| Geburtsdatum | 18.11.1985 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Mitch Kniat (Ex-Trainer)
13.06.2023 - 17:40 Uhr
19.05.2026 - 11:23 Uhr
Das positive Torverhältnis ist für mich ein weiterer Hinweis, dass die 39 Punkte richtig verdient herausgeholt sind. Denn viele Spiele, bei der wir am Ende nur leer mit 0 Punkten rausgekommen sind, sind knapp gewesen. Oftmals hat man 0:1 verloren und war im Spiel auf Augenhöhe.
Dazu kam auch, dass man oftmals auf Mannschaften getroffen ist, die just einen Lauf hatten.
Ich denke, auch unsere Aufsichtsrat und Vorstandsleute werden die Einschätzung, mit Kniat weiterzumachen, teilen.
Und die Verbindung Kniat/ Corboz hat sich in den letzten Wochen als sehr fruchtbar erwiesen.
Dazu kam auch, dass man oftmals auf Mannschaften getroffen ist, die just einen Lauf hatten.
Ich denke, auch unsere Aufsichtsrat und Vorstandsleute werden die Einschätzung, mit Kniat weiterzumachen, teilen.
Und die Verbindung Kniat/ Corboz hat sich in den letzten Wochen als sehr fruchtbar erwiesen.
19.05.2026 - 11:37 Uhr
Zitat von Steinhaeger
Wo genau habe ich den Klassenerhalt als Luftschloss bezeichnet? Ich wollte mit meiner Aussage ausdrücken, dass der Klassenerhalt so dermaßen knapp war, dass man den in meinen Augen jetzt nicht als den krassen Erfolg darstellen kann. Anders hätte das für mich ausgesehen, wenn man den Klassenerhalt bereits vor 2-3 Wochen klar gemacht hätte. Aber am letzten Spieltag und so unfassbar knapp ist jetzt für mich kein Totschlagargument, dass man nicht alles mal hinterfragt.
Ich will garnicht sagen, dass ein Klassenerhalt generell kein Erfolg ist. Klar ist er das, wir sind Aufsteiger. Die Art und Weise über weite Teile der Saison macht MIR zumindest Bauchschmerzen.
Zitat von jasischu
Den Klassenerhalt als "Luftschloss" zu bezeichnen, finde ich schwierig. Dass es unfassbar knapp war, ist klar, aber: die 39 Punkte, die wir gesammelt haben, hätten bis auf eine Saison (2017/18 = Relegation auf Platz 16) seit Einführung der dritten Liga und damit verbunden der Reduzierung von vier auf drei Absteiger bzw zwei plus Relegation immer für den direkten Klassenerhalt gereicht. In vielen Jahren dabei vorzeitig und deutlich. Auf TM haben wir immer noch den niedrigsten Marktwert aller Mannschaften. Es war sicher keine Traumsaison, vor allem nach der großen Euphorie zu Beginn, aber was die Saison in vielen Belangen schwierig aussehen lässt, ist in meinen Augen vor allem auch die unfassbare Leistungsdichte, die diese Liga zu bieten hatte. Alles schönreden ist natürlich Quatsch, aber der Klassenerhalt mit 39 Punkten und positivem Torverhältnis ist mit dieser Mannschaft nun wirklich auch kein Selbstläufer.
Zitat von Steinhaeger
Man sollte sich meiner Meinung nach jetzt kein Luftschloss auf dem Argument des Klassenerhalts aufbauen. Ja wir haben ihn geschafft, aber trotzdem war das Ding denkbar knapp. Sonntag um kurz nach 16 Uhr standen wir noch auf einem direkten Abstiegsplatz.
Die Art und Weise war über die gesamte Saison hinweg einfach oft nicht gut. Das wurde hier alles bereits noch und nöcher erörtert, weshalb ich das jetzt nicht nochmal tun werde. Klar gibt es Argumente für beide Seiten. Der Klassenerhalt gehört für mich nicht dazu.
Nach so einer nicht optimalem Saison muss, trotzdem am Ende positiven Ausgangs, alles und jeder hinterfragt werden. Nur so kann sich ein Verein weiterentwickeln. Wenn man am Ende davon überzeugt ist, dass das mit Kniat möglich ist bin ich damit total fine. Wenn Mutzel am Ende denkt, dass ein anderer Trainer verfügbar ist, der uns einen Mehrwert bieten kann, dann sollte man das auch tun.
Lieber jetzt mit Vorbereitung und in Ruhe, als während der laufenden Saison übern Zaun gebrochen.
Zitat von Johannesbach
Interessant, dass in der zurückliegenden Saison Dresden und Arminia die Klasse gehalten haben, obwohl sie am Aufstiegstrainer festgehalten haben.
Ich bin nachwievor der Ansicht, dass man nach dem Erreichten Klassenerhalt kein Grund hat, einen Trainerwechsel vorzunehmen. Einzig, wenn Pep Guardiola plötzlich Interesse hätte, Arminia zu trainieren.
Ein Trainerwechsel kostet bei Mitch Abfindung und ist immer auch ein Griff in einem undurchsichtigen Sack, ohne zu wissen, ob man wieder in ein teures Trainer Wechsel Spiel verfällt.
Interessant, dass in der zurückliegenden Saison Dresden und Arminia die Klasse gehalten haben, obwohl sie am Aufstiegstrainer festgehalten haben.
Ich bin nachwievor der Ansicht, dass man nach dem Erreichten Klassenerhalt kein Grund hat, einen Trainerwechsel vorzunehmen. Einzig, wenn Pep Guardiola plötzlich Interesse hätte, Arminia zu trainieren.
Ein Trainerwechsel kostet bei Mitch Abfindung und ist immer auch ein Griff in einem undurchsichtigen Sack, ohne zu wissen, ob man wieder in ein teures Trainer Wechsel Spiel verfällt.
Man sollte sich meiner Meinung nach jetzt kein Luftschloss auf dem Argument des Klassenerhalts aufbauen. Ja wir haben ihn geschafft, aber trotzdem war das Ding denkbar knapp. Sonntag um kurz nach 16 Uhr standen wir noch auf einem direkten Abstiegsplatz.
Die Art und Weise war über die gesamte Saison hinweg einfach oft nicht gut. Das wurde hier alles bereits noch und nöcher erörtert, weshalb ich das jetzt nicht nochmal tun werde. Klar gibt es Argumente für beide Seiten. Der Klassenerhalt gehört für mich nicht dazu.
Nach so einer nicht optimalem Saison muss, trotzdem am Ende positiven Ausgangs, alles und jeder hinterfragt werden. Nur so kann sich ein Verein weiterentwickeln. Wenn man am Ende davon überzeugt ist, dass das mit Kniat möglich ist bin ich damit total fine. Wenn Mutzel am Ende denkt, dass ein anderer Trainer verfügbar ist, der uns einen Mehrwert bieten kann, dann sollte man das auch tun.
Lieber jetzt mit Vorbereitung und in Ruhe, als während der laufenden Saison übern Zaun gebrochen.
