| Geburtsdatum | 15.06.2004 |
|---|---|
| Alter | 22 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,90m |
| Vertrag bis | 30.06.2029 |
| Position | Torwart |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | FC Burnley |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 3 | 6 | - | ||
![]() | Championship | 2 | 5 | - | |
![]() | EFL Cup | 1 | 1 | - | |
Max Weiß (1)
28.01.2022 - 18:27 Uhr
22.09.2024 - 22:23 Uhr
Zitat von UltraKA
Er hat bisher alles gehalten, was zu halten war. Auch heute wieder: 1 Gegentor kannst du nichts machen, 2. Gegentor wahrscheinlich nicht.
Warum stand er regungslos dar? Keine Ahnung. Vielleicht weil er wusste, er kommt eh nicht ran.
Er hat bisher alles gehalten, was zu halten war. Auch heute wieder: 1 Gegentor kannst du nichts machen, 2. Gegentor wahrscheinlich nicht.
Warum stand er regungslos dar? Keine Ahnung. Vielleicht weil er wusste, er kommt eh nicht ran.
Das sehe ich bzgl. des ersten Gegentores nicht so.
Also erstmal, das zweite Gegentor hält kein Torhüter. Kann auch niemand ernsthaft denken. Der Ball fällt aus einer Höhe in die Ecke, da brauchste Neuer Reflexe + 2m Arme. Hat keiner glaube ich. Nicht mal Neuer
. Beim ersten Gegentor gibt's natürlich keine Diskussion, dass das Beifus sein Ding ist. Dennoch finde ich, und jetzt komme ich zu Weiß, sein TW-Spiel zu defensiv. Oder wie soll ich sagen, zu brav. Du kannst so jedenfalls einen sogenannten "unhaltbaren" nicht halten.
Das gleiche habe ich schon beim 2:2 von Asslani (Elversberg) gedacht. Heute aber nochmal mehr.
Was ich meine ist, wenn ein Gegenspieler so frei vor dir auftaucht, aber auch nicht sofort abschließt oder abschließen kann, dann gehe ich aggressiver drauf und bleibe nicht stehen. Denn so kann ich einen Ball nur dann halten, wenn er schlecht geschossen ist.
Wenn ich stehen bleibe in diesen beiden Situationen, dann gebe ich dem Angreifer die bestmöglichen Optionen. Kurze Ecke, lange Ecke, ggf. querlegen, lupfen oder vorbeigehen. Wenn ich aber drauf gehe und mich dann direkt davor breit mache, verkleinere ich dem Gegner die Optionen. Verkürze die Winkel. Und stresse ihn mehr. Bringe ihn zum Nachdenken.
Ich finde es grundsätzlich richtig gut ein Eigengewächs, welches großes Talent mitbringt, spielen zu lassen. Selbst, wenn wir letzte Saison einen bockstarken Keeper hatten. Erhoffe mir aber, dass er sich in den o.g. Situationen verbessert.
Kann er mit Sicherheit. Aber nur dann wird's auch Situationen geben wo wir sagen können, wow, geiler Move Junge. Und der Gegenspieler nicht glauben kann, dass es Ecke gibt.
22.09.2024 - 22:47 Uhr
Zitat von turbine
Das sehe ich bzgl. des ersten Gegentores nicht so.
Also erstmal, das zweite Gegentor hält kein Torhüter. Kann auch niemand ernsthaft denken. Der Ball fällt aus einer Höhe in die Ecke, da brauchste Neuer Reflexe + 2m Arme. Hat keiner glaube ich. Nicht mal Neuer
.
Beim ersten Gegentor gibt's natürlich keine Diskussion, dass das Beifus sein Ding ist. Dennoch finde ich, und jetzt komme ich zu Weiß, sein TW-Spiel zu defensiv. Oder wie soll ich sagen, zu brav. Du kannst so jedenfalls einen sogenannten "unhaltbaren" nicht halten.
Das gleiche habe ich schon beim 2:2 von Asslani (Elversberg) gedacht. Heute aber nochmal mehr.
Was ich meine ist, wenn ein Gegenspieler so frei vor dir auftaucht, aber auch nicht sofort abschließt oder abschließen kann, dann gehe ich aggressiver drauf und bleibe nicht stehen. Denn so kann ich einen Ball nur dann halten, wenn er schlecht geschossen ist.
