Marcelinho
23.02.2004 - 21:03 Uhr
23.09.2005 - 10:51 Uhr
>Moin,
>
>kannst Du Deinen Beitra mal erläutern?
>
>was ist mwa? Was heißt "wiieder für 8mio-beträge für
>marcelo aus?
>den leuten sollten wir mal die augen öffnen, hab
>den anfang gemacht
>
>Gerne Hilfe, wenn ich es denn verstehe!!
>
>;) kann aber gerne hilfe gebrauchen :)
>
mwa = marktwertanalsyse
heizinger beklagt sich einfach zu recht, daß die user nur 8 mio € für marcelo als marktwert fordern.
>
>kannst Du Deinen Beitra mal erläutern?
>
>was ist mwa? Was heißt "wiieder für 8mio-beträge für
>marcelo aus?
>den leuten sollten wir mal die augen öffnen, hab
>den anfang gemacht
>
>Gerne Hilfe, wenn ich es denn verstehe!!
>
>;) kann aber gerne hilfe gebrauchen :)
>
mwa = marktwertanalsyse
heizinger beklagt sich einfach zu recht, daß die user nur 8 mio € für marcelo als marktwert fordern.
23.09.2005 - 11:22 Uhr
>sehe das aber genau anders. letzte saison hat er als hängende
>spitze fungiert, während bastürk der spielmacher im mittelfeld
>war und da hat marcelo eine sehr gute saison gespielt.
>als zentraler mittelfeldspieler fehlt ihm m.e. einfach das
>spielverständnis für den einfachen schnellen ball. er hält den
>ball viel zu lange und dribbelt sich oftmals fest. wenn dies
>im gegenrischen strafraum passiert, dann ist das kein so
>großes poroblem, weil er oftmals nur 1-2 verteidiger
>ausspielen muß und schon ist er durch. wenn dies aber im
>mittelfeld passiert, dann verzögert er unser spiel gewaltig
>und die chance, daß der ball in den gegnerischen strafraum
>gelangt, schwindet enorm....so habe ich es bisher zumindest
>gesehen.
genau so sehe ich das auch. Wobei seine stärke eben auch war, dass er zwischen angriff und mittelfeld gependelt hat, manchmal kam ja so ein "tödlicher" pass von ihm. Am besten ist er, wenn ihm jemand die "Aufbauarbeit" abnimmt, ihn freispielt, was nach seiner tollen letzten Saison natürlich auch schwerer ist, weil die meisten Gegner jemanden, der für 15-20 Tore gut ist, nicht einfach so spielen lassen.
>spitze fungiert, während bastürk der spielmacher im mittelfeld
>war und da hat marcelo eine sehr gute saison gespielt.
>als zentraler mittelfeldspieler fehlt ihm m.e. einfach das
>spielverständnis für den einfachen schnellen ball. er hält den
>ball viel zu lange und dribbelt sich oftmals fest. wenn dies
>im gegenrischen strafraum passiert, dann ist das kein so
>großes poroblem, weil er oftmals nur 1-2 verteidiger
>ausspielen muß und schon ist er durch. wenn dies aber im
>mittelfeld passiert, dann verzögert er unser spiel gewaltig
>und die chance, daß der ball in den gegnerischen strafraum
>gelangt, schwindet enorm....so habe ich es bisher zumindest
>gesehen.
genau so sehe ich das auch. Wobei seine stärke eben auch war, dass er zwischen angriff und mittelfeld gependelt hat, manchmal kam ja so ein "tödlicher" pass von ihm. Am besten ist er, wenn ihm jemand die "Aufbauarbeit" abnimmt, ihn freispielt, was nach seiner tollen letzten Saison natürlich auch schwerer ist, weil die meisten Gegner jemanden, der für 15-20 Tore gut ist, nicht einfach so spielen lassen.
