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Trainerfrage

25.01.2023 - 14:31 Uhr
Trainerfrage |#191
06.02.2023 - 13:10 Uhr
Jedes Jahr stellt sich erneut die Frage: ist der Trainer noch der richtige? Soll man wechseln und wenn ja, wer soll es werden? Und wer will überhaupt?

Ich finde, dass wir langfristig etwas aufbauen müssen und ich sehe schwarz für unsere Kragenweite eigentlich als ganz gut an, aber in der Rückrunde geht es mittlerweile steil bergab und wir schaffen es meist nicht mal mehr, mitzuhalten und im Spiel zu bleiben. In der Hinrunde hatten wir Pech und auch konzentrationsfehler, die uns super viele Punkte gekostet haben. Mit etwas mehr Glück und konzentration bis zur letzten Sekunde, wären glaube ich 8 Punkte mehr drin gewesen. Was würden wir uns darüber freuen?

Die Mannschaft hat gezeigt, dass es möglich ist, aber die Qualität ist trotzdem zu gering. Das hat die Hinrunde gut gezeigt. Nun ist die Frage: wie lange will man an schwarz festhalten? Meine persönliche Meinung dazu: ich würde gerne mit ihm weiter machen und langfristig etwas aufbauen. Jetzt muss aber auch geliefert werden. Das Spiel gegen Gladbach ist so eins, wo der Turn around gelingen muss, ansonsten wird es langsam eng. Gladbach hat gegen Schalke 0-0 gespielt und war nicht wirklich stark (zumindest was ich so mitbekommen habe). Das ist ein Spiel, wo du zu Hause gewinnen musst. Tun wir das nicht, war es das eigentlich. Dann brauchen wir einen neuen Impuls. Diesen würde ich aber erst nach dem Dortmund Spiel bringen, weil du in Dortmund einfach kaum eine Chance hast und wenn der neue dort gleich unter die Räder kommt, ist der Effekt verpufft.

Stellt sich nur die Frage, wer es denn dann werden soll, wenn das Szenario eintritt. Weitere kostenspielige Trainer können wir uns nicht leisten. Wir müssen meiner Meinung nach auf Oliver Reiß bauen, der in der u19 eine gute Arbeit leistet und ihm das Vertrauen schenken, mit der Jugend und seinen Ideen nochmal die Wende zu schaffen und falls das nicht gelingt etwas neues mit ihm aufzubauen. Nochmal Dardai finde ich Quatsch, weil auch er in seiner zweiten Amtszeit nicht mehr das zeigen konnte, was er beim ersten Mal geleistet hat. Und da war das Team noch besser aufgestellt und der Fußball war damals schon grausig
Trainerfrage |#192
06.02.2023 - 13:21 Uhr
Noch habe ich weiterhin Hoffnung, dass das Festhalten am aktuellen Trainer auf lange Sicht Früchte trägt. Wir können doch nicht schon wieder in alte Muster verfallen und nach wenigen Monaten den Trainer rausschmeißen. In der Hinrunde habe ich voller Stolz im Freundeskreis wieder über Hertha berichtet, weil da teilweise toller Fußball gespielt wurde. Das Heimspiel gegen Freiburg hat mich teilweise vor Freude weinen lassen, weil es abgesehen vom bitteren Ausgleich ungefähr das ansehnlichste und beste Spiel meiner Mannschaft seit Jahren war und jetzt auf einmal bekommt die Mannschaft es nicht mehr gesch*ssen? Ich weiß nicht. Klar ist für mich, Sandro Schwarz muss sich hinterfragen und dringend an den Aufstellungen was ändern. Ich finde es an sich super, dass vom Jugendbereich bis zur ersten Mannschaft ein einheitliches System gespielt werden soll. Wenn es aber bei den Profis im Moment nicht funktioniert, MUSS etwas geändert werden. Diese Hoffnung hatte ich nach der Pressekonfernz vorm Frankfurtspiel auch. Als ich Samstag dann die Aufstellung gesehen habe, war mir spei übel. Ich habe es nicht begriffen und aus Frust und Wut das Spiel nicht gesehen. Es muss die Defensive gestärkt werden und dort erstmal wieder sicher gestanden werden. In den vergangenen Monaten standen wir im 4 - 3 - 3 auch defensiv gut, spätestens seit 2023 aber nicht mehr und wie meine ganzen Vorredner begreife ich die Sturheit nicht. Sandro Schwarz muss etwas ändern und dann würde ich es gut finden, wenn wir ihm noch etwas vertrauen. Sollten aber am Samstag wieder ein 4-3-3 mit Platte, Uremovic und besonders Boetius auf dem Feld stehen, fordere ich auch allmählich seinen Rauswurf.
Sollte es soweit kommen würde ich Sebastian Hoeneß spannend finden. Adi Hütter klar, aber der wird sich nicht vom Verein sein System vorschreiben lassen. Felix Magath? Nein danke. Ich weiß bis heute nicht, wie wir letztes Jahr den Klassenerhalt geschafft haben und er auch nicht. Es war teilweise grausam und nur Boateng im Rückspiel gegen Hamburg zu verdanken. Pal? Ja klar, nehme ich und bin überzeugt, er hält uns in der Klasse aber dann? Ewiger Kreislauf. Oliver Reiß? Wenn intern alle überzeugt sind, dann let's go. Leistet tolle Arbeit bei der Jugend, würde diese wohl konsequent einsetzen. Ob es eher in Richtung Ante Covic oder eher in Richtung Pal's erste positive Amtszeit geht steht in den Sternen. Sehr gefährlich und ungewiss. Wichtig ist, Sandro Schwarz soll nicht Donnerstags auf der PK tolle Reden schwingen sondern es muss sich auch Samstag in der Aufstellung widerspiegeln und in der Einstellung der Spieler auf dem Platz. Ändert sich da auch gegen Gladbach nichts, danach in Dortmund wird es ohnehin eine Niederlage, muss man Sandro Schwarz wohl leider doch wieder opfern. Dann wäre ich ihm für einige wirklich tolle Momente in der Hinrunde dankbar und danach weiter in meinem "Hertha-Verschleißt-Trainer-Hamsterrad" der letzten Jahre gefangen.
Trainerfrage |#193
06.02.2023 - 13:48 Uhr
Ich finde die Forderungen nach einem Konzept immer etwas abstrakt. Worin unterscheiden sich denn die „Konzepte“ von Mainz, Freiburg und Union konkret? Und wie soll sich unser Konzept von deren Konzept unterscheiden?

