Ex-Cheftrainer: Uli Forte
04.06.2022 - 18:23 Uhr
20.07.2022 - 14:13 Uhr
Es ist die einzig richtige Entscheidung. Exakt so wie die meisten hier, hat der DFB es auch wahrgenommen.
Zusätzlich wirft das kein gutes Licht auf den Schiedsrichter.
So klar und deutlich habe ich den DFB sich noch nie distanzieren gesehen.
Zusätzlich wirft das kein gutes Licht auf den Schiedsrichter.
So klar und deutlich habe ich den DFB sich noch nie distanzieren gesehen.
20.07.2022 - 14:21 Uhr
Zitat von DSC4EVER
https://www.arminia.de/neues/schlagzeilen/detail/verfahren-gegen-uli-forte-eingestellt
Dieser DFB ist sooo unglaublich lächerlich

https://www.arminia.de/neues/schlagzeilen/detail/verfahren-gegen-uli-forte-eingestellt
Dieser DFB ist sooo unglaublich lächerlich

Es ist gar nicht lächerlich, sondern eindeutig richtig. Der DFB Kontrollausschuss und der Schiedsrichter haben anhand der Fernsehaufnahmen die Situation neu bewertet und sind folgerichtig die Entscheidung getroffen, dass Strafgerichtsverfahren einzustellen.
Hier nur ein paar Zeilen aus der Aussage vom DFB-Kontrollgericht:
"Nach Auswertung der Fernsehbilder und Einholung einer ergänzenden Stellungnahme des Schiedsrichters gehen Kontrollausschuss und Sportgericht des DFB nicht von einer Spielverzögerungsabsicht des Bielefelder Trainers aus, zumal seine Mannschaft zu diesem Zeitpunkt 0:1 zurücklag und in der konkreten Spielsituation auch nicht der geringste Anlass für eine vorsätzliche Spielverzögerung erkennbar ist. Forte habe vielmehr den Ball zur schnellen Spielfortsetzung ins Spiel zurückbringen wollen und nicht wahrgenommen, dass ein Balljunge bereits einen Ersatzball zugeworfen habe.
Daher ergibt sich für Kontrollausschuss und Sportgericht eindeutig und zweifelsfrei, dass die Rote Karte objektiv unberechtigt war und auf einem offensichtlichen Irrtum des Schiedsrichters beruht, weshalb das Verfahren eingestellt und die Vorsperre aufgehoben wurde. "
Regeln hin oder her: Man kann sich immer hinter einer Regel verstecken und jede Regel mit allem auch verteidigen. Nur muß der Sinn einer Regel immer auch in der Bestrafung dahinter stehen. Deshalb handelte der DFB Kontrollausschuss vollkommen besonnen und richtig, weil hier keine bewußte Spielverzögerung vorlag.
20.07.2022 - 14:23 Uhr
Zitat von tw6253
Das ist zumindest mal etwas was mich positiv stimmt. Früher hat der DFB sich immer mit dem Hinweis einer Tatsachenentscheidung um die Beurteilung gedrückt.
Aber wenn der DFB diese Meinung hat, stelle ich mir die Frage, warum der VAR nicht eingegriffen hat? So eindeutig war die Entscheidung ja anscheinend nicht.
Zitat von Wilhelm2704
Ich finde es nicht lächerlich.
Denn so eine eindeutige Aussage in der Causa Forte hätte ich von ihm nie und nimmer in der klaren Art seiner Begründung erwartet.
Für den Spielleiter ist das natürlich die Höchststrafe.
Zitat von DSC4EVER
https://www.arminia.de/neues/schlagzeilen/detail/verfahren-gegen-uli-forte-eingestellt
Dieser DFB ist sooo unglaublich lächerlich

https://www.arminia.de/neues/schlagzeilen/detail/verfahren-gegen-uli-forte-eingestellt
Dieser DFB ist sooo unglaublich lächerlich

Ich finde es nicht lächerlich.
Denn so eine eindeutige Aussage in der Causa Forte hätte ich von ihm nie und nimmer in der klaren Art seiner Begründung erwartet.
Für den Spielleiter ist das natürlich die Höchststrafe.
Das ist zumindest mal etwas was mich positiv stimmt. Früher hat der DFB sich immer mit dem Hinweis einer Tatsachenentscheidung um die Beurteilung gedrückt.
Aber wenn der DFB diese Meinung hat, stelle ich mir die Frage, warum der VAR nicht eingegriffen hat? So eindeutig war die Entscheidung ja anscheinend nicht.
Ich habe seit der Szene eine andere Szene immer im Kopf - ich glaube die ging auch gegen uns - da wurde ein Spieler mit Rot vom Platz gestellt. Die Entscheidung war überhart und wohl auch nicht ganz richtig, aber damals hieß es das vom Platz stellen eines Spielers wäre keine spielentscheidende Situation.
