Taktik-Diskussionen
23.08.2013 - 10:12 Uhr
09.12.2014 - 15:49 Uhr
Mit dem 1:2-Sturm hat Pep imho eine sehr gute Lösung für Götze und Müller gefunden; wie optimal das für Lewa und Ribery ist, wird man sehen. Wobei ich schon vermute, daß er es bei Ribery noch einmal probieren möchte in Richtung offensive Acht. Und am Ende kann man ja eh switchen zwischen 1:2 und Drei-Mann-Sturm. Hat er ja am Samstag auch gemacht.
09.12.2014 - 16:10 Uhr
Zitat von Trumoi
Mit dem 1:2-Sturm hat Pep imho eine sehr gute Lösung für Götze und Müller gefunden; wie optimal das für Lewa und Ribery ist, wird man sehen. Wobei ich schon vermute, daß er es bei Ribery noch einmal probieren möchte in Richtung offensive Acht. Und am Ende kann man ja eh switchen zwischen 1:2 und Drei-Mann-Sturm. Hat er ja am Samstag auch gemacht.
Mit dem 1:2-Sturm hat Pep imho eine sehr gute Lösung für Götze und Müller gefunden; wie optimal das für Lewa und Ribery ist, wird man sehen. Wobei ich schon vermute, daß er es bei Ribery noch einmal probieren möchte in Richtung offensive Acht. Und am Ende kann man ja eh switchen zwischen 1:2 und Drei-Mann-Sturm. Hat er ja am Samstag auch gemacht.
Wobei es gegen Bayer in der ersten Hälfte ja eher ein 3:0-Sturm war
Dieser klassische 1:2-Sturm, den wir diese Saison schon oft hatten - eigentlich fast immer, wenn Lewy und Müller gemeinsam gespielt haben - ist aus meiner Sicht auch das einzige Szenario, in dem ein Marco Reus Sinn ergibt. Der könnte dann die halblinke Rolle übernehmen, aber ob man dann Lewy und Reus in einen direkten Zweikampf schicken wollen würde? Eher zweifelhaft.
09.12.2014 - 16:14 Uhr
Zitat von Riga2011
Wobei es gegen Bayer in der ersten Hälfte ja eher ein 3:0-Sturm war
Dieser klassische 1:2-Sturm, den wir diese Saison schon oft hatten - eigentlich fast immer, wenn Lewy und Müller gemeinsam gespielt haben - ist aus meiner Sicht auch das einzige Szenario, in dem ein Marco Reus Sinn ergibt. Der könnte dann die halblinke Rolle übernehmen, aber ob man dann Lewy und Reus in einen direkten Zweikampf schicken wollen würde? Eher zweifelhaft.
Zitat von Trumoi
Mit dem 1:2-Sturm hat Pep imho eine sehr gute Lösung für Götze und Müller gefunden; wie optimal das für Lewa und Ribery ist, wird man sehen. Wobei ich schon vermute, daß er es bei Ribery noch einmal probieren möchte in Richtung offensive Acht. Und am Ende kann man ja eh switchen zwischen 1:2 und Drei-Mann-Sturm. Hat er ja am Samstag auch gemacht.
Mit dem 1:2-Sturm hat Pep imho eine sehr gute Lösung für Götze und Müller gefunden; wie optimal das für Lewa und Ribery ist, wird man sehen. Wobei ich schon vermute, daß er es bei Ribery noch einmal probieren möchte in Richtung offensive Acht. Und am Ende kann man ja eh switchen zwischen 1:2 und Drei-Mann-Sturm. Hat er ja am Samstag auch gemacht.
Wobei es gegen Bayer in der ersten Hälfte ja eher ein 3:0-Sturm war
Dieser klassische 1:2-Sturm, den wir diese Saison schon oft hatten - eigentlich fast immer, wenn Lewy und Müller gemeinsam gespielt haben - ist aus meiner Sicht auch das einzige Szenario, in dem ein Marco Reus Sinn ergibt. Der könnte dann die halblinke Rolle übernehmen, aber ob man dann Lewy und Reus in einen direkten Zweikampf schicken wollen würde? Eher zweifelhaft.
