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Chinedu Ede

20.05.2006 - 17:05 Uhr
Chinedu Ede |#11
11.08.2006 - 11:00 Uhr
Da man im Fussball selten 100 m rennt, ist der Wert schon nicht schlecht.

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Der Zweck von Taktik ist es, attraktiven Fußball zu unterbinden.
Phrasenstatus für "unfassbar" und "erschreckend schwach" ;)

Chinedu Ede |#12
11.08.2006 - 11:31 Uhr
>Da man im Fussball selten 100 m rennt, ist der Wert schon
>nicht schlecht.


Du meinst hoffentlich am Stück? :)

100m pro Spiel, da fällt mir nur Mario Basler ein ...... :)

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2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

Chinedu Ede |#13
11.08.2006 - 12:08 Uhr
>>>DER SCHNELLE
>>>
>>>Chinedu Ede (19): Der Flitzer auf dem linken Flügel
>>wechselte
>>>aus dem Amateurteam von Hertha BSC sehr schnell zu den
>>Profis
>>>und soll den etablierten Angreifern nun Beine machen. Dass
>>er
>>>das kann, hat er schon bewiesen. Beim Schnelligkeitstest im
>>>Trainingslager über 30 Meter lief er in 3,82 Sekunden allen
>>>Mitspielern davon. Vor dem Tor bescheinigt ihm Herthas
>>>Amateurtrainer Karsten Heine "Eiseskälte".
>>>
>>>http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/sport/576526.html
>>>
>>>beachtlich finde ich die Zeit auf 30 Metern.
>>
>>hm wenn man das auf 100 meter hochrechnet sind das 12,7 sec.
>>so schnell ist das nun auch wieder nicht. spricht nicht
>gerade
>>für die schnelligkeit der mannschaft. naja, wichtig ist eh
>die
>>ballführung mit tempo und das kann er denk ich ganz gut
>
>Die 30 m kann man schlecht auf 100 m hochrechnen, da auf den
>ersten Metern die Höchstgeschwindigkeit ja noch gar nicht
>erreicht ist. Ede dürfte demnach deutlich schneller als 12,7
>laufen. Tippe auf gut 11 s. Aber entscheidend sind sind im
>Fußball ja eh die ersten Meter.


auch wieder wahr
Chinedu Ede |#14
14.08.2006 - 00:24 Uhr
wie ebert ist auch er jetzt offiziell bundesligaspieler :-)

hoffen wir mal, daß er mehr einsatzzeiten bekommt als nur diese zeitschinderei am ende.

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Chinedu Ede |#15
19.08.2006 - 21:41 Uhr

>
>das privatleben ist nicht sonderlich von interesse und dumme
>gerüchte kann erst recht keiner gebrauchen.


dito !

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Chinedu Ede |#16
23.10.2006 - 20:18 Uhr
Chinedu Ede - Von Gott geführt ins Profiteam

Wenn die Deutsche Fußball Liga morgen beschließen würde, dass die Bundesligamannschaften nur noch mit Spielern aus der eigenen Jugend oder aus der jeweiligen Region spielen dürften, hätte Hertha BSC gute Karten, den Titel zu holen.

Denn zehn Spieler aus dem Profikader von Hertha BSC sind in Berlin geboren oder aufgewachsen. Da kann kein anderer Klub aus Deutschlands Eliteliga mithalten. Und auch in der Regionalliga-Mannschaft stehen größtenteils Spieler aus der eigenen Jugend. Grund genug für uns, euch die Nachwuchskünstler einmal näher vorzustellen.

Ab sofort porträtieren wir in regelmäßigen Abständen einen Spieler von Hertha BSC, der aus der eigenen Jugend stammt und/oder in Berlin und Umgebung geboren ist.


Teil 3 - Chinedu Ede

Berlin - Chinedu Ede ist außerordentlich talentiert. Doch als die Ärzte dem 15-Jährigen den Verdacht auf Gelbsucht mitteilen, steht für den Fußballer von Hertha BSC fest, dass der Traum von der Profi-Karriere ausgeträumt ist. Der Sohn eines nigerianischen Vaters und einer deutschen Mutter beschließt, sich nur noch auf die Schule zu konzentrieren und den Fußball links liegen zu lassen.

Beginn beim BAK

Rückblende. 13 Jahre vor dieser Zeit rennt ein unbekümmerter kleiner Junge zum ersten Mal mit anderen Zweijährigen hinter einem Plastikball her. "Bei einem Familienbesuch in Nigeria war das", erinnert sich der heute 19-Jährige an seinen ersten Kontakt mit dem Fußball. Für Ede, der in Berlin Wilmersdorf geboren ist und die Hauptstadt auch als seine Heimat angibt, ist Fußball schon früh das liebste Hobby. Mit sechs Jahren tritt er beim Berliner Athletik Klub ein, "weil der Platz gleich gegenüber war", erklärt der sympathische und zurückhaltende Nachwuchsstürmer seine Beweggründe für eine Anmeldung in der Lüderitzstraße. Große Erfolge feiert er mit dem Verein selbst jedoch nicht: "Ich habe mit acht Jahren den Adidas-Cup gewonnen", erzählt er aber und fügt hinzu, "nur mit Spielern vom BAK."

