| Geburtsdatum | 17.07.1988 |
|---|---|
| Alter | 38 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | 1.FC Köln |
René Wagner [Trainer]
22.03.2026 - 19:20 Uhr
22.05.2026 - 15:40 Uhr
Zitat von Zensur
Ein öffentlich bereits angezählter Trainer - zumindest bei den Fans - der nicht wirklich überzeugt hat, außer aus Sicht der Verantwortlichen, einen zwei Jahres Vertrag bei seiner ersten Cheftrainer Rolle zugeben, ist einfach falsch.
Man kann alles mit Optionen regeln, ohne das man da eine falsche Symbolik hinter sehen muss.
Die ganze Personalie Wagner ist bisher für mich ein Riesen großes Rätsel.
Zitat von LuLuLu
Na ja, zwei Jahre Vertrag ist ja eher so ein Standard. Nur ein Jahr hätte vielleicht wieder den Anschein von "vertraut man doch nicht so richtig auf seine Expertise" gehabt.
Allerdings wäre schonmal gut, wenn er ein halbes Jahr auf dieser Position überlebt. Und ich glaube das wird schwer genug für ihn.
Na ja, zwei Jahre Vertrag ist ja eher so ein Standard. Nur ein Jahr hätte vielleicht wieder den Anschein von "vertraut man doch nicht so richtig auf seine Expertise" gehabt.
Allerdings wäre schonmal gut, wenn er ein halbes Jahr auf dieser Position überlebt. Und ich glaube das wird schwer genug für ihn.
Ein öffentlich bereits angezählter Trainer - zumindest bei den Fans - der nicht wirklich überzeugt hat, außer aus Sicht der Verantwortlichen, einen zwei Jahres Vertrag bei seiner ersten Cheftrainer Rolle zugeben, ist einfach falsch.
Man kann alles mit Optionen regeln, ohne das man da eine falsche Symbolik hinter sehen muss.
Die ganze Personalie Wagner ist bisher für mich ein Riesen großes Rätsel.
Wobei wir doch andererseits keine Ahnung über Regelungen zu Abfindungen und der generellen Gehaltshöhe haben. Sein Co-Trainer Vertrag lief übrigens auch noch bis 2028.
Ich glaube an der Vertragslänge sollten wir uns nicht aufhängen. Ich glaube übrigens auch nicht, dass die Verantwortlichen ihn als angezählt oder wenig überzeugend betrachten. Er braucht jetzt Erfolg, aber das wäre bei Eichner, Steffen, Labbadia und Anfang doch genauso.
Es wäre zwar ehrlich, aber auch ein komisches Signal, wenn wir unseren Trainern generell nur noch für 6 Monate Vertrag geben würden.
22.05.2026 - 15:44 Uhr
Zitat von Zensur
Ein öffentlich bereits angezählter Trainer - zumindest bei den Fans - der nicht wirklich überzeugt hat, außer aus Sicht der Verantwortlichen, einen zwei Jahres Vertrag bei seiner ersten Cheftrainer Rolle zugeben, ist einfach falsch.
Man kann alles mit Optionen regeln, ohne das man da eine falsche Symbolik hinter sehen muss.
Die ganze Personalie Wagner ist bisher für mich ein Riesen großes Rätsel.
Zitat von LuLuLu
Na ja, zwei Jahre Vertrag ist ja eher so ein Standard. Nur ein Jahr hätte vielleicht wieder den Anschein von "vertraut man doch nicht so richtig auf seine Expertise" gehabt.
Allerdings wäre schonmal gut, wenn er ein halbes Jahr auf dieser Position überlebt. Und ich glaube das wird schwer genug für ihn.
Na ja, zwei Jahre Vertrag ist ja eher so ein Standard. Nur ein Jahr hätte vielleicht wieder den Anschein von "vertraut man doch nicht so richtig auf seine Expertise" gehabt.
Allerdings wäre schonmal gut, wenn er ein halbes Jahr auf dieser Position überlebt. Und ich glaube das wird schwer genug für ihn.
Ein öffentlich bereits angezählter Trainer - zumindest bei den Fans - der nicht wirklich überzeugt hat, außer aus Sicht der Verantwortlichen, einen zwei Jahres Vertrag bei seiner ersten Cheftrainer Rolle zugeben, ist einfach falsch.
Man kann alles mit Optionen regeln, ohne das man da eine falsche Symbolik hinter sehen muss.
Die ganze Personalie Wagner ist bisher für mich ein Riesen großes Rätsel.
Hier kennt doch keiner den Vertrag, es gibt jede Menge Möglichkeiten sich mit Klauseln abzusichern. Bin definitiv auch nicht restlos überzeugt, aber das muss ich auch nicht, mich kann er gerne in den kommenden Monaten zum glühenden Anhänger machen. Die Überzeugung muss er vor allem auf die Mannschaft übertragen und die Fähigkeiten traue ich ihm definitiv zu. Selbst Pep würde bei uns auf Skeptiker treffen, jetzt bin ich ebenfalls einer unter vielen mit eben diesen. Trotzdem... Et hätt noch emmer joot jejange (oder so ähnlich).
Viel Erfolg Rene mögest du die richtigen Stellschrauben drehen, auch bei dir.
22.05.2026 - 17:09 Uhr
Unser 1. FC Köln ist in der Außensicht kein Hot Take für Trainer, die sich in internationalen Sphären sehen oder sehen wollen.
Der FC ist ein mitgliedsstarker Verein, mit viel Tradition und nationaler Aufmerksamkeit, über dem internationalen Flair liegt eine Staubschicht. Unser Club gleicht einem Rohbau, wo das Fundament gelegt und das Erdgeschoss gerade erst eingeschalt wurde. Wer glaubt, es braucht nur einen geilen Architekten und handlungsstarken Bauleiter, dann steht da bald was richtig Edles, ist vermutlich Optimist bis zum Selbstbetrug.
Kessler sieht in Wagner heute auch nicht den Trainer, mit dem er bis zum bitteren Ende seiner eigenen Amtszeit durchzieht. Die Position des Cheftrainers ist bei Kess nur so lange unantastbar, wie er die Zielerreichung unseres Clubs nicht gefährdet sieht. Solange es läuft, scheint Kessler seinem sportlichem Hauptverantwortlichen Freiräume zuzugestehen. Man könnte meinen, dass Kwasniok diesen Ansatz von Kessler auf die Probe gestellt hat. Die Entlassung von Kwasniok zeigt für mich auf, dass Kessler sich in seiner Rolle als Gesamtverantwortlicher weiter akklimatisiert.
