Taktiktisch
10.08.2003 - 13:30 Uhr
12.02.2012 - 12:59 Uhr
Zitat von adailton:
4-4-2 mit Doppel 6, 4-2-3-1 oder 4-4-2 Raute? Jede Formation hat Vorteile und Nachteile. Wie kann man die Vorteile der drei Formationen bündeln und die Nachteile minimieren?
Die Nachteile des 4-4-2 mit Doppel 6 ist die zahlenmäßige Unterlegenheit im zentralen Mittelfeld. In einem 4-2-3-1 gibt es neben den beiden defensiven Mittelfeldspielern noch einen Offensiven. Das Verhältnis ist zwei zu drei. Das beste System wäre in diesem Fall das 4-4-2 Raute mit vier zentralen Mittelfeldspieler. Ein Spieler auf der „6“. Zwei Spielern auf den Halbpositionen und einem Offensiven Mittelfeldspieler.
Der Nachteil eines Spielsystems mit Raute ist die Unterbesetzung auf den Flügeln. Entweder muss ein Mittelfeldspieler oder einer der Stürmer auf den Flügel ausweichen. Um den offensiven Außenverteidiger zu unterstützen. In den beiden anderen System sind die Flügel immer mit zwei Spielern besetzt.
Ein weiterer Nachteil der 4-4-2 Taktiken sind die Zwei Stürmer Systeme. Bei der Doppel 6 ist einer der beiden Stürmer eine hängende Spitze. In dem System mit der Raute muss einer der Stürmer oft auf den Flügeln aushelfen. Einer Position auf der andere Spielertypen besser aufgehoben sind.
Der Vorteil eines 4-4-2 mit Doppel 6 ist die defensive Kompaktheit mit zwei 4er Ketten. In einem 4-2-3-1 sind die Offensiven Flügel oft mit inverted Stürmern versehen die von den Flügeln in die Mitte ziehen sollen. Stürmer eignen sich aber nicht unbedingt für Defensivaufgaben. Bei der Spielformation mit der Raute sind die Flügel unterbesetzt und daher anfällig.
Eine Bündelung der Vorteile dieser drei Spielsysteme würde also eine Mittelfeldraute und doppelt besetzen Flügeln beinhalten. Dies könnte man mit der Auflösung des zweiten „überflüssigen“ Stürmers in den 4-4-2 Taktikformationen erreichen. Der zweite Spieler wäre einer der beiden Innenverteidiger. Auf dem Papier sieht das wie ein 3-6-1 aus.
Wie könnte auf den Platz aussehen? Die Raute ist vertikal nicht starr, sondern flexibel. Im Mittelfeld besteht die Raute aus einem „6er“, zwei „8ern“ und einer „10“. Defensiv würden sich alle Spieler eine Position zurückfallen lassen. Der „6er“ wird zum Innenverteidiger. Die beiden „8er“ zu einer Doppel 6 und der „10“ zum „8er“
Fallen dann noch die beiden Offensiven Flügelspieler zurück, würden so wieder die beiden 4er Ketten aus dem 4-4-2 mit Doppel 6 entstehen.
Die defensive Spitze in einer Raute ist oft ein zweikampfstarker Spieler. In modernen Fußball wird aber nicht mehr mit Manndeckung sondern mit Raumdeckung gespielt. Seine Zweikampf-Fähigkeiten wären also verschenkt. Rotiert der „10er“ auf eine der beiden Halbposition und ein Spieler auf der Halbposition für den „6er“ in die Innenverteidigung, könnte so der 6er seine Fähigkeiten zwischen den beiden 4er Ketten ausspielen. Die offensive Spitze der Raute wird dann von dem Stürmer übernommen. Die Spielformation wird zu einem 4-1-4-1.
Mit diesem Spielsystem hätte man ein eine kompakte Defensive und in der Offensive zentral mit der Raute eine Überzahl im Mittelfeld und trotzdem doppelt besetzte Flügel.
Bei Hertha BSC könnte die Raute aus Niemeyer als defensive Spitze der Raute. Ottl und Lustenberger auf den Halbposition und Raffael als offensive Spitze bestehen. Die offensiven Flügelpositionen müssen dann noch mit Spielern besetzt werden die Defensiv mitarbeiten.
Deine Ideen sind nicht schlecht. Allerdings merkt man dadurch das die Raute im Mittelfeld ausstirbt.
Ein Grossteil der Gegner spielt mit 2 DMs, also ist der ZOM komplett aus dem Spiel genommen.
Auf den "8er"-Position braucht man 2 Ballschlepper die den Ball zum "10er" tragen oder mit ihm und dem Stürmer ein Dreieck bilden.
Das heisst willst du einen DM ausspielen kann der AV durch den fehlenden Gegenspieler nach innen rücken und den Stürmer doppeln. Durch den zweiten DM wird dann auch der ZOM zugestellt.
Durch die 6 Spieler der gegnerischen Defensive werden die Anspielstationen ziemlich rar. Der Stümer müsste immer lücken reissen, steht aber unter dem Problem das der AV keinen Gegenspieler hat und damit ihm den Raum klein zu machen.
Ohne Flügelspieler oder zumindest besetzten Aussen ist man im Bereich vor der Abwehr zu starr an die Mitte gebunden und die DMs haben leichtes Spiel.
Und die AVs mehr ins Spiel einbinden ist auch nicht möglich da wenn sie weiter nach vorne rücken (bspw. der DM bildet mit den IVs eine 3er Abwehr) haben wir den Raum vor der Abwehr und den AVs aufgegeben, der mit einem 4-2-3-1 bspw. perfekt ausgenutzt werden kann.
