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René Wagner
Geburtsdatum 17.07.1988
Alter 38
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein 1.FC Köln

René Wagner [Trainer]

22.03.2026 - 19:20 Uhr
René Wagner [Trainer] |#271
13.05.2026 - 20:56 Uhr
Zitat von Valen
Zitat von Klattius

Zitat von Der_Shaarawy95

Ehrlicherweise bin ich aber auch total verwirrt, René Wagner genießt seit Jahren bei uns im Verein ein uneingeschränktes Vertrauen von den Verantwortlichen, als er damals Baumgart zum HSV folgte war man richtig traurig. Das was wir aktuell sehen, kann ja nicht alles sein was der Trainer René Wagner zu bieten hat oder? Ich will mir einfach nicht vorstellen, dass ALLE aus unserem Verein da komplett falsch liegen.


Ich gehe davon aus, dass es an einer Sache liegt, die jeder kennt, der mal aus der Teammitglied-Rolle in eine Führungsrolle gewachsen ist

Aus ersterer ist es sehr einfach, (wirklich!) gute Tipps und Vorschläge zu machen und zum Gesamterfolg sinnvoll beizutragen.
Aber wenn du die Verantwortung selbst trägst und der Erfolg oder Misserfolg vor allem mit deinem Namen in Verbindung gebracht wird, musst du eine ganz andere Portion Mut aufbringen. Dann ist es nicht mehr ein Vorschlag, dann ist es die Vorgabe, an die sich die unter dir halten und so arbeiten.
Und jeder kann sein Bestes geben, aber wenn es nicht funktioniert, ist es dein Name, der fällt.

Und genau diesen (nötigen) Mut hat Wagner nicht gezeigt. Er hat sich verhalten wie Gisdol oder Struber. Vor allem unter Struber hat man zuerst mutigen Fußball gesehen, dann aber sehr ängstlichen und selbst, als die Punkte eingefahren wurden, hat er nicht mehr zurück geschwenkt.

Wagner hat von Tag 1 an auf Sicherheit gespielt. Das heißt noch nicht mal, dass der Fußball zwingend offensiv sein muss. Man kann auch ein gutes Defensivkonzept haben und damit kontrolliert erfolgreichen Fußball spielen. Aber man muss dem Team mutig seine Philosophie mitgeben, egal wie diese aussieht.

Das sah auf dem Platz wirklich nicht so aus, als hätte es eine wirklich klare Vorgabe gegeben. Wenn ich gegen St. Pauli und Union keinen Plan habe, das Spiel zu gewinnen, dann reicht es nicht für die Bundesliga.

Und natürlich kann man sagen, dass es der Situation geschuldet war, dass man irgendwie noch die Punkte holen musste und nächste Saison alles anders sein könnte.
Aber daran glaube ich nicht, denn diese Drucksituationen wirst du beim FC jedes Jahr haben. Und wenn deine Reaktion darauf ist, irgendwie die nötigen Punkte zu holen, ohne klares Konzept (an dem man auch in schweren Zeiten festhält), dann wird man auch nächste Saison spätestens nach den ersten Niederlagen in Folge wieder dein gleichen Fußball sehen, wie gegen St. Pauli.

Und damit kommt man nicht langfristig weiter. Der Kader wird Stück für Stück umstrukturiert um wie Mainz oder Freiburg spielerisch den Weg nach vorne zu machen und sich in der Bundesliga zu etablieren. Da passt kein Trainer zu, der sich beim ersten Gegenwind einscheißt und alles über den Haufen wirft..


Naja. Die Frage ist halt was von dir erwartet wird, wenn du in deiner Rolle wächst. Wenn mutige Entscheidungen nicht das ist, was man von dir erwartet, sondern dein Chef von dir ein weiter so erwartet und auf Sicherheit zu gehen, dann ist der nicht gezeigte Mut nicht zwingend eine Katasterschwäche und schon gar kein fehlendes Merkmal, das dich für die Rolle disqualifiziert.

An die Punkte, wo wir den karakter hätten beurteilen können, sind wir doch gar nicht gekommen. Wäre es noch mal richtig eng geworden hätte Wagner den hin dir geforderten nur zeigen nüssen. Da das ausblieb wären derartige Entscheidungen vor allem aktionistisch und übermotiviert gewesen.

