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Taktik(tisch)thread

17.12.2008 - 20:13 Uhr
Taktik(tisch)thread |#1401
25.12.2013 - 11:46 Uhr
Ich hab mal eine Frage.

Also irgendwie finde ich die taktische Rolle von Alushi sehr fragwürdig.
Warum muss er den defensiven Part im DM übernehmen und lässt sich beim Spielaufbau zwischen die beiden IV's fallen?
Also schon klar, dass unsere IV nicht die beste Spieleröffnung hat, aber wenn Alushi das Spiel hinter dem Mittelkreis aufbaut, fehlt er für mich in der Nähe des gegnerischen 16ers.
Die guten Pässe kann er aus dieser Position nicht spielen... da bleiben ihm die AV's, Karl und evtl. RA/LA als Anspielstationen. In seinen ersten beiden Spielen (in denen er überragend war) hat er viel offensiver gespielt und zudem noch Torgefahr ausgestrahlt.
Da war er zwischen Mittelkreis und gegnerischem 16er Dreh- und Angelpunkt unseres Spiels...
Genau die Kreativität die uns jetzt fehlt...
Mittlerweile "darf" Alushi nurnoch selten mit nach vorne... Karl dafür ständig...
Und Karl ist eben der klassische Abräumer (Querpassspieler ;))

Für mich sind die beiden in ihren Rollen völlig vertauscht und ich sehe das mit als Grund, dass wir keine tiefstehenden Gegner knacken können.
Und jetzt wird ein Kreativspieler gefordert, den wir meiner Meinung haben, aber falsch einsetzen...

Sieht das noch jemand so, oder irre ich mich da ?
Taktik(tisch)thread |#1402
25.12.2013 - 14:11 Uhr
Zitat von FreshDuxXx:
Ich hab mal eine Frage.

Also irgendwie finde ich die taktische Rolle von Alushi sehr fragwürdig.
Warum muss er den defensiven Part im DM übernehmen und lässt sich beim Spielaufbau zwischen die beiden IV's fallen?
Also schon klar, dass unsere IV nicht die beste Spieleröffnung hat, aber wenn Alushi das Spiel hinter dem Mittelkreis aufbaut, fehlt er für mich in der Nähe des gegnerischen 16ers.
Die guten Pässe kann er aus dieser Position nicht spielen... da bleiben ihm die AV's, Karl und evtl. RA/LA als Anspielstationen. In seinen ersten beiden Spielen (in denen er überragend war) hat er viel offensiver gespielt und zudem noch Torgefahr ausgestrahlt.
Da war er zwischen Mittelkreis und gegnerischem 16er Dreh- und Angelpunkt unseres Spiels...
Genau die Kreativität die uns jetzt fehlt...
Mittlerweile "darf" Alushi nurnoch selten mit nach vorne... Karl dafür ständig...
Und Karl ist eben der klassische Abräumer (Querpassspieler ;))

Für mich sind die beiden in ihren Rollen völlig vertauscht und ich sehe das mit als Grund, dass wir keine tiefstehenden Gegner knacken können.
Und jetzt wird ein Kreativspieler gefordert, den wir meiner Meinung haben, aber falsch einsetzen...

Sieht das noch jemand so, oder irre ich mich da ?


Ich stimme dir zu!

Das ist mir auch schon aufgefallen.
Verstehen kann ich es aber auch nicht.
Taktik(tisch)thread |#1403
25.12.2013 - 14:22 Uhr
Vielleicht deutet das auf einen Systemwechsel hin und Alushi übernimmt den Part von Karl,hinter einem echten Spielmacher.
Taktik(tisch)thread |#1404
25.12.2013 - 14:28 Uhr
Zitat von Lenox:
Zitat von FreshDuxXx:
Ich hab mal eine Frage.

Also irgendwie finde ich die taktische Rolle von Alushi sehr fragwürdig.
Warum muss er den defensiven Part im DM übernehmen und lässt sich beim Spielaufbau zwischen die beiden IV's fallen?
Also schon klar, dass unsere IV nicht die beste Spieleröffnung hat, aber wenn Alushi das Spiel hinter dem Mittelkreis aufbaut, fehlt er für mich in der Nähe des gegnerischen 16ers.
Die guten Pässe kann er aus dieser Position nicht spielen... da bleiben ihm die AV's, Karl und evtl. RA/LA als Anspielstationen. In seinen ersten beiden Spielen (in denen er überragend war) hat er viel offensiver gespielt und zudem noch Torgefahr ausgestrahlt.
Da war er zwischen Mittelkreis und gegnerischem 16er Dreh- und Angelpunkt unseres Spiels...
Genau die Kreativität die uns jetzt fehlt...
Mittlerweile "darf" Alushi nurnoch selten mit nach vorne... Karl dafür ständig...
Und Karl ist eben der klassische Abräumer (Querpassspieler ;))

Für mich sind die beiden in ihren Rollen völlig vertauscht und ich sehe das mit als Grund, dass wir keine tiefstehenden Gegner knacken können.
Und jetzt wird ein Kreativspieler gefordert, den wir meiner Meinung haben, aber falsch einsetzen...