Spielt man mit einer flachen Viererkette im Mittelfeld ist man im Aufbauspiel viel flexibler.
In der Offensive spielt man dann ein 4-2-2-2 die dann so aussehen kann.
-------ST-------
LM--------RZM-
-----LZM------- (andere Positionen habe ich einfach ausgelassen)
Durch den LM hat man dann den AV gebunden. Wenn der Aussenspieler angespielt wird, muss der DM seine Position auflösen sonst wird er ausgespielt. Somit öffnet sich dann der Raum zwischen der Abwehr und dem zweiten DM. Denn der St kann nach aussen ziehen und dort den freien Raum nutzen. Man braucht aber dort auch einen St der mehr den "9,5er" geben kann und lücken reisst.
M.E. ist das der grösste Vorteil eines flachen 4-4-2 einer Raute gegenüber.
4-4-2 mit Doppel 6, 4-2-3-1 oder 4-4-2 Raute? Jede Formation hat Vorteile und Nachteile. Wie kann man die Vorteile der drei Formationen bündeln und die Nachteile minimieren?
Die Nachteile des 4-4-2 mit Doppel 6 ist die zahlenmäßige Unterlegenheit im zentralen Mittelfeld. In einem 4-2-3-1 gibt es neben den beiden defensiven Mittelfeldspielern noch einen Offensiven. Das Verhältnis ist zwei zu drei. Das beste System wäre in diesem Fall das 4-4-2 Raute mit vier zentralen Mittelfeldspieler. Ein Spieler auf der „6“. Zwei Spielern auf den Halbpositionen und einem Offensiven Mittelfeldspieler.
Der Nachteil eines Spielsystems mit Raute ist die Unterbesetzung auf den Flügeln. Entweder muss ein Mittelfeldspieler oder einer der Stürmer auf den Flügel ausweichen. Um den offensiven Außenverteidiger zu unterstützen. In den beiden anderen System sind die Flügel immer mit zwei Spielern besetzt.
Ein weiterer Nachteil der 4-4-2 Taktiken sind die Zwei Stürmer Systeme. Bei der Doppel 6 ist einer der beiden Stürmer eine hängende Spitze. In dem System mit der Raute muss einer der Stürmer oft auf den Flügeln aushelfen. Einer Position auf der andere Spielertypen besser aufgehoben sind.
Der Vorteil eines 4-4-2 mit Doppel 6 ist die defensive Kompaktheit mit zwei 4er Ketten. In einem 4-2-3-1 sind die Offensiven Flügel oft mit inverted Stürmern versehen die von den Flügeln in die Mitte ziehen sollen. Stürmer eignen sich aber nicht unbedingt für Defensivaufgaben. Bei der Spielformation mit der Raute sind die Flügel unterbesetzt und daher anfällig.
Eine Bündelung der Vorteile dieser drei Spielsysteme würde also eine Mittelfeldraute und doppelt besetzen Flügeln beinhalten. Dies könnte man mit der Auflösung des zweiten „überflüssigen“ Stürmers in den 4-4-2 Taktikformationen erreichen. Der zweite Spieler wäre einer der beiden Innenverteidiger. Auf dem Papier sieht das wie ein 3-6-1 aus.
Wie könnte auf den Platz aussehen? Die Raute ist vertikal nicht starr, sondern flexibel. Im Mittelfeld besteht die Raute aus einem „6er“, zwei „8ern“ und einer „10“. Defensiv würden sich alle Spieler eine Position zurückfallen lassen. Der „6er“ wird zum Innenverteidiger. Die beiden „8er“ zu einer Doppel 6 und der „10“ zum „8er“
Fallen dann noch die beiden Offensiven Flügelspieler zurück, würden so wieder die beiden 4er Ketten aus dem 4-4-2 mit Doppel 6 entstehen.
Die defensive Spitze in einer Raute ist oft ein zweikampfstarker Spieler. In modernen Fußball wird aber nicht mehr mit Manndeckung sondern mit Raumdeckung gespielt. Seine Zweikampf-Fähigkeiten wären also verschenkt. Rotiert der „10er“ auf eine der beiden Halbposition und ein Spieler auf der Halbposition für den „6er“ in die Innenverteidigung, könnte so der 6er seine Fähigkeiten zwischen den beiden 4er Ketten ausspielen. Die offensive Spitze der Raute wird dann von dem Stürmer übernommen. Die Spielformation wird zu einem 4-1-4-1.
Mit diesem Spielsystem hätte man ein eine kompakte Defensive und in der Offensive zentral mit der Raute eine Überzahl im Mittelfeld und trotzdem doppelt besetzte Flügel.
Bei Hertha BSC könnte die Raute aus Niemeyer als defensive Spitze der Raute. Ottl und Lustenberger auf den Halbposition und Raffael als offensive Spitze bestehen. Die offensiven Flügelpositionen müssen dann noch mit Spielern besetzt werden die Defensiv mitarbeiten.
Deine Ideen sind nicht schlecht. Allerdings merkt man dadurch das die Raute im Mittelfeld ausstirbt.
Ein Grossteil der Gegner spielt mit 2 DMs, also ist der ZOM komplett aus dem Spiel genommen.
Auf den "8er"-Position braucht man 2 Ballschlepper die den Ball zum "10er" tragen oder mit ihm und dem Stürmer ein Dreieck bilden.
