Alles Gute, Jonas Boldt!
24.05.2019 - 11:17 Uhr
16.10.2020 - 19:34 Uhr
Wird doch eh nur "herumgeplänkel" sein wegen den Vertragsverhandlungen, war auch ein komisches Timing wie den Tag vorher der erste Artikel kam bezüglich des Themas Vertragsverlängerung und am Tag später die AS Rom Gerüchte.
Ich glaube kaum, dass Jonas Boldt gerade mal den Anschub des Anschubes beim HSV gemacht hat, um dann zu Rom zu wechseln, wahrscheinlich kommt ihm diese Rom Geschichte eher entgegen um sein Marktwert nochmal zu verdeutlichen und der HSV wird zeigen müssen, inwiefern sie auf Boldt setzen, ich glaube kaum, dass er ernsthaftes Interesse hat den HSV zu verlassen und es ja vielleicht sogar einen Draht über Völler zu Rom gegeben hat, beide haben 'ne engere Beziehung.
Ich glaube kaum, dass Jonas Boldt gerade mal den Anschub des Anschubes beim HSV gemacht hat, um dann zu Rom zu wechseln, wahrscheinlich kommt ihm diese Rom Geschichte eher entgegen um sein Marktwert nochmal zu verdeutlichen und der HSV wird zeigen müssen, inwiefern sie auf Boldt setzen, ich glaube kaum, dass er ernsthaftes Interesse hat den HSV zu verlassen und es ja vielleicht sogar einen Draht über Völler zu Rom gegeben hat, beide haben 'ne engere Beziehung.
16.10.2020 - 22:28 Uhr
***Was hat Jonas Boldt bisher geleistet ? ***
Er hat nach seiner "Ausbildung" bei Leverkusen das Himmelfahrtskomando HSV übernommen
und mit seiner Art und Weise auch in Zusammenarbeit mit Hecking Jatta zur Seite gestanden , was dem HSV in der Wahrnehmung von Außen - enorme Sympathien und Anerkennung eingebracht hat.
Durch seine Art und Weise schafft er es die immer schnell aufkommende Panik/Hektik zumindest gefühlt sehr unaufgeregt zu begegnen .
Er machte sicherlich auch Fehler bei Transfers von Spielern und Trainern.. , aber seien wir doch bitte ehrlich - wer liegt immer mit seinen Entscheidungen zu 100 % richtig ?
***Warum sollte Jonas Boldt beim HSV bleiben/verlängern ?***
Der HSV ist "sein Baby" .
Sein Hauptziel wird mit Sicherheit sein, dass die Mannschaft sich durch die eingeleiteten Schritte entwickelt und der "Traum" ERSTE BUNDESLIGA" Wirklichkeit wird.
Er ist hier einfach noch nicht fertig.
Selbst bei Aufstieg wird es für Jonas Boldt mit großer Wahrscheinlichkeit weiterhin "spannend" sein - damit der HSV wieder ein etablierter Bundesligist sein wird.
Es werden dann wieder neue Spieler kommen und "alte Spieler" gehen müssen ..
Jonas Boldt ist erst 38 Jahre alt ..
Er hat bei Rudi Völler auch gelernt was "Vereinstreue" bedeuten kann.
Jonas Boldt hat hier in Hamburg die Chance gesehen sich einen Namen als Verantwortlicher zu verdienen.
Es ist durch Corona mit Sicherheit nicht einfach einen Fußballverein so zu leiten , dass man gleichzeitig Erfolg (Aufstieg) hat und sich der Schuldenberg trotz Mindereinnahmen (fehlende Zuschauer) abbaut.
Von außen betrachtet machen die Verantwortlichen um Jonas Boldt herum für diese besondere Zeit einen klasse Job.
***Warum sollte Jonas Boldt nach Rom wechseln ? ***
Weil es hier wahrscheinlich mehr Geld und somit mehr Möglichkeiten gibt um eine Mannschaft international zusammen zu bringen.
Weil es in Süd-Europa wärmer ist .
Weil Jonas Boldt gerne diese Chance ergreifen möchte und nicht mehr wirklich Bock hat beim HSV den nervigen Aufstieg und danach gegen den drohenden Abstieg zu kämpfen.
--- Ich schätze mal, das Jonas Boldt nicht wegen Rudi Völlers Vergangenheit nach Rom wechseln würde , sondern eher beim Hamburger SV als "Aufstiegs-Vorstand-Sport" Geschichte schreiben möchte..
Wenn der Aufstieg eingetreten ist(hoffentlich) , dann tun sich für Jonas Boldt mit Sicherheit bessere Transfermöglichkeiten auf, als die zuletzt "gefühlte Null-Euro-Transfers" vom HSV.
Hier in Hamburg hat sich ein Entscheider Team gesucht und gefunden.
Es ist etwas am Entstehen-> Horst Hrubesch z.B. wird mit seiner Erfahrung liefern.. - zumindest so lange wie es einen Jonas Boldt beim HSV gibt.
Was mir Mut macht - Jonas Boldt ist in Rom (zum Glück) nicht der einzige Kandidat..
Er hat nach seiner "Ausbildung" bei Leverkusen das Himmelfahrtskomando HSV übernommen
und mit seiner Art und Weise auch in Zusammenarbeit mit Hecking Jatta zur Seite gestanden , was dem HSV in der Wahrnehmung von Außen - enorme Sympathien und Anerkennung eingebracht hat.
Durch seine Art und Weise schafft er es die immer schnell aufkommende Panik/Hektik zumindest gefühlt sehr unaufgeregt zu begegnen .
Er machte sicherlich auch Fehler bei Transfers von Spielern und Trainern.. , aber seien wir doch bitte ehrlich - wer liegt immer mit seinen Entscheidungen zu 100 % richtig ?
***Warum sollte Jonas Boldt beim HSV bleiben/verlängern ?***
Der HSV ist "sein Baby" .
Sein Hauptziel wird mit Sicherheit sein, dass die Mannschaft sich durch die eingeleiteten Schritte entwickelt und der "Traum" ERSTE BUNDESLIGA" Wirklichkeit wird.
Er ist hier einfach noch nicht fertig.
Selbst bei Aufstieg wird es für Jonas Boldt mit großer Wahrscheinlichkeit weiterhin "spannend" sein - damit der HSV wieder ein etablierter Bundesligist sein wird.
Es werden dann wieder neue Spieler kommen und "alte Spieler" gehen müssen ..
Jonas Boldt ist erst 38 Jahre alt ..
Er hat bei Rudi Völler auch gelernt was "Vereinstreue" bedeuten kann.
Jonas Boldt hat hier in Hamburg die Chance gesehen sich einen Namen als Verantwortlicher zu verdienen.
Es ist durch Corona mit Sicherheit nicht einfach einen Fußballverein so zu leiten , dass man gleichzeitig Erfolg (Aufstieg) hat und sich der Schuldenberg trotz Mindereinnahmen (fehlende Zuschauer) abbaut.
Von außen betrachtet machen die Verantwortlichen um Jonas Boldt herum für diese besondere Zeit einen klasse Job.
***Warum sollte Jonas Boldt nach Rom wechseln ? ***
Weil es hier wahrscheinlich mehr Geld und somit mehr Möglichkeiten gibt um eine Mannschaft international zusammen zu bringen.
Weil es in Süd-Europa wärmer ist .
