigen.

Dieter Hallervorden: "Das größte Problem in der Geschichte der Menschheit ist, dass die Leute, die die Wahrheit kennen, den Mund nicht aufmachen. Und diejenigen, die von nichts eine Ahnung haben, bekommt man einfach nicht zum Schweigen."

"Sei Kind, wann immer Du kannst, und nur erwachsen, wenn Du musst"
Trainerscouting |#104
02.05.2025 - 19:48 Uhr
Zitat von RS-SVB
Nach Sky Informationen (ich weiß, die liegen bei uns eigentlich immer daneben) soll Alvaro Arbeloa Thema bei uns sein. Wäre ein mutiger Schritt, auch wenn er in den U-Mannschaften von Real für Furore gesorgt hat. Insgesamt muss ich aber zugeben, dass mir ein mutiger Schritt mit Risiko besser gefallen würde als die Ten Hag Geschichte. Ich bin gespannt daumen-hoch


Hallo, von einem Gast.

Ich sage das ganz ohne Ironie oder Provokation: Ich würde Álvaro Arbeloa lieber als Trainer der ersten Mannschaft sehen als Xabi Alonso. Für mich ist und bleibt er unser „Pep“. Ich verfolge unseren Jugendbereich mittlerweile sogar intensiver als die erste Mannschaft – einfach weil mir der Fußball dort mehr Freude bereitet und was Arbeloa mit seiner Mannschaft aufgebaut hat, ist einfach nur unglaublich.

Allein ein Blick auf die Statistik spricht Bände (als Trainer der Juvenil A (seit 2022)):
344 erzielte Tore
88 Gegentore
79 % Siegquote
2 Meistertitel in 3 Spielzeiten
Sieger der Copa del Rey 2022/23
Sieger der Copa de Campeones 2022/23

In den letzten elf Jahren ist es Real Madrids Juvenil A nur einmal gelungen, innerhalb von drei Spielzeiten zwei Meistertitel zu gewinnen – und das war unter Arbeloa und diese Saison ist noch nicht vorbei.

Falls Ihr Arbeloa holen solltet, dann kann ich nur Glückwunsch sagen. Dieser Mensch ist einfach der pure Wahnsinn.


Paar kleine Eindrücke zwischen 2021 und 2025. Falls konkretere News im Raum stehen sollten, kann ich auch etwas über seinen Fußball erzählen.

Zitat von Gazoon

Arbeloa ist unser Pep. Gonna d*e on that hill.
Passiert unter dem Board leider nicht. Aber in einer idealen Welt grins


Zitat von Gazoon

Ich bleibe dabei, Arbeloa wird unser Pep/Fergie. Er ist geboren, um diese Mannschaft in eine andere Dimension zu hieven. Er hat sich international nicht beweisen können, wie Xabi, aber ich halte Arbeloa für den deutlich besseren Fit für Madrid. Dennoch wird es höchstwahrscheinlich auf Xabi hinauslaufen und Arbeloa wird noch Zeit haben, um sich weiterzuentwickeln.

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¡De Madrid al cielo!

#6 Fernando Carlos Redondo Neri
#7 Raúl González Blanco
#14 José María Gutiérrez Hernández
#10 Luka Modrić

Trainerscouting |#105
10.05.2025 - 19:55 Uhr
Zitat von El_Principe_CA
Zitat von thomi

Zitat von VIK_Atw

Wurde denn schon berichtet wie teuer Fabregas wäre?


Meine gelesen zu haben, niedrige zweistellige Millionenhöhe. Das Paket ten Hag und Frabregas soll ungefähr gleich sein, weil ten Hag ein sehr hohes Gehalt aus ManU Zeit hatte, aber auf einiges verzichten würde lt. Quellen.

lt. Kicker: "Finanziell würde sich das Gesamtpaket für beide Kandidaten angleichen



Dafür soll der Niederländer, der sich bei all seinen vorherigen Stationen und da vor allem in seiner Zeit bei Ajax Amsterdam (von Ende 2017 bis 2022) eine herausragenden Ruf erarbeitet hat, auch bereit sein, gegenüber seinem damaligen Gehalt von angeblich zwölf Millionen Euro in der Premier League deutliche Abstriche zu machen. Womit sich der finanzielle Unterschied zu Fabregas, der in Leverkusen wohl weniger als ten Hag verdienen würde, schon wieder relativieren würde.

Schließlich steht für den Spanier eine Ablöse im Raum, die sich im zweistelligen Millionenbereich bewegen soll. Selbst wenn Bayer diese unter die Zehn-Millionen-Marke verhandeln könnte, würden sich die Kosten bei einer Vertragslaufzeit von zwei oder maximal drei Jahren für Fabregas mehr oder weniger denen für ten Hag angleichen. "

https://www.kicker.de/nachfolge-von-xabi-alonso-kopf-an-kopf-rennen-zwischen-fabregas-und-ten-hag-1117674/artikel


Wenn wir eine zweistellige Millionenablöse für einen sehr unerfahrenen Trainer von einem Dorfverein zahlen falle ich vom Glauben ab. Wir lassen den Doubletrainer zu einem der reichsten Vereine für umsonst gehen und zahlen dann 10-15 mio an Como? Für was? Was hat Fabregas aktuell vorzuweisen, was das rechtfertigen würde?

