| Geburtsdatum | 02.06.1992 |
|---|---|
| Alter | 34 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,90m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Torwart |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | 1.FSV Mainz 05 |
Alexander Schwolow [1]
02.05.2012 - 20:09 Uhr
13.12.2019 - 10:02 Uhr
Zitat von EssZehEff
Wieso ein Risiko bei Schwoli eingehen, wenn die Nummer "Zwei" gut spielt?! Wenn er wieder bei 100% ist, steht er auch wieder im Tor (egal zu welchem Zeitpunkt). So meine bescheidene Einschätzung...
Wieso ein Risiko bei Schwoli eingehen, wenn die Nummer "Zwei" gut spielt?! Wenn er wieder bei 100% ist, steht er auch wieder im Tor (egal zu welchem Zeitpunkt). So meine bescheidene Einschätzung...
Es kann aber auch sein, dass man zu Beginn der Rückrunde sagt, es besteht keinen Grund, einen Torhüter, der sich hervorragend bewährt hat, wieder herauszunehmen. Auch angesicht der mangelnden Spielpraxis von Schwolow. Und möglicherweise auch seiner latenten Wechselabsicht wegen. Ich nehme sogar an, dass unsere Nummer 1, die wacklige Situation um seine Person, zum Anlass nimmt, zu wechseln.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Direktspiel am 13.12.2019 um 10:03 Uhr bearbeitet
13.12.2019 - 12:20 Uhr
Natürlich tut man gut daran, Schwolow möglichst schnell und bei voller Genesung wieder einzusetzen. Weniger aus hierarchischen Gründen, auch nicht aus Angst, unsere nominelle Nummer 1 zu vergraulen, wenn er wegen eines möglichen Leistungsprinzips wieder zum Herausforderer würde. Trotz der hervorragenden Leistungen von Flekken, die hauptsächlich durch Reflexe, Paraden, die ein oder andere (riskante) Finte und einer tollen Persönlichkeit zustandekommen, sehe ich Schwolow weiterhin leistungsmäßig vorne.
Bei weitem kein Spezialist für Torwartspiel, kann ich meine Ansicht auch nicht mit nackten Zahlen belegen, sondern mir bleibt nur, meinen subjektiven Eindruck in Worte zu fassen:
Ich glaube, dass sich die Abwesenheit von Schwolow auf unser Aufbauspiel auswirkt. Meiner Meinung nach ist Schwolow fußballerisch einer der besten Torhüter in der Bundesliga. Dies in Kombination mit einer Ruhe und Erfahrung, die er naturgemäß doch mehr als Flekken ausstrahlt, hat unserem Aufbauspiel in der tiefen, eigenen Hälfte sehr geholfen. Es war zu Beginn der Saison teils sehr auffällig, wie tief von hinten rausgespielt wurde. Dermaßen, dass zwei Innenverteidiger mit Schwolow fast eine Linie bildeten, um den Ball, teils mit Doppelpass) von hinten raus laufen zu lassen und schließlich Heintz oder Lienhart mit scharfen, flachen Pässen in de Schnittstellen der gegnerischen Mannschaft dem Günter oder dem Schmidt schöne Flankenläufe servierten.
Nun ist das Hintenrausspielen in der Bundesliga keineswegs ein Alleinstellungsmerkmal, aber es für eine Mannschaft, die von sich selbst immer sagt, gegen den Abstieg spielen zu wollen, schon ein Zeichen von Selbstvertrauen, und: Ein Zeichen das man (die Mannschaft und das Trainerteam) konstruktiven Fußball spielen will. Dieses tiefe, und teils riskante, weil oft auch direkte Hintenrausspielen war eine klare taktische Anweisung. Die Fußballerischen Fähigeiten eines Schwolows sind dafür ein wichtiger Baustein, man ist "ein Mann mehr", lockt die gegnerische Mannschaft heraus, und wenn es gelingt, sie zu überspielen, ergeben sich Räume, die ein Günter und Höler z. B., bei all ihren Fähigkeiten, eben doch benötigen.
