| Geburtsdatum | 20.02.1970 |
|---|---|
| Alter | 56 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Markus Kauczinski
09.10.2025 - 21:41 Uhr
22.10.2025 - 11:24 Uhr
Zitat von Jojo1860
https://www.transfermarkt.de/3-liga/formtabelle/wettbewerb/L3?saison_id=2025&min=5&max=12
Cottbus und Verl sind zwei Mannschaften, die das Spiel selbst machen. Verl hat traditionell den meisten Ballbesitz der 3. Liga. Entgegen der These, dass das aktuell eher zu Misserfolgen führen würde, sind das derzeit die beiden formstärksten Teams der Liga. Und das wohlgemerkt, obwohl Cottbus und Verl in der Etat-Tabelle sicherlich nicht in der oberen Tabellenhälfte zu finden sind.
Ich gebe euch recht, dass es in der 3. Liga durchaus nicht leicht ist, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Wenn man es aber gut genug macht, dann ist das sehr wohl ein erfolgsversprechendes Rezept. Siehe Elversberg & Magdeburg und mit Abstrichen Bielefeld in der Vorsaison. Gleichzeitig gibt es natürlich auch andere erfolgsversprechende Rezepte. Dass spielerische Ansätze per se kontraproduktiv sind, kann man so pauschal definitiv nicht stehenlassen.
Zitat von Dreijahresplan
Also einen "Umschaltspiel"-Kader haben wir tendenziell nicht, aber ich verstehe bei Corleone schon, was er meint. Es gab in den letzten Jahren genug Mannschaften in der Liga, die ohne Ballbesitz sehr gut zurechtgekommen sind und am Ende sogar aufgestiegen sind.
Ich glaube auch, dass man den Drittligafußball so akzeptieren muss, wie er ist. Im Rostocker Forum habe ich vor paar Tagen eine interessante These gelesen, die sinngemäß meinte, dass die Mannschaft, die aktuell "das Spiel macht," eher das Spiel verliert. Das ist aus meiner Sicht nicht stichhaltig zu begründen, aber sie zielt halt irgendwie auf das ab, was auch bei unserem Spiel gegen Duisburg passiert ist.
Duisburg hat lange versucht unseren Block zu überspielen, ist eigentlich nicht wirklich gefährlich geworden und kassiert dann zwei unerwartete Tore in Aktionen, wo sie aufgerückt sind und einen Fehler machen.
@Corleone60
Ich glaube nicht, dass wir Erfolg haben werden, wenn wir nur bunkern werden, weil - wie gesagt - unser Kader eigentlich andere Profile aufweist. Jacobsen zb ist ein klarer Ballbesitzspieler, Volland auch, Deniz auch. Aber generell glaube ich, dass man in der dritten Liga sich auch mal auf einfache Dinge wie Standards besinnen kann und die Defensive Trumpf sein müsste, insbesondere auch die Restverteidigung ist für mich ein großes Thema, bei denen viele Mannschaften verwundbar sind und da sollten wir stabil sein.
Kauczinski bildet aber in seiner Idee genau das ab, weshalb ich generell ein gutes Gefühl habe.
Also einen "Umschaltspiel"-Kader haben wir tendenziell nicht, aber ich verstehe bei Corleone schon, was er meint. Es gab in den letzten Jahren genug Mannschaften in der Liga, die ohne Ballbesitz sehr gut zurechtgekommen sind und am Ende sogar aufgestiegen sind.
Ich glaube auch, dass man den Drittligafußball so akzeptieren muss, wie er ist. Im Rostocker Forum habe ich vor paar Tagen eine interessante These gelesen, die sinngemäß meinte, dass die Mannschaft, die aktuell "das Spiel macht," eher das Spiel verliert. Das ist aus meiner Sicht nicht stichhaltig zu begründen, aber sie zielt halt irgendwie auf das ab, was auch bei unserem Spiel gegen Duisburg passiert ist.
Duisburg hat lange versucht unseren Block zu überspielen, ist eigentlich nicht wirklich gefährlich geworden und kassiert dann zwei unerwartete Tore in Aktionen, wo sie aufgerückt sind und einen Fehler machen.
@Corleone60
Ich glaube nicht, dass wir Erfolg haben werden, wenn wir nur bunkern werden, weil - wie gesagt - unser Kader eigentlich andere Profile aufweist. Jacobsen zb ist ein klarer Ballbesitzspieler, Volland auch, Deniz auch. Aber generell glaube ich, dass man in der dritten Liga sich auch mal auf einfache Dinge wie Standards besinnen kann und die Defensive Trumpf sein müsste, insbesondere auch die Restverteidigung ist für mich ein großes Thema, bei denen viele Mannschaften verwundbar sind und da sollten wir stabil sein.
Kauczinski bildet aber in seiner Idee genau das ab, weshalb ich generell ein gutes Gefühl habe.
https://www.transfermarkt.de/3-liga/formtabelle/wettbewerb/L3?saison_id=2025&min=5&max=12
Cottbus und Verl sind zwei Mannschaften, die das Spiel selbst machen. Verl hat traditionell den meisten Ballbesitz der 3. Liga. Entgegen der These, dass das aktuell eher zu Misserfolgen führen würde, sind das derzeit die beiden formstärksten Teams der Liga. Und das wohlgemerkt, obwohl Cottbus und Verl in der Etat-Tabelle sicherlich nicht in der oberen Tabellenhälfte zu finden sind.
