| Geburtsdatum | 23.12.1996 |
|---|---|
| Alter | 29 |
| Nat. |
Polen |
| Größe | 1,79m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Offensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Legia Warschau |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 4 | 2 | - | ||
![]() | Ekstraklasa | 4 | 2 | - | |
Bartosz Kapustka [32]
14.07.2017 - 21:39 Uhr
24.10.2017 - 15:47 Uhr
Zitat von tt-gott
An Tagen an denen man die übersichtsseite des Forums öffnet und bei den letzten Beiträgen der obersten 10-15 threads nur einen User Namen sieht, mach ich die tm.seite wieder zu.
An Tagen an denen man die übersichtsseite des Forums öffnet und bei den letzten Beiträgen der obersten 10-15 threads nur einen User Namen sieht, mach ich die tm.seite wieder zu.
Jep, nur nicht ausphilippen...
Es gibt hier wirklich echt tolle Beiträge, die ich sehr gerne lese. Umfassende Analysen, Hintergrundgeschichten oder auch Spielberichte von der zweiten Mannschaft und der Jugend. Wichtig und allen gemein: Inhalt! Und den gibt es leider nicht bei jedem zu lesen. Ich bin mittlerweile auch dazu übergegangen, diese Beiträge nicht mehr beachten. Nachfragen werden nicht eh beantwortet, also brauche ich mich nicht mehr darum zu kümmern. Ich hoffe nur, dass sich die Qualitätsuser nicht verdrängen lassen und weiter ihre Gedanken teilen. Das gilt für die erfahrenen Hasen hier und natürlich auch für alle an Diskussionen interessierten Neuzugänge. Und bevor es nicht klar wird: Konträre Meinungen lese ich wirklich gerne. Aber bitte begründet und kein albernes Stammtischgelaber ohne jeglicher Grundlage.
Zu Kapustka: Auch ich hatte mir anfangs mehr Einsatzminuten für unseren polnischen Neuzugang ausgerechnet. Die Beschreibungen von ihm hier im Forum klangen recht überzeugend. Allerdings kann ich auch voll und ganz nachvollziehen, warum die derzeitige Situation ist, wie sie ist. Dazu helfen auch viele Beiträge hier, um zu diesem Bild zu kommen.
24.10.2017 - 15:56 Uhr
Man muss sich doch für die Situation um Kapustka nur mal seine bisherige Karriere anschauen. Er durchlief alle Nachwuchsnationalmannschaften in Polen als einer der prägenden Spieler, debütierte mit 17 in der Liga, mit 18 in der Nationalmannschaft. Immer herausragend, weil sein Spielverständnis und sein Tempo viel höher war als das der gleichaltrigen Kollegen. Dann die EM 2016, ein starkes Spiel gegen Nordirland und der Hypetrain fuhr nochmal mit etwas mehr Dampf.
Es ging steil bergauf, dauerhaft, ohne Dellen, letzten Sommer war er 19 und musste die erste wichtige Entscheidung in seinem Leben treffen, eine wichtige, schließlich war er als Fußballer noch lange nicht fertig. Er entschied sich rückblickend falsch, in Leicester ging nach der Sensationssaison alles drunter und drüber, für Kapustka war keine Spielzeit übrig, jeder Punkt zählte, Neutrainer Shakespeare wollte ihn nicht mehr unbedingt haben. Da bist du also, neues Umfeld, neues Land, neue Sprache, keine Chance das zu tun, was du am besten kannst (Fußball spielen) und vor allem keine Chance auf wirkliche Weiterentwicklung, ein ganzes Jahr lang, mit 19 Lenzen.
Letzter Ausweg im Sommer, der Wechsel nach Freiburg, Selbstvertrauen am Boden, nachdem zuvor alles gut lief in der Karriere lief im Vorjahr mal alles schief. Nun aber wieder neues Umfeld, neues Land, neue Sprache, ein unheimlich fordernder (und fördernder) Trainer, wieder ein Team für das jeder Punkt zählt und was daher keine Zeit für große Experimente hat. Also was tun?