Ehrlicherweise bin ich Wagner extrem dankbar so nicht gehandelt zu haben. Für sich und deine Position wäre es nämlich viel besser gewesen sich deutlicher von seinem Vorgänger anzuheben, klarer rauszuarbeiten was er anders macht und das auch offensiv zu kommunizieren. Dein Beitrag ist eine starkes Indiz für diese These.

So fehlen ihm jetzt halt die klaren Argumente. Hätte er sich aber darauf fokussiert könntwn uns jetzt die Punkte fehlen.

Von daher finde ich, dass mit Wagner viel zu hart ins Gericht gegangen wird. Um jeden Preis halten möchte aber auch ich ihn nicht. Trotzdem würde ich jetzt auch nicht das geißbockheim abreißen wenn er doch noch bleiben sollte


Ich finde nicht das mit Wagner zu hart ins Gericht gegangen wird. Du hast zwar Recht, dass es gut ist, dass er nicht übermotiviert und aktionistisch gehandelt hat. Aber er hat halt dann doch klare Fehler gemacht im InGame-Coaching und erhebliche Zweifel beim Einstellen der Mannschaft geweckt, obwohl er die Mannschaft und Spieler alle kannte und sehen konnte was funktioniert und was nicht. Da waren Spiele wie gegen St. Pauli wo er selber zugab die Mannschaft hätte völlig anders gespielt als geplant. Wie passiert das und warum schaffe ich es nicht Anpassungen vorzunehmen? Dann das Spiel gegen Union, was man leichtfertig hergegeben hat, wo aber auch kein wirklicher Plan zu sehen war. Und zu guter letzt jetzt Heidenheim, wo die Mannschaft sich nahezu verweigert hat und man überhaupt keinen Plan mehr sah, obwohl hier wirklich jeglicher Druck hätte weg sein müssen.

Wagner mag ein Top Typ, wie auch Taktikfachmann sein, aber wie Klattius schon schreibt, wie ein Trainer wirkt er noch nicht und sein Taktisches Verständnis ist das eine, das aber auch zu vermitteln, oder innerhalb des Spiels binnen Minuten anzupassen was ganz anderes.

Ich sehe bei Wagner keine Perspektive aktuell, denn startet er schlecht in die neue Saison gehts sofort los und alles wird in Frage gestellt, wie man nur so handeln konnte, was man doch bereits jetzt sehen konnte.
René Wagner [Trainer] |#272
13.05.2026 - 21:01 Uhr
Zitat von Valen

eine Katasterschwäche


Ich möchte klarstellen, dass ich Wagner niemals eine Katasterschwäche unterstellt habe und dies auch niemals tun würde!

Zu deinem ersten Punkt: Es geht in einer Führungsposition darum, dass man eigene Entscheidungen trifft und dazu den Mut hat. Die Vorgabe von Kessler wird gewesen sein, den Klassenerhalt zu sichern. Den Stil des Fußballs wird er wohl kaum vorgegeben haben.

•     •     •

There´s always money in the banana stand!
René Wagner [Trainer] |#273
13.05.2026 - 21:16 Uhr
Ich bin dafür mit René Wagner als Trainer weiterzumachen.
Ich mag seine Souveränität. Außerdem scheinen diejenigen, die die letzten Jahre mit ihm täglich zusammengearbeitet haben, von ihm überzeugt zu sein.
Vielleicht hat er nicht alle Entscheidungen richtig getroffen, wie soll er das auch können, er ist eben ein Trainerneuling. Ich nehme ihm aber ab, das er sehr schnell reflektiert und lernt. Er scheint Sachverstand zu haben und eine gute Art mit Spielern zu kommunizieren.

