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Luca Dürholtz
Geburtsdatum 18.08.1993
Alter 33
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe 1,78m
Vertrag bis 30.06.2027
Position Zentrales Mittelfeld
Fuß beidfüßig
Akt. Verein 1.FC Köln II

Leistungsdaten: 25/26

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 24-3
24-3

Luca Dürholtz [10]

28.05.2014 - 13:25 Uhr
Luca Dürholtz [10] |#71
13.09.2015 - 14:41 Uhr
Das verstehe ich nun nicht. Habt ihr ihn letztes Jahr nicht gesehen?

Das er Talent hat, ist nur stumpfes Nachgequatsche imho. Vielleicht hatte er mal welches-zugegeben!
Aktuell reicht es nicht mal für Liga 3! Er wird bereits 23 und da ist es nicht mehr lang wenn die Karrieren heute nur bis 30 Jahre gehen...

Ich hätte ihn schon vor der Saison abgegeben und ich hoffe, dass man dies in der nächsten Sommerpause nachholt. Ich denke er durfte der U23 Regel wegen bleiben.

Wie hat Herr Watzke gestern gesagt: "Wir brauchen die Spieler mit 19/20 komplett fertig". "Für ältere Spieler gibt es eine letzte Möglichkeit über die U23 was aber die Ausnahme ist"

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Optimismus ist der Mangel an Informationen!
Luca Dürholtz [10] |#72
13.09.2015 - 15:39 Uhr
Welche U23 Regel?

Weil du Dortmund sagst. Mkhitaryan hatte dort einen ähnlichen Lauf genommen wie Dürholtz bei uns. Anfangs hatte er ein paar gute Spiele gemacht und man hätte Hoffnung, dass der teuerste Einkauf der Dortmunder Historie einschlagen wird.
Dann kam das Loch. Er hatte kaum einen vernünftigen Ball an den Mitspieler bekommen und auch sonst spielte er nur unterdurchschnittlich.

Dann die Explosion. Dortmund hatte alles richtig gemacht ihn nicht bei der ersten Schwächephase abzugeben.
Sie haben ihm Vertrauen geschenkt.

Genau das selbe könnte man zur Abwechslung auch in Dresden machen.
Luca Dürholtz [10] |#73
13.09.2015 - 16:15 Uhr
Zitat von Commodus
Das verstehe ich nun nicht. Habt ihr ihn letztes Jahr nicht gesehen?



Ja, die Spielereinschätzung ist so ne Sache, da quatschen wir sicherlich im Vergleich zu den Profis wie die Blinden von der Farbe. Aber ich habe ihn sehr positiv gesehen, würde sogar soweit gehen, ihn als technisch besten Ballverteiler der letzten Saison im Dynamodress zu bezeichnen. Schwächen, im Sinne von mangelnder Torgefahr und Durchsetzungshärte kamen da gleichwohl auch zum Tragen. Als Begründung für seine Kritiker seien nochmals die Pokalspiele genannt, schau die dir nochmal an, da siehst du wie er gegen fussballspielende Mannschaften auftrumpfen kann... In meinen Augen wäre es wirklich Schade, wenn wir das Talent nicht weiterentwickeln und für uns nutzen können... Im übrigen sehe ich diesbezüglich grosse parallelen zu Sinan, der halt nicht Bälle verteilt sondern ackert.... aber objektiv gesehen scheint er mir nach deinen Kriterien genauso wenig drittligareif wie Luca... ;o)
Luca Dürholtz [10] |#74
04.10.2015 - 19:38 Uhr
Ich bin ratlos, wie die Abwärtsspirale von Luca zu stoppen ist.

Er hatte in dieser Saison nur 35 Einsatzminuten. Bald wird ihn Fetsch überholt haben. Dann liegen nur noch die Ersatz-Torhüter und die ganz jungen Spieler hinter ihm.

Nur mit Future-Cup wird er nicht besser werden. Die wenigen Einsätze nagen sicher auch an seinem Selbstvertauen. LD ist mit seinen Fähigkeiten in der 3. Liga am falschen Platz, aber andere Einsatzmöglichkeiten (z.B. DFB-Pokal) hat er zur Zeit leider nicht.

Ich bin mir nicht sicher, ob UN wirklich noch mit ihm plant. Ohne RM hätte er wahrscheinlich einen noch schwereren Stand.
Luca Dürholtz [10] |#75
04.10.2015 - 20:13 Uhr
Wenn man möchte, könnte man ihn ab und zu zur Schlussphase für Aosman bringen. Aber unser Trainer begeht sehr gern seine Lieblingswechsel (Müller, Sinan, unser Finne). Möglicherweise ist Luca im Moment nicht so weit, aber der Zeitpunkt wäre günstig ihn zu bringen, wenn das Team am Rollen ist.