An dem Punkt kommt mein großes Vertrauen in den Pädagogen in Christian Streich durch. Er ist in regelmäßigem Kontakt mit Bartek, das sieht man, wenn man mal beim Training war und klingt auch ab und an bei den Pressekonferenzen durch. Man schmeißt den Jungen nicht ins Feuer, auf die Gefahr hin ihn zu verbrennen, stattdessen vertraut man auf bekannte Kräfte, holt für diese Saison die Kaderergänzung Kent. Man nutzt das Leihjahr um Bartek auf ein körperlich gutes Niveau zu bekommen, an der höheren Spielgeschwindigkeit zu lernen (die gibt es auch im Bundesliga-Training), denn gerade hier hebt er sich nicht mehr ab, ganz im Gegensatz zu den Jahren in den Jugendmannschaften.
Läuft alles gut ab, hat man spätestens im Sommer, vielleicht schon im Winter, einen technisch starken Offensivspieler, der sein Tempo einzusetzen weiß und mit Selbstvertrauen auftreten kann. Wenn man ein bisschen zwischen den Zeilen liest konnte man das alles aus den Aussagen der Verantwortlichen heraus lesen und zwar seit Sommer! Hier ein Zitat aus der ersten Trainingswoche nach seiner Ankunft:
"Und Christian Streich ist feinfühlig genug, um zu wissen, was dieser Spieler gerade am meisten braucht: "Wir müssen schauen, dass er ankommt. Es ist wichtig, dass er spürt, dass es im Profifußball Menschen gibt, die sich um einen kümmern.""
Natürlich hat man gehofft, dass Bartek früher hilft, genau dafür kam aber Ryan Kent kurzfristig, der einfach schon einen Schritt weiter ist. Wir alle müssen hier einfach etwas Geduld beweisen, damit wir diese zurück bezahlt bekommen.
Es ging steil bergauf, dauerhaft, ohne Dellen, letzten Sommer war er 19 und musste die erste wichtige Entscheidung in seinem Leben treffen, eine wichtige, schließlich war er als Fußballer noch lange nicht fertig. Er entschied sich rückblickend falsch, in Leicester ging nach der Sensationssaison alles drunter und drüber, für Kapustka war keine Spielzeit übrig, jeder Punkt zählte, Neutrainer Shakespeare wollte ihn nicht mehr unbedingt haben. Da bist du also, neues Umfeld, neues Land, neue Sprache, keine Chance das zu tun, was du am besten kannst (Fußball spielen) und vor allem keine Chance auf wirkliche Weiterentwicklung, ein ganzes Jahr lang, mit 19 Lenzen.
Letzter Ausweg im Sommer, der Wechsel nach Freiburg, Selbstvertrauen am Boden, nachdem zuvor alles gut lief in der Karriere lief im Vorjahr mal alles schief. Nun aber wieder neues Umfeld, neues Land, neue Sprache, ein unheimlich fordernder (und fördernder) Trainer, wieder ein Team für das jeder Punkt zählt und was daher keine Zeit für große Experimente hat. Also was tun?
An dem Punkt kommt mein großes Vertrauen in den Pädagogen in Christian Streich durch. Er ist in regelmäßigem Kontakt mit Bartek, das sieht man, wenn man mal beim Training war und klingt auch ab und an bei den Pressekonferenzen durch. Man schmeißt den Jungen nicht ins Feuer, auf die Gefahr hin ihn zu verbrennen, stattdessen vertraut man auf bekannte Kräfte, holt für diese Saison die Kaderergänzung Kent. Man nutzt das Leihjahr um Bartek auf ein körperlich gutes Niveau zu bekommen, an der höheren Spielgeschwindigkeit zu lernen (die gibt es auch im Bundesliga-Training), denn gerade hier hebt er sich nicht mehr ab, ganz im Gegensatz zu den Jahren in den Jugendmannschaften.
Läuft alles gut ab, hat man spätestens im Sommer, vielleicht schon im Winter, einen technisch starken Offensivspieler, der sein Tempo einzusetzen weiß und mit Selbstvertrauen auftreten kann. Wenn man ein bisschen zwischen den Zeilen liest konnte man das alles aus den Aussagen der Verantwortlichen heraus lesen und zwar seit Sommer! Hier ein Zitat aus der ersten Trainingswoche nach seiner Ankunft:
"Und Christian Streich ist feinfühlig genug, um zu wissen, was dieser Spieler gerade am meisten braucht: "Wir müssen schauen, dass er ankommt. Es ist wichtig, dass er spürt, dass es im Profifußball Menschen gibt, die sich um einen kümmern.""
Natürlich hat man gehofft, dass Bartek früher hilft, genau dafür kam aber Ryan Kent kurzfristig, der einfach schon einen Schritt weiter ist. Wir alle müssen hier einfach etwas Geduld beweisen, damit wir diese zurück bezahlt bekommen.
