Taktik(tisch)thread
17.12.2008 - 20:13 Uhr
27.01.2014 - 08:34 Uhr
4-4-1-1 ist effektiv eine Abart des 4-2-3-1. Letzteres wird in den meisten Fällen aber mit einem Kreatvispieler auf der 10 gespielt und nicht mit einem verkappten Stürmer. In dem Fall unterscheidet es sich deutlich von einem 4-4-2.
Beste Grüße
Lullaby
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Lullaby
27.01.2014 - 22:30 Uhr
Zitat von Lullaby:
4-4-1-1 ist effektiv eine Abart des 4-2-3-1. Letzteres wird in den meisten Fällen aber mit einem Kreatvispieler auf der 10 gespielt und nicht mit einem verkappten Stürmer. In dem Fall unterscheidet es sich deutlich von einem 4-4-2.
Beste Grüße
Lullaby
Stimme euch soweit zu, dass es als 4-4-1-1 bei uns gesehen kann.
Es wird eben je nach Spielsituation verschoben.(mal eher 4-2-3-1 und 4-4-2 System)
Wichtig ist meiner Meinung nach immer mehr, dass man im Spiel flexibel ist, ohne das man dazu unbedingt wechseln muss.
Stares System runterspielen ist meiner Meinung nach nicht mehr so sehr erfolgreich wie früher. Das Scheitern von Barca in der CL letzte Saison ist für mich (teilweise)damit zu begründen, dass Barca nur auf 4-3-3 ausgelegt ist-ein anderes System ist kaum möglich.
Es gibt eben den KSC Ansatz mit einen "halben Stürmer+1 "Strafraumstürmer" oder den Ansatz von Gladbach mit 2 eher untypische Stürmer zu spielen (de Jong ist davon das Taktikopfer, Raffael und Kruse die "Sieger").Als Folge ergibt sich daraus, dass die Räume zwischen Mittelfeld und Sturm immer enger werden und die Mannschaften sich beim verteidigen (noch)nicht so sehr darauf eingestellt haben.
Auf euch bezogen und meinen Eindrücken spielt ihr recht unflexibel euer 4-4-2 System runter. Große "Verschiebeabktionen" sehe ich bei euch Stand jetzt eher nicht. Das Ziel sollte sein, dass mehr Verschiebeaktionen stattfinden-um damit euer Angriffsspiel flexibler zu machen. Ob dazu ein neues System her muss oder nur die Laufwege einstudiert werden müssen ist aus der nahen Entfernung nicht einzuschätzen. Zoller z.B. würde ich eine "Halbstürmerrolle" zutrauen-wenn man es einstudiert.
4-4-1-1 ist effektiv eine Abart des 4-2-3-1. Letzteres wird in den meisten Fällen aber mit einem Kreatvispieler auf der 10 gespielt und nicht mit einem verkappten Stürmer. In dem Fall unterscheidet es sich deutlich von einem 4-4-2.
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Stimme euch soweit zu, dass es als 4-4-1-1 bei uns gesehen kann.
Es wird eben je nach Spielsituation verschoben.(mal eher 4-2-3-1 und 4-4-2 System)
Wichtig ist meiner Meinung nach immer mehr, dass man im Spiel flexibel ist, ohne das man dazu unbedingt wechseln muss.
Stares System runterspielen ist meiner Meinung nach nicht mehr so sehr erfolgreich wie früher. Das Scheitern von Barca in der CL letzte Saison ist für mich (teilweise)damit zu begründen, dass Barca nur auf 4-3-3 ausgelegt ist-ein anderes System ist kaum möglich.
Es gibt eben den KSC Ansatz mit einen "halben Stürmer+1 "Strafraumstürmer" oder den Ansatz von Gladbach mit 2 eher untypische Stürmer zu spielen (de Jong ist davon das Taktikopfer, Raffael und Kruse die "Sieger").Als Folge ergibt sich daraus, dass die Räume zwischen Mittelfeld und Sturm immer enger werden und die Mannschaften sich beim verteidigen (noch)nicht so sehr darauf eingestellt haben.