Wieso denn umsonst? Es ist doch überwiegend die Rede von 10-15 Millionen Euro ablöse, welche Real an uns überweisen wird.

Dazu kommt halt die Situation von Fabregas bei Como, welcher seinen Vertrag, meine ich, erst verlängert hat. Ich persönlich halte eine Ablöse von 10-15 Millionen Euro für einen Cheftrainer von dem man wirklich überzeugt ist für gar nicht so krass. Immerhin sollte Alonso unter Beweis gestellt haben dass diese Position die wichtigste im Kader ist.
Fabregas würde halt auf so vielen Ebenen passen, dass ich das Risiko sehr gerne eingehen würde und es für deutlich geringer als bei den anderen Kandidaten einschätzen würde. Auch die Frage was Fabregas vorzuweisen hat, ist mit dem von ihm etablierten Spielstil mMn schnell beantwortet. Die aktuelle Tabellenposition von Como spricht ebenfalls eher für Fabregas, statt gegen ihn. daumen-hoch

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Alles begann mit einem Brief
Trainerscouting |#106
11.05.2025 - 01:59 Uhr
Zitat von El_Principe_CA
Zitat von Mikaelo

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von Ironball

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von thomi

Zitat von VIK_Atw

Wurde denn schon berichtet wie teuer Fabregas wäre?


Meine gelesen zu haben, niedrige zweistellige Millionenhöhe. Das Paket ten Hag und Frabregas soll ungefähr gleich sein, weil ten Hag ein sehr hohes Gehalt aus ManU Zeit hatte, aber auf einiges verzichten würde lt. Quellen.

lt. Kicker: "Finanziell würde sich das Gesamtpaket für beide Kandidaten angleichen



Dafür soll der Niederländer, der sich bei all seinen vorherigen Stationen und da vor allem in seiner Zeit bei Ajax Amsterdam (von Ende 2017 bis 2022) eine herausragenden Ruf erarbeitet hat, auch bereit sein, gegenüber seinem damaligen Gehalt von angeblich zwölf Millionen Euro in der Premier League deutliche Abstriche zu machen. Womit sich der finanzielle Unterschied zu Fabregas, der in Leverkusen wohl weniger als ten Hag verdienen würde, schon wieder relativieren würde.

Schließlich steht für den Spanier eine Ablöse im Raum, die sich im zweistelligen Millionenbereich bewegen soll. Selbst wenn Bayer diese unter die Zehn-Millionen-Marke verhandeln könnte, würden sich die Kosten bei einer Vertragslaufzeit von zwei oder maximal drei Jahren für Fabregas mehr oder weniger denen für ten Hag angleichen. "

https://www.kicker.de/nachfolge-von-xabi-alonso-kopf-an-kopf-rennen-zwischen-fabregas-und-ten-hag-1117674/artikel


Wenn wir eine zweistellige Millionenablöse für einen sehr unerfahrenen Trainer von einem Dorfverein zahlen falle ich vom Glauben ab. Wir lassen den Doubletrainer zu einem der reichsten Vereine für umsonst gehen und zahlen dann 10-15 mio an Como? Für was? Was hat Fabregas aktuell vorzuweisen, was das rechtfertigen würde?


Was hatte Xabi damals?

Wenn man sich mit Cesc beschäftigt wird klar, dass er auf dem Weg in die Trainerweltspitze ist. Es gibt unzählige Analysen die das schwarz auf weiss zeigen. Darüber hinaus ist bayer 04 nach dem Datenanalyseprozess zu schluss gekommen, dass er die richtige Lösung ist.
Dazu ein absoluter Weltklasse Mittelfeldspieler.
Würde mich sehr wundern wenn Cesc komplett scheitert.


Ich sage nicht, das Fabregas kein guter Trainer ist oder sein kann, das hat auch nichts damit zu tun das Xabi auch nichts vorzuweisen hatte, es geht mir nur darum, dass es einen Grund geben sollte weshalb man so viel Geld für einen Trainer zahlen sollte, guckt euch mal an was ein Nagelsmann damals gekostet hat oder generell wie viel für Trainer gezahlt wird.

Und bezüglich ablöse für Alonso gibt es wohl ein Gentlemans agreement wenn er zu Real geht das man nur eine symbolische ablöse erhält.


Es gibt einen guten Grund Fabregas zu verpflichten. Wir haben Ihn als absolute Wunschlösung auserkoren. Was wir am Ende als Ablösesumme bezahlen ist doch zweitrangig. Ich möchte schönen attraktiven und am besten auch erfolgreichen Fussball schauen.
Auf die Finanzen haben wir eh keinen Einfluss. Und Carro und Rolfes werden auch sehen, dass wir noch genügend Geld für Neuverpflichtungen haben.

PS: Como ist übrigens einer der reichsten Vereine der Welt. Fabregas ist dort Miteigentümer und er hat noch einen langen Vertrag ohne AK. Es gibt also durchaus gute Gründe auf Seiten von Como, die für eine entsprechende Ablöse sprechen.


