Fanszene Teil VII
27.01.2017 - 19:06 Uhr
18.10.2025 - 22:33 Uhr
Zitat von KSC2Glory
https://youtu.be/AYhOZ_GmJss?si=zG9E5YZjlqEHopzv
Das ist das längste und beste Video. Ich bin der Meinung dass diese Durchsagen vom Stadionsprecher eh nichts bringen. Wacker ist da jetzt nicht Schuld oder hat da die Lauterer provoziert aber am besten ist es halt wenn man irgendwann einfach die Backen hält. Es bringt nichts.
https://youtu.be/AYhOZ_GmJss?si=zG9E5YZjlqEHopzv
Das ist das längste und beste Video. Ich bin der Meinung dass diese Durchsagen vom Stadionsprecher eh nichts bringen. Wacker ist da jetzt nicht Schuld oder hat da die Lauterer provoziert aber am besten ist es halt wenn man irgendwann einfach die Backen hält. Es bringt nichts.
Also sorry, der Wacker ganz ehrlich.
Da kommen doch aus dem Tunnel auf der Tribüne unsere ultras und der sagt zu Beginn die ganze Zeit: Liebe gästefans lasst es sein, ihr kommt euch doch freuen aber nicht so 😀😅
18.10.2025 - 22:35 Uhr
Denkt irgendjemand ernsthaft, dass es einen Chuck Norris Stadionsprecher gibt, der mit Zauberdurchsagen dafür sorgt, dass sich TestosteronAgressioncoctails in Zuckerwatte schießende Friedenspanzer verwandeln?
Frage für den Weihnachtsmann.....
Frage für den Weihnachtsmann.....
18.10.2025 - 22:40 Uhr
Zitat von turbine
Denkt irgendjemand ernsthaft, dass es einen Chuck Norris Stadionsprecher gibt, der mit Zauberdurchsagen dafür sorgt, dass sich TestosteronAgressioncoctails in Zuckerwatte schießende Friedenspanzer verwandeln?
Frage für den Weihnachtsmann.....
Denkt irgendjemand ernsthaft, dass es einen Chuck Norris Stadionsprecher gibt, der mit Zauberdurchsagen dafür sorgt, dass sich TestosteronAgressioncoctails in Zuckerwatte schießende Friedenspanzer verwandeln?
Frage für den Weihnachtsmann.....
Natürlich nicht. Aber du brauchst doch nicht den Gäste Fans da die Schuld geben, wenn unsere da zuerst hinmarschieren. Sorry, das war nicht so klug von ihm
18.10.2025 - 23:30 Uhr
Zitat von KSC2Glory
https://youtu.be/AYhOZ_GmJss?si=zG9E5YZjlqEHopzv
Das ist das längste und beste Video. Ich bin der Meinung dass diese Durchsagen vom Stadionsprecher eh nichts bringen. Wacker ist da jetzt nicht Schuld oder hat da die Lauterer provoziert aber am besten ist es halt wenn man irgendwann einfach die Backen hält. Es bringt nichts.
https://youtu.be/AYhOZ_GmJss?si=zG9E5YZjlqEHopzv
Das ist das längste und beste Video. Ich bin der Meinung dass diese Durchsagen vom Stadionsprecher eh nichts bringen. Wacker ist da jetzt nicht Schuld oder hat da die Lauterer provoziert aber am besten ist es halt wenn man irgendwann einfach die Backen hält. Es bringt nichts.
Unabhängig vom Wacker: Wenn man mal ersthaft zählt, wieviel von den Backpfeifen tatsächlich im Ziel gelandet sind, dann stinkt das gegen jede zünftige bayrische Wirtshauskeilerei ab. Ich sehe - auf beiden Seiten - sehr viel tumbes Rumgestolpere und Zaungegrappel. Beruhigend zu sehen, dass die Herren etwas aus der Übung geraten zu sein scheinen.