11.10.2005 - 11:36 Uhr
INTERVIEW MIT MARCELINHO
"Brasilianer versuchen immer freche Aktionen"
Er ist das Herz der Berliner Hertha. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht Mittelfeldregisseur Marcelinho, 30, über einen möglichen Vereinswechsel, die Mentalität der brasilianischen Fußballer und seine Chance, doch noch bei der WM mit von der Partie zu sein.
SPIEGEL ONLINE: Marcelinho, Sie haben mit Berlin noch nie in der Champions League gespielt, Ihr Vertrag läuft 2007 aus. Wollen Sie nicht zu einem Verein wechseln, der jedes Jahr an diesem Wettbewerb teilnimmt, wie zum Beispiel FC Bayern München?
Marcelinho: Ein Wechsel kommt generell nur in Frage, wenn ein sehr guter Verein anfragt. Die Konstellation und das Angebot müssen gut sein.
SPIEGEL ONLINE: Für Hertha wäre es schlecht, wenn sie Berlin nach Ablauf ihres Vertrages ablösefrei verlassen würden.
Marcelinho: Wenn Hertha Geld für mich will und mich deshalb vor Ablauf meines Vertrages verkaufen möchte, müssen wir darüber reden. Ich bin glücklich hier und möchte meinen Vertrag erfüllen. Es ist nicht meine Sorge, ob Hertha Ablöse für mich erhält.
SPIEGEL ONLINE: Im Gegenteil. Sie würden doch wiederum viel Geld von einem Verein erhalten, der sie ablösefrei verpflichten kann?
Marcelinho: Daran habe ich auch schon gedacht. Aber darüber will ich jetzt nicht spekulieren.
SPIEGEL ONLINE: Immerhin sind Sie in der vergangenen Spielzeit von ihren Bundesligakollegen zum Spieler der Saison gewählt worden.
Marcelinho: Das hat mich emotional sehr berührt. Es ist nicht einfach, diese Wahl zu gewinnen, weil es viele hervorragende Spieler in der Liga gibt. Außerdem freut mich an dem Erfolg, dass ich mich als Ausländer durchsetzen konnte.
SPIEGEL ONLINE: Wen haben Sie denn gewählt?
Ich war während der Wahl in Brasilien. Wenn ich da gewesen wäre, hätte ich meinen Landsmann Lincoln gewählt. Ich bewundere seine Art, Fußball zu spielen.
SPIEGEL ONLINE: Wie haben Sie zu Ihrem Stil gefunden?
Marcelinho: Mit einer gewissen Begabung bin ich geboren worden. Daran habe ich dann gearbeitet. Ich habe zu Beginn meiner Karriere festgestellt, dass ich die Fähigkeit habe, pausenlos in Bewegung zu sein. Das habe ich vorher nicht wahrgenommen. Und ich habe die Qualitäten meiner Schusstechnik bei Freistößen und Flanken erkannt und sie stetig verbessert. Ich habe sehr hart trainiert, weil ich unbedingt den Durchbruch schaffen wollte. Denn ich stamme aus einer sehr armen Familie.
SPIEGEL ONLINE: Durchbruch heißt für einen Brasilianer, in die Nationalmannschaft eingeladen zu werden. So wie Sie im Jahre 2001. Was für ein Gefühl hatten Sie bei Ihrem ersten Auftritt?
Marcelinho: Ein gutes. Als ich ankam, war ich nervös und sehr schüchtern, doch schon nach zwei, drei Tagen habe ich mich sehr wohl gefühlt. Mir hat der starke Zusammenhalt der Gruppe gefallen. Alle waren sehr fröhlich und lebhaft.
SPIEGEL ONLINE: Wie kann es in der brasilianischen Nationalmannschaft fröhlich und locker zu gehen, obwohl so viele gute Spieler wie nirgendwo sonst um einen Platz in der ersten Elf kämpfen?
