| Geburtsdatum | 26.06.1988 |
|---|---|
| Alter | 38 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,76m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Defensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | SG Stupferich |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Jérôme Gondorf (ehemaliger)
15.01.2020 - 12:20 Uhr
17.10.2020 - 11:05 Uhr
Zitat von AndyR77
Was sagt er denn so?
Zitat von 17klausi
Sehr interessante Aussagen!
https://bnn.de/sport/ksc/kapitaen-jerome-gondorf-interview-sandhausen-kritik
Sehr interessante Aussagen!
https://bnn.de/sport/ksc/kapitaen-jerome-gondorf-interview-sandhausen-kritik
Was sagt er denn so?
Das ist mal ein starkes Interview, weil der Journalist gute Fragen formuliert und dem Spieler der Raum fürs antworten gegeben wird. Nicht das übliche 0815 Fußball Format.
Und mir gefällt Gondorf inhaltlich da sehr, der ist alles andere als arrogant, gibt auch einiges über sich persönlich und seinen Background bekannt.
So kann ich jetzt Eichners Entscheidung, ihn zum Kapitän zu machen erstmals nachvollziehen.
Bei mir konnte er mit dem Interview richtig punkten.
Lohnt sich in voller Länge zu lesen, bis Jahresende kann man sich übrigens bei der BNN kostenlos registrieren lassen und die Artikel hinter der Paywall gratis lesen.
17.10.2020 - 11:09 Uhr
Ich würde die Details gerne mal lesen, bin leider kein BNN-Abonnent. Deshalb sind meine folgenden Worte mit leichter Vorsicht zu genießen, da ich bislang nur über den Kontext hier im Forum heraus urteilen kann. Grundsätzlich finde ich aber genau die Reaktion, die ich hier von den Usern lese, ziemlich beispielhaft dafür, dass sich manche Spieler eine solch dicke Haut zulegen wie Jerome.
"Überheblich" und "arrogant". Man sollte einfach mal nicht vergessen, dass er tatsächlich von sich behaupten kann, zu den 500 besten Kickern in Deutschland zu gehören, sich aber gleichwohl sehr häufig subjektive und überzogene Kritik von tausenden Zuschauern anhören darf.
Dass er als Kapitän da gerade in der aktuellen Situation offensiv reingeht, gefällt mir persönlich sehr gut. Er stellt sich damit als Prellbock zwischen Fans und Mannschaft in einer schwierigen Phase, nimmt den Druck von den jungen Kickern wie Kother, Goller und co.
Ich bin da generell ein Fan der alten Schule. Lieber ein Großmaul als ein glattgeschliffener PR-Profi. Das beziehe ich aber ausschließlich auf Spieler, nicht auf Funktionäre!
"Überheblich" und "arrogant". Man sollte einfach mal nicht vergessen, dass er tatsächlich von sich behaupten kann, zu den 500 besten Kickern in Deutschland zu gehören, sich aber gleichwohl sehr häufig subjektive und überzogene Kritik von tausenden Zuschauern anhören darf.
Dass er als Kapitän da gerade in der aktuellen Situation offensiv reingeht, gefällt mir persönlich sehr gut. Er stellt sich damit als Prellbock zwischen Fans und Mannschaft in einer schwierigen Phase, nimmt den Druck von den jungen Kickern wie Kother, Goller und co.
Ich bin da generell ein Fan der alten Schule. Lieber ein Großmaul als ein glattgeschliffener PR-Profi. Das beziehe ich aber ausschließlich auf Spieler, nicht auf Funktionäre!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von soulKSC am 17.10.2020 um 11:10 Uhr bearbeitet
17.10.2020 - 11:18 Uhr
Wie gesagt:
Einfach mit einer Mail Adresse anmelden, kostet dich nichts.
Ist bis Jahresende möglich. Das Interview lohnt sich, er sagt was zu Kother, zu jungen Spielern, wie er gewesen ist. Auch was zum Team und Hoffi.
Einfach mit einer Mail Adresse anmelden, kostet dich nichts.
