Kaderplanung 2017/2018
02.02.2017 - 15:38 Uhr
10.08.2017 - 06:33 Uhr
Die Kaderplanung ist aktuell etwas schwierig.
Wir hatten einen relativ großen Umbruch, viele offene Positionen. Da hat Frings erstmal günstig einige ordentliche Spieler geholt, wo das Leistungslevel noch nicht 100% klar war (z.B. von Haacke).
Dass der Transfermarkt später nochmal vermeintlich bessere Spieler bietet (und man diese bekommen kann), war da nicht klar. Er wollte auf Nummer sicher gehen und nicht am Ende mit Unterbesetzung darstehen. Zudem wären einige andere danach ggf. auch gar nicht erst gekommen, wenn der Kader nicht genügend Spieler gehabt hätte.
Weiterhin sind die ausgeliehenen Bezjak und Stark zurückgekommen, unklar wie gut sie hier einschlagen.
Zu guter letzt' hat dann sogar Hamit einen Vertrag unterschrieben.
Eine derartige Situation wird sich in Zukunft erstmal nicht wieder ergeben. Denn man hat nun langfristige Verträge und es wird kein neuer, harter Umbruch kommen (wenn man nicht gerade auf- oder ab-steigt).
Daher sehe ich das als Problem des Umbruchs. Letztes Jahr hatten wir beim Umbruch andere Probleme. Da gefällt es mir dieses Jahr deutlich besser.
Nun ist der Kader in der Tat etwas voll.
Bei Bezjak erwartet man jederzeit einen Abgang. Boyd könnte ich mir auch vorstellen, wenn Platte kommt. Ich halte es bei ihm aber auch für mölgich, dass Frings mehr von ihm erwartet hatte. Er ist ein toller Typ, aber technisch mMn doch auch ziemlich limitiert.
Damit ist der Kader "nur" noch im ZM überfüllt. Das wird sich uU erst im Winter reduzieren, denn ich sehe hier zu allererst von Haacke als Streichkandidat.
Ab diesem Punkt wären wir dann mMn bei einer guten Kadergröße. Sofern der Verein adäquat mit besagten oder anderen, möglichen Abgängern zusammensetzt: gute Arbeit.
Wir hatten einen relativ großen Umbruch, viele offene Positionen. Da hat Frings erstmal günstig einige ordentliche Spieler geholt, wo das Leistungslevel noch nicht 100% klar war (z.B. von Haacke).
Dass der Transfermarkt später nochmal vermeintlich bessere Spieler bietet (und man diese bekommen kann), war da nicht klar. Er wollte auf Nummer sicher gehen und nicht am Ende mit Unterbesetzung darstehen. Zudem wären einige andere danach ggf. auch gar nicht erst gekommen, wenn der Kader nicht genügend Spieler gehabt hätte.
Weiterhin sind die ausgeliehenen Bezjak und Stark zurückgekommen, unklar wie gut sie hier einschlagen.
Zu guter letzt' hat dann sogar Hamit einen Vertrag unterschrieben.
Eine derartige Situation wird sich in Zukunft erstmal nicht wieder ergeben. Denn man hat nun langfristige Verträge und es wird kein neuer, harter Umbruch kommen (wenn man nicht gerade auf- oder ab-steigt).
Daher sehe ich das als Problem des Umbruchs. Letztes Jahr hatten wir beim Umbruch andere Probleme. Da gefällt es mir dieses Jahr deutlich besser.
Nun ist der Kader in der Tat etwas voll.
Bei Bezjak erwartet man jederzeit einen Abgang. Boyd könnte ich mir auch vorstellen, wenn Platte kommt. Ich halte es bei ihm aber auch für mölgich, dass Frings mehr von ihm erwartet hatte. Er ist ein toller Typ, aber technisch mMn doch auch ziemlich limitiert.
Damit ist der Kader "nur" noch im ZM überfüllt. Das wird sich uU erst im Winter reduzieren, denn ich sehe hier zu allererst von Haacke als Streichkandidat.
Ab diesem Punkt wären wir dann mMn bei einer guten Kadergröße. Sofern der Verein adäquat mit besagten oder anderen, möglichen Abgängern zusammensetzt: gute Arbeit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAbleiben am 10.08.2017 um 06:37 Uhr bearbeitet
10.08.2017 - 08:33 Uhr
Unter Schuster war sicher auch einiges Glück dabei, dass es kaum längerfristig Verletzte gab. 70 % Ballbesitz in der zweiten Liga unter Frings wird aber auch bedeuten, dass der Gegner einen wesentlich größeren Anteil der Spielzeit damit beschäftigt sein wird, Darmstädter Spieler zu foulen. Ich befürchte daher wesentlich mehr Ausfälle wegen Verletzungen, als wir es in den letzten Jahren erlebt haben.
