| Geburtsdatum | 25.11.1981 |
|---|---|
| Alter | 44 |
| Nat. |
Spanien |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | FC Chelsea |
Xabi Alonso
05.10.2022 - 19:14 Uhr
20.02.2023 - 13:09 Uhr
Aloha zusammen,
Die Trennung von Seoane und der Zeitpunkt waren für mich undenkbar schlecht gewählt. Ich weiß nicht warum man das vertrauen in Ihn verloren hat, aber ich bin noch immer enttäusch wie das gehandhabt wurde. Xabi Alonso hatte kaum bis keine Trainingsmöglichkeiten um die Spieler kennen zu lernen oder gar ein Spielkonzept einzuspielen. Ich denke man wollte in der CL in die K.O-Phase einziehen und hat deswegen einen wechsel in die wege geleitet, alles andere macht für mich keinen wirklich Sinn. Und seien wir hier doch mal Ehrlich, vorallem da wir die Spiele im nachgang betrachten können, haben wir wirklich so schlecht abgeschnitten ? War man vielleicht zu fixiert auf ein Ergebniss das diese Gruppe nicht her gab ?
Seoane konnte auf wichtige Spieler nicht zugreifen, weil sie sich verletzten oder noch verletzt waren. Allem vorran Wirtz und Schick, womit die Schlüsselspieler weg waren und der Kader keinen wirklich ersatz hergab. Adli fehlte früh und andere waren angeschlagen oder durch kleinere ausfälle geplagt. Ich meine, wir kennen das schon zur genüge doch selten hat es uns so hart getroffen und so viele wichtige spieler gleichzeitig rausgehauen. Hier fehlt mir von den Verantwortlichen das Feingefühl für den Trainer und seinen Mittel, doch hier mehr im unterem bereich.
Allgemein waren die Transfers mehr in der Zeitung als sonst... Weiser als Beispiel, Paulinho, Charlie & Mudryk.
Die Transferphase war suboptimal um es mal günstig auszudrücken. Spieler die wir verkaufen wollten, konnten nicht oder wollten nicht, verkauft werden. Einige hat man dann scheinbar aus dem Kader gestrichen, entweder um den wechsel zu erzwingen oder gar um verletztungen vorzubeugen die einen Transfer zerschlagen hätten. Es wirkt auch so als hätte man sich zu sehr auf den Mudryk Transfer Fixiert und somit andere möglichkeiten zu lange rausgezögert und dann hat man auch dort das nachsehen gehabt. Es folgte die Hudson-Odoi leihe, die zwar ein ausrufezeichen sein sollte um Qualität auf die Aussen zu bekommen die nötig war, doch mittlerweile muss man sagen, ist diese nicht wirklich erträglich gewesen. Holzek kann ich schwer einschätzen, weil er für mich weder ein Strümer noch ein richtiger Flügelspieler ist, er kann zwar alle Positionen in der Offensive besetzten, zeigt für mich jedoch die größte wirkungen als Hängende Spitze hinter den Strümern, da dort seine Technik am besten zum einsatz kommt. Holzek ist noch Jung und wird sich bestimmt noch entwickeln! Was für mich große fragen aufwarf, der umgang mit Amiri, Sinkgrave und Paulinho, unter Seoane durften sie nicht spielen und unter Xabi kamen sie in den Kader zurück, einzig der umgang mit Paulinho ist für mich nachvollziehbar, da er klar ablösefrei gehen wollte und somit sich selbst aus dem Kader genommen hat. Doch Amiri und Sinkgraven hätte man brauchen können, gerade bei den Ausfällen die dann andere auffangen mussten. Sei es drum, das Transferfenster war nicht unseres und im Winter hat man auch nichts mehr machen können.
Für die Kommende Saison sieht es nicht so gut aus, Verträge von Bella, Sinkgraven, Charlie, Paulinho, Lunev & Huson-Odoi laufen aus. Demirbay, Amiri & Forsu-Mensah gehen ins letzte Jahr. Adequate Leihspieler haben wir diesmal nicht in anderen Teams, also auch hier lässt sich weder Qualität oder Geld zurück gewinnen. Insgesamt steht wohl ein Großer umbruch an, wie der aussehen wird ist fraglich, da wohl einiges mit dem Internationalem Wettbewerb zusammen steht, Euroap oder nicht, wobei es im moment nicht so gut bestellt ist.
Vorerst muss man sagen, Xabi hat genau wie Seaone, nie die möglichkeit gehabt auf den Vollen Kader zurück zu greifen. Anfangs fehlten Trainingseinheiten dank des Spielplans doch nun ist die Winterpause rum, Wirtz ist schon im Kader, Schick folgt und diverse verletzte sind wieder einsetzbar.
Was sind die veränderungen zu Seoane seinem 4-2-3-1 und Xabi´s 3-4-3 ?
Hauptsächlich die Aufstellung auf dem Papier, den wie auch unter Seoane, wird die kleine Spielidee verfolgt, doch kleine unterschiede will ich nicht unterschlagen.
Während Seoane´s Aufstellung etwas defensiver ist und eher über ein schnelles umschaltspiel wirkung zeigen soll, geht Xabi auf ein geordneteres spiel aus dem Mittelfeld raus. Beide präferieren ein Flügelspiel und beide spielen mit aufrückenden Aussenverteidigern. Beide sind auf scharfes spiel in die Mitte hinter der Abwehr fokusiert, jedoch mit den gleichen problemen, da beide eben auf die gleichen Spieler zurückgreifen müssen.
Bei Seoane wurde schon in der Abwehr das spiel auf den Flügel gesucht und über ein Dreieck der lange ball auf die schnellen flügel gespielt, so wird bei Xabi öfters der Defensive mittefeldspieler gesucht, damit die Aussenverteidiger mit aufrücken um die flügel breiter bespielen zu können bzw den Gegner in die breite zu zwingen. Beide vernachlässigen schnittstellenpässe oder ein kombinationsspiel in der Mitte, welches sich oft anbietet. Beide sind anfällig für Konter, gerade wenn der Lange ball auf die Aussen gespielt wird und der gegner 20- 30 meter machen kann ohne das er bedrängt werden kann. Hinterlaufende Offensivspieler werden zu oft gefährlich in Szene gebracht sofern unsere abwehr nicht vogelwild die Deckung verliert und den ball selbst zum Abschlussspieler bringt.
Wie gesagt, auf dem Papier ist die Aufstellung anders doch beide Trainer folgender der selben Spielidee. Den Gegner überlaufen und in die Breite zwingen, damit scharfe pässe ins zentrum zum abschluss führen.
Jedoch muss ich sagen, unter Seoane, haben wir nicht so zwingend auf die aussen gespielt, wie unter Xabi, hier wurde der ball auch zurück gespielt um eine spielverlagerung zu ermöglichen und den anderen flügel anzulaufen, dass ist unter Xabi garnicht mehr zu sehen. Hier wird dann versucht hinter die Abwehr zu spielen und man steht gepresst mann auf mann und kommt nicht zum abschluss.
Einzig das Union spiel, war gut gespielt, hier muss man auch sagen, union hat einen echt unglücklichen Tag erwischt. Ansonsten ist zuoft gefatter zufall am werk und abpraller werden verwandelt. Wie viele abstauber tore haben wir seit Xabi ? 10 oder mehr ? Schaut euch selbst die Tore an, wenn ihr meint das ist übertrieben.
