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Taktik-Diskussionen

23.08.2013 - 10:12 Uhr
Taktik-Diskussionen |#1741
29.09.2016 - 17:21 Uhr
Zitat von Hendricks
Zitat von R2_D2

Zitat von standkicker

In diesem Kalenderjahr hat Müller noch nichts gezeigt, was eine Verbiegung des Systems rechtfertigen würde. Ich dachte ja, dass er nach der EM und ein paar Wochen Urlaub wieder in Form kommt. Pustekuchen. Vielleicht sollten wir ihn erstmal als Backup für Lewy einplanen. Auf den Außen haben wir ja inzwischen wieder Alternativen. So könnten wir Lewy notwendige Pausen geben und auch Müller könnte so wieder zu sich finden.

Ich würde mich freuen, wenn man das in München endlich darf, den Müller auf die Bank setzen. Pep wurde von der Journalie fast gesteinigt, als er Müller im Frühjahr im Hinspiel bei Atletico auf die Bank gesetzt hat und für alle lag unsere Niederlage natürlich nur daran, dass der große Müller fehlte. Diesen Qutasch hat Kai Dittmann bei Sky gestern Abend vor dem Spiel auch noch völlig dumm und unreflektiert herunter gebetet.

Ich hoffe sehr, dass man in München Müller auf die Bank setzen darf und ich hoffe, es passiert bald.


Möglicherweise lag die Kritik der Medien auch einfach daran, dass man als Favorit verlor und sich dabei nicht eine einzige Torchance herausspielte. Da finde ich die Frage, warum mit Müller und Ribery zwei Spieler, die gerade in der CL ihre Torgefahr sehr häufig bewiesen haben, auf der Bank saßen, nicht sonderlich überraschend, sondern absolut folgerichtig.


Pep wollte mit zwei klaren Flügelspielern auflaufen, daher war doch eher die Frage Müller oder Lewy, wobei Letzterer eindeutig besser in Form war, da kanns ja keine zwei Meinungen geben. Ribéry wiederum hatte doch meines Wissens Rücken, war deswegen ohnehin ein Fragezeichen und daher auch nicht Teil der Startelf, also so außergewöhnlich war die Startelf von Pep dann nicht, eher nachvollziehbar.

•     •     •

"Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod, den Steuern und einem neuen Innenverteidiger."

Benjamin Franklin
Taktik-Diskussionen |#1742
29.09.2016 - 17:30 Uhr
Zitat von Riga2011
Zitat von Hendricks

Zitat von R2_D2

Zitat von standkicker

In diesem Kalenderjahr hat Müller noch nichts gezeigt, was eine Verbiegung des Systems rechtfertigen würde. Ich dachte ja, dass er nach der EM und ein paar Wochen Urlaub wieder in Form kommt. Pustekuchen. Vielleicht sollten wir ihn erstmal als Backup für Lewy einplanen. Auf den Außen haben wir ja inzwischen wieder Alternativen. So könnten wir Lewy notwendige Pausen geben und auch Müller könnte so wieder zu sich finden.

Ich würde mich freuen, wenn man das in München endlich darf, den Müller auf die Bank setzen. Pep wurde von der Journalie fast gesteinigt, als er Müller im Frühjahr im Hinspiel bei Atletico auf die Bank gesetzt hat und für alle lag unsere Niederlage natürlich nur daran, dass der große Müller fehlte. Diesen Qutasch hat Kai Dittmann bei Sky gestern Abend vor dem Spiel auch noch völlig dumm und unreflektiert herunter gebetet.

Ich hoffe sehr, dass man in München Müller auf die Bank setzen darf und ich hoffe, es passiert bald.


Möglicherweise lag die Kritik der Medien auch einfach daran, dass man als Favorit verlor und sich dabei nicht eine einzige Torchance herausspielte. Da finde ich die Frage, warum mit Müller und Ribery zwei Spieler, die gerade in der CL ihre Torgefahr sehr häufig bewiesen haben, auf der Bank saßen, nicht sonderlich überraschend, sondern absolut folgerichtig.


