Kaderplanung 2026/2027
02.02.2026 - 22:04 Uhr
11.05.2026 - 13:46 Uhr
Zitat von Tafelberg
https://www.bild.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-mega-umbruch-im-sommer-bis-zu-30-transfers-geplant-6a00831f856ecc4fb5768294
30 Transfers ??? selbst wenn Zu- und Abgänge gemeint sind und Beendigung von Leihen, etwas viel?
https://www.bild.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-mega-umbruch-im-sommer-bis-zu-30-transfers-geplant-6a00831f856ecc4fb5768294
30 Transfers ??? selbst wenn Zu- und Abgänge gemeint sind und Beendigung von Leihen, etwas viel?
Wenn ich mich nicht verzählt habe beim Überfliegen (oder irgendwen doppelt hatte), wären das genauso viele Transferbewegungen wie zu dieser Saison - im Jahr davor waren es noch mehr.
Das bewegt sich im relativ normalen Rahmen (für uns) glaube ich.
Wenn alleine die Leih-Rückkehrer alle gehen, zusammen mit den fixen Bewegungen Dahoud und Kalimuendo (egal ob er geht oder bleibt) sind es schon nur noch 20 Bewegungen und es klingt nur halb so dramatisch.
Dazu wird es wieder ein paar Leih-Kandidaten geben, genauso wie uns wieder 2-4 Leistungsträger verlassen werden. Bats wird uns bestimmt auch verlassen, denke auch Skhiri wird man ziehen lassen wenn alles passt. Ob man mit Santos und Zetterer in eine weitere Saison geht ist auch offen - als Nummer 2 will wohl keiner von beiden Starten. Mit Mut baut man auf Siljevic als Nummer 2/3 - oder man holt jemanden.
Auf der Zugangsseite gibt es zum einen die alt bekannten Baustellen, die abgehenden Leistungsträger müssen ersetzt werden und sicher gibt es auch wieder den ein oder anderen Perspektiv-Transfer.
Selbst wenn wir den Kader dann ohne Europa etwas schlanker halten, kommst du ohne weiteres auf diese 25-30 Bewegungen auf dem Markt. Klingt denke ich alles wilder als es am Ende ist.
11.05.2026 - 13:52 Uhr
Es kommt eben drauf, wie man es formuliert, da bin ich absolut bei Dir.
Wenn man es als reine Transfer-Bewegungen sieht (also Rückkehr der Verliehenen als eine und dann ggf. eine weitere Leihe bzw. Verkauf wieder als eine), dann reichen wahrscheinlich diese 30 gar nicht mal aus.
Nur suggeriert die Bild ja "30 Transfers"... und das meint etwas anderes letzten Endes.
Aber klar, wir wissen ja alle, was die Bild damit auch meint letzten Endes, eben alle Transferbewegungen und diese haben wir ja schon seit Jahren in diesem Bereich wie Du völlig richtig sagst.
Wenn man es als reine Transfer-Bewegungen sieht (also Rückkehr der Verliehenen als eine und dann ggf. eine weitere Leihe bzw. Verkauf wieder als eine), dann reichen wahrscheinlich diese 30 gar nicht mal aus.
Nur suggeriert die Bild ja "30 Transfers"... und das meint etwas anderes letzten Endes.
Aber klar, wir wissen ja alle, was die Bild damit auch meint letzten Endes, eben alle Transferbewegungen und diese haben wir ja schon seit Jahren in diesem Bereich wie Du völlig richtig sagst.
11.05.2026 - 19:52 Uhr
Vielleicht der falsche Thread, aber ich wollte ungern im Riera Thread dazu verwenden:
Ich wünsche mir einen Neuanfang, auf der Trainer Position, weil unser Kader mMn nach nicht zu Riera's Vorstellungen passt.
Wir haben im letzten Sommer mit Doan und Burkardt zwei geplante Stützen für das Team geholt und für sie, für unsere Verhältnisse, viel Geld in die Hand genommen. Bei beiden habe ich das Gefühl, dass unter Riera nicht oder nur bedingt funktionieren. Im allgemeinen fehlt es unserem Kader mMn an Tempodribbler mit Abschlussqualität auf außen (nur Bahoya & Jupp), Mittelfeldspielern die unter Druck und in engem Raum die Lücke finden & sauber aufdrehen (Götze, Uzun & Chaibi mit Abstrichen) und Verteidiger & sechser, die technisch sauber, spielintelligent und passicher ein Spiel aufbauen können (Amenda, Brown, Larsson mit Abstrichen).
Die Finanzsituation wird es, so glaube ich, im Sommer nicht hergeben, dass wir einen Umbruch schaffen und unsere Schlüsselspieler auch noch ersetzen. Selbst wenn wir beim Verkauf unseres Tafelsilbers finanziell die Möglichkeiten hätten, sind wir nächste Saison glaube ich nicht attraktiv genug, um gestandene Spieler (wie letztes Jahr Burkardt oder Doan) zu verpflichten. Dafür sehe ich den medialen Aufruhr, die verbesserte Situatiuon von bspw. Hoffenheim, Leipzig & Dortmund und das Verpassen, verantwortlich.
Ich würde mir deshalb gerne eine Veränderung auf der Trainerbank und in der Spielphilosophie wünschen. Ich weiß, dass sich viele einen Bundesliga erfahrenen Trainer wünschen. Calcio Berlin hat heute in einem Video Tobias Strobl analysiert und finde das klingt sehr passend.
Viel Ballbesitz, aber auch hoher Field Tilt ( % Ballbesitz im letzten gegnerischen Drittel)
Im Spielaufbau werden im Kollektiv Seiten überlagert, anstatt einzelne Spieler auf außen zu isolieren (man denke Doan) und dann wird sich diagonal durchkombiniert.
Diese Überlagerung der Seiten wird dazu genutzt bei Ballverlust direkt den Ball zurück zuerobern.
Gleichzeitig hat er es geschafft der Mannschaft Selbstvertrauen zu geben, um sich bei Pressing bspw. mit Steil-Klatsch raus zukombinieren (unter anderem einem Fynn Otto, wer den noch kennt).
Der Sprung von der dritten in die erste Liga macht mir natürlich auch Bauchschmerzen. Allerdings hat Hoeneß das damals auch gemacht nach seinem Erfolg mit Bayern II und danach aus einem begrenzten Hoffenheim Kader einiges rausgeholt.
Ich wünsche mir einen Neuanfang, auf der Trainer Position, weil unser Kader mMn nach nicht zu Riera's Vorstellungen passt.
Wir haben im letzten Sommer mit Doan und Burkardt zwei geplante Stützen für das Team geholt und für sie, für unsere Verhältnisse, viel Geld in die Hand genommen. Bei beiden habe ich das Gefühl, dass unter Riera nicht oder nur bedingt funktionieren. Im allgemeinen fehlt es unserem Kader mMn an Tempodribbler mit Abschlussqualität auf außen (nur Bahoya & Jupp), Mittelfeldspielern die unter Druck und in engem Raum die Lücke finden & sauber aufdrehen (Götze, Uzun & Chaibi mit Abstrichen) und Verteidiger & sechser, die technisch sauber, spielintelligent und passicher ein Spiel aufbauen können (Amenda, Brown, Larsson mit Abstrichen).
Die Finanzsituation wird es, so glaube ich, im Sommer nicht hergeben, dass wir einen Umbruch schaffen und unsere Schlüsselspieler auch noch ersetzen. Selbst wenn wir beim Verkauf unseres Tafelsilbers finanziell die Möglichkeiten hätten, sind wir nächste Saison glaube ich nicht attraktiv genug, um gestandene Spieler (wie letztes Jahr Burkardt oder Doan) zu verpflichten. Dafür sehe ich den medialen Aufruhr, die verbesserte Situatiuon von bspw. Hoffenheim, Leipzig & Dortmund und das Verpassen, verantwortlich.
Ich würde mir deshalb gerne eine Veränderung auf der Trainerbank und in der Spielphilosophie wünschen. Ich weiß, dass sich viele einen Bundesliga erfahrenen Trainer wünschen. Calcio Berlin hat heute in einem Video Tobias Strobl analysiert und finde das klingt sehr passend.
Viel Ballbesitz, aber auch hoher Field Tilt ( % Ballbesitz im letzten gegnerischen Drittel)
Im Spielaufbau werden im Kollektiv Seiten überlagert, anstatt einzelne Spieler auf außen zu isolieren (man denke Doan) und dann wird sich diagonal durchkombiniert.
Diese Überlagerung der Seiten wird dazu genutzt bei Ballverlust direkt den Ball zurück zuerobern.
Gleichzeitig hat er es geschafft der Mannschaft Selbstvertrauen zu geben, um sich bei Pressing bspw. mit Steil-Klatsch raus zukombinieren (unter anderem einem Fynn Otto, wer den noch kennt).
Der Sprung von der dritten in die erste Liga macht mir natürlich auch Bauchschmerzen. Allerdings hat Hoeneß das damals auch gemacht nach seinem Erfolg mit Bayern II und danach aus einem begrenzten Hoffenheim Kader einiges rausgeholt.
12.05.2026 - 06:47 Uhr
Zitat von adler_96
Vielleicht der falsche Thread, aber ich wollte ungern im Riera Thread dazu verwenden:
Ich wünsche mir einen Neuanfang, auf der Trainer Position, weil unser Kader mMn nach nicht zu Riera's Vorstellungen passt.
Wir haben im letzten Sommer mit Doan und Burkardt zwei geplante Stützen für das Team geholt und für sie, für unsere Verhältnisse, viel Geld in die Hand genommen. Bei beiden habe ich das Gefühl, dass unter Riera nicht oder nur bedingt funktionieren. Im allgemeinen fehlt es unserem Kader mMn an Tempodribbler mit Abschlussqualität auf außen (nur Bahoya & Jupp), Mittelfeldspielern die unter Druck und in engem Raum die Lücke finden & sauber aufdrehen (Götze, Uzun & Chaibi mit Abstrichen) und Verteidiger & sechser, die technisch sauber, spielintelligent und passicher ein Spiel aufbauen können (Amenda, Brown, Larsson mit Abstrichen).
Die Finanzsituation wird es, so glaube ich, im Sommer nicht hergeben, dass wir einen Umbruch schaffen und unsere Schlüsselspieler auch noch ersetzen. Selbst wenn wir beim Verkauf unseres Tafelsilbers finanziell die Möglichkeiten hätten, sind wir nächste Saison glaube ich nicht attraktiv genug, um gestandene Spieler (wie letztes Jahr Burkardt oder Doan) zu verpflichten. Dafür sehe ich den medialen Aufruhr, die verbesserte Situatiuon von bspw. Hoffenheim, Leipzig & Dortmund und das Verpassen, verantwortlich.
Ich würde mir deshalb gerne eine Veränderung auf der Trainerbank und in der Spielphilosophie wünschen. Ich weiß, dass sich viele einen Bundesliga erfahrenen Trainer wünschen. Calcio Berlin hat heute in einem Video Tobias Strobl analysiert und finde das klingt sehr passend.
Viel Ballbesitz, aber auch hoher Field Tilt ( % Ballbesitz im letzten gegnerischen Drittel)
Im Spielaufbau werden im Kollektiv Seiten überlagert, anstatt einzelne Spieler auf außen zu isolieren (man denke Doan) und dann wird sich diagonal durchkombiniert.
Diese Überlagerung der Seiten wird dazu genutzt bei Ballverlust direkt den Ball zurück zuerobern.
Gleichzeitig hat er es geschafft der Mannschaft Selbstvertrauen zu geben, um sich bei Pressing bspw. mit Steil-Klatsch raus zukombinieren (unter anderem einem Fynn Otto, wer den noch kennt).
Der Sprung von der dritten in die erste Liga macht mir natürlich auch Bauchschmerzen. Allerdings hat Hoeneß das damals auch gemacht nach seinem Erfolg mit Bayern II und danach aus einem begrenzten Hoffenheim Kader einiges rausgeholt.
