Trainerdiskussion/Wunschtrainer
07.12.2011 - 07:45 Uhr
Heute wird das Thema Trainer zwar erstmal ad acta gelegt, aber irgendwann wird es bestimmt wieder aktuell.
Hier noch der Link zum vorherigen Thread:
http://www.transfermarkt.de/de/wunschtrainer/topic/ansicht_22_59587_seite100.html
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von hansainhamburg am 16.04.2014 um 16:14 Uhr bearbeitet
07.12.2011 - 10:12 Uhr
Ich kann als Außenstehender überhaupt nichts mit der Verpflichtung Wolfs anfangen. Wenn ich mir den Hansa-Kader ansehe, reicht das nur mit sehr viel Glück zum Klassenerhalt, im Normalfall geht es direkt wieder nach unten. Sicherlich gab es einzelne Spiele, aus denen man mehr hätte machen können, aber andersherum gab es auch glückliche Punktgewinne und insgesamt liegt die Ausbeute eigentlich nicht weit unterhalb des Möglichen.
Gut, jetzt kann der Verein natürlich sagen, dieser Negativlauf gerade muss unbedingt unterbrochen werden und das klappt am Ehesten indem der Mannschaft ein neuer Chef vorgesetzt wird. Bin ich kein Fan von, aber kann man machen. Bloß dabei kann man doch nicht völlig unberücksichtigt lassen, dass Hansa auch 2012, 2013, 2014 und sogar auch noch danach weiter Fußball spielen will. Man braucht doch nicht nur irgendeinen Trainer, der genau jetzt den einen oder anderen zusätzlichen Punkt aus dem Team herausholt, sondern vor allem auch einen Mann, der ein Team für die Zeit nach dieser Saison aufbauen kann, mit dem es vielleicht irgendwann auch mal wieder in höhere Gefilde gehen könnte. Genau das jedoch hat Wolfgang Wolf noch genau nie geschafft, er hat immer über ein oder auch mal zwei Jahre ganz ordentliche Resultate erzielt, aber je länger er irgendwo gearbeitet hat, egal ob in Wolfsburg, Nürnberg oder Kaiserslautern, desto schwächer und regelrecht untrainierbar zusammengewürfelt war das Team hinterher. Mit Wolfgang Wolf steigt man dieses Jahr ab oder nicht, das steht sicher noch nicht fest, aber Hansa steht mit ihm in 2, 3 oder 4 Jahren ganz sicher nicht besser da als jetzt - und das sollte bei der Verpflichtung eines neuen Trainers eigentlich das Hauptkriterium sein.
Gut, jetzt kann der Verein natürlich sagen, dieser Negativlauf gerade muss unbedingt unterbrochen werden und das klappt am Ehesten indem der Mannschaft ein neuer Chef vorgesetzt wird. Bin ich kein Fan von, aber kann man machen. Bloß dabei kann man doch nicht völlig unberücksichtigt lassen, dass Hansa auch 2012, 2013, 2014 und sogar auch noch danach weiter Fußball spielen will. Man braucht doch nicht nur irgendeinen Trainer, der genau jetzt den einen oder anderen zusätzlichen Punkt aus dem Team herausholt, sondern vor allem auch einen Mann, der ein Team für die Zeit nach dieser Saison aufbauen kann, mit dem es vielleicht irgendwann auch mal wieder in höhere Gefilde gehen könnte. Genau das jedoch hat Wolfgang Wolf noch genau nie geschafft, er hat immer über ein oder auch mal zwei Jahre ganz ordentliche Resultate erzielt, aber je länger er irgendwo gearbeitet hat, egal ob in Wolfsburg, Nürnberg oder Kaiserslautern, desto schwächer und regelrecht untrainierbar zusammengewürfelt war das Team hinterher. Mit Wolfgang Wolf steigt man dieses Jahr ab oder nicht, das steht sicher noch nicht fest, aber Hansa steht mit ihm in 2, 3 oder 4 Jahren ganz sicher nicht besser da als jetzt - und das sollte bei der Verpflichtung eines neuen Trainers eigentlich das Hauptkriterium sein.