Umso perfekter wäre Draxler. Der ist beidfüßig, robuster, größer - und man hätte zunächst keinen Hahnenkampf unter Prominenten. Wenn der Draxler im ersten Jahr nur sporadisch zum Einsatz kommt, machen die Medien nicht ansatzweise so viel Streß wie bei Reus. Aber wir schweifen von der Taktik ab.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Trumoi am 09.12.2014 um 16:14 Uhr bearbeitet
09.12.2014 - 16:20 Uhr
Zitat von Riga2011
M.E. überschätzt du Robben und unterschätzt du Müller in dem Aspekt. Wenn man mal die nackten Zahlen heranzieht, so gewinnt Müller pro Partie 3.2 Kopfballduelle, ist damit die Nr. 4 bei uns im Kader nach den drei IV Badstuber, Dante und Benatia (die dürftige Datenlage bei Badstuber außen vor gelassen, ist Müller sogar auf dem Treppchen). Robben rangiert in dem Bereich mit 0.6 Duellen unter ferner liefen. Wenn man für solche langen Diagonalbälle also eine Ablagestation gesucht hat, was angesichts Boatengs Passmuster wohl das Ziel war, dann ist Müller rechts und Robben zentral eigentlich nicht nur wegen der Kopfballstärke Müllers völlig logisch, sondern auch weil sich Robben zentral natürlich deutlich positiver einbringen kann als Müller. Arjen kommt so öfter zum Abschluss ohne seinen Signature Move bringen zu müssen (siehe den Treffer in Berlin) und Müller kann mit seinen Diagonalläufen Richtung Zentrum mehr Verwirrung stiften, als wenn er schon im Zentrum ist. Diese alte Diskussion um die Position von Müller hatten wir ja schon, als Pep ihn hier vor über einem Jahr als 8er durchdrücken wollte, um festzustellen, dass das einfach nicht sein Spiel ist.
Daher ist Müller für Pep möglicherweise eine Mischung aus Eto'o und Pedro/Alexis. Eto'o, weil den Pep nach der f9-Umstellung teilweise als eben solche "Abprallstation" missbraucht hat, Pedro/Alexis, weil die beiden auch immer ihre Diagonal- oder teilweise sogar Horizontalläufe an der Abseitslinie gestartet haben, um die gegnerische Abwehrreihe zu verunsichern. In letzterer Disziplin ist Müller noch genialer als Pedro, weil er einfach dieses unschlagbare Gespür für die Spielsituation hat.
Zitat von philipp234
Ich verstehe allerdings nicht, inwieweit die Größe da ein Kriterium seien soll. Realistisch betrachtet verarbeitet ein Robben die Bälle 100 mal besser als ein Müller, egal in welcher Situation, egal wie sie angeflogen kommen, und meistens auch egal, ob bedrängt im Luftzweikampf oder nicht, da er zum einen seinen Körper einzusetzten weiß, und zum zweiten für den ersten und zweiten Touch eben viel weniger Raum benötigt als Müller. Müller passt in meinen Augen da am wenigsten in die Reihe Henry, Villa ( auch keine Kante ), Lewandowski, Müller.
Zitat von Trumoi
Das mit den großen Spielern könnte auch mit der Hybridfunktion als Außen- und Mittelstürmer zu tun haben. Daß sie Diagonalbälle besser festmachen können, ist natürlich auch ein interessanter Aspekt. Also daß wir uns hier mal über die perspektivische Rückkehr der Zwei-Mann-Sturms mit Raute freuen würden, hätte wohl auch niemand gedacht. Sicher auch eine schöne Überraschung für den Uli
Wer kommt als nächstes? Max Kruse statt Reus? 
Das mit den großen Spielern könnte auch mit der Hybridfunktion als Außen- und Mittelstürmer zu tun haben. Daß sie Diagonalbälle besser festmachen können, ist natürlich auch ein interessanter Aspekt. Also daß wir uns hier mal über die perspektivische Rückkehr der Zwei-Mann-Sturms mit Raute freuen würden, hätte wohl auch niemand gedacht. Sicher auch eine schöne Überraschung für den Uli
Wer kommt als nächstes? Max Kruse statt Reus? 