Kessler ist der personifizierte FC. Er hat die entsprechende Vita, ist mit Herzblut unserem Club verbunden, wurde vom FC selbst ausgebildet, verfügt über entsprechendes Auftreten in der Öffentlichkeit und scheint unseren Club intrinsisch verbessern zu wollen. Um erfolgreich zu werden, wird es am Ende nicht ohne Späne fliegen zu sehen, gehen.
Ein paar Späne könnten in Richtung Verschlankung der Gremien-Entscheidungswege und Verengung des Entscheider-Kreises unter dem Motto: "Professionalisierung der Strukturen" gehen. Das kann nur gut gehen, wenn man den Entscheidungsträgern eine gewisse Beinfreiheit bei den Entscheidungen zugesteht. Dazu gehört für mich dann eben auch ein gewisse Tolerierung von Entscheidungen, selbst wenn man nicht zu 100% Prozent überzeugt ist.
Kessler verantwortete den Umbruch im letzten Sommer und unterm Strich, darf man auch als kritischer Zeitgenosse anerkennen, dass er das Primäre Saisonziel erreicht hat. Die 32-Punkte sind kein Ruhmesblatt, sind aber auch immer in de Relation der Konkurrenz unter der Gesamtumstände zu sehen. 4 Teams sind in der Gesamtbetrachtung hinter uns gelandet. Das ist in unserer Kategorie ein Erfolg, der nicht selbstverständlich daherkommt. Kessler hat sich aus meiner Sicht in seiner ersten Saison einen Vertrauensvorschuss verdient, dass er auch den anstehenden Umbruch so gestaltet, dass wir den Klassenerhalt in der nächsten Saison feiern dürfen. Diesen Vertrauensvorschuss gewähre ich persönlich auch in der Trainerentscheidung, ohne eignes Vertrauen in Wagner.
Aus meiner Sicht, verpflichtet Kessler Rene Wagner als Chefcoach, weil Wagner ihm in der derzeitigen Lage als das beste Gesamtpacket für den aktuellen 1. FC Köln erscheint. Kessler wird die unüberhörbare Skepsis im Umfeld zu dieser Entscheidung zur Kenntnis genommen haben und sich für andere Prioritäten und Beurteilungen entschieden haben. Diese kennen wir/ich nicht im Detail und fließen somit, wenn überhaupt, nur bedingt in die eigene Beurteilung der Trainer-Entscheidung ein.
Ich hoffe, wie viele andere auch, dass dieses Experiment für unseren Verein gut ausgeht. Das wir uns fast alle nach einer langfristigen Beziehung zu den jeweiligen Trainern sehnen, gründet sich auf der starken Sehnsucht nach dauerhaften Erfolg. Der würde eine längerfristige Beziehung zwischen Trainer und Verein begünstigen, ist aber auch ein zweischneidige Schwert. Es soll auch schon Trainer gegeben haben, die den Verein wegen zu viel Erfolg verlassen haben.
Ich wünsche Rene Wagner viel Erfolg und eine möglichst lange Zeit bei unserem Club und Kessler ein glückliches Händchen in der heißen Phase des Sommers.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Der FC ist ein mitgliedsstarker Verein, mit viel Tradition und nationaler Aufmerksamkeit, über dem internationalen Flair liegt eine Staubschicht. Unser Club gleicht einem Rohbau, wo das Fundament gelegt und das Erdgeschoss gerade erst eingeschalt wurde. Wer glaubt, es braucht nur einen geilen Architekten und handlungsstarken Bauleiter, dann steht da bald was richtig Edles, ist vermutlich Optimist bis zum Selbstbetrug.
Kessler sieht in Wagner heute auch nicht den Trainer, mit dem er bis zum bitteren Ende seiner eigenen Amtszeit durchzieht. Die Position des Cheftrainers ist bei Kess nur so lange unantastbar, wie er die Zielerreichung unseres Clubs nicht gefährdet sieht. Solange es läuft, scheint Kessler seinem sportlichem Hauptverantwortlichen Freiräume zuzugestehen. Man könnte meinen, dass Kwasniok diesen Ansatz von Kessler auf die Probe gestellt hat. Die Entlassung von Kwasniok zeigt für mich auf, dass Kessler sich in seiner Rolle als Gesamtverantwortlicher weiter akklimatisiert.
Kessler ist der personifizierte FC. Er hat die entsprechende Vita, ist mit Herzblut unserem Club verbunden, wurde vom FC selbst ausgebildet, verfügt über entsprechendes Auftreten in der Öffentlichkeit und scheint unseren Club intrinsisch verbessern zu wollen. Um erfolgreich zu werden, wird es am Ende nicht ohne Späne fliegen zu sehen, gehen.
Ein paar Späne könnten in Richtung Verschlankung der Gremien-Entscheidungswege und Verengung des Entscheider-Kreises unter dem Motto: "Professionalisierung der Strukturen" gehen. Das kann nur gut gehen, wenn man den Entscheidungsträgern eine gewisse Beinfreiheit bei den Entscheidungen zugesteht. Dazu gehört für mich dann eben auch ein gewisse Tolerierung von Entscheidungen, selbst wenn man nicht zu 100% Prozent überzeugt ist.
Kessler verantwortete den Umbruch im letzten Sommer und unterm Strich, darf man auch als kritischer Zeitgenosse anerkennen, dass er das Primäre Saisonziel erreicht hat. Die 32-Punkte sind kein Ruhmesblatt, sind aber auch immer in de Relation der Konkurrenz unter der Gesamtumstände zu sehen. 4 Teams sind in der Gesamtbetrachtung hinter uns gelandet. Das ist in unserer Kategorie ein Erfolg, der nicht selbstverständlich daherkommt. Kessler hat sich aus meiner Sicht in seiner ersten Saison einen Vertrauensvorschuss verdient, dass er auch den anstehenden Umbruch so gestaltet, dass wir den Klassenerhalt in der nächsten Saison feiern dürfen. Diesen Vertrauensvorschuss gewähre ich persönlich auch in der Trainerentscheidung, ohne eignes Vertrauen in Wagner.
Aus meiner Sicht, verpflichtet Kessler Rene Wagner als Chefcoach, weil Wagner ihm in der derzeitigen Lage als das beste Gesamtpacket für den aktuellen 1. FC Köln erscheint. Kessler wird die unüberhörbare Skepsis im Umfeld zu dieser Entscheidung zur Kenntnis genommen haben und sich für andere Prioritäten und Beurteilungen entschieden haben. Diese kennen wir/ich nicht im Detail und fließen somit, wenn überhaupt, nur bedingt in die eigene Beurteilung der Trainer-Entscheidung ein.
