| Geburtsdatum | 15.10.1971 |
|---|---|
| Alter | 54 |
| Nat. |
Kroatien |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Borussia Dortmund |
Niko Kovac [Trainer]
29.01.2025 - 23:50 Uhr
03.03.2025 - 12:00 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
Bei Hoeneß stellt sich ja vor allem derzeit auch ein ähnlicher Blues ein wie bei Hoffenheim. Man gewinnt die Spiele einfach nicht, auch wenn man phasenweise guten Fußball spielt. Analog zu Kovacs, dem hier ja wirklich fast ausnahmslose jeder den langfristigen Erfolg abspricht, frage ich mich dann ernsthaft wieso Hoeneß da so viel besser sein soll.
Die Rahmenbedingungen bei Stuttgart waren einfach perfekt. Man hatte eine sehr junge Mannschaft, es gab nach der Relegation nahezu keinen sportlichen Druck und Hoeneß ist eben ein Trainer, der sehr gut mit jungen Spielern arbeiten kann. Das hat er bereits im U-Bereich gezeigt und auch in Hoffenheim hatte er eine sehr junge Truppe. Daher sehe ich überhaupt nicht wieso Hoeneß jetzt auf unserem Pulverfass der Heilsbringer sein soll, vor allem weil wir ja gerade mal seit sechs Spielen, ja genau sechs Spiele, einen neuen Trainer haben, der hier einen Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr bekommen hat. Was hier im Forum abgeht ist wirklich so weit weg von gut und böse und ich hoffe unsere Verantwortlichen sind nicht annähernd so kopflos und schnelllebig wie 95% der User hier.
Zitat von MrSimpson
Der Punkteschnitt kann kaum als belastende Aussage über einen Trainer herhalten.
Alfred Schreuder hatte in Hoffenheim, vor Hoeness, einen Punkteschnitt, der besser war.
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, da kann man nicht ernsthaft vergangene Punkteschnitte als Maßstab nehmen.
Niko Kovac hat einen knapp schlechteren Punkteschnitt bei den Bayern, wie Ancelotti und Nagelsmann gehabt. Hier kam aber noch keiner auf die Idee die auf eine Stufe zu stellen.
Ebenso gab es in den letzten 10 Jahren keinen Trainer, der bei Monaco einen besseren Punkteschnitt hatte als Kovac.
Das soll weder heißen, daß ich Kovac für den idealen Trainer halte, noch soll es heißen, daß die anderen Trainer schlecht sind.
Das soll einfach nur bedeuten, daß man Kovac mal machen lassen sollte und am Ende auf das Endergebnis schauen muss.
Steht da eine CL Quali, die ich gar nicht als unmöglich erachte, da sich alle Vereine ab Platz 2 nicht wirklich mit Ruhm bekleckern kann man wohl kaum den Kovac vor die Tür setzen.
Außer er legt einen Plan vor, der absolut nicht zukunftsfähig ist. Das muss man aber abwarten.
Natürlich würde ich einen Hoeness vorziehen, aber nicht auf Grundlage irgendwelcher Punkteschnitte, sondern aufgrund der Leistung. Aber auch da bin ich vorsichtig, denn gerade der BVB lässt sich ja gerne davon blenden was in der Vergangenheit, an anderer Stelle gut funktioniert hat.
was aber nicht 1:1 übertragbar ist.
Denn beim BVB kann der Hoeness nicht einfach eine Mannschaft so formen, wie es beim VFB möglich war.
Ich habe schon so viele überragende Trainer bei falschen Vereinen scheitern sehen, daß man schlicht nicht glauben darf, daß der Hoeness hier ankommt und wir tollen Fußball spielen.
Zitat von Allusion09
Das ist aus meiner Sicht eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Zunächst einmal kämpft Stuttgart nach wie vor mit ganz anderen Mitteln als Leipzig oder wir weswegen ein zu uns ähnliches Abschneiden per sé ein größerer Erfolg ist. Des Weiteren ist Stuttgart von allen Top 6 Teams wohl das Team, das den größten Spieler Aderlass verkraften musste. Der VFB steht nach xP sogar auf Platz 4, lediglich hinter den 3 Vereinen mit deutlich größeren finanziellen Mitteln: Bayern, B04 & Frankfurt. Stuttgart leidet mittlerweile seit Jahren an einer sehr schlechten Chancenverwertung, die in einer Saison in der man nicht mehr ganz an das Vorjahresniveau rankommt nun mal mehrere Plätze Unterschied ausmachen kann. Gegen Bayern, Leverkusen und uns waren sie in keinem Spiel klar unterlegen, während wir vor allem gegen Leverkusen und in Spiel 1 gegen den VFB chancenlos aussahen. Das zeigt doch recht klar, dass die in der Tat absteigende Form eher dem absurd guten Komparativ der Vorsaison zuzuschreiben ist, als dass man beim aktuellen VFB auch nur irgendwo von nicht guter Leistungen sprechen kann.
In Hoffenheim hatte Hoeneß einen Schnitt von 1,42Pkt. während die Hoffenheimer diese Saison bei knapp über 1 Pkt. stehen. Aus meiner Sicht erschließt sich hieraus nicht, wie man in Hoeneß nicht ein klares Upgrade zu unserem aktuellen Trainer sehen kann, der doch eine deutlich schlechtere Bilanz in den letzten Jahren auszuweisen hat und mit einem Schnitt von 1,67 Pkt. beim BVB nun auch nicht gerade nach Traumstart schreit. Ich schließe mich daher den Vorrednern an. Wenn man es wirklich ernst meint mit der dauerhaften Analyse bei denen man jeden Stein umdreht, dann kommt man im Sommer nicht drum herum auch die Trainerposition bestmöglich nachzubesetzen und hier führt kein Weg an Hoeneß vorbei.
Zitat von MrSimpson
Es soll also ein Trainer geholt werden, der mit seiner Mannschaft schönen Fußball spielt, aber genau 1 Punkt mehr hat als der BVB, der eine Katastrophensaison spielt?
Das verstehe wer will, denn die Saison vom VFB und deren Form zeigt eher nach unten, als nach oben.
Kovac lässt jetzt nicht die Sterne vom Himmel spielen, aber das sieht zumindest mal teilweise nach nem Plan aus. Und jetzt kommt der Reflex, daß der Rasen in Nachbars Garten grüner ist. Wenn auch nur etwas.
Der Hoeness hat bisher auch nicht gezeigt, daß er langfristig etwas aufbauen kann. Weder in Hoffenheim, noch in Stuttgart. Landet der VFB am Ende der Saison unter den Top 6 will ich nichts gesagt haben, aber momentan wage ich zu bezweifeln, daß die Gleichung schöner Fußball=erfolgreicher Fußball aufgeht.
Zitat von BVB-Pat
Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Sollte es eine realistische Chance auf eine Verpflichtung von Hoeneß geben, muss das unbedingt gemacht werden, egal, wo wir am Ende mit Kovac landen. Das ist zwar nicht die feine englische Art, aber Kovacs frühere Stationen belegen eindeutig, dass er nicht lang- bzw. nachhaltig für Erfolg sorgen kann, sondern eher kurzzeitig einen positiven Effekt hat. Außerdem scheint Hoeneß eine Ausstiegsklausel zu haben, weswegen auch Leverkusen an ihm dran ist, immerhin scheint Alonso bald weg zu sein. Wenn wir es diesmal wirklich ernst mit dem Umbruch meinen und auch langfristig wieder oben mitspielen wollen, brauchen wir einen guten Trainer, viele Kaderveränderungen und am besten externe Impulse im Management. Ich denke da an Krösche/ Rangnick.
Zitat von mba123
"Ergebnisfußball" ist ein Unwort für mich.
Ergebnisse holt man, wenn man guten Fußball spielt. Aber im Wort "Ergebnisfußball" schwingt für mich immer mit, dass man eben nicht gut spielt. Das hieße, die Ergebnisse werden dann auch irgendwann nicht mehr passen, meiner Meinung nach.
Kovacs Vertragslänge sehe ich auch nicht als großes Hindernis. Wichtig finde ich hier aber, dass wir die neue Saison planen müssen.
Wir scheinen in der Trainerfrage erstmal abwarten zu wollen.
Sofern Kovac nicht bleiben sollte, wäre es gut, frühzeitig an favorisierten Trainerkandidaten dran zu sein. Sonst verpasst man da womöglich die Wunschlösung.
Und die Kaderplanung wird man auch nicht losgelöst vom Trainer machen wollen. Zwar hoffe ich, dass man dem Trainer nicht einfach Wunschtransfers gewährt, aber der Trainer sollte schon sein Feedback geben, ob er mit möglichen Neuzugängen etwas anfangen kann.
Auch bei den Abgängen spielt der Trainer eine Rolle.
Zitat von wololo
Wenn ihr weiter rechnen wollt, ist das der falsche Thread dafür. Hier sollte es um Kovac gehen und was ihn angeht, sehe ich bei weitem nicht so schwarz wie manch anderer hier. Ja, spielerisch mag das noch eher uninspiriert sein, was er bislang angeboten hat, aber die aktuelle Lage erfordert halt Ergebnisfußball. Er hatte bislang zwei Hauptanliegen: Defensive Stabilität und der Mannschaft wieder Selbstvertrauen einflößen. In beiden Bereichen scheint er weitestgehend Erfolg zu haben. Bis auf das Spiel gegen Bochum hatten wir in keinem Spiel einen XG von mehr als 0,7 gegen uns laut Sofascore und in dem Bochumspiel lag es an katastrophalen individuellen Fehlern und die Niederlage gegen Stuttgart würde ich als unglücklich beschreiben, wir waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, haben aber die Chancen nicht genutzt. Und so bizarr Kovacs Aussagen teilweise waren, sie scheinen dem Team geholfen zu haben, weil sie ihnen signalisiert haben, dass er hinter ihnen steht.
Anders als @BVBBC glaube ich nicht, dass die spielerische Entwicklung des Kaders einen großen Stellenwert in unserer aktuellen Situation hat. Es geht um knallharten Ergebnisfußball, solange das Erreichen der CL noch realistisch ist. Und es sind ja "nur" 6 Punkte bis Platz 4 und wir spielen noch gegen den 4ten, 5ten, 6ten, 7ten und 8ten. Bis auf Stuttgart können wir also noch jedem, der zwischen uns und der CL liegt 3 Punkte abnehmen. Ob uns das gelingt, ist fraglich, aber es ist definitiv möglich, denn keiner von denen vor uns ist eine Übermannschaft, allesamt lassen sie regelmäßig Punkte liegen.
Außerdem steht uns wohl ein massiver Kaderumbruch bevor. Es ist gut möglich, dass uns mit Kobel, Can, Süle, Brandt, Özcan, Reyna und Gittens viele Stammspieler und solche, die es gerne wären, nach Ende der Saison verlassen. Die Mannschaft würde dann im kommenden Jahr ein vollkommen anderes Gesicht bekommen. Was lohnt es sich da jetzt eine große spielerische Idee zu entwickeln, die im Sommer, bevor man wirkliche Früchte davon ernten kann, eh wieder überholt sein wird?
Was Kovacs Vertragslänge angeht, ist die vollkommen irrelevant für mich. Im schlimmsten Fall, bekommt er halt 3,5 Mio als Abfindung nach der Saison. Das ist nicht mehr als ein mittleres Spielergehalt bei uns. Darüber lohnt es sich nicht sich aufzuregen. Da würde ich mir eher Sorgen machen, dass wir für Süle keinen Abnehmer finden, er kostet uns das Dreifache.
Wenn ihr weiter rechnen wollt, ist das der falsche Thread dafür. Hier sollte es um Kovac gehen und was ihn angeht, sehe ich bei weitem nicht so schwarz wie manch anderer hier. Ja, spielerisch mag das noch eher uninspiriert sein, was er bislang angeboten hat, aber die aktuelle Lage erfordert halt Ergebnisfußball. Er hatte bislang zwei Hauptanliegen: Defensive Stabilität und der Mannschaft wieder Selbstvertrauen einflößen. In beiden Bereichen scheint er weitestgehend Erfolg zu haben. Bis auf das Spiel gegen Bochum hatten wir in keinem Spiel einen XG von mehr als 0,7 gegen uns laut Sofascore und in dem Bochumspiel lag es an katastrophalen individuellen Fehlern und die Niederlage gegen Stuttgart würde ich als unglücklich beschreiben, wir waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, haben aber die Chancen nicht genutzt. Und so bizarr Kovacs Aussagen teilweise waren, sie scheinen dem Team geholfen zu haben, weil sie ihnen signalisiert haben, dass er hinter ihnen steht.
Anders als @BVBBC glaube ich nicht, dass die spielerische Entwicklung des Kaders einen großen Stellenwert in unserer aktuellen Situation hat. Es geht um knallharten Ergebnisfußball, solange das Erreichen der CL noch realistisch ist. Und es sind ja "nur" 6 Punkte bis Platz 4 und wir spielen noch gegen den 4ten, 5ten, 6ten, 7ten und 8ten. Bis auf Stuttgart können wir also noch jedem, der zwischen uns und der CL liegt 3 Punkte abnehmen. Ob uns das gelingt, ist fraglich, aber es ist definitiv möglich, denn keiner von denen vor uns ist eine Übermannschaft, allesamt lassen sie regelmäßig Punkte liegen.
Außerdem steht uns wohl ein massiver Kaderumbruch bevor. Es ist gut möglich, dass uns mit Kobel, Can, Süle, Brandt, Özcan, Reyna und Gittens viele Stammspieler und solche, die es gerne wären, nach Ende der Saison verlassen. Die Mannschaft würde dann im kommenden Jahr ein vollkommen anderes Gesicht bekommen. Was lohnt es sich da jetzt eine große spielerische Idee zu entwickeln, die im Sommer, bevor man wirkliche Früchte davon ernten kann, eh wieder überholt sein wird?
Was Kovacs Vertragslänge angeht, ist die vollkommen irrelevant für mich. Im schlimmsten Fall, bekommt er halt 3,5 Mio als Abfindung nach der Saison. Das ist nicht mehr als ein mittleres Spielergehalt bei uns. Darüber lohnt es sich nicht sich aufzuregen. Da würde ich mir eher Sorgen machen, dass wir für Süle keinen Abnehmer finden, er kostet uns das Dreifache.
"Ergebnisfußball" ist ein Unwort für mich.
Ergebnisse holt man, wenn man guten Fußball spielt. Aber im Wort "Ergebnisfußball" schwingt für mich immer mit, dass man eben nicht gut spielt. Das hieße, die Ergebnisse werden dann auch irgendwann nicht mehr passen, meiner Meinung nach.
Kovacs Vertragslänge sehe ich auch nicht als großes Hindernis. Wichtig finde ich hier aber, dass wir die neue Saison planen müssen.
Wir scheinen in der Trainerfrage erstmal abwarten zu wollen.
Sofern Kovac nicht bleiben sollte, wäre es gut, frühzeitig an favorisierten Trainerkandidaten dran zu sein. Sonst verpasst man da womöglich die Wunschlösung.
Und die Kaderplanung wird man auch nicht losgelöst vom Trainer machen wollen. Zwar hoffe ich, dass man dem Trainer nicht einfach Wunschtransfers gewährt, aber der Trainer sollte schon sein Feedback geben, ob er mit möglichen Neuzugängen etwas anfangen kann.
Auch bei den Abgängen spielt der Trainer eine Rolle.
Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Sollte es eine realistische Chance auf eine Verpflichtung von Hoeneß geben, muss das unbedingt gemacht werden, egal, wo wir am Ende mit Kovac landen. Das ist zwar nicht die feine englische Art, aber Kovacs frühere Stationen belegen eindeutig, dass er nicht lang- bzw. nachhaltig für Erfolg sorgen kann, sondern eher kurzzeitig einen positiven Effekt hat. Außerdem scheint Hoeneß eine Ausstiegsklausel zu haben, weswegen auch Leverkusen an ihm dran ist, immerhin scheint Alonso bald weg zu sein. Wenn wir es diesmal wirklich ernst mit dem Umbruch meinen und auch langfristig wieder oben mitspielen wollen, brauchen wir einen guten Trainer, viele Kaderveränderungen und am besten externe Impulse im Management. Ich denke da an Krösche/ Rangnick.
Es soll also ein Trainer geholt werden, der mit seiner Mannschaft schönen Fußball spielt, aber genau 1 Punkt mehr hat als der BVB, der eine Katastrophensaison spielt?
Das verstehe wer will, denn die Saison vom VFB und deren Form zeigt eher nach unten, als nach oben.
Kovac lässt jetzt nicht die Sterne vom Himmel spielen, aber das sieht zumindest mal teilweise nach nem Plan aus. Und jetzt kommt der Reflex, daß der Rasen in Nachbars Garten grüner ist. Wenn auch nur etwas.
Der Hoeness hat bisher auch nicht gezeigt, daß er langfristig etwas aufbauen kann. Weder in Hoffenheim, noch in Stuttgart. Landet der VFB am Ende der Saison unter den Top 6 will ich nichts gesagt haben, aber momentan wage ich zu bezweifeln, daß die Gleichung schöner Fußball=erfolgreicher Fußball aufgeht.
Das ist aus meiner Sicht eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Zunächst einmal kämpft Stuttgart nach wie vor mit ganz anderen Mitteln als Leipzig oder wir weswegen ein zu uns ähnliches Abschneiden per sé ein größerer Erfolg ist. Des Weiteren ist Stuttgart von allen Top 6 Teams wohl das Team, das den größten Spieler Aderlass verkraften musste. Der VFB steht nach xP sogar auf Platz 4, lediglich hinter den 3 Vereinen mit deutlich größeren finanziellen Mitteln: Bayern, B04 & Frankfurt. Stuttgart leidet mittlerweile seit Jahren an einer sehr schlechten Chancenverwertung, die in einer Saison in der man nicht mehr ganz an das Vorjahresniveau rankommt nun mal mehrere Plätze Unterschied ausmachen kann. Gegen Bayern, Leverkusen und uns waren sie in keinem Spiel klar unterlegen, während wir vor allem gegen Leverkusen und in Spiel 1 gegen den VFB chancenlos aussahen. Das zeigt doch recht klar, dass die in der Tat absteigende Form eher dem absurd guten Komparativ der Vorsaison zuzuschreiben ist, als dass man beim aktuellen VFB auch nur irgendwo von nicht guter Leistungen sprechen kann.
In Hoffenheim hatte Hoeneß einen Schnitt von 1,42Pkt. während die Hoffenheimer diese Saison bei knapp über 1 Pkt. stehen. Aus meiner Sicht erschließt sich hieraus nicht, wie man in Hoeneß nicht ein klares Upgrade zu unserem aktuellen Trainer sehen kann, der doch eine deutlich schlechtere Bilanz in den letzten Jahren auszuweisen hat und mit einem Schnitt von 1,67 Pkt. beim BVB nun auch nicht gerade nach Traumstart schreit. Ich schließe mich daher den Vorrednern an. Wenn man es wirklich ernst meint mit der dauerhaften Analyse bei denen man jeden Stein umdreht, dann kommt man im Sommer nicht drum herum auch die Trainerposition bestmöglich nachzubesetzen und hier führt kein Weg an Hoeneß vorbei.
Der Punkteschnitt kann kaum als belastende Aussage über einen Trainer herhalten.
Alfred Schreuder hatte in Hoffenheim, vor Hoeness, einen Punkteschnitt, der besser war.
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, da kann man nicht ernsthaft vergangene Punkteschnitte als Maßstab nehmen.
Niko Kovac hat einen knapp schlechteren Punkteschnitt bei den Bayern, wie Ancelotti und Nagelsmann gehabt. Hier kam aber noch keiner auf die Idee die auf eine Stufe zu stellen.
Ebenso gab es in den letzten 10 Jahren keinen Trainer, der bei Monaco einen besseren Punkteschnitt hatte als Kovac.
Das soll weder heißen, daß ich Kovac für den idealen Trainer halte, noch soll es heißen, daß die anderen Trainer schlecht sind.
Das soll einfach nur bedeuten, daß man Kovac mal machen lassen sollte und am Ende auf das Endergebnis schauen muss.
Steht da eine CL Quali, die ich gar nicht als unmöglich erachte, da sich alle Vereine ab Platz 2 nicht wirklich mit Ruhm bekleckern kann man wohl kaum den Kovac vor die Tür setzen.
Außer er legt einen Plan vor, der absolut nicht zukunftsfähig ist. Das muss man aber abwarten.
Natürlich würde ich einen Hoeness vorziehen, aber nicht auf Grundlage irgendwelcher Punkteschnitte, sondern aufgrund der Leistung. Aber auch da bin ich vorsichtig, denn gerade der BVB lässt sich ja gerne davon blenden was in der Vergangenheit, an anderer Stelle gut funktioniert hat.
was aber nicht 1:1 übertragbar ist.
Denn beim BVB kann der Hoeness nicht einfach eine Mannschaft so formen, wie es beim VFB möglich war.
Ich habe schon so viele überragende Trainer bei falschen Vereinen scheitern sehen, daß man schlicht nicht glauben darf, daß der Hoeness hier ankommt und wir tollen Fußball spielen.
Bei Hoeneß stellt sich ja vor allem derzeit auch ein ähnlicher Blues ein wie bei Hoffenheim. Man gewinnt die Spiele einfach nicht, auch wenn man phasenweise guten Fußball spielt. Analog zu Kovacs, dem hier ja wirklich fast ausnahmslose jeder den langfristigen Erfolg abspricht, frage ich mich dann ernsthaft wieso Hoeneß da so viel besser sein soll.
Die Rahmenbedingungen bei Stuttgart waren einfach perfekt. Man hatte eine sehr junge Mannschaft, es gab nach der Relegation nahezu keinen sportlichen Druck und Hoeneß ist eben ein Trainer, der sehr gut mit jungen Spielern arbeiten kann. Das hat er bereits im U-Bereich gezeigt und auch in Hoffenheim hatte er eine sehr junge Truppe. Daher sehe ich überhaupt nicht wieso Hoeneß jetzt auf unserem Pulverfass der Heilsbringer sein soll, vor allem weil wir ja gerade mal seit sechs Spielen, ja genau sechs Spiele, einen neuen Trainer haben, der hier einen Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr bekommen hat. Was hier im Forum abgeht ist wirklich so weit weg von gut und böse und ich hoffe unsere Verantwortlichen sind nicht annähernd so kopflos und schnelllebig wie 95% der User hier.
Diese Saison hinterlässt bei mir auch ein paar Fragezeichen, was Hoeneß angeht. So fand ich beispielweise Stuttgarts Auftritt gegen uns sehr bieder. Da war nichts, was Hoeneß Ansatz für uns interessant gemacht hätte. Ich verstand da auch nicht, wieso Hoeneß da so viel von seinem erfolgreichen Ansatz aufgab.
Dennoch hat Hoeneß eben schon einen Fußball spielen lassen, der ganz klar von seinem taktischen Ansatz geprägt und erfolgreich war. Dabei war das ein Ansatz für ein dominantes Team, dass das Spiel machen muss. Der Fußball passt daher zu einem Topteam. Anders, war es zum Beispiel bei Union, als die in der Liga auftrumpften.
Nun fehlt eben der Nachweis bei Hoeneß über einen längeren Zeitraum und bei verschiedenen Mannschaften. Das ist das Risiko. Andererseits gibt's aber auch keinen Beleg dafür, dass Hoeneß ein One-Hit-Wonder wäre.
Bei Kovacs weiß man recht sicher, dass er uns taktisch nicht auf das Niveau bringen kann, welches andere Trainer erreichen, wie eben Hoeneß letzte Saison in Stuttgart.
03.03.2025 - 12:09 Uhr
Zitat von mba123
Diese Saison hinterlässt bei mir auch ein paar Fragezeichen, was Hoeneß angeht. So fand ich beispielweise Stuttgarts Auftritt gegen uns sehr bieder. Da war nichts, was Hoeneß Ansatz für uns interessant gemacht hätte. Ich verstand da auch nicht, wieso Hoeneß da so viel von seinem erfolgreichen Ansatz aufgab.
Dennoch hat Hoeneß eben schon einen Fußball spielen lassen, der ganz klar von seinem taktischen Ansatz geprägt und erfolgreich war. Dabei war das ein Ansatz für ein dominantes Team, dass das Spiel machen muss. Der Fußball passt daher zu einem Topteam. Anders, war es zum Beispiel bei Union, als die in der Liga auftrumpften.
Nun fehlt eben der Nachweis bei Hoeneß über einen längeren Zeitraum und bei verschiedenen Mannschaften. Das ist das Risiko. Andererseits gibt's aber auch keinen Beleg dafür, dass Hoeneß ein One-Hit-Wonder wäre.
