Kader- und Systemthread 2021/2022
19.05.2021 - 08:38 Uhr
22.04.2022 - 23:59 Uhr
Zitat von Bermau
Bevor wir hier alle über Tempelmann reden, sollten wir bedenken, dass der Leihvertrag mit Nürnberg scheinbar für 2 Jahre gilt. Somit würde er diesen Sommer noch gar nicht zurückkehren.
Bevor wir hier alle über Tempelmann reden, sollten wir bedenken, dass der Leihvertrag mit Nürnberg scheinbar für 2 Jahre gilt. Somit würde er diesen Sommer noch gar nicht zurückkehren.
Kann aber per Option vom SC nach einem Jahr beendet werden.
Zurück zu alten Thesen.
23.04.2022 - 10:54 Uhr
Zitat von Schwarzwaldmarie
Bis auf den Weggang von Nico Schlotterbeck sehe ich aktuell bei keinem weiteren Stammspieler, mehr als 20 Pflichtspieleinsätze, einen recht sicheren Abgang, d.h. die Wahrscheinlichkeit für einen Weggang ist bei keinem höher als für den Verbleib.
Bis auf den Weggang von Nico Schlotterbeck sehe ich aktuell bei keinem weiteren Stammspieler, mehr als 20 Pflichtspieleinsätze, einen recht sicheren Abgang, d.h. die Wahrscheinlichkeit für einen Weggang ist bei keinem höher als für den Verbleib.
Sicherlich ist bei Nico die Wahrscheinlichkeit eines Abgangs höher, als eines Verbleibs. Auf der anderen Seite würde ich mich an seiner Stelle schon fragen, ob ein Wechsel nicht die WM-Teilnahme oder zumindest WM-Spielzeit kosten könnte. Stand heute kann sich Nico meines Erachtens Hoffnung machen, bei der WM unter den top drei Innenverteidigern zu sein. Wechselt er zu den Bayern (was dem Vernehmen nach wohl eher nicht der Fall sein wird), dann riskiert er, vor der WM im Verein auf der Bank zu sitzen. Das wäre für die WM natürlich schlecht. Bei Dortmund ist es ähnlich (Hummels, Süle). Am höchsten ist die Stammplatz-Wahrscheinlichkeit sicherlich beim SC. Spielt der international oder gar in der CL, wäre der SC an seiner Stelle meine erste Wahl.
Insoweit könnte man sich schon fragen, ob Nico nicht frühestens in der Winterpause (nach der WM) wechselt.
23.04.2022 - 11:09 Uhr
Zitat von Markfied
Sicherlich ist bei Nico die Wahrscheinlichkeit eines Abgangs höher, als eines Verbleibs. Auf der anderen Seite würde ich mich an seiner Stelle schon fragen, ob ein Wechsel nicht die WM-Teilnahme oder zumindest WM-Spielzeit kosten könnte. Stand heute kann sich Nico meines Erachtens Hoffnung machen, bei der WM unter den top drei Innenverteidigern zu sein. Wechselt er zu den Bayern (was dem Vernehmen nach wohl eher nicht der Fall sein wird), dann riskiert er, vor der WM im Verein auf der Bank zu sitzen. Das wäre für die WM natürlich schlecht. Bei Dortmund ist es ähnlich (Hummels, Süle). Am höchsten ist die Stammplatz-Wahrscheinlichkeit sicherlich beim SC. Spielt der international oder gar in der CL, wäre der SC an seiner Stelle meine erste Wahl.
Insoweit könnte man sich schon fragen, ob Nico nicht frühestens in der Winterpause (nach der WM) wechselt.
Zitat von Schwarzwaldmarie
Bis auf den Weggang von Nico Schlotterbeck sehe ich aktuell bei keinem weiteren Stammspieler, mehr als 20 Pflichtspieleinsätze, einen recht sicheren Abgang, d.h. die Wahrscheinlichkeit für einen Weggang ist bei keinem höher als für den Verbleib.
Bis auf den Weggang von Nico Schlotterbeck sehe ich aktuell bei keinem weiteren Stammspieler, mehr als 20 Pflichtspieleinsätze, einen recht sicheren Abgang, d.h. die Wahrscheinlichkeit für einen Weggang ist bei keinem höher als für den Verbleib.