Ich kann mich auch irren, aber so in dem Tenor hab ich es noch in Erinnerung.
Entscheidung ist richtig und gut, dass wir da nicht noch im Nachhinein verschaukelt werden.
20.07.2022 - 14:36 Uhr
Meiner Meinung nach sollte man der Entscheidung des DFB und dessen klaren Kommunikation Respekt zollen. Ich für meinen Teil tue das jedenfalls.
Wo Menschen wirken, passieren Fehler. Aber die wenigstens haben anschließend die Größe und gestehen diese derart klar ein.
Wo Menschen wirken, passieren Fehler. Aber die wenigstens haben anschließend die Größe und gestehen diese derart klar ein.
20.07.2022 - 15:35 Uhr
Einzig richtige Entscheidung.
Inwiefern aber der Schiri in der Form weitermachen darf, bleibt abzuwarten. Sah für mich nach übermotivierter Amtshandlung nach der Sommerpause aus.
Hier sollte der DFB nachjustieren, denn so unfair war das Spiel beileibe nicht.
Inwiefern aber der Schiri in der Form weitermachen darf, bleibt abzuwarten. Sah für mich nach übermotivierter Amtshandlung nach der Sommerpause aus.
Hier sollte der DFB nachjustieren, denn so unfair war das Spiel beileibe nicht.
20.07.2022 - 16:19 Uhr
Zitat von dscjo
Einzig richtige Entscheidung.
Inwiefern aber der Schiri in der Form weitermachen darf, bleibt abzuwarten. Sah für mich nach übermotivierter Amtshandlung nach der Sommerpause aus.
Hier sollte der DFB nachjustieren, denn so unfair war das Spiel beileibe nicht.
Einzig richtige Entscheidung.
Inwiefern aber der Schiri in der Form weitermachen darf, bleibt abzuwarten. Sah für mich nach übermotivierter Amtshandlung nach der Sommerpause aus.
Hier sollte der DFB nachjustieren, denn so unfair war das Spiel beileibe nicht.
Wenn ich die Historie des Spielleiters recht in Erinnerung habe zückt er gelbe Karten in der Regel schneller, als Robin Hood seine Pfeile gegen den Sheriff von Nottingham samt seiner Mannen jemals abfeuern konnte.
20.07.2022 - 17:05 Uhr
Zitat von Agratee
Ich finde es nicht sonderlich nett, wenn man erst was von Respekt faselt dann Unverständnis der regeln unterstellt.
Das Unverständnis liegt hier wohl eher auf der Seite der beteiligten im Doppelpass und anderen. Die Rote Karte gab es nicht wegen Spielverzögerung, sondern wegen genau definiertem unsportlichem verhalten.
https://www.youtube.com/watch?v=e4re7LuICso
Schau hier bitte mal rein bei 2:14 SVS will einwerfen und genau dann wird der Ball ins Feld geschlagen.
Das ist wirklich exakt das wofür es die Regel gibt. Es geht dabei nicht um Spielverzögerung, sondern um das Unterbinden des schnellen Weiterführens des Spielverlaufs von Außen. Wenn das geschieht ist nach Regel zwingend Rot zu geben wegen unsportlichem verhalten. Absicht spielt hier keine Rolle. Wie ich schon mehrfach betont habe muss wenn die Regel diskutiert werden nicht die Anwendung.
Nun ja jetzt ist die Regel wohl bekannt. Und Hoffentlich hat das Ball nicht rausrücken etc. endlich mal ein Ende. Jeder nicht Spieler der das macht bekommt sofort Rot, Fertig. Macht ein Spieler das, bekommt er Gelb. Hier wird tatsächlich unterschieden weil das überhand nahm. Angefangen von Balljungen über Betreuer, Ersatzspieler und Trainern. Das in dieser Situation keinerlei Gefahr bestand tut hier nix zur Sache.
Zitat von Johannesbach
Bei allem Respekt, aber wer in der 44.ten Minute von einer bewußten Spielverzögerung ausgeht, oder auch davon ausgeht, dass unser Torwart grade mal nicht die beste Position zum Abwehren eines plötzlichen langen Torschuß nach einem noch durchzuführenden Einwurf hat, der hat die Regel nicht verstanden.
Es ist einfach absurd, hier eine rote Karte zu ziehen. Und dies auch, dass hier eine Regelauslegung diese rote Karte vertretbar machen könnte. Ein erfahrener Schiedsrichter, der nicht auf eine Art Selbstdarstellung aus ist, hätte einfach darüber weggeguckt.
