Arminias Finanzen
23.01.2006 - 20:10 Uhr
21.04.2010 - 10:27 Uhr
Also der Etat der immer genannt wird liegt bei 17,4 Millionen.
Das ist dann aber so ziemlich das ganze Geld was dem verein zur verfügung steht.
Man plant mit Einsparungen von über 6 Millionen €
Das ist dann aber so ziemlich das ganze Geld was dem verein zur verfügung steht.
Man plant mit Einsparungen von über 6 Millionen €
21.04.2010 - 11:33 Uhr
Zitat von SvG0815:
Zitat von Zachdi:
Das Frage ich mich auch. Nach 5 Jahren 1 Liga (2xHalbfinale DFB-Pokal). Nach einen halben Jahr 2.Liga komplett Pleite???
Da stimmt doch was nicht :angry
Was ist denn daran so verwunderlich?
Erstligafußball kostet Geld, und zwar Unmengen davon. Und wenn man das Ziel hat, wieder in die erste Liga aufzusteigen, wo sich der Apparat Arminia Bielefeld mal eben so tragen kann, muss man ein hohes Risiko eingehen, denn die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben klafft in der zweiten Liga wesentlich weiter auseinander. Rücklagen? Was denn für Rücklagen? Die Einnahmen sind für den Erhalt der Bundesliga draufgegangen, und das ist auch ganz normal. Hätten wir von dem Geld Rücklagen gebildet, wäre der Verein schon drei Jahre früher abgestiegen.
Es gibt nur zwei Optionen für einen Verein dieser Größe bei Abstieg: Reduktion des Etats um 50 bis 70 % und einigermaßen gesund im (finanziellen) Mittelfeld der zweiten Liga herumdümpeln oder nur eine geringe Reduktion und oben angreifen. Da aber die Einnahmen aus der ersten Liga ausbleiben, geht so etwas vielleicht ein Jahr, mit großer Kraftanstrengung und Glück bei Spielertransfers auch mal zwei Jahre gut, danach ist eben ein umso drastischerer Einschnitt nötig, wenn der erhoffte Erfolg ausbleibt.
Passiert dann etwas Unvorhergesehenes, wie zum Beispiel explodierende Stahlpreise beim Bau eines neuen Stadions oder das Ausbleiben von eingeplanten Zuschauereinnahmen, ist eine solche Planung mal fix über den Haufen geworfen.
Ich behaupte mal ganz frech:
Hätten die Fans gerade in dieser schwierigen Phase und allen Unkenrufen zum Trotz Treue bewiesen und in allen Heispielen für ein ausverkauftes Haus gesorgt, wäre nicht nur der Fußball ein anderer gewesen, sonder auch die finanzielle Situation hätte sich wesentlich weniger dramatisch dargestellt. Mal ganz abgesehen davon, dass man mit einem starken Publikum im Rücken sicher deutlich attraktiver für Sponsoren wirkt.
Stattdessen wird am Fußball rumgemäkelt, an der Tribüne, an den Eintrittspreisen, womöglich noch am Wetter. Hauptsache, man findet jemand anderen, den man verantwortlich machen kann. Eigenes Geld und Engagement investieren? Bitte nicht...doch nicht gegen Ahlen oder Koblenz. Dafür ist man sich mittlerweile in Ostwestfalen zu fein. Sollen doch "die da oben" das ausbaden, die sind schließlich Schuld, dass der Fan nicht mehr ins Stadion geht.
Kaum jemand versteht es so gut wie du, Ursache und Wirkung ins Gegenteil zu verkehren, Hut ab! Auch in Bielefeld werden die Gesetze des Fußballs nicht neu erfunden, und auch in Bielefeld bezahlt man nur gern Eintritt für etwas, was einem attraktiv erscheint. Und auch in Bielefeld locken attraktiver Fußball und ein attraktiver Gegner mehr Zuschauer an, das ist übrigens weltweit so und keine Überraschung und schon gar kein Bielefelder Phänomen. Du möchtest dem Fan gern vorschreiben, sein Geld an den Verein zu spenden und da hat mancher sicher und hoffentlich ethisch-moralisch wertvollere Investitionsmöglichkeiten.
Und selbstverständlich muss ein Verein wie Bielefeld in Erstligazeiten Rücklagen bilden und der e.V. hat dies auch über Jahre sehr erfolgreich getan, nach Abfindungen in Millionenhöhe und einer um einige Millionen teureren Tribüne waren diese allerdings aufgebraucht. Wie kommst du auf den Unfug, dass der Erhalt der Bundesliga die Einnahmen fressen würde? Der e.V. hatte vor der Misswirtschaft über 3 Mio Rücklagen!
Zu deiner "frechen" Behauptung, die ich eher aberwitzig nennen würde: Wären im Schnitt 10.000 Zuschauer mehr ins Stadion geströmt, womit wir unseren Erstligaschnitt weit übertroffen hätten und dies somit ohnehin unrealistisch gewesen wäre, hätte der Verein 2,5-3 Mio mehr Einnahmen in dieser Saison gehabt, womit nach wie vor eine Unterdeckung von ca. 4-5 Millionen übrig wäre.
Natürlich ist Misswirtschaft in diesem Ausmaß mehr als verwunderlich und man kann nur hoffen, dass es weiter Profifußball in Bielefeld geben wird!
Zitat von Zachdi:
Das Frage ich mich auch. Nach 5 Jahren 1 Liga (2xHalbfinale DFB-Pokal). Nach einen halben Jahr 2.Liga komplett Pleite???
Da stimmt doch was nicht :angry
Was ist denn daran so verwunderlich?
Erstligafußball kostet Geld, und zwar Unmengen davon. Und wenn man das Ziel hat, wieder in die erste Liga aufzusteigen, wo sich der Apparat Arminia Bielefeld mal eben so tragen kann, muss man ein hohes Risiko eingehen, denn die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben klafft in der zweiten Liga wesentlich weiter auseinander. Rücklagen? Was denn für Rücklagen? Die Einnahmen sind für den Erhalt der Bundesliga draufgegangen, und das ist auch ganz normal. Hätten wir von dem Geld Rücklagen gebildet, wäre der Verein schon drei Jahre früher abgestiegen.
Es gibt nur zwei Optionen für einen Verein dieser Größe bei Abstieg: Reduktion des Etats um 50 bis 70 % und einigermaßen gesund im (finanziellen) Mittelfeld der zweiten Liga herumdümpeln oder nur eine geringe Reduktion und oben angreifen. Da aber die Einnahmen aus der ersten Liga ausbleiben, geht so etwas vielleicht ein Jahr, mit großer Kraftanstrengung und Glück bei Spielertransfers auch mal zwei Jahre gut, danach ist eben ein umso drastischerer Einschnitt nötig, wenn der erhoffte Erfolg ausbleibt.
Passiert dann etwas Unvorhergesehenes, wie zum Beispiel explodierende Stahlpreise beim Bau eines neuen Stadions oder das Ausbleiben von eingeplanten Zuschauereinnahmen, ist eine solche Planung mal fix über den Haufen geworfen.
Ich behaupte mal ganz frech:
Hätten die Fans gerade in dieser schwierigen Phase und allen Unkenrufen zum Trotz Treue bewiesen und in allen Heispielen für ein ausverkauftes Haus gesorgt, wäre nicht nur der Fußball ein anderer gewesen, sonder auch die finanzielle Situation hätte sich wesentlich weniger dramatisch dargestellt. Mal ganz abgesehen davon, dass man mit einem starken Publikum im Rücken sicher deutlich attraktiver für Sponsoren wirkt.