Weil Jonas Boldt gerne diese Chance ergreifen möchte und nicht mehr wirklich Bock hat beim HSV den nervigen Aufstieg und danach gegen den drohenden Abstieg zu kämpfen.
--- Ich schätze mal, das Jonas Boldt nicht wegen Rudi Völlers Vergangenheit nach Rom wechseln würde , sondern eher beim Hamburger SV als "Aufstiegs-Vorstand-Sport" Geschichte schreiben möchte..
Wenn der Aufstieg eingetreten ist(hoffentlich) , dann tun sich für Jonas Boldt mit Sicherheit bessere Transfermöglichkeiten auf, als die zuletzt "gefühlte Null-Euro-Transfers" vom HSV.
Hier in Hamburg hat sich ein Entscheider Team gesucht und gefunden.
Es ist etwas am Entstehen-> Horst Hrubesch z.B. wird mit seiner Erfahrung liefern.. - zumindest so lange wie es einen Jonas Boldt beim HSV gibt.
Was mir Mut macht - Jonas Boldt ist in Rom (zum Glück) nicht der einzige Kandidat..
16.10.2020 - 23:12 Uhr
@Rostein
Danke für Deine Ausführung. Da Du ja subtil meine Aussage angreifst, möchte ich dazu mal Stellung zu beziehen. Hoffmann hat Boldt nachweislich einmal heftig düpiert, Faktum liegt vor.
Geht der HSV vor dem Ego, die Funktionäre auch cojones, redet man darüber, spricht sich aus und arbeitet dann professionell zusammen - und trägt es vor allem nicht ein halbes Jahr nach.
Allerdings zieht man spätestens nach dem dritten Mal die Reissleine. Konsequenzen müssen folgen. Jedoch nicht bei einem Mal.
Sollte Hoffmann nach diesem Fehler den dann noch mehrfach gemacht haben, ist er selbst Schuld. Meine Wahrnehmung ist jedoch eben nur das eine gravierende Faktum.
Daher Intrigantenstadl.
Je größer die Macht, desto größer sind die Egospielchen. Leider. Betrifft Großkonzerne genauso wie den Fussballverein, der durch die Emotionen Gefahr läuft, noch egogetriebener zu sein (s. Mayer-Vorfelder, Eichberg o. Constatntin (FC Sion), um mal ein paar Beispiele zu bringen)
Sonst muss ich sagen, eine sehr spannende und vielschichtige Diskussion um Boldt.
In diesem Sinne NUR DER HSV!
Danke für Deine Ausführung. Da Du ja subtil meine Aussage angreifst, möchte ich dazu mal Stellung zu beziehen. Hoffmann hat Boldt nachweislich einmal heftig düpiert, Faktum liegt vor.
Geht der HSV vor dem Ego, die Funktionäre auch cojones, redet man darüber, spricht sich aus und arbeitet dann professionell zusammen - und trägt es vor allem nicht ein halbes Jahr nach.
Allerdings zieht man spätestens nach dem dritten Mal die Reissleine. Konsequenzen müssen folgen. Jedoch nicht bei einem Mal.
Sollte Hoffmann nach diesem Fehler den dann noch mehrfach gemacht haben, ist er selbst Schuld. Meine Wahrnehmung ist jedoch eben nur das eine gravierende Faktum.
Daher Intrigantenstadl.
Je größer die Macht, desto größer sind die Egospielchen. Leider. Betrifft Großkonzerne genauso wie den Fussballverein, der durch die Emotionen Gefahr läuft, noch egogetriebener zu sein (s. Mayer-Vorfelder, Eichberg o. Constatntin (FC Sion), um mal ein paar Beispiele zu bringen)
Sonst muss ich sagen, eine sehr spannende und vielschichtige Diskussion um Boldt.
In diesem Sinne NUR DER HSV!
17.10.2020 - 02:22 Uhr
Zitat von Hope
Du verstehst eines nicht. Über dem Thread steht Boldt, nicht Becker, nicht Todt, nicht Knäbel, nicht Beiersdorfer.
Dein Whataboutism mit konstruierten Vergleichen interessiert mich nicht. Boldt, Transferstrategie der letzten Saison gescheitert inkl. teurer Trainerwahl, die sich nicht auszahlte. Da kannst Du noch 20 mal whatabout rufen.
Diese Saison, wieder allerbeste wirtschaftliche Voraussetzungen im Vergleich zur Konkurrenz. Sicher, er musste erst mal seine Fehler korrigieren, trotzdem, er muss nur dafür sorgen, dass man die Voraussetzungen die er hat auch auf dem Platz sieht. Diese Saison.
Zitat von 1887Taktikfuch
Lass mal gut sein , ich biege was hin ?
Du biegst dir ebenso dann alles hin.
Jeder für sich rein subjektiv ...
18/19 mal schön weglassen, passt ja nicht zu deiner Meinung
Hinbiegen eben
Die unnötigste Trainerentlassung der letzten Jahrzehnte beim HSV. Bomben Nachfolger gefunden, der die Mannschaft Stück für Stück verschlechterte, sie gar " verlor".
Dazu noch Peters weg geekelt
Ja das waren herausragende Leistungen.
Und um auf die angeblich besseren Möglichkeiten für Boldt zu kommen :
Ich musste echt Lachen ..
Wie waren die Gehaltsetats ?
Bei welchem angebotenen Gehalt kommt ein Spieler eher ?
Sicher, bestimmt für ne Leberwurstschnitte....
Lass gut sein, brauchst auch nicht zu antworten.
Jedem seine eigene Meinung, zum Glück ist das möglich
Zitat von Hope
Lacroix war eine billige kurzfristige Verpflichtung wegen der schweren Verletzungen der geplanten Stammspieler Papadopoulos und Jung, Hwang war eine kurzfristige Verpflichtung wegen der schweren Verletzung von Jairo, Özcan wurde als Talent mit KP geliehen und führte zum Transfergewinn, Onana ist jetzt wohl beim HSV, weil Becker Mutzel holte ... Aber entscheidend, die unterschiedlichen Voraussetzungen werden wohl am deutlichsten, wenn man Bates mit Ewerton vergleicht. Da wird nämlich klar, wie unterschiedlich die finanziellen Voraussetzungen in den beiden TP waren.
Der Vergleich spricht echt Bände ...
Aber meinetwegen zieh noch hundert konstruierte Vergleiche, am Ende bleibt für 19/20:
Trotz bester Voraussetzungen vor der Saison, der Zurückstellung der Perspektive und nicht überragender Konkurrenz, wurde das sportliche Ziel auch wegen einer verfehlten Transferpolitik verfehlt
Daran ändert kein Vergleich etwas, den Du Dir irgendwie hinbiegst.
Zitat von 1887Taktikfuch
Hwang
Mangala
Lacroix
Öczan
Boldt : 1.Saison im Vergleich dazu positiongetreu
Harnik ( nicht besser oder schlechter als Hwang)
Fein ( Pari zu Mangala)
Lacroix ( pari zu Letschert)
Öczan ( pari zu Schaub)
Boldt 2. Tp
Terodde
Onana
Leistner /Heyer
Das spricht glaube ich Bände. . .
Hwang
Mangala
Lacroix
Öczan
Boldt : 1.Saison im Vergleich dazu positiongetreu
Harnik ( nicht besser oder schlechter als Hwang)
Fein ( Pari zu Mangala)
Lacroix ( pari zu Letschert)
Öczan ( pari zu Schaub)
Boldt 2. Tp
Terodde
Onana
Leistner /Heyer
Das spricht glaube ich Bände. . .
