Der Schiri Thread
08.08.2011 - 15:46 Uhr
28.10.2025 - 08:55 Uhr
Zitat von Fck2526
...
In der Bundesliga beim Topspiel um 18:30 Uhr wäre das wahrscheinlich nicht passiert. Dort sind aber über 10x soviele Kameras im Einsatz als in der 2.Bundesliga um 13 Uhr.
...
In der Bundesliga beim Topspiel um 18:30 Uhr wäre das wahrscheinlich nicht passiert. Dort sind aber über 10x soviele Kameras im Einsatz als in der 2.Bundesliga um 13 Uhr.
Zur Erläuterung:
In der Bundesliga gibt es für den VAR 19 - 21 Kameraperspektiven, in der 2. Bundesliga 7 - 9.
Gruß aus der Pfalz
29.10.2025 - 21:44 Uhr
Das heutige Gespann war mal wieder grausig.
Gerade Joly muss sich im falschen Film vorgekommen sein. In der ersten Halbzeit wird er nach einer Flanke einfach umgeräumt. Der Linienrichter steht 1m entfernt.
Davor entscheidet dieser auf Abseits bei Joly, dieser wäre durch gewesen. Dann in der zweiten Halbzeit wird Joly taktisch vom LV gefoult - keine gelbe.
Als i-Tüpfelchen wird Joly auf der Grundlinie, wieder vom LV, aktiv weggedrückt.
Alidou war tendenziell auch eher nicht im Abseits.
Köln vs Bayern: ein klares Abseitstor, einmal checkt Oliseh ohne Chance auf den Ball einen Kölner weg.
Und wehe man kritisiert die heiligen Darsteller.
Gerade Joly muss sich im falschen Film vorgekommen sein. In der ersten Halbzeit wird er nach einer Flanke einfach umgeräumt. Der Linienrichter steht 1m entfernt.
Davor entscheidet dieser auf Abseits bei Joly, dieser wäre durch gewesen. Dann in der zweiten Halbzeit wird Joly taktisch vom LV gefoult - keine gelbe.
Als i-Tüpfelchen wird Joly auf der Grundlinie, wieder vom LV, aktiv weggedrückt.
Alidou war tendenziell auch eher nicht im Abseits.
Köln vs Bayern: ein klares Abseitstor, einmal checkt Oliseh ohne Chance auf den Ball einen Kölner weg.
Und wehe man kritisiert die heiligen Darsteller.
29.10.2025 - 21:52 Uhr
Der Schiedsrichter war heute höchst erratisch. Es reicht die Szene von Skyttä und Olesen im Seitenaus. Ein Lächeln und Ermahnen hätte völlig gereicht, er macht daraus 4(!) Gelbe Karten. Als sei es eine sich anbahnende Rudelbildung mit explodierenden Bänken gewesen. Die zwei Protagonisten hatten sich auch schon längst die Hände gereicht.
29.10.2025 - 21:53 Uhr
Zitat von Scuzzle
Das heutige Gespann war mal wieder grausig.
Gerade Joly muss sich im falschen Film vorgekommen sein. In der ersten Halbzeit wird er nach einer Flanke einfach umgeräumt. Der Linienrichter steht 1m entfernt.
Davor entscheidet dieser auf Abseits bei Joly, dieser wäre durch gewesen. Dann in der zweiten Halbzeit wird Joly taktisch vom LV gefoult - keine gelbe.
Als i-Tüpfelchen wird Joly auf der Grundlinie, wieder vom LV, aktiv weggedrückt.
Alidou war tendenziell auch eher nicht im Abseits.
Köln vs Bayern: ein klares Abseitstor, einmal checkt Oliseh ohne Chance auf den Ball einen Kölner weg.
Und wehe man kritisiert die heiligen Darsteller.
Das heutige Gespann war mal wieder grausig.
Gerade Joly muss sich im falschen Film vorgekommen sein. In der ersten Halbzeit wird er nach einer Flanke einfach umgeräumt. Der Linienrichter steht 1m entfernt.
Davor entscheidet dieser auf Abseits bei Joly, dieser wäre durch gewesen. Dann in der zweiten Halbzeit wird Joly taktisch vom LV gefoult - keine gelbe.
Als i-Tüpfelchen wird Joly auf der Grundlinie, wieder vom LV, aktiv weggedrückt.
Alidou war tendenziell auch eher nicht im Abseits.
Köln vs Bayern: ein klares Abseitstor, einmal checkt Oliseh ohne Chance auf den Ball einen Kölner weg.
Und wehe man kritisiert die heiligen Darsteller.
