| Geburtsdatum | 15.06.2004 |
|---|---|
| Alter | 22 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,90m |
| Vertrag bis | 30.06.2029 |
| Position | Torwart |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | FC Burnley |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 2 | 3 | - | ||
![]() | Championship | 1 | 2 | - | |
![]() | EFL Cup | 1 | 1 | - | |
Max Weiß (1)
28.01.2022 - 18:27 Uhr
15.09.2024 - 18:57 Uhr
Wir haben bisher 5 Tore in 5 Spielen gefangen. Keins geht auf die Kappe von Weiß. Zudem sind wir ungeschlagen, man kann also ohne zu viel Schminke mit Recht sagen, dass sowohl unser Start als auch der Start von Max Weiß als neue Nummer 1 gelungen ist.
Es stimmt, dass er bisher keine dieser gern gesehenen krassen Aktionen hatte, die eine Mannschaft „im Spiel halten“ und von denen man gern erzählt, wenn es um die Klasse eines Torhüters geht.
Gleichsam ist allerdings zu konstatieren, dass die sogenannte „Klasse“ eines Torhüters heute anders bewertet wird als noch zu Zeiten eines Oliver Kahn. Das Torhüterspiel ist heute viel mehr als „Reflexe auf der Linie“ und/oder „Strafraumbeherrschung“. Das sind immer noch sehr wichtige Parameter wie auch das Verhalten im 1:1 oder generell das „Stellungsspiel“, aber mindestens als gleichwertig sind andere Fähigkeiten, unter anderem die Fähigkeit des „mitspielenden Torwarts“, das (heute viel komplexere) „Dirigieren des Abwehrverbunds“.
Ich wage zu behaupten, dass Max Weiß bereits jetzt das Prädikat des „mitspielenden Torwarts“ genießt und im Stellungsspiel eine besondere Klasse besitzt. Der Junge steht/stand (bisher) nahezu durchgehend richtig. Die Ruhe, die er in diesem Alter in diesen Situationen besitzt, ist bemerkenswert.
Dass wir hinten im Verbund meist gut stehen, ist ebenso sicher zum Teil sein Verdienst, wobei er hier von der gesamten Mannschaft (nicht nur der Abwehr) exzellent unterstützt wird. Man muss bisher sagen, dass wir diese Balance zwischen Offensive und Defensive - übrigens unsere Achillesferse in der Vorrunde der letzten Saison - sehr gut hinbekommen. Mehr noch: Der 20-Jährige zwischen unseren Pfosten hat eine sehr präsente und dennoch ruhige Ausstrahlung, die sicher dazu beiträgt, dass wir auch in Situationen unter Druck „cool“ bleiben. Quasi „Aura in the making“.
Bleibt also die Frage, wie es um seine Reflexe auf der Linie, die Strafraumbeherrschung steht. Ja, hier gab es bisher in dieser noch jungen Saison nicht viel zu bestaunen, weil er jedoch auch nicht in die Situation geraten ist, dies zu tun. In den nächsten beiden Auswärtsspielen gegen die ebenso noch ungeschlagenen Magdeburger und die offensivfreudigen Kölner wird er aller Voraussicht nach mehr zu tun bekommen. Schau mer mal, vielleicht fischt er uns einen aus dem Kreuzeck oder vereitelt die eine oder andere Großchance. - Aber selbst wenn nicht: Für Max Weiß ist das die erste Saison als Nummer 1. Wir sollten ihn als Fans vor allem dann unterstützen, wenn er unsere Unterstützung braucht. Auch diese Phasen werden kommen.
Es stimmt, dass er bisher keine dieser gern gesehenen krassen Aktionen hatte, die eine Mannschaft „im Spiel halten“ und von denen man gern erzählt, wenn es um die Klasse eines Torhüters geht.
Gleichsam ist allerdings zu konstatieren, dass die sogenannte „Klasse“ eines Torhüters heute anders bewertet wird als noch zu Zeiten eines Oliver Kahn. Das Torhüterspiel ist heute viel mehr als „Reflexe auf der Linie“ und/oder „Strafraumbeherrschung“. Das sind immer noch sehr wichtige Parameter wie auch das Verhalten im 1:1 oder generell das „Stellungsspiel“, aber mindestens als gleichwertig sind andere Fähigkeiten, unter anderem die Fähigkeit des „mitspielenden Torwarts“, das (heute viel komplexere) „Dirigieren des Abwehrverbunds“.
