| Geburtsdatum | 01.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | 1.FC Kaiserslautern |
Torsten Lieberknecht [Trainer]
22.04.2025 - 17:57 Uhr
22.12.2025 - 10:33 Uhr
Niemand in der Liga hat eine außergewöhnliche erste Elf.
Wenn ich sehe, wer bei den anderen Teams so spielen darf, dann haben wir sehr wohl eine starke Elf zusammen. Klar fehlen gute Auswechselspieler, aber wer hat schon 18 gleichwertige Jungs im Kader.
Wenn ich sehe, wer bei den anderen Teams so spielen darf, dann haben wir sehr wohl eine starke Elf zusammen. Klar fehlen gute Auswechselspieler, aber wer hat schon 18 gleichwertige Jungs im Kader.
22.12.2025 - 10:34 Uhr
Zitat von FCK-Nord
Hier treffen halt zwei Sichtweisen aufeinander:
Die eine Seite sagt, dass 27 Punkte mehr als solide sind und man doch geduldig sein muss.
Die andere Seite hinterfragt, wie die 27 Punkte erreicht worden sind und ob das langfristig gut geht.
Ich bleibe dabei, dass wir mit dem Spielstil von TL keine 20 Punkte mehr holen und irgendwo im Nirgendwo landen.
Und obwohl das niemals passieren wird, würde ich TL jetzt dazu bewegen, auf einen fußballerischen Ansatz zu wechseln. Du musst mit Leuten wie Sirch, Joly, Haas, Sahin, Ritter, Skyttä einfach in der Lage sein 75% der Gegner zu dominieren. Und dann hast du noch einen Kunze, der den Leuten hervorragend den Rücken freihalten kann.
Ja, das würde heißen, dass wir den Aufstieg diese Saison abschreiben, aber aus meiner Sicht spielen wir da ganz oben am Ende ohnehin nicht mit.
Hier treffen halt zwei Sichtweisen aufeinander:
Die eine Seite sagt, dass 27 Punkte mehr als solide sind und man doch geduldig sein muss.
Die andere Seite hinterfragt, wie die 27 Punkte erreicht worden sind und ob das langfristig gut geht.
Ich bleibe dabei, dass wir mit dem Spielstil von TL keine 20 Punkte mehr holen und irgendwo im Nirgendwo landen.
Und obwohl das niemals passieren wird, würde ich TL jetzt dazu bewegen, auf einen fußballerischen Ansatz zu wechseln. Du musst mit Leuten wie Sirch, Joly, Haas, Sahin, Ritter, Skyttä einfach in der Lage sein 75% der Gegner zu dominieren. Und dann hast du noch einen Kunze, der den Leuten hervorragend den Rücken freihalten kann.
Ja, das würde heißen, dass wir den Aufstieg diese Saison abschreiben, aber aus meiner Sicht spielen wir da ganz oben am Ende ohnehin nicht mit.
Zunächst einmal, wenn man einen Trainer zu irgendwas bewegen muss, kannst du ihn auch gleich freistellen.
Wir werden auch in der Rückrunde genügend Gegner finden, die wir mit unseren Mitteln schlagen können, genauso wie so Spiele die so laufen werden wie gegen Braunschweig.
Die Frage ist ja, hat man von Lieberknecht genügend gesehen um 2026 voll anzugreifen?
Realistisch gesehen landen wir irgendwo zwischen Platz 5-10, ich glaube in der Beziehung gibt einen Lieberknecht genügend Floor.
Wie gesagt, die Frage ist halt welches Risiko ist man bereit einzugehen, wohlwissend das ein Trainerwechsel bei uns nicht immer zu einem besseren Ergebnissen geführt hat.
22.12.2025 - 10:45 Uhr
Zitat von Ansobe
Ich glaube, die Frage die sich viele hier stellen ist nicht, ob es mit dem Kader besser oder schlechter geht, sondern vielmehr, warum TL nicht probiert, das ganze mit einem etwas anderen Ansatz zu lösen!?
Dieses stupide Ball nach vorne dreschen, ohne den passendem Abnehmer vorne drin zu haben, der mit diesen Bällen halbwegs was anfangen kann, wirkt auf mich recht hilflos und für den Gegner ganz einfach zu verteidigen.
@Foegli Du beschreibst ja den Punkt, dass man sich zusammen setzen und analysieren muss, u.a. warum man es nicht schafft, sich über flache Bälle nach vorne zu spielen, dementsprechend dann den Kader zu verstärken.
Alles legitim.
