Scouting beim Club
28.08.2010 - 17:38 Uhr
30.10.2015 - 11:05 Uhr
Quelle: www.fcn.de
Der 1. FC Nürnberg und sein Chefscout Christian Möckel haben sich mit sofortiger Wirkung darauf geeinigt, die seit 2010 bestehende Zusammenarbeit zu beenden. Der 1. FC Nürnberg bedankt sich für die bisherige Tätigkeit bei Christian Möckel und wünscht ihm für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.
Trennung von Möckel offiziell bestätigt.
30.10.2015 - 11:20 Uhr
Zitat von Hagenauer
Quelle: www.fcn.de
Der 1. FC Nürnberg und sein Chefscout Christian Möckel haben sich mit sofortiger Wirkung darauf geeinigt, die seit 2010 bestehende Zusammenarbeit zu beenden. Der 1. FC Nürnberg bedankt sich für die bisherige Tätigkeit bei Christian Möckel und wünscht ihm für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.
Trennung von Möckel offiziell bestätigt.da hör ich aber die sektkorken in verschiedenen biederen großstädten knallen^^
30.10.2015 - 12:39 Uhr
Jetzt stellt sich die Frage wer als Nachfolger in Frage kommt. Das Anforderungsprofil ist sicher nicht klein. Er muss die anderen Scouts bestmöglich einteilen um möglichst viele Spiele scouten zu können und dabei vor allem die auswählen, bei denen für uns erschwingliche und potentiell interessierte Spieler zu finden sind. Die Spieler sollen wohl einerseits jung und talentiert sein, aber auch ein paar Routiniere würden nicht schaden. Die erfolgreichste Zeit hatten wir, wenn die Mischung stimmte. Ein weiterer Mann wie ein Simons oder Galasek wären klasse, die Gefahr dann aber einen Haggui oder Silva Pinto wie Düsseldorf zu bekommen ist groß und bedarf eben ein langfristiges beobachten solcher Spieler. Und natürlich braucht er ein Gespür dafür, welche Länder den größtmöglichen Erfolg versprechen. Bin gespannt wer als Kandidat in Frage kommt.
Was haltet ihr von dem auf Daten basierendem Scouting von Brentford FC oder FC Midtylland?
http://www.theguardian.com/football/blog/2015/feb/22/brentford-mathematical-modelling-denmark
Für dieses Scoutingsystem muss allerdings der gesamte Verein umstrukturiert werden und die Kosten dafür dürften nicht gering sein. Ob du damit bessere Ergebnisse erzielst ist auch noch umstritten, da es noch größtenteils Neuland ist, aber ich finde es würde uns nicht schaden, wenn wir von den traditionellen Maßnahmen mal abrücken und neues Territorium beschreiten würden. Wir laufen der Musik eben auf vielen Ebenen hinterher, ein neues Stadion wird wohl in den nächsten 10 Jahren nichts werden, die Mitgliederzahlen stagnieren, die Erlöse aus dem NLZ durch den Verkauf von Talenten reichen gerade mal um die nächste Saison zu sichern und Sponsoren stehen auch nicht Schlange. Es wäre von Vorteil wenn wir mal in einem Bereich zu den führenden Vereinen gehören würden. Ein Risiko wäre es, die Frage ob es finanziell möglich ist kann ich nicht beantworten aber darauf dass wir unser Scouting verbessern müssen können wir uns denke ich alle einigen.
Was haltet ihr von dem auf Daten basierendem Scouting von Brentford FC oder FC Midtylland?