24.10.2017 - 16:06 Uhr
Also beim Thema "Fehleinkäufe" muss man meines Erachtens auch stets den Trainer mit ins Boot ziehen, da es nicht zwingend immer nur am Spieler liegt.
Mir fallen da spontan Leute wie Coquelin, Santini oder Jullien ein, die unter CS keine Rolle spielten und anderswo nun ihre Tauglichkeit unter Beweis stellen - gibt sicher noch den ein oder anderen.
Mir fallen da spontan Leute wie Coquelin, Santini oder Jullien ein, die unter CS keine Rolle spielten und anderswo nun ihre Tauglichkeit unter Beweis stellen - gibt sicher noch den ein oder anderen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lionel10 am 24.10.2017 um 16:07 Uhr bearbeitet
24.10.2017 - 16:22 Uhr
Zitat von Lionel10
Also beim Thema "Fehleinkäufe" muss man meines Erachtens auch stets den Trainer mit ins Boot ziehen, da es nicht zwingend immer nur am Spieler liegt.
Mir fallen da spontan Leute wie Coquelin, Santini oder Jullien ein, die unter CS keine Rolle spielten und anderswo nun ihre Tauglichkeit unter Beweis stellen - gibt sicher noch den ein oder anderen.
Also beim Thema "Fehleinkäufe" muss man meines Erachtens auch stets den Trainer mit ins Boot ziehen, da es nicht zwingend immer nur am Spieler liegt.
Mir fallen da spontan Leute wie Coquelin, Santini oder Jullien ein, die unter CS keine Rolle spielten und anderswo nun ihre Tauglichkeit unter Beweis stellen - gibt sicher noch den ein oder anderen.
Da fallen dir also Spieler ein, die sich hier auf ein Niveau gebracht haben, woanders Leistung zu bringen. Ob das unter "Fehleinkäufe" fällt, das weiß ich auch nicht.
Zudem sind deine drei Beispiele schon schräg. Coquelin war eine einjährige Leihe ohne KO. Also kein Spieler, der den SC mittelfristig weiterbringt. Auf seiner "Stammposition" kamen dann Höfler, Darida und Co zum Einsatz, Spieler, die dem SC entweder Geld brachten oder dort lernten, um langfristig eine Hilfe zu sein. Zudem hat Coquelin taktisch einiges mitgenommen, um dann bei Arsenal, wo er vorher keinerlei Option war, durchstarten zu können. Fehleinkauf?
Jullien war für die zweite Mannschaft verpflichtet worden. Mit 18, 19? Ist das dann ein Fehleinkauf, wenn dieser Spieler hier erste Schritte macht und genug mitnimmt, um woanders zu spielen?
Santini - war auch ein Leihspieler. KO nicht gezogen, er ist nach Belgien gegangen, dort geknipst, jetzt in Frankreich, wo er ok spielt.
Fehleinkäufe? Die drei haben den SC zusammen 500.000€ gekostet, zwei davon waren Leihen, Jullien kam ablösefrei. Da finde ich die unterschwellige Trainerkritik schon ein bisschen übertrieben.
24.10.2017 - 16:36 Uhr
Ich schrieb das Wort "Fehleinkäufe" ja bewusst in Anführungszeichen, da meine Beispiele nicht klassische Fehleinkäufe sind, sondern eher als Veranschaulichung dienten, dass der Trainer bei einigen Spielern aus unterschiedlichen Gründen es vielleicht nicht schafft, ihr Potential auf den Platz zu bringen, bzw. nicht so, dass sie für den SC eine Hilfe darstellen.
Das war, wie du bereits sagtest, Trainerkritik, allerdings wenig unterschwellig.
Das war, wie du bereits sagtest, Trainerkritik, allerdings wenig unterschwellig.
24.10.2017 - 16:49 Uhr
Nunja. Im Training haben sie ja aber offensichtlich genug mitgenommen, um die weiteren Karriereschritte zu machen.
Spoiler: es können halt doch immer nur 11 (bzw 14) spielen. Wenn du jetzt bei zwei Leihen den Trainer kritisiert, die Leute hätten nicht oft genug gespielt und ja eigentlich das Format dafür, dann muss ich dir entgegnen: statt der Spieler, die nur geliehen waren, haben andere gespielt.