Sicherlich ist bei Nico die Wahrscheinlichkeit eines Abgangs höher, als eines Verbleibs. Auf der anderen Seite würde ich mich an seiner Stelle schon fragen, ob ein Wechsel nicht die WM-Teilnahme oder zumindest WM-Spielzeit kosten könnte. Stand heute kann sich Nico meines Erachtens Hoffnung machen, bei der WM unter den top drei Innenverteidigern zu sein. Wechselt er zu den Bayern (was dem Vernehmen nach wohl eher nicht der Fall sein wird), dann riskiert er, vor der WM im Verein auf der Bank zu sitzen. Das wäre für die WM natürlich schlecht. Bei Dortmund ist es ähnlich (Hummels, Süle). Am höchsten ist die Stammplatz-Wahrscheinlichkeit sicherlich beim SC. Spielt der international oder gar in der CL, wäre der SC an seiner Stelle meine erste Wahl.
Insoweit könnte man sich schon fragen, ob Nico nicht frühestens in der Winterpause (nach der WM) wechselt.
Eine so vorsichtige, abwägende Haltung nach dem Motto "Oh Gott - was wäre, wenn ich es dort nicht direkt schaffe?" wäre aber extrem out of Character bei Nico Schlotterbeck.
Ich halte bei ihm eher eine Abwägung für möglich, wenn sich tatsächlich die Chance ergeben sollte, mit dem SC Champions League zu spielen, wie es hier schonmal skizziert wurde. Das würde auch zu seiner Ankündigung passen, sich erst nach der Saison endgültig entscheiden zu wollen.
23.04.2022 - 12:12 Uhr
Das ehrt Euch, dass Ihr bei Nico Schlotterbeck noch einen Hoffnungsschimmer erkennen könnt. Mir fehlt allerdings der Glaube und auch bei verstärkter Suche kann ich keine Hintertür finden. Warum sollte sich die Sportbild so festlegen, wenn sie sich nicht zu 100 % sicher ist. Ich würde mich zwar wahnsinnig darüber freuen, wenn sie damit auf die Schnauze fliegen. Klar passt das nicht zur Aussage von Nico Schlotterbeck, der aber vielleicht einfach nichts konkretes sagen wollte, um im Sinne der Mannschaft, des Saisonziels und des Vereins keine unnötige Unruhe heraufbeschwören wollte. Vermutlich ist schon alles weitestgehend ausverhandelt und es fehlt nur noch die Unterschrift von Nico Schlotterbeck.
Aber auch die Rolle von Nico Schlotterbeck, die er in der letzten Wochen und Monaten beim SC ausgefüllt hat, wird nicht so einfach zu ersetzen sein. Gerade zusammen mit Philipp Lienhard waren sie ein echter Erfolgsgarant und seine Verdienste um den Spielaufbau, seine Torgefahr, sein Mut, seine Mentalität, seine Spielübersicht, die Liste lässt sich noch beliebig fortsetzen werden dem SC sehr fehlen. Aber immer noch nicht so schrecklich, wie wenn plötzlich die halbe Mannschaft wegbricht wie vor 9 Jahren.
Aber auch die Rolle von Nico Schlotterbeck, die er in der letzten Wochen und Monaten beim SC ausgefüllt hat, wird nicht so einfach zu ersetzen sein. Gerade zusammen mit Philipp Lienhard waren sie ein echter Erfolgsgarant und seine Verdienste um den Spielaufbau, seine Torgefahr, sein Mut, seine Mentalität, seine Spielübersicht, die Liste lässt sich noch beliebig fortsetzen werden dem SC sehr fehlen. Aber immer noch nicht so schrecklich, wie wenn plötzlich die halbe Mannschaft wegbricht wie vor 9 Jahren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schwarzwaldmarie am 23.04.2022 um 12:18 Uhr bearbeitet
23.04.2022 - 12:17 Uhr
Ich seh ne minimale Restchance bei CL-Quali, die ich allerdings als nicht besonders wahrscheinlich finde - Leverkusens Restprogramm ist schlicht leichter als unseres und sie sind vor uns. Wenn wir das Endspiel kriegen - dann seh ich's bei 40/60, also CL-Quali. Und dann vielleicht 5-10%, dass Nico noch ein Jahr bleibt.
Aber er ist ziemlich sicher weg, und das ist auch ok. Titel gewinnen kann man zwar auch hier (
), aber Meister ist ja doch was anderes - und daran glaube ich bei Dortmund nächstes Jahr, WENN er dorthin wechselt.
Aber er ist ziemlich sicher weg, und das ist auch ok. Titel gewinnen kann man zwar auch hier (
), aber Meister ist ja doch was anderes - und daran glaube ich bei Dortmund nächstes Jahr, WENN er dorthin wechselt.