http://www.theguardian.com/football/blog/2015/feb/22/brentford-mathematical-modelling-denmark
Für dieses Scoutingsystem muss allerdings der gesamte Verein umstrukturiert werden und die Kosten dafür dürften nicht gering sein. Ob du damit bessere Ergebnisse erzielst ist auch noch umstritten, da es noch größtenteils Neuland ist, aber ich finde es würde uns nicht schaden, wenn wir von den traditionellen Maßnahmen mal abrücken und neues Territorium beschreiten würden. Wir laufen der Musik eben auf vielen Ebenen hinterher, ein neues Stadion wird wohl in den nächsten 10 Jahren nichts werden, die Mitgliederzahlen stagnieren, die Erlöse aus dem NLZ durch den Verkauf von Talenten reichen gerade mal um die nächste Saison zu sichern und Sponsoren stehen auch nicht Schlange. Es wäre von Vorteil wenn wir mal in einem Bereich zu den führenden Vereinen gehören würden. Ein Risiko wäre es, die Frage ob es finanziell möglich ist kann ich nicht beantworten aber darauf dass wir unser Scouting verbessern müssen können wir uns denke ich alle einigen.
30.10.2015 - 13:54 Uhr
Quelle: www.bild.de
Nach dem Aus von Möckel kehrt man beim FCN wieder verstärkt zu den eigenen Wurzeln zurück. Ex-Fanliebling Dieter Nüssing (66) wird ab sofort wieder intensiver seinem Ruf als Spürnase gerecht werden. Der einstige Club-Stürmer hatte über die Jahre viele Talente an den Valznerweiher gelockt und zwischendurch Juwelen wie Stefan Kießling oder Philipp Wollscheid ausgegraben.
Scouting soll laut Bild von Dieter Nüssing weitergemacht werden.
30.10.2015 - 14:02 Uhr
Zitat von Victance
Darf man hier nicht mal mehr seine Meinung zum zuvor Geschriebenen posten? Das hat mit "hauptsache was geschrieben" nix zu tun.
Wenn du mit so einem Satz eine Antwort beginnst, könnte ich auch gleich antworten mit "hauptsache gestänkert - sorry"
Jetzt ernsthaft:
Zu Ildiz, er war als schwieriger Charakter im Vorfeld schon bekannt, zumindest hat dies die Presse berichtet, wenn dann auch noch Trainingsunlust dazukommt, dann hat sich der Spieler zu 100% geändert oder das Scouting hat seinen Job nicht richtig gemacht bzw. zu hoch gepokert.
Zu Gebhart, er war schon in Stuttgart lange verletzt, hat gute Ansätze gezeigt, aber ist seit der ersten schweren Verletzung nicht mehr in Tritt gekommen. Auch hier teile ich die Meinung, dass die Verpflichtung nicht unbedingt ein Fehler war, allerdings halte ich Vertragslaufzeit und Ablösesumme für zu lang/hoch.
Dies gehört natürlich nicht zur Aufgabe des Scoutings, aber ich habe auch nicht behauptet, dass Möckel einen schlechten Job gemacht hat.
Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, dass es Aufgabe des Scoutings ist "Einstellung und Körper" zu beurteilen. Um Missverständnisse zu verhindern: ich meine damit Charakter, Trainingseinsatz, Kampfgeist, Robustheit, Verletzungsanfälligkeit, usw.
Zitat von Grenni
Manchmal hat man das Gefühl hauptsache was geschrieben - sorry
Speziell auf Gebhart bezogen. Zum einen war denke ich seinerzeit der überwiegende Anteil der User hier von dem Transfer angetan und der Spruch mit dem Körper also bitte - dafür gibt es die sportärtliche Untersuchung oder ?
Ich denke einen so schlechten Job hat Möckel nicht gemacht. Die Nähe zu Bader scheint hier eher das zu sein was ihm viele anlasten. Das er freigestellt wird wunder mich nicht - Normales Gehabe im Geschäft ...
Zitat von Victance
Einstellung und Körper des Spielers sollte das Scouting schon auch beurteilen können, demzufolge sind Ildiz und Gebhart für mich auch Flops.
Einstellung und Körper des Spielers sollte das Scouting schon auch beurteilen können, demzufolge sind Ildiz und Gebhart für mich auch Flops.
Manchmal hat man das Gefühl hauptsache was geschrieben - sorry
Speziell auf Gebhart bezogen. Zum einen war denke ich seinerzeit der überwiegende Anteil der User hier von dem Transfer angetan und der Spruch mit dem Körper also bitte - dafür gibt es die sportärtliche Untersuchung oder ?