Bei Kovacs weiß man recht sicher, dass er uns taktisch nicht auf das Niveau bringen kann, welches andere Trainer erreichen, wie eben Hoeneß letzte Saison in Stuttgart.
Zitat von Coq-au-vin
Bei Hoeneß stellt sich ja vor allem derzeit auch ein ähnlicher Blues ein wie bei Hoffenheim. Man gewinnt die Spiele einfach nicht, auch wenn man phasenweise guten Fußball spielt. Analog zu Kovacs, dem hier ja wirklich fast ausnahmslose jeder den langfristigen Erfolg abspricht, frage ich mich dann ernsthaft wieso Hoeneß da so viel besser sein soll.
Die Rahmenbedingungen bei Stuttgart waren einfach perfekt. Man hatte eine sehr junge Mannschaft, es gab nach der Relegation nahezu keinen sportlichen Druck und Hoeneß ist eben ein Trainer, der sehr gut mit jungen Spielern arbeiten kann. Das hat er bereits im U-Bereich gezeigt und auch in Hoffenheim hatte er eine sehr junge Truppe. Daher sehe ich überhaupt nicht wieso Hoeneß jetzt auf unserem Pulverfass der Heilsbringer sein soll, vor allem weil wir ja gerade mal seit sechs Spielen, ja genau sechs Spiele, einen neuen Trainer haben, der hier einen Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr bekommen hat. Was hier im Forum abgeht ist wirklich so weit weg von gut und böse und ich hoffe unsere Verantwortlichen sind nicht annähernd so kopflos und schnelllebig wie 95% der User hier.
Zitat von MrSimpson
Der Punkteschnitt kann kaum als belastende Aussage über einen Trainer herhalten.
Alfred Schreuder hatte in Hoffenheim, vor Hoeness, einen Punkteschnitt, der besser war.
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, da kann man nicht ernsthaft vergangene Punkteschnitte als Maßstab nehmen.
Niko Kovac hat einen knapp schlechteren Punkteschnitt bei den Bayern, wie Ancelotti und Nagelsmann gehabt. Hier kam aber noch keiner auf die Idee die auf eine Stufe zu stellen.
Ebenso gab es in den letzten 10 Jahren keinen Trainer, der bei Monaco einen besseren Punkteschnitt hatte als Kovac.
Das soll weder heißen, daß ich Kovac für den idealen Trainer halte, noch soll es heißen, daß die anderen Trainer schlecht sind.
Das soll einfach nur bedeuten, daß man Kovac mal machen lassen sollte und am Ende auf das Endergebnis schauen muss.
Steht da eine CL Quali, die ich gar nicht als unmöglich erachte, da sich alle Vereine ab Platz 2 nicht wirklich mit Ruhm bekleckern kann man wohl kaum den Kovac vor die Tür setzen.
Außer er legt einen Plan vor, der absolut nicht zukunftsfähig ist. Das muss man aber abwarten.
Natürlich würde ich einen Hoeness vorziehen, aber nicht auf Grundlage irgendwelcher Punkteschnitte, sondern aufgrund der Leistung. Aber auch da bin ich vorsichtig, denn gerade der BVB lässt sich ja gerne davon blenden was in der Vergangenheit, an anderer Stelle gut funktioniert hat.
was aber nicht 1:1 übertragbar ist.
Denn beim BVB kann der Hoeness nicht einfach eine Mannschaft so formen, wie es beim VFB möglich war.
Ich habe schon so viele überragende Trainer bei falschen Vereinen scheitern sehen, daß man schlicht nicht glauben darf, daß der Hoeness hier ankommt und wir tollen Fußball spielen.
Zitat von Allusion09
Das ist aus meiner Sicht eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Zunächst einmal kämpft Stuttgart nach wie vor mit ganz anderen Mitteln als Leipzig oder wir weswegen ein zu uns ähnliches Abschneiden per sé ein größerer Erfolg ist. Des Weiteren ist Stuttgart von allen Top 6 Teams wohl das Team, das den größten Spieler Aderlass verkraften musste. Der VFB steht nach xP sogar auf Platz 4, lediglich hinter den 3 Vereinen mit deutlich größeren finanziellen Mitteln: Bayern, B04 & Frankfurt. Stuttgart leidet mittlerweile seit Jahren an einer sehr schlechten Chancenverwertung, die in einer Saison in der man nicht mehr ganz an das Vorjahresniveau rankommt nun mal mehrere Plätze Unterschied ausmachen kann. Gegen Bayern, Leverkusen und uns waren sie in keinem Spiel klar unterlegen, während wir vor allem gegen Leverkusen und in Spiel 1 gegen den VFB chancenlos aussahen. Das zeigt doch recht klar, dass die in der Tat absteigende Form eher dem absurd guten Komparativ der Vorsaison zuzuschreiben ist, als dass man beim aktuellen VFB auch nur irgendwo von nicht guter Leistungen sprechen kann.
In Hoffenheim hatte Hoeneß einen Schnitt von 1,42Pkt. während die Hoffenheimer diese Saison bei knapp über 1 Pkt. stehen. Aus meiner Sicht erschließt sich hieraus nicht, wie man in Hoeneß nicht ein klares Upgrade zu unserem aktuellen Trainer sehen kann, der doch eine deutlich schlechtere Bilanz in den letzten Jahren auszuweisen hat und mit einem Schnitt von 1,67 Pkt. beim BVB nun auch nicht gerade nach Traumstart schreit. Ich schließe mich daher den Vorrednern an. Wenn man es wirklich ernst meint mit der dauerhaften Analyse bei denen man jeden Stein umdreht, dann kommt man im Sommer nicht drum herum auch die Trainerposition bestmöglich nachzubesetzen und hier führt kein Weg an Hoeneß vorbei.
Zitat von MrSimpson
Es soll also ein Trainer geholt werden, der mit seiner Mannschaft schönen Fußball spielt, aber genau 1 Punkt mehr hat als der BVB, der eine Katastrophensaison spielt?
Das verstehe wer will, denn die Saison vom VFB und deren Form zeigt eher nach unten, als nach oben.
Kovac lässt jetzt nicht die Sterne vom Himmel spielen, aber das sieht zumindest mal teilweise nach nem Plan aus. Und jetzt kommt der Reflex, daß der Rasen in Nachbars Garten grüner ist. Wenn auch nur etwas.
Der Hoeness hat bisher auch nicht gezeigt, daß er langfristig etwas aufbauen kann. Weder in Hoffenheim, noch in Stuttgart. Landet der VFB am Ende der Saison unter den Top 6 will ich nichts gesagt haben, aber momentan wage ich zu bezweifeln, daß die Gleichung schöner Fußball=erfolgreicher Fußball aufgeht.
Zitat von BVB-Pat
Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Sollte es eine realistische Chance auf eine Verpflichtung von Hoeneß geben, muss das unbedingt gemacht werden, egal, wo wir am Ende mit Kovac landen. Das ist zwar nicht die feine englische Art, aber Kovacs frühere Stationen belegen eindeutig, dass er nicht lang- bzw. nachhaltig für Erfolg sorgen kann, sondern eher kurzzeitig einen positiven Effekt hat. Außerdem scheint Hoeneß eine Ausstiegsklausel zu haben, weswegen auch Leverkusen an ihm dran ist, immerhin scheint Alonso bald weg zu sein. Wenn wir es diesmal wirklich ernst mit dem Umbruch meinen und auch langfristig wieder oben mitspielen wollen, brauchen wir einen guten Trainer, viele Kaderveränderungen und am besten externe Impulse im Management. Ich denke da an Krösche/ Rangnick.
Zitat von mba123
"Ergebnisfußball" ist ein Unwort für mich.
Ergebnisse holt man, wenn man guten Fußball spielt. Aber im Wort "Ergebnisfußball" schwingt für mich immer mit, dass man eben nicht gut spielt. Das hieße, die Ergebnisse werden dann auch irgendwann nicht mehr passen, meiner Meinung nach.
Kovacs Vertragslänge sehe ich auch nicht als großes Hindernis. Wichtig finde ich hier aber, dass wir die neue Saison planen müssen.
Wir scheinen in der Trainerfrage erstmal abwarten zu wollen.
Sofern Kovac nicht bleiben sollte, wäre es gut, frühzeitig an favorisierten Trainerkandidaten dran zu sein. Sonst verpasst man da womöglich die Wunschlösung.
Und die Kaderplanung wird man auch nicht losgelöst vom Trainer machen wollen. Zwar hoffe ich, dass man dem Trainer nicht einfach Wunschtransfers gewährt, aber der Trainer sollte schon sein Feedback geben, ob er mit möglichen Neuzugängen etwas anfangen kann.
Auch bei den Abgängen spielt der Trainer eine Rolle.
Zitat von wololo
Wenn ihr weiter rechnen wollt, ist das der falsche Thread dafür. Hier sollte es um Kovac gehen und was ihn angeht, sehe ich bei weitem nicht so schwarz wie manch anderer hier. Ja, spielerisch mag das noch eher uninspiriert sein, was er bislang angeboten hat, aber die aktuelle Lage erfordert halt Ergebnisfußball. Er hatte bislang zwei Hauptanliegen: Defensive Stabilität und der Mannschaft wieder Selbstvertrauen einflößen. In beiden Bereichen scheint er weitestgehend Erfolg zu haben. Bis auf das Spiel gegen Bochum hatten wir in keinem Spiel einen XG von mehr als 0,7 gegen uns laut Sofascore und in dem Bochumspiel lag es an katastrophalen individuellen Fehlern und die Niederlage gegen Stuttgart würde ich als unglücklich beschreiben, wir waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, haben aber die Chancen nicht genutzt. Und so bizarr Kovacs Aussagen teilweise waren, sie scheinen dem Team geholfen zu haben, weil sie ihnen signalisiert haben, dass er hinter ihnen steht.
Anders als @BVBBC glaube ich nicht, dass die spielerische Entwicklung des Kaders einen großen Stellenwert in unserer aktuellen Situation hat. Es geht um knallharten Ergebnisfußball, solange das Erreichen der CL noch realistisch ist. Und es sind ja "nur" 6 Punkte bis Platz 4 und wir spielen noch gegen den 4ten, 5ten, 6ten, 7ten und 8ten. Bis auf Stuttgart können wir also noch jedem, der zwischen uns und der CL liegt 3 Punkte abnehmen. Ob uns das gelingt, ist fraglich, aber es ist definitiv möglich, denn keiner von denen vor uns ist eine Übermannschaft, allesamt lassen sie regelmäßig Punkte liegen.
Außerdem steht uns wohl ein massiver Kaderumbruch bevor. Es ist gut möglich, dass uns mit Kobel, Can, Süle, Brandt, Özcan, Reyna und Gittens viele Stammspieler und solche, die es gerne wären, nach Ende der Saison verlassen. Die Mannschaft würde dann im kommenden Jahr ein vollkommen anderes Gesicht bekommen. Was lohnt es sich da jetzt eine große spielerische Idee zu entwickeln, die im Sommer, bevor man wirkliche Früchte davon ernten kann, eh wieder überholt sein wird?
Was Kovacs Vertragslänge angeht, ist die vollkommen irrelevant für mich. Im schlimmsten Fall, bekommt er halt 3,5 Mio als Abfindung nach der Saison. Das ist nicht mehr als ein mittleres Spielergehalt bei uns. Darüber lohnt es sich nicht sich aufzuregen. Da würde ich mir eher Sorgen machen, dass wir für Süle keinen Abnehmer finden, er kostet uns das Dreifache.
Wenn ihr weiter rechnen wollt, ist das der falsche Thread dafür. Hier sollte es um Kovac gehen und was ihn angeht, sehe ich bei weitem nicht so schwarz wie manch anderer hier. Ja, spielerisch mag das noch eher uninspiriert sein, was er bislang angeboten hat, aber die aktuelle Lage erfordert halt Ergebnisfußball. Er hatte bislang zwei Hauptanliegen: Defensive Stabilität und der Mannschaft wieder Selbstvertrauen einflößen. In beiden Bereichen scheint er weitestgehend Erfolg zu haben. Bis auf das Spiel gegen Bochum hatten wir in keinem Spiel einen XG von mehr als 0,7 gegen uns laut Sofascore und in dem Bochumspiel lag es an katastrophalen individuellen Fehlern und die Niederlage gegen Stuttgart würde ich als unglücklich beschreiben, wir waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, haben aber die Chancen nicht genutzt. Und so bizarr Kovacs Aussagen teilweise waren, sie scheinen dem Team geholfen zu haben, weil sie ihnen signalisiert haben, dass er hinter ihnen steht.
Anders als @BVBBC glaube ich nicht, dass die spielerische Entwicklung des Kaders einen großen Stellenwert in unserer aktuellen Situation hat. Es geht um knallharten Ergebnisfußball, solange das Erreichen der CL noch realistisch ist. Und es sind ja "nur" 6 Punkte bis Platz 4 und wir spielen noch gegen den 4ten, 5ten, 6ten, 7ten und 8ten. Bis auf Stuttgart können wir also noch jedem, der zwischen uns und der CL liegt 3 Punkte abnehmen. Ob uns das gelingt, ist fraglich, aber es ist definitiv möglich, denn keiner von denen vor uns ist eine Übermannschaft, allesamt lassen sie regelmäßig Punkte liegen.
Außerdem steht uns wohl ein massiver Kaderumbruch bevor. Es ist gut möglich, dass uns mit Kobel, Can, Süle, Brandt, Özcan, Reyna und Gittens viele Stammspieler und solche, die es gerne wären, nach Ende der Saison verlassen. Die Mannschaft würde dann im kommenden Jahr ein vollkommen anderes Gesicht bekommen. Was lohnt es sich da jetzt eine große spielerische Idee zu entwickeln, die im Sommer, bevor man wirkliche Früchte davon ernten kann, eh wieder überholt sein wird?
Was Kovacs Vertragslänge angeht, ist die vollkommen irrelevant für mich. Im schlimmsten Fall, bekommt er halt 3,5 Mio als Abfindung nach der Saison. Das ist nicht mehr als ein mittleres Spielergehalt bei uns. Darüber lohnt es sich nicht sich aufzuregen. Da würde ich mir eher Sorgen machen, dass wir für Süle keinen Abnehmer finden, er kostet uns das Dreifache.
"Ergebnisfußball" ist ein Unwort für mich.
Ergebnisse holt man, wenn man guten Fußball spielt. Aber im Wort "Ergebnisfußball" schwingt für mich immer mit, dass man eben nicht gut spielt. Das hieße, die Ergebnisse werden dann auch irgendwann nicht mehr passen, meiner Meinung nach.
Kovacs Vertragslänge sehe ich auch nicht als großes Hindernis. Wichtig finde ich hier aber, dass wir die neue Saison planen müssen.
Wir scheinen in der Trainerfrage erstmal abwarten zu wollen.
Sofern Kovac nicht bleiben sollte, wäre es gut, frühzeitig an favorisierten Trainerkandidaten dran zu sein. Sonst verpasst man da womöglich die Wunschlösung.
Und die Kaderplanung wird man auch nicht losgelöst vom Trainer machen wollen. Zwar hoffe ich, dass man dem Trainer nicht einfach Wunschtransfers gewährt, aber der Trainer sollte schon sein Feedback geben, ob er mit möglichen Neuzugängen etwas anfangen kann.
Auch bei den Abgängen spielt der Trainer eine Rolle.
Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Sollte es eine realistische Chance auf eine Verpflichtung von Hoeneß geben, muss das unbedingt gemacht werden, egal, wo wir am Ende mit Kovac landen. Das ist zwar nicht die feine englische Art, aber Kovacs frühere Stationen belegen eindeutig, dass er nicht lang- bzw. nachhaltig für Erfolg sorgen kann, sondern eher kurzzeitig einen positiven Effekt hat. Außerdem scheint Hoeneß eine Ausstiegsklausel zu haben, weswegen auch Leverkusen an ihm dran ist, immerhin scheint Alonso bald weg zu sein. Wenn wir es diesmal wirklich ernst mit dem Umbruch meinen und auch langfristig wieder oben mitspielen wollen, brauchen wir einen guten Trainer, viele Kaderveränderungen und am besten externe Impulse im Management. Ich denke da an Krösche/ Rangnick.
Es soll also ein Trainer geholt werden, der mit seiner Mannschaft schönen Fußball spielt, aber genau 1 Punkt mehr hat als der BVB, der eine Katastrophensaison spielt?
Das verstehe wer will, denn die Saison vom VFB und deren Form zeigt eher nach unten, als nach oben.
Kovac lässt jetzt nicht die Sterne vom Himmel spielen, aber das sieht zumindest mal teilweise nach nem Plan aus. Und jetzt kommt der Reflex, daß der Rasen in Nachbars Garten grüner ist. Wenn auch nur etwas.
Der Hoeness hat bisher auch nicht gezeigt, daß er langfristig etwas aufbauen kann. Weder in Hoffenheim, noch in Stuttgart. Landet der VFB am Ende der Saison unter den Top 6 will ich nichts gesagt haben, aber momentan wage ich zu bezweifeln, daß die Gleichung schöner Fußball=erfolgreicher Fußball aufgeht.
Das ist aus meiner Sicht eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Zunächst einmal kämpft Stuttgart nach wie vor mit ganz anderen Mitteln als Leipzig oder wir weswegen ein zu uns ähnliches Abschneiden per sé ein größerer Erfolg ist. Des Weiteren ist Stuttgart von allen Top 6 Teams wohl das Team, das den größten Spieler Aderlass verkraften musste. Der VFB steht nach xP sogar auf Platz 4, lediglich hinter den 3 Vereinen mit deutlich größeren finanziellen Mitteln: Bayern, B04 & Frankfurt. Stuttgart leidet mittlerweile seit Jahren an einer sehr schlechten Chancenverwertung, die in einer Saison in der man nicht mehr ganz an das Vorjahresniveau rankommt nun mal mehrere Plätze Unterschied ausmachen kann. Gegen Bayern, Leverkusen und uns waren sie in keinem Spiel klar unterlegen, während wir vor allem gegen Leverkusen und in Spiel 1 gegen den VFB chancenlos aussahen. Das zeigt doch recht klar, dass die in der Tat absteigende Form eher dem absurd guten Komparativ der Vorsaison zuzuschreiben ist, als dass man beim aktuellen VFB auch nur irgendwo von nicht guter Leistungen sprechen kann.
In Hoffenheim hatte Hoeneß einen Schnitt von 1,42Pkt. während die Hoffenheimer diese Saison bei knapp über 1 Pkt. stehen. Aus meiner Sicht erschließt sich hieraus nicht, wie man in Hoeneß nicht ein klares Upgrade zu unserem aktuellen Trainer sehen kann, der doch eine deutlich schlechtere Bilanz in den letzten Jahren auszuweisen hat und mit einem Schnitt von 1,67 Pkt. beim BVB nun auch nicht gerade nach Traumstart schreit. Ich schließe mich daher den Vorrednern an. Wenn man es wirklich ernst meint mit der dauerhaften Analyse bei denen man jeden Stein umdreht, dann kommt man im Sommer nicht drum herum auch die Trainerposition bestmöglich nachzubesetzen und hier führt kein Weg an Hoeneß vorbei.
Der Punkteschnitt kann kaum als belastende Aussage über einen Trainer herhalten.
Alfred Schreuder hatte in Hoffenheim, vor Hoeness, einen Punkteschnitt, der besser war.
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, da kann man nicht ernsthaft vergangene Punkteschnitte als Maßstab nehmen.
Niko Kovac hat einen knapp schlechteren Punkteschnitt bei den Bayern, wie Ancelotti und Nagelsmann gehabt. Hier kam aber noch keiner auf die Idee die auf eine Stufe zu stellen.
Ebenso gab es in den letzten 10 Jahren keinen Trainer, der bei Monaco einen besseren Punkteschnitt hatte als Kovac.
Das soll weder heißen, daß ich Kovac für den idealen Trainer halte, noch soll es heißen, daß die anderen Trainer schlecht sind.
Das soll einfach nur bedeuten, daß man Kovac mal machen lassen sollte und am Ende auf das Endergebnis schauen muss.
Steht da eine CL Quali, die ich gar nicht als unmöglich erachte, da sich alle Vereine ab Platz 2 nicht wirklich mit Ruhm bekleckern kann man wohl kaum den Kovac vor die Tür setzen.
Außer er legt einen Plan vor, der absolut nicht zukunftsfähig ist. Das muss man aber abwarten.
Natürlich würde ich einen Hoeness vorziehen, aber nicht auf Grundlage irgendwelcher Punkteschnitte, sondern aufgrund der Leistung. Aber auch da bin ich vorsichtig, denn gerade der BVB lässt sich ja gerne davon blenden was in der Vergangenheit, an anderer Stelle gut funktioniert hat.
was aber nicht 1:1 übertragbar ist.
Denn beim BVB kann der Hoeness nicht einfach eine Mannschaft so formen, wie es beim VFB möglich war.
Ich habe schon so viele überragende Trainer bei falschen Vereinen scheitern sehen, daß man schlicht nicht glauben darf, daß der Hoeness hier ankommt und wir tollen Fußball spielen.
Bei Hoeneß stellt sich ja vor allem derzeit auch ein ähnlicher Blues ein wie bei Hoffenheim. Man gewinnt die Spiele einfach nicht, auch wenn man phasenweise guten Fußball spielt. Analog zu Kovacs, dem hier ja wirklich fast ausnahmslose jeder den langfristigen Erfolg abspricht, frage ich mich dann ernsthaft wieso Hoeneß da so viel besser sein soll.
Die Rahmenbedingungen bei Stuttgart waren einfach perfekt. Man hatte eine sehr junge Mannschaft, es gab nach der Relegation nahezu keinen sportlichen Druck und Hoeneß ist eben ein Trainer, der sehr gut mit jungen Spielern arbeiten kann. Das hat er bereits im U-Bereich gezeigt und auch in Hoffenheim hatte er eine sehr junge Truppe. Daher sehe ich überhaupt nicht wieso Hoeneß jetzt auf unserem Pulverfass der Heilsbringer sein soll, vor allem weil wir ja gerade mal seit sechs Spielen, ja genau sechs Spiele, einen neuen Trainer haben, der hier einen Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr bekommen hat. Was hier im Forum abgeht ist wirklich so weit weg von gut und böse und ich hoffe unsere Verantwortlichen sind nicht annähernd so kopflos und schnelllebig wie 95% der User hier.
Diese Saison hinterlässt bei mir auch ein paar Fragezeichen, was Hoeneß angeht. So fand ich beispielweise Stuttgarts Auftritt gegen uns sehr bieder. Da war nichts, was Hoeneß Ansatz für uns interessant gemacht hätte. Ich verstand da auch nicht, wieso Hoeneß da so viel von seinem erfolgreichen Ansatz aufgab.
Dennoch hat Hoeneß eben schon einen Fußball spielen lassen, der ganz klar von seinem taktischen Ansatz geprägt und erfolgreich war. Dabei war das ein Ansatz für ein dominantes Team, dass das Spiel machen muss. Der Fußball passt daher zu einem Topteam. Anders, war es zum Beispiel bei Union, als die in der Liga auftrumpften.
Nun fehlt eben der Nachweis bei Hoeneß über einen längeren Zeitraum und bei verschiedenen Mannschaften. Das ist das Risiko. Andererseits gibt's aber auch keinen Beleg dafür, dass Hoeneß ein One-Hit-Wonder wäre.
Bei Kovacs weiß man recht sicher, dass er uns taktisch nicht auf das Niveau bringen kann, welches andere Trainer erreichen, wie eben Hoeneß letzte Saison in Stuttgart.
Achja, und woher weißt du das so genau? Für solche Aussagen würde ich gerne mal irgendwelche validen Argumente hören. "bei Kovac weiß man ganz sicher, dass so und so" reicht mir ehrlich gesagt überhaupt nicht, weil er statistisch gesehen ein ziemlich guter Trainer ist.
03.03.2025 - 12:30 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
Achja, und woher weißt du das so genau? Für solche Aussagen würde ich gerne mal irgendwelche validen Argumente hören. "bei Kovac weiß man ganz sicher, dass so und so" reicht mir ehrlich gesagt überhaupt nicht, weil er statistisch gesehen ein ziemlich guter Trainer ist.
Zitat von mba123
Diese Saison hinterlässt bei mir auch ein paar Fragezeichen, was Hoeneß angeht. So fand ich beispielweise Stuttgarts Auftritt gegen uns sehr bieder. Da war nichts, was Hoeneß Ansatz für uns interessant gemacht hätte. Ich verstand da auch nicht, wieso Hoeneß da so viel von seinem erfolgreichen Ansatz aufgab.