Was ich mich aber Frage ist: welche Spieler will man denn noch holen, dass das möglich wird?
Wir haben mit Sirch, Sahin, Kunze, Ritter, Skyttä und Joly doch Spieler in den Reihen, mit denen ein Flachpassspiel doch easy umzusetzen sein sollte. Kann mir keiner ernsthaft erzählen wollen, dass die Jungs das nicht könnten.
Für mich sieht es eher so aus, als lässt man die Möglichkeiten, die sich mit diesen guten Kickern bieten, bewusst außen vor. Warum das so ist, das ist für mich die entscheidende Frage und
genau der Punkt, treibt glaube ich einige hier um.
Wir können noch 3-4 tolle Fußballer verpflichten, wenn ich die als Trainer jedoch völlig entgegen ihrer Stärken einsetze, dann wird das nicht anders aussehen, als es das in den letzten Spielen tat.
Zitat von Laudan
Das was Du schreibst würde ich zu 100% unterschreiben. Wir hatten Glück, wir hatetn pech und stehen jetzt am Ende der Hinrunde ziemlich genau da wo wir mitd em aktuellen Kader hingehören. Es ist müsig zu spekulieren ob man mit dem Kader auch besser oder schlechter performen kann.
Zitat von Foegli
Ich finde Lieberknecht hat auf jeden Fall versucht pragmatisch zu sein mit dem Kader.
Er hat nahezu jeden Spieler versucht ernsthaft einzubinden und den Mehrwert zu finden.
Er jammert nicht, dass er seit 8 Spieltagen keinen einzigen Spieler mehr auf der Bank hat, der ein positiven Einfluss auf das Spiel nehmen kann.
Und 27 Punkte sind nicht bombe, aber für eine erste Halbserie durchaus akzeptabel.
So wie wir Glück hatten Kiel und Bochum in der Krise zu erwischen hatten wir Pech Magdeburg und Hertha mitten in ihrer Powerphase zu treffen.
Jetzt muss eine Hinrundenanalyse her und taktische gelöst werden (was die Rolle von Sahin? Gyamfi als Zentraler IV naja..? Wie spiele ich mich mal flach nach vorne durch?) und dann die Mannschaft punktuell dafür verstärkt werden.
Wenn es dann am Ende 54 Punkte und Platz 7 bleiben und sich auch sonst nix ändert könnte man nervös werden ob das Ganze matcht, aber doch nicht nach einer Halbserie, in der wir die Hälfte unserer Spiele gewonnen haben trotz so einem krassen Leistungsgefälle im Kader und Verletzungspech.
Es ist m.E. schon etwas zum verzweifeln, dass wir Fans trotz eigentlich guter Ausgangslage (können aktuell mal 2,3 Saison zweite Liga ohne das finanzielle Messer im Rücken spielen) kaum Geduld aufbringen können.
Ich finde Lieberknecht hat auf jeden Fall versucht pragmatisch zu sein mit dem Kader.
Er hat nahezu jeden Spieler versucht ernsthaft einzubinden und den Mehrwert zu finden.
Er jammert nicht, dass er seit 8 Spieltagen keinen einzigen Spieler mehr auf der Bank hat, der ein positiven Einfluss auf das Spiel nehmen kann.
Und 27 Punkte sind nicht bombe, aber für eine erste Halbserie durchaus akzeptabel.
So wie wir Glück hatten Kiel und Bochum in der Krise zu erwischen hatten wir Pech Magdeburg und Hertha mitten in ihrer Powerphase zu treffen.
Jetzt muss eine Hinrundenanalyse her und taktische gelöst werden (was die Rolle von Sahin? Gyamfi als Zentraler IV naja..? Wie spiele ich mich mal flach nach vorne durch?) und dann die Mannschaft punktuell dafür verstärkt werden.
Wenn es dann am Ende 54 Punkte und Platz 7 bleiben und sich auch sonst nix ändert könnte man nervös werden ob das Ganze matcht, aber doch nicht nach einer Halbserie, in der wir die Hälfte unserer Spiele gewonnen haben trotz so einem krassen Leistungsgefälle im Kader und Verletzungspech.
Es ist m.E. schon etwas zum verzweifeln, dass wir Fans trotz eigentlich guter Ausgangslage (können aktuell mal 2,3 Saison zweite Liga ohne das finanzielle Messer im Rücken spielen) kaum Geduld aufbringen können.