Ich gebe euch recht, dass es in der 3. Liga durchaus nicht leicht ist, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Wenn man es aber gut genug macht, dann ist das sehr wohl ein erfolgsversprechendes Rezept. Siehe Elversberg & Magdeburg und mit Abstrichen Bielefeld in der Vorsaison. Gleichzeitig gibt es natürlich auch andere erfolgsversprechende Rezepte. Dass spielerische Ansätze per se kontraproduktiv sind, kann man so pauschal definitiv nicht stehenlassen.
Wenn man sich die letzten 3 Spiele von Cottbus anschaut, die maßgeblich für deren Tabellen- und Formsituation verantwortlich sind, dann hätten diese Spiele allesamt auch anders ausgehen können, der Ballbesitz war aus meiner Sicht hier nicht kausal.
In Rostock waren sie klar unterlegen, da hatte Funk im Tor von CB einen Wahnsinns-Abend erwischt und die haben - ohne zu wissen wie - in Rostock drei Punkte mitgenommen. Auch gg Aachen hatten sie viel Glück, weil die Alemannia wie so oft in der Saison zu viele Chancen gebraucht hat.
Wie ich ja auch andeuten wollte, kann man das Thema drehen und wenden wie man will. Die These "Gegner Spiel machen lassen und dann gewinnen" ist auf eine Saison zu kurz gedacht, das wird nicht in jedem Spiel klappen. Es gibt nicht DIE Lösung, nicht DEN Fußball, den man spielen muss um Erfolg zu haben.
22.10.2025 - 11:26 Uhr
Zitat von Corleone60
Duisburgs Trainer hat auf der PK korrekterweise gesagt "Ballbesitz schießt keine Tore". Duisburg hat in der zweiten Halbzeit sehr sehr viel Ballbesitz gehabt aber trotzdem 3:1 verloren.
Deine "schönsten Szenen" bringen dir nichts, was zählt sind Tore.
Naja am nächsten an der Mannschaft dran ist Kauczinski, er wird schon wissen was am meisten Erfolg bringt.
Wenn wir ab sofort mit dominantem Ballbesitzfußball gewinnen, freue ich mich auch.
Zitat von flipsi1860
Bezüglich Spielmacher: Jacobsen, Volland und Deniz spielen sagen dir aber schon was? Dieses verdammte Märchen, dass da irgendwo ein zentraler Mittelfeldspieler ist, der alleine mit seinen Pässen und seiner eigenen Torgefahr alles verändert muss endlich mal aufhören, diesen Spieler gibt es nicht und wenn, dann spielt er nicht in Liga 3. Auch ein Cigerci würde uns nicht von 0 auf 100 ballern. Wir haben spielerische Qualität, einige der besten Szenen gegen Duisburg und waren aus kontrolliertem Ballbesitz bzw. solidem Passspiel heraus.
Selbstverständlich werden wir nicht die ganze Saison gegen ungeschlagene Tabellenführer spielen, nachdem wir aus ner fetten sportlichen Krise kommen.
Jedes Spiel hat andere Vorzeichen, wir müssen alle Arten des Spiels beherrschen: Ballbesitz, Umschaltspiel, Pressing und auch tief verteidigen, weil alles wird gefordert werden.
Zitat von Corleone60
Ich ziehe nochmal meinen Beitrag aus dem Trainersuch-Thread rüber.
Nach dem Duisburg-Spiel sehe ich mich eher bestätigt, dass wir mehr Erfolg haben werden mit kompaktem Verteidigen und schnellem Umschaltspiel.
Vielleicht kann man im Winter nochmal über Ballbesitzfußball sprechen falls der Kader angepasst wird. Aber ich glaube nicht, dass wir in der Winterpause einen guten Spielmacher bekommen, wo soll der herkommen?
Und ich glaube auch nicht, dass MK die erfolgreiche Taktik gleich wieder über Board wirft.
Ich ziehe nochmal meinen Beitrag aus dem Trainersuch-Thread rüber.
Zitat von BennyAgostino
Sorry, aber das kann ich wirklich überhaupt nicht nachvollziehen. Wie kommst du denn darauf, dass ein neuer Trainer auf eine kompakte Defensive mit Umschaltspiel setzen sollte, weil unser Kader keinen Ballbesitzfußball hergibt? Das verstehe ich beim besten Willen nicht. Uns mangelt es massivst an schnellen Offensivkräften, dafür haben wir einige der spielerisch stärksten Drittligaprofis in unserer Mannschaft. Wie kommt man dann auf diese Schlussfolgerung?
Darüberhinaus bin ich den Angsthasenfußball der letzten Jahre leid. Passiv agieren, tief stehen, über Standards und Konter kommen: Darauf habe ich keinen Bock mehr. Mit diesem Kader musst du dominant, aggressiv und spielbestimmend auftreten.
...
Zitat von Corleone60
Ich würde einen (nachgewiesenen) Defensiv-Experten mit gutem Umschaltspiel holen, weil erstens die Offensive individuell stark genug ist um weiterhin in jedem Spiel zu treffen.