Auf euch bezogen und meinen Eindrücken spielt ihr recht unflexibel euer 4-4-2 System runter. Große "Verschiebeabktionen" sehe ich bei euch Stand jetzt eher nicht. Das Ziel sollte sein, dass mehr Verschiebeaktionen stattfinden-um damit euer Angriffsspiel flexibler zu machen. Ob dazu ein neues System her muss oder nur die Laufwege einstudiert werden müssen ist aus der nahen Entfernung nicht einzuschätzen. Zoller z.B. würde ich eine "Halbstürmerrolle" zutrauen-wenn man es einstudiert.
28.01.2014 - 00:49 Uhr
Zitat von Lullaby:
4-4-1-1 ist effektiv eine Abart des 4-2-3-1. Letzteres wird in den meisten Fällen aber mit einem Kreatvispieler auf der 10 gespielt und nicht mit einem verkappten Stürmer. In dem Fall unterscheidet es sich deutlich von einem 4-4-2.
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Lullaby
Was sollen wir denn ein 4-4-1-1 spielen?
Meine Interpretation dieser Grundordnung ist, dass man so spielstarke Gegner nicht vor's eigene Tor kommen lässt. Insbesondere bei Mannschaften, die kreativ über die Mitte kommen, kann man so in die breite drängen. Durch die Bildung von flexiblen Dreiecken kann man den Gegner schön abbinden. Auf der anderen Seite versucht man den Gegner immer wieder rauszulocken, um dann durch schnelles Umschalten Torchancen zu generieren.
Unsere Gegner würden das ja eher gegen uns so spielen :) Oder wir dann später in der 1.Liga. Wir sind bei den meisten Spielen in der zweiten Liga immer die, die müssen. Deshalb halte ich das für einen merkwürdigen Weg.
4-4-1-1 ist effektiv eine Abart des 4-2-3-1. Letzteres wird in den meisten Fällen aber mit einem Kreatvispieler auf der 10 gespielt und nicht mit einem verkappten Stürmer. In dem Fall unterscheidet es sich deutlich von einem 4-4-2.
Beste Grüße
Lullaby
Was sollen wir denn ein 4-4-1-1 spielen?
Meine Interpretation dieser Grundordnung ist, dass man so spielstarke Gegner nicht vor's eigene Tor kommen lässt. Insbesondere bei Mannschaften, die kreativ über die Mitte kommen, kann man so in die breite drängen. Durch die Bildung von flexiblen Dreiecken kann man den Gegner schön abbinden. Auf der anderen Seite versucht man den Gegner immer wieder rauszulocken, um dann durch schnelles Umschalten Torchancen zu generieren.
Unsere Gegner würden das ja eher gegen uns so spielen :) Oder wir dann später in der 1.Liga. Wir sind bei den meisten Spielen in der zweiten Liga immer die, die müssen. Deshalb halte ich das für einen merkwürdigen Weg.
28.01.2014 - 18:51 Uhr
Zitat von dieGraetschenFrage:
Zitat von Lullaby:
4-4-1-1 ist effektiv eine Abart des 4-2-3-1. Letzteres wird in den meisten Fällen aber mit einem Kreatvispieler auf der 10 gespielt und nicht mit einem verkappten Stürmer. In dem Fall unterscheidet es sich deutlich von einem 4-4-2.
Beste Grüße
Lullaby
Was sollen wir denn ein 4-4-1-1 spielen?
Meine Interpretation dieser Grundordnung ist, dass man so spielstarke Gegner nicht vor's eigene Tor kommen lässt. Insbesondere bei Mannschaften, die kreativ über die Mitte kommen, kann man so in die breite drängen. Durch die Bildung von flexiblen Dreiecken kann man den Gegner schön abbinden. Auf der anderen Seite versucht man den Gegner immer wieder rauszulocken, um dann durch schnelles Umschalten Torchancen zu generieren.