Pep wollte mit zwei klaren Flügelspielern auflaufen, daher war doch eher die Frage Müller oder Lewy, wobei Letzterer eindeutig besser in Form war, da kanns ja keine zwei Meinungen geben. Ribéry wiederum hatte doch meines Wissens Rücken, war deswegen ohnehin ein Fragezeichen und daher auch nicht Teil der Startelf, also so außergewöhnlich war die Startelf von Pep dann nicht, eher nachvollziehbar.

Und hör dir die Anmoderation auf Sky gestern zwischen 20:30 und 20:45 von Dittmann an, da sagt er fast wörtlich: "Pep Guardiola hat im Frühjahr hier 0:1 verloren, weil er Müller draußen ließ." Diese Meinung, dass es Peps großer Fehler war, Müller draußen zu lassen, wirkt immer noch nach.
Taktik-Diskussionen |#1743
29.09.2016 - 17:32 Uhr
Zitat von Riga2011

Zitat von Hendricks

Zitat von R2_D2

Zitat von standkicker

In diesem Kalenderjahr hat Müller noch nichts gezeigt, was eine Verbiegung des Systems rechtfertigen würde. Ich dachte ja, dass er nach der EM und ein paar Wochen Urlaub wieder in Form kommt. Pustekuchen. Vielleicht sollten wir ihn erstmal als Backup für Lewy einplanen. Auf den Außen haben wir ja inzwischen wieder Alternativen. So könnten wir Lewy notwendige Pausen geben und auch Müller könnte so wieder zu sich finden.

Ich würde mich freuen, wenn man das in München endlich darf, den Müller auf die Bank setzen. Pep wurde von der Journalie fast gesteinigt, als er Müller im Frühjahr im Hinspiel bei Atletico auf die Bank gesetzt hat und für alle lag unsere Niederlage natürlich nur daran, dass der große Müller fehlte. Diesen Qutasch hat Kai Dittmann bei Sky gestern Abend vor dem Spiel auch noch völlig dumm und unreflektiert herunter gebetet.

Ich hoffe sehr, dass man in München Müller auf die Bank setzen darf und ich hoffe, es passiert bald.


Möglicherweise lag die Kritik der Medien auch einfach daran, dass man als Favorit verlor und sich dabei nicht eine einzige Torchance herausspielte. Da finde ich die Frage, warum mit Müller und Ribery zwei Spieler, die gerade in der CL ihre Torgefahr sehr häufig bewiesen haben, auf der Bank saßen, nicht sonderlich überraschend, sondern absolut folgerichtig.


Pep wollte mit zwei klaren Flügelspielern auflaufen, daher war doch eher die Frage Müller oder Lewy, wobei Letzterer eindeutig besser in Form war, da kanns ja keine zwei Meinungen geben. Ribéry wiederum hatte doch meines Wissens Rücken, war deswegen ohnehin ein Fragezeichen und daher auch nicht Teil der Startelf, also so außergewöhnlich war die Startelf von Pep dann nicht, eher nachvollziehbar.

Und hör dir die Anmoderation auf Sky gestern zwischen 20:30 und 20:45 von Dittmann an, da sagt er fast wörtlich: "Pep Guardiola hat im Frühjahr hier 0:1 verloren, weil er Müller draußen ließ." Diese Meinung, dass es Peps großer Fehler war, Müller draußen zu lassen, wirkt immer noch nach.