Ich hoffe, wie viele andere auch, dass dieses Experiment für unseren Verein gut ausgeht. Das wir uns fast alle nach einer langfristigen Beziehung zu den jeweiligen Trainern sehnen, gründet sich auf der starken Sehnsucht nach dauerhaften Erfolg. Der würde eine längerfristige Beziehung zwischen Trainer und Verein begünstigen, ist aber auch ein zweischneidige Schwert. Es soll auch schon Trainer gegeben haben, die den Verein wegen zu viel Erfolg verlassen haben.
Ich wünsche Rene Wagner viel Erfolg und eine möglichst lange Zeit bei unserem Club und Kessler ein glückliches Händchen in der heißen Phase des Sommers.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Goatstar71 am 22.05.2026 um 17:10 Uhr bearbeitet
22.05.2026 - 17:58 Uhr
Zitat von Goatstar71
Unser 1. FC Köln ist in der Außensicht kein Hot Take für Trainer, die sich in internationalen Sphären sehen oder sehen wollen.
Der FC ist ein mitgliedsstarker Verein, mit viel Tradition und nationaler Aufmerksamkeit, über dem internationalen Flair liegt eine Staubschicht. Unser Club gleicht einem Rohbau, wo das Fundament gelegt und das Erdgeschoss gerade erst eingeschalt wurde. Wer glaubt, es braucht nur einen geilen Architekten und handlungsstarken Bauleiter, dann steht da bald was richtig Edles, ist vermutlich Optimist bis zum Selbstbetrug.
Kessler sieht in Wagner heute auch nicht den Trainer, mit dem er bis zum bitteren Ende seiner eigenen Amtszeit durchzieht. Die Position des Cheftrainers ist bei Kess nur so lange unantastbar, wie er die Zielerreichung unseres Clubs nicht gefährdet sieht. Solange es läuft, scheint Kessler seinem sportlichem Hauptverantwortlichen Freiräume zuzugestehen. Man könnte meinen, dass Kwasniok diesen Ansatz von Kessler auf die Probe gestellt hat. Die Entlassung von Kwasniok zeigt für mich auf, dass Kessler sich in seiner Rolle als Gesamtverantwortlicher weiter akklimatisiert.
Kessler ist der personifizierte FC. Er hat die entsprechende Vita, ist mit Herzblut unserem Club verbunden, wurde vom FC selbst ausgebildet, verfügt über entsprechendes Auftreten in der Öffentlichkeit und scheint unseren Club intrinsisch verbessern zu wollen. Um erfolgreich zu werden, wird es am Ende nicht ohne Späne fliegen zu sehen, gehen.
Ein paar Späne könnten in Richtung Verschlankung der Gremien-Entscheidungswege und Verengung des Entscheider-Kreises unter dem Motto: "Professionalisierung der Strukturen" gehen. Das kann nur gut gehen, wenn man den Entscheidungsträgern eine gewisse Beinfreiheit bei den Entscheidungen zugesteht. Dazu gehört für mich dann eben auch ein gewisse Tolerierung von Entscheidungen, selbst wenn man nicht zu 100% Prozent überzeugt ist.
Kessler verantwortete den Umbruch im letzten Sommer und unterm Strich, darf man auch als kritischer Zeitgenosse anerkennen, dass er das Primäre Saisonziel erreicht hat. Die 32-Punkte sind kein Ruhmesblatt, sind aber auch immer in de Relation der Konkurrenz unter der Gesamtumstände zu sehen. 4 Teams sind in der Gesamtbetrachtung hinter uns gelandet. Das ist in unserer Kategorie ein Erfolg, der nicht selbstverständlich daherkommt. Kessler hat sich aus meiner Sicht in seiner ersten Saison einen Vertrauensvorschuss verdient, dass er auch den anstehenden Umbruch so gestaltet, dass wir den Klassenerhalt in der nächsten Saison feiern dürfen. Diesen Vertrauensvorschuss gewähre ich persönlich auch in der Trainerentscheidung, ohne eignes Vertrauen in Wagner.
Aus meiner Sicht, verpflichtet Kessler Rene Wagner als Chefcoach, weil Wagner ihm in der derzeitigen Lage als das beste Gesamtpacket für den aktuellen 1. FC Köln erscheint. Kessler wird die unüberhörbare Skepsis im Umfeld zu dieser Entscheidung zur Kenntnis genommen haben und sich für andere Prioritäten und Beurteilungen entschieden haben. Diese kennen wir/ich nicht im Detail und fließen somit, wenn überhaupt, nur bedingt in die eigene Beurteilung der Trainer-Entscheidung ein.
Ich hoffe, wie viele andere auch, dass dieses Experiment für unseren Verein gut ausgeht. Das wir uns fast alle nach einer langfristigen Beziehung zu den jeweiligen Trainern sehnen, gründet sich auf der starken Sehnsucht nach dauerhaften Erfolg. Der würde eine längerfristige Beziehung zwischen Trainer und Verein begünstigen, ist aber auch ein zweischneidige Schwert. Es soll auch schon Trainer gegeben haben, die den Verein wegen zu viel Erfolg verlassen haben.
Ich wünsche Rene Wagner viel Erfolg und eine möglichst lange Zeit bei unserem Club und Kessler ein glückliches Händchen in der heißen Phase des Sommers.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Unser 1. FC Köln ist in der Außensicht kein Hot Take für Trainer, die sich in internationalen Sphären sehen oder sehen wollen.
Der FC ist ein mitgliedsstarker Verein, mit viel Tradition und nationaler Aufmerksamkeit, über dem internationalen Flair liegt eine Staubschicht. Unser Club gleicht einem Rohbau, wo das Fundament gelegt und das Erdgeschoss gerade erst eingeschalt wurde. Wer glaubt, es braucht nur einen geilen Architekten und handlungsstarken Bauleiter, dann steht da bald was richtig Edles, ist vermutlich Optimist bis zum Selbstbetrug.
Kessler sieht in Wagner heute auch nicht den Trainer, mit dem er bis zum bitteren Ende seiner eigenen Amtszeit durchzieht. Die Position des Cheftrainers ist bei Kess nur so lange unantastbar, wie er die Zielerreichung unseres Clubs nicht gefährdet sieht. Solange es läuft, scheint Kessler seinem sportlichem Hauptverantwortlichen Freiräume zuzugestehen. Man könnte meinen, dass Kwasniok diesen Ansatz von Kessler auf die Probe gestellt hat. Die Entlassung von Kwasniok zeigt für mich auf, dass Kessler sich in seiner Rolle als Gesamtverantwortlicher weiter akklimatisiert.