Ich wage zu behaupten, dass Max Weiß bereits jetzt das Prädikat des „mitspielenden Torwarts“ genießt und im Stellungsspiel eine besondere Klasse besitzt. Der Junge steht/stand (bisher) nahezu durchgehend richtig. Die Ruhe, die er in diesem Alter in diesen Situationen besitzt, ist bemerkenswert.
Dass wir hinten im Verbund meist gut stehen, ist ebenso sicher zum Teil sein Verdienst, wobei er hier von der gesamten Mannschaft (nicht nur der Abwehr) exzellent unterstützt wird. Man muss bisher sagen, dass wir diese Balance zwischen Offensive und Defensive - übrigens unsere Achillesferse in der Vorrunde der letzten Saison - sehr gut hinbekommen. Mehr noch: Der 20-Jährige zwischen unseren Pfosten hat eine sehr präsente und dennoch ruhige Ausstrahlung, die sicher dazu beiträgt, dass wir auch in Situationen unter Druck „cool“ bleiben. Quasi „Aura in the making“.
Bleibt also die Frage, wie es um seine Reflexe auf der Linie, die Strafraumbeherrschung steht. Ja, hier gab es bisher in dieser noch jungen Saison nicht viel zu bestaunen, weil er jedoch auch nicht in die Situation geraten ist, dies zu tun. In den nächsten beiden Auswärtsspielen gegen die ebenso noch ungeschlagenen Magdeburger und die offensivfreudigen Kölner wird er aller Voraussicht nach mehr zu tun bekommen. Schau mer mal, vielleicht fischt er uns einen aus dem Kreuzeck oder vereitelt die eine oder andere Großchance. - Aber selbst wenn nicht: Für Max Weiß ist das die erste Saison als Nummer 1. Wir sollten ihn als Fans vor allem dann unterstützen, wenn er unsere Unterstützung braucht. Auch diese Phasen werden kommen.
16.09.2024 - 20:43 Uhr
Schön geschrieben... Beim Stellungsspiel gehe ich aber weiterhin nicht mit.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
16.09.2024 - 21:09 Uhr
Zitat von KAlist
Schön geschrieben... Beim Stellungsspiel gehe ich aber weiterhin nicht mit.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
Schön geschrieben... Beim Stellungsspiel gehe ich aber weiterhin nicht mit.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
Er kann sich bei einer Ecke aber ja nicht in die eine Torecke stellen. Dann ist der Rest vom Tor ja ein Scheunentor.
16.09.2024 - 21:43 Uhr
Zitat von GTStar
Er kann sich bei einer Ecke aber ja nicht in die eine Torecke stellen. Dann ist der Rest vom Tor ja ein Scheunentor.
Zitat von KAlist
Schön geschrieben... Beim Stellungsspiel gehe ich aber weiterhin nicht mit.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
Schön geschrieben... Beim Stellungsspiel gehe ich aber weiterhin nicht mit.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
Er kann sich bei einer Ecke aber ja nicht in die eine Torecke stellen. Dann ist der Rest vom Tor ja ein Scheunentor.
So sehe ich das auch. TW muss spekulieren, geht der Ball Richtung langes Eck, steht er in diesem Fall gut, normalerweise gibt es zudem auch Absprachen mit den Verteidigern, wer welche Richtung versucht zuzumachen. Standbild kann hier keinen Aufschluss geben.
Wenn ich an den jungen Kahn zurückdenke, hatte er für mich eine Schwachstelle bei Schüssen von halblinks in seine linke Torecke. Er stand da oft etwas weit im kurzen Eck. Aber diese Meinung hatten auch nur wenige mit mir geteilt. Das ist ein Stück undividuelles Torwartspiel. Kurzes/langes-Eck-Positionierung ergibt sich auch aus Erfahrungswerten, in Abstimmung mit der Verteidigung. Da sehe ich jetzt noch nichts Auffälliges.