Das heisst willst du einen DM ausspielen kann der AV durch den fehlenden Gegenspieler nach innen rücken und den Stürmer doppeln. Durch den zweiten DM wird dann auch der ZOM zugestellt.
Durch die 6 Spieler der gegnerischen Defensive werden die Anspielstationen ziemlich rar. Der Stümer müsste immer lücken reissen, steht aber unter dem Problem das der AV keinen Gegenspieler hat und damit ihm den Raum klein zu machen.
Ohne Flügelspieler oder zumindest besetzten Aussen ist man im Bereich vor der Abwehr zu starr an die Mitte gebunden und die DMs haben leichtes Spiel.
Und die AVs mehr ins Spiel einbinden ist auch nicht möglich da wenn sie weiter nach vorne rücken (bspw. der DM bildet mit den IVs eine 3er Abwehr) haben wir den Raum vor der Abwehr und den AVs aufgegeben, der mit einem 4-2-3-1 bspw. perfekt ausgenutzt werden kann.
Spielt man mit einer flachen Viererkette im Mittelfeld ist man im Aufbauspiel viel flexibler.
In der Offensive spielt man dann ein 4-2-2-2 die dann so aussehen kann.
-------ST-------
LM--------RZM-
-----LZM------- (andere Positionen habe ich einfach ausgelassen)
Durch den LM hat man dann den AV gebunden. Wenn der Aussenspieler angespielt wird, muss der DM seine Position auflösen sonst wird er ausgespielt. Somit öffnet sich dann der Raum zwischen der Abwehr und dem zweiten DM. Denn der St kann nach aussen ziehen und dort den freien Raum nutzen. Man braucht aber dort auch einen St der mehr den "9,5er" geben kann und lücken reisst.
M.E. ist das der grösste Vorteil eines flachen 4-4-2 einer Raute gegenüber.
12.02.2012 - 21:37 Uhr
Zitat von Kevinho123:
Deine Ideen sind nicht schlecht. Allerdings merkt man dadurch das die Raute im Mittelfeld ausstirbt.
Ein Grossteil der Gegner spielt mit 2 DMs, also ist der ZOM komplett aus dem Spiel genommen.
Auf den "8er"-Position braucht man 2 Ballschlepper die den Ball zum "10er" tragen oder mit ihm und dem Stürmer ein Dreieck bilden.
Das heisst willst du einen DM ausspielen kann der AV durch den fehlenden Gegenspieler nach innen rücken und den Stürmer doppeln. Durch den zweiten DM wird dann auch der ZOM zugestellt.
Durch die 6 Spieler der gegnerischen Defensive werden die Anspielstationen ziemlich rar. Der Stümer müsste immer lücken reissen, steht aber unter dem Problem das der AV keinen Gegenspieler hat und damit ihm den Raum klein zu machen.
Ohne Flügelspieler oder zumindest besetzten Aussen ist man im Bereich vor der Abwehr zu starr an die Mitte gebunden und die DMs haben leichtes Spiel.
Und die AVs mehr ins Spiel einbinden ist auch nicht möglich da wenn sie weiter nach vorne rücken (bspw. der DM bildet mit den IVs eine 3er Abwehr) haben wir den Raum vor der Abwehr und den AVs aufgegeben, der mit einem 4-2-3-1 bspw. perfekt ausgenutzt werden kann.
Spielt man mit einer flachen Viererkette im Mittelfeld ist man im Aufbauspiel viel flexibler.
In der Offensive spielt man dann ein 4-2-2-2 die dann so aussehen kann.
-------ST-------
LM--------RZM-
-----LZM------- (andere Positionen habe ich einfach ausgelassen)
Durch den LM hat man dann den AV gebunden. Wenn der Aussenspieler angespielt wird, muss der DM seine Position auflösen sonst wird er ausgespielt. Somit öffnet sich dann der Raum zwischen der Abwehr und dem zweiten DM. Denn der St kann nach aussen ziehen und dort den freien Raum nutzen. Man braucht aber dort auch einen St der mehr den "9,5er" geben kann und lücken reisst.
M.E. ist das der grösste Vorteil eines flachen 4-4-2 einer Raute gegenüber.
Ich verstehe ab dem vierten Absatz dein Posting nicht :-) Ich erkläre die wie ich das meinte:
Eine Raute mit Doppelt besetzen Flügeln würde auf dem Papier so aussehen:
--------ST--------
OL---- OZ----OR
-----ZM--ZM----
--------DM--------
VL-----VZ-----VR
In der Defensive würde die vereinfachte Aufstellung so aussehen:
------------------
-------- ST------
--------OZ--------
OL--ZM--ZM--OR
VL--VZ--DM--VR
Desweiteren habe ich die Möglichkeit beschrieben, wie sich ein Spieler zwischen die beiden 4er Ketten fallen lässt. Der Spieler auf der ST Position würde dann zwischen den beiden 4er Ketten sein.
Dein Problem mit den fehlenden Anspiel Stationen hat man immer wenn eine Mannschaft mit dem modernen 6 Defensive 4 Offensive agiert. Bei einem 4-2-3-1 sieht das so aus: X = angreifende Mannschaft o verteidigende Mannschaft.
o--oxo--o
x--oxo--x
-----------
Die zahlenmäßige Unterlegenheit wird durch individuelle Einzelaktionen und oder nachrückende Defensivspieler ausgeglichen.