Marcelinho: Wenn wir Brasilianer Fußball spielen, sind wir immer locker und haben Spaß. Wir versuchen schwierige und freche Aktionen, zum Beispiel jemanden zu tunneln. Dabei haben wir keine Angst, einen Fehler zu machen. Das unterscheidet sich sehr vom deutschen Fußball. Hier wird alles viel ernster genommen.
SPIEGEL ONLINE: Und aus der Konkurrenzsituation entstehen keine Reibereien?
Marcelinho: Die Konkurrenz existiert natürlich. Auf meiner Position können Ronaldinho, Kaka und Robinho spielen und noch viele talentierte Spieler mehr. Es wird schwer, in den Kader zurückzukommen. Doch deshalb gibt es keine Konflikte. Wir respektieren uns gegenseitig.
SPIEGEL ONLINE: Sie rechnen sich trotz der schwierigen Situation noch Chancen für die WM aus?
Marcelinho: Ja, bis dahin kann noch viel passieren. Bei der letzten WM wurden kurz vor Schluss auch zwei, drei Neue in den Kader berufen, die bei der Qualifikation nicht dabei waren. Ich denke, wenn unser Trainer Carlos Alberto Parreira seine 22 Spieler für die WM in Deutschland nominiert, wird es wieder zwei, drei Überraschungen geben.
SPIEGEL ONLINE: Sind Sie im telefonischen Kontakt mit Herrn Parreira?
Marcelinho: Nein, in Brasilien wird das nicht so wie in Deutschland gehandhabt. Es kommt selten vor, dass ein Spieler Kontakt zum Nationaltrainer hat. Diejenigen, die im Kader sind, ruft Herr Parreira normalerweise auch nicht an.
SPIEGEL ONLINE: Haben Sie überhaupt schon einmal mit Parreira persönlich gesprochen?
Marcelinho: Ja, schon zwei Mal, zuletzt vor gut einem Jahr beim Freundschaftsspiel Brasiliens in Deutschland. Er hat mich zu meinen Leistungen und meiner Popularität in Berlin beglückwünscht und mir gesagt, die Türe stehe offen, ich hätte eine Chance, nominiert zu werden.
SPIEGEL ONLINE: Weshalb haben Sie sich im Unterschied zu vielen Brasilianer sehr schnell in Deutschland eingelebt?
Marcelinho: In Marseille, meiner ersten Station in Europa, habe ich mich sehr unwohl gefühlt und es dort nur wenige Monate ausgehalten. Mir war klar, in Berlin muss alles anders werden, auch wenn die Sprache schwer und das Klima hart ist. Ich kann nicht zurück nach Brasilien. Ich wusste, wenn es so weit kommt, werde ich vielleicht nie wieder die Gelegenheit haben, in Europa zu spielen. Das hat dazu beigetragen, dass es mit der Integration so gut geklappt hat.
Das Interview führte Johannes Kopp
www.spiegel.de
"Brasilianer versuchen immer freche Aktionen"
Er ist das Herz der Berliner Hertha. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht Mittelfeldregisseur Marcelinho, 30, über einen möglichen Vereinswechsel, die Mentalität der brasilianischen Fußballer und seine Chance, doch noch bei der WM mit von der Partie zu sein.
SPIEGEL ONLINE: Marcelinho, Sie haben mit Berlin noch nie in der Champions League gespielt, Ihr Vertrag läuft 2007 aus. Wollen Sie nicht zu einem Verein wechseln, der jedes Jahr an diesem Wettbewerb teilnimmt, wie zum Beispiel FC Bayern München?
Marcelinho: Ein Wechsel kommt generell nur in Frage, wenn ein sehr guter Verein anfragt. Die Konstellation und das Angebot müssen gut sein.
SPIEGEL ONLINE: Für Hertha wäre es schlecht, wenn sie Berlin nach Ablauf ihres Vertrages ablösefrei verlassen würden.
Marcelinho: Wenn Hertha Geld für mich will und mich deshalb vor Ablauf meines Vertrages verkaufen möchte, müssen wir darüber reden. Ich bin glücklich hier und möchte meinen Vertrag erfüllen. Es ist nicht meine Sorge, ob Hertha Ablöse für mich erhält.