Und wir zweitens nicht das Spielermaterial haben um Ballbesitzfußball zu spielen.
Die erfolgsversprechendste Taktik ist in meinen Augen entweder auf Standards zu setzen bei tiefstehenden Gegnern, oder bei mitspielenden Gegnern wie zB Hoffenheim über Balleroberungen und Konterspiel zu Toren zu kommen. ...
Ich würde einen (nachgewiesenen) Defensiv-Experten mit gutem Umschaltspiel holen, weil erstens die Offensive individuell stark genug ist um weiterhin in jedem Spiel zu treffen.
Und wir zweitens nicht das Spielermaterial haben um Ballbesitzfußball zu spielen.
Die erfolgsversprechendste Taktik ist in meinen Augen entweder auf Standards zu setzen bei tiefstehenden Gegnern, oder bei mitspielenden Gegnern wie zB Hoffenheim über Balleroberungen und Konterspiel zu Toren zu kommen. ...
Sorry, aber das kann ich wirklich überhaupt nicht nachvollziehen. Wie kommst du denn darauf, dass ein neuer Trainer auf eine kompakte Defensive mit Umschaltspiel setzen sollte, weil unser Kader keinen Ballbesitzfußball hergibt? Das verstehe ich beim besten Willen nicht. Uns mangelt es massivst an schnellen Offensivkräften, dafür haben wir einige der spielerisch stärksten Drittligaprofis in unserer Mannschaft. Wie kommt man dann auf diese Schlussfolgerung?
Darüberhinaus bin ich den Angsthasenfußball der letzten Jahre leid. Passiv agieren, tief stehen, über Standards und Konter kommen: Darauf habe ich keinen Bock mehr. Mit diesem Kader musst du dominant, aggressiv und spielbestimmend auftreten.
...
Nach dem Duisburg-Spiel sehe ich mich eher bestätigt, dass wir mehr Erfolg haben werden mit kompaktem Verteidigen und schnellem Umschaltspiel.
Vielleicht kann man im Winter nochmal über Ballbesitzfußball sprechen falls der Kader angepasst wird. Aber ich glaube nicht, dass wir in der Winterpause einen guten Spielmacher bekommen, wo soll der herkommen?
Und ich glaube auch nicht, dass MK die erfolgreiche Taktik gleich wieder über Board wirft.
Bezüglich Spielmacher: Jacobsen, Volland und Deniz spielen sagen dir aber schon was? Dieses verdammte Märchen, dass da irgendwo ein zentraler Mittelfeldspieler ist, der alleine mit seinen Pässen und seiner eigenen Torgefahr alles verändert muss endlich mal aufhören, diesen Spieler gibt es nicht und wenn, dann spielt er nicht in Liga 3. Auch ein Cigerci würde uns nicht von 0 auf 100 ballern. Wir haben spielerische Qualität, einige der besten Szenen gegen Duisburg und waren aus kontrolliertem Ballbesitz bzw. solidem Passspiel heraus.
Selbstverständlich werden wir nicht die ganze Saison gegen ungeschlagene Tabellenführer spielen, nachdem wir aus ner fetten sportlichen Krise kommen.
Jedes Spiel hat andere Vorzeichen, wir müssen alle Arten des Spiels beherrschen: Ballbesitz, Umschaltspiel, Pressing und auch tief verteidigen, weil alles wird gefordert werden.
Duisburgs Trainer hat auf der PK korrekterweise gesagt "Ballbesitz schießt keine Tore". Duisburg hat in der zweiten Halbzeit sehr sehr viel Ballbesitz gehabt aber trotzdem 3:1 verloren.
Deine "schönsten Szenen" bringen dir nichts, was zählt sind Tore.
Naja am nächsten an der Mannschaft dran ist Kauczinski, er wird schon wissen was am meisten Erfolg bringt.
Wenn wir ab sofort mit dominantem Ballbesitzfußball gewinnen, freue ich mich auch.
Wichtig ist an dieser Stelle die Differenzierung zwischen Ballbesitz und field tilt. Während Ersteres das ganze Spielfeld betrachtet, fokussiert sich Letzteres auf die Anteile der Ballkontakte im Angriffsdrittel. Fruchtloser Ballbesitzfußball, welcher das Spielgerät durch Defensive und Mittelfeld zirkulieren lässt, ohne dabei irgendetwas zu kreieren, liegt mir fern. Da spielst du auch nicht die technischen Stärken deiner Offensivkräfte aus. Ein hoher field tilt muss weiterhin das Ziel sein. Das bedeutet nicht, dass man nicht kompakt verteidigen kann oder soll. Gerade weil es stets Phasen im Spiel bedarf, in welchen man sich etwas regeneriert.
Die eine Partie gegen Duisburg finde ich zudem nur bedingt aussagekräftig, wenngleich ich bei deiner Analyse der Taktik grundsätzlich mitgehe. Allerdings reden wir hier von einem Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer, welches MK nach einer Woche Vorbereitungszeit mit einer brutal formschwachen und demoralisierten Mannschaft bestritt. Das ist schon eher die Ausnahme. Für uns wäre der Punkt beim zwischenzeitlichen 1:1 deutlich wertvoller gewesen, als für Duisburg. Dass der MSV also gerade in HZ 2 spielbestimmender agierte, überrascht mich weniger. Was MK mit der Mannschaft vorhat, werden wir erst über die nächsten Wochen erkennen können, wenn er mehr Zeit hatte, sich auf das Spielermaterial einzustellen und dem Team seine Idee (v. a. über die Länderspielpause) zu vermitteln. Prinzipiell werden wir zwangsläufig variabel agieren müssen, weil wir gegen Mannschaften spielen werden, die uns den Ball überlassen oder eben selbst aktiv das Spiel gestalten wollen.