Selbst im Sport 1 Doppelpass für die 2. Liga heute mittag wurde diese Situation diskutiert und bewertet. Alle Beteiligten im Sender waren der gleichen Meinung. dass diese Regel in dieser Form keinen Sinn macht und diese Entscheidung mit der Roten Karte völlig daneben war, obwohl sie vom Regelwerk vertretbar war.
Daher haben mir die Auslegungen von Dir völliges Erstaunen ausgelöst. Wie gesagt, bin ich auch gegen Spielverzögerungen, aber in der 44. Minute halte ich es einfach für falsch.
Zitat von Agratee
Nun ja, ich finde auch man sollte eher die Regel diskutieren wie die Entscheidung.
Ich finde es gut, dass bei dieser Regel (nicht wie bei der Handregel) kein Interpretationsspielraum gibt, wie Absicht. Egal ob Absicht oder nicht, wenn der Gegner am weiter spielen von außen unterbunden wird, ob Absicht oder nicht, gibt es rot.
Das führt im ersten Moment für staunende Gesichter, aber mal ehrlich fast jedes Spiel gibt es super viele solche Aktionen im Spiel, wo der Ball nicht rausgerückt wird, oder weggespielt wird, etc. um zu verzögern und zu provozieren und das ist in der Tat unsportlich. Wenn das dann auch noch von außen passiert, finde ich rot durchaus für angemessen um diese Unsportlichkeiten ein für allemal zu unterbinden. Hinzu kommt, dass Rot für einen Ersatzspieler oder jemanden vom Trainer-Stuff das Spiel nicht entscheidet, aber dennoch sehr lehrreich ist. Ich hätte auch nix dagegen, wenn das auf dem Platz härter geahndet werden würde.
Ps die Regel ist gar nicht ganz so neu. Wie schon gesagt hat es letztes Jahr bei uns einen Ersatzspieler getroffen der beim warm machen nen Ball der ihm vor die Füße rollte zurück zu einem Feldspieler spielte.
Speziell zu der gestrigen Situation: Nur meine Wahrnehmung der Situation ohne Anspruch auf Richtigkeit. Bachmann rasselt mit Kapino an der Außenkante vom 16er zusammen. der Bal geistert unkontrolliert durch Bielefelds Sechzehner und wird unter Bedrängnis in Richtung Seiten aus geschlagen. Der Balljunge hat direkt nach dem Überqueren der Linie dem SVS Spieler den Ball zugeworfen für den Einwurf. Zu diesem Zeitpunkt war das Bielefelder Tor noch leer und drei SVS Spieler im Strafraum.
Ob jetzt des Gegners Trainer der das letzte aus sich rausholt um den Ball zurück ins Feld zu buxieren mit Absicht handelt wird natürlich nie geklärt werden. Ein Schelm, wer schlimmes denkt.
Ist aber genau die Situation, für die es diese Regel gibt. Wenn der Schiri gerade in dieser Situation nicht reagiert, dann kann man die Regel aber auf jeden fall wieder Einstampfen.
Viel Glück für den Rest der Saison.
Zitat von tw6253
Die Regel ist da, aber sie lässt Spielraum zur Interpretation. Ein guter Schiri hätte sich damit gar nicht beschäftigt, da eine Spielverzögerung nicht eingetreten ist. Wie oft sind gestern 2 Bälle auf das Feld geflogen - da hätte er eigentlich zu jedem Balljungen rennen müssen um ihn zu verwarnen.
Leider hat der Schiri gestern durch diese Entscheidung und die gelb-rote gegen Sidler bewiesen, dass er das Spiel nicht im Griff hatte und dadurch auch noch angestachelt hat. Ein typischer Wichtigtuer ala Robert Kempkes.
Zitat von Toastar1860
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regel bei einer im Zweifel unabsichtlichen Spielverzögerung so geringen Ausmaßes keine andere Möglichkeit bietet als glatt rot zu geben. Vor allem, weil ja auch andere Regeln zu Gunsten des Fingerspitzengefühls mal etwas gebogen werden. Wenn doch, muss hier doch auch einfach die Regel hinterfragt werden.
Zitat von Ugolini
Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.
Zitat von Toastar1860
Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.
Zitat von Johannesbach
Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.
Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.
Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.
Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regel bei einer im Zweifel unabsichtlichen Spielverzögerung so geringen Ausmaßes keine andere Möglichkeit bietet als glatt rot zu geben. Vor allem, weil ja auch andere Regeln zu Gunsten des Fingerspitzengefühls mal etwas gebogen werden. Wenn doch, muss hier doch auch einfach die Regel hinterfragt werden.
Die Regel ist da, aber sie lässt Spielraum zur Interpretation. Ein guter Schiri hätte sich damit gar nicht beschäftigt, da eine Spielverzögerung nicht eingetreten ist. Wie oft sind gestern 2 Bälle auf das Feld geflogen - da hätte er eigentlich zu jedem Balljungen rennen müssen um ihn zu verwarnen.