Wenn ich stehen bleibe in diesen beiden Situationen, dann gebe ich dem Angreifer die bestmöglichen Optionen. Kurze Ecke, lange Ecke, ggf. querlegen, lupfen oder vorbeigehen. Wenn ich aber drauf gehe und mich dann direkt davor breit mache, verkleinere ich dem Gegner die Optionen. Verkürze die Winkel. Und stresse ihn mehr. Bringe ihn zum Nachdenken.
Ich finde es grundsätzlich richtig gut ein Eigengewächs, welches großes Talent mitbringt, spielen zu lassen. Selbst, wenn wir letzte Saison einen bockstarken Keeper hatten. Erhoffe mir aber, dass er sich in den o.g. Situationen verbessert.
Kann er mit Sicherheit. Aber nur dann wird's auch Situationen geben wo wir sagen können, wow, geiler Move Junge. Und der Gegenspieler nicht glauben kann, dass es Ecke gibt.
Zitat von UltraKA
Er hat bisher alles gehalten, was zu halten war. Auch heute wieder: 1 Gegentor kannst du nichts machen, 2. Gegentor wahrscheinlich nicht.
Warum stand er regungslos dar? Keine Ahnung. Vielleicht weil er wusste, er kommt eh nicht ran.
Er hat bisher alles gehalten, was zu halten war. Auch heute wieder: 1 Gegentor kannst du nichts machen, 2. Gegentor wahrscheinlich nicht.
Warum stand er regungslos dar? Keine Ahnung. Vielleicht weil er wusste, er kommt eh nicht ran.
Das sehe ich bzgl. des ersten Gegentores nicht so.
Also erstmal, das zweite Gegentor hält kein Torhüter. Kann auch niemand ernsthaft denken. Der Ball fällt aus einer Höhe in die Ecke, da brauchste Neuer Reflexe + 2m Arme. Hat keiner glaube ich. Nicht mal Neuer
. Beim ersten Gegentor gibt's natürlich keine Diskussion, dass das Beifus sein Ding ist. Dennoch finde ich, und jetzt komme ich zu Weiß, sein TW-Spiel zu defensiv. Oder wie soll ich sagen, zu brav. Du kannst so jedenfalls einen sogenannten "unhaltbaren" nicht halten.
Das gleiche habe ich schon beim 2:2 von Asslani (Elversberg) gedacht. Heute aber nochmal mehr.
Was ich meine ist, wenn ein Gegenspieler so frei vor dir auftaucht, aber auch nicht sofort abschließt oder abschließen kann, dann gehe ich aggressiver drauf und bleibe nicht stehen. Denn so kann ich einen Ball nur dann halten, wenn er schlecht geschossen ist.
Wenn ich stehen bleibe in diesen beiden Situationen, dann gebe ich dem Angreifer die bestmöglichen Optionen. Kurze Ecke, lange Ecke, ggf. querlegen, lupfen oder vorbeigehen. Wenn ich aber drauf gehe und mich dann direkt davor breit mache, verkleinere ich dem Gegner die Optionen. Verkürze die Winkel. Und stresse ihn mehr. Bringe ihn zum Nachdenken.
Ich finde es grundsätzlich richtig gut ein Eigengewächs, welches großes Talent mitbringt, spielen zu lassen. Selbst, wenn wir letzte Saison einen bockstarken Keeper hatten. Erhoffe mir aber, dass er sich in den o.g. Situationen verbessert.
Kann er mit Sicherheit. Aber nur dann wird's auch Situationen geben wo wir sagen können, wow, geiler Move Junge. Und der Gegenspieler nicht glauben kann, dass es Ecke gibt.
Wenn mich nicht alles täuscht, dann ist das genau ein Bereich, in dem Max selbst gesagt hat, er müsse noch mutiger werden und besser hin gehen. Dass es sich schon gebessert habe, aber er trotzdem noch besser darin werden muss.
Und wenn ihm das bewusst ist, ist das ja schon der erste Schritt in die richtige Richtung. Mit der Arbeit im Training mit Killer wird er sich da bestimmt stetig verbessern.