Ich verstehe allerdings nicht, inwieweit die Größe da ein Kriterium seien soll. Realistisch betrachtet verarbeitet ein Robben die Bälle 100 mal besser als ein Müller, egal in welcher Situation, egal wie sie angeflogen kommen, und meistens auch egal, ob bedrängt im Luftzweikampf oder nicht, da er zum einen seinen Körper einzusetzten weiß, und zum zweiten für den ersten und zweiten Touch eben viel weniger Raum benötigt als Müller. Müller passt in meinen Augen da am wenigsten in die Reihe Henry, Villa ( auch keine Kante ), Lewandowski, Müller.
M.E. überschätzt du Robben und unterschätzt du Müller in dem Aspekt. Wenn man mal die nackten Zahlen heranzieht, so gewinnt Müller pro Partie 3.2 Kopfballduelle, ist damit die Nr. 4 bei uns im Kader nach den drei IV Badstuber, Dante und Benatia (die dürftige Datenlage bei Badstuber außen vor gelassen, ist Müller sogar auf dem Treppchen). Robben rangiert in dem Bereich mit 0.6 Duellen unter ferner liefen. Wenn man für solche langen Diagonalbälle also eine Ablagestation gesucht hat, was angesichts Boatengs Passmuster wohl das Ziel war, dann ist Müller rechts und Robben zentral eigentlich nicht nur wegen der Kopfballstärke Müllers völlig logisch, sondern auch weil sich Robben zentral natürlich deutlich positiver einbringen kann als Müller. Arjen kommt so öfter zum Abschluss ohne seinen Signature Move bringen zu müssen (siehe den Treffer in Berlin) und Müller kann mit seinen Diagonalläufen Richtung Zentrum mehr Verwirrung stiften, als wenn er schon im Zentrum ist. Diese alte Diskussion um die Position von Müller hatten wir ja schon, als Pep ihn hier vor über einem Jahr als 8er durchdrücken wollte, um festzustellen, dass das einfach nicht sein Spiel ist.
Daher ist Müller für Pep möglicherweise eine Mischung aus Eto'o und Pedro/Alexis. Eto'o, weil den Pep nach der f9-Umstellung teilweise als eben solche "Abprallstation" missbraucht hat, Pedro/Alexis, weil die beiden auch immer ihre Diagonal- oder teilweise sogar Horizontalläufe an der Abseitslinie gestartet haben, um die gegnerische Abwehrreihe zu verunsichern. In letzterer Disziplin ist Müller noch genialer als Pedro, weil er einfach dieses unschlagbare Gespür für die Spielsituation hat.
Du bestätigst meine Meinung da sogar: 3.2 gewönne Kopfballduelle, davon findest eines in 16er Nähe statt was nichts mit Ballverarbeitung zu tun hat, von den anderen 2 ist dann maximal 1 so klar gewonnen, dass damit auch wirklich ein kontrollierter Kopfball gespielt werden kann. Die meisten Diagonalbälle von uns ( subjektive Einschätzung ) werden am Fuß verarbeitet, von daher halte ich die Größe für sehr überbewertet.
09.12.2014 - 16:36 Uhr
Zitat von Trumoi
Umso perfekter wäre Draxler. Der ist beidfüßig, robuster, größer - und man hätte zunächst keinen Hahnenkampf unter Prominenten. Wenn der Draxler im ersten Jahr nur sporadisch zum Einsatz kommt, machen die Medien nicht ansatzweise so viel Streß wie bei Reus. Aber wir schweifen von der Taktik ab.
Umso perfekter wäre Draxler. Der ist beidfüßig, robuster, größer - und man hätte zunächst keinen Hahnenkampf unter Prominenten. Wenn der Draxler im ersten Jahr nur sporadisch zum Einsatz kommt, machen die Medien nicht ansatzweise so viel Streß wie bei Reus. Aber wir schweifen von der Taktik ab.
Immer schon meine Rede gewesen, aber ja, du hast Recht, wir schweifen ab

Zitat von philipp234
Du bestätigst meine Meinung da sogar: 3.2 gewönne Kopfballduelle, davon findest eines in 16er Nähe statt was nichts mit Ballverarbeitung zu tun hat, von den anderen 2 ist dann maximal 1 so klar gewonnen, dass damit auch wirklich ein kontrollierter Kopfball gespielt werden kann. Die meisten Diagonalbälle von uns ( subjektive Einschätzung ) werden am Fuß verarbeitet, von daher halte ich die Größe für sehr überbewertet.