Es kommt einem so vor, als ob man das einfach nicht darf, Müller draußen lassen. Der kann so schlecht spielen, wie er will, er spielt trotzdem. Und wenn der böse Pep wagt, ihn draußen zu lassen, dann ist das natürlich der Hauptgrund und einzige Grund, warum man verloren hat.
Taktik-Diskussionen |#1744
29.09.2016 - 17:33 Uhr
Zitat von Riga2011
Zitat von Hendricks

Zitat von R2_D2

Zitat von standkicker

In diesem Kalenderjahr hat Müller noch nichts gezeigt, was eine Verbiegung des Systems rechtfertigen würde. Ich dachte ja, dass er nach der EM und ein paar Wochen Urlaub wieder in Form kommt. Pustekuchen. Vielleicht sollten wir ihn erstmal als Backup für Lewy einplanen. Auf den Außen haben wir ja inzwischen wieder Alternativen. So könnten wir Lewy notwendige Pausen geben und auch Müller könnte so wieder zu sich finden.

Ich würde mich freuen, wenn man das in München endlich darf, den Müller auf die Bank setzen. Pep wurde von der Journalie fast gesteinigt, als er Müller im Frühjahr im Hinspiel bei Atletico auf die Bank gesetzt hat und für alle lag unsere Niederlage natürlich nur daran, dass der große Müller fehlte. Diesen Qutasch hat Kai Dittmann bei Sky gestern Abend vor dem Spiel auch noch völlig dumm und unreflektiert herunter gebetet.

Ich hoffe sehr, dass man in München Müller auf die Bank setzen darf und ich hoffe, es passiert bald.


Möglicherweise lag die Kritik der Medien auch einfach daran, dass man als Favorit verlor und sich dabei nicht eine einzige Torchance herausspielte. Da finde ich die Frage, warum mit Müller und Ribery zwei Spieler, die gerade in der CL ihre Torgefahr sehr häufig bewiesen haben, auf der Bank saßen, nicht sonderlich überraschend, sondern absolut folgerichtig.


Pep wollte mit zwei klaren Flügelspielern auflaufen, daher war doch eher die Frage Müller oder Lewy, wobei Letzterer eindeutig besser in Form war, da kanns ja keine zwei Meinungen geben. Ribéry wiederum hatte doch meines Wissens Rücken, war deswegen ohnehin ein Fragezeichen und daher auch nicht Teil der Startelf, also so außergewöhnlich war die Startelf von Pep dann nicht, eher nachvollziehbar.


Und dieser Ansatz hat so herausragend funktioniert, dass jede Kritik nur daher stammen könnte, dass Müller ein besonderes Standing bei den Medien habe?
Aus Sicht von Pep ist die Aufstellung doch absolut nachvollziehbar (sonst hätte er sie wohl auch kaum gewählt Lachend ), aber die Medien können doch wohl nachfragen, ob dieser Ansatz ex post als richtig zu bewerten war. Und wenn man nun mal als Favorit zu null verliert, ohne sich selber eine Torchance zu erspielen, obwohl fähige Offensivspieler auf der Bank saßen, ist das mMn keine absurde Hexenjagd, weil der eigene Lieblingsspieler nicht aufgestellt wurde, sondern eine völlig normale Handlung. Ich bin mir sicher, dass es nicht mal im Ansatz ein solches mediales Echo gegeben hätte, hätten wir 3:0 gewonnen. Ebenso bin ich mir sicher, dass es eine spürbare mediale Reaktion gegeben hätte, wenn das Spiel genauso gelaufen wäre und Müller statt Lewandowski in der Startelf gestanden hätte. Meinethalben kannst du im Müller-Fall wegen seines unstrittigen Status nochmal 10% Empörung draufpacken, aber zu behaupten, die Medien hätten Guardiola aufgrund des Bankplatzes von Müller nur kritisiert, weil es sich um Müller handelte, ist mMn völlig absurd.
Taktik-Diskussionen |#1745
29.09.2016 - 17:33 Uhr
Zitat von R2_D2
Zitat von Riga2011

Zitat von Hendricks

Zitat von R2_D2

Zitat von standkicker

In diesem Kalenderjahr hat Müller noch nichts gezeigt, was eine Verbiegung des Systems rechtfertigen würde. Ich dachte ja, dass er nach der EM und ein paar Wochen Urlaub wieder in Form kommt. Pustekuchen. Vielleicht sollten wir ihn erstmal als Backup für Lewy einplanen. Auf den Außen haben wir ja inzwischen wieder Alternativen. So könnten wir Lewy notwendige Pausen geben und auch Müller könnte so wieder zu sich finden.