Und ich bin auch kein Freund der Grün Weißen Spaßmacher aus Wolfsburg. Aber was er da gepfiffen hat war der Wahnsinn. Und dann der Elfer.
Sorry, solche Leute sollten nicht mehr professionell pfeifen oder mal wieder ganz unten in der Kreisklasse anfangen.
Da kommen die Jungs vielleicht mal wieder zu Sinnen.
Es ist einfach nur erschreckend.
01.11.2025 - 09:21 Uhr
https://www.n-tv.de/sport/fussball/Merk-faellt-vernichtendes-Urteil-ueber-deutsche-Schiedsrichter-article26134652.html
Sp, das wäre dann mal das Statement eines ehemaligen Weltschiedsrichters, nicht irgendeines emotionalisierten Fans. Bestätigt die Beobachtungen, wie sie auch hier im Forum diskutiert werden.
Schlüsselaussage: Der VAR war als Backup gedacht, stattdessen wird nun der Schiri mehr und mehr zu dessen Erfüllungsgehilfen. Und so nimmt die Schiri-Kompetenz ab. So wie der Orientierungssinn durch Google Maps.
Zu einfach? Nein, es ist nunmal nicht komplizierter. Wenn ich vier Minuten und zig Kameraperspektiven und virtuelle Tools zur Überprüfung brauche, befasse ich mich nicht mehr mit einer "offensichtlichen Fehlentscheidung". In keinem einzigen Fall. Das ist einfach definitionsgemäß so. Und deshalb gehört der VAR entweder abgeschafft oder auf eine wirkliche Backup-Funktion zurückgeschnitten. Wenn du ihn statistisch mehrfach pro Spiel brauchst, ist das schon ein klares Indiz für den Missbrauch dieser Funkton.
Ein gordischer Knoten, der durchschlagen, nicht aufgedröselt werden muss. Wir laufen in die grundfalsche Richtung!
Sp, das wäre dann mal das Statement eines ehemaligen Weltschiedsrichters, nicht irgendeines emotionalisierten Fans. Bestätigt die Beobachtungen, wie sie auch hier im Forum diskutiert werden.
Schlüsselaussage: Der VAR war als Backup gedacht, stattdessen wird nun der Schiri mehr und mehr zu dessen Erfüllungsgehilfen. Und so nimmt die Schiri-Kompetenz ab. So wie der Orientierungssinn durch Google Maps.
Zu einfach? Nein, es ist nunmal nicht komplizierter. Wenn ich vier Minuten und zig Kameraperspektiven und virtuelle Tools zur Überprüfung brauche, befasse ich mich nicht mehr mit einer "offensichtlichen Fehlentscheidung". In keinem einzigen Fall. Das ist einfach definitionsgemäß so. Und deshalb gehört der VAR entweder abgeschafft oder auf eine wirkliche Backup-Funktion zurückgeschnitten. Wenn du ihn statistisch mehrfach pro Spiel brauchst, ist das schon ein klares Indiz für den Missbrauch dieser Funkton.
Ein gordischer Knoten, der durchschlagen, nicht aufgedröselt werden muss. Wir laufen in die grundfalsche Richtung!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 01.11.2025 um 09:25 Uhr bearbeitet
01.11.2025 - 09:58 Uhr
Im Schiriwesen gäbe es generell einiges zu reformieren. Man sollte die Schiris erstens vergleichbar gut bezahlen wie diejenigen, deren Spiele sie leiten. Meinetwegen soll man das erforderliche Geld von den Vereinen oder direkt von den Spielern holen. Keine Nebentätigkeit mehr, sondern Hauptberuf mit permanenter, engmaschiger Weiterbildung. Umgekehrt klare Qualitätsanforderungen: Wer sich eine bestimmte Quote von Fehlentscheidungen leistet, ist raus. Ebenfalls analog zu Spielern und Trainern.
Und zweitens würde ich mir den VAR als Interventionsmöglichkeit seitens der jeweiligen Trainerteams wünschen. Das ist ja keine neue Idee. Zwei, drei calls im Spiel pro Mannschaft. Ob sich der Schiri das dann selbst noch einmal ansieht (kennt die reale Dynamik etc.) oder der Kölner Keller entscheidet (unvoreingenommen), wäre ein Diskussionspunkt.
Alles andere bleibt als Tatsachenentscheidung stehen. Und für diese gilt dann ein strengerer Blick auf die Leistung des Schiris.
Mit der Quote an fragwürdigen Entscheidungen sollte man echt nicht weitermachen. Das war gestern als Krönung einer der skurrilsten Elfer in den letzten Jahren, an die ich mich erinnere.