Du bestätigst meine Meinung da sogar: 3.2 gewönne Kopfballduelle, davon findest eines in 16er Nähe statt was nichts mit Ballverarbeitung zu tun hat, von den anderen 2 ist dann maximal 1 so klar gewonnen, dass damit auch wirklich ein kontrollierter Kopfball gespielt werden kann. Die meisten Diagonalbälle von uns ( subjektive Einschätzung ) werden am Fuß verarbeitet, von daher halte ich die Größe für sehr überbewertet.
Mal alle Subjektivität bzgl. der Diagonalbälle beiseite: Dann hast du trotzdem den Fall, dass man Müller zentraler bringen müsste, wo seine technischen Schwächen m.E. offener zu Tage treten als außen, genauso pinnst du den Arjen an die Seitenlinie und damit weiter weg vom Tor. Macht in meinen Augen keinen Sinn, wenn die Stärken der beiden andersherum durchschlagender verwendet werden könnten. Wenn man dieses System so spielen will, braucht man eben schon eine gewisse Mischung aus Physis und Technik, man hat ja auch nicht immer einen Gegner der so extrem verschiebt wie Leverkusen, sprich, du wirst in meinen Augen öfter den Fall haben, dass unser Linienläufer in ein Kopfballduell muss, als dass er den Ball mit dem Fuß an- und Tempo aufnehmen kann, für letzteren Fall wäre natürlich Robben ideal, darüber müssen wir ja nicht reden.
09.12.2014 - 17:23 Uhr
Zitat von Riga2011
Immer schon meine Rede gewesen, aber ja, du hast Recht, wir schweifen ab
Mal alle Subjektivität bzgl. der Diagonalbälle beiseite: Dann hast du trotzdem den Fall, dass man Müller zentraler bringen müsste, wo seine technischen Schwächen m.E. offener zu Tage treten als außen, genauso pinnst du den Arjen an die Seitenlinie und damit weiter weg vom Tor. Macht in meinen Augen keinen Sinn, wenn die Stärken der beiden andersherum durchschlagender verwendet werden könnten. Wenn man dieses System so spielen will, braucht man eben schon eine gewisse Mischung aus Physis und Technik, man hat ja auch nicht immer einen Gegner der so extrem verschiebt wie Leverkusen, sprich, du wirst in meinen Augen öfter den Fall haben, dass unser Linienläufer in ein Kopfballduell muss, als dass er den Ball mit dem Fuß an- und Tempo aufnehmen kann, für letzteren Fall wäre natürlich Robben ideal, darüber müssen wir ja nicht reden.
Zitat von Trumoi
Umso perfekter wäre Draxler. Der ist beidfüßig, robuster, größer - und man hätte zunächst keinen Hahnenkampf unter Prominenten. Wenn der Draxler im ersten Jahr nur sporadisch zum Einsatz kommt, machen die Medien nicht ansatzweise so viel Streß wie bei Reus. Aber wir schweifen von der Taktik ab.
Umso perfekter wäre Draxler. Der ist beidfüßig, robuster, größer - und man hätte zunächst keinen Hahnenkampf unter Prominenten. Wenn der Draxler im ersten Jahr nur sporadisch zum Einsatz kommt, machen die Medien nicht ansatzweise so viel Streß wie bei Reus. Aber wir schweifen von der Taktik ab.
Immer schon meine Rede gewesen, aber ja, du hast Recht, wir schweifen ab

Zitat von philipp234
Du bestätigst meine Meinung da sogar: 3.2 gewönne Kopfballduelle, davon findest eines in 16er Nähe statt was nichts mit Ballverarbeitung zu tun hat, von den anderen 2 ist dann maximal 1 so klar gewonnen, dass damit auch wirklich ein kontrollierter Kopfball gespielt werden kann. Die meisten Diagonalbälle von uns ( subjektive Einschätzung ) werden am Fuß verarbeitet, von daher halte ich die Größe für sehr überbewertet.
Du bestätigst meine Meinung da sogar: 3.2 gewönne Kopfballduelle, davon findest eines in 16er Nähe statt was nichts mit Ballverarbeitung zu tun hat, von den anderen 2 ist dann maximal 1 so klar gewonnen, dass damit auch wirklich ein kontrollierter Kopfball gespielt werden kann. Die meisten Diagonalbälle von uns ( subjektive Einschätzung ) werden am Fuß verarbeitet, von daher halte ich die Größe für sehr überbewertet.
