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Taktik-Diskussionen

23.08.2013 - 10:12 Uhr
Taktik-Diskussionen |#1651
27.07.2016 - 09:55 Uhr
Diese "Flexibilität" wird doch pberbewertet und hat uns auch bei der EM mal wieder den Kopf gekostet und das ein oder andere CL-Entschedungsspiel. Wir haben den Anspruch, dass wir uns nicht auf den Gegner einstellen müssen, sondern, dass das umgekehrt ist.
Taktik-Diskussionen |#1652
27.07.2016 - 10:38 Uhr
Zitat von eztak
Diese "Flexibilität" wird doch pberbewertet und hat uns auch bei der EM mal wieder den Kopf gekostet und das ein oder andere CL-Entschedungsspiel. Wir haben den Anspruch, dass wir uns nicht auf den Gegner einstellen müssen, sondern, dass das umgekehrt ist.


Sorry, aber mit so einer Sichtweise werden wir noch Jahre auf den nächsten CL-Titel warten.

Was passiert, wenn man blind sein eigenes Ding durchzieht, und nicht auf die Stärken und Schwächen des Gegners eingeht, hat man doch erst bei der EM zu genüge gesehen. Das beste Beispiel war die spanische Niederlage gegen Italien.

Die Trainer werden auf dem absoluten Top-Niveau immer wichtiger.
Oder wie erklärst Du dir, dass wir gegen Atletico im Halbfinale alt ausgesehen haben? Wir haben unser Spiel durchgezogen, haben klar die bessere Mannschaft und auch die besseren Einzelspieler. Dennoch stand Atletico im Finale - und nicht wir.

•     •     •

[x] mia san Triple 2013
Taktik-Diskussionen |#1653
27.07.2016 - 10:41 Uhr
Zitat von eztak
Diese "Flexibilität" wird doch pberbewertet und hat uns auch bei der EM mal wieder den Kopf gekostet und das ein oder andere CL-Entschedungsspiel. Wir haben den Anspruch, dass wir uns nicht auf den Gegner einstellen müssen, sondern, dass das umgekehrt ist.


Bei aller Liebe, aber das ist halt einfach Schmarrn. Wer im modernen Fussball meint, er könne in jedem Spiel gleich spielen und werde damit Erfolg haben, ist irgendwo in den 90er Jahren stehen geblieben. Da gabs 4-4-2, Flügelangriffe, Flanken und wenn die beiden MS einen guten Tag hatten, hat man halt gewonnen, wenn nicht, dann nicht. Es ist kein Zufall, dass mit der steigenden "Taktik-isierung" des Fussballs in den letzten Jahren auch Saison für Saison Punkte- und Torerekorde pulverisiert werden, individuell deutlich überlegene Mannschaften gab es solange es den Fussball gibt, da diese Mannschaften aber sich nicht mehr nur auf ihre individuelle Klasse verlassen, sondern jeden Gegner ernstnehmen, indem sie sich auf ihn einstellen, rufen diese Topvereine nun auch ihre Klasse zu 100% ab, und nicht zu 75%. Und deswegen gab es auch seit 2012 keinen Deutschen Meister mehr mit weniger als 80 Punkten, eine Marke, die zuvor nie erreicht wurde.

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"Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod, den Steuern und einem neuen Innenverteidiger."

Benjamin Franklin
Taktik-Diskussionen |#1654
27.07.2016 - 10:45 Uhr
Zitat von eztak

Diese "Flexibilität" wird doch pberbewertet und hat uns auch bei der EM mal wieder den Kopf gekostet und das ein oder andere CL-Entschedungsspiel. Wir haben den Anspruch, dass wir uns nicht auf den Gegner einstellen müssen, sondern, dass das umgekehrt ist.

Ohne Flexibilität werden wir mit unserem 19-Mann-Kader nicht durch die Saison kommen. Wie ich oben ausgeführt habe muss man eigentlich zwischen 4-3-3 und 4-2-3-1 wechseln, um ausreichend rotieren zu können. Was ich nicht mag ist, wenn man sie an den Gegner anpasst, so wie es Löw, Tuchel und Pep machen. Man sollte sich auf ein System festlegen, dass man in den wichtigen Spielen immer spielt. Warum war Italien einer der Überraschungen bei der EM? Meine Meinung: Conte hat bei Juve jahrelang im 3-5-2 spielen lassen, u.a. mit Barzagli, Bonucci und Chiellini in der Dreierkette. Viele Teams in der Serie A spielen dieses System. Die meisten Spieler kannten also das System und dessen Automatismen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von PetriHeil am 27.07.2016 um 10:48 Uhr bearbeitet
Taktik-Diskussionen |#1655
27.07.2016 - 10:48 Uhr
Zitat von Blab0mat


Die Trainer werden auf dem absoluten Top-Niveau immer wichtiger.
Oder wie erklärst Du dir, dass wir gegen Atletico im Halbfinale alt ausgesehen haben? Wir haben unser Spiel durchgezogen, haben klar die bessere Mannschaft und auch die besseren Einzelspieler. Dennoch stand Atletico im Finale - und nicht wir.


