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Taktik(tisch)thread

17.12.2008 - 20:13 Uhr
Taktik(tisch)thread |#1621
22.12.2015 - 09:07 Uhr
Zitat von sirTeddy

Bitte steinigt mich nicht sofort , aber ich würde in einem Testspiel eimal folgende Aufstellung probieren :


------------------- Müller ----------------------
Schulze -- Vucur -- Heubach -- Löwe
--------------------- Klich ----------------------
----------- Halfar -------- Manni -----------
Zimmer ------------------------------ Gaus
---------------- Bröd..... -------------------



Ich halte viel von Klich und denke Er könnte den Spielaufbau bewältigen


ich glaube mit dem Team müssten wir in der Tabelle nach unten schauen. Da ist mir zu viel Schönspielerei im zentralen Mittelfeld, gerade Klich wird uns da nicht weiterhelfen können.

•     •     •

Ich habe so viele Beiträge bei tm.de, ich könnte dein Leben kaufen.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mittelschichtler am 22.12.2015 um 09:08 Uhr bearbeitet
Taktik(tisch)thread |#1622
22.12.2015 - 10:54 Uhr
Och Leute,

das Thema hatten wir doch jetzt wirklich schon oft genug.

Klich mag ein feines Füßchen haben, aber für die Sechs - zumal noch allein zwischen zwei Achtern - braucht es auch Zweikampfverhalten und ein wenig taktisches Organisationstalent in der Defensive. Und damit steht Klich für diese Position nicht ernsthaft zur Disposition.

Ich erinnere nur an das Pokalspiel in Rostock, als er in einer Halbzeit drei Mal durch Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung dem Gegner Top-Torchancen eröffnete. Da spielte er auf der Acht. Auf der Sechs könnte er glatt Vucur die Rolle als unser bester Vorlagengeber (für den Gegner, versteht sich) streitig machen.

Und ist wird ja wohl kaum einer sagen, seither hätte er sich in irgendeiner Weise konsolidiert. Auf ein ordentliches Spiel folgt ein grottiges, auf eine Zauberaktion ein paar Minuten später ein haarsträubender Ballverlust.

Ehrlich gesagt, tue ich mich auch schwer mit einer Meinung, wie man mit Klich weiterverfahren sollte. Eigentlich sollte man in unserer Situation mit solchen schlampigen Genies Schluss machen, da wir mit denen nie zu Konstanz finden, andererseits: Würde der tatsächlich mal über ein paar Spiele zu einer passablen Form finden, wäre er einer der Hoffnungsträger, die uns nochmal übers graue Zweitligamittelmaß hinausheben könnten.

Und da wir im Taktischthread sind und jetzt über Weihnachten eh nichts Handfestes zu diskutieren haben, noch eine kleine Träumerei von mir: Ein 4-3-3 mit Klich vorne als falscher 9.

Warum?

Weil wir mit Pzybylko und Bödvarsson jetzt zwei 1,90-Kanten haben, die vergleichsweise beweglich und gut auf den Flügeln unterwegs sind. Ein falscher 9er in der Mitte könnte durch Zurückfallen die gegnerischen Innenverteidiger-Klötze nach vorne weg ziehen und so für die den Weg in die Mitte freimachen. Ein Bard Finne könnte eine solche Rolle allerdings auch spielen. Und es müssten auch nicht beide Kanten auf dem Platz stehen - eine Flügelstürmerposition könnte auch von einem konventionellen Winger besetzt werden, wie Osei-Kwadwo oder Gaus.

Aber nach zwei Monaten Fünfstück haben solche Taktikdiskussionen mit einer denkbaren Realität für mich genauso wenig zu tun wie Star Wars mit seriöser Science Fiction, ehrlich gesagt.