Lacroix war eine billige kurzfristige Verpflichtung wegen der schweren Verletzungen der geplanten Stammspieler Papadopoulos und Jung, Hwang war eine kurzfristige Verpflichtung wegen der schweren Verletzung von Jairo, Özcan wurde als Talent mit KP geliehen und führte zum Transfergewinn, Onana ist jetzt wohl beim HSV, weil Becker Mutzel holte ... Aber entscheidend, die unterschiedlichen Voraussetzungen werden wohl am deutlichsten, wenn man Bates mit Ewerton vergleicht. Da wird nämlich klar, wie unterschiedlich die finanziellen Voraussetzungen in den beiden TP waren.
Der Vergleich spricht echt Bände ...
Aber meinetwegen zieh noch hundert konstruierte Vergleiche, am Ende bleibt für 19/20:
Trotz bester Voraussetzungen vor der Saison, der Zurückstellung der Perspektive und nicht überragender Konkurrenz, wurde das sportliche Ziel auch wegen einer verfehlten Transferpolitik verfehlt
Daran ändert kein Vergleich etwas, den Du Dir irgendwie hinbiegst.
Lass mal gut sein , ich biege was hin ?
Du biegst dir ebenso dann alles hin.
Jeder für sich rein subjektiv ...
18/19 mal schön weglassen, passt ja nicht zu deiner Meinung
Hinbiegen eben
Die unnötigste Trainerentlassung der letzten Jahrzehnte beim HSV. Bomben Nachfolger gefunden, der die Mannschaft Stück für Stück verschlechterte, sie gar " verlor".
Dazu noch Peters weg geekelt
Ja das waren herausragende Leistungen.
Und um auf die angeblich besseren Möglichkeiten für Boldt zu kommen :
Ich musste echt Lachen ..
Wie waren die Gehaltsetats ?
Bei welchem angebotenen Gehalt kommt ein Spieler eher ?
Sicher, bestimmt für ne Leberwurstschnitte....
Lass gut sein, brauchst auch nicht zu antworten.
Jedem seine eigene Meinung, zum Glück ist das möglich
Du verstehst eines nicht. Über dem Thread steht Boldt, nicht Becker, nicht Todt, nicht Knäbel, nicht Beiersdorfer.
Dein Whataboutism mit konstruierten Vergleichen interessiert mich nicht. Boldt, Transferstrategie der letzten Saison gescheitert inkl. teurer Trainerwahl, die sich nicht auszahlte. Da kannst Du noch 20 mal whatabout rufen.
Diese Saison, wieder allerbeste wirtschaftliche Voraussetzungen im Vergleich zur Konkurrenz. Sicher, er musste erst mal seine Fehler korrigieren, trotzdem, er muss nur dafür sorgen, dass man die Voraussetzungen die er hat auch auf dem Platz sieht. Diese Saison.
Um mal deine Beiträge zusammen zufassen. Boldt ist gescheitert weil er das Ziel Aufstieg verfehlt hat.
Was wäre dann gewesen wenn der HSV das Spiel in Stuttgart gewonnen hätte. Also mit seiner Verpflichtung von Spielern und Trainern war er sehr nah dran die Ziele zu erreichen. Nun versucht er es in diesem Jahr besser zu machen und ich Hab das Gefühl du haust weiter auf ihm rum. Ich weiß nicht ob das nach dem ersten Jahr noch fair ist.
17.10.2020 - 09:58 Uhr
Zitat von Herr_Arminius
...
Um mal deine Beiträge zusammen zufassen. Boldt ist gescheitert weil er das Ziel Aufstieg verfehlt hat.
Was wäre dann gewesen wenn der HSV das Spiel in Stuttgart gewonnen hätte. Also mit seiner Verpflichtung von Spielern und Trainern war er sehr nah dran die Ziele zu erreichen. Nun versucht er es in diesem Jahr besser zu machen und ich Hab das Gefühl du haust weiter auf ihm rum. Ich weiß nicht ob das nach dem ersten Jahr noch fair ist.
...
Um mal deine Beiträge zusammen zufassen. Boldt ist gescheitert weil er das Ziel Aufstieg verfehlt hat.
Was wäre dann gewesen wenn der HSV das Spiel in Stuttgart gewonnen hätte. Also mit seiner Verpflichtung von Spielern und Trainern war er sehr nah dran die Ziele zu erreichen. Nun versucht er es in diesem Jahr besser zu machen und ich Hab das Gefühl du haust weiter auf ihm rum. Ich weiß nicht ob das nach dem ersten Jahr noch fair ist.
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass Boldt gescheitert ist. Dass seine Transferstrategie nebst Trainerwahl mangelhaft war, ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum das in Frage gestellt wird.
Das aufgrund der Voraussetzungen und der Transferstrategie logische Ziel konnte nur der Aufstieg sein. Das wurde im August 2019 von niemandem angezweifelt. Das Ziel wurde verfehlt.
Du hast recht, man muss auch beachten, wie das Ziel verfehlt wurde. Also gehen wir mal davon aus, der HSV hätte gegen den VfB 3:2 gewonnen und nicht verloren und der VfB hätte das letzte Saisonspiel trotzdem verloren. Dann wäre der HSV tatsächlich mit 57 Punkten aufgestiegen. Und wäre damit der schwächste Tabellenzweite seit 2003 gewesen. Der HSV hat den Aufstieg nicht verpasst, weil die Konkurrenz gut war, sondern trotz schwacher Konkurrenz das sportliche Ziel verfehlt. Der HSV holte 54 Punkte. Das ist schwach, das sportliche Ergebnis, das Resultat der Arbeit Boldts war schwach. Und es wäre sicher nicht gut gewesen, wenn man sich zum Aufstieg gewürgt hätte, weil die Konkurrenz noch schlechter war.
Nun kann man sich die Frage stellen, ob die übernommene Basis so schlecht war, dass Boldt kein Vorwurf trifft. Die mögliche Startelf, die er übernahm, lautete:
Pollersbeck, Gyamerah, Jung, RvD, DS, Kinsombi, Dudziak, Hunt, Narey, Jatta, Hinterseer.
Und als Ersatz stand zur Verfügung:
Mickel, Vagnoman, Papadopoulos, Bates, Sakai, Janjicic, Özcan, Ito, Jairo, Wood, Wintzheimer. Fast vergessen, den redseligen, unmotivierten, der aktuell Ergänzungsspieler bei Regensburg ist, den gab es auch noch.
Man musste erst verkaufen, bevor man kaufen konnte, mit DS gab es einen Geldspeicher, Boldt holte sich auch vorzeitig die Kostic Einnahmen, aber dann hatte er allerbeste Voraussetzungen, um den Kader aufstiegsreif zu machen.
Überprüfen müsste man dann natürlich noch, inwiefern Boldts wirken die Perspektive verbessert hat.
Da darf man feststellen, dass die Transfertätigkeit von Boldt dem Kader zwei Leistungsträger beschert hat, Leibold und Kittel. Dazu hat man mit DHF einen teuren zweiten TW und mit Amaechi ein teures Talent, dass noch nichts zeigte und aktuell wieder eher Richtung Tribüne tendiert. Die anderen 7 Spieler, die Boldt holte, sind schon wieder weg. Auch Spieler wie Janjicic, Bates oder Özcan sind weg, dafür wurde erst bei Papadopoulos und dann bei Wood keine Lösung gefunden.