Ich denke nicht das wir mit Xabi besser spiele, eher sogar noch etwas ausrechenbarer und damit wie gegen Mainz, hinter dem spielen, was wir könnten. Ich denke auch das wir nicht mit Xabi in eine weitere Saison gehen werden.
Bitte versteht mich nicht falsch, ich liebe Bayer und bin Fan seit ich denken kann, hab selbst in der Jugend für Bayer gespielt. Ich bin offen für neues, will jedem einem chancen geben, ob Trainer, Spieler oder sonstige Mitarbeiter, aber hier bin ich enttäuscht über den Trainer wechsel. Normal ist das nicht Bayer´s art und leider zeigt sich für mich, dass es keinen deut besser ist.
Danke fürs Lesen
- Trainer wechsel
Die Trennung von Seoane und der Zeitpunkt waren für mich undenkbar schlecht gewählt. Ich weiß nicht warum man das vertrauen in Ihn verloren hat, aber ich bin noch immer enttäusch wie das gehandhabt wurde. Xabi Alonso hatte kaum bis keine Trainingsmöglichkeiten um die Spieler kennen zu lernen oder gar ein Spielkonzept einzuspielen. Ich denke man wollte in der CL in die K.O-Phase einziehen und hat deswegen einen wechsel in die wege geleitet, alles andere macht für mich keinen wirklich Sinn. Und seien wir hier doch mal Ehrlich, vorallem da wir die Spiele im nachgang betrachten können, haben wir wirklich so schlecht abgeschnitten ? War man vielleicht zu fixiert auf ein Ergebniss das diese Gruppe nicht her gab ?
- Verletzte
Seoane konnte auf wichtige Spieler nicht zugreifen, weil sie sich verletzten oder noch verletzt waren. Allem vorran Wirtz und Schick, womit die Schlüsselspieler weg waren und der Kader keinen wirklich ersatz hergab. Adli fehlte früh und andere waren angeschlagen oder durch kleinere ausfälle geplagt. Ich meine, wir kennen das schon zur genüge doch selten hat es uns so hart getroffen und so viele wichtige spieler gleichzeitig rausgehauen. Hier fehlt mir von den Verantwortlichen das Feingefühl für den Trainer und seinen Mittel, doch hier mehr im unterem bereich.
- Transfers & KaderPolitik
Allgemein waren die Transfers mehr in der Zeitung als sonst... Weiser als Beispiel, Paulinho, Charlie & Mudryk.
Die Transferphase war suboptimal um es mal günstig auszudrücken. Spieler die wir verkaufen wollten, konnten nicht oder wollten nicht, verkauft werden. Einige hat man dann scheinbar aus dem Kader gestrichen, entweder um den wechsel zu erzwingen oder gar um verletztungen vorzubeugen die einen Transfer zerschlagen hätten. Es wirkt auch so als hätte man sich zu sehr auf den Mudryk Transfer Fixiert und somit andere möglichkeiten zu lange rausgezögert und dann hat man auch dort das nachsehen gehabt. Es folgte die Hudson-Odoi leihe, die zwar ein ausrufezeichen sein sollte um Qualität auf die Aussen zu bekommen die nötig war, doch mittlerweile muss man sagen, ist diese nicht wirklich erträglich gewesen. Holzek kann ich schwer einschätzen, weil er für mich weder ein Strümer noch ein richtiger Flügelspieler ist, er kann zwar alle Positionen in der Offensive besetzten, zeigt für mich jedoch die größte wirkungen als Hängende Spitze hinter den Strümern, da dort seine Technik am besten zum einsatz kommt. Holzek ist noch Jung und wird sich bestimmt noch entwickeln! Was für mich große fragen aufwarf, der umgang mit Amiri, Sinkgrave und Paulinho, unter Seoane durften sie nicht spielen und unter Xabi kamen sie in den Kader zurück, einzig der umgang mit Paulinho ist für mich nachvollziehbar, da er klar ablösefrei gehen wollte und somit sich selbst aus dem Kader genommen hat. Doch Amiri und Sinkgraven hätte man brauchen können, gerade bei den Ausfällen die dann andere auffangen mussten. Sei es drum, das Transferfenster war nicht unseres und im Winter hat man auch nichts mehr machen können.
Für die Kommende Saison sieht es nicht so gut aus, Verträge von Bella, Sinkgraven, Charlie, Paulinho, Lunev & Huson-Odoi laufen aus. Demirbay, Amiri & Forsu-Mensah gehen ins letzte Jahr. Adequate Leihspieler haben wir diesmal nicht in anderen Teams, also auch hier lässt sich weder Qualität oder Geld zurück gewinnen. Insgesamt steht wohl ein Großer umbruch an, wie der aussehen wird ist fraglich, da wohl einiges mit dem Internationalem Wettbewerb zusammen steht, Euroap oder nicht, wobei es im moment nicht so gut bestellt ist.
- Taktik
Vorerst muss man sagen, Xabi hat genau wie Seaone, nie die möglichkeit gehabt auf den Vollen Kader zurück zu greifen. Anfangs fehlten Trainingseinheiten dank des Spielplans doch nun ist die Winterpause rum, Wirtz ist schon im Kader, Schick folgt und diverse verletzte sind wieder einsetzbar.
Was sind die veränderungen zu Seoane seinem 4-2-3-1 und Xabi´s 3-4-3 ?
Hauptsächlich die Aufstellung auf dem Papier, den wie auch unter Seoane, wird die kleine Spielidee verfolgt, doch kleine unterschiede will ich nicht unterschlagen.
Während Seoane´s Aufstellung etwas defensiver ist und eher über ein schnelles umschaltspiel wirkung zeigen soll, geht Xabi auf ein geordneteres spiel aus dem Mittelfeld raus. Beide präferieren ein Flügelspiel und beide spielen mit aufrückenden Aussenverteidigern. Beide sind auf scharfes spiel in die Mitte hinter der Abwehr fokusiert, jedoch mit den gleichen problemen, da beide eben auf die gleichen Spieler zurückgreifen müssen.
Bei Seoane wurde schon in der Abwehr das spiel auf den Flügel gesucht und über ein Dreieck der lange ball auf die schnellen flügel gespielt, so wird bei Xabi öfters der Defensive mittefeldspieler gesucht, damit die Aussenverteidiger mit aufrücken um die flügel breiter bespielen zu können bzw den Gegner in die breite zu zwingen. Beide vernachlässigen schnittstellenpässe oder ein kombinationsspiel in der Mitte, welches sich oft anbietet. Beide sind anfällig für Konter, gerade wenn der Lange ball auf die Aussen gespielt wird und der gegner 20- 30 meter machen kann ohne das er bedrängt werden kann. Hinterlaufende Offensivspieler werden zu oft gefährlich in Szene gebracht sofern unsere abwehr nicht vogelwild die Deckung verliert und den ball selbst zum Abschlussspieler bringt.
Wie gesagt, auf dem Papier ist die Aufstellung anders doch beide Trainer folgender der selben Spielidee. Den Gegner überlaufen und in die Breite zwingen, damit scharfe pässe ins zentrum zum abschluss führen.
Jedoch muss ich sagen, unter Seoane, haben wir nicht so zwingend auf die aussen gespielt, wie unter Xabi, hier wurde der ball auch zurück gespielt um eine spielverlagerung zu ermöglichen und den anderen flügel anzulaufen, dass ist unter Xabi garnicht mehr zu sehen. Hier wird dann versucht hinter die Abwehr zu spielen und man steht gepresst mann auf mann und kommt nicht zum abschluss.