Leider hat der Schiri gestern durch diese Entscheidung und die gelb-rote gegen Sidler bewiesen, dass er das Spiel nicht im Griff hatte und dadurch auch noch angestachelt hat. Ein typischer Wichtigtuer ala Robert Kempkes.
Nun ja, ich finde auch man sollte eher die Regel diskutieren wie die Entscheidung.
Ich finde es gut, dass bei dieser Regel (nicht wie bei der Handregel) kein Interpretationsspielraum gibt, wie Absicht. Egal ob Absicht oder nicht, wenn der Gegner am weiter spielen von außen unterbunden wird, ob Absicht oder nicht, gibt es rot.
Das führt im ersten Moment für staunende Gesichter, aber mal ehrlich fast jedes Spiel gibt es super viele solche Aktionen im Spiel, wo der Ball nicht rausgerückt wird, oder weggespielt wird, etc. um zu verzögern und zu provozieren und das ist in der Tat unsportlich. Wenn das dann auch noch von außen passiert, finde ich rot durchaus für angemessen um diese Unsportlichkeiten ein für allemal zu unterbinden. Hinzu kommt, dass Rot für einen Ersatzspieler oder jemanden vom Trainer-Stuff das Spiel nicht entscheidet, aber dennoch sehr lehrreich ist. Ich hätte auch nix dagegen, wenn das auf dem Platz härter geahndet werden würde.
Ps die Regel ist gar nicht ganz so neu. Wie schon gesagt hat es letztes Jahr bei uns einen Ersatzspieler getroffen der beim warm machen nen Ball der ihm vor die Füße rollte zurück zu einem Feldspieler spielte.
Speziell zu der gestrigen Situation: Nur meine Wahrnehmung der Situation ohne Anspruch auf Richtigkeit. Bachmann rasselt mit Kapino an der Außenkante vom 16er zusammen. der Bal geistert unkontrolliert durch Bielefelds Sechzehner und wird unter Bedrängnis in Richtung Seiten aus geschlagen. Der Balljunge hat direkt nach dem Überqueren der Linie dem SVS Spieler den Ball zugeworfen für den Einwurf. Zu diesem Zeitpunkt war das Bielefelder Tor noch leer und drei SVS Spieler im Strafraum.
Ob jetzt des Gegners Trainer der das letzte aus sich rausholt um den Ball zurück ins Feld zu buxieren mit Absicht handelt wird natürlich nie geklärt werden. Ein Schelm, wer schlimmes denkt.
Ist aber genau die Situation, für die es diese Regel gibt. Wenn der Schiri gerade in dieser Situation nicht reagiert, dann kann man die Regel aber auf jeden fall wieder Einstampfen.
Viel Glück für den Rest der Saison.
Bei allem Respekt, aber wer in der 44.ten Minute von einer bewußten Spielverzögerung ausgeht, oder auch davon ausgeht, dass unser Torwart grade mal nicht die beste Position zum Abwehren eines plötzlichen langen Torschuß nach einem noch durchzuführenden Einwurf hat, der hat die Regel nicht verstanden.
Es ist einfach absurd, hier eine rote Karte zu ziehen. Und dies auch, dass hier eine Regelauslegung diese rote Karte vertretbar machen könnte. Ein erfahrener Schiedsrichter, der nicht auf eine Art Selbstdarstellung aus ist, hätte einfach darüber weggeguckt.
Selbst im Sport 1 Doppelpass für die 2. Liga heute mittag wurde diese Situation diskutiert und bewertet. Alle Beteiligten im Sender waren der gleichen Meinung. dass diese Regel in dieser Form keinen Sinn macht und diese Entscheidung mit der Roten Karte völlig daneben war, obwohl sie vom Regelwerk vertretbar war.
Daher haben mir die Auslegungen von Dir völliges Erstaunen ausgelöst. Wie gesagt, bin ich auch gegen Spielverzögerungen, aber in der 44. Minute halte ich es einfach für falsch.
Ich finde es nicht sonderlich nett, wenn man erst was von Respekt faselt dann Unverständnis der regeln unterstellt.
Das Unverständnis liegt hier wohl eher auf der Seite der beteiligten im Doppelpass und anderen. Die Rote Karte gab es nicht wegen Spielverzögerung, sondern wegen genau definiertem unsportlichem verhalten.
https://www.youtube.com/watch?v=e4re7LuICso
Schau hier bitte mal rein bei 2:14 SVS will einwerfen und genau dann wird der Ball ins Feld geschlagen.
Das ist wirklich exakt das wofür es die Regel gibt. Es geht dabei nicht um Spielverzögerung, sondern um das Unterbinden des schnellen Weiterführens des Spielverlaufs von Außen. Wenn das geschieht ist nach Regel zwingend Rot zu geben wegen unsportlichem verhalten. Absicht spielt hier keine Rolle. Wie ich schon mehrfach betont habe muss wenn die Regel diskutiert werden nicht die Anwendung.