Vielleicht der falsche Thread, aber ich wollte ungern im Riera Thread dazu verwenden:
Ich wünsche mir einen Neuanfang, auf der Trainer Position, weil unser Kader mMn nach nicht zu Riera's Vorstellungen passt.
Wir haben im letzten Sommer mit Doan und Burkardt zwei geplante Stützen für das Team geholt und für sie, für unsere Verhältnisse, viel Geld in die Hand genommen. Bei beiden habe ich das Gefühl, dass unter Riera nicht oder nur bedingt funktionieren. Im allgemeinen fehlt es unserem Kader mMn an Tempodribbler mit Abschlussqualität auf außen (nur Bahoya & Jupp), Mittelfeldspielern die unter Druck und in engem Raum die Lücke finden & sauber aufdrehen (Götze, Uzun & Chaibi mit Abstrichen) und Verteidiger & sechser, die technisch sauber, spielintelligent und passicher ein Spiel aufbauen können (Amenda, Brown, Larsson mit Abstrichen).
Die Finanzsituation wird es, so glaube ich, im Sommer nicht hergeben, dass wir einen Umbruch schaffen und unsere Schlüsselspieler auch noch ersetzen. Selbst wenn wir beim Verkauf unseres Tafelsilbers finanziell die Möglichkeiten hätten, sind wir nächste Saison glaube ich nicht attraktiv genug, um gestandene Spieler (wie letztes Jahr Burkardt oder Doan) zu verpflichten. Dafür sehe ich den medialen Aufruhr, die verbesserte Situatiuon von bspw. Hoffenheim, Leipzig & Dortmund und das Verpassen, verantwortlich.
Ich würde mir deshalb gerne eine Veränderung auf der Trainerbank und in der Spielphilosophie wünschen. Ich weiß, dass sich viele einen Bundesliga erfahrenen Trainer wünschen. Calcio Berlin hat heute in einem Video Tobias Strobl analysiert und finde das klingt sehr passend.
Viel Ballbesitz, aber auch hoher Field Tilt ( % Ballbesitz im letzten gegnerischen Drittel)
Im Spielaufbau werden im Kollektiv Seiten überlagert, anstatt einzelne Spieler auf außen zu isolieren (man denke Doan) und dann wird sich diagonal durchkombiniert.
Diese Überlagerung der Seiten wird dazu genutzt bei Ballverlust direkt den Ball zurück zuerobern.
Gleichzeitig hat er es geschafft der Mannschaft Selbstvertrauen zu geben, um sich bei Pressing bspw. mit Steil-Klatsch raus zukombinieren (unter anderem einem Fynn Otto, wer den noch kennt).
Der Sprung von der dritten in die erste Liga macht mir natürlich auch Bauchschmerzen. Allerdings hat Hoeneß das damals auch gemacht nach seinem Erfolg mit Bayern II und danach aus einem begrenzten Hoffenheim Kader einiges rausgeholt.
Tobias Strobl hat einen ausgezeichneten Ruf und wurde auch nach Toppmöller gerüchtet.
In der jetzigen Situation würde ich ihn ausschließen. Ich vermute, dass jetzt ein erfahrener Trainer kommen soll. Ich kann mich natürlich auch täuschen
12.05.2026 - 09:33 Uhr
Ich habe mir nochmals die Wiederholung des Spiels gegen den BVB angetan und dabei speziell auf das Gegentor zum 1:1 geschaut. Wer sich diese Situation ansieht, muss zu dem Schluss kommen, dass es eine komplett überholte Verteidigung braucht. Es gibt nicht einen Spieler aus der defensiven 4er Kette, der hier in Schutz genommen werden kann.
Die Situation kommt überhaupt erst zustande, weil Brown und Theate sich gegenseitig stören und letzten Endes keiner zum Ball geht, sodass Brandt ungestört den Ball aufnehmen kann. Theate macht anschließend „Druck“ auf Sabitzer und verlässt die Kette, obwohl von hinten Chaibi zurückläuft. Er muss hier wieder die Lücke zu seinen Mitspielern schließen. Brown steht wieder mal zu weit vom Gegenspieler entfernt, sodass dieser ungestört flanken kann. So gut Brown im 1vs1 ist, er steht regelmäßig zu weit entfernt und bekommt seinen Fuß nicht vor die Flanken. Skhiri rückt für Theate zurück, schafft es aber nicht auf einer Linie zu verteidigen. Steht er auf Höhe von Brown, kann auch er die Flanke klären. Amenda möchte ich hier noch am wenigsten ankreiden, er spielt als IV auf einer Rv Position. Dennoch müsste dieser in der Rückwärtsbewegung zurücksprinten und auf Höhe des 11er den Raum verteidigen. Nun zu unserem Abwehrchef und Kapitän Koch. Was macht er da? Hat er jemals etwas von einer Abeitsfalle gehört. Nicht nur, dass er das Positionsspiel gegen Guirassy verliert, er orientiert sich auch nicht am Flankengeber und der restlichen Verteidigung und steht 2m zu tief. Kann ich meinen Gegenspieler nicht stellen, lass ich ihn ins Abseits laufen. Positionsspiel und das Verschieben in der Verteidigung lernt man in der E/D-Jugend.
Die komplette Verteidigung macht seit Monaten die selben Fehler. Das war bereits unter Dino so und hat sich bis heute hin durchgezogen. Es scheint also nicht einmal abhängig vom Trainer zu sein. Koch, Theate und Amenda sind alle ähnlich in ihren Stärken und Schwächen. Es fehlt bei allen an Antritt, Geschwindigkeit und Stellungsspiel. Bevor wir Lücken im Mittelfeld schließen und uns um vermeintliche Verbesserung im Sturm umschauen, bedarf es eine komplett überholte Verteidigung.
Meine Hoffnung liegt in einer hohen Ablöse für Brown. Mit dem Geld muss man mind. 2, eher 3 neue Innenverteidiger verpflichten. Erst danach sollte das Problem auf der 6 angegangen werden. Mit dieser Verteidigung bringt dir auch ein spielstarker 6er nichts.
Koch hat im letzten Sommer seinen Rentenvertrag unterschrieben, demnach wird man diesen wohl kaum verkauft bekommen. Bleiben noch Amenda und Theate, die bei mir beide gehen dürften.
Die Situation kommt überhaupt erst zustande, weil Brown und Theate sich gegenseitig stören und letzten Endes keiner zum Ball geht, sodass Brandt ungestört den Ball aufnehmen kann. Theate macht anschließend „Druck“ auf Sabitzer und verlässt die Kette, obwohl von hinten Chaibi zurückläuft. Er muss hier wieder die Lücke zu seinen Mitspielern schließen. Brown steht wieder mal zu weit vom Gegenspieler entfernt, sodass dieser ungestört flanken kann. So gut Brown im 1vs1 ist, er steht regelmäßig zu weit entfernt und bekommt seinen Fuß nicht vor die Flanken. Skhiri rückt für Theate zurück, schafft es aber nicht auf einer Linie zu verteidigen. Steht er auf Höhe von Brown, kann auch er die Flanke klären. Amenda möchte ich hier noch am wenigsten ankreiden, er spielt als IV auf einer Rv Position. Dennoch müsste dieser in der Rückwärtsbewegung zurücksprinten und auf Höhe des 11er den Raum verteidigen. Nun zu unserem Abwehrchef und Kapitän Koch. Was macht er da? Hat er jemals etwas von einer Abeitsfalle gehört. Nicht nur, dass er das Positionsspiel gegen Guirassy verliert, er orientiert sich auch nicht am Flankengeber und der restlichen Verteidigung und steht 2m zu tief. Kann ich meinen Gegenspieler nicht stellen, lass ich ihn ins Abseits laufen. Positionsspiel und das Verschieben in der Verteidigung lernt man in der E/D-Jugend.
Die komplette Verteidigung macht seit Monaten die selben Fehler. Das war bereits unter Dino so und hat sich bis heute hin durchgezogen. Es scheint also nicht einmal abhängig vom Trainer zu sein. Koch, Theate und Amenda sind alle ähnlich in ihren Stärken und Schwächen. Es fehlt bei allen an Antritt, Geschwindigkeit und Stellungsspiel. Bevor wir Lücken im Mittelfeld schließen und uns um vermeintliche Verbesserung im Sturm umschauen, bedarf es eine komplett überholte Verteidigung.
Meine Hoffnung liegt in einer hohen Ablöse für Brown. Mit dem Geld muss man mind. 2, eher 3 neue Innenverteidiger verpflichten. Erst danach sollte das Problem auf der 6 angegangen werden. Mit dieser Verteidigung bringt dir auch ein spielstarker 6er nichts.
Koch hat im letzten Sommer seinen Rentenvertrag unterschrieben, demnach wird man diesen wohl kaum verkauft bekommen. Bleiben noch Amenda und Theate, die bei mir beide gehen dürften.
12.05.2026 - 10:04 Uhr
Zitat von Nico_FFM
Ich habe mir nochmals die Wiederholung des Spiels gegen den BVB angetan und dabei speziell auf das Gegentor zum 1:1 geschaut. Wer sich diese Situation ansieht, muss zu dem Schluss kommen, dass es eine komplett überholte Verteidigung braucht. Es gibt nicht einen Spieler aus der defensiven 4er Kette, der hier in Schutz genommen werden kann.
Die Situation kommt überhaupt erst zustande, weil Brown und Theate sich gegenseitig stören und letzten Endes keiner zum Ball geht, sodass Brandt ungestört den Ball aufnehmen kann. Theate macht anschließend „Druck“ auf Sabitzer und verlässt die Kette, obwohl von hinten Chaibi zurückläuft. Er muss hier wieder die Lücke zu seinen Mitspielern schließen. Brown steht wieder mal zu weit vom Gegenspieler entfernt, sodass dieser ungestört flanken kann. So gut Brown im 1vs1 ist, er steht regelmäßig zu weit entfernt und bekommt seinen Fuß nicht vor die Flanken. Skhiri rückt für Theate zurück, schafft es aber nicht auf einer Linie zu verteidigen. Steht er auf Höhe von Brown, kann auch er die Flanke klären. Amenda möchte ich hier noch am wenigsten ankreiden, er spielt als IV auf einer Rv Position. Dennoch müsste dieser in der Rückwärtsbewegung zurücksprinten und auf Höhe des 11er den Raum verteidigen. Nun zu unserem Abwehrchef und Kapitän Koch. Was macht er da? Hat er jemals etwas von einer Abeitsfalle gehört. Nicht nur, dass er das Positionsspiel gegen Guirassy verliert, er orientiert sich auch nicht am Flankengeber und der restlichen Verteidigung und steht 2m zu tief. Kann ich meinen Gegenspieler nicht stellen, lass ich ihn ins Abseits laufen. Positionsspiel und das Verschieben in der Verteidigung lernt man in der E/D-Jugend.
Die komplette Verteidigung macht seit Monaten die selben Fehler. Das war bereits unter Dino so und hat sich bis heute hin durchgezogen. Es scheint also nicht einmal abhängig vom Trainer zu sein. Koch, Theate und Amenda sind alle ähnlich in ihren Stärken und Schwächen. Es fehlt bei allen an Antritt, Geschwindigkeit und Stellungsspiel. Bevor wir Lücken im Mittelfeld schließen und uns um vermeintliche Verbesserung im Sturm umschauen, bedarf es eine komplett überholte Verteidigung.
Meine Hoffnung liegt in einer hohen Ablöse für Brown. Mit dem Geld muss man mind. 2, eher 3 neue Innenverteidiger verpflichten. Erst danach sollte das Problem auf der 6 angegangen werden. Mit dieser Verteidigung bringt dir auch ein spielstarker 6er nichts.
Koch hat im letzten Sommer seinen Rentenvertrag unterschrieben, demnach wird man diesen wohl kaum verkauft bekommen. Bleiben noch Amenda und Theate, die bei mir beide gehen dürften.
Ich habe mir nochmals die Wiederholung des Spiels gegen den BVB angetan und dabei speziell auf das Gegentor zum 1:1 geschaut. Wer sich diese Situation ansieht, muss zu dem Schluss kommen, dass es eine komplett überholte Verteidigung braucht. Es gibt nicht einen Spieler aus der defensiven 4er Kette, der hier in Schutz genommen werden kann.