Den Klassenerhalt als "Luftschloss" zu bezeichnen, finde ich schwierig. Dass es unfassbar knapp war, ist klar, aber: die 39 Punkte, die wir gesammelt haben, hätten bis auf eine Saison (2017/18 = Relegation auf Platz 16) seit Einführung der dritten Liga und damit verbunden der Reduzierung von vier auf drei Absteiger bzw zwei plus Relegation immer für den direkten Klassenerhalt gereicht. In vielen Jahren dabei vorzeitig und deutlich. Auf TM haben wir immer noch den niedrigsten Marktwert aller Mannschaften. Es war sicher keine Traumsaison, vor allem nach der großen Euphorie zu Beginn, aber was die Saison in vielen Belangen schwierig aussehen lässt, ist in meinen Augen vor allem auch die unfassbare Leistungsdichte, die diese Liga zu bieten hatte. Alles schönreden ist natürlich Quatsch, aber der Klassenerhalt mit 39 Punkten und positivem Torverhältnis ist mit dieser Mannschaft nun wirklich auch kein Selbstläufer.
Wo genau habe ich den Klassenerhalt als Luftschloss bezeichnet? Ich wollte mit meiner Aussage ausdrücken, dass der Klassenerhalt so dermaßen knapp war, dass man den in meinen Augen jetzt nicht als den krassen Erfolg darstellen kann. Anders hätte das für mich ausgesehen, wenn man den Klassenerhalt bereits vor 2-3 Wochen klar gemacht hätte. Aber am letzten Spieltag und so unfassbar knapp ist jetzt für mich kein Totschlagargument, dass man nicht alles mal hinterfragt.
Ich will garnicht sagen, dass ein Klassenerhalt generell kein Erfolg ist. Klar ist er das, wir sind Aufsteiger. Die Art und Weise über weite Teile der Saison macht MIR zumindest Bauchschmerzen.
Sorry, meine Formulierung ist da tatsächlich verkehrt. Meine Argumentation zielte aber auf deine Sichtweise ab. Dass der Klassenerhalt knapp war, darf die tatsächlich erreichte Leistung mit 39 Punkten und positivem Torverhältnis nicht schmälern. Ich und wahrscheinlich auch viele andere Bielefelder hätten diese Ausbeute vor der Saison jedenfalls blind unterschrieben. Die Liga war nur noch ausgeglichener und umkämpfter als sie es seit jeher ist.
19.05.2026 - 11:38 Uhr
Zitat von Johannesbach
Das positive Torverhältnis ist für mich ein weiterer Hinweis, dass die 39 Punkte richtig verdient herausgeholt sind. Denn viele Spiele, bei der wir am Ende nur leer mit 0 Punkten rausgekommen sind, sind knapp gewesen. Oftmals hat man 0:1 verloren und war im Spiel auf Augenhöhe.
Dazu kam auch, dass man oftmals auf Mannschaften getroffen ist, die just einen Lauf hatten.
Ich denke, auch unsere Aufsichtsrat und Vorstandsleute werden die Einschätzung, mit Kniat weiterzumachen, teilen.
Und die Verbindung Kniat/ Corboz hat sich in den letzten Wochen als sehr fruchtbar erwiesen.
Das positive Torverhältnis ist für mich ein weiterer Hinweis, dass die 39 Punkte richtig verdient herausgeholt sind. Denn viele Spiele, bei der wir am Ende nur leer mit 0 Punkten rausgekommen sind, sind knapp gewesen. Oftmals hat man 0:1 verloren und war im Spiel auf Augenhöhe.
Dazu kam auch, dass man oftmals auf Mannschaften getroffen ist, die just einen Lauf hatten.
Ich denke, auch unsere Aufsichtsrat und Vorstandsleute werden die Einschätzung, mit Kniat weiterzumachen, teilen.
Und die Verbindung Kniat/ Corboz hat sich in den letzten Wochen als sehr fruchtbar erwiesen.
Und verlieren wir 0:1 steigen wir mit einem ähnlich guten Torverhältnis ab 🙃...
Für mich ist das an den Haaren herbeigezogen. Es gibt andere Argumente die für Kniat sprechen. Der ultra knappe Klassenerhalt am letzten Spieltag + ein im Vergleich gutes Torverhältnis, wo du halt viele Spiele knapp verloren hast, anstatt abgeschossen zu werden, gehören für mich nicht dazu.
Selbstverständlich ist die 2. Liga super stark mit einer generell hohen Leistungsdichte, aber für mein Gefühl war da über die Saison einfach zu viel Licht und Schatten. Die Frage ist, was es braucht da etwas mehr Konstanz reinzubekommen. Die Mannschaft kann, das haben wir ja durchaus das ein oder andere mal bewundern dürfen.
19.05.2026 - 11:44 Uhr
Zitat von jasischu
Sorry, meine Formulierung ist da tatsächlich verkehrt. Meine Argumentation zielte aber auf deine Sichtweise ab. Dass der Klassenerhalt knapp war, darf die tatsächlich erreichte Leistung mit 39 Punkten und positivem Torverhältnis nicht schmälern. Ich und wahrscheinlich auch viele andere Bielefelder hätten diese Ausbeute vor der Saison jedenfalls blind unterschrieben. Die Liga war nur noch ausgeglichener und umkämpfter als sie es seit jeher ist.
Zitat von Steinhaeger
Wo genau habe ich den Klassenerhalt als Luftschloss bezeichnet? Ich wollte mit meiner Aussage ausdrücken, dass der Klassenerhalt so dermaßen knapp war, dass man den in meinen Augen jetzt nicht als den krassen Erfolg darstellen kann. Anders hätte das für mich ausgesehen, wenn man den Klassenerhalt bereits vor 2-3 Wochen klar gemacht hätte. Aber am letzten Spieltag und so unfassbar knapp ist jetzt für mich kein Totschlagargument, dass man nicht alles mal hinterfragt.
Ich will garnicht sagen, dass ein Klassenerhalt generell kein Erfolg ist. Klar ist er das, wir sind Aufsteiger. Die Art und Weise über weite Teile der Saison macht MIR zumindest Bauchschmerzen.
Zitat von jasischu
Den Klassenerhalt als "Luftschloss" zu bezeichnen, finde ich schwierig. Dass es unfassbar knapp war, ist klar, aber: die 39 Punkte, die wir gesammelt haben, hätten bis auf eine Saison (2017/18 = Relegation auf Platz 16) seit Einführung der dritten Liga und damit verbunden der Reduzierung von vier auf drei Absteiger bzw zwei plus Relegation immer für den direkten Klassenerhalt gereicht. In vielen Jahren dabei vorzeitig und deutlich. Auf TM haben wir immer noch den niedrigsten Marktwert aller Mannschaften. Es war sicher keine Traumsaison, vor allem nach der großen Euphorie zu Beginn, aber was die Saison in vielen Belangen schwierig aussehen lässt, ist in meinen Augen vor allem auch die unfassbare Leistungsdichte, die diese Liga zu bieten hatte. Alles schönreden ist natürlich Quatsch, aber der Klassenerhalt mit 39 Punkten und positivem Torverhältnis ist mit dieser Mannschaft nun wirklich auch kein Selbstläufer.