Gruß,
Kohlmeyer

•     •     •

"Du kannst auf deinen Verein stolz sein, aber eigentlich nicht auf die Tatsache, ein Fan dieses Vereins zu sein. Denn die Fan-Werdung vollzieht sich bekanntlich ähnlich wie die sexuelle Orientierung: Da kommt etwas über dich, das du nicht beeinflussen kannst. (...) . Du kannst deinem Verein nicht einfach die Gefolgschaft kündigen. Du kannst deinem Verein nicht den Tritt versetzen. (...) Du kannst deinen Verein nicht einfach loslassen, denn er hält an dir fest."
Thomas Brussig

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kohlmeyer am 22.12.2015 um 10:55 Uhr bearbeitet
Taktik(tisch)thread |#1623
22.12.2015 - 11:25 Uhr
Zitat von Kohlmeyer
Aber nach zwei Monaten Fünfstück haben solche Taktikdiskussionen mit einer denkbaren Realität für mich genauso wenig zu tun wie Star Wars mit seriöser Science Fiction, ehrlich gesagt.

Ein wahres Wort!

•     •     •

Autoritäre Herrschaft braucht keine Superschurken, die sie von langer Hand planen. Sie ist schlichtweg die bequemste Art, Komplexität zu reduzieren.
•••
Das Leben ist die Schule, der Schmerz ist der Lehrer.
Taktik(tisch)thread |#1624
12.01.2016 - 16:18 Uhr
Aus dem Klich-Fred (um nicht noch mehr OT zu werden)

Zitat von elbepower
Dann muss ein Trainer eben abwägen,ob ihm mehr Sicherheit bei einigen Standarts oder besseres Umschaltspiel wichtiger erscheint.Schnell zu kontern mit Karl im Aufbau,ist schlichtweg nicht möglich.


Diesem Einwurf schließe ich mich an; kommt er doch der Überlegung nahe, warum ich Halfar und Jenssen (öfter) zusammen auf der Doppel-Sechs sehen möchte.

Mit Kohlmeyers Einwurf des 4-3-3 könnte ich auch recht gut leben. Konsequenter Weise dann mit Halfar und Jenssen auf der 8 mit Karl oder Ziegler dahinter oder defensiver mit Halfar als 8er und Karl + Ziegler als 6er.

Das würde selbst Fünfstücks Überbrückung des Mittelfeld nicht ungelegen kommen, solange die beiden Langen (dann aber bitte nur die stellen und keinen Gaus oder Manni) die Bälle festmachen und ablegen könnten. Dazu muss man allerdings auch noch warten, was Bödvarsson technisch so drauf hat.
Taktik(tisch)thread |#1625
16.04.2016 - 20:04 Uhr
Für Sky-Abonnenten:
https://www.sky.de/programm-entdecken/mediathek/videos-socialmedia/4848453733001?wkz=WXFSL1

Die "moderne" Art des langen Balls nach Sicht von Leverkusens U19-Trainer Peter Hyballa.
Interessante Idee, den Ball extra weit nach vorne zum Gegner zu spielen, um dann zu pressen und den zweiten Ball zu erobern. Aber ganz ehrlich: So begeistert von diesem taktischen Mittel wie Hyballa bin ich nicht.
Aber vielleicht ist das ja auch die Idee von Fünfstück, und wir habens bis jetzt nur nicht gemerkt oder die Mannschaft hat das nicht ganz verstanden grins.

•     •     •

"Läuft im Spiel mal nichts zusammen, und es will und will nichts geh'n,
so woll'n wir doch geschlossen, hinter uns'rer Mannschaft steh'n,
wenn am Schluß wir dann doch Sieger sind, dann wird es allen klar,
solang's in Deutschland Fußball gibt, gibt es auch den FCK!"