Einzig das Union spiel, war gut gespielt, hier muss man auch sagen, union hat einen echt unglücklichen Tag erwischt. Ansonsten ist zuoft gefatter zufall am werk und abpraller werden verwandelt. Wie viele abstauber tore haben wir seit Xabi ? 10 oder mehr ? Schaut euch selbst die Tore an, wenn ihr meint das ist übertrieben.
Ich denke nicht das wir mit Xabi besser spiele, eher sogar noch etwas ausrechenbarer und damit wie gegen Mainz, hinter dem spielen, was wir könnten. Ich denke auch das wir nicht mit Xabi in eine weitere Saison gehen werden.
Bitte versteht mich nicht falsch, ich liebe Bayer und bin Fan seit ich denken kann, hab selbst in der Jugend für Bayer gespielt. Ich bin offen für neues, will jedem einem chancen geben, ob Trainer, Spieler oder sonstige Mitarbeiter, aber hier bin ich enttäuscht über den Trainer wechsel. Normal ist das nicht Bayer´s art und leider zeigt sich für mich, dass es keinen deut besser ist.
Danke fürs Lesen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fresh7 am 20.02.2023 um 13:12 Uhr bearbeitet
20.02.2023 - 13:32 Uhr
Zitat von Fresh7
Aloha zusammen,
Die Trennung von Seoane und der Zeitpunkt waren für mich undenkbar schlecht gewählt. Ich weiß nicht warum man das vertrauen in Ihn verloren hat, aber ich bin noch immer enttäusch wie das gehandhabt wurde. Xabi Alonso hatte kaum bis keine Trainingsmöglichkeiten um die Spieler kennen zu lernen oder gar ein Spielkonzept einzuspielen. Ich denke man wollte in der CL in die K.O-Phase einziehen und hat deswegen einen wechsel in die wege geleitet, alles andere macht für mich keinen wirklich Sinn. Und seien wir hier doch mal Ehrlich, vorallem da wir die Spiele im nachgang betrachten können, haben wir wirklich so schlecht abgeschnitten ? War man vielleicht zu fixiert auf ein Ergebniss das diese Gruppe nicht her gab ?
Seoane konnte auf wichtige Spieler nicht zugreifen, weil sie sich verletzten oder noch verletzt waren. Allem vorran Wirtz und Schick, womit die Schlüsselspieler weg waren und der Kader keinen wirklich ersatz hergab. Adli fehlte früh und andere waren angeschlagen oder durch kleinere ausfälle geplagt. Ich meine, wir kennen das schon zur genüge doch selten hat es uns so hart getroffen und so viele wichtige spieler gleichzeitig rausgehauen. Hier fehlt mir von den Verantwortlichen das Feingefühl für den Trainer und seinen Mittel, doch hier mehr im unterem bereich.
Allgemein waren die Transfers mehr in der Zeitung als sonst... Weiser als Beispiel, Paulinho, Charlie & Mudryk.
Die Transferphase war suboptimal um es mal günstig auszudrücken. Spieler die wir verkaufen wollten, konnten nicht oder wollten nicht, verkauft werden. Einige hat man dann scheinbar aus dem Kader gestrichen, entweder um den wechsel zu erzwingen oder gar um verletztungen vorzubeugen die einen Transfer zerschlagen hätten. Es wirkt auch so als hätte man sich zu sehr auf den Mudryk Transfer Fixiert und somit andere möglichkeiten zu lange rausgezögert und dann hat man auch dort das nachsehen gehabt. Es folgte die Hudson-Odoi leihe, die zwar ein ausrufezeichen sein sollte um Qualität auf die Aussen zu bekommen die nötig war, doch mittlerweile muss man sagen, ist diese nicht wirklich erträglich gewesen. Holzek kann ich schwer einschätzen, weil er für mich weder ein Strümer noch ein richtiger Flügelspieler ist, er kann zwar alle Positionen in der Offensive besetzten, zeigt für mich jedoch die größte wirkungen als Hängende Spitze hinter den Strümern, da dort seine Technik am besten zum einsatz kommt. Holzek ist noch Jung und wird sich bestimmt noch entwickeln! Was für mich große fragen aufwarf, der umgang mit Amiri, Sinkgrave und Paulinho, unter Seoane durften sie nicht spielen und unter Xabi kamen sie in den Kader zurück, einzig der umgang mit Paulinho ist für mich nachvollziehbar, da er klar ablösefrei gehen wollte und somit sich selbst aus dem Kader genommen hat. Doch Amiri und Sinkgraven hätte man brauchen können, gerade bei den Ausfällen die dann andere auffangen mussten. Sei es drum, das Transferfenster war nicht unseres und im Winter hat man auch nichts mehr machen können.
Für die Kommende Saison sieht es nicht so gut aus, Verträge von Bella, Sinkgraven, Charlie, Paulinho, Lunev & Huson-Odoi laufen aus. Demirbay, Amiri & Forsu-Mensah gehen ins letzte Jahr. Adequate Leihspieler haben wir diesmal nicht in anderen Teams, also auch hier lässt sich weder Qualität oder Geld zurück gewinnen. Insgesamt steht wohl ein Großer umbruch an, wie der aussehen wird ist fraglich, da wohl einiges mit dem Internationalem Wettbewerb zusammen steht, Euroap oder nicht, wobei es im moment nicht so gut bestellt ist.
Vorerst muss man sagen, Xabi hat genau wie Seaone, nie die möglichkeit gehabt auf den Vollen Kader zurück zu greifen. Anfangs fehlten Trainingseinheiten dank des Spielplans doch nun ist die Winterpause rum, Wirtz ist schon im Kader, Schick folgt und diverse verletzte sind wieder einsetzbar.
Was sind die veränderungen zu Seoane seinem 4-2-3-1 und Xabi´s 3-4-3 ?
Hauptsächlich die Aufstellung auf dem Papier, den wie auch unter Seoane, wird die kleine Spielidee verfolgt, doch kleine unterschiede will ich nicht unterschlagen.
Während Seoane´s Aufstellung etwas defensiver ist und eher über ein schnelles umschaltspiel wirkung zeigen soll, geht Xabi auf ein geordneteres spiel aus dem Mittelfeld raus. Beide präferieren ein Flügelspiel und beide spielen mit aufrückenden Aussenverteidigern. Beide sind auf scharfes spiel in die Mitte hinter der Abwehr fokusiert, jedoch mit den gleichen problemen, da beide eben auf die gleichen Spieler zurückgreifen müssen.
Bei Seoane wurde schon in der Abwehr das spiel auf den Flügel gesucht und über ein Dreieck der lange ball auf die schnellen flügel gespielt, so wird bei Xabi öfters der Defensive mittefeldspieler gesucht, damit die Aussenverteidiger mit aufrücken um die flügel breiter bespielen zu können bzw den Gegner in die breite zu zwingen. Beide vernachlässigen schnittstellenpässe oder ein kombinationsspiel in der Mitte, welches sich oft anbietet. Beide sind anfällig für Konter, gerade wenn der Lange ball auf die Aussen gespielt wird und der gegner 20- 30 meter machen kann ohne das er bedrängt werden kann. Hinterlaufende Offensivspieler werden zu oft gefährlich in Szene gebracht sofern unsere abwehr nicht vogelwild die Deckung verliert und den ball selbst zum Abschlussspieler bringt.