SPIEGEL ONLINE: Im Gegenteil. Sie würden doch wiederum viel Geld von einem Verein erhalten, der sie ablösefrei verpflichten kann?
Marcelinho: Daran habe ich auch schon gedacht. Aber darüber will ich jetzt nicht spekulieren.
SPIEGEL ONLINE: Immerhin sind Sie in der vergangenen Spielzeit von ihren Bundesligakollegen zum Spieler der Saison gewählt worden.
Marcelinho: Das hat mich emotional sehr berührt. Es ist nicht einfach, diese Wahl zu gewinnen, weil es viele hervorragende Spieler in der Liga gibt. Außerdem freut mich an dem Erfolg, dass ich mich als Ausländer durchsetzen konnte.
SPIEGEL ONLINE: Wen haben Sie denn gewählt?
Ich war während der Wahl in Brasilien. Wenn ich da gewesen wäre, hätte ich meinen Landsmann Lincoln gewählt. Ich bewundere seine Art, Fußball zu spielen.
SPIEGEL ONLINE: Wie haben Sie zu Ihrem Stil gefunden?
Marcelinho: Mit einer gewissen Begabung bin ich geboren worden. Daran habe ich dann gearbeitet. Ich habe zu Beginn meiner Karriere festgestellt, dass ich die Fähigkeit habe, pausenlos in Bewegung zu sein. Das habe ich vorher nicht wahrgenommen. Und ich habe die Qualitäten meiner Schusstechnik bei Freistößen und Flanken erkannt und sie stetig verbessert. Ich habe sehr hart trainiert, weil ich unbedingt den Durchbruch schaffen wollte. Denn ich stamme aus einer sehr armen Familie.
SPIEGEL ONLINE: Durchbruch heißt für einen Brasilianer, in die Nationalmannschaft eingeladen zu werden. So wie Sie im Jahre 2001. Was für ein Gefühl hatten Sie bei Ihrem ersten Auftritt?
Marcelinho: Ein gutes. Als ich ankam, war ich nervös und sehr schüchtern, doch schon nach zwei, drei Tagen habe ich mich sehr wohl gefühlt. Mir hat der starke Zusammenhalt der Gruppe gefallen. Alle waren sehr fröhlich und lebhaft.
SPIEGEL ONLINE: Wie kann es in der brasilianischen Nationalmannschaft fröhlich und locker zu gehen, obwohl so viele gute Spieler wie nirgendwo sonst um einen Platz in der ersten Elf kämpfen?
Marcelinho: Wenn wir Brasilianer Fußball spielen, sind wir immer locker und haben Spaß. Wir versuchen schwierige und freche Aktionen, zum Beispiel jemanden zu tunneln. Dabei haben wir keine Angst, einen Fehler zu machen. Das unterscheidet sich sehr vom deutschen Fußball. Hier wird alles viel ernster genommen.
SPIEGEL ONLINE: Und aus der Konkurrenzsituation entstehen keine Reibereien?
Marcelinho: Die Konkurrenz existiert natürlich. Auf meiner Position können Ronaldinho, Kaka und Robinho spielen und noch viele talentierte Spieler mehr. Es wird schwer, in den Kader zurückzukommen. Doch deshalb gibt es keine Konflikte. Wir respektieren uns gegenseitig.
SPIEGEL ONLINE: Sie rechnen sich trotz der schwierigen Situation noch Chancen für die WM aus?
Marcelinho: Ja, bis dahin kann noch viel passieren. Bei der letzten WM wurden kurz vor Schluss auch zwei, drei Neue in den Kader berufen, die bei der Qualifikation nicht dabei waren. Ich denke, wenn unser Trainer Carlos Alberto Parreira seine 22 Spieler für die WM in Deutschland nominiert, wird es wieder zwei, drei Überraschungen geben.