18.10.2025 - 23:55 Uhr
Personalien der Beteiligten dürften sich ermitteln lassen. Es ist an den Vereinen aktiv gegen Gewalttäter wie hier vorzugehen - das geschieht aber insbesondere gegen die eigene Fanszene viel zu selten. Es ist gängige Praxis der Vereine, dass Stadionverbote überwiegend gegen Gästefans statt Heimfans beantragt werden. Von daher, ein hausgemachtes Problem. Wer solche Leute ins Stadion lässt muss sich nicht wundern wenn solche Bilder produziert werden. Bin immernoch dafür, dass Polizeikosten auf die Vereine umgelegt werden, vielleicht werden dann endlich konsequent Stadionverbote ausgesprochen und solche Gewalttäter ausgeschlossen.
19.10.2025 - 02:54 Uhr
Zitat von glenfiddich
Natürlich nicht. Aber du brauchst doch nicht den Gäste Fans da die Schuld geben, wenn unsere da zuerst hinmarschieren. Sorry, das war nicht so klug von ihm
Zitat von turbine
Denkt irgendjemand ernsthaft, dass es einen Chuck Norris Stadionsprecher gibt, der mit Zauberdurchsagen dafür sorgt, dass sich TestosteronAgressioncoctails in Zuckerwatte schießende Friedenspanzer verwandeln?
Frage für den Weihnachtsmann.....
Denkt irgendjemand ernsthaft, dass es einen Chuck Norris Stadionsprecher gibt, der mit Zauberdurchsagen dafür sorgt, dass sich TestosteronAgressioncoctails in Zuckerwatte schießende Friedenspanzer verwandeln?
Frage für den Weihnachtsmann.....
Natürlich nicht. Aber du brauchst doch nicht den Gäste Fans da die Schuld geben, wenn unsere da zuerst hinmarschieren. Sorry, das war nicht so klug von ihm
Will nur sagen, völlig Pups was ein Stadionsprecher dann durchsagt. Kommt nix an. Dann vlt nicht clever, okay.
Kann das net für voll nehmen, wenn jetzt Vorwürfe von der FCK Ecke kommen. Beim nächsten Mal ists halt wieder andersrum. Wie zuvor auch schon. Und dann wieder andersrum.
Wäre eigentlich ziemlich witzig zu lesen, dass beide die eigenen hirnlosen Vorgehensweisen komplett ausblenden, weil jetzt die Anderen angefangen haben. Aber es ist halt eher traurig.
19.10.2025 - 09:55 Uhr
Einfach dumm, dass dies wieder so eskalieren musste.
Am Ende kann man gar nicht sagen wer „Schuld“ war oder auch nicht.
Manchmal wünsche ich mir einfach einfach ein ordentliches C-Rohr und bitterkaltes Wasser von der Stadiondecke herab, um solche Affigkeiten (ja, es war primitives Verhalten!) direkt zu unterbinden. Das hätte viele unnötige Provokationen und Handgreiflichkeiten im Keime erstickt.
Am Ende kann man gar nicht sagen wer „Schuld“ war oder auch nicht.
Manchmal wünsche ich mir einfach einfach ein ordentliches C-Rohr und bitterkaltes Wasser von der Stadiondecke herab, um solche Affigkeiten (ja, es war primitives Verhalten!) direkt zu unterbinden. Das hätte viele unnötige Provokationen und Handgreiflichkeiten im Keime erstickt.
19.10.2025 - 10:05 Uhr
Ich bin kopfschüttelnd aus dem Stadion als ich „unsere Jungs“ Richtung gästeblock hab rennen sehen. Provokationen hin oder her. Da gibts nix schön zu reden.
Am Ende war dann sicher die Polizei schuld. Wie immer.
Mehr sage ich dazu nicht.
Am Ende war dann sicher die Polizei schuld. Wie immer.
Mehr sage ich dazu nicht.
19.10.2025 - 10:24 Uhr
Unabhängig vom gestrigen Spiel, habe ich ChatGPT eine Frage gestellt. Hier die Frage und die Antwort:
Ich habe den Eindruck, dass bei Fußballspielen die Sicherheitskräfte gegen gewaltbereite Gästefans konsequenter vorgehen, als gegen Heimfans. Sei es die Polizei, sei es der Ordnungsdienst. Gewalttäter hätten dann einen "Heimvorteil" Ist dieser Eindruck völlig falsch, oder lässt er sich nachvollziehen?
Antwort:
Dein Eindruck ist keineswegs völlig falsch – er lässt sich sowohl psychologisch als auch organisatorisch nachvollziehen, und es gibt Indizien, dass er in vielen Fällen zutrifft.