Ich finde Weiß einfach nur brutal ruhig und selbstsicher für seine ersten Spiele. Er wird seine Fehler machen und Schwächephasen haben. Und in Einzelbereichen zeigte er jetzt nichts Überragendes. Aber er zeigt Anlagen für einen kompletten Torwart. Und - auch subjektive Meinung- für mich in dieser Hinsicht seit Rudi Wimmer und Oli Kahn vom Talent her der beste, den ich bei uns erleben durfte. Jetzt muss er was daraus machen. Und ich bin ziemlich überzeugt, dass er ein sehr guter Erstliga-TW wird.
16.09.2024 - 22:11 Uhr
Zitat von Koschdnix
So sehe ich das auch. TW muss spekulieren, geht der Ball Richtung langes Eck, steht er in diesem Fall gut, normalerweise gibt es zudem auch Absprachen mit den Verteidigern, wer welche Richtung versucht zuzumachen. Standbild kann hier keinen Aufschluss geben.
Wenn ich an den jungen Kahn zurückdenke, hatte er für mich eine Schwachstelle bei Schüssen von halblinks in seine linke Torecke. Er stand da oft etwas weit im kurzen Eck. Aber diese Meinung hatten auch nur wenige mit mir geteilt. Das ist ein Stück undividuelles Torwartspiel. Kurzes/langes-Eck-Positionierung ergibt sich auch aus Erfahrungswerten, in Abstimmung mit der Verteidigung. Da sehe ich jetzt noch nichts Auffälliges.
Ich finde Weiß einfach nur brutal ruhig und selbstsicher für seine ersten Spiele. Er wird seine Fehler machen und Schwächephasen haben. Und in Einzelbereichen zeigte er jetzt nichts Überragendes. Aber er zeigt Anlagen für einen kompletten Torwart. Und - auch subjektive Meinung- für mich in dieser Hinsicht seit Rudi Wimmer und Oli Kahn vom Talent her der beste, den ich bei uns erleben durfte. Jetzt muss er was daraus machen. Und ich bin ziemlich überzeugt, dass er ein sehr guter Erstliga-TW wird.
Zitat von GTStar
Er kann sich bei einer Ecke aber ja nicht in die eine Torecke stellen. Dann ist der Rest vom Tor ja ein Scheunentor.
Zitat von KAlist
Schön geschrieben... Beim Stellungsspiel gehe ich aber weiterhin nicht mit.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
Schön geschrieben... Beim Stellungsspiel gehe ich aber weiterhin nicht mit.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
Er kann sich bei einer Ecke aber ja nicht in die eine Torecke stellen. Dann ist der Rest vom Tor ja ein Scheunentor.
So sehe ich das auch. TW muss spekulieren, geht der Ball Richtung langes Eck, steht er in diesem Fall gut, normalerweise gibt es zudem auch Absprachen mit den Verteidigern, wer welche Richtung versucht zuzumachen. Standbild kann hier keinen Aufschluss geben.
Wenn ich an den jungen Kahn zurückdenke, hatte er für mich eine Schwachstelle bei Schüssen von halblinks in seine linke Torecke. Er stand da oft etwas weit im kurzen Eck. Aber diese Meinung hatten auch nur wenige mit mir geteilt. Das ist ein Stück undividuelles Torwartspiel. Kurzes/langes-Eck-Positionierung ergibt sich auch aus Erfahrungswerten, in Abstimmung mit der Verteidigung. Da sehe ich jetzt noch nichts Auffälliges.
Ich finde Weiß einfach nur brutal ruhig und selbstsicher für seine ersten Spiele. Er wird seine Fehler machen und Schwächephasen haben. Und in Einzelbereichen zeigte er jetzt nichts Überragendes. Aber er zeigt Anlagen für einen kompletten Torwart. Und - auch subjektive Meinung- für mich in dieser Hinsicht seit Rudi Wimmer und Oli Kahn vom Talent her der beste, den ich bei uns erleben durfte. Jetzt muss er was daraus machen. Und ich bin ziemlich überzeugt, dass er ein sehr guter Erstliga-TW wird.
Interessante Diskussion! Finde @KAlist hat schon einen Punkt, wenn er beschreibt, wie offen die kurze Ecke ist. Gute Beobachtung! Und: Danke, für den Screenshot. Dennoch würde ich @GTStar und @Koschdnix recht geben: zu weit ins kurze Eck darf er sich nicht stellen. Kommt der Ball lang oder wird am kurzen Eck verlängert, kann das im Nachgang auch „doof“ aussehen.