Hier hat mal jemand vor einigen Tagen geschrieben, dass dem langfristigen Erfolg des FC immer die eigenen Fans im Wege stehen werden. Diese Situation bahnt sich nun um Wagner auch schon an.
Es wird schon wieder alles was er vielleicht an falschen Entscheidungen getroffen hat hervorgehoben und alles, was man aus der Ferne nicht verstehen oder beurteilen kann dann als unverständlich und daher als Fehler definiert. Das Getöse um ihn ist schon wieder so laut, dass Kessler dadurch fast schon gezwungen ist, ihn nicht zum Trainer zu machen, da sonst bei jedem schwachen Pass direkt Wagners UND Kesslers Kopf gefordert werden. Geht ja hier jetzt schon los, das argumentiert wird, dass man jetzt schon klar erkennen kann, dass Wagner es nicht schaffen wird.
Ich fände mal wieder den Freiburger Weg gut, als Fan denjenigen vertrauen die die Verantwortung haben. Kessler schien mir nämlich absolut überzeugt von Wagner zu sein.
René Wagner [Trainer] |#274
13.05.2026 - 21:22 Uhr
Zitat von EmJaade

Ich bin dafür mit René Wagner als Trainer weiterzumachen.
Ich mag seine Souveränität. Außerdem scheinen diejenigen, die die letzten Jahre mit ihm täglich zusammengearbeitet haben, von ihm überzeugt zu sein.
Vielleicht hat er nicht alle Entscheidungen richtig getroffen, wie soll er das auch können, er ist eben ein Trainerneuling. Ich nehme ihm aber ab, das er sehr schnell reflektiert und lernt. Er scheint Sachverstand zu haben und eine gute Art mit Spielern zu kommunizieren.

Hier hat mal jemand vor einigen Tagen geschrieben, dass dem langfristigen Erfolg des FC immer die eigenen Fans im Wege stehen werden. Diese Situation bahnt sich nun um Wagner auch schon an.
Es wird schon wieder alles was er vielleicht an falschen Entscheidungen getroffen hat hervorgehoben und alles, was man aus der Ferne nicht verstehen oder beurteilen kann dann als unverständlich und daher als Fehler definiert. Das Getöse um ihn ist schon wieder so laut, dass Kessler dadurch fast schon gezwungen ist, ihn nicht zum Trainer zu machen, da sonst bei jedem schwachen Pass direkt Wagners UND Kesslers Kopf gefordert werden. Geht ja hier jetzt schon los, das argumentiert wird, dass man jetzt schon klar erkennen kann, dass Wagner es nicht schaffen wird.
Ich fände mal wieder den Freiburger Weg gut, als Fan denjenigen vertrauen die die Verantwortung haben. Kessler schien mir nämlich absolut überzeugt von Wagner zu sein.


Schöner Beitrag. Ich schwanke selbst zwischen deiner Einschätzung und dem Beitrag von Klattius, der auch viele Punkte hat. Und dann bleibt für mich am Ende eben, der Entscheidung der Verantwortlichen, wie auch immer sie ausfällt, Kredit zu geben. Dass sich viele ohne Eindrücke von der täglichen Arbeit (insbesondere außerhalb dieses Forums) wieder so vehement und allwissend auf die eine oder andere Seite schlagen, ist sicherlich ein wesentlicher Teil des Problems, warum wir nicht weiterkommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Eilperfelder am 13.05.2026 um 21:24 Uhr bearbeitet
René Wagner [Trainer] |#275
13.05.2026 - 21:47 Uhr
Zitat von Klattius

Zitat von Valen

eine Katasterschwäche


Ich möchte klarstellen, dass ich Wagner niemals eine Katasterschwäche unterstellt habe und dies auch niemals tun würde!

Zu deinem ersten Punkt: Es geht in einer Führungsposition darum, dass man eigene Entscheidungen trifft und dazu den Mut hat. Die Vorgabe von Kessler wird gewesen sein, den Klassenerhalt zu sichern. Den Stil des Fußballs wird er wohl kaum vorgegeben haben.


Karakterschwäche sollte das heißen. Zu wenig Mut meinte ich damit.

Und ja: das Ziel war es den Klassenerhalt zu sichern, nicht das Spiel auf ein neues Level zu heben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Valen am 13.05.2026 um 21:48 Uhr bearbeitet
René Wagner [Trainer] |#276
13.05.2026 - 22:00 Uhr
Aber ist es nicht ein Stück weit absurd, wenn trotz der überschaubaren Leistung von Wagner nun eine Verlängerung gewünscht wird, nur der Konstanz wegen?