Wie gesagt, auf dem Papier ist die Aufstellung anders doch beide Trainer folgender der selben Spielidee. Den Gegner überlaufen und in die Breite zwingen, damit scharfe pässe ins zentrum zum abschluss führen.
Jedoch muss ich sagen, unter Seoane, haben wir nicht so zwingend auf die aussen gespielt, wie unter Xabi, hier wurde der ball auch zurück gespielt um eine spielverlagerung zu ermöglichen und den anderen flügel anzulaufen, dass ist unter Xabi garnicht mehr zu sehen. Hier wird dann versucht hinter die Abwehr zu spielen und man steht gepresst mann auf mann und kommt nicht zum abschluss.
Einzig das Union spiel, war gut gespielt, hier muss man auch sagen, union hat einen echt unglücklichen Tag erwischt. Ansonsten ist zuoft gefatter zufall am werk und abpraller werden verwandelt. Wie viele abstauber tore haben wir seit Xabi ? 10 oder mehr ? Schaut euch selbst die Tore an, wenn ihr meint das ist übertrieben.
Ich denke nicht das wir mit Xabi besser spiele, eher sogar noch etwas ausrechenbarer und damit wie gegen Mainz, hinter dem spielen, was wir könnten. Ich denke auch das wir nicht mit Xabi in eine weitere Saison gehen werden.
Bitte versteht mich nicht falsch, ich liebe Bayer und bin Fan seit ich denken kann, hab selbst in der Jugend für Bayer gespielt. Ich bin offen für neues, will jedem einem chancen geben, ob Trainer, Spieler oder sonstige Mitarbeiter, aber hier bin ich enttäuscht über den Trainer wechsel. Normal ist das nicht Bayer´s art und leider zeigt sich für mich, dass es keinen deut besser ist.
Danke fürs Lesen
Aloha zusammen,
- Trainer wechsel
Die Trennung von Seoane und der Zeitpunkt waren für mich undenkbar schlecht gewählt. Ich weiß nicht warum man das vertrauen in Ihn verloren hat, aber ich bin noch immer enttäusch wie das gehandhabt wurde. Xabi Alonso hatte kaum bis keine Trainingsmöglichkeiten um die Spieler kennen zu lernen oder gar ein Spielkonzept einzuspielen. Ich denke man wollte in der CL in die K.O-Phase einziehen und hat deswegen einen wechsel in die wege geleitet, alles andere macht für mich keinen wirklich Sinn. Und seien wir hier doch mal Ehrlich, vorallem da wir die Spiele im nachgang betrachten können, haben wir wirklich so schlecht abgeschnitten ? War man vielleicht zu fixiert auf ein Ergebniss das diese Gruppe nicht her gab ?
- Verletzte
Seoane konnte auf wichtige Spieler nicht zugreifen, weil sie sich verletzten oder noch verletzt waren. Allem vorran Wirtz und Schick, womit die Schlüsselspieler weg waren und der Kader keinen wirklich ersatz hergab. Adli fehlte früh und andere waren angeschlagen oder durch kleinere ausfälle geplagt. Ich meine, wir kennen das schon zur genüge doch selten hat es uns so hart getroffen und so viele wichtige spieler gleichzeitig rausgehauen. Hier fehlt mir von den Verantwortlichen das Feingefühl für den Trainer und seinen Mittel, doch hier mehr im unterem bereich.
- Transfers & KaderPolitik
Allgemein waren die Transfers mehr in der Zeitung als sonst... Weiser als Beispiel, Paulinho, Charlie & Mudryk.
Die Transferphase war suboptimal um es mal günstig auszudrücken. Spieler die wir verkaufen wollten, konnten nicht oder wollten nicht, verkauft werden. Einige hat man dann scheinbar aus dem Kader gestrichen, entweder um den wechsel zu erzwingen oder gar um verletztungen vorzubeugen die einen Transfer zerschlagen hätten. Es wirkt auch so als hätte man sich zu sehr auf den Mudryk Transfer Fixiert und somit andere möglichkeiten zu lange rausgezögert und dann hat man auch dort das nachsehen gehabt. Es folgte die Hudson-Odoi leihe, die zwar ein ausrufezeichen sein sollte um Qualität auf die Aussen zu bekommen die nötig war, doch mittlerweile muss man sagen, ist diese nicht wirklich erträglich gewesen. Holzek kann ich schwer einschätzen, weil er für mich weder ein Strümer noch ein richtiger Flügelspieler ist, er kann zwar alle Positionen in der Offensive besetzten, zeigt für mich jedoch die größte wirkungen als Hängende Spitze hinter den Strümern, da dort seine Technik am besten zum einsatz kommt. Holzek ist noch Jung und wird sich bestimmt noch entwickeln! Was für mich große fragen aufwarf, der umgang mit Amiri, Sinkgrave und Paulinho, unter Seoane durften sie nicht spielen und unter Xabi kamen sie in den Kader zurück, einzig der umgang mit Paulinho ist für mich nachvollziehbar, da er klar ablösefrei gehen wollte und somit sich selbst aus dem Kader genommen hat. Doch Amiri und Sinkgraven hätte man brauchen können, gerade bei den Ausfällen die dann andere auffangen mussten. Sei es drum, das Transferfenster war nicht unseres und im Winter hat man auch nichts mehr machen können.
Für die Kommende Saison sieht es nicht so gut aus, Verträge von Bella, Sinkgraven, Charlie, Paulinho, Lunev & Huson-Odoi laufen aus. Demirbay, Amiri & Forsu-Mensah gehen ins letzte Jahr. Adequate Leihspieler haben wir diesmal nicht in anderen Teams, also auch hier lässt sich weder Qualität oder Geld zurück gewinnen. Insgesamt steht wohl ein Großer umbruch an, wie der aussehen wird ist fraglich, da wohl einiges mit dem Internationalem Wettbewerb zusammen steht, Euroap oder nicht, wobei es im moment nicht so gut bestellt ist.
- Taktik
Vorerst muss man sagen, Xabi hat genau wie Seaone, nie die möglichkeit gehabt auf den Vollen Kader zurück zu greifen. Anfangs fehlten Trainingseinheiten dank des Spielplans doch nun ist die Winterpause rum, Wirtz ist schon im Kader, Schick folgt und diverse verletzte sind wieder einsetzbar.
Was sind die veränderungen zu Seoane seinem 4-2-3-1 und Xabi´s 3-4-3 ?
Hauptsächlich die Aufstellung auf dem Papier, den wie auch unter Seoane, wird die kleine Spielidee verfolgt, doch kleine unterschiede will ich nicht unterschlagen.
Während Seoane´s Aufstellung etwas defensiver ist und eher über ein schnelles umschaltspiel wirkung zeigen soll, geht Xabi auf ein geordneteres spiel aus dem Mittelfeld raus. Beide präferieren ein Flügelspiel und beide spielen mit aufrückenden Aussenverteidigern. Beide sind auf scharfes spiel in die Mitte hinter der Abwehr fokusiert, jedoch mit den gleichen problemen, da beide eben auf die gleichen Spieler zurückgreifen müssen.