Stattdessen wird am Fußball rumgemäkelt, an der Tribüne, an den Eintrittspreisen, womöglich noch am Wetter. Hauptsache, man findet jemand anderen, den man verantwortlich machen kann. Eigenes Geld und Engagement investieren? Bitte nicht...doch nicht gegen Ahlen oder Koblenz. Dafür ist man sich mittlerweile in Ostwestfalen zu fein. Sollen doch "die da oben" das ausbaden, die sind schließlich Schuld, dass der Fan nicht mehr ins Stadion geht.
Kaum jemand versteht es so gut wie du, Ursache und Wirkung ins Gegenteil zu verkehren, Hut ab! Auch in Bielefeld werden die Gesetze des Fußballs nicht neu erfunden, und auch in Bielefeld bezahlt man nur gern Eintritt für etwas, was einem attraktiv erscheint. Und auch in Bielefeld locken attraktiver Fußball und ein attraktiver Gegner mehr Zuschauer an, das ist übrigens weltweit so und keine Überraschung und schon gar kein Bielefelder Phänomen. Du möchtest dem Fan gern vorschreiben, sein Geld an den Verein zu spenden und da hat mancher sicher und hoffentlich ethisch-moralisch wertvollere Investitionsmöglichkeiten.
Und selbstverständlich muss ein Verein wie Bielefeld in Erstligazeiten Rücklagen bilden und der e.V. hat dies auch über Jahre sehr erfolgreich getan, nach Abfindungen in Millionenhöhe und einer um einige Millionen teureren Tribüne waren diese allerdings aufgebraucht. Wie kommst du auf den Unfug, dass der Erhalt der Bundesliga die Einnahmen fressen würde? Der e.V. hatte vor der Misswirtschaft über 3 Mio Rücklagen!
Zu deiner "frechen" Behauptung, die ich eher aberwitzig nennen würde: Wären im Schnitt 10.000 Zuschauer mehr ins Stadion geströmt, womit wir unseren Erstligaschnitt weit übertroffen hätten und dies somit ohnehin unrealistisch gewesen wäre, hätte der Verein 2,5-3 Mio mehr Einnahmen in dieser Saison gehabt, womit nach wie vor eine Unterdeckung von ca. 4-5 Millionen übrig wäre.
Natürlich ist Misswirtschaft in diesem Ausmaß mehr als verwunderlich und man kann nur hoffen, dass es weiter Profifußball in Bielefeld geben wird!
21.04.2010 - 12:12 Uhr
[zitat rautiainen]Natürlich ist Misswirtschaft in diesem Ausmaß mehr als verwunderlich und man kann nur hoffen, dass es weiter Profifußball in Bielefeld geben wird!
Man vielleicht nicht nur hoffen, sondern auch selbst was dazu beitragen!
Mir schwirren da so mehrere Gedanken durch den Kopf auch wenn manches eher oder sehr lächerlich erscheint, so will ich mich doch nicht nur einer völligen lethargie unterordnen müssen. Man muss halt einige Leute mobilisieren können um etwas zu bewirken, gerade in dieser Zeit!
Zum einen könnte man in Absprache mit Arminia ein Spendenkonto einrichten um wenigstens schonmal einen Anfang zu haben.
oder...
Wenn ich die ganzen Flaschensammler vor Spieltagen sehe die sich da etwas Geld zu verdienen wäre in dieser Form vielleicht auch was zu machen.
Ich denke jeder von uns hat ne Kiste Bier, Wasser oder Limonade zuhause stehen, die irgendwann auch mal leer wird. Wenn man die dann weg bringt und der Erlös aus dem Pfand einfach zur Geschäftsstelle bringt könnte damit schonmal ein Anfang gemacht werden. Es soll ja auch nicht jeder einzeln sein Pfanderlös dorthin bringen. Gott sei dank gibt es das Internet, wo man sich halt recht spontan verabreden kann-Stichwort: Flashmob- und den Pfanderlös geschlossen dort abgibt.
Arminia selbst könnte schonmal bis zum 02. Juni alle Dauerkarteninhaber anschreiben und vielleicht dazu bewegen vorab-unabhängig von der zukünftigen Ligazugehörigkeit- die Neue Dauerkarte zu kaufen. ICh denke da an einen Pauschalpreis für 100€ für eine Stehplatzdauerkarte bzw. 150 € für eine Sitzplatzdauerkarte abhängig von dem bereich des Sitzplatzes! Selbst wenn nur 1000 Leute eine Dauerkarte kaufen würden, wären es immerhin 100.000 bis 150.000 €. Klar schwebt auch da immer das große Damokles-Schwert der Insolvenz über UNSEREN Köpfen.
Nur irgendwie muss man ja einen Anfang machen. Wenn alle nur zuschauen und keiner was unternimmt dann müssen wir so oder so in die Insolvenz! Ich meine was haben wir als Fans, was hat Arminia denn zu verlieren? Wir stehen alle gemeinsam mit dem Rücken zur Wand!! Es bringt jetzt nichts mehr sich irgendwelche Schuldzuweisungen hin und her zu schieben davon wird die Situation auf garkeinen Fall besser!
Das ganze könnte ja unter dem Motto laufen: Arminen helfen Arminia oder einfach Hilfe zur Selbsthilfe! ;)
Naja ich wollte auf jedenfall nur 1-2 vielleicht anregende Ideen hervorbringen um etwas zu unternehmen und vielleicht stößt man ja auf Anklang oder weitere anregende Ideen.
Bin für jegliche Kritik zu haben! ;)
Soweit der Di
Gruß
Man vielleicht nicht nur hoffen, sondern auch selbst was dazu beitragen!
Mir schwirren da so mehrere Gedanken durch den Kopf auch wenn manches eher oder sehr lächerlich erscheint, so will ich mich doch nicht nur einer völligen lethargie unterordnen müssen. Man muss halt einige Leute mobilisieren können um etwas zu bewirken, gerade in dieser Zeit!
Zum einen könnte man in Absprache mit Arminia ein Spendenkonto einrichten um wenigstens schonmal einen Anfang zu haben.
oder...
Wenn ich die ganzen Flaschensammler vor Spieltagen sehe die sich da etwas Geld zu verdienen wäre in dieser Form vielleicht auch was zu machen.
Ich denke jeder von uns hat ne Kiste Bier, Wasser oder Limonade zuhause stehen, die irgendwann auch mal leer wird. Wenn man die dann weg bringt und der Erlös aus dem Pfand einfach zur Geschäftsstelle bringt könnte damit schonmal ein Anfang gemacht werden. Es soll ja auch nicht jeder einzeln sein Pfanderlös dorthin bringen. Gott sei dank gibt es das Internet, wo man sich halt recht spontan verabreden kann-Stichwort: Flashmob- und den Pfanderlös geschlossen dort abgibt.
Arminia selbst könnte schonmal bis zum 02. Juni alle Dauerkarteninhaber anschreiben und vielleicht dazu bewegen vorab-unabhängig von der zukünftigen Ligazugehörigkeit- die Neue Dauerkarte zu kaufen. ICh denke da an einen Pauschalpreis für 100€ für eine Stehplatzdauerkarte bzw. 150 € für eine Sitzplatzdauerkarte abhängig von dem bereich des Sitzplatzes! Selbst wenn nur 1000 Leute eine Dauerkarte kaufen würden, wären es immerhin 100.000 bis 150.000 €. Klar schwebt auch da immer das große Damokles-Schwert der Insolvenz über UNSEREN Köpfen.