Kessler ist der personifizierte FC. Er hat die entsprechende Vita, ist mit Herzblut unserem Club verbunden, wurde vom FC selbst ausgebildet, verfügt über entsprechendes Auftreten in der Öffentlichkeit und scheint unseren Club intrinsisch verbessern zu wollen. Um erfolgreich zu werden, wird es am Ende nicht ohne Späne fliegen zu sehen, gehen.
Ein paar Späne könnten in Richtung Verschlankung der Gremien-Entscheidungswege und Verengung des Entscheider-Kreises unter dem Motto: "Professionalisierung der Strukturen" gehen. Das kann nur gut gehen, wenn man den Entscheidungsträgern eine gewisse Beinfreiheit bei den Entscheidungen zugesteht. Dazu gehört für mich dann eben auch ein gewisse Tolerierung von Entscheidungen, selbst wenn man nicht zu 100% Prozent überzeugt ist.
Kessler verantwortete den Umbruch im letzten Sommer und unterm Strich, darf man auch als kritischer Zeitgenosse anerkennen, dass er das Primäre Saisonziel erreicht hat. Die 32-Punkte sind kein Ruhmesblatt, sind aber auch immer in de Relation der Konkurrenz unter der Gesamtumstände zu sehen. 4 Teams sind in der Gesamtbetrachtung hinter uns gelandet. Das ist in unserer Kategorie ein Erfolg, der nicht selbstverständlich daherkommt. Kessler hat sich aus meiner Sicht in seiner ersten Saison einen Vertrauensvorschuss verdient, dass er auch den anstehenden Umbruch so gestaltet, dass wir den Klassenerhalt in der nächsten Saison feiern dürfen. Diesen Vertrauensvorschuss gewähre ich persönlich auch in der Trainerentscheidung, ohne eignes Vertrauen in Wagner.
Aus meiner Sicht, verpflichtet Kessler Rene Wagner als Chefcoach, weil Wagner ihm in der derzeitigen Lage als das beste Gesamtpacket für den aktuellen 1. FC Köln erscheint. Kessler wird die unüberhörbare Skepsis im Umfeld zu dieser Entscheidung zur Kenntnis genommen haben und sich für andere Prioritäten und Beurteilungen entschieden haben. Diese kennen wir/ich nicht im Detail und fließen somit, wenn überhaupt, nur bedingt in die eigene Beurteilung der Trainer-Entscheidung ein.
Ich hoffe, wie viele andere auch, dass dieses Experiment für unseren Verein gut ausgeht. Das wir uns fast alle nach einer langfristigen Beziehung zu den jeweiligen Trainern sehnen, gründet sich auf der starken Sehnsucht nach dauerhaften Erfolg. Der würde eine längerfristige Beziehung zwischen Trainer und Verein begünstigen, ist aber auch ein zweischneidige Schwert. Es soll auch schon Trainer gegeben haben, die den Verein wegen zu viel Erfolg verlassen haben.
Ich wünsche Rene Wagner viel Erfolg und eine möglichst lange Zeit bei unserem Club und Kessler ein glückliches Händchen in der heißen Phase des Sommers.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Ein sehr guter Beitrag.
Entspricht genau meinen Gedankengängen.
Und jetzt freie Fahrt für TK für gute Verpflichtungen, damit das auch umgesetzt werden kann.
22.05.2026 - 18:30 Uhr
Zitat von Goatstar71
Unser 1. FC Köln ist in der Außensicht kein Hot Take für Trainer, die sich in internationalen Sphären sehen oder sehen wollen.
Der FC ist ein mitgliedsstarker Verein, mit viel Tradition und nationaler Aufmerksamkeit, über dem internationalen Flair liegt eine Staubschicht. Unser Club gleicht einem Rohbau, wo das Fundament gelegt und das Erdgeschoss gerade erst eingeschalt wurde. Wer glaubt, es braucht nur einen geilen Architekten und handlungsstarken Bauleiter, dann steht da bald was richtig Edles, ist vermutlich Optimist bis zum Selbstbetrug.
Kessler sieht in Wagner heute auch nicht den Trainer, mit dem er bis zum bitteren Ende seiner eigenen Amtszeit durchzieht. Die Position des Cheftrainers ist bei Kess nur so lange unantastbar, wie er die Zielerreichung unseres Clubs nicht gefährdet sieht. Solange es läuft, scheint Kessler seinem sportlichem Hauptverantwortlichen Freiräume zuzugestehen. Man könnte meinen, dass Kwasniok diesen Ansatz von Kessler auf die Probe gestellt hat. Die Entlassung von Kwasniok zeigt für mich auf, dass Kessler sich in seiner Rolle als Gesamtverantwortlicher weiter akklimatisiert.
Kessler ist der personifizierte FC. Er hat die entsprechende Vita, ist mit Herzblut unserem Club verbunden, wurde vom FC selbst ausgebildet, verfügt über entsprechendes Auftreten in der Öffentlichkeit und scheint unseren Club intrinsisch verbessern zu wollen. Um erfolgreich zu werden, wird es am Ende nicht ohne Späne fliegen zu sehen, gehen.
Ein paar Späne könnten in Richtung Verschlankung der Gremien-Entscheidungswege und Verengung des Entscheider-Kreises unter dem Motto: "Professionalisierung der Strukturen" gehen. Das kann nur gut gehen, wenn man den Entscheidungsträgern eine gewisse Beinfreiheit bei den Entscheidungen zugesteht. Dazu gehört für mich dann eben auch ein gewisse Tolerierung von Entscheidungen, selbst wenn man nicht zu 100% Prozent überzeugt ist.
Kessler verantwortete den Umbruch im letzten Sommer und unterm Strich, darf man auch als kritischer Zeitgenosse anerkennen, dass er das Primäre Saisonziel erreicht hat. Die 32-Punkte sind kein Ruhmesblatt, sind aber auch immer in de Relation der Konkurrenz unter der Gesamtumstände zu sehen. 4 Teams sind in der Gesamtbetrachtung hinter uns gelandet. Das ist in unserer Kategorie ein Erfolg, der nicht selbstverständlich daherkommt. Kessler hat sich aus meiner Sicht in seiner ersten Saison einen Vertrauensvorschuss verdient, dass er auch den anstehenden Umbruch so gestaltet, dass wir den Klassenerhalt in der nächsten Saison feiern dürfen. Diesen Vertrauensvorschuss gewähre ich persönlich auch in der Trainerentscheidung, ohne eignes Vertrauen in Wagner.
Aus meiner Sicht, verpflichtet Kessler Rene Wagner als Chefcoach, weil Wagner ihm in der derzeitigen Lage als das beste Gesamtpacket für den aktuellen 1. FC Köln erscheint. Kessler wird die unüberhörbare Skepsis im Umfeld zu dieser Entscheidung zur Kenntnis genommen haben und sich für andere Prioritäten und Beurteilungen entschieden haben. Diese kennen wir/ich nicht im Detail und fließen somit, wenn überhaupt, nur bedingt in die eigene Beurteilung der Trainer-Entscheidung ein.