"Oh FCK, wer Dir die Treue schwört, verdammt, der weiß: Du bist es einfach wert,
scheißegal - und wenn der rote Teufel, eines Tag's zur Hölle fährt,
der Betze ruft, die Fans vom Betzenberg!"
Taktik(tisch)thread |#1626
16.04.2016 - 20:13 Uhr
Zitat von Sanogo24
Für Sky-Abonnenten:
https://www.sky.de/programm-entdecken/mediathek/videos-socialmedia/4848453733001?wkz=WXFSL1

Die "moderne" Art des langen Balls nach Sicht von Leverkusens U19-Trainer Peter Hyballa.
Interessante Idee, den Ball extra weit nach vorne zum Gegner zu spielen, um dann zu pressen und den zweiten Ball zu erobern. Aber ganz ehrlich: So begeistert von diesem taktischen Mittel wie Hyballa bin ich nicht.
Aber vielleicht ist das ja auch die Idee von Fünfstück, und wir habens bis jetzt nur nicht gemerkt oder die Mannschaft hat das nicht ganz verstanden grins.


Hat das nicht auch Klopp mit Dortmund so ähnlich spielen lassen?

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Nichts ersetzt die Romantik eines Flutlichtspiels im Regen... ...und siegen!!

Wir denken nur noch von Grätsche zu Grätsche!

Hate the Game, not the Player!
Taktik(tisch)thread |#1627
19.04.2016 - 11:17 Uhr
Der Taktikthread ist eine gute Sache, aber da lässt sich nicht so aus dem Bauch heraus hineinposten, daher mit ein wenig Verspätung ein paar Gedanken zu Sanogos Post.

Der Sky-Betrag ist gut gemacht, Hyballa erklärts auch gut, nur ist er halt, wie sagt man es vornehm, journalistisch überpointiert, heißt: Es wird eine gewisse Tagesaktualität hineingehypt, die es im Grunde nicht gibt.

Die "moderne" Art des lange Balls ist nicht so neu, wie hier behauptet wird. Ich denke, die Beitragsmacher wollten halt mal einen Kontrapunkt setzen zur ewiglichen Fachsimpelei um Guardiolas "El Toque", der ja auch hier wieder als "Tiki-Taka" verquasselt wird - über die Unsinnigkeit dieses Begriffs habe ich mich in früheren Threads schon ausgelassen.

Den langen Ball ins vordere Drittel spielen und dabei bewusst zunächst den Ballgewinn des Gegners in Kauf nehmen – vom "absichtlichen" Fehlpass würde ich nicht sprechen, die Bälle werden schon so gespielt, dass der eigene Stürmer zumindest eine theoretische Chance hat, an den Ball zu kommen, beziehungsweise, zumindest so dicht am Ball annehmenden Gegner ist, dass dieser direkt unter Druck gesetzt werden kann -, um sich den Ball dann durch schnelles, direktes Gegenpressing zurückzuholen, war schon die moderne Art des Fußballs, bevor Guardialo mit seinem aus Cruyffs Barca-Schule weiterentwickelten Kurzpassstil die Taktikdiskussionen in den anspruchsvollen Fußballmedien bestimmt hat.

Im übrigen kann man auch nicht oft genug drauf hinweisen, dass auch Guardiola das exzessive Kurzpassspiel nicht als den alleinselig machenden Stil ansieht. Auch bei Bayern gibt es den langen Ball, und auch im Beitrag wird ja erwähnt, dass die Bayern mit Jerome Boateng einen haben, der diesen ausgesprochen gut spielen kann. Tendenziell werden die langen Bälle bei Pep allerdings eher als Diagonalpässe auf die andere Seite gespielt.

Doch wer unlängst das CL-Rückspiel gegen Juve gesehen hat, hat auch gesehen, wie die Bayern das Spiel gedreht haben: Da haben Flügelspieler, die dribbeln und flanken können, auf zentrale Stürmer geflankt, die köppen können... An den "Basics" gibt's also auch im vermeintlich modernsten Fußball nicht zu rütteln. So haben es auch schon Pirrung und Toppmöller gemacht.

Außerdem hat sich das exzessiv praktizierte "El Toque" im internationalen Fußball ja auch nie flächendeckend durchgesetzt, so dass die "moderne" Art des langen Balls eigentlich schon seit Beginn des 21. Jahrhunderts praktiziert wird, von den erfolgreichen Mannschaft halt intensiver als anderen. Die beiden Titelgewinne Dortmunds mit Klopp etwa sind nicht zuletzt auch darauf zurückführen – dass die mit einem Götze und einem Reus in einem Team "schnelles Umschaltspiel" ebenfalls ganz gut konnten, ist eigentlich kaum der Rede wert. Insofern ist auch der Verweis mit Klopp und Liverpool korrekt.