21.03.2013 - 19:59 Uhr
also ich versuche mich ein letztes mal an einer analyse der jetztigen situation. danach ziehe ich mich größtenteils aus der trainerdiskussion zurück, weil sie mir oftmals schlicht zu unsachlich ist:
- als fascher kam fand er zunächst eine verunsicherte mannschaft vor (konditionelle probleme kamen da noch nicht zum vorschein)
- seit seinem ersten arbeitstag trat MF, wie er oftmals erwähnte, eher als phychologe auf
- und das sofort mit erfolg, manchmal glücklich, aber das team gewann spiele, spielte zu 0...
- dann kam das spiel gg karlsruhe und man merkte, dass dem team in der 2. hälfe die luft ausging...was bedeutet das?: individuelle fehler, konzentrationsschwäche -> folglich 3 gegentor + rote karte
- die restlichen 3 spiele verliefen nach diesem muster...gg kickers und haching fielen die gegentore ebenfalls in der 2. halbzeit...auffällig oder?
- ganz offensichtlich konnte die mannschaft das lauffordernde system von MF nicht bis zum schluss durchziehen. fakt.
- ziel in der winterpause war es kondition zu bolzen, um eine grundfitness bzw. grundausdauer zu haben...
- natürlich wurden auch erste taktische elemente trainiert, hauptaugenmerk lag aber auf der kondition
- was der mannschaft nach der wintervorbereitung richtigerweise fehlte ist die abschließende absolute fitness, die man sich über die spielpraxis holt, und das schritt für schritt verinnerlichen der fußballerischen systems...diese beiden komponenten erlangt aber nur wenn man regelmäßig spielt und trainiert!
- fit ist die mannschaft mittlerweile, nur das spielerische ist noch gelinde gesagt suboptimal...
- diese entwicklung wird es aber nur geben, wenn regelmäßig gespielt und trainiert wird...
so. das wars von mir zu dem thema...
- als fascher kam fand er zunächst eine verunsicherte mannschaft vor (konditionelle probleme kamen da noch nicht zum vorschein)
- seit seinem ersten arbeitstag trat MF, wie er oftmals erwähnte, eher als phychologe auf
- und das sofort mit erfolg, manchmal glücklich, aber das team gewann spiele, spielte zu 0...
- dann kam das spiel gg karlsruhe und man merkte, dass dem team in der 2. hälfe die luft ausging...was bedeutet das?: individuelle fehler, konzentrationsschwäche -> folglich 3 gegentor + rote karte
- die restlichen 3 spiele verliefen nach diesem muster...gg kickers und haching fielen die gegentore ebenfalls in der 2. halbzeit...auffällig oder?
- ganz offensichtlich konnte die mannschaft das lauffordernde system von MF nicht bis zum schluss durchziehen. fakt.
- ziel in der winterpause war es kondition zu bolzen, um eine grundfitness bzw. grundausdauer zu haben...
- natürlich wurden auch erste taktische elemente trainiert, hauptaugenmerk lag aber auf der kondition
- was der mannschaft nach der wintervorbereitung richtigerweise fehlte ist die abschließende absolute fitness, die man sich über die spielpraxis holt, und das schritt für schritt verinnerlichen der fußballerischen systems...diese beiden komponenten erlangt aber nur wenn man regelmäßig spielt und trainiert!
- fit ist die mannschaft mittlerweile, nur das spielerische ist noch gelinde gesagt suboptimal...
- diese entwicklung wird es aber nur geben, wenn regelmäßig gespielt und trainiert wird...
so. das wars von mir zu dem thema...
03.04.2013 - 09:03 Uhr
Zitat von Mel14Siegtorson:
Zitat von oliksa:
Diese ständigen Trainerdiskussionen sind pures Gift und helfen überhaupt nicht weiter.
Ehrlich gesagt, bin ich (angenehm) überrascht, dass es im Verein bisher so ruhig ist, was die Personalie Fascher angeht. Dass hier im Forum angeregt diskutiert wird, ist doch völlig normal. Und solange die gegenteiligen Meinungen auf vernünftige Art und Weise kommuniziert werden, kann das sogar hilfreich sein, was die eigene Meinungsbildung angeht.
Aber Fascher kann sich eines gewissen Rückhaltes im Verein erfreuen - das wird sich meiner Meinung nach langfristig auszahlen.
Da ich selbst zu weit weg bin, erhoffe ich mir, dass die Ruhe aus einer Analyse von Trainingsarbeit, Spielauswertungen und Umständeabwägungen resultiert.
