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Fankultur in Köln

15.03.2012 - 23:46 Uhr
Fankultur in Köln |#6621
06.02.2023 - 11:19 Uhr
Zitat von steklo2
Was mich an Eberls Verhalten extrem gestört hat:

Er hat über das gesamte Geschäft hergezogen, dass es nicht mehr sein Fußball ist usw. Und dann geht man nichtmal ein Jahr später nach Leipzig. Nach LEIPZIG! Um klarzustellen, dass das kein Tippfehler war, nochmal ausführlich: RED... BULL... LEIPZIG!

Das ist in etwa so, als würde der Betreiber meines Dorf-Kiosk seinen Laden schließen mit der Begründung "Ich weiß nicht, irgendwie ziehe ich den Kunden ja das Geld aus der Tasche", um dann ein Jahr später als Hedge-Fonds-Manager in London zu arbeiten ugly

Kann man natürlich machen, ist ein freies Land. Kann man aber als Fan halt such sch..ße und verlogen finden. Was nicht bedeutet, dass Beleidigungen und Kommentare unter der Gürtellinie okay sind. Er ist immerhin noch ein Mensch, und vielleicht war er auch wirklich ernsthaft krank und ist da anfällig.


Sehr gut zusammengefasst, trifft auch meine Meinung.
Wenn die Fans Plakate erstellt hätten zum Thema Heuchelei, dann hätte ich das vollkommen verstanden und meiner Meinung nach grundsätzlich berechtigt. Andererseits was interessiert uns der Typ? Ich finde es halt lächerlich so Aussagen zu treffen, wie er sie auch gegenüber Red Bull getroffen hat und dann dort hin zu gehen. Alles an Beleidigungen und persönlichen Beleidigungen sind halt bescheuert, unter aller Sau und schlicht dumm.

Trotz allem finde ich vieles an der Personalie Eberl kritikwürdig.

Aber sei es drum - mir zu viel Wirbel um einen einzigen Typen der mich im Fan-Dasein eigentlich überhaupt nicht kratzt. Dann soll man eben die typischen Kritikplakate gegenüber dem RedBull-Konstrukt anfertigen, das hat mehr Ausdruck als Verunglimpfung der anderen. Wir sind ja nicht auf Schalke wo Beleidigung zum guten Ton gehört grins

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"You miss 100% of the shots you don't take. -Wayne Gretzky" -Michael Scott

1. FC Köln. Aston Villa F.C.
Fankultur in Köln |#6622
06.02.2023 - 13:43 Uhr
Zitat von TheNorthern

Sehr gut zusammengefasst, trifft auch meine Meinung.
Wenn die Fans Plakate erstellt hätten zum Thema Heuchelei, dann hätte ich das vollkommen verstanden und meiner Meinung nach grundsätzlich berechtigt. Andererseits was interessiert uns der Typ? Ich finde es halt lächerlich so Aussagen zu treffen, wie er sie auch gegenüber Red Bull getroffen hat und dann dort hin zu gehen


Das meinte ich.

Wenn ich sage "Das ist alles nicht mehr mein Fußball" und dann nach Gladbach in Sandhausen oder bei Rot-Weiß-Essen anfange, hätte wohl keiner etwas gesagt.

Man muss halt nicht unbedingt ausgerechnet zu dem Projekt gehen, das als Werbeprojekt überhaupt nichts mehr mit Fußball zu tun hat. Die sagen doch selbst, dass sie kein Fußball spielen, sondern Rasenball oder sowas.