Unsere Gegner würden das ja eher gegen uns so spielen :) Oder wir dann später in der 1.Liga. Wir sind bei den meisten Spielen in der zweiten Liga immer die, die müssen. Deshalb halte ich das für einen merkwürdigen Weg.
Das 4-4-1-1 bezug sich auf einen Beitrag von mir in dem ich sagte, dass der KSC ein 4-4-2 spielen würde. Ist ja schon interessant zu sehen, das bei euch das System von KSC als 4-4-1-1 aber bei uns als 4-4-2 gesehen wird.
Bei euch erkennt "jeder" das ihr ein 4-4-2 sturr ohne viele positionswechsel im Spiel spielt.
Zitat von Lullaby:
4-4-1-1 ist effektiv eine Abart des 4-2-3-1. Letzteres wird in den meisten Fällen aber mit einem Kreatvispieler auf der 10 gespielt und nicht mit einem verkappten Stürmer. In dem Fall unterscheidet es sich deutlich von einem 4-4-2.
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Was sollen wir denn ein 4-4-1-1 spielen?
Meine Interpretation dieser Grundordnung ist, dass man so spielstarke Gegner nicht vor's eigene Tor kommen lässt. Insbesondere bei Mannschaften, die kreativ über die Mitte kommen, kann man so in die breite drängen. Durch die Bildung von flexiblen Dreiecken kann man den Gegner schön abbinden. Auf der anderen Seite versucht man den Gegner immer wieder rauszulocken, um dann durch schnelles Umschalten Torchancen zu generieren.
Unsere Gegner würden das ja eher gegen uns so spielen :) Oder wir dann später in der 1.Liga. Wir sind bei den meisten Spielen in der zweiten Liga immer die, die müssen. Deshalb halte ich das für einen merkwürdigen Weg.
Das 4-4-1-1 bezug sich auf einen Beitrag von mir in dem ich sagte, dass der KSC ein 4-4-2 spielen würde. Ist ja schon interessant zu sehen, das bei euch das System von KSC als 4-4-1-1 aber bei uns als 4-4-2 gesehen wird.
Bei euch erkennt "jeder" das ihr ein 4-4-2 sturr ohne viele positionswechsel im Spiel spielt.
28.01.2014 - 23:48 Uhr
Zitat von KSC-Boy:
Zitat von dieGraetschenFrage:
Zitat von Lullaby:
4-4-1-1 ist effektiv eine Abart des 4-2-3-1. Letzteres wird in den meisten Fällen aber mit einem Kreatvispieler auf der 10 gespielt und nicht mit einem verkappten Stürmer. In dem Fall unterscheidet es sich deutlich von einem 4-4-2.
Beste Grüße
Lullaby
Was sollen wir denn ein 4-4-1-1 spielen?
Meine Interpretation dieser Grundordnung ist, dass man so spielstarke Gegner nicht vor's eigene Tor kommen lässt. Insbesondere bei Mannschaften, die kreativ über die Mitte kommen, kann man so in die breite drängen. Durch die Bildung von flexiblen Dreiecken kann man den Gegner schön abbinden. Auf der anderen Seite versucht man den Gegner immer wieder rauszulocken, um dann durch schnelles Umschalten Torchancen zu generieren.
Unsere Gegner würden das ja eher gegen uns so spielen :) Oder wir dann später in der 1.Liga. Wir sind bei den meisten Spielen in der zweiten Liga immer die, die müssen. Deshalb halte ich das für einen merkwürdigen Weg.
Das 4-4-1-1 bezug sich auf einen Beitrag von mir in dem ich sagte, dass der KSC ein 4-4-2 spielen würde. Ist ja schon interessant zu sehen, das bei euch das System von KSC als 4-4-1-1 aber bei uns als 4-4-2 gesehen wird.