Bei Seoane wurde schon in der Abwehr das spiel auf den Flügel gesucht und über ein Dreieck der lange ball auf die schnellen flügel gespielt, so wird bei Xabi öfters der Defensive mittefeldspieler gesucht, damit die Aussenverteidiger mit aufrücken um die flügel breiter bespielen zu können bzw den Gegner in die breite zu zwingen. Beide vernachlässigen schnittstellenpässe oder ein kombinationsspiel in der Mitte, welches sich oft anbietet. Beide sind anfällig für Konter, gerade wenn der Lange ball auf die Aussen gespielt wird und der gegner 20- 30 meter machen kann ohne das er bedrängt werden kann. Hinterlaufende Offensivspieler werden zu oft gefährlich in Szene gebracht sofern unsere abwehr nicht vogelwild die Deckung verliert und den ball selbst zum Abschlussspieler bringt.
Wie gesagt, auf dem Papier ist die Aufstellung anders doch beide Trainer folgender der selben Spielidee. Den Gegner überlaufen und in die Breite zwingen, damit scharfe pässe ins zentrum zum abschluss führen.
Jedoch muss ich sagen, unter Seoane, haben wir nicht so zwingend auf die aussen gespielt, wie unter Xabi, hier wurde der ball auch zurück gespielt um eine spielverlagerung zu ermöglichen und den anderen flügel anzulaufen, dass ist unter Xabi garnicht mehr zu sehen. Hier wird dann versucht hinter die Abwehr zu spielen und man steht gepresst mann auf mann und kommt nicht zum abschluss.
Einzig das Union spiel, war gut gespielt, hier muss man auch sagen, union hat einen echt unglücklichen Tag erwischt. Ansonsten ist zuoft gefatter zufall am werk und abpraller werden verwandelt. Wie viele abstauber tore haben wir seit Xabi ? 10 oder mehr ? Schaut euch selbst die Tore an, wenn ihr meint das ist übertrieben.
Ich denke nicht das wir mit Xabi besser spiele, eher sogar noch etwas ausrechenbarer und damit wie gegen Mainz, hinter dem spielen, was wir könnten. Ich denke auch das wir nicht mit Xabi in eine weitere Saison gehen werden.
Bitte versteht mich nicht falsch, ich liebe Bayer und bin Fan seit ich denken kann, hab selbst in der Jugend für Bayer gespielt. Ich bin offen für neues, will jedem einem chancen geben, ob Trainer, Spieler oder sonstige Mitarbeiter, aber hier bin ich enttäuscht über den Trainer wechsel. Normal ist das nicht Bayer´s art und leider zeigt sich für mich, dass es keinen deut besser ist.
Danke fürs Lesen
Viel gutes im Beitrag dabei, gerade die Analyse zum Anfang. Da bin ich bei vielen Punkten bei dir, die Trainerentlassung verstehe ich zu dem Zeitpunkt nach wie vor nicht und ich trauere Seoane nach wie vor hinterher.
Bei der Taktik muss ich allerdings widersprechen. Da sehe ich gravierende Unterschiede zwischen den beiden Trainern.
Unter Seoane war eine klare Spielidee erkennbar. Wir haben hoch gepresst, wollten den Ball früh zurück um dann den Gegner über ein schnelles Kombinations- und Umschaltspiel zu überspielen und vorne Überzahl-Situationen zu erzeugen. Die kreative Schaltzentrale war hier Wirtz auf der 10 mit vielen Freiheiten mit Ball. Da hat Seoane es geschafft, ihn optimal einzubauen. Wirtz hat sich immer wieder auch zwischen die 6er fallen gelassen um das Spiel anzukurbeln, läuft gegen den Ball oft mit Schick zusammen ganz vorne an.
Unter Alonso vermisse ich leider jegliche Spielidee. Wir stehen sehr tief, selbst gegen Gegner wie Augsburg. Wir lauern mit 11 Mann in der eigenen Spielhälfte gegen den Ball, kein hohes Anlaufen und kein hohes Pressing. Mit Ball sind wir extrem schnell überfordert, weil wir keine Besetzung der offensiven Zentrale haben. Wirtz muss entweder als falscher 9er ran und auf dem Flügel. In beiden Fällen entsteht ein Vakuum in der offensiven Zentrale. Wir werden unter Alonso gefährlich, wenn der Gegner zu weit aufrückt und wir kontern können. Dabei profitieren wir dann brutal von unserem Speed vorne. Diaby und Frimpong sind im Vollsprint kaum zu verteidigen, gegen Hoffenheim, Union oder Köln. Auch Adli gegen Gladbach ist da ein gutes Beispiel. Dafür muss uns der Gegner aber den Gefallen tuen, mit der gesamten Truppe aufzurücken. Tut er das nicht, dann verlieren wir den Ball schnell weil wir nichts damit anfangen können.
Die aktuelle Saison hab ich abgeschenkt, da ärgere ich mich (leider) nicht mal mehr über die aktuellen Niederlagen. Das 2:3 gegen Mainz hab ich regungslos wahrgenommen.
Ich würde gerne diese Saison zumindest einen Ansatz sehen der mir die Gewissheit gibt, dass man das Team im Sommer nach Alonsos Wünschen umgestalten sollte. Es wird ordentlich Kapital vorhanden sein bedingt durch den Abgang von einigen Leistungsträgern (Diaby 99%, Frimpong 90%, Tapsoba 70%). Aber diesen Ansatz sehe ich nicht. Und wenn der Ansatz sein soll, dass wir uns aufs Kontern fokussieren sollen, dann reicht mir das natürlich nicht aus.
Dann würde ich lieber entweder in dieser Saison noch die Trennung mit Alonso anstreben und einen neuen Coach ohne Druck installieren, der sich das Team in Ruhe anschauen und analysieren kann oder die Saison direkt nach dem letzten Spieltag mit Alonso beenden und schnell Klarheit für die kommende Saison schaffen.
Ein sehr spannender Kandidat mit Hasenhüttel wäre auf dem Markt. Kennt Liga, hat hier Erfolg gehabt. Bringt Charisma, Selbstbewusstsein und Erfahrung mit. Und hatte in Leipzig in seinem 4-2-2-2 Spielsystem eine klare Idee, die Bock gemacht hat zu schauen.
20.02.2023 - 13:41 Uhr
Die Niederlage kann man jetzt eher weniger an Alonso festmachen. Ich verstehe die generelle Kritik, stimme in manchen Punkten auch zu, aber bei vielen kommt einfach diese blinde Fan-Wut zum Tragen, die den Trainer einfach nur noch entlassen will.
Das 1:0 für Mainz fällt durch einen individuellen Fehler von Koss, Tapsoba verschießt unsere 1:0 Führung und dann steht man wieder so belämmert da. Dafür kann kein Trainer der Welt was, zumal es eben auch schon unter Seoane so eklatant war.
Anschließend verliert der Schiedsrichter das Spiel komplett aus der Kontrolle, sehr zugunsten von Mainz in vielen kleinen und auch zwei großen Szenen und dann gewinnt Mainz dreckig.
Was ich nicht verstehe. Nach den Wechseln war auf einmal Feuer drin und der Ausgleich fiel folgerichtig. Und genau ab dem Zeitpunkt ging wieder die gleiche Lethargie los wie wir sie bereits viel zu gut kennen.
Ich hatte mir ebenfalls mehr Power von Alonso gewünscht, dass so ein "emotional leader" diese Mannschaft endlich mal entfesselt und eine gewisse Gier entwickeln kann. Daran ist Alonso definitiv gescheitert bis jetzt und die Offensive könnte deutlich mehr Struktur und Kreativität vertragen. Auch daran ist Alonso bisher gescheitert.