Das Konzept der meisten Bundesligavereine ist letztendlich durch eine stabile Defensive die Klasse zu halten und möglichst wenig Geld für Spieler auszugeben, die dich verbessern. Das können Jugendspieler sein oder auch Spieler, die woanders aussortiert wurden. Konstant bei diesen Teams jedenfalls ist, dass nicht nach 2 Saisons auf Platz 12 nach attraktiverem Offensivfußball gerufen wird. Die Finanzen der meisten Vereine der Bundesliga erlauben keine Ballbesitzfußballexperimente a la FC Barcelona. Für diese Art des Fußballs brauchst du nämlich auf fast jeder Position technisch talentierte Spieler. Diese kannst du als armer deutscher Verein aber nicht langfristig halten, weil sie zu finanziell besser ausgestatteten Vereinen im In- und Ausland wechseln. Selbst Dortmund muss regelmäßig die talentierten Spieler abgeben.

Deshalb sind auch alle Hoffnungen auf ein Ende des Umbruchs illusorisch. Ein erfolgreicher Verein in der Bundesliga erlebt jeden Sommer einen Umbruch. Schaut doch mal nach Cöpenick, nach Freiburg. Die Spreu trennt sich vom Weizen, wenn 1. ein Management in der Lage ist, die gegangenen Spieler erneut günstig zu ersetzen und 2. ein Trainer am Werk ist, der Jahr für Jahr eine funktionierende Mannschaft formen kann, trotz Abgang der Leistungsträger. Soviel Flexibilität MUSS ein Trainer haben.

Gerade deswegen kann es auch mal sein, dass man nach einem sehr erfolgreichen Jahr ein weniger erfolgreiches erlebt oder gar gegen den Abstieg spielt. Glaubt ihr, Union schmeißt Fischer raus, wenn sie sich nächstes Jahr um diese Zeit auf Platz 12 befinden?

Letztendlich ist das Konzept für Erfolg, auf möglichst vielen Funktionärspositionen kompetente Personen zu finden und die eigenen Erwartungen zu managen. Auch die werde Fehler machen, aber im Endeffekt werden ihre Erfolge ihre Fehler mehr als aufwiegen. Das trifft aber nicht auf jede Person zu, die sich in einer solchen Position befindet. Im Prinzip spielt man solange Lotto, bis man die „richtige“ Person gefunden hat. Stabilität als Selbstzweck führt nicht zum Erfolg.