Vor ein paar Wochen hatte ich die Überlegung gehabt auf nominelle Stürmer zu verzichten und nur mit Offensiven Mittelfeldspielern zu spielen.
o--o---o--o
--xo---xo--
x----------x
o---xox---o
x---xox---x
Die Passwege von der Defensive in Mannschaft o in die Offensive sind zugestellt. Mannschaft x besitzt sechs Mittelfeldspieler und sollte so das Mittelfeld kontrollieren. Die Zentralen Offensivkräfte sind gedoppelt. Und bei Angriffen über die Flügel ist das Verhältnis 3-5. Theoretisch könnte dann ein zentraler defensiver Spieler von Team x ins Mittelfeld aufrücken um auf dem Flügel die Unterzahl auszugleichen.
Die Defensive von Mannschaft o dürfte aufrücken. Rücken dann noch die offensiven Flügel von x nach vorne ergibt sich folgendes Bild.
--------------
ox-xo-ox-xo
----o---o----
Die 4er Kette spielt Mann gegen Mann. Und der Raum zwischen Abwehrkette und Tor ist groß. Ideal für schnelle Offensivspieler die mit einem Schnittstellen Pass in Szene gesetzt werden. Wird so ein Pass nicht von der Abwehr o abgefangen ist es sehr schwer einen Spieler zu stoppen. Wird aber so ein Pass abgefangen steht Team o einer Überzahl von Defensivspielern gegenüber. Die eigene Defensive ist in dieser durch vier Spieler x gebunden.
Theoretisch könnten ein oder zwei Spieler bei diesem Modell im Abseits stehen. Bekommt ein anderer offensiver Mitspieler den Pass wird das passive Abseits aufgehoben so lange der sich im Abseits befindliche Spieler nicht steil geschickt wird. So könnten zwei oder drei Spieler frei vor dem Torhüter auftauchen.
Deine Ideen sind nicht schlecht. Allerdings merkt man dadurch das die Raute im Mittelfeld ausstirbt.
Ein Grossteil der Gegner spielt mit 2 DMs, also ist der ZOM komplett aus dem Spiel genommen.
Auf den "8er"-Position braucht man 2 Ballschlepper die den Ball zum "10er" tragen oder mit ihm und dem Stürmer ein Dreieck bilden.
Das heisst willst du einen DM ausspielen kann der AV durch den fehlenden Gegenspieler nach innen rücken und den Stürmer doppeln. Durch den zweiten DM wird dann auch der ZOM zugestellt.
Durch die 6 Spieler der gegnerischen Defensive werden die Anspielstationen ziemlich rar. Der Stümer müsste immer lücken reissen, steht aber unter dem Problem das der AV keinen Gegenspieler hat und damit ihm den Raum klein zu machen.
Ohne Flügelspieler oder zumindest besetzten Aussen ist man im Bereich vor der Abwehr zu starr an die Mitte gebunden und die DMs haben leichtes Spiel.
Und die AVs mehr ins Spiel einbinden ist auch nicht möglich da wenn sie weiter nach vorne rücken (bspw. der DM bildet mit den IVs eine 3er Abwehr) haben wir den Raum vor der Abwehr und den AVs aufgegeben, der mit einem 4-2-3-1 bspw. perfekt ausgenutzt werden kann.
Spielt man mit einer flachen Viererkette im Mittelfeld ist man im Aufbauspiel viel flexibler.
In der Offensive spielt man dann ein 4-2-2-2 die dann so aussehen kann.
-------ST-------
LM--------RZM-
-----LZM------- (andere Positionen habe ich einfach ausgelassen)
Durch den LM hat man dann den AV gebunden. Wenn der Aussenspieler angespielt wird, muss der DM seine Position auflösen sonst wird er ausgespielt. Somit öffnet sich dann der Raum zwischen der Abwehr und dem zweiten DM. Denn der St kann nach aussen ziehen und dort den freien Raum nutzen. Man braucht aber dort auch einen St der mehr den "9,5er" geben kann und lücken reisst.
M.E. ist das der grösste Vorteil eines flachen 4-4-2 einer Raute gegenüber.
Ich verstehe ab dem vierten Absatz dein Posting nicht :-) Ich erkläre die wie ich das meinte:
Eine Raute mit Doppelt besetzen Flügeln würde auf dem Papier so aussehen:
--------ST--------
OL---- OZ----OR
-----ZM--ZM----
--------DM--------
VL-----VZ-----VR
In der Defensive würde die vereinfachte Aufstellung so aussehen:
------------------
-------- ST------
--------OZ--------
OL--ZM--ZM--OR
VL--VZ--DM--VR
Desweiteren habe ich die Möglichkeit beschrieben, wie sich ein Spieler zwischen die beiden 4er Ketten fallen lässt. Der Spieler auf der ST Position würde dann zwischen den beiden 4er Ketten sein.
Dein Problem mit den fehlenden Anspiel Stationen hat man immer wenn eine Mannschaft mit dem modernen 6 Defensive 4 Offensive agiert. Bei einem 4-2-3-1 sieht das so aus: X = angreifende Mannschaft o verteidigende Mannschaft.
o--oxo--o
x--oxo--x
-----------
Die zahlenmäßige Unterlegenheit wird durch individuelle Einzelaktionen und oder nachrückende Defensivspieler ausgeglichen.