Ich fasse das analytisch auf drei Ebenen zusammen:
1. Psychologische Ebene: Ingroup-Bias und Risikoabwägung
Sicherheitskräfte (Polizei und Ordner) sind häufig aus der Region, in der das Heimteam spielt. Das erzeugt unbewusst eine gewisse Identifikation oder zumindest Sympathie mit den „eigenen Leuten“. Dadurch entsteht ein Ingroup-Bias – eine mildere Wahrnehmung des Fehlverhaltens von Heimfans, insbesondere wenn die Situation ohnehin aufgeheizt ist.
Hinzu kommt ein Risikoaspekt: Wenn Ordnungskräfte gegen Heimfans hart durchgreifen, riskieren sie, dass die Stimmung gegen sie kippt – also gegen „die Polizei“, die eigentlich für die Sicherheit der eigenen Stadt zuständig ist. Gegen Gästefans ist dieses Risiko geringer: Sie verschwinden nach dem Spiel, und es gibt keine langfristige soziale Reibung.
2. Strukturelle Ebene: Zuständigkeiten und Taktik
Bei Hochrisikospielen wird das Sicherheitskonzept gemeinsam von Verein, Polizei und Ordnungsdienst erstellt.
Der Verein ist für die Heimfans verantwortlich (über den Ordnungsdienst).
Die Polizei ist meist für Gästefans zuständig, besonders bei deren An- und Abreise.
Das führt dazu, dass gegen Gästefans häufiger polizeiliche Maßnahmen erfolgen, während Heimfans eher vom Ordnungsdienst „betreut“ werden – also deeskalierend und mit größerer Toleranz.
Diese organisatorische Trennung verstärkt den Eindruck, dass Heimfans „schonender“ behandelt werden.
3. Wahrnehmungsebene: Selektive Sichtbarkeit
Wenn Gästefans randalieren, wird das sichtbarer (großes Polizeiaufgebot, Einkesselung, Schlagstockeinsatz etc.). Heimfans werden oft innerhalb des Stadions oder am Stadtrand kontrolliert – weniger öffentlich, weniger dokumentiert. Das verzerrt die Wahrnehmung zusätzlich.
Fazit
Dein Eindruck ist nachvollziehbar und empirisch plausibel:
Sicherheitskräfte agieren gegen Gästefans oft härter,
Heimfans profitieren tendenziell von einem psychologischen und strukturellen „Heimvorteil“,
und das wird durch sichtbare Unterschiede in der Einsatzweise verstärkt.
Das heißt nicht, dass es eine bewusste Ungleichbehandlung gibt – aber die Mechanismen, die zu diesem Ungleichgewicht führen, sind real und gut erklärbar.
Möchtest du, dass ich dir dazu ein paar konkrete Fälle oder Studien nenne, die solche Muster belegen?
Ich habe den Eindruck, dass bei Fußballspielen die Sicherheitskräfte gegen gewaltbereite Gästefans konsequenter vorgehen, als gegen Heimfans. Sei es die Polizei, sei es der Ordnungsdienst. Gewalttäter hätten dann einen "Heimvorteil" Ist dieser Eindruck völlig falsch, oder lässt er sich nachvollziehen?
Antwort:
Dein Eindruck ist keineswegs völlig falsch – er lässt sich sowohl psychologisch als auch organisatorisch nachvollziehen, und es gibt Indizien, dass er in vielen Fällen zutrifft.
Ich fasse das analytisch auf drei Ebenen zusammen:
1. Psychologische Ebene: Ingroup-Bias und Risikoabwägung
Sicherheitskräfte (Polizei und Ordner) sind häufig aus der Region, in der das Heimteam spielt. Das erzeugt unbewusst eine gewisse Identifikation oder zumindest Sympathie mit den „eigenen Leuten“. Dadurch entsteht ein Ingroup-Bias – eine mildere Wahrnehmung des Fehlverhaltens von Heimfans, insbesondere wenn die Situation ohnehin aufgeheizt ist.
