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Ex-Trainer Markus von Ahlen

18.04.2011 - 18:09 Uhr
Ex-Trainer Markus von Ahlen |#141
11.09.2011 - 19:23 Uhr
Was man MvA ganz klar ankreiden muss ist, dass er so an seinem System festhält. Er muss doch einfach einsehen, dass wir nicht keinen Spieler besitzen, der in das Kontersystem 4-2-3-1 passt. Hierfür braucht man Spieler die technisch begabt, ballsicher und kaltschnäuzig vor dem Tor sind, diese Attribute hat mE keiner, so hart wie es klingt. Das absurde N diesem System ist, dass wir mit dem TW 7 Defensive auf dem Platz haben, der Gegner aber trotzdem immer gefährlich wird und es so aussieht, als hätten sie immer Überzahl. Dazu kommt noch, dass wir 4 Offensive haben, aber dies umsetzen als wäre da nur einer. Man muss ja auch sagen, so hart wie es klingt, in den letzten Jahren hat kein Trainer es geschafft dauerhaft das vorhandene Spielermaterial in das passene System zu intrigieren. Der letzte der dies Dauerhaft geschafft hat war Benno Möhlmann, der ja mit 4,5 Jahren Amtszeit der Rekordhalter bei uns ist zumindest in den letzten 10-15 Jahren

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Schwarz-Weiss-Blau ein Leben lang
Ex-Trainer Markus von Ahlen |#142
12.09.2011 - 08:53 Uhr
Ich bin wahrlich kein Freund von vielen Trainerwechseln und war auch noch vor der Länderspielpause gegen einen Trainerwechsel. Ich hatte die Hoffnung, dass er, jetzt wo es etwas ruhiger im Verein geworden ist und er zwei Wochen Zeit hatte, Verbesserungen zu erwirken, die Situation mit einem Sieg gegen Erfurt noch umbiegen kann. Aber ohne das Spiel gesehen zu haben, scheint das Spiel am Samstag überhaupt keine Besserung gebracht zu haben. Sicher, man hat hinten keine Chance zugelassen. Allerdings muss Erfurt ja auch ziemlich unterirdisch gespielt haben. Emmerling war ja auch ziemlich angefressen. Und offensiv hat Arminia anscheinend so gut wie gar nicht stattgefunden zu haben. Zwei Torchancen in einem Heimspiel gegen einen schwachen und auswärts bisher ohne Torerfolg agierenden Gegner bei einem Eckenverhältnis von 0:7 ist schon ein Armutszeugnis. Ich erwarte keinen Zauberfußball, aber Zauderfußball ohne Mumm, ohne Mut zum Risiko ist mir eindeutig zu wenig.

Ich glaube auch immer noch, dass die Mannschaft an sich die Qualität für einen Mittelfeldplatz hat. Man hat genug Spieler im Kader, die schon eine gute Rolle in eine der drei obersten Ligen gespielt haben. Man hat in der Vorbereitung durchaus ansprechende Leistungen gezeigt. Auch die ersten 60 Minuten gegen Stuttgart haben gezeigt, dass sie es an sich besser können. Leider hat von Ahlen der Mannschaft bisher aber keine Struktur vermitteln können. Leider bleibt er stur bei seinem System. Man hat mit Agyemang und Klos zwei Stürmer, die in der letzten Saison in der 3. bzw. 4. Liga ganz gut getroffen haben. Da könnte man es auch mal versuchen, erst recht, wenn es im Spiel nicht läuft, beide mal vorne reinzuschmeißen.

So kommen bei mir immer größere Zweifel am Trainer von Ahlen. Allerdings hat die Vergangenheit gezeigt, dass die ganzen Trainerwechsel wenig bewirkt haben. Wenn man also sich zu einem Trainerwechsel entschließen sollte, was ich derzeit sehr gut verstehen könnte, sollte man mit Bedacht einen neuen Trainer auswählen.