Rosenthal, Kruse, Schmid statt Santini (der ein komplett anderer Spielertyp ist), man ist 5. geworden.
Ginter, Diagne, Kempf statt Jullien, man ist nicht abgestiegen.
Fernandes, Höfler, Darida statt Coquelin, man ist nicht abgestiegen.
Ich finde, bei allem Respekt, die Kritik am Trainer da absolut unangebracht. Richtig, nicht jeder Spieler hat sich hier durchgesetzt. Und es gibt sicher passendere Beispiele als die, die dir spontan eingefallen sind. Aber gerade deine Beispiele sind doch komplett daneben - hätte er lieber Santini statt Kruse spielen lassen sollen, einen Leihspieler? Coquelin statt Fernandes, Darida oder Höfler, die alle für den Verein einen erheblichen Mehrwert gegenüber des Leihspielers haben? Oder zwingend auf Jullien setzen, während die IV in den Jahren sehr gut stand, sehr talentiert war, für viel Geld verkauft wurde?
Gerade die Beispiele als "der Trainer kann nicht mit Spielern" zu bringen, finde ich komisch. Da sehe ich eher Mitrovic, Hanke o.ä. als "gelungenere" Beispiele. Und es ist sicher richtig, dass Streich mit manchen Spielern besser klarkommt (Schuster, Krmas, Höfler, Günter, aber auch Kruse, Ginter, Schmid, Mehmedi, Philipp, Grifo, Niederlechner, Stenzel, Haberer) als mit anderen. Spieler, die nach dem Training noch ne Extraeinheit hinlegen, haben es bei ihm immer besser. Spieler, die seine Vorgaben verstehen, umsetzen können, eine gewisse Spielintelligenz und soziale Kompetenz haben. Aber das dann kritisch anzumerken, das finde ich schon ein bisschen stark herbeigeredet, um irgendwas kritisieren zu können.
Um zum Thema zurückzukommen: bei Bartek hat man doch, wenn man dem Trainer zuhört, eher das Gefühl, dass er ihn sehr schätzt. Er ist halt noch nicht so weit, aber das kann noch kommen. Und wird es hoffentlich.
Spoiler: es können halt doch immer nur 11 (bzw 14) spielen. Wenn du jetzt bei zwei Leihen den Trainer kritisiert, die Leute hätten nicht oft genug gespielt und ja eigentlich das Format dafür, dann muss ich dir entgegnen: statt der Spieler, die nur geliehen waren, haben andere gespielt.
Rosenthal, Kruse, Schmid statt Santini (der ein komplett anderer Spielertyp ist), man ist 5. geworden.
Ginter, Diagne, Kempf statt Jullien, man ist nicht abgestiegen.
Fernandes, Höfler, Darida statt Coquelin, man ist nicht abgestiegen.
Ich finde, bei allem Respekt, die Kritik am Trainer da absolut unangebracht. Richtig, nicht jeder Spieler hat sich hier durchgesetzt. Und es gibt sicher passendere Beispiele als die, die dir spontan eingefallen sind. Aber gerade deine Beispiele sind doch komplett daneben - hätte er lieber Santini statt Kruse spielen lassen sollen, einen Leihspieler? Coquelin statt Fernandes, Darida oder Höfler, die alle für den Verein einen erheblichen Mehrwert gegenüber des Leihspielers haben? Oder zwingend auf Jullien setzen, während die IV in den Jahren sehr gut stand, sehr talentiert war, für viel Geld verkauft wurde?
Gerade die Beispiele als "der Trainer kann nicht mit Spielern" zu bringen, finde ich komisch. Da sehe ich eher Mitrovic, Hanke o.ä. als "gelungenere" Beispiele. Und es ist sicher richtig, dass Streich mit manchen Spielern besser klarkommt (Schuster, Krmas, Höfler, Günter, aber auch Kruse, Ginter, Schmid, Mehmedi, Philipp, Grifo, Niederlechner, Stenzel, Haberer) als mit anderen. Spieler, die nach dem Training noch ne Extraeinheit hinlegen, haben es bei ihm immer besser. Spieler, die seine Vorgaben verstehen, umsetzen können, eine gewisse Spielintelligenz und soziale Kompetenz haben. Aber das dann kritisch anzumerken, das finde ich schon ein bisschen stark herbeigeredet, um irgendwas kritisieren zu können.