Zudem ist die Kaderstrategie eine andere. Unter Schuster hätte man einfach den nächsten vertragslosen "Gescheiterten" verpflichtet. Hinten Reinstellen und lange Bälle nach vorne schlagen wird er schon können... Frings hat da wesentlich höhere Erwartungen, wie sich ein Spieler in einen komplexeren Spielablauf einfügen sollte. Lücken durch plötzliche Ausfälle wären also nicht ganz so einfach zu füllen wie es unter Schuster angegangen worden wäre.
Und selbst unter Schuster wurden Spieler zur Winterpause weitertransferiert. Auch damals wurde also ausprobiert, wie Spieler sich im Gesamtgefüge entwickeln. Also: ja, es spricht einiges dafür, dass der eine oder andere Spieler bis Ende Januar noch weitertransferiert oder ausgeliehen wird, aber das ist in der Branche doch eher normal.
Zudem ist die Kaderstrategie eine andere. Unter Schuster hätte man einfach den nächsten vertragslosen "Gescheiterten" verpflichtet. Hinten Reinstellen und lange Bälle nach vorne schlagen wird er schon können... Frings hat da wesentlich höhere Erwartungen, wie sich ein Spieler in einen komplexeren Spielablauf einfügen sollte. Lücken durch plötzliche Ausfälle wären also nicht ganz so einfach zu füllen wie es unter Schuster angegangen worden wäre.
Und selbst unter Schuster wurden Spieler zur Winterpause weitertransferiert. Auch damals wurde also ausprobiert, wie Spieler sich im Gesamtgefüge entwickeln. Also: ja, es spricht einiges dafür, dass der eine oder andere Spieler bis Ende Januar noch weitertransferiert oder ausgeliehen wird, aber das ist in der Branche doch eher normal.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Oriflamme am 10.08.2017 um 08:34 Uhr bearbeitet
10.08.2017 - 10:50 Uhr
Zitat von VladiSchal
"Frings habe ganz andere Ansprüche" als Schuster seinerzeit, schreibst du, nur: Ich sehe im derzeitigen Kader keinen zweiten Reiko, Garics, Caldirola, Rausch, Gondorf, Heller und Wagner. Und Platte stammt auch noch von ihm. Frings muss erst noch beweisen, dass seine Kaderzusammenstellung so passt wie bei Schuster. Shuster hatte keine hohen Gehälter zur Vefüung trotzdem hatte er praktisch keine Fehlverpflichtungen und eine klare Struktur: Kleiner Kader, Deutsch, Einsatzbereitschaft,hohe Laufbereitschaft, zwei Wand-/Stoßstürmer, Erfahrung in der Liga, in der wir gerade spielten.....ob der Kader derzeit besser ist als damals, muss sich noch zeigen. Und ob der Erfolg ebenfalls vergleichbar sein wird i, werden wir noch sehen. Schusters Leistung basierte aber nicht auf Zufällen, sondern auf einer konsequenten, vieleicht nicht schönen, Spielausrichtung und einem darauf ausgerichtetem Kader. Man sollte seine Leistungen nicht unterschätzen....
"Frings habe ganz andere Ansprüche" als Schuster seinerzeit, schreibst du, nur: Ich sehe im derzeitigen Kader keinen zweiten Reiko, Garics, Caldirola, Rausch, Gondorf, Heller und Wagner. Und Platte stammt auch noch von ihm. Frings muss erst noch beweisen, dass seine Kaderzusammenstellung so passt wie bei Schuster. Shuster hatte keine hohen Gehälter zur Vefüung trotzdem hatte er praktisch keine Fehlverpflichtungen und eine klare Struktur: Kleiner Kader, Deutsch, Einsatzbereitschaft,hohe Laufbereitschaft, zwei Wand-/Stoßstürmer, Erfahrung in der Liga, in der wir gerade spielten.....ob der Kader derzeit besser ist als damals, muss sich noch zeigen. Und ob der Erfolg ebenfalls vergleichbar sein wird i, werden wir noch sehen. Schusters Leistung basierte aber nicht auf Zufällen, sondern auf einer konsequenten, vieleicht nicht schönen, Spielausrichtung und einem darauf ausgerichtetem Kader. Man sollte seine Leistungen nicht unterschätzen....
