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Trainerdiskussion/Wunschtrainer

16.04.2014 - 16:14 Uhr
Trainerdiskussion/Wunschtrainer |#3631
25.10.2024 - 12:29 Uhr
Ich werfe nurmal Stefan Emmerling von Kickers Emden in den Raum. Kann wenig zu ihm sagen aber macht kontinuierlich in den letzten Jahren gute Arbeit in Emden. Kennt die Küste und hat Erfahrung. Alles aufgeführte ist besser als hoffentlich nur nicht der italienische Eisverkäufer GL.
Trainerdiskussion/Wunschtrainer |#3632
25.10.2024 - 12:31 Uhr
Ich möchte jedenfalls keinen neuen Hollerbach und ich finde es richtig zu sagen, dass wir nicht alles und jeden nehmen sollten, weil wir froh sein können, wenn überhaupt jemand kommt. Bitte was?! Das ist doch dieses hollerbachsche Denken oder was? Demut, Geduld blablablabla, ich kann es nicht mehr hören. Wir sind unter den Top20 der größten Fußball Verein Deutschlands, selbst größere Medien wie ntv oder Welt ist es eine Nachricht wert wenn hier der Trainer entlassen wird. Wir haben teilweise doppelt und dreifach so viele Mitglieder und Zuschauer im Schnitt, wie manch ein Zweitligist oder sogar Erstligist.

Hier ist nicht alles rosa, aber davon zu sprechen, dass wir über jeden, der hier den Job annimmt froh sein können… was ist nur in den Köpfen mancher Fans in den letzten 4 Monaten passiert?

Wir brauchen nun wirklich einen Mann. Einer der eine grundlegende Idee von Fußball hat, der erfahren ist sowohl im Abstiegskampf, als auch ligenübergreifend, evtl sogar jemand der ein paar Spieler bereits kennt. Jemand der mit großen Vereinen und dem Druck umgehen kann. Kein Trainer der nur in Kleinkleckersdorf auf der Bank gesessen hat. Auf jeden Fall jemand, der sich nicht hinsetzt, böse Geister verflucht und keine Ideen hat. Hatten wir bereits. Für mich kann es in dieser Situation eigentlich nur drei ernsthafte Kandidaten geben.

1. Härtel (aufgrund der eklatanten Standardprobleme, mit Thielmann im Gepäck)
2. Schiele (war in Braunschweig wirklich stark)
3. Kauczinski (solider Coach, für mich aber zu häufig bei zu kleinen Vereinen, er genießt wohl eher die Ruhe)
4. jemand der total unter dem Radar läuft (ist für mich völlig unvorstellbar, wir brauchen Ergebnisse, das Risiko wird AS nie und nimmer eingehen)

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Hansääää!
Trainerdiskussion/Wunschtrainer |#3633
25.10.2024 - 12:33 Uhr
Zitat von Keule93
Zitat von dudley

Zitat von Keule93

Zitat von Elsterkogge

Lars Fuchs hat aber keine Pro Lizenz und die wäre doch Pflicht oder?


Genau das Problem haben wir mit unseren jetzigen Co-Trainern ja. Diese dürfen nur 2 Wochen übernehmen.
Ansonsten gibt es eine saftige Strafe pro eingesetztem Spiel von mehreren tausend (oder zehntausender) Euro.

Ich weiß allerdings nicht, ob man Speidel auf den Trainerposten schreiben kann und der dann nicht aktiv am Spieltag teilnimmt.

Nein, der Coach, der im Spielbericht steht, muss selbstverständlich auch anwesend sein und nicht nur auf der Tribüne sitzen.


Jaaa, das wäre auch zu einfach gewesen daumen-hoch
Bei den Sachen habe ich im Verbandsrecht? aber auch keinen blassen Schimmer.

Die Strafen sind echt happig, aber wer Profiliga will sollte das dann auch an der Seitenlinie aufbieten.

https://www.kicker.de/wegen-nicht-ausreichender-trainerlizenz-unterhaching-drohen-bis-zu-143-000-euro-strafe-964707/artikel

In der Liga rennen 4 Trainer/innen mit de A-Lizenz rum. Da hatte ich bis vor kurzem angenommen es reicht für Liga 3.