Um zum Thema zurückzukommen: bei Bartek hat man doch, wenn man dem Trainer zuhört, eher das Gefühl, dass er ihn sehr schätzt. Er ist halt noch nicht so weit, aber das kann noch kommen. Und wird es hoffentlich.
24.10.2017 - 17:43 Uhr
Bei Batek ist es, glaube ich, 50/50, ob er es bei uns packt. Der Spieler bringt alles mit, Tempo und Technik. Aber er braucht Zeit, um sowohl im 4-4-2 als auch im 3-4-3 die defensiven Wege mitzumachen, überhaupt zu sehen und gut in die Zweikämpfe zu kommen. Solange ist er ja noch nicht da und voll belastbar...
Noch wohl wichtiger ist aber die mentale Reife: saß Selbstvertrauen muss (zurück) kommen. Dafür gibt es keine Garantie. Zudem hängt es daran, ob er wirklich Vertrauen zu Streich und dem Trainer Team hat, dass erst nicht einfach ins Abseits gestellt wird. Er muss daran glauben, dass man ihm Zeit, aber auch die konkrete Chance gibt, zu spielen. Tut er das nicht, wird es nichts. Daran hängt es. Nach seinen Negativ Erfahrungen zuletzt keine Selbstverständlichkeit. Wer beim ***** schlechte Erfahrungen gemacht hat, läuft Gefahr, der nächsten Kandidatin nicht mehr unvoreingenommen zu begegnen, auch wenn die die richtige ist...
Am Ende braucht es dann auch unbedingt Spielpraxis, man braucht also etwa das Glück, das Koch jetzt hat, oder eventuell ein Momentum nach einer Einwechslung im Pokal gegen Dresden... (o.ä.), Testspiele oder Spiele der 2. Mannschaft, um sich einerseits Spielpraxis zu holen und anderseits zu zeigen, dass man bereit ist. Das kann aber nicht auf Kosten der Mannschaftsleistung gehen, das kann also nicht subventioniert werden. Der Mannschaftserfolg steht über allem.
Am Ende ist es eine Frage der Kommunikation und Geduld. Man muss miteinander sprechen und dem anderen jeweils Zeit geben. Dann hilft eines Tages das Karma - and a rising star is born.
Noch wohl wichtiger ist aber die mentale Reife: saß Selbstvertrauen muss (zurück) kommen. Dafür gibt es keine Garantie. Zudem hängt es daran, ob er wirklich Vertrauen zu Streich und dem Trainer Team hat, dass erst nicht einfach ins Abseits gestellt wird. Er muss daran glauben, dass man ihm Zeit, aber auch die konkrete Chance gibt, zu spielen. Tut er das nicht, wird es nichts. Daran hängt es. Nach seinen Negativ Erfahrungen zuletzt keine Selbstverständlichkeit. Wer beim ***** schlechte Erfahrungen gemacht hat, läuft Gefahr, der nächsten Kandidatin nicht mehr unvoreingenommen zu begegnen, auch wenn die die richtige ist...
Am Ende braucht es dann auch unbedingt Spielpraxis, man braucht also etwa das Glück, das Koch jetzt hat, oder eventuell ein Momentum nach einer Einwechslung im Pokal gegen Dresden... (o.ä.), Testspiele oder Spiele der 2. Mannschaft, um sich einerseits Spielpraxis zu holen und anderseits zu zeigen, dass man bereit ist. Das kann aber nicht auf Kosten der Mannschaftsleistung gehen, das kann also nicht subventioniert werden. Der Mannschaftserfolg steht über allem.
Am Ende ist es eine Frage der Kommunikation und Geduld. Man muss miteinander sprechen und dem anderen jeweils Zeit geben. Dann hilft eines Tages das Karma - and a rising star is born.
24.10.2017 - 18:52 Uhr
Der Vorteil bei Bartek ist, dass er eine Kaufoption in der Leihe drin hat, das heißt dass man gerade nicht die größte Eile hat, ihn jetzt spielen zu lassen im Gegensatz zu Kent, bei dem eben keine Kaufoption dabei und der im Sommer wieder weg ist. Eventuell wird er gegen Dresden spielen, einen Kaderplatz sollte ihm sicher sein. Man muss ihn weiterhin aufbauen, da er meiner Ansicht nach großen Rückstand hat was Training angeht. Da sind Leute wie Kath, Ravet und Kent einfach weiter zurzeit. Er wird trotz allem seine Einsätze bekommen, da bin ich davon überzeugt. Man muss hier einfach weiterhin Geduld haben.