Bei euch erkennt "jeder" das ihr ein 4-4-2 sturr ohne viele positionswechsel im Spiel spielt.
Pardon, ich hatte es so verstanden, dass bei uns auch ein 4-4-1-1 bevorzugt oder in Fankreisen angedacht wäre. Und vor allem, dass man den KSC als Referenz für eine Mannschaft angeben wollte, die diese Grundordnung umsetzt.
Wer beim KSC spielt oder wie der KSC spielt? Da habe ich absolut keine Ahnung und entschuldige mich für die Verwirrung. Der KSC weckt mein Interesse ungefähr so, wie Hundekot an einem Traktorreifen.
Der FCK hingegen interessiert mich sehr, deshalb kann ich dir versichern, dass wir trotz unserem 4-4-2 immer wieder situationsbezogenes Verschieben erleben durften. Oft wird bei Ballbesitz die Viererkette zugunsten eines Überzahlspiels aufgegeben.
Zitat von dieGraetschenFrage:
Zitat von Lullaby:
4-4-1-1 ist effektiv eine Abart des 4-2-3-1. Letzteres wird in den meisten Fällen aber mit einem Kreatvispieler auf der 10 gespielt und nicht mit einem verkappten Stürmer. In dem Fall unterscheidet es sich deutlich von einem 4-4-2.
Beste Grüße
Lullaby
Was sollen wir denn ein 4-4-1-1 spielen?
Meine Interpretation dieser Grundordnung ist, dass man so spielstarke Gegner nicht vor's eigene Tor kommen lässt. Insbesondere bei Mannschaften, die kreativ über die Mitte kommen, kann man so in die breite drängen. Durch die Bildung von flexiblen Dreiecken kann man den Gegner schön abbinden. Auf der anderen Seite versucht man den Gegner immer wieder rauszulocken, um dann durch schnelles Umschalten Torchancen zu generieren.
Unsere Gegner würden das ja eher gegen uns so spielen :) Oder wir dann später in der 1.Liga. Wir sind bei den meisten Spielen in der zweiten Liga immer die, die müssen. Deshalb halte ich das für einen merkwürdigen Weg.
Das 4-4-1-1 bezug sich auf einen Beitrag von mir in dem ich sagte, dass der KSC ein 4-4-2 spielen würde. Ist ja schon interessant zu sehen, das bei euch das System von KSC als 4-4-1-1 aber bei uns als 4-4-2 gesehen wird.
Bei euch erkennt "jeder" das ihr ein 4-4-2 sturr ohne viele positionswechsel im Spiel spielt.
Pardon, ich hatte es so verstanden, dass bei uns auch ein 4-4-1-1 bevorzugt oder in Fankreisen angedacht wäre. Und vor allem, dass man den KSC als Referenz für eine Mannschaft angeben wollte, die diese Grundordnung umsetzt.
Wer beim KSC spielt oder wie der KSC spielt? Da habe ich absolut keine Ahnung und entschuldige mich für die Verwirrung. Der KSC weckt mein Interesse ungefähr so, wie Hundekot an einem Traktorreifen.
Der FCK hingegen interessiert mich sehr, deshalb kann ich dir versichern, dass wir trotz unserem 4-4-2 immer wieder situationsbezogenes Verschieben erleben durften. Oft wird bei Ballbesitz die Viererkette zugunsten eines Überzahlspiels aufgegeben.
29.01.2014 - 00:39 Uhr
Ihr Fußballfeingeister! 4-2-3-1 oder 4-4-1-1?
Ich bin da eher aus der Simpelschmiede: Kein falscher Neuner, keine kippenden Außen und trotzdem ein paar Dreiecke. Ab und an vielleicht sogar ein magisches. 4-4-2 mit Raute, zwei schnellen Außen die FLANKEN können, die eins zu eins Situationen auch ab und an erfolgreich bestehen und bei Bedarf bis auf die Grundlinie durchmarschieren. Eine echte Zehn in der Mitte, davor ein Stürmerpaar mit unterschiedlichen Stärken.