Mal alle Subjektivität bzgl. der Diagonalbälle beiseite: Dann hast du trotzdem den Fall, dass man Müller zentraler bringen müsste, wo seine technischen Schwächen m.E. offener zu Tage treten als außen, genauso pinnst du den Arjen an die Seitenlinie und damit weiter weg vom Tor. Macht in meinen Augen keinen Sinn, wenn die Stärken der beiden andersherum durchschlagender verwendet werden könnten. Wenn man dieses System so spielen will, braucht man eben schon eine gewisse Mischung aus Physis und Technik, man hat ja auch nicht immer einen Gegner der so extrem verschiebt wie Leverkusen, sprich, du wirst in meinen Augen öfter den Fall haben, dass unser Linienläufer in ein Kopfballduell muss, als dass er den Ball mit dem Fuß an- und Tempo aufnehmen kann, für letzteren Fall wäre natürlich Robben ideal, darüber müssen wir ja nicht reden.
Ich bin ein Fan von Müller, aber im Grunde ist er einfach für keine Position in dieser Raute so wirklich perfekt geeignet bzw. so geeignet, dass es keinen passenderen Spieler auf der angestammten Position gibt,weshalb er für mich auch das natürliche Opfer dieses Systems ist, auch wenn es auf dem ersten Blick so nicht scheint, weil wir auf einmal mit 2 Abschlußspielern aufspielen.
Geht man von einer 4er Kette aus, gehören Robben und Lewandowski auf die Abschlußposition, Ribery oder Götze an die Spitze der Raute, und dahinter Xabi + 2 aus BS/Lahm/Rode/Thiago bzw. die 2. Spitze der Raute ( wieso wir mir nicht schon gg. LEV von Beginn an dieses Formation gesehen haben bleibt Peps Geheimnis, da hat er sich wohl von Namen leiten lassen ), wobei ich bei Ribery Zweifel hätte, dass er vom Kopf her genug Stratege ist, um diese Position spielen zu können. Bei Götze hätte ich da auch Zweifel, aber den kann man zumindest noch in diese Richtung drücken.
Für Müller wäre es daher hilfreich, wenn wir am Ende wieder zurück zur 3er Kette kommen, dann hat es offensiv einen Platz mehr für einen aus RL/Müller/Robben/Ribery/Götze. Wie gesagt: Vorausgesetzt das am Wochenende war das letzte mal, dass Pep versucht da wirklich alle zwanghaft in ein System zu quetschen, das macht so keinen Sinn, dass weiß er wahrscheinlich auch selbst, selbst wenn die Alterantiven nur PEH Gaudino und Rode heißen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von philipp234 am 09.12.2014 um 17:27 Uhr bearbeitet
12.12.2014 - 13:52 Uhr
Ich wüsste gerne von unseren Taktikfüchsen, ob das häufige Umstellen und Rotieren, nicht im Widerspruch zur notwendigen Spielpraxis steht und ob die Mannschaft sich so optimal aufeinander einspielen kann.
Beispiel: Wenn Philipp Lahm in wichtigen Spielen als Rechtsverteidiger spielt, kann die Mannschaft dann genauso harmonieren, wie es möglich wäre, wenn Lahm die ganze Saison auf dieser Position eingesetzt werden würde.
Fragen hierzu:
1. Natürlich ist es eine Frage der Qualität der einzelnen Spieler, aber kann man tatsächlich in einer relativ unbekannten und wenig geübten taktischen Aufstellung die beste Leistung abrufen?
2. Ist die Verwirrung des Gegners wichtiger als die eigene in Kauf genommene Ungeübtheit?
3. Kann man überhaupt hochklassige Gegner noch überraschen?
4. Sollte zu den vielen eingeübten taktischen Varianten nicht auch eine Kontervariante gehören? Denn Dortmund hat immer wieder ihre Gegner überrascht obwohl ihre Spielweise bekannt ist, oder können oder wollen oder sollten wir so nicht spielen?