24.10.2017 - 22:01 Uhr
Zitat von waschkarte
Nunja. Im Training haben sie ja aber offensichtlich genug mitgenommen, um die weiteren Karriereschritte zu machen.
Spoiler: es können halt doch immer nur 11 (bzw 14) spielen. Wenn du jetzt bei zwei Leihen den Trainer kritisiert, die Leute hätten nicht oft genug gespielt und ja eigentlich das Format dafür, dann muss ich dir entgegnen: statt der Spieler, die nur geliehen waren, haben andere gespielt.
Rosenthal, Kruse, Schmid statt Santini (der ein komplett anderer Spielertyp ist), man ist 5. geworden.
Ginter, Diagne, Kempf statt Jullien, man ist nicht abgestiegen.
Fernandes, Höfler, Darida statt Coquelin, man ist nicht abgestiegen.
Ich finde, bei allem Respekt, die Kritik am Trainer da absolut unangebracht. Richtig, nicht jeder Spieler hat sich hier durchgesetzt. Und es gibt sicher passendere Beispiele als die, die dir spontan eingefallen sind. Aber gerade deine Beispiele sind doch komplett daneben - hätte er lieber Santini statt Kruse spielen lassen sollen, einen Leihspieler? Coquelin statt Fernandes, Darida oder Höfler, die alle für den Verein einen erheblichen Mehrwert gegenüber des Leihspielers haben? Oder zwingend auf Jullien setzen, während die IV in den Jahren sehr gut stand, sehr talentiert war, für viel Geld verkauft wurde?
Gerade die Beispiele als "der Trainer kann nicht mit Spielern" zu bringen, finde ich komisch. Da sehe ich eher Mitrovic, Hanke o.ä. als "gelungenere" Beispiele. Und es ist sicher richtig, dass Streich mit manchen Spielern besser klarkommt (Schuster, Krmas, Höfler, Günter, aber auch Kruse, Ginter, Schmid, Mehmedi, Philipp, Grifo, Niederlechner, Stenzel, Haberer) als mit anderen. Spieler, die nach dem Training noch ne Extraeinheit hinlegen, haben es bei ihm immer besser. Spieler, die seine Vorgaben verstehen, umsetzen können, eine gewisse Spielintelligenz und soziale Kompetenz haben. Aber das dann kritisch anzumerken, das finde ich schon ein bisschen stark herbeigeredet, um irgendwas kritisieren zu können.
Um zum Thema zurückzukommen: bei Bartek hat man doch, wenn man dem Trainer zuhört, eher das Gefühl, dass er ihn sehr schätzt. Er ist halt noch nicht so weit, aber das kann noch kommen. Und wird es hoffentlich.
Nunja. Im Training haben sie ja aber offensichtlich genug mitgenommen, um die weiteren Karriereschritte zu machen.
Spoiler: es können halt doch immer nur 11 (bzw 14) spielen. Wenn du jetzt bei zwei Leihen den Trainer kritisiert, die Leute hätten nicht oft genug gespielt und ja eigentlich das Format dafür, dann muss ich dir entgegnen: statt der Spieler, die nur geliehen waren, haben andere gespielt.
Rosenthal, Kruse, Schmid statt Santini (der ein komplett anderer Spielertyp ist), man ist 5. geworden.
Ginter, Diagne, Kempf statt Jullien, man ist nicht abgestiegen.
Fernandes, Höfler, Darida statt Coquelin, man ist nicht abgestiegen.
Ich finde, bei allem Respekt, die Kritik am Trainer da absolut unangebracht. Richtig, nicht jeder Spieler hat sich hier durchgesetzt. Und es gibt sicher passendere Beispiele als die, die dir spontan eingefallen sind. Aber gerade deine Beispiele sind doch komplett daneben - hätte er lieber Santini statt Kruse spielen lassen sollen, einen Leihspieler? Coquelin statt Fernandes, Darida oder Höfler, die alle für den Verein einen erheblichen Mehrwert gegenüber des Leihspielers haben? Oder zwingend auf Jullien setzen, während die IV in den Jahren sehr gut stand, sehr talentiert war, für viel Geld verkauft wurde?
