Ehemalige von Mainz 05
12.05.2006 - 23:43 Uhr
07.07.2007 - 21:54 Uhr
Naja auf Kreta hat er immerhin Europapokalchancen und einen deutschen Trainer. In Deutschland hätte er in die 2. Liga gehen "müssen" und dort schien nur Pauli stärkeres Interesse zu haben
14.07.2007 - 03:12 Uhr
Bei euch in der Zweiten hat doch mal ein gewisser Charles Fitchett (oder so ähnlich) gespielt. Weiß jemand, was aus dem geworden ist?
Leider weiß ich die korrekte Schreibweise nicht, sonst würd ich selbst mal googeln, mit meiner Version ist zumindest hier auf TM.de nichts zu finden.
Leider weiß ich die korrekte Schreibweise nicht, sonst würd ich selbst mal googeln, mit meiner Version ist zumindest hier auf TM.de nichts zu finden.
14.07.2007 - 12:20 Uhr
Dankeschön.
Kannte ihn mal flüchtig über einen Kumpel...
Deswegen mein Interesse.
Kannte ihn mal flüchtig über einen Kumpel...
Deswegen mein Interesse.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ArthurSpooner am 14.07.2007 um 12:21 Uhr bearbeitet
17.07.2007 - 17:56 Uhr
Michael Thurk: 'Ich gehe nicht auf die Fans zu'
Bei Mainz 05 war der Torjäger ein umjubelter Star, in Frankfurt pfiffen die Fans Michael Thurk meist gnadenlos aus. Im Trainingslager geht der Ärger mit den Eintracht-Anhängern jetzt weiter. Mit SPORT BILD online sprach Thurk über seine Zukunft bei der Eintracht und die Gründe, warum die Fans ihn nicht mögen.
SPORT BILD: Herr Thurk, Hand aufs Herz, wie viel Spaß haben Sie im Moment in Ihren Leben?
Michael Thurk (31): Sehr viel, wieso?
Weil Sie seit Ihrem Wechsel nach Frankfurt vor einem Jahr von Fans beleidigt werden, kein Standing haben und sich zuletzt im Trainingslager deswegen auch mit ihnen angelegt hatten.
Ja, es gab eine Auseinandersetzung mit einem Fan, aber ich bin nicht handgreiflich geworden - wie es teilweise hieß. Er hat sich später bei mir entschuldigt, damit ist das Thema für mich erledigt. Ich bin nicht nachtragend. Außerdem werde ich in einigen Tagen Vater, da sind solche Dinge nur noch Nebensache. Da merkt man, was wirklich wichtig im Leben ist.
Trotzdem: Die Situation mit den Fans scheint verfahren.
Sagen wir mal so: Ich bin von ihnen nie angenommen worden, sondern sehr schnell kritisiert worden. Selbst nachdem ich im Uefa-Pokal drei Tore gegen Bröndby Kopenhagen geschossen und im nächsten Spiel in Leverkusen auch getroffen habe, wurde ich im Rückspiel in Kopenhagen von Fans attackiert. Dabei bin ich nur zu ihnen an den Zaun, um mich für die Unterstützung zu bedanken. Ich gebe zu, damals wusste ich nicht mehr was ich machen sollte.
Waren Sie verzweifelt?
Etwas, ja. Ich hatte doch gedacht: "Jetzt hast Du's gepackt, jetzt bist Du bei der Eintracht angekommen."Und dann diese Reaktion, das tat weh.
Wie haben Sie das verarbeitet?
Du machst dir sehr viele Gedanken über diese Dinge, obwohl du das eigentlich nicht solltest, denn dann kommst du gar nicht mehr auf die Beine. Bei mir war's auch so, dass ich in den nächsten Wochen sehr, sehr schlecht gespielt habe. Da wurden dann auch die Pfiffe und Schmähungen lauter, immer mehr haben gesagt: "Was will der eigentlich hier, soll er sich wieder nach Mainz verpissen." Und das zog sich dann wie ein roter Faden durch die ganze Saison.
Die schlechten Spiele waren Reaktion auf den Vorfall in Kopenhagen?
Es hat mich ein Stück weit runter gezogen, ja. Aber ich möchte nicht, dass es wie eine Ausrede aussieht. Meine schlechte Leistung nur auf den Vorfall zu schieben, wäre zu einfach. Es war halt eine Saison, in der der Wurm drin war, irgendwie ein Teufelskreislauf.
Wieso?
Wenn du keine Anerkennung oder, ja, man kann ruhig sagen, keine Nestwärme spürst, ist es schwer, ordentliche Leistung zu bringen. Ich muss ja von den Fans nicht geliebt werden, aber Respekt und Anerkennung sollte man mir schon entgegenbringen. Ich bin ja nicht absichtlich schlecht.