Nur irgendwie muss man ja einen Anfang machen. Wenn alle nur zuschauen und keiner was unternimmt dann müssen wir so oder so in die Insolvenz! Ich meine was haben wir als Fans, was hat Arminia denn zu verlieren? Wir stehen alle gemeinsam mit dem Rücken zur Wand!! Es bringt jetzt nichts mehr sich irgendwelche Schuldzuweisungen hin und her zu schieben davon wird die Situation auf garkeinen Fall besser!
Das ganze könnte ja unter dem Motto laufen: Arminen helfen Arminia oder einfach Hilfe zur Selbsthilfe! ;)
Naja ich wollte auf jedenfall nur 1-2 vielleicht anregende Ideen hervorbringen um etwas zu unternehmen und vielleicht stößt man ja auf Anklang oder weitere anregende Ideen.
Bin für jegliche Kritik zu haben! ;)
Soweit der Di
Gruß
21.04.2010 - 12:24 Uhr
Zitat von rautiainen:
Kaum jemand versteht es so gut wie du, Ursache und Wirkung ins Gegenteil zu verkehren, Hut ab!
Ich betrachte lediglich verschiedene Dinge und versuche nicht immer krampfhaft, die Schuld bei anderen zu suchen, auch wenn das natürlich wesentlich einfacher ist und in Bielefeld fast schon zum guten Ton gehört, nach dem Trial- and Error-Prinzip einen nach dem anderen vom Hof zu jagen und zu schauen, ob er denn der Alleinschuldige war.
Zitat von rautiainen:
Auch in Bielefeld werden die Gesetze des Fußballs nicht neu erfunden, und auch in Bielefeld bezahlt man nur gern Eintritt für etwas, was einem attraktiv erscheint. Und auch in Bielefeld locken attraktiver Fußball und ein attraktiver Gegner mehr Zuschauer an, das ist übrigens weltweit so und keine Überraschung und schon gar kein Bielefelder Phänomen.
Dem hingegen widerspricht, dass der DSC in der aktuellen Zuschauertabelle nicht nur hinter Vereinen wie dem FCK, Düsseldorf, Augsburg und St. Pauli, sondern auch hinter Vereinen wie Aachen, 1860 und dem KSC zurückliegt. Immerhin hatten wir durchschnittlich 128 Besucher mehr als Drittligist Dynamo Dresden. Wesentlich attraktivere Gegner dürften diese Vereine nicht gehabt haben, und ob der gezeigte Fußball dort nun so viel besser war als der in Bielefeld, wage ich dann doch mal zu bezweifeln. Ob die Besucher bei St. Pauli nur kommen, weil der Verein toll spielt, oder die Mannschaft alles gibt, weil die Fans sie vor ausverkauftem Haus nach vorne peitschen...naja...meine Ansicht von Ursache und Wirkung haben wir ja schon besprochen. Es gibt eben Leute, die vertreten die Auffassung von wechselseitigen Beziehungen und andere, die bei Misserfolg die eigene Nase komplett außen vor lassen.
Zitat von rautiainen:
Du möchtest dem Fan gern vorschreiben, sein Geld an den Verein zu spenden und da hat mancher sicher und hoffentlich ethisch-moralisch wertvollere Investitionsmöglichkeiten.
Ich möchte niemandem etwas vorschreiben, und ich denke, so etwas wirst Du von mir auch nicht lesen. Was Dich zu dieser Vermutung veranlasst hat, ist mir auch nicht so ganz klar.
Zitat von rautiainen:
Und selbstverständlich muss ein Verein wie Bielefeld in Erstligazeiten Rücklagen bilden und der e.V. hat dies auch über Jahre sehr erfolgreich getan, nach Abfindungen in Millionenhöhe und einer um einige Millionen teureren Tribüne waren diese allerdings aufgebraucht. Wie kommst du auf den Unfug, dass der Erhalt der Bundesliga die Einnahmen fressen würde? Der e.V. hatte vor der Misswirtschaft über 3 Mio Rücklagen!
Und wie viele Millionen lang-, mittel- und kurzfristige Verbindlichkeiten? Also ob diese drei Millionen auf dem Festgeldkonto zum verpulvern gewesen wären... Was mich auf "den Unfug" bringt? Erfahrung...
Zitat von rautiainen:
Zu deiner "frechen" Behauptung, die ich eher aberwitzig nennen würde: Wären im Schnitt 10.000 Zuschauer mehr ins Stadion geströmt, womit wir unseren Erstligaschnitt weit übertroffen hätten und dies somit ohnehin unrealistisch gewesen wäre, hätte der Verein 2,5-3 Mio mehr Einnahmen in dieser Saison gehabt, womit nach wie vor eine Unterdeckung von ca. 4-5 Millionen übrig wäre.
Ich weiß ja nicht, von welchen Preisen Du ausgehst, aber bei einem durchschnittlichen fiktiven (und bewusst niedrig angesetzen) Wert von nur 20,- € pro Stadionbesucher komme ich bei 10.000 Zuschauern mehr pro Spiel auf zusätzliche Bruttoeinnahmen in Höhe von 3,4 Millionen Euro.
Zitat von rautiainen:
Natürlich ist Misswirtschaft in diesem Ausmaß mehr als verwunderlich und man kann nur hoffen, dass es weiter Profifußball in Bielefeld geben wird!
Besonders verwunderlich, dass der DSC da ein absoluter Einzelfall ist. Gut, dass solche Probleme exklusiv in Bielefeld auftauchen und nicht in anderen Vereinen wie Aachen, Kaiserslautern, Karlsruhe oder so. Das macht es uns ja umso leichter, die nächste (arme) Sau zu finden, die man durch das Dorf treiben kann.
Kaum jemand versteht es so gut wie du, Ursache und Wirkung ins Gegenteil zu verkehren, Hut ab!
Ich betrachte lediglich verschiedene Dinge und versuche nicht immer krampfhaft, die Schuld bei anderen zu suchen, auch wenn das natürlich wesentlich einfacher ist und in Bielefeld fast schon zum guten Ton gehört, nach dem Trial- and Error-Prinzip einen nach dem anderen vom Hof zu jagen und zu schauen, ob er denn der Alleinschuldige war.
Zitat von rautiainen:
Auch in Bielefeld werden die Gesetze des Fußballs nicht neu erfunden, und auch in Bielefeld bezahlt man nur gern Eintritt für etwas, was einem attraktiv erscheint. Und auch in Bielefeld locken attraktiver Fußball und ein attraktiver Gegner mehr Zuschauer an, das ist übrigens weltweit so und keine Überraschung und schon gar kein Bielefelder Phänomen.
Dem hingegen widerspricht, dass der DSC in der aktuellen Zuschauertabelle nicht nur hinter Vereinen wie dem FCK, Düsseldorf, Augsburg und St. Pauli, sondern auch hinter Vereinen wie Aachen, 1860 und dem KSC zurückliegt. Immerhin hatten wir durchschnittlich 128 Besucher mehr als Drittligist Dynamo Dresden. Wesentlich attraktivere Gegner dürften diese Vereine nicht gehabt haben, und ob der gezeigte Fußball dort nun so viel besser war als der in Bielefeld, wage ich dann doch mal zu bezweifeln. Ob die Besucher bei St. Pauli nur kommen, weil der Verein toll spielt, oder die Mannschaft alles gibt, weil die Fans sie vor ausverkauftem Haus nach vorne peitschen...naja...meine Ansicht von Ursache und Wirkung haben wir ja schon besprochen. Es gibt eben Leute, die vertreten die Auffassung von wechselseitigen Beziehungen und andere, die bei Misserfolg die eigene Nase komplett außen vor lassen.