Ich finde es wirklich gut, was Du über die Art und Weise der Diskussion hier im Forum schreibst. Genau darum geht es. Es wird unter Menschen immer die verschiedensten Meinungen auch zu den eindeutigsten Sachverhalten geben. Das ist normal und auch gut so, wie auch ein sachlicher Meinungsaustausch normal und gut ist. Es kommt jedoch auf die Art und Weise, sowie auf den Stil des Meinungsaustausches an.
Ich denke auch, dass Fascher Rückhalt vom Verein besitzt, denn wenn es anders wäre, dann hätten wir sicher schon einen anderen Trainer. Dieser Rückhalt liegt wohl auch in der Gesamtsituation begründet. Es gab beim FC Hansa einen totalen Neubeginn, vom Aufsichtsrat über den Vorstand bis hin zum Trainer und alle haben sich vorgenommen, an einem Strang zu ziehen, um den Verein aus dem Schlamassel zu ziehen. Da lässt man nach den ersten Problemen nicht gleich jemanden fallen. Aber eines ist auch Fakt, wenn der Weg weiterhin so steil bergab geht, dann werden die Mechanismen auch bei Hansa wieder greifen und da ist dann der Trainer natürlich das schwächste Glied und ja auch für den sportlichen Bereich der Hauptverantwortliche. Gerade in den letzten Tagen und auch heute in der Presse kann man zwischen den Zeilen die angesprochenen Mechanismen schon herauslesen. Denkt an die Gespräche von Vester mit Bergmann, die natürlich ganz unverfänglich waren und die Andeutungen vom Manager, dass er " In alle Richtungen " denkt.
Zitat von oliksa:
Diese ständigen Trainerdiskussionen sind pures Gift und helfen überhaupt nicht weiter.
Ehrlich gesagt, bin ich (angenehm) überrascht, dass es im Verein bisher so ruhig ist, was die Personalie Fascher angeht. Dass hier im Forum angeregt diskutiert wird, ist doch völlig normal. Und solange die gegenteiligen Meinungen auf vernünftige Art und Weise kommuniziert werden, kann das sogar hilfreich sein, was die eigene Meinungsbildung angeht.
Aber Fascher kann sich eines gewissen Rückhaltes im Verein erfreuen - das wird sich meiner Meinung nach langfristig auszahlen.
Da ich selbst zu weit weg bin, erhoffe ich mir, dass die Ruhe aus einer Analyse von Trainingsarbeit, Spielauswertungen und Umständeabwägungen resultiert.
Ich finde es wirklich gut, was Du über die Art und Weise der Diskussion hier im Forum schreibst. Genau darum geht es. Es wird unter Menschen immer die verschiedensten Meinungen auch zu den eindeutigsten Sachverhalten geben. Das ist normal und auch gut so, wie auch ein sachlicher Meinungsaustausch normal und gut ist. Es kommt jedoch auf die Art und Weise, sowie auf den Stil des Meinungsaustausches an.
Ich denke auch, dass Fascher Rückhalt vom Verein besitzt, denn wenn es anders wäre, dann hätten wir sicher schon einen anderen Trainer. Dieser Rückhalt liegt wohl auch in der Gesamtsituation begründet. Es gab beim FC Hansa einen totalen Neubeginn, vom Aufsichtsrat über den Vorstand bis hin zum Trainer und alle haben sich vorgenommen, an einem Strang zu ziehen, um den Verein aus dem Schlamassel zu ziehen. Da lässt man nach den ersten Problemen nicht gleich jemanden fallen. Aber eines ist auch Fakt, wenn der Weg weiterhin so steil bergab geht, dann werden die Mechanismen auch bei Hansa wieder greifen und da ist dann der Trainer natürlich das schwächste Glied und ja auch für den sportlichen Bereich der Hauptverantwortliche. Gerade in den letzten Tagen und auch heute in der Presse kann man zwischen den Zeilen die angesprochenen Mechanismen schon herauslesen. Denkt an die Gespräche von Vester mit Bergmann, die natürlich ganz unverfänglich waren und die Andeutungen vom Manager, dass er " In alle Richtungen " denkt.
16.04.2013 - 21:48 Uhr
Zitat von toeffing:
Zitat von Arvidsson92:
Für mich gibts es nach heute nur eine logische Konsequenz: FASCHER MUSS GEHEN!!! Er ist zwar ein echter Typ, aber er kann der Mannschaft einfach nicht in die richtige Bahn zu lenken. Außer dem zugegebenermaßen geilen Comeback gegen Aachen, war das eine katastrophale Rückrunde! In der Rückrundentabelle sind wir Letzter mit 8 Punkten!!!!