Nebenbei bemerkt, hat sich (Noch)-Präsident HaJo Faber alias Horst Stapen gestern doch relativ klar für einen Trainerwechsel ausgesprochen, auch wenn er jetzt praktisch keine Entscheidungsgewalt mehr inne hat.
Ex-Trainer Markus von Ahlen |#143
12.09.2011 - 11:30 Uhr
Nachdem ich meine Eindrücke vom samstäglichen Gewürge anderthalb Tage habe sacken lassen, hier nun mein Senf dazu:

Wenn ich nach 8 Spieltagen ohne Sieg und ohne ansatzweise überzeugende Leistung auf einem Abstiegsplatz stehe und es nach 2 Wochen Ruhe und vollmundigen Ankündigungen nicht schaffe, gegen die wahrscheinlich schlechteste Mannschaft, die seit Jahren auf der Alm zu Gast war, auch nur eine einzige herausgespielte Offensivaktion geschweige denn eine Torchance zu haben, dann habe ich keine Argumente für meine Arbeit.

Ich habe von Anfang an gesagt, dass man Trainer und Mannschaft 8-10 Spieltage Zeit geben sollte sich zu finden, um dann eine erste Bilanz zu ziehen. Leider verfestigt sich der Eindruck, dass entweder der Trainer es nicht kann oder die Spieler verwöhnte Weicheier sind oder vielleicht beides zusammen oder etwas ganz anderes. Was bei uns zur Zeit zutrifft, ist mir nicht ganz klar, gleichwohl ist das ERGEBNIS, und ausschließlich darum geht es, ERSCHÜTTERND.

Ich habe selbst Personal- und Etat-Verantwortung und mir ist bewusst, wie schwierig es sein kann, Situationen und Mitarbeiter angemessen zu beurteilen. Bei uns sehe ich heute nicht ansatzweise eine Entwicklung, die zu Hoffnungen berechtigen würde. Es ist im Gegenteil alles uninspiriert, führungslos, verkrampft, von persönlichen wie kollektiven Fehlleistungen geprägt und damit letzten Endes uneffektiv.
Mein Eindruck, oder besser gesagt mein Bauchgefühl ist, dass der Knoten nicht platzen wird, sondern ganz im Gegenteil mit zunehmendem Misserfolg das Gewürge von Mal zu Mal schlimmer werden wird.

Zweierlei möchte ich hinzufügen: Erstens bin ich froh, hier keine Entscheidungen treffen zu müssen. Zeitens versuche ich in meinem Beruf, mich bei meinen Beurteilungen von Mitarbeitern von persönlichen Neigungen so frei wie möglich zu machen, um so so gerecht wie es eben geht zu sein. Im Falle Arminia dürfen solche "Feinheiten" jedoch keine Rolle spielen. Hier geht es nur noch darum, ob man die Beatmungs-Maschinen abstellen muss oder nicht. Gerechtigkeit ist was Tolles, hier aber gänzlich fehl am Platze.

Klar scheint mir, um zum Sportlichen zurück zu kommen, dass man mit dieser Art, Fußball zu spielen...

... ein Alibi für Spieler bietet, sich hinter anderen Spielern zu verstecken und Verantwortung abzugeben.
... eigentlich keine Offensivkräfte braucht, da sie eh nicht richtig eingesetzt werden.
... trotz des Gewinns einiger Punkte in eine rasante Abwärtsspirale geraten wird.
... die letzten treuen Zuschauer verlieren wird. Einen Schnitt von 3.500 - 4.500 halte ich für realistisch.

Wie einige hier wissen, bewege ich mich ja berufsbedingt häufig im Umfeld der heimischen Wirtschaft. Hier herrscht in großen Teilen eine derart angespannte Einstellung zum heimischen Fußballverein wie man sie sonst eigentlich nur aus persönlichen Beziehungen mit ihren Verletzungen und aufgestauten Emotionen kennt.
Anlass für diese überwiegend krass ablehnende Haltung ist weniger der sportliche (Miss-)Erfolg, sondern die über Jahre gelernte Tatsache, von einer dilettantisch agierenden Vereinsführung vorgeführt zu werden.

Ich habe Letzteres deshalb geschrieben, weil es sein könnte, dass man mit der Art, wie wir derzeit Fußball spielen, die sich im Umfeld abzeichnenden Silberstreifen und ersten echten Verbesserungen seit dem letzten Jahrtausend möglicherweise so konterkariert, dass sie nicht mehr greifen können.
Im schlimmsten Fall ist man nämlich tot, bevor das neue Leben begonnen hat.
Ex-Trainer Markus von Ahlen |#144
12.09.2011 - 11:54 Uhr
Zitat von blaumann:
Nachdem ich meine Eindrücke vom samstäglichen Gewürge anderthalb Tage habe sacken lassen, hier nun mein Senf dazu:

Wenn ich nach 8 Spieltagen ohne Sieg und ohne ansatzweise überzeugende Leistung auf einem Abstiegsplatz stehe und es nach 2 Wochen Ruhe und vollmundigen Ankündigungen nicht schaffe, gegen die wahrscheinlich schlechteste Mannschaft, die seit Jahren auf der Alm zu Gast war, auch nur eine einzige herausgespielte Offensivaktion geschweige denn eine Torchance zu haben, dann habe ich keine Argumente für meine Arbeit.