Ich hoffe, wie viele andere auch, dass dieses Experiment für unseren Verein gut ausgeht. Das wir uns fast alle nach einer langfristigen Beziehung zu den jeweiligen Trainern sehnen, gründet sich auf der starken Sehnsucht nach dauerhaften Erfolg. Der würde eine längerfristige Beziehung zwischen Trainer und Verein begünstigen, ist aber auch ein zweischneidige Schwert. Es soll auch schon Trainer gegeben haben, die den Verein wegen zu viel Erfolg verlassen haben.
Ich wünsche Rene Wagner viel Erfolg und eine möglichst lange Zeit bei unserem Club und Kessler ein glückliches Händchen in der heißen Phase des Sommers.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Unser 1. FC Köln ist in der Außensicht kein Hot Take für Trainer, die sich in internationalen Sphären sehen oder sehen wollen.
Der FC ist ein mitgliedsstarker Verein, mit viel Tradition und nationaler Aufmerksamkeit, über dem internationalen Flair liegt eine Staubschicht. Unser Club gleicht einem Rohbau, wo das Fundament gelegt und das Erdgeschoss gerade erst eingeschalt wurde. Wer glaubt, es braucht nur einen geilen Architekten und handlungsstarken Bauleiter, dann steht da bald was richtig Edles, ist vermutlich Optimist bis zum Selbstbetrug.
Kessler sieht in Wagner heute auch nicht den Trainer, mit dem er bis zum bitteren Ende seiner eigenen Amtszeit durchzieht. Die Position des Cheftrainers ist bei Kess nur so lange unantastbar, wie er die Zielerreichung unseres Clubs nicht gefährdet sieht. Solange es läuft, scheint Kessler seinem sportlichem Hauptverantwortlichen Freiräume zuzugestehen. Man könnte meinen, dass Kwasniok diesen Ansatz von Kessler auf die Probe gestellt hat. Die Entlassung von Kwasniok zeigt für mich auf, dass Kessler sich in seiner Rolle als Gesamtverantwortlicher weiter akklimatisiert.
Kessler ist der personifizierte FC. Er hat die entsprechende Vita, ist mit Herzblut unserem Club verbunden, wurde vom FC selbst ausgebildet, verfügt über entsprechendes Auftreten in der Öffentlichkeit und scheint unseren Club intrinsisch verbessern zu wollen. Um erfolgreich zu werden, wird es am Ende nicht ohne Späne fliegen zu sehen, gehen.
Ein paar Späne könnten in Richtung Verschlankung der Gremien-Entscheidungswege und Verengung des Entscheider-Kreises unter dem Motto: "Professionalisierung der Strukturen" gehen. Das kann nur gut gehen, wenn man den Entscheidungsträgern eine gewisse Beinfreiheit bei den Entscheidungen zugesteht. Dazu gehört für mich dann eben auch ein gewisse Tolerierung von Entscheidungen, selbst wenn man nicht zu 100% Prozent überzeugt ist.
Kessler verantwortete den Umbruch im letzten Sommer und unterm Strich, darf man auch als kritischer Zeitgenosse anerkennen, dass er das Primäre Saisonziel erreicht hat. Die 32-Punkte sind kein Ruhmesblatt, sind aber auch immer in de Relation der Konkurrenz unter der Gesamtumstände zu sehen. 4 Teams sind in der Gesamtbetrachtung hinter uns gelandet. Das ist in unserer Kategorie ein Erfolg, der nicht selbstverständlich daherkommt. Kessler hat sich aus meiner Sicht in seiner ersten Saison einen Vertrauensvorschuss verdient, dass er auch den anstehenden Umbruch so gestaltet, dass wir den Klassenerhalt in der nächsten Saison feiern dürfen. Diesen Vertrauensvorschuss gewähre ich persönlich auch in der Trainerentscheidung, ohne eignes Vertrauen in Wagner.
Aus meiner Sicht, verpflichtet Kessler Rene Wagner als Chefcoach, weil Wagner ihm in der derzeitigen Lage als das beste Gesamtpacket für den aktuellen 1. FC Köln erscheint. Kessler wird die unüberhörbare Skepsis im Umfeld zu dieser Entscheidung zur Kenntnis genommen haben und sich für andere Prioritäten und Beurteilungen entschieden haben. Diese kennen wir/ich nicht im Detail und fließen somit, wenn überhaupt, nur bedingt in die eigene Beurteilung der Trainer-Entscheidung ein.
Ich hoffe, wie viele andere auch, dass dieses Experiment für unseren Verein gut ausgeht. Das wir uns fast alle nach einer langfristigen Beziehung zu den jeweiligen Trainern sehnen, gründet sich auf der starken Sehnsucht nach dauerhaften Erfolg. Der würde eine längerfristige Beziehung zwischen Trainer und Verein begünstigen, ist aber auch ein zweischneidige Schwert. Es soll auch schon Trainer gegeben haben, die den Verein wegen zu viel Erfolg verlassen haben.
Ich wünsche Rene Wagner viel Erfolg und eine möglichst lange Zeit bei unserem Club und Kessler ein glückliches Händchen in der heißen Phase des Sommers.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Weltklasse Beitrag. Danke dafür, ein dickes Lesenswert kommt natürlich obendrein. Dein Schreibstil und Ausdrucksweise sucht seinesgleichen!
22.05.2026 - 18:42 Uhr
Zitat von Goatstar71
Unser 1. FC Köln ist in der Außensicht kein Hot Take für Trainer, die sich in internationalen Sphären sehen oder sehen wollen.
Der FC ist ein mitgliedsstarker Verein, mit viel Tradition und nationaler Aufmerksamkeit, über dem internationalen Flair liegt eine Staubschicht. Unser Club gleicht einem Rohbau, wo das Fundament gelegt und das Erdgeschoss gerade erst eingeschalt wurde. Wer glaubt, es braucht nur einen geilen Architekten und handlungsstarken Bauleiter, dann steht da bald was richtig Edles, ist vermutlich Optimist bis zum Selbstbetrug.
Kessler sieht in Wagner heute auch nicht den Trainer, mit dem er bis zum bitteren Ende seiner eigenen Amtszeit durchzieht. Die Position des Cheftrainers ist bei Kess nur so lange unantastbar, wie er die Zielerreichung unseres Clubs nicht gefährdet sieht. Solange es läuft, scheint Kessler seinem sportlichem Hauptverantwortlichen Freiräume zuzugestehen. Man könnte meinen, dass Kwasniok diesen Ansatz von Kessler auf die Probe gestellt hat. Die Entlassung von Kwasniok zeigt für mich auf, dass Kessler sich in seiner Rolle als Gesamtverantwortlicher weiter akklimatisiert.