Dennoch hat Hoeneß eben schon einen Fußball spielen lassen, der ganz klar von seinem taktischen Ansatz geprägt und erfolgreich war. Dabei war das ein Ansatz für ein dominantes Team, dass das Spiel machen muss. Der Fußball passt daher zu einem Topteam. Anders, war es zum Beispiel bei Union, als die in der Liga auftrumpften.
Nun fehlt eben der Nachweis bei Hoeneß über einen längeren Zeitraum und bei verschiedenen Mannschaften. Das ist das Risiko. Andererseits gibt's aber auch keinen Beleg dafür, dass Hoeneß ein One-Hit-Wonder wäre.
Bei Kovacs weiß man recht sicher, dass er uns taktisch nicht auf das Niveau bringen kann, welches andere Trainer erreichen, wie eben Hoeneß letzte Saison in Stuttgart.
Zitat von Coq-au-vin
Bei Hoeneß stellt sich ja vor allem derzeit auch ein ähnlicher Blues ein wie bei Hoffenheim. Man gewinnt die Spiele einfach nicht, auch wenn man phasenweise guten Fußball spielt. Analog zu Kovacs, dem hier ja wirklich fast ausnahmslose jeder den langfristigen Erfolg abspricht, frage ich mich dann ernsthaft wieso Hoeneß da so viel besser sein soll.
Die Rahmenbedingungen bei Stuttgart waren einfach perfekt. Man hatte eine sehr junge Mannschaft, es gab nach der Relegation nahezu keinen sportlichen Druck und Hoeneß ist eben ein Trainer, der sehr gut mit jungen Spielern arbeiten kann. Das hat er bereits im U-Bereich gezeigt und auch in Hoffenheim hatte er eine sehr junge Truppe. Daher sehe ich überhaupt nicht wieso Hoeneß jetzt auf unserem Pulverfass der Heilsbringer sein soll, vor allem weil wir ja gerade mal seit sechs Spielen, ja genau sechs Spiele, einen neuen Trainer haben, der hier einen Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr bekommen hat. Was hier im Forum abgeht ist wirklich so weit weg von gut und böse und ich hoffe unsere Verantwortlichen sind nicht annähernd so kopflos und schnelllebig wie 95% der User hier.
Zitat von MrSimpson
Der Punkteschnitt kann kaum als belastende Aussage über einen Trainer herhalten.
Alfred Schreuder hatte in Hoffenheim, vor Hoeness, einen Punkteschnitt, der besser war.
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, da kann man nicht ernsthaft vergangene Punkteschnitte als Maßstab nehmen.
Niko Kovac hat einen knapp schlechteren Punkteschnitt bei den Bayern, wie Ancelotti und Nagelsmann gehabt. Hier kam aber noch keiner auf die Idee die auf eine Stufe zu stellen.
Ebenso gab es in den letzten 10 Jahren keinen Trainer, der bei Monaco einen besseren Punkteschnitt hatte als Kovac.
Das soll weder heißen, daß ich Kovac für den idealen Trainer halte, noch soll es heißen, daß die anderen Trainer schlecht sind.
Das soll einfach nur bedeuten, daß man Kovac mal machen lassen sollte und am Ende auf das Endergebnis schauen muss.
Steht da eine CL Quali, die ich gar nicht als unmöglich erachte, da sich alle Vereine ab Platz 2 nicht wirklich mit Ruhm bekleckern kann man wohl kaum den Kovac vor die Tür setzen.
Außer er legt einen Plan vor, der absolut nicht zukunftsfähig ist. Das muss man aber abwarten.
Natürlich würde ich einen Hoeness vorziehen, aber nicht auf Grundlage irgendwelcher Punkteschnitte, sondern aufgrund der Leistung. Aber auch da bin ich vorsichtig, denn gerade der BVB lässt sich ja gerne davon blenden was in der Vergangenheit, an anderer Stelle gut funktioniert hat.
was aber nicht 1:1 übertragbar ist.
Denn beim BVB kann der Hoeness nicht einfach eine Mannschaft so formen, wie es beim VFB möglich war.
Ich habe schon so viele überragende Trainer bei falschen Vereinen scheitern sehen, daß man schlicht nicht glauben darf, daß der Hoeness hier ankommt und wir tollen Fußball spielen.
Zitat von Allusion09
Das ist aus meiner Sicht eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Zunächst einmal kämpft Stuttgart nach wie vor mit ganz anderen Mitteln als Leipzig oder wir weswegen ein zu uns ähnliches Abschneiden per sé ein größerer Erfolg ist. Des Weiteren ist Stuttgart von allen Top 6 Teams wohl das Team, das den größten Spieler Aderlass verkraften musste. Der VFB steht nach xP sogar auf Platz 4, lediglich hinter den 3 Vereinen mit deutlich größeren finanziellen Mitteln: Bayern, B04 & Frankfurt. Stuttgart leidet mittlerweile seit Jahren an einer sehr schlechten Chancenverwertung, die in einer Saison in der man nicht mehr ganz an das Vorjahresniveau rankommt nun mal mehrere Plätze Unterschied ausmachen kann. Gegen Bayern, Leverkusen und uns waren sie in keinem Spiel klar unterlegen, während wir vor allem gegen Leverkusen und in Spiel 1 gegen den VFB chancenlos aussahen. Das zeigt doch recht klar, dass die in der Tat absteigende Form eher dem absurd guten Komparativ der Vorsaison zuzuschreiben ist, als dass man beim aktuellen VFB auch nur irgendwo von nicht guter Leistungen sprechen kann.
In Hoffenheim hatte Hoeneß einen Schnitt von 1,42Pkt. während die Hoffenheimer diese Saison bei knapp über 1 Pkt. stehen. Aus meiner Sicht erschließt sich hieraus nicht, wie man in Hoeneß nicht ein klares Upgrade zu unserem aktuellen Trainer sehen kann, der doch eine deutlich schlechtere Bilanz in den letzten Jahren auszuweisen hat und mit einem Schnitt von 1,67 Pkt. beim BVB nun auch nicht gerade nach Traumstart schreit. Ich schließe mich daher den Vorrednern an. Wenn man es wirklich ernst meint mit der dauerhaften Analyse bei denen man jeden Stein umdreht, dann kommt man im Sommer nicht drum herum auch die Trainerposition bestmöglich nachzubesetzen und hier führt kein Weg an Hoeneß vorbei.
Zitat von MrSimpson
Es soll also ein Trainer geholt werden, der mit seiner Mannschaft schönen Fußball spielt, aber genau 1 Punkt mehr hat als der BVB, der eine Katastrophensaison spielt?
Das verstehe wer will, denn die Saison vom VFB und deren Form zeigt eher nach unten, als nach oben.
Kovac lässt jetzt nicht die Sterne vom Himmel spielen, aber das sieht zumindest mal teilweise nach nem Plan aus. Und jetzt kommt der Reflex, daß der Rasen in Nachbars Garten grüner ist. Wenn auch nur etwas.
Der Hoeness hat bisher auch nicht gezeigt, daß er langfristig etwas aufbauen kann. Weder in Hoffenheim, noch in Stuttgart. Landet der VFB am Ende der Saison unter den Top 6 will ich nichts gesagt haben, aber momentan wage ich zu bezweifeln, daß die Gleichung schöner Fußball=erfolgreicher Fußball aufgeht.
Zitat von BVB-Pat
Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Sollte es eine realistische Chance auf eine Verpflichtung von Hoeneß geben, muss das unbedingt gemacht werden, egal, wo wir am Ende mit Kovac landen. Das ist zwar nicht die feine englische Art, aber Kovacs frühere Stationen belegen eindeutig, dass er nicht lang- bzw. nachhaltig für Erfolg sorgen kann, sondern eher kurzzeitig einen positiven Effekt hat. Außerdem scheint Hoeneß eine Ausstiegsklausel zu haben, weswegen auch Leverkusen an ihm dran ist, immerhin scheint Alonso bald weg zu sein. Wenn wir es diesmal wirklich ernst mit dem Umbruch meinen und auch langfristig wieder oben mitspielen wollen, brauchen wir einen guten Trainer, viele Kaderveränderungen und am besten externe Impulse im Management. Ich denke da an Krösche/ Rangnick.
Zitat von mba123
"Ergebnisfußball" ist ein Unwort für mich.
Ergebnisse holt man, wenn man guten Fußball spielt. Aber im Wort "Ergebnisfußball" schwingt für mich immer mit, dass man eben nicht gut spielt. Das hieße, die Ergebnisse werden dann auch irgendwann nicht mehr passen, meiner Meinung nach.
Kovacs Vertragslänge sehe ich auch nicht als großes Hindernis. Wichtig finde ich hier aber, dass wir die neue Saison planen müssen.
Wir scheinen in der Trainerfrage erstmal abwarten zu wollen.
Sofern Kovac nicht bleiben sollte, wäre es gut, frühzeitig an favorisierten Trainerkandidaten dran zu sein. Sonst verpasst man da womöglich die Wunschlösung.
Und die Kaderplanung wird man auch nicht losgelöst vom Trainer machen wollen. Zwar hoffe ich, dass man dem Trainer nicht einfach Wunschtransfers gewährt, aber der Trainer sollte schon sein Feedback geben, ob er mit möglichen Neuzugängen etwas anfangen kann.
Auch bei den Abgängen spielt der Trainer eine Rolle.
Zitat von wololo
Wenn ihr weiter rechnen wollt, ist das der falsche Thread dafür. Hier sollte es um Kovac gehen und was ihn angeht, sehe ich bei weitem nicht so schwarz wie manch anderer hier. Ja, spielerisch mag das noch eher uninspiriert sein, was er bislang angeboten hat, aber die aktuelle Lage erfordert halt Ergebnisfußball. Er hatte bislang zwei Hauptanliegen: Defensive Stabilität und der Mannschaft wieder Selbstvertrauen einflößen. In beiden Bereichen scheint er weitestgehend Erfolg zu haben. Bis auf das Spiel gegen Bochum hatten wir in keinem Spiel einen XG von mehr als 0,7 gegen uns laut Sofascore und in dem Bochumspiel lag es an katastrophalen individuellen Fehlern und die Niederlage gegen Stuttgart würde ich als unglücklich beschreiben, wir waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, haben aber die Chancen nicht genutzt. Und so bizarr Kovacs Aussagen teilweise waren, sie scheinen dem Team geholfen zu haben, weil sie ihnen signalisiert haben, dass er hinter ihnen steht.
Anders als @BVBBC glaube ich nicht, dass die spielerische Entwicklung des Kaders einen großen Stellenwert in unserer aktuellen Situation hat. Es geht um knallharten Ergebnisfußball, solange das Erreichen der CL noch realistisch ist. Und es sind ja "nur" 6 Punkte bis Platz 4 und wir spielen noch gegen den 4ten, 5ten, 6ten, 7ten und 8ten. Bis auf Stuttgart können wir also noch jedem, der zwischen uns und der CL liegt 3 Punkte abnehmen. Ob uns das gelingt, ist fraglich, aber es ist definitiv möglich, denn keiner von denen vor uns ist eine Übermannschaft, allesamt lassen sie regelmäßig Punkte liegen.
Außerdem steht uns wohl ein massiver Kaderumbruch bevor. Es ist gut möglich, dass uns mit Kobel, Can, Süle, Brandt, Özcan, Reyna und Gittens viele Stammspieler und solche, die es gerne wären, nach Ende der Saison verlassen. Die Mannschaft würde dann im kommenden Jahr ein vollkommen anderes Gesicht bekommen. Was lohnt es sich da jetzt eine große spielerische Idee zu entwickeln, die im Sommer, bevor man wirkliche Früchte davon ernten kann, eh wieder überholt sein wird?
Was Kovacs Vertragslänge angeht, ist die vollkommen irrelevant für mich. Im schlimmsten Fall, bekommt er halt 3,5 Mio als Abfindung nach der Saison. Das ist nicht mehr als ein mittleres Spielergehalt bei uns. Darüber lohnt es sich nicht sich aufzuregen. Da würde ich mir eher Sorgen machen, dass wir für Süle keinen Abnehmer finden, er kostet uns das Dreifache.
Wenn ihr weiter rechnen wollt, ist das der falsche Thread dafür. Hier sollte es um Kovac gehen und was ihn angeht, sehe ich bei weitem nicht so schwarz wie manch anderer hier. Ja, spielerisch mag das noch eher uninspiriert sein, was er bislang angeboten hat, aber die aktuelle Lage erfordert halt Ergebnisfußball. Er hatte bislang zwei Hauptanliegen: Defensive Stabilität und der Mannschaft wieder Selbstvertrauen einflößen. In beiden Bereichen scheint er weitestgehend Erfolg zu haben. Bis auf das Spiel gegen Bochum hatten wir in keinem Spiel einen XG von mehr als 0,7 gegen uns laut Sofascore und in dem Bochumspiel lag es an katastrophalen individuellen Fehlern und die Niederlage gegen Stuttgart würde ich als unglücklich beschreiben, wir waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, haben aber die Chancen nicht genutzt. Und so bizarr Kovacs Aussagen teilweise waren, sie scheinen dem Team geholfen zu haben, weil sie ihnen signalisiert haben, dass er hinter ihnen steht.
Anders als @BVBBC glaube ich nicht, dass die spielerische Entwicklung des Kaders einen großen Stellenwert in unserer aktuellen Situation hat. Es geht um knallharten Ergebnisfußball, solange das Erreichen der CL noch realistisch ist. Und es sind ja "nur" 6 Punkte bis Platz 4 und wir spielen noch gegen den 4ten, 5ten, 6ten, 7ten und 8ten. Bis auf Stuttgart können wir also noch jedem, der zwischen uns und der CL liegt 3 Punkte abnehmen. Ob uns das gelingt, ist fraglich, aber es ist definitiv möglich, denn keiner von denen vor uns ist eine Übermannschaft, allesamt lassen sie regelmäßig Punkte liegen.
Außerdem steht uns wohl ein massiver Kaderumbruch bevor. Es ist gut möglich, dass uns mit Kobel, Can, Süle, Brandt, Özcan, Reyna und Gittens viele Stammspieler und solche, die es gerne wären, nach Ende der Saison verlassen. Die Mannschaft würde dann im kommenden Jahr ein vollkommen anderes Gesicht bekommen. Was lohnt es sich da jetzt eine große spielerische Idee zu entwickeln, die im Sommer, bevor man wirkliche Früchte davon ernten kann, eh wieder überholt sein wird?
Was Kovacs Vertragslänge angeht, ist die vollkommen irrelevant für mich. Im schlimmsten Fall, bekommt er halt 3,5 Mio als Abfindung nach der Saison. Das ist nicht mehr als ein mittleres Spielergehalt bei uns. Darüber lohnt es sich nicht sich aufzuregen. Da würde ich mir eher Sorgen machen, dass wir für Süle keinen Abnehmer finden, er kostet uns das Dreifache.
"Ergebnisfußball" ist ein Unwort für mich.
Ergebnisse holt man, wenn man guten Fußball spielt. Aber im Wort "Ergebnisfußball" schwingt für mich immer mit, dass man eben nicht gut spielt. Das hieße, die Ergebnisse werden dann auch irgendwann nicht mehr passen, meiner Meinung nach.
Kovacs Vertragslänge sehe ich auch nicht als großes Hindernis. Wichtig finde ich hier aber, dass wir die neue Saison planen müssen.
Wir scheinen in der Trainerfrage erstmal abwarten zu wollen.
Sofern Kovac nicht bleiben sollte, wäre es gut, frühzeitig an favorisierten Trainerkandidaten dran zu sein. Sonst verpasst man da womöglich die Wunschlösung.
Und die Kaderplanung wird man auch nicht losgelöst vom Trainer machen wollen. Zwar hoffe ich, dass man dem Trainer nicht einfach Wunschtransfers gewährt, aber der Trainer sollte schon sein Feedback geben, ob er mit möglichen Neuzugängen etwas anfangen kann.
Auch bei den Abgängen spielt der Trainer eine Rolle.
Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Sollte es eine realistische Chance auf eine Verpflichtung von Hoeneß geben, muss das unbedingt gemacht werden, egal, wo wir am Ende mit Kovac landen. Das ist zwar nicht die feine englische Art, aber Kovacs frühere Stationen belegen eindeutig, dass er nicht lang- bzw. nachhaltig für Erfolg sorgen kann, sondern eher kurzzeitig einen positiven Effekt hat. Außerdem scheint Hoeneß eine Ausstiegsklausel zu haben, weswegen auch Leverkusen an ihm dran ist, immerhin scheint Alonso bald weg zu sein. Wenn wir es diesmal wirklich ernst mit dem Umbruch meinen und auch langfristig wieder oben mitspielen wollen, brauchen wir einen guten Trainer, viele Kaderveränderungen und am besten externe Impulse im Management. Ich denke da an Krösche/ Rangnick.
Es soll also ein Trainer geholt werden, der mit seiner Mannschaft schönen Fußball spielt, aber genau 1 Punkt mehr hat als der BVB, der eine Katastrophensaison spielt?
Das verstehe wer will, denn die Saison vom VFB und deren Form zeigt eher nach unten, als nach oben.
Kovac lässt jetzt nicht die Sterne vom Himmel spielen, aber das sieht zumindest mal teilweise nach nem Plan aus. Und jetzt kommt der Reflex, daß der Rasen in Nachbars Garten grüner ist. Wenn auch nur etwas.
Der Hoeness hat bisher auch nicht gezeigt, daß er langfristig etwas aufbauen kann. Weder in Hoffenheim, noch in Stuttgart. Landet der VFB am Ende der Saison unter den Top 6 will ich nichts gesagt haben, aber momentan wage ich zu bezweifeln, daß die Gleichung schöner Fußball=erfolgreicher Fußball aufgeht.
Das ist aus meiner Sicht eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Zunächst einmal kämpft Stuttgart nach wie vor mit ganz anderen Mitteln als Leipzig oder wir weswegen ein zu uns ähnliches Abschneiden per sé ein größerer Erfolg ist. Des Weiteren ist Stuttgart von allen Top 6 Teams wohl das Team, das den größten Spieler Aderlass verkraften musste. Der VFB steht nach xP sogar auf Platz 4, lediglich hinter den 3 Vereinen mit deutlich größeren finanziellen Mitteln: Bayern, B04 & Frankfurt. Stuttgart leidet mittlerweile seit Jahren an einer sehr schlechten Chancenverwertung, die in einer Saison in der man nicht mehr ganz an das Vorjahresniveau rankommt nun mal mehrere Plätze Unterschied ausmachen kann. Gegen Bayern, Leverkusen und uns waren sie in keinem Spiel klar unterlegen, während wir vor allem gegen Leverkusen und in Spiel 1 gegen den VFB chancenlos aussahen. Das zeigt doch recht klar, dass die in der Tat absteigende Form eher dem absurd guten Komparativ der Vorsaison zuzuschreiben ist, als dass man beim aktuellen VFB auch nur irgendwo von nicht guter Leistungen sprechen kann.
In Hoffenheim hatte Hoeneß einen Schnitt von 1,42Pkt. während die Hoffenheimer diese Saison bei knapp über 1 Pkt. stehen. Aus meiner Sicht erschließt sich hieraus nicht, wie man in Hoeneß nicht ein klares Upgrade zu unserem aktuellen Trainer sehen kann, der doch eine deutlich schlechtere Bilanz in den letzten Jahren auszuweisen hat und mit einem Schnitt von 1,67 Pkt. beim BVB nun auch nicht gerade nach Traumstart schreit. Ich schließe mich daher den Vorrednern an. Wenn man es wirklich ernst meint mit der dauerhaften Analyse bei denen man jeden Stein umdreht, dann kommt man im Sommer nicht drum herum auch die Trainerposition bestmöglich nachzubesetzen und hier führt kein Weg an Hoeneß vorbei.
Der Punkteschnitt kann kaum als belastende Aussage über einen Trainer herhalten.
Alfred Schreuder hatte in Hoffenheim, vor Hoeness, einen Punkteschnitt, der besser war.
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, da kann man nicht ernsthaft vergangene Punkteschnitte als Maßstab nehmen.
Niko Kovac hat einen knapp schlechteren Punkteschnitt bei den Bayern, wie Ancelotti und Nagelsmann gehabt. Hier kam aber noch keiner auf die Idee die auf eine Stufe zu stellen.
Ebenso gab es in den letzten 10 Jahren keinen Trainer, der bei Monaco einen besseren Punkteschnitt hatte als Kovac.
Das soll weder heißen, daß ich Kovac für den idealen Trainer halte, noch soll es heißen, daß die anderen Trainer schlecht sind.
Das soll einfach nur bedeuten, daß man Kovac mal machen lassen sollte und am Ende auf das Endergebnis schauen muss.
Steht da eine CL Quali, die ich gar nicht als unmöglich erachte, da sich alle Vereine ab Platz 2 nicht wirklich mit Ruhm bekleckern kann man wohl kaum den Kovac vor die Tür setzen.
Außer er legt einen Plan vor, der absolut nicht zukunftsfähig ist. Das muss man aber abwarten.
Natürlich würde ich einen Hoeness vorziehen, aber nicht auf Grundlage irgendwelcher Punkteschnitte, sondern aufgrund der Leistung. Aber auch da bin ich vorsichtig, denn gerade der BVB lässt sich ja gerne davon blenden was in der Vergangenheit, an anderer Stelle gut funktioniert hat.
was aber nicht 1:1 übertragbar ist.
Denn beim BVB kann der Hoeness nicht einfach eine Mannschaft so formen, wie es beim VFB möglich war.
Ich habe schon so viele überragende Trainer bei falschen Vereinen scheitern sehen, daß man schlicht nicht glauben darf, daß der Hoeness hier ankommt und wir tollen Fußball spielen.
Bei Hoeneß stellt sich ja vor allem derzeit auch ein ähnlicher Blues ein wie bei Hoffenheim. Man gewinnt die Spiele einfach nicht, auch wenn man phasenweise guten Fußball spielt. Analog zu Kovacs, dem hier ja wirklich fast ausnahmslose jeder den langfristigen Erfolg abspricht, frage ich mich dann ernsthaft wieso Hoeneß da so viel besser sein soll.
Die Rahmenbedingungen bei Stuttgart waren einfach perfekt. Man hatte eine sehr junge Mannschaft, es gab nach der Relegation nahezu keinen sportlichen Druck und Hoeneß ist eben ein Trainer, der sehr gut mit jungen Spielern arbeiten kann. Das hat er bereits im U-Bereich gezeigt und auch in Hoffenheim hatte er eine sehr junge Truppe. Daher sehe ich überhaupt nicht wieso Hoeneß jetzt auf unserem Pulverfass der Heilsbringer sein soll, vor allem weil wir ja gerade mal seit sechs Spielen, ja genau sechs Spiele, einen neuen Trainer haben, der hier einen Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr bekommen hat. Was hier im Forum abgeht ist wirklich so weit weg von gut und böse und ich hoffe unsere Verantwortlichen sind nicht annähernd so kopflos und schnelllebig wie 95% der User hier.
Diese Saison hinterlässt bei mir auch ein paar Fragezeichen, was Hoeneß angeht. So fand ich beispielweise Stuttgarts Auftritt gegen uns sehr bieder. Da war nichts, was Hoeneß Ansatz für uns interessant gemacht hätte. Ich verstand da auch nicht, wieso Hoeneß da so viel von seinem erfolgreichen Ansatz aufgab.
Dennoch hat Hoeneß eben schon einen Fußball spielen lassen, der ganz klar von seinem taktischen Ansatz geprägt und erfolgreich war. Dabei war das ein Ansatz für ein dominantes Team, dass das Spiel machen muss. Der Fußball passt daher zu einem Topteam. Anders, war es zum Beispiel bei Union, als die in der Liga auftrumpften.
Nun fehlt eben der Nachweis bei Hoeneß über einen längeren Zeitraum und bei verschiedenen Mannschaften. Das ist das Risiko. Andererseits gibt's aber auch keinen Beleg dafür, dass Hoeneß ein One-Hit-Wonder wäre.
Bei Kovacs weiß man recht sicher, dass er uns taktisch nicht auf das Niveau bringen kann, welches andere Trainer erreichen, wie eben Hoeneß letzte Saison in Stuttgart.
Achja, und woher weißt du das so genau? Für solche Aussagen würde ich gerne mal irgendwelche validen Argumente hören. "bei Kovac weiß man ganz sicher, dass so und so" reicht mir ehrlich gesagt überhaupt nicht, weil er statistisch gesehen ein ziemlich guter Trainer ist.
Es gibt viele Taktik-Analysen zu den Trainern.