Ist bis Jahresende möglich. Das Interview lohnt sich, er sagt was zu Kother, zu jungen Spielern, wie er gewesen ist. Auch was zum Team und Hoffi.
17.10.2020 - 11:20 Uhr
Zitat von soulKSC
Ich würde die Details gerne mal lesen, bin leider kein BNN-Abonnent. Deshalb sind meine folgenden Worte mit leichter Vorsicht zu genießen, da ich bislang nur über den Kontext hier im Forum heraus urteilen kann. Grundsätzlich finde ich aber genau die Reaktion, die ich hier von den Usern lese, ziemlich beispielhaft dafür, dass sich manche Spieler eine solch dicke Haut zulegen wie Jerome.
"Überheblich" und "arrogant". Man sollte einfach mal nicht vergessen, dass er tatsächlich von sich behaupten kann, zu den 500 besten Kickern in Deutschland zu gehören, sich aber gleichwohl sehr häufig subjektive und überzogene Kritik von tausenden Zuschauern anhören darf.
Dass er als Kapitän da gerade in der aktuellen Situation offensiv reingeht, gefällt mir persönlich sehr gut. Er stellt sich damit als Prellbock zwischen Fans und Mannschaft in einer schwierigen Phase, nimmt den Druck von den jungen Kickern wie Kother, Goller und co.
Ich bin da generell ein Fan der alten Schule. Lieber ein Großmaul als ein glattgeschliffener PR-Profi. Das beziehe ich aber ausschließlich auf Spieler, nicht auf Funktionäre!
Ich würde die Details gerne mal lesen, bin leider kein BNN-Abonnent. Deshalb sind meine folgenden Worte mit leichter Vorsicht zu genießen, da ich bislang nur über den Kontext hier im Forum heraus urteilen kann. Grundsätzlich finde ich aber genau die Reaktion, die ich hier von den Usern lese, ziemlich beispielhaft dafür, dass sich manche Spieler eine solch dicke Haut zulegen wie Jerome.
"Überheblich" und "arrogant". Man sollte einfach mal nicht vergessen, dass er tatsächlich von sich behaupten kann, zu den 500 besten Kickern in Deutschland zu gehören, sich aber gleichwohl sehr häufig subjektive und überzogene Kritik von tausenden Zuschauern anhören darf.
Dass er als Kapitän da gerade in der aktuellen Situation offensiv reingeht, gefällt mir persönlich sehr gut. Er stellt sich damit als Prellbock zwischen Fans und Mannschaft in einer schwierigen Phase, nimmt den Druck von den jungen Kickern wie Kother, Goller und co.
Ich bin da generell ein Fan der alten Schule. Lieber ein Großmaul als ein glattgeschliffener PR-Profi. Das beziehe ich aber ausschließlich auf Spieler, nicht auf Funktionäre!

Ich glaube dass einige User, die hier gegen Gondorf posten den Artikel auch nicht komplett gelesen haben
17.10.2020 - 11:39 Uhr
Zitat von TinaToledo
Ich glaube dass einige User, die hier gegen Gondorf posten den Artikel auch nicht komplett gelesen haben
Zitat von soulKSC
Ich würde die Details gerne mal lesen, bin leider kein BNN-Abonnent. Deshalb sind meine folgenden Worte mit leichter Vorsicht zu genießen, da ich bislang nur über den Kontext hier im Forum heraus urteilen kann. Grundsätzlich finde ich aber genau die Reaktion, die ich hier von den Usern lese, ziemlich beispielhaft dafür, dass sich manche Spieler eine solch dicke Haut zulegen wie Jerome.
"Überheblich" und "arrogant". Man sollte einfach mal nicht vergessen, dass er tatsächlich von sich behaupten kann, zu den 500 besten Kickern in Deutschland zu gehören, sich aber gleichwohl sehr häufig subjektive und überzogene Kritik von tausenden Zuschauern anhören darf.
Dass er als Kapitän da gerade in der aktuellen Situation offensiv reingeht, gefällt mir persönlich sehr gut. Er stellt sich damit als Prellbock zwischen Fans und Mannschaft in einer schwierigen Phase, nimmt den Druck von den jungen Kickern wie Kother, Goller und co.