Die Situation kommt überhaupt erst zustande, weil Brown und Theate sich gegenseitig stören und letzten Endes keiner zum Ball geht, sodass Brandt ungestört den Ball aufnehmen kann. Theate macht anschließend „Druck“ auf Sabitzer und verlässt die Kette, obwohl von hinten Chaibi zurückläuft. Er muss hier wieder die Lücke zu seinen Mitspielern schließen. Brown steht wieder mal zu weit vom Gegenspieler entfernt, sodass dieser ungestört flanken kann. So gut Brown im 1vs1 ist, er steht regelmäßig zu weit entfernt und bekommt seinen Fuß nicht vor die Flanken. Skhiri rückt für Theate zurück, schafft es aber nicht auf einer Linie zu verteidigen. Steht er auf Höhe von Brown, kann auch er die Flanke klären. Amenda möchte ich hier noch am wenigsten ankreiden, er spielt als IV auf einer Rv Position. Dennoch müsste dieser in der Rückwärtsbewegung zurücksprinten und auf Höhe des 11er den Raum verteidigen. Nun zu unserem Abwehrchef und Kapitän Koch. Was macht er da? Hat er jemals etwas von einer Abeitsfalle gehört. Nicht nur, dass er das Positionsspiel gegen Guirassy verliert, er orientiert sich auch nicht am Flankengeber und der restlichen Verteidigung und steht 2m zu tief. Kann ich meinen Gegenspieler nicht stellen, lass ich ihn ins Abseits laufen. Positionsspiel und das Verschieben in der Verteidigung lernt man in der E/D-Jugend.
Die komplette Verteidigung macht seit Monaten die selben Fehler. Das war bereits unter Dino so und hat sich bis heute hin durchgezogen. Es scheint also nicht einmal abhängig vom Trainer zu sein. Koch, Theate und Amenda sind alle ähnlich in ihren Stärken und Schwächen. Es fehlt bei allen an Antritt, Geschwindigkeit und Stellungsspiel. Bevor wir Lücken im Mittelfeld schließen und uns um vermeintliche Verbesserung im Sturm umschauen, bedarf es eine komplett überholte Verteidigung.
Meine Hoffnung liegt in einer hohen Ablöse für Brown. Mit dem Geld muss man mind. 2, eher 3 neue Innenverteidiger verpflichten. Erst danach sollte das Problem auf der 6 angegangen werden. Mit dieser Verteidigung bringt dir auch ein spielstarker 6er nichts.
Koch hat im letzten Sommer seinen Rentenvertrag unterschrieben, demnach wird man diesen wohl kaum verkauft bekommen. Bleiben noch Amenda und Theate, die bei mir beide gehen dürften.
Ich kann dir da weitestgehend zustimmen, man bekommt das Gefühl, also ob die Abwehrspieler vergessen haben wie man verteidigt - als ob jemand die Spieler auf Werkseinstellung zurückgesetzt hat. Die Sache, die hier vergessen wird ist, dass genau diese Abwehrspieler letztes Jahr noch ein ganz anderes Bild abgegeben haben. Nimmt man sich die Gegentore der letzten Saison als Beispiel: nach 34 Spielen in der BL hat die Eintracht 46 Gegentore kassiert - aktuell, ein Spieltag vor Ende, stehen wir schon bei 63 Gegentoren. Die Frage ist, was hat sich personell geändert?
1. Trapp als klare Nr. 1 ersetzt durch Santos: ganz klar erkennbar, dass wir diese Saison eine (oder sogar 2) neue Stammkeeper haben. Wobei Trapp in der Saison 24/25 auch einige Spiele verletzungsbedingt verpasst hat und Kaua als Nr. 2 eine gute Figur abgegeben hat. Das man auf den Entschluss kam, Kaua das Vertrauen zu schenken und ihm mit Zetti eine erfahrene Nr. 2 zur Seite stellt finde ich jetzt auf dem ersten Blick nicht verkehrt. Aufgegangen ist der Plan am Ende nicht.
2. Tuta abgebeben: Auch hier war mMn die Idee nicht verkehrt. Mit Tuta hat man einen soliden Innenverteidiger abgegeben. Amenda sollte hier vermutlich die Lücke füllen - da er das Jahr stellenweise verletzt war und sich noch an die Buli und Frankfurt gewöhnen musste. Unter Dino ist der Plan nicht aufgegangen, unter Riera sieht man mehr die Idee, die man zu Saisonbeginn hatte. Auch diesen Zug kann man nachvollziehen - aufgegangen ist der Plan aber viel zu spät.
Alles andere ist zu dieser Saison unverändert geblieben. Koch, Theate, Kristensen, Brown und meinetwegen auch Santos. Diese stabile Achse ist der Eintracht aus der sehr guten Saison geblieben - auch der Trainer war erstmal der Selbe.
Nun zum Hier und Jetzt: warum sind genau diese Spieler in ihrem Leistungsvermögen so stark eingebrochen? CL-Belastung? Doch zu viele Verletzungsausfälle? Waren die Spieler Tuta und Trapp der Grund für den Absturz oder hat Dino taktisch zu viel umgestellt (umstellen müssen) so dass die Spieler damit nicht mehr klarkamen?
12.05.2026 - 10:40 Uhr
Zitat von _karub_
Ich kann dir da weitestgehend zustimmen, man bekommt das Gefühl, also ob die Abwehrspieler vergessen haben wie man verteidigt - als ob jemand die Spieler auf Werkseinstellung zurückgesetzt hat. Die Sache, die hier vergessen wird ist, dass genau diese Abwehrspieler letztes Jahr noch ein ganz anderes Bild abgegeben haben. Nimmt man sich die Gegentore der letzten Saison als Beispiel: nach 34 Spielen in der BL hat die Eintracht 46 Gegentore kassiert - aktuell, ein Spieltag vor Ende, stehen wir schon bei 63 Gegentoren. Die Frage ist, was hat sich personell geändert?
1. Trapp als klare Nr. 1 ersetzt durch Santos: ganz klar erkennbar, dass wir diese Saison eine (oder sogar 2) neue Stammkeeper haben. Wobei Trapp in der Saison 24/25 auch einige Spiele verletzungsbedingt verpasst hat und Kaua als Nr. 2 eine gute Figur abgegeben hat. Das man auf den Entschluss kam, Kaua das Vertrauen zu schenken und ihm mit Zetti eine erfahrene Nr. 2 zur Seite stellt finde ich jetzt auf dem ersten Blick nicht verkehrt. Aufgegangen ist der Plan am Ende nicht.
2. Tuta abgebeben: Auch hier war mMn die Idee nicht verkehrt. Mit Tuta hat man einen soliden Innenverteidiger abgegeben. Amenda sollte hier vermutlich die Lücke füllen - da er das Jahr stellenweise verletzt war und sich noch an die Buli und Frankfurt gewöhnen musste. Unter Dino ist der Plan nicht aufgegangen, unter Riera sieht man mehr die Idee, die man zu Saisonbeginn hatte. Auch diesen Zug kann man nachvollziehen - aufgegangen ist der Plan aber viel zu spät.
Alles andere ist zu dieser Saison unverändert geblieben. Koch, Theate, Kristensen, Brown und meinetwegen auch Santos. Diese stabile Achse ist der Eintracht aus der sehr guten Saison geblieben - auch der Trainer war erstmal der Selbe.
Nun zum Hier und Jetzt: warum sind genau diese Spieler in ihrem Leistungsvermögen so stark eingebrochen? CL-Belastung? Doch zu viele Verletzungsausfälle? Waren die Spieler Tuta und Trapp der Grund für den Absturz oder hat Dino taktisch zu viel umgestellt (umstellen müssen) so dass die Spieler damit nicht mehr klarkamen?
Zitat von Nico_FFM
Ich habe mir nochmals die Wiederholung des Spiels gegen den BVB angetan und dabei speziell auf das Gegentor zum 1:1 geschaut. Wer sich diese Situation ansieht, muss zu dem Schluss kommen, dass es eine komplett überholte Verteidigung braucht. Es gibt nicht einen Spieler aus der defensiven 4er Kette, der hier in Schutz genommen werden kann.
Die Situation kommt überhaupt erst zustande, weil Brown und Theate sich gegenseitig stören und letzten Endes keiner zum Ball geht, sodass Brandt ungestört den Ball aufnehmen kann. Theate macht anschließend „Druck“ auf Sabitzer und verlässt die Kette, obwohl von hinten Chaibi zurückläuft. Er muss hier wieder die Lücke zu seinen Mitspielern schließen. Brown steht wieder mal zu weit vom Gegenspieler entfernt, sodass dieser ungestört flanken kann. So gut Brown im 1vs1 ist, er steht regelmäßig zu weit entfernt und bekommt seinen Fuß nicht vor die Flanken. Skhiri rückt für Theate zurück, schafft es aber nicht auf einer Linie zu verteidigen. Steht er auf Höhe von Brown, kann auch er die Flanke klären. Amenda möchte ich hier noch am wenigsten ankreiden, er spielt als IV auf einer Rv Position. Dennoch müsste dieser in der Rückwärtsbewegung zurücksprinten und auf Höhe des 11er den Raum verteidigen. Nun zu unserem Abwehrchef und Kapitän Koch. Was macht er da? Hat er jemals etwas von einer Abeitsfalle gehört. Nicht nur, dass er das Positionsspiel gegen Guirassy verliert, er orientiert sich auch nicht am Flankengeber und der restlichen Verteidigung und steht 2m zu tief. Kann ich meinen Gegenspieler nicht stellen, lass ich ihn ins Abseits laufen. Positionsspiel und das Verschieben in der Verteidigung lernt man in der E/D-Jugend.
Die komplette Verteidigung macht seit Monaten die selben Fehler. Das war bereits unter Dino so und hat sich bis heute hin durchgezogen. Es scheint also nicht einmal abhängig vom Trainer zu sein. Koch, Theate und Amenda sind alle ähnlich in ihren Stärken und Schwächen. Es fehlt bei allen an Antritt, Geschwindigkeit und Stellungsspiel. Bevor wir Lücken im Mittelfeld schließen und uns um vermeintliche Verbesserung im Sturm umschauen, bedarf es eine komplett überholte Verteidigung.
Meine Hoffnung liegt in einer hohen Ablöse für Brown. Mit dem Geld muss man mind. 2, eher 3 neue Innenverteidiger verpflichten. Erst danach sollte das Problem auf der 6 angegangen werden. Mit dieser Verteidigung bringt dir auch ein spielstarker 6er nichts.
Koch hat im letzten Sommer seinen Rentenvertrag unterschrieben, demnach wird man diesen wohl kaum verkauft bekommen. Bleiben noch Amenda und Theate, die bei mir beide gehen dürften.
Ich habe mir nochmals die Wiederholung des Spiels gegen den BVB angetan und dabei speziell auf das Gegentor zum 1:1 geschaut. Wer sich diese Situation ansieht, muss zu dem Schluss kommen, dass es eine komplett überholte Verteidigung braucht. Es gibt nicht einen Spieler aus der defensiven 4er Kette, der hier in Schutz genommen werden kann.
Die Situation kommt überhaupt erst zustande, weil Brown und Theate sich gegenseitig stören und letzten Endes keiner zum Ball geht, sodass Brandt ungestört den Ball aufnehmen kann. Theate macht anschließend „Druck“ auf Sabitzer und verlässt die Kette, obwohl von hinten Chaibi zurückläuft. Er muss hier wieder die Lücke zu seinen Mitspielern schließen. Brown steht wieder mal zu weit vom Gegenspieler entfernt, sodass dieser ungestört flanken kann. So gut Brown im 1vs1 ist, er steht regelmäßig zu weit entfernt und bekommt seinen Fuß nicht vor die Flanken. Skhiri rückt für Theate zurück, schafft es aber nicht auf einer Linie zu verteidigen. Steht er auf Höhe von Brown, kann auch er die Flanke klären. Amenda möchte ich hier noch am wenigsten ankreiden, er spielt als IV auf einer Rv Position. Dennoch müsste dieser in der Rückwärtsbewegung zurücksprinten und auf Höhe des 11er den Raum verteidigen. Nun zu unserem Abwehrchef und Kapitän Koch. Was macht er da? Hat er jemals etwas von einer Abeitsfalle gehört. Nicht nur, dass er das Positionsspiel gegen Guirassy verliert, er orientiert sich auch nicht am Flankengeber und der restlichen Verteidigung und steht 2m zu tief. Kann ich meinen Gegenspieler nicht stellen, lass ich ihn ins Abseits laufen. Positionsspiel und das Verschieben in der Verteidigung lernt man in der E/D-Jugend.