23.09.2024 - 12:31 Uhr
Zitat von Helmdex
Wenn mich nicht alles täuscht, dann ist das genau ein Bereich, in dem Max selbst gesagt hat, er müsse noch mutiger werden und besser hin gehen. Dass es sich schon gebessert habe, aber er trotzdem noch besser darin werden muss.
Und wenn ihm das bewusst ist, ist das ja schon der erste Schritt in die richtige Richtung. Mit der Arbeit im Training mit Killer wird er sich da bestimmt stetig verbessern.
Zitat von turbine
Das sehe ich bzgl. des ersten Gegentores nicht so.
Also erstmal, das zweite Gegentor hält kein Torhüter. Kann auch niemand ernsthaft denken. Der Ball fällt aus einer Höhe in die Ecke, da brauchste Neuer Reflexe + 2m Arme. Hat keiner glaube ich. Nicht mal Neuer
.
Beim ersten Gegentor gibt's natürlich keine Diskussion, dass das Beifus sein Ding ist. Dennoch finde ich, und jetzt komme ich zu Weiß, sein TW-Spiel zu defensiv. Oder wie soll ich sagen, zu brav. Du kannst so jedenfalls einen sogenannten "unhaltbaren" nicht halten.
Das gleiche habe ich schon beim 2:2 von Asslani (Elversberg) gedacht. Heute aber nochmal mehr.
Was ich meine ist, wenn ein Gegenspieler so frei vor dir auftaucht, aber auch nicht sofort abschließt oder abschließen kann, dann gehe ich aggressiver drauf und bleibe nicht stehen. Denn so kann ich einen Ball nur dann halten, wenn er schlecht geschossen ist.
Wenn ich stehen bleibe in diesen beiden Situationen, dann gebe ich dem Angreifer die bestmöglichen Optionen. Kurze Ecke, lange Ecke, ggf. querlegen, lupfen oder vorbeigehen. Wenn ich aber drauf gehe und mich dann direkt davor breit mache, verkleinere ich dem Gegner die Optionen. Verkürze die Winkel. Und stresse ihn mehr. Bringe ihn zum Nachdenken.
Ich finde es grundsätzlich richtig gut ein Eigengewächs, welches großes Talent mitbringt, spielen zu lassen. Selbst, wenn wir letzte Saison einen bockstarken Keeper hatten. Erhoffe mir aber, dass er sich in den o.g. Situationen verbessert.
Kann er mit Sicherheit. Aber nur dann wird's auch Situationen geben wo wir sagen können, wow, geiler Move Junge. Und der Gegenspieler nicht glauben kann, dass es Ecke gibt.
Zitat von UltraKA
Er hat bisher alles gehalten, was zu halten war. Auch heute wieder: 1 Gegentor kannst du nichts machen, 2. Gegentor wahrscheinlich nicht.
Warum stand er regungslos dar? Keine Ahnung. Vielleicht weil er wusste, er kommt eh nicht ran.
Er hat bisher alles gehalten, was zu halten war. Auch heute wieder: 1 Gegentor kannst du nichts machen, 2. Gegentor wahrscheinlich nicht.
Warum stand er regungslos dar? Keine Ahnung. Vielleicht weil er wusste, er kommt eh nicht ran.
Das sehe ich bzgl. des ersten Gegentores nicht so.
Also erstmal, das zweite Gegentor hält kein Torhüter. Kann auch niemand ernsthaft denken. Der Ball fällt aus einer Höhe in die Ecke, da brauchste Neuer Reflexe + 2m Arme. Hat keiner glaube ich. Nicht mal Neuer
. Beim ersten Gegentor gibt's natürlich keine Diskussion, dass das Beifus sein Ding ist. Dennoch finde ich, und jetzt komme ich zu Weiß, sein TW-Spiel zu defensiv. Oder wie soll ich sagen, zu brav. Du kannst so jedenfalls einen sogenannten "unhaltbaren" nicht halten.
Das gleiche habe ich schon beim 2:2 von Asslani (Elversberg) gedacht. Heute aber nochmal mehr.