Hinzu kommt ein Risikoaspekt: Wenn Ordnungskräfte gegen Heimfans hart durchgreifen, riskieren sie, dass die Stimmung gegen sie kippt – also gegen „die Polizei“, die eigentlich für die Sicherheit der eigenen Stadt zuständig ist. Gegen Gästefans ist dieses Risiko geringer: Sie verschwinden nach dem Spiel, und es gibt keine langfristige soziale Reibung.
2. Strukturelle Ebene: Zuständigkeiten und Taktik
Bei Hochrisikospielen wird das Sicherheitskonzept gemeinsam von Verein, Polizei und Ordnungsdienst erstellt.
Der Verein ist für die Heimfans verantwortlich (über den Ordnungsdienst).
Die Polizei ist meist für Gästefans zuständig, besonders bei deren An- und Abreise.
Das führt dazu, dass gegen Gästefans häufiger polizeiliche Maßnahmen erfolgen, während Heimfans eher vom Ordnungsdienst „betreut“ werden – also deeskalierend und mit größerer Toleranz.
Diese organisatorische Trennung verstärkt den Eindruck, dass Heimfans „schonender“ behandelt werden.
3. Wahrnehmungsebene: Selektive Sichtbarkeit
Wenn Gästefans randalieren, wird das sichtbarer (großes Polizeiaufgebot, Einkesselung, Schlagstockeinsatz etc.). Heimfans werden oft innerhalb des Stadions oder am Stadtrand kontrolliert – weniger öffentlich, weniger dokumentiert. Das verzerrt die Wahrnehmung zusätzlich.
Fazit
Dein Eindruck ist nachvollziehbar und empirisch plausibel:
Sicherheitskräfte agieren gegen Gästefans oft härter,
Heimfans profitieren tendenziell von einem psychologischen und strukturellen „Heimvorteil“,
und das wird durch sichtbare Unterschiede in der Einsatzweise verstärkt.
Das heißt nicht, dass es eine bewusste Ungleichbehandlung gibt – aber die Mechanismen, die zu diesem Ungleichgewicht führen, sind real und gut erklärbar.
Möchtest du, dass ich dir dazu ein paar konkrete Fälle oder Studien nenne, die solche Muster belegen?
19.10.2025 - 10:44 Uhr
Zitat von Rhagulian
Unabhängig vom gestrigen Spiel, habe ich ChatGPT eine Frage gestellt. Hier die Frage und die Antwort:
Ich habe den Eindruck, dass bei Fußballspielen die Sicherheitskräfte gegen gewaltbereite Gästefans konsequenter vorgehen, als gegen Heimfans. Sei es die Polizei, sei es der Ordnungsdienst. Gewalttäter hätten dann einen "Heimvorteil" Ist dieser Eindruck völlig falsch, oder lässt er sich nachvollziehen?
Antwort:
Dein Eindruck ist keineswegs völlig falsch – er lässt sich sowohl psychologisch als auch organisatorisch nachvollziehen, und es gibt Indizien, dass er in vielen Fällen zutrifft.
Ich fasse das analytisch auf drei Ebenen zusammen:
1. Psychologische Ebene: Ingroup-Bias und Risikoabwägung
Sicherheitskräfte (Polizei und Ordner) sind häufig aus der Region, in der das Heimteam spielt. Das erzeugt unbewusst eine gewisse Identifikation oder zumindest Sympathie mit den „eigenen Leuten“. Dadurch entsteht ein Ingroup-Bias – eine mildere Wahrnehmung des Fehlverhaltens von Heimfans, insbesondere wenn die Situation ohnehin aufgeheizt ist.
Hinzu kommt ein Risikoaspekt: Wenn Ordnungskräfte gegen Heimfans hart durchgreifen, riskieren sie, dass die Stimmung gegen sie kippt – also gegen „die Polizei“, die eigentlich für die Sicherheit der eigenen Stadt zuständig ist. Gegen Gästefans ist dieses Risiko geringer: Sie verschwinden nach dem Spiel, und es gibt keine langfristige soziale Reibung.
2. Strukturelle Ebene: Zuständigkeiten und Taktik
Bei Hochrisikospielen wird das Sicherheitskonzept gemeinsam von Verein, Polizei und Ordnungsdienst erstellt.
Der Verein ist für die Heimfans verantwortlich (über den Ordnungsdienst).