23.04.2022 - 12:36 Uhr
Man merke: Freiburg ist Freiburg und bleibt Freiburg.
Solange der Verein so solide weiterarbeitet, mache ich mir um den SC keine Sorgen.
Man hat gesehen, dass sich hier alle Spieler weiter entwickelt haben und sich untereinander gut verstehen.
Das alles kommt nicht von ungefähr.
Wenn man sieht, wie sich unser Nachwuchs weiterentwickelt, kommt richtig Freude auf.
Ob Nico Schlotterbeck wirklich wechselt, das hängt von der Ablöse ab.
Der SC hat sich finanziell so weiterentwickelt, dass man auch einen Schlotterbeck halten kann.
Und das könnte passieren, wenn die CL erreicht.
Unsere neue Arena bringt viele neue Anreize.
Vor allem sollte man nicht alles glauben was in den Medien geschrieben wird.
Jetzt hoffen wir, dass unsere Ziele für diese Saison auch erreicht werden.
Dann wird man sehen wie der Verein diese umsetzt.
Sind wir stolz, einen so gut geführten Verein zu haben.
Solange der Verein so solide weiterarbeitet, mache ich mir um den SC keine Sorgen.
Man hat gesehen, dass sich hier alle Spieler weiter entwickelt haben und sich untereinander gut verstehen.
Das alles kommt nicht von ungefähr.
Wenn man sieht, wie sich unser Nachwuchs weiterentwickelt, kommt richtig Freude auf.
Ob Nico Schlotterbeck wirklich wechselt, das hängt von der Ablöse ab.
Der SC hat sich finanziell so weiterentwickelt, dass man auch einen Schlotterbeck halten kann.
Und das könnte passieren, wenn die CL erreicht.
Unsere neue Arena bringt viele neue Anreize.
Vor allem sollte man nicht alles glauben was in den Medien geschrieben wird.
Jetzt hoffen wir, dass unsere Ziele für diese Saison auch erreicht werden.
Dann wird man sehen wie der Verein diese umsetzt.
Sind wir stolz, einen so gut geführten Verein zu haben.
Zitat von Schwarzwaldmarie
Da hat sich gestern Christian Streich für seine Verhältnisse ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt, als er davon sprach, dass er mit berechtigter Hoffnung nicht davon ausgeht, dass dem Sportclub Freiburg im Sommer ein großer Kaderumbruch ins Haus steht. Ich glaube auch kaum, dass dies nur so ins Blaue gesagt wurde, sondern dass es belastbare Indizien gibt, dass die Mannschaft weitestgehend zusammen bleibt.
Zur Zeit sprießen nicht nur die Pflanzen und die Bäume schlagen aus, normal würden bei einer solch erfolgreichen Saison des Sportclubs auch die Gerüchte um SC Spieler wild ins Kraut schießen, aber dies hält sich bis auf wenige Ausnahmen in erstaunlich engen Grenzen.
Ein kurzer Rückblick in die Saison 12/13, die bisher erfolgreichste Spielzeit unter Christian Streich, 51 Punkte, Platz 5. Danach verließen mit Cedric Makiadi, Daniel Caligiuri, Max Kruse, Jan Rosenthal und Johannes Flum die halbe Stammelf den Sportclub, in der Offensive war fortan der arme Jonathan Schmid "The last man standing"
Bis auf den Weggang von Nico Schlotterbeck sehe ich aktuell bei keinem weiteren Stammspieler, mehr als 20 Pflichtspieleinsätze, einen recht sicheren Abgang, d.h. die Wahrscheinlichkeit für einen Weggang ist bei keinem höher als für den Verbleib.
Das Unwort des Sommers 2013 "Ausstiegsklausel" hört man zur Zeit in Freiburg erfreulich selten.
So kann man sich nun wesentlich beruhigter auf die kommende Saison freuen, die dem SC vermutlich eine Dreifachbelastung beschert. Auch hier ist die Wahrscheinlichkeit mittlerweile höher als für das Verpassen der internationalen Plätze. Dabei ist es sicher hilfreich, dass die Mannschaft dann weitgehend zusammenbleibt, auch weiterhin von den jahrelang eingeübten Automatismen, des fast blinden Verständnis unter vielen Spielern, profitiert. Damit lässt sich der schwerwiegende Nachteil, dass man ab dem Spätsommer und im Herbst viele Trainingseinheiten, in denen an solchen Dingen, aber auch weiterhin an Basics gearbeitet werden kann, nicht mehr zur Verfügung hat. Trotzdem ist diese Herausforderung keineswegs trivial.