Und dieses Spiel war, bei allem Respekt, nur gegen Aachen möglich.
Nun heißt die letzten 5 Spiele die ***** backen zusammen kneifen und alle rauf auf den Zug!
Zacher macht et nochmal!!!
Und ab der neuen Saison holt bitte Pagel zurück und baut eine neues von Pagel und Vester getragendes Konzept auf!
Nochmal, alles andere als eine morgige Entlassung Faschers wäre fahrlässig und blauäugig bei allem Wunsch nach Kontinuität!!!
Oh mein Gott! Hinter welchen Mond lebst du denn??? Du wünscht dir nicht zufällig auch noch Rydlewicz zurück????
Ja warum einen Trainer zurückholen, der Hansa zweimal erfolgreich betreute und einst den HSV in die Champions League gebracht hat, oder jemanden die Rettung übergeben der es schon 3mal geschafft hat.
Und bevor du kommst und fragst wie es unter Pagel am Ende aussah, ich glaub er war Neunter in der 2.Liga :o !!!!
Zitat von Arvidsson92:
Für mich gibts es nach heute nur eine logische Konsequenz: FASCHER MUSS GEHEN!!! Er ist zwar ein echter Typ, aber er kann der Mannschaft einfach nicht in die richtige Bahn zu lenken. Außer dem zugegebenermaßen geilen Comeback gegen Aachen, war das eine katastrophale Rückrunde! In der Rückrundentabelle sind wir Letzter mit 8 Punkten!!!!
Und dieses Spiel war, bei allem Respekt, nur gegen Aachen möglich.
Nun heißt die letzten 5 Spiele die ***** backen zusammen kneifen und alle rauf auf den Zug!
Zacher macht et nochmal!!!
Und ab der neuen Saison holt bitte Pagel zurück und baut eine neues von Pagel und Vester getragendes Konzept auf!
Nochmal, alles andere als eine morgige Entlassung Faschers wäre fahrlässig und blauäugig bei allem Wunsch nach Kontinuität!!!
Oh mein Gott! Hinter welchen Mond lebst du denn??? Du wünscht dir nicht zufällig auch noch Rydlewicz zurück????
Ja warum einen Trainer zurückholen, der Hansa zweimal erfolgreich betreute und einst den HSV in die Champions League gebracht hat, oder jemanden die Rettung übergeben der es schon 3mal geschafft hat.
Und bevor du kommst und fragst wie es unter Pagel am Ende aussah, ich glaub er war Neunter in der 2.Liga :o !!!!
08.05.2013 - 14:23 Uhr
egal wer der neue wird, wenn er nicht übers wasser laufen kann, wird er ne mittelprächtige drittligatruppe haben und 2-3 jahre minimum in liga 3 verweilen - wenn man ihn denn lässt.
08.05.2013 - 15:11 Uhr
Am besten wäre ein junger, frischer Perspektivtrainer, der wenig kostet und mit Hansa einige Jahre in Liga 3 spielen möchte.
08.05.2013 - 15:13 Uhr
Zitat von SCHWARZER_RABE:
Am besten wäre ein junger, frischer Perspektivtrainer, der wenig kostet und mit Hansa einige Jahre in Liga 3 spielen möchte.
Marc Fascher?!
Am besten wäre ein junger, frischer Perspektivtrainer, der wenig kostet und mit Hansa einige Jahre in Liga 3 spielen möchte.
Marc Fascher?!
10.05.2013 - 13:58 Uhr
Zitat von HansaBoy97:
Meiner Meinung nach bräuchten wir keine Schlaftablette wie Bergmann. So ein Trainer passt einfach nicht zu unserem Verein. Besser wäre ein Peter Hyballa, der die Spieler heiß auf die Saison macht und auch wieder für etwas Aufbrauchsstimmung sorgt. Es muss jemand sein, der den Verein mitreißt. Ein emotionaler Typ, so wie Wollitz in Osnabrück.