Fabregas ist nicht Miteigentümer sondern T. Henry. Der Verein gehört zwei Indonesischen Brüdern, wenn man rein nach dem privaten Kapital geht, gehören sie mit Sicherheit nicht zu den reichsten Vereinen der Welt, denn da gibt es wesentlich reichere Eigentümer oder wenn man danach geht auch Unternehmen die mehr Wert sind, darunter würde auch der Bayer fallen.
Das entscheidende im Fußball ist aber der Umsatz, denn Geld alleine bringt dir nichts, da das FFP sich nach dem Umsatz den der Verein erwirtschaftet richtet und nicht nach dem Privatvermögen.


"Zu den Minderheitsaktionären des Vereins gehören der derzeitige Cheftrainer Cesc Fàbregas und die Fußballlegende Thierry Henry"

Auch Fabregas ist Miteigentümer.
Das Privatvermögen der indonesischen Besitzer wird auf 45 Milliarden Euro geschätzt. Damit haben Sie mehr an Privatvermögen als Bayer an Eigenkapital hat. Bayer hat zusätzlich allerdings auch ca. 90 Milliarden an Verbindlichkeiten.

Zudem sind sie laut Forbes auf Platz 64 und 69 der reichsten Menschen der Welt. Gibt also noch ein paar die reicher sind, das ist richtig. Allerdings nicht viele die einen Fussballverein besitzen und reicher sind.
Das FFP ist zudem nur für Mannschaften die International spielen relevant.

Und um final zum Thema zurückzukommen: Die Ablösesumme oder Gehalt für den neuen Trainer ist doch zweitrangig. Hauptsache wir sehen schönen und erfolgreichen Fussball.
Da habe ich bei Fabregas ein sehr gutes Gefühl. Wahrscheinlich weil es einfach viele Parallelen zu Xabi Alonso gibt.

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Mentalität schlägt Qualität!
Trainerscouting |#107
13.05.2025 - 16:23 Uhr
Zitat von Marsupilami

Zitat von Ironball

Zitat von MI005

Das sind doch die üblichen Floskeln, um auch gegenüber der eigenen Fans mitzuteilen "wir haben ja alles versucht".


Como soll uns gestern mitgeteilt haben, dass Sie mit Fabregas weiterarbeiten. Das könnte auch einfach bedeutet, dass wir mehr zahlen sollen.


Fabregas hat vorher ja - angeblich - gesagt, dass er wenn nur zu uns gehen will. Das hat Comos Verhandlungsposition deutlich geschwächt. Also auch nachvollziehbar, dass sie ihren Standpunkt nochmal klarmachen wollen.


Wenn Fabregas zu uns will, dann wird Como da im Endeffekt auch wenig machen. Vertrag hin oder her. Dann wird eine Ablöse gezahlt und der kleinere Verein hat halt das Nachsehen. So ist es immer. So war es bei Alonso doch auch, so wird es bei Wirtz sein.

Einzig wenn Fabregas daccord damit ist dort weiterzumachen wird er dort weitermachen. Die Vereine erhöhen - wie ihr schreibt - nur den Druck, um mehr Geld zu verdienen und das Gesicht zu wahren.

Edit: dieses Gentelmens Aggreement von Bayer und Alonso war doch auch eher Selbstschutz als Nettigkeit. Alonso hat als absoluter No-Name ohne nennenswerte Vita als Trainer hier angefangen. Er wird kaum im Oktober 22 mit Bayer über ein Aggreement im Fall einer Anfrage von Real gesprochen haben. Das wäre maximal größenwahnsinnig gewesen. Das hat sich doch erst im Laufe der Zeit mit bestehenden langfristigen Vertrag entwickelt.

Weil Bayer genau weiß, dass man einen Trainer - wenn er solche begehrlichkeiten weckt - nicht halten kann bzw. es auch keinen Sinn macht ihn zu halten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 00Frederik am 13.05.2025 um 16:28 Uhr bearbeitet
Trainerscouting |#108
20.05.2025 - 12:15 Uhr
Zitat von nille13
Zitat von Mikaelo

Zitat von nille13

Zitat von bum-kun_cha

Zitat von nille13

Zitat von Mikaelo

Zitat von nille13

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von Yellowpress

Zitat von bum-kun_cha

Zitat von Marsupilami

Zitat von 00Frederik

Zitat von AaronLennon

Hier gibt es ein kleines Interview mit Fabregas, ist zwar schon etwas älter, aber trozdem sehr interessant.

https://www.youtube.com/watch?v=wY4xt6xQnEI

Wirkt für mich ähnlich wie Xabi auch wie jemand, der seine Situation sehr gut einschätzen kann und nicht direkt beim erstbesten Angebot alles hinwirft, sondern erst den nächsten Step gehen will, wenn er sich dazu auch bereit fühlt.