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Torsten Legat: "Unsere Chancen stehen 70:50"
Rainer Calmund: "Ion Lupescu spricht fließend Deutsch - besser als die Bayern"
Jan-Aage Fjörtoft "Der Trainer hatte nach den ganzen Ausfällen im Angriff nur die Wahl zwischen mir und dem Busfahrer. Da der Busfahrer seine Schuhe nicht dabei hatte, habe ich gespielt."
Werner Hansch "Der kluge Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance."
Luca Dürholtz [10] |#76
04.10.2015 - 22:09 Uhr
Macht euch nicht so viele Hoffnungen. Luca wird nicht mehr viele Spiele für Dynamo machen. Er ist durchsetzungsschwach und körperlich nicht robust genug. Er hatte seine Chancen bekommen und sie nicht genutzt.
Luca Dürholtz [10] |#77
05.10.2015 - 20:48 Uhr
Ich glaube trotzdem, dass Luca mehr kann.

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Torsten Legat: "Unsere Chancen stehen 70:50"
Rainer Calmund: "Ion Lupescu spricht fließend Deutsch - besser als die Bayern"
Jan-Aage Fjörtoft "Der Trainer hatte nach den ganzen Ausfällen im Angriff nur die Wahl zwischen mir und dem Busfahrer. Da der Busfahrer seine Schuhe nicht dabei hatte, habe ich gespielt."
Werner Hansch "Der kluge Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance."
Luca Dürholtz [10] |#78
06.10.2015 - 12:11 Uhr
Wenn nicht noch etwas Unerwartetes passiert, wird wohl spätestens nächsten Sommer Lucas Zeit bei Dynamo enden.

Für die 3. Liga eignet er sich bisher nicht. Ob er im Falle eines Aufstiegs wegen seiner beiden guten Spiele im DFB-Pokal einen neuen Vertrag für die zweite Liga erhält, bezweifle ich.
Luca Dürholtz [10] |#79
06.10.2015 - 15:26 Uhr
Zitat von Vorstopper_57
Wenn nicht noch etwas Unerwartetes passiert, wird wohl spätestens nächsten Sommer Lucas Zeit bei Dynamo enden.

Für die 3. Liga eignet er sich bisher nicht. Ob er im Falle eines Aufstiegs wegen seiner beiden guten Spiele im DFB-Pokal einen neuen Vertrag für die zweite Liga erhält, bezweifle ich.


Wird wohl darauf hinaus laufen. Meiner Meinung nach hatte er auch diese Saison schon die möglichkeit sich zu empfehlen hat es aber nicht genutzt. Ich hab ihn als unsicherheitsfaktor empfunden. Er wie auch Andrich sollten sich nochmal zeigen können, nicht unbedingt beim Pokal, dann wird die sportliche Leitung schon den richtigen Weg finden.

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Sympathien für alle Ostvereine außer sie spielen gegen Dynamo.

Für eine erneute Fanfreundschaft zwischen Dresden und Rostock.

Antipathien gegen RB Leipzig, Hoffenheim, kommende künstlich aufgeblasene Vereine und Bayern München.
Luca Dürholtz [10] |#80
30.10.2015 - 07:47 Uhr
Die schwerste Zeit seines Lebens
Luca Dürholtz wollte Dynamo Dresden im Sommer verlassen, durfte aber nicht. Jetzt ist er oft nicht mal mehr Reservist.
Die schwerste Zeit seines Lebens
Luca Dürholtz wollte Dynamo Dresden im Sommer verlassen, durfte aber nicht. Jetzt ist er oft nicht mal mehr Reservist.

29.10.2015 Von Tino Meyer


Den 28. August wird er nicht vergessen, jetzt erst recht nicht mehr. Vergangenes Jahr ist an jenem Tag sein Sohn Mika geboren, und nun hat Luca Dürholtz ausgerechnet an dessen 1. Geburtstag die bisher wohl größte Enttäuschung als Fußballer hinnehmen müssen. Nicht mal zum Kader gehörte der technisch begnadete Mittelfeldspieler von Dynamo Dresden. Die Fahrt zum Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft von Werder Bremen musste er aber trotzdem mit antreten – sozusagen als Reservist der Reservisten, falls einer der angeschlagenen Mitspieler kurzfristig ausfällt.

So funktioniert das Geschäft, und das weiß der 22-Jährige auch. Doch dass er in Bremen auf der Tribüne sitzt und seine Familie daheim in Dresden zeitgleich bei der Geburtstagsfeier des Juniors, ist der Negativ-Höhepunkt einer sich seit dem Saisonbeginn abzeichnenden Entwicklung: Dynamos Spielmacher der Vorsaison ist inzwischen nur noch Zuschauer.

„Das ist natürlich eine schwierige Situation für mich, vielleicht die schwierigste meiner gesamten Karriere. Absolut unbefriedigend“, sagt Dürholtz. Lediglich in den Heimspielen gegen Erfurt und Halle ist er bislang eingewechselt worden, für zwölf bzw. 23 Minuten. In Bremen und bei fünf weiteren Spielen hat ihn Trainer Uwe Neuhaus zudem nicht für das 18-Mann-Spieltagsaufgebot nominiert.