Schuster hat das schon super gemacht. Er hat aus ganz wenig die Wunder gemacht. Es war mMn längst nicht alles super, aber das steht auf einem anderen Blatt.
Aber egal wie man die Ära "Schuster" abschließend genau bewertet:
Ich bin mir absolut sicher, dass eine Wiederholung dieses Vorgehens krachend Scheitern würde.
Und dass man nun Frings an eben diesen Erfolgen (Aufstiege, Klassenerhalt 1. Liga) messen sollte, halte ich für total abstrus. Dann wären ja 95% aller Leistungen im Fußball schlecht. Damals hätten ja alle Vereine der 2. Liga außer dem FCI super schlechte Arbeit gemacht - sonst hätte Darmstadt sie mit den Voraussetzungen nicht übertrumpfen können. So läuft das aber eben nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAbleiben am 10.08.2017 um 10:50 Uhr bearbeitet
10.08.2017 - 12:13 Uhr
Ich finde die ganzen Vergleich der Ära Schuster mit der aktuellen Lage und den handelnden Personen wenig zielführend.
Natürlich hat der Verein Schuster viel zu verdanken, die Erfolge waren einzigartig. Aber dieses Kapitel ist abgeschlossen.
Natürlich hat der Verein Schuster viel zu verdanken, die Erfolge waren einzigartig. Aber dieses Kapitel ist abgeschlossen.
10.08.2017 - 18:10 Uhr
Zitat von bassman
Zudem hatte Schuster ein gutes Händchen bei den Neuverpflichtungen, aber dazu gehört auch etwas Glück. Unser damaliger "Spielstil" war für diese Periode, angesichts der vorhandenen Akteure, prädestiniert. Aber solche Geschichten lassen sich nicht beliebig wiederholen.
Zudem hatte Schuster ein gutes Händchen bei den Neuverpflichtungen, aber dazu gehört auch etwas Glück. Unser damaliger "Spielstil" war für diese Periode, angesichts der vorhandenen Akteure, prädestiniert. Aber solche Geschichten lassen sich nicht beliebig wiederholen.
Ich möchte das Thema Schuster eigentlich auch nicht nochmal großartig aufrollen, allerdings ist mir das Wort "Glück" etwas ins Auge gesprungen. Schuster's Plan war einfach nur stichhaltig und zielführend. Man kann 3 Jahre lang kein Glück haben.
Schuster hat einen völlig neuen Fußball nach oben gebracht und das sehr erfolgreich. Er ist nicht umsonst damals Jahrgangsbester in der Lehre gewesen. Hätten die Augsburger mehr Geduld mit ihm gehabt und sich mehr auf seine Ideen und seiner Transferpolitik eingelassen, wären dort glorreiche Jahre nicht unrealistisch gewesen.
Dass man Schuster nicht als Maßstab nehmen darf, versteht sich schon fast von selbst. Aber nochmal: Das einzige Wunder, das wir unter Schuster erlebten, war das 4:2 in Bielefeld - Bei allem was danach kam, kann man von keinem Wunder mehr sprechen. Denn das war einfach nur eine raffinierte Taktik von Schuster in jedem Spiel den Gegner verzweifeln zu lassen.
11.08.2017 - 06:25 Uhr
Ich würde hier gerne über den aktuellen bzw. zukünftigen Kader diskutieren.
Daher hoffe ich, dass die umfassende Analyse der Schuster-Ära langsam mal ein Ende hat.
Denn diese Zeiten sind vorbei. Auch wenn Schuster das mit den damaligen Mitteln vermutlich einzig mögliche gemacht und annähernd perfekt ausgeführt hat:
Das wird mMn kein zweites Mal funktionieren.
Es war eine sehr sehr geile Zeit - aber ich bin trotzdem froh, dass Frings jetzt einen anderen Plan verfolgt.
Das ganze lässt sich mMn nicht ansatzweise vergleichen. Wenn man viel mit Zement arbeitet, ist es etwas anderes, als wenn man offensiveren Fußball einführt.
Daher: Strich drunter. Frings ist hier und möchte ein neues System einführen. Das braucht Zeit - und wenn Schuster mit weniger Findungsphase ausgekommen ist, ist mir das auch wurst. Ob die Voraussetzungen vergleichbar sind/waren oder nicht, möchte ich auch gar nicht weiter diskutieren - es spielt gar keine Rolle.