Ich wüsste nicht, dass da jemand zu einem anderen Schluss käme und es klingt für mich nachvollziehbar. Aber okay, einiges werde ich nicht gelesen haben. Also, wenn du irgendwelche Punkte hast, um das zu widerlegen, bitte her damit.
Nach allem, was ich bisher gehört und selber gesehen habe, würde ich von "recht sicher" (und nicht "ganz sicher" wie du unterstellst) schreiben, dass Kovac eben nicht dieses taktische Top Niveau erreichen kann. Eigentlich halte ich das nicht für einen offenen Diskussionspunkt. Aber wenn du ein Argument hast, dass ich falsch liege, bitte gerne.
03.03.2025 - 16:36 Uhr
Für mich sind in den letzten beiden Spielen schon Verbesserungen zu sehen. Gegen Union und in der zweiten Halbzeit bei St.Pauli haben wir doch viel aggressiver gegen den Ball gearbeitet und den Gegner bekämpft, Zweikämpfe gesucht und gefunden. Zudem standen wir Defensiv kompakter und boten so viel weniger Räume für den Gegner. Beier gefiel mir hier sehr gut, er hat gekämpft und ist sehr weite Wege gegangen. Die 1 Halbzeit gegen Pauli habe ich allerdings nicht gesehen und da soll es ja wohl nicht so gut ausgesehen haben.
Das sollte aber Standard sein, besonders bei einer Mannschaft die CL Ansprüche hat. Daher erwarte ich diesen Einsatz über 90 Minuten, was in der Vergangenheit aber sehr selten der Fall war.
Spielerisch ist weiterhin noch vieles im Argen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Das sollte aber Standard sein, besonders bei einer Mannschaft die CL Ansprüche hat. Daher erwarte ich diesen Einsatz über 90 Minuten, was in der Vergangenheit aber sehr selten der Fall war.
Spielerisch ist weiterhin noch vieles im Argen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
03.03.2025 - 17:26 Uhr
Zitat von Aschenplatz
Für mich sind in den letzten beiden Spielen schon Verbesserungen zu sehen. Gegen Union und in der zweiten Halbzeit bei St.Pauli haben wir doch viel aggressiver gegen den Ball gearbeitet und den Gegner bekämpft, Zweikämpfe gesucht und gefunden. Zudem standen wir Defensiv kompakter und boten so viel weniger Räume für den Gegner. Beier gefiel mir hier sehr gut, er hat gekämpft und ist sehr weite Wege gegangen. Die 1 Halbzeit gegen Pauli habe ich allerdings nicht gesehen und da soll es ja wohl nicht so gut ausgesehen haben.
Das sollte aber Standard sein, besonders bei einer Mannschaft die CL Ansprüche hat. Daher erwarte ich diesen Einsatz über 90 Minuten, was in der Vergangenheit aber sehr selten der Fall war.
Spielerisch ist weiterhin noch vieles im Argen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Für mich sind in den letzten beiden Spielen schon Verbesserungen zu sehen. Gegen Union und in der zweiten Halbzeit bei St.Pauli haben wir doch viel aggressiver gegen den Ball gearbeitet und den Gegner bekämpft, Zweikämpfe gesucht und gefunden. Zudem standen wir Defensiv kompakter und boten so viel weniger Räume für den Gegner. Beier gefiel mir hier sehr gut, er hat gekämpft und ist sehr weite Wege gegangen. Die 1 Halbzeit gegen Pauli habe ich allerdings nicht gesehen und da soll es ja wohl nicht so gut ausgesehen haben.
Das sollte aber Standard sein, besonders bei einer Mannschaft die CL Ansprüche hat. Daher erwarte ich diesen Einsatz über 90 Minuten, was in der Vergangenheit aber sehr selten der Fall war.
Spielerisch ist weiterhin noch vieles im Argen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Die Frage ist kann diese Mannschaft das aktuell über 90 Minuten überhaupt abrufen. Es gab letzte Woche, vom Trainer angeordnet einen Fitness und Laktattest, völlig ungewöhnlich das in einer laufenden Saison zu machen, so etwas wird zum Trainings Beginn vor einer Saison gemacht. Kovacs zweifelt anscheinend an der Fitness der Mannschaft. Vermeldet hat dies die Ruhrnachrichten letzte Woche bei einem Video auf YouTube.
03.03.2025 - 18:24 Uhr
Zitat von Lotze62
Die Frage ist kann diese Mannschaft das aktuell über 90 Minuten überhaupt abrufen. Es gab letzte Woche, vom Trainer angeordnet einen Fitness und Laktattest, völlig ungewöhnlich das in einer laufenden Saison zu machen, so etwas wird zum Trainings Beginn vor einer Saison gemacht. Kovacs zweifelt anscheinend an der Fitness der Mannschaft. Vermeldet hat dies die Ruhrnachrichten letzte Woche bei einem Video auf YouTube.
Zitat von Aschenplatz
Für mich sind in den letzten beiden Spielen schon Verbesserungen zu sehen. Gegen Union und in der zweiten Halbzeit bei St.Pauli haben wir doch viel aggressiver gegen den Ball gearbeitet und den Gegner bekämpft, Zweikämpfe gesucht und gefunden. Zudem standen wir Defensiv kompakter und boten so viel weniger Räume für den Gegner. Beier gefiel mir hier sehr gut, er hat gekämpft und ist sehr weite Wege gegangen. Die 1 Halbzeit gegen Pauli habe ich allerdings nicht gesehen und da soll es ja wohl nicht so gut ausgesehen haben.
Das sollte aber Standard sein, besonders bei einer Mannschaft die CL Ansprüche hat. Daher erwarte ich diesen Einsatz über 90 Minuten, was in der Vergangenheit aber sehr selten der Fall war.
Spielerisch ist weiterhin noch vieles im Argen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Für mich sind in den letzten beiden Spielen schon Verbesserungen zu sehen. Gegen Union und in der zweiten Halbzeit bei St.Pauli haben wir doch viel aggressiver gegen den Ball gearbeitet und den Gegner bekämpft, Zweikämpfe gesucht und gefunden. Zudem standen wir Defensiv kompakter und boten so viel weniger Räume für den Gegner. Beier gefiel mir hier sehr gut, er hat gekämpft und ist sehr weite Wege gegangen. Die 1 Halbzeit gegen Pauli habe ich allerdings nicht gesehen und da soll es ja wohl nicht so gut ausgesehen haben.
Das sollte aber Standard sein, besonders bei einer Mannschaft die CL Ansprüche hat. Daher erwarte ich diesen Einsatz über 90 Minuten, was in der Vergangenheit aber sehr selten der Fall war.
Spielerisch ist weiterhin noch vieles im Argen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Die Frage ist kann diese Mannschaft das aktuell über 90 Minuten überhaupt abrufen. Es gab letzte Woche, vom Trainer angeordnet einen Fitness und Laktattest, völlig ungewöhnlich das in einer laufenden Saison zu machen, so etwas wird zum Trainings Beginn vor einer Saison gemacht. Kovacs zweifelt anscheinend an der Fitness der Mannschaft. Vermeldet hat dies die Ruhrnachrichten letzte Woche bei einem Video auf YouTube.
Die Fitness einer Mannschaft zu bemängeln gehört aber auch zum 1x1 des Trainerjobs wenn man irgendwo übernimmt. So kauft man sich selbst einfach ein bisschen mehr Zeit ein.
03.03.2025 - 22:05 Uhr
Zitat von mba123
Es gibt viele Taktik-Analysen zu den Trainern.
Ich wüsste nicht, dass da jemand zu einem anderen Schluss käme und es klingt für mich nachvollziehbar. Aber okay, einiges werde ich nicht gelesen haben. Also, wenn du irgendwelche Punkte hast, um das zu widerlegen, bitte her damit.
Nach allem, was ich bisher gehört und selber gesehen habe, würde ich von "recht sicher" (und nicht "ganz sicher" wie du unterstellst) schreiben, dass Kovac eben nicht dieses taktische Top Niveau erreichen kann. Eigentlich halte ich das nicht für einen offenen Diskussionspunkt. Aber wenn du ein Argument hast, dass ich falsch liege, bitte gerne.
Zitat von Coq-au-vin
Achja, und woher weißt du das so genau? Für solche Aussagen würde ich gerne mal irgendwelche validen Argumente hören. "bei Kovac weiß man ganz sicher, dass so und so" reicht mir ehrlich gesagt überhaupt nicht, weil er statistisch gesehen ein ziemlich guter Trainer ist.
Zitat von mba123
Diese Saison hinterlässt bei mir auch ein paar Fragezeichen, was Hoeneß angeht. So fand ich beispielweise Stuttgarts Auftritt gegen uns sehr bieder. Da war nichts, was Hoeneß Ansatz für uns interessant gemacht hätte. Ich verstand da auch nicht, wieso Hoeneß da so viel von seinem erfolgreichen Ansatz aufgab.
Dennoch hat Hoeneß eben schon einen Fußball spielen lassen, der ganz klar von seinem taktischen Ansatz geprägt und erfolgreich war. Dabei war das ein Ansatz für ein dominantes Team, dass das Spiel machen muss. Der Fußball passt daher zu einem Topteam. Anders, war es zum Beispiel bei Union, als die in der Liga auftrumpften.
Nun fehlt eben der Nachweis bei Hoeneß über einen längeren Zeitraum und bei verschiedenen Mannschaften. Das ist das Risiko. Andererseits gibt's aber auch keinen Beleg dafür, dass Hoeneß ein One-Hit-Wonder wäre.
Bei Kovacs weiß man recht sicher, dass er uns taktisch nicht auf das Niveau bringen kann, welches andere Trainer erreichen, wie eben Hoeneß letzte Saison in Stuttgart.
Zitat von Coq-au-vin
Bei Hoeneß stellt sich ja vor allem derzeit auch ein ähnlicher Blues ein wie bei Hoffenheim. Man gewinnt die Spiele einfach nicht, auch wenn man phasenweise guten Fußball spielt. Analog zu Kovacs, dem hier ja wirklich fast ausnahmslose jeder den langfristigen Erfolg abspricht, frage ich mich dann ernsthaft wieso Hoeneß da so viel besser sein soll.
Die Rahmenbedingungen bei Stuttgart waren einfach perfekt. Man hatte eine sehr junge Mannschaft, es gab nach der Relegation nahezu keinen sportlichen Druck und Hoeneß ist eben ein Trainer, der sehr gut mit jungen Spielern arbeiten kann. Das hat er bereits im U-Bereich gezeigt und auch in Hoffenheim hatte er eine sehr junge Truppe. Daher sehe ich überhaupt nicht wieso Hoeneß jetzt auf unserem Pulverfass der Heilsbringer sein soll, vor allem weil wir ja gerade mal seit sechs Spielen, ja genau sechs Spiele, einen neuen Trainer haben, der hier einen Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr bekommen hat. Was hier im Forum abgeht ist wirklich so weit weg von gut und böse und ich hoffe unsere Verantwortlichen sind nicht annähernd so kopflos und schnelllebig wie 95% der User hier.
Zitat von MrSimpson
Der Punkteschnitt kann kaum als belastende Aussage über einen Trainer herhalten.
Alfred Schreuder hatte in Hoffenheim, vor Hoeness, einen Punkteschnitt, der besser war.
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, da kann man nicht ernsthaft vergangene Punkteschnitte als Maßstab nehmen.
Niko Kovac hat einen knapp schlechteren Punkteschnitt bei den Bayern, wie Ancelotti und Nagelsmann gehabt. Hier kam aber noch keiner auf die Idee die auf eine Stufe zu stellen.
Ebenso gab es in den letzten 10 Jahren keinen Trainer, der bei Monaco einen besseren Punkteschnitt hatte als Kovac.
Das soll weder heißen, daß ich Kovac für den idealen Trainer halte, noch soll es heißen, daß die anderen Trainer schlecht sind.
Das soll einfach nur bedeuten, daß man Kovac mal machen lassen sollte und am Ende auf das Endergebnis schauen muss.
Steht da eine CL Quali, die ich gar nicht als unmöglich erachte, da sich alle Vereine ab Platz 2 nicht wirklich mit Ruhm bekleckern kann man wohl kaum den Kovac vor die Tür setzen.
Außer er legt einen Plan vor, der absolut nicht zukunftsfähig ist. Das muss man aber abwarten.
Natürlich würde ich einen Hoeness vorziehen, aber nicht auf Grundlage irgendwelcher Punkteschnitte, sondern aufgrund der Leistung. Aber auch da bin ich vorsichtig, denn gerade der BVB lässt sich ja gerne davon blenden was in der Vergangenheit, an anderer Stelle gut funktioniert hat.
was aber nicht 1:1 übertragbar ist.
Denn beim BVB kann der Hoeness nicht einfach eine Mannschaft so formen, wie es beim VFB möglich war.
Ich habe schon so viele überragende Trainer bei falschen Vereinen scheitern sehen, daß man schlicht nicht glauben darf, daß der Hoeness hier ankommt und wir tollen Fußball spielen.
Zitat von Allusion09
Das ist aus meiner Sicht eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Zunächst einmal kämpft Stuttgart nach wie vor mit ganz anderen Mitteln als Leipzig oder wir weswegen ein zu uns ähnliches Abschneiden per sé ein größerer Erfolg ist. Des Weiteren ist Stuttgart von allen Top 6 Teams wohl das Team, das den größten Spieler Aderlass verkraften musste. Der VFB steht nach xP sogar auf Platz 4, lediglich hinter den 3 Vereinen mit deutlich größeren finanziellen Mitteln: Bayern, B04 & Frankfurt. Stuttgart leidet mittlerweile seit Jahren an einer sehr schlechten Chancenverwertung, die in einer Saison in der man nicht mehr ganz an das Vorjahresniveau rankommt nun mal mehrere Plätze Unterschied ausmachen kann. Gegen Bayern, Leverkusen und uns waren sie in keinem Spiel klar unterlegen, während wir vor allem gegen Leverkusen und in Spiel 1 gegen den VFB chancenlos aussahen. Das zeigt doch recht klar, dass die in der Tat absteigende Form eher dem absurd guten Komparativ der Vorsaison zuzuschreiben ist, als dass man beim aktuellen VFB auch nur irgendwo von nicht guter Leistungen sprechen kann.
In Hoffenheim hatte Hoeneß einen Schnitt von 1,42Pkt. während die Hoffenheimer diese Saison bei knapp über 1 Pkt. stehen. Aus meiner Sicht erschließt sich hieraus nicht, wie man in Hoeneß nicht ein klares Upgrade zu unserem aktuellen Trainer sehen kann, der doch eine deutlich schlechtere Bilanz in den letzten Jahren auszuweisen hat und mit einem Schnitt von 1,67 Pkt. beim BVB nun auch nicht gerade nach Traumstart schreit. Ich schließe mich daher den Vorrednern an. Wenn man es wirklich ernst meint mit der dauerhaften Analyse bei denen man jeden Stein umdreht, dann kommt man im Sommer nicht drum herum auch die Trainerposition bestmöglich nachzubesetzen und hier führt kein Weg an Hoeneß vorbei.
Zitat von MrSimpson
Es soll also ein Trainer geholt werden, der mit seiner Mannschaft schönen Fußball spielt, aber genau 1 Punkt mehr hat als der BVB, der eine Katastrophensaison spielt?
Das verstehe wer will, denn die Saison vom VFB und deren Form zeigt eher nach unten, als nach oben.
Kovac lässt jetzt nicht die Sterne vom Himmel spielen, aber das sieht zumindest mal teilweise nach nem Plan aus. Und jetzt kommt der Reflex, daß der Rasen in Nachbars Garten grüner ist. Wenn auch nur etwas.
Der Hoeness hat bisher auch nicht gezeigt, daß er langfristig etwas aufbauen kann. Weder in Hoffenheim, noch in Stuttgart. Landet der VFB am Ende der Saison unter den Top 6 will ich nichts gesagt haben, aber momentan wage ich zu bezweifeln, daß die Gleichung schöner Fußball=erfolgreicher Fußball aufgeht.
Zitat von BVB-Pat
Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Sollte es eine realistische Chance auf eine Verpflichtung von Hoeneß geben, muss das unbedingt gemacht werden, egal, wo wir am Ende mit Kovac landen. Das ist zwar nicht die feine englische Art, aber Kovacs frühere Stationen belegen eindeutig, dass er nicht lang- bzw. nachhaltig für Erfolg sorgen kann, sondern eher kurzzeitig einen positiven Effekt hat. Außerdem scheint Hoeneß eine Ausstiegsklausel zu haben, weswegen auch Leverkusen an ihm dran ist, immerhin scheint Alonso bald weg zu sein. Wenn wir es diesmal wirklich ernst mit dem Umbruch meinen und auch langfristig wieder oben mitspielen wollen, brauchen wir einen guten Trainer, viele Kaderveränderungen und am besten externe Impulse im Management. Ich denke da an Krösche/ Rangnick.
Zitat von mba123
"Ergebnisfußball" ist ein Unwort für mich.
Ergebnisse holt man, wenn man guten Fußball spielt. Aber im Wort "Ergebnisfußball" schwingt für mich immer mit, dass man eben nicht gut spielt. Das hieße, die Ergebnisse werden dann auch irgendwann nicht mehr passen, meiner Meinung nach.
Kovacs Vertragslänge sehe ich auch nicht als großes Hindernis. Wichtig finde ich hier aber, dass wir die neue Saison planen müssen.
Wir scheinen in der Trainerfrage erstmal abwarten zu wollen.
Sofern Kovac nicht bleiben sollte, wäre es gut, frühzeitig an favorisierten Trainerkandidaten dran zu sein. Sonst verpasst man da womöglich die Wunschlösung.
Und die Kaderplanung wird man auch nicht losgelöst vom Trainer machen wollen. Zwar hoffe ich, dass man dem Trainer nicht einfach Wunschtransfers gewährt, aber der Trainer sollte schon sein Feedback geben, ob er mit möglichen Neuzugängen etwas anfangen kann.
Auch bei den Abgängen spielt der Trainer eine Rolle.
Zitat von wololo
Wenn ihr weiter rechnen wollt, ist das der falsche Thread dafür. Hier sollte es um Kovac gehen und was ihn angeht, sehe ich bei weitem nicht so schwarz wie manch anderer hier. Ja, spielerisch mag das noch eher uninspiriert sein, was er bislang angeboten hat, aber die aktuelle Lage erfordert halt Ergebnisfußball. Er hatte bislang zwei Hauptanliegen: Defensive Stabilität und der Mannschaft wieder Selbstvertrauen einflößen. In beiden Bereichen scheint er weitestgehend Erfolg zu haben. Bis auf das Spiel gegen Bochum hatten wir in keinem Spiel einen XG von mehr als 0,7 gegen uns laut Sofascore und in dem Bochumspiel lag es an katastrophalen individuellen Fehlern und die Niederlage gegen Stuttgart würde ich als unglücklich beschreiben, wir waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, haben aber die Chancen nicht genutzt. Und so bizarr Kovacs Aussagen teilweise waren, sie scheinen dem Team geholfen zu haben, weil sie ihnen signalisiert haben, dass er hinter ihnen steht.
Anders als @BVBBC glaube ich nicht, dass die spielerische Entwicklung des Kaders einen großen Stellenwert in unserer aktuellen Situation hat. Es geht um knallharten Ergebnisfußball, solange das Erreichen der CL noch realistisch ist. Und es sind ja "nur" 6 Punkte bis Platz 4 und wir spielen noch gegen den 4ten, 5ten, 6ten, 7ten und 8ten. Bis auf Stuttgart können wir also noch jedem, der zwischen uns und der CL liegt 3 Punkte abnehmen. Ob uns das gelingt, ist fraglich, aber es ist definitiv möglich, denn keiner von denen vor uns ist eine Übermannschaft, allesamt lassen sie regelmäßig Punkte liegen.
Außerdem steht uns wohl ein massiver Kaderumbruch bevor. Es ist gut möglich, dass uns mit Kobel, Can, Süle, Brandt, Özcan, Reyna und Gittens viele Stammspieler und solche, die es gerne wären, nach Ende der Saison verlassen. Die Mannschaft würde dann im kommenden Jahr ein vollkommen anderes Gesicht bekommen. Was lohnt es sich da jetzt eine große spielerische Idee zu entwickeln, die im Sommer, bevor man wirkliche Früchte davon ernten kann, eh wieder überholt sein wird?
Was Kovacs Vertragslänge angeht, ist die vollkommen irrelevant für mich. Im schlimmsten Fall, bekommt er halt 3,5 Mio als Abfindung nach der Saison. Das ist nicht mehr als ein mittleres Spielergehalt bei uns. Darüber lohnt es sich nicht sich aufzuregen. Da würde ich mir eher Sorgen machen, dass wir für Süle keinen Abnehmer finden, er kostet uns das Dreifache.
Wenn ihr weiter rechnen wollt, ist das der falsche Thread dafür. Hier sollte es um Kovac gehen und was ihn angeht, sehe ich bei weitem nicht so schwarz wie manch anderer hier. Ja, spielerisch mag das noch eher uninspiriert sein, was er bislang angeboten hat, aber die aktuelle Lage erfordert halt Ergebnisfußball. Er hatte bislang zwei Hauptanliegen: Defensive Stabilität und der Mannschaft wieder Selbstvertrauen einflößen. In beiden Bereichen scheint er weitestgehend Erfolg zu haben. Bis auf das Spiel gegen Bochum hatten wir in keinem Spiel einen XG von mehr als 0,7 gegen uns laut Sofascore und in dem Bochumspiel lag es an katastrophalen individuellen Fehlern und die Niederlage gegen Stuttgart würde ich als unglücklich beschreiben, wir waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, haben aber die Chancen nicht genutzt. Und so bizarr Kovacs Aussagen teilweise waren, sie scheinen dem Team geholfen zu haben, weil sie ihnen signalisiert haben, dass er hinter ihnen steht.
Anders als @BVBBC glaube ich nicht, dass die spielerische Entwicklung des Kaders einen großen Stellenwert in unserer aktuellen Situation hat. Es geht um knallharten Ergebnisfußball, solange das Erreichen der CL noch realistisch ist. Und es sind ja "nur" 6 Punkte bis Platz 4 und wir spielen noch gegen den 4ten, 5ten, 6ten, 7ten und 8ten. Bis auf Stuttgart können wir also noch jedem, der zwischen uns und der CL liegt 3 Punkte abnehmen. Ob uns das gelingt, ist fraglich, aber es ist definitiv möglich, denn keiner von denen vor uns ist eine Übermannschaft, allesamt lassen sie regelmäßig Punkte liegen.
Außerdem steht uns wohl ein massiver Kaderumbruch bevor. Es ist gut möglich, dass uns mit Kobel, Can, Süle, Brandt, Özcan, Reyna und Gittens viele Stammspieler und solche, die es gerne wären, nach Ende der Saison verlassen. Die Mannschaft würde dann im kommenden Jahr ein vollkommen anderes Gesicht bekommen. Was lohnt es sich da jetzt eine große spielerische Idee zu entwickeln, die im Sommer, bevor man wirkliche Früchte davon ernten kann, eh wieder überholt sein wird?
Was Kovacs Vertragslänge angeht, ist die vollkommen irrelevant für mich. Im schlimmsten Fall, bekommt er halt 3,5 Mio als Abfindung nach der Saison. Das ist nicht mehr als ein mittleres Spielergehalt bei uns. Darüber lohnt es sich nicht sich aufzuregen. Da würde ich mir eher Sorgen machen, dass wir für Süle keinen Abnehmer finden, er kostet uns das Dreifache.
"Ergebnisfußball" ist ein Unwort für mich.
Ergebnisse holt man, wenn man guten Fußball spielt. Aber im Wort "Ergebnisfußball" schwingt für mich immer mit, dass man eben nicht gut spielt. Das hieße, die Ergebnisse werden dann auch irgendwann nicht mehr passen, meiner Meinung nach.
Kovacs Vertragslänge sehe ich auch nicht als großes Hindernis. Wichtig finde ich hier aber, dass wir die neue Saison planen müssen.
Wir scheinen in der Trainerfrage erstmal abwarten zu wollen.
Sofern Kovac nicht bleiben sollte, wäre es gut, frühzeitig an favorisierten Trainerkandidaten dran zu sein. Sonst verpasst man da womöglich die Wunschlösung.
Und die Kaderplanung wird man auch nicht losgelöst vom Trainer machen wollen. Zwar hoffe ich, dass man dem Trainer nicht einfach Wunschtransfers gewährt, aber der Trainer sollte schon sein Feedback geben, ob er mit möglichen Neuzugängen etwas anfangen kann.
Auch bei den Abgängen spielt der Trainer eine Rolle.
Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Sollte es eine realistische Chance auf eine Verpflichtung von Hoeneß geben, muss das unbedingt gemacht werden, egal, wo wir am Ende mit Kovac landen. Das ist zwar nicht die feine englische Art, aber Kovacs frühere Stationen belegen eindeutig, dass er nicht lang- bzw. nachhaltig für Erfolg sorgen kann, sondern eher kurzzeitig einen positiven Effekt hat. Außerdem scheint Hoeneß eine Ausstiegsklausel zu haben, weswegen auch Leverkusen an ihm dran ist, immerhin scheint Alonso bald weg zu sein. Wenn wir es diesmal wirklich ernst mit dem Umbruch meinen und auch langfristig wieder oben mitspielen wollen, brauchen wir einen guten Trainer, viele Kaderveränderungen und am besten externe Impulse im Management. Ich denke da an Krösche/ Rangnick.
Es soll also ein Trainer geholt werden, der mit seiner Mannschaft schönen Fußball spielt, aber genau 1 Punkt mehr hat als der BVB, der eine Katastrophensaison spielt?
Das verstehe wer will, denn die Saison vom VFB und deren Form zeigt eher nach unten, als nach oben.
Kovac lässt jetzt nicht die Sterne vom Himmel spielen, aber das sieht zumindest mal teilweise nach nem Plan aus. Und jetzt kommt der Reflex, daß der Rasen in Nachbars Garten grüner ist. Wenn auch nur etwas.
Der Hoeness hat bisher auch nicht gezeigt, daß er langfristig etwas aufbauen kann. Weder in Hoffenheim, noch in Stuttgart. Landet der VFB am Ende der Saison unter den Top 6 will ich nichts gesagt haben, aber momentan wage ich zu bezweifeln, daß die Gleichung schöner Fußball=erfolgreicher Fußball aufgeht.
Das ist aus meiner Sicht eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Zunächst einmal kämpft Stuttgart nach wie vor mit ganz anderen Mitteln als Leipzig oder wir weswegen ein zu uns ähnliches Abschneiden per sé ein größerer Erfolg ist. Des Weiteren ist Stuttgart von allen Top 6 Teams wohl das Team, das den größten Spieler Aderlass verkraften musste. Der VFB steht nach xP sogar auf Platz 4, lediglich hinter den 3 Vereinen mit deutlich größeren finanziellen Mitteln: Bayern, B04 & Frankfurt. Stuttgart leidet mittlerweile seit Jahren an einer sehr schlechten Chancenverwertung, die in einer Saison in der man nicht mehr ganz an das Vorjahresniveau rankommt nun mal mehrere Plätze Unterschied ausmachen kann. Gegen Bayern, Leverkusen und uns waren sie in keinem Spiel klar unterlegen, während wir vor allem gegen Leverkusen und in Spiel 1 gegen den VFB chancenlos aussahen. Das zeigt doch recht klar, dass die in der Tat absteigende Form eher dem absurd guten Komparativ der Vorsaison zuzuschreiben ist, als dass man beim aktuellen VFB auch nur irgendwo von nicht guter Leistungen sprechen kann.
In Hoffenheim hatte Hoeneß einen Schnitt von 1,42Pkt. während die Hoffenheimer diese Saison bei knapp über 1 Pkt. stehen. Aus meiner Sicht erschließt sich hieraus nicht, wie man in Hoeneß nicht ein klares Upgrade zu unserem aktuellen Trainer sehen kann, der doch eine deutlich schlechtere Bilanz in den letzten Jahren auszuweisen hat und mit einem Schnitt von 1,67 Pkt. beim BVB nun auch nicht gerade nach Traumstart schreit. Ich schließe mich daher den Vorrednern an. Wenn man es wirklich ernst meint mit der dauerhaften Analyse bei denen man jeden Stein umdreht, dann kommt man im Sommer nicht drum herum auch die Trainerposition bestmöglich nachzubesetzen und hier führt kein Weg an Hoeneß vorbei.
Der Punkteschnitt kann kaum als belastende Aussage über einen Trainer herhalten.
Alfred Schreuder hatte in Hoffenheim, vor Hoeness, einen Punkteschnitt, der besser war.
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, da kann man nicht ernsthaft vergangene Punkteschnitte als Maßstab nehmen.
Niko Kovac hat einen knapp schlechteren Punkteschnitt bei den Bayern, wie Ancelotti und Nagelsmann gehabt. Hier kam aber noch keiner auf die Idee die auf eine Stufe zu stellen.
Ebenso gab es in den letzten 10 Jahren keinen Trainer, der bei Monaco einen besseren Punkteschnitt hatte als Kovac.
Das soll weder heißen, daß ich Kovac für den idealen Trainer halte, noch soll es heißen, daß die anderen Trainer schlecht sind.
Das soll einfach nur bedeuten, daß man Kovac mal machen lassen sollte und am Ende auf das Endergebnis schauen muss.
Steht da eine CL Quali, die ich gar nicht als unmöglich erachte, da sich alle Vereine ab Platz 2 nicht wirklich mit Ruhm bekleckern kann man wohl kaum den Kovac vor die Tür setzen.
Außer er legt einen Plan vor, der absolut nicht zukunftsfähig ist. Das muss man aber abwarten.
Natürlich würde ich einen Hoeness vorziehen, aber nicht auf Grundlage irgendwelcher Punkteschnitte, sondern aufgrund der Leistung. Aber auch da bin ich vorsichtig, denn gerade der BVB lässt sich ja gerne davon blenden was in der Vergangenheit, an anderer Stelle gut funktioniert hat.
was aber nicht 1:1 übertragbar ist.
Denn beim BVB kann der Hoeness nicht einfach eine Mannschaft so formen, wie es beim VFB möglich war.
Ich habe schon so viele überragende Trainer bei falschen Vereinen scheitern sehen, daß man schlicht nicht glauben darf, daß der Hoeness hier ankommt und wir tollen Fußball spielen.
Bei Hoeneß stellt sich ja vor allem derzeit auch ein ähnlicher Blues ein wie bei Hoffenheim. Man gewinnt die Spiele einfach nicht, auch wenn man phasenweise guten Fußball spielt. Analog zu Kovacs, dem hier ja wirklich fast ausnahmslose jeder den langfristigen Erfolg abspricht, frage ich mich dann ernsthaft wieso Hoeneß da so viel besser sein soll.
Die Rahmenbedingungen bei Stuttgart waren einfach perfekt. Man hatte eine sehr junge Mannschaft, es gab nach der Relegation nahezu keinen sportlichen Druck und Hoeneß ist eben ein Trainer, der sehr gut mit jungen Spielern arbeiten kann. Das hat er bereits im U-Bereich gezeigt und auch in Hoffenheim hatte er eine sehr junge Truppe. Daher sehe ich überhaupt nicht wieso Hoeneß jetzt auf unserem Pulverfass der Heilsbringer sein soll, vor allem weil wir ja gerade mal seit sechs Spielen, ja genau sechs Spiele, einen neuen Trainer haben, der hier einen Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr bekommen hat. Was hier im Forum abgeht ist wirklich so weit weg von gut und böse und ich hoffe unsere Verantwortlichen sind nicht annähernd so kopflos und schnelllebig wie 95% der User hier.
Diese Saison hinterlässt bei mir auch ein paar Fragezeichen, was Hoeneß angeht. So fand ich beispielweise Stuttgarts Auftritt gegen uns sehr bieder. Da war nichts, was Hoeneß Ansatz für uns interessant gemacht hätte. Ich verstand da auch nicht, wieso Hoeneß da so viel von seinem erfolgreichen Ansatz aufgab.
Dennoch hat Hoeneß eben schon einen Fußball spielen lassen, der ganz klar von seinem taktischen Ansatz geprägt und erfolgreich war. Dabei war das ein Ansatz für ein dominantes Team, dass das Spiel machen muss. Der Fußball passt daher zu einem Topteam. Anders, war es zum Beispiel bei Union, als die in der Liga auftrumpften.
Nun fehlt eben der Nachweis bei Hoeneß über einen längeren Zeitraum und bei verschiedenen Mannschaften. Das ist das Risiko. Andererseits gibt's aber auch keinen Beleg dafür, dass Hoeneß ein One-Hit-Wonder wäre.
Bei Kovacs weiß man recht sicher, dass er uns taktisch nicht auf das Niveau bringen kann, welches andere Trainer erreichen, wie eben Hoeneß letzte Saison in Stuttgart.
Achja, und woher weißt du das so genau? Für solche Aussagen würde ich gerne mal irgendwelche validen Argumente hören. "bei Kovac weiß man ganz sicher, dass so und so" reicht mir ehrlich gesagt überhaupt nicht, weil er statistisch gesehen ein ziemlich guter Trainer ist.
Es gibt viele Taktik-Analysen zu den Trainern.
Ich wüsste nicht, dass da jemand zu einem anderen Schluss käme und es klingt für mich nachvollziehbar. Aber okay, einiges werde ich nicht gelesen haben. Also, wenn du irgendwelche Punkte hast, um das zu widerlegen, bitte her damit.
Nach allem, was ich bisher gehört und selber gesehen habe, würde ich von "recht sicher" (und nicht "ganz sicher" wie du unterstellst) schreiben, dass Kovac eben nicht dieses taktische Top Niveau erreichen kann. Eigentlich halte ich das nicht für einen offenen Diskussionspunkt. Aber wenn du ein Argument hast, dass ich falsch liege, bitte gerne.
So funktioniert eine Diskussion aber nicht. Ich kann nicht irgendeine Behauptung aufstellen, in deinem Fall, dass du dir RECHT sicher bist, dass Kovac keinen langfristigen Erfolg haben wird. Als Argument lieferst du, dass du irgendwo irgendwas gelesen hast. Und möchtest anschließend von mir Gegenargumente haben. Ich brauche keine Gegenargumente, du hast die These aufgestellt, also bitte belege sie.
Ich habe auch schon hier und da irgendwas gelesen, lasse mich dennoch nicht zu irgendwelchen schwammigen Aussagen hinreißen, nur weil der NDR behauptet, dass Kovac kurzfristig ein Trainer von internationaler Klasse ist, aber eben nicht lang. Sowieso, was heißt nicht lang? Durchschnittlich sind Trainer in der Bundesliga ca. 2 Jahre bei einem Verein. Sollte Kovac hier zwei Jahre bleiben, wie kann man vorab einem gestandenen Bundesligatrainer wie Nico Kovac unterstellen, dass er keine solide Arbeit leisten kann? Er hat die Mannschaft in einem vollkommen "erbärmlichen" Zustand übernommen, taktisch und individuell war es in den letzten Jahren nie schlechter und dennoch soll es ein so erfahrener und anerkannter Trainer nicht schaffen die Mannschaft wieder zu entwickeln? Das kann ich nicht ernsthaft glauben und jemand der etwas anderes behauptet würde ich sogar eine gewisse Voreingenommenheit unterstellen, denn schlechter als bei seinem Amtsantritt kann es ernsthaft nicht mehr werden.
Nicht falsch verstehen, der Weg über Kovac jetzt ist auch nicht mein Traumszenario, aber in unserer jetzigen Situation sollten wir mal den Spatz in der Hand nehmen und nicht andauernd rummoppern und das Maul aufreißen. Wir müssen jetzt erstmal die Kurve bekommen und in anderthalb Jahren kann man dann nochmal gucken ob Kovacs taktisches Knowhow ausreicht um diesen Weltverein auch spielerisch in die Elite zu hieven.
03.03.2025 - 22:09 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
So funktioniert eine Diskussion aber nicht. Ich kann nicht irgendeine Behauptung aufstellen, in deinem Fall, dass du dir RECHT sicher bist, dass Kovac keinen langfristigen Erfolg haben wird. Als Argument lieferst du, dass du irgendwo irgendwas gelesen hast. Und möchtest anschließend von mir Gegenargumente haben. Ich brauche keine Gegenargumente, du hast die These aufgestellt, also bitte belege sie.
Ich habe auch schon hier und da irgendwas gelesen, lasse mich dennoch nicht zu irgendwelchen schwammigen Aussagen hinreißen, nur weil der NDR behauptet, dass Kovac kurzfristig ein Trainer von internationaler Klasse ist, aber eben nicht lang. Sowieso, was heißt nicht lang? Durchschnittlich sind Trainer in der Bundesliga ca. 2 Jahre bei einem Verein. Sollte Kovac hier zwei Jahre bleiben, wie kann man vorab einem gestandenen Bundesligatrainer wie Nico Kovac unterstellen, dass er keine solide Arbeit leisten kann? Er hat die Mannschaft in einem vollkommen "erbärmlichen" Zustand übernommen, taktisch und individuell war es in den letzten Jahren nie schlechter und dennoch soll es ein so erfahrener und anerkannter Trainer nicht schaffen die Mannschaft wieder zu entwickeln? Das kann ich nicht ernsthaft glauben und jemand der etwas anderes behauptet würde ich sogar eine gewisse Voreingenommenheit unterstellen, denn schlechter als bei seinem Amtsantritt kann es ernsthaft nicht mehr werden.
Nicht falsch verstehen, der Weg über Kovac jetzt ist auch nicht mein Traumszenario, aber in unserer jetzigen Situation sollten wir mal den Spatz in der Hand nehmen und nicht andauernd rummoppern und das Maul aufreißen. Wir müssen jetzt erstmal die Kurve bekommen und in anderthalb Jahren kann man dann nochmal gucken ob Kovacs taktisches Knowhow ausreicht um diesen Weltverein auch spielerisch in die Elite zu hieven.
Zitat von mba123
Es gibt viele Taktik-Analysen zu den Trainern.
Ich wüsste nicht, dass da jemand zu einem anderen Schluss käme und es klingt für mich nachvollziehbar. Aber okay, einiges werde ich nicht gelesen haben. Also, wenn du irgendwelche Punkte hast, um das zu widerlegen, bitte her damit.
Nach allem, was ich bisher gehört und selber gesehen habe, würde ich von "recht sicher" (und nicht "ganz sicher" wie du unterstellst) schreiben, dass Kovac eben nicht dieses taktische Top Niveau erreichen kann. Eigentlich halte ich das nicht für einen offenen Diskussionspunkt. Aber wenn du ein Argument hast, dass ich falsch liege, bitte gerne.
Zitat von Coq-au-vin
Achja, und woher weißt du das so genau? Für solche Aussagen würde ich gerne mal irgendwelche validen Argumente hören. "bei Kovac weiß man ganz sicher, dass so und so" reicht mir ehrlich gesagt überhaupt nicht, weil er statistisch gesehen ein ziemlich guter Trainer ist.
Zitat von mba123
Diese Saison hinterlässt bei mir auch ein paar Fragezeichen, was Hoeneß angeht. So fand ich beispielweise Stuttgarts Auftritt gegen uns sehr bieder. Da war nichts, was Hoeneß Ansatz für uns interessant gemacht hätte. Ich verstand da auch nicht, wieso Hoeneß da so viel von seinem erfolgreichen Ansatz aufgab.
Dennoch hat Hoeneß eben schon einen Fußball spielen lassen, der ganz klar von seinem taktischen Ansatz geprägt und erfolgreich war. Dabei war das ein Ansatz für ein dominantes Team, dass das Spiel machen muss. Der Fußball passt daher zu einem Topteam. Anders, war es zum Beispiel bei Union, als die in der Liga auftrumpften.
Nun fehlt eben der Nachweis bei Hoeneß über einen längeren Zeitraum und bei verschiedenen Mannschaften. Das ist das Risiko. Andererseits gibt's aber auch keinen Beleg dafür, dass Hoeneß ein One-Hit-Wonder wäre.
Bei Kovacs weiß man recht sicher, dass er uns taktisch nicht auf das Niveau bringen kann, welches andere Trainer erreichen, wie eben Hoeneß letzte Saison in Stuttgart.
Zitat von Coq-au-vin
Bei Hoeneß stellt sich ja vor allem derzeit auch ein ähnlicher Blues ein wie bei Hoffenheim. Man gewinnt die Spiele einfach nicht, auch wenn man phasenweise guten Fußball spielt. Analog zu Kovacs, dem hier ja wirklich fast ausnahmslose jeder den langfristigen Erfolg abspricht, frage ich mich dann ernsthaft wieso Hoeneß da so viel besser sein soll.
Die Rahmenbedingungen bei Stuttgart waren einfach perfekt. Man hatte eine sehr junge Mannschaft, es gab nach der Relegation nahezu keinen sportlichen Druck und Hoeneß ist eben ein Trainer, der sehr gut mit jungen Spielern arbeiten kann. Das hat er bereits im U-Bereich gezeigt und auch in Hoffenheim hatte er eine sehr junge Truppe. Daher sehe ich überhaupt nicht wieso Hoeneß jetzt auf unserem Pulverfass der Heilsbringer sein soll, vor allem weil wir ja gerade mal seit sechs Spielen, ja genau sechs Spiele, einen neuen Trainer haben, der hier einen Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr bekommen hat. Was hier im Forum abgeht ist wirklich so weit weg von gut und böse und ich hoffe unsere Verantwortlichen sind nicht annähernd so kopflos und schnelllebig wie 95% der User hier.
Zitat von MrSimpson
Der Punkteschnitt kann kaum als belastende Aussage über einen Trainer herhalten.
Alfred Schreuder hatte in Hoffenheim, vor Hoeness, einen Punkteschnitt, der besser war.
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, da kann man nicht ernsthaft vergangene Punkteschnitte als Maßstab nehmen.
Niko Kovac hat einen knapp schlechteren Punkteschnitt bei den Bayern, wie Ancelotti und Nagelsmann gehabt. Hier kam aber noch keiner auf die Idee die auf eine Stufe zu stellen.
Ebenso gab es in den letzten 10 Jahren keinen Trainer, der bei Monaco einen besseren Punkteschnitt hatte als Kovac.
Das soll weder heißen, daß ich Kovac für den idealen Trainer halte, noch soll es heißen, daß die anderen Trainer schlecht sind.
Das soll einfach nur bedeuten, daß man Kovac mal machen lassen sollte und am Ende auf das Endergebnis schauen muss.
Steht da eine CL Quali, die ich gar nicht als unmöglich erachte, da sich alle Vereine ab Platz 2 nicht wirklich mit Ruhm bekleckern kann man wohl kaum den Kovac vor die Tür setzen.
Außer er legt einen Plan vor, der absolut nicht zukunftsfähig ist. Das muss man aber abwarten.
Natürlich würde ich einen Hoeness vorziehen, aber nicht auf Grundlage irgendwelcher Punkteschnitte, sondern aufgrund der Leistung. Aber auch da bin ich vorsichtig, denn gerade der BVB lässt sich ja gerne davon blenden was in der Vergangenheit, an anderer Stelle gut funktioniert hat.
was aber nicht 1:1 übertragbar ist.
Denn beim BVB kann der Hoeness nicht einfach eine Mannschaft so formen, wie es beim VFB möglich war.
Ich habe schon so viele überragende Trainer bei falschen Vereinen scheitern sehen, daß man schlicht nicht glauben darf, daß der Hoeness hier ankommt und wir tollen Fußball spielen.
Zitat von Allusion09
Das ist aus meiner Sicht eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Zunächst einmal kämpft Stuttgart nach wie vor mit ganz anderen Mitteln als Leipzig oder wir weswegen ein zu uns ähnliches Abschneiden per sé ein größerer Erfolg ist. Des Weiteren ist Stuttgart von allen Top 6 Teams wohl das Team, das den größten Spieler Aderlass verkraften musste. Der VFB steht nach xP sogar auf Platz 4, lediglich hinter den 3 Vereinen mit deutlich größeren finanziellen Mitteln: Bayern, B04 & Frankfurt. Stuttgart leidet mittlerweile seit Jahren an einer sehr schlechten Chancenverwertung, die in einer Saison in der man nicht mehr ganz an das Vorjahresniveau rankommt nun mal mehrere Plätze Unterschied ausmachen kann. Gegen Bayern, Leverkusen und uns waren sie in keinem Spiel klar unterlegen, während wir vor allem gegen Leverkusen und in Spiel 1 gegen den VFB chancenlos aussahen. Das zeigt doch recht klar, dass die in der Tat absteigende Form eher dem absurd guten Komparativ der Vorsaison zuzuschreiben ist, als dass man beim aktuellen VFB auch nur irgendwo von nicht guter Leistungen sprechen kann.
In Hoffenheim hatte Hoeneß einen Schnitt von 1,42Pkt. während die Hoffenheimer diese Saison bei knapp über 1 Pkt. stehen. Aus meiner Sicht erschließt sich hieraus nicht, wie man in Hoeneß nicht ein klares Upgrade zu unserem aktuellen Trainer sehen kann, der doch eine deutlich schlechtere Bilanz in den letzten Jahren auszuweisen hat und mit einem Schnitt von 1,67 Pkt. beim BVB nun auch nicht gerade nach Traumstart schreit. Ich schließe mich daher den Vorrednern an. Wenn man es wirklich ernst meint mit der dauerhaften Analyse bei denen man jeden Stein umdreht, dann kommt man im Sommer nicht drum herum auch die Trainerposition bestmöglich nachzubesetzen und hier führt kein Weg an Hoeneß vorbei.
Zitat von MrSimpson
Es soll also ein Trainer geholt werden, der mit seiner Mannschaft schönen Fußball spielt, aber genau 1 Punkt mehr hat als der BVB, der eine Katastrophensaison spielt?
Das verstehe wer will, denn die Saison vom VFB und deren Form zeigt eher nach unten, als nach oben.
Kovac lässt jetzt nicht die Sterne vom Himmel spielen, aber das sieht zumindest mal teilweise nach nem Plan aus. Und jetzt kommt der Reflex, daß der Rasen in Nachbars Garten grüner ist. Wenn auch nur etwas.
Der Hoeness hat bisher auch nicht gezeigt, daß er langfristig etwas aufbauen kann. Weder in Hoffenheim, noch in Stuttgart. Landet der VFB am Ende der Saison unter den Top 6 will ich nichts gesagt haben, aber momentan wage ich zu bezweifeln, daß die Gleichung schöner Fußball=erfolgreicher Fußball aufgeht.
Zitat von BVB-Pat
Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Sollte es eine realistische Chance auf eine Verpflichtung von Hoeneß geben, muss das unbedingt gemacht werden, egal, wo wir am Ende mit Kovac landen. Das ist zwar nicht die feine englische Art, aber Kovacs frühere Stationen belegen eindeutig, dass er nicht lang- bzw. nachhaltig für Erfolg sorgen kann, sondern eher kurzzeitig einen positiven Effekt hat. Außerdem scheint Hoeneß eine Ausstiegsklausel zu haben, weswegen auch Leverkusen an ihm dran ist, immerhin scheint Alonso bald weg zu sein. Wenn wir es diesmal wirklich ernst mit dem Umbruch meinen und auch langfristig wieder oben mitspielen wollen, brauchen wir einen guten Trainer, viele Kaderveränderungen und am besten externe Impulse im Management. Ich denke da an Krösche/ Rangnick.
Zitat von mba123
"Ergebnisfußball" ist ein Unwort für mich.
Ergebnisse holt man, wenn man guten Fußball spielt. Aber im Wort "Ergebnisfußball" schwingt für mich immer mit, dass man eben nicht gut spielt. Das hieße, die Ergebnisse werden dann auch irgendwann nicht mehr passen, meiner Meinung nach.
Kovacs Vertragslänge sehe ich auch nicht als großes Hindernis. Wichtig finde ich hier aber, dass wir die neue Saison planen müssen.
Wir scheinen in der Trainerfrage erstmal abwarten zu wollen.
Sofern Kovac nicht bleiben sollte, wäre es gut, frühzeitig an favorisierten Trainerkandidaten dran zu sein. Sonst verpasst man da womöglich die Wunschlösung.
Und die Kaderplanung wird man auch nicht losgelöst vom Trainer machen wollen. Zwar hoffe ich, dass man dem Trainer nicht einfach Wunschtransfers gewährt, aber der Trainer sollte schon sein Feedback geben, ob er mit möglichen Neuzugängen etwas anfangen kann.
Auch bei den Abgängen spielt der Trainer eine Rolle.
Zitat von wololo
Wenn ihr weiter rechnen wollt, ist das der falsche Thread dafür. Hier sollte es um Kovac gehen und was ihn angeht, sehe ich bei weitem nicht so schwarz wie manch anderer hier. Ja, spielerisch mag das noch eher uninspiriert sein, was er bislang angeboten hat, aber die aktuelle Lage erfordert halt Ergebnisfußball. Er hatte bislang zwei Hauptanliegen: Defensive Stabilität und der Mannschaft wieder Selbstvertrauen einflößen. In beiden Bereichen scheint er weitestgehend Erfolg zu haben. Bis auf das Spiel gegen Bochum hatten wir in keinem Spiel einen XG von mehr als 0,7 gegen uns laut Sofascore und in dem Bochumspiel lag es an katastrophalen individuellen Fehlern und die Niederlage gegen Stuttgart würde ich als unglücklich beschreiben, wir waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, haben aber die Chancen nicht genutzt. Und so bizarr Kovacs Aussagen teilweise waren, sie scheinen dem Team geholfen zu haben, weil sie ihnen signalisiert haben, dass er hinter ihnen steht.