Was ich meine ist, wenn ein Gegenspieler so frei vor dir auftaucht, aber auch nicht sofort abschließt oder abschließen kann, dann gehe ich aggressiver drauf und bleibe nicht stehen. Denn so kann ich einen Ball nur dann halten, wenn er schlecht geschossen ist.
Wenn ich stehen bleibe in diesen beiden Situationen, dann gebe ich dem Angreifer die bestmöglichen Optionen. Kurze Ecke, lange Ecke, ggf. querlegen, lupfen oder vorbeigehen. Wenn ich aber drauf gehe und mich dann direkt davor breit mache, verkleinere ich dem Gegner die Optionen. Verkürze die Winkel. Und stresse ihn mehr. Bringe ihn zum Nachdenken.
Ich finde es grundsätzlich richtig gut ein Eigengewächs, welches großes Talent mitbringt, spielen zu lassen. Selbst, wenn wir letzte Saison einen bockstarken Keeper hatten. Erhoffe mir aber, dass er sich in den o.g. Situationen verbessert.
Kann er mit Sicherheit. Aber nur dann wird's auch Situationen geben wo wir sagen können, wow, geiler Move Junge. Und der Gegenspieler nicht glauben kann, dass es Ecke gibt.
Wenn mich nicht alles täuscht, dann ist das genau ein Bereich, in dem Max selbst gesagt hat, er müsse noch mutiger werden und besser hin gehen. Dass es sich schon gebessert habe, aber er trotzdem noch besser darin werden muss.
Und wenn ihm das bewusst ist, ist das ja schon der erste Schritt in die richtige Richtung. Mit der Arbeit im Training mit Killer wird er sich da bestimmt stetig verbessern.
Am besten alte Videos von Reitmeier anschauen.
Der war ein Monster im 1:1.
Nebenbei kann er dann auch anschauen wie man einen Ball zur Not über das Tribünendach klärt.
23.09.2024 - 12:51 Uhr
Noch eine Szene ist mir aufgefallen: in der Nachspielzeit gibts ja den Heber und der Ball fliegt relativ lange Richtung Tor. Da darf Weiß nicht wie angewurzelt stehen bleiben und dem Ball hinterherschauen sondern muss sofort zurücklaufen. Er tut dies aber erst, nachdem der Ball von der Latte prallt. Kommt zwar noch rechtz. vorm Gegenspieler an, aber es war sehr knapp und hätte uns durch diese Passivität fast den Punkt gekostet.
Genauso beim Ausgleich kann ruhig noch reagieren statt zuschauen. Auch wenn es im Nachhinein unhaltbar aussieht: ein Torwart sollte immer versuchen dranzukommen statt verdutzt hinterher zu schauen und zu hoffen, dass der Ball nicht reingeht. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar niedrig an solche Bälle ranzukommen, aber grade hier gibt es manchmal doch die Fingerspitzen, die über Punkte und letztendlich auch weltklasse entscheiden...
Genauso beim Ausgleich kann ruhig noch reagieren statt zuschauen. Auch wenn es im Nachhinein unhaltbar aussieht: ein Torwart sollte immer versuchen dranzukommen statt verdutzt hinterher zu schauen und zu hoffen, dass der Ball nicht reingeht. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar niedrig an solche Bälle ranzukommen, aber grade hier gibt es manchmal doch die Fingerspitzen, die über Punkte und letztendlich auch weltklasse entscheiden...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kampion am 23.09.2024 um 12:52 Uhr bearbeitet
23.09.2024 - 14:51 Uhr
Ich klinke mich ja nur selten in Diskussionen ein, weil ich in der Regel nicht eingeloggt bin. Hier habe ich mich jetzt mal extra eingeloggt. Denn meiner Meinung nach wird hier vieles behauptet, es ist aber nur bedingt belastbar. Mein Erfahrungshintergrund: Nachwuchs, der seit drei Jahren im Tor ist, mit verschiedenen Torspielercamps und -trainings. Und vor allem genervt, wenn irgendwelchen Eltern (und noch mehr: Trainer) meinen, dass bei Gegentoren der Torspieler auf jeden Fall Aktien im Spiel hat.