Zitat von Steinhaeger
Man sollte sich meiner Meinung nach jetzt kein Luftschloss auf dem Argument des Klassenerhalts aufbauen. Ja wir haben ihn geschafft, aber trotzdem war das Ding denkbar knapp. Sonntag um kurz nach 16 Uhr standen wir noch auf einem direkten Abstiegsplatz.
Die Art und Weise war über die gesamte Saison hinweg einfach oft nicht gut. Das wurde hier alles bereits noch und nöcher erörtert, weshalb ich das jetzt nicht nochmal tun werde. Klar gibt es Argumente für beide Seiten. Der Klassenerhalt gehört für mich nicht dazu.
Nach so einer nicht optimalem Saison muss, trotzdem am Ende positiven Ausgangs, alles und jeder hinterfragt werden. Nur so kann sich ein Verein weiterentwickeln. Wenn man am Ende davon überzeugt ist, dass das mit Kniat möglich ist bin ich damit total fine. Wenn Mutzel am Ende denkt, dass ein anderer Trainer verfügbar ist, der uns einen Mehrwert bieten kann, dann sollte man das auch tun.
Lieber jetzt mit Vorbereitung und in Ruhe, als während der laufenden Saison übern Zaun gebrochen.
Zitat von Johannesbach
Interessant, dass in der zurückliegenden Saison Dresden und Arminia die Klasse gehalten haben, obwohl sie am Aufstiegstrainer festgehalten haben.
Ich bin nachwievor der Ansicht, dass man nach dem Erreichten Klassenerhalt kein Grund hat, einen Trainerwechsel vorzunehmen. Einzig, wenn Pep Guardiola plötzlich Interesse hätte, Arminia zu trainieren.
Ein Trainerwechsel kostet bei Mitch Abfindung und ist immer auch ein Griff in einem undurchsichtigen Sack, ohne zu wissen, ob man wieder in ein teures Trainer Wechsel Spiel verfällt.
Interessant, dass in der zurückliegenden Saison Dresden und Arminia die Klasse gehalten haben, obwohl sie am Aufstiegstrainer festgehalten haben.
Ich bin nachwievor der Ansicht, dass man nach dem Erreichten Klassenerhalt kein Grund hat, einen Trainerwechsel vorzunehmen. Einzig, wenn Pep Guardiola plötzlich Interesse hätte, Arminia zu trainieren.
Ein Trainerwechsel kostet bei Mitch Abfindung und ist immer auch ein Griff in einem undurchsichtigen Sack, ohne zu wissen, ob man wieder in ein teures Trainer Wechsel Spiel verfällt.
Man sollte sich meiner Meinung nach jetzt kein Luftschloss auf dem Argument des Klassenerhalts aufbauen. Ja wir haben ihn geschafft, aber trotzdem war das Ding denkbar knapp. Sonntag um kurz nach 16 Uhr standen wir noch auf einem direkten Abstiegsplatz.
Die Art und Weise war über die gesamte Saison hinweg einfach oft nicht gut. Das wurde hier alles bereits noch und nöcher erörtert, weshalb ich das jetzt nicht nochmal tun werde. Klar gibt es Argumente für beide Seiten. Der Klassenerhalt gehört für mich nicht dazu.
Nach so einer nicht optimalem Saison muss, trotzdem am Ende positiven Ausgangs, alles und jeder hinterfragt werden. Nur so kann sich ein Verein weiterentwickeln. Wenn man am Ende davon überzeugt ist, dass das mit Kniat möglich ist bin ich damit total fine. Wenn Mutzel am Ende denkt, dass ein anderer Trainer verfügbar ist, der uns einen Mehrwert bieten kann, dann sollte man das auch tun.
Lieber jetzt mit Vorbereitung und in Ruhe, als während der laufenden Saison übern Zaun gebrochen.
Den Klassenerhalt als "Luftschloss" zu bezeichnen, finde ich schwierig. Dass es unfassbar knapp war, ist klar, aber: die 39 Punkte, die wir gesammelt haben, hätten bis auf eine Saison (2017/18 = Relegation auf Platz 16) seit Einführung der dritten Liga und damit verbunden der Reduzierung von vier auf drei Absteiger bzw zwei plus Relegation immer für den direkten Klassenerhalt gereicht. In vielen Jahren dabei vorzeitig und deutlich. Auf TM haben wir immer noch den niedrigsten Marktwert aller Mannschaften. Es war sicher keine Traumsaison, vor allem nach der großen Euphorie zu Beginn, aber was die Saison in vielen Belangen schwierig aussehen lässt, ist in meinen Augen vor allem auch die unfassbare Leistungsdichte, die diese Liga zu bieten hatte. Alles schönreden ist natürlich Quatsch, aber der Klassenerhalt mit 39 Punkten und positivem Torverhältnis ist mit dieser Mannschaft nun wirklich auch kein Selbstläufer.
Wo genau habe ich den Klassenerhalt als Luftschloss bezeichnet? Ich wollte mit meiner Aussage ausdrücken, dass der Klassenerhalt so dermaßen knapp war, dass man den in meinen Augen jetzt nicht als den krassen Erfolg darstellen kann. Anders hätte das für mich ausgesehen, wenn man den Klassenerhalt bereits vor 2-3 Wochen klar gemacht hätte. Aber am letzten Spieltag und so unfassbar knapp ist jetzt für mich kein Totschlagargument, dass man nicht alles mal hinterfragt.
Ich will garnicht sagen, dass ein Klassenerhalt generell kein Erfolg ist. Klar ist er das, wir sind Aufsteiger. Die Art und Weise über weite Teile der Saison macht MIR zumindest Bauchschmerzen.
Sorry, meine Formulierung ist da tatsächlich verkehrt. Meine Argumentation zielte aber auf deine Sichtweise ab. Dass der Klassenerhalt knapp war, darf die tatsächlich erreichte Leistung mit 39 Punkten und positivem Torverhältnis nicht schmälern. Ich und wahrscheinlich auch viele andere Bielefelder hätten diese Ausbeute vor der Saison jedenfalls blind unterschrieben. Die Liga war nur noch ausgeglichener und umkämpfter als sie es seit jeher ist.
Punkte und Torverhältnis sind halt am Ende Statistiken, die zwar Aufschluss geben, aber Trügerisch sind. Natürlich hätte man das unterschrieben. Trotzdem war der Weg dahin einfach sehr sehr knapp und wäre beinahe nach hinten losgegangen. Ist die Art und Weise egal?
19.05.2026 - 11:49 Uhr
Zitat von lucanus
Manchmal läuft es mir echt kalt den Rücken runter, wenn ich Analysen hier im Forum lesen, v. a. dann, wenn sie so statistisch konstruiert sind. Dann denke ich zurück an (wenn ich richtig gerechnet habe) 85 Anstöße in dieser Saison, die in exakt ein- und derselben Variante ausgeführt worden sind. Dann denke ich an stures halbhohes Flanken in den Strafraum, auch wenn da großgewachsene Innenverteidiger einen soliden Job machen. Dann denke ich an unzählige Aufstellungsexperimente. Dann denke ich an die ewigen 5er-Ketteexperimente. Dann denke ich an Spieler, die sich offensichtlich menschlich mit dem Trainer(team) überworfen haben. Dann denke ich an 2/3 der Saison ohne den Hauch von offensiven Ideen (außer die bereits benannten halbhohen Flanken und schnelle Außenspieler). Und und und.