Ich denke, niemand sollte ernsthaft glauben, dass ein Trainer wie Mike Büskens, der alle Möglichkeiten hat, einen Erst- oder Zweitligisten zu trainieren, zu uns in die Dritte Liga wechselt. ;)
Genau das sehe ich komplett anders. Wollitz kann erstmal sowieso bleiben wo der Pfeffer wächst. Die besten Zeiten hatte Hansa immer unter ruhigen, sachlichen, nordischen Trainern, die zwar mal für nen guten Spruch auch zu haben sind, aber ihren Fokus nicht nur darauf legen, wie sie in der Außendarstellung ankommen. Stoisch-hanseatisch, das passt. Quasi einen Thomas Schaaf light ...
Meiner Meinung nach bräuchten wir keine Schlaftablette wie Bergmann. So ein Trainer passt einfach nicht zu unserem Verein. Besser wäre ein Peter Hyballa, der die Spieler heiß auf die Saison macht und auch wieder für etwas Aufbrauchsstimmung sorgt. Es muss jemand sein, der den Verein mitreißt. Ein emotionaler Typ, so wie Wollitz in Osnabrück.
Ich denke, niemand sollte ernsthaft glauben, dass ein Trainer wie Mike Büskens, der alle Möglichkeiten hat, einen Erst- oder Zweitligisten zu trainieren, zu uns in die Dritte Liga wechselt. ;)
Genau das sehe ich komplett anders. Wollitz kann erstmal sowieso bleiben wo der Pfeffer wächst. Die besten Zeiten hatte Hansa immer unter ruhigen, sachlichen, nordischen Trainern, die zwar mal für nen guten Spruch auch zu haben sind, aber ihren Fokus nicht nur darauf legen, wie sie in der Außendarstellung ankommen. Stoisch-hanseatisch, das passt. Quasi einen Thomas Schaaf light ...
10.05.2013 - 23:42 Uhr
Wenn man sich Bergmanns Vita ansieht, muss man schon ohne Zweifel feststellen, dass das wie die Faust aufs Auge zu der von Vester passt! Kann mir sehr gut vorstellen, dass die beiden auf einer Wellenlänge liegen.
Nimmt man dazu dann noch die aktuellen Gerüchte, halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass er neuer Hansatrainer wird - in Anbetracht unser derzeitigen Situation wäre er aus meiner Sicht auch ein "Hochkaräter".
Allerdings ist das Umfeld, in das er hier kommt, einfach grausig. Egal, wie er sich verhalten, äußern oder wen er aufstellen wird: es wird nur so vor Besserwissern wimmeln, die alles schlecht machen und keine Ruhe geben werden, bis er weg ist.
Daher plädiere ich dafür, dem Mann einen Dreijahresvertrag zu geben, um klar zu machen, dass die Mannschaftsleistung von den Spielern zu erbringen ist und diese sich dem Trainer und der sportlichen Führung unterzuordnen haben. Und auch als Signal an die Fans: ob ihr wollt oder nicht, dieser Mann bleibt unser Trainer, also unterstützt die Mannschaft, wenn es mal nicht laufen sollte, oder beklagt euch über Fehler, die gemacht werden, aber die sportliche Führung bleibt bestehen und arbeitet mit der Mannschaft an einem Weg aus der Misere. Wäre doch mal eine willkommene Abwechslung zur üblichen Hetzjagd und dem Keil zwischen Verein (inkl. Fans, Spieler, Tradition usw.) und Trainer.
Ruhe und Kontinuität - ein letzter Versuch.
Bergmann bekommt das Vertrauen von Vester und ab dann geht es nur noch um das Sportliche. Läuft es mal nicht, vielleicht auch mal etwas länger, geht es nicht um den Trainer, sondern darum, das im Training abzustellen. Passen Fans die Aufstellungen nicht, haben sie es zu akzeptieren, dass diese Entscheidungen vom Trainer in seiner täglichen Arbeit nunmal so getroffen werden. Sind die Interviews und PKs irgendwem zu flapsig, langweilig, ernst, fröhlich oder zu ruhig, ist das so hinzunehmen und dann guckt man sich das eben nicht mehr an.
Vertrauen und von jedermann ein etwas zurückgenommeneres Ego und angebliches Einschätzungsvermögen der Arbeit des Trainers. Und eine vordergründige Bewertung dessen, was auf auf dem Platz passiert, und derer, die auf dem Platz stehen.
Oder um es kurz zunsagen: weniger schnacken, mehr Fußball in und um den FCH!
Nimmt man dazu dann noch die aktuellen Gerüchte, halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass er neuer Hansatrainer wird - in Anbetracht unser derzeitigen Situation wäre er aus meiner Sicht auch ein "Hochkaräter".