Die komplette Verteidigung macht seit Monaten die selben Fehler. Das war bereits unter Dino so und hat sich bis heute hin durchgezogen. Es scheint also nicht einmal abhängig vom Trainer zu sein. Koch, Theate und Amenda sind alle ähnlich in ihren Stärken und Schwächen. Es fehlt bei allen an Antritt, Geschwindigkeit und Stellungsspiel. Bevor wir Lücken im Mittelfeld schließen und uns um vermeintliche Verbesserung im Sturm umschauen, bedarf es eine komplett überholte Verteidigung.
Meine Hoffnung liegt in einer hohen Ablöse für Brown. Mit dem Geld muss man mind. 2, eher 3 neue Innenverteidiger verpflichten. Erst danach sollte das Problem auf der 6 angegangen werden. Mit dieser Verteidigung bringt dir auch ein spielstarker 6er nichts.
Koch hat im letzten Sommer seinen Rentenvertrag unterschrieben, demnach wird man diesen wohl kaum verkauft bekommen. Bleiben noch Amenda und Theate, die bei mir beide gehen dürften.
Ich kann dir da weitestgehend zustimmen, man bekommt das Gefühl, also ob die Abwehrspieler vergessen haben wie man verteidigt - als ob jemand die Spieler auf Werkseinstellung zurückgesetzt hat. Die Sache, die hier vergessen wird ist, dass genau diese Abwehrspieler letztes Jahr noch ein ganz anderes Bild abgegeben haben. Nimmt man sich die Gegentore der letzten Saison als Beispiel: nach 34 Spielen in der BL hat die Eintracht 46 Gegentore kassiert - aktuell, ein Spieltag vor Ende, stehen wir schon bei 63 Gegentoren. Die Frage ist, was hat sich personell geändert?
1. Trapp als klare Nr. 1 ersetzt durch Santos: ganz klar erkennbar, dass wir diese Saison eine (oder sogar 2) neue Stammkeeper haben. Wobei Trapp in der Saison 24/25 auch einige Spiele verletzungsbedingt verpasst hat und Kaua als Nr. 2 eine gute Figur abgegeben hat. Das man auf den Entschluss kam, Kaua das Vertrauen zu schenken und ihm mit Zetti eine erfahrene Nr. 2 zur Seite stellt finde ich jetzt auf dem ersten Blick nicht verkehrt. Aufgegangen ist der Plan am Ende nicht.
2. Tuta abgebeben: Auch hier war mMn die Idee nicht verkehrt. Mit Tuta hat man einen soliden Innenverteidiger abgegeben. Amenda sollte hier vermutlich die Lücke füllen - da er das Jahr stellenweise verletzt war und sich noch an die Buli und Frankfurt gewöhnen musste. Unter Dino ist der Plan nicht aufgegangen, unter Riera sieht man mehr die Idee, die man zu Saisonbeginn hatte. Auch diesen Zug kann man nachvollziehen - aufgegangen ist der Plan aber viel zu spät.
Alles andere ist zu dieser Saison unverändert geblieben. Koch, Theate, Kristensen, Brown und meinetwegen auch Santos. Diese stabile Achse ist der Eintracht aus der sehr guten Saison geblieben - auch der Trainer war erstmal der Selbe.
Nun zum Hier und Jetzt: warum sind genau diese Spieler in ihrem Leistungsvermögen so stark eingebrochen? CL-Belastung? Doch zu viele Verletzungsausfälle? Waren die Spieler Tuta und Trapp der Grund für den Absturz oder hat Dino taktisch zu viel umgestellt (umstellen müssen) so dass die Spieler damit nicht mehr klarkamen?
Es scheint zumindest von außen betrachtet so, dass die Spieler Trapp und Tuta eine größere Rolle gespielt haben, als wir uns das selbst vorgestellt haben.
Mit Amenda habe ich meine Schwierigkeiten. Ich halte ich, ähnlich wie zuvor schon bei Matanovic, für einen grundsoliden bis guten Bundesligaspieler. Allerdings passt er auch nur in ein ganz bestimmtes System. Bei Mannschaften die hoch pressen und nach hinten vielen Räume zulassen, kommen seine Schwächen zu sehr zu Geltung. Ich denke, dass Amenda bei einem Verein wie Ausgburg, Mainz, Heidenheim…der absolute Abwehrchef wäre. Nur passt er damit nicht zu unseren Spiel.
Ich finde nicht einmal, dass die Abwehrspieler letztes Jahr um so vieles besser waren, als sie diese Saison spielen. Der größte Unterschied ist uns meiner Sicht die Systemeinstellung zu einer 4er Kette. Letztes Jahr haben wir überwiegend aus einer 3er Kette heraus agiert, wodurch die aufgeführten Schwächen der Spieler weniger stark zur Geltung gekommen sind. In dieser Saison war man der Überzeugung anders agieren zu wollen. Eine hohe Verteidigungskette bedarf schnelle Spieler. Wenn du in deinem System dann einen LV wie Brown die Freiheiten in der Offensive gibst, fehlt dieser in der Rückwärtsbewegung. Das hat man speziell gegen die vermeintlich kleineren Gegner gesehen, wenn die Kette noch höher steht. Auch sind wir letzte Saison des öfteren mit Tuta auf der 6 aufgelaufen, der im Zweikampf klar über jedem 6er im aktuellen Kader steht. Im offensiven Umschaltspiel hatte wir mit ihm eine weitere Absicherung, was zu weniger Konteranfälligkeit geführt hat. In der Rückwärtsbewegung hat Dino auch öfter auf einer 5er Kette umgestellt, um die Defensive zu stabilisieren. Insgesamt ist der Kader nicht gemacht für den bevorzugte (offensiven) Ballbesitz-Fußball. Spielst du aus einem defensiv stabileren Grundgerüst, entstehen viele der Situationen und Gegentore nicht.
Generell halte ich den Vergleich zur vorigen Saison für schwierig. Der Erfolg der letzte Saison resultiert m.E. aus den Problemen der anderen (größeren) Vereine. Wir hatten mit Dortmund, Leipzig und Stuttgart gleich 3 Vereine, die weit hinter den eigenen Ansprüchen gespielt haben. Diese Saison kommen zu den genannten Vereinen noch die TSG hinzu.
12.05.2026 - 10:51 Uhr
Zitat von Nico_FFM
Es scheint zumindest von außen betrachtet so, dass die Spieler Trapp und Tuta eine größere Rolle gespielt haben, als wir uns das selbst vorgestellt haben.
Mit Amenda habe ich meine Schwierigkeiten. Ich halte ich, ähnlich wie zuvor schon bei Matanovic, für einen grundsoliden bis guten Bundesligaspieler. Allerdings passt er auch nur in ein ganz bestimmtes System. Bei Mannschaften die hoch pressen und nach hinten vielen Räume zulassen, kommen seine Schwächen zu sehr zu Geltung. Ich denke, dass Amenda bei einem Verein wie Ausgburg, Mainz, Heidenheim…der absolute Abwehrchef wäre. Nur passt er damit nicht zu unseren Spiel.
Ich finde nicht einmal, dass die Abwehrspieler letztes Jahr um so vieles besser waren, als sie diese Saison spielen. Der größte Unterschied ist uns meiner Sicht die Systemeinstellung zu einer 4er Kette. Letztes Jahr haben wir überwiegend aus einer 3er Kette heraus agiert, wodurch die aufgeführten Schwächen der Spieler weniger stark zur Geltung gekommen sind. In dieser Saison war man der Überzeugung anders agieren zu wollen. Eine hohe Verteidigungskette bedarf schnelle Spieler. Wenn du in deinem System dann einen LV wie Brown die Freiheiten in der Offensive gibst, fehlt dieser in der Rückwärtsbewegung. Das hat man speziell gegen die vermeintlich kleineren Gegner gesehen, wenn die Kette noch höher steht. Auch sind wir letzte Saison des öfteren mit Tuta auf der 6 aufgelaufen, der im Zweikampf klar über jedem 6er im aktuellen Kader steht. Im offensiven Umschaltspiel hatte wir mit ihm eine weitere Absicherung, was zu weniger Konteranfälligkeit geführt hat. In der Rückwärtsbewegung hat Dino auch öfter auf einer 5er Kette umgestellt, um die Defensive zu stabilisieren. Insgesamt ist der Kader nicht gemacht für den bevorzugte (offensiven) Ballbesitz-Fußball. Spielst du aus einem defensiv stabileren Grundgerüst, entstehen viele der Situationen und Gegentore nicht.
Generell halte ich den Vergleich zur vorigen Saison für schwierig. Der Erfolg der letzte Saison resultiert m.E. aus den Problemen der anderen (größeren) Vereine. Wir hatten mit Dortmund, Leipzig und Stuttgart gleich 3 Vereine, die weit hinter den eigenen Ansprüchen gespielt haben. Diese Saison kommen zu den genannten Vereinen noch die TSG hinzu.
Zitat von _karub_
Ich kann dir da weitestgehend zustimmen, man bekommt das Gefühl, also ob die Abwehrspieler vergessen haben wie man verteidigt - als ob jemand die Spieler auf Werkseinstellung zurückgesetzt hat. Die Sache, die hier vergessen wird ist, dass genau diese Abwehrspieler letztes Jahr noch ein ganz anderes Bild abgegeben haben. Nimmt man sich die Gegentore der letzten Saison als Beispiel: nach 34 Spielen in der BL hat die Eintracht 46 Gegentore kassiert - aktuell, ein Spieltag vor Ende, stehen wir schon bei 63 Gegentoren. Die Frage ist, was hat sich personell geändert?
1. Trapp als klare Nr. 1 ersetzt durch Santos: ganz klar erkennbar, dass wir diese Saison eine (oder sogar 2) neue Stammkeeper haben. Wobei Trapp in der Saison 24/25 auch einige Spiele verletzungsbedingt verpasst hat und Kaua als Nr. 2 eine gute Figur abgegeben hat. Das man auf den Entschluss kam, Kaua das Vertrauen zu schenken und ihm mit Zetti eine erfahrene Nr. 2 zur Seite stellt finde ich jetzt auf dem ersten Blick nicht verkehrt. Aufgegangen ist der Plan am Ende nicht.
2. Tuta abgebeben: Auch hier war mMn die Idee nicht verkehrt. Mit Tuta hat man einen soliden Innenverteidiger abgegeben. Amenda sollte hier vermutlich die Lücke füllen - da er das Jahr stellenweise verletzt war und sich noch an die Buli und Frankfurt gewöhnen musste. Unter Dino ist der Plan nicht aufgegangen, unter Riera sieht man mehr die Idee, die man zu Saisonbeginn hatte. Auch diesen Zug kann man nachvollziehen - aufgegangen ist der Plan aber viel zu spät.
Alles andere ist zu dieser Saison unverändert geblieben. Koch, Theate, Kristensen, Brown und meinetwegen auch Santos. Diese stabile Achse ist der Eintracht aus der sehr guten Saison geblieben - auch der Trainer war erstmal der Selbe.
Nun zum Hier und Jetzt: warum sind genau diese Spieler in ihrem Leistungsvermögen so stark eingebrochen? CL-Belastung? Doch zu viele Verletzungsausfälle? Waren die Spieler Tuta und Trapp der Grund für den Absturz oder hat Dino taktisch zu viel umgestellt (umstellen müssen) so dass die Spieler damit nicht mehr klarkamen?