Wenn ich an diese Saison zurückdenke, drängt sich mir stark auf, dass Kniat und sein Team taktisch mit der 2. Liga überfordert waren. Natürlich könnte man mit diesem Wagnis erneut in die neue Saison starten. Aber ich hoffe, dass die Saisonanalyse der Verantwortlichen diese taktischen Defizite aufzeigt und man die entsprechenden Konsequenzen zieht und sich jetzt im Guten trennen wird. Der erste Schritt der Kaderplanung für die neue Saison muss mehr Qualität an der Seitenlinie heißen.
Zitat von Teferi
Ich denke wenn man sich sich die Expected Points von Footystats (60 Punkte, Platz 3, -21 Punkte Differenz) oder von Fotmob (49 Punkte, Platz 5, -10 Punkte Differenz) ansieht und dann bedenkt das wir Aufsteiger und laut Transfermarkt Platz 18 der Marktwerttabelle sind, wäre alles andere als ein weitermachen mit Kniat für mich eine absolute Überraschung. Nach meinem Gefühl holt das Trainerteam eine Menge aus dem Kader raus und wenn dieser weiter auf die Liga angepasst wird, sollte ein sicherer Klassenerhalt in der nächsten Saison mehr als nur möglich sein.
Ich denke wenn man sich sich die Expected Points von Footystats (60 Punkte, Platz 3, -21 Punkte Differenz) oder von Fotmob (49 Punkte, Platz 5, -10 Punkte Differenz) ansieht und dann bedenkt das wir Aufsteiger und laut Transfermarkt Platz 18 der Marktwerttabelle sind, wäre alles andere als ein weitermachen mit Kniat für mich eine absolute Überraschung. Nach meinem Gefühl holt das Trainerteam eine Menge aus dem Kader raus und wenn dieser weiter auf die Liga angepasst wird, sollte ein sicherer Klassenerhalt in der nächsten Saison mehr als nur möglich sein.
Manchmal läuft es mir echt kalt den Rücken runter, wenn ich Analysen hier im Forum lesen, v. a. dann, wenn sie so statistisch konstruiert sind. Dann denke ich zurück an (wenn ich richtig gerechnet habe) 85 Anstöße in dieser Saison, die in exakt ein- und derselben Variante ausgeführt worden sind. Dann denke ich an stures halbhohes Flanken in den Strafraum, auch wenn da großgewachsene Innenverteidiger einen soliden Job machen. Dann denke ich an unzählige Aufstellungsexperimente. Dann denke ich an die ewigen 5er-Ketteexperimente. Dann denke ich an Spieler, die sich offensichtlich menschlich mit dem Trainer(team) überworfen haben. Dann denke ich an 2/3 der Saison ohne den Hauch von offensiven Ideen (außer die bereits benannten halbhohen Flanken und schnelle Außenspieler). Und und und.
Wenn ich an diese Saison zurückdenke, drängt sich mir stark auf, dass Kniat und sein Team taktisch mit der 2. Liga überfordert waren. Natürlich könnte man mit diesem Wagnis erneut in die neue Saison starten. Aber ich hoffe, dass die Saisonanalyse der Verantwortlichen diese taktischen Defizite aufzeigt und man die entsprechenden Konsequenzen zieht und sich jetzt im Guten trennen wird. Der erste Schritt der Kaderplanung für die neue Saison muss mehr Qualität an der Seitenlinie heißen.
Ich bin auch kein großer Fan davon Statistiken in einem Vakuum zu benutzen, aber deine Analyse sehe ich ebenso Ausbaufähig.
Zu den Anstößen habe ich tatsächlich keine große Meinung, finde ich aber Ok wie wir das machen.
Die mangelnde Flankenqualität dem Trainerteam anzurechnen halte ich für komisch.
Die Dreierkette war in direkter Reaktion auf den Russo Ausfall, als er wieder da war, hat man relativ schnell gemerkt, dass 3 IV plus Russo im ZM nicht funktioniert und wieder umgestellt. Allgemein verstehe ich nicht dabei von einem Experiment zu sprechen, das System haben wir in der Vergangenheit schon erfolgreich gespielt.
Aufstellungsexperimente fällt mir nur spontan Boakye auf RV ein, was ich im Ansatz verstehen kann wie man auf die Idee kommt, in der Umsetzung dann aber nicht geklappt hat. Interessanterweise waren die Ergebnisse als er auf der Position gespielt hat gar nicht so schlecht, trotzdem bin ich auch froh dass das vorbei ist.
Das mehrere Spieler wie du implizierst sich mit dem Trainer überworfen haben, habe ich so nicht mitbekommen, da müsstest du sagen woher du die Info hast.
Fehlende Spielidee finde ich auch Quatsch, dafür waren zu viele Muster zu erkennen.
Wenn ich die Saison von außen analysieren müsste würde ich drei Punkte nennen. Kaderplanung, hier sehe ich ein paar Defizite, was Qualität auf den offensiven Außen und ein Backup für Russo angeht. Matchpläne, finde ich am schwierigsten zu beurteilen, da man in den Besprechungen nicht dabei ist, aber ich hätte mir gewünscht, und da sind wir uns bestimmt einig, dass man mit ein wenig mehr Mut und Risikobereitschaft gespielt hätte. Und zuletzt Einzelleistung der Spieler und das passt wiederum zu dem was du gesagt hast. Wir kommen in Flankenpositionen, aber die Flanken sind halbhoch oder generell schlecht oder auch teils haarsträubende Fehler in der Abwehr die zu Toren führen.
Du siehst schon, ich stehe der Saison definitiv auch kritisch gegenüber, aber man muss finde ich auch bewerten, dass wir Aufsteiger sind mit einer Mannschaft die im Kern aus der Drittligamannschaft der letzen Jahre besteht. Außerdem hat Kniat doch gezeigt, dass er nach einem wackeligen Jahr die richtigen Schlüsse ziehen und eine extrem verbesserte zweite Saison spielen kann.
19.05.2026 - 11:50 Uhr
Hier wurden nun schon sechs Seiten beschrieben in weniger als 48 Stunden seit dem Klassenerhalt. Bemerkenswert.
Es gibt viel das für Mitch spricht und auch viel das gegen ihn spricht. Am Ende werden es Mutzel und Mitch unter sich klären und ich werde mit beidem Leben können.
Ich würde trotzdem noch gerne einen Aspekt bzgl. Mitch in den Raum werfen.
Mitch ist ein Mentalitäts-Trainer der dies vorlebt und an seine Mannschaft weitergibt. Das erkennt man m.M.n. deutlich an den drei Phasen einer Saison.