Und zweitens würde ich mir den VAR als Interventionsmöglichkeit seitens der jeweiligen Trainerteams wünschen. Das ist ja keine neue Idee. Zwei, drei calls im Spiel pro Mannschaft. Ob sich der Schiri das dann selbst noch einmal ansieht (kennt die reale Dynamik etc.) oder der Kölner Keller entscheidet (unvoreingenommen), wäre ein Diskussionspunkt.
Alles andere bleibt als Tatsachenentscheidung stehen. Und für diese gilt dann ein strengerer Blick auf die Leistung des Schiris.
Mit der Quote an fragwürdigen Entscheidungen sollte man echt nicht weitermachen. Das war gestern als Krönung einer der skurrilsten Elfer in den letzten Jahren, an die ich mich erinnere.
01.11.2025 - 10:50 Uhr
Ich würde jedem VAR einen Ex-Profi zur Seite stellen. Als Fußballer kannst Du viel besser beurteilen, ob das ein Foul war oder nicht - und ob Absicht dahinter steckte. Ich höre öfters vom Kommentator ‚das war ein unglücklicher Zusammenprall …‘ etc. und denke dann so bei mir, dass das pure Absicht war.
01.11.2025 - 11:08 Uhr
Man muss da grundlegende Prinzipien diskutieren und dann entsprechende Festlegungen treffen:
1. Jede Schirientscheidung ist im Prinzip eine "Messung". Für wissenschaftliche Messungen gilt, dass sie nur mit Bezug auf Angabe der Messungenauigkeit ("Fehlerbalken") aussagekräftig sind. Liegt z.B. die AfD in einer Wahlumfrage 0,5% vor der CDU und der Fehlerbalken der Umfrage beträgt 1%, dann kann man mit Bezug auf die Umfrage nicht sagen, ob sie vorne liegt, sondern beide bewegen sich nach Maßgabe dieser "Messung" auf "gleicher Höhe".
Die Frage ist: Soll eine forensische Beweisführung des VAR die Messungenauigkeit weiter verringern oder geht es darum, für ein geübtes Schiriauge bei optimaler Sicht zum Geschehen eigentlich erkennbare - aber halt eben falsch bewertete - Entscheidungen zu korrigieren? Ich denke, letzteres war Sinn der Einführung des VAR, nicht die Einführung einer Entscheidungsfindung für Situationen, die das geübte menschliche Auge (einschließlich seines inhärenten "Fehlerbalkens") in der Originalszene gar nicht mehr auflösen kann.
2. Regelverstöße sollen geahndet werden, um eine daraus entstehende Vorteilsnahme zu unterbinden (genau deshalb kann auf eine Ahndung bei Vorteilsauslegung ja auch verzichtet werden). Dies könnte eine Begründung zur Einführung des von @FCK-Tribun vorgeschlagenen Prinzips sein, jedem Trainer eine limitierte Anzahl von Überprüfungen pro Partie einzuräumen. Man durchbräche damit das Schiriprinzip der unparteiischen "Vogelperspektive"und würde das jeweilige Gerechtigkeitsempfinden der beiden Spielparteien als relevant einbringen: Fehlentscheidungen, die niemand moniert, blieben dann bestehen, da der VAR nicht mehr eigeninitiativ eingreifen könnte. Will man das? Diskussionswürdig ist es allemal! Der Rest ist eine technische Frage: Natürlich kann ich nicht jedem Trainer drei Slots pro Spiel geben, wenn die Überprüfung dann jedesmal 4 Minuten dauert und wir am Ende 24 Minuten Überprüfungszeit nachspielen lassen müssen.
Aber dafür kann man ja Regelungen treffen, die ohnehin erforderlich werden: Limitierung der zulässigen Überprüfungszeit. Vorschlag: Kann der VAR die Situation nicht in 90 Sekunden auflösen, bleibt die Schirientscheidung bestehen.
3. Urächlichkeitsvermutung: In Verknüpfung mit dem Ziel der Unterbindung einer realen Vorteilsnahme durch Regelverstoß sollte auch das Umkehrprinzip gelten: Was keinen unfairen Vorteil bringt, wird auch nicht gepfiffen! Hier hilft der Vergleich mit dem Fotofinish bei einem Sprintwettbewerb: Wer dabei auch nur eine Kniespitze vorne ist, gewinnt zurecht! Aber verändert eine Kniespitze zu weit vorne wirklich in jeder Situation die Spieldynamik im Fußball? Das kann im Einzelfall durchaus zutreffen (wenn man gerade noch so mit dem Zeh richtungsverändernd an den Ball kommt), aber in den meisten Situationen ist dies halt eben nicht der Fall. Und dann sollte man eben auch auf "gleiche Höhe" erkennen. Ähnlich ist es bei Körperkontakt und Textilprobe: Bist du im vollem Lauf, kann ein ganz leichter Rempler dich zu Fall bringen und sollte deshalb gepfiffen werden. Umgekehrt gibt es genug Situationen, in denen ein 2m-Schrank von einem Hänfling leicht berührt wird und wie eine Bahnschranke zu Boden geht. Da wäre es dann "unbillig" zu pfeifen, weil nach normalem Urteilsvermögen der Kontakt nicht ursächlich für den Sturz war. Ich plädiere also für die Rehabilitierung des berühmten "Fingerspitzengefühls" und einer Urteilsbegründung nach dem Motto "zu wenig für einen Pfiff" und "normale Zweikampfhärte"; ansonsten machen wir den "Kontaktsport" Fußball wirklich kaputt.
