Taktiktisch
10.08.2003 - 13:30 Uhr
31.03.2012 - 17:43 Uhr
Leicht merkwürdige Auffassung. Mit elf Mann hinter dem Ball zu stehen und auf die Unfähigkeit des Gegners zu hoffen ist weder ein besonders erwähnenswertes System noch irgendwie ein Alleinstellungsmerkmal von Babbel. Dass der Hertha in anderthalb Jahren personell und taktisch nicht darüber hinaus bringen konnte, hat doch erst wesentlich zum jetzigen Schlamassel beigetragen.
31.03.2012 - 18:24 Uhr
Zitat von blurps:
Leicht merkwürdige Auffassung. Mit elf Mann hinter dem Ball zu stehen und auf die Unfähigkeit des Gegners zu hoffen ist weder ein besonders erwähnenswertes System noch irgendwie ein Alleinstellungsmerkmal von Babbel. Dass der Hertha in anderthalb Jahren personell und taktisch nicht darüber hinaus bringen konnte, hat doch erst wesentlich zum jetzigen Schlamassel beigetragen.
Kann ich so unterschreiben, absolut richtig.
Leicht merkwürdige Auffassung. Mit elf Mann hinter dem Ball zu stehen und auf die Unfähigkeit des Gegners zu hoffen ist weder ein besonders erwähnenswertes System noch irgendwie ein Alleinstellungsmerkmal von Babbel. Dass der Hertha in anderthalb Jahren personell und taktisch nicht darüber hinaus bringen konnte, hat doch erst wesentlich zum jetzigen Schlamassel beigetragen.
Kann ich so unterschreiben, absolut richtig.
31.03.2012 - 19:23 Uhr
Zitat von il_capitano:
Zitat von blurps:
Leicht merkwürdige Auffassung. Mit elf Mann hinter dem Ball zu stehen und auf die Unfähigkeit des Gegners zu hoffen ist weder ein besonders erwähnenswertes System noch irgendwie ein Alleinstellungsmerkmal von Babbel. Dass der Hertha in anderthalb Jahren personell und taktisch nicht darüber hinaus bringen konnte, hat doch erst wesentlich zum jetzigen Schlamassel beigetragen.
Kann ich so unterschreiben, absolut richtig.
Kann ich absolut nicht unterschreiben.
Zitat von blurps:
Leicht merkwürdige Auffassung. Mit elf Mann hinter dem Ball zu stehen und auf die Unfähigkeit des Gegners zu hoffen ist weder ein besonders erwähnenswertes System noch irgendwie ein Alleinstellungsmerkmal von Babbel. Dass der Hertha in anderthalb Jahren personell und taktisch nicht darüber hinaus bringen konnte, hat doch erst wesentlich zum jetzigen Schlamassel beigetragen.
Kann ich so unterschreiben, absolut richtig.
Kann ich absolut nicht unterschreiben.
01.04.2012 - 10:51 Uhr
Wie sah das denn gestern aus, nachdem Lasogga für Bastians reingekommen ist? War das weiterhin ein 4-2-3-1 mit Raffa und Niemeyer auf der Sechs und Ramos als hängende Spitze oder war das ein 4-1-3-2 mit Sturm Ramos- Lasogga, Niemeyer einziger Sechser?
01.04.2012 - 11:42 Uhr
Es war ein 4-4-2 mit Lasogga als Strafraumstürmer und Ramos als hängende Spitze. Raffael spielte auf der 6 und hat sich immer wieder in die Angriffe mit eingeschaltet.
03.04.2012 - 16:29 Uhr
Zitat
...
Zurückkommend auf den Schlussaspekt des letzten Kapitels, die Offensive Herthas. In den ersten Minuten und teilweise auch später funktionierte er hervorragend und er war so einfach wie effektiv. Man orientierte sich übrigens am katalanischen Meister der Primera Division, dem FC Barcelona. Ebenso wie der große FCB aus Spanien hatte der zentrale Mittelfeldspieler gegen eine hohe Verteidigung die Aufgabe diese auszuhebeln. Bei Spanien macht das insbesondere Cesc Fabregas gerne, beim ersten Spiel gegen Osasuna in dieser Saison, einem 8:0, sah man dies nahezu unaufhörlich. Hohe Bälle vor den gegnerischen Strafraum werden hierbei von heranstürmenden Offensivspielern der eigenen Mannschaft aufgesammelt, der Trick liegt darin, dass die Offensivspieler sich unaufhörlich bewegen.