Ich würde mich freuen, wenn man das in München endlich darf, den Müller auf die Bank setzen. Pep wurde von der Journalie fast gesteinigt, als er Müller im Frühjahr im Hinspiel bei Atletico auf die Bank gesetzt hat und für alle lag unsere Niederlage natürlich nur daran, dass der große Müller fehlte. Diesen Qutasch hat Kai Dittmann bei Sky gestern Abend vor dem Spiel auch noch völlig dumm und unreflektiert herunter gebetet.

Ich hoffe sehr, dass man in München Müller auf die Bank setzen darf und ich hoffe, es passiert bald.


Möglicherweise lag die Kritik der Medien auch einfach daran, dass man als Favorit verlor und sich dabei nicht eine einzige Torchance herausspielte. Da finde ich die Frage, warum mit Müller und Ribery zwei Spieler, die gerade in der CL ihre Torgefahr sehr häufig bewiesen haben, auf der Bank saßen, nicht sonderlich überraschend, sondern absolut folgerichtig.


Pep wollte mit zwei klaren Flügelspielern auflaufen, daher war doch eher die Frage Müller oder Lewy, wobei Letzterer eindeutig besser in Form war, da kanns ja keine zwei Meinungen geben. Ribéry wiederum hatte doch meines Wissens Rücken, war deswegen ohnehin ein Fragezeichen und daher auch nicht Teil der Startelf, also so außergewöhnlich war die Startelf von Pep dann nicht, eher nachvollziehbar.

Und hör dir die Anmoderation auf Sky gestern zwischen 20:30 und 20:45 von Dittmann an, da sagt er fast wörtlich: "Pep Guardiola hat im Frühjahr hier 0:1 verloren, weil er Müller draußen ließ." Diese Meinung, dass es Peps großer Fehler war, Müller draußen zu lassen, wirkt immer noch nach.


Müller ist everybody's darling wie ich es selten erlebt hab. Spielt er gut, lobt ihn jeder. Spielt er schlecht, war alles mögliche sonst schuld. Bin gespannt, wie lange das noch so geht.

•     •     •

"Fußball sollte man nicht im Fernsehen angucken. Wenn ich in München leben würde, dann will ich Bayern München doch nicht im Fernsehen sehen, dann will ich doch ins Stadion. Es gibt doch nichts Langweiligeres als ein Fußballspiel im Fernsehen anzusehen. Also im Vergleich zum Stadion. Das ist, als würde ich mir einen Liebesfilm anschauen und dabei meinen Hund in den Armen haben."

Die argentinische Legende César Luís Menotti im Gespräch mit dem Deutschlandfunk
Taktik-Diskussionen |#1746
29.09.2016 - 18:02 Uhr
Zitat von Hendricks


Und dieser Ansatz hat so herausragend funktioniert, dass jede Kritik nur daher stammen könnte, dass Müller ein besonderes Standing bei den Medien habe?
Aus Sicht von Pep ist die Aufstellung doch absolut nachvollziehbar (sonst hätte er sie wohl auch kaum gewählt Lachend ), aber die Medien können doch wohl nachfragen, ob dieser Ansatz ex post als richtig zu bewerten war. Und wenn man nun mal als Favorit zu null verliert, ohne sich selber eine Torchance zu erspielen, obwohl fähige Offensivspieler auf der Bank saßen, ist das mMn keine absurde Hexenjagd, weil der eigene Lieblingsspieler nicht aufgestellt wurde, sondern eine völlig normale Handlung. Ich bin mir sicher, dass es nicht mal im Ansatz ein solches mediales Echo gegeben hätte, hätten wir 3:0 gewonnen. Ebenso bin ich mir sicher, dass es eine spürbare mediale Reaktion gegeben hätte, wenn das Spiel genauso gelaufen wäre und Müller statt Lewandowski in der Startelf gestanden hätte. Meinethalben kannst du im Müller-Fall wegen seines unstrittigen Status nochmal 10% Empörung draufpacken, aber zu behaupten, die Medien hätten Guardiola aufgrund des Bankplatzes von Müller nur kritisiert, weil es sich um Müller handelte, ist mMn völlig absurd.