Wir müssen langsam mal im hier und heute ankommen.
Frings hat einen Kader zusammengestellt. Qualitativ bin ich sehr davon überzeugt. Es gibt noch Überbesetzung, die ich auf den Umbruch zurückführe. Die wird sich (hoffentlich) bis Ende Januar entspannen.
Es sollte unstrittig sein, dass die Einführung des von Frings angestrebten Systems Zeit benötigen wird? Wieviel, lässt sich natürlich diskutieren.
Übergangssaison heisst für mich, dass man im gesicherten Mittelfeld landet und sich spielerisch entwickelt. Trotzdem ärgert sich selbstverständlich jeder über eine Niederlage - zeigt es doch eben, dass in der Weiterentwicklung noch vieles fehlt.
Grundsätzlich denke ich, dass die Unterschiede in den Meinungen hier sich leicht anhand der Erwartungshaltung an diese Saison festmachen lassen.
Frings hat das erklärte Ziel, im gesicherten Mittelfeld zu landen, und offensiven Fußball einzuführen. Das ist auch schon länger bekannt und war von Fritsch so gewollt. Ich stehe voll dahinter.
Es macht nun wenig Sinn, einzelne Schritte dieses Plans während der Umsetzung herauszugreifen und ohne den Zusammenhang zu kritisieren. Wer das Vorgehen nicht gut findet, sollte sich mMn mit dem Gesamtplan auseinander setzen.
Daher hoffe ich, dass die umfassende Analyse der Schuster-Ära langsam mal ein Ende hat.
Denn diese Zeiten sind vorbei. Auch wenn Schuster das mit den damaligen Mitteln vermutlich einzig mögliche gemacht und annähernd perfekt ausgeführt hat:
Das wird mMn kein zweites Mal funktionieren.
Es war eine sehr sehr geile Zeit - aber ich bin trotzdem froh, dass Frings jetzt einen anderen Plan verfolgt.
Das ganze lässt sich mMn nicht ansatzweise vergleichen. Wenn man viel mit Zement arbeitet, ist es etwas anderes, als wenn man offensiveren Fußball einführt.
Daher: Strich drunter. Frings ist hier und möchte ein neues System einführen. Das braucht Zeit - und wenn Schuster mit weniger Findungsphase ausgekommen ist, ist mir das auch wurst. Ob die Voraussetzungen vergleichbar sind/waren oder nicht, möchte ich auch gar nicht weiter diskutieren - es spielt gar keine Rolle.
Wir müssen langsam mal im hier und heute ankommen.
Frings hat einen Kader zusammengestellt. Qualitativ bin ich sehr davon überzeugt. Es gibt noch Überbesetzung, die ich auf den Umbruch zurückführe. Die wird sich (hoffentlich) bis Ende Januar entspannen.
Es sollte unstrittig sein, dass die Einführung des von Frings angestrebten Systems Zeit benötigen wird? Wieviel, lässt sich natürlich diskutieren.
Übergangssaison heisst für mich, dass man im gesicherten Mittelfeld landet und sich spielerisch entwickelt. Trotzdem ärgert sich selbstverständlich jeder über eine Niederlage - zeigt es doch eben, dass in der Weiterentwicklung noch vieles fehlt.
Grundsätzlich denke ich, dass die Unterschiede in den Meinungen hier sich leicht anhand der Erwartungshaltung an diese Saison festmachen lassen.
Frings hat das erklärte Ziel, im gesicherten Mittelfeld zu landen, und offensiven Fußball einzuführen. Das ist auch schon länger bekannt und war von Fritsch so gewollt. Ich stehe voll dahinter.
Es macht nun wenig Sinn, einzelne Schritte dieses Plans während der Umsetzung herauszugreifen und ohne den Zusammenhang zu kritisieren. Wer das Vorgehen nicht gut findet, sollte sich mMn mit dem Gesamtplan auseinander setzen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAbleiben am 11.08.2017 um 06:30 Uhr bearbeitet
11.08.2017 - 07:29 Uhr
Also nur mal so ganz nebenbei : Schuster ist in Augsburg nicht aus sportlichen- sondern aus PRIVATEN Gründen geflogen ("blaues Auge"). Jeder der Schuster in Darmstadt auch mal abseits des Spielfeldes beobachtet hat kannte sein Lebensstil
damit auch genug zum off topic !