Wobei ich seine neuesten Aussagen irgendwie auch merkwürdig finde. Er deutet kryptisch einen Verbleib bei Como an, legt sich aber nicht 100 pro fest. Laut Kicker:

„Rolfes' Worte stehen nur vermeintlich im Widerspruch zu denen von Fabregas. Hatte Letzterer doch nicht für absolute Klarheit gesorgt. Auf die Frage, ob seine Zukunft in Como lege, sagte der Spanier zwar: "Ja, ich habe mit dem Management  darüber gesprochen und wir haben Fortschritte gemacht, mir geht es hier gut." Dabei sprach der 38-Jährige im Comer Dialekt, unterstrich damit sein Gefühl ein Comaschi zu sein, und führte weiter aus: "Ich möchte verstehen, ob alle diesen Weg weitergehen wollen, ob sie mit meiner Idee übereinstimmen."

Verstehe ich einfach null seine Aussagen. Wenn er in Como bleiben will, dann könnte er ja auch einfach sagen: „Ich habe Vertrag und bleibe“. Stattdessen erzählt er da was von „möchte verstehen“ „Fortschritte“ „meiner Ideen übereinstimmen“.

Also entweder will er vom Vorstand für die neue Saison eine große Summer für Transfers oder er pokert doch auf einen Wechsel nach Leverkusen.


Ja was erwartet man denn von Fabregas? Die Aussage zeigt doch eindeutig, dass er noch nicht abgesagt hat und man noch verhandelt. Er sagt aus, dass er die Wertschätzung von den Verantwortlichen sehr schätzt. sich auch eine weitere Saison in Como vorstellen könnte aber das eben noch nicht bestätigen kann. Unterstreicht ja auch Rolfes' Aussage, abgesagt hat er noch nicht.

Damit legt Fabregas (sollte er zu uns kommen) die Grundlage für die Argumentation: Es ist keine Entscheidung gegen Como (der Vorstand hat alles getan, wir waren in guten Gesprächen) sondern für Bayer (oder Leipzig, die ja auch nicht ganz aus dem Rennen sein sollen).

Sicher wünscht man sich als Fan klare Aussagen, aber hier gibt es eben keine aktuell. Der Stand scheint:

Como will ihn halten
Wir wollen ihn holen
Fabregas könnte sich den Wechsel vorstellen, aber will Como nicht "verstoßen" und wird nur wechseln, wenn es eine Lösung gibt die für alle passt.


So empfinde ich das auch eigentlich eine sehr sympathische Haltung, die authentisch und aufrichtig ist.
Ich habe nur zunehmend eine Sorge bei dieser Personalie, nämlich das das große Missverständnis, darin bestehen könnte, das mal irgendwo eine eins zu eins Passung zu Xabi erwartet, also quasi ein Xabi 2.0. Dabei hat er dann nicht die Chance., Cesc 1.0 zu werden.


Zudem ist FABREGAS auch Anteilseigner von COMO … eine sehr spezielle Situation.

Wie üblich auch, wenn es mehrere Kandidaten gibt … je länger es sich hinzieht, umso größer die Gefahr, dass Plan B (TENHAAG) vllt nicht mehr zur Verfügung steht oder eben den Malus des Plan-B bekommt. Man stelle sich vor, FABREGAS bleibt bei COMO und TENHAAG heuert bei den Rasenballern an.


Wenn man Ten Haag haben wollen würde, dann hätte man Ihn längst vorgestellt. Scheinbar möchte man aber einen Trainer, der noch irgendwo unter Vertrag ist und dementsprechend gibt es zwei Szenarios:
a) man verhandelt gerade noch
b) man möchte es noch nicht verkünden, weil die Saison noch läuft

Bei Option A wird es ebenfalls eine Entscheidung oder Tendenz geben, sonst würde man ja nicht verhandeln, auf Fabregas bezogen, wenn Como oder Fabregas nein sagt, dann verhandelt man ja nicht weiter, sondern geht auf seine zweite Wahl.

Ich glaube wir würden nicht da stehen, wo wir gerade sind, wenn wir immer nur Plan B mit der sicheren Seite verfolgen würden, daher aus meiner Sicht alles in Ordnung, bevor der Mai zu Ende ist, haben wir eine Antwort, hat Rolfes doch auch so bestätigt.


Man muss nur aufpassen, dass der Plan B auch überhaupt noch verfügbar sein muss. Ein Ten Haag wird auch nicht ewig warten und wer auch immer Trainer wird, wird ebenso abwägen, dass leichtere Erben gibt, als das bei Bayer nach Alonso. Hinzu kommt, dass man neuen Kandidaten nun schlecht vermitteln kann, der Wunschkandidat zu sein.

Bei Fabregas hörte sich aktuell alles plötzlich doch nicht mehr so weit an. Wo man zuvor von einer nahenden Einigung sprach, war es jetzt die noch nicht offizielle ausgesprochene Absage.

Wenn Como tatsächlich ein Veto einlegt wird es da relativ wenig Spielraum geben.

Was Glasner angeht, so wird hier Crystal Palace auch die Hände aufhalten oder gar nicht gesprächsbereit sein.

Vielleicht relativiert sich so ei wenig die Trainerposse der Bayern aus dem letzten Jahr.