5. Sollte man sich in der taktischen Ausrichtung auf den Gegner einstellen oder sein eigenes Ding durchziehen?
Beispiel: Wenn Philipp Lahm in wichtigen Spielen als Rechtsverteidiger spielt, kann die Mannschaft dann genauso harmonieren, wie es möglich wäre, wenn Lahm die ganze Saison auf dieser Position eingesetzt werden würde.
Fragen hierzu:
1. Natürlich ist es eine Frage der Qualität der einzelnen Spieler, aber kann man tatsächlich in einer relativ unbekannten und wenig geübten taktischen Aufstellung die beste Leistung abrufen?
2. Ist die Verwirrung des Gegners wichtiger als die eigene in Kauf genommene Ungeübtheit?
3. Kann man überhaupt hochklassige Gegner noch überraschen?
4. Sollte zu den vielen eingeübten taktischen Varianten nicht auch eine Kontervariante gehören? Denn Dortmund hat immer wieder ihre Gegner überrascht obwohl ihre Spielweise bekannt ist, oder können oder wollen oder sollten wir so nicht spielen?
5. Sollte man sich in der taktischen Ausrichtung auf den Gegner einstellen oder sein eigenes Ding durchziehen?
12.12.2014 - 19:37 Uhr
Ich seh eigentlich weder in den Positions- noch in den Systemwechseln ein großes Problem. Der ganze Pep-Fußball ist doch eher situations- und ballorientiert als positionsorientiert. Die sollen sich intelligent bewegen, passen und gehen, passen und gehen. Immer in Dreiecken denken. Das sind die Puzzlestücke, aus denen unser Spiel besteht, und da ist es imho egal, ob man Linksverteidiger spielt oder auf der Acht. Und diese Grundidee gilt ja unabhängig von der Telefonnummer. Zudem kann ich mir vorstellen, daß es sowas gibt wie eine höhere Art der Eingespieltheit, also den routinisierten Umgang mit unterschiedlichen Systemen und Nebenleuten. Das könnte die Mannschaft sogar stabiler und widerstandsfähiger machen, weil man an unterschiedliche Spielsituationen gewöhnt wird. In der Birne hält es die Spieler zusätzlich auch noch frisch.
Auf den Gegner sollte man sich natürlich immer einstellen, wobei man fragen müßte, auf welcher Ebene: taktisch, also wo es um spezielle Eigenarten eines Teams geht - schwacher Rechtsverteidiger, Aufbau über links etc., die man situativ berücksichtigen kann/sollte? Oder auf der - sammama - philosophischen Ebene von proaktiv vs. reaktiv? Taktisch muß man sich natürlich auf den Gegner einstellen, machen wir ja auch (Dreier- oder Zweierkette, lange Diagonalbälle oder Kurzpaßspiel usw.); philosophisch ist es komplizierter: Da nehmen uns 95 Prozent der Gegner ja ohnehin die Entscheidung ab und gibt uns denn Ball. Da könnte man sich sicher mal überlegen, ob man ein bißchen risikoloser agieren und tiefer verteidigen will, aber irgendwo finde ich es schon richtig, sein Ding zu machen.
Auf den Gegner sollte man sich natürlich immer einstellen, wobei man fragen müßte, auf welcher Ebene: taktisch, also wo es um spezielle Eigenarten eines Teams geht - schwacher Rechtsverteidiger, Aufbau über links etc., die man situativ berücksichtigen kann/sollte? Oder auf der - sammama - philosophischen Ebene von proaktiv vs. reaktiv? Taktisch muß man sich natürlich auf den Gegner einstellen, machen wir ja auch (Dreier- oder Zweierkette, lange Diagonalbälle oder Kurzpaßspiel usw.); philosophisch ist es komplizierter: Da nehmen uns 95 Prozent der Gegner ja ohnehin die Entscheidung ab und gibt uns denn Ball. Da könnte man sich sicher mal überlegen, ob man ein bißchen risikoloser agieren und tiefer verteidigen will, aber irgendwo finde ich es schon richtig, sein Ding zu machen.
12.12.2014 - 20:02 Uhr
Letzte Saison hatte ich mich desöfteren über unsere merkliche Konteranfälligkeit über dieFlügel echauffiert. Mittlerweile hat Pep das annähernd abgestellt, denn mit Einführung der Dreierkette haben wir bei marschierenden AV/Schienenspielern immer noch das sehr hohe Pressing, aber die entscheidende Breite weiter hinten.