Nun ja jetzt ist die Regel wohl bekannt. Und Hoffentlich hat das Ball nicht rausrücken etc. endlich mal ein Ende. Jeder nicht Spieler der das macht bekommt sofort Rot, Fertig. Macht ein Spieler das, bekommt er Gelb. Hier wird tatsächlich unterschieden weil das überhand nahm. Angefangen von Balljungen über Betreuer, Ersatzspieler und Trainern. Das in dieser Situation keinerlei Gefahr bestand tut hier nix zur Sache.
Mit der heutigen Entscheidung hat der DFB wohl deinen Post und die all der anderen vermeintlichen Fußballexperten, die meinten diese Schwachsinnsentscheidung auch noch mit irgendwas rechtfertigen zu können, widerlegt.
Manchmal kann man sich doch einfach auf den gesunden Menschenverstand verlassen, als sich auf irgendwelche Paragraphen zu berufen.
Es war eine eindeutige (!) Fehlentscheidung - das hat nun auch der DFB ganz klar und richtig so benannt. Und folgerichtig gehört nicht Forte, sondern der sich selbst darstellende Schiedsrichter für eine Zeit gesperrt, der sich statt Regelkunde mal lieber im Fingerspitzengefühl trainieren sollte und seinen Sport vielleicht erstmal lieber in der Oberliga ausüben sollte.
Freut mich jedenfalls sehr, dass Forte sein Heimdebut als Verantwortlicher auf der Bank und nicht von der Tribüne aus erleben darf.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von studti am 20.07.2022 um 17:18 Uhr bearbeitet
20.07.2022 - 17:52 Uhr
Zitat von Wilhelm2704
Ich finde es nicht lächerlich.
Denn so eine eindeutige Aussage in der Causa Forte hätte ich von ihm nie und nimmer in der klaren Art seiner Begründung erwartet.
Für den Spielleiter ist das natürlich die Höchststrafe.
Zitat von DSC4EVER
https://www.arminia.de/neues/schlagzeilen/detail/verfahren-gegen-uli-forte-eingestellt
Dieser DFB ist sooo unglaublich lächerlich

https://www.arminia.de/neues/schlagzeilen/detail/verfahren-gegen-uli-forte-eingestellt
Dieser DFB ist sooo unglaublich lächerlich

Ich finde es nicht lächerlich.
Denn so eine eindeutige Aussage in der Causa Forte hätte ich von ihm nie und nimmer in der klaren Art seiner Begründung erwartet.
Für den Spielleiter ist das natürlich die Höchststrafe.
Ich muss zugeben, dass ich nicht damit gerechnet habe. In der Vergangenheit, wenn ein Spieler unberechtigt Rot gesehen, er trotzdem die Mindeststrafe von 2 Spielen bekommen.
Das der DFB hier den mehr als offensichtlichen Fehler zugibt und auch revidiert, sehe ich als ein Schritt in die richtige Richtung und begrüße es sehr.
Wie so das lächerlich vom DFB sein soll erschließt sich mir überhaupt nicht. Der Schiedsrichter hat einen Fehler gemacht, der einfach passieren kann, nicht weiter schlimm. Wichtig ist das der DFB offen und ehrlich damit umgeht, vor allem wenn es so offensichtlich ist.
20.07.2022 - 19:24 Uhr
@studti freut mich für euch und auch für den Fußball.
20.07.2022 - 20:22 Uhr
Zitat von studti
Mit der heutigen Entscheidung hat der DFB wohl deinen Post und die all der anderen vermeintlichen Fußballexperten, die meinten diese Schwachsinnsentscheidung auch noch mit irgendwas rechtfertigen zu können, widerlegt.
Manchmal kann man sich doch einfach auf den gesunden Menschenverstand verlassen, als sich auf irgendwelche Paragraphen zu berufen.
Es war eine eindeutige (!) Fehlentscheidung - das hat nun auch der DFB ganz klar und richtig so benannt. Und folgerichtig gehört nicht Forte, sondern der sich selbst darstellende Schiedsrichter für eine Zeit gesperrt, der sich statt Regelkunde mal lieber im Fingerspitzengefühl trainieren sollte und seinen Sport vielleicht erstmal lieber in der Oberliga ausüben sollte.
Freut mich jedenfalls sehr, dass Forte sein Heimdebut als Verantwortlicher auf der Bank und nicht von der Tribüne aus erleben darf.
Zitat von Agratee
Ich finde es nicht sonderlich nett, wenn man erst was von Respekt faselt dann Unverständnis der regeln unterstellt.