Vor ein paar Wochen hatte ich die Überlegung gehabt auf nominelle Stürmer zu verzichten und nur mit Offensiven Mittelfeldspielern zu spielen.
o--o---o--o
--xo---xo--
x----------x
o---xox---o
x---xox---x
Die Passwege von der Defensive in Mannschaft o in die Offensive sind zugestellt. Mannschaft x besitzt sechs Mittelfeldspieler und sollte so das Mittelfeld kontrollieren. Die Zentralen Offensivkräfte sind gedoppelt. Und bei Angriffen über die Flügel ist das Verhältnis 3-5. Theoretisch könnte dann ein zentraler defensiver Spieler von Team x ins Mittelfeld aufrücken um auf dem Flügel die Unterzahl auszugleichen.
Die Defensive von Mannschaft o dürfte aufrücken. Rücken dann noch die offensiven Flügel von x nach vorne ergibt sich folgendes Bild.
--------------
ox-xo-ox-xo
----o---o----
Die 4er Kette spielt Mann gegen Mann. Und der Raum zwischen Abwehrkette und Tor ist groß. Ideal für schnelle Offensivspieler die mit einem Schnittstellen Pass in Szene gesetzt werden. Wird so ein Pass nicht von der Abwehr o abgefangen ist es sehr schwer einen Spieler zu stoppen. Wird aber so ein Pass abgefangen steht Team o einer Überzahl von Defensivspielern gegenüber. Die eigene Defensive ist in dieser durch vier Spieler x gebunden.
Theoretisch könnten ein oder zwei Spieler bei diesem Modell im Abseits stehen. Bekommt ein anderer offensiver Mitspieler den Pass wird das passive Abseits aufgehoben so lange der sich im Abseits befindliche Spieler nicht steil geschickt wird. So könnten zwei oder drei Spieler frei vor dem Torhüter auftauchen.
17.02.2012 - 16:01 Uhr
ich versuche mich mal mit dem aktuellen Personal und meine Eindrücke aus SKY
Das Hauptproblem sehe ich beiM Spielaufbau und beim Umschalten. Gerne würde ich aus einer stabilen Abwehr schnell nach vorne spielen lassen können.
Hier ist mal die Ausgangssituation (Bastians und Ronny können sich abwechseln)
...............................Kraft..............................
Lell..........Hubník...............Neumann..Bastians
Ebert......Lustenberger....Raffael..........Ronny
.............Ramos..........Lasogga...................
Deffensiv könnte es dann so aussehen
...............................Kraft....................................................
Lell..........Hubník...............Neumann..Bastians.........Ronny
Ebert.........................Lustenberger.......................Ramos.
.................................Raffael...................................
.............................Lasogga..........................................
Raffael soll den ball halten können bis die anderen Spieler schnell nachgerückt sind und diese durch kluge Pässe in Aktion bringen
Offensiv könnte es so aussehen:
...............................Kraft..............................
.............Lell..........Hubník...............Neumann..
.........................Lustenberger............Bastians
Ebert................................................Ronny
........................Raffael................................
.............Ramos..........Lasogga...................
Bastians bisschen vorgeschoben weil er offensiver als Lell als AV spielen soll
Das Hauptproblem sehe ich beiM Spielaufbau und beim Umschalten. Gerne würde ich aus einer stabilen Abwehr schnell nach vorne spielen lassen können.
Hier ist mal die Ausgangssituation (Bastians und Ronny können sich abwechseln)
...............................Kraft..............................
Lell..........Hubník...............Neumann..Bastians
Ebert......Lustenberger....Raffael..........Ronny
.............Ramos..........Lasogga...................
Deffensiv könnte es dann so aussehen
...............................Kraft....................................................
Lell..........Hubník...............Neumann..Bastians.........Ronny
Ebert.........................Lustenberger.......................Ramos.
.................................Raffael...................................
.............................Lasogga..........................................
Raffael soll den ball halten können bis die anderen Spieler schnell nachgerückt sind und diese durch kluge Pässe in Aktion bringen
Offensiv könnte es so aussehen:
...............................Kraft..............................
.............Lell..........Hubník...............Neumann..
.........................Lustenberger............Bastians
Ebert................................................Ronny
........................Raffael................................
.............Ramos..........Lasogga...................
Bastians bisschen vorgeschoben weil er offensiver als Lell als AV spielen soll
17.02.2012 - 16:17 Uhr
Dein Offensivspiel passt nicht zu deinem schnellen Umschaltprozess.
Bei Konter kann nicht Lell hinten bleiben und einrücken, wenn dann muss Lustenberger eins nach hinten rücken.
Geht Ebert nach vorne und Lell rückt ein, ist aus Gegnersicht der linke Flügel blank.
Und ehrlich, Ebert verliert gerne mal den Ball.
Wenn Lustenberger sich zurückfallen lässt macht es Sinn, da die Seiten dicht sind und wir in der Mitte kein Überzahlspiel zulassen.
Bei Konter kann nicht Lell hinten bleiben und einrücken, wenn dann muss Lustenberger eins nach hinten rücken.
Geht Ebert nach vorne und Lell rückt ein, ist aus Gegnersicht der linke Flügel blank.
Und ehrlich, Ebert verliert gerne mal den Ball.
Wenn Lustenberger sich zurückfallen lässt macht es Sinn, da die Seiten dicht sind und wir in der Mitte kein Überzahlspiel zulassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tempus am 17.02.2012 um 16:17 Uhr bearbeitet
17.02.2012 - 16:24 Uhr
Zitat von Tempus:
Dein Offensivspiel passt nicht zu deinem schnellen Umschaltprozess.
Bei Konter kann nicht Lell hinten bleiben und einrücken, wenn dann muss Lustenberger eins nach hinten rücken.
Geht Ebert nach vorne und Lell rückt ein, ist aus Gegnersicht der linke Flügel blank.