Trotz diesen insgesamt positiven Aussichten ist es nicht ausgeschlossen, dass der SC in der kommenden Saison nicht mehr ganz so erfolgreich sein wird. Das abschreckende Beispiel VFL Wolfsburg in dieser Spielzeit lässt grüßen.
Aber das Bauchgrimmen hält sich bei mir in Grenzen und deshalb kann man sich auch etwas befreiter über den aktuellen Lauf und die sportlichen Erfolge freuen und muss die kommende Dreifachbelastung auch nicht mehr so negativ sehen. Diese Aufgabe kann man nun wesentlich zuversichtlicher angehen, als dies vor 9 Jahren der Fall war. Wenn man sich schon für Europa qualifiziert, sollte man sich auch während der englischen Wochen noch genauso darüber freuen.
Natürlich kann am Ende der Transferperiode trotzdem noch der eine oder anderer Abgang zu verzeichnen sein, aber der große Ausverkauf sehe ich nicht und eine gewisse Fluktuation und ein wenig frisches Blut kann wieder für ein paar Reizpunkte sorgen und sich auch positiv auswirken.
Da hat sich gestern Christian Streich für seine Verhältnisse ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt, als er davon sprach, dass er mit berechtigter Hoffnung nicht davon ausgeht, dass dem Sportclub Freiburg im Sommer ein großer Kaderumbruch ins Haus steht. Ich glaube auch kaum, dass dies nur so ins Blaue gesagt wurde, sondern dass es belastbare Indizien gibt, dass die Mannschaft weitestgehend zusammen bleibt.
Zur Zeit sprießen nicht nur die Pflanzen und die Bäume schlagen aus, normal würden bei einer solch erfolgreichen Saison des Sportclubs auch die Gerüchte um SC Spieler wild ins Kraut schießen, aber dies hält sich bis auf wenige Ausnahmen in erstaunlich engen Grenzen.
Ein kurzer Rückblick in die Saison 12/13, die bisher erfolgreichste Spielzeit unter Christian Streich, 51 Punkte, Platz 5. Danach verließen mit Cedric Makiadi, Daniel Caligiuri, Max Kruse, Jan Rosenthal und Johannes Flum die halbe Stammelf den Sportclub, in der Offensive war fortan der arme Jonathan Schmid "The last man standing"
Bis auf den Weggang von Nico Schlotterbeck sehe ich aktuell bei keinem weiteren Stammspieler, mehr als 20 Pflichtspieleinsätze, einen recht sicheren Abgang, d.h. die Wahrscheinlichkeit für einen Weggang ist bei keinem höher als für den Verbleib.
Das Unwort des Sommers 2013 "Ausstiegsklausel" hört man zur Zeit in Freiburg erfreulich selten.
So kann man sich nun wesentlich beruhigter auf die kommende Saison freuen, die dem SC vermutlich eine Dreifachbelastung beschert. Auch hier ist die Wahrscheinlichkeit mittlerweile höher als für das Verpassen der internationalen Plätze. Dabei ist es sicher hilfreich, dass die Mannschaft dann weitgehend zusammenbleibt, auch weiterhin von den jahrelang eingeübten Automatismen, des fast blinden Verständnis unter vielen Spielern, profitiert. Damit lässt sich der schwerwiegende Nachteil, dass man ab dem Spätsommer und im Herbst viele Trainingseinheiten, in denen an solchen Dingen, aber auch weiterhin an Basics gearbeitet werden kann, nicht mehr zur Verfügung hat. Trotzdem ist diese Herausforderung keineswegs trivial.
Trotz diesen insgesamt positiven Aussichten ist es nicht ausgeschlossen, dass der SC in der kommenden Saison nicht mehr ganz so erfolgreich sein wird. Das abschreckende Beispiel VFL Wolfsburg in dieser Spielzeit lässt grüßen.
Aber das Bauchgrimmen hält sich bei mir in Grenzen und deshalb kann man sich auch etwas befreiter über den aktuellen Lauf und die sportlichen Erfolge freuen und muss die kommende Dreifachbelastung auch nicht mehr so negativ sehen. Diese Aufgabe kann man nun wesentlich zuversichtlicher angehen, als dies vor 9 Jahren der Fall war. Wenn man sich schon für Europa qualifiziert, sollte man sich auch während der englischen Wochen noch genauso darüber freuen.
Natürlich kann am Ende der Transferperiode trotzdem noch der eine oder anderer Abgang zu verzeichnen sein, aber der große Ausverkauf sehe ich nicht und eine gewisse Fluktuation und ein wenig frisches Blut kann wieder für ein paar Reizpunkte sorgen und sich auch positiv auswirken.