Zitat von rautiainen:
Du möchtest dem Fan gern vorschreiben, sein Geld an den Verein zu spenden und da hat mancher sicher und hoffentlich ethisch-moralisch wertvollere Investitionsmöglichkeiten.
Ich möchte niemandem etwas vorschreiben, und ich denke, so etwas wirst Du von mir auch nicht lesen. Was Dich zu dieser Vermutung veranlasst hat, ist mir auch nicht so ganz klar.
Zitat von rautiainen:
Und selbstverständlich muss ein Verein wie Bielefeld in Erstligazeiten Rücklagen bilden und der e.V. hat dies auch über Jahre sehr erfolgreich getan, nach Abfindungen in Millionenhöhe und einer um einige Millionen teureren Tribüne waren diese allerdings aufgebraucht. Wie kommst du auf den Unfug, dass der Erhalt der Bundesliga die Einnahmen fressen würde? Der e.V. hatte vor der Misswirtschaft über 3 Mio Rücklagen!
Und wie viele Millionen lang-, mittel- und kurzfristige Verbindlichkeiten? Also ob diese drei Millionen auf dem Festgeldkonto zum verpulvern gewesen wären... Was mich auf "den Unfug" bringt? Erfahrung...
Zitat von rautiainen:
Zu deiner "frechen" Behauptung, die ich eher aberwitzig nennen würde: Wären im Schnitt 10.000 Zuschauer mehr ins Stadion geströmt, womit wir unseren Erstligaschnitt weit übertroffen hätten und dies somit ohnehin unrealistisch gewesen wäre, hätte der Verein 2,5-3 Mio mehr Einnahmen in dieser Saison gehabt, womit nach wie vor eine Unterdeckung von ca. 4-5 Millionen übrig wäre.
Ich weiß ja nicht, von welchen Preisen Du ausgehst, aber bei einem durchschnittlichen fiktiven (und bewusst niedrig angesetzen) Wert von nur 20,- € pro Stadionbesucher komme ich bei 10.000 Zuschauern mehr pro Spiel auf zusätzliche Bruttoeinnahmen in Höhe von 3,4 Millionen Euro.
Zitat von rautiainen:
Natürlich ist Misswirtschaft in diesem Ausmaß mehr als verwunderlich und man kann nur hoffen, dass es weiter Profifußball in Bielefeld geben wird!
Besonders verwunderlich, dass der DSC da ein absoluter Einzelfall ist. Gut, dass solche Probleme exklusiv in Bielefeld auftauchen und nicht in anderen Vereinen wie Aachen, Kaiserslautern, Karlsruhe oder so. Das macht es uns ja umso leichter, die nächste (arme) Sau zu finden, die man durch das Dorf treiben kann.
21.04.2010 - 18:58 Uhr
SWBD + Fan-Projekt laden ein
Zitat
... und zwar zum nächsten Infoabend bezüglich der momentanen Lage:
[...]
Quelle: Arminia HP
LInk: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=10759
-------------------------------------------------------------
Fragen und Antworten
Zitat
Zahlreiche Fragen erreichten den DSC über die eigens dafür eingereichten Email-Adresse. Nun gibt's die ersten Antworten.
„Wie sieht die langfristige sportliche Planung aus?", „Warum soll sich auf der e.V.-Ebene etwas verändern, wenn doch die Probleme auf der KGaA-Ebene entstanden sind?", „Ist die neue Satzung eine Bedingung der DFL?" - Fragen über Fragen, die sich momentan aufdrängen und einer ausführlichen Beantwortung bedürfen.
[...]
Quelle: Arminia HP
Link: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=10756
Zitat
... und zwar zum nächsten Infoabend bezüglich der momentanen Lage:
[...]
Quelle: Arminia HP
LInk: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=10759
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Fragen und Antworten
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Zahlreiche Fragen erreichten den DSC über die eigens dafür eingereichten Email-Adresse. Nun gibt's die ersten Antworten.
„Wie sieht die langfristige sportliche Planung aus?", „Warum soll sich auf der e.V.-Ebene etwas verändern, wenn doch die Probleme auf der KGaA-Ebene entstanden sind?", „Ist die neue Satzung eine Bedingung der DFL?" - Fragen über Fragen, die sich momentan aufdrängen und einer ausführlichen Beantwortung bedürfen.
[...]
Quelle: Arminia HP
Link: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=10756
22.04.2010 - 00:33 Uhr
Zitat von SvG0815:
Zitat von rautiainen:
Kaum jemand versteht es so gut wie du, Ursache und Wirkung ins Gegenteil zu verkehren, Hut ab!
Ich betrachte lediglich verschiedene Dinge und versuche nicht immer krampfhaft, die Schuld bei anderen zu suchen, auch wenn das natürlich wesentlich einfacher ist und in Bielefeld fast schon zum guten Ton gehört, nach dem Trial- and Error-Prinzip einen nach dem anderen vom Hof zu jagen und zu schauen, ob er denn der Alleinschuldige war.
Ich tröste mich damit, dass die "Schuldigen" mittlerweile selbst die Schuld bei sich gefunden haben und habe diese übrigens nie krampfhaft bei anderen gesucht, war z.B. von der Arbeit Kentschs lange überzeugt. Die aktuellen Zahlen lassen mich allerdings die Situation anders bewerten, dieses Loch werden nicht die Fans gerissen haben.
Außerdem haben einige Trials auch schon als Trials begonnen, besonders die Gerstnerverpflichtung war doch wohl von Anfang an mehr Experiment als zielstrebiger Entschluss.
Zitat von SvG0815:
Zitat von rautiainen:
Auch in Bielefeld werden die Gesetze des Fußballs nicht neu erfunden, und auch in Bielefeld bezahlt man nur gern Eintritt für etwas, was einem attraktiv erscheint. Und auch in Bielefeld locken attraktiver Fußball und ein attraktiver Gegner mehr Zuschauer an, das ist übrigens weltweit so und keine Überraschung und schon gar kein Bielefelder Phänomen.
Dem hingegen widerspricht, dass der DSC in der aktuellen Zuschauertabelle nicht nur hinter Vereinen wie dem FCK, Düsseldorf, Augsburg und St. Pauli, sondern auch hinter Vereinen wie Aachen, 1860 und dem KSC zurückliegt. Immerhin hatten wir durchschnittlich 128 Besucher mehr als Drittligist Dynamo Dresden. Wesentlich attraktivere Gegner dürften diese Vereine nicht gehabt haben, und ob der gezeigte Fußball dort nun so viel besser war als der in Bielefeld, wage ich dann doch mal zu bezweifeln. Ob die Besucher bei St. Pauli nur kommen, weil der Verein toll spielt, oder die Mannschaft alles gibt, weil die Fans sie vor ausverkauftem Haus nach vorne peitschen...naja...meine Ansicht von Ursache und Wirkung haben wir ja schon besprochen. Es gibt eben Leute, die vertreten die Auffassung von wechselseitigen Beziehungen und andere, die bei Misserfolg die eigene Nase komplett außen vor lassen.