22.10.2025 - 11:36 Uhr
Zitat von Dreijahresplan
Wenn man sich die letzten 3 Spiele von Cottbus anschaut, die maßgeblich für deren Tabellen- und Formsituation verantwortlich sind, dann hätten diese Spiele allesamt auch anders ausgehen können, der Ballbesitz war aus meiner Sicht hier nicht kausal.
In Rostock waren sie klar unterlegen, da hatte Funk im Tor von CB einen Wahnsinns-Abend erwischt und die haben - ohne zu wissen wie - in Rostock drei Punkte mitgenommen. Auch gg Aachen hatten sie viel Glück, weil die Alemannia wie so oft in der Saison zu viele Chancen gebraucht hat.
Wie ich ja auch andeuten wollte, kann man das Thema drehen und wenden wie man will. Die These "Gegner Spiel machen lassen und dann gewinnen" ist auf eine Saison zu kurz gedacht, das wird nicht in jedem Spiel klappen. Es gibt nicht DIE Lösung, nicht DEN Fußball, den man spielen muss um Erfolg zu haben.
Zitat von Jojo1860
https://www.transfermarkt.de/3-liga/formtabelle/wettbewerb/L3?saison_id=2025&min=5&max=12
Cottbus und Verl sind zwei Mannschaften, die das Spiel selbst machen. Verl hat traditionell den meisten Ballbesitz der 3. Liga. Entgegen der These, dass das aktuell eher zu Misserfolgen führen würde, sind das derzeit die beiden formstärksten Teams der Liga. Und das wohlgemerkt, obwohl Cottbus und Verl in der Etat-Tabelle sicherlich nicht in der oberen Tabellenhälfte zu finden sind.
Ich gebe euch recht, dass es in der 3. Liga durchaus nicht leicht ist, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Wenn man es aber gut genug macht, dann ist das sehr wohl ein erfolgsversprechendes Rezept. Siehe Elversberg & Magdeburg und mit Abstrichen Bielefeld in der Vorsaison. Gleichzeitig gibt es natürlich auch andere erfolgsversprechende Rezepte. Dass spielerische Ansätze per se kontraproduktiv sind, kann man so pauschal definitiv nicht stehenlassen.
Zitat von Dreijahresplan
Also einen "Umschaltspiel"-Kader haben wir tendenziell nicht, aber ich verstehe bei Corleone schon, was er meint. Es gab in den letzten Jahren genug Mannschaften in der Liga, die ohne Ballbesitz sehr gut zurechtgekommen sind und am Ende sogar aufgestiegen sind.
Ich glaube auch, dass man den Drittligafußball so akzeptieren muss, wie er ist. Im Rostocker Forum habe ich vor paar Tagen eine interessante These gelesen, die sinngemäß meinte, dass die Mannschaft, die aktuell "das Spiel macht," eher das Spiel verliert. Das ist aus meiner Sicht nicht stichhaltig zu begründen, aber sie zielt halt irgendwie auf das ab, was auch bei unserem Spiel gegen Duisburg passiert ist.
Duisburg hat lange versucht unseren Block zu überspielen, ist eigentlich nicht wirklich gefährlich geworden und kassiert dann zwei unerwartete Tore in Aktionen, wo sie aufgerückt sind und einen Fehler machen.
@Corleone60
Ich glaube nicht, dass wir Erfolg haben werden, wenn wir nur bunkern werden, weil - wie gesagt - unser Kader eigentlich andere Profile aufweist. Jacobsen zb ist ein klarer Ballbesitzspieler, Volland auch, Deniz auch. Aber generell glaube ich, dass man in der dritten Liga sich auch mal auf einfache Dinge wie Standards besinnen kann und die Defensive Trumpf sein müsste, insbesondere auch die Restverteidigung ist für mich ein großes Thema, bei denen viele Mannschaften verwundbar sind und da sollten wir stabil sein.
Kauczinski bildet aber in seiner Idee genau das ab, weshalb ich generell ein gutes Gefühl habe.
Also einen "Umschaltspiel"-Kader haben wir tendenziell nicht, aber ich verstehe bei Corleone schon, was er meint. Es gab in den letzten Jahren genug Mannschaften in der Liga, die ohne Ballbesitz sehr gut zurechtgekommen sind und am Ende sogar aufgestiegen sind.
Ich glaube auch, dass man den Drittligafußball so akzeptieren muss, wie er ist. Im Rostocker Forum habe ich vor paar Tagen eine interessante These gelesen, die sinngemäß meinte, dass die Mannschaft, die aktuell "das Spiel macht," eher das Spiel verliert. Das ist aus meiner Sicht nicht stichhaltig zu begründen, aber sie zielt halt irgendwie auf das ab, was auch bei unserem Spiel gegen Duisburg passiert ist.