24.04.2022 - 09:38 Uhr
Ein weiteres Mal möchte ich daran erinnern, welche Mentalität und Reife diese Mannschaft sich über die Jahre erarbeitet hat. Das ist eine kontinuierliche Entwicklung und neben der taktischen Disziplin einer der Hauptgründe für den Erfolg.
Dass Freiburg gestern Punkte nach Führung hergab, ist beispielsweise eine absolute Ausnahme. In den vergangenen 15 Pflichtspielen seit Januar gewann der SC bis auf eine Ausnahme tatsächlich sämtliche Partien, in denen er in Führung ging - einzig das 1-1 auswärts in Leipzig entspricht 2 verlorenen Punkten.
Das dürfte in diesem Zeitraum keinem anderen Bundesligisten gelungen sein. Und auch die Überflieger aus Leipzig zeigten gestern, dass es selbst bei Spitzenteams einfach mal vorkommt, ein Spiel nach Führung zu verlieren. Das ist normal, selbst Überteams wie Bayern oder auch Leverkusen haben in dieser Saison je 3 Niederlagen nach Führung (Freiburg eine).
Gestützt wird diese Wahrnehmung der Freiburger Mentalität auch von der Statistik, hier sind die Daten des Teams nah an den Spitzenwerten der Liga wenn man die gesamte Saison als Grundlage nimmt.
Meiste Punkte/Spiel Ø nach Führung Bundesliga 21/22
1. Bayern München 2.61
2. Borussia Dortmund 2.58
3. RB Leipzig 2.55
4. SC Freiburg 2.5
.. .... ...
8. Leverkusen 2.32
Ein solcher Wert gelang Freiburg zuletzt vor über 20 Jahren in der Saison 2000/01, die mit Rang 6 endete (damals im Schnitt 2.81 Punkte/Partie nach Führung).
Anzumerken ist, dass der Sportclub auch damals defensiv eine herausragende Saison spielte (37 Gegentore, zweitbeste Defensive ligaweit), was zweifellos ein weiterer Hauptfaktor ist wenn ein Team in dieser Hinsicht Bestwerte aufweist. Mentalität ist das eine, aber ohne taktische und individuelle Qualität bringt Mentalität auch nicht solche Resultate zustande.
Es wurde in den vergangenen Jahren schon häufiger angesprochen, inzwischen ist man bei Freiburger Führungen vergleichsweise extrem entspannt, da das Team im ligaweiten Vergleich nun in der dritten Spielzeit in Folge überdurchschnittliche Werte aufweist ( Ø Punkte nach Führung) und nicht wie früher das Nerventeam der Republik war, was insbesondere für die Finke-Jahre galt.
Eine Rolle spielt auch hier die im Nachhinein sehr wertvolle Abstiegssaison 2014/15, in der man es als Fan kaum fassen konnte, in welcher Zuverlässigkeit hinten raus Führungen abgegeben wurden (im Schnitt 1.81 Punkte nach Führung, das war der schlechteste Wert ligaweit). Extrem oft sogar in der Nachspielzeit, das kostete letztlich den Klassenerhalt, obwohl man ein spielerisch starkes Team zusammen hatte.
Von den Erkenntnissen, die Streich & Co aus jener Saison zogen, profitiert der Verein noch heute. Und das nicht wenig. Auch die gesamte Kaderzusammnstellung mit Fokus auf Mentalitätsspielern ist eine konkrete Folge jener Saison. Im Zweifel werden Saier und Streich immer Mentalitätsbestien wie Höler gegenüber Schönwetterfußballern bevorzugen, wenn es um Neuverpflichtungen geht. Der Erfolg der vergangenen Spielzeiten bestätigt die Verantwortlichen - und widerlegt so manche Nörgler, die sich jahrelang gegen den vermeintlich kalkulierten Streichfußball aussprachen, weil er zu reaktiv sei und nicht für aktiven Ballbesitzfußball stand wie ihn Dortmund, Mönchengladbach oder Bremen spielten.
Dass Freiburg gestern Punkte nach Führung hergab, ist beispielsweise eine absolute Ausnahme. In den vergangenen 15 Pflichtspielen seit Januar gewann der SC bis auf eine Ausnahme tatsächlich sämtliche Partien, in denen er in Führung ging - einzig das 1-1 auswärts in Leipzig entspricht 2 verlorenen Punkten.