Über solche grundlegenden Prinzipien müsste man sich erst einmal verständigen und dann entsprechende Reformen einführen. Wir verlieren nämlich gerade die Maßstäbe für die Urteilsfindung! Wenn man sich darüber im Klaren ist, kann man die Frage nach Ob und ggf. Wie des VAR und die Einrichtung eines Profischiedsrichtertums entscheiden. Im Moment rendiert man dazu, alles zu machen, was technisch möglich ist. Und zwar ohne zu bedenken, ob es auch im Sinne des sportlichen Wettbewerbs ist. Und das ist definitiv der falsche Weg.
1. Jede Schirientscheidung ist im Prinzip eine "Messung". Für wissenschaftliche Messungen gilt, dass sie nur mit Bezug auf Angabe der Messungenauigkeit ("Fehlerbalken") aussagekräftig sind. Liegt z.B. die AfD in einer Wahlumfrage 0,5% vor der CDU und der Fehlerbalken der Umfrage beträgt 1%, dann kann man mit Bezug auf die Umfrage nicht sagen, ob sie vorne liegt, sondern beide bewegen sich nach Maßgabe dieser "Messung" auf "gleicher Höhe".
Die Frage ist: Soll eine forensische Beweisführung des VAR die Messungenauigkeit weiter verringern oder geht es darum, für ein geübtes Schiriauge bei optimaler Sicht zum Geschehen eigentlich erkennbare - aber halt eben falsch bewertete - Entscheidungen zu korrigieren? Ich denke, letzteres war Sinn der Einführung des VAR, nicht die Einführung einer Entscheidungsfindung für Situationen, die das geübte menschliche Auge (einschließlich seines inhärenten "Fehlerbalkens") in der Originalszene gar nicht mehr auflösen kann.
2. Regelverstöße sollen geahndet werden, um eine daraus entstehende Vorteilsnahme zu unterbinden (genau deshalb kann auf eine Ahndung bei Vorteilsauslegung ja auch verzichtet werden). Dies könnte eine Begründung zur Einführung des von @FCK-Tribun vorgeschlagenen Prinzips sein, jedem Trainer eine limitierte Anzahl von Überprüfungen pro Partie einzuräumen. Man durchbräche damit das Schiriprinzip der unparteiischen "Vogelperspektive"und würde das jeweilige Gerechtigkeitsempfinden der beiden Spielparteien als relevant einbringen: Fehlentscheidungen, die niemand moniert, blieben dann bestehen, da der VAR nicht mehr eigeninitiativ eingreifen könnte. Will man das? Diskussionswürdig ist es allemal! Der Rest ist eine technische Frage: Natürlich kann ich nicht jedem Trainer drei Slots pro Spiel geben, wenn die Überprüfung dann jedesmal 4 Minuten dauert und wir am Ende 24 Minuten Überprüfungszeit nachspielen lassen müssen.