SPIEGEL ONLINE: Sind Sie im telefonischen Kontakt mit Herrn Parreira?
Marcelinho: Nein, in Brasilien wird das nicht so wie in Deutschland gehandhabt. Es kommt selten vor, dass ein Spieler Kontakt zum Nationaltrainer hat. Diejenigen, die im Kader sind, ruft Herr Parreira normalerweise auch nicht an.
SPIEGEL ONLINE: Haben Sie überhaupt schon einmal mit Parreira persönlich gesprochen?
Marcelinho: Ja, schon zwei Mal, zuletzt vor gut einem Jahr beim Freundschaftsspiel Brasiliens in Deutschland. Er hat mich zu meinen Leistungen und meiner Popularität in Berlin beglückwünscht und mir gesagt, die Türe stehe offen, ich hätte eine Chance, nominiert zu werden.
SPIEGEL ONLINE: Weshalb haben Sie sich im Unterschied zu vielen Brasilianer sehr schnell in Deutschland eingelebt?
Marcelinho: In Marseille, meiner ersten Station in Europa, habe ich mich sehr unwohl gefühlt und es dort nur wenige Monate ausgehalten. Mir war klar, in Berlin muss alles anders werden, auch wenn die Sprache schwer und das Klima hart ist. Ich kann nicht zurück nach Brasilien. Ich wusste, wenn es so weit kommt, werde ich vielleicht nie wieder die Gelegenheit haben, in Europa zu spielen. Das hat dazu beigetragen, dass es mit der Integration so gut geklappt hat.
Das Interview führte Johannes Kopp
www.spiegel.de
13.10.2005 - 12:35 Uhr
kann mir nicht vorstellen, dass der FC Bayern in 2 Jahren einen 32-jährigen Marcelinho haben will ... falls sie ihn vorher wollen, wirds teuer genug, um Ersatz zu holen. insofern ist die diskussion zwar lustig, aber nicht schlimm für Hertha.
20.10.2005 - 10:45 Uhr
Marcelinho trotz Aussprache isoliert
Brasilianer wirkt bedrückt - Desinteresse der Fans
Er machte ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter. Dabei herrschte gestern in Schweden strahlender Sonnenschein, als die Reisegruppe von Hertha BSC in der Propellermaschine der dänischen Cimber Air auf dem Landvetter Airport in Göteborg landete. Als einer der letzten Profis bestieg Marcelinho den Flughafenbus. Bedrückt und isoliert schien der Brasilianer nach der internen Aussprache zu sein, die Berlins Fußball-Bundesligist am Dienstag vor der Abreise zum heutigen Uefa-Cup-Spiel gegen Halmstads BK (16.15 Uhr/DSF) abgehalten hatte. Glaubt man den Hertha-Verantwortlichen, hat es sich um ein reinigendes Gewitter gehandelt. "Die Aussprache hat die Sinne geschärft", sagt Manager Dieter Hoeneß. "Es ist wunderbar, daß die Diskussion von den Spielern ausging. Sonst hätten wir nach dem 0:3 in Bielefeld eingreifen müssen. Zur Tagesordnung konnten wir nicht übergehen." Diskussionen und Reibungspunkte habe es gegeben, bestätigt Trainer Falko Götz.
Marcelinho hatte den Disput innerhalb der Mannschaft eröffnet, mit den Schuldzuweisungen begonnen und Herthas Nationalspielern öffentlich vorgeworfen, sie würden zu viel an die WM denken. Was ihm nicht nur den Zorn seiner Kollegen, sondern auch einen kräftigen Rüffel der Vereinsführung einbrachte. Der Star wurde zurückgepfiffen. Wie der als leicht zu kränkende Marcelinho auf die kollektive Schelte reagiert, bleibt abzuwarten. "Er muß verstehen, daß er ohne Team nicht funktionieren kann", sagt Trainer Götz und gibt sich optimistisch. "Ich habe ein gutes Gefühl nach der Aussprache."