Und ehrlich, Ebert verliert gerne mal den Ball.
Wenn Lustenberger sich zurückfallen lässt macht es Sinn, da die Seiten dicht sind und wir in der Mitte kein Überzahlspiel zulassen.
ja stimmt an das Problem auf den rechten Flügel habe ich nicht gedacht :)
Dein Offensivspiel passt nicht zu deinem schnellen Umschaltprozess.
Bei Konter kann nicht Lell hinten bleiben und einrücken, wenn dann muss Lustenberger eins nach hinten rücken.
Geht Ebert nach vorne und Lell rückt ein, ist aus Gegnersicht der linke Flügel blank.
Und ehrlich, Ebert verliert gerne mal den Ball.
Wenn Lustenberger sich zurückfallen lässt macht es Sinn, da die Seiten dicht sind und wir in der Mitte kein Überzahlspiel zulassen.
ja stimmt an das Problem auf den rechten Flügel habe ich nicht gedacht :)
17.02.2012 - 17:57 Uhr
Quelle: www.immerhertha.de
Immerhertha zieht gegen Meister Dortmund den Joker Morales
Die immerhertha-Aufstellung:
- – - – - – - – - – - – - Kraft – - – -
Janker – - – Hubnik – - – - Mijatovic – - – Kobiashvili
- – - – - – - – Niemeyer – - - Raffael – -
Ebert – - – - – - – - – Morales – - – - – - – - Bastians
————— Ramos – - – - – -
Schöner Artikel heute bei immerhertha.de und eine interessante Aufstellung/ Ausrichtung für das Dortmundspiel...
Die immerhertha-Aufstellung:
- – - – - – - – - – - – - Kraft – - – -
Janker – - – Hubnik – - – - Mijatovic – - – Kobiashvili
- – - – - – - – Niemeyer – - - Raffael – -
Ebert – - – - – - – - – Morales – - – - – - – - Bastians
————— Ramos – - – - – -
17.02.2012 - 18:01 Uhr
Zitat von herthaforlife:
Schöner Artikel heute bei immerhertha.de und eine interessante Aufstellung/ Ausrichtung für das Dortmundspiel...
Siehe ST-Thread... ;) und ich frage mich wirklich wie man darauf kommt den DM/RM/RV Morales offensiv (als 10 oder was auch immer) aufzustellen und Raffael ins DM. Das hat er zwar recht gut gemacht, wenn es dazu kam aber dennoch aus meiner Sicht widersinnig.
Schöner Artikel heute bei immerhertha.de und eine interessante Aufstellung/ Ausrichtung für das Dortmundspiel...
Siehe ST-Thread... ;) und ich frage mich wirklich wie man darauf kommt den DM/RM/RV Morales offensiv (als 10 oder was auch immer) aufzustellen und Raffael ins DM. Das hat er zwar recht gut gemacht, wenn es dazu kam aber dennoch aus meiner Sicht widersinnig.
17.02.2012 - 18:13 Uhr
Zitat von randberliner:
Zitat von herthaforlife:
Schöner Artikel heute bei immerhertha.de und eine interessante Aufstellung/ Ausrichtung für das Dortmundspiel...
Siehe ST-Thread... ;) und ich frage mich wirklich wie man darauf kommt den DM/RM/RV Morales offensiv (als 10 oder was auch immer) aufzustellen und Raffael ins DM. Das hat er zwar recht gut gemacht, wenn es dazu kam aber dennoch aus meiner Sicht widersinnig.
Widersinnig würde ich es jetzt nicht nennen aber durchaus gewagt... denke das Raffa bewiesen hat das er auch robust die 6er Position ausfüllen und trotzdem kreative Ansätze ins Spiel einbringen kann. Ob das jetzt gegen Dortmund machbar erscheint, kann wohl eher Tretschok einschätzen der als Gegenpart, den jungen Morales wie im Artikel benannt, schon in der Zentrale hat spielen sehen... Sieht auf den ersten Blick nach sehr viel Verantwortung für den Jungspund aus (vielleicht zu viel)... allerdings wird der Schwerpunkt des Kreativspiels wohl auch weiterhin bei Raffa zu suchen sein.
Zitat von herthaforlife:
Schöner Artikel heute bei immerhertha.de und eine interessante Aufstellung/ Ausrichtung für das Dortmundspiel...
Siehe ST-Thread... ;) und ich frage mich wirklich wie man darauf kommt den DM/RM/RV Morales offensiv (als 10 oder was auch immer) aufzustellen und Raffael ins DM. Das hat er zwar recht gut gemacht, wenn es dazu kam aber dennoch aus meiner Sicht widersinnig.
Widersinnig würde ich es jetzt nicht nennen aber durchaus gewagt... denke das Raffa bewiesen hat das er auch robust die 6er Position ausfüllen und trotzdem kreative Ansätze ins Spiel einbringen kann. Ob das jetzt gegen Dortmund machbar erscheint, kann wohl eher Tretschok einschätzen der als Gegenpart, den jungen Morales wie im Artikel benannt, schon in der Zentrale hat spielen sehen... Sieht auf den ersten Blick nach sehr viel Verantwortung für den Jungspund aus (vielleicht zu viel)... allerdings wird der Schwerpunkt des Kreativspiels wohl auch weiterhin bei Raffa zu suchen sein.
17.02.2012 - 18:47 Uhr
Zitat von herthaforlife:
Zitat von randberliner:
Zitat von herthaforlife:
Schöner Artikel heute bei immerhertha.de und eine interessante Aufstellung/ Ausrichtung für das Dortmundspiel...