Dass eine Mannschaft, die höhere Ansprüche erfüllen will, auf engem Raum schnell und präzise kombinieren können sollte, sollte jedoch genauso als selbstverständlich angesehen werden wie das immer gern zitierte "schnelle Umschaltspiel" zu beherrschen. Ab welchem Entwicklungsgrad an Kurzpasserei dann die live reportierende Sky-Laberbacke einer Mannschaft explizit "Ballbesitzfuball" oder, dummbatzend, "Tiki-Taka" attestiert, habe ich selber noch nicht so ganz begriffen.

Was unseren Fußball unter Fünfstück angeht, sind wir vom "Ballbesitzfußball" Runjaicscher Prägung gegenwärtig genauso weit entfernt wie vom erfolgreichen Praktizieren des "modernen" langen Balls. Denn dazu fehlt schlicht und ergreifend Phase zwei, das besagte "Gegenpressing". Das erfordert nämlich ein organisiertes, konzentriertes Aufrücken der ganzen Mannschaft, die nicht nur den ballführenden Gegner aggressiv attackiert, sondern sich auch press an möglichen Anspielstationen postiert, beziehungsweise Passwege zustellt. Zwei Stürmer, die zwischen vier und mehr gegnerischen Defensivspielern hin- und herlaufen, damit diese beim Hin- und Herschieben des Balles nicht einschlafen, während die eigenen Mitspieler 40 Meter vorm eigenen Tor zwei Viererketten aufbauen, sind zu wenig.

Leider kicken ja nicht nur wir so, sondern die meisten Mannschaften der Zweiten Liga, und darum sehen die meisten Spiele so aus wie das am Sonntag: Zwei Teams warten auf die Chance zum Ballgewinn in der eigenen Hälfte, um sich dann am "schnellen Umschaltspiel" zu versuchen, was mangels Qualität meistens nicht klappt. Bis irgendwann mal eine Mannschaft ein Tor schießt. Und da wir gegenwärtig keine richtig schlechte Zweitligamannschaft stellen, aber auch keine richtig gute, gewinnen halt mal wir und mal die anderen, und folgerichtig werden wir am Ende auf einem Mittelfeldplatz im Nirgendwo landen.

Man muss Fünfstück zugute halten: In der Situation, in der er die Mannschaft übernommen hat, und auch den fünf Niederlagen in Folge, blieb ihm nichts anderes übrig, als Risikobereitschaft erst mal von der Agenda zu streichen. Daher gab's, bis auf wenige Phasen mal abgesehen, nur lange Bälle, aber kein Gegenpressing zu sehen. Vielleicht wird er ja jetzt, wo der Klassenerhalt sicher ist, in den letzten Spielen einen Stil erkennen lassen, der dem, der hier als "der moderne lange Ball" bezeichnet ist, gleicht. Ist ja nicht so, dass keine Ansätze erkennbar waren. Die ersten beiden Heimspiele des Jahres, vor und nach dem 4:0 in Paderborn, waren gar nicht so schlecht, und wenn sie gewonnen worden wären - was durchaus "verdient" gewesen wäre – hätte die Mannschaft vielleicht so etwas wie einen Lauf entwickeln können.

Ein paar Worte noch zu Peter Hyballa, der "Experte" in besagtem Beitrag. Ist ein sehr interessanter Typ. Hat in seinen Lehr- und Wanderjahren intensiv den holländischen Fußball studiert, als dieser noch die Moderne darstellte (die später via Cruyff den spanischen prägte), war auch mal in Aachen Cheftrainer, wobei er mit seinem holländischen Stil die Fußballkritiker zunächst hellauf begeisterte, dann aber scheiterte, weil sein begeisterndes Offensivkonzept keine ausreichende defensive Sicherung vorsah. Lief ähnlich wie bei uns mit Rekdal, nur spektakulärer. Wie Runjaic gilt er als glänzender Theoretiker, allerdings haben Spieler und Beobachter, im Gegensatz zu Runjaic, immer auch seine "Heißmacherfähigkeiten" gelobt und seinen Einfallsreichtum, was Trainingsformen angeht.