Ich habe von Anfang an gesagt, dass man Trainer und Mannschaft 8-10 Spieltage Zeit geben sollte sich zu finden, um dann eine erste Bilanz zu ziehen. Leider verfestigt sich der Eindruck, dass entweder der Trainer es nicht kann oder die Spieler verwöhnte Weicheier sind oder vielleicht beides zusammen oder etwas ganz anderes. Was bei uns zur Zeit zutrifft, ist mir nicht ganz klar, gleichwohl ist das ERGEBNIS, und ausschließlich darum geht es, ERSCHÜTTERND.

Ich habe selbst Personal- und Etat-Verantwortung und mir ist bewusst, wie schwierig es sein kann, Situationen und Mitarbeiter angemessen zu beurteilen. Bei uns sehe ich heute nicht ansatzweise eine Entwicklung, die zu Hoffnungen berechtigen würde. Es ist im Gegenteil alles uninspiriert, führungslos, verkrampft, von persönlichen wie kollektiven Fehlleistungen geprägt und damit letzten Endes uneffektiv.
Mein Eindruck, oder besser gesagt mein Bauchgefühl ist, dass der Knoten nicht platzen wird, sondern ganz im Gegenteil mit zunehmendem Misserfolg das Gewürge von Mal zu Mal schlimmer werden wird.

Zweierlei möchte ich hinzufügen: Erstens bin ich froh, hier keine Entscheidungen treffen zu müssen. Zeitens versuche ich in meinem Beruf, mich bei meinen Beurteilungen von Mitarbeitern von persönlichen Neigungen so frei wie möglich zu machen, um so so gerecht wie es eben geht zu sein. Im Falle Arminia dürfen solche "Feinheiten" jedoch keine Rolle spielen. Hier geht es nur noch darum, ob man die Beatmungs-Maschinen abstellen muss oder nicht. Gerechtigkeit ist was Tolles, hier aber gänzlich fehl am Platze.

Klar scheint mir, um zum Sportlichen zurück zu kommen, dass man mit dieser Art, Fußball zu spielen...

... ein Alibi für Spieler bietet, sich hinter anderen Spielern zu verstecken und Verantwortung abzugeben.
... eigentlich keine Offensivkräfte braucht, da sie eh nicht richtig eingesetzt werden.
... trotz des Gewinns einiger Punkte in eine rasante Abwärtsspirale geraten wird.
... die letzten treuen Zuschauer verlieren wird. Einen Schnitt von 3.500 - 4.500 halte ich für realistisch.

Wie einige hier wissen, bewege ich mich ja berufsbedingt häufig im Umfeld der heimischen Wirtschaft. Hier herrscht in großen Teilen eine derart angespannte Einstellung zum heimischen Fußballverein wie man sie sonst eigentlich nur aus persönlichen Beziehungen mit ihren Verletzungen und aufgestauten Emotionen kennt.
Anlass für diese überwiegend krass ablehnende Haltung ist weniger der sportliche (Miss-)Erfolg, sondern die über Jahre gelernte Tatsache, von einer dilettantisch agierenden Vereinsführung vorgeführt zu werden.

Ich habe Letzteres deshalb geschrieben, weil es sein könnte, dass man mit der Art, wie wir derzeit Fußball spielen, die sich im Umfeld abzeichnenden Silberstreifen und ersten echten Verbesserungen seit dem letzten Jahrtausend möglicherweise so konterkariert, dass sie nicht mehr greifen können.
Im schlimmsten Fall ist man nämlich tot, bevor das neue Leben begonnen hat.