Zitat von Nico_FFM
Ich habe mir nochmals die Wiederholung des Spiels gegen den BVB angetan und dabei speziell auf das Gegentor zum 1:1 geschaut. Wer sich diese Situation ansieht, muss zu dem Schluss kommen, dass es eine komplett überholte Verteidigung braucht. Es gibt nicht einen Spieler aus der defensiven 4er Kette, der hier in Schutz genommen werden kann.
Die Situation kommt überhaupt erst zustande, weil Brown und Theate sich gegenseitig stören und letzten Endes keiner zum Ball geht, sodass Brandt ungestört den Ball aufnehmen kann. Theate macht anschließend „Druck“ auf Sabitzer und verlässt die Kette, obwohl von hinten Chaibi zurückläuft. Er muss hier wieder die Lücke zu seinen Mitspielern schließen. Brown steht wieder mal zu weit vom Gegenspieler entfernt, sodass dieser ungestört flanken kann. So gut Brown im 1vs1 ist, er steht regelmäßig zu weit entfernt und bekommt seinen Fuß nicht vor die Flanken. Skhiri rückt für Theate zurück, schafft es aber nicht auf einer Linie zu verteidigen. Steht er auf Höhe von Brown, kann auch er die Flanke klären. Amenda möchte ich hier noch am wenigsten ankreiden, er spielt als IV auf einer Rv Position. Dennoch müsste dieser in der Rückwärtsbewegung zurücksprinten und auf Höhe des 11er den Raum verteidigen. Nun zu unserem Abwehrchef und Kapitän Koch. Was macht er da? Hat er jemals etwas von einer Abeitsfalle gehört. Nicht nur, dass er das Positionsspiel gegen Guirassy verliert, er orientiert sich auch nicht am Flankengeber und der restlichen Verteidigung und steht 2m zu tief. Kann ich meinen Gegenspieler nicht stellen, lass ich ihn ins Abseits laufen. Positionsspiel und das Verschieben in der Verteidigung lernt man in der E/D-Jugend.
Die komplette Verteidigung macht seit Monaten die selben Fehler. Das war bereits unter Dino so und hat sich bis heute hin durchgezogen. Es scheint also nicht einmal abhängig vom Trainer zu sein. Koch, Theate und Amenda sind alle ähnlich in ihren Stärken und Schwächen. Es fehlt bei allen an Antritt, Geschwindigkeit und Stellungsspiel. Bevor wir Lücken im Mittelfeld schließen und uns um vermeintliche Verbesserung im Sturm umschauen, bedarf es eine komplett überholte Verteidigung.
Meine Hoffnung liegt in einer hohen Ablöse für Brown. Mit dem Geld muss man mind. 2, eher 3 neue Innenverteidiger verpflichten. Erst danach sollte das Problem auf der 6 angegangen werden. Mit dieser Verteidigung bringt dir auch ein spielstarker 6er nichts.
Koch hat im letzten Sommer seinen Rentenvertrag unterschrieben, demnach wird man diesen wohl kaum verkauft bekommen. Bleiben noch Amenda und Theate, die bei mir beide gehen dürften.
Ich habe mir nochmals die Wiederholung des Spiels gegen den BVB angetan und dabei speziell auf das Gegentor zum 1:1 geschaut. Wer sich diese Situation ansieht, muss zu dem Schluss kommen, dass es eine komplett überholte Verteidigung braucht. Es gibt nicht einen Spieler aus der defensiven 4er Kette, der hier in Schutz genommen werden kann.
Die Situation kommt überhaupt erst zustande, weil Brown und Theate sich gegenseitig stören und letzten Endes keiner zum Ball geht, sodass Brandt ungestört den Ball aufnehmen kann. Theate macht anschließend „Druck“ auf Sabitzer und verlässt die Kette, obwohl von hinten Chaibi zurückläuft. Er muss hier wieder die Lücke zu seinen Mitspielern schließen. Brown steht wieder mal zu weit vom Gegenspieler entfernt, sodass dieser ungestört flanken kann. So gut Brown im 1vs1 ist, er steht regelmäßig zu weit entfernt und bekommt seinen Fuß nicht vor die Flanken. Skhiri rückt für Theate zurück, schafft es aber nicht auf einer Linie zu verteidigen. Steht er auf Höhe von Brown, kann auch er die Flanke klären. Amenda möchte ich hier noch am wenigsten ankreiden, er spielt als IV auf einer Rv Position. Dennoch müsste dieser in der Rückwärtsbewegung zurücksprinten und auf Höhe des 11er den Raum verteidigen. Nun zu unserem Abwehrchef und Kapitän Koch. Was macht er da? Hat er jemals etwas von einer Abeitsfalle gehört. Nicht nur, dass er das Positionsspiel gegen Guirassy verliert, er orientiert sich auch nicht am Flankengeber und der restlichen Verteidigung und steht 2m zu tief. Kann ich meinen Gegenspieler nicht stellen, lass ich ihn ins Abseits laufen. Positionsspiel und das Verschieben in der Verteidigung lernt man in der E/D-Jugend.
Die komplette Verteidigung macht seit Monaten die selben Fehler. Das war bereits unter Dino so und hat sich bis heute hin durchgezogen. Es scheint also nicht einmal abhängig vom Trainer zu sein. Koch, Theate und Amenda sind alle ähnlich in ihren Stärken und Schwächen. Es fehlt bei allen an Antritt, Geschwindigkeit und Stellungsspiel. Bevor wir Lücken im Mittelfeld schließen und uns um vermeintliche Verbesserung im Sturm umschauen, bedarf es eine komplett überholte Verteidigung.
Meine Hoffnung liegt in einer hohen Ablöse für Brown. Mit dem Geld muss man mind. 2, eher 3 neue Innenverteidiger verpflichten. Erst danach sollte das Problem auf der 6 angegangen werden. Mit dieser Verteidigung bringt dir auch ein spielstarker 6er nichts.
Koch hat im letzten Sommer seinen Rentenvertrag unterschrieben, demnach wird man diesen wohl kaum verkauft bekommen. Bleiben noch Amenda und Theate, die bei mir beide gehen dürften.
Ich kann dir da weitestgehend zustimmen, man bekommt das Gefühl, also ob die Abwehrspieler vergessen haben wie man verteidigt - als ob jemand die Spieler auf Werkseinstellung zurückgesetzt hat. Die Sache, die hier vergessen wird ist, dass genau diese Abwehrspieler letztes Jahr noch ein ganz anderes Bild abgegeben haben. Nimmt man sich die Gegentore der letzten Saison als Beispiel: nach 34 Spielen in der BL hat die Eintracht 46 Gegentore kassiert - aktuell, ein Spieltag vor Ende, stehen wir schon bei 63 Gegentoren. Die Frage ist, was hat sich personell geändert?
1. Trapp als klare Nr. 1 ersetzt durch Santos: ganz klar erkennbar, dass wir diese Saison eine (oder sogar 2) neue Stammkeeper haben. Wobei Trapp in der Saison 24/25 auch einige Spiele verletzungsbedingt verpasst hat und Kaua als Nr. 2 eine gute Figur abgegeben hat. Das man auf den Entschluss kam, Kaua das Vertrauen zu schenken und ihm mit Zetti eine erfahrene Nr. 2 zur Seite stellt finde ich jetzt auf dem ersten Blick nicht verkehrt. Aufgegangen ist der Plan am Ende nicht.
2. Tuta abgebeben: Auch hier war mMn die Idee nicht verkehrt. Mit Tuta hat man einen soliden Innenverteidiger abgegeben. Amenda sollte hier vermutlich die Lücke füllen - da er das Jahr stellenweise verletzt war und sich noch an die Buli und Frankfurt gewöhnen musste. Unter Dino ist der Plan nicht aufgegangen, unter Riera sieht man mehr die Idee, die man zu Saisonbeginn hatte. Auch diesen Zug kann man nachvollziehen - aufgegangen ist der Plan aber viel zu spät.
Alles andere ist zu dieser Saison unverändert geblieben. Koch, Theate, Kristensen, Brown und meinetwegen auch Santos. Diese stabile Achse ist der Eintracht aus der sehr guten Saison geblieben - auch der Trainer war erstmal der Selbe.
Nun zum Hier und Jetzt: warum sind genau diese Spieler in ihrem Leistungsvermögen so stark eingebrochen? CL-Belastung? Doch zu viele Verletzungsausfälle? Waren die Spieler Tuta und Trapp der Grund für den Absturz oder hat Dino taktisch zu viel umgestellt (umstellen müssen) so dass die Spieler damit nicht mehr klarkamen?
Es scheint zumindest von außen betrachtet so, dass die Spieler Trapp und Tuta eine größere Rolle gespielt haben, als wir uns das selbst vorgestellt haben.
Mit Amenda habe ich meine Schwierigkeiten. Ich halte ich, ähnlich wie zuvor schon bei Matanovic, für einen grundsoliden bis guten Bundesligaspieler. Allerdings passt er auch nur in ein ganz bestimmtes System. Bei Mannschaften die hoch pressen und nach hinten vielen Räume zulassen, kommen seine Schwächen zu sehr zu Geltung. Ich denke, dass Amenda bei einem Verein wie Ausgburg, Mainz, Heidenheim…der absolute Abwehrchef wäre. Nur passt er damit nicht zu unseren Spiel.
Ich finde nicht einmal, dass die Abwehrspieler letztes Jahr um so vieles besser waren, als sie diese Saison spielen. Der größte Unterschied ist uns meiner Sicht die Systemeinstellung zu einer 4er Kette. Letztes Jahr haben wir überwiegend aus einer 3er Kette heraus agiert, wodurch die aufgeführten Schwächen der Spieler weniger stark zur Geltung gekommen sind. In dieser Saison war man der Überzeugung anders agieren zu wollen. Eine hohe Verteidigungskette bedarf schnelle Spieler. Wenn du in deinem System dann einen LV wie Brown die Freiheiten in der Offensive gibst, fehlt dieser in der Rückwärtsbewegung. Das hat man speziell gegen die vermeintlich kleineren Gegner gesehen, wenn die Kette noch höher steht. Auch sind wir letzte Saison des öfteren mit Tuta auf der 6 aufgelaufen, der im Zweikampf klar über jedem 6er im aktuellen Kader steht. Im offensiven Umschaltspiel hatte wir mit ihm eine weitere Absicherung, was zu weniger Konteranfälligkeit geführt hat. In der Rückwärtsbewegung hat Dino auch öfter auf einer 5er Kette umgestellt, um die Defensive zu stabilisieren. Insgesamt ist der Kader nicht gemacht für den bevorzugte (offensiven) Ballbesitz-Fußball. Spielst du aus einem defensiv stabileren Grundgerüst, entstehen viele der Situationen und Gegentore nicht.
Generell halte ich den Vergleich zur vorigen Saison für schwierig. Der Erfolg der letzte Saison resultiert m.E. aus den Problemen der anderen (größeren) Vereine. Wir hatten mit Dortmund, Leipzig und Stuttgart gleich 3 Vereine, die weit hinter den eigenen Ansprüchen gespielt haben. Diese Saison kommen zu den genannten Vereinen noch die TSG hinzu.
Letzte Saison willst du überwiegend eine 3er Kette gesehen haben?
Es ist vielmehr der gewählte Ansatz. Letzte Saison stand man sehr tief hinten drin, hatte eine der am tiefsten stehenden Ketten in der Liga und konnte sich im Offensivspiel auf die individualisten verlassen. Das kommt Spielern wie Koch entgegen. Und trotzdem hatte man phasenweise europaweit mit die meisten auf das eigene Tor zugelassenen Schüssen.
Letztlich hat man halt die letzte Saison völlig falsch analysiert und in der Kaderplanung einige heftige Fehleinschätzungen getroffen. Krösche redet immer davon, dass man verschiedene Profile erstellt hat und dementsprechend dann scoutet. Da sollte man vielleicht mal nachschärfen und eine klarere Linie verfolgen und das dann hoffentlich auch auf dem Platz sehen können.