Ich denke einen so schlechten Job hat Möckel nicht gemacht. Die Nähe zu Bader scheint hier eher das zu sein was ihm viele anlasten. Das er freigestellt wird wunder mich nicht - Normales Gehabe im Geschäft ...
Darf man hier nicht mal mehr seine Meinung zum zuvor Geschriebenen posten? Das hat mit "hauptsache was geschrieben" nix zu tun.
Wenn du mit so einem Satz eine Antwort beginnst, könnte ich auch gleich antworten mit "hauptsache gestänkert - sorry"
Jetzt ernsthaft:
Zu Ildiz, er war als schwieriger Charakter im Vorfeld schon bekannt, zumindest hat dies die Presse berichtet, wenn dann auch noch Trainingsunlust dazukommt, dann hat sich der Spieler zu 100% geändert oder das Scouting hat seinen Job nicht richtig gemacht bzw. zu hoch gepokert.
Zu Gebhart, er war schon in Stuttgart lange verletzt, hat gute Ansätze gezeigt, aber ist seit der ersten schweren Verletzung nicht mehr in Tritt gekommen. Auch hier teile ich die Meinung, dass die Verpflichtung nicht unbedingt ein Fehler war, allerdings halte ich Vertragslaufzeit und Ablösesumme für zu lang/hoch.
Dies gehört natürlich nicht zur Aufgabe des Scoutings, aber ich habe auch nicht behauptet, dass Möckel einen schlechten Job gemacht hat.
Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, dass es Aufgabe des Scoutings ist "Einstellung und Körper" zu beurteilen. Um Missverständnisse zu verhindern: ich meine damit Charakter, Trainingseinsatz, Kampfgeist, Robustheit, Verletzungsanfälligkeit, usw.
Es gibt aber nunmal keine Garantien, dass ein Spieler einschlägt, oder zumindest kein Flop wird. Man kann immer nur auf eigene Erfahrungswerte und Indizien zurückgreifen und zumindest die Wahrscheinlichkeit eines "Flops" verringern. Es gibt halt auch "Risikotransfers", z.B. einen ganz jungen unerfahrenen Spieler mit riesen Potenzial für sehr viel Geld zu holen - in dieser Lage sind aber nur sehr, sehr wenige Klubs.
Dann gibt es das Risiko, einen Spieler mit langer Verletzungshistorie zu verpflichten, die aber nachweislich ihr Können unter Beweis gestellt haben und eine klare Qualitätssteigerung für den Kader bedeuten (Didavi, Gebhart). Ob die Körper der Spieler aber mitmachen ist doch reines Glück und kann nicht von einem Scout beurteilt werden.
Was du meinst ist natürlich korrekt, dass ein Scout beurteilen kann und muss, ob ein Spieler überhaupt die körperlichen Voraussetzungen hat um Profifussball zu spielen. Aber wer hat denn deiner Meinung nach nicht die körperlichen Voraussetzungen mitgebracht (fehlende Schnelligkeit, Rubustheit etc.) ?
Und mal im Ernst: Nürnbergs Trefferquote bei Transfers ist nicht schlechter als bei anderen Durchschnittsteams auch. Es fehlte halt zu oft an Qualität beim Spielermaterial, und das ist das Ergebnis des fehlenden Budgets. Da wird Möckel in Hannover wohl finanziell in größeren Dimensionen handeln können und daran wird er sich messen lassen müssen. Man sollte in dieser Personalie schon zwischen dem Scoutingchef Möckel und dem Kumpel von Bader differenzieren. Nüchtern betrachtet sieht die Transfer-Trefferquote dann sehr akzeptabel aus.
30.10.2015 - 14:09 Uhr
Zitat von Hecht
Es gibt aber nunmal keine Garantien, dass ein Spieler einschlägt, oder zumindest kein Flop wird. Man kann immer nur auf eigene Erfahrungswerte und Indizien zurückgreifen und zumindest die Wahrscheinlichkeit eines "Flops" verringern. Es gibt halt auch "Risikotransfers", z.B. einen ganz jungen unerfahrenen Spieler mit riesen Potenzial für sehr viel Geld zu holen - in dieser Lage sind aber nur sehr, sehr wenige Klubs.