Einzelne Personalien zu diskutieren ist wirklich sinnlos, aber der Effekt von 7,3 Mio. Transferausgaben, Handgeldern, Leihgebühren und Beraterhonoraren auf den aktuellen Kader heißt Leibold und Kittel, gute Transfers, die aber auf der Magie des Geldes beruhen und die aufgrund der jeweiligen Konstellation einfach versucht werden mussten.
11 Transfers, die den HSV verstärken sollten, 54, Punkte, perspektivisch stand der HSV eher schlechter als besser da, bleibt noch die Frage der Etatentlastung.
Da gibt es noch keine verlässlichen Zahlen, aber ich würde mal vermuten, dass der Kader nur unwesentlich günstiger war, als der Kader des Vorjahres. Die geringere Belastung beruht aber wohl darauf, dass man das 4 Mio.-Monster Lasogga nicht mehr bezahlen musste und die Spieler dem coronabedingten Gehaltsverzicht zustimmten. Berücksichtigt man das, wird man wohl zu dem Schluss kommen, dass der Kader eher teurer war.
Wenn ich das alles zusammen nehme, kann ich nicht erkennen, was an der Feststellung einer mangelhaften Transferstrategie und -politik in der Saison 19/20 unfair sein sollte. Seine Abkehr von der Entwicklung von Perspektive vor der Saison konnte nur durch Erfolg seine Rechtfertigung erlangen. Er hatte die Mittel, die Basis stimmte, Erfolg hatte man trotz schwächelnder Konkurrenz nicht. Für mich ist das 5, mangelhaft, geh nach Haus und üb noch mal.
Okay, macht er. Zweiter Versuch, dieses mal wird alles besser. Jubele HSV-Fan und betrachte wohlgefällig das Werk des Herrn.
Leistner und Heyer, endlich Stabilität in der Abwehr, der weise Herr hat den Mangel erkannt. Sie ersetzen die Flops Ewerton und Letschert, die sich irgendwie in den Kader geschlichen haben.
Gjasula, endlich Stabilität in DM, der weise Herr hat erkannt, dass die Leihe ohne KO eines Talents keine dauerhaft stabile Lösung ist und perspektivisch gar nichts bringt.
Terodde, frohlocket alle, nach dem Harnik floppte und die notwendige perspektivische Verstärkung des Sturms im letzten Winter verpasst wurde, hat der weise Herr uns HSV - Fans dieses mal für eine ganze Saison einen notwendigen Stürmer beschert.
Ulreich, nach 14 Monaten der Irrungen und Wirrungen verpflichtet der weise Herr sogar einen TW, dem man vertraut.
Und dann noch Onana, das Sahnehäubchen, der weise Herr leiht seinem treuen Vasallen Michael nicht nur das Ohr, er lässt ihn sogar gewähren, wenn er sein Wissen aus seiner Zeit als Vasall des Ritters Dietmar nutzen will.
Sorry für den Sarkasmus, aber diese Transferperiode stand im Zeichen der Korrektur von Fehlern und Versäumnissen des letzten Jahres. Da bekomme ich doch jetzt kein Hosianna raus, sondern warte einfach mal ab, ob das diese Saison besser gelungen ist.
Auch in Sachen Trainer. Da wundert mich das hier teilweise geäußerte schwarz-weiß Denken nicht, aber wenn ich hier lese, Thioune sei der große Jugendförderer, Hecking der Vernichter. Hecking setzte auch Talente ein. Jatta, Fein und RvD spielten quasi immer, Vagnoman und Beyer erhielten das Vertrauen, Hecking war da besser als sein Ruf. Und Thioune? Spielt Ambrosius dauerhaft oder Onana oder Wintzheimer?
Wie verträgt sich der plötzlich entstandene Ruf des Jugendförderers mit der Tatsache, dass in Absprache mit ihm nur erfahrene Spieler geholt wurden? Ich gehe ja auch davon aus, dass Thioune Talenten einen Tick eher die Chance gibt, aber da er in Osnabrück durchaus auch auf Erfahrung setzte, sehe ich nicht, dass die Trainerwahl diesbezüglich ein ganz anderes Signal setzt.
Was Thioune ganz offensichtlich von Hecking ist der Spielstil. Weniger Ballkontrolle/Besitz, deutlich mehr Pressing, deutlich stärkere Betonung des Angriffs durchs Zentrum, keine echten Außen, die bei Hecking so wichtig waren.
Gefällt mir, wenn es denn funktioniert, allerdings, es gab mal die Forderung/den Wunsch nach einem trainerunabhängigen Spielstil. Thioune ist “jung“, nimmt was er bekommt, aber diese Brüche sind nicht gut, kosten Leistung oder Ressourcen. Und dann stellt sich mir die Frage, warum das nicht hinterfragt wird.
Für mich ist das schon etwas, was mich die Stirn runzeln lässt. Beim ersten Mal kein Drama, aber die Frage, ob man die Hoffnung auf eine trainereinheitliche Spielidee bei Boldt begraben muss beschäftigt mich schon.
Viel zu viel und viel zu lang. Deswegen, nein @arminius ich sehe Boldt überhaupt nicht als gescheitert an, ich kann nur bisher keine besondere Leistung erkennen. Ein paar Dinge macht er gut, aber ein paar Dinge waren eben auch einfach schwach. Und wenn ich berücksichtige, dass Boldt bei seiner Arbeit auf einen Stab zurückgreifen kann, den andere Clubs in Liga 2 nicht haben, fällt mir kein einziger Grund ein, der seine Verantwortung für das sportliche Ergebnis der letzten Saison mindert. Sein großer Pluspunkt ist die Außendarstellung, nicht nur die des HSV. Ansonsten warte ich noch auf Nachweise, dass er ein guter Sportvorstand ist. Kann noch kommen. Ich hoffe es. Aber noch mangelt es daran.
17.10.2020 - 11:10 Uhr
Zitat von Hope
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass Boldt gescheitert ist. Dass seine Transferstrategie nebst Trainerwahl mangelhaft war, ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum das in Frage gestellt wird.
Das aufgrund der Voraussetzungen und der Transferstrategie logische Ziel konnte nur der Aufstieg sein. Das wurde im August 2019 von niemandem angezweifelt. Das Ziel wurde verfehlt.
Du hast recht, man muss auch beachten, wie das Ziel verfehlt wurde. Also gehen wir mal davon aus, der HSV hätte gegen den VfB 3:2 gewonnen und nicht verloren und der VfB hätte das letzte Saisonspiel trotzdem verloren. Dann wäre der HSV tatsächlich mit 57 Punkten aufgestiegen. Und wäre damit der schwächste Tabellenzweite seit 2003 gewesen. Der HSV hat den Aufstieg nicht verpasst, weil die Konkurrenz gut war, sondern trotz schwacher Konkurrenz das sportliche Ziel verfehlt. Der HSV holte 54 Punkte. Das ist schwach, das sportliche Ergebnis, das Resultat der Arbeit Boldts war schwach. Und es wäre sicher nicht gut gewesen, wenn man sich zum Aufstieg gewürgt hätte, weil die Konkurrenz noch schlechter war.