Siehe ST-Thread... ;) und ich frage mich wirklich wie man darauf kommt den DM/RM/RV Morales offensiv (als 10 oder was auch immer) aufzustellen und Raffael ins DM. Das hat er zwar recht gut gemacht, wenn es dazu kam aber dennoch aus meiner Sicht widersinnig.
Widersinnig würde ich es jetzt nicht nennen aber durchaus gewagt... denke das Raffa bewiesen hat das er auch robust die 6er Position ausfüllen und trotzdem kreative Ansätze ins Spiel einbringen kann. Ob das jetzt gegen Dortmund machbar erscheint, kann wohl eher Tretschok einschätzen der als Gegenpart, den jungen Morales wie im Artikel benannt, schon in der Zentrale hat spielen sehen... Sieht auf den ersten Blick nach sehr viel Verantwortung für den Jungspund aus (vielleicht zu viel)... allerdings wird der Schwerpunkt des Kreativspiels wohl auch weiterhin bei Raffa zu suchen sein.
Die Kreativität in den modernen System kommt doch sowieso nicht mehr von "der 10er-Position". Die kommt aus dem Defensiven Mittelfeld, weil jedes Team mittlerweile mit Doppelsechs agiert und so die 10 ausschalten kann...
Deswegen wäre Raffa aus der Tiefe sicherlich mehr Wert als auf der 10...
Und auf der 10 muss ein Spieler agieren, der schnell auf den Beinen ist und Situationen schnell erfassen kann und dazu noch präzise Pässe spielen kann...
Passt m. E. genau auf Morales!
Wäre auf jeden Fall einen Versuch wert, denn gegen den BVB kann man machen, was man will... Ein besseres Spiel für Experimente gibts ja gar nicht...
Zitat von randberliner:
Zitat von herthaforlife:
Schöner Artikel heute bei immerhertha.de und eine interessante Aufstellung/ Ausrichtung für das Dortmundspiel...
Siehe ST-Thread... ;) und ich frage mich wirklich wie man darauf kommt den DM/RM/RV Morales offensiv (als 10 oder was auch immer) aufzustellen und Raffael ins DM. Das hat er zwar recht gut gemacht, wenn es dazu kam aber dennoch aus meiner Sicht widersinnig.
Widersinnig würde ich es jetzt nicht nennen aber durchaus gewagt... denke das Raffa bewiesen hat das er auch robust die 6er Position ausfüllen und trotzdem kreative Ansätze ins Spiel einbringen kann. Ob das jetzt gegen Dortmund machbar erscheint, kann wohl eher Tretschok einschätzen der als Gegenpart, den jungen Morales wie im Artikel benannt, schon in der Zentrale hat spielen sehen... Sieht auf den ersten Blick nach sehr viel Verantwortung für den Jungspund aus (vielleicht zu viel)... allerdings wird der Schwerpunkt des Kreativspiels wohl auch weiterhin bei Raffa zu suchen sein.
Die Kreativität in den modernen System kommt doch sowieso nicht mehr von "der 10er-Position". Die kommt aus dem Defensiven Mittelfeld, weil jedes Team mittlerweile mit Doppelsechs agiert und so die 10 ausschalten kann...
Deswegen wäre Raffa aus der Tiefe sicherlich mehr Wert als auf der 10...
Und auf der 10 muss ein Spieler agieren, der schnell auf den Beinen ist und Situationen schnell erfassen kann und dazu noch präzise Pässe spielen kann...
Passt m. E. genau auf Morales!
Wäre auf jeden Fall einen Versuch wert, denn gegen den BVB kann man machen, was man will... Ein besseres Spiel für Experimente gibts ja gar nicht...
31.03.2012 - 15:32 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Babbel 2.0
Hertha hat das passende System gefunden
Nach Wochen personeller und taktischer Experimente scheint Hertha BSC jetzt ins Spiel zurückgefunden zu haben. Otto Rehhagel und sein Trainerteam sind zum bewährten Spielsystem der Vorrunde zurückgekehrt.
(...)
Nachdem die vergangenen Wochen von taktischen und personellen Experimenten geprägt waren, scheint Hertha jetzt ein passendes System gefunden zu haben. Das ständige Hin und Her hat der Mannschaft nicht gut getan. Es konnte aber auch gar nicht ausbleiben, wenn alle paar Wochen ein neuer Trainer die Mannschaft mit neuen Ideen behelligt und sich erst einmal einen Überblick über die vorhandenen Möglichkeiten verschaffen muss. Otto Rehhagel zum Beispiel hat in fünf Spielen fünf verschiedene Formationen aufgeboten – zum Teil gezwungenermaßen, weil ihm wegen Sperren und Verletzungen nicht alle Spieler zur Verfügung standen; zum Teil aber auch selbstverschuldet, wie gegen die Bayern (0:6), als er sowohl bei Taktik (4-1-4-1) als auch Personal (Perdedaj als Rechtsverteidiger, Raffael als einzige Spitze) ungewöhnliche Lösungen gewählt hat. Von der Idee, Perdedaj als Gegenspieler von Franck Ribéry aufzubieten, war Rehhagel vor dem Spiel vehement abgeraten worden.