Genau, weil Leverkusen eine Woche nach dem bekanntwerden des Abgangs des Trainers noch keinen neuen Trainer vorgestellt hat, kann man es mit dem Fiasko von Bayern letztes Jahr vergleichen. Wo öffentlich mehrere Trainer abgesagt haben und der Prozess mehrere Monate andauerte.
Zumal Rolfes am Wochenende noch angekündigt hat, das Thema innerhalb des Monats abzuschließen.

In Leverkusen arbeitet man halt noch diskret und steckt nicht alle Informationen der Presse, vor allem nicht wenn es noch nichts zu vermelden gibt. Rolfes befindet sich seit März in der Suche, da wird es schon bald zum Abschluss und der Verkündung kommen.


Von Vergleichbarkeit habe ich nirgendwo geschrieben. Ich habe geschrieben, dass sich so die Trainer Posse bei den Bayern relativiert. Gemeint ist, dass wieder mal zu sehen ist, wie schwer es ist gute, passende Trainer zu bekommen. RB hat ja aktuell das selbe Problem.

Um irgendetwas bewerten oder vergleichen zu können würde ich schon noch abwarten, wer neuer Trainer wird und wann dieser vorgestellt wird. Ob sich Rolfes dann mit der Aussage, bis Ende Mai einen Trainer zu finden, einen Gefallen getan hat, bleibt abzuwarten.


Wieso schwer? Weil wir noch keinen präsentiert haben? C‘mon


Wenn es so easy wäre hätte man den Nachfolger doch schon präsentiert. Nur mal ztum Vergleich, die Bayern haben einen Kompany letztes Jahr auch Mitte/ Ende Mai vorgestellt.

Wie ich zuvor schrieb wird man ja einen Favoriten haben (Fabregas?). Dieser scheint aber aktuell eben doch nicht so sicher zu kommen, wie es noch vor 1-2 Wochen den Anschein hatte.

Wenn sich nun aber auch die weiteren Optionen B und C anderweitig umschauen, kann es schnell schwer werden.

Selbiges gilt doch für Spieler. Ein Koch wird sicherlich nicht seine AK bedient haben wollen, ohne zu wissen wer sein neuer Coach ist. Und alleine das neuerliche Zitat von Rolfes zeigt doch, dass auch Spieler ein Interesse haben möglichst schnell zu wissen, wer Trainer wird.

„Natürlich besteht legitimes Interesse bei Spielern, aber sie haben Verträge mit Bayer Leverkusen – nicht mit einem Trainer. Die detaillierte Planung geht dann weiter, wenn der neue Trainer feststeht. Keiner muss sich Sorgen machen – wir werden auch nächste Saison eine gute Mannschaft haben.“

Aber alles easy 😉


Richtig, Bayern hat Kompany Ende Mai vorgestellt. Nachdem man die Trennung im Februar, also 3 Monate vorher bekanntgegeben hat. Wäre also das gleiche wie wenn Leverkusen den Trainer Mitte August bekannt gibt. Das wird nicht passieren.
Zumal unsere Verantwortlichen auch nicht öffentlich an jedem zweiten Trainer baggern, wie es die Bayern Verantwortlichen getan haben.
Leverkusen hat halt noch Respekt gegenüber anderen Vereinen und präsentiert oder baggert nicht an Spielern oder anderen Verantwortlichen während der laufenden Saison in der Öffentlichkeit.
Sobald die Saison in allen Ligen beendet ist, wird auch der neue Trainer bald vorgestellt.


Das wäre absolut nicht das Gleiche, da die Saison für alle im August beginnt. Dann hätte Leverkusen genauso lange, wie die Bayern letztes Jahr für die Verkündung des Trainers benötigt, das stimmt, aber das hätte dann natürlich ganz andere Auswirkungen.

Warten wir einfach ab. wie gesagt, ich bezweifle ja gar nicht, dass ein entsprechend guter Trainer gefunden wird. Man sollte nur auch nicht so tun, als ob in Leverkusen alles perfekt läuft. Der gesamte Aufschwung hängt sehr eng mit Alsonso zusammen. Fraglich aus meiner Sicht auch, ob ein Rolfes ohne Alonso so abgefeiert worden wäre.



Hätte wäre wenn und aber... das ist doch immer so.

Wer sagt das der nächste Trainer nicht auch monströs einschlägt und vielleicht sogar noch mehr Titel holt als Alonso? Das kann sowohl als auch in beide Richtungen ausschlagen.

Trainer kommen und gehen, haben Erfolg und Floppen usw..
Trainerscouting |#109
20.05.2025 - 14:24 Uhr
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Zitat von Mikaelo

Zitat von nille13

Zitat von bum-kun_cha

Zitat von nille13

Zitat von Mikaelo

Zitat von nille13

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von Yellowpress

Zitat von bum-kun_cha

Zitat von Marsupilami

Zitat von 00Frederik

Zitat von AaronLennon

Hier gibt es ein kleines Interview mit Fabregas, ist zwar schon etwas älter, aber trozdem sehr interessant.

https://www.youtube.com/watch?v=wY4xt6xQnEI

Wirkt für mich ähnlich wie Xabi auch wie jemand, der seine Situation sehr gut einschätzen kann und nicht direkt beim erstbesten Angebot alles hinwirft, sondern erst den nächsten Step gehen will, wenn er sich dazu auch bereit fühlt.