Wenn man ständig ausgepfiffen wird, besteht da nicht die Gefahr, dass man schon vor dem Spiel Angst vor dem ersten Fehler hat?
Die Gefahr besteht generell schon. Allerdings wird es bei mir nie einen Punkt geben, wo ich sage, ich habe Bammel oder Hemmungen. Ich weiß, ich habe immer die Chance, mich aus dem Tief zu holen - durch gute Spiele und Tore. Dann werden alle, die mich ausgepfiffen haben, plötzlich jubeln. Ich muss versuchen, die Fans in der neuen Saison so auf meine Seite zu ziehen, eine andere Chance habe ich nicht.
Setzen Sie sich dadurch nicht gleich wieder extrem unter Druck?
Nö, weil es einfach normal ist. Natürlich werde ich auch in Zukunft Chancen versemmeln. Wenn ich immer treffen würde, säßen wir jetzt auch nicht in Frankfurt, sondern in Mailand, Madrid oder Barcelona zusammen.
Warum polarisieren Sie so bei den Eintracht-Fans?
Gute Frage. Ich vermute, es liegt daran, dass ich jahrelang in Mainz gespielt habe, dort auch sehr erfolgreich war. Wenn Eintracht-Fans an Mainz denken, denken sie automatisch an mich.
Werden Sie vielleicht als eine Art Verräter gesehen, weil Sie als gebürtiger Frankfurter nach Mainz gegangen sind?
Wäre eine Möglichkeit. Aber mein Ziel war immer, schon als kleiner Junge, irgendwann mal für die Eintracht zu spielen. Und jeder, der mich kennt, weiß das auch. Mainz und Cottbus waren für mich nur das Sprungbrett, um dieses Ziel zu erreichen. Wer mir das nicht abnimmt, oder denkt, ich mache Show, dem kann ich auch nicht helfen. Mehr Frankfurter als ich kann man jedenfalls nicht sein.
Wie gehen Sie mit den Beleidigungen um?
Natürlich ist es nicht schön, als Sau oder ***** bezeichnet zu werden. Da nur auf Durchzug zu schalten, fällt schwer. Aber was soll ich machen? Mich etwa mit jedem einzelnen anlegen? Wir haben glücklicherweise im Trainingslager erstmals mit dem Mentaltrainer Jörg Löhr zusammen gearbeitet. Der rät: Denk' unter Stress einfach an das Wort "interessant", und schon wirst du wieder ruhig.
Wie soll das denn gehen?
Weiß ich auch nicht. Er hat gesagt, wenn man sich dieses Wort vorstellt, passiert etwas im Kopf, dass man cool bleibt. Was er erzählt hat, klingt alles sehr spannend und logisch. In meinem Wortschatz steht das Wort "interessant" jedenfalls ab sofort ganz oben.
Haben Sie einmal daran gedacht, auf die Fans zuzugehen, mit ihnen zu reden. Es ist ja nur eine kleine Gruppe Krakeeler.
Ehrlich, ich sehe keinen Grund auf sie zuzugehen. Es wird sich an der Sache ja nichts ändern, ich bin und bleibe ihr Feindbild. Aber weil es, wie Sie völlig richtig feststellen, nur ein kleiner Teil ist, sollen die ihren Spaß haben. Ich will nicht unnütz Energie verschwenden. Was allerdings nicht ausschließt, dass ich mit ihnen rede, wenn sie auf mich zukommen.
Kommen wir zum Sportlichen. Es sieht so aus, als wären Ioannis Amanatidis und Naohiro Takahara gesetzt. Wo bleiben Sie?
Sicher haben die beiden einen Vorsprung. Taka hat eine starke Rückrunde gespielt, Janni war letzte Saison auch besser als ich, ist zudem jetzt Kapitän. Ich kann an der momentane Reihenfolge nur etwas mit meiner Leistung ändern.
Und was, wenn die neue Saison so verläuft, wie die alte?
Darüber will ich gar nicht nachgrübeln. Ich denke positiv und bin überzeugt, dass ich meine Einsätze bekommen werde. Es liegt dann an mir, etwas daraus zu machen. Ich weiß, ich habe die Mittel dazu, schließlich habe ich das Fußballspielen nicht verlernt.
http://sport-bild.de/sportbild/generated/article/fussball/2007/07/17/6644700000.html
Bei Mainz 05 war der Torjäger ein umjubelter Star, in Frankfurt pfiffen die Fans Michael Thurk meist gnadenlos aus. Im Trainingslager geht der Ärger mit den Eintracht-Anhängern jetzt weiter. Mit SPORT BILD online sprach Thurk über seine Zukunft bei der Eintracht und die Gründe, warum die Fans ihn nicht mögen.
SPORT BILD: Herr Thurk, Hand aufs Herz, wie viel Spaß haben Sie im Moment in Ihren Leben?