Aber dafür kann man ja Regelungen treffen, die ohnehin erforderlich werden: Limitierung der zulässigen Überprüfungszeit. Vorschlag: Kann der VAR die Situation nicht in 90 Sekunden auflösen, bleibt die Schirientscheidung bestehen. 3. Urächlichkeitsvermutung: In Verknüpfung mit dem Ziel der Unterbindung einer realen Vorteilsnahme durch Regelverstoß sollte auch das Umkehrprinzip gelten: Was keinen unfairen Vorteil bringt, wird auch nicht gepfiffen! Hier hilft der Vergleich mit dem Fotofinish bei einem Sprintwettbewerb: Wer dabei auch nur eine Kniespitze vorne ist, gewinnt zurecht! Aber verändert eine Kniespitze zu weit vorne wirklich in jeder Situation die Spieldynamik im Fußball? Das kann im Einzelfall durchaus zutreffen (wenn man gerade noch so mit dem Zeh richtungsverändernd an den Ball kommt), aber in den meisten Situationen ist dies halt eben nicht der Fall. Und dann sollte man eben auch auf "gleiche Höhe" erkennen. Ähnlich ist es bei Körperkontakt und Textilprobe: Bist du im vollem Lauf, kann ein ganz leichter Rempler dich zu Fall bringen und sollte deshalb gepfiffen werden. Umgekehrt gibt es genug Situationen, in denen ein 2m-Schrank von einem Hänfling leicht berührt wird und wie eine Bahnschranke zu Boden geht. Da wäre es dann "unbillig" zu pfeifen, weil nach normalem Urteilsvermögen der Kontakt nicht ursächlich für den Sturz war. Ich plädiere also für die Rehabilitierung des berühmten "Fingerspitzengefühls" und einer Urteilsbegründung nach dem Motto "zu wenig für einen Pfiff" und "normale Zweikampfhärte"; ansonsten machen wir den "Kontaktsport" Fußball wirklich kaputt.
Über solche grundlegenden Prinzipien müsste man sich erst einmal verständigen und dann entsprechende Reformen einführen. Wir verlieren nämlich gerade die Maßstäbe für die Urteilsfindung! Wenn man sich darüber im Klaren ist, kann man die Frage nach Ob und ggf. Wie des VAR und die Einrichtung eines Profischiedsrichtertums entscheiden. Im Moment rendiert man dazu, alles zu machen, was technisch möglich ist. Und zwar ohne zu bedenken, ob es auch im Sinne des sportlichen Wettbewerbs ist. Und das ist definitiv der falsche Weg.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 01.11.2025 um 11:35 Uhr bearbeitet
01.11.2025 - 11:13 Uhr
Zitat von Old_Icebear
Ich würde jedem VAR einen Ex-Profi zur Seite stellen. Als Fußballer kannst Du viel besser beurteilen, ob das ein Foul war oder nicht - und ob Absicht dahinter steckte. Ich höre öfters vom Kommentator ‚das war ein unglücklicher Zusammenprall …‘ etc. und denke dann so bei mir, dass das pure Absicht war.
Ich würde jedem VAR einen Ex-Profi zur Seite stellen. Als Fußballer kannst Du viel besser beurteilen, ob das ein Foul war oder nicht - und ob Absicht dahinter steckte. Ich höre öfters vom Kommentator ‚das war ein unglücklicher Zusammenprall …‘ etc. und denke dann so bei mir, dass das pure Absicht war.
Dafür müsste aber im Umkehrschluss die Ex-Profis die Regeln pauken, um die Schiedsrichter entsprechend unterstützen zu können. Was da manchmal an "Regelwissen" mitbringen ist von der Samstagmittag-Stammtischrunde nicht weit weg. Und wer entscheidet schlussendlich, wenn es für den VAR ein Eingriff ist und den Profi nicht oder umgekehrt?
Zudem bräuchte es einen sehr großen Pool, da man die Spieler wahrscheinlich weder bei Ex-Vereinen einsetzen will noch bei deren größten Konkurrenten. Finde es an sich keine schlechte Idee, aber die konkrete Umsetzung bringt mit Sicherheit einige größere Hürden mit sich.
01.11.2025 - 12:14 Uhr
Zitat von Old_Icebear
Ich würde jedem VAR einen Ex-Profi zur Seite stellen. Als Fußballer kannst Du viel besser beurteilen, ob das ein Foul war oder nicht - und ob Absicht dahinter steckte. Ich höre öfters vom Kommentator ‚das war ein unglücklicher Zusammenprall …‘ etc. und denke dann so bei mir, dass das pure Absicht war.
Ich würde jedem VAR einen Ex-Profi zur Seite stellen. Als Fußballer kannst Du viel besser beurteilen, ob das ein Foul war oder nicht - und ob Absicht dahinter steckte. Ich höre öfters vom Kommentator ‚das war ein unglücklicher Zusammenprall …‘ etc. und denke dann so bei mir, dass das pure Absicht war.
Der Kommentator hat aber nichts mit dem VAR zutun. Sitzen ja genug Ex Spieler neben den Kommentatoren und selbst dann wird es nicht besser (passen sich meistens der Meinung des Kommentator an). Und der VAR geht eben nach den Regeln. Da bringt es nichts wenn ein ex Spieler daneben steht und sagt "für mich war das ein Foul". Erstens, die Zeit zum diskutieren im Kölner Keller haben wir nicht und zweitens, das eine sind Regeln und das andere sind Meinungen. Wenn überhaupt, dann müssten ex Spieler bei der Regelauslegung des DFB dabei sein.
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