Ich mag mich täuschen, aber ich habe den Eindruck, dass seit der Verletzung von Flekken, diese taktische Maßnahme wieder eingeschränkt wurde (vielleicht auch, weil die Gegner unsere Spielweise hintenraus auch mitlerweile etwas durchschaut haben). So würde ich mir beispielsweise die klare Dominanz von Leverkusen und Gladbach auch damit erklären, dass man Flekken nicht ganz so gut in ein anspruchvolles Kombinationsspiel einbinden kann und somit entweder den Ball nicht so gut halten konnte oder eben, durch fehlendes herauslocken der ersten Pressingreihen nicht mehr die Räume hatte um vorne für Entlastung zu sorgen.
Nichtsdestotrotz freue ich mich, dass wir einen Flekken haben - mit toller Persönlichkeit und Reflexen, die Punkte retten und Glück bringen.
Bei weitem kein Spezialist für Torwartspiel, kann ich meine Ansicht auch nicht mit nackten Zahlen belegen, sondern mir bleibt nur, meinen subjektiven Eindruck in Worte zu fassen:
Ich glaube, dass sich die Abwesenheit von Schwolow auf unser Aufbauspiel auswirkt. Meiner Meinung nach ist Schwolow fußballerisch einer der besten Torhüter in der Bundesliga. Dies in Kombination mit einer Ruhe und Erfahrung, die er naturgemäß doch mehr als Flekken ausstrahlt, hat unserem Aufbauspiel in der tiefen, eigenen Hälfte sehr geholfen. Es war zu Beginn der Saison teils sehr auffällig, wie tief von hinten rausgespielt wurde. Dermaßen, dass zwei Innenverteidiger mit Schwolow fast eine Linie bildeten, um den Ball, teils mit Doppelpass) von hinten raus laufen zu lassen und schließlich Heintz oder Lienhart mit scharfen, flachen Pässen in de Schnittstellen der gegnerischen Mannschaft dem Günter oder dem Schmidt schöne Flankenläufe servierten.
Nun ist das Hintenrausspielen in der Bundesliga keineswegs ein Alleinstellungsmerkmal, aber es für eine Mannschaft, die von sich selbst immer sagt, gegen den Abstieg spielen zu wollen, schon ein Zeichen von Selbstvertrauen, und: Ein Zeichen das man (die Mannschaft und das Trainerteam) konstruktiven Fußball spielen will. Dieses tiefe, und teils riskante, weil oft auch direkte Hintenrausspielen war eine klare taktische Anweisung. Die Fußballerischen Fähigeiten eines Schwolows sind dafür ein wichtiger Baustein, man ist "ein Mann mehr", lockt die gegnerische Mannschaft heraus, und wenn es gelingt, sie zu überspielen, ergeben sich Räume, die ein Günter und Höler z. B., bei all ihren Fähigkeiten, eben doch benötigen.
Ich mag mich täuschen, aber ich habe den Eindruck, dass seit der Verletzung von Flekken, diese taktische Maßnahme wieder eingeschränkt wurde (vielleicht auch, weil die Gegner unsere Spielweise hintenraus auch mitlerweile etwas durchschaut haben). So würde ich mir beispielsweise die klare Dominanz von Leverkusen und Gladbach auch damit erklären, dass man Flekken nicht ganz so gut in ein anspruchvolles Kombinationsspiel einbinden kann und somit entweder den Ball nicht so gut halten konnte oder eben, durch fehlendes herauslocken der ersten Pressingreihen nicht mehr die Räume hatte um vorne für Entlastung zu sorgen.
Nichtsdestotrotz freue ich mich, dass wir einen Flekken haben - mit toller Persönlichkeit und Reflexen, die Punkte retten und Glück bringen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Matmour am 13.12.2019 um 12:24 Uhr bearbeitet
13.12.2019 - 12:46 Uhr
Eine super Einschätzung, die ich mit grossem Interesse gelesen habe. Warten wir ab, in welche Richtung das Pendel ausschlägt. Christian Streich ist nicht zu beneiden.