In seiner Kindheit geht er oft mit seinen Eltern in die Kirche. Die Arbeit des Pfarrers in der Kirche imponiert ihm so sehr, dass er sie noch vor einem Jahr als seinen Traumberuf definierte. "Heute ist mein Traumberuf Profi-Fußballer, weil es nichts Besseres gibt, als sein Hobby zum Beruf zu machen, aber ich gehe immer noch gerne in die Kirche." Dass dies kein großes Wunder ist, zeigt schon die Bedeutung seines Namens. Doch dazu später mehr.

Über die Reinickendorfer Füchse...

Das außergewöhnliche Talent des Jungen erkennen zuerst die Reinickendorfer Füchse. Als Ede mit der E-Jugend des BAK gegen die F-Jugend der Füchse spielt, brilliert er derartig, dass seine Eltern nur kurze Zeit später von den Trainern der erfolgreichen Berliner Talentschmiede der Füchse angesprochen werden.Seine Eltern überlegen nicht lange und fördern ihren Sohn, indem sie ihn zu den Reinickendorfern schicken. Dort wird er von zwei Trainern betreut, die Ede nachhaltig beeindruckt haben: "Dennis Hoy und Frank Friedrichs haben mich am meisten geprägt. Sie haben auch Kevin-Prince Boateng und Ashkan Dejagah ausgebildet und was sie uns damals mitgegeben haben war eine Riesensache", sagt er in einem dankbaren Ton.

Es ist Edes Charakter, die vermuten lässt, dass aus ihm ein großer Fußballer, wenn nicht, zumindest eine große Persönlichkeit werden kann. Er selbst weiß, dass es auch anders enden kann: "Es ist oft so, dass Spieler in jungen Jahren hochgejubelt werden, aber nicht die Größe haben, das unbeschadet zu überstehen, weil sie dann abheben. Sie sind von der Persönlichkeit her noch nicht gefestigt", sagt Ede und in diesem Moment vergisst man beinahe, dass man einem 19jährigen Nachwuchstalent gegenüber sitzt.

...zu Hertha BSC

Dennis Hoy und Frank Friedrichs, heute beide für das Berliner Champions Camp tätig, sind es auch, die ihn dann aus der E-Jugend der Füchse mit zu Hertha BSC nehmen. Zusammen mit Kevin-Prince Boateng. Bei Hertha bekommt der Stürmer seinen Feinschliff und geht von diesem Zeitpunkt an auf die Poelchau-Oberschule, Herthas Kooperationspartner. Dort beginnt er fürs Leben zu lernen und nebenbei seine Fußballerkarriere in Angriff zu nehmen.

Doch mit seinem 15. Geburtstag beginnen die Probleme, die der Karriere von Chinedu Ede beinahe ein frühzeitiges Ende bereitet hätten. Alles fing in seinem zweiten C-Jugendjahr bei Hertha BSC an. "Ich konnte lange Zeit gar keinen Fußball spielen, weil die Ärzte bei mir den Verdacht auf Gelbsucht äußerten", sagt Ede für solch ein heikles Thema relativ unbeeindruckt. Der Verdacht bestätigt sich zwar nicht, aber in dieser Zeit sieht es so aus, als würde der Fußballer Chinedu Ede keine Zukunft haben. "Ich habe dann ein halbes Jahr gar nicht gespielt, weil ich mich voll auf die Schule konzentrieren wollte", erzählt er.

Chinedu : Gott führt dich

Warum er dann doch noch einmal zurück gekehrt ist, weiß er selber nicht so genau. Vermutlich aber kommt an dieser Stelle seiner Geschichte der Bedeutung seines Namens eine große Verantwortung zu. Ede erklärt: "Mein Name bedeutet 'Gott führt dich'." Und wahrscheinlich waren es wirklich höhere Mächte, die den jungen Fußballer dazu veranlasst haben, damals nach einem halben Jahr doch wieder auf den Fußballplatz zurück zu kehren und ein fast schon sensationelles Comeback zu starten.