Das was Du schreibst würde ich zu 100% unterschreiben. Wir hatten Glück, wir hatetn pech und stehen jetzt am Ende der Hinrunde ziemlich genau da wo wir mitd em aktuellen Kader hingehören. Es ist müsig zu spekulieren ob man mit dem Kader auch besser oder schlechter performen kann.
Ich glaube, die Frage die sich viele hier stellen ist nicht, ob es mit dem Kader besser oder schlechter geht, sondern vielmehr, warum TL nicht probiert, das ganze mit einem etwas anderen Ansatz zu lösen!?
Dieses stupide Ball nach vorne dreschen, ohne den passendem Abnehmer vorne drin zu haben, der mit diesen Bällen halbwegs was anfangen kann, wirkt auf mich recht hilflos und für den Gegner ganz einfach zu verteidigen.
@Foegli Du beschreibst ja den Punkt, dass man sich zusammen setzen und analysieren muss, u.a. warum man es nicht schafft, sich über flache Bälle nach vorne zu spielen, dementsprechend dann den Kader zu verstärken.
Alles legitim.
Was ich mich aber Frage ist: welche Spieler will man denn noch holen, dass das möglich wird?
Wir haben mit Sirch, Sahin, Kunze, Ritter, Skyttä und Joly doch Spieler in den Reihen, mit denen ein Flachpassspiel doch easy umzusetzen sein sollte. Kann mir keiner ernsthaft erzählen wollen, dass die Jungs das nicht könnten.
Für mich sieht es eher so aus, als lässt man die Möglichkeiten, die sich mit diesen guten Kickern bieten, bewusst außen vor. Warum das so ist, das ist für mich die entscheidende Frage und
genau der Punkt, treibt glaube ich einige hier um.
Wir können noch 3-4 tolle Fußballer verpflichten, wenn ich die als Trainer jedoch völlig entgegen ihrer Stärken einsetze, dann wird das nicht anders aussehen, als es das in den letzten Spielen tat.
Wenn man sich überlegt, wie man als gegnerischer Trainer seine Mannschaft gegen uns einstellen sollte, kommt bei mir raus, das ich die Mannschaft so einstellen würde, das sie die Passwege zu Sahin, Ritter und Skyttä zustellen und wenn der Ball auf die außen kommt diese schnell angelaufen und gedoppelt werden.
Das zwingt die Außenverteidiger dazu den Ball entweder wieder zurück zu spielen, oder auf Kunze zu spielen, der den Ball meistens auch nur zurück passt, er ist eben kein Spielgestalter.
Wenn dann noch unsere Abwehr angelaufen wird, kommt der lange Hafer.
22.12.2025 - 11:07 Uhr
Zitat von Lullaby
Keine Ahnung, wie man auf die Idee kommt, wir müssten mit dem Kader in der Lage sein, die Mehrzahl der Gegner zu dominieren. Unser Kader ist nicht besonders gut. Die erste Elf mag stark sein, aber auch nicht außergewöhnlich.
Das ändert nichts daran, dass wir mit hoch und weit weder hoch noch weit kommen werden. Aber wenn man Lieberknecht zuhört, ist das auch nicht die Vorgabe. Es muss also an der Stelle angesetzt werden, wo das Team von der Vorgabe abweicht.
Beste Grüße
Lullaby
Keine Ahnung, wie man auf die Idee kommt, wir müssten mit dem Kader in der Lage sein, die Mehrzahl der Gegner zu dominieren. Unser Kader ist nicht besonders gut. Die erste Elf mag stark sein, aber auch nicht außergewöhnlich.
Das ändert nichts daran, dass wir mit hoch und weit weder hoch noch weit kommen werden. Aber wenn man Lieberknecht zuhört, ist das auch nicht die Vorgabe. Es muss also an der Stelle angesetzt werden, wo das Team von der Vorgabe abweicht.
Beste Grüße
Lullaby
Es geht ja gar nicht ums Dominieren - Du kannst auch Spiele gewinnen, ohne zu dominieren (siehe Schuster). Primär geht es mal darum, mit dem gegebenen Spielermaterial (was sich von Spieltag zu Spieltag unterscheiden kann) das Bestmögliche herauszuholen. Und da gibt Lieberknecht ein schlechtes Bild ab.
Wenn ich mir das letzte Spiel anschaue, kann ich kaum glauben, dass 'hoch und weit' nicht Lieberknechts Vorgabe war. Ansonsten könnte ich mir das nur so erklären, dass Lieberknechts Vorgabe nicht umsetzbar war - und wenn Dir nichts mehr einfällt, kloppst Du eben den Ball humorlos nach vorne.