Duisburg hat lange versucht unseren Block zu überspielen, ist eigentlich nicht wirklich gefährlich geworden und kassiert dann zwei unerwartete Tore in Aktionen, wo sie aufgerückt sind und einen Fehler machen.
@Corleone60
Ich glaube nicht, dass wir Erfolg haben werden, wenn wir nur bunkern werden, weil - wie gesagt - unser Kader eigentlich andere Profile aufweist. Jacobsen zb ist ein klarer Ballbesitzspieler, Volland auch, Deniz auch. Aber generell glaube ich, dass man in der dritten Liga sich auch mal auf einfache Dinge wie Standards besinnen kann und die Defensive Trumpf sein müsste, insbesondere auch die Restverteidigung ist für mich ein großes Thema, bei denen viele Mannschaften verwundbar sind und da sollten wir stabil sein.
Kauczinski bildet aber in seiner Idee genau das ab, weshalb ich generell ein gutes Gefühl habe.
https://www.transfermarkt.de/3-liga/formtabelle/wettbewerb/L3?saison_id=2025&min=5&max=12
Cottbus und Verl sind zwei Mannschaften, die das Spiel selbst machen. Verl hat traditionell den meisten Ballbesitz der 3. Liga. Entgegen der These, dass das aktuell eher zu Misserfolgen führen würde, sind das derzeit die beiden formstärksten Teams der Liga. Und das wohlgemerkt, obwohl Cottbus und Verl in der Etat-Tabelle sicherlich nicht in der oberen Tabellenhälfte zu finden sind.
Ich gebe euch recht, dass es in der 3. Liga durchaus nicht leicht ist, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Wenn man es aber gut genug macht, dann ist das sehr wohl ein erfolgsversprechendes Rezept. Siehe Elversberg & Magdeburg und mit Abstrichen Bielefeld in der Vorsaison. Gleichzeitig gibt es natürlich auch andere erfolgsversprechende Rezepte. Dass spielerische Ansätze per se kontraproduktiv sind, kann man so pauschal definitiv nicht stehenlassen.
Wenn man sich die letzten 3 Spiele von Cottbus anschaut, die maßgeblich für deren Tabellen- und Formsituation verantwortlich sind, dann hätten diese Spiele allesamt auch anders ausgehen können, der Ballbesitz war aus meiner Sicht hier nicht kausal.
In Rostock waren sie klar unterlegen, da hatte Funk im Tor von CB einen Wahnsinns-Abend erwischt und die haben - ohne zu wissen wie - in Rostock drei Punkte mitgenommen. Auch gg Aachen hatten sie viel Glück, weil die Alemannia wie so oft in der Saison zu viele Chancen gebraucht hat.
Wie ich ja auch andeuten wollte, kann man das Thema drehen und wenden wie man will. Die These "Gegner Spiel machen lassen und dann gewinnen" ist auf eine Saison zu kurz gedacht, das wird nicht in jedem Spiel klappen. Es gibt nicht DIE Lösung, nicht DEN Fußball, den man spielen muss um Erfolg zu haben.
Du hast natürlich recht, dass Cottbus die Spiele zum Teil auch mit einer gehörigen Portion Spielglück gewonnen hat. Insbesondere der Sieg in Rostock war definitiv glücklich. Insgesamt stimmt jedoch die Tendenz: Energie spielt aktiven Offensivfußball und kommt daher immer auf relativ viele Torchancen, die sich entsprechend in vielen Toren widerspiegeln.
Noch deutlich ist das Beispiel des SC Verl, der nach wie vor finanziell zum unteren Viertel der Liga gehört (ich kenne die Zahlen). Kaum ein anderer Verein steht so klar für einen spielerischen Ansatz wie der Sportclub, der sowohl die Spieler- als auch die Trainersuche nach diesem Konzept auswählt und dem Ansatz auch in schwächeren Phasen konsequent treu bleibt - so wie nach dem Saisonstart, als die ersten vier Spiele nicht gewonnen werden konnten.
Verl hat seit Jahren die besten Ballbesitzwerte der Liga und liegt auch bei den xG-Werten in aller Regel auf einem Aufstiegsplatz. Insgesamt fehlt wohl die Qualität im Sturm, um dieses Übergewicht konsequent in Siege umzuwandeln. Aber die Tendenz stimmt ganz klar: Gemessen am finanziellen Input performt Verl Jahr für Jahr über. Das ist längst kein Zufall mehr, sondern Produkt einer klaren Systematik, die auf spielerische Überlegenheit ausgelegt ist.
Daher ist für mich Verl der klarste Beweis dafür, dass spielerische Mittel in der 3. Liga sehr wohl erfolgsversprechend sein KÖNNEN. Alleine wie hochverdient Verl am Samstag in Saarbrücken mit 4:2 gewonnen hat, ist absolut imponierend. Im Ludwigspark dermaßen dominant zu spielen und so verdient zu gewinnen, das gelingt nur sehr sehr selten jemand.
22.10.2025 - 14:24 Uhr
Ich will keine allgemeinen theoretischen Systemdiskussionen losbrechen sondern beziehe mich auf uns.
Verl und Cottbus sind keine repräsentativen Beispiele für uns, weil deren Kader über mehrere Spielzeiten gewachsen ist.