Insbesondere dadurch, dass sich Wagner mit den Spielen gegen St. Pauli und Heidenheim quasi selbst angezählt hat und spätestens nach einem schlechten Saisonstart nicht zu halten wäre?

Sofern Kessler diesen riskanten Move mit Wagner durchzieht, knüpft er sein Schicksal an das des Trainers, was ich unglücklich fände, da ich Kesslers arbeit sehr schätze.

Bevor ich mit Wagner in die Saison gehen würde, würde ich Kwasniok aus der Freistellung zurück holen und schauen, was dieser mit einem weiterenwickelten Kader und weniger Verletzungspech so auf die Beine stellen kann. Da hätten wir dann quasi auch die Konstanz zurück geholt 😅

Oder man schnappt eben mal Christian Eichner den Berlinern weg, das fände ich auch charmant.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Winkekatze12 am 13.05.2026 um 22:01 Uhr bearbeitet
René Wagner [Trainer] |#277
13.05.2026 - 22:14 Uhr
Zitat von Winkekatze12
Aber ist es nicht ein Stück weit absurd, wenn trotz der überschaubaren Leistung von Wagner nun eine Verlängerung gewünscht wird, nur der Konstanz wegen?

Insbesondere dadurch, dass sich Wagner mit den Spielen gegen St. Pauli und Heidenheim quasi selbst angezählt hat und spätestens nach einem schlechten Saisonstart nicht zu halten wäre?

Sofern Kessler diesen riskanten Move mit Wagner durchzieht, knüpft er sein Schicksal an das des Trainers, was ich unglücklich fände, da ich Kesslers arbeit sehr schätze.

Bevor ich mit Wagner in die Saison gehen würde, würde ich Kwasniok aus der Freistellung zurück holen und schauen, was dieser mit einem weiterenwickelten Kader und weniger Verletzungspech so auf die Beine stellen kann. Da hätten wir dann quasi auch die Konstanz zurück geholt 😅

Oder man schnappt eben mal Christian Eichner den Berlinern weg, das fände ich auch charmant.


Heidenheim zählt für mich nicht mehr in die Wertung. Es war doch sogar clever das Spiel zu verlieren. Wolfsburg wäre im nächsten Jahr mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vor uns in der Tabelle. Heidenheim ist würde wahrscheinlich deutlich hinter Wolfsburg einzuordnen sein und es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir davor landen.


Damit will ich nicht sagen, dass wir das Spiel absichtlich verloren haben. Aber es ist Recht normal, dass uns der letzte wille fehlt, den Heidenheim gezeigt hat.

Ich kann gut verstehen Wagner nicht zum Cheftrainer zu ja machen. Ob es gleich absurd wäre mag ich aber nicht beurteilen.

Wo ich dabei bin ist, dass der Wunsch nach Konstanz kein Grund für einen Trainer sein kann.
René Wagner [Trainer] |#278
13.05.2026 - 22:41 Uhr
Zitat von Valen
Zitat von Winkekatze12

Aber ist es nicht ein Stück weit absurd, wenn trotz der überschaubaren Leistung von Wagner nun eine Verlängerung gewünscht wird, nur der Konstanz wegen?

Insbesondere dadurch, dass sich Wagner mit den Spielen gegen St. Pauli und Heidenheim quasi selbst angezählt hat und spätestens nach einem schlechten Saisonstart nicht zu halten wäre?

Sofern Kessler diesen riskanten Move mit Wagner durchzieht, knüpft er sein Schicksal an das des Trainers, was ich unglücklich fände, da ich Kesslers arbeit sehr schätze.

Bevor ich mit Wagner in die Saison gehen würde, würde ich Kwasniok aus der Freistellung zurück holen und schauen, was dieser mit einem weiterenwickelten Kader und weniger Verletzungspech so auf die Beine stellen kann. Da hätten wir dann quasi auch die Konstanz zurück geholt 😅

Oder man schnappt eben mal Christian Eichner den Berlinern weg, das fände ich auch charmant.