Saison 23/24
Spieltag 1.-13. 18 Punkte Schnitt: 1,38
Spieltag 14.-26. 10 Punkte Schnitt: 0,77
Spieltag 27.-38. 18 Punkte Schnitt: 1,5
Saison 24/25
Spieltag 1.-14. 26 Punkte Schnitt: 1,86
Spieltag 15.-23. 8 Punkte Schnitt: 0,89
Spieltag 24.-38. 38 Punkte Schnitt 2,53
Saison 25/26
Spieltag 1.-12. 17 Punkte Schnitt 1,42
Spieltag 13.-27. 11 Punkte Schnitt 0,73
Spieltag 28.-34. 11 Punkte Schnitt 1,57
Abgesehen von den Argumenten für und wieder, welche fast alle berechtigt sind, empfinde ich diesen Verlauf schon recht prägnant. Es wirkt so als ob Mitch zum Saisonstart die Mannschaft euphorisiert und zum Schluss nochmal alles auspresst was geht.
Es gibt viel das für Mitch spricht und auch viel das gegen ihn spricht. Am Ende werden es Mutzel und Mitch unter sich klären und ich werde mit beidem Leben können.
Ich würde trotzdem noch gerne einen Aspekt bzgl. Mitch in den Raum werfen.
Mitch ist ein Mentalitäts-Trainer der dies vorlebt und an seine Mannschaft weitergibt. Das erkennt man m.M.n. deutlich an den drei Phasen einer Saison.
Saison 23/24
Spieltag 1.-13. 18 Punkte Schnitt: 1,38
Spieltag 14.-26. 10 Punkte Schnitt: 0,77
Spieltag 27.-38. 18 Punkte Schnitt: 1,5
Saison 24/25
Spieltag 1.-14. 26 Punkte Schnitt: 1,86
Spieltag 15.-23. 8 Punkte Schnitt: 0,89
Spieltag 24.-38. 38 Punkte Schnitt 2,53
Saison 25/26
Spieltag 1.-12. 17 Punkte Schnitt 1,42
Spieltag 13.-27. 11 Punkte Schnitt 0,73
Spieltag 28.-34. 11 Punkte Schnitt 1,57
Abgesehen von den Argumenten für und wieder, welche fast alle berechtigt sind, empfinde ich diesen Verlauf schon recht prägnant. Es wirkt so als ob Mitch zum Saisonstart die Mannschaft euphorisiert und zum Schluss nochmal alles auspresst was geht.
19.05.2026 - 11:52 Uhr
Zitat von Steinhaeger
Und verlieren wir 0:1 steigen wir mit einem ähnlich guten Torverhältnis ab 🙃...
Für mich ist das an den Haaren herbeigezogen. Es gibt andere Argumente die für Kniat sprechen. Der ultra knappe Klassenerhalt am letzten Spieltag + ein im Vergleich gutes Torverhältnis, wo du halt viele Spiele knapp verloren hast, anstatt abgeschossen zu werden, gehören für mich nicht dazu.
Selbstverständlich ist die 2. Liga super stark mit einer generell hohen Leistungsdichte, aber für mein Gefühl war da über die Saison einfach zu viel Licht und Schatten. Die Frage ist, was es braucht da etwas mehr Konstanz reinzubekommen. Die Mannschaft kann, das haben wir ja durchaus das ein oder andere mal bewundern dürfen.
Zitat von Johannesbach
Das positive Torverhältnis ist für mich ein weiterer Hinweis, dass die 39 Punkte richtig verdient herausgeholt sind. Denn viele Spiele, bei der wir am Ende nur leer mit 0 Punkten rausgekommen sind, sind knapp gewesen. Oftmals hat man 0:1 verloren und war im Spiel auf Augenhöhe.
Dazu kam auch, dass man oftmals auf Mannschaften getroffen ist, die just einen Lauf hatten.
Ich denke, auch unsere Aufsichtsrat und Vorstandsleute werden die Einschätzung, mit Kniat weiterzumachen, teilen.
Und die Verbindung Kniat/ Corboz hat sich in den letzten Wochen als sehr fruchtbar erwiesen.
Das positive Torverhältnis ist für mich ein weiterer Hinweis, dass die 39 Punkte richtig verdient herausgeholt sind. Denn viele Spiele, bei der wir am Ende nur leer mit 0 Punkten rausgekommen sind, sind knapp gewesen. Oftmals hat man 0:1 verloren und war im Spiel auf Augenhöhe.
Dazu kam auch, dass man oftmals auf Mannschaften getroffen ist, die just einen Lauf hatten.
Ich denke, auch unsere Aufsichtsrat und Vorstandsleute werden die Einschätzung, mit Kniat weiterzumachen, teilen.
Und die Verbindung Kniat/ Corboz hat sich in den letzten Wochen als sehr fruchtbar erwiesen.
Und verlieren wir 0:1 steigen wir mit einem ähnlich guten Torverhältnis ab 🙃...
Für mich ist das an den Haaren herbeigezogen. Es gibt andere Argumente die für Kniat sprechen. Der ultra knappe Klassenerhalt am letzten Spieltag + ein im Vergleich gutes Torverhältnis, wo du halt viele Spiele knapp verloren hast, anstatt abgeschossen zu werden, gehören für mich nicht dazu.
Selbstverständlich ist die 2. Liga super stark mit einer generell hohen Leistungsdichte, aber für mein Gefühl war da über die Saison einfach zu viel Licht und Schatten. Die Frage ist, was es braucht da etwas mehr Konstanz reinzubekommen. Die Mannschaft kann, das haben wir ja durchaus das ein oder andere mal bewundern dürfen.
Ist ist nicht auch eine gewisse Konstanz, sich eben nicht wiederholt aufzugeben und abschießen zu lassen sondern ganz oft auch bei schwächeren Spielen nah an Punktgewinnen zu sein? Dass spielerisch äußerst maue Auftritte dabei waren (allem voran letzte Woche beim FCK), ist nicht zu bestreiten. Fakt ist, dass vor allem in Auswärtsspielen mehr kommen muss. Zuhause waren die Leistungen wirklich sehr konstant mMn.
19.05.2026 - 11:54 Uhr
Zitat von Steinhaeger
Punkte und Torverhältnis sind halt am Ende Statistiken, die zwar Aufschluss geben, aber Trügerisch sind. Natürlich hätte man das unterschrieben. Trotzdem war der Weg dahin einfach sehr sehr knapp und wäre beinahe nach hinten losgegangen. Ist die Art und Weise egal?
Zitat von jasischu
Sorry, meine Formulierung ist da tatsächlich verkehrt. Meine Argumentation zielte aber auf deine Sichtweise ab. Dass der Klassenerhalt knapp war, darf die tatsächlich erreichte Leistung mit 39 Punkten und positivem Torverhältnis nicht schmälern. Ich und wahrscheinlich auch viele andere Bielefelder hätten diese Ausbeute vor der Saison jedenfalls blind unterschrieben. Die Liga war nur noch ausgeglichener und umkämpfter als sie es seit jeher ist.