Ich bin da generell ein Fan der alten Schule. Lieber ein Großmaul als ein glattgeschliffener PR-Profi. Das beziehe ich aber ausschließlich auf Spieler, nicht auf Funktionäre!
Ich würde die Details gerne mal lesen, bin leider kein BNN-Abonnent. Deshalb sind meine folgenden Worte mit leichter Vorsicht zu genießen, da ich bislang nur über den Kontext hier im Forum heraus urteilen kann. Grundsätzlich finde ich aber genau die Reaktion, die ich hier von den Usern lese, ziemlich beispielhaft dafür, dass sich manche Spieler eine solch dicke Haut zulegen wie Jerome.
"Überheblich" und "arrogant". Man sollte einfach mal nicht vergessen, dass er tatsächlich von sich behaupten kann, zu den 500 besten Kickern in Deutschland zu gehören, sich aber gleichwohl sehr häufig subjektive und überzogene Kritik von tausenden Zuschauern anhören darf.
Dass er als Kapitän da gerade in der aktuellen Situation offensiv reingeht, gefällt mir persönlich sehr gut. Er stellt sich damit als Prellbock zwischen Fans und Mannschaft in einer schwierigen Phase, nimmt den Druck von den jungen Kickern wie Kother, Goller und co.
Ich bin da generell ein Fan der alten Schule. Lieber ein Großmaul als ein glattgeschliffener PR-Profi. Das beziehe ich aber ausschließlich auf Spieler, nicht auf Funktionäre!

Ich glaube dass einige User, die hier gegen Gondorf posten den Artikel auch nicht komplett gelesen haben
Also ich habe den Artikel gelesen und stimme ihm in vielen Punkten auch zu. Im Spieltagsthread hab ich auch geschrieben, dass ich kein Fan von Gondorf bin. Ich denke er ist einfach so ein Typ der polarisiert und bei einigen Leuten eben arrogant ankommt. Ich selbst kann nicht mal sagen, warum genau ich ein Problem mit ihm habe. Er kommt mir einfach unsympathisch vor. Allerdings denke ich trotzdem, dass er mit seiner Erfahrung und ab und an unangenehmen Art einen guten Kapitän abgeben kann. Vor allem, wenn er den jungen Spielern mal ab und zu in den A**** tritt. Im Interview sieht man ja auch, dass er durchaus selbstkritisch ist und weiß wo seine Stärken und Schwächen liegen. Dieses allgemeine "gebashe" gegen ihn kann ich jedoch auch nicht nachvollziehen.
17.10.2020 - 11:49 Uhr
Ich habe es auch gelesen und ich finde es fast noch schlimmer, dass er sich dessen bewusst ist, wie er wirkt und er gibt ja auch offen zu eine Diva zu sein (unterstellt das seltsamerweise jedem Fußballer eine Diva zu sein). Klar polarisiert er, aber er stellt sich im Interview schon so dar, als ob er sich das ja mit seiner Erfahrung und seinen Bundesligastationen leisten kann.
Dass er dann jedem, der nicht selbst einmal hochklassig Fußball gespielt hat, den Sachverstand abspricht, spricht eigentlich nur für sich. Ein Jürgen Klopp würde sich ins Fäustchen lachen. Dass er keinen Berater hat, sondern das Ganze selbst in die Hand nimmt, spricht auch für diesen narzistischen Charakterzug.
Zu Fans hat er in diesem Zusammenhang quasi zwischen den Zeilen auch gesagt, dass sie dafür da sind anzupeitschen und die Gehälter zu bezahlen, aber bitte doch die Fresse zu halten haben wenn es um Fußballkritik geht.
Aber ja, soll er ruhig so weitermachen und ein Durchschnittsspiel oder ein schlechtes Spiel nach dem anderen machen, die Fehler bei anderen suchen und meckern. Desto eher ist er auch auf der Bank.