Und zum Kader: Krahl, Kim, Sirch, Kunze, Sahin (wenn er das zeigt/zeigen darf, was er kann), Skyttä, Prtajin und mit Abstrichen Ritter und Joly - das ist schon fast eine ganze Mannschaft. Dazu noch Robinson - das ist schon nicht so schlecht. Wenn man dann als mal noch Emreli spielen lassen würde ...
22.12.2025 - 11:18 Uhr
Zitat von Lullaby
Das ändert nichts daran, dass wir mit hoch und weit weder hoch noch weit kommen werden. Aber wenn man Lieberknecht zuhört, ist das auch nicht die Vorgabe. Es muss also an der Stelle angesetzt werden, wo das Team von der Vorgabe abweicht.
Beste Grüße
Lullaby
Das ändert nichts daran, dass wir mit hoch und weit weder hoch noch weit kommen werden. Aber wenn man Lieberknecht zuhört, ist das auch nicht die Vorgabe. Es muss also an der Stelle angesetzt werden, wo das Team von der Vorgabe abweicht.
Beste Grüße
Lullaby
Und genau hier wird es dann wirklich interessant!
Warum schafft es die Mannschaft nicht, die Vorgaben umzusetzen?
Ist die Idee, wie Lieberknecht spielen lassen möchte, zu "kompliziert" zu verstehen für unsere Spieler?
Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dafür lässt Lieberknecht schon eh und jeh eigentlich zu "einfachen" Fußball spielen.
Haben wir die falschen Spieler geholt, für die Lieberknechtsche Idee?
Kann ich mir auch nicht vorstellen, schließlich war Lieberknecht über die komplette Transferphase in die Kaderplanung eingebunden, sollte also gewusst haben, welche Spielerprofile wir als Zugänge benötigen.
Oder aber, die Spieler können sich mit den Vorstellungen, wie Lieberknecht das ganze anzugehen gedenkt, überhaupt nicht anfreunden und ziehen nach Gutdünken ihr eigenes Ding durch.
Der letzte Punkt wäre der absolute Super-GAU und das möchte ich auch irgendwie nicht glauben.
Also woran liegt die Diskrepanz, zwischen Idee und letztendlicher Darbietung, auf dem Feld?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ansobe am 22.12.2025 um 11:30 Uhr bearbeitet
22.12.2025 - 11:27 Uhr
Ich finde es wirklich erstaunlich, wie manche mit dem Gebotenen zufrieden sein können. Hauptsache, die Punkte stimmen. Das galt offenbar nicht für Schuster oder Anfang, die deutlich besseren Fußball haben spielen lassen – und das mit Spielern, die heute angeblich nicht einmal mehr gut genug für die Bank sind.
Anscheinend sind manche in der Lage, sich wirklich alles schönzureden. Unter Lieberknecht gibt es „All or Nothing“ – zuletzt allerdings nur noch „Nothing“, und davor hat uns eher der liebe Gott geholfen als ein funktionierendes Spielsystem.
Auffällig ist auch, dass die technisch stärksten Spieler inzwischen langsam in ein Leistungsloch geraten. Und ein Alidou, bei dem man allein an der Ballannahme sieht, wie viel er kann, fliegt wieder aus dem Kader. Obwohl Lieberknecht selbst sagt, er sei einer der drei besten Spieler des Teams.
Aber wie gesagt: Mir geht es nicht um Punkte oder Ziele, sondern um das Wie. Niemand erwartet völlige Dominanz über den Gegner. Man sollte jedoch jederzeit in der Lage sein, spielerisch mitzuhalten und zumindest die Absicht zu erkennen, ein Spiel positiv zu gestalten.
Das Spiel in Bielefeld war in dieser Form vermutlich einmalig im deutschen Profifußball. Generell muss man feststellen, dass wir eine sprintschwache, lauffaule und zweikampfschwache Mannschaft haben. Das Mittelfeld ist träge und lahm wie ein Güterzug. Unter diesen Voraussetzungen funktioniert der Fußball so wie Lieberknecht ihn spielen lassen will nicht!!!
Anscheinend sind manche in der Lage, sich wirklich alles schönzureden. Unter Lieberknecht gibt es „All or Nothing“ – zuletzt allerdings nur noch „Nothing“, und davor hat uns eher der liebe Gott geholfen als ein funktionierendes Spielsystem.
Auffällig ist auch, dass die technisch stärksten Spieler inzwischen langsam in ein Leistungsloch geraten. Und ein Alidou, bei dem man allein an der Ballannahme sieht, wie viel er kann, fliegt wieder aus dem Kader. Obwohl Lieberknecht selbst sagt, er sei einer der drei besten Spieler des Teams.