Michael Thurk (31): Sehr viel, wieso?
Weil Sie seit Ihrem Wechsel nach Frankfurt vor einem Jahr von Fans beleidigt werden, kein Standing haben und sich zuletzt im Trainingslager deswegen auch mit ihnen angelegt hatten.
Ja, es gab eine Auseinandersetzung mit einem Fan, aber ich bin nicht handgreiflich geworden - wie es teilweise hieß. Er hat sich später bei mir entschuldigt, damit ist das Thema für mich erledigt. Ich bin nicht nachtragend. Außerdem werde ich in einigen Tagen Vater, da sind solche Dinge nur noch Nebensache. Da merkt man, was wirklich wichtig im Leben ist.
Trotzdem: Die Situation mit den Fans scheint verfahren.
Sagen wir mal so: Ich bin von ihnen nie angenommen worden, sondern sehr schnell kritisiert worden. Selbst nachdem ich im Uefa-Pokal drei Tore gegen Bröndby Kopenhagen geschossen und im nächsten Spiel in Leverkusen auch getroffen habe, wurde ich im Rückspiel in Kopenhagen von Fans attackiert. Dabei bin ich nur zu ihnen an den Zaun, um mich für die Unterstützung zu bedanken. Ich gebe zu, damals wusste ich nicht mehr was ich machen sollte.
Waren Sie verzweifelt?
Etwas, ja. Ich hatte doch gedacht: "Jetzt hast Du's gepackt, jetzt bist Du bei der Eintracht angekommen."Und dann diese Reaktion, das tat weh.
Wie haben Sie das verarbeitet?
Du machst dir sehr viele Gedanken über diese Dinge, obwohl du das eigentlich nicht solltest, denn dann kommst du gar nicht mehr auf die Beine. Bei mir war's auch so, dass ich in den nächsten Wochen sehr, sehr schlecht gespielt habe. Da wurden dann auch die Pfiffe und Schmähungen lauter, immer mehr haben gesagt: "Was will der eigentlich hier, soll er sich wieder nach Mainz verpissen." Und das zog sich dann wie ein roter Faden durch die ganze Saison.
Die schlechten Spiele waren Reaktion auf den Vorfall in Kopenhagen?
Es hat mich ein Stück weit runter gezogen, ja. Aber ich möchte nicht, dass es wie eine Ausrede aussieht. Meine schlechte Leistung nur auf den Vorfall zu schieben, wäre zu einfach. Es war halt eine Saison, in der der Wurm drin war, irgendwie ein Teufelskreislauf.
Wieso?
Wenn du keine Anerkennung oder, ja, man kann ruhig sagen, keine Nestwärme spürst, ist es schwer, ordentliche Leistung zu bringen. Ich muss ja von den Fans nicht geliebt werden, aber Respekt und Anerkennung sollte man mir schon entgegenbringen. Ich bin ja nicht absichtlich schlecht.
Wenn man ständig ausgepfiffen wird, besteht da nicht die Gefahr, dass man schon vor dem Spiel Angst vor dem ersten Fehler hat?
Die Gefahr besteht generell schon. Allerdings wird es bei mir nie einen Punkt geben, wo ich sage, ich habe Bammel oder Hemmungen. Ich weiß, ich habe immer die Chance, mich aus dem Tief zu holen - durch gute Spiele und Tore. Dann werden alle, die mich ausgepfiffen haben, plötzlich jubeln. Ich muss versuchen, die Fans in der neuen Saison so auf meine Seite zu ziehen, eine andere Chance habe ich nicht.
Setzen Sie sich dadurch nicht gleich wieder extrem unter Druck?
Nö, weil es einfach normal ist. Natürlich werde ich auch in Zukunft Chancen versemmeln. Wenn ich immer treffen würde, säßen wir jetzt auch nicht in Frankfurt, sondern in Mailand, Madrid oder Barcelona zusammen.
Warum polarisieren Sie so bei den Eintracht-Fans?
Gute Frage. Ich vermute, es liegt daran, dass ich jahrelang in Mainz gespielt habe, dort auch sehr erfolgreich war. Wenn Eintracht-Fans an Mainz denken, denken sie automatisch an mich.
Werden Sie vielleicht als eine Art Verräter gesehen, weil Sie als gebürtiger Frankfurter nach Mainz gegangen sind?
Wäre eine Möglichkeit. Aber mein Ziel war immer, schon als kleiner Junge, irgendwann mal für die Eintracht zu spielen. Und jeder, der mich kennt, weiß das auch. Mainz und Cottbus waren für mich nur das Sprungbrett, um dieses Ziel zu erreichen. Wer mir das nicht abnimmt, oder denkt, ich mache Show, dem kann ich auch nicht helfen. Mehr Frankfurter als ich kann man jedenfalls nicht sein.