Dann gibt es das Risiko, einen Spieler mit langer Verletzungshistorie zu verpflichten, die aber nachweislich ihr Können unter Beweis gestellt haben und eine klare Qualitätssteigerung für den Kader bedeuten (Didavi, Gebhart). Ob die Körper der Spieler aber mitmachen ist doch reines Glück und kann nicht von einem Scout beurteilt werden.
Was du meinst ist natürlich korrekt, dass ein Scout beurteilen kann und muss, ob ein Spieler überhaupt die körperlichen Voraussetzungen hat um Profifussball zu spielen. Aber wer hat denn deiner Meinung nach nicht die körperlichen Voraussetzungen mitgebracht (fehlende Schnelligkeit, Rubustheit etc.) ?
Und mal im Ernst: Nürnbergs Trefferquote bei Transfers ist nicht schlechter als bei anderen Durchschnittsteams auch. Es fehlte halt zu oft an Qualität beim Spielermaterial, und das ist das Ergebnis des fehlenden Budgets. Da wird Möckel in Hannover wohl finanziell in größeren Dimensionen handeln können und daran wird er sich messen lassen müssen. Man sollte in dieser Personalie schon zwischen dem Scoutingchef Möckel und dem Kumpel von Bader differenzieren. Nüchtern betrachtet sieht die Transfer-Trefferquote dann sehr akzeptabel aus.
Es gibt aber nunmal keine Garantien, dass ein Spieler einschlägt, oder zumindest kein Flop wird. Man kann immer nur auf eigene Erfahrungswerte und Indizien zurückgreifen und zumindest die Wahrscheinlichkeit eines "Flops" verringern. Es gibt halt auch "Risikotransfers", z.B. einen ganz jungen unerfahrenen Spieler mit riesen Potenzial für sehr viel Geld zu holen - in dieser Lage sind aber nur sehr, sehr wenige Klubs.
Dann gibt es das Risiko, einen Spieler mit langer Verletzungshistorie zu verpflichten, die aber nachweislich ihr Können unter Beweis gestellt haben und eine klare Qualitätssteigerung für den Kader bedeuten (Didavi, Gebhart). Ob die Körper der Spieler aber mitmachen ist doch reines Glück und kann nicht von einem Scout beurteilt werden.
Was du meinst ist natürlich korrekt, dass ein Scout beurteilen kann und muss, ob ein Spieler überhaupt die körperlichen Voraussetzungen hat um Profifussball zu spielen. Aber wer hat denn deiner Meinung nach nicht die körperlichen Voraussetzungen mitgebracht (fehlende Schnelligkeit, Rubustheit etc.) ?
Und mal im Ernst: Nürnbergs Trefferquote bei Transfers ist nicht schlechter als bei anderen Durchschnittsteams auch. Es fehlte halt zu oft an Qualität beim Spielermaterial, und das ist das Ergebnis des fehlenden Budgets. Da wird Möckel in Hannover wohl finanziell in größeren Dimensionen handeln können und daran wird er sich messen lassen müssen. Man sollte in dieser Personalie schon zwischen dem Scoutingchef Möckel und dem Kumpel von Bader differenzieren. Nüchtern betrachtet sieht die Transfer-Trefferquote dann sehr akzeptabel aus.
Pssst, sowas darfst du hier doch nicht sagen.
Es weiß doch jeder, dass Möckel und Bader hier an allen schlechten Entscheidungen Schuld waren, und alle guten Verpflichtungen von anderen Leuten kamen, wie Hecking z.B.
Oder Autohändlern.
Jetzt mal ernsthaft, über Bader und Möckel wird man hier kaum noch sachlich diskutieren können. Die Zeit und Mühe solltest du dir sparen...