Sieht das noch jemand so, oder irre ich mich da ?


Ich stimme dir zu!

Das ist mir auch schon aufgefallen.
Verstehen kann ich es aber auch nicht.


Ring und Jenssen fiel ebenfalls überwiegend der Part zu. Die standen auch meistens defensiver als Karl.

Wahrscheinlich traut man den Aussen genug Kreativität zu und versucht tatsächlich auf diese Art den Spielaufbau von hinten heraus zu verbessern

•     •     •

101% FCK!

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche. (Gustav Mahler)
Taktik(tisch)thread |#1405
26.12.2013 - 15:28 Uhr
Alushi ist im Prinzip die idealbesetzung auf einer Doppel-6 ! Egal ob jetzt mal defensiv oder offensiv ! Was aber einen richtig guten 6er ausmacht, lässt er derzeit vermissen ! Er spielt leider fast jeden Ball horizontal ! Das nimmt ihm seine Gefährlichkeit, die er in Paderborn hatte ! Mehr Pässe vertikal, heißt in die spitze oder lang über außen spielen, das wär's ! Dazu braucht er im Zentrum natürlich Leute, die den Ball annehmen und verarbeiten können ! Wir werden sehen, wie K.R plant ! Aber an Alushi geht kaum ein weg vorbei ! Vor allem wenn er eine komplette Vorbereitung zieht !
Taktik(tisch)thread |#1406
26.12.2013 - 15:28 Uhr
Alushi ist im Prinzip die idealbesetzung auf einer Doppel-6 ! Egal ob jetzt mal defensiv oder offensiv ! Was aber einen richtig guten 6er ausmacht, lässt er derzeit vermissen ! Er spielt leider fast jeden Ball horizontal ! Das nimmt ihm seine Gefährlichkeit, die er in Paderborn hatte ! Mehr Pässe vertikal, heißt in die spitze oder lang über außen spielen, das wär's ! Dazu braucht er im Zentrum natürlich Leute, die den Ball annehmen und verarbeiten können ! Wir werden sehen, wie K.R plant ! Aber an Alushi geht kaum ein weg vorbei ! Vor allem wenn er eine komplette Vorbereitung zieht !
Taktik(tisch)thread |#1407
26.12.2013 - 15:46 Uhr
Um vertikale Bälle zu spielen, braucht es Anspielstationen. Paderborn hat deutlich stärker auf Konter gesetzt. Steht der Gegner tief, ist das nun mal nicht mehr so einfach.

Beste Grüße
Lullaby
Taktik(tisch)thread |#1408
24.01.2014 - 15:38 Uhr
Zitat von ecliipz :
Vielleicht geht man ja auch mal das Risiko ein und spielt irgendwann ein 4-1-3-2.

4-1-3-2 hört sich offensiv an, ich kann die Vorteile allerdings nicht wirklich erkennen, dafür aber einige Nachteile.
Im Prinzip ist 4-1-3-2 in der Offensive nichts anderes als das 4-4-2 in der Form wie Runjaic es spielen lässt. Einer der beiden ZM (im 4-4-2) bzw. der DM (im 4-1-3-2) rückt in die IV. Beide Außenverteidiger gehen mit in die Offensive. Der zweite ZM im 4-4-2 rückt nach vorne ins ZOM.
Sowohl beim 4-4-2 als auch beim 4-1-3-2 kommt dann heraus, dass man in der Abwehr eine Dreier-Kette stehen hat, im Mittelfeld einen zentralen Spieler, der die Rolle des früher so genannten Spielmachers oder Regisseurs übenimmt, und auf beiden Außenbahnen jeweils ein Pärchen aus aufgerücktem AV und offensivem Außenbahnspieler und dann eben die zwei Stürmer im Zentrum.
Der Unterschied zwischen 4-4-2 und 4-1-3-2 liegt also eher in der Defensivformation. Im 4-1-3-2 rückt der ZOM nicht mit zurück in die zweite Viererkette, die das Mittelfeld im 4-4-2 bildet. Vorteil ist natürlich, dass man dann einen ZOM einsetzen kann, der vielleicht etwas defensivschwächer aber dafür kreativer ist (Fortounis?), und dass der ZOM etwas kürzere Wege hat. Dafür ist der Nachteil, dass man in der Defensive deutlich weniger kompakt steht und dem Gegner mehr Lücken bietet.
Die Lösung, bei der man den Nachteil in der Defensive nicht so hat und trotzdem den kreativeren ZOM bringen kann, ist die, den kreativen als Außenspieler im MF zu bringen. In der Offensive rückt er dann vom Flügel ins Zentrum und dafür rückt der offensivere ZM nicht in ZOM sondern auf den Flügel. Das geht prima, wenn bspw. Fortounis LM spielt und Jenssen den offensiveren Part der Doppel-6. Oder über die rechte Seite bspw. mit Ring.