Backhaus und Unterberger machen laut DFB https://www.dfb.de/news/detail/auftakt-zum-70-pro-lizenz-lehrgang-258429 grad den Lehrgang und dürften daher (bei Unterberger mittlerweile) ohne Strafe auskommen. Wenn du den Lehrgang machst für die entsprechende Liga, geht es wohl auch.

Wie das bei Wittmann und Fiedler in Ingolstadt und VfB2 aussieht, weiß ich nicht.

Für uns ist also die Pro-Lizenz durchaus wichtig.

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. . . F. C. Hansa Rostock . . .
Trainerdiskussion/Wunschtrainer |#3634
25.10.2024 - 12:45 Uhr
Jens Härtel.

Uns wird dieser Name sonst noch die nächsten 10 Jahre verfolgen. Auch wenn er nur die Drittbeste Wahl wäre. Es wird ja auch, wie in der PK, von Journalisten erfragt.

Ich halte ihn auch definitiv nicht für die schlechteste Wahl und bin mir sicher, dass wir mit ihm einen ruhigen Mittelfeldplatz erreichen dürften. In der neuen Saison darf er sich dann wieder beweisen mit Ansprüchen. Entweder es klappt dann, oder nicht, aber wir müssten nicht jedes Mal wieder nach Jensi schreien, wenn ein Trainer zur Debatte steht.

Und ja insgeheim wünsche ich ihn mir auch zurück, aber weil er nun mal der Vater des Erfolgs in den letzten Jahren war und das kann definitiv zu einem verklärten Bild führen. Ich bin ja aber auch Fan und nicht Sportdirektor. Lachend
Dieser Beitrag wurde zuletzt von krossekogge am 25.10.2024 um 12:45 Uhr bearbeitet
Trainerdiskussion/Wunschtrainer |#3635
25.10.2024 - 12:46 Uhr
Zitat von Probetraining
Zitat von Keule93

Zitat von dudley

Zitat von Keule93

Zitat von Elsterkogge

Lars Fuchs hat aber keine Pro Lizenz und die wäre doch Pflicht oder?


Genau das Problem haben wir mit unseren jetzigen Co-Trainern ja. Diese dürfen nur 2 Wochen übernehmen.
Ansonsten gibt es eine saftige Strafe pro eingesetztem Spiel von mehreren tausend (oder zehntausender) Euro.

Ich weiß allerdings nicht, ob man Speidel auf den Trainerposten schreiben kann und der dann nicht aktiv am Spieltag teilnimmt.

Nein, der Coach, der im Spielbericht steht, muss selbstverständlich auch anwesend sein und nicht nur auf der Tribüne sitzen.


Jaaa, das wäre auch zu einfach gewesen daumen-hoch
Bei den Sachen habe ich im Verbandsrecht? aber auch keinen blassen Schimmer.

Die Strafen sind echt happig, aber wer Profiliga will sollte das dann auch an der Seitenlinie aufbieten.

https://www.kicker.de/wegen-nicht-ausreichender-trainerlizenz-unterhaching-drohen-bis-zu-143-000-euro-strafe-964707/artikel

In der Liga rennen 4 Trainer/innen mit de A-Lizenz rum. Da hatte ich bis vor kurzem angenommen es reicht für Liga 3.

Backhaus und Unterberger machen laut DFB https://www.dfb.de/news/detail/auftakt-zum-70-pro-lizenz-lehrgang-258429 grad den Lehrgang und dürften daher (bei Unterberger mittlerweile) ohne Strafe auskommen. Wenn du den Lehrgang machst für die entsprechende Liga, geht es wohl auch.

Wie das bei Wittmann und Fiedler in Ingolstadt und VfB2 aussieht, weiß ich nicht.

Für uns ist also die Pro-Lizenz durchaus wichtig.


Wir haben mit Christian Rahn zur Not einen Trainer mit der erforderlichen Lizenz.
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir spätestens in den nächsten zwei Wochen einen neuen Trainer präsentieren werden.

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F.C. Hansa Rostock
- seit 1978 -
Trainerdiskussion/Wunschtrainer |#3636
25.10.2024 - 12:57 Uhr
Zitat von krossekogge
Jens Härtel.

Uns wird dieser Name sonst noch die nächsten 10 Jahre verfolgen. Auch wenn er nur die Drittbeste Wahl wäre. Es wird ja auch, wie in der PK, von Journalisten erfragt.