30.10.2015 - 14:29 Uhr
Zitat von thesaint610
Wie viele von den guten Transfers musste man scouten? Darum geht es nämlich hauptsächlich, einen Ginczek, Feulner oder Hasebe z.B. Brauch ich nicht zu scouten, deren Potential konnte vor der Verpflichtung jeder Schuljunge sehen.
Es geht um die Quote der Spieler die komplett unbekannt waren, wir für wenig Geld verpflichten konnten und die sofort zu Leistungsträgern wurden. Das wäre ein Qualitätsmerkmal für einen Scout bei uns. Wir können uns die bekannten Namen, die Leistung garantieren nicht mehr leisten. Die Kreativität vermisse ich bei Möckel.
Schöpf und Burgstaller waren sehr gute Verpflichtungen, aber die brauchst du nicht scouten, die wurden hier vorher sehr oft genannt. Bis auf Hovland und Bulthuis musstest du keinen Spieler scouten.
Kurz zusammengefasst, für das was Möckel in den letzten Jahren geliefert hat, hätte es keinen Scout benötigt, sondern Bader hätte auch hier suchen können.
Zitat von flipper_1971
Jeder darf sich seine Meinung bilden, das ist meine:
14/15
...........Rubin Okotie --> Pleite 4
...........
Jeder darf sich seine Meinung bilden, das ist meine:
14/15
...........Rubin Okotie --> Pleite 4
...........
Wie viele von den guten Transfers musste man scouten? Darum geht es nämlich hauptsächlich, einen Ginczek, Feulner oder Hasebe z.B. Brauch ich nicht zu scouten, deren Potential konnte vor der Verpflichtung jeder Schuljunge sehen.
Es geht um die Quote der Spieler die komplett unbekannt waren, wir für wenig Geld verpflichten konnten und die sofort zu Leistungsträgern wurden. Das wäre ein Qualitätsmerkmal für einen Scout bei uns. Wir können uns die bekannten Namen, die Leistung garantieren nicht mehr leisten. Die Kreativität vermisse ich bei Möckel.
Schöpf und Burgstaller waren sehr gute Verpflichtungen, aber die brauchst du nicht scouten, die wurden hier vorher sehr oft genannt. Bis auf Hovland und Bulthuis musstest du keinen Spieler scouten.
Kurz zusammengefasst, für das was Möckel in den letzten Jahren geliefert hat, hätte es keinen Scout benötigt, sondern Bader hätte auch hier suchen können.
Die Grenze ist wohl fliessend und auch Definitionssache was Scouting eigentlich ist....
Im eigenen Land braucht man sicher keine großen "Scout" Fähigkeiten um Spieler wie Hasebe oder Feulner zu holen. Das ist eher die Kunst Spieler zu holen die ins Gefüge , sportlich und v.a. finanziell, passen. Also ist die Kunst nur, hier zuzuschlagen wenn Sie verfügbar sind UND (!) die eigene Mannschaft besser machen. In anderen Ländern wie Norwegen, Polen etc aber muss man sehr wohl mit mehr Aufwand "scouten" da es nicht nur bedeutet unbekannte Nachwuchsleute zu holen.
Für mich geht es darum, dass alles was von extern für die erste Mannschaft kommt, einen sportlich besser machen sollte mit einer Trefferquote die (auch wieder beliebig diskutierbar) grösser ca. 60 % ist. Alles was für die zweite kommt auf Perspektive von 1-2 Jahren ein Kandidat für eine erste Mannschaft sein sollte mit einer Trefferquote die zumindest die 50% erreicht - also jeder Zweite. Das Aufwand Nutzen Verhältnis muss besser werden um sportliche Entwicklung zu erreichen.
Beispiel : Warum lässt man Dittgen und Colak gehen und holt einen Kutschke ? Erschliesst sich mir in Keinster Weise.
Da geb ich Moeckel eher eine Note 5. Man Sieht ja wo man jetzt ist und mit welchem finanziellen Aufwand für den Kader.
30.10.2015 - 15:58 Uhr
Zitat von flipper_1971
Die Grenze ist wohl fliessend und auch Definitionssache was Scouting eigentlich ist....