Nun kann man sich die Frage stellen, ob die übernommene Basis so schlecht war, dass Boldt kein Vorwurf trifft. Die mögliche Startelf, die er übernahm, lautete:
Pollersbeck, Gyamerah, Jung, RvD, DS, Kinsombi, Dudziak, Hunt, Narey, Jatta, Hinterseer.
Und als Ersatz stand zur Verfügung:
Mickel, Vagnoman, Papadopoulos, Bates, Sakai, Janjicic, Özcan, Ito, Jairo, Wood, Wintzheimer. Fast vergessen, den redseligen, unmotivierten, der aktuell Ergänzungsspieler bei Regensburg ist, den gab es auch noch.
Man musste erst verkaufen, bevor man kaufen konnte, mit DS gab es einen Geldspeicher, Boldt holte sich auch vorzeitig die Kostic Einnahmen, aber dann hatte er allerbeste Voraussetzungen, um den Kader aufstiegsreif zu machen.
Überprüfen müsste man dann natürlich noch, inwiefern Boldts wirken die Perspektive verbessert hat.
Da darf man feststellen, dass die Transfertätigkeit von Boldt dem Kader zwei Leistungsträger beschert hat, Leibold und Kittel. Dazu hat man mit DHF einen teuren zweiten TW und mit Amaechi ein teures Talent, dass noch nichts zeigte und aktuell wieder eher Richtung Tribüne tendiert. Die anderen 7 Spieler, die Boldt holte, sind schon wieder weg. Auch Spieler wie Janjicic, Bates oder Özcan sind weg, dafür wurde erst bei Papadopoulos und dann bei Wood keine Lösung gefunden.
Einzelne Personalien zu diskutieren ist wirklich sinnlos, aber der Effekt von 7,3 Mio. Transferausgaben, Handgeldern, Leihgebühren und Beraterhonoraren auf den aktuellen Kader heißt Leibold und Kittel, gute Transfers, die aber auf der Magie des Geldes beruhen und die aufgrund der jeweiligen Konstellation einfach versucht werden mussten.
11 Transfers, die den HSV verstärken sollten, 54, Punkte, perspektivisch stand der HSV eher schlechter als besser da, bleibt noch die Frage der Etatentlastung.
Da gibt es noch keine verlässlichen Zahlen, aber ich würde mal vermuten, dass der Kader nur unwesentlich günstiger war, als der Kader des Vorjahres. Die geringere Belastung beruht aber wohl darauf, dass man das 4 Mio.-Monster Lasogga nicht mehr bezahlen musste und die Spieler dem coronabedingten Gehaltsverzicht zustimmten. Berücksichtigt man das, wird man wohl zu dem Schluss kommen, dass der Kader eher teurer war.
Wenn ich das alles zusammen nehme, kann ich nicht erkennen, was an der Feststellung einer mangelhaften Transferstrategie und -politik in der Saison 19/20 unfair sein sollte. Seine Abkehr von der Entwicklung von Perspektive vor der Saison konnte nur durch Erfolg seine Rechtfertigung erlangen. Er hatte die Mittel, die Basis stimmte, Erfolg hatte man trotz schwächelnder Konkurrenz nicht. Für mich ist das 5, mangelhaft, geh nach Haus und üb noch mal.
Okay, macht er. Zweiter Versuch, dieses mal wird alles besser. Jubele HSV-Fan und betrachte wohlgefällig das Werk des Herrn.
Leistner und Heyer, endlich Stabilität in der Abwehr, der weise Herr hat den Mangel erkannt. Sie ersetzen die Flops Ewerton und Letschert, die sich irgendwie in den Kader geschlichen haben.
Gjasula, endlich Stabilität in DM, der weise Herr hat erkannt, dass die Leihe ohne KO eines Talents keine dauerhaft stabile Lösung ist und perspektivisch gar nichts bringt.
Terodde, frohlocket alle, nach dem Harnik floppte und die notwendige perspektivische Verstärkung des Sturms im letzten Winter verpasst wurde, hat der weise Herr uns HSV - Fans dieses mal für eine ganze Saison einen notwendigen Stürmer beschert.
Ulreich, nach 14 Monaten der Irrungen und Wirrungen verpflichtet der weise Herr sogar einen TW, dem man vertraut.
Und dann noch Onana, das Sahnehäubchen, der weise Herr leiht seinem treuen Vasallen Michael nicht nur das Ohr, er lässt ihn sogar gewähren, wenn er sein Wissen aus seiner Zeit als Vasall des Ritters Dietmar nutzen will.
Sorry für den Sarkasmus, aber diese Transferperiode stand im Zeichen der Korrektur von Fehlern und Versäumnissen des letzten Jahres. Da bekomme ich doch jetzt kein Hosianna raus, sondern warte einfach mal ab, ob das diese Saison besser gelungen ist.
Auch in Sachen Trainer. Da wundert mich das hier teilweise geäußerte schwarz-weiß Denken nicht, aber wenn ich hier lese, Thioune sei der große Jugendförderer, Hecking der Vernichter. Hecking setzte auch Talente ein. Jatta, Fein und RvD spielten quasi immer, Vagnoman und Beyer erhielten das Vertrauen, Hecking war da besser als sein Ruf. Und Thioune? Spielt Ambrosius dauerhaft oder Onana oder Wintzheimer?
Wie verträgt sich der plötzlich entstandene Ruf des Jugendförderers mit der Tatsache, dass in Absprache mit ihm nur erfahrene Spieler geholt wurden? Ich gehe ja auch davon aus, dass Thioune Talenten einen Tick eher die Chance gibt, aber da er in Osnabrück durchaus auch auf Erfahrung setzte, sehe ich nicht, dass die Trainerwahl diesbezüglich ein ganz anderes Signal setzt.
Was Thioune ganz offensichtlich von Hecking ist der Spielstil. Weniger Ballkontrolle/Besitz, deutlich mehr Pressing, deutlich stärkere Betonung des Angriffs durchs Zentrum, keine echten Außen, die bei Hecking so wichtig waren.
Gefällt mir, wenn es denn funktioniert, allerdings, es gab mal die Forderung/den Wunsch nach einem trainerunabhängigen Spielstil. Thioune ist “jung“, nimmt was er bekommt, aber diese Brüche sind nicht gut, kosten Leistung oder Ressourcen. Und dann stellt sich mir die Frage, warum das nicht hinterfragt wird.
Für mich ist das schon etwas, was mich die Stirn runzeln lässt. Beim ersten Mal kein Drama, aber die Frage, ob man die Hoffnung auf eine trainereinheitliche Spielidee bei Boldt begraben muss beschäftigt mich schon.
Viel zu viel und viel zu lang. Deswegen, nein @arminius ich sehe Boldt überhaupt nicht als gescheitert an, ich kann nur bisher keine besondere Leistung erkennen. Ein paar Dinge macht er gut, aber ein paar Dinge waren eben auch einfach schwach. Und wenn ich berücksichtige, dass Boldt bei seiner Arbeit auf einen Stab zurückgreifen kann, den andere Clubs in Liga 2 nicht haben, fällt mir kein einziger Grund ein, der seine Verantwortung für das sportliche Ergebnis der letzten Saison mindert. Sein großer Pluspunkt ist die Außendarstellung, nicht nur die des HSV. Ansonsten warte ich noch auf Nachweise, dass er ein guter Sportvorstand ist. Kann noch kommen. Ich hoffe es. Aber noch mangelt es daran.
Zitat von Herr_Arminius
...