Aber wie gesagt: Mir geht es nicht um Punkte oder Ziele, sondern um das Wie. Niemand erwartet völlige Dominanz über den Gegner. Man sollte jedoch jederzeit in der Lage sein, spielerisch mitzuhalten und zumindest die Absicht zu erkennen, ein Spiel positiv zu gestalten.
Das Spiel in Bielefeld war in dieser Form vermutlich einmalig im deutschen Profifußball. Generell muss man feststellen, dass wir eine sprintschwache, lauffaule und zweikampfschwache Mannschaft haben. Das Mittelfeld ist träge und lahm wie ein Güterzug. Unter diesen Voraussetzungen funktioniert der Fußball so wie Lieberknecht ihn spielen lassen will nicht!!!
22.12.2025 - 11:36 Uhr
Zitat von Ansobe
Und genau hier wird es dann wirklich interessant!
Warum schafft es die Mannschaft nicht, die Vorgaben umzusetzen?
Ist die Idee, wie Lieberknecht spielen lassen möchte, zu "kompliziert" zu verstehen für unsere Spieler?
Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dafür lässt Lieberknecht schon eh und jeh eigentlich zu "einfachen" Fußball spielen.
Haben wir die falschen Spieler geholt, für die Lieberknechtsche Idee?
Kann ich mir auch nicht vorstellen, schließlich war Lieberknecht über die komplette Transferphase in die Kaderplanung eingebunden, sollte also gewusst haben, welche Spielerprofile, wir als Zugänge benötigen.
Oder aber, die Spieler können sich mit den Vorstellungen, wie Lieberknecht das ganze anzugehen gedenkt, überhaupt nicht anfreunden und ziehen nach Gutdünken ihr eigenes Ding durch.
Der letzte Punkt wäre der absolute Super-GAU und das möchte ich auch irgendwie nicht glauben.
Also woran liegt die Diskrepanz, zwischen Idee und letztendlicher Darbietung, auf dem Feld?
Zitat von Lullaby
Das ändert nichts daran, dass wir mit hoch und weit weder hoch noch weit kommen werden. Aber wenn man Lieberknecht zuhört, ist das auch nicht die Vorgabe. Es muss also an der Stelle angesetzt werden, wo das Team von der Vorgabe abweicht.
Beste Grüße
Lullaby
Das ändert nichts daran, dass wir mit hoch und weit weder hoch noch weit kommen werden. Aber wenn man Lieberknecht zuhört, ist das auch nicht die Vorgabe. Es muss also an der Stelle angesetzt werden, wo das Team von der Vorgabe abweicht.
Beste Grüße
Lullaby
Und genau hier wird es dann wirklich interessant!
Warum schafft es die Mannschaft nicht, die Vorgaben umzusetzen?
Ist die Idee, wie Lieberknecht spielen lassen möchte, zu "kompliziert" zu verstehen für unsere Spieler?
Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dafür lässt Lieberknecht schon eh und jeh eigentlich zu "einfachen" Fußball spielen.
Haben wir die falschen Spieler geholt, für die Lieberknechtsche Idee?
Kann ich mir auch nicht vorstellen, schließlich war Lieberknecht über die komplette Transferphase in die Kaderplanung eingebunden, sollte also gewusst haben, welche Spielerprofile, wir als Zugänge benötigen.
Oder aber, die Spieler können sich mit den Vorstellungen, wie Lieberknecht das ganze anzugehen gedenkt, überhaupt nicht anfreunden und ziehen nach Gutdünken ihr eigenes Ding durch.
Der letzte Punkt wäre der absolute Super-GAU und das möchte ich auch irgendwie nicht glauben.
Also woran liegt die Diskrepanz, zwischen Idee und letztendlicher Darbietung, auf dem Feld?
Zu komplexe Vorgaben: Lieberknecht ist nicht dafür bekannt, außergewöhlich elaborierte Matchpläne zu erstellen.
Falsche Spieler: wir haben ein Problem mit dem Spielaufbau in der ersten Reihe. Meines Erachtens, und das schreibe ich jetzt auch seit Monaten, hat man bei der Zusammenstellung des Kaders zu wenig Wert auf die Abwehr gelegt. Da kommt hinzu, dass Kunze zwar am Ball keinen Unsinn macht, aber eben auch keine kreativen Lösungen beisteuert, und dass Krahl im Passspiel zu den schwächsten Keepern der Liga zählt.