Denn nur wenige Wochen nachdem Ede in Herthas zweiter B-Jugend zum Einsatz kommt, trifft er das Tor wie noch nie und es dauert nicht lange, bis Dirk Kunert ihn in die B-Jugend Regionalliga-Mannschaft hochzieht. Doch damit nicht genug. Der Deutsch-Nigerianer erhält auch eine Einladung für die deutsche U17-Nationalmannschaft, die er stolz annimmt und beim 0:1 gegen Belgien sein erstes Länderspiel macht. "Ein schönes Gefühl", resümiert Ede. Gedanken in Richtung nigerianische Nationalmannschaft hat er sich übrigens nie gemacht: "Ich habe zwar beide Pässe, aber ich wurde nie vom nigerianischen Verband angesprochen."

Ede: "Ich hätte nicht gedacht, dass ich soweit komme"

Der Thiery Henry-Fan ist dankbar, dass er nach der Phase seiner halbjährigen Pause in der Person von Dirk Kunert einen Fürsprecher hatte: "Er hat mir den Weg geebnet", sagt Ede und verweist auch darauf, dass es Kunert war, der ihn für die Nationalmannschaft empfohlen hat. In dieser ist der 19-Jährige mittlerweile fester Bestandteil des Kaders, seit der U17 wurde er jedes Jahr wieder eingeladen. Doch damit ist das Märchencomeback noch lange nicht zu Ende.

Als Ede nämlich bei den Amateuren zum absoluten Leistungsträger wird, kommt ein Profivertrag zur Sprache. So richtig reden mag er darüber nicht, "aber gehofft hat man natürlich immer und als es dann soweit war, habe ich mich riesig gefreut." Wie es dazu kam, kann er gar nicht mehr so richtig sagen, aber entscheidend sei, "dass man sich als Spieler weiter entwickeln muss", und das war bei Ede damals eindeutig der Fall. Es ist unheimlich sympathisch und passt zu Ede wenn er über diese Zeit sagt: "Ich hätte nicht gedacht, dass ich soweit komme."

Bodenständiger Realist

Die Kunde vom Profivertrag macht auch in seiner Familie die Runde, "die haben sich natürlich sehr gefreut, sie haben von Klein auf immer hinter mir gestanden. "Aber", und diesen Einwand hatte man irgendwie schon erwartet, "ein Profivertrag heißt ja nicht, dass man es geschafft hat, sondern lediglich, dass man sich ein festes Standbein schaffen und ein wenig seine Zukunft planen kann." So ist Chinedu Ede. Bodenständig, verantwortungsvoll, ein Realist.

Es ist der erste Bundesligaspieltag der Saison 2006/2007, Hertha spielt in Wolfsburg und kurz vor Schluss steht es 0:0, als Co-Trainer Andreas Thom den sich warm laufenden Ede zum Trainerteam heranruft. Wenige Minuten später kommt der Junge, der nur dreieinhalb Jahre zuvor kein Fußball mehr spielen wollte, zu seinem ersten Einsatz bei den Profis. "Das ist ein Supergefühl vor so vielen Zuschauern zu spielen. Es macht umso mehr Spaß, weil man von ihnen mitgerissen wird", sagt Ede einen Satz, der wieder nicht unbedingt von Emotionen geleitet wird.

"Fußball ist wie Lotto spielen"

Dass er sich nach diesem Spiel im Training verletzt und sich wieder neu herankämpfen muss, das kennt Chinedu Ede und deswegen stammt der Satz "Fußball ist wie Lotto spielen" auch von ihm. Allerdings hat Ede einen kleinen Vorteil, der ihn schon einmal wieder zurück gebracht hat. Er hat den Allmächtigen an seiner Seite: Chinedu - Gott führt dich.

http://www.herthabsc.de/index.php?id=15630&tx_ttnews[tt_news]=339&tx_ttnews[backPid]=15626&cHash=f9a71cfbfe
Chinedu Ede |#17
05.02.2007 - 13:10 Uhr
Herzlichen Glückwunsch
und hoffentlich einen kurzen Einsatz gegen Schalke................ :)

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Chinedu Ede |#18
05.02.2007 - 13:25 Uhr
Alles Gute auch von meiner Seite! :)

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I have the simplest tastes. I am always satified with the best.

- Oscar Wilde
Chinedu Ede |#19
05.02.2007 - 17:35 Uhr
Jo auch von mir alles gute Chinedu... :)
Chinedu Ede |#20
07.02.2007 - 13:49 Uhr
Ich versuche schon eine Weile eine brauchbare Statistik von Chinedu in den DFB-Teams zu finden, aber irgendwie will mir das nicht gelingen ;)

Mir ist nämlich so, als hätte ich vor einer Weile einmal gelesen, dass er in einer gewissen Zahl von Spielen (so um die 9) eine zweistellige Anzahl von Toren (ich denke 14) erzielt hat. Das war in einer der DFB-Auswahlmannschaften, höchstens U19.

Würde mich freuen, wenn mich jemand eines besseren belehren könnte... oder noch besser, mich bestätigen würde ;)

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