Ich halte ihn auch definitiv nicht für die schlechteste Wahl und bin mir sicher, dass wir mit ihm einen ruhigen Mittelfeldplatz erreichen dürften. In der neuen Saison darf er sich dann wieder beweisen mit Ansprüchen. Entweder es klappt dann, oder nicht, aber wir müssten nicht jedes Mal wieder nach Jensi schreien, wenn ein Trainer zur Debatte steht.

Und ja insgeheim wünsche ich ihn mir auch zurück, aber weil er nun mal der Vater des Erfolgs in den letzten Jahren war und das kann definitiv zu einem verklärten Bild führen. Ich bin ja aber auch Fan und nicht Sportdirektor. Lachend


... es kommt ganz darauf an wie bedrohlich die Verantwortlichen die Lage einschätzen. Wenn der Klassenerhalt über allem steht, dann geht für mich kein Weg an Jens Härtel vorbei.

Wenn man Entwicklung als höchstes Gut betrachtet, dann wird man sich extrem umschauen müssen und wohl sehr viel Mut mitbringen, was sie nicht einmal zu Saisonbeginn hatten. Ich schätze mal diese Art Trainer wird's zum jetzigen Zeitpunkt nicht geben.

Falls man sich keine Arbeit machen möchte , dann kommen eben die üblichen Tatverdächtigen wie Kaucinski, Schiele, Ziegner, Krämer etc zum tragen. Kurz verhandeln, einstellen und nach 4 Monaten darf dann der nächste.
Trainerdiskussion/Wunschtrainer |#3637
25.10.2024 - 13:43 Uhr
https://www.mdr.de/sport/fussball_3l/pinpoll-abstimmung-rostock100.html


50% der hier abgestimmten Menschen sind toxisch nostalgisch.

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Schmerpösel
Trainerdiskussion/Wunschtrainer |#3638
25.10.2024 - 13:47 Uhr
Zitat von Probetraining
Zitat von Keule93

Zitat von dudley

Zitat von Keule93

Zitat von Elsterkogge

Lars Fuchs hat aber keine Pro Lizenz und die wäre doch Pflicht oder?


Genau das Problem haben wir mit unseren jetzigen Co-Trainern ja. Diese dürfen nur 2 Wochen übernehmen.
Ansonsten gibt es eine saftige Strafe pro eingesetztem Spiel von mehreren tausend (oder zehntausender) Euro.

Ich weiß allerdings nicht, ob man Speidel auf den Trainerposten schreiben kann und der dann nicht aktiv am Spieltag teilnimmt.

Nein, der Coach, der im Spielbericht steht, muss selbstverständlich auch anwesend sein und nicht nur auf der Tribüne sitzen.


Jaaa, das wäre auch zu einfach gewesen daumen-hoch
Bei den Sachen habe ich im Verbandsrecht? aber auch keinen blassen Schimmer.

Die Strafen sind echt happig, aber wer Profiliga will sollte das dann auch an der Seitenlinie aufbieten.

https://www.kicker.de/wegen-nicht-ausreichender-trainerlizenz-unterhaching-drohen-bis-zu-143-000-euro-strafe-964707/artikel

In der Liga rennen 4 Trainer/innen mit de A-Lizenz rum. Da hatte ich bis vor kurzem angenommen es reicht für Liga 3.

Backhaus und Unterberger machen laut DFB https://www.dfb.de/news/detail/auftakt-zum-70-pro-lizenz-lehrgang-258429 grad den Lehrgang und dürften daher (bei Unterberger mittlerweile) ohne Strafe auskommen. Wenn du den Lehrgang machst für die entsprechende Liga, geht es wohl auch.

Wie das bei Wittmann und Fiedler in Ingolstadt und VfB2 aussieht, weiß ich nicht.

Für uns ist also die Pro-Lizenz durchaus wichtig.


Für Wittmann zahlt Ingolstadt, denke beim VfB wird das auch so sein.

10.000€ initial und dann 3.500€ pro Spiel

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Never underestimate the power of stupid people in large groups.