Man darf bei all der Kritik, welche in Ansätzen sicher ihre Berechtigung hat, mal kurz inne halten und sich fragen ob die Kritik auch so hart ausgefallen wäre wenn der Pfosten- und Lattentreffer reingegangen wäre und das Spiel 2:0 ausgeht ???
Ex-Trainer Markus von Ahlen |#145
12.09.2011 - 12:12 Uhr
Zitat von vinjard:


Man darf bei all der Kritik, welche in Ansätzen sicher ihre Berechtigung hat, mal kurz inne halten und sich fragen ob die Kritik auch so hart ausgefallen wäre wenn der Pfosten- und Lattentreffer reingegangen wäre und das Spiel 2:0 ausgeht ???


Meine Kritik wäre EXAKT genauso ausgefallen! Lediglich mit dem Zusatz "wenigstens dennoch 3 Punkte..." Es ist nur noch eine STRAFE, sich das Gewürge von Arminia anzuschauen!
Ex-Trainer Markus von Ahlen |#146
12.09.2011 - 12:16 Uhr
Zitat von vinjard:
Zitat von blaumann:
Nachdem ich meine Eindrücke vom samstäglichen Gewürge anderthalb Tage habe sacken lassen, hier nun mein Senf dazu:

Wenn ich nach 8 Spieltagen ohne Sieg und ohne ansatzweise überzeugende Leistung auf einem Abstiegsplatz stehe und es nach 2 Wochen Ruhe und vollmundigen Ankündigungen nicht schaffe, gegen die wahrscheinlich schlechteste Mannschaft, die seit Jahren auf der Alm zu Gast war, auch nur eine einzige herausgespielte Offensivaktion geschweige denn eine Torchance zu haben, dann habe ich keine Argumente für meine Arbeit.

Ich habe von Anfang an gesagt, dass man Trainer und Mannschaft 8-10 Spieltage Zeit geben sollte sich zu finden, um dann eine erste Bilanz zu ziehen. Leider verfestigt sich der Eindruck, dass entweder der Trainer es nicht kann oder die Spieler verwöhnte Weicheier sind oder vielleicht beides zusammen oder etwas ganz anderes. Was bei uns zur Zeit zutrifft, ist mir nicht ganz klar, gleichwohl ist das ERGEBNIS, und ausschließlich darum geht es, ERSCHÜTTERND.

Ich habe selbst Personal- und Etat-Verantwortung und mir ist bewusst, wie schwierig es sein kann, Situationen und Mitarbeiter angemessen zu beurteilen. Bei uns sehe ich heute nicht ansatzweise eine Entwicklung, die zu Hoffnungen berechtigen würde. Es ist im Gegenteil alles uninspiriert, führungslos, verkrampft, von persönlichen wie kollektiven Fehlleistungen geprägt und damit letzten Endes uneffektiv.
Mein Eindruck, oder besser gesagt mein Bauchgefühl ist, dass der Knoten nicht platzen wird, sondern ganz im Gegenteil mit zunehmendem Misserfolg das Gewürge von Mal zu Mal schlimmer werden wird.

Zweierlei möchte ich hinzufügen: Erstens bin ich froh, hier keine Entscheidungen treffen zu müssen. Zeitens versuche ich in meinem Beruf, mich bei meinen Beurteilungen von Mitarbeitern von persönlichen Neigungen so frei wie möglich zu machen, um so so gerecht wie es eben geht zu sein. Im Falle Arminia dürfen solche "Feinheiten" jedoch keine Rolle spielen. Hier geht es nur noch darum, ob man die Beatmungs-Maschinen abstellen muss oder nicht. Gerechtigkeit ist was Tolles, hier aber gänzlich fehl am Platze.

Klar scheint mir, um zum Sportlichen zurück zu kommen, dass man mit dieser Art, Fußball zu spielen...

... ein Alibi für Spieler bietet, sich hinter anderen Spielern zu verstecken und Verantwortung abzugeben.
... eigentlich keine Offensivkräfte braucht, da sie eh nicht richtig eingesetzt werden.
... trotz des Gewinns einiger Punkte in eine rasante Abwärtsspirale geraten wird.
... die letzten treuen Zuschauer verlieren wird. Einen Schnitt von 3.500 - 4.500 halte ich für realistisch.