Ich denke, dass man sich in der Analyse immer sehr genau anschaut, wie der Gegner seine Standards ausführt, wo die Kopfballstarken sich in verschiedenen Varianten positionieren, ob die Ecke kurz oder lang kommt, usw. Daher gehe ich davon aus, dass das vor dem Spiel und natürlich vor jeder Ecke sehr klar kommuniziert wird.
Bei Weiß, so zumindest meine bisherige Beobachtung, ist sein gutes Stellungsspiel mitentscheidend dafür, dass er eben weniger „Paraden“ zeigen muss als andere. Auch das zeichnet einen Torhüter ja aus. Auch wenn es am Ende des Tages nicht so spektakulär aussieht. Vielleicht liege ich damit aber auch daneben und muss einfach mehr Spiele von ihm sehen.
BTW: Ich erinnere mich noch sehr gut an all die Torhüter, die nach einer eingesprungenen Flugeinlage noch drei Bodenrollen im 5er angeschlossen haben und sich breitbeinig feiern ließen (z.B. Aumann oder Illgner). Ich fand das damals schon ein wenig drüber

Gut, wenn Weiß das gar nicht erst nötig haben sollte!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KSColeoleeee am 16.09.2024 um 22:12 Uhr bearbeitet
17.09.2024 - 08:04 Uhr
Zitat von KSColeoleeee
Interessante Diskussion! Finde @KAlist hat schon einen Punkt, wenn er beschreibt, wie offen die kurze Ecke ist. Gute Beobachtung! Und: Danke, für den Screenshot. Dennoch würde ich @GTStar und @Koschdnix recht geben: zu weit ins kurze Eck darf er sich nicht stellen. Kommt der Ball lang oder wird am kurzen Eck verlängert, kann das im Nachgang auch „doof“ aussehen.
Ich denke, dass man sich in der Analyse immer sehr genau anschaut, wie der Gegner seine Standards ausführt, wo die Kopfballstarken sich in verschiedenen Varianten positionieren, ob die Ecke kurz oder lang kommt, usw. Daher gehe ich davon aus, dass das vor dem Spiel und natürlich vor jeder Ecke sehr klar kommuniziert wird.
Bei Weiß, so zumindest meine bisherige Beobachtung, ist sein gutes Stellungsspiel mitentscheidend dafür, dass er eben weniger „Paraden“ zeigen muss als andere. Auch das zeichnet einen Torhüter ja aus. Auch wenn es am Ende des Tages nicht so spektakulär aussieht. Vielleicht liege ich damit aber auch daneben und muss einfach mehr Spiele von ihm sehen.
BTW: Ich erinnere mich noch sehr gut an all die Torhüter, die nach einer eingesprungenen Flugeinlage noch drei Bodenrollen im 5er angeschlossen haben und sich breitbeinig feiern ließen (z.B. Aumann oder Illgner). Ich fand das damals schon ein wenig drüber
Gut, wenn Weiß das gar nicht erst nötig haben sollte!
Zitat von Koschdnix
So sehe ich das auch. TW muss spekulieren, geht der Ball Richtung langes Eck, steht er in diesem Fall gut, normalerweise gibt es zudem auch Absprachen mit den Verteidigern, wer welche Richtung versucht zuzumachen. Standbild kann hier keinen Aufschluss geben.
Wenn ich an den jungen Kahn zurückdenke, hatte er für mich eine Schwachstelle bei Schüssen von halblinks in seine linke Torecke. Er stand da oft etwas weit im kurzen Eck. Aber diese Meinung hatten auch nur wenige mit mir geteilt. Das ist ein Stück undividuelles Torwartspiel. Kurzes/langes-Eck-Positionierung ergibt sich auch aus Erfahrungswerten, in Abstimmung mit der Verteidigung. Da sehe ich jetzt noch nichts Auffälliges.
Ich finde Weiß einfach nur brutal ruhig und selbstsicher für seine ersten Spiele. Er wird seine Fehler machen und Schwächephasen haben. Und in Einzelbereichen zeigte er jetzt nichts Überragendes. Aber er zeigt Anlagen für einen kompletten Torwart. Und - auch subjektive Meinung- für mich in dieser Hinsicht seit Rudi Wimmer und Oli Kahn vom Talent her der beste, den ich bei uns erleben durfte. Jetzt muss er was daraus machen. Und ich bin ziemlich überzeugt, dass er ein sehr guter Erstliga-TW wird.