Dann passen vielleicht Trainer, Spielweise und Kader irgendwann auch mal zusammen.
12.05.2026 - 11:12 Uhr
Zitat von Frankurt1988
Letzte Saison willst du überwiegend eine 3er Kette gesehen haben?
Zitat von Nico_FFM
Es scheint zumindest von außen betrachtet so, dass die Spieler Trapp und Tuta eine größere Rolle gespielt haben, als wir uns das selbst vorgestellt haben.
Mit Amenda habe ich meine Schwierigkeiten. Ich halte ich, ähnlich wie zuvor schon bei Matanovic, für einen grundsoliden bis guten Bundesligaspieler. Allerdings passt er auch nur in ein ganz bestimmtes System. Bei Mannschaften die hoch pressen und nach hinten vielen Räume zulassen, kommen seine Schwächen zu sehr zu Geltung. Ich denke, dass Amenda bei einem Verein wie Ausgburg, Mainz, Heidenheim…der absolute Abwehrchef wäre. Nur passt er damit nicht zu unseren Spiel.
Ich finde nicht einmal, dass die Abwehrspieler letztes Jahr um so vieles besser waren, als sie diese Saison spielen. Der größte Unterschied ist uns meiner Sicht die Systemeinstellung zu einer 4er Kette. Letztes Jahr haben wir überwiegend aus einer 3er Kette heraus agiert, wodurch die aufgeführten Schwächen der Spieler weniger stark zur Geltung gekommen sind. In dieser Saison war man der Überzeugung anders agieren zu wollen. Eine hohe Verteidigungskette bedarf schnelle Spieler. Wenn du in deinem System dann einen LV wie Brown die Freiheiten in der Offensive gibst, fehlt dieser in der Rückwärtsbewegung. Das hat man speziell gegen die vermeintlich kleineren Gegner gesehen, wenn die Kette noch höher steht. Auch sind wir letzte Saison des öfteren mit Tuta auf der 6 aufgelaufen, der im Zweikampf klar über jedem 6er im aktuellen Kader steht. Im offensiven Umschaltspiel hatte wir mit ihm eine weitere Absicherung, was zu weniger Konteranfälligkeit geführt hat. In der Rückwärtsbewegung hat Dino auch öfter auf einer 5er Kette umgestellt, um die Defensive zu stabilisieren. Insgesamt ist der Kader nicht gemacht für den bevorzugte (offensiven) Ballbesitz-Fußball. Spielst du aus einem defensiv stabileren Grundgerüst, entstehen viele der Situationen und Gegentore nicht.
Generell halte ich den Vergleich zur vorigen Saison für schwierig. Der Erfolg der letzte Saison resultiert m.E. aus den Problemen der anderen (größeren) Vereine. Wir hatten mit Dortmund, Leipzig und Stuttgart gleich 3 Vereine, die weit hinter den eigenen Ansprüchen gespielt haben. Diese Saison kommen zu den genannten Vereinen noch die TSG hinzu.
Zitat von _karub_
Ich kann dir da weitestgehend zustimmen, man bekommt das Gefühl, also ob die Abwehrspieler vergessen haben wie man verteidigt - als ob jemand die Spieler auf Werkseinstellung zurückgesetzt hat. Die Sache, die hier vergessen wird ist, dass genau diese Abwehrspieler letztes Jahr noch ein ganz anderes Bild abgegeben haben. Nimmt man sich die Gegentore der letzten Saison als Beispiel: nach 34 Spielen in der BL hat die Eintracht 46 Gegentore kassiert - aktuell, ein Spieltag vor Ende, stehen wir schon bei 63 Gegentoren. Die Frage ist, was hat sich personell geändert?
1. Trapp als klare Nr. 1 ersetzt durch Santos: ganz klar erkennbar, dass wir diese Saison eine (oder sogar 2) neue Stammkeeper haben. Wobei Trapp in der Saison 24/25 auch einige Spiele verletzungsbedingt verpasst hat und Kaua als Nr. 2 eine gute Figur abgegeben hat. Das man auf den Entschluss kam, Kaua das Vertrauen zu schenken und ihm mit Zetti eine erfahrene Nr. 2 zur Seite stellt finde ich jetzt auf dem ersten Blick nicht verkehrt. Aufgegangen ist der Plan am Ende nicht.
2. Tuta abgebeben: Auch hier war mMn die Idee nicht verkehrt. Mit Tuta hat man einen soliden Innenverteidiger abgegeben. Amenda sollte hier vermutlich die Lücke füllen - da er das Jahr stellenweise verletzt war und sich noch an die Buli und Frankfurt gewöhnen musste. Unter Dino ist der Plan nicht aufgegangen, unter Riera sieht man mehr die Idee, die man zu Saisonbeginn hatte. Auch diesen Zug kann man nachvollziehen - aufgegangen ist der Plan aber viel zu spät.
Alles andere ist zu dieser Saison unverändert geblieben. Koch, Theate, Kristensen, Brown und meinetwegen auch Santos. Diese stabile Achse ist der Eintracht aus der sehr guten Saison geblieben - auch der Trainer war erstmal der Selbe.
Nun zum Hier und Jetzt: warum sind genau diese Spieler in ihrem Leistungsvermögen so stark eingebrochen? CL-Belastung? Doch zu viele Verletzungsausfälle? Waren die Spieler Tuta und Trapp der Grund für den Absturz oder hat Dino taktisch zu viel umgestellt (umstellen müssen) so dass die Spieler damit nicht mehr klarkamen?
Zitat von Nico_FFM
Ich habe mir nochmals die Wiederholung des Spiels gegen den BVB angetan und dabei speziell auf das Gegentor zum 1:1 geschaut. Wer sich diese Situation ansieht, muss zu dem Schluss kommen, dass es eine komplett überholte Verteidigung braucht. Es gibt nicht einen Spieler aus der defensiven 4er Kette, der hier in Schutz genommen werden kann.
Die Situation kommt überhaupt erst zustande, weil Brown und Theate sich gegenseitig stören und letzten Endes keiner zum Ball geht, sodass Brandt ungestört den Ball aufnehmen kann. Theate macht anschließend „Druck“ auf Sabitzer und verlässt die Kette, obwohl von hinten Chaibi zurückläuft. Er muss hier wieder die Lücke zu seinen Mitspielern schließen. Brown steht wieder mal zu weit vom Gegenspieler entfernt, sodass dieser ungestört flanken kann. So gut Brown im 1vs1 ist, er steht regelmäßig zu weit entfernt und bekommt seinen Fuß nicht vor die Flanken. Skhiri rückt für Theate zurück, schafft es aber nicht auf einer Linie zu verteidigen. Steht er auf Höhe von Brown, kann auch er die Flanke klären. Amenda möchte ich hier noch am wenigsten ankreiden, er spielt als IV auf einer Rv Position. Dennoch müsste dieser in der Rückwärtsbewegung zurücksprinten und auf Höhe des 11er den Raum verteidigen. Nun zu unserem Abwehrchef und Kapitän Koch. Was macht er da? Hat er jemals etwas von einer Abeitsfalle gehört. Nicht nur, dass er das Positionsspiel gegen Guirassy verliert, er orientiert sich auch nicht am Flankengeber und der restlichen Verteidigung und steht 2m zu tief. Kann ich meinen Gegenspieler nicht stellen, lass ich ihn ins Abseits laufen. Positionsspiel und das Verschieben in der Verteidigung lernt man in der E/D-Jugend.
Die komplette Verteidigung macht seit Monaten die selben Fehler. Das war bereits unter Dino so und hat sich bis heute hin durchgezogen. Es scheint also nicht einmal abhängig vom Trainer zu sein. Koch, Theate und Amenda sind alle ähnlich in ihren Stärken und Schwächen. Es fehlt bei allen an Antritt, Geschwindigkeit und Stellungsspiel. Bevor wir Lücken im Mittelfeld schließen und uns um vermeintliche Verbesserung im Sturm umschauen, bedarf es eine komplett überholte Verteidigung.
Meine Hoffnung liegt in einer hohen Ablöse für Brown. Mit dem Geld muss man mind. 2, eher 3 neue Innenverteidiger verpflichten. Erst danach sollte das Problem auf der 6 angegangen werden. Mit dieser Verteidigung bringt dir auch ein spielstarker 6er nichts.
Koch hat im letzten Sommer seinen Rentenvertrag unterschrieben, demnach wird man diesen wohl kaum verkauft bekommen. Bleiben noch Amenda und Theate, die bei mir beide gehen dürften.
Ich habe mir nochmals die Wiederholung des Spiels gegen den BVB angetan und dabei speziell auf das Gegentor zum 1:1 geschaut. Wer sich diese Situation ansieht, muss zu dem Schluss kommen, dass es eine komplett überholte Verteidigung braucht. Es gibt nicht einen Spieler aus der defensiven 4er Kette, der hier in Schutz genommen werden kann.
Die Situation kommt überhaupt erst zustande, weil Brown und Theate sich gegenseitig stören und letzten Endes keiner zum Ball geht, sodass Brandt ungestört den Ball aufnehmen kann. Theate macht anschließend „Druck“ auf Sabitzer und verlässt die Kette, obwohl von hinten Chaibi zurückläuft. Er muss hier wieder die Lücke zu seinen Mitspielern schließen. Brown steht wieder mal zu weit vom Gegenspieler entfernt, sodass dieser ungestört flanken kann. So gut Brown im 1vs1 ist, er steht regelmäßig zu weit entfernt und bekommt seinen Fuß nicht vor die Flanken. Skhiri rückt für Theate zurück, schafft es aber nicht auf einer Linie zu verteidigen. Steht er auf Höhe von Brown, kann auch er die Flanke klären. Amenda möchte ich hier noch am wenigsten ankreiden, er spielt als IV auf einer Rv Position. Dennoch müsste dieser in der Rückwärtsbewegung zurücksprinten und auf Höhe des 11er den Raum verteidigen. Nun zu unserem Abwehrchef und Kapitän Koch. Was macht er da? Hat er jemals etwas von einer Abeitsfalle gehört. Nicht nur, dass er das Positionsspiel gegen Guirassy verliert, er orientiert sich auch nicht am Flankengeber und der restlichen Verteidigung und steht 2m zu tief. Kann ich meinen Gegenspieler nicht stellen, lass ich ihn ins Abseits laufen. Positionsspiel und das Verschieben in der Verteidigung lernt man in der E/D-Jugend.
Die komplette Verteidigung macht seit Monaten die selben Fehler. Das war bereits unter Dino so und hat sich bis heute hin durchgezogen. Es scheint also nicht einmal abhängig vom Trainer zu sein. Koch, Theate und Amenda sind alle ähnlich in ihren Stärken und Schwächen. Es fehlt bei allen an Antritt, Geschwindigkeit und Stellungsspiel. Bevor wir Lücken im Mittelfeld schließen und uns um vermeintliche Verbesserung im Sturm umschauen, bedarf es eine komplett überholte Verteidigung.
Meine Hoffnung liegt in einer hohen Ablöse für Brown. Mit dem Geld muss man mind. 2, eher 3 neue Innenverteidiger verpflichten. Erst danach sollte das Problem auf der 6 angegangen werden. Mit dieser Verteidigung bringt dir auch ein spielstarker 6er nichts.
Koch hat im letzten Sommer seinen Rentenvertrag unterschrieben, demnach wird man diesen wohl kaum verkauft bekommen. Bleiben noch Amenda und Theate, die bei mir beide gehen dürften.
Ich kann dir da weitestgehend zustimmen, man bekommt das Gefühl, also ob die Abwehrspieler vergessen haben wie man verteidigt - als ob jemand die Spieler auf Werkseinstellung zurückgesetzt hat. Die Sache, die hier vergessen wird ist, dass genau diese Abwehrspieler letztes Jahr noch ein ganz anderes Bild abgegeben haben. Nimmt man sich die Gegentore der letzten Saison als Beispiel: nach 34 Spielen in der BL hat die Eintracht 46 Gegentore kassiert - aktuell, ein Spieltag vor Ende, stehen wir schon bei 63 Gegentoren. Die Frage ist, was hat sich personell geändert?