Heidenheim zählt für mich nicht mehr in die Wertung. Es war doch sogar clever das Spiel zu verlieren. Wolfsburg wäre im nächsten Jahr mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vor uns in der Tabelle. Heidenheim ist würde wahrscheinlich deutlich hinter Wolfsburg einzuordnen sein und es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir davor landen.


Damit will ich nicht sagen, dass wir das Spiel absichtlich verloren haben. Aber es ist Recht normal, dass uns der letzte wille fehlt, den Heidenheim gezeigt hat.

Ich kann gut verstehen Wagner nicht zum Cheftrainer zu ja machen. Ob es gleich absurd wäre mag ich aber nicht beurteilen.

Wo ich dabei bin ist, dass der Wunsch nach Konstanz kein Grund für einen Trainer sein kann.

Also ich finde schon, dass das Spiel gegen Heidenheim Aussagekraft hat. Merkt man ja auch hier und auch bei den Verantwortlichen wo sich das Wording vor und nach dem Spiel unterscheidet.

Denn eine Niederlage gegen Heidenheim hat wenig mit Cleverness zu tun, denn es gebietet der Respekt hier 100% zu geben. Erst Recht nach der Historie, wo wir bereits gegen Werder vor ein paar Jahren durch Nichtleistung in den Abstiegskampf eingegriffen haben.

Und dann ist eben Wagner auf dem Prüfstand wo er zeigen muss, was er kann um sich für einen langfristigen Vertrag zu empfehlen im Wert von Millionen. Da muss man dann schon auch mal was zeigen oder das Gefühl vermitteln, dass mit Ihm was gehen könnte. Das Gegenteil ist aber der Fall und wäre er nicht grade da, sondern grade bspw. bei Union oder Werder Trainer, würde niemand auf die Idee kommen ihn zu holen.
Damit bleibt dann am Ende momentan nur, dass man Ihn verlängern will, weil er halt grad da ist und Konstanz zeigen will.
René Wagner [Trainer] |#279
13.05.2026 - 23:13 Uhr
Zitat von Valen
Zitat von Winkekatze12

Aber ist es nicht ein Stück weit absurd, wenn trotz der überschaubaren Leistung von Wagner nun eine Verlängerung gewünscht wird, nur der Konstanz wegen?

Insbesondere dadurch, dass sich Wagner mit den Spielen gegen St. Pauli und Heidenheim quasi selbst angezählt hat und spätestens nach einem schlechten Saisonstart nicht zu halten wäre?

Sofern Kessler diesen riskanten Move mit Wagner durchzieht, knüpft er sein Schicksal an das des Trainers, was ich unglücklich fände, da ich Kesslers arbeit sehr schätze.

Bevor ich mit Wagner in die Saison gehen würde, würde ich Kwasniok aus der Freistellung zurück holen und schauen, was dieser mit einem weiterenwickelten Kader und weniger Verletzungspech so auf die Beine stellen kann. Da hätten wir dann quasi auch die Konstanz zurück geholt 😅

Oder man schnappt eben mal Christian Eichner den Berlinern weg, das fände ich auch charmant.


Heidenheim zählt für mich nicht mehr in die Wertung. Es war doch sogar clever das Spiel zu verlieren. Wolfsburg wäre im nächsten Jahr mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vor uns in der Tabelle. Heidenheim ist würde wahrscheinlich deutlich hinter Wolfsburg einzuordnen sein und es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir davor landen.


Damit will ich nicht sagen, dass wir das Spiel absichtlich verloren haben. Aber es ist Recht normal, dass uns der letzte wille fehlt, den Heidenheim gezeigt hat.

Ich kann gut verstehen Wagner nicht zum Cheftrainer zu ja machen. Ob es gleich absurd wäre mag ich aber nicht beurteilen.

Wo ich dabei bin ist, dass der Wunsch nach Konstanz kein Grund für einen Trainer sein kann.