Wie einige hier wissen, bewege ich mich ja berufsbedingt häufig im Umfeld der heimischen Wirtschaft. Hier herrscht in großen Teilen eine derart angespannte Einstellung zum heimischen Fußballverein wie man sie sonst eigentlich nur aus persönlichen Beziehungen mit ihren Verletzungen und aufgestauten Emotionen kennt.
Anlass für diese überwiegend krass ablehnende Haltung ist weniger der sportliche (Miss-)Erfolg, sondern die über Jahre gelernte Tatsache, von einer dilettantisch agierenden Vereinsführung vorgeführt zu werden.

Ich habe Letzteres deshalb geschrieben, weil es sein könnte, dass man mit der Art, wie wir derzeit Fußball spielen, die sich im Umfeld abzeichnenden Silberstreifen und ersten echten Verbesserungen seit dem letzten Jahrtausend möglicherweise so konterkariert, dass sie nicht mehr greifen können.
Im schlimmsten Fall ist man nämlich tot, bevor das neue Leben begonnen hat.


Man darf bei all der Kritik, welche in Ansätzen sicher ihre Berechtigung hat, mal kurz inne halten und sich fragen ob die Kritik auch so hart ausgefallen wäre wenn der Pfosten- und Lattentreffer reingegangen wäre und das Spiel 2:0 ausgeht ???


Natürlich fällt eine Kritik anders aus, wenn der Pfosten- und Lattentreffer reingegangen wäre. Aber das ist nur Augenwischerei. Wenn eine Heimmannschaft in einem Heimspiel gegen die bisher schlechteste Auswärtsmannschaft nur zwei Torchancen erspielt, die an sich auch eher mehr oder weniger Zufallsprodukte darstellten, dann braucht man nicht mit dem Argument zu kommen, dass eine Betrachtung des Spiels anders ausgefallen wäre, wenn eine der beiden Chancen reingegangen wäre. Wenn man die Spielweise einer Mannschaft nicht mit härterer Kritik überziehen darf, weil ja vielleicht die Welt anders ausgesehen hätte, wenn der Ball ein paar Zentimeter mehr rechts bzw. mehr unten eingeschlagen wäre, dann verbietet sich jede Kritik eines Fußballspiels.

Fakt ist nun mal, dass Arminia gerade mal zwei Torchancen in diesem Spiel hatte. Dass man bei gerade mal zwei Torchancen nicht unbedingt ein Tor erwarten darf, sollte klar sein. Es ist zudem bezeichnend für das Offensivspiel Arminias, wenn man sich in 90 Minuten nicht eine Ecke herausspielt.
Ex-Trainer Markus von Ahlen |#147
12.09.2011 - 13:00 Uhr
Zitat von georgie43:
Zitat von vinjard:


Man darf bei all der Kritik, welche in Ansätzen sicher ihre Berechtigung hat, mal kurz inne halten und sich fragen ob die Kritik auch so hart ausgefallen wäre wenn der Pfosten- und Lattentreffer reingegangen wäre und das Spiel 2:0 ausgeht ???


Meine Kritik wäre EXAKT genauso ausgefallen! Lediglich mit dem Zusatz "wenigstens dennoch 3 Punkte..." Es ist nur noch eine STRAFE, sich das Gewürge von Arminia anzuschauen!


Ich finde das Wort 'Körperverletzung' besser angebracht.

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Arminia Bielefeld - der Fußballclub für Fortgeschrittene

---------------------- Ortega ---------------------
Brunner -- Pieper -- v.d. Hoorn -- ???
---------------- Prietl ---- Hartel ---------------
- Doan ------------------------------------- ??? -
----------------- Klos --- Cordova ------------
Ex-Trainer Markus von Ahlen |#148
12.09.2011 - 13:09 Uhr
Ich habe diesen Samstag das Stadion erstmals in dieser Saison wirklich wütend und gleichzeitig total deprimiert verlassen. Da war nichts, was zu Hoffnungen auf eine bessere Zukunft Anlass geben könnte. Ganz im Gegenteil, hier (und nicht in Darmstadt) war der bisherige Tiefpunkt der Saison erreicht. So gut wie gar kein Spiel ohne Ball, ballführende Spieler, die aus lauter Verzweiflung den Ball dann nur planlos nach vorne keulten, nicht eine Spur von konstruktivem Spielaufbau!