(1) Wäre Max beim Heber zum Spielende wie ein Bekloppter dem Ball hinterher, wie hier gefordert, gerade dann hätte er uns möglicherweise den Punkt gekostet. Torspieler in Max' Alter, auf seinem Niveau sind heutzutage extrem gut trainiert. Dazu gehört auch, und das sehr früh, Flugbahnen von Bällen zu erkennen. Nicht zuletzt deswegen sind Flatterbälle so unangenehm, weil die eben nicht derart berechenbar sind. Max sieht den Ball und reagiert genau in dem Moment, in dem er weiß, wie er positiv eingreifen kann, nämlich als er sieht, dass der Ball an die Latte geht und ins Spielfeld zurückspringt. Genauso seht ihr beim 2:2 ein Zucken, als er sieht, dass der Ball vielleicht doch nur an den Pfosten springt. Er folgt dem Reflex aber nicht, weil er dann eben sieht, dass er doch reingeht und nicht wieder rausspringt. Bei beiden Bällen, so meine These, sieht er, dass er zunächst keine Chance hat, an den Ball zu kommen - und sich ggf. durch ein Eingreifen die Chance nimmt, positiv einzugreifen. Bei der Situation am Spielende, müsste er so schnell die Laufrichtung ändern, dass er vermutlich zu spät in guter Position beim Ball wäre. Beim Ausgleich kann es sein, dass er so nah am Pfosten ist, dass der Ball von seinem Körper ins Tor prallt, sollte er doch an den Pfosten gehen. Max ist so explosiv in seinen Bewegungen, dass er mit seiner Reaktionszeit in beiden Situationen schneller am Ball gewesen wäre bzw. ja auch war, als ein Gegenspieler.
(2) Genauso ist bei der erwähnten Chance von Schalke, die neben das Tor geht, zu sehen, dass er kurz das Bein bewegt, bis er sich ganz sicher ist, dass der Ball neben das Tor geht. Da wäre gar nichts passiert, wäre der Ball aufs Tor gekommen. Da wäre Max anders hin.
(3) Positionierung beim 1:0 von Magdeburg: Ihr, die ihn hier für sein Agieren kritisiert, habt schon gesehen, dass Amaechi die Situation sehr gut antizipiert, inklusive Wahrnehmung des Mitspielers in der Mitte und den Ball sehr schnell unter Kontrolle hat? Geht Max "aggressiver" (das war, wenn ich mich nicht täusche, hier eine Forderung) auf Amaechi, kann der den Ball deutlich entspannter an ihm vorbeischieben (da Max in Bewegung und nicht Block-/Reaktionsstellung ist) oder er passt ihn stressfrei in die Mitte, ohne dass Max dort dann Einfluss nehmen könnte. Denn so schnell wäre Max nicht bei ihm, um ihn stressen zu können. Max positioniert sich hier meines Erachtens sauber, stellt sich gut, kann ggf. beim Pass in die Mitte reagieren, zumindest beim möglichen Abschluss. Sieht man auch am Magdeburger in der Mitte, der sich erst aufregt, dass Amaechi den Abschluss selbst sucht, weil er sieht, dass Amaechi wenig Möglichkeiten hat. Aber den Abschluss macht er halt einfach gut. Es gab irgendwo eine Draufsicht oder Hintertorperspektive, in der gut zu sehen war, dass es nur ein kleines Fenster für Amaechi gab.
(4) Positionierung bei Ecken: Stehen keine Mitspieler an den Pfosten, muss Max das komplette Tor abdecken. Das geht schlicht und ergreifend nicht. Also muss er versuchen, größtmögliche Chancen bei möglichst vielen verschiedenen Abschlussrichtungen zu haben. Stellt er sich näher ins kurze Eck, sind seine Chancen bei vielen Abschlüssen deutlich schlechter. Denn anders, als jemand geschrieben hat: Steht er im kurzen Eck, hat er quasi keine Chance mehr, ins lange zu Eck kommen, wenn der Abschluss einigermaßen sauber/mit Speed kommt. Und das hätte fast jeder Kopfball bei einer Ecke.