Anders als @BVBBC glaube ich nicht, dass die spielerische Entwicklung des Kaders einen großen Stellenwert in unserer aktuellen Situation hat. Es geht um knallharten Ergebnisfußball, solange das Erreichen der CL noch realistisch ist. Und es sind ja "nur" 6 Punkte bis Platz 4 und wir spielen noch gegen den 4ten, 5ten, 6ten, 7ten und 8ten. Bis auf Stuttgart können wir also noch jedem, der zwischen uns und der CL liegt 3 Punkte abnehmen. Ob uns das gelingt, ist fraglich, aber es ist definitiv möglich, denn keiner von denen vor uns ist eine Übermannschaft, allesamt lassen sie regelmäßig Punkte liegen.
Außerdem steht uns wohl ein massiver Kaderumbruch bevor. Es ist gut möglich, dass uns mit Kobel, Can, Süle, Brandt, Özcan, Reyna und Gittens viele Stammspieler und solche, die es gerne wären, nach Ende der Saison verlassen. Die Mannschaft würde dann im kommenden Jahr ein vollkommen anderes Gesicht bekommen. Was lohnt es sich da jetzt eine große spielerische Idee zu entwickeln, die im Sommer, bevor man wirkliche Früchte davon ernten kann, eh wieder überholt sein wird?
Was Kovacs Vertragslänge angeht, ist die vollkommen irrelevant für mich. Im schlimmsten Fall, bekommt er halt 3,5 Mio als Abfindung nach der Saison. Das ist nicht mehr als ein mittleres Spielergehalt bei uns. Darüber lohnt es sich nicht sich aufzuregen. Da würde ich mir eher Sorgen machen, dass wir für Süle keinen Abnehmer finden, er kostet uns das Dreifache.
Wenn ihr weiter rechnen wollt, ist das der falsche Thread dafür. Hier sollte es um Kovac gehen und was ihn angeht, sehe ich bei weitem nicht so schwarz wie manch anderer hier. Ja, spielerisch mag das noch eher uninspiriert sein, was er bislang angeboten hat, aber die aktuelle Lage erfordert halt Ergebnisfußball. Er hatte bislang zwei Hauptanliegen: Defensive Stabilität und der Mannschaft wieder Selbstvertrauen einflößen. In beiden Bereichen scheint er weitestgehend Erfolg zu haben. Bis auf das Spiel gegen Bochum hatten wir in keinem Spiel einen XG von mehr als 0,7 gegen uns laut Sofascore und in dem Bochumspiel lag es an katastrophalen individuellen Fehlern und die Niederlage gegen Stuttgart würde ich als unglücklich beschreiben, wir waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, haben aber die Chancen nicht genutzt. Und so bizarr Kovacs Aussagen teilweise waren, sie scheinen dem Team geholfen zu haben, weil sie ihnen signalisiert haben, dass er hinter ihnen steht.
Anders als @BVBBC glaube ich nicht, dass die spielerische Entwicklung des Kaders einen großen Stellenwert in unserer aktuellen Situation hat. Es geht um knallharten Ergebnisfußball, solange das Erreichen der CL noch realistisch ist. Und es sind ja "nur" 6 Punkte bis Platz 4 und wir spielen noch gegen den 4ten, 5ten, 6ten, 7ten und 8ten. Bis auf Stuttgart können wir also noch jedem, der zwischen uns und der CL liegt 3 Punkte abnehmen. Ob uns das gelingt, ist fraglich, aber es ist definitiv möglich, denn keiner von denen vor uns ist eine Übermannschaft, allesamt lassen sie regelmäßig Punkte liegen.
Außerdem steht uns wohl ein massiver Kaderumbruch bevor. Es ist gut möglich, dass uns mit Kobel, Can, Süle, Brandt, Özcan, Reyna und Gittens viele Stammspieler und solche, die es gerne wären, nach Ende der Saison verlassen. Die Mannschaft würde dann im kommenden Jahr ein vollkommen anderes Gesicht bekommen. Was lohnt es sich da jetzt eine große spielerische Idee zu entwickeln, die im Sommer, bevor man wirkliche Früchte davon ernten kann, eh wieder überholt sein wird?
Was Kovacs Vertragslänge angeht, ist die vollkommen irrelevant für mich. Im schlimmsten Fall, bekommt er halt 3,5 Mio als Abfindung nach der Saison. Das ist nicht mehr als ein mittleres Spielergehalt bei uns. Darüber lohnt es sich nicht sich aufzuregen. Da würde ich mir eher Sorgen machen, dass wir für Süle keinen Abnehmer finden, er kostet uns das Dreifache.
"Ergebnisfußball" ist ein Unwort für mich.
Ergebnisse holt man, wenn man guten Fußball spielt. Aber im Wort "Ergebnisfußball" schwingt für mich immer mit, dass man eben nicht gut spielt. Das hieße, die Ergebnisse werden dann auch irgendwann nicht mehr passen, meiner Meinung nach.
Kovacs Vertragslänge sehe ich auch nicht als großes Hindernis. Wichtig finde ich hier aber, dass wir die neue Saison planen müssen.
Wir scheinen in der Trainerfrage erstmal abwarten zu wollen.
Sofern Kovac nicht bleiben sollte, wäre es gut, frühzeitig an favorisierten Trainerkandidaten dran zu sein. Sonst verpasst man da womöglich die Wunschlösung.
Und die Kaderplanung wird man auch nicht losgelöst vom Trainer machen wollen. Zwar hoffe ich, dass man dem Trainer nicht einfach Wunschtransfers gewährt, aber der Trainer sollte schon sein Feedback geben, ob er mit möglichen Neuzugängen etwas anfangen kann.
Auch bei den Abgängen spielt der Trainer eine Rolle.
Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Sollte es eine realistische Chance auf eine Verpflichtung von Hoeneß geben, muss das unbedingt gemacht werden, egal, wo wir am Ende mit Kovac landen. Das ist zwar nicht die feine englische Art, aber Kovacs frühere Stationen belegen eindeutig, dass er nicht lang- bzw. nachhaltig für Erfolg sorgen kann, sondern eher kurzzeitig einen positiven Effekt hat. Außerdem scheint Hoeneß eine Ausstiegsklausel zu haben, weswegen auch Leverkusen an ihm dran ist, immerhin scheint Alonso bald weg zu sein. Wenn wir es diesmal wirklich ernst mit dem Umbruch meinen und auch langfristig wieder oben mitspielen wollen, brauchen wir einen guten Trainer, viele Kaderveränderungen und am besten externe Impulse im Management. Ich denke da an Krösche/ Rangnick.
Es soll also ein Trainer geholt werden, der mit seiner Mannschaft schönen Fußball spielt, aber genau 1 Punkt mehr hat als der BVB, der eine Katastrophensaison spielt?
Das verstehe wer will, denn die Saison vom VFB und deren Form zeigt eher nach unten, als nach oben.
Kovac lässt jetzt nicht die Sterne vom Himmel spielen, aber das sieht zumindest mal teilweise nach nem Plan aus. Und jetzt kommt der Reflex, daß der Rasen in Nachbars Garten grüner ist. Wenn auch nur etwas.
Der Hoeness hat bisher auch nicht gezeigt, daß er langfristig etwas aufbauen kann. Weder in Hoffenheim, noch in Stuttgart. Landet der VFB am Ende der Saison unter den Top 6 will ich nichts gesagt haben, aber momentan wage ich zu bezweifeln, daß die Gleichung schöner Fußball=erfolgreicher Fußball aufgeht.
Das ist aus meiner Sicht eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Zunächst einmal kämpft Stuttgart nach wie vor mit ganz anderen Mitteln als Leipzig oder wir weswegen ein zu uns ähnliches Abschneiden per sé ein größerer Erfolg ist. Des Weiteren ist Stuttgart von allen Top 6 Teams wohl das Team, das den größten Spieler Aderlass verkraften musste. Der VFB steht nach xP sogar auf Platz 4, lediglich hinter den 3 Vereinen mit deutlich größeren finanziellen Mitteln: Bayern, B04 & Frankfurt. Stuttgart leidet mittlerweile seit Jahren an einer sehr schlechten Chancenverwertung, die in einer Saison in der man nicht mehr ganz an das Vorjahresniveau rankommt nun mal mehrere Plätze Unterschied ausmachen kann. Gegen Bayern, Leverkusen und uns waren sie in keinem Spiel klar unterlegen, während wir vor allem gegen Leverkusen und in Spiel 1 gegen den VFB chancenlos aussahen. Das zeigt doch recht klar, dass die in der Tat absteigende Form eher dem absurd guten Komparativ der Vorsaison zuzuschreiben ist, als dass man beim aktuellen VFB auch nur irgendwo von nicht guter Leistungen sprechen kann.
In Hoffenheim hatte Hoeneß einen Schnitt von 1,42Pkt. während die Hoffenheimer diese Saison bei knapp über 1 Pkt. stehen. Aus meiner Sicht erschließt sich hieraus nicht, wie man in Hoeneß nicht ein klares Upgrade zu unserem aktuellen Trainer sehen kann, der doch eine deutlich schlechtere Bilanz in den letzten Jahren auszuweisen hat und mit einem Schnitt von 1,67 Pkt. beim BVB nun auch nicht gerade nach Traumstart schreit. Ich schließe mich daher den Vorrednern an. Wenn man es wirklich ernst meint mit der dauerhaften Analyse bei denen man jeden Stein umdreht, dann kommt man im Sommer nicht drum herum auch die Trainerposition bestmöglich nachzubesetzen und hier führt kein Weg an Hoeneß vorbei.
Der Punkteschnitt kann kaum als belastende Aussage über einen Trainer herhalten.
Alfred Schreuder hatte in Hoffenheim, vor Hoeness, einen Punkteschnitt, der besser war.
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, da kann man nicht ernsthaft vergangene Punkteschnitte als Maßstab nehmen.
Niko Kovac hat einen knapp schlechteren Punkteschnitt bei den Bayern, wie Ancelotti und Nagelsmann gehabt. Hier kam aber noch keiner auf die Idee die auf eine Stufe zu stellen.
Ebenso gab es in den letzten 10 Jahren keinen Trainer, der bei Monaco einen besseren Punkteschnitt hatte als Kovac.
Das soll weder heißen, daß ich Kovac für den idealen Trainer halte, noch soll es heißen, daß die anderen Trainer schlecht sind.
Das soll einfach nur bedeuten, daß man Kovac mal machen lassen sollte und am Ende auf das Endergebnis schauen muss.
Steht da eine CL Quali, die ich gar nicht als unmöglich erachte, da sich alle Vereine ab Platz 2 nicht wirklich mit Ruhm bekleckern kann man wohl kaum den Kovac vor die Tür setzen.
Außer er legt einen Plan vor, der absolut nicht zukunftsfähig ist. Das muss man aber abwarten.
Natürlich würde ich einen Hoeness vorziehen, aber nicht auf Grundlage irgendwelcher Punkteschnitte, sondern aufgrund der Leistung. Aber auch da bin ich vorsichtig, denn gerade der BVB lässt sich ja gerne davon blenden was in der Vergangenheit, an anderer Stelle gut funktioniert hat.
was aber nicht 1:1 übertragbar ist.
Denn beim BVB kann der Hoeness nicht einfach eine Mannschaft so formen, wie es beim VFB möglich war.
Ich habe schon so viele überragende Trainer bei falschen Vereinen scheitern sehen, daß man schlicht nicht glauben darf, daß der Hoeness hier ankommt und wir tollen Fußball spielen.
Bei Hoeneß stellt sich ja vor allem derzeit auch ein ähnlicher Blues ein wie bei Hoffenheim. Man gewinnt die Spiele einfach nicht, auch wenn man phasenweise guten Fußball spielt. Analog zu Kovacs, dem hier ja wirklich fast ausnahmslose jeder den langfristigen Erfolg abspricht, frage ich mich dann ernsthaft wieso Hoeneß da so viel besser sein soll.
Die Rahmenbedingungen bei Stuttgart waren einfach perfekt. Man hatte eine sehr junge Mannschaft, es gab nach der Relegation nahezu keinen sportlichen Druck und Hoeneß ist eben ein Trainer, der sehr gut mit jungen Spielern arbeiten kann. Das hat er bereits im U-Bereich gezeigt und auch in Hoffenheim hatte er eine sehr junge Truppe. Daher sehe ich überhaupt nicht wieso Hoeneß jetzt auf unserem Pulverfass der Heilsbringer sein soll, vor allem weil wir ja gerade mal seit sechs Spielen, ja genau sechs Spiele, einen neuen Trainer haben, der hier einen Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr bekommen hat. Was hier im Forum abgeht ist wirklich so weit weg von gut und böse und ich hoffe unsere Verantwortlichen sind nicht annähernd so kopflos und schnelllebig wie 95% der User hier.
Diese Saison hinterlässt bei mir auch ein paar Fragezeichen, was Hoeneß angeht. So fand ich beispielweise Stuttgarts Auftritt gegen uns sehr bieder. Da war nichts, was Hoeneß Ansatz für uns interessant gemacht hätte. Ich verstand da auch nicht, wieso Hoeneß da so viel von seinem erfolgreichen Ansatz aufgab.
Dennoch hat Hoeneß eben schon einen Fußball spielen lassen, der ganz klar von seinem taktischen Ansatz geprägt und erfolgreich war. Dabei war das ein Ansatz für ein dominantes Team, dass das Spiel machen muss. Der Fußball passt daher zu einem Topteam. Anders, war es zum Beispiel bei Union, als die in der Liga auftrumpften.
Nun fehlt eben der Nachweis bei Hoeneß über einen längeren Zeitraum und bei verschiedenen Mannschaften. Das ist das Risiko. Andererseits gibt's aber auch keinen Beleg dafür, dass Hoeneß ein One-Hit-Wonder wäre.
Bei Kovacs weiß man recht sicher, dass er uns taktisch nicht auf das Niveau bringen kann, welches andere Trainer erreichen, wie eben Hoeneß letzte Saison in Stuttgart.
Achja, und woher weißt du das so genau? Für solche Aussagen würde ich gerne mal irgendwelche validen Argumente hören. "bei Kovac weiß man ganz sicher, dass so und so" reicht mir ehrlich gesagt überhaupt nicht, weil er statistisch gesehen ein ziemlich guter Trainer ist.
Es gibt viele Taktik-Analysen zu den Trainern.
Ich wüsste nicht, dass da jemand zu einem anderen Schluss käme und es klingt für mich nachvollziehbar. Aber okay, einiges werde ich nicht gelesen haben. Also, wenn du irgendwelche Punkte hast, um das zu widerlegen, bitte her damit.
Nach allem, was ich bisher gehört und selber gesehen habe, würde ich von "recht sicher" (und nicht "ganz sicher" wie du unterstellst) schreiben, dass Kovac eben nicht dieses taktische Top Niveau erreichen kann. Eigentlich halte ich das nicht für einen offenen Diskussionspunkt. Aber wenn du ein Argument hast, dass ich falsch liege, bitte gerne.
So funktioniert eine Diskussion aber nicht. Ich kann nicht irgendeine Behauptung aufstellen, in deinem Fall, dass du dir RECHT sicher bist, dass Kovac keinen langfristigen Erfolg haben wird. Als Argument lieferst du, dass du irgendwo irgendwas gelesen hast. Und möchtest anschließend von mir Gegenargumente haben. Ich brauche keine Gegenargumente, du hast die These aufgestellt, also bitte belege sie.
Ich habe auch schon hier und da irgendwas gelesen, lasse mich dennoch nicht zu irgendwelchen schwammigen Aussagen hinreißen, nur weil der NDR behauptet, dass Kovac kurzfristig ein Trainer von internationaler Klasse ist, aber eben nicht lang. Sowieso, was heißt nicht lang? Durchschnittlich sind Trainer in der Bundesliga ca. 2 Jahre bei einem Verein. Sollte Kovac hier zwei Jahre bleiben, wie kann man vorab einem gestandenen Bundesligatrainer wie Nico Kovac unterstellen, dass er keine solide Arbeit leisten kann? Er hat die Mannschaft in einem vollkommen "erbärmlichen" Zustand übernommen, taktisch und individuell war es in den letzten Jahren nie schlechter und dennoch soll es ein so erfahrener und anerkannter Trainer nicht schaffen die Mannschaft wieder zu entwickeln? Das kann ich nicht ernsthaft glauben und jemand der etwas anderes behauptet würde ich sogar eine gewisse Voreingenommenheit unterstellen, denn schlechter als bei seinem Amtsantritt kann es ernsthaft nicht mehr werden.
Nicht falsch verstehen, der Weg über Kovac jetzt ist auch nicht mein Traumszenario, aber in unserer jetzigen Situation sollten wir mal den Spatz in der Hand nehmen und nicht andauernd rummoppern und das Maul aufreißen. Wir müssen jetzt erstmal die Kurve bekommen und in anderthalb Jahren kann man dann nochmal gucken ob Kovacs taktisches Knowhow ausreicht um diesen Weltverein auch spielerisch in die Elite zu hieven.
Tatsächlich gibt es hier mMn viele, die sich gar nicht neutral zu Kovac äußern können, oder seine Arbeit bewerten können, weil sie bereits in der Geruchteküche und in den Anfangstagen von Niko Nlvac Thesen abgegeben haben, die sich jetzt nicht mehr halten lassen. Da geht's jetzt nur noch darum die eigene Prophezeiung aufrechtzuerhalten. Und wenn man in den ersten 6 Monaten damit nicht Recht hatte, dann wenigstens in den ersten 18 Monaten...
03.03.2025 - 23:45 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
So funktioniert eine Diskussion aber nicht. Ich kann nicht irgendeine Behauptung aufstellen, in deinem Fall, dass du dir RECHT sicher bist, dass Kovac keinen langfristigen Erfolg haben wird. Als Argument lieferst du, dass du irgendwo irgendwas gelesen hast. Und möchtest anschließend von mir Gegenargumente haben. Ich brauche keine Gegenargumente, du hast die These aufgestellt, also bitte belege sie.
Ich habe auch schon hier und da irgendwas gelesen, lasse mich dennoch nicht zu irgendwelchen schwammigen Aussagen hinreißen, nur weil der NDR behauptet, dass Kovac kurzfristig ein Trainer von internationaler Klasse ist, aber eben nicht lang. Sowieso, was heißt nicht lang? Durchschnittlich sind Trainer in der Bundesliga ca. 2 Jahre bei einem Verein. Sollte Kovac hier zwei Jahre bleiben, wie kann man vorab einem gestandenen Bundesligatrainer wie Nico Kovac unterstellen, dass er keine solide Arbeit leisten kann? Er hat die Mannschaft in einem vollkommen "erbärmlichen" Zustand übernommen, taktisch und individuell war es in den letzten Jahren nie schlechter und dennoch soll es ein so erfahrener und anerkannter Trainer nicht schaffen die Mannschaft wieder zu entwickeln? Das kann ich nicht ernsthaft glauben und jemand der etwas anderes behauptet würde ich sogar eine gewisse Voreingenommenheit unterstellen, denn schlechter als bei seinem Amtsantritt kann es ernsthaft nicht mehr werden.
Nicht falsch verstehen, der Weg über Kovac jetzt ist auch nicht mein Traumszenario, aber in unserer jetzigen Situation sollten wir mal den Spatz in der Hand nehmen und nicht andauernd rummoppern und das Maul aufreißen. Wir müssen jetzt erstmal die Kurve bekommen und in anderthalb Jahren kann man dann nochmal gucken ob Kovacs taktisches Knowhow ausreicht um diesen Weltverein auch spielerisch in die Elite zu hieven.
Zitat von mba123
Es gibt viele Taktik-Analysen zu den Trainern.
Ich wüsste nicht, dass da jemand zu einem anderen Schluss käme und es klingt für mich nachvollziehbar. Aber okay, einiges werde ich nicht gelesen haben. Also, wenn du irgendwelche Punkte hast, um das zu widerlegen, bitte her damit.
Nach allem, was ich bisher gehört und selber gesehen habe, würde ich von "recht sicher" (und nicht "ganz sicher" wie du unterstellst) schreiben, dass Kovac eben nicht dieses taktische Top Niveau erreichen kann. Eigentlich halte ich das nicht für einen offenen Diskussionspunkt. Aber wenn du ein Argument hast, dass ich falsch liege, bitte gerne.
Zitat von Coq-au-vin
Achja, und woher weißt du das so genau? Für solche Aussagen würde ich gerne mal irgendwelche validen Argumente hören. "bei Kovac weiß man ganz sicher, dass so und so" reicht mir ehrlich gesagt überhaupt nicht, weil er statistisch gesehen ein ziemlich guter Trainer ist.
Zitat von mba123
Diese Saison hinterlässt bei mir auch ein paar Fragezeichen, was Hoeneß angeht. So fand ich beispielweise Stuttgarts Auftritt gegen uns sehr bieder. Da war nichts, was Hoeneß Ansatz für uns interessant gemacht hätte. Ich verstand da auch nicht, wieso Hoeneß da so viel von seinem erfolgreichen Ansatz aufgab.
Dennoch hat Hoeneß eben schon einen Fußball spielen lassen, der ganz klar von seinem taktischen Ansatz geprägt und erfolgreich war. Dabei war das ein Ansatz für ein dominantes Team, dass das Spiel machen muss. Der Fußball passt daher zu einem Topteam. Anders, war es zum Beispiel bei Union, als die in der Liga auftrumpften.
Nun fehlt eben der Nachweis bei Hoeneß über einen längeren Zeitraum und bei verschiedenen Mannschaften. Das ist das Risiko. Andererseits gibt's aber auch keinen Beleg dafür, dass Hoeneß ein One-Hit-Wonder wäre.
Bei Kovacs weiß man recht sicher, dass er uns taktisch nicht auf das Niveau bringen kann, welches andere Trainer erreichen, wie eben Hoeneß letzte Saison in Stuttgart.
Zitat von Coq-au-vin
Bei Hoeneß stellt sich ja vor allem derzeit auch ein ähnlicher Blues ein wie bei Hoffenheim. Man gewinnt die Spiele einfach nicht, auch wenn man phasenweise guten Fußball spielt. Analog zu Kovacs, dem hier ja wirklich fast ausnahmslose jeder den langfristigen Erfolg abspricht, frage ich mich dann ernsthaft wieso Hoeneß da so viel besser sein soll.
Die Rahmenbedingungen bei Stuttgart waren einfach perfekt. Man hatte eine sehr junge Mannschaft, es gab nach der Relegation nahezu keinen sportlichen Druck und Hoeneß ist eben ein Trainer, der sehr gut mit jungen Spielern arbeiten kann. Das hat er bereits im U-Bereich gezeigt und auch in Hoffenheim hatte er eine sehr junge Truppe. Daher sehe ich überhaupt nicht wieso Hoeneß jetzt auf unserem Pulverfass der Heilsbringer sein soll, vor allem weil wir ja gerade mal seit sechs Spielen, ja genau sechs Spiele, einen neuen Trainer haben, der hier einen Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr bekommen hat. Was hier im Forum abgeht ist wirklich so weit weg von gut und böse und ich hoffe unsere Verantwortlichen sind nicht annähernd so kopflos und schnelllebig wie 95% der User hier.
Zitat von MrSimpson
Der Punkteschnitt kann kaum als belastende Aussage über einen Trainer herhalten.
Alfred Schreuder hatte in Hoffenheim, vor Hoeness, einen Punkteschnitt, der besser war.
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, da kann man nicht ernsthaft vergangene Punkteschnitte als Maßstab nehmen.
Niko Kovac hat einen knapp schlechteren Punkteschnitt bei den Bayern, wie Ancelotti und Nagelsmann gehabt. Hier kam aber noch keiner auf die Idee die auf eine Stufe zu stellen.
Ebenso gab es in den letzten 10 Jahren keinen Trainer, der bei Monaco einen besseren Punkteschnitt hatte als Kovac.
Das soll weder heißen, daß ich Kovac für den idealen Trainer halte, noch soll es heißen, daß die anderen Trainer schlecht sind.
Das soll einfach nur bedeuten, daß man Kovac mal machen lassen sollte und am Ende auf das Endergebnis schauen muss.