Ich finde es ehrlich gesagt etwas schwachsinnig jetzt schon ein Resümee über die transferpoltik zu ziehen. Wir können uns gerne im Winter nochmal unterhalten was gut und was eher weniger gut gelaufen ist in Bezug auf die kaderplanung.
Ein Wort noch zu Boyd. Jetzt einen auf beleidigt tun und hinter den Kulissen einen Wechsel provozieren ist auch nicht die feine englische Art. Was denkt der sich ? Auf seiner Position gibt es nun mal keine Stammplatzgarantie. Entweder er nimmt den Wettbewerb an oder er ist hier falsch.
damit auch genug zum off topic ! Ich finde es ehrlich gesagt etwas schwachsinnig jetzt schon ein Resümee über die transferpoltik zu ziehen. Wir können uns gerne im Winter nochmal unterhalten was gut und was eher weniger gut gelaufen ist in Bezug auf die kaderplanung.
Ein Wort noch zu Boyd. Jetzt einen auf beleidigt tun und hinter den Kulissen einen Wechsel provozieren ist auch nicht die feine englische Art. Was denkt der sich ? Auf seiner Position gibt es nun mal keine Stammplatzgarantie. Entweder er nimmt den Wettbewerb an oder er ist hier falsch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JaSchu am 11.08.2017 um 07:47 Uhr bearbeitet
11.08.2017 - 08:57 Uhr
Zitat von DAbleiben
Ich würde hier gerne über den aktuellen bzw. zukünftigen Kader diskutieren.
Daher hoffe ich, dass die umfassende Analyse der Schuster-Ära langsam mal ein Ende hat.
Denn diese Zeiten sind vorbei. Auch wenn Schuster das mit den damaligen Mitteln vermutlich einzig mögliche gemacht und annähernd perfekt ausgeführt hat:
Das wird mMn kein zweites Mal funktionieren.
Es war eine sehr sehr geile Zeit - aber ich bin trotzdem froh, dass Frings jetzt einen anderen Plan verfolgt.
Das ganze lässt sich mMn nicht ansatzweise vergleichen. Wenn man viel mit Zement arbeitet, ist es etwas anderes, als wenn man offensiveren Fußball einführt.
Daher: Strich drunter. Frings ist hier und möchte ein neues System einführen. Das braucht Zeit - und wenn Schuster mit weniger Findungsphase ausgekommen ist, ist mir das auch wurst. Ob die Voraussetzungen vergleichbar sind/waren oder nicht, möchte ich auch gar nicht weiter diskutieren - es spielt gar keine Rolle.
Wir müssen langsam mal im hier und heute ankommen.
Frings hat einen Kader zusammengestellt. Qualitativ bin ich sehr davon überzeugt. Es gibt noch Überbesetzung, die ich auf den Umbruch zurückführe. Die wird sich (hoffentlich) bis Ende Januar entspannen.
Es sollte unstrittig sein, dass die Einführung des von Frings angestrebten Systems Zeit benötigen wird? Wieviel, lässt sich natürlich diskutieren.
Übergangssaison heisst für mich, dass man im gesicherten Mittelfeld landet und sich spielerisch entwickelt. Trotzdem ärgert sich selbstverständlich jeder über eine Niederlage - zeigt es doch eben, dass in der Weiterentwicklung noch vieles fehlt.
Grundsätzlich denke ich, dass die Unterschiede in den Meinungen hier sich leicht anhand der Erwartungshaltung an diese Saison festmachen lassen.
Frings hat das erklärte Ziel, im gesicherten Mittelfeld zu landen, und offensiven Fußball einzuführen. Das ist auch schon länger bekannt und war von Fritsch so gewollt. Ich stehe voll dahinter.
Es macht nun wenig Sinn, einzelne Schritte dieses Plans während der Umsetzung herauszugreifen und ohne den Zusammenhang zu kritisieren. Wer das Vorgehen nicht gut findet, sollte sich mMn mit dem Gesamtplan auseinander setzen.
Ich würde hier gerne über den aktuellen bzw. zukünftigen Kader diskutieren.
Daher hoffe ich, dass die umfassende Analyse der Schuster-Ära langsam mal ein Ende hat.
Denn diese Zeiten sind vorbei. Auch wenn Schuster das mit den damaligen Mitteln vermutlich einzig mögliche gemacht und annähernd perfekt ausgeführt hat:
Das wird mMn kein zweites Mal funktionieren.