Klar, wenn man gewinnt, hat man Recht, v.a. weil es ja ne singuläre Entscheidung war, aber trotzdem halte ich die Reaktion bzw. Kritik für absurd. Ganz davon abgesehen, dass die sich nicht mit Peps Aufstellung auseinandersetzen, ist es doch eher unlogisch zu behaupten, dass man sich zu wenig Chancen rausgespielt hat, weil ein Abschlussspieler wie Müller auf der Bank saß, der nun nicht als Kreativspieler bekannt ist. Wenn man reihenweise Chancen versemmelt hätte, ok, aber das war ja nicht der Fall. Insofern wird/wurde da einfach mit dem "Müller spielt immer"-Dampfhammer ohne jede Logik draufgehauen...

•     •     •

"Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod, den Steuern und einem neuen Innenverteidiger."

Benjamin Franklin
Taktik-Diskussionen |#1747
29.09.2016 - 18:21 Uhr
Zitat von Riga2011
Zitat von Hendricks

Und dieser Ansatz hat so herausragend funktioniert, dass jede Kritik nur daher stammen könnte, dass Müller ein besonderes Standing bei den Medien habe?
Aus Sicht von Pep ist die Aufstellung doch absolut nachvollziehbar (sonst hätte er sie wohl auch kaum gewählt Lachend ), aber die Medien können doch wohl nachfragen, ob dieser Ansatz ex post als richtig zu bewerten war. Und wenn man nun mal als Favorit zu null verliert, ohne sich selber eine Torchance zu erspielen, obwohl fähige Offensivspieler auf der Bank saßen, ist das mMn keine absurde Hexenjagd, weil der eigene Lieblingsspieler nicht aufgestellt wurde, sondern eine völlig normale Handlung. Ich bin mir sicher, dass es nicht mal im Ansatz ein solches mediales Echo gegeben hätte, hätten wir 3:0 gewonnen. Ebenso bin ich mir sicher, dass es eine spürbare mediale Reaktion gegeben hätte, wenn das Spiel genauso gelaufen wäre und Müller statt Lewandowski in der Startelf gestanden hätte. Meinethalben kannst du im Müller-Fall wegen seines unstrittigen Status nochmal 10% Empörung draufpacken, aber zu behaupten, die Medien hätten Guardiola aufgrund des Bankplatzes von Müller nur kritisiert, weil es sich um Müller handelte, ist mMn völlig absurd.


Klar, wenn man gewinnt, hat man Recht, v.a. weil es ja ne singuläre Entscheidung war, aber trotzdem halte ich die Reaktion bzw. Kritik für absurd. Ganz davon abgesehen, dass die sich nicht mit Peps Aufstellung auseinandersetzen, ist es doch eher unlogisch zu behaupten, dass man sich zu wenig Chancen rausgespielt hat, weil ein Abschlussspieler wie Müller auf der Bank saß, der nun nicht als Kreativspieler bekannt ist. Wenn man reihenweise Chancen versemmelt hätte, ok, aber das war ja nicht der Fall. Insofern wird/wurde da einfach mit dem "Müller spielt immer"-Dampfhammer ohne jede Logik draufgehauen...