Konkret heißt das in der Achse des FCK: Sippel - Karl - Fortounis - Mo - Zoller => TOR. Die Kette hinten stellt sich mehr oder weniger von selbst auf, auf den Außen haben wir verschiedene Optionen. Vielleicht Ring rechts, vielleicht Ede links. Da bin ich mir nicht sicher. Wenn Du ein Paar wie Zoller/Mo hast, dann darfst Du meiner Meinung nach nicht den zweiten Stürmer opfern, sondern Du MUSST irgendwann die Eier haben, den zweiten Sechser abzuschaffen.
Aber vielleicht sehe ich das alles auch viel zu einfach.
Gruß Berti
Ich bin da eher aus der Simpelschmiede: Kein falscher Neuner, keine kippenden Außen und trotzdem ein paar Dreiecke. Ab und an vielleicht sogar ein magisches. 4-4-2 mit Raute, zwei schnellen Außen die FLANKEN können, die eins zu eins Situationen auch ab und an erfolgreich bestehen und bei Bedarf bis auf die Grundlinie durchmarschieren. Eine echte Zehn in der Mitte, davor ein Stürmerpaar mit unterschiedlichen Stärken.
Konkret heißt das in der Achse des FCK: Sippel - Karl - Fortounis - Mo - Zoller => TOR. Die Kette hinten stellt sich mehr oder weniger von selbst auf, auf den Außen haben wir verschiedene Optionen. Vielleicht Ring rechts, vielleicht Ede links. Da bin ich mir nicht sicher. Wenn Du ein Paar wie Zoller/Mo hast, dann darfst Du meiner Meinung nach nicht den zweiten Stürmer opfern, sondern Du MUSST irgendwann die Eier haben, den zweiten Sechser abzuschaffen.
Aber vielleicht sehe ich das alles auch viel zu einfach.
Gruß Berti
29.01.2014 - 08:44 Uhr
Zitat von Bertikoks:
Wenn Du ein Paar wie Zoller/Mo hast, dann darfst Du meiner Meinung nach nicht den zweiten Stürmer opfern, sondern Du MUSST irgendwann die Eier haben, den zweiten Sechser abzuschaffen.
Das sagt sich leicht. In der Konsequenz bedeutet das aber, dass man bei gegnerischen Angriffen vor der Viererkette in der Abwehr nur eine Dreierkette stehen hat (in der obendrein noch die beiden häufig defensivschwächeren offensiven Außen stehen). Damit erleichtert man es dem Gegner, mit Überzahl durchs Mittelfeld zu kommen, und macht es weniger wahrscheinlich, dass gegnerische Angriffe schon im Mittelfeld abgefangen werden. Und das, wo das Hauptproblem des FCK doch ohnehin schon war, dass man sich bei deutlicher Überlegenheit zu viele Gegentore eingefangen hat. Dann müsste man also schon das alte Werder-Motto wiederbeleben: Immer ein Tor mehr schießen als der Gegner. Das hat aber schon bei Werder irgendwann nicht mehr funktioniert. Auch Hoffenheim kommt damit auf keinen grünen Zweig. Heutzutage braucht man eben diese Kompaktheit mit zwei dicht stehenden Viererketten bei gegnerischen Angriffen.
Zitat von Bertikoks:
Konkret heißt das in der Achse des FCK: Sippel - Karl - Fortounis - Mo - Zoller => TOR.