Am Anfang sind Selbstzweifel

Für Fußballer ist das schlimm genug. Einer wie Dürholtz, der in der Vorsaison noch 32 Ligaspiele bestritten hat, muss das indes als eine Art Höchststrafe empfinden. „In meiner Jugendzeit, danach bei Bayer Leverkusen, auch hier in Dresden – ich habe immer gespielt. Und jetzt gewinnen wir jedes Spiel und ich bin nicht mehr im Kader. Das ist erst mal schwer zu verdauen“, sagt der gebürtige Remscheider und gibt zu, anfangs an sich selbst gezweifelt zu haben.

Mittlerweile habe er sich an die neue Konstellation gewöhnt, ein bisschen jedenfalls. „Ich habe den Kampf auch angenommen. In den ersten Wochen war das schwerer. Aber es hilft alles nichts, ich muss versuchen, im Training weiter mein bestes zu geben. Anders kann ich nicht auf mich aufmerksam machen“, meint Dürholtz, was leicht gesagt ist. Wie soll dieses Auf-mich-aufmerksam-machen gelingen, wenn die Mannschaft von einem Sieg zum nächsten eilt und dazu oftmals noch richtig guten Fußball spielt?

Das sogenannte Future-Team, das besetzt mit Wiedergenesenen, Dauerreservisten und Nachwuchstalenten seit dieser Saison Freundschaftsspiele unter Wettkampfbedingungen bestreitet, ist inzwischen genauso eingespielt wie die Stammformation in der Liga – „weil immer die Gleichen dabei sind“, sagt Dürholtz und muss lachen, wahrscheinlich ein Schutzreflex. Wer genau zuhört, ahnt jedoch, wie sehr ihm die Situation zu schaffen macht. Seine Frau Rebecca und der kleine Mika geben Halt, lenken ihn ab. Und trotzdem ist der Grund, warum er mit seiner kleinen Familie das heimische Rheinland verlassen hat, irgendwie weggebrochen. „Wie ich das ohne sie ertragen würde“, fragt Dürholtz und antwortet auch gleich: „Das wäre schwierig.“

Ralf Minge leidet mit, auch wenn er bemüht ist, professionell mit der Personalie umzugehen. Es betreffe schließlich auch andere Spieler, nicht nur Dürholtz, meint Dynamos Sportdirektor. Und doch habe er ein spezielleres Verhältnis zu einem Spieler, den er selbst mal trainiert hat. „Es wird immer Härtefälle geben“, sagt Minge und meint zweckoptimistisch: „Vielleicht sieht es in drei Wochen schon anders aus.“

Trainer Uwe Neuhaus sieht die Sache naturgemäß pragmatisch. Als Opfer seiner Taktik, die auf einen klassischen Spielmacher verzichtet, sieht er Dürholtz nicht. „In meiner Mannschaft gibt es keine Opfer“, betont Neuhaus und nennt stattdessen die Namen Aias Aosman und Andreas Lambertz. Beide Neuzugänge würden ihre Sache sehr gut machen, was unwidersprochen stimmt. Aber nicht mal als Einwechsler ist Dürholtz erste Wahl. Diese Rolle haben Sinan Tekerci und Jim-Patrick Müller inne. Sie schätzt Neuhaus körperlich robuster und läuferisch stärker ein. Und als Dynamo vergangenen Sonnabend in Kiel überraschend doch mal mit einem zentralen offensiven Mittelfeldspieler auflief, hieß der Marvin Stefaniak.

Mehrfach hat Dürholtz schon das Gespräch mit dem Trainer gesucht. Die Antwort von Neuhaus ist immer die gleiche: Die Entscheidung sei schwer und nicht gegen den Spieler gerichtet.

Sackgasse statt Stoppschild

Vergangene Saison hat Dürholtz, der nebenbei Psychologie studiert, vom Stoppschild erzählt, dass er sich bei vergebenen Großchancen vorstellt. Das soll negative Gedanken ausblenden, das Selbstvertrauen hochhalten. Das Schild zur aktuellen Situation ist blau mit einem zum T geformten weißen und roten Balken: Sackgasse.

Dürholtz ist ein kluger, reflektierter junger Mann, was es nicht unbedingt leichter macht. Vermutlich hat er festgestellt, dass er Dynamo verlassen muss, wenn er wieder regelmäßig Punktspiele bestreiten möchte. „Vor der Saison habe ich mir ganz andere Ziele gesetzt. Ich hatte im Sommer sogar ein Angebot von einem höherklassigen Verein. Doch ich habe keine Freigabe bekommen“, erzählt Dürholtz, was Minge bestätigt. Nach Rücksprache mit Neuhaus habe er generell festgelegt, keinen Spieler abzugeben, der ins Konzept passt. In diese Kategorie zählte auch Dürholtz.

Und jetzt? „In den anderthalb Jahren hier habe ich mehr gelernt als in all den Jahren zuvor“, sagt Dürholtz. Das klingt wie ein Fazit, wie die Bilanz seiner Zeit in Dresden. Auf die Frage nach einem neuerlichen Wechselversuch antwortet er jedoch kämpferisch: „Wie gesagt, ich will spielen. Ich wünsche mir, dass der Trainer mir irgendwann das Vertrauen schenkt. Ich bin entschlossen, den nächsten Schritt in meiner Karriere zu gehen und hoffe, dass dies bei Dynamo sein kann.“
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