"Fein, dass wir Musik haben.. jetzt gibts die Ohrfeigen im Takt." - Bud Spencer


Trainerdiskussion/Wunschtrainer |#3639
25.10.2024 - 14:23 Uhr
Für die Nachfolge von Bernd Hollerbach bei Hansa Rostock brauchen wir dringend jemanden mit einer klaren Fußballphilosophie, der Erfahrung sowohl im Abstiegskampf als auch in verschiedenen Ligen mitbringt – idealerweise jemanden, der bereits einige Spieler kennt und weiß, wie man mit großen Vereinen und hohem Druck umgeht. Ein Trainer, der sich schon auf höheren Ebenen bewiesen hat und nicht nur in kleineren Klubs ohne viel Erfahrung auf der Bank saß. Uns fehlt kein Trainer, der nur passiv zuschaut und hilflos ist – das hatten wir schon. Jetzt brauchen wir eine klare Linie und frische Ideen. Für mich kommen derzeit nur drei ernsthafte Kandidaten in Frage:

1. Dirk Schuster
Er ist ein erfahrener Trainer, der zuletzt beim 1. FC Kaiserslautern in der 2. Bundesliga tätig war.
Schuster ist bekannt für seine disziplinierte, defensive Spielweise und legt großen Wert auf Stabilität in der Defensive sowie auf eine kompakte Mannschaftsstruktur. Seine Taktik ist oft darauf ausgelegt, den Gegner früh unter Druck zu setzen und Fehler zu erzwingen, die dann in schnelle Konter umgemünzt werden. Dadurch waren seine Teams oft unangenehm zu bespielen, besonders gegen technisch starke Mannschaften.

Schuster brachte Kaiserslautern Stabilität und führte das Team nach schwierigen Jahren im unteren Tabellendrittel wieder auf Kurs. Zuvor machte er sich vor allem in Darmstadt einen Namen, wo er mit einem strukturierten und leidenschaftlichen Ansatz sensationelle Erfolge erzielte und den Verein bis in die Bundesliga führte. Diese Erfolge basierten auf einer starken Kaderbindung und einer „Mentalitätsfußball“-Philosophie, bei der Kampfgeist und Disziplin im Vordergrund standen.

Kritiker bemängeln jedoch, dass seine taktische Herangehensweise wenig Flexibilität erlaubt und spielerisch limitierte Teams hervorbringt, die in der Offensive oft zu eindimensional agieren.
Dennoch wird Schuster als Coach geschätzt, der in schwierigen Situationen Ruhe bewahrt und Mannschaften eine klare Struktur gibt – ein Coach also, der im Abstiegskampf oder bei Mannschaften im Umbruch besonders wertvoll sein kann.

2. Uwe Neuhaus
Er ist ein erfahrener Trainer, der bei Arminia Bielefeld bemerkenswerte Erfolge erzielte und den Verein 2020 zurück in die Bundesliga führte. Seine taktische Philosophie basiert auf einem strukturierten, aber flexiblen Offensivspiel, das auf Ballbesitz, einem gut organisierten Positionsspiel und präzisen Umschaltmomenten beruht. Neuhaus bevorzugt eine 4-3-3- oder 4-2-3-1-Formation, wobei er Wert auf eine klare Aufgabenverteilung und die Einbindung von kreativen Mittelfeldspielern legt, die das Tempo kontrollieren.

Während seiner Zeit in Bielefeld schaffte Neuhaus es, eine starke Mannschaftsdynamik zu entwickeln, die dem Team half, gegen individuell stärkere Gegner zu bestehen. Ein großer Teil seines Erfolgs beruht auf seiner Fähigkeit, eine klare Spielidee zu vermitteln und gleichzeitig den Spielern genug Freiheit für eigene kreative Lösungen zu lassen. In der Bundesliga gelang es Neuhaus trotz begrenzter Mittel, Bielefeld in der ersten Saison stabil zu halten, bevor er in der darauffolgenden Spielzeit jedoch entlassen wurde, als das Team in eine schwierige Phase geriet.

Neuhaus wird geschätzt für seine analytische Herangehensweise, seine klare Kommunikation und seine Fähigkeit, auch unter Druck ruhig zu bleiben. Allerdings wird ihm mitunter vorgeworfen, an bestimmten Konzepten festzuhalten, die weniger Anpassungen an den Gegner zulassen, was in der Bundesliga gelegentlich zu Problemen führte. Trotzdem bleibt er ein Coach, der für seine taktische Klarheit und seine Fähigkeit, das Potenzial seiner Spieler optimal zu fördern, bekannt ist.