Die Spieler machen ihr eigenes Ding: wer soll das sein? Wer hätte da etwas von?
Ich vermute, einige Spieler strotzen zur Zeit nicht vor Selbstvertrauen. Das ist ein Teufelskreis, in den man durch schwache Ergebnisse in den letzten Wochen rein gerutscht ist.
Im Übrigen stimmt auch die läuferische Basis nicht mehr wirklich. Lieberknecht will ein intensives Spiel, den Gegner stressen bei eigenem wie gegnerischem Ballbesitz. Das geht nur, wenn die Mannschaft entsprechend Meter macht. Das Spiel gegen Kiel war aber das letzte, in dem wir mehr gelaufen sind als der Gegner.
Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Spieler ziemlich auf dem Zahnfleisch gehen, und das merkt man doppelt, wenn das Selbstvertrauen nicht da ist. Lieberknecht hat auch nur wenige Möglichkeiten, zu rotieren, weil die Bank zu wenig her gibt, vor allem wenn noch eine Handvoll Spieler verletzt oder gesperrt sind.
Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 22.12.2025 um 11:37 Uhr bearbeitet
22.12.2025 - 11:42 Uhr
Zitat von Ansobe
Und genau hier wird es dann wirklich interessant!
Warum schafft es die Mannschaft nicht, die Vorgaben umzusetzen?
Ist die Idee, wie Lieberknecht spielen lassen möchte, zu "kompliziert" zu verstehen für unsere Spieler?
Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dafür lässt Lieberknecht schon eh und jeh eigentlich zu "einfachen" Fußball spielen.
Haben wir die falschen Spieler geholt, für die Lieberknechtsche Idee?
Kann ich mir auch nicht vorstellen, schließlich war Lieberknecht über die komplette Transferphase in die Kaderplanung eingebunden, sollte also gewusst haben, welche Spielerprofile wir als Zugänge benötigen.
Oder aber, die Spieler können sich mit den Vorstellungen, wie Lieberknecht das ganze anzugehen gedenkt, überhaupt nicht anfreunden und ziehen nach Gutdünken ihr eigenes Ding durch.
Der letzte Punkt wäre der absolute Super-GAU und das möchte ich auch irgendwie nicht glauben.
Also woran liegt die Diskrepanz, zwischen Idee und letztendlicher Darbietung, auf dem Feld?
Zitat von Lullaby
Das ändert nichts daran, dass wir mit hoch und weit weder hoch noch weit kommen werden. Aber wenn man Lieberknecht zuhört, ist das auch nicht die Vorgabe. Es muss also an der Stelle angesetzt werden, wo das Team von der Vorgabe abweicht.
Beste Grüße
Lullaby
Das ändert nichts daran, dass wir mit hoch und weit weder hoch noch weit kommen werden. Aber wenn man Lieberknecht zuhört, ist das auch nicht die Vorgabe. Es muss also an der Stelle angesetzt werden, wo das Team von der Vorgabe abweicht.
Beste Grüße
Lullaby
Und genau hier wird es dann wirklich interessant!
Warum schafft es die Mannschaft nicht, die Vorgaben umzusetzen?
Ist die Idee, wie Lieberknecht spielen lassen möchte, zu "kompliziert" zu verstehen für unsere Spieler?
Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dafür lässt Lieberknecht schon eh und jeh eigentlich zu "einfachen" Fußball spielen.
Haben wir die falschen Spieler geholt, für die Lieberknechtsche Idee?
Kann ich mir auch nicht vorstellen, schließlich war Lieberknecht über die komplette Transferphase in die Kaderplanung eingebunden, sollte also gewusst haben, welche Spielerprofile wir als Zugänge benötigen.
Oder aber, die Spieler können sich mit den Vorstellungen, wie Lieberknecht das ganze anzugehen gedenkt, überhaupt nicht anfreunden und ziehen nach Gutdünken ihr eigenes Ding durch.
Der letzte Punkt wäre der absolute Super-GAU und das möchte ich auch irgendwie nicht glauben.
Also woran liegt die Diskrepanz, zwischen Idee und letztendlicher Darbietung, auf dem Feld?
Wenn der Gegner weiß, wie unsere Aufstellung sein wird und was wir vorhaben, dann ist es auch relativ einfach sich darauf einzustellen und uns genau das weg zu nehmen.
Die Antwort ist also das wir gar nicht dazu kommen den ursprünglichen Plan umzusetzen und genau dafür müsste es Lösungsansätze geben.
Ob und wie weit es diese gibt, kann ich nicht nachvollziehen.