07.01.2020 - 21:29 Uhr
Den Artikel kann ich zwar nicht wirklich lesen, aber die BZ verkündet, dass Schwolow wieder zwischen den Pfosten steht, wenn er vollständig genesen ist. Also in der Personalie keine Überraschung.
07.01.2020 - 22:22 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Christian Streich hat allerdings offenbar keine Lust auf ein schwelendes Torhüter-Thema und sorgte schon am Dienstagnachmittag für Klarheit: "Wir schauen jetzt, ob Alex Schwolow gesund bleibt. Wenn er zu einhundert Prozent fit ist, spielt er im ersten Rückrundenspiel in Mainz."
Gleiches ist im Kicker zu lesen (gehe nicht davon aus, dass sich nach Mainz etwas ändern würde). Dass Streich das so unumwunden äußert, überrascht mich durchaus ein bisschen. Vielleicht ist die Außendarstellung aber auch eindeutiger als die Gespräche im Trainerteam, um keine Unruhe aufzubringen. Interessant finde ich eine Aussage weiter unten im Artikel, derzufolge Koch, Sallai und Lienhart das Training heute aus Gründen der Belastungssteuerung aussetzen mussten. Direkt nach der Weihnachtspause? Also ich freue mich zwar auch heute schon wieder aufs Wochenende, aber ganz erklären kann ich mir das nicht. Wie wird in so einer Situation diagnostiziert, dass die Spieler eine (verlängerte) Pause brauchen?
07.01.2020 - 22:29 Uhr
Zitat von Kolumbola
Interessant finde ich eine Aussage weiter unten im Artikel, derzufolge Koch, Sallai und Lienhart das Training heute aus Gründen der Belastungssteuerung aussetzen mussten. Direkt nach der Weihnachtspause? Also ich freue mich zwar auch heute schon wieder aufs Wochenende, aber ganz erklären kann ich mir das nicht. Wie wird in so einer Situation diagnostiziert, dass die Spieler eine (verlängerte) Pause brauchen?
Interessant finde ich eine Aussage weiter unten im Artikel, derzufolge Koch, Sallai und Lienhart das Training heute aus Gründen der Belastungssteuerung aussetzen mussten. Direkt nach der Weihnachtspause? Also ich freue mich zwar auch heute schon wieder aufs Wochenende, aber ganz erklären kann ich mir das nicht. Wie wird in so einer Situation diagnostiziert, dass die Spieler eine (verlängerte) Pause brauchen?
im Kicker-Artikel vom Sonntag steht, dass Koch nach Weisheitszahn-OP und Lienhart nach seinem Muskelfaserriss bzw. der Schulter-OP (Muskelfaserriss wurde dafür "genutzt" eine Platte von einem früheren Schlüsselbeinbruch zu entfernen) noch etwas kürzer treten. denke, damit lässt sich da eine Steuerung erklären. dennoch sind 7 beim Training fehlende Spieler natürlich eine ganze Menge.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von johnnyshvili am 07.01.2020 um 22:39 Uhr bearbeitet
07.01.2020 - 22:55 Uhr
Zitat von johnnyshvili
im Kicker-Artikel vom Sonntag steht, dass Koch nach Weisheitszahn-OP und Lienhart nach seinem Muskelfaserriss bzw. der Schulter-OP (Muskelfaserriss wurde dafür "genutzt" eine Platte von einem früheren Schlüsselbeinbruch zu entfernen) noch etwas kürzer treten. denke, damit lässt sich da eine Steuerung erklären. dennoch sind 7 beim Training fehlende Spieler natürlich eine ganze Menge.
im Kicker-Artikel vom Sonntag steht, dass Koch nach Weisheitszahn-OP und Lienhart nach seinem Muskelfaserriss bzw. der Schulter-OP (Muskelfaserriss wurde dafür "genutzt" eine Platte von einem früheren Schlüsselbeinbruch zu entfernen) noch etwas kürzer treten. denke, damit lässt sich da eine Steuerung erklären. dennoch sind 7 beim Training fehlende Spieler natürlich eine ganze Menge.
