Stadion Teil 6
25.02.2015 - 07:44 Uhr
20.09.2016 - 16:33 Uhr
Zitat von TinaToledo
Hast du den Bericht heute in den BNN bezüglich Schattling gelesen, garfi?
Hast du den Bericht heute in den BNN bezüglich Schattling gelesen, garfi?
nein, noch nicht.
20.09.2016 - 16:37 Uhr
20.09.2016 - 16:40 Uhr
Quelle BNN
Knackpunkte in der Woche der Entscheidung
Neubau Stadion: Noch starke Differenzen zwischen Stadt und KSC – aber auch gelöste Fragen
Von unserem Redaktionsmitglied Theo Westermann
Es ist die Woche der Wahrheit für das Projekt neues Fußballstadion im Wildpark. Am kommenden Sonntag tagt die KSC-Mitgliederversammlung, um letztlich über das städtische Angebot zum Bau eines Stadions zu entscheiden. Im Laufe der Woche wird mit einem Votum des Präsidiums gerechnet. Gestern Nachmittag trafen sich die KSC-Spitze und OB Frank Mentrup erneut zusammen mit dem eingeschalteten Mediator, IHK-Präsident Wolfgang Grenke. Ergebnisse des Gesprächs wurden noch nicht bekannt. Die BNN stellen nun dar, wo nach Informationen unserer Zeitung noch die Knackpunkte liegen – und welche bereits in den vergangenen Wochen ausgeräumt wurden, beziehungsweise einem erfolgreichen Abschluss eigentlich nicht mehr im Wege stehen.
Bereinigte Differenzen
Ein zentraler Knackpunkt war die Frage, ob bei den Vergabeverhandlungen mit den ausgewählten Bauunternehmen ein Vertreter des KSC mit dabei sein kann. Hier hatte OB Frank Mentrup noch im Juli gesagt, dass dies gar nicht gehe. Die Stadt trage letztlich das Risiko, deshalb komme ein KSC-Vertreter nicht in Frage. Dies hatte KSC-Präsident Wellenreuther aber zur Bedingung gemacht – mit dem Verweis auf die Sachkompetenz des vom KSC ausgewählten Beraters Claus Binz. Hier hat man nach BNN-Informationen einen Kompromiss gefunden. Neben dem Architekten Matthias Schöner aufseiten der Stadt für das Frankfurter Architekturbüro Albert Speer und Partner und Claus Binz aufseiten des KSC wird ein noch auszuwählender Vertreter eines „erfolgreichen deutschen Stadionbetreibers“ in der „Beratungsgruppe“ mitwirken. Der KSC soll aber auch im Verhandlungsverfahren an den Gesprächen mit den Bietern bei technischen Fragen beteiligt werden, bei juristischen Fragen muss der KSC-Vertreter dann den Raum verlassen. Entscheidungen in Streitfragen müssten sich dann an der Wirtschaftlichkeit des Betriebs orientieren. Auch die VIP-Tiefgarage unter der Haupttribüne ist in die Planung zurückgekehrt, aus der sie einmal eine Zeit lang auf Initiative der Stadt verschwunden war. Das Hauptargument des KSC ist die Exklusivität, da man von dieser Garage unabhängig vom Wetter direkt in den Hospitalitybereich gelangen kann. Für dessen Vermarktung ist dies laut KSC ein unschätzbarer Vorteil. Nun gibt es den Kompromiss, dass die Bieter diese Stellplätze „in, vor oder unter“ der Haupttribüne einplanen sollten. Geht dies nicht im Rahmen des Budgets, sind sie zu streichen oder müssten durch ein Investorenmodell realisiert werden. Auch bei der funktionalen Leistungsbeschreibung sind die Konflikte im Wesentlichen bereinigt, hier muss aber noch geklärt werden, wer den Ausbau der Geschäftsstelle zahlt.
Die Streitpunkte
Zum zentralen Streitpunkt und damit zu einem möglichen Scheidungsgrund zwischen KSC und Stadt sind inzwischen die Nebenkosten geworden. Die Position des KSC: Änderungen am Vertragswerk durch die Stadt würden zu Mehrkosten von 1,5 Millionen Euro im Jahr für den Verein führen. Der KSC führt hier eine Übertragung der Grundsteuer an, die Wartung technischer Anlagen und Versicherungen sowie die Finanzierung der Einnahmeverluste während der Umbauzeit. Strittig sind zwischen KSC und Stadt auch die Kosten der Provisorien während der Umbauzeit. Die Position der Stadt: Grundsteuer, Wartung und Versicherung seien Teil der abrechenbaren Nebenkosten nach Betriebskostenverordnung. Interessantes Detail aus den Verhandlungsrunden: Offenbar gab es noch vor den Sommerferien in dieser Sache einen Konsens zwischen KSC-Vizepräsident Georg Schattling, der dies genau so sah und der Stadt. Wochen danach kassierte der KSC bei einem Spitzengespräch diesen Konsens wieder ein. Ob dies mit zum Rückzug von Schattling aus der KSC-Spitze beigetragen hat, lässt sich spekulieren. Bestätigte Belege gibt es dafür keine. Weiterer Kritikpunkt des KSC: Die Stadt habe einseitig in ihrem letzten Entwurf zum Pachtvertrag das Pachtobjekt verändert und auf die Außenflächen erweitert. Laut „Letter of Intent“ ist Pachtgegenstand der Baukörper Stadion, das Parkdeck Hospitality und die TV-Aufstellungsfläche. Dem habe die Stadt noch die Gästeaufstellfläche, Stadionumfeld, Steg und Entwässerung (Rückhalteanlage und Sammler) hinzugefügt. Dies würde laut KSC zu einer Erhöhung der Kosten bei einem Ankauf des Stadions durch den KSC führen. Die Rede ist von einem zweistelligen Millionenbetrag. Allerdings sind die Parteien in dieser Sache nicht so weit auseinander, dass ein Kompromiss hier nicht möglich wäre.