Im Gegensatz dazu unterscheidet sich das 4-2-3-1, das Runjaic gerade einübt, vor allem in der Offensive deutlich vom 4-4-2 / 4-1-3-2. Da hat man dann in der Offensive eine Dreierabwehrkette, davor einen ZOM und die beiden Pärchen auf den Außen und zusätzlich noch einen freien Spieler, der variabel entweder im Zentrum oder auf einer der beiden Seiten unterstützend eingreifen und Überzahl schaffen kann. Dafür hat man dann eben nur einen Mittelstürmer vorne drin. In der Defensivbewegung verhält sich das 4-2-3-1 dafür genauso wie das 4-4-2, indem sich zwei Viererketten bilden, die den Raum eng machen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gauss am 24.01.2014 um 15:40 Uhr bearbeitet
Taktik(tisch)thread |#1409
26.01.2014 - 22:49 Uhr
Zitat von Gauss:
Zitat von ecliipz :
Vielleicht geht man ja auch mal das Risiko ein und spielt irgendwann ein 4-1-3-2.

4-1-3-2 hört sich offensiv an, ich kann die Vorteile allerdings nicht wirklich erkennen, dafür aber einige Nachteile.
Im Prinzip ist 4-1-3-2 in der Offensive nichts anderes als das 4-4-2 in der Form wie Runjaic es spielen lässt. Einer der beiden ZM (im 4-4-2) bzw. der DM (im 4-1-3-2) rückt in die IV. Beide Außenverteidiger gehen mit in die Offensive. Der zweite ZM im 4-4-2 rückt nach vorne ins ZOM.
Sowohl beim 4-4-2 als auch beim 4-1-3-2 kommt dann heraus, dass man in der Abwehr eine Dreier-Kette stehen hat, im Mittelfeld einen zentralen Spieler, der die Rolle des früher so genannten Spielmachers oder Regisseurs übenimmt, und auf beiden Außenbahnen jeweils ein Pärchen aus aufgerücktem AV und offensivem Außenbahnspieler und dann eben die zwei Stürmer im Zentrum.
Der Unterschied zwischen 4-4-2 und 4-1-3-2 liegt also eher in der Defensivformation. Im 4-1-3-2 rückt der ZOM nicht mit zurück in die zweite Viererkette, die das Mittelfeld im 4-4-2 bildet. Vorteil ist natürlich, dass man dann einen ZOM einsetzen kann, der vielleicht etwas defensivschwächer aber dafür kreativer ist (Fortounis?), und dass der ZOM etwas kürzere Wege hat. Dafür ist der Nachteil, dass man in der Defensive deutlich weniger kompakt steht und dem Gegner mehr Lücken bietet.
Die Lösung, bei der man den Nachteil in der Defensive nicht so hat und trotzdem den kreativeren ZOM bringen kann, ist die, den kreativen als Außenspieler im MF zu bringen. In der Offensive rückt er dann vom Flügel ins Zentrum und dafür rückt der offensivere ZM nicht in ZOM sondern auf den Flügel. Das geht prima, wenn bspw. Fortounis LM spielt und Jenssen den offensiveren Part der Doppel-6. Oder über die rechte Seite bspw. mit Ring.

Im Gegensatz dazu unterscheidet sich das 4-2-3-1, das Runjaic gerade einübt, vor allem in der Offensive deutlich vom 4-4-2 / 4-1-3-2. Da hat man dann in der Offensive eine Dreierabwehrkette, davor einen ZOM und die beiden Pärchen auf den Außen und zusätzlich noch einen freien Spieler, der variabel entweder im Zentrum oder auf einer der beiden Seiten unterstützend eingreifen und Überzahl schaffen kann. Dafür hat man dann eben nur einen Mittelstürmer vorne drin. In der Defensivbewegung verhält sich das 4-2-3-1 dafür genauso wie das 4-4-2, indem sich zwei Viererketten bilden, die den Raum eng machen.


