Bundesliga-Spiele im Ausland? DFL-Boss Lenz: „Sehr klare Grenzen gesetzt“
Nach der vieldiskutierten UEFA-Genehmigung für zwei Ligaspiele im Ausland hat die Deutsche Fußball Liga eine klare Position formuliert. Demnach wird es in der Bundesliga keine solchen Ausnahmen geben, wie Geschäftsführer Marc Lenz im Podcast „Spielmacher“ von „360Media“ sagte. „Nein, das ist für uns nicht relevant“, stellte Lenz klar.
Die Europäische Fußball-Union UEFA hatte in dieser Woche Anträgen des italienischen und spanischen Verbandes zugestimmt. Das LaLiga-Spiel zwischen dem FC Villarreal und dem FC Barcelona darf im Dezember demnach in Miami (USA) stattfinden. Austragungsort der Serie-A-Partie zwischen der AC Mailand und Como im Februar ist Perth (Australien).
„Ja, es würde der Zentralvermarktung helfen. Aber nein, das ist ganz klar nicht unser Kern und nicht unsere gesellschaftliche Verankerung, die wir uns vorstellen“, sagte Lenz, der den Ligaverband gemeinsam mit seinem Kollegen Steffen Merkel führt. Man habe „sehr klare Grenzen gesetzt“, darum sei ein solcher Weg schlichtweg „keine Option“.
Die UEFA hatte den Anträgen „ausnahmsweise“ und „widerstrebend“ zugestimmt, weil auf FIFA-Ebene Lücken im Reglement bestünden. Diese würden überarbeitet. „Es ist zwar bedauerlich, dass diese beiden Spiele stattfinden müssen, aber diese Entscheidung ist eine Ausnahme und darf nicht als Präzedenzfall angesehen werden“, sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. Lenz bezweifelt, ob solche Austragungen der große Wurf für die Zukunft sind. Er rechnete vor, dass es sich womöglich um einen zweistelligen Millionenbetrag handle – also etwa eine Million Euro pro Klub. „Ist es das wirklich, was die Wettbewerbsfähigkeit signifikant verbessert? Da gibt es für mich andere Themen, die wesentlich wichtiger sind“, sagte Lenz. Die DFL versuche, „die Internationalisierung anderweitig zu stärken.“
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Aber ist einfach mal geraten. Ist jedenfalls die einzige Variante in der, der Satz noch Sinn ergibt.
"Er rechnete vor, dass es sich womöglich um einen zweistelligen Millionenbetrag handle – also etwa 1 Million Euro pro Klub."
Bidde??!
Hab mich auch erstmal ans Rechnen gemacht, aber nachdem ich deinen Beitrag lese, hat sich da wahrscheinlich einfach jemand vertippt und es auch nicht gemerkt.
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