Bei Herthas Auftakt in der Gruppenphase werden die verletzten Niko Kovac durch Pal Dardai und Gilberto durch Andreas Neuendorf ersetzt. Im Angriff rückt Nando Rafael für den im Uefa-Cup gesperrten Marko Pantelic in die Startelf. Im Stadion Ullevi absolvierte die Mannschaft gestern nachmittag das Abschlußtraining, nur einen Kilometer vom Mannschaftsquartier im Hotel Radisson SAS entfernt. Zwei Polizisten schauten vorbei, aber ansonsten scheint kaum jemand in Göteborg von dem Europacup-Duell Notiz zu nehmen. Den Umzug von Halmstads BK in die EM-Endspiel-Arena von 1992 werden heute wohl höchstens drei- bis vier tausend Zuschauer verfolgen.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/10/20/sport/786833.html
Brasilianer wirkt bedrückt - Desinteresse der Fans
Er machte ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter. Dabei herrschte gestern in Schweden strahlender Sonnenschein, als die Reisegruppe von Hertha BSC in der Propellermaschine der dänischen Cimber Air auf dem Landvetter Airport in Göteborg landete. Als einer der letzten Profis bestieg Marcelinho den Flughafenbus. Bedrückt und isoliert schien der Brasilianer nach der internen Aussprache zu sein, die Berlins Fußball-Bundesligist am Dienstag vor der Abreise zum heutigen Uefa-Cup-Spiel gegen Halmstads BK (16.15 Uhr/DSF) abgehalten hatte. Glaubt man den Hertha-Verantwortlichen, hat es sich um ein reinigendes Gewitter gehandelt. "Die Aussprache hat die Sinne geschärft", sagt Manager Dieter Hoeneß. "Es ist wunderbar, daß die Diskussion von den Spielern ausging. Sonst hätten wir nach dem 0:3 in Bielefeld eingreifen müssen. Zur Tagesordnung konnten wir nicht übergehen." Diskussionen und Reibungspunkte habe es gegeben, bestätigt Trainer Falko Götz.
Marcelinho hatte den Disput innerhalb der Mannschaft eröffnet, mit den Schuldzuweisungen begonnen und Herthas Nationalspielern öffentlich vorgeworfen, sie würden zu viel an die WM denken. Was ihm nicht nur den Zorn seiner Kollegen, sondern auch einen kräftigen Rüffel der Vereinsführung einbrachte. Der Star wurde zurückgepfiffen. Wie der als leicht zu kränkende Marcelinho auf die kollektive Schelte reagiert, bleibt abzuwarten. "Er muß verstehen, daß er ohne Team nicht funktionieren kann", sagt Trainer Götz und gibt sich optimistisch. "Ich habe ein gutes Gefühl nach der Aussprache."
Bei Herthas Auftakt in der Gruppenphase werden die verletzten Niko Kovac durch Pal Dardai und Gilberto durch Andreas Neuendorf ersetzt. Im Angriff rückt Nando Rafael für den im Uefa-Cup gesperrten Marko Pantelic in die Startelf. Im Stadion Ullevi absolvierte die Mannschaft gestern nachmittag das Abschlußtraining, nur einen Kilometer vom Mannschaftsquartier im Hotel Radisson SAS entfernt. Zwei Polizisten schauten vorbei, aber ansonsten scheint kaum jemand in Göteborg von dem Europacup-Duell Notiz zu nehmen. Den Umzug von Halmstads BK in die EM-Endspiel-Arena von 1992 werden heute wohl höchstens drei- bis vier tausend Zuschauer verfolgen.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/10/20/sport/786833.html
22.10.2005 - 20:24 Uhr
endlich hat er mal auf dem platz die richtige antwort gegeben und nicht in der BILD, hoffe dass der Zusammenhalt in der Mannschaft wieder intakt ist
22.10.2005 - 21:27 Uhr
>http://bz.berlin1.de/aktuell/sport/hertha/spiele/051023/hertha.html
>
>Marcello freut sich wie irre, feiert seine ersten Tore aus dem
>Spiel heraus. Nach dem Spiel verrät er vielsagend seine
>Gedanken zum Bayern-Flirt: "Beim guten Angebot kann man
>reden..."