Zitat von Steinhaeger
Wo genau habe ich den Klassenerhalt als Luftschloss bezeichnet? Ich wollte mit meiner Aussage ausdrücken, dass der Klassenerhalt so dermaßen knapp war, dass man den in meinen Augen jetzt nicht als den krassen Erfolg darstellen kann. Anders hätte das für mich ausgesehen, wenn man den Klassenerhalt bereits vor 2-3 Wochen klar gemacht hätte. Aber am letzten Spieltag und so unfassbar knapp ist jetzt für mich kein Totschlagargument, dass man nicht alles mal hinterfragt.
Ich will garnicht sagen, dass ein Klassenerhalt generell kein Erfolg ist. Klar ist er das, wir sind Aufsteiger. Die Art und Weise über weite Teile der Saison macht MIR zumindest Bauchschmerzen.
Zitat von jasischu
Den Klassenerhalt als "Luftschloss" zu bezeichnen, finde ich schwierig. Dass es unfassbar knapp war, ist klar, aber: die 39 Punkte, die wir gesammelt haben, hätten bis auf eine Saison (2017/18 = Relegation auf Platz 16) seit Einführung der dritten Liga und damit verbunden der Reduzierung von vier auf drei Absteiger bzw zwei plus Relegation immer für den direkten Klassenerhalt gereicht. In vielen Jahren dabei vorzeitig und deutlich. Auf TM haben wir immer noch den niedrigsten Marktwert aller Mannschaften. Es war sicher keine Traumsaison, vor allem nach der großen Euphorie zu Beginn, aber was die Saison in vielen Belangen schwierig aussehen lässt, ist in meinen Augen vor allem auch die unfassbare Leistungsdichte, die diese Liga zu bieten hatte. Alles schönreden ist natürlich Quatsch, aber der Klassenerhalt mit 39 Punkten und positivem Torverhältnis ist mit dieser Mannschaft nun wirklich auch kein Selbstläufer.
Zitat von Steinhaeger
Man sollte sich meiner Meinung nach jetzt kein Luftschloss auf dem Argument des Klassenerhalts aufbauen. Ja wir haben ihn geschafft, aber trotzdem war das Ding denkbar knapp. Sonntag um kurz nach 16 Uhr standen wir noch auf einem direkten Abstiegsplatz.
Die Art und Weise war über die gesamte Saison hinweg einfach oft nicht gut. Das wurde hier alles bereits noch und nöcher erörtert, weshalb ich das jetzt nicht nochmal tun werde. Klar gibt es Argumente für beide Seiten. Der Klassenerhalt gehört für mich nicht dazu.
Nach so einer nicht optimalem Saison muss, trotzdem am Ende positiven Ausgangs, alles und jeder hinterfragt werden. Nur so kann sich ein Verein weiterentwickeln. Wenn man am Ende davon überzeugt ist, dass das mit Kniat möglich ist bin ich damit total fine. Wenn Mutzel am Ende denkt, dass ein anderer Trainer verfügbar ist, der uns einen Mehrwert bieten kann, dann sollte man das auch tun.
Lieber jetzt mit Vorbereitung und in Ruhe, als während der laufenden Saison übern Zaun gebrochen.
Zitat von Johannesbach
Interessant, dass in der zurückliegenden Saison Dresden und Arminia die Klasse gehalten haben, obwohl sie am Aufstiegstrainer festgehalten haben.
Ich bin nachwievor der Ansicht, dass man nach dem Erreichten Klassenerhalt kein Grund hat, einen Trainerwechsel vorzunehmen. Einzig, wenn Pep Guardiola plötzlich Interesse hätte, Arminia zu trainieren.
Ein Trainerwechsel kostet bei Mitch Abfindung und ist immer auch ein Griff in einem undurchsichtigen Sack, ohne zu wissen, ob man wieder in ein teures Trainer Wechsel Spiel verfällt.
Interessant, dass in der zurückliegenden Saison Dresden und Arminia die Klasse gehalten haben, obwohl sie am Aufstiegstrainer festgehalten haben.
Ich bin nachwievor der Ansicht, dass man nach dem Erreichten Klassenerhalt kein Grund hat, einen Trainerwechsel vorzunehmen. Einzig, wenn Pep Guardiola plötzlich Interesse hätte, Arminia zu trainieren.
Ein Trainerwechsel kostet bei Mitch Abfindung und ist immer auch ein Griff in einem undurchsichtigen Sack, ohne zu wissen, ob man wieder in ein teures Trainer Wechsel Spiel verfällt.
Man sollte sich meiner Meinung nach jetzt kein Luftschloss auf dem Argument des Klassenerhalts aufbauen. Ja wir haben ihn geschafft, aber trotzdem war das Ding denkbar knapp. Sonntag um kurz nach 16 Uhr standen wir noch auf einem direkten Abstiegsplatz.
Die Art und Weise war über die gesamte Saison hinweg einfach oft nicht gut. Das wurde hier alles bereits noch und nöcher erörtert, weshalb ich das jetzt nicht nochmal tun werde. Klar gibt es Argumente für beide Seiten. Der Klassenerhalt gehört für mich nicht dazu.
Nach so einer nicht optimalem Saison muss, trotzdem am Ende positiven Ausgangs, alles und jeder hinterfragt werden. Nur so kann sich ein Verein weiterentwickeln. Wenn man am Ende davon überzeugt ist, dass das mit Kniat möglich ist bin ich damit total fine. Wenn Mutzel am Ende denkt, dass ein anderer Trainer verfügbar ist, der uns einen Mehrwert bieten kann, dann sollte man das auch tun.
Lieber jetzt mit Vorbereitung und in Ruhe, als während der laufenden Saison übern Zaun gebrochen.
Den Klassenerhalt als "Luftschloss" zu bezeichnen, finde ich schwierig. Dass es unfassbar knapp war, ist klar, aber: die 39 Punkte, die wir gesammelt haben, hätten bis auf eine Saison (2017/18 = Relegation auf Platz 16) seit Einführung der dritten Liga und damit verbunden der Reduzierung von vier auf drei Absteiger bzw zwei plus Relegation immer für den direkten Klassenerhalt gereicht. In vielen Jahren dabei vorzeitig und deutlich. Auf TM haben wir immer noch den niedrigsten Marktwert aller Mannschaften. Es war sicher keine Traumsaison, vor allem nach der großen Euphorie zu Beginn, aber was die Saison in vielen Belangen schwierig aussehen lässt, ist in meinen Augen vor allem auch die unfassbare Leistungsdichte, die diese Liga zu bieten hatte. Alles schönreden ist natürlich Quatsch, aber der Klassenerhalt mit 39 Punkten und positivem Torverhältnis ist mit dieser Mannschaft nun wirklich auch kein Selbstläufer.
Wo genau habe ich den Klassenerhalt als Luftschloss bezeichnet? Ich wollte mit meiner Aussage ausdrücken, dass der Klassenerhalt so dermaßen knapp war, dass man den in meinen Augen jetzt nicht als den krassen Erfolg darstellen kann. Anders hätte das für mich ausgesehen, wenn man den Klassenerhalt bereits vor 2-3 Wochen klar gemacht hätte. Aber am letzten Spieltag und so unfassbar knapp ist jetzt für mich kein Totschlagargument, dass man nicht alles mal hinterfragt.