Das Unverständnis liegt hier wohl eher auf der Seite der beteiligten im Doppelpass und anderen. Die Rote Karte gab es nicht wegen Spielverzögerung, sondern wegen genau definiertem unsportlichem verhalten.
https://www.youtube.com/watch?v=e4re7LuICso
Schau hier bitte mal rein bei 2:14 SVS will einwerfen und genau dann wird der Ball ins Feld geschlagen.
Das ist wirklich exakt das wofür es die Regel gibt. Es geht dabei nicht um Spielverzögerung, sondern um das Unterbinden des schnellen Weiterführens des Spielverlaufs von Außen. Wenn das geschieht ist nach Regel zwingend Rot zu geben wegen unsportlichem verhalten. Absicht spielt hier keine Rolle. Wie ich schon mehrfach betont habe muss wenn die Regel diskutiert werden nicht die Anwendung.
Nun ja jetzt ist die Regel wohl bekannt. Und Hoffentlich hat das Ball nicht rausrücken etc. endlich mal ein Ende. Jeder nicht Spieler der das macht bekommt sofort Rot, Fertig. Macht ein Spieler das, bekommt er Gelb. Hier wird tatsächlich unterschieden weil das überhand nahm. Angefangen von Balljungen über Betreuer, Ersatzspieler und Trainern. Das in dieser Situation keinerlei Gefahr bestand tut hier nix zur Sache.
Zitat von Johannesbach
Bei allem Respekt, aber wer in der 44.ten Minute von einer bewußten Spielverzögerung ausgeht, oder auch davon ausgeht, dass unser Torwart grade mal nicht die beste Position zum Abwehren eines plötzlichen langen Torschuß nach einem noch durchzuführenden Einwurf hat, der hat die Regel nicht verstanden.
Es ist einfach absurd, hier eine rote Karte zu ziehen. Und dies auch, dass hier eine Regelauslegung diese rote Karte vertretbar machen könnte. Ein erfahrener Schiedsrichter, der nicht auf eine Art Selbstdarstellung aus ist, hätte einfach darüber weggeguckt.
Selbst im Sport 1 Doppelpass für die 2. Liga heute mittag wurde diese Situation diskutiert und bewertet. Alle Beteiligten im Sender waren der gleichen Meinung. dass diese Regel in dieser Form keinen Sinn macht und diese Entscheidung mit der Roten Karte völlig daneben war, obwohl sie vom Regelwerk vertretbar war.
Daher haben mir die Auslegungen von Dir völliges Erstaunen ausgelöst. Wie gesagt, bin ich auch gegen Spielverzögerungen, aber in der 44. Minute halte ich es einfach für falsch.
Zitat von Agratee
Nun ja, ich finde auch man sollte eher die Regel diskutieren wie die Entscheidung.
Ich finde es gut, dass bei dieser Regel (nicht wie bei der Handregel) kein Interpretationsspielraum gibt, wie Absicht. Egal ob Absicht oder nicht, wenn der Gegner am weiter spielen von außen unterbunden wird, ob Absicht oder nicht, gibt es rot.
Das führt im ersten Moment für staunende Gesichter, aber mal ehrlich fast jedes Spiel gibt es super viele solche Aktionen im Spiel, wo der Ball nicht rausgerückt wird, oder weggespielt wird, etc. um zu verzögern und zu provozieren und das ist in der Tat unsportlich. Wenn das dann auch noch von außen passiert, finde ich rot durchaus für angemessen um diese Unsportlichkeiten ein für allemal zu unterbinden. Hinzu kommt, dass Rot für einen Ersatzspieler oder jemanden vom Trainer-Stuff das Spiel nicht entscheidet, aber dennoch sehr lehrreich ist. Ich hätte auch nix dagegen, wenn das auf dem Platz härter geahndet werden würde.
Ps die Regel ist gar nicht ganz so neu. Wie schon gesagt hat es letztes Jahr bei uns einen Ersatzspieler getroffen der beim warm machen nen Ball der ihm vor die Füße rollte zurück zu einem Feldspieler spielte.
Speziell zu der gestrigen Situation: Nur meine Wahrnehmung der Situation ohne Anspruch auf Richtigkeit. Bachmann rasselt mit Kapino an der Außenkante vom 16er zusammen. der Bal geistert unkontrolliert durch Bielefelds Sechzehner und wird unter Bedrängnis in Richtung Seiten aus geschlagen. Der Balljunge hat direkt nach dem Überqueren der Linie dem SVS Spieler den Ball zugeworfen für den Einwurf. Zu diesem Zeitpunkt war das Bielefelder Tor noch leer und drei SVS Spieler im Strafraum.
Ob jetzt des Gegners Trainer der das letzte aus sich rausholt um den Ball zurück ins Feld zu buxieren mit Absicht handelt wird natürlich nie geklärt werden. Ein Schelm, wer schlimmes denkt.