Aber du hast auch Recht:
Braucht uns nicht zu interessieren. Von mir aus kann er auch einen AfD-Tabaklobby-Robbenklopper-Abmahnanwalt-Kükenschredder-Club gründen, wenn das bei seinem Burnout hilft. Ist ein freies Land.
Fankultur in Köln |#6623
07.02.2023 - 07:38 Uhr
So ist das mit der Kommunikation, Sender und Empfänger.
Der Sender will das Heuchlerische herausstellen und verwendet dazu drastische Worte, der Empfänger (in dem Falle alle im Stadion) erkennt den Sinn und geben dem Sender größten Teils Recht.
Eberl ale ein Empfänger versucht die Deutungshoheit zu erlangen und interpretiert das auch als Defamierung von psychisch Kranken.
Lieber Herr Eberl, wenn sie krank gewesen wären, warum haben sie sich nicht krankschreiben lassen? Warum sind sie nach der Gesundung nicht bei ihren Arbeitgeber geblieben? Warum begeben sie sich nach der Gesundung wieder in das selbe Arbeitsumfeld welches sie krank gemacht hat? Sie sind nicht Opfer, sie sind Täter. Schlimmer noch, sie verkleiden sich als Opfer und verhöhnen diejenigen denen es echt dreckig geht.
Fankultur in Köln |#6624
07.02.2023 - 08:51 Uhr
Zitat von AlaskaSk
So ist das mit der Kommunikation, Sender und Empfänger.
Der Sender will das Heuchlerische herausstellen und verwendet dazu drastische Worte, der Empfänger (in dem Falle alle im Stadion) erkennt den Sinn und geben dem Sender größten Teils Recht.
Eberl ale ein Empfänger versucht die Deutungshoheit zu erlangen und interpretiert das auch als Defamierung von psychisch Kranken.
Lieber Herr Eberl, wenn sie krank gewesen wären, warum haben sie sich nicht krankschreiben lassen? Warum sind sie nach der Gesundung nicht bei ihren Arbeitgeber geblieben? Warum begeben sie sich nach der Gesundung wieder in das selbe Arbeitsumfeld welches sie krank gemacht hat? Sie sind nicht Opfer, sie sind Täter. Schlimmer noch, sie verkleiden sich als Opfer und verhöhnen diejenigen denen es echt dreckig geht.


Was mich wirklich grübeln lässt an der ganzen Sache ist eigentlich genau der Punkt "warum wieder zurück?".
Und gerade dorthin. Ich setze mal voraus, dass Eberl ein nicht ganz geistig umnachteter Mensch ist. Also zu einem der meist gehassten Vereine zu gehen, nachdem man auch noch gewisse Aussagen traf muss doch zwangsweise zum Gedankengang führen, dass man dafür ziemlich viel unsachliche Kritik und Beleidigungen einstecken wird. Da kann man mit rechnen. Nein muss man sogar. Denn man weiß wie die Fankurven in Deutschland sind. Soll es nicht rechtfertigen, dass beleidigt wird. Aber es ist nun mal so im deutschen Fußball.

Ich glaube auch, dass es sehr viele Menschen gibt, die recht schnell wieder auf die Beine kommen können. Aber ob das im gleichen Bereich bzw. im gleichen Job ist, der eigentlich noch einen stressigeren, druckvolleren Alltag mit sich bringt versteh ich absolut nicht. Andererseits soll jeder für sich wissen. Hat halt nur mehr als ein Geschmäckle.

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"You miss 100% of the shots you don't take. -Wayne Gretzky" -Michael Scott

1. FC Köln. Aston Villa F.C.
Fankultur in Köln |#6625
07.02.2023 - 10:20 Uhr
Quelle: www.tz.de
„ Kölner Chaoten schwurbeln…“ ….“ von Hass triefende und beleidigende Spruchbänder…“….“ Damit kann der 1. FCK aufatmen, dem wohl eine empfindliche Strafe ins Haus gestanden hätte“….“ entfesselt zur Schau gestellten Hass“….“ verqueren Gewaltfantasien in Reimform“…..“ Möglicherweise droht ein (Teil)Ausschluss des Publikums über mehrere Spiele hinweg“….“
Man kann festhalten: Journalismus darf alles.
Fankultur in Köln |#6626
07.02.2023 - 10:38 Uhr
Zitat von BerlinerBock
Quelle: www.tz.de
„ Kölner Chaoten schwurbeln…“ ….“ von Hass triefende und beleidigende Spruchbänder…“….“ Damit kann der 1. FCK aufatmen, dem wohl eine empfindliche Strafe ins Haus gestanden hätte“….“ entfesselt zur Schau gestellten Hass“….“ verqueren Gewaltfantasien in Reimform“…..“ Möglicherweise droht ein (Teil)Ausschluss des Publikums über mehrere Spiele hinweg“….“
Man kann festhalten: Journalismus darf alles.


Wusste gar nicht, dass die Fankollegen vom Betzenberg auch Plakate hochgehalten haben...

Verquere Gewaltfantasien in Reimform - das ist doch mal eine Zeile, die in jeder Redaktion zum Spruch der Woche gekürt wird. Aber gut, was will man heutzutage generell noch vom Journalismus erwarten?