Wobei ich seine neuesten Aussagen irgendwie auch merkwürdig finde. Er deutet kryptisch einen Verbleib bei Como an, legt sich aber nicht 100 pro fest. Laut Kicker:

„Rolfes' Worte stehen nur vermeintlich im Widerspruch zu denen von Fabregas. Hatte Letzterer doch nicht für absolute Klarheit gesorgt. Auf die Frage, ob seine Zukunft in Como lege, sagte der Spanier zwar: "Ja, ich habe mit dem Management  darüber gesprochen und wir haben Fortschritte gemacht, mir geht es hier gut." Dabei sprach der 38-Jährige im Comer Dialekt, unterstrich damit sein Gefühl ein Comaschi zu sein, und führte weiter aus: "Ich möchte verstehen, ob alle diesen Weg weitergehen wollen, ob sie mit meiner Idee übereinstimmen."

Verstehe ich einfach null seine Aussagen. Wenn er in Como bleiben will, dann könnte er ja auch einfach sagen: „Ich habe Vertrag und bleibe“. Stattdessen erzählt er da was von „möchte verstehen“ „Fortschritte“ „meiner Ideen übereinstimmen“.

Also entweder will er vom Vorstand für die neue Saison eine große Summer für Transfers oder er pokert doch auf einen Wechsel nach Leverkusen.


Ja was erwartet man denn von Fabregas? Die Aussage zeigt doch eindeutig, dass er noch nicht abgesagt hat und man noch verhandelt. Er sagt aus, dass er die Wertschätzung von den Verantwortlichen sehr schätzt. sich auch eine weitere Saison in Como vorstellen könnte aber das eben noch nicht bestätigen kann. Unterstreicht ja auch Rolfes' Aussage, abgesagt hat er noch nicht.

Damit legt Fabregas (sollte er zu uns kommen) die Grundlage für die Argumentation: Es ist keine Entscheidung gegen Como (der Vorstand hat alles getan, wir waren in guten Gesprächen) sondern für Bayer (oder Leipzig, die ja auch nicht ganz aus dem Rennen sein sollen).

Sicher wünscht man sich als Fan klare Aussagen, aber hier gibt es eben keine aktuell. Der Stand scheint:

Como will ihn halten
Wir wollen ihn holen
Fabregas könnte sich den Wechsel vorstellen, aber will Como nicht "verstoßen" und wird nur wechseln, wenn es eine Lösung gibt die für alle passt.


So empfinde ich das auch eigentlich eine sehr sympathische Haltung, die authentisch und aufrichtig ist.
Ich habe nur zunehmend eine Sorge bei dieser Personalie, nämlich das das große Missverständnis, darin bestehen könnte, das mal irgendwo eine eins zu eins Passung zu Xabi erwartet, also quasi ein Xabi 2.0. Dabei hat er dann nicht die Chance., Cesc 1.0 zu werden.


Zudem ist FABREGAS auch Anteilseigner von COMO … eine sehr spezielle Situation.

Wie üblich auch, wenn es mehrere Kandidaten gibt … je länger es sich hinzieht, umso größer die Gefahr, dass Plan B (TENHAAG) vllt nicht mehr zur Verfügung steht oder eben den Malus des Plan-B bekommt. Man stelle sich vor, FABREGAS bleibt bei COMO und TENHAAG heuert bei den Rasenballern an.


Wenn man Ten Haag haben wollen würde, dann hätte man Ihn längst vorgestellt. Scheinbar möchte man aber einen Trainer, der noch irgendwo unter Vertrag ist und dementsprechend gibt es zwei Szenarios:
a) man verhandelt gerade noch
b) man möchte es noch nicht verkünden, weil die Saison noch läuft

Bei Option A wird es ebenfalls eine Entscheidung oder Tendenz geben, sonst würde man ja nicht verhandeln, auf Fabregas bezogen, wenn Como oder Fabregas nein sagt, dann verhandelt man ja nicht weiter, sondern geht auf seine zweite Wahl.

Ich glaube wir würden nicht da stehen, wo wir gerade sind, wenn wir immer nur Plan B mit der sicheren Seite verfolgen würden, daher aus meiner Sicht alles in Ordnung, bevor der Mai zu Ende ist, haben wir eine Antwort, hat Rolfes doch auch so bestätigt.


Man muss nur aufpassen, dass der Plan B auch überhaupt noch verfügbar sein muss. Ein Ten Haag wird auch nicht ewig warten und wer auch immer Trainer wird, wird ebenso abwägen, dass leichtere Erben gibt, als das bei Bayer nach Alonso. Hinzu kommt, dass man neuen Kandidaten nun schlecht vermitteln kann, der Wunschkandidat zu sein.

Bei Fabregas hörte sich aktuell alles plötzlich doch nicht mehr so weit an. Wo man zuvor von einer nahenden Einigung sprach, war es jetzt die noch nicht offizielle ausgesprochene Absage.