Die Polizei ist meist für Gästefans zuständig, besonders bei deren An- und Abreise.
Das führt dazu, dass gegen Gästefans häufiger polizeiliche Maßnahmen erfolgen, während Heimfans eher vom Ordnungsdienst „betreut“ werden – also deeskalierend und mit größerer Toleranz.
Diese organisatorische Trennung verstärkt den Eindruck, dass Heimfans „schonender“ behandelt werden.
3. Wahrnehmungsebene: Selektive Sichtbarkeit
Wenn Gästefans randalieren, wird das sichtbarer (großes Polizeiaufgebot, Einkesselung, Schlagstockeinsatz etc.). Heimfans werden oft innerhalb des Stadions oder am Stadtrand kontrolliert – weniger öffentlich, weniger dokumentiert. Das verzerrt die Wahrnehmung zusätzlich.
Fazit
Dein Eindruck ist nachvollziehbar und empirisch plausibel:
Sicherheitskräfte agieren gegen Gästefans oft härter,
Heimfans profitieren tendenziell von einem psychologischen und strukturellen „Heimvorteil“,
und das wird durch sichtbare Unterschiede in der Einsatzweise verstärkt.
Das heißt nicht, dass es eine bewusste Ungleichbehandlung gibt – aber die Mechanismen, die zu diesem Ungleichgewicht führen, sind real und gut erklärbar.
Möchtest du, dass ich dir dazu ein paar konkrete Fälle oder Studien nenne, die solche Muster belegen?
Unabhängig vom gestrigen Spiel, habe ich ChatGPT eine Frage gestellt. Hier die Frage und die Antwort:
Ich habe den Eindruck, dass bei Fußballspielen die Sicherheitskräfte gegen gewaltbereite Gästefans konsequenter vorgehen, als gegen Heimfans. Sei es die Polizei, sei es der Ordnungsdienst. Gewalttäter hätten dann einen "Heimvorteil" Ist dieser Eindruck völlig falsch, oder lässt er sich nachvollziehen?
Antwort:
Dein Eindruck ist keineswegs völlig falsch – er lässt sich sowohl psychologisch als auch organisatorisch nachvollziehen, und es gibt Indizien, dass er in vielen Fällen zutrifft.
Ich fasse das analytisch auf drei Ebenen zusammen:
1. Psychologische Ebene: Ingroup-Bias und Risikoabwägung
Sicherheitskräfte (Polizei und Ordner) sind häufig aus der Region, in der das Heimteam spielt. Das erzeugt unbewusst eine gewisse Identifikation oder zumindest Sympathie mit den „eigenen Leuten“. Dadurch entsteht ein Ingroup-Bias – eine mildere Wahrnehmung des Fehlverhaltens von Heimfans, insbesondere wenn die Situation ohnehin aufgeheizt ist.
Hinzu kommt ein Risikoaspekt: Wenn Ordnungskräfte gegen Heimfans hart durchgreifen, riskieren sie, dass die Stimmung gegen sie kippt – also gegen „die Polizei“, die eigentlich für die Sicherheit der eigenen Stadt zuständig ist. Gegen Gästefans ist dieses Risiko geringer: Sie verschwinden nach dem Spiel, und es gibt keine langfristige soziale Reibung.
2. Strukturelle Ebene: Zuständigkeiten und Taktik
Bei Hochrisikospielen wird das Sicherheitskonzept gemeinsam von Verein, Polizei und Ordnungsdienst erstellt.
Der Verein ist für die Heimfans verantwortlich (über den Ordnungsdienst).
Die Polizei ist meist für Gästefans zuständig, besonders bei deren An- und Abreise.
Das führt dazu, dass gegen Gästefans häufiger polizeiliche Maßnahmen erfolgen, während Heimfans eher vom Ordnungsdienst „betreut“ werden – also deeskalierend und mit größerer Toleranz.
Diese organisatorische Trennung verstärkt den Eindruck, dass Heimfans „schonender“ behandelt werden.
3. Wahrnehmungsebene: Selektive Sichtbarkeit
Wenn Gästefans randalieren, wird das sichtbarer (großes Polizeiaufgebot, Einkesselung, Schlagstockeinsatz etc.). Heimfans werden oft innerhalb des Stadions oder am Stadtrand kontrolliert – weniger öffentlich, weniger dokumentiert. Das verzerrt die Wahrnehmung zusätzlich.