Die Zuschauerdiskussion in Bielefeld ist so alt wie der Bundesligaskandal von '71, warum die Fanbasis bei uns so dünn bleibt, weiß niemand genau, aber dass es so ist, wissen wir schon ewig, deshalb erstaunt es doch wohl kaum, dass andere Traditionsvereine mehr Zuschauer anziehen. Und dass Aachen, 1860 und der KSC weniger attraktiven Fußball als unsere Truppe geboten hat, bezweifel ich! Außer den von mir genannten Faktoren, die für jeden Verein isoliert gelten, spielt im Vergleich doch wohl Stadiongröße, Größe der Fanbasis, Verlauf der Saison (aufsteigend oder abfallende Leistungskurve?) eine große Rolle. Eine Diskussion erübrigt sich doch wohl, wenn du anfängst, einen Verein wie St. Pauli mit einer Strahlkraft über das ganze Bundesgebiet mit unserer grauen Maus Arminia zu vergleichen. Dieses Image wurde in den letzten Jahren von den Verantwortlichen im Verein übrigens wie ein zu verteidigendes Gut gehegt und gepflegt.
Zitat von SvG0815:
Zitat von rautiainen:
Du möchtest dem Fan gern vorschreiben, sein Geld an den Verein zu spenden und da hat mancher sicher und hoffentlich ethisch-moralisch wertvollere Investitionsmöglichkeiten.
Ich möchte niemandem etwas vorschreiben, und ich denke, so etwas wirst Du von mir auch nicht lesen. Was Dich zu dieser Vermutung veranlasst hat, ist mir auch nicht so ganz klar.
Kann ich dir erklären: Ständig verurteilst du hier, dass der Fan sein Geld nicht ins Stadion trägt. Ich habe den Bogen nur weitergespannt.
Zitat von SvG0815:
Zitat von rautiainen:
Und selbstverständlich muss ein Verein wie Bielefeld in Erstligazeiten Rücklagen bilden und der e.V. hat dies auch über Jahre sehr erfolgreich getan, nach Abfindungen in Millionenhöhe und einer um einige Millionen teureren Tribüne waren diese allerdings aufgebraucht. Wie kommst du auf den Unfug, dass der Erhalt der Bundesliga die Einnahmen fressen würde? Der e.V. hatte vor der Misswirtschaft über 3 Mio Rücklagen!
Und wie viele Millionen lang-, mittel- und kurzfristige Verbindlichkeiten? Also ob diese drei Millionen auf dem Festgeldkonto zum verpulvern gewesen wären... Was mich auf "den Unfug" bringt? Erfahrung...
Warum hat man dann diese drei Millionen auf dem Festgeldkonto verpulvert? Wenn ein Verein wie Bielefeld Rücklagen schaffen kann, dann in der Bundesliga, denn nirgends stehen Aufwand und Ertrag in so günstigem Verhältnis, zumal mit einer Sparmannschaft, wie Arminia sie in den letzten drei Jahren Bundesliga hatte.
Zitat von SvG0815:
Zitat von rautiainen:
Zu deiner "frechen" Behauptung, die ich eher aberwitzig nennen würde: Wären im Schnitt 10.000 Zuschauer mehr ins Stadion geströmt, womit wir unseren Erstligaschnitt weit übertroffen hätten und dies somit ohnehin unrealistisch gewesen wäre, hätte der Verein 2,5-3 Mio mehr Einnahmen in dieser Saison gehabt, womit nach wie vor eine Unterdeckung von ca. 4-5 Millionen übrig wäre.
Ich weiß ja nicht, von welchen Preisen Du ausgehst, aber bei einem durchschnittlichen fiktiven (und bewusst niedrig angesetzen) Wert von nur 20,- € pro Stadionbesucher komme ich bei 10.000 Zuschauern mehr pro Spiel auf zusätzliche Bruttoeinnahmen in Höhe von 3,4 Millionen Euro.
Von mir aus auch 4,25 Millionen bei einem kalkulierten Schnitt von über 24.000 (!!!!!!!!!!!!!) Zuschauern und einem unrealistisch hoch angesetzten Wert von 25€ im Schnitt. Es bleiben knapp 3 Mio Unterdeckung. Da kann man das Wirtschaften der Verantwortlichen doch nicht mehr Schönreden. Ich verstehe dich ja, dass du den ganzen "Hau drauf"-Fans entgegenwirken willst, etwas mehr Realismus und fairere Bewertung der Lage würde dich m.E. glaubwürdiger machen.
Zitat von SvG0815:
Zitat von rautiainen:
Natürlich ist Misswirtschaft in diesem Ausmaß mehr als verwunderlich und man kann nur hoffen, dass es weiter Profifußball in Bielefeld geben wird!
Besonders verwunderlich, dass der DSC da ein absoluter Einzelfall ist. Gut, dass solche Probleme exklusiv in Bielefeld auftauchen und nicht in anderen Vereinen wie Aachen, Kaiserslautern, Karlsruhe oder so. Das macht es uns ja umso leichter, die nächste (arme) Sau zu finden, die man durch das Dorf treiben kann.
Dieser polemisch-überhebliche Ton stört mich und fordert mich bei dir immer heraus. Ein im Verhältnis so großes Loch ist mir bei keinem anderen Verein bekannt. Zudem ist man schlecht beraten, wenn man die eigene Misswirtschaft mit der anderer Vereine versucht zu relativieren.
Ich habe im Moment die große Hoffnung, dass uns ein echter Neuanfang bevorsteht. Und wenn im nächsten Jahr eine junge, hungrige Truppe gegen den Abstieg um ihr Leben rennt, dazu ein glaubwürdiger Trainer nicht nur mit Worten ein Strohfeuer sondern mit Taten Leidenschaft entfacht, werden auch die Zuschauer nicht zuhause bleiben.
Und die Ursache für den neuen Zuspruch - um auf unseren Disput von Ursache und Wirkung zurückzukommen - werde ich dann bei den handelnden im Verein sehen die uns ehrliche Maloche verkaufen und nicht in einem rationalen Entschluss der Zuschauer, nun doch lieber wieder für Arminia statt für Haiti zu spenden!
Zitat von rautiainen:
Kaum jemand versteht es so gut wie du, Ursache und Wirkung ins Gegenteil zu verkehren, Hut ab!
Ich betrachte lediglich verschiedene Dinge und versuche nicht immer krampfhaft, die Schuld bei anderen zu suchen, auch wenn das natürlich wesentlich einfacher ist und in Bielefeld fast schon zum guten Ton gehört, nach dem Trial- and Error-Prinzip einen nach dem anderen vom Hof zu jagen und zu schauen, ob er denn der Alleinschuldige war.
Ich tröste mich damit, dass die "Schuldigen" mittlerweile selbst die Schuld bei sich gefunden haben und habe diese übrigens nie krampfhaft bei anderen gesucht, war z.B. von der Arbeit Kentschs lange überzeugt. Die aktuellen Zahlen lassen mich allerdings die Situation anders bewerten, dieses Loch werden nicht die Fans gerissen haben.
Außerdem haben einige Trials auch schon als Trials begonnen, besonders die Gerstnerverpflichtung war doch wohl von Anfang an mehr Experiment als zielstrebiger Entschluss.
Zitat von SvG0815:
Zitat von rautiainen:
Auch in Bielefeld werden die Gesetze des Fußballs nicht neu erfunden, und auch in Bielefeld bezahlt man nur gern Eintritt für etwas, was einem attraktiv erscheint. Und auch in Bielefeld locken attraktiver Fußball und ein attraktiver Gegner mehr Zuschauer an, das ist übrigens weltweit so und keine Überraschung und schon gar kein Bielefelder Phänomen.