Bei der Hertha war es das Offensivquartett, welche Lücken suchte und in den Schnittstellen startete. Nahezu pausenlos sah man solche „antizipativen Läufe“, die Spieler liefen im Halbsekundentakt nach vorne und wollten durchbrechen, Kobiashvili in der Mitte schickte sie zumeist auf eine weite Reise. Über zehn Abseits zeigen das Risiko eines solchen Spielsystems, aber zahlreiche eins-gegen-eins-Situationen mit dem Torwart die Vorteile. Die Innenverteidiger müssen erst beginnen zu laufen und sich davor drehen, die eigenen Stürmer sind bereits in Geschwindigkeit und können mit diesem Momentum viel Raum überbrücken, was ihnen fast nicht zu stoppende Überlegenheit bietet. Beim FC Barcelona hat dieses taktische Mittel den Zweck, die gegnerische Mannschaft nach hinten zu drängen und das eigene Ballbesitzspiel wieder zu erleichtern. Bei der Hertha hatte dies jedoch den Urzweck dieser Spielweise: Tore zu erzielen und vor den Torhüter zu kommen, ohne viel kombinieren zu müssen. Die Wolfsburger allerdings steckten nicht auf, positionierten sich nur teilweise tiefer, behielten jedoch nach dem Führungstreffer bis Spielende die mentale Überhand. Sie zogen nun ihr eigenes Spiel auf und sorgten dafür, dass Herthas sehr gute Idee mit laufender Spieldauer immer ineffektiver wurde.
Vereinzelte Gassenbälle dieser Sorte sah man mit Erfolg, die meisten strandeten im Abseits oder sonstwo, da Wolfsburg sich etwas dafür vorbereitet hatte. In der Anfangsphase war es aber ein sehr gewiefter Schachzug Rehhagels gewesen, welcher bei einer normalen Chancenauswertung die Vorentscheidung gebracht hätte. Doch nicht nur das, ganz wie beim FC Barcelona hätte man der gegnerischen Mannschaft nach dem Rückstand weiterhin auf diese Art und Weise ergebnisbezogene wie mentale Nadelstiche verpassen können.
...http://spielverlagerung.de/2012/04/01/ottos-missgluckter-barca-kniff-gegen-magath/
...
Zurückkommend auf den Schlussaspekt des letzten Kapitels, die Offensive Herthas. In den ersten Minuten und teilweise auch später funktionierte er hervorragend und er war so einfach wie effektiv. Man orientierte sich übrigens am katalanischen Meister der Primera Division, dem FC Barcelona. Ebenso wie der große FCB aus Spanien hatte der zentrale Mittelfeldspieler gegen eine hohe Verteidigung die Aufgabe diese auszuhebeln. Bei Spanien macht das insbesondere Cesc Fabregas gerne, beim ersten Spiel gegen Osasuna in dieser Saison, einem 8:0, sah man dies nahezu unaufhörlich. Hohe Bälle vor den gegnerischen Strafraum werden hierbei von heranstürmenden Offensivspielern der eigenen Mannschaft aufgesammelt, der Trick liegt darin, dass die Offensivspieler sich unaufhörlich bewegen.
Bei der Hertha war es das Offensivquartett, welche Lücken suchte und in den Schnittstellen startete. Nahezu pausenlos sah man solche „antizipativen Läufe“, die Spieler liefen im Halbsekundentakt nach vorne und wollten durchbrechen, Kobiashvili in der Mitte schickte sie zumeist auf eine weite Reise. Über zehn Abseits zeigen das Risiko eines solchen Spielsystems, aber zahlreiche eins-gegen-eins-Situationen mit dem Torwart die Vorteile. Die Innenverteidiger müssen erst beginnen zu laufen und sich davor drehen, die eigenen Stürmer sind bereits in Geschwindigkeit und können mit diesem Momentum viel Raum überbrücken, was ihnen fast nicht zu stoppende Überlegenheit bietet. Beim FC Barcelona hat dieses taktische Mittel den Zweck, die gegnerische Mannschaft nach hinten zu drängen und das eigene Ballbesitzspiel wieder zu erleichtern. Bei der Hertha hatte dies jedoch den Urzweck dieser Spielweise: Tore zu erzielen und vor den Torhüter zu kommen, ohne viel kombinieren zu müssen. Die Wolfsburger allerdings steckten nicht auf, positionierten sich nur teilweise tiefer, behielten jedoch nach dem Führungstreffer bis Spielende die mentale Überhand. Sie zogen nun ihr eigenes Spiel auf und sorgten dafür, dass Herthas sehr gute Idee mit laufender Spieldauer immer ineffektiver wurde.
Vereinzelte Gassenbälle dieser Sorte sah man mit Erfolg, die meisten strandeten im Abseits oder sonstwo, da Wolfsburg sich etwas dafür vorbereitet hatte. In der Anfangsphase war es aber ein sehr gewiefter Schachzug Rehhagels gewesen, welcher bei einer normalen Chancenauswertung die Vorentscheidung gebracht hätte. Doch nicht nur das, ganz wie beim FC Barcelona hätte man der gegnerischen Mannschaft nach dem Rückstand weiterhin auf diese Art und Weise ergebnisbezogene wie mentale Nadelstiche verpassen können.
...http://spielverlagerung.de/2012/04/01/ottos-missgluckter-barca-kniff-gegen-magath/
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bertel am 03.04.2012 um 16:35 Uhr bearbeitet
14.04.2012 - 17:34 Uhr
Für mich steht nach dem Spiel heute fest, dass wir gg. Lautern einfach mit 2 Stürmern spielen MÜSSEN! Das war ja gar kein vergleich! Ramos und Lasogga zusammen ist einfach so viel besser als jeder für sich....