Um mal deine Beiträge zusammen zufassen. Boldt ist gescheitert weil er das Ziel Aufstieg verfehlt hat.
Was wäre dann gewesen wenn der HSV das Spiel in Stuttgart gewonnen hätte. Also mit seiner Verpflichtung von Spielern und Trainern war er sehr nah dran die Ziele zu erreichen. Nun versucht er es in diesem Jahr besser zu machen und ich Hab das Gefühl du haust weiter auf ihm rum. Ich weiß nicht ob das nach dem ersten Jahr noch fair ist.
...
Um mal deine Beiträge zusammen zufassen. Boldt ist gescheitert weil er das Ziel Aufstieg verfehlt hat.
Was wäre dann gewesen wenn der HSV das Spiel in Stuttgart gewonnen hätte. Also mit seiner Verpflichtung von Spielern und Trainern war er sehr nah dran die Ziele zu erreichen. Nun versucht er es in diesem Jahr besser zu machen und ich Hab das Gefühl du haust weiter auf ihm rum. Ich weiß nicht ob das nach dem ersten Jahr noch fair ist.
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass Boldt gescheitert ist. Dass seine Transferstrategie nebst Trainerwahl mangelhaft war, ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum das in Frage gestellt wird.
Das aufgrund der Voraussetzungen und der Transferstrategie logische Ziel konnte nur der Aufstieg sein. Das wurde im August 2019 von niemandem angezweifelt. Das Ziel wurde verfehlt.
Du hast recht, man muss auch beachten, wie das Ziel verfehlt wurde. Also gehen wir mal davon aus, der HSV hätte gegen den VfB 3:2 gewonnen und nicht verloren und der VfB hätte das letzte Saisonspiel trotzdem verloren. Dann wäre der HSV tatsächlich mit 57 Punkten aufgestiegen. Und wäre damit der schwächste Tabellenzweite seit 2003 gewesen. Der HSV hat den Aufstieg nicht verpasst, weil die Konkurrenz gut war, sondern trotz schwacher Konkurrenz das sportliche Ziel verfehlt. Der HSV holte 54 Punkte. Das ist schwach, das sportliche Ergebnis, das Resultat der Arbeit Boldts war schwach. Und es wäre sicher nicht gut gewesen, wenn man sich zum Aufstieg gewürgt hätte, weil die Konkurrenz noch schlechter war.
Nun kann man sich die Frage stellen, ob die übernommene Basis so schlecht war, dass Boldt kein Vorwurf trifft. Die mögliche Startelf, die er übernahm, lautete:
Pollersbeck, Gyamerah, Jung, RvD, DS, Kinsombi, Dudziak, Hunt, Narey, Jatta, Hinterseer.
Und als Ersatz stand zur Verfügung:
Mickel, Vagnoman, Papadopoulos, Bates, Sakai, Janjicic, Özcan, Ito, Jairo, Wood, Wintzheimer. Fast vergessen, den redseligen, unmotivierten, der aktuell Ergänzungsspieler bei Regensburg ist, den gab es auch noch.
Man musste erst verkaufen, bevor man kaufen konnte, mit DS gab es einen Geldspeicher, Boldt holte sich auch vorzeitig die Kostic Einnahmen, aber dann hatte er allerbeste Voraussetzungen, um den Kader aufstiegsreif zu machen.
Überprüfen müsste man dann natürlich noch, inwiefern Boldts wirken die Perspektive verbessert hat.
Da darf man feststellen, dass die Transfertätigkeit von Boldt dem Kader zwei Leistungsträger beschert hat, Leibold und Kittel. Dazu hat man mit DHF einen teuren zweiten TW und mit Amaechi ein teures Talent, dass noch nichts zeigte und aktuell wieder eher Richtung Tribüne tendiert. Die anderen 7 Spieler, die Boldt holte, sind schon wieder weg. Auch Spieler wie Janjicic, Bates oder Özcan sind weg, dafür wurde erst bei Papadopoulos und dann bei Wood keine Lösung gefunden.
Einzelne Personalien zu diskutieren ist wirklich sinnlos, aber der Effekt von 7,3 Mio. Transferausgaben, Handgeldern, Leihgebühren und Beraterhonoraren auf den aktuellen Kader heißt Leibold und Kittel, gute Transfers, die aber auf der Magie des Geldes beruhen und die aufgrund der jeweiligen Konstellation einfach versucht werden mussten.
11 Transfers, die den HSV verstärken sollten, 54, Punkte, perspektivisch stand der HSV eher schlechter als besser da, bleibt noch die Frage der Etatentlastung.
Da gibt es noch keine verlässlichen Zahlen, aber ich würde mal vermuten, dass der Kader nur unwesentlich günstiger war, als der Kader des Vorjahres. Die geringere Belastung beruht aber wohl darauf, dass man das 4 Mio.-Monster Lasogga nicht mehr bezahlen musste und die Spieler dem coronabedingten Gehaltsverzicht zustimmten. Berücksichtigt man das, wird man wohl zu dem Schluss kommen, dass der Kader eher teurer war.
Wenn ich das alles zusammen nehme, kann ich nicht erkennen, was an der Feststellung einer mangelhaften Transferstrategie und -politik in der Saison 19/20 unfair sein sollte. Seine Abkehr von der Entwicklung von Perspektive vor der Saison konnte nur durch Erfolg seine Rechtfertigung erlangen. Er hatte die Mittel, die Basis stimmte, Erfolg hatte man trotz schwächelnder Konkurrenz nicht. Für mich ist das 5, mangelhaft, geh nach Haus und üb noch mal.
Okay, macht er. Zweiter Versuch, dieses mal wird alles besser. Jubele HSV-Fan und betrachte wohlgefällig das Werk des Herrn.
Leistner und Heyer, endlich Stabilität in der Abwehr, der weise Herr hat den Mangel erkannt. Sie ersetzen die Flops Ewerton und Letschert, die sich irgendwie in den Kader geschlichen haben.
Gjasula, endlich Stabilität in DM, der weise Herr hat erkannt, dass die Leihe ohne KO eines Talents keine dauerhaft stabile Lösung ist und perspektivisch gar nichts bringt.
Terodde, frohlocket alle, nach dem Harnik floppte und die notwendige perspektivische Verstärkung des Sturms im letzten Winter verpasst wurde, hat der weise Herr uns HSV - Fans dieses mal für eine ganze Saison einen notwendigen Stürmer beschert.
Ulreich, nach 14 Monaten der Irrungen und Wirrungen verpflichtet der weise Herr sogar einen TW, dem man vertraut.
Und dann noch Onana, das Sahnehäubchen, der weise Herr leiht seinem treuen Vasallen Michael nicht nur das Ohr, er lässt ihn sogar gewähren, wenn er sein Wissen aus seiner Zeit als Vasall des Ritters Dietmar nutzen will.
Sorry für den Sarkasmus, aber diese Transferperiode stand im Zeichen der Korrektur von Fehlern und Versäumnissen des letzten Jahres. Da bekomme ich doch jetzt kein Hosianna raus, sondern warte einfach mal ab, ob das diese Saison besser gelungen ist.
Auch in Sachen Trainer. Da wundert mich das hier teilweise geäußerte schwarz-weiß Denken nicht, aber wenn ich hier lese, Thioune sei der große Jugendförderer, Hecking der Vernichter. Hecking setzte auch Talente ein. Jatta, Fein und RvD spielten quasi immer, Vagnoman und Beyer erhielten das Vertrauen, Hecking war da besser als sein Ruf. Und Thioune? Spielt Ambrosius dauerhaft oder Onana oder Wintzheimer?