Gerade die Beispiele als "der Trainer kann nicht mit Spielern" zu bringen, finde ich komisch. Da sehe ich eher Mitrovic, Hanke o.ä. als "gelungenere" Beispiele. Und es ist sicher richtig, dass Streich mit manchen Spielern besser klarkommt (Schuster, Krmas, Höfler, Günter, aber auch Kruse, Ginter, Schmid, Mehmedi, Philipp, Grifo, Niederlechner, Stenzel, Haberer) als mit anderen. Spieler, die nach dem Training noch ne Extraeinheit hinlegen, haben es bei ihm immer besser. Spieler, die seine Vorgaben verstehen, umsetzen können, eine gewisse Spielintelligenz und soziale Kompetenz haben. Aber das dann kritisch anzumerken, das finde ich schon ein bisschen stark herbeigeredet, um irgendwas kritisieren zu können.
Um zum Thema zurückzukommen: bei Bartek hat man doch, wenn man dem Trainer zuhört, eher das Gefühl, dass er ihn sehr schätzt. Er ist halt noch nicht so weit, aber das kann noch kommen. Und wird es hoffentlich.
Ist soweit alles schlüssig, es geht halt auch irgendwo in die Kerbe, der Trainer habe bestimmte Lieblinge, deren "Error acceptance zone" wohl höher ist als die anderer Spieler.
Noch mal kurz zu den drei genannten: Klar gibt es bessere Beispiele, aber dennoch verkennst du hier einige Dinge.
Guede wurde beispielsweise stets einem Santini vorgezogen, ebenso anderen Spielern, die weitaus talentierter sind als unsere Nummer 31.
Coquelin wurde ständig auf der falschen Position eingesetzt und ein Jullien bekam nie eine wirkliche Chance bei den Profis. Witzigerweise durfte er, wenn ich mich nicht irre, dann mal gegen die Bayern ran. Streich's Bereitschaft, etwas mehr Risiko zu gehen, oder anderen Spielern eine Chance zu geben, scheint immer dann am höchsten, wenn es sowieso nichts zu verlieren gibt. Gegen Gegner, wo er sich Chancen ausrechnet vertraut er dann doch lieber "seinen" Jungs, unabhängig davon, wie deren Form gerade so erscheint.
Und dann die Niebelungentreue zu Krmas, die tatsächlich in einem Abstieg mündete (ja, ich weiß, dass das nicht der einzige Grund war, aber einer von mehreren).
Aber gut, hier geht es nicht um den Trainer. Von daher halte ich mich hier jetzt raus.
24.10.2017 - 23:17 Uhr
Ihr habt alle irgendwo Recht. Ich denke, dass Coquelin uns echt gut zu Gesicht gestanden hätte. Er hat leider zu wenig Chancen erhalten.
Andererseits hat er sich bei uns extrem weiterentwickelt. Mental und physisch. Das hat ihm was gebracht.
Wenn ich das Interview hier von Coquelin höre und man sieht, wie schlimm die Zeit für ihn bei uns war, da stelle ich mir dann doch die Frage, warum man die Leihe im Januar nicht abgebrochen hat.
Abgesehen davon wirft es kein gutes Licht auf Streich. Streich ist ganz offensichtlich jemand, der nicht mit allen Spielertypen klar kommt. Er wird hier im Umgang mit seinen Spielern immer als feinfühlig und sensibel abgetan.
Nach den Aussagen von Coquelin bezweifle ich das aber ziemlich stark.
Ab Minute 3 äußert er sich zu seiner Zeit in Freiburg.
https://youtu.be/-STnzRdGB3c
(Für ihn die schwierigste Phase in seiner Karriere).
Wundert mich, dass wir Kent bekommen haben....
Andererseits hat er sich bei uns extrem weiterentwickelt. Mental und physisch. Das hat ihm was gebracht.
Wenn ich das Interview hier von Coquelin höre und man sieht, wie schlimm die Zeit für ihn bei uns war, da stelle ich mir dann doch die Frage, warum man die Leihe im Januar nicht abgebrochen hat.
Abgesehen davon wirft es kein gutes Licht auf Streich. Streich ist ganz offensichtlich jemand, der nicht mit allen Spielertypen klar kommt. Er wird hier im Umgang mit seinen Spielern immer als feinfühlig und sensibel abgetan.
Nach den Aussagen von Coquelin bezweifle ich das aber ziemlich stark.
Ab Minute 3 äußert er sich zu seiner Zeit in Freiburg.
https://youtu.be/-STnzRdGB3c
(Für ihn die schwierigste Phase in seiner Karriere).
Wundert mich, dass wir Kent bekommen haben....
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