Zitat von GTStar
Er kann sich bei einer Ecke aber ja nicht in die eine Torecke stellen. Dann ist der Rest vom Tor ja ein Scheunentor.
Zitat von KAlist
Schön geschrieben... Beim Stellungsspiel gehe ich aber weiterhin nicht mit.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
Schön geschrieben... Beim Stellungsspiel gehe ich aber weiterhin nicht mit.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
Er kann sich bei einer Ecke aber ja nicht in die eine Torecke stellen. Dann ist der Rest vom Tor ja ein Scheunentor.
So sehe ich das auch. TW muss spekulieren, geht der Ball Richtung langes Eck, steht er in diesem Fall gut, normalerweise gibt es zudem auch Absprachen mit den Verteidigern, wer welche Richtung versucht zuzumachen. Standbild kann hier keinen Aufschluss geben.
Wenn ich an den jungen Kahn zurückdenke, hatte er für mich eine Schwachstelle bei Schüssen von halblinks in seine linke Torecke. Er stand da oft etwas weit im kurzen Eck. Aber diese Meinung hatten auch nur wenige mit mir geteilt. Das ist ein Stück undividuelles Torwartspiel. Kurzes/langes-Eck-Positionierung ergibt sich auch aus Erfahrungswerten, in Abstimmung mit der Verteidigung. Da sehe ich jetzt noch nichts Auffälliges.
Ich finde Weiß einfach nur brutal ruhig und selbstsicher für seine ersten Spiele. Er wird seine Fehler machen und Schwächephasen haben. Und in Einzelbereichen zeigte er jetzt nichts Überragendes. Aber er zeigt Anlagen für einen kompletten Torwart. Und - auch subjektive Meinung- für mich in dieser Hinsicht seit Rudi Wimmer und Oli Kahn vom Talent her der beste, den ich bei uns erleben durfte. Jetzt muss er was daraus machen. Und ich bin ziemlich überzeugt, dass er ein sehr guter Erstliga-TW wird.
Interessante Diskussion! Finde @KAlist hat schon einen Punkt, wenn er beschreibt, wie offen die kurze Ecke ist. Gute Beobachtung! Und: Danke, für den Screenshot. Dennoch würde ich @GTStar und @Koschdnix recht geben: zu weit ins kurze Eck darf er sich nicht stellen. Kommt der Ball lang oder wird am kurzen Eck verlängert, kann das im Nachgang auch „doof“ aussehen.
Ich denke, dass man sich in der Analyse immer sehr genau anschaut, wie der Gegner seine Standards ausführt, wo die Kopfballstarken sich in verschiedenen Varianten positionieren, ob die Ecke kurz oder lang kommt, usw. Daher gehe ich davon aus, dass das vor dem Spiel und natürlich vor jeder Ecke sehr klar kommuniziert wird.
Bei Weiß, so zumindest meine bisherige Beobachtung, ist sein gutes Stellungsspiel mitentscheidend dafür, dass er eben weniger „Paraden“ zeigen muss als andere. Auch das zeichnet einen Torhüter ja aus. Auch wenn es am Ende des Tages nicht so spektakulär aussieht. Vielleicht liege ich damit aber auch daneben und muss einfach mehr Spiele von ihm sehen.
BTW: Ich erinnere mich noch sehr gut an all die Torhüter, die nach einer eingesprungenen Flugeinlage noch drei Bodenrollen im 5er angeschlossen haben und sich breitbeinig feiern ließen (z.B. Aumann oder Illgner). Ich fand das damals schon ein wenig drüber

Gut, wenn Weiß das gar nicht erst nötig haben sollte!
Ein Screenshot von Max Weiß in der Mitte des Tores sagt nichts aus, wenn man nicht darüber spricht, wie das Tor eigentlich zu verteidigen ist bei einem Eckball. Und sobald man sich dann mal bei anderen Vereinen und Torhütern umschaut, merkt man doch recht schnell, dass Max Weiß sich nicht anders positioniert, als es für Torhüter normal zu sein scheint. Das Tor ist nunmal 7,32m breit.