Wie verträgt sich der plötzlich entstandene Ruf des Jugendförderers mit der Tatsache, dass in Absprache mit ihm nur erfahrene Spieler geholt wurden? Ich gehe ja auch davon aus, dass Thioune Talenten einen Tick eher die Chance gibt, aber da er in Osnabrück durchaus auch auf Erfahrung setzte, sehe ich nicht, dass die Trainerwahl diesbezüglich ein ganz anderes Signal setzt.
Was Thioune ganz offensichtlich von Hecking ist der Spielstil. Weniger Ballkontrolle/Besitz, deutlich mehr Pressing, deutlich stärkere Betonung des Angriffs durchs Zentrum, keine echten Außen, die bei Hecking so wichtig waren.
Gefällt mir, wenn es denn funktioniert, allerdings, es gab mal die Forderung/den Wunsch nach einem trainerunabhängigen Spielstil. Thioune ist “jung“, nimmt was er bekommt, aber diese Brüche sind nicht gut, kosten Leistung oder Ressourcen. Und dann stellt sich mir die Frage, warum das nicht hinterfragt wird.
Für mich ist das schon etwas, was mich die Stirn runzeln lässt. Beim ersten Mal kein Drama, aber die Frage, ob man die Hoffnung auf eine trainereinheitliche Spielidee bei Boldt begraben muss beschäftigt mich schon.
Viel zu viel und viel zu lang. Deswegen, nein @arminius ich sehe Boldt überhaupt nicht als gescheitert an, ich kann nur bisher keine besondere Leistung erkennen. Ein paar Dinge macht er gut, aber ein paar Dinge waren eben auch einfach schwach. Und wenn ich berücksichtige, dass Boldt bei seiner Arbeit auf einen Stab zurückgreifen kann, den andere Clubs in Liga 2 nicht haben, fällt mir kein einziger Grund ein, der seine Verantwortung für das sportliche Ergebnis der letzten Saison mindert. Sein großer Pluspunkt ist die Außendarstellung, nicht nur die des HSV. Ansonsten warte ich noch auf Nachweise, dass er ein guter Sportvorstand ist. Kann noch kommen. Ich hoffe es. Aber noch mangelt es daran.
@Hope , wenn man nur deinen letzten Absatz nimmt, kann man das fast so stehen lassen.
Die von ihm abgesegneten Transfers der letzten Saison geben keinen Anlass, in Jubel auszubrechen. Aber ich bin geneigt, ihm da noch einen Einsteigerbonus zuzubilligen. Immerhin scheint er lernfähig sein.
Was du nur am Rande erwähnst, verdient allerdings mehr Beachtung. Im Bereich Menschenführung, Empathie, Kommunikation und Aussendarstellung hebt er sich deutlich von seinen Vorgängern ab.
Andere Führungsqualitäten wie Analytik und Organisation lassen sich von außen nicht beurteilen. Das Organigram ist das gleiche geblieben, nur ein paar Namen wurden ausgetauscht. Hier hätte ich erwartet, dass der Vorstand Verbesserungsideen einbringt.
Für mich fasse ich es mal so zusammen:
Wir hatten schon viele Leute mit weniger Qualität auf dem Posten. Indizien, dass Boldt ein Überflieger ist, gibt es aber auch nicht.
Am langfristigen Erfolg wird er sich messen lassen müssen. Allerdings stehen momentan kurzfristige Ziele im Vordergrund - und im Wege - : das wirtschaftliche Überleben und der Aufstieg.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BallToGo am 17.10.2020 um 11:15 Uhr bearbeitet
17.10.2020 - 11:12 Uhr
Boldt kann und muss man AUCH am sportlichen Erfolg/Misserfolg messen. Aber nicht nur!
MMn entlastet ihn und die gg ihn geäußerte Kritik die Unfähigkeit des Trainerteams. Ferner trägt / trug er maßgeblich an der Verbesserung der Außenwirkung bei. Auch die Homogenität der Führung werte ich als Ergebnis seiner Arbeit. Zuletzt die Verpflichtung von Horst Hrubesch.
Ich wehre mich gegen eine derartige hauptverantwortliche Kritik ggü ihm.
Er ist mitnichten frei von Fehlern. Aber Deals wie z. B. Amaechi würde ich zu 70% Mutzel ankreiden, und nicht Boldt (20%), 10% Trainer.
Auch schreien immer alle nach Kontinuität. Nicht auf Teufel komm raus. Aber nach so kurzer Zeit derart hart mit ihm -ohne Berücksichtigung der o. a. Fakten- ihn zu bewerten, finde ich unfair und verfrüht.
Ich wünsche, dass er bleibt. Schaub wir mal.
MMn entlastet ihn und die gg ihn geäußerte Kritik die Unfähigkeit des Trainerteams. Ferner trägt / trug er maßgeblich an der Verbesserung der Außenwirkung bei. Auch die Homogenität der Führung werte ich als Ergebnis seiner Arbeit. Zuletzt die Verpflichtung von Horst Hrubesch.
Ich wehre mich gegen eine derartige hauptverantwortliche Kritik ggü ihm.
Er ist mitnichten frei von Fehlern. Aber Deals wie z. B. Amaechi würde ich zu 70% Mutzel ankreiden, und nicht Boldt (20%), 10% Trainer.
Auch schreien immer alle nach Kontinuität. Nicht auf Teufel komm raus. Aber nach so kurzer Zeit derart hart mit ihm -ohne Berücksichtigung der o. a. Fakten- ihn zu bewerten, finde ich unfair und verfrüht.
Ich wünsche, dass er bleibt. Schaub wir mal.
17.10.2020 - 11:27 Uhr
Zitat von Windfaenger
Boldt kann und muss man AUCH am sportlichen Erfolg/Misserfolg messen. Aber nicht nur!
MMn entlastet ihn und die gg ihn geäußerte Kritik die Unfähigkeit des Trainerteams. Ferner trägt / trug er maßgeblich an der Verbesserung der Außenwirkung bei. Auch die Homogenität der Führung werte ich als Ergebnis seiner Arbeit. Zuletzt die Verpflichtung von Horst Hrubesch.
Ich wehre mich gegen eine derartige hauptverantwortliche Kritik ggü ihm.
Er ist mitnichten frei von Fehlern. Aber Deals wie z. B. Amaechi würde ich zu 70% Mutzel ankreiden, und nicht Boldt (20%), 10% Trainer.
Auch schreien immer alle nach Kontinuität. Nicht auf Teufel komm raus. Aber nach so kurzer Zeit derart hart mit ihm -ohne Berücksichtigung der o. a. Fakten- ihn zu bewerten, finde ich unfair und verfrüht.
Ich wünsche, dass er bleibt. Schaub wir mal.
Boldt kann und muss man AUCH am sportlichen Erfolg/Misserfolg messen. Aber nicht nur!
MMn entlastet ihn und die gg ihn geäußerte Kritik die Unfähigkeit des Trainerteams. Ferner trägt / trug er maßgeblich an der Verbesserung der Außenwirkung bei. Auch die Homogenität der Führung werte ich als Ergebnis seiner Arbeit. Zuletzt die Verpflichtung von Horst Hrubesch.