Ist aber genau die Situation, für die es diese Regel gibt. Wenn der Schiri gerade in dieser Situation nicht reagiert, dann kann man die Regel aber auf jeden fall wieder Einstampfen.
Viel Glück für den Rest der Saison.
Zitat von tw6253
Die Regel ist da, aber sie lässt Spielraum zur Interpretation. Ein guter Schiri hätte sich damit gar nicht beschäftigt, da eine Spielverzögerung nicht eingetreten ist. Wie oft sind gestern 2 Bälle auf das Feld geflogen - da hätte er eigentlich zu jedem Balljungen rennen müssen um ihn zu verwarnen.
Leider hat der Schiri gestern durch diese Entscheidung und die gelb-rote gegen Sidler bewiesen, dass er das Spiel nicht im Griff hatte und dadurch auch noch angestachelt hat. Ein typischer Wichtigtuer ala Robert Kempkes.
Zitat von Toastar1860
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regel bei einer im Zweifel unabsichtlichen Spielverzögerung so geringen Ausmaßes keine andere Möglichkeit bietet als glatt rot zu geben. Vor allem, weil ja auch andere Regeln zu Gunsten des Fingerspitzengefühls mal etwas gebogen werden. Wenn doch, muss hier doch auch einfach die Regel hinterfragt werden.
Zitat von Ugolini
Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.
Zitat von Toastar1860
Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.
Zitat von Johannesbach
Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.
Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.
Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.
Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regel bei einer im Zweifel unabsichtlichen Spielverzögerung so geringen Ausmaßes keine andere Möglichkeit bietet als glatt rot zu geben. Vor allem, weil ja auch andere Regeln zu Gunsten des Fingerspitzengefühls mal etwas gebogen werden. Wenn doch, muss hier doch auch einfach die Regel hinterfragt werden.
Die Regel ist da, aber sie lässt Spielraum zur Interpretation. Ein guter Schiri hätte sich damit gar nicht beschäftigt, da eine Spielverzögerung nicht eingetreten ist. Wie oft sind gestern 2 Bälle auf das Feld geflogen - da hätte er eigentlich zu jedem Balljungen rennen müssen um ihn zu verwarnen.
Leider hat der Schiri gestern durch diese Entscheidung und die gelb-rote gegen Sidler bewiesen, dass er das Spiel nicht im Griff hatte und dadurch auch noch angestachelt hat. Ein typischer Wichtigtuer ala Robert Kempkes.
Nun ja, ich finde auch man sollte eher die Regel diskutieren wie die Entscheidung.
Ich finde es gut, dass bei dieser Regel (nicht wie bei der Handregel) kein Interpretationsspielraum gibt, wie Absicht. Egal ob Absicht oder nicht, wenn der Gegner am weiter spielen von außen unterbunden wird, ob Absicht oder nicht, gibt es rot.
Das führt im ersten Moment für staunende Gesichter, aber mal ehrlich fast jedes Spiel gibt es super viele solche Aktionen im Spiel, wo der Ball nicht rausgerückt wird, oder weggespielt wird, etc. um zu verzögern und zu provozieren und das ist in der Tat unsportlich. Wenn das dann auch noch von außen passiert, finde ich rot durchaus für angemessen um diese Unsportlichkeiten ein für allemal zu unterbinden. Hinzu kommt, dass Rot für einen Ersatzspieler oder jemanden vom Trainer-Stuff das Spiel nicht entscheidet, aber dennoch sehr lehrreich ist. Ich hätte auch nix dagegen, wenn das auf dem Platz härter geahndet werden würde.
Ps die Regel ist gar nicht ganz so neu. Wie schon gesagt hat es letztes Jahr bei uns einen Ersatzspieler getroffen der beim warm machen nen Ball der ihm vor die Füße rollte zurück zu einem Feldspieler spielte.
Speziell zu der gestrigen Situation: Nur meine Wahrnehmung der Situation ohne Anspruch auf Richtigkeit. Bachmann rasselt mit Kapino an der Außenkante vom 16er zusammen. der Bal geistert unkontrolliert durch Bielefelds Sechzehner und wird unter Bedrängnis in Richtung Seiten aus geschlagen. Der Balljunge hat direkt nach dem Überqueren der Linie dem SVS Spieler den Ball zugeworfen für den Einwurf. Zu diesem Zeitpunkt war das Bielefelder Tor noch leer und drei SVS Spieler im Strafraum.
Ob jetzt des Gegners Trainer der das letzte aus sich rausholt um den Ball zurück ins Feld zu buxieren mit Absicht handelt wird natürlich nie geklärt werden. Ein Schelm, wer schlimmes denkt.