Im eigenen Land braucht man sicher keine großen "Scout" Fähigkeiten um Spieler wie Hasebe oder Feulner zu holen. Das ist eher die Kunst Spieler zu holen die ins Gefüge , sportlich und v.a. finanziell, passen. Also ist die Kunst nur, hier zuzuschlagen wenn Sie verfügbar sind UND (!) die eigene Mannschaft besser machen. In anderen Ländern wie Norwegen, Polen etc aber muss man sehr wohl mit mehr Aufwand "scouten" da es nicht nur bedeutet unbekannte Nachwuchsleute zu holen.
Für mich geht es darum, dass alles was von extern für die erste Mannschaft kommt, einen sportlich besser machen sollte mit einer Trefferquote die (auch wieder beliebig diskutierbar) grösser ca. 60 % ist. Alles was für die zweite kommt auf Perspektive von 1-2 Jahren ein Kandidat für eine erste Mannschaft sein sollte mit einer Trefferquote die zumindest die 50% erreicht - also jeder Zweite. Das Aufwand Nutzen Verhältnis muss besser werden um sportliche Entwicklung zu erreichen.
Beispiel : Warum lässt man Dittgen und Colak gehen und holt einen Kutschke ? Erschliesst sich mir in Keinster Weise.
Da geb ich Moeckel eher eine Note 5. Man Sieht ja wo man jetzt ist und mit welchem finanziellen Aufwand für den Kader.
Zitat von thesaint610
Wie viele von den guten Transfers musste man scouten? Darum geht es nämlich hauptsächlich, einen Ginczek, Feulner oder Hasebe z.B. Brauch ich nicht zu scouten, deren Potential konnte vor der Verpflichtung jeder Schuljunge sehen.
Es geht um die Quote der Spieler die komplett unbekannt waren, wir für wenig Geld verpflichten konnten und die sofort zu Leistungsträgern wurden. Das wäre ein Qualitätsmerkmal für einen Scout bei uns. Wir können uns die bekannten Namen, die Leistung garantieren nicht mehr leisten. Die Kreativität vermisse ich bei Möckel.
Schöpf und Burgstaller waren sehr gute Verpflichtungen, aber die brauchst du nicht scouten, die wurden hier vorher sehr oft genannt. Bis auf Hovland und Bulthuis musstest du keinen Spieler scouten.
Kurz zusammengefasst, für das was Möckel in den letzten Jahren geliefert hat, hätte es keinen Scout benötigt, sondern Bader hätte auch hier suchen können.
Zitat von flipper_1971
Jeder darf sich seine Meinung bilden, das ist meine:
14/15
...........Rubin Okotie --> Pleite 4
...........
Jeder darf sich seine Meinung bilden, das ist meine:
14/15
...........Rubin Okotie --> Pleite 4
...........
Wie viele von den guten Transfers musste man scouten? Darum geht es nämlich hauptsächlich, einen Ginczek, Feulner oder Hasebe z.B. Brauch ich nicht zu scouten, deren Potential konnte vor der Verpflichtung jeder Schuljunge sehen.
Es geht um die Quote der Spieler die komplett unbekannt waren, wir für wenig Geld verpflichten konnten und die sofort zu Leistungsträgern wurden. Das wäre ein Qualitätsmerkmal für einen Scout bei uns. Wir können uns die bekannten Namen, die Leistung garantieren nicht mehr leisten. Die Kreativität vermisse ich bei Möckel.
Schöpf und Burgstaller waren sehr gute Verpflichtungen, aber die brauchst du nicht scouten, die wurden hier vorher sehr oft genannt. Bis auf Hovland und Bulthuis musstest du keinen Spieler scouten.
Kurz zusammengefasst, für das was Möckel in den letzten Jahren geliefert hat, hätte es keinen Scout benötigt, sondern Bader hätte auch hier suchen können.
Die Grenze ist wohl fliessend und auch Definitionssache was Scouting eigentlich ist....