Heidenheim fällt für mich gerade besonders in die Wertung, da es das einzige Spiel ist, in dem kein Punktemäßiger Druck vorhanden ist und der Trainer "frei" agieren kann, bzw könnte.
Man wusste genau, dass der Gegner "muss" und konnte sich genau daraufhin beim letzten Saisonspiel vor heimischem Publikum was zurechtlegen. Das war aus meiner Sicht garnichts. Man könnte nichtmal erkennen, was der Plan war.
Gleiches gilt natürlich für das Spiel gegen die Bayern, da ist jedoch der Gegner zu übermächtig, um irgendwas abzuleiten.
René Wagner [Trainer] |#280
14.05.2026 - 12:01 Uhr
Zitat von Misterpinkbn
Zitat von Valen

Zitat von Winkekatze12

Aber ist es nicht ein Stück weit absurd, wenn trotz der überschaubaren Leistung von Wagner nun eine Verlängerung gewünscht wird, nur der Konstanz wegen?

Insbesondere dadurch, dass sich Wagner mit den Spielen gegen St. Pauli und Heidenheim quasi selbst angezählt hat und spätestens nach einem schlechten Saisonstart nicht zu halten wäre?

Sofern Kessler diesen riskanten Move mit Wagner durchzieht, knüpft er sein Schicksal an das des Trainers, was ich unglücklich fände, da ich Kesslers arbeit sehr schätze.

Bevor ich mit Wagner in die Saison gehen würde, würde ich Kwasniok aus der Freistellung zurück holen und schauen, was dieser mit einem weiterenwickelten Kader und weniger Verletzungspech so auf die Beine stellen kann. Da hätten wir dann quasi auch die Konstanz zurück geholt 😅

Oder man schnappt eben mal Christian Eichner den Berlinern weg, das fände ich auch charmant.


Heidenheim zählt für mich nicht mehr in die Wertung. Es war doch sogar clever das Spiel zu verlieren. Wolfsburg wäre im nächsten Jahr mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vor uns in der Tabelle. Heidenheim ist würde wahrscheinlich deutlich hinter Wolfsburg einzuordnen sein und es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir davor landen.


Damit will ich nicht sagen, dass wir das Spiel absichtlich verloren haben. Aber es ist Recht normal, dass uns der letzte wille fehlt, den Heidenheim gezeigt hat.

Ich kann gut verstehen Wagner nicht zum Cheftrainer zu ja machen. Ob es gleich absurd wäre mag ich aber nicht beurteilen.

Wo ich dabei bin ist, dass der Wunsch nach Konstanz kein Grund für einen Trainer sein kann.


Heidenheim fällt für mich gerade besonders in die Wertung, da es das einzige Spiel ist, in dem kein Punktemäßiger Druck vorhanden ist und der Trainer "frei" agieren kann, bzw könnte.
Man wusste genau, dass der Gegner "muss" und konnte sich genau daraufhin beim letzten Saisonspiel vor heimischem Publikum was zurechtlegen. Das war aus meiner Sicht garnichts. Man könnte nichtmal erkennen, was der Plan war.
Gleiches gilt natürlich für das Spiel gegen die Bayern, da ist jedoch der Gegner zu übermächtig, um irgendwas abzuleiten.


Ich weiß nicht wie viele Spiele ich in meinem Leben s Hon gesehen habe, wo der favorisierte Verein, für den es um nichts mehr ging, gegen den underdog, für den es noch um alles oder nichts geht, verloren hat.

Deine Argumente bzgl. frei agieren treffen auf Heidenheim viel eher zu. Die waren doch eigentlich schon weg vom Fenster. Sie haben nicht mehr zu verlieren, aber wie durch ein Wunder noch alles zu gewinnen.

Unterm Strich hatte Wagner eine Mission, die er erfüllt hat. Die Mission hieß Klassenerhalt und wahrscheinlich nicht den Grundstein für nächste Saison zu legen. Vieles was von ihm gefordert wurde bezieht sich aber auf die zweite Kategorie.

Mag sein, dass man trotz allem mehr der zweiten Kategorie erwarten durfte. Ich persönlich denke das nicht und finde es deshalb einfach bedauerlich das die öffentliche Meinung trotz dem erfolgreichen Klassenerhalt schon so klar gegen ihn ist, dass Kessler selbst dann kaum noch zu Wagner halten kann, wenn er von ihm überzeugt wäre.
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