(5) "Der hält ja gar keine Unhaltbaren" (kein direktes Zitat, aber indirekt so mehrfach geäußert): Es hat schon jemand anderes geschrieben, dass er dazu in den Spielen bisher kaum Chancen hatte. In den Sommerferien war ich mit meinem Nachwuchs einmal beim Training in KA. Öfter geht nicht, wir wohnen zu weit weg. Wir haben lange beim Torspielertraining zugeschaut. Unter anderen haben sie Flanken geschlagen und Killer Miller hat mit einer Rebounderplatte Kopfbälle simuliert. Da haben sie u.a. an der Positionierung gearbeitet. Vor allem aber war dort Max' Reaktionen, Explosivität und schlicht und ergreifend sein Können zu sehen. Das war schon ein mehr als ordentliches Niveau.
Und abseits vom Fußballerischen: Wir konnten bei allen drei Heimspielen im Stadion sein, das klappt leider nicht so oft. Nach jedem Spiel war es Max, und das als fast einziger Spieler, der sich für Kids Zeit für Bilder und Unterschriften genommen hat.
(1) Wäre Max beim Heber zum Spielende wie ein Bekloppter dem Ball hinterher, wie hier gefordert, gerade dann hätte er uns möglicherweise den Punkt gekostet. Torspieler in Max' Alter, auf seinem Niveau sind heutzutage extrem gut trainiert. Dazu gehört auch, und das sehr früh, Flugbahnen von Bällen zu erkennen. Nicht zuletzt deswegen sind Flatterbälle so unangenehm, weil die eben nicht derart berechenbar sind. Max sieht den Ball und reagiert genau in dem Moment, in dem er weiß, wie er positiv eingreifen kann, nämlich als er sieht, dass der Ball an die Latte geht und ins Spielfeld zurückspringt. Genauso seht ihr beim 2:2 ein Zucken, als er sieht, dass der Ball vielleicht doch nur an den Pfosten springt. Er folgt dem Reflex aber nicht, weil er dann eben sieht, dass er doch reingeht und nicht wieder rausspringt. Bei beiden Bällen, so meine These, sieht er, dass er zunächst keine Chance hat, an den Ball zu kommen - und sich ggf. durch ein Eingreifen die Chance nimmt, positiv einzugreifen. Bei der Situation am Spielende, müsste er so schnell die Laufrichtung ändern, dass er vermutlich zu spät in guter Position beim Ball wäre. Beim Ausgleich kann es sein, dass er so nah am Pfosten ist, dass der Ball von seinem Körper ins Tor prallt, sollte er doch an den Pfosten gehen. Max ist so explosiv in seinen Bewegungen, dass er mit seiner Reaktionszeit in beiden Situationen schneller am Ball gewesen wäre bzw. ja auch war, als ein Gegenspieler.
(2) Genauso ist bei der erwähnten Chance von Schalke, die neben das Tor geht, zu sehen, dass er kurz das Bein bewegt, bis er sich ganz sicher ist, dass der Ball neben das Tor geht. Da wäre gar nichts passiert, wäre der Ball aufs Tor gekommen. Da wäre Max anders hin.
(3) Positionierung beim 1:0 von Magdeburg: Ihr, die ihn hier für sein Agieren kritisiert, habt schon gesehen, dass Amaechi die Situation sehr gut antizipiert, inklusive Wahrnehmung des Mitspielers in der Mitte und den Ball sehr schnell unter Kontrolle hat? Geht Max "aggressiver" (das war, wenn ich mich nicht täusche, hier eine Forderung) auf Amaechi, kann der den Ball deutlich entspannter an ihm vorbeischieben (da Max in Bewegung und nicht Block-/Reaktionsstellung ist) oder er passt ihn stressfrei in die Mitte, ohne dass Max dort dann Einfluss nehmen könnte. Denn so schnell wäre Max nicht bei ihm, um ihn stressen zu können. Max positioniert sich hier meines Erachtens sauber, stellt sich gut, kann ggf. beim Pass in die Mitte reagieren, zumindest beim möglichen Abschluss. Sieht man auch am Magdeburger in der Mitte, der sich erst aufregt, dass Amaechi den Abschluss selbst sucht, weil er sieht, dass Amaechi wenig Möglichkeiten hat. Aber den Abschluss macht er halt einfach gut. Es gab irgendwo eine Draufsicht oder Hintertorperspektive, in der gut zu sehen war, dass es nur ein kleines Fenster für Amaechi gab.