Die Verträge Insgesamt müssen fünf Verträge von Stadt und KSC unterschrieben werden.
Dies sind der Pacht- und Betreibervertrag, der Kauf- und Erbbauvertrag, der Mietvertrag über die Freiflächen, der Entwicklungsvertrag (er regelt die Zusammenarbeit der Parteien während der Vergabeverfahrens, der Planungs- und Bauphase) und der Interimsvertrag während der Bauzeit. Hier gibt es eine Generalkritik des KSC: Sämtliche Verträge seien unvollständig und noch nicht unterschriftsreif. Die Stadt kontert dies so: Ständige Nachforderungen und Änderungswünsche des KSC würden dies verhindern.
Die Kosten
Wenn man alles zusammenaddiert, entstehen Gesamtkosten von 113 Millionen Euro. Davon sind 28 Millionen der Beitrag der Stadt für die Infrastrukturmaßnahmen im Umfeld. Das eigentliche Stadion soll 72,9 Millionen Euro kosten, für das Parkhaus sind 12,4 Millionen Euro angesetzt. Nach einem komplexen Pachtmodell soll der Verein in den kommenden Jahrzehnten einen Großteil dieser Summe zurückzahlen.
20.09.2016 - 17:17 Uhr
Zitat von TinaToledo
Dann hopp, hopp
Bestätigt dich wahrscheinlich in deiner These
Dann hopp, hopp
Bestätigt dich wahrscheinlich in deiner These
wäre mir lieber meine aktuelle Meinung über den Trainer würde nicht bestätigt und unser 'Poltergeist' hier würde allen laut sagen, dass wir keine Ahnung haben
Das mit Schattling liest sich nach Gesichtsverlust. Wobei sich 1,5M pro Jahr angebliche Mehrkosten schon irgendwo schräg anhoeren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von garfi am 20.09.2016 um 17:19 Uhr bearbeitet
20.09.2016 - 17:21 Uhr
Zitat von garfi
wäre mir lieber meine aktuelle Meinung über den Trainer würde nicht bestätigt und unser 'Poltergeist' hier würde allen laut sagen, dass wir keine Ahnung haben
Das mit Schattling liest sich nach Gesichtsverlust. Wobei sich 1,5M pro Jahr angebliche Mehrkosten schon irgendwo schräg anhoeren.
Zitat von TinaToledo
Dann hopp, hopp
Bestätigt dich wahrscheinlich in deiner These
Dann hopp, hopp
Bestätigt dich wahrscheinlich in deiner These
wäre mir lieber meine aktuelle Meinung über den Trainer würde nicht bestätigt und unser 'Poltergeist' hier würde allen laut sagen, dass wir keine Ahnung haben
Das mit Schattling liest sich nach Gesichtsverlust. Wobei sich 1,5M pro Jahr angebliche Mehrkosten schon irgendwo schräg anhoeren.
Wenn einer mit dem Taschenrechner umgehen kann, dann Schattling.
23.09.2016 - 15:44 Uhr
23.09.2016 - 15:51 Uhr
Zitat von 17klausi
http://abseits-ka.de/29991/ksc1/ksc-stadionneubau-ob-ist-besorgt-und-ratlos/
ohne Worte
http://abseits-ka.de/29991/ksc1/ksc-stadionneubau-ob-ist-besorgt-und-ratlos/
ohne Worte
Wenn es beim KSC scheiße läuft, dann richtig
23.09.2016 - 16:12 Uhr
Zitat von Angolo0810
Wenn es beim KSC scheiße läuft, dann richtig
Zitat von 17klausi
http://abseits-ka.de/29991/ksc1/ksc-stadionneubau-ob-ist-besorgt-und-ratlos/
ohne Worte
http://abseits-ka.de/29991/ksc1/ksc-stadionneubau-ob-ist-besorgt-und-ratlos/
ohne Worte
Wenn es beim KSC scheiße läuft, dann richtig

Wenn man möglicherweise einen Joker in der Hinterhand kann man in Verhandlungen ruhig mal an das Maximun und Vll darüber hinausgehen.
Ich sehe dieses Debatte mal aber sowas von entspannt in manchen Spielen kann nur einer verlieren auch wenn dieser sich selbst auf der Siegerstrasse sieht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von llhu85 am 23.09.2016 um 16:15 Uhr bearbeitet
23.09.2016 - 16:14 Uhr
Oh man, ich bin nur noch am kotzen was dieses Thema angeht. Sind die wirklich alle zu inkompetent um das auf die Reihe zu bekommen? Ich versteh ja, dass es nicht leicht ist und man über einige Punkte diskutieren muss, aber man muss es doch trotzdem schaffen endlich mal auf einen grünen Zweig zu kommen. Und mal so am Rande, Sche** auf ne VIP Tiefgarage, sowas braucht kein Mensch, wir gehen ins Stadion für Fußball und wenn die VIPs sich zu fein sind 200 Meter weiter zu laufen sollen sie zu Hause bleiben, mir egal ob sie Geld bringen.
23.09.2016 - 16:29 Uhr
Mich kotzt dieser Verein so was von an. Welli versaut das noch, er ist auf dem besten Weg. Keine Kohle und überall bestimmen wollen. Und so will er am Sonntag wiedergewählt werden. Jetzt steht für mich die Antwort warum Schattling nicht mehr antritt
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