Bei uns hat Werner Tabula rasa gespielt und Spieler sowie Trainer wild durchgewürfelt, wie ich bereits damals im Werner-Thread bereits kritisiert habe.
Unser Kader ist gut, aber absolut kein Selbstläufer, der nach 3 Wochen Training den Gegner an die Wand kombiniert.
Aber naja, ich werde das mal noch paar Spiele weiter verfolgen und dann schauen wie es sich entwickelt
Verl und Cottbus sind keine repräsentativen Beispiele für uns, weil deren Kader über mehrere Spielzeiten gewachsen ist.
Bei uns hat Werner Tabula rasa gespielt und Spieler sowie Trainer wild durchgewürfelt, wie ich bereits damals im Werner-Thread bereits kritisiert habe.
Unser Kader ist gut, aber absolut kein Selbstläufer, der nach 3 Wochen Training den Gegner an die Wand kombiniert.
Aber naja, ich werde das mal noch paar Spiele weiter verfolgen und dann schauen wie es sich entwickelt
22.10.2025 - 14:53 Uhr
Also dieses Argument der Eingespieltheit ist für mich irgendwie keins. Zumindest, wenn man den Fußball als den Teamsport wahrnimmt, der er ist. Wenn wir mal die 18 Spieler mit den meisten Einsatzminuten, welche demnach den erweiterten Personalstamm darstellen, sehen wir bei den 3 genannten Clubs folgendes Bild:
Bei 1860 sind 8 von diesen 18 Spielern neu, bei Verl ebenso. Bei Cottbus sind es gar derer 10. Dass nur bei uns ein "Einspielen" und eine Konstanz im Kader nicht stattfindet, ist einfach eine Lüge, die vielfach genutzt wurde, um Werner zu diskreditieren. Es ist einfach der absolute Standard in dieser halbgaren Ausbildungsliga, dass Vereine ihren Personalstamm jährlich zu 50-70% austauschen (müssen). Auch ein Ulm, ein Elversberg oder sonst wer hat nicht jahrelang denselben Kader gehabt und ist durch "Konstanz" aufgestiegen. Da hat man einfach je eine sehr gute Saison gehabt, wo viele Rädchen, von denen viele neu waren (!) ineinandergriffen. In Elversberg sieht man im Moment, dass es dort mehr als eine Eintagsfliege war und dort wirklich gute Leute in Ruhe arbeiten können - in Ulm eher nicht.
Ich glaube viele Leute sind immer noch von der Anfangszeit in Liga 3 geblendet, als wir gefühlt 3 Saisons auf viele gleiche Spieler und Stützen setzen konnten. Das ist aber a) auch nicht erfolgreich gewesen und b) eben die absolute Ausnahme.
Am Ende müssen auch bei uns viele Rädchen ineinandergreifen, damit man sportlichen Erfolg generiert. Marktübliche Mechanismen und Aktionen anzugreifen und damit Unruhe oder den sprichwörtlichen Sand ins Getriebe zu werfen - das sind genau die Faktoren, warum man bei uns die Maschine so viel schwerer in Gang bekommt, als in Elversberg.
Bei 1860 sind 8 von diesen 18 Spielern neu, bei Verl ebenso. Bei Cottbus sind es gar derer 10. Dass nur bei uns ein "Einspielen" und eine Konstanz im Kader nicht stattfindet, ist einfach eine Lüge, die vielfach genutzt wurde, um Werner zu diskreditieren. Es ist einfach der absolute Standard in dieser halbgaren Ausbildungsliga, dass Vereine ihren Personalstamm jährlich zu 50-70% austauschen (müssen). Auch ein Ulm, ein Elversberg oder sonst wer hat nicht jahrelang denselben Kader gehabt und ist durch "Konstanz" aufgestiegen. Da hat man einfach je eine sehr gute Saison gehabt, wo viele Rädchen, von denen viele neu waren (!) ineinandergriffen. In Elversberg sieht man im Moment, dass es dort mehr als eine Eintagsfliege war und dort wirklich gute Leute in Ruhe arbeiten können - in Ulm eher nicht.
Ich glaube viele Leute sind immer noch von der Anfangszeit in Liga 3 geblendet, als wir gefühlt 3 Saisons auf viele gleiche Spieler und Stützen setzen konnten. Das ist aber a) auch nicht erfolgreich gewesen und b) eben die absolute Ausnahme.
Am Ende müssen auch bei uns viele Rädchen ineinandergreifen, damit man sportlichen Erfolg generiert. Marktübliche Mechanismen und Aktionen anzugreifen und damit Unruhe oder den sprichwörtlichen Sand ins Getriebe zu werfen - das sind genau die Faktoren, warum man bei uns die Maschine so viel schwerer in Gang bekommt, als in Elversberg.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fredclever77 am 23.10.2025 um 07:30 Uhr bearbeitet
22.10.2025 - 18:18 Uhr
@corvee , Corleone, Hanse-Loewe, dreijahresplan und jojo1860
Zum Thema Eingespieltheit sehe ich es genauso wie corvee. Das war schon bei Münster und Ulm ein Märchen, dass es nur an der Eingespieltheit lag. Die hatten beide meistens um die 5 Neuzugänge allein schon in der Startelf. Alle müssen fast jedes Jahr einen Umbruch in Kauf nehmen, das ist normal in Liga3.