(4) Positionierung bei Ecken: Stehen keine Mitspieler an den Pfosten, muss Max das komplette Tor abdecken. Das geht schlicht und ergreifend nicht. Also muss er versuchen, größtmögliche Chancen bei möglichst vielen verschiedenen Abschlussrichtungen zu haben. Stellt er sich näher ins kurze Eck, sind seine Chancen bei vielen Abschlüssen deutlich schlechter. Denn anders, als jemand geschrieben hat: Steht er im kurzen Eck, hat er quasi keine Chance mehr, ins lange zu Eck kommen, wenn der Abschluss einigermaßen sauber/mit Speed kommt. Und das hätte fast jeder Kopfball bei einer Ecke.
(5) "Der hält ja gar keine Unhaltbaren" (kein direktes Zitat, aber indirekt so mehrfach geäußert): Es hat schon jemand anderes geschrieben, dass er dazu in den Spielen bisher kaum Chancen hatte. In den Sommerferien war ich mit meinem Nachwuchs einmal beim Training in KA. Öfter geht nicht, wir wohnen zu weit weg. Wir haben lange beim Torspielertraining zugeschaut. Unter anderen haben sie Flanken geschlagen und Killer Miller hat mit einer Rebounderplatte Kopfbälle simuliert. Da haben sie u.a. an der Positionierung gearbeitet. Vor allem aber war dort Max' Reaktionen, Explosivität und schlicht und ergreifend sein Können zu sehen. Das war schon ein mehr als ordentliches Niveau.
Und abseits vom Fußballerischen: Wir konnten bei allen drei Heimspielen im Stadion sein, das klappt leider nicht so oft. Nach jedem Spiel war es Max, und das als fast einziger Spieler, der sich für Kids Zeit für Bilder und Unterschriften genommen hat.
23.09.2024 - 16:56 Uhr
Zitat von tobijahu
(1) Wäre Max beim Heber zum Spielende wie ein Bekloppter dem Ball hinterher, wie hier gefordert, gerade dann hätte er uns möglicherweise den Punkt gekostet. Max sieht den Ball und reagiert genau in dem Moment, in dem er weiß, wie er positiv eingreifen kann, nämlich als er sieht, dass der Ball an die Latte geht und ins Spielfeld zurückspringt. Bei der Situation am Spielende, müsste er so schnell die Laufrichtung ändern, dass er vermutlich zu spät in guter Position beim Ball wäre.Max ist so explosiv in seinen Bewegungen, dass er mit seiner Reaktionszeit in beiden Situationen schneller am Ball gewesen wäre bzw. ja auch war, als ein Gegenspieler.
(1) Wäre Max beim Heber zum Spielende wie ein Bekloppter dem Ball hinterher, wie hier gefordert, gerade dann hätte er uns möglicherweise den Punkt gekostet. Max sieht den Ball und reagiert genau in dem Moment, in dem er weiß, wie er positiv eingreifen kann, nämlich als er sieht, dass der Ball an die Latte geht und ins Spielfeld zurückspringt. Bei der Situation am Spielende, müsste er so schnell die Laufrichtung ändern, dass er vermutlich zu spät in guter Position beim Ball wäre.Max ist so explosiv in seinen Bewegungen, dass er mit seiner Reaktionszeit in beiden Situationen schneller am Ball gewesen wäre bzw. ja auch war, als ein Gegenspieler.
Also erstens mal war hier nicht von "wie ein Bekloppter" die Rede und zweitens stell dir folgendes vor: der Ball prallt nicht im hohen Bogen zurück, wo Max genug Zeit hat zu reagieren, rennen und springen, sondern landet etwas weiter vorne und somit ohne Bogen zum Gegenspieler. Nun darfste 3x raten wer schneller am Ball sein wird!
Ich schätze deine Kenntnis, aber du musst halt auch bedenken, dass du (später auch bei anderen Punkten) nur den "worst case" berechnest, es aber durchaus auch sein kann, dass eine Reaktion statt Zuschauen meist die klar bessere Wahl wäre. Schau dir die Szene ruhig nochmal an und stell dir voll der Ball würde Richtung den Magdeburger abprallen - Weiß wär nicht da gewesen!