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"You miss 100% of the shots you don't take. -Wayne Gretzky" -Michael Scott

1. FC Köln. Aston Villa F.C.
Fankultur in Köln |#6627
07.02.2023 - 11:34 Uhr
Zitat von Mr Ripley
Zitat von itzlinho

Wat ist eigentlich los mit euch? Depressionen sind keine Launen.


Ist doch gar nicht der Punkt. Seit der Typ bei Red Bull ist, trollt er rum (oder ihm wurde eine Gehirnwäsche verpasst). RBL als Traumverein und die große Liebe, die "dieser Verein" in Leipzig erzeuge - immer mit Spitzen gegen seinen Ex-Verein versehen. Oder die Aussage, dass der Fußball finanziell überdrehe (als Vertreter der fleischgewordenen Kommerzialisierungsmaschinerie des Fußballs formuliert). Ernsthaft, Max?


Meiner Meinung nach wird mit der Anspielung auf eine ernstzunehmende Krankheit von der wahren Botschaft abgelenkt, die du durchaus treffend beschreibst. Kritik direkt im persönlichen zu untermauern halte ich nicht für richtig und zielführend.
Dass Leipzig die fleischgewordene Kommerzialisierungsmaschinerie des Fußballs ist, streite ich gar nicht ab. das würde ich sogar als Spruchband hochhalten.

Zitat von tibu87
Erstmal sprichst du nen wichtigen Punkt an! Die Krankheit heißt Depression und nicht Burn Out. „Burn Out“ ist keine Behandlungsdiagnose im Katalog der psychischen Erkrankungen(ICD10,ICD11). Es wird meiner Beobachtung meist als Synonym für Depressionen verwendet die unter erhöhter beruflicher/privater oder sonstiger Psychosozialer Belastung entstanden sind. Weil Burn Out gesellschaftlich anerkannter ist als eine Depression zu haben, welche immer noch stigmatisiert wird.

Das man an einer wie er auch immer gelagerten psychischen Erkrankung leidet ist, meiner Meinung nach kein Grund den oder die Betroffene wie ein rohes Ei zu behandeln. Ganz im Gegenteil damit würdigt man die Betroffenen wiederum herab, weil man ihnen eine reduzierte Zurechnungsfähigkeit unterstellt.Max Eberl ist ein erwachsener Mann und daher voll verantwortlich für seine Handlungen. Die Umstände seines Abgang bei Gladbach und seine Wechsel zu RaBa so wie seine stark unterschiedlichen Äußerungen zu RaBa vor und nach seinem Wechsel sind zweifelhaft und hierfür muss er sich auch öffentlich kritisieren lassen.

Das hierfür auf eine mögliche psychische Erkrankung angespielt wird kann man sicherlich kritisieren oder nicht gut finden, aber wie gesagt finde ich das besagt Plakat noch im Rahmen von Parodie und Satire weil „Alzheimer“ eine Erkrankung ist die er sicher nicht hat und einfach eine Überspitzung, dass er sich scheinbar nicht an seine eigenen Aussagen und Werte erinnert das ist ok. Die im Bezugstellung zum BurnOut kann man sicherlich kritisieren und nicht gut finden. Ich finde es in diesem satirischen Zusammenhang hier noch im Rahmen.

mag sein, dass ich mich da nicht gut genug mit auskenne, danke für deine Erläuterungen. Ansonsten bleibe ich bei meinem ersten Part. Was hier mMn außer Acht gelassen wird, ist eine mögliche wirkliche Erkrankungen und deren möglichen Begleiterscheinungen. Die Reaktion von Eberl lässt mich in erster Linie daran glauben, dass ihn das belastet. Ob er es vorspielt, möchte ich nicht beurteilen. Ebenso habe ich keinen Blick in seine Krankenakte geworfen und überhaupt steht es mir nicht zu, eine Ferndiagnose zu stellen, geschweige denn etwas anzuzweifeln.