Zum Thema Spielphilosophie:
Ich denke, dass es schon wichtig ist, festzulegen, was man sein will. Und wenn man die Favoritenrolle hat, würde ich die offensive Variante wählen, weil sich gegen den Favoriten Gegner eher mal für Bus parken entscheiden. Am Ende werden wir aber trotzdem alles beherrschen müssen, weil es immer mal Spiele geben wird, geplant und auch ungewollt, wo offensiv nicht so gut klappen wird. Auch verlaufen Spiele in sich ja selten linear, so dass phasenweise auch bei besten Vorsätzen man unter Druck gerät und nur Bälle schlägt (gerne mal in der Schlussphase bei Führung).
Also Philosophie haben, heißt für mich nicht, wir können nur Samba oder Bus parken. Aber festlegen sollte man schon etwas und da wäre ich bei Hanse-Loewe und jojo1860, weil ich denke, dass man als Favorit einfach der Aktivere sein muss. Bei allem Respekt vor Verl, werden sich die Gegner nicht so oft auf die einstellen und das Spiel an Verl anpassen. Wird sicher auch passieren, aber nicht so sehr, wie bei einer Mannschaft, die gerade zum Favoritenkreis gezählt wird.
Zum Thema Eingespieltheit sehe ich es genauso wie corvee. Das war schon bei Münster und Ulm ein Märchen, dass es nur an der Eingespieltheit lag. Die hatten beide meistens um die 5 Neuzugänge allein schon in der Startelf. Alle müssen fast jedes Jahr einen Umbruch in Kauf nehmen, das ist normal in Liga3.
Zum Thema Spielphilosophie:
Ich denke, dass es schon wichtig ist, festzulegen, was man sein will. Und wenn man die Favoritenrolle hat, würde ich die offensive Variante wählen, weil sich gegen den Favoriten Gegner eher mal für Bus parken entscheiden. Am Ende werden wir aber trotzdem alles beherrschen müssen, weil es immer mal Spiele geben wird, geplant und auch ungewollt, wo offensiv nicht so gut klappen wird. Auch verlaufen Spiele in sich ja selten linear, so dass phasenweise auch bei besten Vorsätzen man unter Druck gerät und nur Bälle schlägt (gerne mal in der Schlussphase bei Führung).
Also Philosophie haben, heißt für mich nicht, wir können nur Samba oder Bus parken. Aber festlegen sollte man schon etwas und da wäre ich bei Hanse-Loewe und jojo1860, weil ich denke, dass man als Favorit einfach der Aktivere sein muss. Bei allem Respekt vor Verl, werden sich die Gegner nicht so oft auf die einstellen und das Spiel an Verl anpassen. Wird sicher auch passieren, aber nicht so sehr, wie bei einer Mannschaft, die gerade zum Favoritenkreis gezählt wird.
23.10.2025 - 10:15 Uhr
Zitat von Corleone60
Ich will keine allgemeinen theoretischen Systemdiskussionen losbrechen sondern beziehe mich auf uns.
Verl und Cottbus sind keine repräsentativen Beispiele für uns, weil deren Kader über mehrere Spielzeiten gewachsen ist.
Bei uns hat Werner Tabula rasa gespielt und Spieler sowie Trainer wild durchgewürfelt, wie ich bereits damals im Werner-Thread bereits kritisiert habe.
Ich will keine allgemeinen theoretischen Systemdiskussionen losbrechen sondern beziehe mich auf uns.
Verl und Cottbus sind keine repräsentativen Beispiele für uns, weil deren Kader über mehrere Spielzeiten gewachsen ist.
Bei uns hat Werner Tabula rasa gespielt und Spieler sowie Trainer wild durchgewürfelt, wie ich bereits damals im Werner-Thread bereits kritisiert habe.
Wie Jürgen und Corvee schon richtig angemerkt haben, ist diese Aussage von dir falsch. Beide Vereine hatten im Sommer einen vergleichbaren Umbruch wie wir. Gerade Verl musste etliche absolute Leistungsträger ziehen lassen (Lokotsch, Begner, Baack, Kammerbauer, Köhler, Mikic) und auch Cottbus hatte eine ziemlich starke Fluktuation (u.a. Krauß, Copado. Halbauer, Breitschneider, Kusic und Möker weg, die alle erw. Stammspieler waren).
Anders als bei uns wird dort aber seit Tag 1 der Sommervorbereitung an einem bestimmten Spielkonzept gearbeitet und dieses wurde nicht nach fünf Spieltagen über den Haufen geworfen. Deswegen sind bei beiden mittlerweile deutlich mehr Automatismen zu erkennen als bei uns, sodass man vielleicht den Eindruck bekommen kann, dass diese Mannschaften schon länger so zusammenspielen - auch wenn das absolut nicht der Fall ist.
Ich will auch gar nicht ein Plädoyer für offensiv ausgelegten Ballbesitzfußball aussprechen. Ich denke auch, dass man gerade als namhafter Aufstiegsanwärter alles können muss - das hat auch Kauczinski sinngemäß auf seiner Antritts-PK gesagt. Sehr wohl möchte ich mich aber gegen die Aussagen wehren, dass ein primär offensiv ausgelegter Ballbesitzfußball in der 3. Liga nicht erfolgreich sein kann oder dass dieser nur mit eingespielten Mannschaften möglich sei.