Im eigenen Land braucht man sicher keine großen "Scout" Fähigkeiten um Spieler wie Hasebe oder Feulner zu holen. Das ist eher die Kunst Spieler zu holen die ins Gefüge , sportlich und v.a. finanziell, passen. Also ist die Kunst nur, hier zuzuschlagen wenn Sie verfügbar sind UND (!) die eigene Mannschaft besser machen. In anderen Ländern wie Norwegen, Polen etc aber muss man sehr wohl mit mehr Aufwand "scouten" da es nicht nur bedeutet unbekannte Nachwuchsleute zu holen.
Für mich geht es darum, dass alles was von extern für die erste Mannschaft kommt, einen sportlich besser machen sollte mit einer Trefferquote die (auch wieder beliebig diskutierbar) grösser ca. 60 % ist. Alles was für die zweite kommt auf Perspektive von 1-2 Jahren ein Kandidat für eine erste Mannschaft sein sollte mit einer Trefferquote die zumindest die 50% erreicht - also jeder Zweite. Das Aufwand Nutzen Verhältnis muss besser werden um sportliche Entwicklung zu erreichen.
Beispiel : Warum lässt man Dittgen und Colak gehen und holt einen Kutschke ? Erschliesst sich mir in Keinster Weise.
Da geb ich Moeckel eher eine Note 5. Man Sieht ja wo man jetzt ist und mit welchem finanziellen Aufwand für den Kader.
Es ist auch immer ansichtssache da jeder die Dinge etwas anders betrachtet, aber es ist auch immer ein Zusammenspiel vom Scout und mit welchem Auftrag er los geschickt wird
Wenn ich mich zurück erinnere an die Bader-Zeit wurden da bezüglich Spieler- oder Trainersuche immer nur Parolen raus gehauen wie *Wir brauchen einen Brecher, Zielspieler, Kopfballstark, blabla* *wir brauchen einen jungen Trainer mit frischem Konzept, einen Harten Hund, blabla*
Von daher könnte ich mir auch gut vorstellen das Möckel mit ähnlichen Parolen los geschickt wurde und auch entsprechenden Handlungsspielraum hatte was ihm seine Arbeit natürlich erleichtert da er auf Chemie/Veranlagung und die anderen Details zwar achten kann aber nicht muss, leider liegt es in der Natur des Menschen die einfachsten Wege zu gehen und wenn ich mir den Großteil der Baderschen Zeit revue passieren lasse würde dieses Szenario auch Sinn für mich machen
30.10.2015 - 20:23 Uhr
Möckel ist weg, dies finde ich wie oben schon geschrieben nicht besonders gut. Seine Transferbilanz schien mir nämlich nicht so schlecht zu sein. Allenfalls der Umstand, wenn er stimmt, dass er mit Weiler nicht kann, sprach meiner Meinung nach für eine Trennung. Dass es jetzt Nüssing machen soll - eine interne Lösung - , halte ich für nicht glücklich. Da wir kein Geld haben, ist das Scouting ganz wichtig. Hier sollte man lieber ein paar Euro für einen Nachfolger locker machen, weil sich diese Position selbst finanziert, wenn wir hier Transfer-Treffer haben. Nüssing soll gerne weiter mitarbeiten. Ich würde aber einen neuen für diese Position verpflichten.
31.10.2015 - 00:07 Uhr
Zitat von Scramjet
Pssst, sowas darfst du hier doch nicht sagen.
Es weiß doch jeder, dass Möckel und Bader hier an allen schlechten Entscheidungen Schuld waren, und alle guten Verpflichtungen von anderen Leuten kamen, wie Hecking z.B.
Oder Autohändlern.
Jetzt mal ernsthaft, über Bader und Möckel wird man hier kaum noch sachlich diskutieren können. Die Zeit und Mühe solltest du dir sparen...
Zitat von Hecht
Es gibt aber nunmal keine Garantien, dass ein Spieler einschlägt, oder zumindest kein Flop wird. Man kann immer nur auf eigene Erfahrungswerte und Indizien zurückgreifen und zumindest die Wahrscheinlichkeit eines "Flops" verringern. Es gibt halt auch "Risikotransfers", z.B. einen ganz jungen unerfahrenen Spieler mit riesen Potenzial für sehr viel Geld zu holen - in dieser Lage sind aber nur sehr, sehr wenige Klubs.