Zitat von Phycologne
Völlig richtig, aber wenn er aktuell wieder jedes Mikro nutzt und gefühlt in jeder Woche 2 Interviews gibt, muss man davon ausgehen, dass er nahezu gesund ist. Jeder vernünftige Therapeut würde dir davon abraten, zurück in dieses Geschäft zu gehen oder zumindest massiv Interviews zu geben…
Das er jetzt wieder Kritik bekommt gehört zum Geschäft und ist seit Rangnick nichts Neues.
Damit muss er leben, ansonsten hätte er sich nicht für diesen Bereich - und schon gar nicht für RB - entscheiden dürfen


Wir wissen nicht, ob er noch Betreuung ist und begleitet wird und was sein Therapeut ihm rät.
Nur weil es seit Rangnick nichts neues ist, wird es dadurch nicht besser.
Richtig ist, wenn er wieder in den Bereich zurückgeht oder zu früh wieder einsteigt, dann hat er sich bewusst dazu entschieden und so muss er damit leben, dass die Wege zu den Medien wieder kurz sind. Das gibt uns noch lange nicht das Recht, auf ihn draufzuhauen. Sorry, wenn du nach ner Erkältung zu früh wieder arbeiten gehst und die Gefahr besteht, dass du diese Erklältung verschleppst, habe ich nicht das Recht, dich extra anzuhusten.

Mit der Meinung stehe ich wohl alleine da, aber Kritik kann mehr als nur persönliche Angriffe.

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Es sei vermerkt, wenn die Sterne sagen, ich bin schöner als gestern

Fankultur in Köln |#6628
07.02.2023 - 11:57 Uhr
Zitat von itzlinho
Zitat von Mr Ripley

Zitat von itzlinho

Wat ist eigentlich los mit euch? Depressionen sind keine Launen.


Ist doch gar nicht der Punkt. Seit der Typ bei Red Bull ist, trollt er rum (oder ihm wurde eine Gehirnwäsche verpasst). RBL als Traumverein und die große Liebe, die "dieser Verein" in Leipzig erzeuge - immer mit Spitzen gegen seinen Ex-Verein versehen. Oder die Aussage, dass der Fußball finanziell überdrehe (als Vertreter der fleischgewordenen Kommerzialisierungsmaschinerie des Fußballs formuliert). Ernsthaft, Max?


Meiner Meinung nach wird mit der Anspielung auf eine ernstzunehmende Krankheit von der wahren Botschaft abgelenkt, die du durchaus treffend beschreibst. Kritik direkt im persönlichen zu untermauern halte ich nicht für richtig und zielführend.
Dass Leipzig die fleischgewordene Kommerzialisierungsmaschinerie des Fußballs ist, streite ich gar nicht ab. das würde ich sogar als Spruchband hochhalten.



Da hast Du natürlich absolut Recht, ist aber leider (meist) das Stilmittel der Kurven. Es muss laut, ausfallend und schrill sein, weil man sonst Angst hat, nicht gelesen zu werden. Finde ich auch weder charmant noch intelligent.

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Auf jede schwierige Frage gibt es eine einfache Antwort, die meistens falsch ist.

Lookman = good man
Fankultur in Köln |#6629
07.02.2023 - 15:15 Uhr
Zitat von itzlinho
Zitat von Mr Ripley

Zitat von itzlinho

Wat ist eigentlich los mit euch? Depressionen sind keine Launen.


Ist doch gar nicht der Punkt. Seit der Typ bei Red Bull ist, trollt er rum (oder ihm wurde eine Gehirnwäsche verpasst). RBL als Traumverein und die große Liebe, die "dieser Verein" in Leipzig erzeuge - immer mit Spitzen gegen seinen Ex-Verein versehen. Oder die Aussage, dass der Fußball finanziell überdrehe (als Vertreter der fleischgewordenen Kommerzialisierungsmaschinerie des Fußballs formuliert). Ernsthaft, Max?


Meiner Meinung nach wird mit der Anspielung auf eine ernstzunehmende Krankheit von der wahren Botschaft abgelenkt, die du durchaus treffend beschreibst. Kritik direkt im persönlichen zu untermauern halte ich nicht für richtig und zielführend.
Dass Leipzig die fleischgewordene Kommerzialisierungsmaschinerie des Fußballs ist, streite ich gar nicht ab. das würde ich sogar als Spruchband hochhalten.

Zitat von tibu87

Erstmal sprichst du nen wichtigen Punkt an! Die Krankheit heißt Depression und nicht Burn Out. „Burn Out“ ist keine Behandlungsdiagnose im Katalog der psychischen Erkrankungen(ICD10,ICD11). Es wird meiner Beobachtung meist als Synonym für Depressionen verwendet die unter erhöhter beruflicher/privater oder sonstiger Psychosozialer Belastung entstanden sind. Weil Burn Out gesellschaftlich anerkannter ist als eine Depression zu haben, welche immer noch stigmatisiert wird.