Was die Offensivbewegung angeht: Einverstanden. Aber in der Defensive müssen trotzdem zwei Viererketten her, die den Raum so eng machen, dass der Gegner nicht entscheidend vors Tor kommt. Da helfen auch alle Eier nichts. Und Fortounis taugt nichts als zentraler Spieler in der vorderen Viererkette, also kann er da höchstens eine Außenposition bekleiden (das ergibt dann das 4-4-2, so wie Runjaic das bisher hat spielen lassen, mit Fortounis als nominellem LM oder RM). Oder aber Fortounis ist einer der zwei Spieler, die auch in der Defensive vor der vorderen Viererkette bleiben, dann ist aber einer der beiden Stürmer zu viel und es ergibt sich das jetzt in der Vorbereitung erprobte 4-2-3-1.
Wenn Du ein Paar wie Zoller/Mo hast, dann darfst Du meiner Meinung nach nicht den zweiten Stürmer opfern, sondern Du MUSST irgendwann die Eier haben, den zweiten Sechser abzuschaffen.
Das sagt sich leicht. In der Konsequenz bedeutet das aber, dass man bei gegnerischen Angriffen vor der Viererkette in der Abwehr nur eine Dreierkette stehen hat (in der obendrein noch die beiden häufig defensivschwächeren offensiven Außen stehen). Damit erleichtert man es dem Gegner, mit Überzahl durchs Mittelfeld zu kommen, und macht es weniger wahrscheinlich, dass gegnerische Angriffe schon im Mittelfeld abgefangen werden. Und das, wo das Hauptproblem des FCK doch ohnehin schon war, dass man sich bei deutlicher Überlegenheit zu viele Gegentore eingefangen hat. Dann müsste man also schon das alte Werder-Motto wiederbeleben: Immer ein Tor mehr schießen als der Gegner. Das hat aber schon bei Werder irgendwann nicht mehr funktioniert. Auch Hoffenheim kommt damit auf keinen grünen Zweig. Heutzutage braucht man eben diese Kompaktheit mit zwei dicht stehenden Viererketten bei gegnerischen Angriffen.
Zitat von Bertikoks:
Konkret heißt das in der Achse des FCK: Sippel - Karl - Fortounis - Mo - Zoller => TOR.
Was die Offensivbewegung angeht: Einverstanden. Aber in der Defensive müssen trotzdem zwei Viererketten her, die den Raum so eng machen, dass der Gegner nicht entscheidend vors Tor kommt. Da helfen auch alle Eier nichts. Und Fortounis taugt nichts als zentraler Spieler in der vorderen Viererkette, also kann er da höchstens eine Außenposition bekleiden (das ergibt dann das 4-4-2, so wie Runjaic das bisher hat spielen lassen, mit Fortounis als nominellem LM oder RM). Oder aber Fortounis ist einer der zwei Spieler, die auch in der Defensive vor der vorderen Viererkette bleiben, dann ist aber einer der beiden Stürmer zu viel und es ergibt sich das jetzt in der Vorbereitung erprobte 4-2-3-1.
29.01.2014 - 09:50 Uhr
Ich spiele lieber ein 4-4-2 mit flacher 4 und Fortounis auf rechts, als ein 4-1-3-2 mit Matmour auf rechts. Auf der 8 haben wir starke Optionen. Sowohl Jenssen als auch Alushi sind zwar keine 10er, aber trotzdem starke Aufbauspieler. In der Offensive sehe ich da nur zwei Spieler, die den Ansprüchen eines Aufstiegskandidaten potenziell gerecht werden, und ein offensives Mittelfeld mit Ede, Fortounis und Matmour wäre mir bei nur einer Absicherung auch zu riskant.
Beste Grüße
Lullaby
Beste Grüße
Lullaby
29.01.2014 - 10:34 Uhr
Zitat von Gauss:
Zitat von Bertikoks:
Wenn Du ein Paar wie Zoller/Mo hast, dann darfst Du meiner Meinung nach nicht den zweiten Stürmer opfern, sondern Du MUSST irgendwann die Eier haben, den zweiten Sechser abzuschaffen.