Dann gibt es das Risiko, einen Spieler mit langer Verletzungshistorie zu verpflichten, die aber nachweislich ihr Können unter Beweis gestellt haben und eine klare Qualitätssteigerung für den Kader bedeuten (Didavi, Gebhart). Ob die Körper der Spieler aber mitmachen ist doch reines Glück und kann nicht von einem Scout beurteilt werden.
Was du meinst ist natürlich korrekt, dass ein Scout beurteilen kann und muss, ob ein Spieler überhaupt die körperlichen Voraussetzungen hat um Profifussball zu spielen. Aber wer hat denn deiner Meinung nach nicht die körperlichen Voraussetzungen mitgebracht (fehlende Schnelligkeit, Rubustheit etc.) ?
Und mal im Ernst: Nürnbergs Trefferquote bei Transfers ist nicht schlechter als bei anderen Durchschnittsteams auch. Es fehlte halt zu oft an Qualität beim Spielermaterial, und das ist das Ergebnis des fehlenden Budgets. Da wird Möckel in Hannover wohl finanziell in größeren Dimensionen handeln können und daran wird er sich messen lassen müssen. Man sollte in dieser Personalie schon zwischen dem Scoutingchef Möckel und dem Kumpel von Bader differenzieren. Nüchtern betrachtet sieht die Transfer-Trefferquote dann sehr akzeptabel aus.
Es gibt aber nunmal keine Garantien, dass ein Spieler einschlägt, oder zumindest kein Flop wird. Man kann immer nur auf eigene Erfahrungswerte und Indizien zurückgreifen und zumindest die Wahrscheinlichkeit eines "Flops" verringern. Es gibt halt auch "Risikotransfers", z.B. einen ganz jungen unerfahrenen Spieler mit riesen Potenzial für sehr viel Geld zu holen - in dieser Lage sind aber nur sehr, sehr wenige Klubs.
Dann gibt es das Risiko, einen Spieler mit langer Verletzungshistorie zu verpflichten, die aber nachweislich ihr Können unter Beweis gestellt haben und eine klare Qualitätssteigerung für den Kader bedeuten (Didavi, Gebhart). Ob die Körper der Spieler aber mitmachen ist doch reines Glück und kann nicht von einem Scout beurteilt werden.
Was du meinst ist natürlich korrekt, dass ein Scout beurteilen kann und muss, ob ein Spieler überhaupt die körperlichen Voraussetzungen hat um Profifussball zu spielen. Aber wer hat denn deiner Meinung nach nicht die körperlichen Voraussetzungen mitgebracht (fehlende Schnelligkeit, Rubustheit etc.) ?
Und mal im Ernst: Nürnbergs Trefferquote bei Transfers ist nicht schlechter als bei anderen Durchschnittsteams auch. Es fehlte halt zu oft an Qualität beim Spielermaterial, und das ist das Ergebnis des fehlenden Budgets. Da wird Möckel in Hannover wohl finanziell in größeren Dimensionen handeln können und daran wird er sich messen lassen müssen. Man sollte in dieser Personalie schon zwischen dem Scoutingchef Möckel und dem Kumpel von Bader differenzieren. Nüchtern betrachtet sieht die Transfer-Trefferquote dann sehr akzeptabel aus.
Pssst, sowas darfst du hier doch nicht sagen.
Es weiß doch jeder, dass Möckel und Bader hier an allen schlechten Entscheidungen Schuld waren, und alle guten Verpflichtungen von anderen Leuten kamen, wie Hecking z.B.
Oder Autohändlern.
Jetzt mal ernsthaft, über Bader und Möckel wird man hier kaum noch sachlich diskutieren können. Die Zeit und Mühe solltest du dir sparen...
+1 zu beiden sehr guten Kommentaren.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