Kessler ist der personifizierte FC. Er hat die entsprechende Vita, ist mit Herzblut unserem Club verbunden, wurde vom FC selbst ausgebildet, verfügt über entsprechendes Auftreten in der Öffentlichkeit und scheint unseren Club intrinsisch verbessern zu wollen. Um erfolgreich zu werden, wird es am Ende nicht ohne Späne fliegen zu sehen, gehen.
Ein paar Späne könnten in Richtung Verschlankung der Gremien-Entscheidungswege und Verengung des Entscheider-Kreises unter dem Motto: "Professionalisierung der Strukturen" gehen. Das kann nur gut gehen, wenn man den Entscheidungsträgern eine gewisse Beinfreiheit bei den Entscheidungen zugesteht. Dazu gehört für mich dann eben auch ein gewisse Tolerierung von Entscheidungen, selbst wenn man nicht zu 100% Prozent überzeugt ist.
Kessler verantwortete den Umbruch im letzten Sommer und unterm Strich, darf man auch als kritischer Zeitgenosse anerkennen, dass er das Primäre Saisonziel erreicht hat. Die 32-Punkte sind kein Ruhmesblatt, sind aber auch immer in de Relation der Konkurrenz unter der Gesamtumstände zu sehen. 4 Teams sind in der Gesamtbetrachtung hinter uns gelandet. Das ist in unserer Kategorie ein Erfolg, der nicht selbstverständlich daherkommt. Kessler hat sich aus meiner Sicht in seiner ersten Saison einen Vertrauensvorschuss verdient, dass er auch den anstehenden Umbruch so gestaltet, dass wir den Klassenerhalt in der nächsten Saison feiern dürfen. Diesen Vertrauensvorschuss gewähre ich persönlich auch in der Trainerentscheidung, ohne eignes Vertrauen in Wagner.
Aus meiner Sicht, verpflichtet Kessler Rene Wagner als Chefcoach, weil Wagner ihm in der derzeitigen Lage als das beste Gesamtpacket für den aktuellen 1. FC Köln erscheint. Kessler wird die unüberhörbare Skepsis im Umfeld zu dieser Entscheidung zur Kenntnis genommen haben und sich für andere Prioritäten und Beurteilungen entschieden haben. Diese kennen wir/ich nicht im Detail und fließen somit, wenn überhaupt, nur bedingt in die eigene Beurteilung der Trainer-Entscheidung ein.
Ich hoffe, wie viele andere auch, dass dieses Experiment für unseren Verein gut ausgeht. Das wir uns fast alle nach einer langfristigen Beziehung zu den jeweiligen Trainern sehnen, gründet sich auf der starken Sehnsucht nach dauerhaften Erfolg. Der würde eine längerfristige Beziehung zwischen Trainer und Verein begünstigen, ist aber auch ein zweischneidige Schwert. Es soll auch schon Trainer gegeben haben, die den Verein wegen zu viel Erfolg verlassen haben.
Ich wünsche Rene Wagner viel Erfolg und eine möglichst lange Zeit bei unserem Club und Kessler ein glückliches Händchen in der heißen Phase des Sommers.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Unser 1. FC Köln ist in der Außensicht kein Hot Take für Trainer, die sich in internationalen Sphären sehen oder sehen wollen.
Der FC ist ein mitgliedsstarker Verein, mit viel Tradition und nationaler Aufmerksamkeit, über dem internationalen Flair liegt eine Staubschicht. Unser Club gleicht einem Rohbau, wo das Fundament gelegt und das Erdgeschoss gerade erst eingeschalt wurde. Wer glaubt, es braucht nur einen geilen Architekten und handlungsstarken Bauleiter, dann steht da bald was richtig Edles, ist vermutlich Optimist bis zum Selbstbetrug.
Kessler sieht in Wagner heute auch nicht den Trainer, mit dem er bis zum bitteren Ende seiner eigenen Amtszeit durchzieht. Die Position des Cheftrainers ist bei Kess nur so lange unantastbar, wie er die Zielerreichung unseres Clubs nicht gefährdet sieht. Solange es läuft, scheint Kessler seinem sportlichem Hauptverantwortlichen Freiräume zuzugestehen. Man könnte meinen, dass Kwasniok diesen Ansatz von Kessler auf die Probe gestellt hat. Die Entlassung von Kwasniok zeigt für mich auf, dass Kessler sich in seiner Rolle als Gesamtverantwortlicher weiter akklimatisiert.
Kessler ist der personifizierte FC. Er hat die entsprechende Vita, ist mit Herzblut unserem Club verbunden, wurde vom FC selbst ausgebildet, verfügt über entsprechendes Auftreten in der Öffentlichkeit und scheint unseren Club intrinsisch verbessern zu wollen. Um erfolgreich zu werden, wird es am Ende nicht ohne Späne fliegen zu sehen, gehen.
Ein paar Späne könnten in Richtung Verschlankung der Gremien-Entscheidungswege und Verengung des Entscheider-Kreises unter dem Motto: "Professionalisierung der Strukturen" gehen. Das kann nur gut gehen, wenn man den Entscheidungsträgern eine gewisse Beinfreiheit bei den Entscheidungen zugesteht. Dazu gehört für mich dann eben auch ein gewisse Tolerierung von Entscheidungen, selbst wenn man nicht zu 100% Prozent überzeugt ist.
Kessler verantwortete den Umbruch im letzten Sommer und unterm Strich, darf man auch als kritischer Zeitgenosse anerkennen, dass er das Primäre Saisonziel erreicht hat. Die 32-Punkte sind kein Ruhmesblatt, sind aber auch immer in de Relation der Konkurrenz unter der Gesamtumstände zu sehen. 4 Teams sind in der Gesamtbetrachtung hinter uns gelandet. Das ist in unserer Kategorie ein Erfolg, der nicht selbstverständlich daherkommt. Kessler hat sich aus meiner Sicht in seiner ersten Saison einen Vertrauensvorschuss verdient, dass er auch den anstehenden Umbruch so gestaltet, dass wir den Klassenerhalt in der nächsten Saison feiern dürfen. Diesen Vertrauensvorschuss gewähre ich persönlich auch in der Trainerentscheidung, ohne eignes Vertrauen in Wagner.