Das sagt sich leicht. In der Konsequenz bedeutet das aber, dass man bei gegnerischen Angriffen vor der Viererkette in der Abwehr nur eine Dreierkette stehen hat (in der obendrein noch die beiden häufig defensivschwächeren offensiven Außen stehen). Damit erleichtert man es dem Gegner, mit Überzahl durchs Mittelfeld zu kommen, und macht es weniger wahrscheinlich, dass gegnerische Angriffe schon im Mittelfeld abgefangen werden. Und das, wo das Hauptproblem des FCK doch ohnehin schon war, dass man sich bei deutlicher Überlegenheit zu viele Gegentore eingefangen hat. Dann müsste man also schon das alte Werder-Motto wiederbeleben: Immer ein Tor mehr schießen als der Gegner. Das hat aber schon bei Werder irgendwann nicht mehr funktioniert. Auch Hoffenheim kommt damit auf keinen grünen Zweig. Heutzutage braucht man eben diese Kompaktheit mit zwei dicht stehenden Viererketten bei gegnerischen Angriffen.
Das kann man aber auch anders sehen ;) Wir kassieren die Tore nicht weil die meisten gegnerischen Mannschaften uns schwindelig spielen oder oft in Überzahl sind. Meist ist es ein krasser individueller Fehler. Und da bringt es auch in den seltensten Fällen wenn da einer mehr hinten drin steht. Ich bin bei unserer Feldüberlegenheit, die wir in 9 von 10 Spielen immer haben auch dafür den zweiten 6er zu streichen!
Zitat von Bertikoks:
Wenn Du ein Paar wie Zoller/Mo hast, dann darfst Du meiner Meinung nach nicht den zweiten Stürmer opfern, sondern Du MUSST irgendwann die Eier haben, den zweiten Sechser abzuschaffen.
Das sagt sich leicht. In der Konsequenz bedeutet das aber, dass man bei gegnerischen Angriffen vor der Viererkette in der Abwehr nur eine Dreierkette stehen hat (in der obendrein noch die beiden häufig defensivschwächeren offensiven Außen stehen). Damit erleichtert man es dem Gegner, mit Überzahl durchs Mittelfeld zu kommen, und macht es weniger wahrscheinlich, dass gegnerische Angriffe schon im Mittelfeld abgefangen werden. Und das, wo das Hauptproblem des FCK doch ohnehin schon war, dass man sich bei deutlicher Überlegenheit zu viele Gegentore eingefangen hat. Dann müsste man also schon das alte Werder-Motto wiederbeleben: Immer ein Tor mehr schießen als der Gegner. Das hat aber schon bei Werder irgendwann nicht mehr funktioniert. Auch Hoffenheim kommt damit auf keinen grünen Zweig. Heutzutage braucht man eben diese Kompaktheit mit zwei dicht stehenden Viererketten bei gegnerischen Angriffen.
Das kann man aber auch anders sehen ;) Wir kassieren die Tore nicht weil die meisten gegnerischen Mannschaften uns schwindelig spielen oder oft in Überzahl sind. Meist ist es ein krasser individueller Fehler. Und da bringt es auch in den seltensten Fällen wenn da einer mehr hinten drin steht. Ich bin bei unserer Feldüberlegenheit, die wir in 9 von 10 Spielen immer haben auch dafür den zweiten 6er zu streichen!
29.01.2014 - 10:56 Uhr
Zitat von StefanE:
Zitat von Gauss:
Zitat von Bertikoks:
Wenn Du ein Paar wie Zoller/Mo hast, dann darfst Du meiner Meinung nach nicht den zweiten Stürmer opfern, sondern Du MUSST irgendwann die Eier haben, den zweiten Sechser abzuschaffen.