Wenn Como tatsächlich ein Veto einlegt wird es da relativ wenig Spielraum geben.

Was Glasner angeht, so wird hier Crystal Palace auch die Hände aufhalten oder gar nicht gesprächsbereit sein.

Vielleicht relativiert sich so ei wenig die Trainerposse der Bayern aus dem letzten Jahr.


Genau, weil Leverkusen eine Woche nach dem bekanntwerden des Abgangs des Trainers noch keinen neuen Trainer vorgestellt hat, kann man es mit dem Fiasko von Bayern letztes Jahr vergleichen. Wo öffentlich mehrere Trainer abgesagt haben und der Prozess mehrere Monate andauerte.
Zumal Rolfes am Wochenende noch angekündigt hat, das Thema innerhalb des Monats abzuschließen.

In Leverkusen arbeitet man halt noch diskret und steckt nicht alle Informationen der Presse, vor allem nicht wenn es noch nichts zu vermelden gibt. Rolfes befindet sich seit März in der Suche, da wird es schon bald zum Abschluss und der Verkündung kommen.


Von Vergleichbarkeit habe ich nirgendwo geschrieben. Ich habe geschrieben, dass sich so die Trainer Posse bei den Bayern relativiert. Gemeint ist, dass wieder mal zu sehen ist, wie schwer es ist gute, passende Trainer zu bekommen. RB hat ja aktuell das selbe Problem.

Um irgendetwas bewerten oder vergleichen zu können würde ich schon noch abwarten, wer neuer Trainer wird und wann dieser vorgestellt wird. Ob sich Rolfes dann mit der Aussage, bis Ende Mai einen Trainer zu finden, einen Gefallen getan hat, bleibt abzuwarten.


Wieso schwer? Weil wir noch keinen präsentiert haben? C‘mon


Wenn es so easy wäre hätte man den Nachfolger doch schon präsentiert. Nur mal ztum Vergleich, die Bayern haben einen Kompany letztes Jahr auch Mitte/ Ende Mai vorgestellt.

Wie ich zuvor schrieb wird man ja einen Favoriten haben (Fabregas?). Dieser scheint aber aktuell eben doch nicht so sicher zu kommen, wie es noch vor 1-2 Wochen den Anschein hatte.

Wenn sich nun aber auch die weiteren Optionen B und C anderweitig umschauen, kann es schnell schwer werden.

Selbiges gilt doch für Spieler. Ein Koch wird sicherlich nicht seine AK bedient haben wollen, ohne zu wissen wer sein neuer Coach ist. Und alleine das neuerliche Zitat von Rolfes zeigt doch, dass auch Spieler ein Interesse haben möglichst schnell zu wissen, wer Trainer wird.

„Natürlich besteht legitimes Interesse bei Spielern, aber sie haben Verträge mit Bayer Leverkusen – nicht mit einem Trainer. Die detaillierte Planung geht dann weiter, wenn der neue Trainer feststeht. Keiner muss sich Sorgen machen – wir werden auch nächste Saison eine gute Mannschaft haben.“

Aber alles easy 😉


Richtig, Bayern hat Kompany Ende Mai vorgestellt. Nachdem man die Trennung im Februar, also 3 Monate vorher bekanntgegeben hat. Wäre also das gleiche wie wenn Leverkusen den Trainer Mitte August bekannt gibt. Das wird nicht passieren.
Zumal unsere Verantwortlichen auch nicht öffentlich an jedem zweiten Trainer baggern, wie es die Bayern Verantwortlichen getan haben.
Leverkusen hat halt noch Respekt gegenüber anderen Vereinen und präsentiert oder baggert nicht an Spielern oder anderen Verantwortlichen während der laufenden Saison in der Öffentlichkeit.
Sobald die Saison in allen Ligen beendet ist, wird auch der neue Trainer bald vorgestellt.

Dass Bayern da unbestritten eine besondere Nummer ist, was das öffentlichen Kommentieren anbelangt, klar, aber auch Rolfes hätte angesprochen auf Cesc Fabregas sagen können, dass man sich zu Personalien und Gerüchten nicht äußert, weil man die Vereine respektiert, aber er hat sich ja auch dazu geäußert und öffentlich Stellung bezogen, dass dieser ihnen nicht abgesagt hätte. Es ist also nicht so, dass da jeder andere Verein außer Bayern, wenn sie gefragt werden, keine Kommentare abgibt, sondern die antworten auch von Zeit zu Zeit zu gewissen Gerüchten.

Darf sich das jetzt Como auch darüber aufregen, dass Rolfes über ihren Trainer öffentlich gesprochen hat, obwohl es von Italien hieß, dass er bleiben würde, oder ist das was anderes, wenn es den eigenen Verein betrifft?