Wie praktisch so ein Muskelfaserriss doch sein kann
Danke Dir. Stutzig macht mich auch Schwollis Aussage, er wolle die Ursache seiner langen Ausfallzeit für sich behalten. Ich hoffe, er hält damit nicht hintern Berg, weil es etwas Chronisches ist, was er potentiellen Interessenten vorenthalten will. Wobei ich da nicht tief genug in der Materie stecke: Werden bei einem Medizincheck auch ärztliche Unterlagen angefordert, wie z.B. bei uns Normalsterblichen bei nem Kassenwechsel? Dann wäre diese Geheimniskrämerei ja für die Katz'.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kolumbola am 07.01.2020 um 22:56 Uhr bearbeitet
07.01.2020 - 23:04 Uhr
Dass bei Transfers der aufnehmende Verein bzw. dessen Mannschaftsarzt das Recht haben sollte, die komplette Krankenakte des Spielers einzusehen, ist nachvollziehbar. Aber das heißt noch lange nicht, dass die Sportzeitungen oder die Fans das Recht haben, an diese Informationen zu gelangen. Auch den Spielern sollte man das Arztgeheimnis zugestehen.
08.01.2020 - 06:35 Uhr
Zitat von Schwarzwaldmarie
Dass bei Transfers der aufnehmende Verein bzw. dessen Mannschaftsarzt das Recht haben sollte, die komplette Krankenakte des Spielers einzusehen, ist nachvollziehbar. Aber das heißt noch lange nicht, dass die Sportzeitungen oder die Fans das Recht haben, an diese Informationen zu gelangen. Auch den Spielern sollte man das Arztgeheimnis zugestehen.
Dass bei Transfers der aufnehmende Verein bzw. dessen Mannschaftsarzt das Recht haben sollte, die komplette Krankenakte des Spielers einzusehen, ist nachvollziehbar. Aber das heißt noch lange nicht, dass die Sportzeitungen oder die Fans das Recht haben, an diese Informationen zu gelangen. Auch den Spielern sollte man das Arztgeheimnis zugestehen.
Das wollte ich ihm auch nicht absprechen. Auffällig genug um seine Aussage zu thematisieren ist der Vorgang aber aus meiner Sicht, zumal bei einem in der Vergangenheit einem Wechsel nicht abgeneigten Spieler, während eines laufenden Transferfensters und auf dieser Plattform. Es war nicht meine Absicht eine Diskussion über die Untiefen Alexander Schwolows Krankenakte zu starten.
02.02.2020 - 17:13 Uhr
Schwolow ist mMn einfach einer der schlechtesten Torhüter der 1. Bundesliga und deutlich schlechter als Flekken, der mir schon in Fürth im Training extrem positiv aufgefallen ist.
Flekken ist ja auch nicht ohne Grund trotz seiner vglw. wenigen Spiele und seiner schwierigeren Lage, das nicht die Sicherheit eines Stammtorhüters im Rücken, in die Kicker-Rangliste der Hinrunde aufgenommen. worden.
Schwolow ist nicht aufgenommen worden.
https://www.kicker.de/bundesliga-winter-2019-20/torwart/rangliste
Flekken ist ja auch nicht ohne Grund trotz seiner vglw. wenigen Spiele und seiner schwierigeren Lage, das nicht die Sicherheit eines Stammtorhüters im Rücken, in die Kicker-Rangliste der Hinrunde aufgenommen. worden.
Schwolow ist nicht aufgenommen worden.
Zitat von kicker.de
Mark Flekken
Vertrat beim SC Freiburg ab dem 9. Spieltag den verletzten Alex Schwolow. Hielt einige Punkte fest, auch fußballerisch sicher.
Mark Flekken
Vertrat beim SC Freiburg ab dem 9. Spieltag den verletzten Alex Schwolow. Hielt einige Punkte fest, auch fußballerisch sicher.
https://www.kicker.de/bundesliga-winter-2019-20/torwart/rangliste
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