Das sagt sich leicht. In der Konsequenz bedeutet das aber, dass man bei gegnerischen Angriffen vor der Viererkette in der Abwehr nur eine Dreierkette stehen hat (in der obendrein noch die beiden häufig defensivschwächeren offensiven Außen stehen). Damit erleichtert man es dem Gegner, mit Überzahl durchs Mittelfeld zu kommen, und macht es weniger wahrscheinlich, dass gegnerische Angriffe schon im Mittelfeld abgefangen werden. Und das, wo das Hauptproblem des FCK doch ohnehin schon war, dass man sich bei deutlicher Überlegenheit zu viele Gegentore eingefangen hat. Dann müsste man also schon das alte Werder-Motto wiederbeleben: Immer ein Tor mehr schießen als der Gegner. Das hat aber schon bei Werder irgendwann nicht mehr funktioniert. Auch Hoffenheim kommt damit auf keinen grünen Zweig. Heutzutage braucht man eben diese Kompaktheit mit zwei dicht stehenden Viererketten bei gegnerischen Angriffen.
Das kann man aber auch anders sehen ;) Wir kassieren die Tore nicht weil die meisten gegnerischen Mannschaften uns schwindelig spielen oder oft in Überzahl sind. Meist ist es ein krasser individueller Fehler. Und da bringt es auch in den seltensten Fällen wenn da einer mehr hinten drin steht. Ich bin bei unserer Feldüberlegenheit, die wir in 9 von 10 Spielen immer haben auch dafür den zweiten 6er zu streichen!
Und damit Jenssen opfern? Der kommt immer besser rein und zeigte in den Vorbereitungsspielen gute Leistungen.
Zoller, Fortounis oder Jenssen.
Einer der drei würde, egal bei welchem System, auf der Bank landen.
Ich wollte diese Entscheidung in der aktuellen Form der Spieler nicht treffen!
Zitat von Gauss:
Zitat von Bertikoks:
Wenn Du ein Paar wie Zoller/Mo hast, dann darfst Du meiner Meinung nach nicht den zweiten Stürmer opfern, sondern Du MUSST irgendwann die Eier haben, den zweiten Sechser abzuschaffen.
Das sagt sich leicht. In der Konsequenz bedeutet das aber, dass man bei gegnerischen Angriffen vor der Viererkette in der Abwehr nur eine Dreierkette stehen hat (in der obendrein noch die beiden häufig defensivschwächeren offensiven Außen stehen). Damit erleichtert man es dem Gegner, mit Überzahl durchs Mittelfeld zu kommen, und macht es weniger wahrscheinlich, dass gegnerische Angriffe schon im Mittelfeld abgefangen werden. Und das, wo das Hauptproblem des FCK doch ohnehin schon war, dass man sich bei deutlicher Überlegenheit zu viele Gegentore eingefangen hat. Dann müsste man also schon das alte Werder-Motto wiederbeleben: Immer ein Tor mehr schießen als der Gegner. Das hat aber schon bei Werder irgendwann nicht mehr funktioniert. Auch Hoffenheim kommt damit auf keinen grünen Zweig. Heutzutage braucht man eben diese Kompaktheit mit zwei dicht stehenden Viererketten bei gegnerischen Angriffen.
Das kann man aber auch anders sehen ;) Wir kassieren die Tore nicht weil die meisten gegnerischen Mannschaften uns schwindelig spielen oder oft in Überzahl sind. Meist ist es ein krasser individueller Fehler. Und da bringt es auch in den seltensten Fällen wenn da einer mehr hinten drin steht. Ich bin bei unserer Feldüberlegenheit, die wir in 9 von 10 Spielen immer haben auch dafür den zweiten 6er zu streichen!
Und damit Jenssen opfern? Der kommt immer besser rein und zeigte in den Vorbereitungsspielen gute Leistungen.
Zoller, Fortounis oder Jenssen.
Einer der drei würde, egal bei welchem System, auf der Bank landen.
Ich wollte diese Entscheidung in der aktuellen Form der Spieler nicht treffen!
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