Aus meiner Sicht, verpflichtet Kessler Rene Wagner als Chefcoach, weil Wagner ihm in der derzeitigen Lage als das beste Gesamtpacket für den aktuellen 1. FC Köln erscheint. Kessler wird die unüberhörbare Skepsis im Umfeld zu dieser Entscheidung zur Kenntnis genommen haben und sich für andere Prioritäten und Beurteilungen entschieden haben. Diese kennen wir/ich nicht im Detail und fließen somit, wenn überhaupt, nur bedingt in die eigene Beurteilung der Trainer-Entscheidung ein.
Ich hoffe, wie viele andere auch, dass dieses Experiment für unseren Verein gut ausgeht. Das wir uns fast alle nach einer langfristigen Beziehung zu den jeweiligen Trainern sehnen, gründet sich auf der starken Sehnsucht nach dauerhaften Erfolg. Der würde eine längerfristige Beziehung zwischen Trainer und Verein begünstigen, ist aber auch ein zweischneidige Schwert. Es soll auch schon Trainer gegeben haben, die den Verein wegen zu viel Erfolg verlassen haben.
Ich wünsche Rene Wagner viel Erfolg und eine möglichst lange Zeit bei unserem Club und Kessler ein glückliches Händchen in der heißen Phase des Sommers.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Ich wünsche mir für uns alle, dass du recht hast. Wenn René Wagner nämlich scheitert, dann war es das auch für Thomas Kessler. Ich hätte mir lieber einen neuen und erfahreneren Trainer gewünscht
22.05.2026 - 19:54 Uhr
Zitat von Marvcek
Ich wünsche mir für uns alle, dass du recht hast. Wenn René Wagner nämlich scheitert, dann war es das auch für Thomas Kessler. Ich hätte mir lieber einen neuen und erfahreneren Trainer gewünscht
Zitat von Goatstar71
Unser 1. FC Köln ist in der Außensicht kein Hot Take für Trainer, die sich in internationalen Sphären sehen oder sehen wollen.
Der FC ist ein mitgliedsstarker Verein, mit viel Tradition und nationaler Aufmerksamkeit, über dem internationalen Flair liegt eine Staubschicht. Unser Club gleicht einem Rohbau, wo das Fundament gelegt und das Erdgeschoss gerade erst eingeschalt wurde. Wer glaubt, es braucht nur einen geilen Architekten und handlungsstarken Bauleiter, dann steht da bald was richtig Edles, ist vermutlich Optimist bis zum Selbstbetrug.
Kessler sieht in Wagner heute auch nicht den Trainer, mit dem er bis zum bitteren Ende seiner eigenen Amtszeit durchzieht. Die Position des Cheftrainers ist bei Kess nur so lange unantastbar, wie er die Zielerreichung unseres Clubs nicht gefährdet sieht. Solange es läuft, scheint Kessler seinem sportlichem Hauptverantwortlichen Freiräume zuzugestehen. Man könnte meinen, dass Kwasniok diesen Ansatz von Kessler auf die Probe gestellt hat. Die Entlassung von Kwasniok zeigt für mich auf, dass Kessler sich in seiner Rolle als Gesamtverantwortlicher weiter akklimatisiert.
Kessler ist der personifizierte FC. Er hat die entsprechende Vita, ist mit Herzblut unserem Club verbunden, wurde vom FC selbst ausgebildet, verfügt über entsprechendes Auftreten in der Öffentlichkeit und scheint unseren Club intrinsisch verbessern zu wollen. Um erfolgreich zu werden, wird es am Ende nicht ohne Späne fliegen zu sehen, gehen.
Ein paar Späne könnten in Richtung Verschlankung der Gremien-Entscheidungswege und Verengung des Entscheider-Kreises unter dem Motto: "Professionalisierung der Strukturen" gehen. Das kann nur gut gehen, wenn man den Entscheidungsträgern eine gewisse Beinfreiheit bei den Entscheidungen zugesteht. Dazu gehört für mich dann eben auch ein gewisse Tolerierung von Entscheidungen, selbst wenn man nicht zu 100% Prozent überzeugt ist.
Kessler verantwortete den Umbruch im letzten Sommer und unterm Strich, darf man auch als kritischer Zeitgenosse anerkennen, dass er das Primäre Saisonziel erreicht hat. Die 32-Punkte sind kein Ruhmesblatt, sind aber auch immer in de Relation der Konkurrenz unter der Gesamtumstände zu sehen. 4 Teams sind in der Gesamtbetrachtung hinter uns gelandet. Das ist in unserer Kategorie ein Erfolg, der nicht selbstverständlich daherkommt. Kessler hat sich aus meiner Sicht in seiner ersten Saison einen Vertrauensvorschuss verdient, dass er auch den anstehenden Umbruch so gestaltet, dass wir den Klassenerhalt in der nächsten Saison feiern dürfen. Diesen Vertrauensvorschuss gewähre ich persönlich auch in der Trainerentscheidung, ohne eignes Vertrauen in Wagner.
Aus meiner Sicht, verpflichtet Kessler Rene Wagner als Chefcoach, weil Wagner ihm in der derzeitigen Lage als das beste Gesamtpacket für den aktuellen 1. FC Köln erscheint. Kessler wird die unüberhörbare Skepsis im Umfeld zu dieser Entscheidung zur Kenntnis genommen haben und sich für andere Prioritäten und Beurteilungen entschieden haben. Diese kennen wir/ich nicht im Detail und fließen somit, wenn überhaupt, nur bedingt in die eigene Beurteilung der Trainer-Entscheidung ein.
Ich hoffe, wie viele andere auch, dass dieses Experiment für unseren Verein gut ausgeht. Das wir uns fast alle nach einer langfristigen Beziehung zu den jeweiligen Trainern sehnen, gründet sich auf der starken Sehnsucht nach dauerhaften Erfolg. Der würde eine längerfristige Beziehung zwischen Trainer und Verein begünstigen, ist aber auch ein zweischneidige Schwert. Es soll auch schon Trainer gegeben haben, die den Verein wegen zu viel Erfolg verlassen haben.
Ich wünsche Rene Wagner viel Erfolg und eine möglichst lange Zeit bei unserem Club und Kessler ein glückliches Händchen in der heißen Phase des Sommers.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Unser 1. FC Köln ist in der Außensicht kein Hot Take für Trainer, die sich in internationalen Sphären sehen oder sehen wollen.
Der FC ist ein mitgliedsstarker Verein, mit viel Tradition und nationaler Aufmerksamkeit, über dem internationalen Flair liegt eine Staubschicht. Unser Club gleicht einem Rohbau, wo das Fundament gelegt und das Erdgeschoss gerade erst eingeschalt wurde. Wer glaubt, es braucht nur einen geilen Architekten und handlungsstarken Bauleiter, dann steht da bald was richtig Edles, ist vermutlich Optimist bis zum Selbstbetrug.