Allerdings ist das Umfeld, in das er hier kommt, einfach grausig. Egal, wie er sich verhalten, äußern oder wen er aufstellen wird: es wird nur so vor Besserwissern wimmeln, die alles schlecht machen und keine Ruhe geben werden, bis er weg ist.
Daher plädiere ich dafür, dem Mann einen Dreijahresvertrag zu geben, um klar zu machen, dass die Mannschaftsleistung von den Spielern zu erbringen ist und diese sich dem Trainer und der sportlichen Führung unterzuordnen haben. Und auch als Signal an die Fans: ob ihr wollt oder nicht, dieser Mann bleibt unser Trainer, also unterstützt die Mannschaft, wenn es mal nicht laufen sollte, oder beklagt euch über Fehler, die gemacht werden, aber die sportliche Führung bleibt bestehen und arbeitet mit der Mannschaft an einem Weg aus der Misere. Wäre doch mal eine willkommene Abwechslung zur üblichen Hetzjagd und dem Keil zwischen Verein (inkl. Fans, Spieler, Tradition usw.) und Trainer.
Ruhe und Kontinuität - ein letzter Versuch.
Bergmann bekommt das Vertrauen von Vester und ab dann geht es nur noch um das Sportliche. Läuft es mal nicht, vielleicht auch mal etwas länger, geht es nicht um den Trainer, sondern darum, das im Training abzustellen. Passen Fans die Aufstellungen nicht, haben sie es zu akzeptieren, dass diese Entscheidungen vom Trainer in seiner täglichen Arbeit nunmal so getroffen werden. Sind die Interviews und PKs irgendwem zu flapsig, langweilig, ernst, fröhlich oder zu ruhig, ist das so hinzunehmen und dann guckt man sich das eben nicht mehr an.
Vertrauen und von jedermann ein etwas zurückgenommeneres Ego und angebliches Einschätzungsvermögen der Arbeit des Trainers. Und eine vordergründige Bewertung dessen, was auf auf dem Platz passiert, und derer, die auf dem Platz stehen.
Oder um es kurz zunsagen: weniger schnacken, mehr Fußball in und um den FCH!
11.05.2013 - 14:18 Uhr
Moin, ich bin neu hier. :)
Ich finde über Leute wie Doll, Loddar, Büskens müssen wir hier gar nicht erst reden - selbst Loddar würde es zur Not noch in einen Zweitliga-Verein schaffen. Mit unserem Budget, unserer schlechten Presse und der sportlichen Situation sind solche Namen absolut unrealistisch. Auch Leute wie Wollitz haben keinen guten Grund zu uns zu kommen (auch wenn ich ihn sehr schätze).
Bergmann lässt bei mir auch ein flaues Gefühl. Lasst uns doch mal gucken, was er bis jetzt so erreicht hat:
Mit Pauli, frisch abgestiegen aus der 2ten Liga wurde er 8ter, 7ter und 6ter in der Regionalliga - mit seiner Kündigung und der Einstellung von Stani kam der Verein dann schlagartig auf Platz 1.
Fazit: Verein stabilisiert aber nicht das Ziel erreicht: Innerhalb von 2-3 Jahren aufzusteigen (ähnlich wie bei uns). Größter Erfolg war Werder im Pokalviertelfinale 3:1 zu besiegen und ins Halbfinale zu kommen. (Das macht doch mal Hoffnung!)
Hannover 96: Ein-Jahres-Vertrag 2010/11. Kündigung nach 3 Niederlagen in Folge, bzw 7 Spielen ohne Sieg. Hat die Mannschaft/den Verein nach Enkes tragischem Tod zusammengehalten. Ist offenbar ein umgänglicher Typ, hat davor und danach weiter für den Verein gearbeitet.
Bochum: Sang- und klanglos gescheitert, wie Funkel vor und Neitzel nach ihm. Aber es kann ja nicht jeder ein Neururer sein.