>
>Ich weiß nicht was ich davon halten soll!
Yo, dass lässt mich aber relativ unbeeindruckt. Erstens braucht Bayern auf der Position, wo Marcelo spielt keinen Spieler. Zweitens holen die ihn nicht in dem Alter. Und drittens fühlt er sich hier viel zu wohl um zu wechseln, sonst wäre er schon seit Jahren weg.
Soviel zu dem Thema ;)
>
>Marcello freut sich wie irre, feiert seine ersten Tore aus dem
>Spiel heraus. Nach dem Spiel verrät er vielsagend seine
>Gedanken zum Bayern-Flirt: "Beim guten Angebot kann man
>reden..."
>
>Ich weiß nicht was ich davon halten soll!
Yo, dass lässt mich aber relativ unbeeindruckt. Erstens braucht Bayern auf der Position, wo Marcelo spielt keinen Spieler. Zweitens holen die ihn nicht in dem Alter. Und drittens fühlt er sich hier viel zu wohl um zu wechseln, sonst wäre er schon seit Jahren weg.
Soviel zu dem Thema ;)
23.10.2005 - 14:39 Uhr
er wird bleiben, da er nicht zum fcb paßt und das wissen die bauern auch.
der pokert lediglich um einen neuen vertrag.
der pokert lediglich um einen neuen vertrag.
23.10.2005 - 17:50 Uhr
>das hab ich schon vor dieser saison gesagt:
>eine ablösesumme bringt hertha mehr als ein marcelinho, der
>einen teamspirit verhindert. er ist zwar hertha in seinem
>herzen, das mag sein, aber er denkt, er sei es allein.
bayern wird sich keinen unruhestifter in die mannscahft holen. bei simunic sehe ich schwarz wenn inter ihn mit geld zuschüttet
>eine ablösesumme bringt hertha mehr als ein marcelinho, der
>einen teamspirit verhindert. er ist zwar hertha in seinem
>herzen, das mag sein, aber er denkt, er sei es allein.
bayern wird sich keinen unruhestifter in die mannscahft holen. bei simunic sehe ich schwarz wenn inter ihn mit geld zuschüttet
23.10.2005 - 21:50 Uhr
>>er wird bleiben, da er nicht zum fcb paßt und das wissen
>die
>>bauern auch.
>>der pokert lediglich um einen neuen vertrag.
>
>Zumal Marcelinho kein EU Spieler ist, was heißt, dass Bayern
>sich ende der Saison von einem trennen müßte: Zé Roberto,
>Karimi, Santa Cruz und Guerrero.
Hast du Santa Cruz gesagt? Nicht das man hier auf dumme Gedanken kommt }(
Abgesehen davon, nächste Saisondürfen es glaube ich nur noch 3 Nicht-UEFA-Spieler sein, was da hieße, sie müsste sich von zweien trennen, schon eher unwahrscheinlich.
>die
>>bauern auch.
>>der pokert lediglich um einen neuen vertrag.
>
>Zumal Marcelinho kein EU Spieler ist, was heißt, dass Bayern
>sich ende der Saison von einem trennen müßte: Zé Roberto,
>Karimi, Santa Cruz und Guerrero.
Hast du Santa Cruz gesagt? Nicht das man hier auf dumme Gedanken kommt }(
Abgesehen davon, nächste Saisondürfen es glaube ich nur noch 3 Nicht-UEFA-Spieler sein, was da hieße, sie müsste sich von zweien trennen, schon eher unwahrscheinlich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von heizinger am 23.10.2005 um 21:51 Uhr bearbeitet
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