Ich will garnicht sagen, dass ein Klassenerhalt generell kein Erfolg ist. Klar ist er das, wir sind Aufsteiger. Die Art und Weise über weite Teile der Saison macht MIR zumindest Bauchschmerzen.
Sorry, meine Formulierung ist da tatsächlich verkehrt. Meine Argumentation zielte aber auf deine Sichtweise ab. Dass der Klassenerhalt knapp war, darf die tatsächlich erreichte Leistung mit 39 Punkten und positivem Torverhältnis nicht schmälern. Ich und wahrscheinlich auch viele andere Bielefelder hätten diese Ausbeute vor der Saison jedenfalls blind unterschrieben. Die Liga war nur noch ausgeglichener und umkämpfter als sie es seit jeher ist.
Punkte und Torverhältnis sind halt am Ende Statistiken, die zwar Aufschluss geben, aber Trügerisch sind. Natürlich hätte man das unterschrieben. Trotzdem war der Weg dahin einfach sehr sehr knapp und wäre beinahe nach hinten losgegangen. Ist die Art und Weise egal?
Grundsätzlich nein, aber ich finde als Aufsteiger muss man das ganze nochmal anders bewerten. Ich halte lieber mit pragmatischem Fußball die Klasse als mit schönem Fußball abzusteigen. Das es dann am Ende so knapp war, liegt glaube ich auch daran, dass die halbe Liga bis kurz vor Schluss im Abstiegskampf mit drin war.
19.05.2026 - 11:56 Uhr
Mitch lebt das Trainer Dasein und identifiziert sich 100% mit der Aufgabe.
Die Intensität, welche er hier durchlebt (inkl spontaner Auswärtsfahrten im kleinen Kreis) um Vorweg zu gehen kann er aber nicht ewig durchhalten - die Mannschaft auch nicht. So sah die zweite Saison Hälfte dann leider aus.
Ich hoffe weiterhin auf Mutzels glückliches Händchen, ob er Mitch ein weiteres Jahr Arminia zutraut und ihm einen Kader gestaltet, mit welchem er seine Intensität hoch halten kann.
Oder ob er eine weitere Option vor Augen hat, welche vll eine andere Perspektive aufzeigt. Beides wäre für mich vertretbar.
Egal wie, DANKE MITCH FÜR DREI JAHRE LEID UND FREUD MIT ARMINIA 👏
Die Intensität, welche er hier durchlebt (inkl spontaner Auswärtsfahrten im kleinen Kreis) um Vorweg zu gehen kann er aber nicht ewig durchhalten - die Mannschaft auch nicht. So sah die zweite Saison Hälfte dann leider aus.
Ich hoffe weiterhin auf Mutzels glückliches Händchen, ob er Mitch ein weiteres Jahr Arminia zutraut und ihm einen Kader gestaltet, mit welchem er seine Intensität hoch halten kann.
Oder ob er eine weitere Option vor Augen hat, welche vll eine andere Perspektive aufzeigt. Beides wäre für mich vertretbar.
Egal wie, DANKE MITCH FÜR DREI JAHRE LEID UND FREUD MIT ARMINIA 👏
19.05.2026 - 12:09 Uhr
Zur neuen Saison muss sich etwas ändern - ich glaube da sind wir uns einig.
Nur was genau, da bedarf es einer genauen Analyse und da finde ich es richtig, dass das in Ruhe und mit allen Verantwortlichen besprochen wird und dass es keine vorschnelle Entscheidung gibt.
Für Kniat spricht:
- Der Klassenerhalt
- Die erzielten Punkte
- Die positive Tordifferenz
- dass er die Mannschaft scheinbar immer wieder erreicht, wenn es drauf ankommt.
- einige Statistiken wie vermeintliche Überlegenheit oder Berücksichtigungen von Schiedsrichter-Benachteiligungen, die uns Punkte gekostet haben und für die er nichts kann.
- Seine totale Identifikation mit dem Verein und den Bedingungen und dass er als Typ zu unserem Verein passt.
Gegen ihn spricht:
- Dass sich seine Fehler in Bezug auf Taktik und Aufstellungen zu oft wiederholt haben. Man kann einerseits sagen, dass das Spiel gegen Berlin für ihn spricht. Und das stimmt auch, denn wenn er die Mannschaft nicht erreichen würde, wäre es undenkbar gewesen, dass bei 0:1 Rückstand zur Halbzeitpause anschließend so ein Ergebnis dabei rauskommt.
Aber dass wir Sicker als LV, Lannert als RV, Schreck im Mittelfeld, Wörl im OM und nicht auf Außen, Grodowski als MS und nicht auf Außen brauchen - all das wurde hier schon mehrfach über Monate hinweg erkannt und gefordert, bevor Mitch es im letzten Spiel konsequent umgesetzt hat. Das darf nicht sein, weil er uns letztendlich aus einer Situation gerettet hat, in die er uns selbst erst gebracht hat - so jedenfalls meine Wahrnehmung. Ich erwarte von einem Trainer aber, dass er das früher erkennt, welche Spieler er wo einsetzt und dass er erst am letzten Spieltag erkennt, wie wichtig Schreck ist und fast schon davon überrascht ist und dann in der PK, als er darauf angesprochen wird, erst seinen Spezi Corboz in den Himmel lobt (nach der gezeigten Leistung zurecht, aber bei der Frage ging es explizit um Schreck) und er dann erst nach einer weiteren Nachfrage sagt: "Ja, sorry an Sam - das habe ich als Trainer wohl zu spät erkannt" - ne, sorry, das geht nicht.
Die erfolgreiche Aufstellung am Sonntag war kein Geniestreich, sondern quasi das, was hier lange von Laien erkannt und gewünscht wurde. Was wäre also möglich gewesen, wenn er das früher erkannt und umgesetzt hätte?
- Mit Mehlem und Hilterman wurden quasi die Königstransfers der letzten beiden Jahre verbrannt, ohne dass erkennbar ist, woran es liegt. Hier wurde Kapital vernichtet. Zwei als wichtig eingeplante Spieler wurden völlig aussortiert, obwohl wir auf diesen Positionen die größten Defizite hatten. Das konnte man sich nicht leisten. Und obwohl nicht mit ihnen geplant wurde, wurde auf diesen Positionen auch nicht nachgelegt.
- Viele Auftritte waren spielerisch wirklich furchtbar grausam und ideenlos.
- Auswärts fanden wir kaum statt.
- In der Hinrundentabelle sind wir zwei Punkte vom Abstieg entfernt, in der Rückrunde nur einen. Eine wirkliche Weiterentwicklung war da nicht zu erkennen.
Alles in allem wurde das erzielt, was wir uns alle gewünscht haben und was das einzige Ziel war - der Klassenerhalt. Dabei ist das "wie" natürlich sekundär.
Von daher: War die Saison unter Kniat erfolgreich? Definitiv ja!
Die Frage, die sich nun stellt: Was muss geschehen, damit die nächste Saison auch erfolgreich wird?
Und das wäre sie aus meiner Sicht Stand jetzt, wenn man es schaffen würde, wieder die Klasse zu halten und das etwas frühzeitiger und mit weniger zittern.