Dem hingegen widerspricht, dass der DSC in der aktuellen Zuschauertabelle nicht nur hinter Vereinen wie dem FCK, Düsseldorf, Augsburg und St. Pauli, sondern auch hinter Vereinen wie Aachen, 1860 und dem KSC zurückliegt. Immerhin hatten wir durchschnittlich 128 Besucher mehr als Drittligist Dynamo Dresden. Wesentlich attraktivere Gegner dürften diese Vereine nicht gehabt haben, und ob der gezeigte Fußball dort nun so viel besser war als der in Bielefeld, wage ich dann doch mal zu bezweifeln. Ob die Besucher bei St. Pauli nur kommen, weil der Verein toll spielt, oder die Mannschaft alles gibt, weil die Fans sie vor ausverkauftem Haus nach vorne peitschen...naja...meine Ansicht von Ursache und Wirkung haben wir ja schon besprochen. Es gibt eben Leute, die vertreten die Auffassung von wechselseitigen Beziehungen und andere, die bei Misserfolg die eigene Nase komplett außen vor lassen.
Die Zuschauerdiskussion in Bielefeld ist so alt wie der Bundesligaskandal von '71, warum die Fanbasis bei uns so dünn bleibt, weiß niemand genau, aber dass es so ist, wissen wir schon ewig, deshalb erstaunt es doch wohl kaum, dass andere Traditionsvereine mehr Zuschauer anziehen. Und dass Aachen, 1860 und der KSC weniger attraktiven Fußball als unsere Truppe geboten hat, bezweifel ich! Außer den von mir genannten Faktoren, die für jeden Verein isoliert gelten, spielt im Vergleich doch wohl Stadiongröße, Größe der Fanbasis, Verlauf der Saison (aufsteigend oder abfallende Leistungskurve?) eine große Rolle. Eine Diskussion erübrigt sich doch wohl, wenn du anfängst, einen Verein wie St. Pauli mit einer Strahlkraft über das ganze Bundesgebiet mit unserer grauen Maus Arminia zu vergleichen. Dieses Image wurde in den letzten Jahren von den Verantwortlichen im Verein übrigens wie ein zu verteidigendes Gut gehegt und gepflegt.
Zitat von SvG0815:
Zitat von rautiainen:
Du möchtest dem Fan gern vorschreiben, sein Geld an den Verein zu spenden und da hat mancher sicher und hoffentlich ethisch-moralisch wertvollere Investitionsmöglichkeiten.
Ich möchte niemandem etwas vorschreiben, und ich denke, so etwas wirst Du von mir auch nicht lesen. Was Dich zu dieser Vermutung veranlasst hat, ist mir auch nicht so ganz klar.
Kann ich dir erklären: Ständig verurteilst du hier, dass der Fan sein Geld nicht ins Stadion trägt. Ich habe den Bogen nur weitergespannt.
Zitat von SvG0815:
Zitat von rautiainen:
Und selbstverständlich muss ein Verein wie Bielefeld in Erstligazeiten Rücklagen bilden und der e.V. hat dies auch über Jahre sehr erfolgreich getan, nach Abfindungen in Millionenhöhe und einer um einige Millionen teureren Tribüne waren diese allerdings aufgebraucht. Wie kommst du auf den Unfug, dass der Erhalt der Bundesliga die Einnahmen fressen würde? Der e.V. hatte vor der Misswirtschaft über 3 Mio Rücklagen!
Und wie viele Millionen lang-, mittel- und kurzfristige Verbindlichkeiten? Also ob diese drei Millionen auf dem Festgeldkonto zum verpulvern gewesen wären... Was mich auf "den Unfug" bringt? Erfahrung...
Warum hat man dann diese drei Millionen auf dem Festgeldkonto verpulvert? Wenn ein Verein wie Bielefeld Rücklagen schaffen kann, dann in der Bundesliga, denn nirgends stehen Aufwand und Ertrag in so günstigem Verhältnis, zumal mit einer Sparmannschaft, wie Arminia sie in den letzten drei Jahren Bundesliga hatte.
Zitat von SvG0815:
Zitat von rautiainen:
Zu deiner "frechen" Behauptung, die ich eher aberwitzig nennen würde: Wären im Schnitt 10.000 Zuschauer mehr ins Stadion geströmt, womit wir unseren Erstligaschnitt weit übertroffen hätten und dies somit ohnehin unrealistisch gewesen wäre, hätte der Verein 2,5-3 Mio mehr Einnahmen in dieser Saison gehabt, womit nach wie vor eine Unterdeckung von ca. 4-5 Millionen übrig wäre.
Ich weiß ja nicht, von welchen Preisen Du ausgehst, aber bei einem durchschnittlichen fiktiven (und bewusst niedrig angesetzen) Wert von nur 20,- € pro Stadionbesucher komme ich bei 10.000 Zuschauern mehr pro Spiel auf zusätzliche Bruttoeinnahmen in Höhe von 3,4 Millionen Euro.
Von mir aus auch 4,25 Millionen bei einem kalkulierten Schnitt von über 24.000 (!!!!!!!!!!!!!) Zuschauern und einem unrealistisch hoch angesetzten Wert von 25€ im Schnitt. Es bleiben knapp 3 Mio Unterdeckung. Da kann man das Wirtschaften der Verantwortlichen doch nicht mehr Schönreden. Ich verstehe dich ja, dass du den ganzen "Hau drauf"-Fans entgegenwirken willst, etwas mehr Realismus und fairere Bewertung der Lage würde dich m.E. glaubwürdiger machen.
Zitat von SvG0815:
Zitat von rautiainen:
Natürlich ist Misswirtschaft in diesem Ausmaß mehr als verwunderlich und man kann nur hoffen, dass es weiter Profifußball in Bielefeld geben wird!
Besonders verwunderlich, dass der DSC da ein absoluter Einzelfall ist. Gut, dass solche Probleme exklusiv in Bielefeld auftauchen und nicht in anderen Vereinen wie Aachen, Kaiserslautern, Karlsruhe oder so. Das macht es uns ja umso leichter, die nächste (arme) Sau zu finden, die man durch das Dorf treiben kann.
Dieser polemisch-überhebliche Ton stört mich und fordert mich bei dir immer heraus. Ein im Verhältnis so großes Loch ist mir bei keinem anderen Verein bekannt. Zudem ist man schlecht beraten, wenn man die eigene Misswirtschaft mit der anderer Vereine versucht zu relativieren.
Ich habe im Moment die große Hoffnung, dass uns ein echter Neuanfang bevorsteht. Und wenn im nächsten Jahr eine junge, hungrige Truppe gegen den Abstieg um ihr Leben rennt, dazu ein glaubwürdiger Trainer nicht nur mit Worten ein Strohfeuer sondern mit Taten Leidenschaft entfacht, werden auch die Zuschauer nicht zuhause bleiben.
Und die Ursache für den neuen Zuspruch - um auf unseren Disput von Ursache und Wirkung zurückzukommen - werde ich dann bei den handelnden im Verein sehen die uns ehrliche Maloche verkaufen und nicht in einem rationalen Entschluss der Zuschauer, nun doch lieber wieder für Arminia statt für Haiti zu spenden!
22.04.2010 - 09:21 Uhr
Zitat von rautiainen:
Dieser polemisch-überhebliche Ton stört mich und fordert mich bei dir immer heraus. Ein im Verhältnis so großes Loch ist mir bei keinem anderen Verein bekannt.