Das hat er sehr analytisch gelöst wie ich finde, und somit bin ich durchaus zufrieden.
Er sollte hier ruhig öfters mitlesen
Das hat er sehr analytisch gelöst wie ich finde, und somit bin ich durchaus zufrieden.
Er sollte hier ruhig öfters mitlesen

12.12.2014 - 21:30 Uhr
Zitat von Trumoi
Ich seh eigentlich weder in den Positions- noch in den Systemwechseln ein großes Problem. Der ganze Pep-Fußball ist doch eher situations- und ballorientiert als positionsorientiert. Die sollen sich intelligent bewegen, passen und gehen, passen und gehen. Immer in Dreiecken denken. Das sind die Puzzlestücke, aus denen unser Spiel besteht, und da ist es imho egal, ob man Linksverteidiger spielt oder auf der Acht. Und diese Grundidee gilt ja unabhängig von der Telefonnummer. Zudem kann ich mir vorstellen, daß es sowas gibt wie eine höhere Art der Eingespieltheit, also den routinisierten Umgang mit unterschiedlichen Systemen und Nebenleuten. Das könnte die Mannschaft sogar stabiler und widerstandsfähiger machen, weil man an unterschiedliche Spielsituationen gewöhnt wird. In der Birne hält es die Spieler zusätzlich auch noch frisch.
Auf den Gegner sollte man sich natürlich immer einstellen, wobei man fragen müßte, auf welcher Ebene: taktisch, also wo es um spezielle Eigenarten eines Teams geht - schwacher Rechtsverteidiger, Aufbau über links etc., die man situativ berücksichtigen kann/sollte? Oder auf der - sammama - philosophischen Ebene von proaktiv vs. reaktiv? Taktisch muß man sich natürlich auf den Gegner einstellen, machen wir ja auch (Dreier- oder Zweierkette, lange Diagonalbälle oder Kurzpaßspiel usw.); philosophisch ist es komplizierter: Da nehmen uns 95 Prozent der Gegner ja ohnehin die Entscheidung ab und gibt uns denn Ball. Da könnte man sich sicher mal überlegen, ob man ein bißchen risikoloser agieren und tiefer verteidigen will, aber irgendwo finde ich es schon richtig, sein Ding zu machen.
Ich seh eigentlich weder in den Positions- noch in den Systemwechseln ein großes Problem. Der ganze Pep-Fußball ist doch eher situations- und ballorientiert als positionsorientiert. Die sollen sich intelligent bewegen, passen und gehen, passen und gehen. Immer in Dreiecken denken. Das sind die Puzzlestücke, aus denen unser Spiel besteht, und da ist es imho egal, ob man Linksverteidiger spielt oder auf der Acht. Und diese Grundidee gilt ja unabhängig von der Telefonnummer. Zudem kann ich mir vorstellen, daß es sowas gibt wie eine höhere Art der Eingespieltheit, also den routinisierten Umgang mit unterschiedlichen Systemen und Nebenleuten. Das könnte die Mannschaft sogar stabiler und widerstandsfähiger machen, weil man an unterschiedliche Spielsituationen gewöhnt wird. In der Birne hält es die Spieler zusätzlich auch noch frisch.
Auf den Gegner sollte man sich natürlich immer einstellen, wobei man fragen müßte, auf welcher Ebene: taktisch, also wo es um spezielle Eigenarten eines Teams geht - schwacher Rechtsverteidiger, Aufbau über links etc., die man situativ berücksichtigen kann/sollte? Oder auf der - sammama - philosophischen Ebene von proaktiv vs. reaktiv? Taktisch muß man sich natürlich auf den Gegner einstellen, machen wir ja auch (Dreier- oder Zweierkette, lange Diagonalbälle oder Kurzpaßspiel usw.); philosophisch ist es komplizierter: Da nehmen uns 95 Prozent der Gegner ja ohnehin die Entscheidung ab und gibt uns denn Ball. Da könnte man sich sicher mal überlegen, ob man ein bißchen risikoloser agieren und tiefer verteidigen will, aber irgendwo finde ich es schon richtig, sein Ding zu machen.
Das liest sich wie eine Zusammenfassung eines Artikels in der Welt
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