Es war eine sehr sehr geile Zeit - aber ich bin trotzdem froh, dass Frings jetzt einen anderen Plan verfolgt.
Das ganze lässt sich mMn nicht ansatzweise vergleichen. Wenn man viel mit Zement arbeitet, ist es etwas anderes, als wenn man offensiveren Fußball einführt.
Daher: Strich drunter. Frings ist hier und möchte ein neues System einführen. Das braucht Zeit - und wenn Schuster mit weniger Findungsphase ausgekommen ist, ist mir das auch wurst. Ob die Voraussetzungen vergleichbar sind/waren oder nicht, möchte ich auch gar nicht weiter diskutieren - es spielt gar keine Rolle.
Wir müssen langsam mal im hier und heute ankommen.
Frings hat einen Kader zusammengestellt. Qualitativ bin ich sehr davon überzeugt. Es gibt noch Überbesetzung, die ich auf den Umbruch zurückführe. Die wird sich (hoffentlich) bis Ende Januar entspannen.
Es sollte unstrittig sein, dass die Einführung des von Frings angestrebten Systems Zeit benötigen wird? Wieviel, lässt sich natürlich diskutieren.
Übergangssaison heisst für mich, dass man im gesicherten Mittelfeld landet und sich spielerisch entwickelt. Trotzdem ärgert sich selbstverständlich jeder über eine Niederlage - zeigt es doch eben, dass in der Weiterentwicklung noch vieles fehlt.
Grundsätzlich denke ich, dass die Unterschiede in den Meinungen hier sich leicht anhand der Erwartungshaltung an diese Saison festmachen lassen.
Frings hat das erklärte Ziel, im gesicherten Mittelfeld zu landen, und offensiven Fußball einzuführen. Das ist auch schon länger bekannt und war von Fritsch so gewollt. Ich stehe voll dahinter.
Es macht nun wenig Sinn, einzelne Schritte dieses Plans während der Umsetzung herauszugreifen und ohne den Zusammenhang zu kritisieren. Wer das Vorgehen nicht gut findet, sollte sich mMn mit dem Gesamtplan auseinander setzen.
Als Jemand, der über die gesamte Zeit von 3. Liga bis Bundesliga für das Trainerteam gearbeitet hat, könnte ich sicher so manches über die Schusterzeit beitragen. Aber was bringt das? Ich sage. Behaltet diese Zeit in guter Erinnerung. Mit Frings hat eine neue Zeit begonnen. Die Vergleiche hinken. Das bringt nichts.
Wie sieht denn eigentlich das sogenannte neue System von Frings aus? Offensiver will er spielen lassen. Das 4-2-3-1 soll die bevorzugte Aufstellung sein. Es soll aus sicherer Abwehr schnell nach vorne gehen. Hm. Das ist doch alles recht allgemein. Der Kader ist gut besetzt, es fehlen aber - außer dem jungen Orrin - schnelle Außen. Daher unsere Spekulationen. Auch vielleicht bald 5 MS sind etwas schwer zu verstehen. Bei einem verfügbaren Platz..... Die Geschichte mit dem Supermann auf links, der aber erst zum Jahreswechsel kommt, ist auch nicht wirklich hilfreich - jetzt. Die Ausfälle in der Abwehr waren vorhersehbar (Niemeyer) und konnten recht gut kompensiert werden. Ich hoffe, dass die causa Höhn erledigt ist. Dann hätten wir mit Ruibao 4 IV (ohne Niemeyer und Kama).
Fazit. Man wird wohl noch ein paar Spiele warten müssen bis klar ist, wo die Reise hingeht. Sowohl beim System als auch beim Tabellenstand. Das mag als schlappes Statement daherkommen. Aber mehr lässt sich im Moment nicht herausanalysieren. Es gibt ja bereits genügend interessante Posts. Lasst uns Frings vertrauen. Denke, er hat's verdient.
NUR DER SVD!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vanuatu am 11.08.2017 um 09:00 Uhr bearbeitet
12.08.2017 - 09:40 Uhr
Zitat von Vanuatu
Ich kenne Poulsen jetzt seit wir mit RB in der 3. Liga waren. Er ist ein sehr schneller, gefährlicher Stürmer, der auch das 1:1 sucht. Werner ist da ähnlich. Ich denke deine Aussage ist etwas übereilt.