Bitte ein 4-4-2 mit Raute (oder flache 4 mit Raffa und Niemeyer) ! Und Sollte Hubnik nicht rechtzeitig fit werden, dann sollte Schulz Kobis Platz als LV einnehmen...
Bitte ein 4-4-2 mit Raute (oder flache 4 mit Raffa und Niemeyer) ! Und Sollte Hubnik nicht rechtzeitig fit werden, dann sollte Schulz Kobis Platz als LV einnehmen...
14.04.2012 - 17:44 Uhr
Zitat von BSC_49:
Für mich steht nach dem Spiel heute fest, dass wir gg. Lautern einfach mit 2 Stürmern spielen MÜSSEN! Das war ja gar kein vergleich! Ramos und Lasogga zusammen ist einfach so viel besser als jeder für sich....
Bitte ein 4-4-2 mit Raute (oder flache 4 mit Raffa und Niemeyer) ! Und Sollte Hubnik nicht rechtzeitig fit werden, dann sollte Schulz Kobis Platz als LV einnehmen...
Raute? Der Letzte sollte nun eigentlich mitgekriegt haben, dass diese Formation antiquiert ist.
Für mich steht nach dem Spiel heute fest, dass wir gg. Lautern einfach mit 2 Stürmern spielen MÜSSEN! Das war ja gar kein vergleich! Ramos und Lasogga zusammen ist einfach so viel besser als jeder für sich....
Bitte ein 4-4-2 mit Raute (oder flache 4 mit Raffa und Niemeyer) ! Und Sollte Hubnik nicht rechtzeitig fit werden, dann sollte Schulz Kobis Platz als LV einnehmen...
Raute? Der Letzte sollte nun eigentlich mitgekriegt haben, dass diese Formation antiquiert ist.
14.04.2012 - 17:50 Uhr
Zitat von Bertel:
Zitat von BSC_49:
Für mich steht nach dem Spiel heute fest, dass wir gg. Lautern einfach mit 2 Stürmern spielen MÜSSEN! Das war ja gar kein vergleich! Ramos und Lasogga zusammen ist einfach so viel besser als jeder für sich....
Bitte ein 4-4-2 mit Raute (oder flache 4 mit Raffa und Niemeyer) ! Und Sollte Hubnik nicht rechtzeitig fit werden, dann sollte Schulz Kobis Platz als LV einnehmen...
Raute? Der Letzte sollte nun eigentlich mitgekriegt haben, dass diese Formation antiquiert ist.
Die Leverkusener haben das heute in HZ 2 sicherlich anders gesehen
Zitat von BSC_49:
Für mich steht nach dem Spiel heute fest, dass wir gg. Lautern einfach mit 2 Stürmern spielen MÜSSEN! Das war ja gar kein vergleich! Ramos und Lasogga zusammen ist einfach so viel besser als jeder für sich....
Bitte ein 4-4-2 mit Raute (oder flache 4 mit Raffa und Niemeyer) ! Und Sollte Hubnik nicht rechtzeitig fit werden, dann sollte Schulz Kobis Platz als LV einnehmen...
Raute? Der Letzte sollte nun eigentlich mitgekriegt haben, dass diese Formation antiquiert ist.
Die Leverkusener haben das heute in HZ 2 sicherlich anders gesehen
14.04.2012 - 17:55 Uhr
Zitat von BSC_49:
Zitat von Bertel:
Zitat von BSC_49:
Für mich steht nach dem Spiel heute fest, dass wir gg. Lautern einfach mit 2 Stürmern spielen MÜSSEN! Das war ja gar kein vergleich! Ramos und Lasogga zusammen ist einfach so viel besser als jeder für sich....
Bitte ein 4-4-2 mit Raute (oder flache 4 mit Raffa und Niemeyer) ! Und Sollte Hubnik nicht rechtzeitig fit werden, dann sollte Schulz Kobis Platz als LV einnehmen...
Raute? Der Letzte sollte nun eigentlich mitgekriegt haben, dass diese Formation antiquiert ist.
Die Leverkusener haben das heute in HZ 2 sicherlich anders gesehen
Die Chancen, die die Raute auf den Außen für den Gegner generiert, können wir mit unseren AVs nicht auffangen. Da kann es eig keine zwei Meinungen geben.
Zitat von Bertel:
Zitat von BSC_49:
Für mich steht nach dem Spiel heute fest, dass wir gg. Lautern einfach mit 2 Stürmern spielen MÜSSEN! Das war ja gar kein vergleich! Ramos und Lasogga zusammen ist einfach so viel besser als jeder für sich....
Bitte ein 4-4-2 mit Raute (oder flache 4 mit Raffa und Niemeyer) ! Und Sollte Hubnik nicht rechtzeitig fit werden, dann sollte Schulz Kobis Platz als LV einnehmen...
Raute? Der Letzte sollte nun eigentlich mitgekriegt haben, dass diese Formation antiquiert ist.
Die Leverkusener haben das heute in HZ 2 sicherlich anders gesehen
Die Chancen, die die Raute auf den Außen für den Gegner generiert, können wir mit unseren AVs nicht auffangen. Da kann es eig keine zwei Meinungen geben.
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