Und dafür muss man etwas ändern.
Ein Trainerwechsel könnte dafür eine Möglichkeit sein. Aber dann bitte wirklich mit jemanden, der auch ein Update darstellt.
Wenn Kniat bleibt, dürfte sich oben Angesprochenes wirklich nicht mehr in der Häufigkeit wiederholen - er müsste sich also wirklich weiterentwickeln.
Ich habe keine Lust, im Oktober immer noch die selben Dinge zu diskutieren, weil alles bleibt, wie bisher.
Ob uns Glück oder Verstand den Klassenerhalt gebracht haben, ist vermutlich Ansichtssache.
Was wir auf jeden Fall brauchen und was die entscheidende Hausaufgabe für Mutzel in der Sommerpause sein wird: Einen echten Knipser finden. Das war unser größtes Problem, dass wir sowohl im Sturm, als auch im Mittelfeld niemanden haben, der uns aus dem Spiel heraus, Tore sichert.
Bei Fürth hat man gesehen, dass alleine ein Futkeu dafür verantwortlich war, dass sie noch die Klasse halten können - einer desaströsen Abwehr zum Trotz.
Man hat nun eine Ausgangsposition, auf der man gut und verlässlich aufbauen kann:
Fernsehgelder, Eintrittsgelder, Sponsorenunterstützung, festes Fundament an Stammspielern, man muss keine Spieler abgeben, kann aber nach Wunsch Ablösen generieren, die zusätzlich gewonnenen Erfahrungen.... das ist eine stabile Basis, die auch die Grundlage für eine stabile Saison sein sollte.
Nur was genau, da bedarf es einer genauen Analyse und da finde ich es richtig, dass das in Ruhe und mit allen Verantwortlichen besprochen wird und dass es keine vorschnelle Entscheidung gibt.
Für Kniat spricht:
- Der Klassenerhalt
- Die erzielten Punkte
- Die positive Tordifferenz
- dass er die Mannschaft scheinbar immer wieder erreicht, wenn es drauf ankommt.
- einige Statistiken wie vermeintliche Überlegenheit oder Berücksichtigungen von Schiedsrichter-Benachteiligungen, die uns Punkte gekostet haben und für die er nichts kann.
- Seine totale Identifikation mit dem Verein und den Bedingungen und dass er als Typ zu unserem Verein passt.
Gegen ihn spricht:
- Dass sich seine Fehler in Bezug auf Taktik und Aufstellungen zu oft wiederholt haben. Man kann einerseits sagen, dass das Spiel gegen Berlin für ihn spricht. Und das stimmt auch, denn wenn er die Mannschaft nicht erreichen würde, wäre es undenkbar gewesen, dass bei 0:1 Rückstand zur Halbzeitpause anschließend so ein Ergebnis dabei rauskommt.
Aber dass wir Sicker als LV, Lannert als RV, Schreck im Mittelfeld, Wörl im OM und nicht auf Außen, Grodowski als MS und nicht auf Außen brauchen - all das wurde hier schon mehrfach über Monate hinweg erkannt und gefordert, bevor Mitch es im letzten Spiel konsequent umgesetzt hat. Das darf nicht sein, weil er uns letztendlich aus einer Situation gerettet hat, in die er uns selbst erst gebracht hat - so jedenfalls meine Wahrnehmung. Ich erwarte von einem Trainer aber, dass er das früher erkennt, welche Spieler er wo einsetzt und dass er erst am letzten Spieltag erkennt, wie wichtig Schreck ist und fast schon davon überrascht ist und dann in der PK, als er darauf angesprochen wird, erst seinen Spezi Corboz in den Himmel lobt (nach der gezeigten Leistung zurecht, aber bei der Frage ging es explizit um Schreck) und er dann erst nach einer weiteren Nachfrage sagt: "Ja, sorry an Sam - das habe ich als Trainer wohl zu spät erkannt" - ne, sorry, das geht nicht.
Die erfolgreiche Aufstellung am Sonntag war kein Geniestreich, sondern quasi das, was hier lange von Laien erkannt und gewünscht wurde. Was wäre also möglich gewesen, wenn er das früher erkannt und umgesetzt hätte?
- Mit Mehlem und Hilterman wurden quasi die Königstransfers der letzten beiden Jahre verbrannt, ohne dass erkennbar ist, woran es liegt. Hier wurde Kapital vernichtet. Zwei als wichtig eingeplante Spieler wurden völlig aussortiert, obwohl wir auf diesen Positionen die größten Defizite hatten. Das konnte man sich nicht leisten. Und obwohl nicht mit ihnen geplant wurde, wurde auf diesen Positionen auch nicht nachgelegt.
- Viele Auftritte waren spielerisch wirklich furchtbar grausam und ideenlos.
- Auswärts fanden wir kaum statt.
- In der Hinrundentabelle sind wir zwei Punkte vom Abstieg entfernt, in der Rückrunde nur einen. Eine wirkliche Weiterentwicklung war da nicht zu erkennen.
Alles in allem wurde das erzielt, was wir uns alle gewünscht haben und was das einzige Ziel war - der Klassenerhalt. Dabei ist das "wie" natürlich sekundär.
Von daher: War die Saison unter Kniat erfolgreich? Definitiv ja!
Die Frage, die sich nun stellt: Was muss geschehen, damit die nächste Saison auch erfolgreich wird?
Und das wäre sie aus meiner Sicht Stand jetzt, wenn man es schaffen würde, wieder die Klasse zu halten und das etwas frühzeitiger und mit weniger zittern.
Und dafür muss man etwas ändern.
Ein Trainerwechsel könnte dafür eine Möglichkeit sein. Aber dann bitte wirklich mit jemanden, der auch ein Update darstellt.
Wenn Kniat bleibt, dürfte sich oben Angesprochenes wirklich nicht mehr in der Häufigkeit wiederholen - er müsste sich also wirklich weiterentwickeln.
Ich habe keine Lust, im Oktober immer noch die selben Dinge zu diskutieren, weil alles bleibt, wie bisher.
Ob uns Glück oder Verstand den Klassenerhalt gebracht haben, ist vermutlich Ansichtssache.
Was wir auf jeden Fall brauchen und was die entscheidende Hausaufgabe für Mutzel in der Sommerpause sein wird: Einen echten Knipser finden. Das war unser größtes Problem, dass wir sowohl im Sturm, als auch im Mittelfeld niemanden haben, der uns aus dem Spiel heraus, Tore sichert.
Bei Fürth hat man gesehen, dass alleine ein Futkeu dafür verantwortlich war, dass sie noch die Klasse halten können - einer desaströsen Abwehr zum Trotz.
Man hat nun eine Ausgangsposition, auf der man gut und verlässlich aufbauen kann:
Fernsehgelder, Eintrittsgelder, Sponsorenunterstützung, festes Fundament an Stammspielern, man muss keine Spieler abgeben, kann aber nach Wunsch Ablösen generieren, die zusätzlich gewonnenen Erfahrungen.... das ist eine stabile Basis, die auch die Grundlage für eine stabile Saison sein sollte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von studti am 19.05.2026 um 12:23 Uhr bearbeitet
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