Das dürfte in diesem Zeitraum keinem anderen Bundesligisten gelungen sein. Und auch die Überflieger aus Leipzig zeigten gestern, dass es selbst bei Spitzenteams einfach mal vorkommt, ein Spiel nach Führung zu verlieren. Das ist normal, selbst Überteams wie Bayern oder auch Leverkusen haben in dieser Saison je 3 Niederlagen nach Führung (Freiburg eine).
Gestützt wird diese Wahrnehmung der Freiburger Mentalität auch von der Statistik, hier sind die Daten des Teams nah an den Spitzenwerten der Liga wenn man die gesamte Saison als Grundlage nimmt.
Meiste Punkte/Spiel Ø nach Führung Bundesliga 21/22
1. Bayern München 2.61
2. Borussia Dortmund 2.58
3. RB Leipzig 2.55
4. SC Freiburg 2.5
.. .... ...
8. Leverkusen 2.32
Ein solcher Wert gelang Freiburg zuletzt vor über 20 Jahren in der Saison 2000/01, die mit Rang 6 endete (damals im Schnitt 2.81 Punkte/Partie nach Führung).
Anzumerken ist, dass der Sportclub auch damals defensiv eine herausragende Saison spielte (37 Gegentore, zweitbeste Defensive ligaweit), was zweifellos ein weiterer Hauptfaktor ist wenn ein Team in dieser Hinsicht Bestwerte aufweist. Mentalität ist das eine, aber ohne taktische und individuelle Qualität bringt Mentalität auch nicht solche Resultate zustande.
Es wurde in den vergangenen Jahren schon häufiger angesprochen, inzwischen ist man bei Freiburger Führungen vergleichsweise extrem entspannt, da das Team im ligaweiten Vergleich nun in der dritten Spielzeit in Folge überdurchschnittliche Werte aufweist ( Ø Punkte nach Führung) und nicht wie früher das Nerventeam der Republik war, was insbesondere für die Finke-Jahre galt.
Eine Rolle spielt auch hier die im Nachhinein sehr wertvolle Abstiegssaison 2014/15, in der man es als Fan kaum fassen konnte, in welcher Zuverlässigkeit hinten raus Führungen abgegeben wurden (im Schnitt 1.81 Punkte nach Führung, das war der schlechteste Wert ligaweit). Extrem oft sogar in der Nachspielzeit, das kostete letztlich den Klassenerhalt, obwohl man ein spielerisch starkes Team zusammen hatte.
Von den Erkenntnissen, die Streich & Co aus jener Saison zogen, profitiert der Verein noch heute. Und das nicht wenig. Auch die gesamte Kaderzusammnstellung mit Fokus auf Mentalitätsspielern ist eine konkrete Folge jener Saison. Im Zweifel werden Saier und Streich immer Mentalitätsbestien wie Höler gegenüber Schönwetterfußballern bevorzugen, wenn es um Neuverpflichtungen geht. Der Erfolg der vergangenen Spielzeiten bestätigt die Verantwortlichen - und widerlegt so manche Nörgler, die sich jahrelang gegen den vermeintlich kalkulierten Streichfußball aussprachen, weil er zu reaktiv sei und nicht für aktiven Ballbesitzfußball stand wie ihn Dortmund, Mönchengladbach oder Bremen spielten.
24.04.2022 - 15:10 Uhr
Wenn nach der tragischen Verletzung von Weißhaupt auch Schade weiterhin ausfällt, wäre es doch naheliegend, dass ein weiterer Außen aus der Zweiten hoch gezogen wird, oder? Etatmäßig wäre sicherlich Burkart der Nächste in der Kaderhierarchie, hier stellt sich aber vielleicht ein Bisschen die Frage nach seiner Fitness, nachdem er diese Saison mehrfach ausgefallen ist.
Ich würde gerne mal Kehrer im Kader sehen, bei dem ich mir gut vorstellen kann, dass er noch am ehesten ähnliche Qualitäten einbringen kann wie Schade - von dessen Torabschluss mal abgesehen, da ist allerdings zu befürchten, dass er nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung gestern selbst ausfällt. Ontuzans wäre vielleicht auch noch eine Option.
Ich würde gerne mal Kehrer im Kader sehen, bei dem ich mir gut vorstellen kann, dass er noch am ehesten ähnliche Qualitäten einbringen kann wie Schade - von dessen Torabschluss mal abgesehen, da ist allerdings zu befürchten, dass er nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung gestern selbst ausfällt. Ontuzans wäre vielleicht auch noch eine Option.