Dass er dann jedem, der nicht selbst einmal hochklassig Fußball gespielt hat, den Sachverstand abspricht, spricht eigentlich nur für sich. Ein Jürgen Klopp würde sich ins Fäustchen lachen. Dass er keinen Berater hat, sondern das Ganze selbst in die Hand nimmt, spricht auch für diesen narzistischen Charakterzug.
Zu Fans hat er in diesem Zusammenhang quasi zwischen den Zeilen auch gesagt, dass sie dafür da sind anzupeitschen und die Gehälter zu bezahlen, aber bitte doch die Fresse zu halten haben wenn es um Fußballkritik geht.
Aber ja, soll er ruhig so weitermachen und ein Durchschnittsspiel oder ein schlechtes Spiel nach dem anderen machen, die Fehler bei anderen suchen und meckern. Desto eher ist er auch auf der Bank.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rob1n am 17.10.2020 um 11:52 Uhr bearbeitet
17.10.2020 - 12:06 Uhr
Das ist ja ein alt bekanntes Phänomen, das in Deutschland nahezu 80 Mio. Fußball Nationaltrainer leben.
Erschwerend hinzu gekommen ist in der Neuzeit das Medium Internet. In der Radiosprache und in Anlehnung an den guten Sloterdijk kann man von einem geradezu monströsen Sender sprechen für immer schwächer werdende Sendungen.
Was Fans teilweise so ablassen an "Kritik" und zur Schau stellen an Sachverstand, das ist ja schon so eine Sache. Aber peinlich finde ich dann diese weinerlich - betroffene Art, wenn jemand mal klar auf den Punkt formuliert die Ansage macht, das nicht jeder, der meint etwas von einer Sache verstehen zu können, notwendigerweise auch wirklich diesen Sachverstand besitzt.
Und Profi Fußball ist nun mal ein Geschäft, das man von Außen schwer durchblicken kann.
"
Gondorf
Ich hatte schon immer Kritiker, positive wie negative. Ich weiß, was für einen fußballerischen Wert ich in die Mannschaft bringe. Ich weiß, dass sich Leute daran aufhängen, wie viele angebliche Fehlpässe ich spiele. Dann sehe ich meine Passquote und die ist absolut in Ordnung. Die Kritik berührt mich deshalb nicht so wirklich. Kritik, die mich berührt, ist die vom Trainerteam, von der sportlichen Leitung oder von meinem Vater vielleicht. Oder solche von meinen Mitspielern. Der Großteil der Kritiker sind, wie ich das erlebe, Fans. Die sind für uns als Unterstützung unglaublich wichtig, aber sie kennen das Geschäft auf dem Platz nicht. Nahezu keiner hat professionell Fußball gespielt und hat die fußballerische Qualität, um da mitsprechen zu können. Ich kann ja auch niemand aus einer anderen Berufsbranche kritisieren, ohne dass ich Fachwissen oder Erfahrung habe. Deswegen ist es für mich wie für alle Spieler auch wichtig, dass man das nicht zu nah an sich herankommen lässt. Bis auf das zweite Jahr in Freiburg, habe ich in jedem Verein meine Spiele gemacht. Alleine das ist ein Qualitätsmerkmal von mir."
BNN
Erschwerend hinzu gekommen ist in der Neuzeit das Medium Internet. In der Radiosprache und in Anlehnung an den guten Sloterdijk kann man von einem geradezu monströsen Sender sprechen für immer schwächer werdende Sendungen.
Was Fans teilweise so ablassen an "Kritik" und zur Schau stellen an Sachverstand, das ist ja schon so eine Sache. Aber peinlich finde ich dann diese weinerlich - betroffene Art, wenn jemand mal klar auf den Punkt formuliert die Ansage macht, das nicht jeder, der meint etwas von einer Sache verstehen zu können, notwendigerweise auch wirklich diesen Sachverstand besitzt.
Und Profi Fußball ist nun mal ein Geschäft, das man von Außen schwer durchblicken kann.