Steht da eine CL Quali, die ich gar nicht als unmöglich erachte, da sich alle Vereine ab Platz 2 nicht wirklich mit Ruhm bekleckern kann man wohl kaum den Kovac vor die Tür setzen.
Außer er legt einen Plan vor, der absolut nicht zukunftsfähig ist. Das muss man aber abwarten.
Natürlich würde ich einen Hoeness vorziehen, aber nicht auf Grundlage irgendwelcher Punkteschnitte, sondern aufgrund der Leistung. Aber auch da bin ich vorsichtig, denn gerade der BVB lässt sich ja gerne davon blenden was in der Vergangenheit, an anderer Stelle gut funktioniert hat.
was aber nicht 1:1 übertragbar ist.
Denn beim BVB kann der Hoeness nicht einfach eine Mannschaft so formen, wie es beim VFB möglich war.
Ich habe schon so viele überragende Trainer bei falschen Vereinen scheitern sehen, daß man schlicht nicht glauben darf, daß der Hoeness hier ankommt und wir tollen Fußball spielen.
Zitat von Allusion09
Das ist aus meiner Sicht eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Zunächst einmal kämpft Stuttgart nach wie vor mit ganz anderen Mitteln als Leipzig oder wir weswegen ein zu uns ähnliches Abschneiden per sé ein größerer Erfolg ist. Des Weiteren ist Stuttgart von allen Top 6 Teams wohl das Team, das den größten Spieler Aderlass verkraften musste. Der VFB steht nach xP sogar auf Platz 4, lediglich hinter den 3 Vereinen mit deutlich größeren finanziellen Mitteln: Bayern, B04 & Frankfurt. Stuttgart leidet mittlerweile seit Jahren an einer sehr schlechten Chancenverwertung, die in einer Saison in der man nicht mehr ganz an das Vorjahresniveau rankommt nun mal mehrere Plätze Unterschied ausmachen kann. Gegen Bayern, Leverkusen und uns waren sie in keinem Spiel klar unterlegen, während wir vor allem gegen Leverkusen und in Spiel 1 gegen den VFB chancenlos aussahen. Das zeigt doch recht klar, dass die in der Tat absteigende Form eher dem absurd guten Komparativ der Vorsaison zuzuschreiben ist, als dass man beim aktuellen VFB auch nur irgendwo von nicht guter Leistungen sprechen kann.
In Hoffenheim hatte Hoeneß einen Schnitt von 1,42Pkt. während die Hoffenheimer diese Saison bei knapp über 1 Pkt. stehen. Aus meiner Sicht erschließt sich hieraus nicht, wie man in Hoeneß nicht ein klares Upgrade zu unserem aktuellen Trainer sehen kann, der doch eine deutlich schlechtere Bilanz in den letzten Jahren auszuweisen hat und mit einem Schnitt von 1,67 Pkt. beim BVB nun auch nicht gerade nach Traumstart schreit. Ich schließe mich daher den Vorrednern an. Wenn man es wirklich ernst meint mit der dauerhaften Analyse bei denen man jeden Stein umdreht, dann kommt man im Sommer nicht drum herum auch die Trainerposition bestmöglich nachzubesetzen und hier führt kein Weg an Hoeneß vorbei.
Zitat von MrSimpson
Es soll also ein Trainer geholt werden, der mit seiner Mannschaft schönen Fußball spielt, aber genau 1 Punkt mehr hat als der BVB, der eine Katastrophensaison spielt?
Das verstehe wer will, denn die Saison vom VFB und deren Form zeigt eher nach unten, als nach oben.
Kovac lässt jetzt nicht die Sterne vom Himmel spielen, aber das sieht zumindest mal teilweise nach nem Plan aus. Und jetzt kommt der Reflex, daß der Rasen in Nachbars Garten grüner ist. Wenn auch nur etwas.
Der Hoeness hat bisher auch nicht gezeigt, daß er langfristig etwas aufbauen kann. Weder in Hoffenheim, noch in Stuttgart. Landet der VFB am Ende der Saison unter den Top 6 will ich nichts gesagt haben, aber momentan wage ich zu bezweifeln, daß die Gleichung schöner Fußball=erfolgreicher Fußball aufgeht.
Zitat von BVB-Pat
Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Sollte es eine realistische Chance auf eine Verpflichtung von Hoeneß geben, muss das unbedingt gemacht werden, egal, wo wir am Ende mit Kovac landen. Das ist zwar nicht die feine englische Art, aber Kovacs frühere Stationen belegen eindeutig, dass er nicht lang- bzw. nachhaltig für Erfolg sorgen kann, sondern eher kurzzeitig einen positiven Effekt hat. Außerdem scheint Hoeneß eine Ausstiegsklausel zu haben, weswegen auch Leverkusen an ihm dran ist, immerhin scheint Alonso bald weg zu sein. Wenn wir es diesmal wirklich ernst mit dem Umbruch meinen und auch langfristig wieder oben mitspielen wollen, brauchen wir einen guten Trainer, viele Kaderveränderungen und am besten externe Impulse im Management. Ich denke da an Krösche/ Rangnick.
Zitat von mba123
"Ergebnisfußball" ist ein Unwort für mich.
Ergebnisse holt man, wenn man guten Fußball spielt. Aber im Wort "Ergebnisfußball" schwingt für mich immer mit, dass man eben nicht gut spielt. Das hieße, die Ergebnisse werden dann auch irgendwann nicht mehr passen, meiner Meinung nach.
Kovacs Vertragslänge sehe ich auch nicht als großes Hindernis. Wichtig finde ich hier aber, dass wir die neue Saison planen müssen.
Wir scheinen in der Trainerfrage erstmal abwarten zu wollen.
Sofern Kovac nicht bleiben sollte, wäre es gut, frühzeitig an favorisierten Trainerkandidaten dran zu sein. Sonst verpasst man da womöglich die Wunschlösung.
Und die Kaderplanung wird man auch nicht losgelöst vom Trainer machen wollen. Zwar hoffe ich, dass man dem Trainer nicht einfach Wunschtransfers gewährt, aber der Trainer sollte schon sein Feedback geben, ob er mit möglichen Neuzugängen etwas anfangen kann.
Auch bei den Abgängen spielt der Trainer eine Rolle.
Zitat von wololo
Wenn ihr weiter rechnen wollt, ist das der falsche Thread dafür. Hier sollte es um Kovac gehen und was ihn angeht, sehe ich bei weitem nicht so schwarz wie manch anderer hier. Ja, spielerisch mag das noch eher uninspiriert sein, was er bislang angeboten hat, aber die aktuelle Lage erfordert halt Ergebnisfußball. Er hatte bislang zwei Hauptanliegen: Defensive Stabilität und der Mannschaft wieder Selbstvertrauen einflößen. In beiden Bereichen scheint er weitestgehend Erfolg zu haben. Bis auf das Spiel gegen Bochum hatten wir in keinem Spiel einen XG von mehr als 0,7 gegen uns laut Sofascore und in dem Bochumspiel lag es an katastrophalen individuellen Fehlern und die Niederlage gegen Stuttgart würde ich als unglücklich beschreiben, wir waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, haben aber die Chancen nicht genutzt. Und so bizarr Kovacs Aussagen teilweise waren, sie scheinen dem Team geholfen zu haben, weil sie ihnen signalisiert haben, dass er hinter ihnen steht.
Anders als @BVBBC glaube ich nicht, dass die spielerische Entwicklung des Kaders einen großen Stellenwert in unserer aktuellen Situation hat. Es geht um knallharten Ergebnisfußball, solange das Erreichen der CL noch realistisch ist. Und es sind ja "nur" 6 Punkte bis Platz 4 und wir spielen noch gegen den 4ten, 5ten, 6ten, 7ten und 8ten. Bis auf Stuttgart können wir also noch jedem, der zwischen uns und der CL liegt 3 Punkte abnehmen. Ob uns das gelingt, ist fraglich, aber es ist definitiv möglich, denn keiner von denen vor uns ist eine Übermannschaft, allesamt lassen sie regelmäßig Punkte liegen.
Außerdem steht uns wohl ein massiver Kaderumbruch bevor. Es ist gut möglich, dass uns mit Kobel, Can, Süle, Brandt, Özcan, Reyna und Gittens viele Stammspieler und solche, die es gerne wären, nach Ende der Saison verlassen. Die Mannschaft würde dann im kommenden Jahr ein vollkommen anderes Gesicht bekommen. Was lohnt es sich da jetzt eine große spielerische Idee zu entwickeln, die im Sommer, bevor man wirkliche Früchte davon ernten kann, eh wieder überholt sein wird?
Was Kovacs Vertragslänge angeht, ist die vollkommen irrelevant für mich. Im schlimmsten Fall, bekommt er halt 3,5 Mio als Abfindung nach der Saison. Das ist nicht mehr als ein mittleres Spielergehalt bei uns. Darüber lohnt es sich nicht sich aufzuregen. Da würde ich mir eher Sorgen machen, dass wir für Süle keinen Abnehmer finden, er kostet uns das Dreifache.
Wenn ihr weiter rechnen wollt, ist das der falsche Thread dafür. Hier sollte es um Kovac gehen und was ihn angeht, sehe ich bei weitem nicht so schwarz wie manch anderer hier. Ja, spielerisch mag das noch eher uninspiriert sein, was er bislang angeboten hat, aber die aktuelle Lage erfordert halt Ergebnisfußball. Er hatte bislang zwei Hauptanliegen: Defensive Stabilität und der Mannschaft wieder Selbstvertrauen einflößen. In beiden Bereichen scheint er weitestgehend Erfolg zu haben. Bis auf das Spiel gegen Bochum hatten wir in keinem Spiel einen XG von mehr als 0,7 gegen uns laut Sofascore und in dem Bochumspiel lag es an katastrophalen individuellen Fehlern und die Niederlage gegen Stuttgart würde ich als unglücklich beschreiben, wir waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, haben aber die Chancen nicht genutzt. Und so bizarr Kovacs Aussagen teilweise waren, sie scheinen dem Team geholfen zu haben, weil sie ihnen signalisiert haben, dass er hinter ihnen steht.
Anders als @BVBBC glaube ich nicht, dass die spielerische Entwicklung des Kaders einen großen Stellenwert in unserer aktuellen Situation hat. Es geht um knallharten Ergebnisfußball, solange das Erreichen der CL noch realistisch ist. Und es sind ja "nur" 6 Punkte bis Platz 4 und wir spielen noch gegen den 4ten, 5ten, 6ten, 7ten und 8ten. Bis auf Stuttgart können wir also noch jedem, der zwischen uns und der CL liegt 3 Punkte abnehmen. Ob uns das gelingt, ist fraglich, aber es ist definitiv möglich, denn keiner von denen vor uns ist eine Übermannschaft, allesamt lassen sie regelmäßig Punkte liegen.
Außerdem steht uns wohl ein massiver Kaderumbruch bevor. Es ist gut möglich, dass uns mit Kobel, Can, Süle, Brandt, Özcan, Reyna und Gittens viele Stammspieler und solche, die es gerne wären, nach Ende der Saison verlassen. Die Mannschaft würde dann im kommenden Jahr ein vollkommen anderes Gesicht bekommen. Was lohnt es sich da jetzt eine große spielerische Idee zu entwickeln, die im Sommer, bevor man wirkliche Früchte davon ernten kann, eh wieder überholt sein wird?
Was Kovacs Vertragslänge angeht, ist die vollkommen irrelevant für mich. Im schlimmsten Fall, bekommt er halt 3,5 Mio als Abfindung nach der Saison. Das ist nicht mehr als ein mittleres Spielergehalt bei uns. Darüber lohnt es sich nicht sich aufzuregen. Da würde ich mir eher Sorgen machen, dass wir für Süle keinen Abnehmer finden, er kostet uns das Dreifache.
"Ergebnisfußball" ist ein Unwort für mich.
Ergebnisse holt man, wenn man guten Fußball spielt. Aber im Wort "Ergebnisfußball" schwingt für mich immer mit, dass man eben nicht gut spielt. Das hieße, die Ergebnisse werden dann auch irgendwann nicht mehr passen, meiner Meinung nach.
Kovacs Vertragslänge sehe ich auch nicht als großes Hindernis. Wichtig finde ich hier aber, dass wir die neue Saison planen müssen.
Wir scheinen in der Trainerfrage erstmal abwarten zu wollen.
Sofern Kovac nicht bleiben sollte, wäre es gut, frühzeitig an favorisierten Trainerkandidaten dran zu sein. Sonst verpasst man da womöglich die Wunschlösung.
Und die Kaderplanung wird man auch nicht losgelöst vom Trainer machen wollen. Zwar hoffe ich, dass man dem Trainer nicht einfach Wunschtransfers gewährt, aber der Trainer sollte schon sein Feedback geben, ob er mit möglichen Neuzugängen etwas anfangen kann.
Auch bei den Abgängen spielt der Trainer eine Rolle.
Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Sollte es eine realistische Chance auf eine Verpflichtung von Hoeneß geben, muss das unbedingt gemacht werden, egal, wo wir am Ende mit Kovac landen. Das ist zwar nicht die feine englische Art, aber Kovacs frühere Stationen belegen eindeutig, dass er nicht lang- bzw. nachhaltig für Erfolg sorgen kann, sondern eher kurzzeitig einen positiven Effekt hat. Außerdem scheint Hoeneß eine Ausstiegsklausel zu haben, weswegen auch Leverkusen an ihm dran ist, immerhin scheint Alonso bald weg zu sein. Wenn wir es diesmal wirklich ernst mit dem Umbruch meinen und auch langfristig wieder oben mitspielen wollen, brauchen wir einen guten Trainer, viele Kaderveränderungen und am besten externe Impulse im Management. Ich denke da an Krösche/ Rangnick.
Es soll also ein Trainer geholt werden, der mit seiner Mannschaft schönen Fußball spielt, aber genau 1 Punkt mehr hat als der BVB, der eine Katastrophensaison spielt?
Das verstehe wer will, denn die Saison vom VFB und deren Form zeigt eher nach unten, als nach oben.
Kovac lässt jetzt nicht die Sterne vom Himmel spielen, aber das sieht zumindest mal teilweise nach nem Plan aus. Und jetzt kommt der Reflex, daß der Rasen in Nachbars Garten grüner ist. Wenn auch nur etwas.
Der Hoeness hat bisher auch nicht gezeigt, daß er langfristig etwas aufbauen kann. Weder in Hoffenheim, noch in Stuttgart. Landet der VFB am Ende der Saison unter den Top 6 will ich nichts gesagt haben, aber momentan wage ich zu bezweifeln, daß die Gleichung schöner Fußball=erfolgreicher Fußball aufgeht.
Das ist aus meiner Sicht eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Zunächst einmal kämpft Stuttgart nach wie vor mit ganz anderen Mitteln als Leipzig oder wir weswegen ein zu uns ähnliches Abschneiden per sé ein größerer Erfolg ist. Des Weiteren ist Stuttgart von allen Top 6 Teams wohl das Team, das den größten Spieler Aderlass verkraften musste. Der VFB steht nach xP sogar auf Platz 4, lediglich hinter den 3 Vereinen mit deutlich größeren finanziellen Mitteln: Bayern, B04 & Frankfurt. Stuttgart leidet mittlerweile seit Jahren an einer sehr schlechten Chancenverwertung, die in einer Saison in der man nicht mehr ganz an das Vorjahresniveau rankommt nun mal mehrere Plätze Unterschied ausmachen kann. Gegen Bayern, Leverkusen und uns waren sie in keinem Spiel klar unterlegen, während wir vor allem gegen Leverkusen und in Spiel 1 gegen den VFB chancenlos aussahen. Das zeigt doch recht klar, dass die in der Tat absteigende Form eher dem absurd guten Komparativ der Vorsaison zuzuschreiben ist, als dass man beim aktuellen VFB auch nur irgendwo von nicht guter Leistungen sprechen kann.
In Hoffenheim hatte Hoeneß einen Schnitt von 1,42Pkt. während die Hoffenheimer diese Saison bei knapp über 1 Pkt. stehen. Aus meiner Sicht erschließt sich hieraus nicht, wie man in Hoeneß nicht ein klares Upgrade zu unserem aktuellen Trainer sehen kann, der doch eine deutlich schlechtere Bilanz in den letzten Jahren auszuweisen hat und mit einem Schnitt von 1,67 Pkt. beim BVB nun auch nicht gerade nach Traumstart schreit. Ich schließe mich daher den Vorrednern an. Wenn man es wirklich ernst meint mit der dauerhaften Analyse bei denen man jeden Stein umdreht, dann kommt man im Sommer nicht drum herum auch die Trainerposition bestmöglich nachzubesetzen und hier führt kein Weg an Hoeneß vorbei.
Der Punkteschnitt kann kaum als belastende Aussage über einen Trainer herhalten.
Alfred Schreuder hatte in Hoffenheim, vor Hoeness, einen Punkteschnitt, der besser war.
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, da kann man nicht ernsthaft vergangene Punkteschnitte als Maßstab nehmen.
Niko Kovac hat einen knapp schlechteren Punkteschnitt bei den Bayern, wie Ancelotti und Nagelsmann gehabt. Hier kam aber noch keiner auf die Idee die auf eine Stufe zu stellen.
Ebenso gab es in den letzten 10 Jahren keinen Trainer, der bei Monaco einen besseren Punkteschnitt hatte als Kovac.
Das soll weder heißen, daß ich Kovac für den idealen Trainer halte, noch soll es heißen, daß die anderen Trainer schlecht sind.
Das soll einfach nur bedeuten, daß man Kovac mal machen lassen sollte und am Ende auf das Endergebnis schauen muss.
Steht da eine CL Quali, die ich gar nicht als unmöglich erachte, da sich alle Vereine ab Platz 2 nicht wirklich mit Ruhm bekleckern kann man wohl kaum den Kovac vor die Tür setzen.
Außer er legt einen Plan vor, der absolut nicht zukunftsfähig ist. Das muss man aber abwarten.
Natürlich würde ich einen Hoeness vorziehen, aber nicht auf Grundlage irgendwelcher Punkteschnitte, sondern aufgrund der Leistung. Aber auch da bin ich vorsichtig, denn gerade der BVB lässt sich ja gerne davon blenden was in der Vergangenheit, an anderer Stelle gut funktioniert hat.
was aber nicht 1:1 übertragbar ist.
Denn beim BVB kann der Hoeness nicht einfach eine Mannschaft so formen, wie es beim VFB möglich war.
Ich habe schon so viele überragende Trainer bei falschen Vereinen scheitern sehen, daß man schlicht nicht glauben darf, daß der Hoeness hier ankommt und wir tollen Fußball spielen.
Bei Hoeneß stellt sich ja vor allem derzeit auch ein ähnlicher Blues ein wie bei Hoffenheim. Man gewinnt die Spiele einfach nicht, auch wenn man phasenweise guten Fußball spielt. Analog zu Kovacs, dem hier ja wirklich fast ausnahmslose jeder den langfristigen Erfolg abspricht, frage ich mich dann ernsthaft wieso Hoeneß da so viel besser sein soll.
Die Rahmenbedingungen bei Stuttgart waren einfach perfekt. Man hatte eine sehr junge Mannschaft, es gab nach der Relegation nahezu keinen sportlichen Druck und Hoeneß ist eben ein Trainer, der sehr gut mit jungen Spielern arbeiten kann. Das hat er bereits im U-Bereich gezeigt und auch in Hoffenheim hatte er eine sehr junge Truppe. Daher sehe ich überhaupt nicht wieso Hoeneß jetzt auf unserem Pulverfass der Heilsbringer sein soll, vor allem weil wir ja gerade mal seit sechs Spielen, ja genau sechs Spiele, einen neuen Trainer haben, der hier einen Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr bekommen hat. Was hier im Forum abgeht ist wirklich so weit weg von gut und böse und ich hoffe unsere Verantwortlichen sind nicht annähernd so kopflos und schnelllebig wie 95% der User hier.
Diese Saison hinterlässt bei mir auch ein paar Fragezeichen, was Hoeneß angeht. So fand ich beispielweise Stuttgarts Auftritt gegen uns sehr bieder. Da war nichts, was Hoeneß Ansatz für uns interessant gemacht hätte. Ich verstand da auch nicht, wieso Hoeneß da so viel von seinem erfolgreichen Ansatz aufgab.
Dennoch hat Hoeneß eben schon einen Fußball spielen lassen, der ganz klar von seinem taktischen Ansatz geprägt und erfolgreich war. Dabei war das ein Ansatz für ein dominantes Team, dass das Spiel machen muss. Der Fußball passt daher zu einem Topteam. Anders, war es zum Beispiel bei Union, als die in der Liga auftrumpften.
Nun fehlt eben der Nachweis bei Hoeneß über einen längeren Zeitraum und bei verschiedenen Mannschaften. Das ist das Risiko. Andererseits gibt's aber auch keinen Beleg dafür, dass Hoeneß ein One-Hit-Wonder wäre.
Bei Kovacs weiß man recht sicher, dass er uns taktisch nicht auf das Niveau bringen kann, welches andere Trainer erreichen, wie eben Hoeneß letzte Saison in Stuttgart.
Achja, und woher weißt du das so genau? Für solche Aussagen würde ich gerne mal irgendwelche validen Argumente hören. "bei Kovac weiß man ganz sicher, dass so und so" reicht mir ehrlich gesagt überhaupt nicht, weil er statistisch gesehen ein ziemlich guter Trainer ist.
Es gibt viele Taktik-Analysen zu den Trainern.
Ich wüsste nicht, dass da jemand zu einem anderen Schluss käme und es klingt für mich nachvollziehbar. Aber okay, einiges werde ich nicht gelesen haben. Also, wenn du irgendwelche Punkte hast, um das zu widerlegen, bitte her damit.
Nach allem, was ich bisher gehört und selber gesehen habe, würde ich von "recht sicher" (und nicht "ganz sicher" wie du unterstellst) schreiben, dass Kovac eben nicht dieses taktische Top Niveau erreichen kann. Eigentlich halte ich das nicht für einen offenen Diskussionspunkt. Aber wenn du ein Argument hast, dass ich falsch liege, bitte gerne.
So funktioniert eine Diskussion aber nicht. Ich kann nicht irgendeine Behauptung aufstellen, in deinem Fall, dass du dir RECHT sicher bist, dass Kovac keinen langfristigen Erfolg haben wird. Als Argument lieferst du, dass du irgendwo irgendwas gelesen hast. Und möchtest anschließend von mir Gegenargumente haben. Ich brauche keine Gegenargumente, du hast die These aufgestellt, also bitte belege sie.
Ich habe auch schon hier und da irgendwas gelesen, lasse mich dennoch nicht zu irgendwelchen schwammigen Aussagen hinreißen, nur weil der NDR behauptet, dass Kovac kurzfristig ein Trainer von internationaler Klasse ist, aber eben nicht lang. Sowieso, was heißt nicht lang? Durchschnittlich sind Trainer in der Bundesliga ca. 2 Jahre bei einem Verein. Sollte Kovac hier zwei Jahre bleiben, wie kann man vorab einem gestandenen Bundesligatrainer wie Nico Kovac unterstellen, dass er keine solide Arbeit leisten kann? Er hat die Mannschaft in einem vollkommen "erbärmlichen" Zustand übernommen, taktisch und individuell war es in den letzten Jahren nie schlechter und dennoch soll es ein so erfahrener und anerkannter Trainer nicht schaffen die Mannschaft wieder zu entwickeln? Das kann ich nicht ernsthaft glauben und jemand der etwas anderes behauptet würde ich sogar eine gewisse Voreingenommenheit unterstellen, denn schlechter als bei seinem Amtsantritt kann es ernsthaft nicht mehr werden.
Nicht falsch verstehen, der Weg über Kovac jetzt ist auch nicht mein Traumszenario, aber in unserer jetzigen Situation sollten wir mal den Spatz in der Hand nehmen und nicht andauernd rummoppern und das Maul aufreißen. Wir müssen jetzt erstmal die Kurve bekommen und in anderthalb Jahren kann man dann nochmal gucken ob Kovacs taktisches Knowhow ausreicht um diesen Weltverein auch spielerisch in die Elite zu hieven.
Mir geht es auch genau darum, dass wir die Kurve bekommen.
Ich halte die Situation aber für unseren Verein für sehr schwierig aktuell. Wenn du von "solider Arbeit" und "in anderthalb Jahren kann man nochmal gucken" sprichst, ist das nicht das, was ich von unseren Verantwortlichen aktuell erwarte. Es gibt zu viel zu verlieren, denke ich. Das Risiko, dass wir die Champions League verpassen wäre mit solider Arbeit zu groß, denke ich. Und anderthalb Jahre abwarten, kann uns dann sehr schaden.