3. Jens Härtel ist ein deutscher Fußballtrainer, der sich besonders durch seine erfolgreichen Stationen beim 1. FC Magdeburg und Hansa Rostock einen Namen gemacht hat. Er ist bekannt für seinen strukturierten und leidenschaftlichen Stil sowie seine Fähigkeit, Teams langfristig zu entwickeln und zu stabilisieren. Im Folgenden eine ausführliche Analyse seiner Trainerlaufbahn und seiner Erfolge bei diesen beiden Vereinen.
1. Erfolgreiche Zeit beim 1. FC Magdeburg

Jens Härtel übernahm den 1. FC Magdeburg im Sommer 2014, als der Verein noch in der Regionalliga Nordost spielte. Seine Ankunft markierte den Beginn einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte:
Regionalliga-Meisterschaft und Aufstieg in die 3. Liga

Bereits in seiner ersten Saison führte Härtel das Team 2015 zur Meisterschaft der Regionalliga Nordost und schaffte den Aufstieg in die 3. Liga. Dies war ein bedeutender Erfolg, da es dem Verein nach mehreren gescheiterten Versuchen gelang, den Aufstieg in den Profifußball zu sichern. Härtel setzte auf eine disziplinierte und robuste Spielweise, die auf defensiver Stabilität und schnellem Umschaltspiel basierte. Besonders im Heimstadion war sein Team schwer zu besiegen, was Magdeburg zu einer Festung machte und den Zuschauern spektakuläre, leidenschaftliche Spiele bot.
Etablierung in der 3. Liga und Meistertitel

In der 3. Liga etablierte Härtel den FCM schnell als Aufstiegskandidaten. Durch eine intensive Teamarbeit und taktische Disziplin schaffte es die Mannschaft, sich nicht nur in der Liga zu behaupten, sondern auch Spitzenplätze zu erreichen. 2017/18 gelang Magdeburg unter Härtel sogar die Meisterschaft der 3. Liga, womit der direkte Aufstieg in die 2. Bundesliga erreicht wurde. Dies war der größte Erfolg des Vereins seit der DDR-Oberliga-Zeit und eine Bestätigung von Härtels langfristiger Aufbauarbeit. Seine Mannschaft zeichnete sich durch hohe Einsatzbereitschaft, gutes Pressing und eine kompakte Defensive aus, die es Gegnern schwer machte, ins Spiel zu finden.
Stärken und Herausforderungen in der 2. Bundesliga

Die Saison 2018/19 war für Härtel und den FCM in der 2. Bundesliga jedoch herausfordernd. Trotz solider Leistungen und einigen beachtlichen Ergebnissen hatte das Team Schwierigkeiten, sich gegen die höhere Spielstärke und das Tempo der Liga zu behaupten. In dieser Phase zeigte sich, dass Härtels oft stark auf defensive Stabilität und schnelle Umschaltaktionen ausgerichteter Stil in der 2. Liga an Grenzen stieß. Letztlich wurde er im November 2018 entlassen, was bei vielen Fans als eine überstürzte Entscheidung galt, da das Team weiterhin kämpfte und Härtels Verbundenheit zum Verein ungebrochen war. Dennoch bleibt seine Zeit beim 1. FC Magdeburg ein prägender Abschnitt und ein Musterbeispiel für erfolgreichen Aufbau- und Entwicklungsfußball.
2. Erfolgreiche Arbeit bei Hansa Rostock

Nach seiner Zeit in Magdeburg übernahm Jens Härtel Anfang 2019 die Mannschaft von Hansa Rostock, die in der 3. Liga spielte und nach konstanter sportlicher Unruhe Stabilität benötigte. Härtel brachte seine Erfahrung und sein Konzept eines strukturierten, kämpferischen Fußballstils ein, der die Fans und die Region um Rostock anzog.
Entwicklung und Konsolidierung in der 3. Liga