"
Gondorf
Ich hatte schon immer Kritiker, positive wie negative. Ich weiß, was für einen fußballerischen Wert ich in die Mannschaft bringe. Ich weiß, dass sich Leute daran aufhängen, wie viele angebliche Fehlpässe ich spiele. Dann sehe ich meine Passquote und die ist absolut in Ordnung. Die Kritik berührt mich deshalb nicht so wirklich. Kritik, die mich berührt, ist die vom Trainerteam, von der sportlichen Leitung oder von meinem Vater vielleicht. Oder solche von meinen Mitspielern. Der Großteil der Kritiker sind, wie ich das erlebe, Fans. Die sind für uns als Unterstützung unglaublich wichtig, aber sie kennen das Geschäft auf dem Platz nicht. Nahezu keiner hat professionell Fußball gespielt und hat die fußballerische Qualität, um da mitsprechen zu können. Ich kann ja auch niemand aus einer anderen Berufsbranche kritisieren, ohne dass ich Fachwissen oder Erfahrung habe. Deswegen ist es für mich wie für alle Spieler auch wichtig, dass man das nicht zu nah an sich herankommen lässt. Bis auf das zweite Jahr in Freiburg, habe ich in jedem Verein meine Spiele gemacht. Alleine das ist ein Qualitätsmerkmal von mir."
BNN
17.10.2020 - 12:11 Uhr
Zitat von rob1n
Ich habe es auch gelesen und ich finde es fast noch schlimmer, dass er sich dessen bewusst ist, wie er wirkt und er gibt ja auch offen zu eine Diva zu sein (unterstellt das seltsamerweise jedem Fußballer eine Diva zu sein). Klar polarisiert er, aber er stellt sich im Interview schon so dar, als ob er sich das ja mit seiner Erfahrung und seinen Bundesligastationen leisten kann.
Dass er dann jedem, der nicht selbst einmal hochklassig Fußball gespielt hat, den Sachverstand abspricht, spricht eigentlich nur für sich. Ein Jürgen Klopp würde sich ins Fäustchen lachen. Dass er keinen Berater hat, sondern das Ganze selbst in die Hand nimmt, spricht auch für diesen narzistischen Charakterzug.
Zu Fans hat er in diesem Zusammenhang quasi zwischen den Zeilen auch gesagt, dass sie dafür da sind anzupeitschen und die Gehälter zu bezahlen, aber bitte doch die Fresse zu halten haben wenn es um Fußballkritik geht.
Aber ja, soll er ruhig so weitermachen und ein Durchschnittsspiel oder ein schlechtes Spiel nach dem anderen machen, die Fehler bei anderen suchen und meckern. Desto eher ist er auch auf der Bank.
Ich habe es auch gelesen und ich finde es fast noch schlimmer, dass er sich dessen bewusst ist, wie er wirkt und er gibt ja auch offen zu eine Diva zu sein (unterstellt das seltsamerweise jedem Fußballer eine Diva zu sein). Klar polarisiert er, aber er stellt sich im Interview schon so dar, als ob er sich das ja mit seiner Erfahrung und seinen Bundesligastationen leisten kann.
Dass er dann jedem, der nicht selbst einmal hochklassig Fußball gespielt hat, den Sachverstand abspricht, spricht eigentlich nur für sich. Ein Jürgen Klopp würde sich ins Fäustchen lachen. Dass er keinen Berater hat, sondern das Ganze selbst in die Hand nimmt, spricht auch für diesen narzistischen Charakterzug.
Zu Fans hat er in diesem Zusammenhang quasi zwischen den Zeilen auch gesagt, dass sie dafür da sind anzupeitschen und die Gehälter zu bezahlen, aber bitte doch die Fresse zu halten haben wenn es um Fußballkritik geht.
Aber ja, soll er ruhig so weitermachen und ein Durchschnittsspiel oder ein schlechtes Spiel nach dem anderen machen, die Fehler bei anderen suchen und meckern. Desto eher ist er auch auf der Bank.