Und was das Schlimmste ist: Wie die anschließenden Äußerungen einiger Spieler (v.a. Hornig) zeigen, ist das Team inzwischen auch mental am Tiefpunkt angekommen und sieht es selbst schon als Erfolg an, gegen die schwächste Auswärtstruppe hinten so gut gestanden und kein Gegentor kassiert zu haben. Dazu völliges Unverständnis über den Unmut bei den Fans! Das kann es nicht sein! Wenn es der Trainer nicht schafft, hier den Schalter im Kopf seiner Spieler umzulegen, dann muss er entweder gehen (und das ganz abgesehen von taktischen und spielerischen Defiziten), oder er muss sich kompetente Hilfe von außen holen. Denn diese Spieler können alle mehr, als sie derzeit zeigen. Wenn hier aber nicht bald etwas geschieht, dann wird es bald so ähnlich ausgehen wie letzte Saison und das Band zwischen Team und Fans zerschnitten sein. "Außer .... (ja wer denn eigentlich?) könnt Ihr alle gehen!"

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Herzblut ist blau!

"Wer die Vergangenheit nicht studiert, wird ihre Irrtümer wiederholen. Wer sie studiert, wird andere Möglichkeiten zu irren finden." (Helmut Schmidt)

"Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen." (Helmut Schmidt)
Ex-Trainer Markus von Ahlen |#149
12.09.2011 - 13:22 Uhr
Zitat von foreverdsc:
Ich habe diesen Samstag das Stadion erstmals in dieser Saison wirklich wütend und gleichzeitig total deprimiert verlassen. Da war nichts, was zu Hoffnungen auf eine bessere Zukunft Anlass geben könnte. Ganz im Gegenteil, hier (und nicht in Darmstadt) war der bisherige Tiefpunkt der Saison erreicht. So gut wie gar kein Spiel ohne Ball, ballführende Spieler, die aus lauter Verzweiflung den Ball dann nur planlos nach vorne keulten, nicht eine Spur von konstruktivem Spielaufbau!

Und was das Schlimmste ist: Wie die anschließenden Äußerungen einiger Spieler (v.a. Hornig) zeigen, ist das Team inzwischen auch mental am Tiefpunkt angekommen und sieht es selbst schon als Erfolg an, gegen die schwächste Auswärtstruppe hinten so gut gestanden und kein Gegentor kassiert zu haben. Dazu völliges Unverständnis über den Unmut bei den Fans! Das kann es nicht sein! Wenn es der Trainer nicht schafft, hier den Schalter im Kopf seiner Spieler umzulegen, dann muss er entweder gehen (und das ganz abgesehen von taktischen und spielerischen Defiziten), oder er muss sich kompetente Hilfe von außen holen. Denn diese Spieler können alle mehr, als sie derzeit zeigen. Wenn hier aber nicht bald etwas geschieht, dann wird es bald so ähnlich ausgehen wie letzte Saison und das Band zwischen Team und Fans zerschnitten sein. "Außer .... (ja wer denn eigentlich?) könnt Ihr alle gehen!"


Du hast Recht mit Deiner Aussage! Auch die Spieler sind größtenteils zufrieden... Platins war der einzige, der deutliche kritische Worte gefunden hat! Aber der Trainer lebt es ja auch vor... So "rühmt" er die Abwehr für das gute Spiel. Ich überspitze es mal etwas und sage, meine Großeltern hätten es auch noch geschafft, gegen diese komische Erfurter Truppe den Kasten sauber zu halten. Von denen kam doch NULLKOMMANICHTS! Und wenn der Trainer schon zufrieden ist, können es die Spieler doch auch sein... Friede, Freude, Eierkuchen! Von A-Z sind alle traumatisiert. Ich nehme fast an, die glauben auch noch an das, was sie da so von sich geben... Und das ist gleichbedeutend damit, dass es so weiterghen wird... Denn EIGENTLICH haben wir doch bislang eine gute Saison gespielt. Wir halten mit Spitzenteams mit, verlieren nur unglücklich, haben nur Pech im Abschluss. EIGENTLICH ist also alles gut! Und was gut ist, muss man ja nicht ändern...
Ex-Trainer Markus von Ahlen |#150
12.09.2011 - 13:31 Uhr
Man muss allerdings fairerweise auch sagen, dass von Ahlen das Offensivspiel angeprangert hat, allerdings mit dem Zusatz, dass man nicht alles auf einmal verbessern könne. Auf jeden Fall hörten sich seine Aussagen schon anders an als die von Hornig.
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