1. Trapp als klare Nr. 1 ersetzt durch Santos: ganz klar erkennbar, dass wir diese Saison eine (oder sogar 2) neue Stammkeeper haben. Wobei Trapp in der Saison 24/25 auch einige Spiele verletzungsbedingt verpasst hat und Kaua als Nr. 2 eine gute Figur abgegeben hat. Das man auf den Entschluss kam, Kaua das Vertrauen zu schenken und ihm mit Zetti eine erfahrene Nr. 2 zur Seite stellt finde ich jetzt auf dem ersten Blick nicht verkehrt. Aufgegangen ist der Plan am Ende nicht.
2. Tuta abgebeben: Auch hier war mMn die Idee nicht verkehrt. Mit Tuta hat man einen soliden Innenverteidiger abgegeben. Amenda sollte hier vermutlich die Lücke füllen - da er das Jahr stellenweise verletzt war und sich noch an die Buli und Frankfurt gewöhnen musste. Unter Dino ist der Plan nicht aufgegangen, unter Riera sieht man mehr die Idee, die man zu Saisonbeginn hatte. Auch diesen Zug kann man nachvollziehen - aufgegangen ist der Plan aber viel zu spät.
Alles andere ist zu dieser Saison unverändert geblieben. Koch, Theate, Kristensen, Brown und meinetwegen auch Santos. Diese stabile Achse ist der Eintracht aus der sehr guten Saison geblieben - auch der Trainer war erstmal der Selbe.
Nun zum Hier und Jetzt: warum sind genau diese Spieler in ihrem Leistungsvermögen so stark eingebrochen? CL-Belastung? Doch zu viele Verletzungsausfälle? Waren die Spieler Tuta und Trapp der Grund für den Absturz oder hat Dino taktisch zu viel umgestellt (umstellen müssen) so dass die Spieler damit nicht mehr klarkamen?
Es scheint zumindest von außen betrachtet so, dass die Spieler Trapp und Tuta eine größere Rolle gespielt haben, als wir uns das selbst vorgestellt haben.
Mit Amenda habe ich meine Schwierigkeiten. Ich halte ich, ähnlich wie zuvor schon bei Matanovic, für einen grundsoliden bis guten Bundesligaspieler. Allerdings passt er auch nur in ein ganz bestimmtes System. Bei Mannschaften die hoch pressen und nach hinten vielen Räume zulassen, kommen seine Schwächen zu sehr zu Geltung. Ich denke, dass Amenda bei einem Verein wie Ausgburg, Mainz, Heidenheim…der absolute Abwehrchef wäre. Nur passt er damit nicht zu unseren Spiel.
Ich finde nicht einmal, dass die Abwehrspieler letztes Jahr um so vieles besser waren, als sie diese Saison spielen. Der größte Unterschied ist uns meiner Sicht die Systemeinstellung zu einer 4er Kette. Letztes Jahr haben wir überwiegend aus einer 3er Kette heraus agiert, wodurch die aufgeführten Schwächen der Spieler weniger stark zur Geltung gekommen sind. In dieser Saison war man der Überzeugung anders agieren zu wollen. Eine hohe Verteidigungskette bedarf schnelle Spieler. Wenn du in deinem System dann einen LV wie Brown die Freiheiten in der Offensive gibst, fehlt dieser in der Rückwärtsbewegung. Das hat man speziell gegen die vermeintlich kleineren Gegner gesehen, wenn die Kette noch höher steht. Auch sind wir letzte Saison des öfteren mit Tuta auf der 6 aufgelaufen, der im Zweikampf klar über jedem 6er im aktuellen Kader steht. Im offensiven Umschaltspiel hatte wir mit ihm eine weitere Absicherung, was zu weniger Konteranfälligkeit geführt hat. In der Rückwärtsbewegung hat Dino auch öfter auf einer 5er Kette umgestellt, um die Defensive zu stabilisieren. Insgesamt ist der Kader nicht gemacht für den bevorzugte (offensiven) Ballbesitz-Fußball. Spielst du aus einem defensiv stabileren Grundgerüst, entstehen viele der Situationen und Gegentore nicht.
Generell halte ich den Vergleich zur vorigen Saison für schwierig. Der Erfolg der letzte Saison resultiert m.E. aus den Problemen der anderen (größeren) Vereine. Wir hatten mit Dortmund, Leipzig und Stuttgart gleich 3 Vereine, die weit hinter den eigenen Ansprüchen gespielt haben. Diese Saison kommen zu den genannten Vereinen noch die TSG hinzu.
Letzte Saison willst du überwiegend eine 3er Kette gesehen haben?
Am Anfang als Brown noch nicht soweit war und Theate häufig LV gespielt hat, war es 4er Kette, anschließend mit Kristensen-Tuta-Koch-Theate-Brown 3er/5er Kette und nur vereinzelt immer mal wieder 4er Kette (nach Tutas Ausfall vor allem).
12.05.2026 - 11:52 Uhr
Zitat von Frankurt1988
Letzte Saison willst du überwiegend eine 3er Kette gesehen haben?
Es ist vielmehr der gewählte Ansatz. Letzte Saison stand man sehr tief hinten drin, hatte eine der am tiefsten stehenden Ketten in der Liga und konnte sich im Offensivspiel auf die individualisten verlassen. Das kommt Spielern wie Koch entgegen. Und trotzdem hatte man phasenweise europaweit mit die meisten auf das eigene Tor zugelassenen Schüssen.
Letztlich hat man halt die letzte Saison völlig falsch analysiert und in der Kaderplanung einige heftige Fehleinschätzungen getroffen. Krösche redet immer davon, dass man verschiedene Profile erstellt hat und dementsprechend dann scoutet. Da sollte man vielleicht mal nachschärfen und eine klarere Linie verfolgen und das dann hoffentlich auch auf dem Platz sehen können.
Dann passen vielleicht Trainer, Spielweise und Kader irgendwann auch mal zusammen.
Zitat von Nico_FFM
Es scheint zumindest von außen betrachtet so, dass die Spieler Trapp und Tuta eine größere Rolle gespielt haben, als wir uns das selbst vorgestellt haben.
Mit Amenda habe ich meine Schwierigkeiten. Ich halte ich, ähnlich wie zuvor schon bei Matanovic, für einen grundsoliden bis guten Bundesligaspieler. Allerdings passt er auch nur in ein ganz bestimmtes System. Bei Mannschaften die hoch pressen und nach hinten vielen Räume zulassen, kommen seine Schwächen zu sehr zu Geltung. Ich denke, dass Amenda bei einem Verein wie Ausgburg, Mainz, Heidenheim…der absolute Abwehrchef wäre. Nur passt er damit nicht zu unseren Spiel.
Ich finde nicht einmal, dass die Abwehrspieler letztes Jahr um so vieles besser waren, als sie diese Saison spielen. Der größte Unterschied ist uns meiner Sicht die Systemeinstellung zu einer 4er Kette. Letztes Jahr haben wir überwiegend aus einer 3er Kette heraus agiert, wodurch die aufgeführten Schwächen der Spieler weniger stark zur Geltung gekommen sind. In dieser Saison war man der Überzeugung anders agieren zu wollen. Eine hohe Verteidigungskette bedarf schnelle Spieler. Wenn du in deinem System dann einen LV wie Brown die Freiheiten in der Offensive gibst, fehlt dieser in der Rückwärtsbewegung. Das hat man speziell gegen die vermeintlich kleineren Gegner gesehen, wenn die Kette noch höher steht. Auch sind wir letzte Saison des öfteren mit Tuta auf der 6 aufgelaufen, der im Zweikampf klar über jedem 6er im aktuellen Kader steht. Im offensiven Umschaltspiel hatte wir mit ihm eine weitere Absicherung, was zu weniger Konteranfälligkeit geführt hat. In der Rückwärtsbewegung hat Dino auch öfter auf einer 5er Kette umgestellt, um die Defensive zu stabilisieren. Insgesamt ist der Kader nicht gemacht für den bevorzugte (offensiven) Ballbesitz-Fußball. Spielst du aus einem defensiv stabileren Grundgerüst, entstehen viele der Situationen und Gegentore nicht.
Generell halte ich den Vergleich zur vorigen Saison für schwierig. Der Erfolg der letzte Saison resultiert m.E. aus den Problemen der anderen (größeren) Vereine. Wir hatten mit Dortmund, Leipzig und Stuttgart gleich 3 Vereine, die weit hinter den eigenen Ansprüchen gespielt haben. Diese Saison kommen zu den genannten Vereinen noch die TSG hinzu.
Zitat von _karub_
Ich kann dir da weitestgehend zustimmen, man bekommt das Gefühl, also ob die Abwehrspieler vergessen haben wie man verteidigt - als ob jemand die Spieler auf Werkseinstellung zurückgesetzt hat. Die Sache, die hier vergessen wird ist, dass genau diese Abwehrspieler letztes Jahr noch ein ganz anderes Bild abgegeben haben. Nimmt man sich die Gegentore der letzten Saison als Beispiel: nach 34 Spielen in der BL hat die Eintracht 46 Gegentore kassiert - aktuell, ein Spieltag vor Ende, stehen wir schon bei 63 Gegentoren. Die Frage ist, was hat sich personell geändert?
1. Trapp als klare Nr. 1 ersetzt durch Santos: ganz klar erkennbar, dass wir diese Saison eine (oder sogar 2) neue Stammkeeper haben. Wobei Trapp in der Saison 24/25 auch einige Spiele verletzungsbedingt verpasst hat und Kaua als Nr. 2 eine gute Figur abgegeben hat. Das man auf den Entschluss kam, Kaua das Vertrauen zu schenken und ihm mit Zetti eine erfahrene Nr. 2 zur Seite stellt finde ich jetzt auf dem ersten Blick nicht verkehrt. Aufgegangen ist der Plan am Ende nicht.
2. Tuta abgebeben: Auch hier war mMn die Idee nicht verkehrt. Mit Tuta hat man einen soliden Innenverteidiger abgegeben. Amenda sollte hier vermutlich die Lücke füllen - da er das Jahr stellenweise verletzt war und sich noch an die Buli und Frankfurt gewöhnen musste. Unter Dino ist der Plan nicht aufgegangen, unter Riera sieht man mehr die Idee, die man zu Saisonbeginn hatte. Auch diesen Zug kann man nachvollziehen - aufgegangen ist der Plan aber viel zu spät.
Alles andere ist zu dieser Saison unverändert geblieben. Koch, Theate, Kristensen, Brown und meinetwegen auch Santos. Diese stabile Achse ist der Eintracht aus der sehr guten Saison geblieben - auch der Trainer war erstmal der Selbe.
Nun zum Hier und Jetzt: warum sind genau diese Spieler in ihrem Leistungsvermögen so stark eingebrochen? CL-Belastung? Doch zu viele Verletzungsausfälle? Waren die Spieler Tuta und Trapp der Grund für den Absturz oder hat Dino taktisch zu viel umgestellt (umstellen müssen) so dass die Spieler damit nicht mehr klarkamen?
Zitat von Nico_FFM
Ich habe mir nochmals die Wiederholung des Spiels gegen den BVB angetan und dabei speziell auf das Gegentor zum 1:1 geschaut. Wer sich diese Situation ansieht, muss zu dem Schluss kommen, dass es eine komplett überholte Verteidigung braucht. Es gibt nicht einen Spieler aus der defensiven 4er Kette, der hier in Schutz genommen werden kann.