Das man an einer wie er auch immer gelagerten psychischen Erkrankung leidet ist, meiner Meinung nach kein Grund den oder die Betroffene wie ein rohes Ei zu behandeln. Ganz im Gegenteil damit würdigt man die Betroffenen wiederum herab, weil man ihnen eine reduzierte Zurechnungsfähigkeit unterstellt.Max Eberl ist ein erwachsener Mann und daher voll verantwortlich für seine Handlungen. Die Umstände seines Abgang bei Gladbach und seine Wechsel zu RaBa so wie seine stark unterschiedlichen Äußerungen zu RaBa vor und nach seinem Wechsel sind zweifelhaft und hierfür muss er sich auch öffentlich kritisieren lassen.

Das hierfür auf eine mögliche psychische Erkrankung angespielt wird kann man sicherlich kritisieren oder nicht gut finden, aber wie gesagt finde ich das besagt Plakat noch im Rahmen von Parodie und Satire weil „Alzheimer“ eine Erkrankung ist die er sicher nicht hat und einfach eine Überspitzung, dass er sich scheinbar nicht an seine eigenen Aussagen und Werte erinnert das ist ok. Die im Bezugstellung zum BurnOut kann man sicherlich kritisieren und nicht gut finden. Ich finde es in diesem satirischen Zusammenhang hier noch im Rahmen.

mag sein, dass ich mich da nicht gut genug mit auskenne, danke für deine Erläuterungen. Ansonsten bleibe ich bei meinem ersten Part. Was hier mMn außer Acht gelassen wird, ist eine mögliche wirkliche Erkrankungen und deren möglichen Begleiterscheinungen. Die Reaktion von Eberl lässt mich in erster Linie daran glauben, dass ihn das belastet. Ob er es vorspielt, möchte ich nicht beurteilen. Ebenso habe ich keinen Blick in seine Krankenakte geworfen und überhaupt steht es mir nicht zu, eine Ferndiagnose zu stellen, geschweige denn etwas anzuzweifeln.



Ich kenne mich mit dem Thema psychische Erkrankungen recht gut aus und aus meiner Sicht war das Spruchband etwas derbe bis Geschmackslos, aber von der freien Meinungsäußerung gedeckt.

Das ist für mich eine ganz andere Sachen als wenn man irgendwelche Menschen im Zielfernrohr darstellt.

Daher stört mich hier eher der mediale Sturm der Entrüstung der etwas tabuisiert was meiner Meinung nach zum demokratischen Diskurs dazu gehört, nämlich das eine Person des öffentlichen Lebens wie Max Eberl der in Interviews mit diversen Medien über seine persönliche Situation und seine Sichtweise auf RaBa damals und RaBa und Mönchengladbach heute auch damit leben muss, dass er mit den Inhalten konfrontiert wird. Nur weil er mutmaßlich einer stigmatisierten Gruppe( psychisch Kranker) angehört heißt es nicht das man ihn jetzt überhaupt nicht mehr kritisieren darf.

Ich bin jetzt kein Anwalt aber für mich stellen diese satirischen Äußerungen jetzt keine Straftat oder so dar. Das ist derbe und je nach Betrachtung auch Geschmackslos, aber jetzt kein Grund so ein Drama daraus zu machen, weil es wie @Mr Ripley sagt Stilmittel der Kurve ist. Wenn Eberl da anderer Auffassung ist kann er ja Anzeigen und dann können das die Gerichte klären.

Ich sehe das da Clicks und Artikel mit den asozialen Verhalten mancher Effzeh Fans generiert werden sollen was scheinbar aktuell gut zieht.
Fankultur in Köln |#6630
07.02.2023 - 15:56 Uhr
Vielleicht hilft bei der Bewertung der Spruchbänder in der Südkurve folgende chronologische Darstellung weiter: Monatelange Ungereimtheiten: Die Chronologie des Wechsel-Hickhacks um Max Eberl auf n-tv.

Noch ergänzend möchte ich hinzufügen, dass Max Erberls seinen neuen Job als Vorstand Sport Leipzig am 15.12.2022 antrat. Bekanntgegeben wurde das bereits am 19.9.2022, d.h. 7 Monate und 3 Wochen nach seiner Amtsniederlegung in Gladbach am 28.1.2022.

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