Wie gehen Sie mit den Beleidigungen um?
Natürlich ist es nicht schön, als Sau oder ***** bezeichnet zu werden. Da nur auf Durchzug zu schalten, fällt schwer. Aber was soll ich machen? Mich etwa mit jedem einzelnen anlegen? Wir haben glücklicherweise im Trainingslager erstmals mit dem Mentaltrainer Jörg Löhr zusammen gearbeitet. Der rät: Denk' unter Stress einfach an das Wort "interessant", und schon wirst du wieder ruhig.
Wie soll das denn gehen?
Weiß ich auch nicht. Er hat gesagt, wenn man sich dieses Wort vorstellt, passiert etwas im Kopf, dass man cool bleibt. Was er erzählt hat, klingt alles sehr spannend und logisch. In meinem Wortschatz steht das Wort "interessant" jedenfalls ab sofort ganz oben.
Haben Sie einmal daran gedacht, auf die Fans zuzugehen, mit ihnen zu reden. Es ist ja nur eine kleine Gruppe Krakeeler.
Ehrlich, ich sehe keinen Grund auf sie zuzugehen. Es wird sich an der Sache ja nichts ändern, ich bin und bleibe ihr Feindbild. Aber weil es, wie Sie völlig richtig feststellen, nur ein kleiner Teil ist, sollen die ihren Spaß haben. Ich will nicht unnütz Energie verschwenden. Was allerdings nicht ausschließt, dass ich mit ihnen rede, wenn sie auf mich zukommen.
Kommen wir zum Sportlichen. Es sieht so aus, als wären Ioannis Amanatidis und Naohiro Takahara gesetzt. Wo bleiben Sie?
Sicher haben die beiden einen Vorsprung. Taka hat eine starke Rückrunde gespielt, Janni war letzte Saison auch besser als ich, ist zudem jetzt Kapitän. Ich kann an der momentane Reihenfolge nur etwas mit meiner Leistung ändern.
Und was, wenn die neue Saison so verläuft, wie die alte?
Darüber will ich gar nicht nachgrübeln. Ich denke positiv und bin überzeugt, dass ich meine Einsätze bekommen werde. Es liegt dann an mir, etwas daraus zu machen. Ich weiß, ich habe die Mittel dazu, schließlich habe ich das Fußballspielen nicht verlernt.
http://sport-bild.de/sportbild/generated/article/fussball/2007/07/17/6644700000.html
17.07.2007 - 18:04 Uhr
Tja, das hat sich TDS verdient. Reservist und Hassfigur bei seinem hypermegasuperduper-Traumclub
17.07.2007 - 18:19 Uhr
Was bedeutet TDS :o :?
17.07.2007 - 18:43 Uhr
Zitat von Bayer04Supporter:
Was bedeutet TDS :o :?
TDS ist die Abkürzung für "Zensiert" ;).
Antwort bitte per PN
Was bedeutet TDS :o :?
TDS ist die Abkürzung für "Zensiert" ;).
Antwort bitte per PN
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zarathustra am 17.07.2007 um 23:01 Uhr bearbeitet
25.07.2007 - 11:51 Uhr
Zitat von zarathustra:
Wenn Schalke jetzt tatsächlich Stephen Appiah fürs Mittelfeld holt, dann wird Mimoun wohl zum Bankdrücker verdammt werden.
Spielen die beiden nicht völlig unterschiedliche Positionen?
Ich denke eher das Azaouagh sich mit Rakitic um den Job als zentraler Mittelfeldspieler streiten wird.
Wenn Schalke jetzt tatsächlich Stephen Appiah fürs Mittelfeld holt, dann wird Mimoun wohl zum Bankdrücker verdammt werden.
Spielen die beiden nicht völlig unterschiedliche Positionen?
Ich denke eher das Azaouagh sich mit Rakitic um den Job als zentraler Mittelfeldspieler streiten wird.
25.07.2007 - 22:17 Uhr
Zitat von zarathustra:
Ok,
Mimoun oM, Appiah zM.
Mimoun OM
Appiah DM (auch wenn ers mehr wie ein Ze Roberto interpretiert ;) )
Kann man so sehen? :rolleyes
Ok,
Mimoun oM, Appiah zM.
Mimoun OM
Appiah DM (auch wenn ers mehr wie ein Ze Roberto interpretiert ;) )
Kann man so sehen? :rolleyes
26.07.2007 - 11:14 Uhr
Selbst wenn Appiah nicht kommen würde und Azaouagh für das DM eingeplant wäre - da wäre immernoch Ex-Nationalspieler Ernst vor ihm. Azaouagh sollte froh sein wenn er spielen darf, bei der Konkurrenz hat er wenig zu melden
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