Die Rückkehr zur gewohnten und bewährten Ordnung der alles in allem erfolgreichen Vorrunde hat der Mannschaft sichtlich gut getan. „Warum sollen wir das auseinanderreißen, was sehr gut funktioniert hat?“, fragt Co-Trainer René Tretschok. Auch personell gab es die größtmögliche Übereinstimmung zur Hinserie. Lewan Kobiaschwili, den Rehhagel als Linksverteidiger als verschenkt bezeichnet hatte, sollte auf genau diese Position zurückkehren. Allein wegen des kurzfristigen Ausfalls von Andreas Ottl spielte der Georgier dann doch wieder im defensiven Mittelfeld (was im Übrigen nicht zu Herthas Schaden war).
Der Auftritt in Mainz nährt die Hoffnung, dass Hertha gerade noch rechtzeitig zum Saisonfinale sowohl taktisch als auch personell eine stabile Ordnung gefunden hat. Im Abstiegskampf ist es wichtig, die Komplexität des Spiels so weit zu reduzieren, dass die Spieler klare Handlungsmuster besitzen, denen sie ohne größeres Nachdenken folgen können. Das Spiel, das Hertha in Mainz spielen konnte, kam den Qualitäten der Mannschaft entgegen. „Unser Offensivspiel hat sehr gut funktioniert“, sagt Lewan Kobiaschwili.
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Es lag – so paradox das klingen mag – vor allem an Herthas dichter Defensive. Dadurch dass die Berliner so tief standen, lockten sie die Mainzer gewissermaßen aus der Deckung. Bei Ballgewinn eröffnete sich Raffael und Adrian Ramos dadurch die ganze Weite des Spielfelds, die sie dann ohne Schnörkel durchmessen konnten. „Wir wollten die Wege für die Jungs ein bisschen einfacher gestalten“, sagt Tretschok. Vor allem Ramos liegt das geradlinige Spiel weit mehr als der Kombinationsfußball auf engem Raum.
Gegen die Wolfsburger, die für die Qualifikation zur Europa League Siege brauchen, bietet sich heute eine ähnliche Herangehensweise an – obwohl Hertha zu Hause spielt.(...)
ha, ho, he
Hertha hat das passende System gefunden
Nach Wochen personeller und taktischer Experimente scheint Hertha BSC jetzt ins Spiel zurückgefunden zu haben. Otto Rehhagel und sein Trainerteam sind zum bewährten Spielsystem der Vorrunde zurückgekehrt.
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Nachdem die vergangenen Wochen von taktischen und personellen Experimenten geprägt waren, scheint Hertha jetzt ein passendes System gefunden zu haben. Das ständige Hin und Her hat der Mannschaft nicht gut getan. Es konnte aber auch gar nicht ausbleiben, wenn alle paar Wochen ein neuer Trainer die Mannschaft mit neuen Ideen behelligt und sich erst einmal einen Überblick über die vorhandenen Möglichkeiten verschaffen muss. Otto Rehhagel zum Beispiel hat in fünf Spielen fünf verschiedene Formationen aufgeboten – zum Teil gezwungenermaßen, weil ihm wegen Sperren und Verletzungen nicht alle Spieler zur Verfügung standen; zum Teil aber auch selbstverschuldet, wie gegen die Bayern (0:6), als er sowohl bei Taktik (4-1-4-1) als auch Personal (Perdedaj als Rechtsverteidiger, Raffael als einzige Spitze) ungewöhnliche Lösungen gewählt hat. Von der Idee, Perdedaj als Gegenspieler von Franck Ribéry aufzubieten, war Rehhagel vor dem Spiel vehement abgeraten worden.
Die Rückkehr zur gewohnten und bewährten Ordnung der alles in allem erfolgreichen Vorrunde hat der Mannschaft sichtlich gut getan. „Warum sollen wir das auseinanderreißen, was sehr gut funktioniert hat?“, fragt Co-Trainer René Tretschok. Auch personell gab es die größtmögliche Übereinstimmung zur Hinserie. Lewan Kobiaschwili, den Rehhagel als Linksverteidiger als verschenkt bezeichnet hatte, sollte auf genau diese Position zurückkehren. Allein wegen des kurzfristigen Ausfalls von Andreas Ottl spielte der Georgier dann doch wieder im defensiven Mittelfeld (was im Übrigen nicht zu Herthas Schaden war).
Der Auftritt in Mainz nährt die Hoffnung, dass Hertha gerade noch rechtzeitig zum Saisonfinale sowohl taktisch als auch personell eine stabile Ordnung gefunden hat. Im Abstiegskampf ist es wichtig, die Komplexität des Spiels so weit zu reduzieren, dass die Spieler klare Handlungsmuster besitzen, denen sie ohne größeres Nachdenken folgen können. Das Spiel, das Hertha in Mainz spielen konnte, kam den Qualitäten der Mannschaft entgegen. „Unser Offensivspiel hat sehr gut funktioniert“, sagt Lewan Kobiaschwili.
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Es lag – so paradox das klingen mag – vor allem an Herthas dichter Defensive. Dadurch dass die Berliner so tief standen, lockten sie die Mainzer gewissermaßen aus der Deckung. Bei Ballgewinn eröffnete sich Raffael und Adrian Ramos dadurch die ganze Weite des Spielfelds, die sie dann ohne Schnörkel durchmessen konnten. „Wir wollten die Wege für die Jungs ein bisschen einfacher gestalten“, sagt Tretschok. Vor allem Ramos liegt das geradlinige Spiel weit mehr als der Kombinationsfußball auf engem Raum.
Gegen die Wolfsburger, die für die Qualifikation zur Europa League Siege brauchen, bietet sich heute eine ähnliche Herangehensweise an – obwohl Hertha zu Hause spielt.(...)
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