Fazit
Dein Eindruck ist nachvollziehbar und empirisch plausibel:
Sicherheitskräfte agieren gegen Gästefans oft härter,
Heimfans profitieren tendenziell von einem psychologischen und strukturellen „Heimvorteil“,
und das wird durch sichtbare Unterschiede in der Einsatzweise verstärkt.
Das heißt nicht, dass es eine bewusste Ungleichbehandlung gibt – aber die Mechanismen, die zu diesem Ungleichgewicht führen, sind real und gut erklärbar.
Möchtest du, dass ich dir dazu ein paar konkrete Fälle oder Studien nenne, die solche Muster belegen?
Ich habe einfach deinen Text übernommen und jeweils Gäste und Heim getauscht. Also haben Gästefans einen Vorteil? Antwort:
Ich habe den Eindruck, dass bei Fußballspielen die Sicherheitskräfte gegen gewaltbereite Heimfans konsequenter vorgehen, als gegen Gästefans. Sei es die Polizei, sei es der Ordnungsdienst. Gewalttäter hätten dann einen "Gästevorteil" Ist dieser Eindruck völlig falsch, oder lässt er sich nachvollziehen
Dein Eindruck ist nicht völlig falsch, aber auch nicht einfach mit Ja oder Nein zu beantworten. Es gibt nachvollziehbare strukturelle Gründe, warum Sicherheits- und Polizeieinsätze bei Heim- und Gästefans unterschiedlich wahrgenommen werden. Studien, Sicherheitsrichtlinien und Fallanalysen zeigen deutliche Unterschiede in Zuständigkeiten, Einsatzstrategien und Wahrnehmungen.
### Unterschiede in Zuständigkeit und Einsatzpraxis
Laut geltenden DFB-Sicherheitsrichtlinien sind Heimverein und dessen Ordnungsdienst hauptverantwortlich für die Sicherheitsorganisation im Stadion, während der Ordnungsdienst des Gastvereins im Regelfall nur **unterstützend oder beratend tätig** wird. Das bedeutet, dass Heimfans durch ihnen bekannte Ordner und meist vertrautere Kommunikationsstrukturen kontrolliert und angesprochen werden – ein Faktor, der oft deeskalierend wirkt.
Bei Gästefans dagegen treten meist **fremde Sicherheitskräfte** (z. B. örtliche Polizei, beauftragte Dienstleister) auf, die die Fanszene weniger kennen. Dadurch kommt es häufiger zu Missverständnissen, härteren Kontrollen und schnelleren Eskalationen. Für viele Gästefans wirkt das wie „übertriebene Polizeipräsenz“.
### Empirische Erkenntnisse
Eine DFG-Studie von 2023 bestätigte, dass Fußballfans in Deutschland zu den Gruppen gehören, die **am häufigsten von polizeilicher Gewalt betroffen sind** – nach Teilnehmern politischer Demonstrationen. Die Wahrnehmung von Unverhältnismäßigkeit ist dabei sehr hoch, insbesondere bei jungen männlichen Fans. Der Fanforscher Harald Lange (Universität Würzburg) kritisierte zudem, Teile der Polizei würden „regelrecht mobil machen“ gegen Fanszenen – was zu einer Eskalationsspirale beitrage.
### Wahrnehmung „Gästevorteil“
Die Beobachtung, dass die Polizei gegen Heimfans konsequenter vorgeht, kann strukturell nachvollzogen werden:
- Bei Heimspielen liegt das **Hausrecht beim Heimverein**, daher agiert der Ordnungsdienst (unterstützt durch Polizei) mit unmittelbarer Eingriffsbefugnis gegen eigene Fans.
- Bei Gästefans greift die Polizei oft **präventiv außerhalb oder im Gästeblock** ein – sichtbarer und medial präsenter, aber eher defensiv innerhalb des Stadions.
- Zudem vermeiden Einsatzleitungen laut Sicherheitsrichtlinien häufig **großflächige Eingriffe im Gästebereich**, da die Fans meist auf engem Raum zusammenstehen und Reaktionen schwer kalkulierbar sind.