Deshalb jetzt zur Trainerfrage: meiner Meinung nach war Dardai ein Trainer, an dem man langfristig festhalten hätte können. War er perfekt? Sicherlich nicht. Aber für einen schon damals finanziell schwer belasteten Verein war er ein absoluter Glücksgriff, der uns in stabilem Erstligafahrwasser gehalten hat. Und ja, sein Fußball war defensiv und nicht schön anzusehen (hintenrumscheiße). Aber er war erfolgreich, hat trotz zahlreicher Abgänge von Leistungsträgern (Weiser, Lazaro, Brooks) funktioniert. Und Dardai ist vielleicht nicht ganz auf dem Level eines Streiches oder eines Fischers. Aber er hat hier über Jahre hinweg einen stabilen, kompetenten Job gemacht und aus einem Sammelsurium von Spielern eine funktionierende Einheit geschaffen. Ich erinnere an das Jahr 2016, als Pal immerhin das Pokalhalbfinale erreicht hat, der Höhepunkt der letzten 15 Jahre Hertha BSC. Guckt euch diese Mannschaft mal an und sagt ehrlich, ob die auf dem Papier so viel besser ist als die heutige. Vielleicht ein bisschen, aber das war auch nicht gerade das weiße Balett.

Man hatte also einen Trainer, der nachweislich erstligatauglich war. Damit war er schon damals bei uns eine Art Unikum, wenn man sich das sonstige Management anguckt. Leider kamen mit dem Erfolg, der maßgeblich mit Pal zusammenhing, auch die Hoffnungen und die Stümper rund um Michael P. Haben entschieden ihn abzusägen und durch den eigenen U23 Coach zu ersetzen. Der Rest ist Geschichte.

Mir ist deswegen schleierhaft, warum viele hier im Forum Schwarz eine Kadaverloyalität zeigen und Dardai nicht wieder hier sehen wollen. Der eine Trainer hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, erfolgreiche und nachhaltige Arbeit unter den schwierigen Bedingungen bei Hertha leisten zu können. Der andere wird wohl als Trainer mit dem schlechtesten Punkteschnitt bei Hertha in die Historie eingehen. Pal ist meiner Meinung nach die wahrscheinlichste (da realistische) und dazu noch relativ günstige Möglichkeit, den Verein zumindest sportlich und damit hoffentlich auch finanziell zu stabilisieren. Und darum muss es jetzt gehen, nicht um die Etablierung eines Konzepts von Kompromisslosem offensiv oder Pressingfußball.
Trainerfrage |#194
06.02.2023 - 14:12 Uhr
Zitat von AbuDardai
Ich finde die Forderungen nach einem Konzept immer etwas abstrakt. Worin unterscheiden sich denn die „Konzepte“ von Mainz, Freiburg und Union konkret? Und wie soll sich unser Konzept von deren Konzept unterscheiden?

Das Konzept der meisten Bundesligavereine ist letztendlich durch eine stabile Defensive die Klasse zu halten und möglichst wenig Geld für Spieler auszugeben, die dich verbessern. Das können Jugendspieler sein oder auch Spieler, die woanders aussortiert wurden. Konstant bei diesen Teams jedenfalls ist, dass nicht nach 2 Saisons auf Platz 12 nach attraktiverem Offensivfußball gerufen wird. Die Finanzen der meisten Vereine der Bundesliga erlauben keine Ballbesitzfußballexperimente a la FC Barcelona. Für diese Art des Fußballs brauchst du nämlich auf fast jeder Position technisch talentierte Spieler. Diese kannst du als armer deutscher Verein aber nicht langfristig halten, weil sie zu finanziell besser ausgestatteten Vereinen im In- und Ausland wechseln. Selbst Dortmund muss regelmäßig die talentierten Spieler abgeben.

Deshalb sind auch alle Hoffnungen auf ein Ende des Umbruchs illusorisch. Ein erfolgreicher Verein in der Bundesliga erlebt jeden Sommer einen Umbruch. Schaut doch mal nach Cöpenick, nach Freiburg. Die Spreu trennt sich vom Weizen, wenn 1. ein Management in der Lage ist, die gegangenen Spieler erneut günstig zu ersetzen und 2. ein Trainer am Werk ist, der Jahr für Jahr eine funktionierende Mannschaft formen kann, trotz Abgang der Leistungsträger. Soviel Flexibilität MUSS ein Trainer haben.

Gerade deswegen kann es auch mal sein, dass man nach einem sehr erfolgreichen Jahr ein weniger erfolgreiches erlebt oder gar gegen den Abstieg spielt. Glaubt ihr, Union schmeißt Fischer raus, wenn sie sich nächstes Jahr um diese Zeit auf Platz 12 befinden?