Aber ich sehe es nicht, dass Alonso sich gegen Mainz vercoacht hat. Der Begriff ist in letzter Zeit ja richtig Mode geworden, auch wenn es in manchen Spielen bisher zugetroffen hat.
Finde aber immernoch, dass der Trainerwechsel vollkommen richtig war. Ob Alonso jetzt nur übergangsweise die Lösung ist oder dauerhaft, wird die Zeit zeigen. Aktuell sieht es nach Übergangslösung aus
Das 1:0 für Mainz fällt durch einen individuellen Fehler von Koss, Tapsoba verschießt unsere 1:0 Führung und dann steht man wieder so belämmert da. Dafür kann kein Trainer der Welt was, zumal es eben auch schon unter Seoane so eklatant war.
Anschließend verliert der Schiedsrichter das Spiel komplett aus der Kontrolle, sehr zugunsten von Mainz in vielen kleinen und auch zwei großen Szenen und dann gewinnt Mainz dreckig.
Was ich nicht verstehe. Nach den Wechseln war auf einmal Feuer drin und der Ausgleich fiel folgerichtig. Und genau ab dem Zeitpunkt ging wieder die gleiche Lethargie los wie wir sie bereits viel zu gut kennen.
Ich hatte mir ebenfalls mehr Power von Alonso gewünscht, dass so ein "emotional leader" diese Mannschaft endlich mal entfesselt und eine gewisse Gier entwickeln kann. Daran ist Alonso definitiv gescheitert bis jetzt und die Offensive könnte deutlich mehr Struktur und Kreativität vertragen. Auch daran ist Alonso bisher gescheitert.
Aber ich sehe es nicht, dass Alonso sich gegen Mainz vercoacht hat. Der Begriff ist in letzter Zeit ja richtig Mode geworden, auch wenn es in manchen Spielen bisher zugetroffen hat.
Finde aber immernoch, dass der Trainerwechsel vollkommen richtig war. Ob Alonso jetzt nur übergangsweise die Lösung ist oder dauerhaft, wird die Zeit zeigen. Aktuell sieht es nach Übergangslösung aus
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ezio_93 am 20.02.2023 um 13:44 Uhr bearbeitet
20.02.2023 - 15:04 Uhr
Erstmal danke für den ausführlichen Text @Fresh7 , ist mir lieber als knappe Polemik.
Ich würde mich mal nur auf den Taktik-Teil beziehen und kann dir von der Grundausrichtung auch recht geben,
in der Umsetzung bin ich da aber bei @Marsupilami .
Alonso hat mit Ball einfach keine Idee. In der Analyse vor seinem Amtsantritt habe ich es so verstanden, dass man unausrechenbarer wird, weil der Torwart oder die IV mit den beiden Schienenspielern und dem 6er gleich 3 Anspielmöglichkeiten für ein schnelles, vertikales Spiel hat. Davon sehe ich aber nichts.
Z.B. war gestern gut zu sehen, dass die 6er sich immernoch nicht fallen lassen und anbieten im Spielaufbau und den Schienenspieler auf der ballorientierten Seite zuzustellen ist halt für fast alle Mannschaften ein Leichtes.
Viel zu selten ist unser Zentrum anspielbar. Das war unter Seoane besser.
Vor allem aber, wie @Marsupilami schon sagte, waren wir sehr strukturiert und schnell, wenn es darum ging, den Gegner hoch anzulaufen und nach jedem Ballverlust den Ball wiedererobern zu wollen. Das hat uns zu vielen Chancen verholfen. Müsste die Werte jetzt prüfen, aber ich bin der Meinung, wir hatten weit mehr Chancen unter Seoane als unter Alonso... Aber viel wichtiger: wir haben weniger zugelassen. Ich rede von der letzten Saison.
Die Trennung von Seoane und den Zeitpunkt kann ich schon nachvollziehen. Der mediale Druck war schon sehr hoch und man konnte Alonso mit einem vergleichsweise einfachen Start gegen Schalke direkt Aufwind geben.
Die Idee der Kombination beider Stile war für mich vor der Winterpause extrem attraktiv (also 3er IV und somit sicherer stehen und gefährlich für Konter zu sein, aber dennoch einen echten 10er zu haben, der mit den Flügelspielern hoch anlaufen kann), aber ich habe da schon arge Bedenken gehabt, ob unsere Jungs mit ihrer geringen Erfahrung und dem aktuellen Selbstbewusstsein das umsetzen können.
Ich würde Alonso definitiv noch Zeit bis zum Sommer geben, was soll auch passieren, dann kann man neu entscheiden, allerdings sehe ich keine Zukunft mit ihm.
Ich würde mich mal nur auf den Taktik-Teil beziehen und kann dir von der Grundausrichtung auch recht geben,
in der Umsetzung bin ich da aber bei @Marsupilami .
Alonso hat mit Ball einfach keine Idee. In der Analyse vor seinem Amtsantritt habe ich es so verstanden, dass man unausrechenbarer wird, weil der Torwart oder die IV mit den beiden Schienenspielern und dem 6er gleich 3 Anspielmöglichkeiten für ein schnelles, vertikales Spiel hat. Davon sehe ich aber nichts.
Z.B. war gestern gut zu sehen, dass die 6er sich immernoch nicht fallen lassen und anbieten im Spielaufbau und den Schienenspieler auf der ballorientierten Seite zuzustellen ist halt für fast alle Mannschaften ein Leichtes.
Viel zu selten ist unser Zentrum anspielbar. Das war unter Seoane besser.
Vor allem aber, wie @Marsupilami schon sagte, waren wir sehr strukturiert und schnell, wenn es darum ging, den Gegner hoch anzulaufen und nach jedem Ballverlust den Ball wiedererobern zu wollen. Das hat uns zu vielen Chancen verholfen. Müsste die Werte jetzt prüfen, aber ich bin der Meinung, wir hatten weit mehr Chancen unter Seoane als unter Alonso... Aber viel wichtiger: wir haben weniger zugelassen. Ich rede von der letzten Saison.
Die Trennung von Seoane und den Zeitpunkt kann ich schon nachvollziehen. Der mediale Druck war schon sehr hoch und man konnte Alonso mit einem vergleichsweise einfachen Start gegen Schalke direkt Aufwind geben.
Die Idee der Kombination beider Stile war für mich vor der Winterpause extrem attraktiv (also 3er IV und somit sicherer stehen und gefährlich für Konter zu sein, aber dennoch einen echten 10er zu haben, der mit den Flügelspielern hoch anlaufen kann), aber ich habe da schon arge Bedenken gehabt, ob unsere Jungs mit ihrer geringen Erfahrung und dem aktuellen Selbstbewusstsein das umsetzen können.
Ich würde Alonso definitiv noch Zeit bis zum Sommer geben, was soll auch passieren, dann kann man neu entscheiden, allerdings sehe ich keine Zukunft mit ihm.
20.02.2023 - 15:50 Uhr
Bitte nicht falsch verstehen, ich forder keine Entlassung von Alsono, ich hinterfrage bisher nur den Mehrwert.
Ich danke für die bisherigen Antworten, bei der Taktikanalyse war ich nicht genau, da geb ich recht und werde mich bei zukünftigen beiträgen bessern !
Ich danke für die bisherigen Antworten, bei der Taktikanalyse war ich nicht genau, da geb ich recht und werde mich bei zukünftigen beiträgen bessern !