Ich wehre mich gegen eine derartige hauptverantwortliche Kritik ggü ihm.
Er ist mitnichten frei von Fehlern. Aber Deals wie z. B. Amaechi würde ich zu 70% Mutzel ankreiden, und nicht Boldt (20%), 10% Trainer.
Auch schreien immer alle nach Kontinuität. Nicht auf Teufel komm raus. Aber nach so kurzer Zeit derart hart mit ihm -ohne Berücksichtigung der o. a. Fakten- ihn zu bewerten, finde ich unfair und verfrüht.
Ich wünsche, dass er bleibt. Schaub wir mal.
erstmal muss man sagen , ist Amaechi ein Fehler ?
das kann man nich garnicht abschliesend beurteilen.
das meiner Meinung Falsche an der situation war das "Risiko" einzugehen einen solchen Griff zu tätigen , für eine Ablöse die damals schon imens war und heute unvorstellbar ist in Liga 2.
Mutzel das anzukreiden ist komplett falsch , wer entscheidet ? , Mutzel oder Boldt.
hätte man sich diese Gelder auf der Habenseite belassen , wäre im Winter einiges möglich gewesen.
ob uns Amaechi irgendwann was einspielt , seis Pkt oder Geld , das werden wir noch sehen!
17.10.2020 - 11:29 Uhr
Und noch mal: mangelnde Trainerwahl...
Wir kommen da nicht zusammen, aber Boldt hatte bei Hecking keine Wahl,, auch wenn er den Vertrag unterschrieben hat.
Da Hoffmann ja schon in den ersten Wochen in Boldts Kompetenzen eingegriffen hat, wie hätte er da gleich Am ersten Tag Hoffmanns Wunschtrainer torpedieren sollen?
Und zum Intrigantenstadl: Es war ja nicht das erste mal, dass Hoffmann ohne Rücksprache „übergriffig“ geworden ist, dass scheint ja zu Beiersdorfers Zeit Gang und gäbe gewesen zu sein. Warum machte Hoffmann das? Da scheint auch Leon Lerneffekt vorhanden gewesen zu sein, war das Ego auch zu groß im Dinge abzusprechen? Ging es da um den HSV oder um das Ego Hoffmanns oder das Ego Boldts? Ersteres kann man meiner Meinung nach ausschließen.
Boldt hat sicher nicht alles richtig gemacht, genauso wenig wie vorher Becker. Letztlich sind beide an 3 Punkten und einer desaströsen Rückrunde am Aufstieg gescheitert, wahrscheinlich dadurch, dass der Trainer die Mannschaft verloren hat. Warum das zwei mal in Folge passiert?
Ob Boldt daraus gelernt hat?
Wir kommen da nicht zusammen, aber Boldt hatte bei Hecking keine Wahl,, auch wenn er den Vertrag unterschrieben hat.
Da Hoffmann ja schon in den ersten Wochen in Boldts Kompetenzen eingegriffen hat, wie hätte er da gleich Am ersten Tag Hoffmanns Wunschtrainer torpedieren sollen?
Und zum Intrigantenstadl: Es war ja nicht das erste mal, dass Hoffmann ohne Rücksprache „übergriffig“ geworden ist, dass scheint ja zu Beiersdorfers Zeit Gang und gäbe gewesen zu sein. Warum machte Hoffmann das? Da scheint auch Leon Lerneffekt vorhanden gewesen zu sein, war das Ego auch zu groß im Dinge abzusprechen? Ging es da um den HSV oder um das Ego Hoffmanns oder das Ego Boldts? Ersteres kann man meiner Meinung nach ausschließen.
Boldt hat sicher nicht alles richtig gemacht, genauso wenig wie vorher Becker. Letztlich sind beide an 3 Punkten und einer desaströsen Rückrunde am Aufstieg gescheitert, wahrscheinlich dadurch, dass der Trainer die Mannschaft verloren hat. Warum das zwei mal in Folge passiert?
Ob Boldt daraus gelernt hat?
17.10.2020 - 12:11 Uhr
Zitat von HSVer in Kiel
....
Und zum Intrigantenstadl: Es war ja nicht das erste mal, dass Hoffmann ohne Rücksprache „übergriffig“ geworden ist, dass scheint ja zu Beiersdorfers Zeit Gang und gäbe gewesen zu sein. Warum machte Hoffmann das? Da scheint auch Leon Lerneffekt vorhanden gewesen zu sein, war das Ego auch zu groß im Dinge abzusprechen? Ging es da um den HSV oder um das Ego Hoffmanns oder das Ego Boldts? Ersteres kann man meiner Meinung nach ausschließen.
Boldt hat sicher nicht alles richtig gemacht, genauso wenig wie vorher Becker. Letztlich sind beide an 3 Punkten und einer desaströsen Rückrunde am Aufstieg gescheitert, wahrscheinlich dadurch, dass der Trainer die Mannschaft verloren hat. Warum das zwei mal in Folge passiert?
Ob Boldt daraus gelernt hat?
....
Und zum Intrigantenstadl: Es war ja nicht das erste mal, dass Hoffmann ohne Rücksprache „übergriffig“ geworden ist, dass scheint ja zu Beiersdorfers Zeit Gang und gäbe gewesen zu sein. Warum machte Hoffmann das? Da scheint auch Leon Lerneffekt vorhanden gewesen zu sein, war das Ego auch zu groß im Dinge abzusprechen? Ging es da um den HSV oder um das Ego Hoffmanns oder das Ego Boldts? Ersteres kann man meiner Meinung nach ausschließen.
Boldt hat sicher nicht alles richtig gemacht, genauso wenig wie vorher Becker. Letztlich sind beide an 3 Punkten und einer desaströsen Rückrunde am Aufstieg gescheitert, wahrscheinlich dadurch, dass der Trainer die Mannschaft verloren hat. Warum das zwei mal in Folge passiert?
Ob Boldt daraus gelernt hat?
Danke dafür. Ich nehm' nochmal Bezug auf meinen eingeführten Begriff.
Hätte Hoffmann mehrfach die Linie überschritten, hätten wir das auch in der Zeitung gelesen. So wie jetzt schön über Boldt und seine Alternativen berichtet, sehr sicher sogar.
Hoffmann hat als CEO das Recht, in die Bereiche der anderem vom C-Level, sei es CFO Wettstein oder COO Sport Boldt, einzugreifen. Primus inter pares.
Dass Hoffmann der HSV am Herzen lag und liegt und er sein Ego eher hinten angestellt hat trotz gewisser Dinge, das ist meine Wahrnehmung. So wie er 2011 vom Hof gejagt und mit ihm umgegangen wurde, angemerkt auch beim zweiten Mal, hätte er sich das nicht antun müssen.
Dass man sich zu Anfang zurücknimmt, wenn im Unternehmen schon Entscheidungen laufen, das ist auch klar. Da konnte Boldt nicht eingreifen, dafür war er zu frisch. Wobei ich dieses Taktieren genauso hasse, es leider dazu gehört.
Dass parallel zum Verlust der Mannschaft durch den Trainer Corona kam und dann Hoffmann demissioniert wurde, spricht auch Bände.
Hatte Hecking evtl. nicht mehr die entsprechende Unterstützung von Boldt?
Er ist weder in Gänze gescheitert noch hat er in Gänze überzeugt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Thomas Crown am 17.10.2020 um 12:14 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.