Letztendlich ist das Konzept für Erfolg, auf möglichst vielen Funktionärspositionen kompetente Personen zu finden und die eigenen Erwartungen zu managen. Auch die werde Fehler machen, aber im Endeffekt werden ihre Erfolge ihre Fehler mehr als aufwiegen. Das trifft aber nicht auf jede Person zu, die sich in einer solchen Position befindet. Im Prinzip spielt man solange Lotto, bis man die „richtige“ Person gefunden hat. Stabilität als Selbstzweck führt nicht zum Erfolg.

Deshalb jetzt zur Trainerfrage: meiner Meinung nach war Dardai ein Trainer, an dem man langfristig festhalten hätte können. War er perfekt? Sicherlich nicht. Aber für einen schon damals finanziell schwer belasteten Verein war er ein absoluter Glücksgriff, der uns in stabilem Erstligafahrwasser gehalten hat. Und ja, sein Fußball war defensiv und nicht schön anzusehen (hintenrumscheiße). Aber er war erfolgreich, hat trotz zahlreicher Abgänge von Leistungsträgern (Weiser, Lazaro, Brooks) funktioniert. Und Dardai ist vielleicht nicht ganz auf dem Level eines Streiches oder eines Fischers. Aber er hat hier über Jahre hinweg einen stabilen, kompetenten Job gemacht und aus einem Sammelsurium von Spielern eine funktionierende Einheit geschaffen. Ich erinnere an das Jahr 2016, als Pal immerhin das Pokalhalbfinale erreicht hat, der Höhepunkt der letzten 15 Jahre Hertha BSC. Guckt euch diese Mannschaft mal an und sagt ehrlich, ob die auf dem Papier so viel besser ist als die heutige. Vielleicht ein bisschen, aber das war auch nicht gerade das weiße Balett.

Man hatte also einen Trainer, der nachweislich erstligatauglich war. Damit war er schon damals bei uns eine Art Unikum, wenn man sich das sonstige Management anguckt. Leider kamen mit dem Erfolg, der maßgeblich mit Pal zusammenhing, auch die Hoffnungen und die Stümper rund um Michael P. Haben entschieden ihn abzusägen und durch den eigenen U23 Coach zu ersetzen. Der Rest ist Geschichte.

Mir ist deswegen schleierhaft, warum viele hier im Forum Schwarz eine Kadaverloyalität zeigen und Dardai nicht wieder hier sehen wollen. Der eine Trainer hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, erfolgreiche und nachhaltige Arbeit unter den schwierigen Bedingungen bei Hertha leisten zu können. Der andere wird wohl als Trainer mit dem schlechtesten Punkteschnitt bei Hertha in die Historie eingehen. Pal ist meiner Meinung nach die wahrscheinlichste (da realistische) und dazu noch relativ günstige Möglichkeit, den Verein zumindest sportlich und damit hoffentlich auch finanziell zu stabilisieren. Und darum muss es jetzt gehen, nicht um die Etablierung eines Konzepts von Kompromisslosem offensiv oder Pressingfußball.


Dein Beispiel mit Union erinnert mich an Hertha und Favre. Beinahe deutscher Meister geworden und anschließend in der neuen Saison schlecht gestartet und Favre war Geschichte.

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Trainerfrage |#195
06.02.2023 - 14:22 Uhr
Zitat von Spreecaptain
Wenn es darum geht, etwas Neues aufzubauen, sollte der Blick nicht in die unansehnliche Vergangenheit gehen. Retter hin oder her. Schwarz ist für einen Neuaufbau die sinnvollere Lösung, wenn er mit Spielern arbeiten kann , die mitziehen. Es gibt keine Garantie, dass mit der Rückkehr von Dardai irgendetwas besser wird. Die Defensivspieler sind dieselben und mehr Tore schiessen wir erst recht nicht.


Es ist aber geiler , etwas Neues aufzubauen, wenn man in der 1. Buli spielt. Dazu müssen wir erstmal den Klassenerhalt schaffen und danach sieht es mit Schwarz nicht aus. Da sollte man also erstmal überlegen, wer uns bisher immer gerettet hat…..

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Trainerfrage |#196
06.02.2023 - 14:28 Uhr
Zitat von Warumnicht72
Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass weder ein Favre, noch ein Dardai an vergangene Erfolge anknüpfen würden.
A) eine andere Zeit und bessere Spieler und
B) zuviel Getöse und missmut beim Abgang.
Man sollte daher einen gänzlich neuen, und nicht bereits hier schonmal arbeitenden Trainer verpflichten, der den Verein nicht kennt und somit ein objektives Urteil über die Spieler fällen kann.
Ich halte nichts von "wiederholten" Traineraktivitäten beim "ehemaligen" Verein.
Wird eh schwer, da wir Sandro Schwarz und kein Geld für Abfindung haben.
Somit bleibt nur die Hoffnung auf Besserung und dass Sandro Schwarz sein System hinterfragt und schwerpunktmäßig die Schwachstellen behebt.