23.09.2024 - 19:29 Uhr
Mich irritiert die Vehemenz und der Ehrgeiz einiger User darin, unserem riesigen Torwarttalent Fehler und Schwächen anzudichten, die dem Realitätscheck nicht standhalten. Jede Szene wird im Detail auseinandergepflückt, um so mutmaßliche Fehler und Schwächen zu beweisen. Das ist hanebüchen. Was hat man denn davon? Wäre ein Drewes auch so hart und unverhältnismäßig unter Beobachtung gestanden? Ich empfinde das als fehlende Wertschätzung Max gegenüber. Der Junge ist 20 Jahre alt, sicherlich noch nicht am Ende seiner Entwicklung angelangt.
23.09.2024 - 20:01 Uhr
Was wird hier jetzt eine Torwartdiskussion aufgemacht? Habe ich irgendwas verpasst?
Und selbst wenn Max ein paar mal Unsicherheit ausgestrahlt hätte, wäre das etwas, was man bei seinem Alter einkalkulieren sollte.
Und selbst wenn Max ein paar mal Unsicherheit ausgestrahlt hätte, wäre das etwas, was man bei seinem Alter einkalkulieren sollte.
23.09.2024 - 20:18 Uhr
Zitat von Fabitissimo
Mich irritiert die Vehemenz und der Ehrgeiz einiger User darin, unserem riesigen Torwarttalent Fehler und Schwächen anzudichten, die dem Realitätscheck nicht standhalten. Jede Szene wird im Detail auseinandergepflückt, um so mutmaßliche Fehler und Schwächen zu beweisen.
Mich irritiert die Vehemenz und der Ehrgeiz einiger User darin, unserem riesigen Torwarttalent Fehler und Schwächen anzudichten, die dem Realitätscheck nicht standhalten. Jede Szene wird im Detail auseinandergepflückt, um so mutmaßliche Fehler und Schwächen zu beweisen.
Was beim "Beweisen" vergessen wird ist dass in HZ 2 unser Abwehrchef ausfiel. Das ist keine Kritik an Kobi - ganz im Gegenteil, er hat seine Sache gut gemacht - aber die Ordnung und auch Zuordnung hinten drin ging schon etwas verloren. Gerade bei den Pässen in die Schnittstelle Kobi/Herold wie zB beim Lattentreffer kurz vor Schluss wurde auch Max vor große Probleme gestellt. Trotzdem wüsste ich nicht was man Max ausser dem Ball den er zur Ecke durch lies als Fehler ankreiden will.
Vielleicht geht die Kritik ja auch gar nicht gegen Max, sondern mal wieder gegen Freis und MB, die es wagten Drewes wegzuschicken und jetzt ein "Torwartproblem" verursachen; einen Grund zum Meckern muss man ja bei Platz 2 ja schon finden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von garfi am 23.09.2024 um 20:25 Uhr bearbeitet
23.09.2024 - 20:41 Uhr
Macht ja schon wieder Spaß hier. Bleibe dabei. Gestern beim 1:0 und beim 2:2 gegen Elversberg muss er einen Schritt mehr machen und Optionen verkleinern. Sonst ist es in beiden Situationen für den Angreifer nicht so schwer zu treffen. Die die Fußball spielen auf einem besseren Niveau wissen auch was gemeint ist.
Niemand spricht ihm Talent ab. Aber, dass man mit 20 noch nicht am Ende der Entwicklung ist sollte klar sein. Was'n so schlimm daran?
Könnts ja doof finden, unangemessen oder was weiß ich. Weiß auch nicht was das mit dem Tabellenplatz zu tun hat. Bißchen schade ist es und auch nervig. Ist für mich eigentlich nur ein normaler Austausch über Fußball.
Niemand spricht ihm Talent ab. Aber, dass man mit 20 noch nicht am Ende der Entwicklung ist sollte klar sein. Was'n so schlimm daran?
Könnts ja doof finden, unangemessen oder was weiß ich. Weiß auch nicht was das mit dem Tabellenplatz zu tun hat. Bißchen schade ist es und auch nervig. Ist für mich eigentlich nur ein normaler Austausch über Fußball.
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