Auf der Plusseite steht für mich also:
+ Teamplayer
+ Stabilisator (beides wichtig)
+ spielt mit 4-4-2, klassischen, einfachen Offensiv-Fußball, was zumindest in der 3. Liga funktionieren sollte
+ ruhiger Arbeiter
Kritisch seh ich:
- kein Visionär
- kein Mitreißer
- hat bis jetzt keine Mannschaft besser gemacht (wichtigster Punkt)
- Als Trainer vmtl ähnlich limitiert wie Fascher
Ich bin nicht überzeugt. Aber "beggars can't be choosers." Das wir überhaupt nen ehemaligen Bundesligatrainer kriegen ist ja fast ein Wunder. Lieber als ein gescheiterter BuLi-Trainer (á la Wolf) wäre mir aber einer, der in unteren Ligen schon was erreicht hat. Vom Typ her war der Fascher genau richtig, auch wenn es dann nicht funktioniert hat. Hier sollten wir nicht in alte Reflexe verfallen! Lieber jemanden, der unten etwas erreicht hat als jemanden der oben gescheitert ist!
Aber echte Alternativen fallen mir leider auch nicht ein: Vereinsmännern wie Kroos, Hartmann und Finck mag ich das nicht Recht zutrauen - außerdem benötigen wir den frischen Wind. Und die erfolgreichen Regionalliga-Trainer wie zB Thorsten Gutzeit von Holstein Kiel haben dort schon vorzeitig verlängert.
So, jetzt hab ich über den langen Text hier glatt die Hälfte verpasst!
Ich finde über Leute wie Doll, Loddar, Büskens müssen wir hier gar nicht erst reden - selbst Loddar würde es zur Not noch in einen Zweitliga-Verein schaffen. Mit unserem Budget, unserer schlechten Presse und der sportlichen Situation sind solche Namen absolut unrealistisch. Auch Leute wie Wollitz haben keinen guten Grund zu uns zu kommen (auch wenn ich ihn sehr schätze).
Bergmann lässt bei mir auch ein flaues Gefühl. Lasst uns doch mal gucken, was er bis jetzt so erreicht hat:
Mit Pauli, frisch abgestiegen aus der 2ten Liga wurde er 8ter, 7ter und 6ter in der Regionalliga - mit seiner Kündigung und der Einstellung von Stani kam der Verein dann schlagartig auf Platz 1.
Fazit: Verein stabilisiert aber nicht das Ziel erreicht: Innerhalb von 2-3 Jahren aufzusteigen (ähnlich wie bei uns). Größter Erfolg war Werder im Pokalviertelfinale 3:1 zu besiegen und ins Halbfinale zu kommen. (Das macht doch mal Hoffnung!)
Hannover 96: Ein-Jahres-Vertrag 2010/11. Kündigung nach 3 Niederlagen in Folge, bzw 7 Spielen ohne Sieg. Hat die Mannschaft/den Verein nach Enkes tragischem Tod zusammengehalten. Ist offenbar ein umgänglicher Typ, hat davor und danach weiter für den Verein gearbeitet.
Bochum: Sang- und klanglos gescheitert, wie Funkel vor und Neitzel nach ihm. Aber es kann ja nicht jeder ein Neururer sein.
Auf der Plusseite steht für mich also:
+ Teamplayer
+ Stabilisator (beides wichtig)
+ spielt mit 4-4-2, klassischen, einfachen Offensiv-Fußball, was zumindest in der 3. Liga funktionieren sollte
+ ruhiger Arbeiter
Kritisch seh ich:
- kein Visionär
- kein Mitreißer
- hat bis jetzt keine Mannschaft besser gemacht (wichtigster Punkt)
- Als Trainer vmtl ähnlich limitiert wie Fascher
Ich bin nicht überzeugt. Aber "beggars can't be choosers." Das wir überhaupt nen ehemaligen Bundesligatrainer kriegen ist ja fast ein Wunder. Lieber als ein gescheiterter BuLi-Trainer (á la Wolf) wäre mir aber einer, der in unteren Ligen schon was erreicht hat. Vom Typ her war der Fascher genau richtig, auch wenn es dann nicht funktioniert hat. Hier sollten wir nicht in alte Reflexe verfallen! Lieber jemanden, der unten etwas erreicht hat als jemanden der oben gescheitert ist!
Aber echte Alternativen fallen mir leider auch nicht ein: Vereinsmännern wie Kroos, Hartmann und Finck mag ich das nicht Recht zutrauen - außerdem benötigen wir den frischen Wind. Und die erfolgreichen Regionalliga-Trainer wie zB Thorsten Gutzeit von Holstein Kiel haben dort schon vorzeitig verlängert.
So, jetzt hab ich über den langen Text hier glatt die Hälfte verpasst!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kratistos am 11.05.2013 um 14:26 Uhr bearbeitet
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