Ist aber genau die Situation, für die es diese Regel gibt. Wenn der Schiri gerade in dieser Situation nicht reagiert, dann kann man die Regel aber auf jeden fall wieder Einstampfen.
Viel Glück für den Rest der Saison.
Bei allem Respekt, aber wer in der 44.ten Minute von einer bewußten Spielverzögerung ausgeht, oder auch davon ausgeht, dass unser Torwart grade mal nicht die beste Position zum Abwehren eines plötzlichen langen Torschuß nach einem noch durchzuführenden Einwurf hat, der hat die Regel nicht verstanden.
Es ist einfach absurd, hier eine rote Karte zu ziehen. Und dies auch, dass hier eine Regelauslegung diese rote Karte vertretbar machen könnte. Ein erfahrener Schiedsrichter, der nicht auf eine Art Selbstdarstellung aus ist, hätte einfach darüber weggeguckt.
Selbst im Sport 1 Doppelpass für die 2. Liga heute mittag wurde diese Situation diskutiert und bewertet. Alle Beteiligten im Sender waren der gleichen Meinung. dass diese Regel in dieser Form keinen Sinn macht und diese Entscheidung mit der Roten Karte völlig daneben war, obwohl sie vom Regelwerk vertretbar war.
Daher haben mir die Auslegungen von Dir völliges Erstaunen ausgelöst. Wie gesagt, bin ich auch gegen Spielverzögerungen, aber in der 44. Minute halte ich es einfach für falsch.
Ich finde es nicht sonderlich nett, wenn man erst was von Respekt faselt dann Unverständnis der regeln unterstellt.
Das Unverständnis liegt hier wohl eher auf der Seite der beteiligten im Doppelpass und anderen. Die Rote Karte gab es nicht wegen Spielverzögerung, sondern wegen genau definiertem unsportlichem verhalten.
https://www.youtube.com/watch?v=e4re7LuICso
Schau hier bitte mal rein bei 2:14 SVS will einwerfen und genau dann wird der Ball ins Feld geschlagen.
Das ist wirklich exakt das wofür es die Regel gibt. Es geht dabei nicht um Spielverzögerung, sondern um das Unterbinden des schnellen Weiterführens des Spielverlaufs von Außen. Wenn das geschieht ist nach Regel zwingend Rot zu geben wegen unsportlichem verhalten. Absicht spielt hier keine Rolle. Wie ich schon mehrfach betont habe muss wenn die Regel diskutiert werden nicht die Anwendung.
Nun ja jetzt ist die Regel wohl bekannt. Und Hoffentlich hat das Ball nicht rausrücken etc. endlich mal ein Ende. Jeder nicht Spieler der das macht bekommt sofort Rot, Fertig. Macht ein Spieler das, bekommt er Gelb. Hier wird tatsächlich unterschieden weil das überhand nahm. Angefangen von Balljungen über Betreuer, Ersatzspieler und Trainern. Das in dieser Situation keinerlei Gefahr bestand tut hier nix zur Sache.
Mit der heutigen Entscheidung hat der DFB wohl deinen Post und die all der anderen vermeintlichen Fußballexperten, die meinten diese Schwachsinnsentscheidung auch noch mit irgendwas rechtfertigen zu können, widerlegt.
Manchmal kann man sich doch einfach auf den gesunden Menschenverstand verlassen, als sich auf irgendwelche Paragraphen zu berufen.
Es war eine eindeutige (!) Fehlentscheidung - das hat nun auch der DFB ganz klar und richtig so benannt. Und folgerichtig gehört nicht Forte, sondern der sich selbst darstellende Schiedsrichter für eine Zeit gesperrt, der sich statt Regelkunde mal lieber im Fingerspitzengefühl trainieren sollte und seinen Sport vielleicht erstmal lieber in der Oberliga ausüben sollte.
Freut mich jedenfalls sehr, dass Forte sein Heimdebut als Verantwortlicher auf der Bank und nicht von der Tribüne aus erleben darf.
Auch wenn der Schiedsrichter nicht seinen besten Tag erwischt hat, würde ich ihm für diese Situation keinen Vorwurf machen. Bei der Umsetzung neuer Regeln sind die Schiedsrichter am Anfang immer etwas kleinlicher. Mit der Zeit legt sich das. In der realen Geschwindigkeit hat er wahrscheinlich nur wahrgenommen, dass Forte den Ball gleichzeitig mit dem Balljungen aufs Spielfeld geworfen hat, ohne wirklich zu erkennen, wie es dazu gekommen ist. Mit dem Druck der neuen Regel hat er dann die falsche Entscheidung getroffen. Menschlich.
Entscheidend für mich ist die Reaktion des DFB, die den Fehler zugeben haben und keine Speere verhängt haben. Das war in der Vergangenheit auch schon anders.
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