20.02.2023 - 16:15 Uhr
Wenn man net noch in akute Abstiegsnot gerät, z.B. durch eine fortgesetzte Niederlagenserie, wird die Saison mit Alonso zu Ende gespielt. Davon kann man ausgehen. Nach vorne geht einfach nix mehr (außer vlt noch der 7.Platz). Wichtig ist, dass man sich für die neue Saison gut aufstellt - was den Kader und den Trainer angeht. Es muss verhindert werden, dass, wer immer auch heuer den vierten CL-Platz nach FCB, BVB & RBL holt, diesen nächste Saison verteidigen kann. Das Letzte was wir brauchen, ist dass sich Frankfurt oder gar Freiburg/Union sich mit CL-Geldern vollsaugen und dauerhaft da vorn festsetzen. Die EL sehe ich da nicht als kritisch an. Die ist finanziell eher ein Zuschuss-Geschäft. D.h. es muss am Saisonende jeder Stein umgedreht werden, inklusive der Trainerposition. Alonso hat bis dahin Zeit nachzuweisen, dass er der Mann für Bayers Zukunft ist. Noch hat er das nicht.
20.02.2023 - 16:27 Uhr
Zitat von nargile
Also ich finde die taktische Analyse hier nicht besonders akkurat. Generell sollte das bevorzugte Aufbaumuster unter Alonso ja sein, dass die Dreierkette die Sechser unter Druck anspielt, die wiederum klatschen lassen, so dass der halbseitige IV vorstoßen und die Linie überspielen kann. Das Muster hätte ich etwas präsenter erwartet, aber es ist definitiv zu erkennen - gerade Tapsoba, aber auch Tah, machen das schon regelmäßig. Ein Paradebeispiel dafür ist die Großchance von Frimpong in der ersten Halbzeit gegen Hoffenheim als er kurz vor dem Abschluss noch entscheidend geschubst wird. Das Pendant unter Seoane dazu war vor allem der nach Umschaltmomenten schnell gespielte weite Ball auf den Stürmer, der dann auf die einrückenden Außenstürmer klatschen ließ. Prominente Beispiele hierfür gab es zum Beispiel mal nach Ballgewinn Demirbay gegen Brandt oder aber die akrobatische Hackenvorlage Azmouns aus der letzten Saison. Also da erkennt man finde ich schon deutliche Unterschiede. Wir probieren uns unter Alonso viel eher spielerisch und mit Kurzpässen aus dem Pressing zu befreien (mal mehr mal weniger erfolgreich), während es bei Seoane sehr vertikal zuging.
Generell ist mir die Meinung zu Alonso viel zu stark von den Ergebnissen geprägt und es wird ignoriert wie diese zustande kommen. Wie bereits erwähnt sind wir unter Alonso nach erwarteten Punkten Dritter der Tabelle. Unter Seoane waren wir 15. oder so. Unsere erwarteten Tore pro Spiel haben leicht nachgelassen (von 1,53 auf 1,43 also -7%), aber dafür haben unsere erwarteten Gegentore auch deutlich nachgelassen (von 1,4 auf 1,15 also -17,9%), was dann auch zu dem starken Anstieg der erwarteten Punkte führt (von 1,15 auf 1,76 pro Spiel also +53%).
Das liegt vor allem daran, dass unter Alonso viele Spieler nicht mehr aggressiv und ohne Absicherung vorstoßen. Unter Seoane haben nicht nur die AV, sondern auch die beiden ZMs teilweise sehr aggressiv hoch geschoben. Gerade Andrich und Demirbay waren dann viel im gegnerischen Sechzehner zu finden und haben bei Ballverlusten anschließend gefehlt, was dann häufig zu riesigen Lücken im ZM geführt hat - nicht unähnlich zu dem 3:2 gegen Monaco. Nur hatten wir das vorher viel regelmäßiger. Auch die Konterabsicherung über Außen ist wesentlich besser, weil wir zwar mit ähnlich aggressiven AV spielen, aber mindestens immer drei Spieler in der letzten Kette haben. Das ist auch ein gängiges Prinzip bei fast allen Mannschaften, die auf Ballbesitz spielen. Bei manchen ist das dann halt ein abkippender Sechser, bei anderen in die dreier Kette absinkender AV.
Allein der Blick auf die erwarteten Punkte sollte schon Anlass zur Sorge geben, dass man mit einer Entlassung einen dicken Fehler macht. Es ist natürlich schwer, die Ergebnisse auszublenden, aber unser Chancenverhältnis ist einfach viel besser unter Alonso als unter Seoane. Und die Ergebnisse ziehen früher oder später nach, wenn das Chancenverhältnis gut ist.
Also ich finde die taktische Analyse hier nicht besonders akkurat. Generell sollte das bevorzugte Aufbaumuster unter Alonso ja sein, dass die Dreierkette die Sechser unter Druck anspielt, die wiederum klatschen lassen, so dass der halbseitige IV vorstoßen und die Linie überspielen kann. Das Muster hätte ich etwas präsenter erwartet, aber es ist definitiv zu erkennen - gerade Tapsoba, aber auch Tah, machen das schon regelmäßig. Ein Paradebeispiel dafür ist die Großchance von Frimpong in der ersten Halbzeit gegen Hoffenheim als er kurz vor dem Abschluss noch entscheidend geschubst wird. Das Pendant unter Seoane dazu war vor allem der nach Umschaltmomenten schnell gespielte weite Ball auf den Stürmer, der dann auf die einrückenden Außenstürmer klatschen ließ. Prominente Beispiele hierfür gab es zum Beispiel mal nach Ballgewinn Demirbay gegen Brandt oder aber die akrobatische Hackenvorlage Azmouns aus der letzten Saison. Also da erkennt man finde ich schon deutliche Unterschiede. Wir probieren uns unter Alonso viel eher spielerisch und mit Kurzpässen aus dem Pressing zu befreien (mal mehr mal weniger erfolgreich), während es bei Seoane sehr vertikal zuging.
Generell ist mir die Meinung zu Alonso viel zu stark von den Ergebnissen geprägt und es wird ignoriert wie diese zustande kommen. Wie bereits erwähnt sind wir unter Alonso nach erwarteten Punkten Dritter der Tabelle. Unter Seoane waren wir 15. oder so. Unsere erwarteten Tore pro Spiel haben leicht nachgelassen (von 1,53 auf 1,43 also -7%), aber dafür haben unsere erwarteten Gegentore auch deutlich nachgelassen (von 1,4 auf 1,15 also -17,9%), was dann auch zu dem starken Anstieg der erwarteten Punkte führt (von 1,15 auf 1,76 pro Spiel also +53%).
Das liegt vor allem daran, dass unter Alonso viele Spieler nicht mehr aggressiv und ohne Absicherung vorstoßen. Unter Seoane haben nicht nur die AV, sondern auch die beiden ZMs teilweise sehr aggressiv hoch geschoben. Gerade Andrich und Demirbay waren dann viel im gegnerischen Sechzehner zu finden und haben bei Ballverlusten anschließend gefehlt, was dann häufig zu riesigen Lücken im ZM geführt hat - nicht unähnlich zu dem 3:2 gegen Monaco. Nur hatten wir das vorher viel regelmäßiger. Auch die Konterabsicherung über Außen ist wesentlich besser, weil wir zwar mit ähnlich aggressiven AV spielen, aber mindestens immer drei Spieler in der letzten Kette haben. Das ist auch ein gängiges Prinzip bei fast allen Mannschaften, die auf Ballbesitz spielen. Bei manchen ist das dann halt ein abkippender Sechser, bei anderen in die dreier Kette absinkender AV.