Hier sind ein paar Beispiele:
https://www.youtube.com/watch?v=Cjd_B9QM3es
Sekunde 22, Bundesliga
https://www.youtube.com/watch?v=xA3dRyUAgMw
Minute 3:06, Bundesliga
https://www.youtube.com/watch?v=kOomxVEJmCc
Minute 8:17, Bundesliga
Ein Torhüter deckt halt bei einem Eckball nicht die kurze Ecke ab, sondern positioniert sich so, dass er einen möglichst großen Bereich des Tores erreichen kann und auf alle Eventualitäten reagieren kann. Der Eckball eröffnet der angreifenden Mannschaft unzählige Möglichkeiten, alle Bereiche des gegnerischen Tores zu attackieren.
Das kurze Eck wird ja in der Regel im laufenden Spiel dicht gemacht, weil es der einfachste Winkel für den Angreifer ist für einen Schuss. Je kleiner der Winkel, desto schwieriger ist der Schuss. Da beim Eckball vorher nicht klar ist, von wo der Ball in Richtung Tor kommen könnte, positioniert sich der Torhüter eben nur leicht Richtung kurzes Eck. So ist bei kurzen Bällen etwas näher am Ball, hat bei langen Bällen aber noch den Faktor Flugzeit auf seiner Seite.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von soulKSC am 17.09.2024 um 08:06 Uhr bearbeitet
17.09.2024 - 09:15 Uhr
Zitat von GTStar
Er kann sich bei einer Ecke aber ja nicht in die eine Torecke stellen. Dann ist der Rest vom Tor ja ein Scheunentor.
Zitat von KAlist
Schön geschrieben... Beim Stellungsspiel gehe ich aber weiterhin nicht mit.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
Schön geschrieben... Beim Stellungsspiel gehe ich aber weiterhin nicht mit.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
Er kann sich bei einer Ecke aber ja nicht in die eine Torecke stellen. Dann ist der Rest vom Tor ja ein Scheunentor.
Jein.
Also mein letzter Stand vom modernen Torwartspiel ist der, dass die kurze Ecke so geschützt wird, das du dich "nicht strecken musst" um den Winkel zu erreichen.
Die Idee dahinter ist, dass du was die Beinarbeit und den Sprung angeht nur in eine Ecke reagieren musst und daher nen tacken schneller reagieren kannst als wenn du beide Seiten abdeckst.
Da das Tor, wie du richtigerweise sagst dann in eine Richtung wesentlich größer ist, ist das mittlerweile Aufgabe der Abwehrspieler, diese Seite abzudecken. Und, der Ball ist dann länger unterwegs und du hast mehr Zeit zum reagieren als aufs kurze Eck, da ist die Distanz weitaus kürzer und damit schneller.
Die Idee dahinter kommt aus dem Handball, wobei die Abwehrspieler hier das kurze Eck abdecken sollen damit der tw beim langen Eck die Chance hat zu reagieren. Aber hier ist die Reaktionszeit ja noch kürzer.
Also das ist mein letzter Stand, wie das im Torwartspiel heutzutage gemacht wird. Im übrigen ist auch das von Manuel Neuer eingeführt worden und dort schön zu erkennen.
Die Schwierigkeit als Torhüter liegt darin, seinen Mitspielern zu "vertrauen" das lange Eck abzudecken. Ich denke das hier der Hund begraben liegt. Weil wie gesagt, ist das nicht das erste Mal das ich das bei weiss beobachte. War nur das letzte Beispiel.
17.09.2024 - 09:30 Uhr
Zitat von KAlist
Jein.
Also mein letzter Stand vom modernen Torwartspiel ist der, dass die kurze Ecke so geschützt wird, das du dich "nicht strecken musst" um den Winkel zu erreichen.
Die Idee dahinter ist, dass du was die Beinarbeit und den Sprung angeht nur in eine Ecke reagieren musst und daher nen tacken schneller reagieren kannst als wenn du beide Seiten abdeckst.
Da das Tor, wie du richtigerweise sagst dann in eine Richtung wesentlich größer ist, ist das mittlerweile Aufgabe der Abwehrspieler, diese Seite abzudecken. Und, der Ball ist dann länger unterwegs und du hast mehr Zeit zum reagieren als aufs kurze Eck, da ist die Distanz weitaus kürzer und damit schneller.