Auch in Rostock setzte Härtel auf eine kompakte Abwehr und diszipliniertes Umschaltspiel. Er strukturierte das Team um und förderte gezielt junge Talente, die sich mit erfahreneren Spielern zu einem stabilen Mannschaftsgefüge verbanden. Unter seiner Führung schaffte es Rostock, sich in der 3. Liga fest zu etablieren und allmählich zu einem Aufstiegskandidaten zu entwickeln. Die Mannschaft trat besonders im heimischen Ostseestadion entschlossen und kampfstark auf und brachte eine Mentalität auf den Platz, die den hohen Anforderungen der Fans entsprach.
Aufstieg in die 2. Bundesliga

In der Saison 2020/21 führte Härtel Hansa Rostock schließlich zum lang ersehnten Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die Mannschaft überzeugte durch Konstanz, hohe Disziplin und die Fähigkeit, in wichtigen Spielen ihre beste Leistung abzurufen. Ein wichtiger Faktor war Härtels taktische Flexibilität: Während er auf eine solide Abwehr vertraute, stellte er die Offensivspieler geschickt ein, sodass Hansa sowohl durch schnelle Angriffe als auch durch ruhigen Spielaufbau torgefährlich wurde. Der Aufstieg war eine emotionale und sportliche Wiedergeburt für den Verein und eine Bestätigung von Härtels Trainerqualitäten.
Saison in der 2. Bundesliga und Entlassung

In der Saison 2021/22 führte Härtel Hansa in die 2. Bundesliga, wo die Mannschaft von Beginn an um den Klassenerhalt kämpfte. Wie schon bei Magdeburg bewies sich Härtels Mannschaft als gut organisiert und taktisch diszipliniert, jedoch stellte die höhere Spielqualität der Gegner eine Herausforderung dar. Rostock hielt sich zwar wacker und erzielte einige wichtige Punkte gegen direkte Abstiegskonkurrenten, jedoch fehlte es oft an der nötigen Durchschlagskraft und der Flexibilität in der Offensive, um das Spielgeschehen selbst zu kontrollieren. Im November 2022 wurde Härtel schließlich entlassen, obwohl er das Team in der 2. Bundesliga stabilisiert hatte.
Härtels Stil und seine Qualitäten als Trainer

Jens Härtel ist als Trainer bekannt für seine klare Struktur und Disziplin im Spielsystem. Er bevorzugt eine kompakte Defensive und legt großen Wert auf schnelle, zielgerichtete Angriffe über die Flügel. Härtel fördert das Teamgefühl und bindet Spieler durch klare Aufgabenverteilung in eine geschlossene Einheit ein. Seine taktische Herangehensweise lässt wenig Raum für Chaos und betont die Notwendigkeit, defensiv diszipliniert zu arbeiten und gleichzeitig durch schnelles Umschalten offensive Akzente zu setzen.

Insgesamt steht Jens Härtel für einen bodenständigen und stabilisierenden Ansatz, der besonders in Vereinen funktioniert, die auf ein solides Gerüst setzen und im unteren Tabellendrittel oder im Abstiegskampf bestehen wollen. Seine Entlassungen in der 2. Bundesliga bei Magdeburg und Rostock zeigen jedoch, dass seine stark strukturierte Spielweise auf hohem Niveau manchmal an Flexibilität und Kreativität mangelt, um den Gegner offensiv zu dominieren.

Fazit

Jens Härtel hat sich sowohl in Magdeburg als auch in Rostock als Aufbau- und Stabilisierungstrainer profiliert. Er bringt eine disziplinierte, strukturierte und defensive Taktik mit, die besonders für Vereine mit limitiertem Budget und in unteren Tabellenregionen effektiv ist. Obwohl er sich in der 2. Bundesliga schwer tat, bleibt er ein Trainer, der mit Leidenschaft, taktischem Know-how und einem ausgeprägten Teamgedanken überzeugt. Seine Erfolge in der 3. Liga und seine Fähigkeit, Teams nachhaltig zu stabilisieren, machen ihn zu einem geschätzten Coach im deutschen Profifußball.

Ein „Geheimkandidat“, der aktuell unter dem Radar fliegt, ist für mich weniger vorstellbar. In unserer Situation brauchen wir jemanden mit klarer Erfolgsbilanz, und Amir Shapourzadeh
wird dieses Risiko wohl kaum eingehen.
Trainerdiskussion/Wunschtrainer |#3640
25.10.2024 - 14:30 Uhr
@Spartakuss

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