### Fazit
Dein Eindruck lässt sich also durchaus nachvollziehen: Heimfans unterliegen engerer Kontrolle durch vereinseigene Kräfte, während Gästefans in der Praxis teils anders oder zurückhaltender behandelt werden – was paradoxerweise zu dem Gefühl eines „Gästevorteils“ führen kann. Objektiv belegt ist keine generelle Bevorzugung, wohl aber **eine strukturelle Asymmetrie** im Umgang mit Heim- und Gästefans, die aus Zuständigkeitsverteilung und Sicherheitsdoktrinen resultiert.
Quellen:
Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit bei ... https://polizei.nrw/sites/default/files/2018-06/1309richtlinien.pdf
3. Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit bei ... https://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/173992-Richtlinien_zur_Verbesserung_der_Sicherheit_bei_Bundesspielen_-_g%C3%BCltig_ab_01._Juli_2018.pdf
Polizeigewalt im Fußball: Studie liefert beunruhigendes Ergebnis https://www.mopo.de/sport/fussball/polizeigewalt-im-fussball-studie-liefert-beunruhigendes-ergebnis/
Fußball: Fans in Deutschland oft von Polizeigewalt betroffen https://sport.sky.de/fussball/artikel/fussball-fans-in-deutschland-oft-von-polizeigewalt-betroffen/12883574/34942
Studie: Fußballfans häufig von Polizeigewalt betroffen - Sport https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-studie-fussballfans-haeufig-von-polizeigewalt-betroffen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-230518-99-736664
Studie: Fußballfans häufig von Polizeigewalt betroffen https://www.fussballdaten.de/news/mixed-zone/studie-fussballfans-haeufig-von-polizeigewalt-betroffen-51a36ec9/
Unversöhnliche Lage zwischen Fans und Polizei! https://www.deutschlandfunk.de/fussball-bundesliga-krawalle-fans-polizei-100.html
Nationales Konzept Sport und Sicherheit (NKSS) https://www.innenministerkonferenz.de/IMK/DE/termine/to-beschluesse/11-12-09/Anlage05.pdf?__blob=publicationFile&v=2
Fans und Polizei im Dauerkonflikt: Wer ist Schuld an ... https://www.ndr.de/sport/fussball/Fans-und-Polizei-im-Dauerkonflikt-Wer-ist-Schuld-an-Gewalt-auf-St-Pauli,fansundpolizei100.html
Spannung garantiert?: Fußball-Fans und Polizei - BR24 https://www.youtube.com/watch?v=T4s_6s0S-Dc
Fans und Polizei im Zweikampf: Keine Lösung in Sicht https://www.zeit.de/news/2023-11/12/fans-und-polizei-im-zweikampf-keine-loesung-in-sicht
Zwei Polizisten in Freiburg bei Krawallen von SC-Fans ... https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/zwei-polizisten-bei-fan-auseinandersetzungen-in-freiburg-verletzt-100.html
Polizei gegen Fußballfans: Gewalt statt Sport im Fokus https://www.zdf.de/nachrichten/sport/fussball-bundesliga-gewalt-fans-polizei-100.html
Gewalt unter Fußballfans: Auf Kosten der Steuerzahler? https://www.br.de/nachrichten/bayern/gewalt-unter-fussballfans-auf-kosten-der-steuerzahler,U7P3efd
BESTIMMUNGEN ZUR DFB-SPIELORDNUNG UND ... https://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/279659-Heft_05_Durchfuehrungsbestimmungen_20230201.pdf
Gesamtschweizerisches Lagebild Sport (GSLS-Reporting) https://www.fedpol.admin.ch/fedpol/de/home/sicherheit/hooliganismus/zahlen/gsls.html
Sicherheit bei Großveranstaltungen durch Überwachung der ... https://thomasfeltes.de/images/0934-9200-2013-1-48.pdf
Hooligans & Ultras - Gewalt als Selbstbehauptung https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/jugendkriminalitaet/gewalt-auf-der-strasse/hooligans/
Bambule und Randale Gewalt im Fußball: Im Abseits? https://www.bpb.de/themen/sport/bundesliga/156633/bambule-und-randale/
Diplom.de - Gestörtes Verhältnis zwischen Fans und Polizei? https://m.diplom.de/document/226817
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