Die Idee dahinter kommt aus dem Handball, wobei die Abwehrspieler hier das kurze Eck abdecken sollen damit der tw beim langen Eck die Chance hat zu reagieren. Aber hier ist die Reaktionszeit ja noch kürzer.
Also das ist mein letzter Stand, wie das im Torwartspiel heutzutage gemacht wird. Im übrigen ist auch das von Manuel Neuer eingeführt worden und dort schön zu erkennen.
Die Schwierigkeit als Torhüter liegt darin, seinen Mitspielern zu "vertrauen" das lange Eck abzudecken. Ich denke das hier der Hund begraben liegt. Weil wie gesagt, ist das nicht das erste Mal das ich das bei weiss beobachte. War nur das letzte Beispiel.
Zitat von GTStar
Er kann sich bei einer Ecke aber ja nicht in die eine Torecke stellen. Dann ist der Rest vom Tor ja ein Scheunentor.
Zitat von KAlist
Schön geschrieben... Beim Stellungsspiel gehe ich aber weiterhin nicht mit.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
Schön geschrieben... Beim Stellungsspiel gehe ich aber weiterhin nicht mit.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
Er kann sich bei einer Ecke aber ja nicht in die eine Torecke stellen. Dann ist der Rest vom Tor ja ein Scheunentor.
Jein.
Also mein letzter Stand vom modernen Torwartspiel ist der, dass die kurze Ecke so geschützt wird, das du dich "nicht strecken musst" um den Winkel zu erreichen.
Die Idee dahinter ist, dass du was die Beinarbeit und den Sprung angeht nur in eine Ecke reagieren musst und daher nen tacken schneller reagieren kannst als wenn du beide Seiten abdeckst.
Da das Tor, wie du richtigerweise sagst dann in eine Richtung wesentlich größer ist, ist das mittlerweile Aufgabe der Abwehrspieler, diese Seite abzudecken. Und, der Ball ist dann länger unterwegs und du hast mehr Zeit zum reagieren als aufs kurze Eck, da ist die Distanz weitaus kürzer und damit schneller.
Die Idee dahinter kommt aus dem Handball, wobei die Abwehrspieler hier das kurze Eck abdecken sollen damit der tw beim langen Eck die Chance hat zu reagieren. Aber hier ist die Reaktionszeit ja noch kürzer.
Also das ist mein letzter Stand, wie das im Torwartspiel heutzutage gemacht wird. Im übrigen ist auch das von Manuel Neuer eingeführt worden und dort schön zu erkennen.
Die Schwierigkeit als Torhüter liegt darin, seinen Mitspielern zu "vertrauen" das lange Eck abzudecken. Ich denke das hier der Hund begraben liegt. Weil wie gesagt, ist das nicht das erste Mal das ich das bei weiss beobachte. War nur das letzte Beispiel.
Das kann ich aus dem Spiel heraus nachvollziehen, beim Eckball nicht....
17.09.2024 - 09:45 Uhr
Apropos Bodo Illgner: War der nicht mal bei uns im Gespräch, als Nachfolger vom Titan?
17.09.2024 - 09:55 Uhr
Zitat von soulKSC
Das kann ich aus dem Spiel heraus nachvollziehen, beim Eckball nicht....
Zitat von KAlist
Jein.
Also mein letzter Stand vom modernen Torwartspiel ist der, dass die kurze Ecke so geschützt wird, das du dich "nicht strecken musst" um den Winkel zu erreichen.
Die Idee dahinter ist, dass du was die Beinarbeit und den Sprung angeht nur in eine Ecke reagieren musst und daher nen tacken schneller reagieren kannst als wenn du beide Seiten abdeckst.
Da das Tor, wie du richtigerweise sagst dann in eine Richtung wesentlich größer ist, ist das mittlerweile Aufgabe der Abwehrspieler, diese Seite abzudecken. Und, der Ball ist dann länger unterwegs und du hast mehr Zeit zum reagieren als aufs kurze Eck, da ist die Distanz weitaus kürzer und damit schneller.
Die Idee dahinter kommt aus dem Handball, wobei die Abwehrspieler hier das kurze Eck abdecken sollen damit der tw beim langen Eck die Chance hat zu reagieren. Aber hier ist die Reaktionszeit ja noch kürzer.