Da wir allerdings immer wieder das gleiche Muster zeigen, wage ich zu bezweifeln das wir in der Beziehung besonders flexibel sind.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Olivarius am 22.12.2025 um 11:49 Uhr bearbeitet
22.12.2025 - 12:05 Uhr
Zitat von Lullaby
Zu komplexe Vorgaben: Lieberknecht ist nicht dafür bekannt, außergewöhlich elaborierte Matchpläne zu erstellen.
Falsche Spieler: wir haben ein Problem mit dem Spielaufbau in der ersten Reihe. Meines Erachtens, und das schreibe ich jetzt auch seit Monaten, hat man bei der Zusammenstellung des Kaders zu wenig Wert auf die Abwehr gelegt. Da kommt hinzu, dass Kunze zwar am Ball keinen Unsinn macht, aber eben auch keine kreativen Lösungen beisteuert, und dass Krahl im Passspiel zu den schwächsten Keepern der Liga zählt.
Die Spieler machen ihr eigenes Ding: wer soll das sein? Wer hätte da etwas von?
Ich vermute, einige Spieler strotzen zur Zeit nicht vor Selbstvertrauen. Das ist ein Teufelskreis, in den man durch schwache Ergebnisse in den letzten Wochen rein gerutscht ist.
Im Übrigen stimmt auch die läuferische Basis nicht mehr wirklich. Lieberknecht will ein intensives Spiel, den Gegner stressen bei eigenem wie gegnerischem Ballbesitz. Das geht nur, wenn die Mannschaft entsprechend Meter macht. Das Spiel gegen Kiel war aber das letzte, in dem wir mehr gelaufen sind als der Gegner.
Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Spieler ziemlich auf dem Zahnfleisch gehen, und das merkt man doppelt, wenn das Selbstvertrauen nicht da ist. Lieberknecht hat auch nur wenige Möglichkeiten, zu rotieren, weil die Bank zu wenig her gibt, vor allem wenn noch eine Handvoll Spieler verletzt oder gesperrt sind.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von Ansobe
Und genau hier wird es dann wirklich interessant!
Warum schafft es die Mannschaft nicht, die Vorgaben umzusetzen?
Ist die Idee, wie Lieberknecht spielen lassen möchte, zu "kompliziert" zu verstehen für unsere Spieler?
Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dafür lässt Lieberknecht schon eh und jeh eigentlich zu "einfachen" Fußball spielen.
Haben wir die falschen Spieler geholt, für die Lieberknechtsche Idee?
Kann ich mir auch nicht vorstellen, schließlich war Lieberknecht über die komplette Transferphase in die Kaderplanung eingebunden, sollte also gewusst haben, welche Spielerprofile, wir als Zugänge benötigen.
Oder aber, die Spieler können sich mit den Vorstellungen, wie Lieberknecht das ganze anzugehen gedenkt, überhaupt nicht anfreunden und ziehen nach Gutdünken ihr eigenes Ding durch.
Der letzte Punkt wäre der absolute Super-GAU und das möchte ich auch irgendwie nicht glauben.
Also woran liegt die Diskrepanz, zwischen Idee und letztendlicher Darbietung, auf dem Feld?
Zitat von Lullaby
Das ändert nichts daran, dass wir mit hoch und weit weder hoch noch weit kommen werden. Aber wenn man Lieberknecht zuhört, ist das auch nicht die Vorgabe. Es muss also an der Stelle angesetzt werden, wo das Team von der Vorgabe abweicht.
Beste Grüße
Lullaby
Das ändert nichts daran, dass wir mit hoch und weit weder hoch noch weit kommen werden. Aber wenn man Lieberknecht zuhört, ist das auch nicht die Vorgabe. Es muss also an der Stelle angesetzt werden, wo das Team von der Vorgabe abweicht.
Beste Grüße
Lullaby
Und genau hier wird es dann wirklich interessant!
Warum schafft es die Mannschaft nicht, die Vorgaben umzusetzen?
Ist die Idee, wie Lieberknecht spielen lassen möchte, zu "kompliziert" zu verstehen für unsere Spieler?
Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dafür lässt Lieberknecht schon eh und jeh eigentlich zu "einfachen" Fußball spielen.
Haben wir die falschen Spieler geholt, für die Lieberknechtsche Idee?
Kann ich mir auch nicht vorstellen, schließlich war Lieberknecht über die komplette Transferphase in die Kaderplanung eingebunden, sollte also gewusst haben, welche Spielerprofile, wir als Zugänge benötigen.