TSV 1860 München 2006:
http://www.sueddeutsche.de/sport/798/391590/text/
1.FC Kaiserslautern 2007:
http://sport.t-online.de/fussball-2-bundesliga-1-fc-kaiserslautern-bekaempft-drohende-insolvenz/id_13722862/index
Alemannia Aachen 2010:
http://www.transfermarkt.de/de/zweitligist-alemannia-aachen-vorerst-gerettet/news/anzeigen_38144.html
Karslruher SC 2001 bis ?:
http://www.ka-news.de/fussball/ksc/ksc-news/KSC-vs-Koelmel-Lehrstunde-fuer-den-KSC;art7581,334721
Zitat von rautiainen:
Zudem ist man schlecht beraten, wenn man die eigene Misswirtschaft mit der anderer Vereine versucht zu relativieren.
Richtig. Es zeigt aber auch, dass die hier von manchen geäußerte Verwunderung nicht unbedingt angebracht ist. Ich hatte schon ausführlich beschrieben, dass dieses Phänomen kein Einzelfall ist und nicht an einer Person festgemacht werden kann, sondern ein wesentlich größeres Problem im Fußball allgemein darstellt. Auch wenn das natürlich manchmal wesentlich schwerer zu begreifen oder zu akzeptieren ist, als wenn man im geschlossenen Mob mit Mistgabeln bewaffnet hinter einer Person herlaufen kann, und genau das passiert seit geraumer Zeit in Bielefeld - wenn auch bisher glücklicherweise noch im übertragenen Sinne.
Dieser polemisch-überhebliche Ton stört mich und fordert mich bei dir immer heraus. Ein im Verhältnis so großes Loch ist mir bei keinem anderen Verein bekannt.
TSV 1860 München 2006:
http://www.sueddeutsche.de/sport/798/391590/text/
1.FC Kaiserslautern 2007:
http://sport.t-online.de/fussball-2-bundesliga-1-fc-kaiserslautern-bekaempft-drohende-insolvenz/id_13722862/index
Alemannia Aachen 2010:
http://www.transfermarkt.de/de/zweitligist-alemannia-aachen-vorerst-gerettet/news/anzeigen_38144.html
Karslruher SC 2001 bis ?:
http://www.ka-news.de/fussball/ksc/ksc-news/KSC-vs-Koelmel-Lehrstunde-fuer-den-KSC;art7581,334721
Zitat von rautiainen:
Zudem ist man schlecht beraten, wenn man die eigene Misswirtschaft mit der anderer Vereine versucht zu relativieren.
Richtig. Es zeigt aber auch, dass die hier von manchen geäußerte Verwunderung nicht unbedingt angebracht ist. Ich hatte schon ausführlich beschrieben, dass dieses Phänomen kein Einzelfall ist und nicht an einer Person festgemacht werden kann, sondern ein wesentlich größeres Problem im Fußball allgemein darstellt. Auch wenn das natürlich manchmal wesentlich schwerer zu begreifen oder zu akzeptieren ist, als wenn man im geschlossenen Mob mit Mistgabeln bewaffnet hinter einer Person herlaufen kann, und genau das passiert seit geraumer Zeit in Bielefeld - wenn auch bisher glücklicherweise noch im übertragenen Sinne.
22.04.2010 - 22:19 Uhr
Zitat von SvG0815:
Zitat von rautiainen:
Dieser polemisch-überhebliche Ton stört mich und fordert mich bei dir immer heraus. Ein im Verhältnis so großes Loch ist mir bei keinem anderen Verein bekannt.
TSV 1860 München 2006:
http://www.sueddeutsche.de/sport/798/391590/text/
1.FC Kaiserslautern 2007:
http://sport.t-online.de/fussball-2-bundesliga-1-fc-kaiserslautern-bekaempft-drohende-insolvenz/id_13722862/index
Alemannia Aachen 2010:
http://www.transfermarkt.de/de/zweitligist-alemannia-aachen-vorerst-gerettet/news/anzeigen_38144.html
Karslruher SC 2001 bis ?:
http://www.ka-news.de/fussball/ksc/ksc-news/KSC-vs-Koelmel-Lehrstunde-fuer-den-KSC;art7581,334721
Zitat von rautiainen:
Zudem ist man schlecht beraten, wenn man die eigene Misswirtschaft mit der anderer Vereine versucht zu relativieren.
Richtig. Es zeigt aber auch, dass die hier von manchen geäußerte Verwunderung nicht unbedingt angebracht ist. Ich hatte schon ausführlich beschrieben, dass dieses Phänomen kein Einzelfall ist und nicht an einer Person festgemacht werden kann, sondern ein wesentlich größeres Problem im Fußball allgemein darstellt. Auch wenn das natürlich manchmal wesentlich schwerer zu begreifen oder zu akzeptieren ist, als wenn man im geschlossenen Mob mit Mistgabeln bewaffnet hinter einer Person herlaufen kann, und genau das passiert seit geraumer Zeit in Bielefeld - wenn auch bisher glücklicherweise noch im übertragenen Sinne.
Ich lese aus den Berichten tatsächlich heraus, dass im Verhältnis kaum ein Loch (am ehesten noch das bei 1860) so groß war wie bei uns, auch wenn im Resultat alle Krisen die Insolvenz bedeutet hätten. Ich lese auch, dass Karlsruhe sogar 11 Millionen Rücklagen gebildet hatte. Und das mit kürzerer Erstligazugehörigkeit in der jüngeren Geschichte und ohne dass alles durch die Zweitligazugehörigkeit aufgezehrt wurde.
Ich glaube, dir geht es doch letztlich nur darum, einen Antipol zur radikalen Haltung der Fans, deren Wut sich immer am Nächstgreifbaren entlädt, darzustellen. Ich missbillige diese Haltung übrigens ebenso wie du. Etwas mehr Glaub- und Diskussionswürdigkeit würde ich deinen Beiträgen allerdings einräumen, wenn du nicht ebenso radikal in die Gegenrichtung schießest, sondern den zuweilen offensichtlich nicht nachvollziehbaren Vereins- bzw. KgaA- Entscheidungen auch etwas kritischer gegenüber stündest!
Zitat von rautiainen:
Dieser polemisch-überhebliche Ton stört mich und fordert mich bei dir immer heraus. Ein im Verhältnis so großes Loch ist mir bei keinem anderen Verein bekannt.
TSV 1860 München 2006:
http://www.sueddeutsche.de/sport/798/391590/text/
1.FC Kaiserslautern 2007:
http://sport.t-online.de/fussball-2-bundesliga-1-fc-kaiserslautern-bekaempft-drohende-insolvenz/id_13722862/index
Alemannia Aachen 2010:
http://www.transfermarkt.de/de/zweitligist-alemannia-aachen-vorerst-gerettet/news/anzeigen_38144.html
Karslruher SC 2001 bis ?:
http://www.ka-news.de/fussball/ksc/ksc-news/KSC-vs-Koelmel-Lehrstunde-fuer-den-KSC;art7581,334721
Zitat von rautiainen:
Zudem ist man schlecht beraten, wenn man die eigene Misswirtschaft mit der anderer Vereine versucht zu relativieren.
Richtig. Es zeigt aber auch, dass die hier von manchen geäußerte Verwunderung nicht unbedingt angebracht ist. Ich hatte schon ausführlich beschrieben, dass dieses Phänomen kein Einzelfall ist und nicht an einer Person festgemacht werden kann, sondern ein wesentlich größeres Problem im Fußball allgemein darstellt. Auch wenn das natürlich manchmal wesentlich schwerer zu begreifen oder zu akzeptieren ist, als wenn man im geschlossenen Mob mit Mistgabeln bewaffnet hinter einer Person herlaufen kann, und genau das passiert seit geraumer Zeit in Bielefeld - wenn auch bisher glücklicherweise noch im übertragenen Sinne.