23.10.2025 - 13:37 Uhr
Zitat von Jojo1860
Anders als bei uns wird dort aber seit Tag 1 der Sommervorbereitung an einem bestimmten Spielkonzept gearbeitet und dieses wurde nicht nach fünf Spieltagen über den Haufen geworfen. Deswegen sind bei beiden mittlerweile deutlich mehr Automatismen zu erkennen als bei uns, sodass man vielleicht den Eindruck bekommen kann, dass diese Mannschaften schon länger so zusammenspielen - auch wenn das absolut nicht der Fall ist.
Anders als bei uns wird dort aber seit Tag 1 der Sommervorbereitung an einem bestimmten Spielkonzept gearbeitet und dieses wurde nicht nach fünf Spieltagen über den Haufen geworfen. Deswegen sind bei beiden mittlerweile deutlich mehr Automatismen zu erkennen als bei uns, sodass man vielleicht den Eindruck bekommen kann, dass diese Mannschaften schon länger so zusammenspielen - auch wenn das absolut nicht der Fall ist.
Wieso wurde denn bei uns nicht am Spielkonzept gearbeitet?
Die gesamte Vorbereitung haben wir ja die 3er/5er Kette gespielt, an sich auch sehr erfolgreich in den Tests (vor allem Defensiv).
Nicht falsch verstehen, ich stimme deinem Beitrag vollkommen zu, nur das hab ich nicht ganz Verstanden.
Ich fand z.B. auch das die Jungs, im direkten Vergleich zu den paar Spielen wo wir zur 4er Kette zurück sind, deutlich besser die Abläufe drin hatten, das man gegen Duisburg nicht alles wegbügeln kann, sollte ja klar sein, dennoch war das vor allem Defensiv wieder deutlich besser und nach vorne waren die Umschaltmomente die man hatte, meist Gefährlich, 2x ist ein Tor daraus entstanden.
23.10.2025 - 15:27 Uhr
Zitat von Kini60
Wieso wurde denn bei uns nicht am Spielkonzept gearbeitet?
Die gesamte Vorbereitung haben wir ja die 3er/5er Kette gespielt, an sich auch sehr erfolgreich in den Tests (vor allem Defensiv).
Nicht falsch verstehen, ich stimme deinem Beitrag vollkommen zu, nur das hab ich nicht ganz Verstanden.
Zitat von Jojo1860
Anders als bei uns wird dort aber seit Tag 1 der Sommervorbereitung an einem bestimmten Spielkonzept gearbeitet und dieses wurde nicht nach fünf Spieltagen über den Haufen geworfen. Deswegen sind bei beiden mittlerweile deutlich mehr Automatismen zu erkennen als bei uns, sodass man vielleicht den Eindruck bekommen kann, dass diese Mannschaften schon länger so zusammenspielen - auch wenn das absolut nicht der Fall ist.
Anders als bei uns wird dort aber seit Tag 1 der Sommervorbereitung an einem bestimmten Spielkonzept gearbeitet und dieses wurde nicht nach fünf Spieltagen über den Haufen geworfen. Deswegen sind bei beiden mittlerweile deutlich mehr Automatismen zu erkennen als bei uns, sodass man vielleicht den Eindruck bekommen kann, dass diese Mannschaften schon länger so zusammenspielen - auch wenn das absolut nicht der Fall ist.
Wieso wurde denn bei uns nicht am Spielkonzept gearbeitet?
Die gesamte Vorbereitung haben wir ja die 3er/5er Kette gespielt, an sich auch sehr erfolgreich in den Tests (vor allem Defensiv).
Nicht falsch verstehen, ich stimme deinem Beitrag vollkommen zu, nur das hab ich nicht ganz Verstanden.
Weil wir dann wieder das System über den Haufen geworfen haben, an dem wir die ganze Vorbereitung gearbeitet haben, und auf einmal im 4-4-2 System gespielt haben, was eine völlig andere Anordnung auf dem Platz und eine andere Marschroute bedeutet. Entsprechend wichtig fand ich es, dass Kauczinski zum 3-4-1-2 zurückgekehrt ist und damit an die Ideen aus der Vorbereitung anknüpft.
Verl spielt beispielsweise seit Jahren mit einem zentrumslastigen 4-4-2 mit Raute bzw. einem 4-3-1-2.
24.10.2025 - 07:31 Uhr
Deswegen war ich auch nur bedingt glücklich, als Alper übernommen hat. Man hätte entweder PG noch die zwei Spiele geben müssen oder zumindest zwingend weiter auf die 3er Kette setzen müssen. Dass es sich Alper vielleicht nicht zugetraut hat, verstehe ich. Absolut kein Vorwurf. Aber man hätte dann vielleicht eine andere Lösung sich einfallen lassen müssen. Aber jetzt ist es so wie es ist. Ich finde, dass die zwei Alper-Spiele schon irgendwo Schaden angerichtet haben. Aber ich glaube, dass Markus Kauczinski das hinbekommt. Ob es am Ende für weiter oben reicht, sei mal dahingestellt.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 