Kessler sieht in Wagner heute auch nicht den Trainer, mit dem er bis zum bitteren Ende seiner eigenen Amtszeit durchzieht. Die Position des Cheftrainers ist bei Kess nur so lange unantastbar, wie er die Zielerreichung unseres Clubs nicht gefährdet sieht. Solange es läuft, scheint Kessler seinem sportlichem Hauptverantwortlichen Freiräume zuzugestehen. Man könnte meinen, dass Kwasniok diesen Ansatz von Kessler auf die Probe gestellt hat. Die Entlassung von Kwasniok zeigt für mich auf, dass Kessler sich in seiner Rolle als Gesamtverantwortlicher weiter akklimatisiert.
Kessler ist der personifizierte FC. Er hat die entsprechende Vita, ist mit Herzblut unserem Club verbunden, wurde vom FC selbst ausgebildet, verfügt über entsprechendes Auftreten in der Öffentlichkeit und scheint unseren Club intrinsisch verbessern zu wollen. Um erfolgreich zu werden, wird es am Ende nicht ohne Späne fliegen zu sehen, gehen.
Ein paar Späne könnten in Richtung Verschlankung der Gremien-Entscheidungswege und Verengung des Entscheider-Kreises unter dem Motto: "Professionalisierung der Strukturen" gehen. Das kann nur gut gehen, wenn man den Entscheidungsträgern eine gewisse Beinfreiheit bei den Entscheidungen zugesteht. Dazu gehört für mich dann eben auch ein gewisse Tolerierung von Entscheidungen, selbst wenn man nicht zu 100% Prozent überzeugt ist.
Kessler verantwortete den Umbruch im letzten Sommer und unterm Strich, darf man auch als kritischer Zeitgenosse anerkennen, dass er das Primäre Saisonziel erreicht hat. Die 32-Punkte sind kein Ruhmesblatt, sind aber auch immer in de Relation der Konkurrenz unter der Gesamtumstände zu sehen. 4 Teams sind in der Gesamtbetrachtung hinter uns gelandet. Das ist in unserer Kategorie ein Erfolg, der nicht selbstverständlich daherkommt. Kessler hat sich aus meiner Sicht in seiner ersten Saison einen Vertrauensvorschuss verdient, dass er auch den anstehenden Umbruch so gestaltet, dass wir den Klassenerhalt in der nächsten Saison feiern dürfen. Diesen Vertrauensvorschuss gewähre ich persönlich auch in der Trainerentscheidung, ohne eignes Vertrauen in Wagner.
Aus meiner Sicht, verpflichtet Kessler Rene Wagner als Chefcoach, weil Wagner ihm in der derzeitigen Lage als das beste Gesamtpacket für den aktuellen 1. FC Köln erscheint. Kessler wird die unüberhörbare Skepsis im Umfeld zu dieser Entscheidung zur Kenntnis genommen haben und sich für andere Prioritäten und Beurteilungen entschieden haben. Diese kennen wir/ich nicht im Detail und fließen somit, wenn überhaupt, nur bedingt in die eigene Beurteilung der Trainer-Entscheidung ein.
Ich hoffe, wie viele andere auch, dass dieses Experiment für unseren Verein gut ausgeht. Das wir uns fast alle nach einer langfristigen Beziehung zu den jeweiligen Trainern sehnen, gründet sich auf der starken Sehnsucht nach dauerhaften Erfolg. Der würde eine längerfristige Beziehung zwischen Trainer und Verein begünstigen, ist aber auch ein zweischneidige Schwert. Es soll auch schon Trainer gegeben haben, die den Verein wegen zu viel Erfolg verlassen haben.
Ich wünsche Rene Wagner viel Erfolg und eine möglichst lange Zeit bei unserem Club und Kessler ein glückliches Händchen in der heißen Phase des Sommers.
Mit sportlichen Grüßen
👍️
Ich wünsche mir für uns alle, dass du recht hast. Wenn René Wagner nämlich scheitert, dann war es das auch für Thomas Kessler. Ich hätte mir lieber einen neuen und erfahreneren Trainer gewünscht
Ich vertraue jetzt einfach mal auf Kesslers Einschätzung. Bei den Spielertransfers hat er auch überwiegend richtig gelegen. Wenn man sich auch einig ist wie man sich fußballerisch entwickeln will und nicht gegeneinander arbeitet kann das schon aufgehen.
22.05.2026 - 20:50 Uhr
So.. wie auch immer:
Herzlichen Glückwunsch zur Beförderung und viel Erfolg für die kommende Saison
Herzlichen Glückwunsch zur Beförderung und viel Erfolg für die kommende Saison
22.05.2026 - 21:00 Uhr
Zitat von Hector14
So.. wie auch immer:
Herzlichen Glückwunsch zur Beförderung und viel Erfolg für die kommende Saison
So.. wie auch immer:
Herzlichen Glückwunsch zur Beförderung und viel Erfolg für die kommende Saison
Dann könnte das „Interimstrainer“ auf den Thread Titel auch weg, oder?
22.05.2026 - 21:58 Uhr
Herzlichen Glückwunsch. Mission Klassenerhalt erfüllt, damit hat Wagner sich die Chance in der Bundesliga verdient, auch wenn er nicht restlos zu überzeugen wusste.
Wenn ich mir aber die Trainer nach stöger anschaue, dann landet Wagner bei mir definitiv im oberen Drittel der 14 Trainer die wir seit dem hatten. Nur baumgart und Funkel fand ich klar stärker und wahrscheinlich auch Kwasniok, wobei ich glaube, dass Kwasnioks Art zu kommunizieren verhindert hätte, dass er noch mal die Kurve bekommt.
B vor wir den nächsten Gisdol, Struber, schultz, schmid, beierlorzer, etc. holen gehe ich doch lieber mit Wagner in die neue Saison. Das Zeug dazu hat er. Er muss jetzt halt die Lernkurve für die neue Rolle steil genug bekommen.
Wenn ich mir aber die Trainer nach stöger anschaue, dann landet Wagner bei mir definitiv im oberen Drittel der 14 Trainer die wir seit dem hatten. Nur baumgart und Funkel fand ich klar stärker und wahrscheinlich auch Kwasniok, wobei ich glaube, dass Kwasnioks Art zu kommunizieren verhindert hätte, dass er noch mal die Kurve bekommt.
B vor wir den nächsten Gisdol, Struber, schultz, schmid, beierlorzer, etc. holen gehe ich doch lieber mit Wagner in die neue Saison. Das Zeug dazu hat er. Er muss jetzt halt die Lernkurve für die neue Rolle steil genug bekommen.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 