Müller hat in seiner bisherigen Vereinskarriere mehr als 120 Torvorlagen zu Buche stehen. Daneben brauchen die anderen Spieler auf dem Platz selbstverständlich einen Abschlusspieler als Anspielstation, damit Chancen herausgespielt werden können, das ist doch völlig logisch.Wenn du nur Außenspieler aufstellen würdest, die die ganze Zeit Flanken in den unbesetzten Strafraum schlagen, würdest du doch auch nicht behaupten, ein Abschlussspieler hätte dem Spiel nicht geholfen.
Und angesichts dessen ist die Reaktion der Medien absolut nachvollziehbar und keinesfalls alleinig auf dessen Persönlichkeit abseits des reinen Fußballspiels zurückzuführen, wie es hier doch so gerne suggeriert wird.
Taktik-Diskussionen |#1748
29.09.2016 - 18:34 Uhr
Zitat von Hendricks
Zitat von Riga2011

Zitat von Hendricks

Und dieser Ansatz hat so herausragend funktioniert, dass jede Kritik nur daher stammen könnte, dass Müller ein besonderes Standing bei den Medien habe?
Aus Sicht von Pep ist die Aufstellung doch absolut nachvollziehbar (sonst hätte er sie wohl auch kaum gewählt Lachend ), aber die Medien können doch wohl nachfragen, ob dieser Ansatz ex post als richtig zu bewerten war. Und wenn man nun mal als Favorit zu null verliert, ohne sich selber eine Torchance zu erspielen, obwohl fähige Offensivspieler auf der Bank saßen, ist das mMn keine absurde Hexenjagd, weil der eigene Lieblingsspieler nicht aufgestellt wurde, sondern eine völlig normale Handlung. Ich bin mir sicher, dass es nicht mal im Ansatz ein solches mediales Echo gegeben hätte, hätten wir 3:0 gewonnen. Ebenso bin ich mir sicher, dass es eine spürbare mediale Reaktion gegeben hätte, wenn das Spiel genauso gelaufen wäre und Müller statt Lewandowski in der Startelf gestanden hätte. Meinethalben kannst du im Müller-Fall wegen seines unstrittigen Status nochmal 10% Empörung draufpacken, aber zu behaupten, die Medien hätten Guardiola aufgrund des Bankplatzes von Müller nur kritisiert, weil es sich um Müller handelte, ist mMn völlig absurd.


Klar, wenn man gewinnt, hat man Recht, v.a. weil es ja ne singuläre Entscheidung war, aber trotzdem halte ich die Reaktion bzw. Kritik für absurd. Ganz davon abgesehen, dass die sich nicht mit Peps Aufstellung auseinandersetzen, ist es doch eher unlogisch zu behaupten, dass man sich zu wenig Chancen rausgespielt hat, weil ein Abschlussspieler wie Müller auf der Bank saß, der nun nicht als Kreativspieler bekannt ist. Wenn man reihenweise Chancen versemmelt hätte, ok, aber das war ja nicht der Fall. Insofern wird/wurde da einfach mit dem "Müller spielt immer"-Dampfhammer ohne jede Logik draufgehauen...


Müller hat in seiner bisherigen Vereinskarriere mehr als 120 Torvorlagen zu Buche stehen. Daneben brauchen die anderen Spieler auf dem Platz selbstverständlich einen Abschlusspieler als Anspielstation, damit Chancen herausgespielt werden können, das ist doch völlig logisch.Wenn du nur Außenspieler aufstellen würdest, die die ganze Zeit Flanken in den unbesetzten Strafraum schlagen, würdest du doch auch nicht behaupten, ein Abschlussspieler hätte dem Spiel nicht geholfen.
Und angesichts dessen ist die Reaktion der Medien absolut nachvollziehbar und keinesfalls alleinig auf dessen Persönlichkeit abseits des reinen Fußballspiels zurückzuführen, wie es hier doch so gerne suggeriert wird.


Also man könnte sagen: je mehr Offensivspieler man aufstellt, desto wahrscheinlicher ist unabhängig vom Gegner das herausspielen von Torchancen?