Ich habe das Interview mittlerweile gelesen. Für mich eines der besten Fußballer-Interviews, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Und so Vergleiche zu Jürgen Klopp zeugen für mich eher dafür, dass einige hier schlicht nicht verstanden haben, was er sagt, oder einfach gelesen haben, was man lesen wollte. Siehe:
Zitat von BNN.de
Kritik, die mich berührt, ist die vom Trainerteam, von der sportlichen Leitung oder von meinem Vater vielleicht. Oder solche von meinen Mitspielern.
Kritik, die mich berührt, ist die vom Trainerteam, von der sportlichen Leitung oder von meinem Vater vielleicht. Oder solche von meinen Mitspielern.
Richtig seltsam finde ich folgende Aussage von dir:
Zitat von rob1n
Dass er keinen Berater hat, sondern das Ganze selbst in die Hand nimmt, spricht auch für diesen narzistischen Charakterzug.
Dass er keinen Berater hat, sondern das Ganze selbst in die Hand nimmt, spricht auch für diesen narzistischen Charakterzug.
Das ist eine unglaublich unsachliche Einschätzung und Bewertung und aus meiner Sicht ein vollkommen unangebrachtes Urteil über den Charakter eines Spielers ohne jegliche Grundlage.
Zitat von BNN.de
Ich habe wenige Erfahrungen mit Beratern gemacht. Die letzte war nicht so, dass ich mich gut beraten fühlte.
Ich habe wenige Erfahrungen mit Beratern gemacht. Die letzte war nicht so, dass ich mich gut beraten fühlte.
Was gibt es hier anderes zu deuten, als das, was er auf den Punkt bringt? Er fühlte sich von den Beratern nicht anständig beraten. Punkt, Ende, Aus.
Jerome zeigt in diesem Interview sehr deutlich, dass er nicht nur eine realistische und differenzierte Einschätzung der Situation vornehmen kann, und sich dieser auch als Person stellen möchte (siehe seine Anmerkungen über seine markigen Worte zum Start beim KSC, zu denen er Stellung nimmt), sondern dass er auch gewillt ist, die eigenen Fehler seiner Vergangenheit und Gegenwart, der er sich sehr bewusst zu sein scheint, als Stärke für die zukünftige Generation einzubringen. Ganz starke Aussagen von Jerome.
17.10.2020 - 12:20 Uhr
@soulKSC welche Stärken zeigt den Gondorf , ausser das er laut ist? Darum geht's doch im Kern der Kritik an ihm. Er ist laut aber bei weitem nicht der topspieler wie er sich darstellt. Und von dem das er andere mitreißen kann, sehe ich auch noch nichts.
Was ich als Fan war nehme ist ein überbezahlter Profi kurz vor Karriere Ende, der bewusst seine Herzensangelegenheit finanziell belastet ( sehr schwarz weiss dargestellt).
Was ich als Fan war nehme ist ein überbezahlter Profi kurz vor Karriere Ende, der bewusst seine Herzensangelegenheit finanziell belastet ( sehr schwarz weiss dargestellt).
17.10.2020 - 12:26 Uhr
Wer ist denn deiner Meinung nach aktuell beim KSC geeignet im Zentrum die Rolle zu spielen, die Gondorf zugedacht ist ?
Wanitzek ist technisch stärker, aber er ist eben nicht der "Chef", der Takt und Rhythmus vorgeben, für Tempowechsel sorgen kann.
Von Fröde oder Groiss ganz zu schweigen (Stiefler war es sicher auch nicht).
Mir verliert er auch zu oft den Ball und Ansage und Anspruch scheinen nicht im gewünschten Verhältnis zum Ertrag zu stehen, aber ich sehe schon Ansätze und auch das der KSC da besser spielt als letzte Saison.
Wanitzek ist technisch stärker, aber er ist eben nicht der "Chef", der Takt und Rhythmus vorgeben, für Tempowechsel sorgen kann.
Von Fröde oder Groiss ganz zu schweigen (Stiefler war es sicher auch nicht).
Mir verliert er auch zu oft den Ball und Ansage und Anspruch scheinen nicht im gewünschten Verhältnis zum Ertrag zu stehen, aber ich sehe schon Ansätze und auch das der KSC da besser spielt als letzte Saison.
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