Also das ist mein letzter Stand, wie das im Torwartspiel heutzutage gemacht wird. Im übrigen ist auch das von Manuel Neuer eingeführt worden und dort schön zu erkennen.
Die Schwierigkeit als Torhüter liegt darin, seinen Mitspielern zu "vertrauen" das lange Eck abzudecken. Ich denke das hier der Hund begraben liegt. Weil wie gesagt, ist das nicht das erste Mal das ich das bei weiss beobachte. War nur das letzte Beispiel.
Zitat von GTStar
Er kann sich bei einer Ecke aber ja nicht in die eine Torecke stellen. Dann ist der Rest vom Tor ja ein Scheunentor.
Zitat von KAlist
Schön geschrieben... Beim Stellungsspiel gehe ich aber weiterhin nicht mit.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
Schön geschrieben... Beim Stellungsspiel gehe ich aber weiterhin nicht mit.
Beim kurzen Eck hat er einfach immer einen Schritt zu viel Platz drin, so dass wenn wirklich einer kurz kommt er keine Chance hat dran zu kommen!
Gerade gegen Schalke in der zweiten Halbzeit nach der Ecke wieder zu sehen, Kopfball schallenberg 62.min:
https://ibb.co/wsz0Kfy
Kommt der Kopfball aufs Tor, hat er keine Chance dran zu kommen. Er müsste etwa ein Schritt weiter Richtung kurzer Ecke stehen, mind. mal vor dem V hinten an der Bande. Eigentlich sogar noch nen takken mehr Richtung e von badische.
Das ist aus meiner Sicht bisher seine Achillesferse auch wenn ich ihm im modernen Fussballspiel wirklich sehr gute Ansätze bescheinige.
Gutes Stellungsspiel zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass die Paraden unspektakulär aussehen, eben weil man nicht super schnell irgendwo noch nen Fuss oder Arm hinbekommen muss.
Er kann sich bei einer Ecke aber ja nicht in die eine Torecke stellen. Dann ist der Rest vom Tor ja ein Scheunentor.
Jein.
Also mein letzter Stand vom modernen Torwartspiel ist der, dass die kurze Ecke so geschützt wird, das du dich "nicht strecken musst" um den Winkel zu erreichen.
Die Idee dahinter ist, dass du was die Beinarbeit und den Sprung angeht nur in eine Ecke reagieren musst und daher nen tacken schneller reagieren kannst als wenn du beide Seiten abdeckst.
Da das Tor, wie du richtigerweise sagst dann in eine Richtung wesentlich größer ist, ist das mittlerweile Aufgabe der Abwehrspieler, diese Seite abzudecken. Und, der Ball ist dann länger unterwegs und du hast mehr Zeit zum reagieren als aufs kurze Eck, da ist die Distanz weitaus kürzer und damit schneller.
Die Idee dahinter kommt aus dem Handball, wobei die Abwehrspieler hier das kurze Eck abdecken sollen damit der tw beim langen Eck die Chance hat zu reagieren. Aber hier ist die Reaktionszeit ja noch kürzer.
Also das ist mein letzter Stand, wie das im Torwartspiel heutzutage gemacht wird. Im übrigen ist auch das von Manuel Neuer eingeführt worden und dort schön zu erkennen.
Die Schwierigkeit als Torhüter liegt darin, seinen Mitspielern zu "vertrauen" das lange Eck abzudecken. Ich denke das hier der Hund begraben liegt. Weil wie gesagt, ist das nicht das erste Mal das ich das bei weiss beobachte. War nur das letzte Beispiel.
Das kann ich aus dem Spiel heraus nachvollziehen, beim Eckball nicht....
Ich bin auch kein tw Trainer der 2. Liga
entsprechend weiß ich nicht wie sich das bei Eckbällen verhält. Ich weiss das vorwärts laufen einfach ist alles rückwärts laufen,
Weswegen eine Zeitlang die Torhüter am langen Pfosten standen um dann nach vorne zu rennen, allerdings wird das mittlerweile ja weggeblockt so das dies nimmer funktioniert.
Ändert ja aber nix am Kern, dass falls das noch so wie oben beschrieben gelernt wird, dass er dann beim Eckball zu viel Luft bei der kurzen Ecke hätte.
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