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"Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod, den Steuern und einem neuen Innenverteidiger."

Benjamin Franklin
Taktik-Diskussionen |#1749
29.09.2016 - 18:44 Uhr
Zitat von Riga2011
Zitat von Hendricks

Zitat von Riga2011

Zitat von Hendricks

Und dieser Ansatz hat so herausragend funktioniert, dass jede Kritik nur daher stammen könnte, dass Müller ein besonderes Standing bei den Medien habe?
Aus Sicht von Pep ist die Aufstellung doch absolut nachvollziehbar (sonst hätte er sie wohl auch kaum gewählt Lachend ), aber die Medien können doch wohl nachfragen, ob dieser Ansatz ex post als richtig zu bewerten war. Und wenn man nun mal als Favorit zu null verliert, ohne sich selber eine Torchance zu erspielen, obwohl fähige Offensivspieler auf der Bank saßen, ist das mMn keine absurde Hexenjagd, weil der eigene Lieblingsspieler nicht aufgestellt wurde, sondern eine völlig normale Handlung. Ich bin mir sicher, dass es nicht mal im Ansatz ein solches mediales Echo gegeben hätte, hätten wir 3:0 gewonnen. Ebenso bin ich mir sicher, dass es eine spürbare mediale Reaktion gegeben hätte, wenn das Spiel genauso gelaufen wäre und Müller statt Lewandowski in der Startelf gestanden hätte. Meinethalben kannst du im Müller-Fall wegen seines unstrittigen Status nochmal 10% Empörung draufpacken, aber zu behaupten, die Medien hätten Guardiola aufgrund des Bankplatzes von Müller nur kritisiert, weil es sich um Müller handelte, ist mMn völlig absurd.


Klar, wenn man gewinnt, hat man Recht, v.a. weil es ja ne singuläre Entscheidung war, aber trotzdem halte ich die Reaktion bzw. Kritik für absurd. Ganz davon abgesehen, dass die sich nicht mit Peps Aufstellung auseinandersetzen, ist es doch eher unlogisch zu behaupten, dass man sich zu wenig Chancen rausgespielt hat, weil ein Abschlussspieler wie Müller auf der Bank saß, der nun nicht als Kreativspieler bekannt ist. Wenn man reihenweise Chancen versemmelt hätte, ok, aber das war ja nicht der Fall. Insofern wird/wurde da einfach mit dem "Müller spielt immer"-Dampfhammer ohne jede Logik draufgehauen...


Müller hat in seiner bisherigen Vereinskarriere mehr als 120 Torvorlagen zu Buche stehen. Daneben brauchen die anderen Spieler auf dem Platz selbstverständlich einen Abschlusspieler als Anspielstation, damit Chancen herausgespielt werden können, das ist doch völlig logisch.Wenn du nur Außenspieler aufstellen würdest, die die ganze Zeit Flanken in den unbesetzten Strafraum schlagen, würdest du doch auch nicht behaupten, ein Abschlussspieler hätte dem Spiel nicht geholfen.
Und angesichts dessen ist die Reaktion der Medien absolut nachvollziehbar und keinesfalls alleinig auf dessen Persönlichkeit abseits des reinen Fußballspiels zurückzuführen, wie es hier doch so gerne suggeriert wird.


Also man könnte sagen: je mehr Offensivspieler man aufstellt, desto wahrscheinlicher ist unabhängig vom Gegner das herausspielen von Torchancen?