Allein der Blick auf die erwarteten Punkte sollte schon Anlass zur Sorge geben, dass man mit einer Entlassung einen dicken Fehler macht. Es ist natürlich schwer, die Ergebnisse auszublenden, aber unser Chancenverhältnis ist einfach viel besser unter Alonso als unter Seoane. Und die Ergebnisse ziehen früher oder später nach, wenn das Chancenverhältnis gut ist.
Xabi kommt bei 17 Spielen auf 24 Punkte, macht einen Schnitt von 1,41. Das ist ok, aber nicht berauschend.
Als Vergleich kommt Seoane inkl. der diesjährigen Katastrophen-Saison auf 1,57 übrt 56 Spiele.
"Und die Ergebnisse ziehen früher oder später nach, wenn das Chancenverhältnis gut ist" - genau das haben wir doch alle zum Saisonstart unter Seoane gehofft. Egal ob gegen Dortmund, Freiburg oder Augsburg. Wir haben spielerisch einen richtig guten Saisonstart hingelegt, trotz des Ausfalls von Wirtz als wichtigstem Spieler. Nur kamen die Ergebnisse leider nicht, sondern die Mannschaft ist immer unsicherer geworden.
Und versteh mich nicht falsch, ich würde mir wünschen, dass es mit Alonso klappt, wir unter ihm guten Fußball spielen. Es wäre richtig nice, wenn wir mit ihm ein richtiges Gesicht als Bayer Leverkusen hätten. Seine Verpflichtung hat ja auch in Spanien ein ordentliches Echo in der Medienlandschaft gehabt, teilweise größer als hier.
Wenn man sich unsere Spiele anschaut, dann fällt es einfach schwer, da aktuell eine langfristige Perspektive zu sehen. Und ich glaube auch, dass wir hier noch viel kritischer auf die aktuelle Performance und die Art und Weise der Mannschaft schauen würden, wenn der Trainer bspw. Heiko Herrlich und nicht Xabi Alonso heißen würde.
Das ist einfach kein schöner Fußball. Das ist nicht der Fußball, für den Bayer stand und stehen will. Wären wir Union Berlin, dann würde man Xabi vielleicht für den minimalistischen aber zumindest in der Hinrunde erfolgreichen Fußball feiern. Aber das darf mMn nicht unser Anspruch sein.
Btw. auch völlig fein, wenn du oder andere das anders sehen und einfach nur gewinnen wollen, die Spielweise egal ist. Dann kann man auch gerne nur über die xGoals und Statistiken sprechen. Aber mir persönlich ist auch die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wichtig. Dabei bin ich auf keine bestimmte festgelegt, ich konnte mich für Rogers Überfall-Fußball genau so begeistern wie für Peters Ballbesitz-Gekicke. Beide waren halt leider recht eindimensional und sind irgendwann an die Grenzen gestoßen. Bei Seoane hatte ich das erste mal seit langem wieder das Gefühl, dass hier einer Trainer ist, der nicht nur auf seine Art festgelegt ist sondern flexibel aus dem Team das Optimum rausholt und dabei gleichzeitig seine eigene Art von dynamischen, schnellen Offensivfußball implementiert.
Bei Alonso sprechen wir immer nur über die (ausbleibenden) Ergebnisse, selten über das "wie".
20.02.2023 - 16:53 Uhr
Zitat von nargile
Ein weiteres Spiel, dass man trotz besserem xG verloren hat. Ich glaube zum Zeitpunkt von Adlis roter Karte stand es nach xG 2,5 zu 0,5.
Wir sind nach xPts unter Alonso nach diesem Spiel übrigens 3.
Wer ihn aktuell raus schmeißen will, sollte in meinen Augen mal 'result oriented thinking' googeln.
Ein weiteres Spiel, dass man trotz besserem xG verloren hat. Ich glaube zum Zeitpunkt von Adlis roter Karte stand es nach xG 2,5 zu 0,5.
Wir sind nach xPts unter Alonso nach diesem Spiel übrigens 3.
Wer ihn aktuell raus schmeißen will, sollte in meinen Augen mal 'result oriented thinking' googeln.
Du solltest auf der anderen Seite vielleicht mal aufhören, nach jedem Spiel zu meinen, xG sei der heilige Grahl der Statistiken und solange man in dieser Statistik vor de Gegner liegt, hat man alles richtig gemacht und es gibt keine Fehler.
Du drehst dir das nämlich auch hier wieder schön zurecht, indem du zum einen einfach Adlis rote Karte als Punkt benutzt, ab dem der Wert aus irgendeinem Grund nicht mehr zählt (?) und zum anderen ignorierst, dass unser Wert auch extrem durch unseren eigenen Elfer hochgepusht wird, der niemals hätte gepfiffen werden dürfen. So kann man sich das Ganze (wieder) schönreden.
20.02.2023 - 17:02 Uhr
Zitat von usernick
"Und die Ergebnisse ziehen früher oder später nach, wenn das Chancenverhältnis gut ist" - genau das haben wir doch alle zum Saisonstart unter Seoane gehofft. Egal ob gegen Dortmund, Freiburg oder Augsburg. Wir haben spielerisch einen richtig guten Saisonstart hingelegt, trotz des Ausfalls von Wirtz als wichtigstem Spieler. Nur kamen die Ergebnisse leider nicht, sondern die Mannschaft ist immer unsicherer geworden.
"Und die Ergebnisse ziehen früher oder später nach, wenn das Chancenverhältnis gut ist" - genau das haben wir doch alle zum Saisonstart unter Seoane gehofft. Egal ob gegen Dortmund, Freiburg oder Augsburg. Wir haben spielerisch einen richtig guten Saisonstart hingelegt, trotz des Ausfalls von Wirtz als wichtigstem Spieler. Nur kamen die Ergebnisse leider nicht, sondern die Mannschaft ist immer unsicherer geworden.
Das stimmt doch nicht. Das erste Spiel war die schwache Leistung im Pokal und ein paar Wochen später kam das grausame Spiel gegen Hoffenheim, nachdem man eigentlich schon über eine Entlassung hätte nachdenken können.
Aktuell sehe ich eher eine kleine Ergebniskrise und halt der Versuch defensive Stabilität, die vor allem über ide 3er Kette kommt, und einen spielerischen Ansatz in Einklang zu bringen.
Wir hatten 67% Ballbesitz und knapp doppelt so viele Pässe. Wir haben das Spiel also schon über weite Strecken kontrolliert. Nur Leipzig hat sich an diesem Spieltag ganz knapp mehr Chancen erspielen können. Offensiv war es also durchaus gut. Leider ging das auf Kosten der Defensive. Da waren es aber eher individuelle Patzer und schwaches Verteidigen als ein systematisches Problem.
Ist schon eine sehr heikle Phase, da man den Strohhalm EL ja auch noch in dieser Woche vielleicht begraben wird müssen. Viele werden sich auch schon Gedanken über die Zeit nach dem Sommer machen. Nicht auszuschließen, dass wir noch mal eine richtig miese Serie hinlegen und in totalem Chaos versinken.
20.02.2023 - 18:21 Uhr
Das wäre alles richtig Nargile. Aber: es gibt keinen Trainer der letzten 10 Jahre der in seiner ersten Vorbereitung so wenig entwickelt hat, wie Alonso.
Oder: was hat sich vom November zum Jenner geändert?
Oder: was hat sich vom November zum Jenner geändert?
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