Und "solide Arbeit" traue ich Kovac übrigens zu. Ich sprach von "taktischen Top Niveau", was ich Kovac nicht zutraue. Aber letztendlich geht es mir darum, ob andere Trainer-Alternativen diesbezüglich schon mehr gezeigt haben. Wenn ja, sollte man auf diese setzen.
Zu Kovac Ansatz bei uns habe ich hier schon öfters etwas geschrieben. Ich halte seinen U-förmigen Spielaufbau nicht für vielversprechend. Mal schauen, was da noch kommt. Allerdings gab's das beispielsweise bei den Bayern auch und war dort ein Problem. Das kann man dann im Taktik Thread gerne weiter diskutieren.
Mir geht es dabei nicht um diese Rückrunde. Die Alternativen waren begrenzt und wie geschrieben, traue ich Kovac solide Arbeit zu und er hat Erfahrung, was uns aktuell besonders hilft.
Es geht für mich darum, dass wir uns für nächste Saison bestmöglich aufstellen. Die Champions League Quali sollte weiterhin unser Mindestziel bleiben und wird umso wichtiger (und auch schwieriger), falls wir unsere Außenseiterchance diese Saison nicht mehr nutzen können.
Ich glaube dabei nicht, dass es eine gute Idee wäre, in der Trainerfrage auf Zeit zu spielen und erstmal die Saison zu Ende zu spielen. Da könnte die Wunschlösung dann schon weg sein. Andersherum sehe ich nicht, was Kovac vorzuweisen hat, dass wir uns frühzeitig auf ihn festlegen sollten. Sieht man vielleicht auch daran, dass wir im Winter vermutlich Rangnick wollten, Kovac wohl nur bis zum Sommer Vertrag bekommen sollte und er letzten Sommer wohl kein Thema war, obwohl er verfügbar war. Spricht für mich nicht dafür, dass man intern sehr überzeugt von Kovac ist.
03.03.2025 - 23:49 Uhr
Zitat von MrSimpson
Der Punkteschnitt kann kaum als belastende Aussage über einen Trainer herhalten.
Alfred Schreuder hatte in Hoffenheim, vor Hoeness, einen Punkteschnitt, der besser war.
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, da kann man nicht ernsthaft vergangene Punkteschnitte als Maßstab nehmen.
Niko Kovac hat einen knapp schlechteren Punkteschnitt bei den Bayern, wie Ancelotti und Nagelsmann gehabt. Hier kam aber noch keiner auf die Idee die auf eine Stufe zu stellen.
Ebenso gab es in den letzten 10 Jahren keinen Trainer, der bei Monaco einen besseren Punkteschnitt hatte als Kovac.
Das soll weder heißen, daß ich Kovac für den idealen Trainer halte, noch soll es heißen, daß die anderen Trainer schlecht sind.
Das soll einfach nur bedeuten, daß man Kovac mal machen lassen sollte und am Ende auf das Endergebnis schauen muss.
Steht da eine CL Quali, die ich gar nicht als unmöglich erachte, da sich alle Vereine ab Platz 2 nicht wirklich mit Ruhm bekleckern kann man wohl kaum den Kovac vor die Tür setzen.
Außer er legt einen Plan vor, der absolut nicht zukunftsfähig ist. Das muss man aber abwarten.
Natürlich würde ich einen Hoeness vorziehen, aber nicht auf Grundlage irgendwelcher Punkteschnitte, sondern aufgrund der Leistung. Aber auch da bin ich vorsichtig, denn gerade der BVB lässt sich ja gerne davon blenden was in der Vergangenheit, an anderer Stelle gut funktioniert hat.
was aber nicht 1:1 übertragbar ist.
Denn beim BVB kann der Hoeness nicht einfach eine Mannschaft so formen, wie es beim VFB möglich war.
Ich habe schon so viele überragende Trainer bei falschen Vereinen scheitern sehen, daß man schlicht nicht glauben darf, daß der Hoeness hier ankommt und wir tollen Fußball spielen.
Zitat von Allusion09
Das ist aus meiner Sicht eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Zunächst einmal kämpft Stuttgart nach wie vor mit ganz anderen Mitteln als Leipzig oder wir weswegen ein zu uns ähnliches Abschneiden per sé ein größerer Erfolg ist. Des Weiteren ist Stuttgart von allen Top 6 Teams wohl das Team, das den größten Spieler Aderlass verkraften musste. Der VFB steht nach xP sogar auf Platz 4, lediglich hinter den 3 Vereinen mit deutlich größeren finanziellen Mitteln: Bayern, B04 & Frankfurt. Stuttgart leidet mittlerweile seit Jahren an einer sehr schlechten Chancenverwertung, die in einer Saison in der man nicht mehr ganz an das Vorjahresniveau rankommt nun mal mehrere Plätze Unterschied ausmachen kann. Gegen Bayern, Leverkusen und uns waren sie in keinem Spiel klar unterlegen, während wir vor allem gegen Leverkusen und in Spiel 1 gegen den VFB chancenlos aussahen. Das zeigt doch recht klar, dass die in der Tat absteigende Form eher dem absurd guten Komparativ der Vorsaison zuzuschreiben ist, als dass man beim aktuellen VFB auch nur irgendwo von nicht guter Leistungen sprechen kann.
In Hoffenheim hatte Hoeneß einen Schnitt von 1,42Pkt. während die Hoffenheimer diese Saison bei knapp über 1 Pkt. stehen. Aus meiner Sicht erschließt sich hieraus nicht, wie man in Hoeneß nicht ein klares Upgrade zu unserem aktuellen Trainer sehen kann, der doch eine deutlich schlechtere Bilanz in den letzten Jahren auszuweisen hat und mit einem Schnitt von 1,67 Pkt. beim BVB nun auch nicht gerade nach Traumstart schreit. Ich schließe mich daher den Vorrednern an. Wenn man es wirklich ernst meint mit der dauerhaften Analyse bei denen man jeden Stein umdreht, dann kommt man im Sommer nicht drum herum auch die Trainerposition bestmöglich nachzubesetzen und hier führt kein Weg an Hoeneß vorbei.
Zitat von MrSimpson
Es soll also ein Trainer geholt werden, der mit seiner Mannschaft schönen Fußball spielt, aber genau 1 Punkt mehr hat als der BVB, der eine Katastrophensaison spielt?
Das verstehe wer will, denn die Saison vom VFB und deren Form zeigt eher nach unten, als nach oben.
Kovac lässt jetzt nicht die Sterne vom Himmel spielen, aber das sieht zumindest mal teilweise nach nem Plan aus. Und jetzt kommt der Reflex, daß der Rasen in Nachbars Garten grüner ist. Wenn auch nur etwas.
Der Hoeness hat bisher auch nicht gezeigt, daß er langfristig etwas aufbauen kann. Weder in Hoffenheim, noch in Stuttgart. Landet der VFB am Ende der Saison unter den Top 6 will ich nichts gesagt haben, aber momentan wage ich zu bezweifeln, daß die Gleichung schöner Fußball=erfolgreicher Fußball aufgeht.
Zitat von BVB-Pat
Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Sollte es eine realistische Chance auf eine Verpflichtung von Hoeneß geben, muss das unbedingt gemacht werden, egal, wo wir am Ende mit Kovac landen. Das ist zwar nicht die feine englische Art, aber Kovacs frühere Stationen belegen eindeutig, dass er nicht lang- bzw. nachhaltig für Erfolg sorgen kann, sondern eher kurzzeitig einen positiven Effekt hat. Außerdem scheint Hoeneß eine Ausstiegsklausel zu haben, weswegen auch Leverkusen an ihm dran ist, immerhin scheint Alonso bald weg zu sein. Wenn wir es diesmal wirklich ernst mit dem Umbruch meinen und auch langfristig wieder oben mitspielen wollen, brauchen wir einen guten Trainer, viele Kaderveränderungen und am besten externe Impulse im Management. Ich denke da an Krösche/ Rangnick.
Zitat von mba123
"Ergebnisfußball" ist ein Unwort für mich.
Ergebnisse holt man, wenn man guten Fußball spielt. Aber im Wort "Ergebnisfußball" schwingt für mich immer mit, dass man eben nicht gut spielt. Das hieße, die Ergebnisse werden dann auch irgendwann nicht mehr passen, meiner Meinung nach.
Kovacs Vertragslänge sehe ich auch nicht als großes Hindernis. Wichtig finde ich hier aber, dass wir die neue Saison planen müssen.
Wir scheinen in der Trainerfrage erstmal abwarten zu wollen.
Sofern Kovac nicht bleiben sollte, wäre es gut, frühzeitig an favorisierten Trainerkandidaten dran zu sein. Sonst verpasst man da womöglich die Wunschlösung.
Und die Kaderplanung wird man auch nicht losgelöst vom Trainer machen wollen. Zwar hoffe ich, dass man dem Trainer nicht einfach Wunschtransfers gewährt, aber der Trainer sollte schon sein Feedback geben, ob er mit möglichen Neuzugängen etwas anfangen kann.
Auch bei den Abgängen spielt der Trainer eine Rolle.
Zitat von wololo
Wenn ihr weiter rechnen wollt, ist das der falsche Thread dafür. Hier sollte es um Kovac gehen und was ihn angeht, sehe ich bei weitem nicht so schwarz wie manch anderer hier. Ja, spielerisch mag das noch eher uninspiriert sein, was er bislang angeboten hat, aber die aktuelle Lage erfordert halt Ergebnisfußball. Er hatte bislang zwei Hauptanliegen: Defensive Stabilität und der Mannschaft wieder Selbstvertrauen einflößen. In beiden Bereichen scheint er weitestgehend Erfolg zu haben. Bis auf das Spiel gegen Bochum hatten wir in keinem Spiel einen XG von mehr als 0,7 gegen uns laut Sofascore und in dem Bochumspiel lag es an katastrophalen individuellen Fehlern und die Niederlage gegen Stuttgart würde ich als unglücklich beschreiben, wir waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, haben aber die Chancen nicht genutzt. Und so bizarr Kovacs Aussagen teilweise waren, sie scheinen dem Team geholfen zu haben, weil sie ihnen signalisiert haben, dass er hinter ihnen steht.
Anders als @BVBBC glaube ich nicht, dass die spielerische Entwicklung des Kaders einen großen Stellenwert in unserer aktuellen Situation hat. Es geht um knallharten Ergebnisfußball, solange das Erreichen der CL noch realistisch ist. Und es sind ja "nur" 6 Punkte bis Platz 4 und wir spielen noch gegen den 4ten, 5ten, 6ten, 7ten und 8ten. Bis auf Stuttgart können wir also noch jedem, der zwischen uns und der CL liegt 3 Punkte abnehmen. Ob uns das gelingt, ist fraglich, aber es ist definitiv möglich, denn keiner von denen vor uns ist eine Übermannschaft, allesamt lassen sie regelmäßig Punkte liegen.
Außerdem steht uns wohl ein massiver Kaderumbruch bevor. Es ist gut möglich, dass uns mit Kobel, Can, Süle, Brandt, Özcan, Reyna und Gittens viele Stammspieler und solche, die es gerne wären, nach Ende der Saison verlassen. Die Mannschaft würde dann im kommenden Jahr ein vollkommen anderes Gesicht bekommen. Was lohnt es sich da jetzt eine große spielerische Idee zu entwickeln, die im Sommer, bevor man wirkliche Früchte davon ernten kann, eh wieder überholt sein wird?
Was Kovacs Vertragslänge angeht, ist die vollkommen irrelevant für mich. Im schlimmsten Fall, bekommt er halt 3,5 Mio als Abfindung nach der Saison. Das ist nicht mehr als ein mittleres Spielergehalt bei uns. Darüber lohnt es sich nicht sich aufzuregen. Da würde ich mir eher Sorgen machen, dass wir für Süle keinen Abnehmer finden, er kostet uns das Dreifache.
Wenn ihr weiter rechnen wollt, ist das der falsche Thread dafür. Hier sollte es um Kovac gehen und was ihn angeht, sehe ich bei weitem nicht so schwarz wie manch anderer hier. Ja, spielerisch mag das noch eher uninspiriert sein, was er bislang angeboten hat, aber die aktuelle Lage erfordert halt Ergebnisfußball. Er hatte bislang zwei Hauptanliegen: Defensive Stabilität und der Mannschaft wieder Selbstvertrauen einflößen. In beiden Bereichen scheint er weitestgehend Erfolg zu haben. Bis auf das Spiel gegen Bochum hatten wir in keinem Spiel einen XG von mehr als 0,7 gegen uns laut Sofascore und in dem Bochumspiel lag es an katastrophalen individuellen Fehlern und die Niederlage gegen Stuttgart würde ich als unglücklich beschreiben, wir waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, haben aber die Chancen nicht genutzt. Und so bizarr Kovacs Aussagen teilweise waren, sie scheinen dem Team geholfen zu haben, weil sie ihnen signalisiert haben, dass er hinter ihnen steht.
Anders als @BVBBC glaube ich nicht, dass die spielerische Entwicklung des Kaders einen großen Stellenwert in unserer aktuellen Situation hat. Es geht um knallharten Ergebnisfußball, solange das Erreichen der CL noch realistisch ist. Und es sind ja "nur" 6 Punkte bis Platz 4 und wir spielen noch gegen den 4ten, 5ten, 6ten, 7ten und 8ten. Bis auf Stuttgart können wir also noch jedem, der zwischen uns und der CL liegt 3 Punkte abnehmen. Ob uns das gelingt, ist fraglich, aber es ist definitiv möglich, denn keiner von denen vor uns ist eine Übermannschaft, allesamt lassen sie regelmäßig Punkte liegen.
Außerdem steht uns wohl ein massiver Kaderumbruch bevor. Es ist gut möglich, dass uns mit Kobel, Can, Süle, Brandt, Özcan, Reyna und Gittens viele Stammspieler und solche, die es gerne wären, nach Ende der Saison verlassen. Die Mannschaft würde dann im kommenden Jahr ein vollkommen anderes Gesicht bekommen. Was lohnt es sich da jetzt eine große spielerische Idee zu entwickeln, die im Sommer, bevor man wirkliche Früchte davon ernten kann, eh wieder überholt sein wird?
Was Kovacs Vertragslänge angeht, ist die vollkommen irrelevant für mich. Im schlimmsten Fall, bekommt er halt 3,5 Mio als Abfindung nach der Saison. Das ist nicht mehr als ein mittleres Spielergehalt bei uns. Darüber lohnt es sich nicht sich aufzuregen. Da würde ich mir eher Sorgen machen, dass wir für Süle keinen Abnehmer finden, er kostet uns das Dreifache.
"Ergebnisfußball" ist ein Unwort für mich.
Ergebnisse holt man, wenn man guten Fußball spielt. Aber im Wort "Ergebnisfußball" schwingt für mich immer mit, dass man eben nicht gut spielt. Das hieße, die Ergebnisse werden dann auch irgendwann nicht mehr passen, meiner Meinung nach.
Kovacs Vertragslänge sehe ich auch nicht als großes Hindernis. Wichtig finde ich hier aber, dass wir die neue Saison planen müssen.
Wir scheinen in der Trainerfrage erstmal abwarten zu wollen.
Sofern Kovac nicht bleiben sollte, wäre es gut, frühzeitig an favorisierten Trainerkandidaten dran zu sein. Sonst verpasst man da womöglich die Wunschlösung.
Und die Kaderplanung wird man auch nicht losgelöst vom Trainer machen wollen. Zwar hoffe ich, dass man dem Trainer nicht einfach Wunschtransfers gewährt, aber der Trainer sollte schon sein Feedback geben, ob er mit möglichen Neuzugängen etwas anfangen kann.
Auch bei den Abgängen spielt der Trainer eine Rolle.
Ich gehe sogar einen Schritt weiter. Sollte es eine realistische Chance auf eine Verpflichtung von Hoeneß geben, muss das unbedingt gemacht werden, egal, wo wir am Ende mit Kovac landen. Das ist zwar nicht die feine englische Art, aber Kovacs frühere Stationen belegen eindeutig, dass er nicht lang- bzw. nachhaltig für Erfolg sorgen kann, sondern eher kurzzeitig einen positiven Effekt hat. Außerdem scheint Hoeneß eine Ausstiegsklausel zu haben, weswegen auch Leverkusen an ihm dran ist, immerhin scheint Alonso bald weg zu sein. Wenn wir es diesmal wirklich ernst mit dem Umbruch meinen und auch langfristig wieder oben mitspielen wollen, brauchen wir einen guten Trainer, viele Kaderveränderungen und am besten externe Impulse im Management. Ich denke da an Krösche/ Rangnick.
Es soll also ein Trainer geholt werden, der mit seiner Mannschaft schönen Fußball spielt, aber genau 1 Punkt mehr hat als der BVB, der eine Katastrophensaison spielt?
Das verstehe wer will, denn die Saison vom VFB und deren Form zeigt eher nach unten, als nach oben.
Kovac lässt jetzt nicht die Sterne vom Himmel spielen, aber das sieht zumindest mal teilweise nach nem Plan aus. Und jetzt kommt der Reflex, daß der Rasen in Nachbars Garten grüner ist. Wenn auch nur etwas.
Der Hoeness hat bisher auch nicht gezeigt, daß er langfristig etwas aufbauen kann. Weder in Hoffenheim, noch in Stuttgart. Landet der VFB am Ende der Saison unter den Top 6 will ich nichts gesagt haben, aber momentan wage ich zu bezweifeln, daß die Gleichung schöner Fußball=erfolgreicher Fußball aufgeht.
Das ist aus meiner Sicht eine sehr undifferenzierte Betrachtung. Zunächst einmal kämpft Stuttgart nach wie vor mit ganz anderen Mitteln als Leipzig oder wir weswegen ein zu uns ähnliches Abschneiden per sé ein größerer Erfolg ist. Des Weiteren ist Stuttgart von allen Top 6 Teams wohl das Team, das den größten Spieler Aderlass verkraften musste. Der VFB steht nach xP sogar auf Platz 4, lediglich hinter den 3 Vereinen mit deutlich größeren finanziellen Mitteln: Bayern, B04 & Frankfurt. Stuttgart leidet mittlerweile seit Jahren an einer sehr schlechten Chancenverwertung, die in einer Saison in der man nicht mehr ganz an das Vorjahresniveau rankommt nun mal mehrere Plätze Unterschied ausmachen kann. Gegen Bayern, Leverkusen und uns waren sie in keinem Spiel klar unterlegen, während wir vor allem gegen Leverkusen und in Spiel 1 gegen den VFB chancenlos aussahen. Das zeigt doch recht klar, dass die in der Tat absteigende Form eher dem absurd guten Komparativ der Vorsaison zuzuschreiben ist, als dass man beim aktuellen VFB auch nur irgendwo von nicht guter Leistungen sprechen kann.
In Hoffenheim hatte Hoeneß einen Schnitt von 1,42Pkt. während die Hoffenheimer diese Saison bei knapp über 1 Pkt. stehen. Aus meiner Sicht erschließt sich hieraus nicht, wie man in Hoeneß nicht ein klares Upgrade zu unserem aktuellen Trainer sehen kann, der doch eine deutlich schlechtere Bilanz in den letzten Jahren auszuweisen hat und mit einem Schnitt von 1,67 Pkt. beim BVB nun auch nicht gerade nach Traumstart schreit. Ich schließe mich daher den Vorrednern an. Wenn man es wirklich ernst meint mit der dauerhaften Analyse bei denen man jeden Stein umdreht, dann kommt man im Sommer nicht drum herum auch die Trainerposition bestmöglich nachzubesetzen und hier führt kein Weg an Hoeneß vorbei.
Der Punkteschnitt kann kaum als belastende Aussage über einen Trainer herhalten.
Alfred Schreuder hatte in Hoffenheim, vor Hoeness, einen Punkteschnitt, der besser war.
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, da kann man nicht ernsthaft vergangene Punkteschnitte als Maßstab nehmen.
Niko Kovac hat einen knapp schlechteren Punkteschnitt bei den Bayern, wie Ancelotti und Nagelsmann gehabt. Hier kam aber noch keiner auf die Idee die auf eine Stufe zu stellen.
Ebenso gab es in den letzten 10 Jahren keinen Trainer, der bei Monaco einen besseren Punkteschnitt hatte als Kovac.
Das soll weder heißen, daß ich Kovac für den idealen Trainer halte, noch soll es heißen, daß die anderen Trainer schlecht sind.
Das soll einfach nur bedeuten, daß man Kovac mal machen lassen sollte und am Ende auf das Endergebnis schauen muss.
Steht da eine CL Quali, die ich gar nicht als unmöglich erachte, da sich alle Vereine ab Platz 2 nicht wirklich mit Ruhm bekleckern kann man wohl kaum den Kovac vor die Tür setzen.
Außer er legt einen Plan vor, der absolut nicht zukunftsfähig ist. Das muss man aber abwarten.
Natürlich würde ich einen Hoeness vorziehen, aber nicht auf Grundlage irgendwelcher Punkteschnitte, sondern aufgrund der Leistung. Aber auch da bin ich vorsichtig, denn gerade der BVB lässt sich ja gerne davon blenden was in der Vergangenheit, an anderer Stelle gut funktioniert hat.
was aber nicht 1:1 übertragbar ist.
Denn beim BVB kann der Hoeness nicht einfach eine Mannschaft so formen, wie es beim VFB möglich war.
Ich habe schon so viele überragende Trainer bei falschen Vereinen scheitern sehen, daß man schlicht nicht glauben darf, daß der Hoeness hier ankommt und wir tollen Fußball spielen.
Schade, dass du ihr eines von sehr vielen genannten Argumenten rauspickst und so tust, als habe meine gesamte Argumentation nur einen Bestandteil gehabt, während du auf alle anderen Argumente gar nicht eingehst. Und auch beim Punkteschnitt widerspreche ich dir. Nur weil es Beispiele gibt in denen schlechtere Trainer bessere Punkteschnitte als bessere Trainer hatten wird die Betrachtung des Punkteschnitts nicht wertlos. Es bleibt eines von mehreren Teilen einer Analyse, insbesondere wenn man den Punkteschnitt in Kontext setzt.
Genauso wie du der Meinung bist dir erst noch eine Meinung bilden zu müssen solltest du anderen deren Meinung lassen, dass die Sample Size beider Trainer, der Fußball für den sie stehen, der Fußball den wir unter Kovac spielen und auch diese Saison des VFB Grund genug sind, um unabhängig von den Ergebnissen die uns diese Saison noch erwarten zu dem Schluss zu kommen, dass Hoeneß der deutlich bessere Fit für den BVB wäre. Denn wenn wir eines aus der Vergangenheit gelernt haben sollten, dann wohl, dass kurzfristige Ergebnisse nicht den langfristigen Weg bestimmen sollten, sondern die strategische Idee vom Fußball kurzfristige Ergebnisse schlagen sollte.
Natürlich wissen wir als BVB Fans gut genug, dass nicht alles 1-1 übertragbar ist, aber wenn eines übertragbar sein kann, dann doch wohl ein Konzept eines Trainers, der mit qualitativ deutlich schwächeren Spielern einen sehr sauberen Ballbesitzfußball etabliert hat, in einen Verein zu bringen der nicht drum herum kommt selbst wieder einen solchen Spielstil etablieren zu müssen. Hier widersprichst du dir übrigens selbst indem du in deinem vorherigen Post sagst, dass er in Stuttgart nichts aufbauen konnte "Der Hoeness hat bisher auch nicht gezeigt, daß er langfristig etwas aufbauen kann. Weder in Hoffenheim, noch in Stuttgart.", nur um in deinem nächsten Post folgendes zu schreiben: "Denn beim BVB kann der Hoeness nicht einfach eine Mannschaft so formen, wie es beim VFB möglich war." Kann Hoeneß jetzt eine Mannschaft formen/aufbauen oder nicht?
Niemand glaubt, dass Hoeneß die Hand drauf hält und wir auf einmal wieder auf Leverkusen Niveau sind. Es geht darum im Sommer einen Weg einzuschlagen, den wir mit Sahin bereits einschlagen wollten, aber hierfür weder den Kader hatten, noch die Erfahrung des Trainers. Alles was unter Kovac passiert ist pragmatische Schadensbegrenzung, was in der Situation möglicherweise richtig ist. Hoeneß hätte gegenüber Sahin den Vorteil, dass der Vorjahreskomparativ nochmal schlagbarer wird und der Druck dadurch etwas geringer ausfallen könnte. Außerdem könnte er mit seinem Fußball eine Euphorie entfachen, von der ich sehr sicher bin, dass sie unter Kovac egal in welchem Szenario nicht mehr entfacht wird.
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