Die Situation kommt überhaupt erst zustande, weil Brown und Theate sich gegenseitig stören und letzten Endes keiner zum Ball geht, sodass Brandt ungestört den Ball aufnehmen kann. Theate macht anschließend „Druck“ auf Sabitzer und verlässt die Kette, obwohl von hinten Chaibi zurückläuft. Er muss hier wieder die Lücke zu seinen Mitspielern schließen. Brown steht wieder mal zu weit vom Gegenspieler entfernt, sodass dieser ungestört flanken kann. So gut Brown im 1vs1 ist, er steht regelmäßig zu weit entfernt und bekommt seinen Fuß nicht vor die Flanken. Skhiri rückt für Theate zurück, schafft es aber nicht auf einer Linie zu verteidigen. Steht er auf Höhe von Brown, kann auch er die Flanke klären. Amenda möchte ich hier noch am wenigsten ankreiden, er spielt als IV auf einer Rv Position. Dennoch müsste dieser in der Rückwärtsbewegung zurücksprinten und auf Höhe des 11er den Raum verteidigen. Nun zu unserem Abwehrchef und Kapitän Koch. Was macht er da? Hat er jemals etwas von einer Abeitsfalle gehört. Nicht nur, dass er das Positionsspiel gegen Guirassy verliert, er orientiert sich auch nicht am Flankengeber und der restlichen Verteidigung und steht 2m zu tief. Kann ich meinen Gegenspieler nicht stellen, lass ich ihn ins Abseits laufen. Positionsspiel und das Verschieben in der Verteidigung lernt man in der E/D-Jugend.
Die komplette Verteidigung macht seit Monaten die selben Fehler. Das war bereits unter Dino so und hat sich bis heute hin durchgezogen. Es scheint also nicht einmal abhängig vom Trainer zu sein. Koch, Theate und Amenda sind alle ähnlich in ihren Stärken und Schwächen. Es fehlt bei allen an Antritt, Geschwindigkeit und Stellungsspiel. Bevor wir Lücken im Mittelfeld schließen und uns um vermeintliche Verbesserung im Sturm umschauen, bedarf es eine komplett überholte Verteidigung.
Meine Hoffnung liegt in einer hohen Ablöse für Brown. Mit dem Geld muss man mind. 2, eher 3 neue Innenverteidiger verpflichten. Erst danach sollte das Problem auf der 6 angegangen werden. Mit dieser Verteidigung bringt dir auch ein spielstarker 6er nichts.
Koch hat im letzten Sommer seinen Rentenvertrag unterschrieben, demnach wird man diesen wohl kaum verkauft bekommen. Bleiben noch Amenda und Theate, die bei mir beide gehen dürften.
Ich habe mir nochmals die Wiederholung des Spiels gegen den BVB angetan und dabei speziell auf das Gegentor zum 1:1 geschaut. Wer sich diese Situation ansieht, muss zu dem Schluss kommen, dass es eine komplett überholte Verteidigung braucht. Es gibt nicht einen Spieler aus der defensiven 4er Kette, der hier in Schutz genommen werden kann.
Die Situation kommt überhaupt erst zustande, weil Brown und Theate sich gegenseitig stören und letzten Endes keiner zum Ball geht, sodass Brandt ungestört den Ball aufnehmen kann. Theate macht anschließend „Druck“ auf Sabitzer und verlässt die Kette, obwohl von hinten Chaibi zurückläuft. Er muss hier wieder die Lücke zu seinen Mitspielern schließen. Brown steht wieder mal zu weit vom Gegenspieler entfernt, sodass dieser ungestört flanken kann. So gut Brown im 1vs1 ist, er steht regelmäßig zu weit entfernt und bekommt seinen Fuß nicht vor die Flanken. Skhiri rückt für Theate zurück, schafft es aber nicht auf einer Linie zu verteidigen. Steht er auf Höhe von Brown, kann auch er die Flanke klären. Amenda möchte ich hier noch am wenigsten ankreiden, er spielt als IV auf einer Rv Position. Dennoch müsste dieser in der Rückwärtsbewegung zurücksprinten und auf Höhe des 11er den Raum verteidigen. Nun zu unserem Abwehrchef und Kapitän Koch. Was macht er da? Hat er jemals etwas von einer Abeitsfalle gehört. Nicht nur, dass er das Positionsspiel gegen Guirassy verliert, er orientiert sich auch nicht am Flankengeber und der restlichen Verteidigung und steht 2m zu tief. Kann ich meinen Gegenspieler nicht stellen, lass ich ihn ins Abseits laufen. Positionsspiel und das Verschieben in der Verteidigung lernt man in der E/D-Jugend.
Die komplette Verteidigung macht seit Monaten die selben Fehler. Das war bereits unter Dino so und hat sich bis heute hin durchgezogen. Es scheint also nicht einmal abhängig vom Trainer zu sein. Koch, Theate und Amenda sind alle ähnlich in ihren Stärken und Schwächen. Es fehlt bei allen an Antritt, Geschwindigkeit und Stellungsspiel. Bevor wir Lücken im Mittelfeld schließen und uns um vermeintliche Verbesserung im Sturm umschauen, bedarf es eine komplett überholte Verteidigung.
Meine Hoffnung liegt in einer hohen Ablöse für Brown. Mit dem Geld muss man mind. 2, eher 3 neue Innenverteidiger verpflichten. Erst danach sollte das Problem auf der 6 angegangen werden. Mit dieser Verteidigung bringt dir auch ein spielstarker 6er nichts.
Koch hat im letzten Sommer seinen Rentenvertrag unterschrieben, demnach wird man diesen wohl kaum verkauft bekommen. Bleiben noch Amenda und Theate, die bei mir beide gehen dürften.
Ich kann dir da weitestgehend zustimmen, man bekommt das Gefühl, also ob die Abwehrspieler vergessen haben wie man verteidigt - als ob jemand die Spieler auf Werkseinstellung zurückgesetzt hat. Die Sache, die hier vergessen wird ist, dass genau diese Abwehrspieler letztes Jahr noch ein ganz anderes Bild abgegeben haben. Nimmt man sich die Gegentore der letzten Saison als Beispiel: nach 34 Spielen in der BL hat die Eintracht 46 Gegentore kassiert - aktuell, ein Spieltag vor Ende, stehen wir schon bei 63 Gegentoren. Die Frage ist, was hat sich personell geändert?
1. Trapp als klare Nr. 1 ersetzt durch Santos: ganz klar erkennbar, dass wir diese Saison eine (oder sogar 2) neue Stammkeeper haben. Wobei Trapp in der Saison 24/25 auch einige Spiele verletzungsbedingt verpasst hat und Kaua als Nr. 2 eine gute Figur abgegeben hat. Das man auf den Entschluss kam, Kaua das Vertrauen zu schenken und ihm mit Zetti eine erfahrene Nr. 2 zur Seite stellt finde ich jetzt auf dem ersten Blick nicht verkehrt. Aufgegangen ist der Plan am Ende nicht.
2. Tuta abgebeben: Auch hier war mMn die Idee nicht verkehrt. Mit Tuta hat man einen soliden Innenverteidiger abgegeben. Amenda sollte hier vermutlich die Lücke füllen - da er das Jahr stellenweise verletzt war und sich noch an die Buli und Frankfurt gewöhnen musste. Unter Dino ist der Plan nicht aufgegangen, unter Riera sieht man mehr die Idee, die man zu Saisonbeginn hatte. Auch diesen Zug kann man nachvollziehen - aufgegangen ist der Plan aber viel zu spät.
Alles andere ist zu dieser Saison unverändert geblieben. Koch, Theate, Kristensen, Brown und meinetwegen auch Santos. Diese stabile Achse ist der Eintracht aus der sehr guten Saison geblieben - auch der Trainer war erstmal der Selbe.
Nun zum Hier und Jetzt: warum sind genau diese Spieler in ihrem Leistungsvermögen so stark eingebrochen? CL-Belastung? Doch zu viele Verletzungsausfälle? Waren die Spieler Tuta und Trapp der Grund für den Absturz oder hat Dino taktisch zu viel umgestellt (umstellen müssen) so dass die Spieler damit nicht mehr klarkamen?
Es scheint zumindest von außen betrachtet so, dass die Spieler Trapp und Tuta eine größere Rolle gespielt haben, als wir uns das selbst vorgestellt haben.
Mit Amenda habe ich meine Schwierigkeiten. Ich halte ich, ähnlich wie zuvor schon bei Matanovic, für einen grundsoliden bis guten Bundesligaspieler. Allerdings passt er auch nur in ein ganz bestimmtes System. Bei Mannschaften die hoch pressen und nach hinten vielen Räume zulassen, kommen seine Schwächen zu sehr zu Geltung. Ich denke, dass Amenda bei einem Verein wie Ausgburg, Mainz, Heidenheim…der absolute Abwehrchef wäre. Nur passt er damit nicht zu unseren Spiel.
Ich finde nicht einmal, dass die Abwehrspieler letztes Jahr um so vieles besser waren, als sie diese Saison spielen. Der größte Unterschied ist uns meiner Sicht die Systemeinstellung zu einer 4er Kette. Letztes Jahr haben wir überwiegend aus einer 3er Kette heraus agiert, wodurch die aufgeführten Schwächen der Spieler weniger stark zur Geltung gekommen sind. In dieser Saison war man der Überzeugung anders agieren zu wollen. Eine hohe Verteidigungskette bedarf schnelle Spieler. Wenn du in deinem System dann einen LV wie Brown die Freiheiten in der Offensive gibst, fehlt dieser in der Rückwärtsbewegung. Das hat man speziell gegen die vermeintlich kleineren Gegner gesehen, wenn die Kette noch höher steht. Auch sind wir letzte Saison des öfteren mit Tuta auf der 6 aufgelaufen, der im Zweikampf klar über jedem 6er im aktuellen Kader steht. Im offensiven Umschaltspiel hatte wir mit ihm eine weitere Absicherung, was zu weniger Konteranfälligkeit geführt hat. In der Rückwärtsbewegung hat Dino auch öfter auf einer 5er Kette umgestellt, um die Defensive zu stabilisieren. Insgesamt ist der Kader nicht gemacht für den bevorzugte (offensiven) Ballbesitz-Fußball. Spielst du aus einem defensiv stabileren Grundgerüst, entstehen viele der Situationen und Gegentore nicht.
Generell halte ich den Vergleich zur vorigen Saison für schwierig. Der Erfolg der letzte Saison resultiert m.E. aus den Problemen der anderen (größeren) Vereine. Wir hatten mit Dortmund, Leipzig und Stuttgart gleich 3 Vereine, die weit hinter den eigenen Ansprüchen gespielt haben. Diese Saison kommen zu den genannten Vereinen noch die TSG hinzu.
Letzte Saison willst du überwiegend eine 3er Kette gesehen haben?
Es ist vielmehr der gewählte Ansatz. Letzte Saison stand man sehr tief hinten drin, hatte eine der am tiefsten stehenden Ketten in der Liga und konnte sich im Offensivspiel auf die individualisten verlassen. Das kommt Spielern wie Koch entgegen. Und trotzdem hatte man phasenweise europaweit mit die meisten auf das eigene Tor zugelassenen Schüssen.
Letztlich hat man halt die letzte Saison völlig falsch analysiert und in der Kaderplanung einige heftige Fehleinschätzungen getroffen. Krösche redet immer davon, dass man verschiedene Profile erstellt hat und dementsprechend dann scoutet. Da sollte man vielleicht mal nachschärfen und eine klarere Linie verfolgen und das dann hoffentlich auch auf dem Platz sehen können.
Dann passen vielleicht Trainer, Spielweise und Kader irgendwann auch mal zusammen.
Ja, wir haben im Aufbau überwiegend 3er Kette gespielt und in der defensiven Grundordnung eine 5er Kette.
Beim Rest sind wir doch sehr nah beieinander. Wir standen in der letzten Saison tiefer, weshalb die defensiven Schwächen der einzelnen Spieler eher kompensiert werden konnten. Trotzdem hatten wir einige Spiele, die auch anders hätten ausgehen können und bei dem die individuelle Schwächen zum Vorschein gekommen sind. Demnach auch meine Aussage, dass die Abwehrspieler vergangene Saison nicht so viel besser waren. Ihre Schwächen wurden besser vom System aufgefangen. Hier könnte man jetzt nochmal auf den direkten Vergleich von Collins/Amenda und Tuta eingehen. Beide fallen von ihren Fähigkeiten deutlich gegenüber Tuta ab, was zu weiteren/neuen Problemen geführt hat.
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