Wär schon interessant, ihn mal wieder als Cheftrainer zu erleben. Vielleicht hat er mittlerweile ja dazugelernt, dass Defensivverhalten auch zum Fußball gehört. In Leverkusen, so war vor ein paar Wochen zu lesen, wird er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern... Er war übrigens bei Bayer jahrelang "ein Kopp und ein Ar.sch" mit Sascha Lewandowski, den hier ja auch schon einige als Trainer gewünscht haben... Okay, für wirklich realistisch halte ich ihn nicht, Stöver wird jemanden holen, der mindestens in der Dritten Liga schon mal als Profi-Cheftrainer Erfahrung gesammelt hat.

So, damit hätt ich den Vormittag wieder mal mit Kram gefüllt, an dem ich nicht einen Cent verdiene. Muss jetzt mal gucken, ob ich heute auch noch was "Wertschöpfendes" zustande bringe...

Gruß,
Kohlmeyer

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"Du kannst auf deinen Verein stolz sein, aber eigentlich nicht auf die Tatsache, ein Fan dieses Vereins zu sein. Denn die Fan-Werdung vollzieht sich bekanntlich ähnlich wie die sexuelle Orientierung: Da kommt etwas über dich, das du nicht beeinflussen kannst. (...) . Du kannst deinem Verein nicht einfach die Gefolgschaft kündigen. Du kannst deinem Verein nicht den Tritt versetzen. (...) Du kannst deinen Verein nicht einfach loslassen, denn er hält an dir fest."
Thomas Brussig

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kohlmeyer am 19.04.2016 um 11:37 Uhr bearbeitet
Taktik(tisch)thread |#1628
19.04.2016 - 11:35 Uhr
Seht euch mal Hyballas Internetseite an – das ist ein Fest für jeden Fußballtheoretiker.

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Taktik(tisch)thread |#1629
19.04.2016 - 11:38 Uhr
Hyballa schreibt auch Bücher zum Thema Fußballtheorie. Der ist recht umtriebig.

Beste Grüße
Lullaby
Taktik(tisch)thread |#1630
19.04.2016 - 11:39 Uhr
Zitat von Kohlmeyer

Ein paar Worte noch zu Peter Hyballa, der "Experte" in besagtem Beitrag. Ist ein sehr interessanter Typ. Hat in seinen Lehr- und Wanderjahren intensiv den holländischen Fußball studiert, als dieser noch die Moderne darstellte (die später via Cruyff den spanischen prägte), war auch mal in Aachen Cheftrainer, wobei er mit seinem holländischen Stil die Fußballkritiker zunächst hellauf begeisterte, dann aber scheiterte, weil sein begeisterndes Offensivkonzept keine ausreichende defensive Sicherung vorsah. #
....
Wär schon interessant, ihn mal wieder als Cheftrainer zu erleben. Vielleicht hat er mittlerweile ja dazugelernt, dass Defensivverhalten auch zum Fußball gehört.


Das erinnert mich direkt auch an Verbeek, der hier und da mal als Trainer beim FCK gewünscht wird.
Daran ist auch jemand wie Zorniger beim VFB gescheitert.
Man könnte Fünfstück - und vielen anderen - das Gegenteil vorwerfen, nämlich dass es ganz ohne Risiko und ohne Offensivkonzept auch nicht geht.

So zeigt sich letztlich, dass es einen guten Trainer auszeichnet, eine Balance herzustellen - und das nicht als Mischform halb defensiv und halb offensiv - sondern eine gute offensive und eine gut defensive Spielidee, und diese passend zur Spielsituation aufs Feld zu bringen...

•     •     •

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