Oder aber, die Spieler können sich mit den Vorstellungen, wie Lieberknecht das ganze anzugehen gedenkt, überhaupt nicht anfreunden und ziehen nach Gutdünken ihr eigenes Ding durch.
Der letzte Punkt wäre der absolute Super-GAU und das möchte ich auch irgendwie nicht glauben.
Also woran liegt die Diskrepanz, zwischen Idee und letztendlicher Darbietung, auf dem Feld?
Zu komplexe Vorgaben: Lieberknecht ist nicht dafür bekannt, außergewöhlich elaborierte Matchpläne zu erstellen.
Falsche Spieler: wir haben ein Problem mit dem Spielaufbau in der ersten Reihe. Meines Erachtens, und das schreibe ich jetzt auch seit Monaten, hat man bei der Zusammenstellung des Kaders zu wenig Wert auf die Abwehr gelegt. Da kommt hinzu, dass Kunze zwar am Ball keinen Unsinn macht, aber eben auch keine kreativen Lösungen beisteuert, und dass Krahl im Passspiel zu den schwächsten Keepern der Liga zählt.
Die Spieler machen ihr eigenes Ding: wer soll das sein? Wer hätte da etwas von?
Ich vermute, einige Spieler strotzen zur Zeit nicht vor Selbstvertrauen. Das ist ein Teufelskreis, in den man durch schwache Ergebnisse in den letzten Wochen rein gerutscht ist.
Im Übrigen stimmt auch die läuferische Basis nicht mehr wirklich. Lieberknecht will ein intensives Spiel, den Gegner stressen bei eigenem wie gegnerischem Ballbesitz. Das geht nur, wenn die Mannschaft entsprechend Meter macht. Das Spiel gegen Kiel war aber das letzte, in dem wir mehr gelaufen sind als der Gegner.
Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Spieler ziemlich auf dem Zahnfleisch gehen, und das merkt man doppelt, wenn das Selbstvertrauen nicht da ist. Lieberknecht hat auch nur wenige Möglichkeiten, zu rotieren, weil die Bank zu wenig her gibt, vor allem wenn noch eine Handvoll Spieler verletzt oder gesperrt sind.
Beste Grüße
Lullaby
Ich finde Kunze macht das ganz gut mit dem Ball. Ja, er ist nicht super kreativ, aber seine Übersicht ist in Ordnung und er spielt kluge Pässe.
Ich finde auch, dass man bei Krahl gerne übersieht, dass er Mitspieler benötigt. Er ist nicht Reimann, aber er kann beidfüßig den Ball spielen. Er braucht allerdings Anspielstationen - und das ist häufig nicht gegeben. Bzw. die spielen den Ball immer wieder zurück auf Krahl und irgendwann muss er ihn dann wegschlagen. Dann ist aber auch Gyamfi der falsche Spieler als ZIV. Und dann muss Sahin defensiver spielen, damit er hinten beim Spielaufbau eine Anspieloption ist.
Selbstvertrauen ist auch etwas, was der Trainer ausstrahlen muss. Wir kamen mit einem Sieg gegen Dresden nach Bielefeld, doch wie soll man mit so einer Einstellung und Spielidee Selbstvertrauen ziehen?
22.12.2025 - 12:13 Uhr
Zitat von Old_Icebear
Ich finde Kunze macht das ganz gut mit dem Ball. Ja, er ist nicht super kreativ, aber seine Übersicht ist in Ordnung und er spielt kluge Pässe.
Ich finde Kunze macht das ganz gut mit dem Ball. Ja, er ist nicht super kreativ, aber seine Übersicht ist in Ordnung und er spielt kluge Pässe.
Er verliert so gut wie keinen Ball, was man lobend erwähnen muss. Wenn man aber schnell durch die Mitte nach vorne kommen will, kann er faktisch nix beitragen. Er spielt ausschließlich Sicherheitspässe. Das ist auch solange ok, wie die Mitspieler das kompensieren können. Und das fehlt gerade. Im Wesentlichen wird hinten unter gegnerischem Anlaufen hin und her gespielt, bis Krahl oder Sirch den Ball lang nach vorne blasen.
Da fehlt es beim einen oder anderen, speziell Krahl und Gyamfi, am fußballerischen Rüstzeug, aber es fehlt z.B. auch an Spielern, die sich freilaufen und dem Ballführenden Optionen bieten. Und wenn man in der letzten Linie steht und keine einfache Anspielstation für den flachen Ball hat, nimmt man nun mal den hohen.
Beste Grüße
Lullaby
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