Andere Zeit? Bei Favre gehe ich mit, bei Dardai ist es 1 1/2 Jahre her. Der wüsste genau, ob und wie er uns helfen könnte. Er ist nämlich bei allen Heimspielen im Stadion.
Geld für eine Abfindung von Schwarz wäre kein Problem für Hertha.
Du kannst aber unabhängig von Schwarz so nicht weitermachen und dir jede Woche eine Klatsche abholen
Da muss man irgendwann schon aus menschlichen Gründen die Reissleine ziehen

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Trainerfrage |#197
06.02.2023 - 14:31 Uhr
Zitat von Ron-D
Zitat von Warumnicht72

Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass weder ein Favre, noch ein Dardai an vergangene Erfolge anknüpfen würden.
A) eine andere Zeit und bessere Spieler und
B) zuviel Getöse und missmut beim Abgang.
Man sollte daher einen gänzlich neuen, und nicht bereits hier schonmal arbeitenden Trainer verpflichten, der den Verein nicht kennt und somit ein objektives Urteil über die Spieler fällen kann.
Ich halte nichts von "wiederholten" Traineraktivitäten beim "ehemaligen" Verein.
Wird eh schwer, da wir Sandro Schwarz und kein Geld für Abfindung haben.
Somit bleibt nur die Hoffnung auf Besserung und dass Sandro Schwarz sein System hinterfragt und schwerpunktmäßig die Schwachstellen behebt.


Andere Zeit? Bei Favre gehe ich mit, bei Dardai ist es 1 1/2 Jahre her. Der wüsste genau, ob und wie er uns helfen könnte. Er ist nämlich bei allen Heimspielen im Stadion.
Geld für eine Abfindung von Schwarz wäre kein Problem für Hertha.
Du kannst aber unabhängig von Schwarz so nicht weitermachen und dir jede Woche eine Klatsche abholen
Da muss man irgendwann schon aus menschlichen Gründen die Reissleine ziehen


Die Klatschen gab es unter Dardai auch.
Schwarz ist doch gerade die ärmste Sau. Ich würde mit ihm weitergehen, und wenn er Bock hat auch in Liga 2 neu ansetzen
Trainerfrage |#198
06.02.2023 - 15:35 Uhr
Für mich gibt es zwei Szenarien.
1: Wir ziehen diese Saison durch und halten an Schwarz auch für die Liga 2 fest (m.E. eher unwahrscheinlich.
2: Wir gehen noch mit Schwarz in die nächsten schweren Spiele rein (tabellarisch betrachtet) und ziehen dann die Reißleine und stellen einen Feuerwehrmann (bspw. Magath, Favre) ein mit anschließender Beschäftigung auf einer höheren Ebene. Für die nächste Saison wird dann ein neuer Trainer eingestellt (mein Wunsch wäre Lukas Kwasniok).

Wenn tatsächlich das zweite Szenario eintreten soll, dann hoffe ich auf ein besseres Timing, als beim Bobic Rauswurf!
Trainerfrage |#199
06.02.2023 - 15:54 Uhr
Egal was passiert aber bitte nicht Dardai. Spätestens seit der Zigarre und sein Auftreten ist er bei mir durch.
Als Spieler eine Legende, als Trainer eher schwach.
Ich sage das und bin mir meiner virtuellen Backpfeifen die ich bekomme bewusst.

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Hertha ist Liebe und LEIDENschaft.
Im schlimmsten Fall eine sexuelle Ausrichtung.
—————————————-
Der Kluge lernt aus allem und von jedem,
der Normale aus seinen Erfahrungen
und der Dumme weiß alles besser.

Sokrates
Trainerfrage |#200
06.02.2023 - 15:58 Uhr
Zitat von Der-Neue
Egal was passiert aber bitte nicht Dardai. Spätestens seit der Zigarre und sein Auftreten ist er bei mir durch.
Als Spieler eine Legende, als Trainer eher schwach.
Ich sage das und bin mir meiner virtuellen Backpfeifen die ich bekomme bewusst.

Aha, der erfolgreichste Trainer hier seit Lucien Favre ist also zu schwach für uns. Hat ja nur aus einer Fahrstuhlmannschaft einen Europa League Anwärter gemacht und uns vor dem fast schon als sicher gegoltenen Abstieg gerettet.
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