.
Zitat von Blue_Moon
Weder Werner noch Poulsen sind gute Einzelspitzen. Beide müssen sich nämlich vorne ergänzen und als Duo auflaufen. In diese Schublade stecke ich jedenfalls schon mal Sobiech.
Weder Werner noch Poulsen sind gute Einzelspitzen. Beide müssen sich nämlich vorne ergänzen und als Duo auflaufen. In diese Schublade stecke ich jedenfalls schon mal Sobiech.
Ich kenne Poulsen jetzt seit wir mit RB in der 3. Liga waren. Er ist ein sehr schneller, gefährlicher Stürmer, der auch das 1:1 sucht. Werner ist da ähnlich. Ich denke deine Aussage ist etwas übereilt.
.
Poulsen war und wird nie als Knipser bekannt werden, siehe seine Statistiken. Auch Werner hat große Probleme, wenn er alleine vorne das Rennen machen muss. Beide sind Spieler, die Ergänzungen vorne benötigen, deswegen müssen beide vorne ja auch zusammen spielen. Meine Aussage bezieht sich nur darauf, dass mancher Stürmer als einzige Spitze nicht vollkommen genug rüberkommt und deshalb Probleme erhält diese Position richtig auszuführen. Das klassische Standard-Duo besteht meistens aus einem großen Torjäger und einem unterstützenden, spielenden Stürmer.
Besonders effektiv haben sich weiterhin die Kombinationen aus einem großen und einem schnellen sowie einen spielmachenden und einem schnellen Stürmer gezeigt, da sie die gegnerische Abwehr in eine Zwickmühle bringen. Spielt man gegen erstere Gegner eine tiefe Abwehrlinie, so sind lange Bälle in den Strafraum höchst gefährlich. Spielt man eine hohe Abwehrlinie, hat man zwar den großen Zielspieler weitestgehend entschärft, doch im Rücken der Abwehr ist viel Platz für den schnellen Angreifer, was nicht minder riskant ist. Ein ähnliches Dilemma ergibt sich gegen ein Duo aus Spielmacher und schnellem Stürmer, da eine hohe Abwehrlinie wieder besagtes Risiko birgt und durch eine tiefe Abwehrlinie – um den Raum für den schnellen Stürmer zu begrenzen – dessen Partner nun zwischen den Linien mehr Platz findet und von dort gefährliche Pässe oder Dribblings einleiten kann.
Es gibt natürlich aber auch wiederum Stürmer, die in eine Doppelspitze nicht hineinpassen - Gerade auf ganz großem Niveau natürlich (wie Lewandowski). Aber auch gewöhnlichen Stürmern passt die Doppelspitze überhaupt nicht. Das liegt daran, dass die Stärken – das Lauern und Starten in Schnittstellen, die Bewegung ohne Ball und seine Schnelligkeit bei Steilpässen in den Raum – dort nicht so zum Tragen kommen. Vielmehr muss man sich für Kurzpässe anbieten, den Ball auch mal über kurze Distanzen am Fuß führen, sich fallen lassen und ohne Ball die gegnerischen Innenverteidiger unter Druck setzen. Dass er sich fallen lassen muss, kommt manchen Spielertypen überhaupt nicht entgegen. Nicht nur, dass dies nicht zu ihrer Spielweise passt, sondern auch, dass ihnen ihr Zuspieler, den es in einem 1-Mann-Sturm gäbe, fehlt.
12.08.2017 - 20:42 Uhr
Durch das Pokalaus dürfte sich die Schmerzgrenze für den Platte-Transfer nicht unbedingt erhöht haben. Schade. Ich glaube es wäre nun aber auch langsam an der Zeit, der aktuellen Truppe zumindest bis zur Winterpause das Vertrauen zu schenken und auf dem Transfermarkt bis zur Winterpause erstmal das Buch zu schließen. Ich denke unsere Stürmer sind eigentlich nicht das Problem. Es müssen nun eben die Teile welche man hat vernünftig zusammenwachsen. Nochmal: Ich würde Felix gerne wieder in Darmstadt sehen. Ich würde dafür aber nun keine ungewisse Hängepartie bis Monatsende eingehen, die glaube ich auch auf die Moral der momentanen Angreiferreihe nicht unbedingt förderlich wirken dürfte. Heute war Regensburg nicht individuell besser, dafür aber das deutlich kompaktere Team. Das darf nun nicht zur Regel werden.
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