Ich lese aus den Berichten tatsächlich heraus, dass im Verhältnis kaum ein Loch (am ehesten noch das bei 1860) so groß war wie bei uns, auch wenn im Resultat alle Krisen die Insolvenz bedeutet hätten. Ich lese auch, dass Karlsruhe sogar 11 Millionen Rücklagen gebildet hatte. Und das mit kürzerer Erstligazugehörigkeit in der jüngeren Geschichte und ohne dass alles durch die Zweitligazugehörigkeit aufgezehrt wurde.
Ich glaube, dir geht es doch letztlich nur darum, einen Antipol zur radikalen Haltung der Fans, deren Wut sich immer am Nächstgreifbaren entlädt, darzustellen. Ich missbillige diese Haltung übrigens ebenso wie du. Etwas mehr Glaub- und Diskussionswürdigkeit würde ich deinen Beiträgen allerdings einräumen, wenn du nicht ebenso radikal in die Gegenrichtung schießest, sondern den zuweilen offensichtlich nicht nachvollziehbaren Vereins- bzw. KgaA- Entscheidungen auch etwas kritischer gegenüber stündest!
22.04.2010 - 22:58 Uhr
Zitat von rautiainen:
Ich glaube, dir geht es doch letztlich nur darum, einen Antipol zur radikalen Haltung der Fans, deren Wut sich immer am Nächstgreifbaren entlädt, darzustellen. Ich missbillige diese Haltung übrigens ebenso wie du. Etwas mehr Glaub- und Diskussionswürdigkeit würde ich deinen Beiträgen allerdings einräumen, wenn du nicht ebenso radikal in die Gegenrichtung schießest, sondern den zuweilen offensichtlich nicht nachvollziehbaren Vereins- bzw. KgaA- Entscheidungen auch etwas kritischer gegenüber stündest!
Selbstverständlich waren nicht alle Entscheidungen richtig, aber häufig weiß man das eben erst im Nachhinein. Ebensogut hätte es ja sein können, dass die Zuschauer tatsächlich bereit gewesen wären, die ewige Forderung nach höheren Zielen (mir schweben da noch mittelfristige UEFA-Cup-Angriffe vor dem geistigen Auge herum), auch dadurch zu untermauern, dass sie ein wenig tiefer in die Tasche greifen und auch die neue Tribüne akzeptieren und mit Leben füllen. Bei Klassenerhalt wäre das vielleicht sogar drin gewesen, glaube ich allerdings nicht ernsthaft, dazu nörgelt man in Bielefeld einfach viel zu gern an allem und jedem herum und sucht Schuldige.
Ebenso gut hätte es auch mit dem Klassenerhalt klappen können, dann wäre das Finanzierungskonzept sicherlich aufgegangen. 3 Punkte haben am Ende leider gefehlt. Scheitern und Gelingen liegen bei einer solchen Gratwanderung, wie sie ein Verein wie der DSC ständig vollzieht, sehr dicht bei einander.
Die Höhe des Finanzlochs ist dabei fast schon sekundär, die von mir gezeigten Beispiele sollen einzig und allein verdeutlichen, dass die aktuelle Finanznot in Bielefeld absolut kein Einzelfall ist, sondern erstaunlich viele Vereinen in vergleichbarer Situation in akute Insolvenzgefahr geraten. Das wiederum könnte ein Hinweis darauf sein, dass es mehr Gründe als allein das Versagen einzelner Personen gibt.
Ich glaube, dir geht es doch letztlich nur darum, einen Antipol zur radikalen Haltung der Fans, deren Wut sich immer am Nächstgreifbaren entlädt, darzustellen. Ich missbillige diese Haltung übrigens ebenso wie du. Etwas mehr Glaub- und Diskussionswürdigkeit würde ich deinen Beiträgen allerdings einräumen, wenn du nicht ebenso radikal in die Gegenrichtung schießest, sondern den zuweilen offensichtlich nicht nachvollziehbaren Vereins- bzw. KgaA- Entscheidungen auch etwas kritischer gegenüber stündest!
Selbstverständlich waren nicht alle Entscheidungen richtig, aber häufig weiß man das eben erst im Nachhinein. Ebensogut hätte es ja sein können, dass die Zuschauer tatsächlich bereit gewesen wären, die ewige Forderung nach höheren Zielen (mir schweben da noch mittelfristige UEFA-Cup-Angriffe vor dem geistigen Auge herum), auch dadurch zu untermauern, dass sie ein wenig tiefer in die Tasche greifen und auch die neue Tribüne akzeptieren und mit Leben füllen. Bei Klassenerhalt wäre das vielleicht sogar drin gewesen, glaube ich allerdings nicht ernsthaft, dazu nörgelt man in Bielefeld einfach viel zu gern an allem und jedem herum und sucht Schuldige.
Ebenso gut hätte es auch mit dem Klassenerhalt klappen können, dann wäre das Finanzierungskonzept sicherlich aufgegangen. 3 Punkte haben am Ende leider gefehlt. Scheitern und Gelingen liegen bei einer solchen Gratwanderung, wie sie ein Verein wie der DSC ständig vollzieht, sehr dicht bei einander.
Die Höhe des Finanzlochs ist dabei fast schon sekundär, die von mir gezeigten Beispiele sollen einzig und allein verdeutlichen, dass die aktuelle Finanznot in Bielefeld absolut kein Einzelfall ist, sondern erstaunlich viele Vereinen in vergleichbarer Situation in akute Insolvenzgefahr geraten. Das wiederum könnte ein Hinweis darauf sein, dass es mehr Gründe als allein das Versagen einzelner Personen gibt.
23.04.2010 - 08:11 Uhr
Ein Finanzkonzept, welches einen Abstieg bei einem Verein wie Arminia nicht mit vernünftig einplant, kann man einfach nur katastrophal nennen. Da sind solche Sätze wie Zitat
Ebenso gut hätte es auch mit dem Klassenerhalt klappen können, dann wäre das Finanzierungskonzept sicherlich aufgegangen. 3 Punkte haben am Ende leider gefehlt. Scheitern und Gelingen liegen bei einer solchen Gratwanderung, wie sie ein Verein wie der DSC ständig vollzieht, sehr dicht bei einander. einfach deplatziert, um nicht das Wort lächerlich in den Mund zu nehmen. mit dem heutigen Kenntnisstand ist diese neue Tribüne vollkommen überdimensioniert für Bielefelder Verhältnisse. Das wird ja auch inzwischen von den Verantwortlichen bei Arminia eingeräumt. Ich persönlich wäre auch nie bereit gewesen 40 € oder noch mehr für ein normales BL-Spiel auszugeben.
Ebenso gut hätte es auch mit dem Klassenerhalt klappen können, dann wäre das Finanzierungskonzept sicherlich aufgegangen. 3 Punkte haben am Ende leider gefehlt. Scheitern und Gelingen liegen bei einer solchen Gratwanderung, wie sie ein Verein wie der DSC ständig vollzieht, sehr dicht bei einander. einfach deplatziert, um nicht das Wort lächerlich in den Mund zu nehmen. mit dem heutigen Kenntnisstand ist diese neue Tribüne vollkommen überdimensioniert für Bielefelder Verhältnisse. Das wird ja auch inzwischen von den Verantwortlichen bei Arminia eingeräumt. Ich persönlich wäre auch nie bereit gewesen 40 € oder noch mehr für ein normales BL-Spiel auszugeben.
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