Ich bringe zudem mal, möglicherweise ist dieser Name bereits gefallen, den (noch) Magdeburger Trainer Titz ins Spiel, der seit jeher einen sehr attraktiven und offensiv ausgerichteten Fußball spielen lässt, was einerseits zu Leverkusen generell passen könnte und andererseits auch zum Kader. Wäre natürlich kein Versuch Alonso 2.0, aber vom Trainerprofil durchaus eine interessante Alternative, sollte Cesc in Italien bleiben und ETH doch lieber zu Ajax zurück wollen. Alle Male besser und sinniger als der Versuch mit den Wagners dieser Welt.


Hast du eigentlich Langeweile? Oder warum spamst du jeden Thread mit Unsinn voll und fängst sinnlose Diskussionen an?

Vor allem verbreitest du auch noch Unwahrheiten und betreibst whataboutism. Rolfes hat öffentlich nie über Fabregas gesprochen. Er hat lediglich gesagt, dass noch kein Kandidat abgesagt hat.

Das auch nur ansatzweise mit dem respektlosen Abwerbeversuchen der Bayern während der laufenden Wettbewerbe vergleichen zu wollen, ist schon abenteuerlustig.
Letztes Jahr Xabi Alonso und dieses Jahr Florian Wirtz mitten in der Saison öffentlich zu umwerben ist eine absolute Frechheit und gehört sich nicht.
Das die Verantwortlichen von Bayern keinen Stil haben und lediglich Ihre eigenen Interessen im Sinn haben, ist allerdings ja schon länger bekannt.

•     •     •

Mentalität schlägt Qualität!
Trainerscouting |#110
25.05.2025 - 16:50 Uhr
Zitat von Vizemeister
Ich bin grundsätzlich positiv EtH gegenüber gestimmt, weil ich seine CL-Saison mit Ajax noch so präsent im Kopf habe. Das war spielerisch mit das Beste, was ich jemals von einem Underdog in K.O.-Spielen gesehen habe.

Seine Zeit bei ManU habe ich dann nur leicht verfolgt und bin mir sicher er will allen beweisen, dass es zum Großteil an diesem Verein lag.

Was ich mich allerdings frage: hat EtH wirklich so unfassbar destruktiven Fußball spielen lassen, wie es die Torstatistiken erahnen lassen?

2022/2023: 58 Tore
2023/2024: 57 Tore
2024/2025: 42 Tore (wobei hier Amorim irgendwann übernommen hatte)

Selbst als man in der Saison 2022/2023 Dritter wurde hat man gerade mal 58 Tore in 38 Spielen erzielt. Das entspricht gerade mal schwachen 1,5 Toren pro Spiel und hat so gar nichts mit dem Offensivfußball aus seiner Ajax Zeit gemeinsam.


Destruktiv würde ich kicht sagen, eher unkontrolliert. Ten Hags United ist voll auf Umschaltmomente gegangen. Zu Beginn hat da vor allem Rashford enorm von profitiert, aber der Spielstil war insgesamt sehr intensiv und hat dafür zu wenig Früchte getragen. In der Spielerauswahl hat er auch Spielertypen vernachlässigt, die vorab als perfekt für sein System angesehen wurden, wie Sancho und van de Beek. Irgendwann wurde Ten Hag sogar von den Medien darauf angesprochen, warum er nicht so spielen lässt wie in Amsterdam und sagte, dass das bei United nicht ginge, weil der Fußball zum Club passen muss. Deshalb sei sein Ziel, die beste Umschaltmannwchaft der Welt zu schaffen.

Die große Frage ist halt, hat Ten Hag das selbst entschieden oder wurde ihm dieser Spielstil vom Verein diktiert? Das hat auch die United-Anhänger viel beschäftigt und bei genauerem Hinsehen hat sich herauslristallisiert, dass er bei Utrecht und wohl auch bei Bayern einen völlig anderen Fußball als bei Ajax spielen ließ und dieser Stil ihm von Overmars, dem damaligen Sportdirektor in Amsterdam, vorgegeben wurde.

Obwohl er also kein Unbekannter ist, bleibt er für mich eine kleine Wundertüte. Keine Ahnung, wie viel Ten Hag in seinem Ajax wirklich steckte und ob er Alonsos Arbeit auf hohem Niveau fortsetzen kann. Was bei mir aber eine gewisse Skepsis auslöst, ist, dass Ten Hag entweder von sich aus von diesem Spielstil abgekehrt ist oder zumindest bereit war, für United von ihm abzukehren, was ich mir bei wenigen Top-Trainern vorstellen kann. Ein Guardiola würde nie als zu United gehen, wenn die von ihm verlangen, seinen Spielstil aufzugeben. Aber vielleicht sieht Ten Hag das inzwischen ja auch ähnlich.

Hinzu kommt sein Verhalten gegenüber Spielern und Medien. Hier gibt es genauso Fragezeichen: Sind ihm die bekanntermaßen sehr verhätschelte Umkleidekabine, die überkritische britische Sportberichterstattung und die dilettantische Vereinsführung so an die Substanz gegangen, dass er nicht mehr er selbst war, oder lief es andersherum?

So wie es aussieht, werden wir es bald erfahren. Da alles aber so unwägbar ist, sollten wir Carro und Rolfes einfach einen Vertrauensvorschuss bei der Wahl zugestehen, denke ich smile
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