Alt ausgesehen? Zwinkernd

Klar, im Hinspiel war man unterlegen ja, aber im Rückspiel hatten wir alle Trümpfer in der Hand, alle.
Taktik-Diskussionen |#1656
27.07.2016 - 10:59 Uhr
Zitat von PetriHeil

Zitat von eztak

Diese "Flexibilität" wird doch pberbewertet und hat uns auch bei der EM mal wieder den Kopf gekostet und das ein oder andere CL-Entschedungsspiel. Wir haben den Anspruch, dass wir uns nicht auf den Gegner einstellen müssen, sondern, dass das umgekehrt ist.

Ohne Flexibilität werden wir mit unserem 19-Mann-Kader nicht durch die Saison kommen. Wie ich oben ausgeführt habe muss man eigentlich zwischen 4-3-3 und 4-2-3-1 wechseln, um ausreichend rotieren zu können. Was ich nicht mag ist, wenn man sie an den Gegner anpasst, so wie es Löw, Tuchel und Pep machen. Man sollte sich auf ein System festlegen, dass man in den wichtigen Spielen immer spielt. Warum war Italien einer der Überraschungen bei der EM? Meine Meinung: Conte hat bei Juve jahrelang im 3-5-2 spielen lassen, u.a. mit Barzagli, Bonucci und Chiellini in der Dreierkette. Viele Teams in der Serie A spielen dieses System. Die meisten Spieler kannten also das System und dessen Automatismen.


Und wieso ist Spanien dann ausgeschieden? Haben doch nicht viel anders gemacht als zuvor.

Zumal es einfach falsch ist, dass bei wechselnden Grundordnungen Automatismen zerstört werden würden. Trainer wie Nagelsmann, Tuchel und Pep denken halt vorrangig in Spielprinzipien und die sind konstant, unabhängig davon, wie du die Räume letztlich im Detail besetzt.Zwinkernd
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Diagonalball am 27.07.2016 um 10:59 Uhr bearbeitet
Taktik-Diskussionen |#1657
27.07.2016 - 11:10 Uhr
Zitat von Blab0mat

Zitat von eztak

Diese "Flexibilität" wird doch pberbewertet und hat uns auch bei der EM mal wieder den Kopf gekostet und das ein oder andere CL-Entschedungsspiel. Wir haben den Anspruch, dass wir uns nicht auf den Gegner einstellen müssen, sondern, dass das umgekehrt ist.


Sorry, aber mit so einer Sichtweise werden wir noch Jahre auf den nächsten CL-Titel warten.

Was passiert, wenn man blind sein eigenes Ding durchzieht, und nicht auf die Stärken und Schwächen des Gegners eingeht, hat man doch erst bei der EM zu genüge gesehen. Das beste Beispiel war die spanische Niederlage gegen Italien.

Die Trainer werden auf dem absoluten Top-Niveau immer wichtiger.
Oder wie erklärst Du dir, dass wir gegen Atletico im Halbfinale alt ausgesehen haben? Wir haben unser Spiel durchgezogen, haben klar die bessere Mannschaft und auch die besseren Einzelspieler. Dennoch stand Atletico im Finale - und nicht wir.


Die Italiener haben ihr Ding auch blind durchgezogen, weil sie von ihrem System überzeugt sind. Conte hat es bei Juve eingeführt und viele Team der Serie A spielen es. Also könnte man das Spiel auch für die Gegenansicht heranziehen.
Pep hat im Hinspiel gegen Atletico seine Aufstellung angepasst und Müller draußen gelassen. Natürlich weiß man nicht, ob es mit Müller besser gelaufen wäre, aber das Halbfinale ist jetzt auch nicht das beste Argument für deine These.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von PetriHeil am 27.07.2016 um 11:11 Uhr bearbeitet
Taktik-Diskussionen |#1658
27.07.2016 - 11:13 Uhr
Zitat von Diagonalball
Zitat von PetriHeil

Zitat von eztak

Diese "Flexibilität" wird doch pberbewertet und hat uns auch bei der EM mal wieder den Kopf gekostet und das ein oder andere CL-Entschedungsspiel. Wir haben den Anspruch, dass wir uns nicht auf den Gegner einstellen müssen, sondern, dass das umgekehrt ist.

Ohne Flexibilität werden wir mit unserem 19-Mann-Kader nicht durch die Saison kommen. Wie ich oben ausgeführt habe muss man eigentlich zwischen 4-3-3 und 4-2-3-1 wechseln, um ausreichend rotieren zu können. Was ich nicht mag ist, wenn man sie an den Gegner anpasst, so wie es Löw, Tuchel und Pep machen. Man sollte sich auf ein System festlegen, dass man in den wichtigen Spielen immer spielt. Warum war Italien einer der Überraschungen bei der EM? Meine Meinung: Conte hat bei Juve jahrelang im 3-5-2 spielen lassen, u.a. mit Barzagli, Bonucci und Chiellini in der Dreierkette. Viele Teams in der Serie A spielen dieses System. Die meisten Spieler kannten also das System und dessen Automatismen.