Ob 4-4-2 oder 4-2-3-1 lässt sich nicht viel unterscheiden.
Im 4-4-2 lässt sich ja auch meist ein Stürmer falle bzw. so wird es zumindest bei uns erfolgreich gespielt.

Der für mich einzigste Unterschied wäre: 1 Abschlussstarker Spieler weniger auf dem Feld, dafür aber ein kreativer Spieler mehr auf dem Feld.

•     •     •

"Man könnte Real vorwerfen, dass sie wie eine Handballmannschaft verteidigen, Bayern greift aber auch wie eine an." - Oliver Schmidt am 29.04.2014
Taktik(tisch)thread |#1410
27.01.2014 - 00:51 Uhr
Zitat von KSC-Boy:
Zitat von Gauss:
Zitat von ecliipz :
Vielleicht geht man ja auch mal das Risiko ein und spielt irgendwann ein 4-1-3-2.

4-1-3-2 hört sich offensiv an, ich kann die Vorteile allerdings nicht wirklich erkennen, dafür aber einige Nachteile.
Im Prinzip ist 4-1-3-2 in der Offensive nichts anderes als das 4-4-2 in der Form wie Runjaic es spielen lässt. Einer der beiden ZM (im 4-4-2) bzw. der DM (im 4-1-3-2) rückt in die IV. Beide Außenverteidiger gehen mit in die Offensive. Der zweite ZM im 4-4-2 rückt nach vorne ins ZOM.
Sowohl beim 4-4-2 als auch beim 4-1-3-2 kommt dann heraus, dass man in der Abwehr eine Dreier-Kette stehen hat, im Mittelfeld einen zentralen Spieler, der die Rolle des früher so genannten Spielmachers oder Regisseurs übenimmt, und auf beiden Außenbahnen jeweils ein Pärchen aus aufgerücktem AV und offensivem Außenbahnspieler und dann eben die zwei Stürmer im Zentrum.
Der Unterschied zwischen 4-4-2 und 4-1-3-2 liegt also eher in der Defensivformation. Im 4-1-3-2 rückt der ZOM nicht mit zurück in die zweite Viererkette, die das Mittelfeld im 4-4-2 bildet. Vorteil ist natürlich, dass man dann einen ZOM einsetzen kann, der vielleicht etwas defensivschwächer aber dafür kreativer ist (Fortounis?), und dass der ZOM etwas kürzere Wege hat. Dafür ist der Nachteil, dass man in der Defensive deutlich weniger kompakt steht und dem Gegner mehr Lücken bietet.
Die Lösung, bei der man den Nachteil in der Defensive nicht so hat und trotzdem den kreativeren ZOM bringen kann, ist die, den kreativen als Außenspieler im MF zu bringen. In der Offensive rückt er dann vom Flügel ins Zentrum und dafür rückt der offensivere ZM nicht in ZOM sondern auf den Flügel. Das geht prima, wenn bspw. Fortounis LM spielt und Jenssen den offensiveren Part der Doppel-6. Oder über die rechte Seite bspw. mit Ring.

Im Gegensatz dazu unterscheidet sich das 4-2-3-1, das Runjaic gerade einübt, vor allem in der Offensive deutlich vom 4-4-2 / 4-1-3-2. Da hat man dann in der Offensive eine Dreierabwehrkette, davor einen ZOM und die beiden Pärchen auf den Außen und zusätzlich noch einen freien Spieler, der variabel entweder im Zentrum oder auf einer der beiden Seiten unterstützend eingreifen und Überzahl schaffen kann. Dafür hat man dann eben nur einen Mittelstürmer vorne drin. In der Defensivbewegung verhält sich das 4-2-3-1 dafür genauso wie das 4-4-2, indem sich zwei Viererketten bilden, die den Raum eng machen.


Ob 4-4-2 oder 4-2-3-1 lässt sich nicht viel unterscheiden.
Im 4-4-2 lässt sich ja auch meist ein Stürmer falle bzw. so wird es zumindest bei uns erfolgreich gespielt.

Der für mich einzigste Unterschied wäre: 1 Abschlussstarker Spieler weniger auf dem Feld, dafür aber ein kreativer Spieler mehr auf dem Feld.


Lieber KSC-BOY ihr spielt auch kein 4-4-2 sondern ein 4-4-1-1,
ihr spielt mit einer Art Hängespitze die je nach Spielsituation mal 2 Stürmer ist mal sich ins Mittelfeld fallen lässt
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