Du hast echt 'ne blühende Phantasie, um das in meinen Beitrag hineinzulesen. Aber hier nochmal meine Grundaussage als Antwort auf deinen vorigen Beitrag, um Missverständnissen vorzubeugen: Man kann nicht sagen, dass ein Abschlussspieler eh nicht geholfen hätte, weil man sich eh keine Torchancen herausgespielt hat.
Taktik-Diskussionen |#1750
29.09.2016 - 18:53 Uhr
Zitat von Hendricks
Zitat von Riga2011

Zitat von Hendricks

Zitat von Riga2011

Zitat von Hendricks

Und dieser Ansatz hat so herausragend funktioniert, dass jede Kritik nur daher stammen könnte, dass Müller ein besonderes Standing bei den Medien habe?
Aus Sicht von Pep ist die Aufstellung doch absolut nachvollziehbar (sonst hätte er sie wohl auch kaum gewählt Lachend ), aber die Medien können doch wohl nachfragen, ob dieser Ansatz ex post als richtig zu bewerten war. Und wenn man nun mal als Favorit zu null verliert, ohne sich selber eine Torchance zu erspielen, obwohl fähige Offensivspieler auf der Bank saßen, ist das mMn keine absurde Hexenjagd, weil der eigene Lieblingsspieler nicht aufgestellt wurde, sondern eine völlig normale Handlung. Ich bin mir sicher, dass es nicht mal im Ansatz ein solches mediales Echo gegeben hätte, hätten wir 3:0 gewonnen. Ebenso bin ich mir sicher, dass es eine spürbare mediale Reaktion gegeben hätte, wenn das Spiel genauso gelaufen wäre und Müller statt Lewandowski in der Startelf gestanden hätte. Meinethalben kannst du im Müller-Fall wegen seines unstrittigen Status nochmal 10% Empörung draufpacken, aber zu behaupten, die Medien hätten Guardiola aufgrund des Bankplatzes von Müller nur kritisiert, weil es sich um Müller handelte, ist mMn völlig absurd.


Klar, wenn man gewinnt, hat man Recht, v.a. weil es ja ne singuläre Entscheidung war, aber trotzdem halte ich die Reaktion bzw. Kritik für absurd. Ganz davon abgesehen, dass die sich nicht mit Peps Aufstellung auseinandersetzen, ist es doch eher unlogisch zu behaupten, dass man sich zu wenig Chancen rausgespielt hat, weil ein Abschlussspieler wie Müller auf der Bank saß, der nun nicht als Kreativspieler bekannt ist. Wenn man reihenweise Chancen versemmelt hätte, ok, aber das war ja nicht der Fall. Insofern wird/wurde da einfach mit dem "Müller spielt immer"-Dampfhammer ohne jede Logik draufgehauen...


Müller hat in seiner bisherigen Vereinskarriere mehr als 120 Torvorlagen zu Buche stehen. Daneben brauchen die anderen Spieler auf dem Platz selbstverständlich einen Abschlusspieler als Anspielstation, damit Chancen herausgespielt werden können, das ist doch völlig logisch.Wenn du nur Außenspieler aufstellen würdest, die die ganze Zeit Flanken in den unbesetzten Strafraum schlagen, würdest du doch auch nicht behaupten, ein Abschlussspieler hätte dem Spiel nicht geholfen.
Und angesichts dessen ist die Reaktion der Medien absolut nachvollziehbar und keinesfalls alleinig auf dessen Persönlichkeit abseits des reinen Fußballspiels zurückzuführen, wie es hier doch so gerne suggeriert wird.


Also man könnte sagen: je mehr Offensivspieler man aufstellt, desto wahrscheinlicher ist unabhängig vom Gegner das herausspielen von Torchancen?


Du hast echt 'ne blühende Phantasie, um das in meinen Beitrag hineinzulesen. Aber hier nochmal meine Grundaussage als Antwort auf deinen vorigen Beitrag, um Missverständnissen vorzubeugen: Man kann nicht sagen, dass ein Abschlussspieler eh nicht geholfen hätte, weil man sich eh keine Torchancen herausgespielt hat.


Aber du wirst doch wohl zugeben, dass ein Spielertyp wie Ribéry eher die naheliegende Lösung ist, um sich mehr Torchancen herauszuspielen als ein Spielertyp wie Müller, weswegen das Gejammer, dass Müller nicht gespielt hat, schon knapp vor albern war?

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Benjamin Franklin
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