24.04.2022 - 16:49 Uhr
Zitat von Serbenguffler
Wenn nach der tragischen Verletzung von Weißhaupt auch Schade weiterhin ausfällt, wäre es doch naheliegend, dass ein weiterer Außen aus der Zweiten hoch gezogen wird, oder? Etatmäßig wäre sicherlich Burkart der Nächste in der Kaderhierarchie, hier stellt sich aber vielleicht ein Bisschen die Frage nach seiner Fitness, nachdem er diese Saison mehrfach ausgefallen ist.
Ich würde gerne mal Kehrer im Kader sehen, bei dem ich mir gut vorstellen kann, dass er noch am ehesten ähnliche Qualitäten einbringen kann wie Schade - von dessen Torabschluss mal abgesehen, da ist allerdings zu befürchten, dass er nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung gestern selbst ausfällt. Ontuzans wäre vielleicht auch noch eine Option.
Wenn nach der tragischen Verletzung von Weißhaupt auch Schade weiterhin ausfällt, wäre es doch naheliegend, dass ein weiterer Außen aus der Zweiten hoch gezogen wird, oder? Etatmäßig wäre sicherlich Burkart der Nächste in der Kaderhierarchie, hier stellt sich aber vielleicht ein Bisschen die Frage nach seiner Fitness, nachdem er diese Saison mehrfach ausgefallen ist.
Ich würde gerne mal Kehrer im Kader sehen, bei dem ich mir gut vorstellen kann, dass er noch am ehesten ähnliche Qualitäten einbringen kann wie Schade - von dessen Torabschluss mal abgesehen, da ist allerdings zu befürchten, dass er nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung gestern selbst ausfällt. Ontuzans wäre vielleicht auch noch eine Option.
Also nachdem ich alle Spiele der 2. Mannschaft in dieser Saison gesehen habe, würde ich Burkart auf keinen Fall sehen. - Bei ihm kann ich mir auch nicht vorstellen, dass er dauerhaft nach oben gezogen wird. Kehrer ist interessanter, aber bisweilen noch zu eigensinnig und es fehlt auch noch etwas an Übersicht. Ontuzans war ja länger verletzt, wenn er gespielt hat, war das aber ganz gut anzusehen.
Ich denke Vermeij bleibt "oben" und dann kommt vll. noch ein weiterer aus den genannten plus Wagner dazu.
24.04.2022 - 17:08 Uhr
Da es auch bei Schade noch gar keine Meldungen gibt,ob er bald überhaupt wieder spielen kann und jetzt auch noch Noah bis Ende der Saison fehlt,wird es langsam echt eng auf den Außen. Aus der 2ten fehlt jetzt leider auch noch Kehrer,der vom Spielertyp Schade doch sehr nahekommt. Wer bleibt also noch?
- Nishan Burkart? Er hätte den Speed und die Dribbelstärke, um Schade (vielleicht) zu ersetzen. Leider kommt er aber erst von einer langen Verletzung zurück. Dazu hat er jetzt nicht so viel gezeigt und ob es für Liga 1 reicht,weiß ich nicht... Ob wir ihn also bei den Profis sehen werden ist mehr als fraglich...
Jetzt wird es langsam auch echt schwer,einen Spieler zu finden,der in etwa die gleichen Eigenschaften wie Schade mitbringt (Speed,Dribbelstärke,Athletik).
Spieler wie Furrer, Assibey-Mensah - die in etwa auch diese Stärken haben,sind entweder verletzt (Furrer) oder es reicht einfach lange nicht für 2 oder gar 1 Liga (Assibey-Mensah).
Dann hätten wir noch: Baur,Ontuzans,Lee,Moutassime und Bazdrigiannis übrig.
Hier kann man es eigentlich kurz machen: Moutassime ist noch nicht so weit und Bazdrigiannis spielt bisher kaum eine Rolle bei der 2ten (fraglich,ob er einen Einsatz bei den Profis bekommen würde). Bleiben am Ende also Ontuzans,Baur & Lee.
- Ontuzans: hat jetzt einige Spiele bei der 2ten gemacht und dort auch ab und an gezeigt,was er kann. Hier könnte ich mir schon vorstellen,dass Streich ihn mal mit auf die Bank nimmt. Vom Spielertyp ist er ein dribbelstarker Spieler mit guter Technik und gutem Antritt. Dafür ist seine Beschleunigung und der Endspeed nicht sonderlich hoch,(was aber eben gerade die große Stärke von Schade gewesen ist).