Und wieso ist Spanien dann ausgeschieden? Haben doch nicht viel anders gemacht als zuvor.

Zumal es einfach falsch ist, dass bei wechselnden Grundordnungen Automatismen zerstört werden würden. Trainer wie Nagelsmann, Tuchel und Pep denken halt vorrangig in Spielprinzipien und die sind konstant, unabhängig davon, wie du die Räume letztlich im Detail besetzt.Zwinkernd

Italien hat auch nichts verändert und ist weitergekommen mit den deutlich schlechteren Einzelspielern. zwinker
Taktik-Diskussionen |#1659
27.07.2016 - 12:10 Uhr
Zitat von Riga2011
Zitat von eztak

Diese "Flexibilität" wird doch pberbewertet und hat uns auch bei der EM mal wieder den Kopf gekostet und das ein oder andere CL-Entschedungsspiel. Wir haben den Anspruch, dass wir uns nicht auf den Gegner einstellen müssen, sondern, dass das umgekehrt ist.


Bei aller Liebe, aber das ist halt einfach Schmarrn. Wer im modernen Fussball meint, er könne in jedem Spiel gleich spielen und werde damit Erfolg haben, ist irgendwo in den 90er Jahren stehen geblieben. Da gabs 4-4-2, Flügelangriffe, Flanken und wenn die beiden MS einen guten Tag hatten, hat man halt gewonnen, wenn nicht, dann nicht. Es ist kein Zufall, dass mit der steigenden "Taktik-isierung" des Fussballs in den letzten Jahren auch Saison für Saison Punkte- und Torerekorde pulverisiert werden, individuell deutlich überlegene Mannschaften gab es solange es den Fussball gibt, da diese Mannschaften aber sich nicht mehr nur auf ihre individuelle Klasse verlassen, sondern jeden Gegner ernstnehmen, indem sie sich auf ihn einstellen, rufen diese Topvereine nun auch ihre Klasse zu 100% ab, und nicht zu 75%. Und deswegen gab es auch seit 2012 keinen Deutschen Meister mehr mit weniger als 80 Punkten, eine Marke, die zuvor nie erreicht wurde.


Oh, die niedrigsten Form der Argumentation erhält wieder mal Einzug. Andere Meinungen sind Schhmarrn. Es ist weniger die taktische Revolutionierung sonder mehr die finanzielle und individuelle Kluft, die uns und mittlerweile auch Dortmund von den anderen abhebt. Diese Übertaktisierung hat uns die ein oder andere CL-KO-Runde gekostet, spielerisch ohne wesentlichen Mehrwert.
Taktik-Diskussionen |#1660
27.07.2016 - 12:14 Uhr
Zitat von PetriHeil
Zitat von Diagonalball

Zitat von PetriHeil

Zitat von eztak

Diese "Flexibilität" wird doch pberbewertet und hat uns auch bei der EM mal wieder den Kopf gekostet und das ein oder andere CL-Entschedungsspiel. Wir haben den Anspruch, dass wir uns nicht auf den Gegner einstellen müssen, sondern, dass das umgekehrt ist.

Ohne Flexibilität werden wir mit unserem 19-Mann-Kader nicht durch die Saison kommen. Wie ich oben ausgeführt habe muss man eigentlich zwischen 4-3-3 und 4-2-3-1 wechseln, um ausreichend rotieren zu können. Was ich nicht mag ist, wenn man sie an den Gegner anpasst, so wie es Löw, Tuchel und Pep machen. Man sollte sich auf ein System festlegen, dass man in den wichtigen Spielen immer spielt. Warum war Italien einer der Überraschungen bei der EM? Meine Meinung: Conte hat bei Juve jahrelang im 3-5-2 spielen lassen, u.a. mit Barzagli, Bonucci und Chiellini in der Dreierkette. Viele Teams in der Serie A spielen dieses System. Die meisten Spieler kannten also das System und dessen Automatismen.


Und wieso ist Spanien dann ausgeschieden? Haben doch nicht viel anders gemacht als zuvor.

Zumal es einfach falsch ist, dass bei wechselnden Grundordnungen Automatismen zerstört werden würden. Trainer wie Nagelsmann, Tuchel und Pep denken halt vorrangig in Spielprinzipien und die sind konstant, unabhängig davon, wie du die Räume letztlich im Detail besetzt.Zwinkernd

Italien hat auch nichts verändert und ist weitergekommen mit den deutlich schlechteren Einzelspielern. zwinker

Was aber auch daran liegt, dass ein 3-x-x ein perfektes Gegensystem gegen ein 4-3-3 ist und Spanien wiederholt stur in den Abgrund lief.
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