- Baur: hat immer richtig Spaß gemacht,wenn er auf das Feld gekommen ist! Er ist nicht so groß,aber dafür antrittstark,sehr beweglich,quirlig und dribbelstark.Dafür fehlt ihm halt ein wenig das Endtempo für die Flügel. Dafür traut sich der Junge auch immer was und hat auch immer mal wieder Jugendlichen Leichtsinn in seinen Aktionen drin. Er wäre jetzt kein wirklicher Ersatz für Schade,aber vielleicht ja für Noah?
- Lee: Er hat immer mal wieder gute aber auch wieder schlechte Aktionen in seinem Spiel. Man sieht aber doch ab und an,wieso der SC ihn geholt hat und aus ihm wird sicher noch ein guter Spieler in der Zukunft! Auch er ist sehr antrittstark,beweglich und trickreich. Aber für die Profis ist er noch lange keine Option.
Am Ende würde ich die größten Chancen für Baur und Ontuzans sehen,bei den Profis im Kader zu stehen.
Und dann gibt es natürlich noch die beste Variante: Bei Kehrer ist es doch nicht so schlimm,er ist schnell wieder fit,steht im Kader der Profis und bekommt (hoffentlich) seine ersten Bundesliga Minuten.
Lassen wir uns überraschen! Vielleicht passiert ja auch noch ein sehr großes Wunder und Schade ist gegen Union (oder wenigstens Leverkusen) wieder zurück
- Nishan Burkart? Er hätte den Speed und die Dribbelstärke, um Schade (vielleicht) zu ersetzen. Leider kommt er aber erst von einer langen Verletzung zurück. Dazu hat er jetzt nicht so viel gezeigt und ob es für Liga 1 reicht,weiß ich nicht... Ob wir ihn also bei den Profis sehen werden ist mehr als fraglich...
Jetzt wird es langsam auch echt schwer,einen Spieler zu finden,der in etwa die gleichen Eigenschaften wie Schade mitbringt (Speed,Dribbelstärke,Athletik).
Spieler wie Furrer, Assibey-Mensah - die in etwa auch diese Stärken haben,sind entweder verletzt (Furrer) oder es reicht einfach lange nicht für 2 oder gar 1 Liga (Assibey-Mensah).
Dann hätten wir noch: Baur,Ontuzans,Lee,Moutassime und Bazdrigiannis übrig.
Hier kann man es eigentlich kurz machen: Moutassime ist noch nicht so weit und Bazdrigiannis spielt bisher kaum eine Rolle bei der 2ten (fraglich,ob er einen Einsatz bei den Profis bekommen würde). Bleiben am Ende also Ontuzans,Baur & Lee.
- Ontuzans: hat jetzt einige Spiele bei der 2ten gemacht und dort auch ab und an gezeigt,was er kann. Hier könnte ich mir schon vorstellen,dass Streich ihn mal mit auf die Bank nimmt. Vom Spielertyp ist er ein dribbelstarker Spieler mit guter Technik und gutem Antritt. Dafür ist seine Beschleunigung und der Endspeed nicht sonderlich hoch,(was aber eben gerade die große Stärke von Schade gewesen ist).
- Baur: hat immer richtig Spaß gemacht,wenn er auf das Feld gekommen ist! Er ist nicht so groß,aber dafür antrittstark,sehr beweglich,quirlig und dribbelstark.Dafür fehlt ihm halt ein wenig das Endtempo für die Flügel. Dafür traut sich der Junge auch immer was und hat auch immer mal wieder Jugendlichen Leichtsinn in seinen Aktionen drin. Er wäre jetzt kein wirklicher Ersatz für Schade,aber vielleicht ja für Noah?
- Lee: Er hat immer mal wieder gute aber auch wieder schlechte Aktionen in seinem Spiel. Man sieht aber doch ab und an,wieso der SC ihn geholt hat und aus ihm wird sicher noch ein guter Spieler in der Zukunft! Auch er ist sehr antrittstark,beweglich und trickreich. Aber für die Profis ist er noch lange keine Option.
Am Ende würde ich die größten Chancen für Baur und Ontuzans sehen,bei den Profis im Kader zu stehen.
Und dann gibt es natürlich noch die beste Variante: Bei Kehrer ist es doch nicht so schlimm,er ist schnell wieder fit,steht im Kader der Profis und bekommt (hoffentlich) seine ersten Bundesliga Minuten.
Lassen wir uns überraschen! Vielleicht passiert ja auch noch ein sehr großes Wunder und Schade ist gegen Union (oder wenigstens Leverkusen) wieder zurück

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sektion79 am 24.04.2022 um 17:17 Uhr bearbeitet
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